Wolfman
The Wolfman (2010), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Fantasyfilm, Thriller, Kinostart 11.02.2010
23 Bewertungen
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151 Kommentare
Keine
von Joe Johnston, mit Emily Blunt und Anthony Hopkins
England, 1891: Lawrence Talbot (Benicio del Toro) kehrt in seine Heimat Blackmoor zurück, um bei der Suche nach seinem verschwundenen Bruder zu helfen. Schon seit längerer Zeit verschwinden die Dorfbewohner auf mysteriöse Art und Weise, nur um kurz darauf entstellt und völlig zerfleischt wieder aufzutauchen. Es kursieren Gerüchte um einen uralten Fluch, der Menschen bei Vollmond in blutrünstige, mörderische Wölfe verwandelt. So kann auch nur noch die verstümmelte Leiche von Lawrences Bruder geborgen werden. Entgegen den entsprechenden Warnungen seines Vaters (Anthony Hopkins), das Haus nicht bei Vollmond zu verlassen, will Lawrence eine Sippe von Zigeunern zu den seltsamen Vorkommnissen befragen, deren Medaillon er in den Habseligkeiten seines Bruders entdeckt hatte. Dort angekommen wird das Lager von einem unidentifizierbaren, animalischen Wesen attackiert, das Lawrence am Hals beißt. Nachdem die Wunde in kürzester Zeit verheilt ist und Lawrence enorm an Kraft und Sinnesschärfe gewonnen hat, beginnt auch er, der alten Legende Glauben zu schenken. Lawrence macht sich auf die Jagd nach der wilden Kreatur: die, die sich in den Wäldern Blackmoors versteckt und jene, die in ihm selbst lauert…
Wolfman ist ein Remake des Horrorfilms Der Wolfsmensch (OT: The Wolf Man) aus dem Jahr 1941, beide Filme wurden von den Universal Studios produziert. 2010 übernahm Joe Johnston (bekannt für October Sky und kürzlich Captain America – The First Avenger) die Regie und ersetzte kurzfristig Mark Romanek (One Hour Photo), der das Projekt aufgrund kreativer Differenzen verließ. Für Wolfman-Hauptdarsteller Benicio Del Toro ging sicherlich ein großer Traum in Erfüllung, da er selbst ein großer Fan des Vorgängers und Sammler von Erinnerungsstücken zu Der Wolfsmensch ist.
Die Dreharbeiten zu Wolfman zogen sich unerwartet in die Länge und einzelne Szenen mussten Monate später unter Regisseur Vic Armstrong neugedreht bzw. hinzugefügt werden, wodurch der Filmstart von ursprünglich November 2008 auf Februar 2010 verschoben wurde. Auch das Budget für Wolfman schoss von geplanten 85 Mio. US-Dollar auf 150 Mio. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 142 Mio. konnten nur die bisherigen DVD-Verkäufe (ca. 20 Mio.) das Projekt gerade noch finanziell retten. Auch die Kritiker liessen kaum ein gutes Haar an Wolfman. 2011 konnte der Film aber immerhin einen Oscar in der Kategorie Beste Maske entgegennehmen. Maskenbildner Rick Baker (American Werewolf) war sofort Feuer und Flamme als er von der Wolfman-Neuverfilmung Wind bekam, da ihn das Original damals als Kind dazu inspiriert hatte, diesen Beruf zu ergreifen. Baker sagte aus, dass es kein großer Akt gewesen war, Del Toro in den Wolfman zu verwandeln, da der Schauspieler an sich schon extrem haarig sei. Nichtsdestotrotz sass Del Toro jedes Mal drei Stunden in der Maske, zusätzlich einer Stunde zur Entfernung. (JW)
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Cast & Crew
- Genre
- Horrorfilm, Fantasyfilm, Psychothriller, Thriller
- Zeit
- Vergangenheit, Viktorianisches England
- Ort
- England
- Handlung
- Bruder, Fluch, Reise in die Vergangenheit, Scotland Yard, Todesfall, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vergangenheitsbewältigung, Verlobte, Verlobter, Verlust des Bruders, Vollmond, Werwolf
- Stimmung
- Gruselig, Hart, Spannend
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Kritiken (9) — Film: Wolfman
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Das Remake des Klassikers von 1941 macht eigentlich alles richtig. Durch die entsättigten Farben und die Art der Erzählweise fühlt man sich direkt in einen klassischen Horrorfilm, allerdings mit bestechend moderner Optik entführt. Die meisten Szenen spielen bei Nacht und in verdreckten, düsteren Gegenden, ständig wabert einem der Nebel entgegen und erschwert noch zusätzlich die Sicht und mit all diesen klassischen Mitteln wird eine einmalig beklemmende Stimmung erzeugt. Dabei spürt man richtig, wie weit ab von allem sich Blackmoor befindet. Auch der zwischenzeitliche Ausflug ins viktorianische London ist überzeugend gestaltet, hätte nur etwas länger sein können. [...]
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenDiese spektakuläre Neuverfilmung von „Der Wolfsmensch“ aus dem Jahre 1941 macht keinen Halt vor Klischees, dafür aber Spaß und ist in sich stimmig als altmodische Geschichte in modernem Gewand. Die durchgestylte Bild- und Tonkulisse mit wunderbar klotzendem Score von Altmeister Danny Elfman macht den Film angenehm kurzweilig. Ein weiterer Trumph ist die attraktive Besetzung. Del Toro („21 Gramm“, „Sin City“) gibt sich eher verhalten und lässt sein Äußeres für sich sprechen, was genau richtig ist, da er schon von Natur aus etwas Animalisches in seinen Zügen trägt. Sir Anthony Hopkins wirkt endlich mal wieder nicht unterfordert. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenNach einer Stunde kommt der schön pittoreske Film aber in Fahrt, weiß mit einem erstaunlich fiesen Twist in Sachen Vater und Sohn den animalischen Zorn des Werwolfs nachhaltig und effektiv zu motivieren und gibt Rick Baker ausgiebig Gelegenheit, sich sowohl vorm alten Lon Chaney als auch der eigenen, weiterhin unübertroffenen Arbeit am AMERICAN WEREWORF zu verbeugen. Danny Elfmans Musik tost ausnahmsweise mal recht stimmig daher.
Ein tatsächlich im besten Sinne altmodischer Grusler, der sich allerdings trotz Momenten echter Grandezza nicht so recht nach ganz oben aufs Treppchen reißen kann, weil er mitunter so müde wirkt wie Del Toro.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAngesichts der tollen Ausstattung und ehrenwerten Besetzung ist es schon eine rechte Schande, wie unausgegoren und schlecht dieser Film mit seiner problemgeplagten Produktionsgeschichte leider ist. Dabei beginnt es so hoffnungsvoll und weckt in der Tat Erinnerungen an klassischen Horror, aus einer Zeit vor dem hyperkinetischen Schnitt und dem digitalen Monsterinferno.
Doch je weiter der Film sich der unweigerlichen Transformation nähert, desto mehr rutscht er ins Lächerliche und Langweilige. Die Hoffnung mit ordentlich Splatter-Szenen fehlende Spannung zu ersetzen, geht auch hier mal wieder nach hinten los. Zumal viele der digitalen Metzeleien, die in der Unrated-Fassung nochmal aufgejazzt wurden - mal wieder halb so überzeugend aussehen, wie eine Zwischensequenz aus einem Resident Evil Game.
Und bitte was soll dieses Wolfsman-Design? Wenn man sich ansonsten schon so weit vom Original entfernt, das es nicht mal mehr aus der Ferne winken kann, dann wäre es doch ein leichtes…
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Dachsman Sat, 22 May 2010 10:29:24 -0000
Antwort löschen"[...]ein Anthony Hopkins, dem man auch gleich ein Schild "Ich bin der sinistre Bösewicht" hätte umhängen können,[...]"
Das Schild hat er umhängen und ich bin mir fast sicher, dass das auch so gewollt war. ;)
SaulKaroo Sat, 06 Nov 2010 10:05:32 -0000
Antwort löschen…billiger Aufguss von Coppolas "Dracula", Musik geklaut, Einstellungen geklaut, Stimmung und Atmosphäre verpasst…
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Um also zum Ausgangspunkt zurückzukommen, so läßt sich sagen, daß mit Wolfman eine gelungene Übersetzung des klassischen Werwolffilms in die heutige Zeit stattgefunden hat. Die Computereffekte ermöglichen die Perfektion der schon in den alten Filmen angelegten Stimmung. Auch die Modernisierung des Originaldrehbuchs macht die alte Geschichte für das junge Publikum interessant. So bleibt also Wolfman, wie es auch seine Vorlage aus dem 1941 anstrebte, ein Unterhaltungsfilm, doch den Vergleich mit anderen jüngeren Wiederbelebungen alter Geschichten muß er nicht scheuen, besonders das komplett stimmige Design machen ihn sehenswert....
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer opulent ausgestattete Film hält sich respektvoll an den Look und die althergebrachten Regeln des Werwolf-Genres. Die sehenswerten Spezialeffekte sind eine stimmige Mischung aus digitalen Animationen und traditionellen Make-Up-Effekten (geschaffen von Rick Baker, der 1982 für seine herausragende Arbeit an AMERICAN WEREWOLF einen Oscar bekam). Leider wurden meines Erachtens im Finale ein paar zu blutige Details in der deutschen Fassung entfernt, damit der WOLFMAN im Kino auch Jugendliche ab 16 Jahren erschrecken darf.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]"Wolfman" ist ein harter Horrorfilm, bei dem, überraschend für eine Studioproduktion, nicht mit Gore-Effekten gegeizt wird. Das Drehbuch ist löchrig wie ein Schweizer Käse und kommt deshalb manchmal sogar etwas trashig daher. Die Inszenierung aber reißt es komplett raus – die Fotografien sind wunderschön und stimmig, Elfman Score famos und die Darsteller perfekt besetzt.[...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es ist nicht zu leugnen, dass man „Wolfman“ seine unruhige Entstehungsgeschichte immer wieder ansieht. Noch vor Drehbeginn wurde der ursprünglich für die Regie vorgesehene Mark Romanek durch Joe Johnston ersetzt, und auch das Drehbuch wurde immer wieder modifiziert und überarbeitet. Dies steht dem Film nicht sonderlich gut zu Gesicht und führt dazu, dass die erzählte Geschichte immer wieder Brüche aufweist, die der Kohärenz der Narration abträglich sind. Erstaunlicherweise gelingt es dem Gesamtpaket „Wolfman“ aber diesen Sachverhalt geschickt zu überdecken. Dafür zeigt sich vor allem die Visualisierung der ganzen Angelegenheit verantwortlich, die in bester Gothic-Horror-Tradition optisch ordentlich auf den Putz haut. Die in entsättigten Erd- und Grautönen gekleideten Bilder evozieren eine großartige Atmosphäre, die durch die stimmigen Kostüme und die stetigen Nebelschleier, die durch das britische Moor wabern, noch zusätzlich unterstützt wird. Gerade auch das riesige, verwinkelte Anwesen mit all seinen Schnörkeln und Ornamenten, vollgestopft mit präperierten Tieren aus aller Welt und alten Möbeln, kann diesbezüglich noch einmal ordentlich punkten. Gleiches gilt auch für den famosen Score von Danny Elfman, der sich ganz offensichtlich mit seiner düsteren und violinenlastigen Partitur an Wojciech Kilars „Dracula“-Thema angelehnt hat. Aber auch hier zeigt sich wieder das ganze Chaos in der Produktion von „Wolfman“. Eigentlich war Elfman nämlich schon längst gefeuert, da seine Musik beim Testpublikum (völlig unverständlicherweise) nicht ankam. Ersetzt wurde er durch Paul Haslinger, der jedoch ebenfalls nicht überzeugen konnte, so dass am Ende doch wieder die Musik von Elfman verwendet wurde, was für den Film definitiv ein Glücksfall ist, gehen Musik und Bilder in „Wolfman“ doch eine symbiontische Verbindung ein.[...]
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDas sieht tricktechnisch passabel aus (...)Neben den technischen Unzulänglichkeiten ist es vor allem das dramaturgische Handwerk, das „Wolfman“ die Stimmung raubt. Das mehrfach bearbeitete Drehbuch reiht die einzelnen Handlungsfragmente wie Perlen aneinander, ohne aus ihnen eine Einheit zu knüpfen. Ein notdürftiger Schnitt und eine schlicht und schlecht an „Bram Stoker’s Dracula“ (fd 30 049) angelehnte Musik von Danny Elfman tun ihr Übriges, um den Film ungenießbar zu machen.Da helfen auch nicht die prominenten Darsteller, im Gegenteil: Anthony Hopkins als Regent der Talbots ist nur ein müdes Abziehbild seines gloriosen Prof. van Helsing aus „Bram Stoker’s Dracula“, und Benicio Del Toro, der auch maßgeblich an der Produktion des Films beteiligt war, gibt den Wolfmann viel zu verkrampft am Rand des Chargierens. Das funktioniert nicht einmal als Reminiszenz an den auch nicht gerade mit einer differenzierten Mimik gesegneten Lon Chaney Jr., der 1941 mit dem Part unsterblich wurde. „Wolfman“ hat keinerlei Spur von Ironie oder autoriellem Gestaltungswillen, sodass man dem Horrorfilm nicht einmal eine gewisse „Camp“-Note attestieren kann.
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Kommentare (141) — Film: Wolfman
herrmann.jemine Fri, 17 May 2013 08:59:53 -0000
Kommentar löschendas einzige, was hängen geblieben ist:
müde story und lachhafter plüschteddy. aber eine (!) sehr coole verwandlungsszene. kann man gucken. aber als fan des genres tut das schon weh.
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Alienator Sun, 28 Apr 2013 16:01:16 -0000
Kommentar löschenSchnell vergessen
Also gut, ich liebe Horrofilme und behaupte einmal ich habe schon viele gesehen. Von daher bin ich vielleicht etwas vorbelastet und erwarte zuviel von solche Art Filmen,aber tut mir leid, ich wurde hier enttäuscht. Entweder man schafft die Brücke zwischen klassischen Gothichorror und moderner CGI-Spannung oder es läuft schief. Hier ist er eher letzeres.
Man kennt eben schon alles. Es gibt nichts neues mehr. Weder die Verwandlungssequenzen ("American Werewolf" ist immernoch das Mass aller Dinge und Rick Baker im Make-Up Gewerbe mittlerweile ein Gott) noch die Storyline oder die Figurenkonstellation. Alles schonmal dagewesen, aber eben nicht überzeugend. Was dem Film fehlt ist eben die Innovation, das Neue, das Unerwartete. Das gibt es hier eben nicht. Alles ist vorhersehbar. Dadurch wirkt er langweilig und man kann ihn getrost abschalten. Gut gebrüllt, aber leider falsche Tonlage.
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nathalie.koenen Sat, 23 Feb 2013 19:07:22 -0000
Kommentar löschenGelungener Film. Schön blutige Szenen. Sehenswert.
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Navarro Torres Mon, 11 Feb 2013 21:11:08 -0000
Kommentar löschenSehr vorhersehbar, selbst das letzte Heulen war so klar wie das Amen in der Kirche. Der Hauptdarsteller ist eine krasse Fehlbesetzung und meine Enttäuschung konnte kaum größer sein, als Hopkins zum Ende des Films NICHT die Goldberg - Variationen spielte.
Kurz was zur Wolfsmaske: die sieht eher wie das Resultat eines Schäferstündchens von Chewbacca und einem Gorilla aus "Der Planet der Affen" aus. Fingerzeig auf Wolfsmensch hin oder her - gerade der Werwolf sollte in einem Werwolffilm etwas Besonderes darstellen und nicht ein Abklatsch alter Masken sein.
Ansonsten hat der Film einige angenehme Moment, ohne jedoch Spannung aufbauen zu können. Schwere, spannungsgeladene Hintergrundmusik alleine reicht da bei weitem nicht aus, besonders wenn die Taten des Wolfs sich darauf beschränken, wie tollwütig durch die Landschaft zu rasen.
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hallidalli Mon, 07 Jan 2013 19:32:30 -0000
Kommentar löschendie Story fand ich nunmal sowas von uninteressant & langweilig.. , schade um Hopkins.
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JacquelineK Thu, 25 Oct 2012 14:47:17 -0000
Kommentar löschenDer Film war eigentlich gaz gut er hat mir gut gefallen
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emotionfreak Sun, 19 Aug 2012 17:02:10 -0000
Kommentar löschenEigentlich bin ich ja kein Fan von Horrorfilmen, zumindest Gemetzelfilme mag ich nicht. Was ich in dieser Richtung mag, sind die guten alten Gruselfilme mit einer gelungen düsteren Atmosphäre. Ein bißchen was davon hat der Film durchaus, aber auch Gemetzel, was ich aber nicht zu übertrieben fand(ich rede von der ´deutschen Kino-fassung, die Uncutfassung hab ich nicht gesehen) Er hätte aber ruhig noch mehr von der Atmosphäre der alten Gruselfilme haben können und der Anfang hätte für mich persönlich auch ruhig shyamalanmäßig aufgebaut sein können und ein wenig länger mit der Bestättigung, dass da tatsächlich ein Werwolf ist, warten können. Wäre dann aber vielleicht zu langweilig geworden. Der Schluss war für mich auch zu kurz, kam einfach zu schnell und hätte spannender und dramatischer sein können.Sowieso, was Dramatik und Handlungsaufbau betrifft, konnte mich der Film nicht hunderprozentig überzeugen.
Ansonsten, was Spannung anbegeht, sie war da, aber nicht durchgehend, nicht so fesselnd, dass ich es nicht gewagt hätte, zwischendurch zur Toilette zu gehen. Auch seh ich in der Handlung etwas unlogisches, wo ich jetzt aber nicht drauf eingehen möchte, weil ich dann spoilern müsste. Dennoch fand ich den Film im Großen und Ganzen zu-
mindest recht gut. Was mir auf jeden gefiel, war das visuelle. Es gab einige tolle Bilder, die zu der besagten düsteren Atmosphäre beitrugen. Was mich absolut begeis-
terte, war die Darstellung von Anthony Hopkins. Er war mal wieder großartig, zwar nicht den ganzen Film über, aber in einigen Szenen. Was mir aber wieder nicht gefiel, war das Design des Werwolfs. Die Verwandlung, war-auch wenn sie ein wenig an die Verwandlung in den unglaublichen hulk errinnert- ganz nett , aber der endgültige Werwolf gefiel mir gar nicht. Zum Beispiel fehlt mir die langgezogene Schnauze. Also ich hab auf je-
den Fall schon bessere Werwölfe gesehen.
Fazit: Man hätte manches besser machen können, aber ich bereue es auf keinen Fall ihn gesehen zu haben.
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Bobmaster Thu, 07 Jun 2012 16:00:36 -0000
Kommentar löschenguter spannungsbogen,spannende story und diese "geeeeeeiiiileeeen" verwandlungseffekte(muss einfach bei einem werwolffilm sein) machen diesen film zu einer guten abendunterhaltung.ach ja,die schauspieler machen ihre sache auch gut.
Euer Bobmaster
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Bourbon Mon, 30 Apr 2012 09:00:28 -0000
Kommentar löschen... und drei mal ENDLICH! Nein, Deutschland ist (noch) kein Olympiasieger. Nachdem ich den Film "Wolfman" gesehen habe, ist mir nur noch das Wort "endlich" eingefallen. Wieso? Nach sehr langer Zeit haben es Produzenten wieder geschafft das Thema des Werwolfs ernst zu nehmen und auch gelungerweise darzustellen. Vor allem die Amosphäre war passend zum Thema gewählt: düster und schaurig. Dies trägt dazu bei, dass man entsprechende Überraschungs- und eventuelle Grusel/Schreckmomente einbringen kann, was auch teilweise genutzt wurde. Zudem wurde die damalige Situation in Bezug auf Hintergrundgeschichte und Emotionen (Angst und Trauer) gut wiedergespiegelt. Dadurch konnte man sich in die damalige Situation und auch in die Personen hineinversetzen, was mir persönlich gefallen hat. Neben den positiven Aspekten gibt es leider auch Negative: Die Geschichte wurde im allgemeinen sehr flach gehalten und bot keine Wende- und Überraschungsmomente für den Zuschauer. Man hätte sich hierbei auf jeden Fall mehr einfallen lassen. Ebenso wurden die Szenen in Hinblick auf die Werwolfsattacken sehr brual gehalten. Jedoch blieben die Produzenten hierbei ihrem Motto – realistsich wie möglich – getreu.
Fazit: Ihr mögt diese ganzen schrecklichen und langweiligen Mensch-Werwolf und Mensch-Vampir Bzeiehung aus "Twilight" etc. nicht? Dann seid ihr genau hier richtig und solltet bei diesem Film zugreifen. Euch erwartet eine sehr realistische Darstellung der damaligen Situation (wenn es Werwölfe gegeben hätte (wer weiß....)). An der Geschichte hätte man noch etwas werkeln können.
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Matty Fri, 27 Apr 2012 18:29:24 -0000
Kommentar löschenDie Verwandlung zum Werwolf und die Kulissen sind beeindruckend. Ansonsten sieht man allerdings nicht viel neues zum Werwolf Thema.
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RoosterCogburn Thu, 19 Apr 2012 09:26:32 -0000
Kommentar löschenNach dem ganzen Rummel um "Twilight", war es höchste Zeit für eine blutrünstige Auseinandersetzung mit dem Monströsen in uns. Denn das repräsentieren sie ja, die Vampire, Wölfe, Gestaltwandler: das Andere und Fremde, das wir verdrängen, aber nie ganz loswerden.
So ist es also kein Wunder, dass auch im Jahr 2010, die Kinoleinwand von einem Wolfsmenschen heimgesucht wurde. Neben der gelungenen Optik, sind es vor allem die Darsteller, die bei "Wolfman" positiv hervor zu heben sind. Sowohl Benicio del Toro, als auch Anthony Hopkins, der mit seinem im Film getragenen Vollbart selbst ganz schön wölfisch aussieht, haben in ihren Rollen sichtlich Spaß und tragen den Film mühelos über die Spielzeit hinweg. Gleiches gilt auch für Hugo Weaving, einzig Emily Blunt bleibt in ihrer Rolle eher blass. Ansonsten ist zu diesem Remake nicht mehr sonderlich viel zu sagen: Die Spezialeffekte sind, was die Werwolf-Nummer angeht, sehr ansprechend umgesetzt und fügen sich nahtlos in die positive Optik ein.
Was ist also schief gelaufen? Eindeutig ist das Drehbuch schuld! Ein grundsätzliches Problem beim Werwolfmythos, nämlich, dass der Werwolf immer nur bei Vollmond, also einmal im Monat, erscheint, wurde gar nicht erst groß beachtet, da man einfach die Zeit durchspringt wie es gerade passt, und damit große Zeitlöcher hinterlässt. Doch das schlimmste ist, dass man die psychologische Tiefe der Figur in keiner Sekunde wirklich ausnutzt. Der Konflikt zwischen Tier und Mensch in Gestalt des Wolfsmenschen wird lediglich angedeutet, zusätzlich wird das dramaturgische Korsett mit einem Vater-Sohn-Konflikt aufgeladen, der jedoch reichlich oberflächlich ausfällt, und deshalb kaum zu überzeugen weiß. Hinzu kommt, dass es dem Film völlig an einer packenden Atmosphäre mangelt.
Da hatte das Original "Der Wolfsmensch" (mit Lon Chaney, Jr. und Claude Rains) doch mehr Stil und war für mich wesentlich schauriger. Manchmal liegt in der Kürze die Würze. Denn außerdem wirkt die Neuverfilmung aufgeblasen und hat auch sonst nicht viel mit dem Original gemein. Abgesehen vom inneren Konflikt, der Zigeunersache und die Liebe zu einer Frau hat sich doch so einiges geändert. "Wolfman" spielt zu einer ganz anderen Zeit, dann wurde das bereits erwähnte Vater-Sohn-Drama dazu gedichtet. Genauso wie die Geschichte mit dem Wolfsein des Vaters. Im Remake lässt sich das Monster erst nach über einer halben Stunde Filmlaufzeit blicken. Vorher ist er nur zu erahnen. Das macht die Einführung des Filmes langatmig. Abschliessend möchte ich aber noch die hervorragende Arbeit von Maskenbildner Rick Baker loben, der schon für Filme wie "Wolf", "Star Wars" und "An American Werewolf in London" verantwortlich war.
Trotz allem präsentiert sich das Gesamtpaket "Wolfman" immer noch als überdurchschnittliche Horror-Mär, die ganz gut unterhält.
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Tizilla Mon, 16 Apr 2012 09:00:09 -0000
Kommentar löschenAch herrje, was war den das? Soviel potential und so wenig draus gemacht.
Die Geschichte plätschert irgendwie lieblos vor sich her, einige Handlungstränge gar nicht nachzuvollziehen. Hätte man deutlich geschickter machen können.
Der Cast war klasse nur überzeugte der ein oder andere nicht so wirklich. Anthony Hopkings wirkte in seiner Rolle sehr gelangweilt. Hugo Weaving hatte für mich bei jeder Szene ein und denselben Gesichtsausdruck. Emily Blunt gefiel mir dafür sehr gut ebenso del Toro.
Die Liebesgeschichte überzeigte ebenfalls nicht, war mir einfach zu gewollt, zu gestellt.
Die Atmosphäre gefiel mir wiederum sehr gut, ebenso die Musik dazu. Richtig weggehauen hatten mich die Verwandlungsszenen. Die haben mir ausnehmen gut gefallen. Jedoch war das ergebniss davon mehr als bescheiden. In der heutigen Zeit, mit den heutigen Mitteln erwarte ich doch etwas anderes als so ein alberne Kostüm. Die besten Werwölfe/Lycaner wurde meiner Meinung nach in Underworld gezeigt. Ich gehe da jetzt wirklich nur von der Maske aus.
Einige Szenen lösten bei mir nur verständnisloses Kopfschütteln aus.
**Spoiler**
Der Kampf zwischen Vater und Sohn war ja mal nix. Ich hatte einen epischen Kampf erwartet doch was kam stattdessen? Ein bischen gekloppe und zack war der Vater hin. Was Emily Blunt´s Rolle gegen Ende versuchte verstehe ich auch nicht. Erst sucht sie die Zigeunerin auf um nach Rettung zu suchen um ihn dann doch zu erschissen. Zudem, für was ritt sie eilends zum Herrenhaus, hinterte den Inspektor daran den Wolf zu erschissen, haut dann wieder ab um ihn dann doch zu erschissen, hä? Verstehe ich einfach nicht.
Warum bringt der Vater seinen Diener nach sovielen Jahren plötzlich um? Einfach so, ohne weiter drauf einzugehen?
Ich könnte jetzt noch ne Weile so weitermachen aber ich lasse es mal lieber. Entweder war vieles schlecht gemacht oder ich war zu blöd um es zu verstehen.
**Spoiler ende**
Da die Verwandlungsszenen mir sehr gut gefallen haben, und auch die Bilder mir gut gefielen, sowie die ein oder andere Kampfszene habe ich mich für eine etwas höhere Wertung entschlossen als geplant.
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Murphante Mon, 16 Apr 2012 14:40:44 -0000
Antwort löschenDann ist der Film aber nicht *uninteressant* ...
sondern zumindest *geht so*
in deine Augen ... wenn ich mir so dein Kommi durchlese ;-)
Tizilla Mon, 16 Apr 2012 14:47:56 -0000
Antwort löschenhmmmm, auch wieder wahr. Manchmal schwer die passende Bewertung zu finden ;)
Murphante Sun, 15 Apr 2012 20:47:01 -0000
Kommentar löschenIch find den gut ...
mir gefiel die düstere Stimmung
es war dunkel
es war kalt
es war bluuuuuuuuuuuuuuutig
und es stört mich überhaupt nicht ... das die Werwölfe rumlaufen
als wenn sie Extacy genommen hätten ... wer will schon einen Werwolf schleichen sehen und der nur aus dem Dunkeln schnell zuschnappt und dann wieder im Dunkeln verschwindet ... ich fand den schon zwischenzeitlich wegen der Lovestory zu schnulzig aber das hat glaube ich dieses Ambiente von England so mit sich und seiner Zeit ... als es noch echte Werwölfe gab
woOOOOhohoohoohhoooooooOOOOoooo *heul* :D
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Chris12zero Mon, 23 Apr 2012 20:33:20 -0000
Antwort löschenGanz genau, find den auch richtig gut und schön düster gehalten !! ;-)
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Murphante Mon, 23 Apr 2012 21:09:23 -0000
Antwort löschenDas ist gut ... da haben wir wieder den gleichen Geschmack wir zwei ^^ auch wenn mal ausnahmsweise keine Mila Kunis mitspielt *sabber* har har :D
woOP woOP
Chris12zero Tue, 24 Apr 2012 20:01:58 -0000
Antwort löschen:DDDD .. hehehe ... jaaa dat stimmt allerdings !! ^^
wooooP !! ^^
hoffman587 Sat, 14 Apr 2012 14:51:24 -0000
Kommentar löschenWolfman
Wie ich das glaub ich bereits öfters betonte oder gar preisgab. Ich bin kein Fan von so genannten meist recht einfallslosen Projekten, die solch Status tragen wie das Wort Remake. Da diese wie gesagt meist nur im Sinne der Ideenlosigkeit kaum zu übertreffen sind, in heutigen Zeit jedenfalls. Obwohl ich nicht leugnen will, dass es insofern auch positive Vertreter gibt. Diese Sätze sind altbekannt wie sicherlich zeitweise schrecklich einseitig meinerseits. "Wolfman" aus dem Jahre 2010 war für mich aber solch ein Film, bei dem ich mich damals tatsächlich auf ein Remake freute, da der Wolfsmensch-Stoff doch im Gegensatz zu seinen Genrekollegen wie Dracula doch noch viel Potenzial bietet. Ganz im klassischen Sinne selbstredend. Und zudem die letzte traditionelle Verfilmung des Stoffes auch ein Weilchen her sein sollte. Und dennoch unterzog ich ihm keine genaueren Beobachtung bis jetzt jedenfalls - seltsam auch wenn der Regisseur Joe Johnston heißt, obwohl dieses Unterfangen wieder erklären würde.
So seie meinerseits gesagt, dass der Wolfsmensch-Stoff im Mindesten so interessant ist wie jener eines Dr. Frankenstein oder eines Blutsaugers namens Dracula, denn wie ich finde stand gerade diese Grusellegende immer im Schatten jener anderen Wesen. Deshalb freute ich mich, nur so nebenbei. Johnstons Variation hält sich zudem an den klassischen Gruselstoff und verlegt seine Handlung somit in das viktorianische England, das verspricht Stil. Behält die Grundidee bei, aber variiert dabei doch in Hinsicht des Verlaufes der Handlung - hier möge jeder selbst entscheiden, ob das gut oder schlecht sei. Und so kehren wir gemeinsam mit dem Adeligen Lawrece Talbot zurück in seine Heimat, in welcher sein Bruder unter mysteriösen Umständen starb. Die Sage eines Wolfsmenschen geht um, Talbot geht dieses Ereignissen nach und wird so letztlich von einer wilden Bestie gebissen und das Spiel nimmt seinen Lauf, ganz im Sinne des traditionellen Gruselstoffes. Das gefällt noch.
Da ist man anfangs beileibe mehr als positiv überrascht, wenn Johnston den klassischen Konventionen der Hammer-Studios folgt. So trägt der Film doch sein altmodisches Gewand (hierbei positiv zu nehmen) sehr stilvoll und wirklich bewundernswert. Traditionelle Mittel finden erneut wieder ihren Einsatz, ob der bezaubernde Nebel und die unheimliche Bedrohlichkeit, die in den Schatten der Wäldern liegt oder etwa das viktorianische Herrenhaus - auch stilecht gestaltet - das freut. »Old-School«-Grusel im guten Maße. Und so spürt man in Hinsicht des Geruches hier steigt Atmosphäre auf, auch wenn mir der Film insofern auch in Hinsicht des Stiles viel zu glatt poliert insgesamt wirkte, was sich besonders in der zweiten Hälfte wiederschlägt. Zunächst aber gemächlich erzählt, mit einem gewissen Reiz gegenüber der Handlung - wenn auch weit weg von der »Absolution« des Themas - es wirkt an sich geschlossen und stimmig. Doch spätestens bei der ersten Verwandlung des Wolfsmenschen schlägt die Stimmung schlagartig um und insofern verliert sich schnell die Qualität des Werkes. Mit dem Holzhammer werden Elemente wie »subtile Erzählung« vollkommen ausradiert. Johnston schlägt ab da brachial auf seinen Film ein, entlädt die Actionszenen und will es so anscheinend anscheinend noch anheizen mit Blut, dies wirkt jedoch hemmend auf das Werk. Denn es heißt Arrivederci mit der schönen Atmosphäre. Und ab dann verfällt der Verlauf des Ganzen gar ins belanglose, irgendwie bemüht würde ich sagen, es wird teils arg hektisch hantiert. Letztlich mündet das Ganze dann in eine für mich in einem absolut abstrusen wie auch absurden Showdown der großen Effekte, die ich keinesfalls als schlecht empfand, dennoch als unpassend wenn man sich auf klassische Gruselelemente stützen wollte und den Film im abschließenden Teil damit nur überlädt und ab da keinen Moment mehr »Timing« besitzt. Lobenswert ist aber immerhin noch hervorzuheben die stets stilvolle und unheimliche, ja selbst wenn aus Johnstons Inszenierung brachial wird, musikalische Untermalung von Danny Elfman. Außerdem eine schicke Ausstattung. An sich verzückt natürlich die exquisite Besetzung des Films, welche ein Remake fast wieder rechtfertigt neben dem anderen genannten Hintergrund, dabei darf Benicio Del Toro den innerlich zerrissenen Lawrence Talbot routiniert mit traurig-bedrückten Blick, wodurch er seiner Figur gar eine gewisse Tiefe verleiht, mimen, passend besetzt. Emily Blunt (unterfordert) darf die tragische Liebe und die ehemalige Verlobte von Lawrence Brudersgeben, zu der Talbot auch eine gewisse Beziehung aufbaut. Erstaunlich ist auch Anthony Hopkins im Cast wiederzufinden, er operiert im Off-Modus, dennoch bemerkenswert hierbei ist das Hopkins selbst in jenem Modus seiner Figur des von ihm dargestellten kauzigen Sir John Talbot hintergründiges verleiht und ein unheilvolles Charisma miteinfließen lässt. Faszinierend. Währenddessen mir die Rolle Hugo Weavings am schlechtesten charakterisiert schien, trotzdem ich mag Weaving und immerhin agiert er solide und macht wie immer das beste daraus. Um es so zu sagen die einzelnen Charakterisierungen ließen für mich deutlich zu wünschen übrig, auch wenn man sich sicher bemühte, aber so würde ich sie eher dem Durchschnitt zuschreiben, wobei hier die gekonnten Darsteller Abhilfe leisten.
Letztendes bin ich doch enttäuscht. Anfangs noch so wunderbar altmodisch und stilvoll, im späteren Verlauf dann aber nur noch zu gewollt-spektakulär und dadurch auch irgendwie lächerlich mitanzuschauen und besonders abschließend - wie man mir bereits prophezeite - fast ärgerlich-banal. Insofern wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. Zudem trübt dieser unausgegorene, moderne Blockbusterbeigeschmack, der sich meiner Meinung nach deutlich auch nochmal in der zweiten Hälfte wiederschlägt. Wenigstens nette Stars im viktorianischen England und Rick Bakers Masken sind keinesfalls schlecht mitanzusehen. Trotzdem eben wie gesagt zusammengefasst eher mittelmäßig und nicht wirklich bissfest umgesetzt.
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David "Noodles" Aaronson Sun, 15 Apr 2012 04:29:31 -0000
Antwort löschenJoar, dass die neueren Werwölfe immer herumrennen müssen als hätten sie Aufputschmittel genommen ist schon scheiße, hat einfach nicht gepasst. Dafür gab es 'ne schicke Nebeloptik.
SPOILER--> der ansich gute "Twist" im Irrenhaus hätte noch mal was reißen können, leider wurde hier nur angerießen (außer den sprichwörtlichen reißen der Opfer...) <--SPOILER
Die Lovestory war dröge.
hoffman587 Sun, 15 Apr 2012 08:36:43 -0000
Antwort löschenDa wurde eh an vielen Seiten, das Potenzial verschenkt, was die Story betrifft und naja ehrlich gesagt ist mir Johnstons Werwolf derzeit immer och lieber, als die anderen die so manchen Filmen zieren, der geht ja nch im Vergleich. ;-)
SamRamJam Tue, 17 Apr 2012 19:47:38 -0000
Antwort löschenMich hat der Film absolut umgehauen. Gerade damit fertig geworden und ich bin in der Versuchung ihn gleich nochmal zu schauen :) Sowas passiert mir eher selten.
Aber trotzdem guter Text mit nachvollziehbarer Argumentation^^
hoffman587 Wed, 18 Apr 2012 13:45:46 -0000
Antwort löschen@Sam: Hui, wie stets denn dann mit dem Original?^^
Joar, ich bin da immer etwas knickerig, vielleicht wars bei dir zu wenig und bei mir zu viel an Erwartungen. :)
Und danke fürs Verständnis. ^^
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SamRamJam Wed, 18 Apr 2012 14:48:40 -0000
Antwort löschen@hoffi: Ich finde das du generell sehr Filmlieb bist, auch zu den von dir weniger geschätzten. Wenn man sich durch manche Profile klickt fragt man sich wirklich warum jemand überhaupt über Filme schreibt wenn er/sie kaum welche mag?!
Aber lassen wir das. Den Original Wolfman fand ich an sich ganz gut. Leider ist mir bei den alten Schinken aber immer bewusst das sie nur ein Spiel sind. Ich kann mich da nur sehr schwer fallen lassen, aus dem selben Grund lese ich Theaterstücke auch lieber als sie mir anzusehen.
Von den ganzen 40er Jahre Klischees ganz zu schweigen die heute manchmal schwer zu ertragen sind (der offene Rassismus gegenüber den Zigeunern, das wehrlose Frauchen dass den starken Mann braucht).
Aber wenn ich den Filmhistorischen Kontext bzw. das Interesse daran ausklammere dann würde ich mir das Original nicht einfach so zur Unterhaltung nochmal angucken.
hoffman587 Thu, 19 Apr 2012 15:38:20 -0000
Antwort löschen@Sam: Ah okay ich verstehe. Danke für die Erläuterung, da eignet sich das Johnston Filmchen schon wesentlich besser, das stimmt. :)
cpt. chaos Tue, 10 Apr 2012 09:42:30 -0000
Kommentar löschenWie es sich für einen anständigen Vertreter des Werwolf-Milieus ziemt, geht es verhältnismäßig blutig zur Sache. Die Kulissen sind stimmig und die Atmosphäre angenehm düster gehalten. Außerdem mit Benicio del Toro und Anthony Hopkins namhaft besetzt, auch wenn die beiden Herrschaften unter ihren Möglichkeiten bleiben; dafür wiederum maskenbildnerisch ziemlich überzeugend.
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Filmkenner77 Mon, 09 Apr 2012 15:17:29 -0000
Kommentar löschenIch halte es für angebracht, den Film im Kontext seines Genres etwas näher zu betrachten. "Wolfman" ist ein Remake des Universal-Klassikers "Der Wolfsmensch" aus dem Jahre 1941. Heute gilt dieser Film als Klassiker, doch zum Zeitpunkt seiner Entstehung war die große Zeit des Universal-Horrorfilms bereits beendet. Die großen Erfolge feierte das Studio Anfang bis Mitte der 30er Jahre mit Filmen wie "Frankenstein", "Dracula", "Der Unsichtbare" oder "Die Mumie". Der Nachzügler "Der Wolfsmensch" erreichte diese Klasse bei weitem nicht mehr. Der nächste bemerkenswerte Beitrag in diesem Genre war die Hammerproduktion "Der Fluch von Siniestro" aus dem Jahre 1961, der meiner Ansicht nach der wahre Klassiker des Genre war und ist. In einigen Szenen von "Wolfman" merkt man, dass sich der Film auch hier bedient.
1981 gilt als das Jahr der besten Genrebeiträge, denn in rascher Abfolge entstanden die Klassiker "Das Tier", "Wolfen" und "American Werewolf", die mit den bis heute besten Tricks aufwarten konnten. Insbesondere "Wolfen", einer der außergewöhnlichsten und intelligentesten Horrorfilme jener Zeit, gilt unter Kritikern als verkanntes Meisterwerk. Spektakulär waren die Tricks auch im mystisch-märchenhaft angehauchten Horrordrama "Die Zeit der Wölfe" aus dem Jahre 1984, wenngleich die Story mit dem Werwolf-Genre nicht mehr viel gemein hatte. 1985 verirrte sich der Werwolf dann in die Werwolf-Highschoolkomödie "Teen Wolf", die die Thematik von der humorvollen Seite betrachtete. 1986 versuchte man sich an der Stephen King-Erzählung "Der Werwolf von Tarker Mills", der aber nicht mehr als eine harmlose Spukgeschichte ohne nennenswerte Höhepunkte war. Allmählich wurde es ruhig um den Mythos Werwolf bis man sich 1994 seiner erinnerte und mit "Wolf - Das Tier im Manne" einen zwar prominent besetzten Werwolffilm drehte, der aber weniger Horror und mehr Drama und Romantik beinhaltete. Aus heutiger Sicht trotz der Idealbesetzung mit Jack Nicholsen ein eher misslungener Versuch, das Genre wiederzubeleben. Nach einigen mehr oder minder mittelprächtigen weiteren Ausflügen ins Genre wie etwa "Ginger Snaps" oder "Underworld 1-4" entstand 2005 mit "Verflucht" ein Genretiefpunkt, der teilweise mehr an eine Seifenoper als an einen ernstzunehmenden Beitrag erinnerte. Und nun also "Wolfman", der sich zumindest im ersten Drittel stark am Original von 1941 anlehnt. Der Film ist eine Reminiszenz an das alte Horrorkino und atmosphärisch sowie optisch durchaus gelungen. Hierin unterscheidet er sich auch fundamental von Knallchargen wie "Van Helsing", die reine Effektorgien waren und keinerlei nostalgische Gefühle aufkommen ließen. Die Anlehnung an das Original ist aber zugleich Fluch und Segen des Films, denn er kann dem Genre absolut nichts Neues hinzufügen und so bleibt der Eindruck einer altbekannten Story, die durch einige herbe Splattereffekte aufgefrischt wird. Der Film ist relativ kurzweilig, mitunter auch recht spannend, sicherlich aber auch recht vorhersehbar. Benicio del Toro überzeugt, während die anderen Protagonisten mehr und minder auf Autopilot schalten. Der Höhepunkt der Films, der Zweikampf der beiden Protagonisten, dürfte nicht unbedingt als einer der erinnungswürdigsten Momente des Films gelten und enttäuscht in meinen Augen eher. Die Bilder vom London des ausgehenden 19. Jahrhunderts sind hingegen ausgesprochen gut gelungen.
Insgesamt ist "Wolfman" ein ansehnlicher altmodischer Horrorfilm, der aber in den Genregrenzen sehr stark verhaftet bleibt und deshalb keinerlei Überraschungen bietet. Noch ein Wort zum 17 Minuten längeren Directors Cut: Wenngleich dieser keine weiteren Gewaltszenen enthält, wirkt die längere Fassung runder und die Charaktere werden besser eingeführt. Außerdem kann man sich auf einen Cameo-Auftritt von Max von Sydow freuen. Deshalb ist diese Fassung der kürzeren Kinofassung eindeutig vorzuziehen.
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hoffman587 Mon, 09 Apr 2012 15:45:43 -0000
Antwort löschenSchick, ich empfand den an sich schwächer, gerade in der zweiten Hälfte nimmt der mir nen zu abstrusen Verlauf, abet dazu werde ich selbst auch noch ausführlich. Deinerseits aber nochmal sehr schön die Wolf-Thematik auf den Punkt gebracht in ihren verschiedenen Etappen. :)
Filmkenner77 Mon, 09 Apr 2012 16:14:08 -0000
Antwort löschenDanke euch allen. Mein Faible für klassische Horrorstoffe lässt die Bewertung vermutlich milder ausfallen als es der Film objektiv betrachtet verdient. Wie gesagt, die Langfassung erachte ich als besser. Bei Interesse einfach mal auf Schnittberichte nachschauen. Nochmals mein Tipp: "Wolfen", wer den noch nicht kennen sollte, sei der Film wärmstens empfohlen, weil er so anders ist als alle anderen Genrevertreter.
filmschauer Mon, 09 Apr 2012 21:28:29 -0000
Antwort löschenDanke für deinen kleinen Wolf-Überblick! Auch ich fand den 1941er Film schwächer als die anderen Universal-Horrorklassiker und ebenso das Remake hier nicht unbedingt schlecht. "American Werewolf" bleibt in diesem Bereich mein Favorit, aber den erwähnten "Wolfen" behalte ich mal im Hinterkopf.
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cpt. chaos Tue, 10 Apr 2012 09:49:41 -0000
Antwort löschenWieder einmal ein äußerst informativer Beitrag, mein Bester! ;o)
Filmkenner77 Tue, 10 Apr 2012 10:01:16 -0000
Antwort löschenDanke. Freut mich, wenn du vielleicht auf den einen oder anderen Film aufmerksam geworden bist.
Nicki Minaj Lover Sat, 07 Apr 2012 21:00:08 -0000
Kommentar löschendie Spezialeffekte sind nicht so die Stärke des Films
eigentlich hat der Filme keine Stärken außer vielleicht die Schauspieler
die Story ist öde .. so wie alles .. 4 Punkte sind fast schon zu viel
bitte RTL bringt andere Free TV Premieren und nicht mehr sowas
DVD bitte nicht kaufen kostet gerade 4,90 bei Media Markt .. nicht kaufen !
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Murphante Mon, 16 Apr 2012 14:47:15 -0000
Antwort löschen*auslach* har har har har ... im FERNSEHEN ... wie süß ...
man ey ... der ist total verschnippelt für die Glotze ...
meinst du die zeigen die Extended Version ...
pfffff ... im Leben nicht
Wolfman Extended Version
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=739906
und es geht nicht um Metzelszenen, sondern ausnahmsweise mal um mehr Handlung ... in der längeren Version
Nicki Minaj Lover Mon, 16 Apr 2012 20:14:13 -0000
Antwort löschender wird bestimmt auch nicht besser wenn er ungeschnitten ist
der vorsitzende von universal pictures meinte ja selbst er entschuldigt sich für diesen film
Nystroem Sat, 02 Jun 2012 10:36:38 -0000
Antwort löschenDu bist disqualifiziert, Junge. Selten etwas so überflüssiges gelesen.
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Nicki Minaj Lover Thu, 12 Jul 2012 19:03:24 -0000
Antwort löschendas hat frank tausch bei filmkritikTV gesagt ...
Andron Tue, 07 Aug 2012 23:18:53 -0000
Antwort löschenschätze mal, erstens hat RTL mit Sicherheit am Film herumgeschnippelt, und zum zweiten lief in diesem Prekariatssender bestimmt nur die Kinoversion! Der DirectorsCut ist dem natürlich vorzuziehen!
BattlemasterIZ Sat, 07 Apr 2012 10:51:09 -0000
Kommentar löschenBesser als gedacht: finde ihn durchaus >Sehenswert<
Die Story in Wolfman ist eigentlich altbekannt, hier habe ich aber auch nicht mehr erwartet. Wirklich positiv gelungen sind die Kulissen, das "alt-düstere" England sieht gut aus, mit gutem Ton hier und da überrascht sogar die Atmosphäre.
Die Schock & Gruselszenen sind auf die Menge bezogen akzeptabel, ein-zwei Szenen dabei, waren "spitzenmäßig" da musste ich kurz lachen. Warum??
Weil Wolfman ansich "düstere" Horrorkost sein will aber durch manche Mimiken der Darsteller, sowie urkomische Schnitte einfach lustig ist.
Die Verwandlunszenen sind okay, aber so schön wie in American Werewolf bekommt es wohl keiner mehr hin ;-)
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et7 Sat, 07 Apr 2012 08:58:48 -0000
Kommentar löschenSchlechte Story, schlechte Animationen, eigentlich gute Schauspieler die aber auch nichts mehr raushauen können und jede Menge Freud für Anfänger. Er wäre wahrscheinlich der Einzige gewesen, der wirklich Spaß an diesem Film gehabt hätte.
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HulktopF Wed, 28 Mar 2012 11:01:11 -0000
Kommentar löschender großangekündigte wurf war der film nicht, leider.
jedoch sind die verwandlungen extrem schaurig umgesetzt und zählen wohl zu den besseren werwolftransformationen der letzten zwei jahrzehnte.
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