6x Venedig - Kritik

IT 2010 Laufzeit 92 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 29.03.2012

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Kritiken (6) — Film: 6x Venedig

Norbert Raffelsiefen: Programmkino.de Norbert Raffelsiefen: Programmkino.de

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7.5Sehenswert

Carlo Mazzacurati hat seinen Protagonisten Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet und die Sechs als Stellvertreter der Sechzigtausend haben es ihm mit lebendigen Geschichten gedankt.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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7.5Sehenswert

Mit Sicherheit ist 6 x Venedig eine Liebeserklärung an diese außergewöhnliche Stadt geworden, die stets droht, eines Tages im Meer zu versinken. Ebenso droht aus Mazzacuratis Blickwinkel allerdings auch die Seele Venedigs komplett in der Vermarktung und dem Ausverkauf verlorenzugehen.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Es lohnt sich wirklich, Venedig einmal von dieser Seite und von diesen Menschen her zu sehen. Man lässt sich den formal einfachen wenn auch naturgemäß reich bebilderten Film gerne gefallen.

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Anne Facompré: fluter Anne Facompré: fluter

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4.0Uninteressant

6 x Venedig soll von dem Gewöhnlichen erzählen [...] Das gelingt gut und ohne dass die Stadt zu viel ihrer Magie verliert. Dennoch bleibt die Dokumentation ein Werk, dem es bisweilen an Aussagekraft fehlt und an Tempo mangelt.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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6.5Ganz gut

Ein Venedig-Panorama sanft gegen den Strich gebürstet, klug akzentuiert mit der stimmungsintensiven Musik.

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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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10.0Lieblingsfilm

Dieser Film eröffnet eine Reise in das unbekannte Venedig, fernab von den touristischen Trampelpfaden. Die Mini-Portraits der sechs verschiedenen Protagonisten erzählen von ihrem Alltagsleben in der Lagunenstadt und geben ganz ungewöhnliche Einsichten, die sich den Besuchern der Stadt normalerweise nicht erschließen.
Ein Zimmermädchen im venezianischen Luxushotel Danieli erzählt, dass ihr Vater, der als Gondoliere tätig ist, einmal mit Marcello Mastroianni gedreht hat und ihn mit einem Faustschlag in den Kanal befördern durfte, wie ein kurzer Filmausschnitt zeigt. Es gibt auch einen Archivar, der bemüht ist, die Geschichte von Venedig zu konservieren, einen expressionistischen Maler, der von den spießigen Bewohnern in Murano gemobbt wird oder einen zahnlosen Ex-Dieb, der von seinem gescheiterten Einbruch in einem Juwelierladen berichtet.
Die sympathischste Figur kommt zum Schluss: Ein selbstbewusster kleiner Junge, der behauptet, aus der "Bronx von Venedig" zu kommen, der auf erfrischende Art mit seinen Geschichten amüsiert und seiner Stimme fasziniert.
Dazwischen hat "6x Venedig" fast meditative Momente, wenn die Kamera von Luca Bigazzi ("Il Divo") ruhig über die schmalen Kanäle gleitet, was mit stimmiger Musik von der griechischen Komponisten Eleni Karaindrou untermalt wird.
Dieser ungewöhnliche Blick von dem italienischen Komödien-Regisseur Carlo Mazzacurati auf seine Heimatstadt zeigt die innere Schönheit von Venedig, die sich dem normalen Besucher dort kaum vermittelt.

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