Bei vielen Hochgehandelt, für mich ist "Witness" über weite Strecken viel zu zäh und langatmig, als dass er in der obersten Thriller-Klasse mitmischen könnte.
Denn was hier vielversprechend beginnt und vielerlei Optionen für einen grossen Spannungsbogen bietet, verläuft sich in der Mitte des Films total. Wie ein Film im Film wird dargestellt wie sich Detective Book ans Leben der Amisch-Leute annähert und diese ihn wiederum Liebgewinnen. Vielleicht ist das realistisch und sensibel dargestellt, wobei ich das ein wenig bezweifle, auf mich wirkte es einfach ziemlich einschläfernd, da Regisseur Peter Weir doch ziemlich viel Zeit nimmt. Die Verfolger spielen kaum noch eine Rolle, scheinen sich es weitesgehend vorm heimischen Kamin gemütlich zu machen und der Dinge zu harren die da kommen mögen. Plötzlich hat man Book gefunden, ruckzuck ist man dort und auch der Showdown ist dann recht schnell hinter sich gebracht. Sorry, mir war das zu großen Teilen zu unausgegoren und die unvermeidliche, verbotene Romanze hat mir das Ganze nicht schmackhafter gemacht. "Witness" ist immer einen Schritt davon entfernt ein richtig packender und spannender Thriller zu sein. Diesen kleinen Schritt nach vorne macht er aber nie. Bleibt immer etwas zurückhaltend und spielt seine Trümpfe viel zu selten aus. Dieses Zurückhaltend ist aber nicht gleichbedeutend mit Still oder Tiefgründig, sondern hat eher was von Nicht-Trauen oder vielleicht sogar Nicht-Können. "Witness" ist besser als das sich jetzt raushört, das weiss ich, aber ich muss ihn einfach Schimpfen, weil er soviel Möglichkeiten liegen lässt ;)
Harrison Ford spielt halt eine Harrison-Ford-Rolle, etwas leiser als meist vielleicht, aber im Grunde ist es der rauhe, aber liebevolle Kerl wie immer, der auch nie um einen sarkastischen Spruch verlegen ist. Kelly McGillis hätte ich von mir aus erst gar nicht erkannt...man sieht die da noch Jung aus...macht ihre Sache aber gut und ist ein bisschen der heimliche Mittelpunkt des Films. Die Inszenierung von Peter Weir wiederum ist doch sehr altbacken und bieder. Letztendlich zeigten sich mir hier dieselben Kritikpunkte, die auch bei der Storyumsetzung von "Witness" hatte. Immer auf der sicheren Seite bleiben, nie die Mitte verlassen. Dabei hätte es dem Film wirklich gut getan mal etwas aus seinem eh sehr engen Rahmen auszubrechen. Ab und an mal etwas zu schweifen, aber wenn nötig auch zu drücken.
Insgesamt zu sehr graue Maus, zu harmlos und durch das heruntergespulte Ende auch zu beliebig. Da gibt es viel besseres in diesem Genre.
Der Film funktioniert besser als Annäherungs-Drama an eine "anderen" Lebensweise/Kultur . Was auch beabsichtigt ist, wenn man sich die Filme von Peter Weir anschaut. Als Thriller hat er schon etwas Staub angesetzt. Ich empfinde ihn aber immer noch als erstklassiges Unterhaltungskino der 80er. Längen hat er aber, das stimmt.
In dem Falle würde mir das Wissen fehlen ob das nun gut gemacht ist oder nicht. Kenn mich da einfach zu wenig aus mit den Amisch...bzw. will das irgendwo ja auch gar nicht. Damit muss der Film aber dann leben ;) aber fand persönlich auch so, Amisch hin oder her, rech öde leider.
Den kuck ich immer wieder, wegen
- der scharfen, wie heißt die, McGillis
- der Szene, wenn das Autoradio im VW angeht..., ich liebe diesen Song...
- Book (H. F.), wenn er dem Typen das Nasenbein einschlägt. Scheiß auf "Mein ist die Rache, redet Gott". Tut mir leid, ich bin sonst zivilisiert und kann meine Rachegelüste wegdrücken, aber dafür gibt's ja Filme und die Rolle kann Harrison Ford am besten.
Mit diesem Film werden Filmschüler noch heute gequält… Zu Recht! Im Sinne des klassischen (Hollywood-) Storytellings ist "Der einzige Zeuge" ein echtes Paradebeispiel. Außerdem ist das Setting spannend, denn wer unter den "normalen" Kinogängern weiß schon, wie es bei den Amish zugeht. So ist der Film Milieustudie und spannender Thriller zugleich. Und Harrison Ford ist auch noch mit von der Partie. Ich finde, "Der einzige Zeuge" sieht auch im Jahr 2011 nicht alt aus. Kann man immer wieder sehen.
Mein Lieblingsfilm mit Harrison Ford - abgesehen von seiner Rolle als Han Solo.
Warum? Auch wenn es sicher nur ein oberflächlicher Einblick in die Welt der Amish ist, spielt der Film doch größtenteils in einer hermetischen Welt, die eigenen Regeln folgt. Sowas finde ich nicht nur bei Kammerspiel-Krimis reizvoll. Außerdem hat der Film einen sagenhaften ländlichen Charme - und ich gucke gerne beim Bauen amerikanischer Holzhäuser zu ;-)
Mehr Liebesdrama statt Thriller. Trotzdem sehenswert. Man erhält einen eine informative Einführung in die Welt der Amish, das alles ist durchgehend überzeugend gespielt. Zum Ende hin kommt dann der Thriller aus "Der einzige Zeuge" raus und man erlebt einen klasse Showdown.
Also ich fand den Film ehrlich gesagt total langweilig und die Thematik ist nicht sonderlich interessant. Wir haben den aber auch schon mal in der 7. Klasse geguckt und ich meine, damals fand ich "Der einzige Zeuge" großartig. Ich glaube, das lag aber eher daran, dass ich die Amish people so faszinierend fand, nicht etwa den Film...Nun ja, mein Fall ist das nicht!
Juhu, mal ein Film in der Schule, der die Zungen der Langeweile nicht lang und länger macht.
Gut, zugegeben, teilweise mittendrin hat dieser Krimi ein paar Hängerchen.
Dafür ist der Showdown richtig spannend ebenso wie der Beginn.
Im Mittelteil ist der Film, wie Guggenheim richtig beschreibt, was ganz anders.
Eine Millieustudie mit hollywoodscher Romanze.
Erstmal zur Romanze: Die war perfekt inszeniert. Wann hab ich in der Filmgeschichte zuletzt einen herzhaften, leidenschaftlichen Kuss, ohne die üblichen Geräusche und nur mit Musik unterlegt, gesehen ?
Zum vorderen: Tja, diese Entführung in das Reich der Amish ist ein Teil der Geschichte der USA, die kein Mensch kennt und sie eignet sich wunderbar für einen Film.
Leider Gottes wird hier aber zuviel Zeit verwendet für unnötiges.
Zum Beispiel wird ganze 10 Minuten (so grob geschätzt) die Dorfgemeinschaft gefilmt beim Scheune errichten. Muss das sein ? Gibts nicht deutlich wichtigeres in dem Leben dieser Leute ? In ihrer Kultur?
Ihr Lebensalltag, mit dem Verhältnis der Modernen Zeit zu ihrem Alltag, ist gut klar geworden. Ebenso ansatzweise ihr alltäglicher Lebenrhytmus mit dem frühen Aufstehen und so weiter.
Die Hülle dieses Werkes besteht aus einer Kriminalgeschichte, die aber nicht ganz aufgelöst wurde, vor allem die W-Frage:Warum hat der Polizeichef in den dubiosen Machenschaften dringesteckt ? Ein paar Hintergrundinformationen mehr zu ihren Machenschaften wäre auch etwas besser gewesen.
Darauf hätte ich mir gerne etwas mehr Antworten gewünscht.
Sonst wars, und das ist die Hauptsache bei Krimis und Thrillern, rasant und wirklich spannend.
Die Schauspieler überzeugen ebenso wie die Handwerkliche Arbeit.
Hierbei ist vor allem die tolle Musik herauszuheben.
Die war richtig genial!
Zusammengefasst würde ich sagen, dass dieser Film eine gekonnte Verknüpfung mehrerer Genre war, die aber etwas mehr hätten ausgebreitet werden können.
Es lohnt sich allemal!
ich finde beides zutreffend. auch das untertauchen in der amish-gemeinde hat ja gar nicht viel mit spannungs-kino zu tun. hier nähern sich eher zwei völlig verschiedene welten an.
weir erzählt uns mit "witness" nicht einfach nur einen spannenden thriller, nein, er führt uns auch noch in die faszinierende welt der amish. harrison ford ist mal wieder hervorragend, er kann sich gut in seinen charakter einfinden und vermittelt dem zuschauer im szenenbild, den richtigen eindruck. glover als gangster war mal was anderes und dennoch kann ich keine unsympathie für ihn empfinden. der film ist keineswegs langweilig oder langatmig, denn peter weir wusste es, die anhaltenden szenen zu spannungsmomenten zu formen. schöne musik und tolle landschaftsaufnahmen runden den film noch ab und auch die nebendarsteller schenken dem streifen noch harmonie. ein gelungenes werk und ganz großes kino.
Haben schon ein wenig geschaut.....der Anfang war gelungen....im Moment gibts nen kleinen langweiligen Hänger..wird wohl auf die 7-7,5 Pkt. rauslaufen...besser als "Little Buddha" ist er auf jeden Fall.
Gelungener Film, der als Thriller zwar nicht überragend - dafür aber glänzend als Drama und Dokumentation funktioniert. Sehr schön das hier Amish und "Yankees" nicht einfach nur aufeinander losgelassen werden, um von einer sonderbar/witzigen Situation in die nächsten zu stolpern, sondern das der Film wirklich eine Handlung abseits von üblichen Filmklischees erzählt.
Ein Thriller ist der Film eigentlich nur am Anfang und am Schluss. Dazwischen sieht man einen Mix aus Romanze, Drama und Doku. Dieser Einblick in eine einem unbekannte Kultur ist zwar sehr interessant, etwas gelangweilt fühlte ich mich nach einiger Zeit aber schon.
Die Besetzung ist jedoch so großartig, dass man sich diesen Film dann doch gut ansehen kann.
Obwohl ich die meisten Filme von Peter Weir mag, ließ mich diese Werk etwas zwiespältig zurück. Er versucht hier ein klassisches Drama in eine Kriminalgeschichte zu verpflechten. Doch eigentlich fand ich das Leben der Amish-Familien viel interessanter als die doch infallslose Mordgeschichte. Sicherlich sollte dies noch mehr den Konstrast der unterschiedlichen Lebensweisen herausstellen. Das macht aber den Film eher unrund, denn der Mordfall dient eigentlich nur als Schlüssel, um die Amish-Welt näher kennenzulernen. Das logische Ende war dann zu gewollt und wenig überzeugend. Schauspielerisch sind neben Harrison Ford noch Kelly McGillis, aber auch Lukas Haas als kleiner Junge hervorzuheben. Man sieht sogar Viggo Mortensen in seiner ersten Rolle, auch wenn sie nur klein ausfällt. Erwähnt werden muss noch der Filmmusik von Maurice Jarre, die ich wirklich schrecklich fand.
Insgesamt also ein sicherlich nicht uninteressanter Einblick in eine andere Welt, inszenatorisch jedoch schon etwas angestaubt.
Mussten wir in der Sozialarbeiter-Schule als Pflicht anschauen. Irgendwann merkte jeder Bekloppte dann, dass das nicht ein einfach ein Thriller zu unserem Spass war & nicht ohne Hintergedanken der Schulleitung gezeigt wurde. Es sollte uns lehren, "Verständnis für Anders-Denkende" aufzubringen. Dann kam einer mit der Sekten-Thematik darauf rein (Scientology hatte 1992 Hochkonjunktur & Renate Hartwigs erstes Buch "Scientology - Ich klage an!" kam grad raus) & der Teufel war los. Ich hatte jedenfalls gemischte Gefühle nach dem Film.
Dann fand ich raus, dass eine Nachbarin von mir die Selbsthilfegruppe für Scientology-Aussteiger managte, wir freundeten uns an & gingen oft nach Ulm zu dieser Renate. Das war dann ein Thriller für sich...
Ich mag die amish auch. Da würde ich gerne mal Urlaub machen. Aber nur drei Wochen, länger könnte ich auf all unseren Luxus nicht verzichten, wie Telefon, Kühlschrank,Staubsauger, PC usw.
Thiller naja schon aber eher eine Kulturdokumentation über das einfache Leben der Armish!
Dennoch Einzigartig und durch die Besetzung von Harrison Ford ein super Film...obwohl er mir gegen mitte des Films schon eher Langwierig und nicht so Spannend vorkam.
Aber für alle Fans von Harrison Ford ein absoluter MUSS ;-)
Guter Thriller mit einem wie immer glänzenden Harrison Ford um Kulturunterschiede. Ausreichend spannend und vor dem Hintergrund der Amish sehr interessant. Solider Film.
Peter Weir liefert einen Astreinen Krimi ab, der durch die Umgebung bei den Amischleuten kurios und fremd wirkt. Ein hervorragender Harrison Ford, eine sexy Kelly McGillis und der heimliche Star des Films: Lukas Haas als Zeuge.
Der einzige Zeuge - Kritik
US 1985 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 24.05.1985
Kommentare (21) — Film: Der einzige Zeuge
Kommentar schreibenElMagico 2011/12/09 17:12:15
Kommentar löschenBei vielen Hochgehandelt, für mich ist "Witness" über weite Strecken viel zu zäh und langatmig, als dass er in der obersten Thriller-Klasse mitmischen könnte.
Denn was hier vielversprechend beginnt und vielerlei Optionen für einen grossen Spannungsbogen bietet, verläuft sich in der Mitte des Films total. Wie ein Film im Film wird dargestellt wie sich Detective Book ans Leben der Amisch-Leute annähert und diese ihn wiederum Liebgewinnen. Vielleicht ist das realistisch und sensibel dargestellt, wobei ich das ein wenig bezweifle, auf mich wirkte es einfach ziemlich einschläfernd, da Regisseur Peter Weir doch ziemlich viel Zeit nimmt. Die Verfolger spielen kaum noch eine Rolle, scheinen sich es weitesgehend vorm heimischen Kamin gemütlich zu machen und der Dinge zu harren die da kommen mögen. Plötzlich hat man Book gefunden, ruckzuck ist man dort und auch der Showdown ist dann recht schnell hinter sich gebracht. Sorry, mir war das zu großen Teilen zu unausgegoren und die unvermeidliche, verbotene Romanze hat mir das Ganze nicht schmackhafter gemacht. "Witness" ist immer einen Schritt davon entfernt ein richtig packender und spannender Thriller zu sein. Diesen kleinen Schritt nach vorne macht er aber nie. Bleibt immer etwas zurückhaltend und spielt seine Trümpfe viel zu selten aus. Dieses Zurückhaltend ist aber nicht gleichbedeutend mit Still oder Tiefgründig, sondern hat eher was von Nicht-Trauen oder vielleicht sogar Nicht-Können. "Witness" ist besser als das sich jetzt raushört, das weiss ich, aber ich muss ihn einfach Schimpfen, weil er soviel Möglichkeiten liegen lässt ;)
Harrison Ford spielt halt eine Harrison-Ford-Rolle, etwas leiser als meist vielleicht, aber im Grunde ist es der rauhe, aber liebevolle Kerl wie immer, der auch nie um einen sarkastischen Spruch verlegen ist. Kelly McGillis hätte ich von mir aus erst gar nicht erkannt...man sieht die da noch Jung aus...macht ihre Sache aber gut und ist ein bisschen der heimliche Mittelpunkt des Films. Die Inszenierung von Peter Weir wiederum ist doch sehr altbacken und bieder. Letztendlich zeigten sich mir hier dieselben Kritikpunkte, die auch bei der Storyumsetzung von "Witness" hatte. Immer auf der sicheren Seite bleiben, nie die Mitte verlassen. Dabei hätte es dem Film wirklich gut getan mal etwas aus seinem eh sehr engen Rahmen auszubrechen. Ab und an mal etwas zu schweifen, aber wenn nötig auch zu drücken.
Insgesamt zu sehr graue Maus, zu harmlos und durch das heruntergespulte Ende auch zu beliebig. Da gibt es viel besseres in diesem Genre.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
lieber_tee 2011/12/09 18:59:47
Antwort löschenDer Film funktioniert besser als Annäherungs-Drama an eine "anderen" Lebensweise/Kultur . Was auch beabsichtigt ist, wenn man sich die Filme von Peter Weir anschaut. Als Thriller hat er schon etwas Staub angesetzt. Ich empfinde ihn aber immer noch als erstklassiges Unterhaltungskino der 80er. Längen hat er aber, das stimmt.
ElMagico 2011/12/09 19:03:49
Antwort löschenIn dem Falle würde mir das Wissen fehlen ob das nun gut gemacht ist oder nicht. Kenn mich da einfach zu wenig aus mit den Amisch...bzw. will das irgendwo ja auch gar nicht. Damit muss der Film aber dann leben ;) aber fand persönlich auch so, Amisch hin oder her, rech öde leider.
burkivoll 2011/07/27 23:33:18
Kommentar löschenDen kuck ich immer wieder, wegen
- der scharfen, wie heißt die, McGillis
- der Szene, wenn das Autoradio im VW angeht..., ich liebe diesen Song...
- Book (H. F.), wenn er dem Typen das Nasenbein einschlägt. Scheiß auf "Mein ist die Rache, redet Gott". Tut mir leid, ich bin sonst zivilisiert und kann meine Rachegelüste wegdrücken, aber dafür gibt's ja Filme und die Rolle kann Harrison Ford am besten.
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Staubiger 2011/06/09 13:42:53
Kommentar löschenMit diesem Film werden Filmschüler noch heute gequält… Zu Recht! Im Sinne des klassischen (Hollywood-) Storytellings ist "Der einzige Zeuge" ein echtes Paradebeispiel. Außerdem ist das Setting spannend, denn wer unter den "normalen" Kinogängern weiß schon, wie es bei den Amish zugeht. So ist der Film Milieustudie und spannender Thriller zugleich. Und Harrison Ford ist auch noch mit von der Partie. Ich finde, "Der einzige Zeuge" sieht auch im Jahr 2011 nicht alt aus. Kann man immer wieder sehen.
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Sigrun 2011/05/28 08:23:55
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm mit Harrison Ford - abgesehen von seiner Rolle als Han Solo.
Warum? Auch wenn es sicher nur ein oberflächlicher Einblick in die Welt der Amish ist, spielt der Film doch größtenteils in einer hermetischen Welt, die eigenen Regeln folgt. Sowas finde ich nicht nur bei Kammerspiel-Krimis reizvoll. Außerdem hat der Film einen sagenhaften ländlichen Charme - und ich gucke gerne beim Bauen amerikanischer Holzhäuser zu ;-)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Reload 2011/01/20 20:16:35
Kommentar löschenMehr Liebesdrama statt Thriller. Trotzdem sehenswert. Man erhält einen eine informative Einführung in die Welt der Amish, das alles ist durchgehend überzeugend gespielt. Zum Ende hin kommt dann der Thriller aus "Der einzige Zeuge" raus und man erlebt einen klasse Showdown.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
fabel 2011/01/20 20:23:49
Antwort löschenjep, der Showdown war mit das Spannendste was ich jemals in einem Film in der Schule sehen durfte :)
TinaCocaine 2011/01/20 14:34:53
Kommentar löschenAlso ich fand den Film ehrlich gesagt total langweilig und die Thematik ist nicht sonderlich interessant. Wir haben den aber auch schon mal in der 7. Klasse geguckt und ich meine, damals fand ich "Der einzige Zeuge" großartig. Ich glaube, das lag aber eher daran, dass ich die Amish people so faszinierend fand, nicht etwa den Film...Nun ja, mein Fall ist das nicht!
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Filmkenner77 2010/08/16 13:22:11
Kommentar löschenHarrison Ford in einer seiner besten Rollen. Sehr spannender und interessanter Thriller.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
fabel 2010/06/14 16:56:33
Kommentar löschenJuhu, mal ein Film in der Schule, der die Zungen der Langeweile nicht lang und länger macht.
Gut, zugegeben, teilweise mittendrin hat dieser Krimi ein paar Hängerchen.
Dafür ist der Showdown richtig spannend ebenso wie der Beginn.
Im Mittelteil ist der Film, wie Guggenheim richtig beschreibt, was ganz anders.
Eine Millieustudie mit hollywoodscher Romanze.
Erstmal zur Romanze: Die war perfekt inszeniert. Wann hab ich in der Filmgeschichte zuletzt einen herzhaften, leidenschaftlichen Kuss, ohne die üblichen Geräusche und nur mit Musik unterlegt, gesehen ?
Zum vorderen: Tja, diese Entführung in das Reich der Amish ist ein Teil der Geschichte der USA, die kein Mensch kennt und sie eignet sich wunderbar für einen Film.
Leider Gottes wird hier aber zuviel Zeit verwendet für unnötiges.
Zum Beispiel wird ganze 10 Minuten (so grob geschätzt) die Dorfgemeinschaft gefilmt beim Scheune errichten. Muss das sein ? Gibts nicht deutlich wichtigeres in dem Leben dieser Leute ? In ihrer Kultur?
Ihr Lebensalltag, mit dem Verhältnis der Modernen Zeit zu ihrem Alltag, ist gut klar geworden. Ebenso ansatzweise ihr alltäglicher Lebenrhytmus mit dem frühen Aufstehen und so weiter.
Die Hülle dieses Werkes besteht aus einer Kriminalgeschichte, die aber nicht ganz aufgelöst wurde, vor allem die W-Frage:Warum hat der Polizeichef in den dubiosen Machenschaften dringesteckt ? Ein paar Hintergrundinformationen mehr zu ihren Machenschaften wäre auch etwas besser gewesen.
Darauf hätte ich mir gerne etwas mehr Antworten gewünscht.
Sonst wars, und das ist die Hauptsache bei Krimis und Thrillern, rasant und wirklich spannend.
Die Schauspieler überzeugen ebenso wie die Handwerkliche Arbeit.
Hierbei ist vor allem die tolle Musik herauszuheben.
Die war richtig genial!
Zusammengefasst würde ich sagen, dass dieser Film eine gekonnte Verknüpfung mehrerer Genre war, die aber etwas mehr hätten ausgebreitet werden können.
Es lohnt sich allemal!
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
mikkean 2010/06/14 17:06:38
Antwort löschenDer etwas andere thriller, auf jeden Fall eine Ausnahme-Erscheinung im Kino der 80er Jahre.
fabel 2010/06/14 17:10:34
Antwort löschenfür mich eher der etwas andere Krimi
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mikkean 2010/06/14 17:18:35
Antwort löschenich finde beides zutreffend. auch das untertauchen in der amish-gemeinde hat ja gar nicht viel mit spannungs-kino zu tun. hier nähern sich eher zwei völlig verschiedene welten an.
fabel 2010/06/14 17:20:05
Antwort löschenstimmt auch schon wieder...obowhl, diese Annäherung ist auch eine gewisse Art von Spannungskino
*frenzy_punk<3 2010/06/12 23:49:19
Kommentar löschenweir erzählt uns mit "witness" nicht einfach nur einen spannenden thriller, nein, er führt uns auch noch in die faszinierende welt der amish. harrison ford ist mal wieder hervorragend, er kann sich gut in seinen charakter einfinden und vermittelt dem zuschauer im szenenbild, den richtigen eindruck. glover als gangster war mal was anderes und dennoch kann ich keine unsympathie für ihn empfinden. der film ist keineswegs langweilig oder langatmig, denn peter weir wusste es, die anhaltenden szenen zu spannungsmomenten zu formen. schöne musik und tolle landschaftsaufnahmen runden den film noch ab und auch die nebendarsteller schenken dem streifen noch harmonie. ein gelungenes werk und ganz großes kino.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
fabel 2010/06/13 00:22:20
Antwort löschenden gucken wir gerade in english und deine bewertung macht mut
*frenzy_punk<3 2010/06/13 14:38:31
Antwort löschendas freut mich! ich schätze mal, du wirst nicht enttäuscht werden ^^
fabel 2010/06/13 14:56:23
Antwort löschenHaben schon ein wenig geschaut.....der Anfang war gelungen....im Moment gibts nen kleinen langweiligen Hänger..wird wohl auf die 7-7,5 Pkt. rauslaufen...besser als "Little Buddha" ist er auf jeden Fall.
Alle 5 Antworten zeigen
*frenzy_punk<3 2010/06/13 15:22:14
Antwort löschen*grins
little buddha hab ich nie zu ende gesehen ...
da wollt ich nochmal nen versuch starten.
fabel 2010/06/14 16:39:59
Antwort löschenne, lass das mal lieber...
so ich mach mal eben ne bewertung
cannibal83 2010/04/04 22:24:54
Kommentar löschenGelungener Film, der als Thriller zwar nicht überragend - dafür aber glänzend als Drama und Dokumentation funktioniert. Sehr schön das hier Amish und "Yankees" nicht einfach nur aufeinander losgelassen werden, um von einer sonderbar/witzigen Situation in die nächsten zu stolpern, sondern das der Film wirklich eine Handlung abseits von üblichen Filmklischees erzählt.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
guggenheim 2010/03/16 00:51:33
Kommentar löschenEin Thriller ist der Film eigentlich nur am Anfang und am Schluss. Dazwischen sieht man einen Mix aus Romanze, Drama und Doku. Dieser Einblick in eine einem unbekannte Kultur ist zwar sehr interessant, etwas gelangweilt fühlte ich mich nach einiger Zeit aber schon.
Die Besetzung ist jedoch so großartig, dass man sich diesen Film dann doch gut ansehen kann.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
alanger 2010/03/16 13:31:29
Antwort löschen:(
einer meiner ewigen lieblingsfilme und du sagst sowas. jetzt bin ich den ganzen tag traurig...
guggenheim 2010/03/16 13:36:16
Antwort löschenMusst du nicht sein, denn mit einem hast du definitv recht: Kelly McGillis ist tatsächlich *grrrrrrr*
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alanger 2010/03/16 14:12:01
Antwort löschenjaaaa
Chrisetoph 2010/03/16 17:14:12
Antwort löschenToll finde ich Viggo Mortensen in seiner Ein-Satz-Sprechrolle: „Was ist denn hier los?“
filmschauer 2009/10/28 18:37:19
Kommentar löschenObwohl ich die meisten Filme von Peter Weir mag, ließ mich diese Werk etwas zwiespältig zurück. Er versucht hier ein klassisches Drama in eine Kriminalgeschichte zu verpflechten. Doch eigentlich fand ich das Leben der Amish-Familien viel interessanter als die doch infallslose Mordgeschichte. Sicherlich sollte dies noch mehr den Konstrast der unterschiedlichen Lebensweisen herausstellen. Das macht aber den Film eher unrund, denn der Mordfall dient eigentlich nur als Schlüssel, um die Amish-Welt näher kennenzulernen. Das logische Ende war dann zu gewollt und wenig überzeugend. Schauspielerisch sind neben Harrison Ford noch Kelly McGillis, aber auch Lukas Haas als kleiner Junge hervorzuheben. Man sieht sogar Viggo Mortensen in seiner ersten Rolle, auch wenn sie nur klein ausfällt. Erwähnt werden muss noch der Filmmusik von Maurice Jarre, die ich wirklich schrecklich fand.
Insgesamt also ein sicherlich nicht uninteressanter Einblick in eine andere Welt, inszenatorisch jedoch schon etwas angestaubt.
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alanger 2009/10/20 00:30:16
Kommentar löscheneiner meiner lieblingsfilme.
mit einer SOOO doll sexy seienden kelly mcgillis.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
patcharisma 2009/10/20 01:16:01
Antwort löschenMussten wir in der Sozialarbeiter-Schule als Pflicht anschauen. Irgendwann merkte jeder Bekloppte dann, dass das nicht ein einfach ein Thriller zu unserem Spass war & nicht ohne Hintergedanken der Schulleitung gezeigt wurde. Es sollte uns lehren, "Verständnis für Anders-Denkende" aufzubringen. Dann kam einer mit der Sekten-Thematik darauf rein (Scientology hatte 1992 Hochkonjunktur & Renate Hartwigs erstes Buch "Scientology - Ich klage an!" kam grad raus) & der Teufel war los. Ich hatte jedenfalls gemischte Gefühle nach dem Film.
Dann fand ich raus, dass eine Nachbarin von mir die Selbsthilfegruppe für Scientology-Aussteiger managte, wir freundeten uns an & gingen oft nach Ulm zu dieser Renate. Das war dann ein Thriller für sich...
Melissa bald 2009/10/21 13:35:51
Antwort löschenZwischen Scientology und Amish-People liegen Welten, was ihre Ansichten angeht. Aber das ist sicher bekannt.
Alle 4 Antworten zeigen
alanger 2009/10/21 20:57:22
Antwort löschenich mag die amish.
Melissa bald 2009/10/22 14:59:12
Antwort löschenIch mag die amish auch. Da würde ich gerne mal Urlaub machen. Aber nur drei Wochen, länger könnte ich auf all unseren Luxus nicht verzichten, wie Telefon, Kühlschrank,Staubsauger, PC usw.
donald20 2009/06/23 17:10:56
Kommentar löschenEin guter Thriller mit einer interessanten Story!!
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lex_89 2009/06/21 21:14:55
Kommentar löschenThiller naja schon aber eher eine Kulturdokumentation über das einfache Leben der Armish!
Dennoch Einzigartig und durch die Besetzung von Harrison Ford ein super Film...obwohl er mir gegen mitte des Films schon eher Langwierig und nicht so Spannend vorkam.
Aber für alle Fans von Harrison Ford ein absoluter MUSS ;-)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Chrisetoph 2008/05/23 17:29:15
Kommentar löschenGuter Thriller mit einem wie immer glänzenden Harrison Ford um Kulturunterschiede. Ausreichend spannend und vor dem Hintergrund der Amish sehr interessant. Solider Film.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
derblonde 2008/05/01 14:31:32
Kommentar löschenWas für ein Kulturclash. Spannend und sehenswert. Hat die vielen Jahre überdauert.
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König Leonidas 2008/03/04 08:43:45
Kommentar löschenSpannender Thriller mit einem hervorragenden Harrison Ford...
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schickse77 2008/02/15 16:44:44
Kommentar löschenMit Blade Runner er beste Film mit Harrison Ford.
Für mich ein geliebter Klassiker.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
dAShEIKO 2008/02/01 14:01:15
Kommentar löschenPeter Weir liefert einen Astreinen Krimi ab, der durch die Umgebung bei den Amischleuten kurios und fremd wirkt. Ein hervorragender Harrison Ford, eine sexy Kelly McGillis und der heimliche Star des Films: Lukas Haas als Zeuge.
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