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Die Gretchenfrage

Welches Halloween gruselt euch mehr?

26.09.2011 - 08:50 Uhr
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Michael Myers vs Michael Myers
© Starlight Film / Universum Film / moviepilot
Michael Myers vs Michael Myers
Weiße Maske, scharfe Klinge, Hass auf Babysitter? Das kann nur einer sein – Michael Myers! Aber es gibt so viele Versionen von ihm, da wollen wir in der Gretchenfrage wissen: Welches ist die Beste?

Hört ein (Horror)Filmfan den Namen Halloween, dann denkt er mitunter nicht zuerst an den 31. Oktober oder an die verkleideten Kinder in den USA, die um die Häuser ziehen, um Süßigkeiten zu sammeln. Stattdessen kommt einem Michael Myers in den Sinn, der Mann mit der weißen Maske, der sich wortlos durch zehn Filme schlitzte. Zum ersten Mal war er 1978 unter der Regie und aus der Feder von John Carpenter zu sehen. 2007 erweckte Rob Zombie den Killer erneut zum Leben. Diese Woche läuft John Carpenter’s The Ward an und daher wird es mal wieder Zeit, für eine Gretchenfrage der schaurigen Art.

Hintergrund
Michael Myers ist ein Name, den heute jeder Filmfan kennt. Er ist gleichbedeutend mit einem mörderischen Psychopathen, der seit über dreißig Jahren die Slasherfreunde erfreut. In der Halloweennacht tötet der kleine Michael kaltblütig seine Schwester. Daraufhin wird er in eine Psychiatrie eingeliefert, wo er auf seine Volljährigkeit wartet, um wie ein Erwachsener verurteilt zu können. Bevor es so weit ist, entkommt er und macht sich erneut daran, seine Familie zu minimieren und jede Menge andere mit seinem Messer bekannt zu machen, allen voran seine kleine Schwester Laurie.

Pro Halloween – Die Nacht des Grauens (1978)
Der Film, der heute ein Klassiker des Genres ist, ist mitverantwortlich für die Welle an Slasherfilmen der 80er Jahre, die ihresgleichen sucht. Er machte John Carpenter zum “Master of Horror” und zog sieben Fortsetzungen nach sich. Trotz eines winzigen Budgets kreierte die Crew einen Film, der auch 30 Jahre später noch zum Mitfiebern einlädt und ein Vielfaches einnahm. Jamie Lee Curtis hatte als Laurie Stode ihre erste große Rolle, mit der sie Filmgeschichte schrieb. Sie gilt als Urmutter der Scream-Queens. Neben Jamie Lee Curtis findet sich auch Bond-Bösewicht Donald Pleasence in einer Rolle, die zuerst Christopher Lee angeboten wurde. Dass er diese ausschlug, sieht er noch heute als den größten Fehler seiner Filmkarriere an.

Bonus: Die weiße Maske ist eigentlich eine William Shatner Maske, die aufgrund des geringen Budgets gekauft und verändert wurde (Farbe, Haare, Augenhöhlen). The Shat hatte jahrelang keine Ahnung, dass sein Gesicht jenes des ikonischen Massenmörders verdeckte. Heute sieht er es als Ehre an.

Pro Halloween (2007)
Während John Carpenter sich hauptsächlich mit dem erwachsenen Michael Myers beschäftigt, legt Rob Zombie sein Hauptaugenmerk auf dem jungen Michael, gespielt von Daeg Faerch, der die Rolle mit einer beunruhigenden Intensität einnimmt. Nachdem er einen Schulkameraden, seine ältere Schwester, deren Freund und den Freund seiner Mutter tötet, wird er in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Dort bricht die Geschichte des zehnjährigen Killers jedoch nicht ab, bis er erwachsen ist, sondern wird weiter erzählt. Wir sehen, was in der Anstalt geschieht und wie Michael sich entwickelt, bevor auch Rob Zombie zu den klassischen Erlebnissen des Originalfilmes von 1978 zurückkehrt, nur mit einem tieferen Verständnis über den verstörenden Charakter. Die vorher von Donald Pleasence gespielte Rolle des Dr. Loomis wurde vom vielseitig talentierten und horrorerfahrenen Uhrwerk Orange Star Malcolm McDowell übernommen, der sie würdig ausfüllt und den Charakter weiter entwickelt.

Was ist euch lieber, der schaurige Klassiker oder das charaktervertiefende Remake?

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