Wolfman

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The Wolfman, US 2010

Wolfman - Poster
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Kritiker: 5.7 Community: 5.9 1123 Bewertungen
Kinostart: 11.02.2010, Laufzeit 102 Minuten.

Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot in seine Heimat Blackmoor im viktorianischen England zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält. Es kommt zum Wiedersehen mit seinem von ihm entfremdeten Vater. Zusammen mit der Verlobten seines Bruders begibt sich Talbot auf eine Spurensuche, die ihn tief in seine eigene, längst verdrängte Ver… Mehr

Cast
Emily Blunt, Anthony Hopkins, Hugo Weaving, Benicio del Toro, Geraldine Chaplin, Kiran Shah Mehr
Regisseur
Joe Johnston
Autoren
David Self, Andrew Kevin Walker
Genre
Horrorfilm

Kritiker — Film: Wolfman

Flibbo: wieistderfilm.de

7.0Sehenswert

Diese spektakuläre Neuverfilmung von „Der Wolfsmensch“ aus dem Jahre 1941 macht keinen Halt vor Klischees, dafür aber Spaß und ist in sich stimmig als altmodische Geschichte in modernem Gewand. Die durchgestylte Bild- und Tonkulisse mit wunderbar klotzendem Score von Altmeister Danny Elfman macht den Film angenehm kurzweilig. Ein weiterer Trumph ist die attraktive Besetzung. Del Toro („21 Gramm“, „Sin City“) gibt sich eher verhalten und lässt sein Äußeres für sich sprechen, was genau richtig ist, da er schon von Natur aus etwas Animalisches in seinen Zügen trägt. Sir Anthony Hopkins wirkt endlich mal wieder nicht unterfordert. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

6.5Ganz gut

Nach einer Stunde kommt der schön pittoreske Film aber in Fahrt, weiß mit einem erstaunlich fiesen Twist in Sachen Vater und Sohn den animalischen Zorn des Werwolfs nachhaltig und effektiv zu motivieren und gibt Rick Baker ausgiebig Gelegenheit, sich sowohl vorm alten Lon Chaney als auch der eigenen, weiterhin unübertroffenen Arbeit am AMERICAN WEREWORF zu verbeugen. Danny Elfmans Musik tost ausnahmsweise mal recht stimmig daher.
Ein tatsächlich im besten Sinne altmodischer Grusler, der sich allerdings trotz Momenten echter Grandezza nicht so recht nach ganz oben aufs Treppchen reißen kann, weil er mitunter so müde wirkt wie Del Toro.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

4.5Uninteressant

Angesichts der tollen Ausstattung und ehrenwerten Besetzung ist es schon eine rechte Schande, wie unausgegoren und schlecht dieser Film mit seiner problemgeplagten Produktionsgeschichte leider ist. Dabei beginnt es so hoffnungsvoll und weckt in der Tat Erinnerungen an klassischen Horror, aus einer Zeit vor dem hyperkinetischen Schnitt und dem digitalen Monsterinferno.

Doch je weiter der Film sich der unweigerlichen Transformation nähert, desto mehr rutscht er ins Lächerliche und Langweilige. Die Hoffnung mit ordentlich Splatter-Szenen fehlende Spannung zu ersetzen, geht auch hier mal wieder nach hinten los. Zumal viele der digitalen Metzeleien, die in der Unrated-Fassung nochmal aufgejazzt wurden - mal wieder halb so überzeugend aussehen, wie eine Zwischensequenz aus einem Resident Evil Game.

Und bitte was soll dieses Wolfsman-Design? Wenn man sich ansonsten schon so weit vom Original entfernt, das es nicht mal mehr aus der Ferne winken kann, dann wäre es doc… Mehr

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Dachsman

"[...]ein Anthony Hopkins, dem man auch gleich ein Schild "Ich bin der sinistre Bösewicht" hätte umhängen können,[...]"

Das Schild hat er umhängen und ich bin mir fast sicher, dass das auch so gewollt war. ;)


Alle Kritiken (8)


Kommentare (79) — Film: Wolfman

Harald Polter

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Bewertung3.5Schwach

es geht um grimmige yetis!

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz ordentlich, anschauen kann man den schon. Der Look des Films errinnert an alte Gruselstreifen aus den 50er & 60er Jahren, wenig Farben, viel Nebel, ist schon stimmungsvoll. Das Drehbuch hält aber keine Überraschungen parat, wird alles brav nach Schema F runtergespuhlt. Benicio Del Toro wirkt teilweise gelangweilt, hier ist er auch klar unterfordert. Anthony Hopkins hingegen spielt seinen Part sehr gut. Einige drastische Splattereffekte wurden dann auch noch eingebaut, hätte ich so gar nicht erwartet.
Insgesamt viele verpasste Möglichkeiten, für einen belanglosen Fernsehabend brauchbar.

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phönix

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Bewertung6.5Ganz gut

Dank toller Computereffekte und toller Besetzung, darf mann diesen Film schon mal anschauen, schadet nicht :-)

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