Kaum zu glauben, daß dieser Film sich bei den Oscars gegen "Lebewohl meine Konkubine" und "Das Hochzeitsbankett" durchsetzen konnte. Ähnlich wie bei "Cold Comfort Farm" scheint hier die einzige Aussage zu sein, daß es auch in den 30er Jahren frivol zugehen konnte. Wer mehr über die Zeit des spanischen Bürgerkriegs erfahren möchte, wird enttäuscht sein.
Der Sommer 1931 ist wirklich eine schöne Zeit als Spanien zwischen Republik und Franco-Faschismus hin und her schwankte. Genauso wie der junge Fernando, der ins Haus des Freidenkers Manolo kommt, der mit vier unverheirateten Töchtern, von denen eine hübscher ist als die andere, dort den Sommer verbringt. Fernando probiert sie alle aus, bis er endlich bei der damals noch jungen Penny Cruz in festen Händen landet.
Ein lockerer Sommerspaß mit viel Humor und Tempo gemacht. Ein Teil der Komik ist wohl immer noch in der Tatsache zu sehen, dass der junge Mann hier nicht der erobernde Held ist. Fernando läuft oft mit hilfloser Mimik umher, wirkt bisweilen bedrückt und lässt sich von den selbstbewussten Mädeln dann aber doch gern vereinnahmen. Spritzig und recht erfrischend gemacht bleibt die Darstellung des Themas Nummer 1 gekonnt etwas im Dunkel. Und auch die Nebenhandlung mit Manolo und seiner durchgeknallten, getrennt lebenden Ehefrau ist ein Riesenspaß.
Belle Époque - Saison der Liebe - Kritik
ES/PT/FR 1992 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 16.12.1993
Kommentare (2) — Film: Belle Époque - Saison der Liebe
Kommentar schreibenSquidward 2011/02/07 07:37:18
Kommentar löschenKaum zu glauben, daß dieser Film sich bei den Oscars gegen "Lebewohl meine Konkubine" und "Das Hochzeitsbankett" durchsetzen konnte. Ähnlich wie bei "Cold Comfort Farm" scheint hier die einzige Aussage zu sein, daß es auch in den 30er Jahren frivol zugehen konnte. Wer mehr über die Zeit des spanischen Bürgerkriegs erfahren möchte, wird enttäuscht sein.
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8martin 2009/10/03 14:24:48
Kommentar löschenDer Sommer 1931 ist wirklich eine schöne Zeit als Spanien zwischen Republik und Franco-Faschismus hin und her schwankte. Genauso wie der junge Fernando, der ins Haus des Freidenkers Manolo kommt, der mit vier unverheirateten Töchtern, von denen eine hübscher ist als die andere, dort den Sommer verbringt. Fernando probiert sie alle aus, bis er endlich bei der damals noch jungen Penny Cruz in festen Händen landet.
Ein lockerer Sommerspaß mit viel Humor und Tempo gemacht. Ein Teil der Komik ist wohl immer noch in der Tatsache zu sehen, dass der junge Mann hier nicht der erobernde Held ist. Fernando läuft oft mit hilfloser Mimik umher, wirkt bisweilen bedrückt und lässt sich von den selbstbewussten Mädeln dann aber doch gern vereinnahmen. Spritzig und recht erfrischend gemacht bleibt die Darstellung des Themas Nummer 1 gekonnt etwas im Dunkel. Und auch die Nebenhandlung mit Manolo und seiner durchgeknallten, getrennt lebenden Ehefrau ist ein Riesenspaß.
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