Das Leben der Anderen - Kritik

DE 2006 Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 23.03.2006

Setze Das Leben der Anderen auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Das Leben der Anderen auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (17) — Film: Das Leben der Anderen

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] 'Das Leben der Anderen' verzichtet so natürlich nicht auf eine Zeichnung von Gut und Böse, doch er eröffnet auch wankende Grauzonen, die sich zwischen Problemen und Naivität festsetzen und eine Entwicklung durchleben, die die eigene Problematik verdeutlicht und die Mechanismen und Zahnrädchen des Systems zerbrechen lassen. Diese Entwicklung lässt von Donnersmarck in zwei groben Szenen durchführen, die so etwas zu zügig erscheint, vor allem in Anbetracht des sonst sehr ruhigen Erzähltons. Sicher hätte man den Charakteren auch ruhig noch mehr Tiefe einschenken können, doch dann wäre die eh schon stille Inszenierung vollkommen aus dem Ruder gelaufen und die immer vertretene Spannung in eine schleppende Zone gedrängt worden. 'Das Leben der Anderen' ist trotzdem ein starker Film, der zwar Stellung bezieht, dies aber auf ehrliche Weise mit viel Fingerspitzengefühl tut. [...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

„DAS LEBEN DER ANDEREN“ ist ein schnörkellos inszeniertes Drama mit Thriller-Qualitäten, das durch seine ruhige, aber dafür umso intensivere Inszenierung besticht. Gekonnt erzählt es uns aus jüngster Vergangenheit, verkommt aber nicht zum langwierigen Lehrstück, sondern wird dem Aspekt, dass es unterhalten soll, absolut gerecht. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und zurecht mit dem Oscar gewürdigt worden. Beeindruckend!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, cereality...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

„Kann jemand, der diese Musik wirklich gehört hat, ein schlechter Mensch sein?" -

Von Donnersmarck führt jenes Experiment zu einem konsequenten Ende, dass vor über sechs Jahren mit Hirschbiegels Soap aus dem Führerbunker seinen Anfang fand: Formale Fehlerfreiheit ist nutzlos, solange die Konzeption hinter der historischen Oberfläche brüchig und ärgerlich ist: Unter der dramaturgisch verständlichen, aber letztendlich undurchdachten Prämisse, Systemkritik auf Einzelfiguren und deren emotionalen Unterbau herunterzubrechen, scheitert "Das Leben der Anderen" an ähnlichen Punkten, wie die halbgare Spreewaldgurken-Chose "Goodbye Lenin", dessen Ostalgie-Epigonen sich vonDonnersmarck jedoch stets überlegen zu fühlen scheint - zu Unrecht: Viel für Tränendrüse und Herz, wenig für Geschichtsbuch und Verstand - auch das Stasi-Märchen hat diesem Credo wenig hinzuzufügen.

Mit seiner - als rühmenswerten Einzelfall intendierten - Läuterung der Hauptfigur, bricht sich "Das Leben der Anderen" bereits frühzeitig selbst das Genick, bedient er doch (unbewusst?) genau jene zynischen Entschuldigungsreflexe der Marke "Es waren nicht alle schlecht", die man zur Genüge kennt, und verwässert alle aufgezeigten Unmenschlichkeiten des Stasi-Apparates durch das damit verknüpfte, und halbgar konstruierte Potpourri aus Opferschicksalen, sowie den fatalistischen narrativen Strukturen hinter eben diesen.

Dass sieht, soviel muss man vonDonnersmarck und seinem Cast lassen, ordentlich, und sowohl unter darstellerischen, als auch technischen Aspekten oftmals überdurchschnittlich aus, kann aber zu keiner Zeit darüber hinweg täuschen, dass der Zuschauer hier nach Strich und Faden manipuliert wird: Auch inhumane Behörden beherbergen Menschen mit dem Herz am rechten Fleck, so der zweifelhafte Tenor, den auch Mühes engagiertes Spiel nicht zu verschleiern weiß.

Sicherlich, so mag manch einer sagen, hat es solche Ausnahmen immer mal wieder gegeben; einzig: Es ist ein verlogener und nicht zuletzt verharmlosender Aufhänger für eine, als umfassendes und detailgetreues Staatssicherheit-Portrait proklamierte, Filmproduktion.

Somit bleibt "Das Leben der Anderen" hauptsächlich als für Preisverleihungen konzipierter Schulfilm "Made In Germany", und mit schalem Beigeschmack im Gedächtnis seiner Rezipienten verhaftet.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

doctorgonzo

Antwort löschen

Eine Sache noch! Wirf mir nicht "Das Leben der Anderen" in einen Topf mit "Pearl Harbor" und sei dieser Topf auch noch so groß...
In Bays Schundwerk wird sich an ganz handfest existenten Ereignissen festgehalten, wie dem Angriff selbst, sowie dem ersten Bombenangriff seitens der USA auf Tokio, es geht nicht á la "es war einmal im Zweiten Weltkrieg". Da bleibt "Das Leben der Anderen" so vage wie es sein muss, um die Distanz zur richtigen Geschichte zu wahren. Man kann solche historischen Begebenheiten nicht als Spielfilm aufarbeiten, man kann sie nur ausmalen. Und wenn man sie ausmalt, darf man eben nicht zu nahe an die Realität heran, einerseits, weil die Realität selten dramaturgischen Ansprüchen gerecht wird, in 100 Minuten eine komplette Geschichte zu erzählen, andererseits, weil man die Realität schwerlich mittels eines Stücks Entertainment begreiflich machen kann, man kann lediglich die eine oder andere Ecke illustrieren und wenn man das tut, darf man sich keinesfalls als historisches Werk bezeichnen.
Wenn man "Das Leben der Anderen" als zeitgeschichtliches Werk betrachtet, liegt man falsch, es kann maximal als Parabel einer Ära und als Märchen vor realgeschichtlicher Kulisse gesehen werden, so wie es Kubrick, Stone oder Coppola mit dem Vietnamkrieg auch gemacht haben...


Hitmanski

Antwort löschen

Da sich die (Grundsatz-)Debatte über den Umgang mit fiktiven und historischen Hintergründen im Filmm im "Titanic"-Thread unter dem Kommentar von doctorgonzo neu entfacht hat, und möglicherweise ein Interesse daran besteht, komme ich mal meiner Bürgerpflicht innerhalb der Verlinkungsgesellschaft nach, und verweise nach dort :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Das oscarprämierte Drama besticht durch seine tollen Akteure, der spürbaren Intensität der geschilderten Situationen und der überaus realistischen Atmosphäre. Nach guten und vielen schlechten Filmen über die DDR in den letzten Jahren, war es "Das Leben der Anderen", der es schaffte, den Nostalgie-Verharmlosung der voran gegangenen Filme und TV-Shows über Bord zu werfen und einen wesentlich näheren und klareren Blick auf die DDR zu werfen. Besonders die Darstellung von Stasi- Spitzel Wiesler ist Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck gelungen, da der Film zwar immer ganz nah an Wiesler ist, aber nie eine gewisse Distanz verliert, so dass die emotionale Kälte von Wieslers Welt spürbar wird. "Das Leben der Anderen" ist großes Kino.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Der mit großem Abstand ergiebigste und am brillantesten gespielte Film dieser Oscar-Saison.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Das Leben der Anderen ist ein kraftvoller, aber stiller Film, konstruiert aus versteckten Gedanken und geheimen Sehnsüchten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
9.0Herausragend

"Das Leben der Anderen" ist kein trockener Film über die DDR und die Überwachung derer Bürger durch die Stasi, sondern eine auf drei Personen reduzierte Liebesgeschichte mit Stasi-Hintergrund. Durch diesen Kunstgriff schafft es der Film zugleich politisch interessierte Menschen anzusprechen, aber auch den Zuschauer zu erreichen der eher eine einfache Geschichte sehen möchte. Für einen Geselligen DVD-Abend bei Bier und Chips ist "Das Leben der Anderen" trotzdem nur bedingt geeignet, denn dafür ist die Thematik dennoch zu ernst.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Nachdem Anfang des neuen Jahrtausends Filme wie “Good Bye Lenin” und “Sonnenallee” für eine (N)ostalgie-Welle gesorgt hatten, zeigte Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2006 in seinem Debütfilm “Das Leben der Anderen” eine andere Seite der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Er wagte sich an das Thema Stasi, und das ohne jeglichen erhobenen Zeigefinger, sondern dank eines perfekten Drehbuches und starker Schauspieler in einer spannenden und dramatischen Geschichte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Das Leben der Anderen lebt vor allem von einer großartigen Geschichte: perfekt strukturiert und kraftvoll erzählt - mit unerwarteten Wendungen und vielschichtigen Charakteren. Er vermeidet Berechenbarkeit und billige Kameraeinstellungen für ein fesselndes Drama, das überrascht und gelegentlich erschüttert. Das Leben der Anderen erinnert uns daran, was Filmemachen in seinen besten Momenten sein kann.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Es handelt sich bei "Das Leben der Anderen" eben immer noch um einen Spielfilm, und der hat jedes Recht, eine Figur mit ihrer Geschichte und ihrer Veränderung frei zu erfinden und dadurch vielleicht mehr historische Wahrheit über das DDR-System zu vermitteln als jede Geschichtsstunde. Gerade die Balance zwischen respektvoller Genauigkeit und einem unbelasteten, souveränen Umgang mit erfundenen Elementen, lässt hier großes, ernsthaftes Unterhaltungskino entstehen, mit dem sich deutsche Regisseure sonst eher schwer tun.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Auch wenn ich eigentlich nicht schon wieder eine Bestnote verteilen wollte, um zu zeigen, dass ich Filme durchaus mal kritisch betrachte, komme ich hier doch nicht um eine Eins herum.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Mit dieser Handlung fügt sich DAS LEBEN DER ANDEREN den klassischen Gesetzen des Melodrams. Das bleibt immer spannend und ist oft bewegend. Zwar ist auch dies nicht "die Wahrheit" über die DDR, wie der Regisseur und manche Nachbeter jetzt behaupten, sondern nur eine andere Wahrheit als jene, von der SONNENALLEE und GOOD BYE LENIN! erzählten. Aber der Film gibt einem ein Gefühl für das, was Überwachungsstaat bedeutet. [...] Trotzdem ist man am Ende mit alldem nicht wirklich glücklich, ist da ein Gefühl der Unzufriedenheit. Das rührt daher, dass der ganze Film ein wenig arg glatt daherkommt. Wie bei den TV-Movies "Luftbrücke" oder "Dresden" ist hier alles lehrbuchgetreu umgesetzt und politisch korrekt unangreifbar verteilt. Gerade das ist das Problem.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
9.0Herausragend

"Das Leben der Anderen" ist ein Wunder. Ein Wunder, weil es 161/2 Jahre nach dem Mauerfall der erste große Kinofilm ist, der sich mit dem Thema Stasi auseinandersetzt. Ein Wunder, weil - nach all den Filmklamotten der letzten Jahre, die die DDR letztlich als seltsam designten, aber liebevollen Hort verharmloste - ein Drama wieder die Schattenseiten in den Mittelpunkt stellt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Florian Henckel von Donnersmarcks sauber recherchierter Blick in die Grenzbereiche der Seele verzichtet auf klebrig-verklärte Ostalgie. Er trifft immer den richtigen Ton. Der Film entlarvt die Mechanismen eines monströsen Überwachungssystems mit der Zerstörung jeglicher Individualität, demaskiert die Verantwortlichen, die im Dunstkreis von Ideologie ihre persönlichen Ziele verfolgen...

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Sehr mutiger, konsequenter Film, auch visuell überzeugend.
Brillant gespielt, Klasse-Besetzung.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Schon wieder Ostalgie? Och ne, dat will doch keiner (mehr) haben. Und wenn doch, dann liegen "Sonnenallee", "Good Bye, Lenin!", "Kleinruppin Forever" und "NVA" in jeder gut sortierten Videothek des Vertrauens. Nun verhält es sich beim "Filmpreis"-veredelten Debüt des bisherigen Kurzfilmemachers Florian Henckel von Donnersmarck ein ganz kleines bisschen anders: Schluss is mit lustig!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Nicht völlig runder, aber dennoch gelungener Film, der sich fernab von Ostalgie den unschönen Seiten des DDR-Regimes widmet. Brilliant gespielt und trotz dramaturgischer Hänger sehenswert

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (128) — Film: Das Leben der Anderen


Sortierung

Spearman

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ulrich Mühe spielt einfach gut. Auch die anderen Schauspieler sind gut drauf. Beklemmend das Stasi-Innenleben und auch, wie Menschen dann ausspioniert und fertig gemacht werden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maniac

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Film 3 meines Deutsch.Film.Marathons :
Und dieser Kommentar fällt relativ kurz aus. Es ist wirklich schwer diesen Film zu kommentieren ohne zu spoilern wie ein irrer, deswegen lasse ich es auch und gebe hier nur meinen persönlichen Eindruck zu diesem Streifen Preis.
Das Leben der anderen hat mich wirklich beeindruckt und sehr mitgenommen. Es war wirklich erschütternd zu sehen wie Leute dazu gebracht wurden andere nieder zu machen. Dieser bringt sehr real ans Tageslicht, wo Überwachung und Diktatur egal in welcher Form auch immer hinführen.
Das Leben der Anderen ist ein wirklich tiefgründiges und aufrüttelndes Drama was einem anschliessend sehr nachdenklich macht.
Diesen Film sollte man definitiv einmal gesehen haben...
PS: Dank an pischti

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pischti

Antwort löschen

Bitte! :)


FrEAk0

Antwort löschen

versuch den mal: Ein Tick anders .. ich hab den Glauben ans deutsche Kino wieder gefunden


Giszmo

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein ausgesprochen unterhaltsamer film der durchaus zum nachdenken anregt und vorallem aus dem deutschen DDR-Film einheitsbrei heraussticht. überzeugende schauspieler leistung und nachvollziehbare und vorallem gut anzuguckende charaktere. das leben der anderen bekommt auf jedenfall eine empfehlung

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was treibt uns im Innersten an? Was sind die Beweggründe für unser Denken, unser Handeln? Ein mehrschichtiger Film, der oberflächlich eine Geschichte in den Zeiten der DDR erzählt, darunter aber auch ein Film über die menschliche "Funktionsweise" und über die Begriffe des Guten und Bösen ist. Es sind nicht die Konzepte von Gott oder Teufel, die uns zu dem machen, was wir sind, es sind wir selbst, in denen beides ständig um die Vorherrschaft kämpft. Stark gespielt von Ulrich Mühe und Sebastian Koch.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Samweis_Gamdschie

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Starker Film. Meiner Meinung nach in den Top 3 der besten deutschen Filme.
Klasse Schauspieler und eine gute Story machen diesen deutschen Film richtig sehenswert. Im Jahr 2006 wurde der letzte gute deutsche Film veröffentlicht. Mal schauen ob noch mal so ein starker Film von uns produziert wird.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

brucelee76

Antwort löschen

Ja ich finde den ziemlich gelungen. Nicht umsonst Oscarpremiert :).


lulumaus11

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Das ist bisher der beste deutsche Film, den ich bisher gesehen hab!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RoboMaus

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eine starke und bewegende Story. Ja, so war es wohl.
...
Aber die Amerikaner können es besser!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

dustyOn3

Antwort löschen

Was kann Trollywood besser? Propaganda? No-Brain-Cinema? Ja. Hier geht es um etwas KOMPLETT Anderes.


mariega

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

DAS LEBEN DES ANDEREN FRANZOSEN:
"Ils sont fous ces Français!"! Was für ein Durcheinander! Nach dem Film "Der Präsident und die Schauspielerin" über die Eskapaden unseres Präsidenten François Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet erleben wir nun - Ich zitiere den früheren Staatsoberhaupt, Nicolas Sarkozy - die französische Version des exzellenten Films Das Leben der Anderen! In einem Brief für die Zeitung "Le Figaro" vergleicht unser Ex die Affäre um seine abgehörten Telefone mit dem Vorgehen der Justiz in der DDR. Er schimpft über „Stasi-Methoden“ in Frankreich. Der vor kurzem verstorbene Grand Maître des französischen Kinos, Alain Resnais, hat dieses "Theater" perfekt resümiert: DAS LEBEN IST KINO - zumindest in Frankreich ;) -

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

mariega

Antwort löschen

Das stimmt, bei uns ist immer was los :D! Sie sollten aber langsam vor lauter theatralischer Begeisterung nicht vergessen ihren Job zu machen ;)


jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) beauftragt Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) damit, den Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), auszuspionieren. Wiesler soll herausfinden, ob der Dramatiker wirklich so politisch loyal ist, wie er vorgibt. Infolgedessen verwanzt das Ministerium für Staatssicherheit die Wohnung des Künstlers und richtet auf dem Dachboden des Hauses eine Einsatzzentrale ein, in der alles, was in Dreymanns Wohnung geschieht, aufgenommen und akribisch protokolliert wird. Doch auch an Wiesler selbst geht das Eindringen in "das Leben der Anderen" nicht spurlos vorbei. Zumal er bald herausfindet, dass es bei der ganzen Aktion eigentlich gar nicht so sehr um die Loyalität Dreymans zum Staat, sondern um seine schöne Freundin Christa-Maria geht, an der auch andere Männer Interesse haben...

Ein deutsches Stück Geschichte toll und ergreifend inszeniert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

loveissuicide

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Gänsehaut vom Beginn weg bis zum Ende. Sehr gelungene Mischung aus DDR-Drama, Suspense und Spionagethriller, eingepackt in wunderbares Kammerschauspiel. Hätte ruhig noch länger dauern können.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Martin Jurgeluks

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Emotionales und vor allem sehenswertes Deutsches Kino.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Killaseppel

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gab selten einen solchen Film aus Deutschland der mich so gefesselt und berührt hat.
Die Inszenierung ist so detailiert und wirklich gut aufgearbeitet das ich mich vollends darauf einlassen konnte. Die schauspielerischen Leistungen sind grandios. Egal ob Ulrich Mühe, Thomas Thieme, Martina Gedeck,Ulrich Tukur oder Sebastian Koch.
Die Szenrie und das komplette Design sind schlicht weg überzeugend. Die unsichtbare Jacke von Gerd Wiesler oder das grüne Jacket von Georg Drymann wirken so unscheinbar, und doch unterstützen sie den jeweiligen Charakter ungemein. Das Editing und die Kameraarbeit sind harmonisch mit einander verwoben und lassen keinen Zweifel an dem Ideenreichtum Donnersmarck´s.
Die Musikauswahl ist gut gewählt und ganz besonders das Score von Gabriel Yared und Stéphane Moucha ist herausagend feinfühlig.
Ich habe großen Respekt vor Florian, der den Mut hatte solch einen Film zu realisieren. Nicht zuletzt dieser Film war es, der mich dazu bewegt hat die eigene Vergangenheit aufzurollen und die Dinge anders zu betrachten.

Ich vergebe subjektive Vollpunktzahl.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Narrisch

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Beim zweiten Mal immer noch grandios. Den einen, guten Stasimann hat es wahrscheinlich nie gegeben, trotzdem ist die Vorstellung einer schöner Gedanke. Von der deutschen Kririk voller Niedertracht zerrissen, vom Ausland und den Oscars geliebt und dadurch die Gewissheit das dieser Film alles richtig macht. Ganz großes, ganz feines Kino.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Narrisch

Antwort löschen

@ FlintPaper - Bekehrung durch Kunst war nur EIN Aspekt für den Wandel der Hauptperson und schon gar nicht der Entscheidende, sondern viel mehr die Erkenntnis die eigenen Ideale für einen Verbrecherstaat aufzugeben. Das wird in der Szene mit Tukor deutlich als er Mühe im Detail erklärt zu welcher Kategorie Koch als Künstler gehören würde und wie man Koch am besten bricht.
@ Sumsi70 - genauso war das auch mit dem Untergang, was man hierzulande alles lesen musste, von Disneyland und Führerbunker.
International gefeiert, national vernichtet. Bei Erfolg @ Hornblower drehen sich die Fähnchen im Wind und genau das ist eine Verhaltensweise die bei uns sehr ausgeprägt ist. Schade.


Narrisch

Antwort löschen

Test


BigDude

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Starkes Drama aus Deutschland toll erzählt und großartig gespielt.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Baumkopf Holzfaust

Antwort löschen

Ja. Filmische Perfektion in Reinstform.


Davio8887

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film bietet viel - Dennoch keine einfache Chips-Beilage - Das Ende überzeugt auf ganzer Linie

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tytus

Kommentar löschen

Na hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung, ein mögliches Filmplakat gibt es schon

http://farm3.staticflickr.com/2874/8988666085_0749d7fcea_b.jpg

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BulletToothHony

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Stück deutscher Filmgeschichte. Genial!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julian1860

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Eine der besten deutschen Filme die ich jemals gesehen habe. Als geschichtsinteressierter Mensch, für mich, eine unglaublich gute und realtische Darstellung der Stasiarbeit und ein überragendes und emotionales Ende!

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

emotionfreak

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, großes, deutsches Kino. Die Story, b.z.w Thematik zwar nicht die ganz große Neuerfindung, aber eine gute Story mit gutem Handlungsverlauf, die auch filmisch gut umgesetzt wurde, besonders durch die schauspielerischen Leistungen. Die Atmosphäre und Schauspielerleistung bei den Verhören sehr gelungen. An einige Stellen schöne Emotionen, an anderen Stellen hätten es für mich vielleicht ein bißchen mehr Emotionen sein können, aber andererseits hätte das der passend grauen Atmosphäre des Films vielleicht nicht gut getan. Etwas unlogisch fand ich, dass die Frau des Schriftstellers als erstes nur ihren Mann, nicht aber das Versteck der Schreibmaschine verraten hatte. Das war nichts halbes und nichts Ganzes, damit hätte sie weder sich, noch ihren Mann gerettet. Aber egal, mir gefiel der Film sehr gut.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

roannia

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich glaube, dass " Das Leben der Anderen" der einzige deutsche Film ist, den ich je gemocht habe.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Das Leben der Anderen