Extrem laut und unglaublich nah - Kritik

US 2011 Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 16.02.2012

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Kritiken (18) — Film: Extrem laut und unglaublich nah

Xander8112: Xanders Blog

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6.5Ganz gut

Die Nachwirkungen von 9/11 bei einem kleinen Jungen mitten in New York: Emotionales Drama, welches unnötig auf die Tränendrüse drückt, ansonsten aber eigentlich gefällt.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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5.0Geht so

[...]Ganz selten befreit sich Daldry von diesen in Sirup getränkten Ketten und zeigt beispielsweise, wie sich Oskar selbst Verletzungen zufügt, um mit seiner Trauer auf irgendeine Art und Weise umgehen zu können. Auch in einer starken Szene, in der Oskar und seine Mutter in einem Streitgespräch endlich einmal alle Gefühl rauslassen, sich anschreien und die Fetzen fliegen, zeigt Daldry, dass er eigentlich kein schlechtes Gespür für echte Emotionen hat. Nur leider sind diese Szenen absolute Mangelware. Schlimm ist, dass einen Extrem laut & unglaublich nah dadurch so unglaublich kalt lässt. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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2.0Ärgerlich

Das größte Problem von "Extrem laut und unglaublich nah" war für mich nicht seine verkrampfte Rührseligkeit, sondern dass seine Geschichte so konzipiert, so unecht und so künstlich zu Recht gestutzt wirkte. Der Film plärrt herum mit seiner Emotionalität aus Plastik und scheint dabei gar nicht richtig zu bemerken, dass er in seinen wirklich stillen und ruhigen Momenten, in denen er nicht krampfhaft versucht auf die Tränendrüse des Zuschauers einzudreschen, bewegende Momente erschafft, die aber meist nach wenigen Minuten wieder in einer Plörre aus selbstgefälligen Lärm, der sich aus schablonenhafter Tragik und nervigen Figuren zusammensetzt, ersäuft.

"Extrem laut und unglaublich nah" ist ein Analogkäse.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Marie Krolock

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:D


pellekraut007

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;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] 'Extrem laut und unglaublich nah' ist aufgesetztes Gefühlskino mit schrecklich übertriebener Rührseligkeit. Wenn jedoch mal etwas Emotionalität aufkommt, dann durch die Szenen mit dem tollen Max von Sydow. Am Ende bleibt ein schlechter und enttäuschender Film, der dem Zuschauer vorschreibt, wie er sich zu fühlen hat, ohne dabei irgendeinen Tiefgang vorzuweisen. [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

SoulReaver

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Das richtige Zeug.


CHF

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Also mir hat der nichts vorgeschrieben und aufgesetzte Gefühle kamen da auch nicht vor. Das mit dem Tiefgang ist wie beim Pokern, ein gutes Blatt alleine bedeutet noch keinen hohen Gewinn. Es braucht jemanden, der mitgehen kann....


Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Extrem laut und unglaublich nah ist ein berührender Film, getragen von grandiosen Darstellern. Bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetzt und tatsächlich zeigen sich auch alle Schauspieler von ihrer besten Seite. Besonders Max von Sydow liefert eine unglaublich beeindruckende Leistung, aber auch die Darbietungen von Tom Hanks, Thomas Horn und Jeffrey Wright bleiben in Erinnerung. Viel wichtiger aber ist, dass sich der Film stets seine emotionale Integrität bewahrt und es trotz des schwierigen Themas schafft die Balance zwischen subtiler Emotionalität und großen Gefühlen zu bewahren. Vielleicht ist die Geschichte an manchen Punkten etwas konstruiert und nicht alle Wendungen kommen so überraschend wie es der Film gerne hätte, aber trotz diesen kleinen Kritikpunkten ist Extrem laut und unglaublich nah ein sehr sehenswerter und berührender Film geworden.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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4.0Uninteressant

Oskars Weg geleitet durch ein multikulturelles New York, in dem man sich weinend oder lächelnd umarmt, während ausgeklügelte Schnittfolgen und übertriebene Musikeinlagen jene schnellen Gefühlsregungen intensivieren, die hier die eigentliche Reflexionsarbeit ersetzen sollen.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Nach dem 11. September 2001: Ein ängstliches, verschlossenes Bübchen begegnet anderen traurigen Menschen in New York, das Piano klimpert dramatisch, der Junge heult, schreit, rauft sich die Haare, trampelt auf dem Boden herum, seine Segelohren glühen. Dramatisch. Dann blüht er langsam auf, kann am Ende sogar schaukeln. Die Trauer ist vielleicht nicht bewältigt, aber es gibt Hoffnung für Amerika. Stephen Daldrys filmische Adaption von Jonathan Safran Foers Bestseller beutet die Tragödie frech aus, erschafft eine filmische Heulsuse. Sein Extremkitsch verdrischt den Zuschauer emotional fortwährend: Heul doch, heul doch!, schreit die Geschichte. Schmerzhaft ist zusätzlich das schrecklich hölzerne Overacting von Thomas Horn, der in gestelzter Schultheater-Manier seine abgeschmackten Drehbuchsätze herauspresst. Da kann die Produktion dem nervigen Balg auch gerne zehn weitere Schauspieler der Marke Max von Sydow oder Tom Hanks an die Seite stellen, das ändert im Grunde gar nichts. Was bleibt ist ein sehr anstrengendes Rührstück, einfach nur elender Kitsch, der fies sentimental an die Schmerzgrenze geht. Der Versuch einer kinematographischen Trauerbewältigung ist auf der ganzen Linie gescheitert.

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

patcharisma

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3 Punkte - A Shame! :-(


CHF

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"Der Versuch einer kinematographischen Trauerbewältigung ist auf der ganzen Linie gescheitert."
Aber das ist doch gerade die Intention des Films. Diese Trauer kann man nicht bewältigen. Selbst wenn man im Besitz des Schlüssels wäre und selbst wenn man dass Schloss fände, es wäre immer noch keine Antwort darin.


alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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3.5Schwach

So bleibt am Ende nur ein schaler Geschmack und der üble Eindruck, einen Propagandafilm gesehen zu haben, der sich am Gefühl der vermeintlichen Erhabenheit des Humanen eitel berauscht.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

„Extrem laut und unglaublich nah“ begeistert mit vielen fantastischen Ideen und schafft es, trotz des schwierigen Themas traumatischer Verluste, mit Leichtigkeit zu erzählen und Hoffnung zu wecken.

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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8.0Ausgezeichnet

Wie so vieles in diesem Film ist auch das nicht zwingend glaubwürdig, aber zutiefst menschlich. Man muss schon ein ziemlicher Zyniker sein, um Daldry aus all seiner Zuversicht, die er mit diesem Film verströmt, einen Strick drehen zu wollen.

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Franz Everschor: Filmdienst Franz Everschor: Filmdienst

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8.5Ausgezeichnet

Es ist sich nicht von der Hand zu weisen, dass hier ein feinfühliger Regisseur versucht hat, einen unkonventionellen Schritt in Richtung auf die Bewältigung eines Traumas zu tun, das auch zehn Jahre danach immer noch eine ganze Nation bewegt und verunsichert.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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5.5Geht so

Keine Analyse, keine Lektion, keine Erklärung - das ist ein durchaus interessanter Ansatz, um sich 9/11 zu nähern. Warum es dazu des riesigen Umwegs über den Besuch von 472 Menschen namens Black bedarf, bleibt aber ein Rätsel.

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Co-Pilot

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Genauso ein Rätsel wie in Avatar; warum sind die blau? Oder in Harry Potter; warum braucht der nie einen Opiker? Oder in Rubber; weshalb dort nur ein Reifen rollt? Na ich weiß es... denk mal drüber nach ;)


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

Der wenig diffizile Umgang mit den wohl unumgänglichen Gestaltungsmitteln des Tränendrüsenkinos verstellt leider einen Film, der geistvoller hätte sein können. "Extrem laut und unglaublich nah" ist sehr kitschig, sehr amerikanisch und immer ein wenig zu viel. Und damit aber auch eben die ganz hollywoodtypische Bewältigung des nationalen Traumas, so rundheraus legitim wie nachvollziehbar. Kein schlechter Film.

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Jeff Lebowski

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Das die amerikaner mit diesem Stoff so umgehen, war ja schon im Voraus klar..


Co-Pilot

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Ja ja immer diese bösen Amis...?!?


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Stephen Daldry hat mit Extrem laut und unglaublich nah ein emotional kraftvolles Zeugnis über diesen schrecklichen späten Sommertag geschaffen.

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Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com

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3.0Schwach

Extrem laut und unglaublich nah macht aus dem 2005er Bestsellerroman von Jonathan Safran Foer einen Hollywood-Brei, der nicht zu überzeugen weiß.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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3.0Schwach

Wäre Extrem laut und unglaublich nah nur Wochen oder Monate nach 9/11 herausgekommen, hätten mehr Zuschauer (und Kritiker) möglicherweise eine Entschuldigung gefunden, die Trauerarbeit des nach seinem Seelenheil suchenden Protagonisten zu schätzen. Zehn Jahre später fühlt sich sein Kampf allerdings unverschämt altmodisch an.

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Mary Pols: TIME Magazine Mary Pols: TIME Magazine

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7.0Sehenswert

Einem doppelten Minenfeld aus kostbaren Erinnerungen und einer ausbeuterischen 9/11-Prämisse ausweichend, läuft Hauptdarsteller Horn mit dem Film davon und macht ihn glaubwürdig und wahrhaftig traurig.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.5Sehenswert

Extrem laut und unglaublich nah ist eine schön anzusehende, gedankenvolle Hollywood-Produktion zur nationalen Tragödie von 9/11 [...] und wird nicht das letzte Wort sein zu diesem Thema, aber ein sehr eloquentes ist es schon.

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Kommentare (115) — Film: Extrem laut und unglaublich nah


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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderbarer Film mit vielen versteckten Botschaften! Zu einem, dass man an etwas Glauben muss, um sein Ziel zu erreichen. Man darf niemals aufgeben, bis man am Ziel ist. Man muss Personen vergeben müssen, um sie zu verstehen und Glauben an die Hoffnung haben. Der kleine Thomas Horn spielt voll Geil und spielt prompt Sandra Bullock an die Wand. Ein Film, dass man mehrmals anschauen muss, um es zu verstehen, was die Aussage ist. Ein guter Wohlfühlfilm!!

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JokerReviews

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Bewertung7.5Sehenswert

Wieder eine Romanverfilmung, wo ich das Buch geliebt habe. Ich liebe den eigenwilligen Schreibstil von Jonathan Safran Foer und schon Alles Ist Erleuchtet konnte mich begeistern. Bei diesem Film ist es etwas schwierig. Mehr als die Hälfte des Buches wurde gestrichen, die gesamte Storyline vom stummen alten Mann fehlt, die für mich der interessanteste Part im Buch war. Auch Oskar kam mir im Film etwas unsympathischer und autistischer rüber?, während er im Buch auf mich nur wie ein frühreifes Kerlchen wirkte. Trotzdem hat mir der Film auf Grund von den tadellosen Schauspieler ziemlich gut Gefallen und er ist der beste Beweis, dass eine Romanumsetzung auch als einzelner Film bestehen kann. Besonders hervorheben möchte ich hier Schauspiellegende Max von Sydow, der ohne eine Wort zu sprechen alle Anderen an die Wand spielt. Für einen 85jährigen Mann nicht übel. Fazit : Auch wenn der Film am Ende seeehr langatmig wird und nicht zum Ende kommen will und das Buch Lichtjahre besser ist, kann ich den Film wegen der tollen Machart und der Emotionalität empfehlen. 7,5/10

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LauraMi

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Bewertung7.0Sehenswert

"Isn't it so weird how the number of dead people is increasing even though the earth stays the same size, so that one day there isn't going to be room to bury anyone anymore?"

Nachdem ich Extremely Loud and Incredibly Close von Jonathan Safran Foer gelesen hatte, hielt ich es für unmöglich, daraus einen Film zu machen. Teilweise hatte ich damit recht, trotzdem ist der Film sehenswert und für Menschen, die nah am Wasser gebaut sind so wie ich, zum Heulen. Vorischt kleine Spoiler.

Leider orientiert sich der Film nur sehr lose an dem wie ich finde großartig geschriebenen Buch. Während es darin sowohl Kapitel gibt, in denen aus Oskars Sicht erzählt wird, als auch Kapitel, in denen Oskars Großvater Briefe an sein ungeborenes Kind beziehungsweise an Oskars Großmutter schreibt, zeigt der Film nur eine sehr einseitige Sicht der Dinge. Mir ist natürlich klar, dass diese Seite des Buches sehr schwer zu realisieren gewesen wäre, aber hätte ich das Buch vorher nicht gelesen, hätte mir diese Sicht der Dinge wohl gefehlt. Obwohl Max von Sydow perfekt auf die Rolle des 'Untermieters' passt, erklärte das Drehbuch leider nicht, warum er nicht mehr spricht. Außerdem fehlte ein wesentlicher Charakterzug seinerseits, nämlich dass er stets das Bedürfnis hat, wegzulaufen. Die sehr komplizierte Beziehung zwischen ihm und Oskars Großmutter kam im Film ebenfalls zu kurz.

Neben den fehlenden Dingen wurden extrem viele Handlungsstränge stark verändert. Was mich dabei an meisten störte, war das Hollywoodende. Dass Oskar doch noch die ihn rettende letzte Nachricht seines Vaters in der Schaukel findet, fehlt im Buch völlig. Und das meiner Meinung nach zurecht. Das Ende, das Oskars Mutter die ganze Zeit gewusst hat wo er ist und sich ebenfalls mit den Leuten getroffen hat, passt wesentlich besser zur Stimmung des Films/Buch.

Aber genug von dem Negativen geredet. Wenn man sich klar wird, dass der Film wirklich nur auf Foers Roman basiert, und ihn für sich betrachtet, ist es ein wunderschöner Film aus der Sicht eines intelligenten Jungen. Die Darsteller sind allesamt großartig, auch wenn Tom Hanks Auftritt insgesamt kurz ist. Der junge Thomas Horn macht seine Sache sehr gut und hat es nur ein oder zwei Mal geschafft, mich mit seiner Fragerei auf die Nerven zu gehen, allerdings war das im Buch auch so :) die Musik und die Bilder sind traumhaft und der Film hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen.

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KraVen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe keine sonderlich große Ahnung von Kameraführung, von Drehbüchern und selbst ein unlogischer Aufbau fällt mir nicht immer direkt auf. Allerdings brauche ich dieses Wissen auch nicht unbedingt, solange ich auf mich schaue und merke, was der Film mit mir macht....ob er mich langweilt, ob er mich wütend macht oder halt, wie in diesem Fall, ob er mich traurig macht. Ich mag Filme, die in mir Gefühle entfachen, die mich packen und erst stunden später wieder loslassen.

Bei diesem Film habe ich geweint, mehrfach.

Ich mag die Darstellung der Vater-Sohn Beziehung. Vielleicht ist sie kitschig, vielleicht ist sie unrealistisch weil Hanks einen Übervater darstellt. Aber ich finde es schön. Ich hätte gern solch einen Vater gehabt und ich würde später auch gern solch ein Vater sein. Und zwar einer, der sein Kind über alles liebt und sich für ihn Abenteuer ausdenkt, die ihm helfen seine Angst zu überwinden und ihn somit aufs Leben vorbereiten...oder schon das Leben sind.
Ich mag die Darstellung der Mutter. Sie spielt während des Films eigentlich keine große Rolle. Am Ende merkt man aber, dass sie immer da ist und auf ihren Jungen aufpasst. Auch wenn es ein Idealbild ist, bin ich der festen Überzeugung, dass Eltern so sein sollten oder zumindest versuchen sollten, an dieses vermittelte Ideal heranzureichen....auch wenn es sicherlich schwierig ist. Kinder zu erziehen, ins Leben zu begleiten ist aber sicherlich auch nicht immer eine lustige Geschichte, sondern oft auch Arbeit. Aber diese Arbeit sollte man gerne machen, oder es eben ganz bleiben lassen.

Ich mag den Film, weil er ein Ideal vermittelt wie Familien sein können und nicht mit dem Finger darauf zeigt, was schlecht ist.

Klar, kann ich Kritik daran üben, dass alles zu sehr auf den 11. September ausgelegt ist, aber so wie ich den Film gesehen habe, ist das Ereignis wodurch der Vater stirbt völlig austauschbar. Er hätte auch in einem führerlosen Zug sitzen können....
Ich für meinen Teil konzentriere mich aber lieber auf die Dinge, die mir gefallen als auf die, die mir missfallen. Ich glaube ich lebe damit gesünder.

Ich mag den Film.

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr kurioser Film. Anfangs wusste ich nicht so recht, was ich davon halten soll.
Tom Hanks, mein absoluter Lieblingsschauspieler, mimt hier einen unglaublich liebevollen Familienvater. Sein super intelligenter Sohn schaut zu ihm auf und genießt es von seinem Dad so extrem beachtet zu werden. Der neunjährige Oskar steht immer im Mittelpunkt und wirkt dadurch oftmals sehr “unsympathisch” (nervig).

Zum Ende hin berührt der Film noch einmal unheimlich das Herz der Zuschauer. Irgendwie schlief ich danach schlecht. Machte mir viele Gedanken… zugleich traurig als auch schön ist der sogenannte Showdown des Films. Kann man mal gucken! Auch wenn Sandra Bullock und Tom Hanks nur sehr kleine Rollen in dem Film haben!

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Janus Winter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zum Ende hin hätte ich mir gern 10 Minuten weniger gewünscht. 10 Minuten, die der Film gar nicht nötig hatte. 10 Minuten für alle, die unbedingt einen guten Abgang brauchen. 10 Minuten, in denen Sandra Bullock gleichzeitig lacht und weint und mit ihr die ganzen Blacks. Wo der Score nochmal richtig schmalzig ne Ansage macht: Das hier ist ganz großes Kino! Also abgesehen von diesen 10 Minuten *ist* der Film ganz großes Kino. Ich habe fast zwei Stunden durchgeheult, was nicht unbedingt meinem Naturelle entspricht. Nein, dieser Film ist nicht kitschig! Er lässt einen den schlimmsten Albtraum durchleben, den man sonst nur wie versteinert auf Fernsehgeräten bestaunt hat. Verbindet die Bilder mit den Emotionen. Macht aus einer Nachricht ein (be)greifbares Ereignis.
Kurz nach dem Anschlag gab es die zynische Rückmeldung tausender Menschen an die Terroristen: "We're not afraid!" EXTREM LAUT erzählt vom Gegenteil, von dem, was sich hinter der Fassade abspielt. Jenseits der Achse des Bösen und Machogehabe und Chauvinismus und Rache und Krieg. Von einem, der nicht mehr U-Bahn fahren und Brücken überqueren kann. Wir alle schleppen ein 9eleven mit uns herum, Verlust und Angst und Traurigkeit und Wut. Haben Stellen, die wir kratzen, um etwas anderes zu spüren, als was da ist. Das Leben ist nicht fair. Das hier ist ein Film über uns alle.

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MrMo

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Bewertung3.0Schwach

Mensch, hatte ich große erwartungen an den film... obwohl, soviele warens auch nicht.

könnte spoiler enthalten.

fand die idee dahinter interessant, den trailer, das mystische - ich mag auch solche filme "ich werd dann mal eben erwachsen" mit all den problemen usw. aber bei dem jungen, hoffte ich schnell, dass der nicht erwachsen wird und bei seiner reise durch new york vom nächsten besten taxi angefahren wird und der film vorbei ist. der junge ist so nervig, unsympathisch die story so absurd und dämlich. einziger lichtblick im film ist max von sydow, der dann aber nicht mal dialog hat, aber große schauspieler müssen keinen dialog haben, sie überzeugen auch so.

also wir nehmen teil an der reise des jungen um das letzte rätsel seines vater zu lösen, der bei dem 11.09.2001 starb, soweit so gut. nur entwickelt sich das ganze in pure langeweile, paar emotionale szenen indem der kleine mann sein verhältnis zum vater seinem "opa" berichtet und ein paar erlebnisse mit den leuten die er aufsucht. dann wiederum sind manche szenen, gerade die auflösungsszenen und der letzte anruf des vaters, so dämlich in szene gesetzt, der junge stellt sich so ätzend an, nervig und - ach ich hasse ihn einfach - da, dass ich am liebsten schon bei manchen szenen einfach abgeschaltet hätte... aber ich blieb tapfer und sah ihn bis zum ende und wurde, ich will nicht sagen enttäuscht, ich habe einfach etwas tiefgründigeres erwartet, was so nicht da war. sandra bullock als mutter ist ebenfalls nicht überzeugend.

für leute die gerne nervige, heulende kinder sehen, empfehle ich eher nen aufenthalt in einem stadtpark...

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V2013

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach fabelhafter Film, der mir beim Zusehen das Herz zerrissen hat. Der kleine Schauspieler ist einfach grandios, die Szenen mit seinen Monologen überwältigend schonungslos und sehr beeindruckend. Super Film!

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Lichtspieler

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist ein wenig sehr kitschig. Man kann es auch übertreiben. Sonst aber ganz gut.

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MrMo

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kitschig war genau das wort was ich suchte, danke ;)


Fialar

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film ist ein Schaulaufen der unerklärlichen Fehler und verschenkten Chancen.
Das Drehbuch ist, wie das Buch, exzellent, keine Frage. Überaus rührselig, sicher, teilweise berechnend anrührend mit regelrechten Trauer-Pointen, immer wieder aber auch ehrlich charmant und überaus poetisch.
Die Kamera Arbeit ist stilsicher, geprägt von jenen Bildausschnitten und Farben, die wir in immer mehr Filmen, vor allem solchen, die einen gewissen "Indie" Charme entfalten wollen, ebenso wie auf Instagram und trendigen Lomofotografien, zu sehen kriegen. Hier unterstützt von der wunderbaren Arri Alexa erinnert der Film optisch zum Beispiel an "Wer ist Hanna" oder "Das Knistern der Zeit" - Keine schlechte Gesellschaft.
So stilsicher die Kamera Arbeit, so unerklärlich sind einige ästhetische Fehlgriffe in der Nachbearbeitung. So kommt zum Beispiel vorgetäuschte Tiefenschärfe überaus häufig zum Einsatz, was sofort wieder an wenig begabte Fotoblogger_innen denken lässt. Auch die häufig eingesetzten Blenden zwischen Erinnerungssequenzen und Gegenwart sehen einfach nicht gut aus.
Der Soundtrack fällt weder besonders positiv noch negativ auf, er fällt einfach gar nicht auf. Ein Standard Soundtrack wie in solchen Filmen üblich, stilistisch erinnert das ein bisschen an Forrest Gump, allerdings gänzlich ohne dessen geniale Momente und Wiedererkennungswert. Dezenter Notenbrei, von dem im Kopf nichts übrig bleibt, der die Szenen aber mitunter angenehm unterstützt.
Das größte Manko des Filmes sind die beiden Stars.
Tom Hanks ist eine hoffnungslose Fehlbesetzung und seine Rolle verkommt zum unwirklichen, süßlichen, unsympathischen Kitschbild. Nur sehr selten blitzt etwas Menschliches, Ehrliches durch. Zu selten.
Sandra Bullock wirkt zumindest nicht ganz so fehl am Platz und ist an und für sich ganz überzeugend, sogar den überaus dick aufgetragenen Storytwist am Ende nimmt man ihr noch ab.
Das größte Problem mit den beiden und vielleicht das größte Problem des Filmes ist, dass zwischen den Eltern und ihrem Sohn den ganzen Film hindurch nicht einmal das kleinste Fünkchen Chemie aufkommen will (dass die beiden auch zueinander keinerlei Beziehung gespielt kriegen fällt nicht so sehr ins Gewicht, da es sehr wenig Szenen gibt, in denen das auffallen könnte). Schon am Anfang, wenn in einer Szene die glückliche, lustige Familie beim idyllischen Abendessen gezeigt werden soll frage ich mich unwillkürlich, ob die drei überhaupt gemeinsam gedreht haben, gleichzeitig am Set waren. Vor allem bei Sandra Bullock kommt mir diese Frage auch in späteren Szenen mit ihrem Filmsohn wieder in den Kopf. Es gibt mindestens eine komplette Szene ohne Einstellung in der einmal beide gleichzeitig zu sehen wären, was ein "nein" recht nahe legt.
Es scheint keine Beziehung zwischen Oskar Schell und seinen Eltern zu geben, der Mutter scheint ihr Sohn regelrecht unsympathisch zu sein und der Vater wirkt im Grunde nur wie ein mal überforderter und sehr selten auch etwas verbitterter Clown, der verkrampft gute Laune aufrecht zu erhalten versucht. Das fügt dem Film großen Schaden zu, denn die ohnehin recht süßlichen Familien- und Vater-Sohn Szenen, die das emotionale Fundament der ganzen Geschichte bilden sollen, rangieren skurril an der Grenze des Erträglichen.
Auch der Off-Kommentar von Oskar ist im Grunde nur nervig. Der Text ist sehr gut geschrieben, hier zeigt sich die hohe Qualität der Vorlage, aber vorgetragen wie eine Geistergeschichte am Lagerfeuer. Es wäre sicherlich kein Problem gewesen, Thomas Horn, dessen darstellerische Leistung in diesem Film ansonsten sehr zu loben ist, darauf hinzuweisen, dass das blöd klingt und dass er das lieber anders machen soll - Hat der Regisseur geschlafen?
Oskar Schell hebt sich angenehm von Altersgenossen in Filmen dieser Art ab, ist stellenweise erfreulich unsympathisch und teilweise regelrecht "creepy", nur um immer wieder herzerwärmende Momente zu präsentieren und seine große Verletztheit in beiläufig fallen gelassenen Nebensätzen offen zu legen, die punktgenau platziert sind und treffen. Mit Thomas Horn ist hier wirklich ein außergewöhnlicher Jungdarsteller zu sehen, für den allein der Film sich schon lohnt.
Und dann ist da natürlich noch Max von Sydow. In den Szenen, in denen Oskar mit dem Untermieter unterwegs ist, entfaltet der Film genau die Qualität, die ich mir auf der kompletten Laufzeit gewünscht hätte. Rührseligkeit, lustig-süßliche Momente, immer wieder durchbrochen von kurz aufblitzenden Disharmonien und kaltem Realismus, alles ein bisschen zu kantig, ein bisschen zu sperrig und echt um ganz ein Hollywood-Zuckertraum zu sein - Wunderschön!
Zwei Traumatisierte auf einer Reise durch New York. Viele ausgefallene, verrückte und sympathische Gestalten, großartige, tief berührende Momente, eingebettet in ein großes, zusammen geflicktes Disaster - Wirklich schade, aber wirklich sehenswert.

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswert!!! Die Geschichte ist einfach wunderschön und herzlich, auch wenn sie im Film teilweise etwas zäh erzählt wird. Die Darsteller können das, was sie da machen, die Dialoge sind traumhaft und ich war einfach komplett gerührt. Leider Gottes hat "Extrem laut und unglaublich nah" einige Längen, die mich manchmal gelangweilt haben, 20 Minuten weniger hätten dem Film ganz gut getan. Trotzdem ein sehr bewegendes Werk, welches mich zwar nicht zu Tränen gerührt, aber schon aufgewühlt hat...

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Oskar (Thomas Horn) verliert bei den Anschlägen aufs WTC seinen Vater (Tom Hanks) und erleidet ein Trauma. Als er ein Jahr später durch Zufall einen Umschlag mitsamt eines Schlüssels findet, sieht er darin den Beginn einer Schnitzeljagd, die sein Vater zu Lebzeiten des Öfteren mit ihm spielte, um seinen Sohn dabei zu unterstützen, dessen Schüchternheit zu überwinden. Auf dem Umschlag befindet sich ein Name, welches er als Hinweis deutet, einem besonderen Geheimnis auf der Spur zu sein. Er begibt sich - ausgerüstet mit allerhand Krimskram - auf die Suche nach dem passenden Schloss. Dabei begegnet er allerhand Leute, die ihn aber nicht entscheidend weiterhelfen können, um ans ersehnte Ziel zu gelangen.

Nett bebildert, aber nicht wirklich packend, wird dieses vermeintliche Drama in Szene gesetzt. Selbst Max von Sydow, der als stummer "Untermieter" seiner Großmutter ins Geschehen geworfen wird, kann die Geschichte nicht richtungsweisend beeinflussen. Dass der Junge am Ende seiner Reise nicht den heiligen Gral findet, ist sicherlich von vornherein klar, aber die Berührungen mit den Menschen verändern ihn nicht so entscheidend, als dass man von einem unterhaltsamen oder gar bewegenden Filmstoff reden kann, woran auch die Krokodilstränen der Mutter (Sandra Bullock) nichts ändern. Ich sehe mir gut gemachte Dramen wirklich gerne an, wozu ich jedoch "Extrem laut und unglaublich nah" keinesfalls zähle würde.

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elmnope

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Ja, sie habens versaut.


cpt. chaos

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Wirklich ärgerlich, denn Darsteller, Kameraarbeit, Style und Budget waren passend vorhanden!


TonyStark

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe mir den Film auf Grund der vielen positiven Kritiken nun doch mal gebraucht für kleines Geld zugelegt und Samstag Abend angeschaut. Was soll ich sagen. Ich bin doch mittelmäßig enttäuscht. Spannend war er, das noch wie erwartet, zu keiner Zeit. Dass sich der gesamte Film jedoch wie Kaugummi zieht hatte ich nicht erwartet. Der Trailer versprach weitaus mehr. Ich hatte auch erwartet dass sich die Suche nach dem passenden Schloss zum Schlüssel etwas abwechslungsreicher gestaltet als nur sämtlichen Personen mit Namen BLACK einen Besuch abzustatten. Die Hausbesuche ließen nicht nur Max von Sydow relativ schnell ermüden sondern auch mich. Ach ja, wo wir schon beim guten alten Max sind. In meinen Augen war es vollkommen unnötigen Herrn Sydow in diesen Film einzubauen. Gesagt hat er ja so sowieso nichts und auch sonst hat er eigentlich zu nichts beigetragen.
Auch Sandra Bullock hätte problemlos durch eine kostengünstigere Schauspielerin ersetzt werden können. In ihrer doch relativ kurzen Leinwandzeit hat sie entweder wie ein blöder Dackel depressiv durch die Gegend geguckt oder geheult oder beides zusammen. Tom Hanks als toller Übervater hat seine Rolle routiniert abgespult. Da gibt es nichts zu bemängeln. Zu guter Letzt komme ich jetzt noch zu Thomas Horn. Er hat seine Sache sehr gut gemacht, wie er den seltsamen, einsamen und etwas komischen Sonderling rüberbringt war toll. Deswegen erhält er von den 4 Punkten auch 3, der letzte geht an Tom Hanks. Für alles andere im Film gibt es leider nix.

Fazit: Leuten mit Einschlafproblemen kann ich diesen Film empfehlen. Wenn der Abspann läuft befinden sie sich hoffentlich schon länger im Reich der Träume.
Ansonsten ist dieser Film vielleicht noch an einem regnerischen Wochenende Sonntag nachmittags zumutbar, wenn nichts anderes zur Hand ist.

Ich werde ihn weiterverschenken. Danke für Eure Aufmerksamkeit und noch einen schönen Tag wünsche ich.

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Moncineo

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß, es ist vermessen, sowas zu behaupten. Aber ich habe beim Ansehen permanent bedauert, dass Roman und Film erst so spät entstanden sind.
Ungeachtet der realen Tragödie - wie gern hätte ich dieses bewegende Drama vor zehn Jahren gesehen, mit dem kleinen Haley Joel Osment in der Hauptrolle. Seine damalige überragende emotionale Präsenz hätte dieses Werk für mich mindestens auf eine 9.0 gehoben.
Aber hätte, hätte, Fahrradkette......

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Moncineo

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Oder so. :)


Slevin_Kelevra23

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Bewertung6.5Ganz gut

„Extrem Laut und unglaublich nah“ ist ein packendes Drama und Thomas Horn beeindruckt in seiner Hauptrolle als Oskar. Die Beziehung zwischen Vater-Sohn und Großvater-Sohn ist mitreißend und unterhaltsam. Auch die verschiedenen Zeitsprünge innerhalb des Films sind sehr gelungen. Elemente wie das Einbringen von Oskars Rassel oder die Darstellung des stummen Opas geben dem Film eine besondere Tiefe. Einziger kleiner Minuspunkt ist die bis zur letzten Szene außen vor gelassene Sandra Bullock als Mutter von Oskar, da ihre Beziehung zu ihrem Sohn lange unklar bleibt. Alles in allem jedoch nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine tolle abenteuerliche Reise und es ist definitiv lohnenswert sich dieses Drama anzusehen.

Weitere Kritken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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CHF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bis zum Jahr 2000 war der 11.9. ein scheiss normaler Tag im September. Dies sollte sich im folgenden Jahr dramatisch ändern. Die Welt hält den Atem an. Was auch immer jetzt kommt, es wird nichts Gutes sein. Die FAZ druckte zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte ein Titelbild, so einschneidend war das schwarze Loch im Herbst 2001.

Hollywood hat dieses Ereingnis eher gemieden, es gab zwar die ein oder andere Verfilmung des Themas, aber diese konzentrierten sich eher auf die Helden und den Patriotismus, welche aus dieser Tragödie hervorgingen.
Stephen Daldry beleuchtet die Szenerie aus einer anderen Perspektive. Er nimmt sich den kollateralen Schmerz dieser Stadt vor und versucht etwas Licht auf das Leid der Angehörigen zu werfen.

Fazit:
Es gibt Dinge, auf die gibt es keine Antwort, selbst wenn man im Besitz von Schloss und Schlüssel ist.
Der Film ist unglaublich leise und geht einem extrem nah.

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DonChris

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Ein wirklich schöner Film, der wie du schon sagst keine Helden machen möchte. Bisher der beste Film rund um 9/11.


CHF

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Wobei man auch eingestehen muss, dieser Film erfordert viel Geduld. Die Einleitung ist zu lang und sehr zäh. Im weiteren Verlauf wird man dafür aber reich belohnt. Max von Sydow liefert hier eine Vorstellung ab, die man mit Worten alleine kaum mehr beschreiben kann.
Der 11.9. mag für die Meisten ein beliebiges Datum sein. Für mich ist es etwas mehr. Der jährlich wiederkehrende Zeitpunkt, an dem man sich selbst im Kreis von Familie und Freunden dem Aelterwerden in gefeierter Weise bewusst wird.


DieFilmguckerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine Literaturverfilmung – immer schwierig, wenn man das Buch gelesen hat. Und das habe ich und ich habe es auch sehr gemocht, vor allem wegen der vielen, kleinen Besonderheiten wie Daumenkinos oder typografischen Hervorhebungen im Buch. Deshalb habe ich von dem Film erstmal das Schlimmste erwartet – und wurde überrascht.

Es geht um den kleinen Jungen Oscar, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center verliert. Im Laufe des Films entdeckt er im Schrank seines Vaters einen Schlüssel und ist entschlossen jedes Schloss in New York auszuprobieren bis er das richtige findet. Dabei lernt er viele Menschen mit dem Namen Black kennen und wird irgendwann vom mysteriösen Untermieter seiner Großmutter begleitet. Zwischendurch werden immer wieder Sequenzen aus Oscars Erinnerung an seinen Vater und an den allerschlimmsten Tag gezeigt.

Der Film schafft es einerseits sich von der Romanvorlage abzuheben, indem der Schwerpunkt deutlich zugunsten der Geschichte des Jungen verschoben ist (im Roman spielt die Geschichte der Familie ebenfalls eine große Rolle), andererseits werden aber auch die schon erwähnten Besonderheiten des Romans im Film adäquat übertragen. Wer also das Buch kennt, wird einige Stellen wiedererkennen, die man vorher nur literarisch erfassen konnte und die nun eine filmische Umsetzung erfahren haben.

Natürlich ist der Film schrecklich traurig und drückt so einige Male enorm auf die Tränendrüse – ziemlich hollywoodmäßig, aber bei mir hats gewirkt! Besonders interessant ist dabei die Sicht des Jungen auf die Ereignisse und seine intensive und offene Auseinandersetzung mit dem Anschlag und den möglichen Gefühlen seines Vaters. Deshalb ist auch die Darstellung des Kinderdarstellers Thomas Horn besonders erwähnenswert und beeindruckend. Die vielen sehr emotionalen Szenen sind äußerst glaubwürdig und hervorragend gespielt. Eine weitreichende Analyse des 11. September gibt es in dem Film nicht, es wird vielmehr die Verarbeitung des Todes des Vaters durch Oscar dargestellt. Wozu sollte er sich auch mit etwas anderem beschäftigen?

Das einzige richtige Manko ist die Darstellung des Vaters, dafür kann Tom Hanks nichts, die Figur ist offensichtlich als Mutter Teresa in Vaterform angelegt. Er spielt so tolle, schöne Spiele mit seinem Sohn, beschäftigt sich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihm und ihre Vater-Sohn-Beziehung ist völlig unbelastet – wie schön. Nie Streit, nie ein böses Wort, sondern ausschließlich reine Glückseligkeit. Das ist natürlich nicht sehr glaubwürdig, möglicherweise werden aber auch die verklärten Erinnerungen des Kindes an seinen verstorbenen Vater dementsprechend ausgewählt.

Alles in allem kann man sich den Film auf jeden Fall gut ansehen, aber Taschentücher sollte man bereitlegen.

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Kingnussi

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Bewertung7.5Sehenswert

Selten nimmt mich ein Film mit, doch dieser Film hat es geschafft, ein unglaublich emotionaler und beeindruckender film, den man gesehen haben muss!

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viewer

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Bewertung5.5Geht so

Einfühlsam gespielt, aber trotzdem fängt mich der Film emotional zu keinem Zeitpunkt ein. Vielleicht liegt es an der autistisch angehauchten Hauptfigur, deren innere Welt mir oft ein Rätsel bleibt.

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The-Charming

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vielleicht liegt es auch einfach an dir.


viewer

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Das würde ja dann bedeuten, dass meine Kritik total subjektiv wäre... Moment, das ist sie!


Spike1990

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Bewertung6.5Ganz gut

Gefiel mir ganz gut, auch wenn hier und da doch sehr auf die Tränendüse gedrückt wird. Die Geschichte wird jedoch toll erzählt

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Deine Meinung zum Film Extrem laut und unglaublich nah