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Sexy, aber altbacken

Zu scharf, um wahr zu sein für Rom-Com Junkies

29.04.2010 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Kirk und Molly bei einem Eishockey-Date
© Paramount Pictures
Kirk und Molly bei einem Eishockey-Date
Eine weitere romantische Komödie kommt heute mit Zu scharf, um wahr zu sein in die deutschen Kinos. Die Sexbombe Molly verliebt sich in den bemitleidenswert durchschnittlichen Kirk vom Flughafen.

Das Genre der romantischen Komödie oder kurz Rom-Com ist das wahrscheinlich ausgelutschteste in der ganzen Filmwelt. Denn es passiert in der Regel immer das Gleiche: Weltklassefrau verliebt sich in einen nerdigen Durchschnittstyp oder auch umgekehrt. Bei der Komödie Zu scharf, um wahr zu sein von Jim Field Smith liegt genau dieses Szenario wieder vor. Jay Baruchel, der in Zukunft auch in dem Film Duell der Magier zu sehen sein wird, übernimmt dabei den Part des hühnerbrüstigen Außenseiters. Die Weltklassefrau wird von Alice Eve verkörpert, die aus dem Film Crossing Over bekannt ist.

Kirk (Jay Baruchel) könnte kaum normaler und durchschnittlicher sein. Er wollte immer schon Pilot werden, aber das blieb ihm verwehrt. Stattdessen arbeitet er nun als Sicherheitsbeamter des Flughafens von Pittsburgh. Seine besten Freunde, Stainer (Maurice Bessy), Devon (Nate Torrence) und Jack (Mike Vogel) sind seine besten Freunde und zugleich noch seine Arbeitskollegen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als er sexy Molly (Alice Eve) beim Sicherheitscheck begegnet. Denn sie vergisst ihr Handy und Kirk hebt es für sie auf, bis sie von ihrer Geschäftsreise wieder in der Stadt ist. Molly ist Eventmanagerin und macht das ganz große Geld. Die klasse Frau entwickelt nach einem Date mit Kirk langsam Gefühle für ihn. Trotz der unterschiedlichen Welten, in der die beiden leben, nähern sich die beiden immer mehr an.

Bei Rotten Tomatoes liegt zu Zu scharf, um wahr zu sein bei einem mittelmäßigen Wert von 54% bei 90 abgegeben Bewertungen, was wohl eher an dem plattgelaufenen Genre liegen wird als an dem Film selbst. Unter den US-Kritikern wird Zu scharf, um wahr zu sein kontrovers angenommen:

Peter Travers vom Rolling Stone schrieb: “Zu scharf, um wahr zu sein ist verdammt lustig, denn der empfindlich junge Cast spielt das ausgeschöpfte Skript aus, als ob es Neuland wäre. Das ist Schauspielerei!”

“Dieser Film ist keine klassische Komödie. Aber in einem Genre, in dem es so viel Filme gibt, die versuchen von Null auf eins zu kommen, ist Zu scharf, um wahr zu sein eine 6,5”, ließ Roger Ebert von der Chicago Sun-Times verlauten.

“Bei Zu scharf, um wahr zu sein fehlt es an cleverem Humor, er ist lediglich reich an Konventionellem und Formelhaftem”, schrieb Claudia Puig von der USA today .

Michael Phillips vom Chicago Tribune bemerkte: “Ich habe hier und da bei Zu scharf, um wahr zu sein gelacht, aber ich habe gehasst, was der Film über Nerds, Frauen und über das Selbsverständnis zu sagen hatte.”

Hier könnt Ihr Euch den Trailer zu Zu scharf, um wahr zu sein anschauen:

Wer die Rom-Com Zu scharf, um wahr zu sein im Kino sehen will, kann dies ab dem 29. April 2010 tun. Wo und wann ihr die Komödie sehen könnt, erfahrt ihr in unserem Kinoprogramm.

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