Das Leben der Anderen - Kritik

DE 2006 Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 23.03.2006

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Kritiken (18) — Film: Das Leben der Anderen

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] 'Das Leben der Anderen' verzichtet so natürlich nicht auf eine Zeichnung von Gut und Böse, doch er eröffnet auch wankende Grauzonen, die sich zwischen Problemen und Naivität festsetzen und eine Entwicklung durchleben, die die eigene Problematik verdeutlicht und die Mechanismen und Zahnrädchen des Systems zerbrechen lassen. Diese Entwicklung lässt von Donnersmarck in zwei groben Szenen durchführen, die so etwas zu zügig erscheint, vor allem in Anbetracht des sonst sehr ruhigen Erzähltons. Sicher hätte man den Charakteren auch ruhig noch mehr Tiefe einschenken können, doch dann wäre die eh schon stille Inszenierung vollkommen aus dem Ruder gelaufen und die immer vertretene Spannung in eine schleppende Zone gedrängt worden. 'Das Leben der Anderen' ist trotzdem ein starker Film, der zwar Stellung bezieht, dies aber auf ehrliche Weise mit viel Fingerspitzengefühl tut. [...]

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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8.5Ausgezeichnet

„DAS LEBEN DER ANDEREN“ ist ein schnörkellos inszeniertes Drama mit Thriller-Qualitäten, das durch seine ruhige, aber dafür umso intensivere Inszenierung besticht. Gekonnt erzählt es uns aus jüngster Vergangenheit, verkommt aber nicht zum langwierigen Lehrstück, sondern wird dem Aspekt, dass es unterhalten soll, absolut gerecht. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und zurecht mit dem Oscar gewürdigt worden. Beeindruckend!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

„Kann jemand, der diese Musik wirklich gehört hat, ein schlechter Mensch sein?" -

Von Donnersmarck führt jenes Experiment zu einem konsequenten Ende, dass vor über sechs Jahren mit Hirschbiegels Soap aus dem Führerbunker seinen Anfang fand: Formale Fehlerfreiheit ist nutzlos, solange die Konzeption hinter der historischen Oberfläche brüchig und ärgerlich ist: Unter der dramaturgisch verständlichen, aber letztendlich undurchdachten Prämisse, Systemkritik auf Einzelfiguren und deren emotionalen Unterbau herunterzubrechen, scheitert "Das Leben der Anderen" an ähnlichen Punkten, wie die halbgare Spreewaldgurken-Chose "Goodbye Lenin", dessen Ostalgie-Epigonen sich vonDonnersmarck jedoch stets überlegen zu fühlen scheint - zu Unrecht: Viel für Tränendrüse und Herz, wenig für Geschichtsbuch und Verstand - auch das Stasi-Märchen hat diesem Credo wenig hinzuzufügen.

Mit seiner - als rühmenswerten Einzelfall intendierten - Läuterung der Hauptfigur, bricht sich "Das Leben der Anderen" bereits frühzeitig selbst das Genick, bedient er doch (unbewusst?) genau jene zynischen Entschuldigungsreflexe der Marke "Es waren nicht alle schlecht", die man zur Genüge kennt, und verwässert alle aufgezeigten Unmenschlichkeiten des Stasi-Apparates durch das damit verknüpfte, und halbgar konstruierte Potpourri aus Opferschicksalen, sowie den fatalistischen narrativen Strukturen hinter eben diesen.

Dass sieht, soviel muss man vonDonnersmarck und seinem Cast lassen, ordentlich, und sowohl unter darstellerischen, als auch technischen Aspekten oftmals überdurchschnittlich aus, kann aber zu keiner Zeit darüber hinweg täuschen, dass der Zuschauer hier nach Strich und Faden manipuliert wird: Auch inhumane Behörden beherbergen Menschen mit dem Herz am rechten Fleck, so der zweifelhafte Tenor, den auch Mühes engagiertes Spiel nicht zu verschleiern weiß.

Sicherlich, so mag manch einer sagen, hat es solche Ausnahmen immer mal wieder gegeben; einzig: Es ist ein verlogener und nicht zuletzt verharmlosender Aufhänger für eine, als umfassendes und detailgetreues Staatssicherheit-Portrait proklamierte, Filmproduktion.

Somit bleibt "Das Leben der Anderen" hauptsächlich als für Preisverleihungen konzipierter Schulfilm "Made In Germany", und mit schalem Beigeschmack im Gedächtnis seiner Rezipienten verhaftet.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

doctorgonzo

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Eine Sache noch! Wirf mir nicht "Das Leben der Anderen" in einen Topf mit "Pearl Harbor" und sei dieser Topf auch noch so groß...
In Bays Schundwerk wird sich an ganz handfest existenten Ereignissen festgehalten, wie dem Angriff selbst, sowie dem ersten Bombenangriff seitens der USA auf Tokio, es geht nicht á la "es war einmal im Zweiten Weltkrieg". Da bleibt "Das Leben der Anderen" so vage wie es sein muss, um die Distanz zur richtigen Geschichte zu wahren. Man kann solche historischen Begebenheiten nicht als Spielfilm aufarbeiten, man kann sie nur ausmalen. Und wenn man sie ausmalt, darf man eben nicht zu nahe an die Realität heran, einerseits, weil die Realität selten dramaturgischen Ansprüchen gerecht wird, in 100 Minuten eine komplette Geschichte zu erzählen, andererseits, weil man die Realität schwerlich mittels eines Stücks Entertainment begreiflich machen kann, man kann lediglich die eine oder andere Ecke illustrieren und wenn man das tut, darf man sich keinesfalls als historisches Werk bezeichnen.
Wenn man "Das Leben der Anderen" als zeitgeschichtliches Werk betrachtet, liegt man falsch, es kann maximal als Parabel einer Ära und als Märchen vor realgeschichtlicher Kulisse gesehen werden, so wie es Kubrick, Stone oder Coppola mit dem Vietnamkrieg auch gemacht haben...


Hitmanski

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Da sich die (Grundsatz-)Debatte über den Umgang mit fiktiven und historischen Hintergründen im Filmm im "Titanic"-Thread unter dem Kommentar von doctorgonzo neu entfacht hat, und möglicherweise ein Interesse daran besteht, komme ich mal meiner Bürgerpflicht innerhalb der Verlinkungsgesellschaft nach, und verweise nach dort :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Das oscarprämierte Drama besticht durch seine tollen Akteure, der spürbaren Intensität der geschilderten Situationen und der überaus realistischen Atmosphäre. Nach guten und vielen schlechten Filmen über die DDR in den letzten Jahren, war es "Das Leben der Anderen", der es schaffte, den Nostalgie-Verharmlosung der voran gegangenen Filme und TV-Shows über Bord zu werfen und einen wesentlich näheren und klareren Blick auf die DDR zu werfen. Besonders die Darstellung von Stasi- Spitzel Wiesler ist Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck gelungen, da der Film zwar immer ganz nah an Wiesler ist, aber nie eine gewisse Distanz verliert, so dass die emotionale Kälte von Wieslers Welt spürbar wird. "Das Leben der Anderen" ist großes Kino.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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10.0Herausragend

Der mit großem Abstand ergiebigste und am brillantesten gespielte Film dieser Oscar-Saison.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Das Leben der Anderen ist ein kraftvoller, aber stiller Film, konstruiert aus versteckten Gedanken und geheimen Sehnsüchten.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Das Leben der Anderen" ist kein trockener Film über die DDR und die Überwachung derer Bürger durch die Stasi, sondern eine auf drei Personen reduzierte Liebesgeschichte mit Stasi-Hintergrund. Durch diesen Kunstgriff schafft es der Film zugleich politisch interessierte Menschen anzusprechen, aber auch den Zuschauer zu erreichen der eher eine einfache Geschichte sehen möchte. Für einen Geselligen DVD-Abend bei Bier und Chips ist "Das Leben der Anderen" trotzdem nur bedingt geeignet, denn dafür ist die Thematik dennoch zu ernst.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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10.0Herausragend

Nachdem Anfang des neuen Jahrtausends Filme wie “Good Bye Lenin” und “Sonnenallee” für eine (N)ostalgie-Welle gesorgt hatten, zeigte Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2006 in seinem Debütfilm “Das Leben der Anderen” eine andere Seite der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Er wagte sich an das Thema Stasi, und das ohne jeglichen erhobenen Zeigefinger, sondern dank eines perfekten Drehbuches und starker Schauspieler in einer spannenden und dramatischen Geschichte.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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10.0Herausragend

Das Leben der Anderen lebt vor allem von einer großartigen Geschichte: perfekt strukturiert und kraftvoll erzählt - mit unerwarteten Wendungen und vielschichtigen Charakteren. Er vermeidet Berechenbarkeit und billige Kameraeinstellungen für ein fesselndes Drama, das überrascht und gelegentlich erschüttert. Das Leben der Anderen erinnert uns daran, was Filmemachen in seinen besten Momenten sein kann.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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8.0Ausgezeichnet

Es handelt sich bei "Das Leben der Anderen" eben immer noch um einen Spielfilm, und der hat jedes Recht, eine Figur mit ihrer Geschichte und ihrer Veränderung frei zu erfinden und dadurch vielleicht mehr historische Wahrheit über das DDR-System zu vermitteln als jede Geschichtsstunde. Gerade die Balance zwischen respektvoller Genauigkeit und einem unbelasteten, souveränen Umgang mit erfundenen Elementen, lässt hier großes, ernsthaftes Unterhaltungskino entstehen, mit dem sich deutsche Regisseure sonst eher schwer tun.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Auch wenn ich eigentlich nicht schon wieder eine Bestnote verteilen wollte, um zu zeigen, dass ich Filme durchaus mal kritisch betrachte, komme ich hier doch nicht um eine Eins herum.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Nachdem ich den Film das erste Mal gesehen habe, fand ich ihn herausragend. Nachdem ich ihn nun ein zweites Mal gesehen habe, muss ich diese Aussage relativieren. Der Film ist ein großartiges Melodram, dass einen großen Wunsch nach Authenzität hat. Ausstattung und Recherche wirken unheimlich echt. Die Schwächen des Films liegen zum einen bei den Schauspielern und zum anderen auch beim Drehbuch. Bis auf Ulrich Mühe hat keiner der anderen Schauspieler wirklich was gutes zu spielen. Sebastian Koch ist Durchschnitt und das wird er auch immer bleiben. Die Gedeck hat die absolute Tief-Status-Rolle und darf nur Spielball der Männer sein.
Was Das Leben der Anderen von der Bezeichnung Historienfilm weit entfernt ist die eigentliche Handlung. Sie ist pure Fiktion! Und das meine ich ernst. Sie ist so fiktiv, dass man daran zweifeln kann, ob sie sich in der Realität wirklich so abgespielt haben könnte. Ein Stasi-Hauptmann, der durch die Kunst zum guten Menschen wird? Das ist reines Melodram, keine Geschichte! Donnersmark glaubt an die Kunst und an ihre Kraft Dinge zu ändern. Was lohnt es Filme zu machen, wenn man nichts damit ändern kann? Die einen werden sagen: Filme ändern garnichts! Donnersmark ist da anderer Meinung. Kunst kann alles ändern. Sie macht aus gut böse und aus böse gut! Ich teile diesen romantischen Gedanken.

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cannibal83

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Obwohl ich dem Film ein "herausragend" gönne. Du triffst den Nagel mal wieder auf dem Kopf!


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Mit dieser Handlung fügt sich DAS LEBEN DER ANDEREN den klassischen Gesetzen des Melodrams. Das bleibt immer spannend und ist oft bewegend. Zwar ist auch dies nicht "die Wahrheit" über die DDR, wie der Regisseur und manche Nachbeter jetzt behaupten, sondern nur eine andere Wahrheit als jene, von der SONNENALLEE und GOOD BYE LENIN! erzählten. Aber der Film gibt einem ein Gefühl für das, was Überwachungsstaat bedeutet. [...] Trotzdem ist man am Ende mit alldem nicht wirklich glücklich, ist da ein Gefühl der Unzufriedenheit. Das rührt daher, dass der ganze Film ein wenig arg glatt daherkommt. Wie bei den TV-Movies "Luftbrücke" oder "Dresden" ist hier alles lehrbuchgetreu umgesetzt und politisch korrekt unangreifbar verteilt. Gerade das ist das Problem.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

"Das Leben der Anderen" ist ein Wunder. Ein Wunder, weil es 161/2 Jahre nach dem Mauerfall der erste große Kinofilm ist, der sich mit dem Thema Stasi auseinandersetzt. Ein Wunder, weil - nach all den Filmklamotten der letzten Jahre, die die DDR letztlich als seltsam designten, aber liebevollen Hort verharmloste - ein Drama wieder die Schattenseiten in den Mittelpunkt stellt.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.5Herausragend

Florian Henckel von Donnersmarcks sauber recherchierter Blick in die Grenzbereiche der Seele verzichtet auf klebrig-verklärte Ostalgie. Er trifft immer den richtigen Ton. Der Film entlarvt die Mechanismen eines monströsen Überwachungssystems mit der Zerstörung jeglicher Individualität, demaskiert die Verantwortlichen, die im Dunstkreis von Ideologie ihre persönlichen Ziele verfolgen...

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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

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9.5Herausragend

Sehr mutiger, konsequenter Film, auch visuell überzeugend.
Brillant gespielt, Klasse-Besetzung.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Schon wieder Ostalgie? Och ne, dat will doch keiner (mehr) haben. Und wenn doch, dann liegen "Sonnenallee", "Good Bye, Lenin!", "Kleinruppin Forever" und "NVA" in jeder gut sortierten Videothek des Vertrauens. Nun verhält es sich beim "Filmpreis"-veredelten Debüt des bisherigen Kurzfilmemachers Florian Henckel von Donnersmarck ein ganz kleines bisschen anders: Schluss is mit lustig!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Nicht völlig runder, aber dennoch gelungener Film, der sich fernab von Ostalgie den unschönen Seiten des DDR-Regimes widmet. Brilliant gespielt und trotz dramaturgischer Hänger sehenswert

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Kommentare (123) — Film: Das Leben der Anderen


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RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine starke und bewegende Story. Ja, so war es wohl.
...
Aber die Amerikaner können es besser!

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mariega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

DAS LEBEN DES ANDEREN FRANZOSEN:
"Ils sont fous ces Français!"! Was für ein Durcheinander! Nach dem Film "Der Präsident und die Schauspielerin" über die Eskapaden unseres Präsidenten François Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet erleben wir nun - Ich zitiere den früheren Staatsoberhaupt, Nicolas Sarkozy - die französische Version des exzellenten Films Das Leben der Anderen! In einem Brief für die Zeitung "Le Figaro" vergleicht unser Ex die Affäre um seine abgehörten Telefone mit dem Vorgehen der Justiz in der DDR. Er schimpft über „Stasi-Methoden“ in Frankreich. Der vor kurzem verstorbene Grand Maître des französischen Kinos, Alain Resnais, hat dieses "Theater" perfekt resümiert: DAS LEBEN IST KINO - zumindest in Frankreich ;) -

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thoen

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bei unsererr kanzlerin bin ich mir nicht einmal sicher ob sie z.b. den von dir genannten film überhaupt kennt. denn wenn sie sagt, ihr liebliengsfilm ist "paul & paula", dann kann sie nicht viele filme gesehen haben. bei 'euch' ist wenigstens was los, im "theater!" und man staunt, lächelt und amüsiert sich, wozu erwachsene menschen in der lage sind.;)


mariega

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Das stimmt, bei uns ist immer was los :D! Sie sollten aber langsam vor lauter theatralischer Begeisterung nicht vergessen ihren Job zu machen ;)


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) beauftragt Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) damit, den Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), auszuspionieren. Wiesler soll herausfinden, ob der Dramatiker wirklich so politisch loyal ist, wie er vorgibt. Infolgedessen verwanzt das Ministerium für Staatssicherheit die Wohnung des Künstlers und richtet auf dem Dachboden des Hauses eine Einsatzzentrale ein, in der alles, was in Dreymanns Wohnung geschieht, aufgenommen und akribisch protokolliert wird. Doch auch an Wiesler selbst geht das Eindringen in "das Leben der Anderen" nicht spurlos vorbei. Zumal er bald herausfindet, dass es bei der ganzen Aktion eigentlich gar nicht so sehr um die Loyalität Dreymans zum Staat, sondern um seine schöne Freundin Christa-Maria geht, an der auch andere Männer Interesse haben...

Ein deutsches Stück Geschichte toll und ergreifend inszeniert.

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Gänsehaut vom Beginn weg bis zum Ende. Sehr gelungene Mischung aus DDR-Drama, Suspense und Spionagethriller, eingepackt in wunderbares Kammerschauspiel. Hätte ruhig noch länger dauern können.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung7.5Sehenswert

Emotionales und vor allem sehenswertes Deutsches Kino.

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Filmegucker84

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Genau ;)

besonders, dass dieses Thema ins Jahr 2013 passt.


Killaseppel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gab selten einen solchen Film aus Deutschland der mich so gefesselt und berührt hat.
Die Inszenierung ist so detailiert und wirklich gut aufgearbeitet das ich mich vollends darauf einlassen konnte. Die schauspielerischen Leistungen sind grandios. Egal ob Ulrich Mühe, Thomas Thieme, Martina Gedeck,Ulrich Tukur oder Sebastian Koch.
Die Szenrie und das komplette Design sind schlicht weg überzeugend. Die unsichtbare Jacke von Gerd Wiesler oder das grüne Jacket von Georg Drymann wirken so unscheinbar, und doch unterstützen sie den jeweiligen Charakter ungemein. Das Editing und die Kameraarbeit sind harmonisch mit einander verwoben und lassen keinen Zweifel an dem Ideenreichtum Donnersmarck´s.
Die Musikauswahl ist gut gewählt und ganz besonders das Score von Gabriel Yared und Stéphane Moucha ist herausagend feinfühlig.
Ich habe großen Respekt vor Florian, der den Mut hatte solch einen Film zu realisieren. Nicht zuletzt dieser Film war es, der mich dazu bewegt hat die eigene Vergangenheit aufzurollen und die Dinge anders zu betrachten.

Ich vergebe subjektive Vollpunktzahl.

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Narrisch

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Bewertung10.0Herausragend

Beim zweiten Mal immer noch grandios. Den einen, guten Stasimann hat es wahrscheinlich nie gegeben, trotzdem ist die Vorstellung einer schöner Gedanke. Von der deutschen Kririk voller Niedertracht zerrissen, vom Ausland und den Oscars geliebt und dadurch die Gewissheit das dieser Film alles richtig macht. Ganz großes, ganz feines Kino.

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Narrisch

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@ FlintPaper - Bekehrung durch Kunst war nur EIN Aspekt für den Wandel der Hauptperson und schon gar nicht der Entscheidende, sondern viel mehr die Erkenntnis die eigenen Ideale für einen Verbrecherstaat aufzugeben. Das wird in der Szene mit Tukor deutlich als er Mühe im Detail erklärt zu welcher Kategorie Koch als Künstler gehören würde und wie man Koch am besten bricht.
@ Sumsi70 - genauso war das auch mit dem Untergang, was man hierzulande alles lesen musste, von Disneyland und Führerbunker.
International gefeiert, national vernichtet. Bei Erfolg @ Hornblower drehen sich die Fähnchen im Wind und genau das ist eine Verhaltensweise die bei uns sehr ausgeprägt ist. Schade.


Narrisch

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Test


BigDude

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Bewertung9.0Herausragend

Starkes Drama aus Deutschland toll erzählt und großartig gespielt.

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Baumkopf Holzfaust

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Ja. Filmische Perfektion in Reinstform.


Davio8887

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film bietet viel - Dennoch keine einfache Chips-Beilage - Das Ende überzeugt auf ganzer Linie

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Tytus

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Na hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung, ein mögliches Filmplakat gibt es schon

http://farm3.staticflickr.com/2874/8988666085_0749d7fcea_b.jpg

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BulletToothHony

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Stück deutscher Filmgeschichte. Genial!

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Julian1860

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der besten deutschen Filme die ich jemals gesehen habe. Als geschichtsinteressierter Mensch, für mich, eine unglaublich gute und realtische Darstellung der Stasiarbeit und ein überragendes und emotionales Ende!

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emotionfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, großes, deutsches Kino. Die Story, b.z.w Thematik zwar nicht die ganz große Neuerfindung, aber eine gute Story mit gutem Handlungsverlauf, die auch filmisch gut umgesetzt wurde, besonders durch die schauspielerischen Leistungen. Die Atmosphäre und Schauspielerleistung bei den Verhören sehr gelungen. An einige Stellen schöne Emotionen, an anderen Stellen hätten es für mich vielleicht ein bißchen mehr Emotionen sein können, aber andererseits hätte das der passend grauen Atmosphäre des Films vielleicht nicht gut getan. Etwas unlogisch fand ich, dass die Frau des Schriftstellers als erstes nur ihren Mann, nicht aber das Versteck der Schreibmaschine verraten hatte. Das war nichts halbes und nichts Ganzes, damit hätte sie weder sich, noch ihren Mann gerettet. Aber egal, mir gefiel der Film sehr gut.

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roannia

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich glaube, dass " Das Leben der Anderen" der einzige deutsche Film ist, den ich je gemocht habe.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

DDR-Film für einmal ohne "Ostalgie"

Gerd Wiesler, Hauptperson und Stasi-Hauptman bekommt die Aufgabe einen Theater-Regisseur zu überwachen. Schnell merkt Wiesler, dass ewtas nicht stimmt und ebenso schnell beginnt er seine Einstellung gegenüber seiner Regierung zu ändern.

Film und Darsteller wirken auf künstliche und sehr ästhetische Weise kühl und trotzdem ist "Das Leben der Anderen" ein spannender Film, der viel Möglichkeit zum Mitfiebern gibt. Die Handlung wirkt gut recherchiert und handwerklich gesehen ist der Film top. "Ulrich Mühe" spielt den innerlich zerstrittenen Stasi-Hauptmann grandios und das Settling lässt die DDR wiederbeleben.

Sehr gute deutsche Produktion! Ein gelungener anderer Blick auf die Zeit als es "Sonnenallee" und "Goodbye Lenin" waren.

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el_presidente87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut authentischer Film, der dem Zuschauer eindringlich das Unrechtssystem der DDR und die Hilflosigkeit der Betroffenen zeigt. Als Contrapunkt wird aber zugleich vermittelt, dass Menschen sich eben doch ändern können und sich letztendlich sogar für "das Richtige" entscheiden. Natürlich ist letztere Botschaft schon sehr dick aufgetragen und keine cineastische Innovation, aber dennoch wird diese Botschaft subtil und einfühlsam vermittelt. Es schreiben hier auch immerzu alle, dass der Film so grau wirke. Tatsächlich war die DDR nicht für ihre Farbenvielfalt bekannt und das der Film hauptsächlich im Herbst spielt, tut wohl sein Übriges dazu. Ich finde, dass es der Authentizität nur Nachdruck verleiht und die Crew im Hintergrund (Kostüm, Licht, Kamera etc.) dann wohl anscheinend einen guten Job gemacht haben. Gleiches gilt für den Dreh an Originalschauplätzen sowie die hervorragende Besetzung, die mit einer tollen Schauspielleistung zu überzeugen weiß.
Unbestritten hat der Film auch seine Längen und ist nicht immer hochgradig spannend, aber Interessierte und Fans von derlei Filmen wird er packen. Zweifelsohne einer der besten Produktionen aus Deutschland im vergangenen Jahrzehnt, dass unprätentiös und relativ pointiert daher kommt. Es gibt eine klare Botschaft gibt es obendrein, ohne das diese zu vordergründig wäre oder gleich die Moralkeule geschwungen wird.

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Derboywiealleanderen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann den Film nicht anschauen, denn so ist es in der Ostzone gelaufen: Bespitzelung, Schikane, Festnahme, Kerker, Folter, und wenn alles nichts half dann den Verkauf politischer in den Westen.
Das _alles_ können Bekannte von mir belegen, wurden teilweise für mehrere Tausend DM in den Westen verkauft, nachdem man sie anders nicht kleingekriegt hat.

Wenn es je ein abartiges politisches System gegeben hat, dann die sozialistische Missgeburt auf deutschem und auf europäischem Boden 1933 - 1990.

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thomf

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Während ich den Film sah, kam mir der Gedanke, wie nahe diese beiden Unrechtssytem NS und DDR Sozialismus aufeinander gefolgt sind. Die Bevölkerung hatte vielleicht nicht einmal 20 Jahre um aus der braunen Geschichte in die nächste Katastrophe zu gelangen.


WHSS

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@Derboywiealleanderen

lesen Sie Solschenizyn und Sie werden von einem noch krankeren System erfahren.

@thomf

kein Wunder... Stalin und Hitler haben weitgehend ähnliche Methoden praktiziert. Der Unterschied zwischen den "Unrechtssystemen" war nur in dem "politischen Farbton"


Imhotep

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Bewertung9.0Herausragend

Großartig... vielleicht für viele ein Einstieg sich mal mit Geschichte auseinanderzusetzen. Muss man gesehen haben...

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Benjamin Barker

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Bewertung7.0Sehenswert

Herausragend gespielt, selbstbewusst inszeniert, unterhaltsam vorgetragen, atmosphärisch bebildert, eigenständig, packend und mit überraschendem Nachklang. Vereinzelte dramaturgische Schwächen, sprich Vorhersehbarkeiten in den Figurenentwicklungen, lassen sich da getrost verschmerzen. Zudem macht der Film es sich selbst schwer, indem er die DDR als Setting wählt, klischeehafter und durchgekauter wäre nur das Dritte Reich gewesen. Dabei ist es im Kern mehr interessantes Charakterportrait denn weitere Abhandlung der deutschen Geschichte. Von allen Beteiligten, aber besonders von Ulrich Mühe fantastisch verkörpert, dessen Ähnlichkeiten mit Kevin Spacey sich in meinen Augen nicht nur auf die äußere Erscheinung beschränken. Achtung Polemik: Im Grunde genommen alles, was der deutsche Film größtenteils oft leider nicht ist. Zum großen Bedauern von dem Mann inszeniert, der im Anschluss "The Tourist" gedreht hat - und seitdem nichts mehr von sich hören ließ.

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Audreyfan

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Bewertung6.0Ganz gut

Grau, grau, grau. Irgendwie ist hier alles so grau. Deutschunterricht. "Das Leben der anderen". Nein, nein, wir wollen keine Komödie gucken, wir wollen einen Film gucken, der das Ganze ernst verarbeitet. Also gucken wir den. Spoilergefahr! Es geht um die DDR, es geht um die Stasi und irgendwie ist alles grau. In all diesem Grauen lebt der Schriftsteller Georg Dreyman. Er wähnt sich sicher, dabei wird er schon komplett abgehört. Von Wiesler. Wiesler ist linientreu und seine Arbeit ist sein Leben. Doch eine Veränderung geht mit ihm vor, er lauscht der Sonate vom guten Menschen und Christa-Maria, Dreymans Lebensgefährtin, die er zufällig in einer Kneipe trifft, sagt ihm am Ende ihres Gespräches, dass er ein guter Mensch sei. Er fängt an Sachen zu verheimlichen, die er belauscht, vor allem, dass Dreyman an einem Artikel für den Spiegel schreibt. Doch alles kommt raus, weil Christa-Maria Dreyman verrät. Das tut sie nicht, weil sie es will, sondern weil man sie festgenommen hat. Aus Verzweiflung bringt sie sich um, dabei hat Wiesler die Schreibmaschine schon längst aus dem Haus mitgenommen. Wiesler wird versetzt, Mauerfall, Dreyman liest seine Akten nach, erkennt, dass Wiesler ein guter Mensch ist, schreibt ein Buch über gute Menschen, widmet es Wiesler. Die Geschichte hört sich gut an. So von wegen in jedem Mensch steckt etwas Gutes und so weiter. Es gelingt dem Film das Thema ernst zu verpacken und Ulrich Mühe spielt super. Leider ist er auch die einzige vielschichtige Figur. Christa-Maria ist dauernd hysterisch und nervt mit ihrer "Ich könnte doch auch etwas tun, was uns beiden nicht ganz unangenehm wäre"-Masche. Dreyman ist einfach nur revolutionär, still und irgendwie hab ich das Gefühl, er guckt dauernd gleich und sowieso wird hier mal wieder die absolut langweilige Aufteilung zwischen Gut und Böse gemacht ( Ausnahme: Wiesler). Hier werden keine Fragen aufgeworfen, hier wird einfach nur eine Geschichte erzählt, unterlegt mit klimpernder Musik und ausgestattet mit nervigen, langweiligen Charakteren. Und alles ist so grau, alles ist so traurig. Seid geschockt! Seid traurig! Seid entsetzt! Ich hab wirklich kein Problem damit bei Filmen mitzufühlen, wirklich nicht und selbst wenn meine Klasse dabei ist, kann ich mitfühlen. Wenn ich es denn bei diesem Film könnte. Und ich sah den Film übrigens nicht zum ersten Mal, sondern schon zum zweiten Mal. Ja, das Ganze an sich ist schockierend, traurig, entsetzlich, aber "Das Leben der Anderen" schafft es zu keiner Zeit, dass ich es auch so empfinde. Eine gute Story macht halt eben noch keinen guten Film aus. Und so bekommt der Titel eine ganz andere Bedeutung. Das ist das Leben der Anderen, alles ist so weit weg, so fiktiv, obwohl es das nicht sein sollte. Wir hätten doch lieber ne Komödie gucken sollen. 

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Audreyfan

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Bei den Outsidern handelt es wohl nicht um die DDR, nicht dass du mich jetzt falsch verstehst :D
Aber ansonsten kann man den sich sehr gerne vormerken :)


Audreyfan

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Dann ist ja gut :P



Deine Meinung zum Film Das Leben der Anderen