"Unfassbar schlecht": Netflix' The I-Land fällt bei Zuschauern und Kritikern durch

The I-Land
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Netflix ist dafür bekannt, jede Woche frisches Serienmaterial für die Nutzer bereit zu haben. 2019 gab es mit 110 neuen Serien dabei so viel wie noch nie. Allerdings scheinen sich gerade in letzter Zeit die Flops zu häufen. So wirkte beispielsweise The Order wie Fantasy-Trash.

Vor allem im Bereich Sci-Fi hat Netflix schon komplett daneben gegriffen, wie das leblose Another Life beweist. Nun ist The I-Land erschienen - und scheint sich exakt dort einzureihen. Das sagen zumindest Kritiker und Zuschauer.

So schlecht soll The I-Land auf Netflix sein

Mit Kate Bosworth konnte Netflix zumindest eine bekannte Schauspielerin für The I-Land verpflichten. Darin kommen zehn Menschen ohne Erinnerungen auf einer merkwürdigen Insel an. Das hört sich spannend wie Lost an - Kritiker wie beispielsweise im Guardian sind allerdings alles andere als begeistert:

Nein, das ist keine ernst gemeinte Parodie von schlechtem Sci-Fi, mit dem plumpen Drehbuch, dem unbeweglichen Schauspiel und dem komplett ungeschickten, uneleganten Plot [...]. Es ist wirklich so schlecht, wie es zunächst aussieht. [...] Das ist Sci-Fi ohne Vision, eine Genrestück, das nicht weiß, wie sein eigenes Genre funktioniert.

Auch andere Kritiker-Seiten wie Decider sind wenig begeistert über die Dialoge und die extrem nervigen Charaktere von The I-Land:

The I-Lands klobige Dialoge und generische Charaktere lassen uns sehr wenig darum kümmern, warum diese zehn Idioten auf dieser Insel sind. Und ja, sie sind so ziemlich alle Idioten.

The I-Land auf Netflix: So schlecht, dass es wieder gut ist?

Auf Twitter sind die Zuschauer ebenfalls nicht überzeugt von der neuen Netflix-Serie. Immerhin scheint The I-Land auf seine ganz eigene Art und Weise Spaß zu machen:

Die Moviepiloten sind bislang ebenso wenig von der neuen Serie überzeugt. Momentan liegt der Bewertungsdurchschnitt bei mageren 3,7 Punkten. Unter anderem vergab Reli 3,5 Punkte und lobte zumindest Die Optik von The I-Land:

Landschaftlich sehr schön, alles andere ist nicht so schön. Der Cast ist immerhin physisch anwesend, die Dialoge hirnverbrannt, der Twist am Ende konnte dann auch nix mehr retten, aber immerhin war alles optisch schön umgesetzt.
Ganz so gnädig war Kwystian nicht und vergibt 0,5 Punkte für The I-Land. Eine kurze Zusammenfassung der ersten Folge gibt es noch dazu:
Eine Teenieserie mit Ü-30-Jährigen, die sich wie Teenies verhalten. Klingt doof und ist es auch. [...] Nach 20min (!) gab es bereits das erste Techtelmechtel, eine versuchte Vergewaltigung, einen Haiangriff in Strandnähe, das obligatorische HELP, einen Toten, überwiegend happy People, ein paar angry People, entspanntes Sonnenbaden, planschen & Partylaune, eine Intrige, grundlosen Zickenkrieg [...].

Mit The I-Land scheint Netflix in jeder Hinsicht einen Flop gelandet zu haben. Zumindest als Trash scheint die Serie aber halbwegs zu taugen. Die 1. Staffel ist jetzt verfügbar und besteht aus 10 Folgen mit je 40 Minuten.

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Moviepilot Team
Kayserschmarrn Maximilian Kayser
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