Parkland - Kritik

US 2013 Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller

  • 7

    klasse einsame klasse

    • 3

      Völlig banaler, dramaturgisch am Hungertod nagender, überflüssiger Film über das Attentat auf John F. Kennedy, in dem man vor allem so einige völlig uninteressante Fakten erfährt. Der Cast ist zwar ganz ok (unter anderem Billy Bob Thornton), allerdings rettet hier sogut wie nichts den zähen und langweiligen Verlauf. Wer schon immer mal wissen wollte, mit welchem Typ Kamera die Aufnahmen des Attentats gemacht wurden, wieviele Ärzte versucht haben John F. Kennedy das Leben zu retten, oder welche Farbe dessen Sarg hatte, der kann hier ruhig mal einen Blick riskieren.

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      • 7

        Parkland ist ein detailliertes, akribisch recherchiertes filmisches Protokoll der Ereignisse nach dem Kennedy-Attentat.
        Es wurde weniger Wert darauf gelegt zu zeigen wer der oder die wahren Täter sind sondern was genau danach geschah.
        Das Thema Oswald wird zwar gezeigt, aber eher nur angerissen.
        Vor kurzem liefen ja einige Dokumentationen zum Thema Kennedy wo auch die Leibwächter des Präsidenten interviewed wurden und einige Einzelheiten preisgaben...und einige davon tauchen dann auch in Parkland auf.
        In meinen Augen ist dieser Film, der neben den Spielszenen auch mit einigen Original-Aufnahmen aufwartet, die perfekte Ergänzung zu JFK - Tatort Dallas.

        • 7

          Auch wenn 'Parkland' wenig Neues über das Kennedy Attentat berichtet, so wird doch aus einem interessanten neuen Blickwinkel erzählt und Zeugen und Beteiligte ins Zentrum dieser filmischen Betrachtung gezogen die eher am Rande des Geschehens standen. Sehenswert!

          • 8

            Glaube habe alle bekannten Filme (JFK etc, Interviews mit den Leibwächtern) und viele Dokumentationen gesehen aber einige Aspekte wurden noch nie so hervorgehoben.
            Mit diesem Stoff lassen sich noch viele Filme drehen.

            • 6

              Nichts wirklich Neues aus Dallas. Diesmal keinerlei Verschwörungstheorien rund um das JFK-Attentat sondern Drama aus 3 verschiedenen mehr oder weniger direkt beteiligten Blickwinkeln, was durchaus interessant und auch gut gemacht, letztendlich aber irgendwie nicht so packend, wie es eventuell hätte sein können. Zum Ende hin wurde es für meinen Geschmack auch viel zu rührselig. Aber war wie gesagt durchaus interessant, was direkt nach dem Attentat im Parkland-Hospital, in das Kennedy gebracht wurde, an Überlebenskampf, Hektik und Entsetzen abging, wie Abraham Zapruder (stark gespielt von Paul Giamatti), der das Attentat gefilmt hat, darum rang, was er mit dem Material machen soll oder wie es den Oswalds ergangen ist, nachdem sie erfahren haben, dass Lee Harvey womöglich den Präsidenten erschossen hat. Schaubarer Film, aber es gibt wesentlich Besseres zu dem Thema.

              • 2

                Leider nix dolles.

                Der Film erzählt im Grunde immer um das Thema herum. Ich mein, wen interessiert nun Oswalds Mutter oder Bruder, oder den Arzt, oder wie der Spruder Film zu den Medien kam.

                Oder nehmen wir die Szene, wo die den Sarg ins Flugzeug bugsieren. Mal unabhängig, ob das so stimmt. Welche Relevanz hat das Ganze?

                Warum zeigt man das?
                War wirklich nix Wichtigeres zu erzählen da?

                Die Beerdigung beginnt mit „Ich habe 8 Jahre keine Beerdigung mehr abgehalten“.
                Wow welch wichtige Info.

                Dementsprechend ist der Film auch recht Spannungsarm.

                Und wo ich gerade schreibe. Merke ich mit entsetzen, der Film ist aus. Das wars echt???
                Selten so einen belanglosen Film gesehen.

                • 7

                  Als kriminalistischer Politthriller hat Oliver Stones meisterhafter „JFK – Tatort Dallas“ die Verschwörungstheorien angeheizt und die Messlatte so hochgelegt, dass kein anderer Thriller zum Kennedy-Attentat sie je wird nehmen können. Peter Landesman tut deshalb in seinem Regiedebüt gut daran, einen anderen Weg zu gehen. „Parkland“ ist Charakter- und Psychostudie einiger Beteiligter. Der Zuschauer kann einen genauen Blick auf die Gesichter werfen: auf Dr. Carrico, Schwester Nelson, auf die Secret-Service-Agenten – auch auf Lee Harvey Oswalds Bruder Robert (James Badge Dale) und seine Mutter Marguerite (Jacki Weaver).

                  (...)

                  All das mag keine neuen Erkenntnisse zur politischen Dimension des Attentats bringen. Aber es bricht die tragischen Ereignisse auf Menschen herunter.

                  • 7

                    Wer an Verschwörungen im Zusammenhang mit dem Kennedy-Attentat glaubt (mit dem Glauben ist das immer so eine Sache) und sich ansonsten für nix interessiert, der wird sich langweilen oder ärgern. Wer endlich einmal eine andere Sicht der Dinge sehen möchte, kann noch überrascht werden.

                    Der Film erzählt mehr die Geschichte der Personen, die eigentlich am Rande der Tat stehen und nur kurz oder gar nicht ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getreten sind. Ein Hobbyfilmer, eine Krankenschwester und ein Assistenzarzt, der Bruder des vermeintlichen Attentäters und einige andere Personen des Secret Service. Besonders beeindruckend, das gerade die Seite der Oswalds stark beleuchtet wird, einer Familie, die quasi ohne eigene Schuld in Sippenhaft genommen und von der Öffentlichkeit als Sündenbock abgestempelt wird.

                    ACHTUNG Spoiler: Während der doch so unheimlich nette und freundliche Mr. Kennedy von seinem gesamten, ach so schockierten und trauernden Volk begleitet, zu Grabe getragen wird, muss Robert Oswald einige herumlungernde Presseleute bitten, ihm zu helfen, den Sarg seines Bruders unter die Erde zu bringen. Wer frei ist von Schuld, der werfe den ersten Stein und der Mensch ist des Menschen schlimmster Feind.

                    GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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                    • Und wieder ein Film der auf Geheih und Verderb das offizielle Märchen von der Einzeltäter-Theorie eines Lee Harvey Oswald aufrechterhalten will und alle wahren Feinde JFK's im In- und Ausland (der militärisch industrielle Komplex, die CIA und der isrealische Mossad), deren Motive, sowie die ganzen zahlreichen Widersprüche rund um die Mordaufklärung konsequent ausblendet. So schafft man heutzutage Wahrheiten, indem man wichtige histrorische Ereignisse in einen Schleier aus Lügen hüllt und diese Lügen der tumben Masse dann auch gleich als auf Tatsachen gegründetes cineastisches Machwerk verkauft. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass der vom Zionisten Zapruder (zufällig?) aufgezeichnete Film die Einzeltäter-Theorie Lüge straft (mehrere Schüsse aus unterschiedlichen Winkeln). Wer solch einen Film nur nach schauspielerischer Leistung beurteilt und dabei bewußt oder unbewußt die darin enthaltene Fülle an Desinformation und Propaganda außer Acht läßt, ist schlichtweg ein Ignorant.

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                      • 7

                        Ich erwartete eine spannende, emotionale Story, die den Zuschauer umhaut. Vor allem bei diesem Cast. Schlecht war der Film nun wahrlich nicht, sonst würde ich keine 7 Punkte vergeben, aber dennoch war ich etwas enttäuscht. Hätte man mehr draus machen können. Da gefiel mir "Killing Kennedy" mit Rob Lowe als JFK noch ein bißchen besser (den ich übrigens hier in der Datenbank nicht finde!!!)

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                        • 5 .5

                          geschichte aus nem anderen blickwinkel... ordentlicher tv film

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                          • 4

                            „Parkland“ baut vielleicht nicht ganz so sehr auf kruden Fantasien und Verschwörungtheorien auf wie andere Filme über Kennedys Ermordung, nur: das hätte ihm wahrscheinlich wirklich gut getan. Denn hier fehlt leider jegliche Form von Spannung oder Dramatik. Halt, das ist so nicht ganz richtig, denn obwohl man ja weiß, dass Kennedy stirbt, fiebert man doch, zumindest unbewusst, ein bisschen mit. Zumindest am Anfang, also bei der Ermordung Kennedys und dem aussichtslosen Kampf um sein Leben. Die beste der wenigen guten oder spannenden Stellen. A
                            llerdings nervt es mich total, dass Kennedy als Halbgott dargestellt wird und sein Tod quasi ganz Amerika in eine tiefe Depression stürzt. All heulen rum, verzweifeln. Nee, wozu denn das? Es ist doch bekannt, dass JFK nicht die Lichtgestalt war, für die er immer gehalten wird. AAber letztlich ist der Film halt auch für Amerikaner gemacht, vielleicht wollen es viele einfach nicht wahr haben. Nun gut.
                            Die Schauspieler sind zwar okay, aber bis auf Paul Giamatti und Marcia Gay Harden. Efron bemüht sich immerhin noch und Thornton scheint total gelangweilt, keine Ahnung, was los war. Wirklich gefordert sind sie dabei aber alle nicht, was man wohl dem mauen Drehbuch ankreiden muss. Langweilig, kalt, irgendwie beiläufig. Und nach dem Film hat man auch alles schnell wieder vergessen. Es war zwar ein interessanter Versuch, auch einen Blick auf die Randfiguren dieses Attentats zu werfen, aber am Ende sind wir genau so schlau wie zuvor und haben nichts neues erfahren.

                            Dafür, dass der Film als DAS Ereignis schlechthin beworben wurde, ist er schon eine sehr große Enttäuschung.

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                            • 4

                              Anlässlich des 50. Jahrestags zum Attentat auf John F. Kennedy, lief "Parkland" im Fernsehen, und ich war ein wenig gespannt, obwohl meine Erwartungshaltung nun nicht gerade sonderlich hoch angesiedelt war, denn die Thematik finde ich nach wie vor höchst interessant.

                              Mit Paul Giamatti in der Rolle des das Attentat filmenden Abraham Zapruder und Billy Bob Thornton, der einen ermittelnden Beamten mimt, sind immerhin zwei bemerkenswerte Darsteller am Start, die einem Film schon mal den letzten Schliff verpassen können. Zu meiner Enttäuschung wurde jedoch verhältnismäßig schnell klar, dass sich "Parkland" zum einen auf die Aktivitäten im titelgebenden Parkland Memorial Hospital bezieht, in dem die Ärzte zunächst den ermordeten Präsidenten und Tage später auch seinen vermeintlichen Attentäter zu reanimieren versuchen – beim Letzteren fallen die Bemühungen etwas zurückhaltender aus – und des Weiteren Zapruder ins Rampenlicht des Geschehens gerückt wird. Später gibt es dann noch einen weiteren Handlungsstrang um die Mutter und den Bruder Oswalds.

                              Alles schön und gut, aber prickelnd war´s dann letztendlich keinesfalls, denn es gibt nichts wirklich Weltbewegendes, was dieser Streifen zu vermitteln versucht! Da lobe ich mir doch Oliver Stones J.F.K.-Verfilmung, auch wenn er sich dazu einiger Verschwörungsszenarien bedient, die sich allerdings weiterhin nicht vollständig vom Tisch wischen lassen, zumal die vollständigen Untersuchungsergebnisse der Allgemeinheit erst im Jahre 2017 präsentiert werden sollen, was weiterhin Nährboden für Spekulationen ermöglicht. Spekulationen, an die sich "Parkland" nicht beteiligt, sodass dieser Streifen mit dem Dargebotenen, als ziemlich uninteressant einzustufen ist!

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                              • 7 .5

                                Sehr gut gemachter Film mit guten, überzeugenden Schauspielern.

                                • 5

                                  Zum 50. Jahrestag des Kennedy Attentats brachte uns Pro7 ganz selbstlos einen Film, "aktuell aus den Kinos der USA" (seit Oktober dort im Kino, aber: US-Home Media Release November 5th,2013).
                                  Ein paar Stars, einige sehr gute (wenn auch weniger bekannte) Akteure und Zac Effron.

                                  Als großes Kino angekündigt, hinterlässt "Parkland" leider oft nur den Eindruck eines Rührstücks, dass irgendwo zwischen "24", "General Hospital" und "Familien im Brennpunkt" ("Bei Familie Oswald ist Chaos angesagt, Sohn Lee wurde verhaftet...) pendelt.

                                  Giamatti ist als Amateurfilmer Zapruder ein positiver Fixpunkt, Colin Hanks und Marcia Gay Harden sind als Krankenhausbelegschaft auch überzeugend.
                                  Billy Bob Thornton ist gewohnt routiniert, aber nicht so auffällig wie gewohnt. Der aus "Band of Brothers" bekannte Ron Livingston bleibt leider etwas unter seinen Möglichkeiten.
                                  Überraschend gut ist der als Superman Bubi bekannt gewordene Tom Welling aus der entsetzlichen Serie "Smallville". Hier überzeugt er als Secret Service Agent Roy Kellerman, einer der Hauptfiguren der ganzen Vorfälle.
                                  Insgesamt ist der Cast aber einer der positiven Punkte dieses Films. Die komplette Besetzung gibt sich Mühe, dass man Effrons Performance übersehen kann, diese erinnert nämlich so wirklich an "Emergency Room" oder "Die Schwarzwaldklinik".

                                  Insgesamt bleibt der Film auf den ausgetretenen Pfaden, bietet keinerlei Neuinterpretationen und verliert sich auch nicht in den mannigfaltigen Theorien über Hintergründe, Anzahl der Schützen und so weiter.

                                  Dafür gibt es mitunter allerdings eine sehr gute Nachbereitung, die auf den zweiten Blick, wenn man denn so aufmerksam hinschaut und sich für mehr als das menschelnde Drama bereitmacht, sehr eindeutig aufzeigt, welch unglaubliche Menge an Patzern sich die Behörden im Anschluss an das Attentat leisteten. Vom Kompetenzgerangel über mangelnde Beweissicherung oder die Tatsache, dass Agent Kellerman seinen blutverschmierten Anzug die ganze Zeit anbehalten konnte.

                                  Nicht schlecht. Aber viel zu viel Ödnis und Soapstyle, um gut zu sein.

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                                  • 4

                                    Stur und konsequent, deshalb genauso langweilig verfolgt dieser Film die Lone-Gunman-Theorie. Dazu ein paar kullernde Tränchen, damit auch jedem klar wird, dass der nun schon vor einem halben Jahrhundert verstorbene Präsident der Beste und Tollste war. Ich interessiere mich für Kennedy und das Attentat auf ihn, "Parkland" ist aber nichts weiter als eine mittelmäßige Dokumentation, bloß dass die Darsteller besser sind. Ich konnte hieraus kein neues Wissen schöpfen und keine wichtigen Erkenntnisse gewinnen.

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                                    • 6

                                      {Zufrieden nickend:} Auf jeden Fall mutig von Pro7 mal keinen Vince Vaughn FreitagabendFilmFilm zu zeigen sondern eben was "Anderes".
                                      Ein an sich gut gelungener Film der wenig zu meckern gibt aber auch nich wirklich viel zum Loben.
                                      Weder ein extrem emotionales Pressing noch eine brisante Atmosphäre.
                                      Dadurch dass die Story im Grunde klar war, hätte man sich evtl mehr einigen müssen - mehr Doku oder mehr Fiktion. Nervig (an wem auch immer das lag) dass nicht alles im selben Bildformat war, das sorgte für absolut keine Verbundenheit :/
                                      Interessant - sehr interessant fand ich James Badge Dale's Charakter!
                                      Wäre die Entscheidung Richtung Fiktion ausgegangen hätte ich es echt cool gefunden einen Film mehr über ihn zu machen!
                                      Für mich Spieler des Tages hier

                                      • 9

                                        Wie soll man einen Film bewerten der super gut gemacht ist nach der natürlich schon vorhandenen Story. Andererseits ist der Film so traurig wie ich es noch nie erlebt habe.
                                        Dieser Film ist durchgehend traurig, ohne Pause, ich bin atemlos! Muss man sich schwer überlegen, ob an sich das an tuhen will!

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                                        • 7

                                          Verschwörungstheoretiker sollten Parkland meiden. Parkland erzählt "lediglich" die Geschichte aus verschieden bekannten Blickwinkeln und setzt dabei auf Emotionen. Gänige Verschwörungstheorien spielen im Ablauf eher weniger eine Rolle.

                                          • 5

                                            Glücklicherweise ist das unbefriedigende Doku-Drama Parkland ziemlich kurz, aber trotzdem sehr schmerzhaft.

                                            • 3 .5

                                              Vielleicht hätte man aus dem Stoff eher eine Dokumentation machen sollen.