Prometheus - Dunkle Zeichen

Prometheus (2012), GB/US Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 09.08.2012


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6.5
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von Ridley Scott, mit Noomi Rapace und Michael Fassbender

Prometheus – Dunkle Zeichen ist seit Blade Runner der erste Sci-Fi-Film von Alien-Erfinder Ridley Scott. Im gleichen Universum wie Alien angesiedelt, erzählt er von einem Forschungsteam, das nach Spuren der außerirdischen Schöpfer der Menschheit sucht.

Handlung von Prometheus – Dunkle Zeichen
Eine prometheische Tat steht im Mittelpunkt von Prometheus – Dunkle Zeichen, dem ersten Science-Fiction-Film von Ridley Scott seit Blade Runner: Wir schreiben das späte 21. Jahrhundert. Überall auf der Welt wurden bei den unterschiedlichsten uralten Kulturen, wie den Azteken oder Mesopotamiern, Zeichnungen gefunden, die auf eine Art Sternenkarte hinweisen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter Leitung von Dr. Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) soll im Auftrag des Weyland-Konzerns, gegründet vom Visionär Peter Weyland (Guy Pearce), diesen Zeichen nachgehen, die Shaw als eine Art Einladung deutet. An Bord des gigantischen Raumschiffes, das sinnigerweise Prometheus heißt, befindet sich u.a. auch ein hochentwickelter Android namens David (Michael Fassbender), der äußerlich nicht mehr von den Menschen zu unterscheiden ist.

Die Mission, die von Meredith Vickers (Charlize Theron) für den Weyland-Konzern organisiert und überwacht wird, führt das Team und die Crew von Captain Janek (Idris Elba) an den Rand des Universums und in eine Welt jenseits der Vorstellungskraft. Was sie schließlich finden, ist nicht nur die mögliche Wiege der Menschheit, sondern auch der wahrscheinliche Untergang der menschlichen Rasse.

Hintergrund & Infos zu Prometheus – Dunkle Zeichen
Während der im Jahr 2012 ähnlich hocherwartete The Dark Knight Rises den Informationshunger der Fans schon früh mit viralem Futter bediente und Fotos und fan-made Videos vom Set lieferte, gab sich die Marketing-Maschinerie um Prometheus lange Zeit geheimniskrämerisch bedeckt. Und so blieb den Fans mehr Raum für Spekulationen bezüglich der Handlung von Prometheus. Im Netz kursierte eine ausführliche Synopsis zum Film, die suggerierte, Prometheus sei in der Tat das vermutete Prequel zu Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, mit dem Ridley Scott Science-Fiction-Geschichte geschrieben hat und mit Sigourney Weaver als Ellen Ripley eine Ikone der Frauenbewegung im Kino schuf. Verlautet wurde schließlich, dass Prometheus zumindest “Alien-DNA” enthalte. Diese ist in dem ersten Drehbuchentwurf von David Spaiths (namens Shadow 19) noch nicht enthalten, wohl aber ein Terraforming-Raumschiff, das da heißt: Prometheus. Das Drehbuch wurde nachhaltig von Damon Lindelof überarbeitet. In verschiedenen Interviews wurde über eine mögliche Fortsetzung zu Prometheus spekuliert. Diese, so Damon Lindelof, würde sich aber konsequenterweise von der Alien-Geschichte weiter entfernen. Die Spekulationen können fortgeführt werden. (EM)

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Regie
Schauspieler

Kommentare (671) — Film: Prometheus - Dunkle Zeichen


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Nero5555

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Im Grunde handelt Prometheus Dunkle Zeichen nur von einer Forschergruppe, die im Auftrag der Weyland Corporation den Ursprüngen der menschlichen Existenz nachgehen sollen. Nach einer Theorie der beiden Wissenschaftler Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall Green) soll auf einem fernen Planeten die Antwort liegen. Sie glauben, höhere Wesen, die Engineers, schufen einst den Menschen und es liegt an den Menschen nun Kontakt aufzunehmen.Doch wenn man das so liest, klingt das doch ganz nach einem Prequel und Scott ist clever genug, diese Trumpfkarte auszuspielen, aber gibt genug Hinweise im Film, dass dies gar nicht möglich ist. Dafür sprechen viele offensichtliche und weniger offensichtliche Fakten, die dem aufmerksamen Zuschauer auffallen. Das Raumschiff Prometheus und der gesamte Film spielen auf dem Planeten LV-223, Alien und dessen Fortsetzung spielten auf LV-426. Das Raumschiff stürzt im Film zwar ab, kommt aber in einer gänzlich anderen Position zum Stillstand. Auch der Space Jockey oder besser Engineer hat zwar Kontakt mit einem Monsterfacehugger, wir sehen aber nicht den Space Jockey aus den Alien-Filmen und dessen aufgesprengten Brustkorb. Auch das Alien selbst ist weit weniger entwickelt, als wir es kannten. All das spricht gegen die Theorie eines echten Prequels, wir sind am Ende von Prometheus - Dunkle Zeichen genauso schlau wie vorher, wie Weyland von LV-426 erfuhr und wieso die Crew der Nostromo dort hingeleitet wurde. Dies ist eine gänzliche andere Geschichte. Fest steht inzwischen nur, die Alien wurden als Waffen von den Engineers gezüchtet, um die Menschen auszurotten und vermutlich auch andere Rassen. Der Schöpfer vernichtet seine Schöpfung. Der Grund für diese Pläne wird zwar nicht erläutert, aber mit etwas Fantasie lässt sich hier auch schnell eine Theorie herleiten, die in Fortsetzungen sicher auch thematisiert wird.

So wird zu Beginn des Films gezeigt, wie ein Engineer sich opfert, um auf einem Planeten Leben zu schaffen. Ob dies die Erde ist, wird nicht geklärt. Es könnte aber eine Anspielung sein auf die Prometheus-Sage. Im Film treten die Engineers als Schöpfer auf, so etwas wie Götter. Die Schöpfung ist ihnen in allen Formen vorbehalten. Möglicherweise hat dieser Engineer sich dem widersetzt und bringt den Menschen im übertragenen Sinne das Feuer, in dem er sie schafft. Im Gegenzug soll die Menschheit später als nicht geplante Rasse ausgelöscht werden. Doch dies ist nur eine Theorie, die mehrmaliges Sehen des Film festigen muss und vielleicht hat Scott da auch noch andere Ideen.

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LilQ

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ISt Prometheus nicht toll? Ich mag es auch. Ein Glück, dass Scott diesen Weg eingeschlagen hat. :)


Nero5555

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ja ich sehe das genauso er ist toll :)


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar war ich jetzt nie ein ganz großer Fan der Alienreihe doch dieses Werk hat mir gefallen. Ridley Scott hat es mit einzigartigen Bildern und guten Darstellern geschafft mich zu überzeugen. Auch wenn die Story einen jetzt nicht vom Hocker haut und nicht immer ganz logisch ist. Dafür waren Noomi Rapace und Michael Fassbender umso besser. Anhand der Leistung von Fassbender versteht man schon warum er einer aufstrebendsten Schauspieler der letzten Jahre ist.
Insgesamt hat mich der Streifen jetzt nicht zu 100 Prozent überzeugt doch Ridley Scott hat meine Neugier auf weitere Abenteuer aus dem Alien-Universum geweckt.

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vanilla

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hat mir als Science-Fiction-Loverboy sehr gefallen!!


The Chief

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Für mich hat Fassbender viel gerettet


FroschMitDerMaske

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Naja, Logiklöcher sind vorhanden, aber, daß stört nur wenig bei einem solchen Film, der umgangssprachlich einfach grandios ist, eine sehr verdiente 8.5 :)

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Schatten

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Große Dinge haben einen kleinen Ursprung!!!
Für mich ein würdiges Prequel zur Alienreihe, oder besser gesagt zum ersten Alienteil. Der Bezug zum Raumschiff und zum Spacejockey haben mich einfach nur geflasht.
Noomi Rapace und Michael Fassbender überzeugen auf ganzer Linie und werden hoffentlich auch für den zweiten Teil (2016) zur Crew gehören.
Für mich zweifellos einer der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten, von einem der Größten seines Faches.

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LouZiffer

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Bewertung7.5Sehenswert

Als Alien-Film kann man Prometheus sicher nicht bezeichnen, auch wenn er im gleichen Universum angesiedelt ist. Doch ist das der Anspruch des Films? Wollte Ridley Scott wirklich eine weitere Fortsetzung der Alien-Reihe drehen? Oder wollte er den Grundstein für eine weitere Saga im gleichen Universum legen? Ich denke letzteres ist der Fall und deshalb sollte man den Film auch auf dieser Grundlage betrachten. Und was man dann vorfindet ist eine solide Story (kleinere Logiklöcher mal ausgenommen, aber welcher Film hat die heutzutage nicht?), Special Effects auf höchstem Niveau und gute Schauspieler (vor allem natürlich Theron und Fassbender).
Und mal ehrlich: wie niedlich und liebevoll designt sah das, ich nenn es mal "Ur-Baby-Alien" am Ende aus? Das alleine entschädigt doch schon für einiges. <3

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DocArroway

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Bewertung7.5Sehenswert

Da ich kein Kenner der Alien Reihe bin, bin ich ohne große Erwartungen an diesen Film herangegen. Mir hat "Prometheus" gut gefallen. Klar, der Film hat so einige Logiklöcher, aber mal ehrlich, welcher moderne Blockbuster hat die nicht? Die Macher haben versucht eine ernsthafte und auch anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, was ihnen über weite Strecken auch ganz gut gelungen ist. Der Film verkommt nie zur seelenlosen Actionchose, ist schön düster und gut gespielt.
Nur das er viele Fragen aufwirft und nicht beantwortet stößt auch mir sauer auf. Sicher, bei "2001" hat das gut funktioniert, allerdings war das auch eine ganz andere Art Film für ein anderes Zielpublikum. Einige Unklarheiten hätten aus dem Drehbuch beseitigt werden sollen, wie zum Beispiel die Frage warum die weibliche Hauptfigur ganz am Schluss zu dem Heimatplaneten der Ingenieure aufbricht. Sie fliegt da doch buchstäblich in die Höhle des Löwen oder hab ich da etwas falsch verstanden?

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Nebular65

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die meisten Alienfans hassen Prometheus. Ich nicht. Vorweg ist zu sagen, Prometheus kommt Alien in keiner Kategorie nahe! Alien ist um einige tausendmale besser. Trotzdem finde ich den Film gut. Die Suche nach den "Konstrukteuren" fand ich eine klasse Idee. Teilweise hat mich das an 2001 erinnert (Nur die Idee). Ich sehe hier keine Zerstörung der Alienreihe. Ich sehe hier einen guten Teil, der eine gute Basis für eine neue Reihe sein kann.

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TheCineast

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Bewertung4.0Uninteressant

"Du hast Prometheus einfach nur nicht verstanden".
Der (in)direkte Vorwurf lautet also: Wer den Film nicht mag, hat ihn nicht verstanden. Bzw.: Wer den Film nicht mag, ist es nicht gewohnt einen Film mit offenen Fragen geliefert zu bekommen, einen "anspruchsvolleren" Film also, keinen reinen Action/Horror-Streifen.
Lustiger Weise scheint diese Meinung ja auf viel Gegenliebe zu stoßen. Ich war ziemlich enttäuscht von dem Film und das genau aus der konträren Sicht zu jener, welche den meisten indirekt unterstellt wird, die eine Abneigung gegen diesen Film hegen. Richtig ist, dass der Film Fragen aufwirft; ja geradezu in eine philosophische Richtung geht, an die sich der Otto Normalverbraucher wohl kaum heranwagt, außer er wird in bestimmter Hinsicht dazu gezwungen. Matrix hat dies bereits einmal erfolgreich getan. Auch Prometheus ist dies anzurechnen, doch die Herangehensweise ist eine ganz andere (dazu gleich).
Während der betitelte Ansatz der "Prometheus"-Mythologie (siehe dazu vor allem Platon) sicherlich einigen Interpretationsspielraum bietet (--> Die schwarze Flüssigkeit, die bewirken soll, dass die Menschen sich gegenseitig umbringen bspw. (super finde ich übrigens die ganzen Phallussymbole!), nicht zuletzt auch bezüglich der Alien-Saga (--> Das 'Andere' in uns (Alien 1)), ist die 'tiefgründige' Ideendarbietung hier doch eigentlich sehr einfach gestrickt! Richtig, "Die Schöpfer erschaffen die Menschen nach ihrem Abbild und fangen an, sie zu fürchten. Die Menschen haben den Drang ihrem Schöpfer zu begegnen, aber sind sich später der Bedrohung, die von ihnen ausgeht[,] bewusst und wollen die Schöpfer töten, anstatt getötet zu werden. Die Menschen konstruieren selbst eine Schöpfung nach ihrem Abbild, aber fühlen sich ebenfalls von ihr bedroht" (LilQ: http://www.moviepilot.de/news/prometheus-und-die-schopfung-136585?utm_source=facebook&utm_medium=post-moviepilot&utm_campaign=prometheus-und-die-schopfung#) .. Und ja, der Schöpfer der Anfangsszene hat -ganz offensichtlich(!)- die Evolution in Gang gesetzt und somit die Menschheit erschaffen, welche diese "Götter" eigentlich einheitlich anzubeten hat und in keinem Fall zu hinterfragen! Doch diese Menschen stellen sich mit ihren Schöpfern gleich, wollen ihm entgegentreten. Somit gilt es (für die Götter), diese zu vernichten. Die Menschen wollen nun selbst ihren Schöpfer vernichten und das mit ihrer eigenen Biowaffe (Kritik daran und an der Gentechnik?), womit diese sich selbst den Untergang bescheren, usw.
Aber einmal ganz ehrlich: Das war nicht offensichtlich? Ich mag den Film nicht etwa nicht, weil ich dies nicht verstanden habe, sondern weil genau das -nicht zuletzt- schlichtweg viel zu einfach und offensichtlich ist! Der Film lässt kaum Fragen offen, er maßt sich viel mehr an, Antworten geben zu wollen/können! Hier ist es eine Konstruktion durch Schöpfung. Es ist Wissenschaft in Verbindung mit einer der (weiteren) Glaubensrichtungen (denn nichts anderes sind die 'exakten' Wissenschaften). Oder viel mehr: Eine Glaubensrichtung, die wissenschaftlich belegt werden soll.
Pauschalisierend bedeutet dies: Am Ende steht die Schöpfer-Gattung, die die Evolution herbeigerufen hat; Diese "Evolution" bringt die Menschheit hervor, jene glaubt (zunächst) an einen Gott, hinterfragt ihn später (Aufklärung) und (gerade hier im Film:) will ihm gegenübertreten. (Im Film in Verbindung mit der "Realität"): Die Menschheit klammert sich, statt an die Religionen, vermehrt an die Wissenschaften (Evolution / DNA), um eine -einzig und allein- komplexere Erklärung (dennoch: Glaubensrichtung) für ihr eigenes und das allgemeine 'Sein' zu haben, um nicht (noch viel) tiefergehend(er) nachdenken zu müssen: Die Wissenschaft ersetzt die Religion.
Man mag sich fast einreden, Scott könnte genau diesen menschlichen Schritt in seinem Film kritisiert haben und sich förmlich darüber lustig machen. Das hieße: Scott nimmt, erstens, statt des "wissenschaftlichen" Urknalls einfach doch wieder einen Schöpfer, von dem keiner weiß, wo dieser wiederum herkommt (siehe auch Matrix), der die Schritte der Wissenschaften erschaffen hat, wodurch der Mensch immer weiter dazu gezwungen ist, zu glauben und wieder doch nicht zu "wissen" je weiter er "forscht" (bis zum Ende bzw. Anfang der DNA quasi) und wirft dann, zweitens, noch einige Menschheits-Kritiken in den Topf dieses Filmes und fertig ist das bunteste Philosophie-Soziologie-Feuerwerk der Filmgeschichte. Aber irgendwie traue ich ihm nur Letzteres zu.
Ebenso könnte(!) man "glauben", die Dialoge, Handlungsstränge der Figuren und leider auch schauspielerischen Darbietungen (mal abgesehen von Michael Fassbender) seien genau deshalb so dämlich und geradezu anmaßend, weil Scott der darin implizierten Dummheit der Menschheit -auch auf den eben genannten Punkt bezogen- einen Spiegel vorhalten will. Doch auch das bezweifle ich (Denn der Film ist, aus meiner Sicht, leider auch einfach kein guter Film!). Wäre das so, müsste der Film von mir eine 1 mit Sternchen bekommen, so bleibt es bei einer 4-... Denn weitere Antworten geben kann jeder. Einsehen, dass dies einfach nicht möglich ist, nur die Wenigsten.
Ich empfehle stattdessen:
Brazil, Holy Motors, einen der Lynch-Filme oder oder oder!

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Erlkoenig

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Bewertung6.0Ganz gut

Qualitativ gesehen schon recht beeindruckend. Leider ist der Alien-Fan mit sehr großen Erwartungen an das Prequel herangegangen, die nicht wirklich erfüllt wurden. Filme wie früher werden wohl nicht mehr gedreht. Die Schauspieler wirken platt, die Dialoge gekünstelt und überhaupt ist alles recht vorhersehbar. Früher konnte man - nehmen wir Alien 2 als Beispiel - einen Film durchgängig düster und beklemmend halten. Und das ohne großartige (3D-)Effekte. Es wurde auch nicht wie heute Wert darauf gelegt, immer wieder einen Lacher unterzubringen und irgendjemanden besonders cool dastehen zu lassen.
Ich habe Prometheus damals im Kino gesehen und die gezeigten Bilder und der dröhnende Soundtrack waren schon überwältigend. Der ganze Rest aber wirkte auf mich an den Haaren herbeigezogen, unauthentisch und leer.

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Filmanalyst

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Bewertung2.5Ärgerlich

Schwach angefangen und stark nachgelassen.
Ridley Scott, was hast du da nur gemacht? Das ist einfach nur ärgerlich.
Ah, Wandmalereien in Höhlen gleich Karte, ok wir fliegen an's Ende des Universums, finden den Planeten, landen, juchu, und sofort auf Anhieb den exakten Ort gefunden, gelandet, jawoll gleich rein da, warum warten... gähn... Ach, und es wird einfach nicht besser... Die absolute Top-Crew entpuppt sich als Idiotenhaufen und schauspielerisch wird man nicht gerade positiv überrascht. Ich kann auch leider mit dem hochgelobten Michael Fassbender nicht viel anfangen und im Gegensatz zu den ersten drei Alien-Teilen konnte mich dieser Prequel-Aufguss weder fesseln noch mitreissen und irgendwie halbwegs bei Laune halten oder eben auch mal Spannung erzeugen. Dafür agierten die Figuren den ganzen Film über oft einfach zu dämlich und unglaubwürdig. Da bleibe ich doch lieber bei der guten alten Alien-Trilogie...

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jack.b.hazard

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"Dafür agierten die Figuren den ganzen Film über oft einfach zu dämlich und unglaubwürdig."
Danke. Genau das was ich auch dachte. Vor allem der Biologe, der sich mit der Schlange anfreunden möchte, deren Gattung völlig unbekannt ist und die es evtl vor ein paar Std noch gar nicht gegeben hat. Selbst als sie sich drohend aufrichtet und den Kopfschild ausfährt (was man ja nicht nur von Kobras als Drohgebärde kennt) versucht er sie zu locken und anzufassen. Mal ehrlich: Das ist ein Profiwissenschaftler in der Zukunft? Dann haben Youtube und Facebook ihre Mission zur Verdummung der Welt erfolgreich durchgeführt.
Und dass Fassbender, zu Testzwecken, ein wichtiges Mitglied der Expedition vergiftet/ Infiziert, statt einen der willenlos umherlaufenden Statisten zu nehmen, ist wohl auch nur damit zu begründen, dass der Statist bestimmt keinen Sex mit der Hauptakteurin haben wird (wäre ja unlogisch). Diese muss ja schwanger werden um sich dann den Bauch aufschneiden, einen Tintenfisch rausziehen und alles wieder zutackern zu lassen (und dann mit dieser Verletzung noch heroische Taten zu vollbringen).
Traurig das alles...


judith.vollmar

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Bewertung6.5Ganz gut

Was soll ich sagen? Es ist halt Sience-Fiction, da ist es nicht unüblich, dass Dinge, die für uns unlogisch sind, zur Tagesordnung gehören. Stellenweise etwas eklig, dennoch muss ich sagen, dass mir das Design der "Wesen" (ich will sie mal so nennen) einigermaßen gut gefallen hat.
Zum Cast: Charlize tut das was sie am besten kann, nämlich eine durchgedrehte Irre spielen. Nichtsdestotrotz ein guter Auftritt.
David, alias Michael Fassbender hingegen bleibt mir ein Rätsel. Ohne Zweifel gute schauspielerische Leistung. Dennoch verstehe ich eines nicht. (Spoilergefahr)
Wenn David keine Seele hat, wie kann er dann werten wie "beeindruckend"? Setzt das nicht voraus das Bewusstsein mit der Seele gleichzusetzen, bzw. abzugleichen? Und das den ganzen Film hindurch.

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2ndFugee

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Bewertung4.0Uninteressant

Was war das? Also...ernsthaft? was war das? (Spoiler!)
Ein Haufen Forscher fliegt auf Grund von ein paar Wandmalereien ins All, um dort außerirdisches Leben zu erforschen. Ok, da kann ich ja noch mit Leben. Aber diese Forscher sollen tatsächlich das beste vom besten sein? ehrlich? Der eine zieht beim ersten Anzeichen dafür, dass die Luft auf dem Planeten anscheinend für den Menschen atembar ist, seinen Helm aus und versucht das mit dem atmen halt einfach mal. Warum denn auch nicht, wir sind ja grade auch nur auf einem fremdem Planeten. Der nächste brilliante Forscher rastet komplett aus und will wieder zurück zu mama als ein toter Alien-Körper gefunden wird. also...echt...oh man! Dazu verirrt sich der Herr auf dem Rückweg dann noch. Na klar! Das ganze geht dann natürlich soweit, dass Herr 1a-Forscher auch noch in der Höhle übernachten muss und anfängt ein penis-artigen-Alien-Wurm zu streicheln, der zuvor auch überhaupt nicht bösartig wirkte als er anfing zu fauchen (!). Der nächste hochqualifizierte Forscher öffnete dann später die Raumschifftür für seinen toten Freund, dessen Beine über seinen Kopf geklappt sind. Na gut, da würd ich auch erst mal gucken was da los ist! Dazu kommen dann noch diverse Logik-Fehler ( über die Alien-Geburt, das Zu-tackern der Bauchdecke und das anschließende über klippen springen zu reden will ich gar nicht erst anfangen .. ) und die Tatsache, dass eigentlich niemand so ganz genau weiß warum Roboter-Michael-Fassbender das macht was er im Film alles so macht. Dazu die unglaubliche Verschwendung von Guy Pearce in der wohl schlechtesten Alter-Mann-Maske, die ich bisher in einem Film gesehen habe. Achja...und dann ist da noch meine Lieblings-Szene des Films: "Vater!" - Hier musste ich lachen. Und das tat irgendwie weh, hatte ich mir doch einiges von dem Film versprochen.
Die 4 Punkte gibt es für coole Effekte, ungewollte Lacher, einen guten Michael Fassbender und für die Tatsache, dass ich die Zahl 4 mag.

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zbivrcvybg

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Die von Dir genannten Forscher werden doch erst kurz vor der Landung darüber aufgeklärt warum Sie überhaupt an Board sind. Dass der eine oder andere danach ausrastet ist ja fast irgendwie "menschlich".
Derjenige, der den Helm auszieht, ist eher ein Archäologe. Und er ist genau aus einem Grund dort: er glaubt fest daran, dass die Menschheit einen Ursprung bei diesen Wesen hat und, dass beide irgendwie physiologisch zusammenhängen. Wenn die Messinstrumente nun demjenigen mitteilen, dass die Luft zum atmen ist, warum sollte er den Helm dann nicht ausziehen?
Michael Fassbender spielt im Film einen Roboter, dessen Aufgabe es ist einen Weg zu finden, damit "sein Vater" weiter leben kann. Die Instruktionen hierfür erhält er direkt von ihm. Ob das nun für den einen logisch erscheint oder für den anderen eher nicht.


Ralf Köhler

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Bewertung5.5Geht so

Erneut ein Beispiel dafür, dass das derzeitige Hollywood-Kino im Niedergang begriffen ist. Nun hat es also auch Ridley Scott erwischt. Nicht mehr lange und wir können mit Fug und Recht behaupten: Tony ist der bessere von beiden. Pronetheus - Mahnung und Warnung zugleich...

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HonkeyDonkeyTonkMan

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Einfache Frage, es interessiert mich wirklich. Was hat dir an dem Film denn nicht gefallen? Es gab doch plausible Erklärungen zur Entstehung der "Aliens", was in den vorangegangenen Filmen immer aussen vor blieb.


Gaston

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Bewertung3.0Schwach

Noch 'n Kommentar.
Prometheus ist ein Mistfilm mit tollen Bildern. Nicht so sehr wegen der so vorhersehbaren und klischeehaften Handlung sondern vor allem weil die Charaktere permanent das Gegenteil von dem tun, was ein normal denkender Mensch machen würde.

Ich versuche mal meinen Standpunkt klar zu machen ohne zuviel der Handlung zu verraten.
Alle erwachen aus der Stasis, Raumschiff landet und es ist nur noch kurze Zeit zur Erforschung des Objektes der Begierde. Normale Menschen würden da erst mal die Nacht abwarten. So geht es munter weiter
Wirklich jeder weiß was passiert wenn man sich von der Gruppe trennt, unmotiviert fremdartige technische Geräte befummelt usw.

Diese völlig bescheuerten Handlungsweisen verderben einfach alles an diesem Film. Der wäre an sich ein 6-7er.
Es war eine Qual bis zum Ende zu schauen, weil jedesmal wieder jemand genau das Verkehrte macht - bis zum Schluß.

Nur so als Tipp wenn einen auf einer Ebene etwas langes schmales zu erdrücken droht. Man kann dann auch nach rechts oder links ausweichen.

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clarkkent

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Jap !


DrunkenCherry

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich fand ihn einfach schrecklich langweilig. Die Atmosphäre konnte mich nciht packen ud ich bin schließlich eingeschlafen. Vielleicht ist es aber auch einfach nicht mein Genre.

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DrunkenCherry

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Ach, ich glaube, das lass ich lieber. Man muss ja auch als Filmjunkie nicht alles gesehen haben ;)


HonkeyDonkeyTonkMan

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Auch wieder wahr, viel Freude weiterhin an guten (oder auch schlechten) Filmen^^


HonkeyDonkeyTonkMan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Danke Oh' Herr für diese würdige Fortsetzung der "Alien Saga"!
Schon alleine für diese bezaubernde Meredith Vickers (Theron).
So führt man den Pöbel.

Alles in allem ein grandioser Film, mit unglaublichen Erkenntnissen.
Daumen hoch!

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HonkeyDonkeyTonkMan

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Ja, ja ich weiß. Asche auf mein Haupt! Hab wie so oft die falsche Wortwahl getroffen... (;


lok

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Der Hund auf deinem Profilbild ist so niedlich. Toller
Kommentar zu einem grandiosen Film


howartwollowitz

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der besten Sci-Fi Filme aller Zeiten der nicht nur mit der Idee sondern auch der allgemeinen Handlung perfekt abgestimmt verbunden mit großen Bildern ein gigantisch überschaubares Werk gibt.

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lok

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Grandioses Meisterwerk. Guter Kommentar


howartwollowitz

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Erneut.Danke


Unclescrooge

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Haltet mich für bescheuert, aber mir persönlich hat der Film ganz gut gefallen, das Setting war schön , es hat irgendwie gepasst, da war es mir auch dass es kein richtiges Prequel war. Charlize Therons Figur hatte auch 0 Sinn und Zweck, aber wie gesagt es war ganz gut zum Gucken und unterhaltsam.

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TheHunter

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Bewertung6.5Ganz gut

Angeblich ein Alien Prequel, Nur der Film hat zu 95% nix mit der Alien-Reihe zu tun.
Der Film ist Gut geworden, vorallem die Effekte.

Zwar Kein Alien-Prequel aber ein guter eigenständiger Film

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beast667

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Bewertung4.5Uninteressant

Das mit diesem Film hier ist so eine Sache........... Nehmen wir mal an, es würde Alien nicht geben und dieser Film wäre sozusagen ein eigenständiger 1. Teil einer Reihe, welche mit Alien nix, gar nix und überhaupt nix gemeinsam hätte, dann ja dann wäre dieser Film gar nicht mal so schlecht. Hört sich gut an? Ist es aber nicht, denn es gibt Alien. Und Alien tritt diesem Saubermann Film dermaßen in die Eier, dass das Wort Rührei eine neue Bedeutung bekommt. Prometheus ist lieblos, sauber, nett und geht einem mit seinen Menschen Göttern nach einer gewissen Zeit auf die Nerven. Finger weg, wenn man Alien gesehen hat, oder noch sehen will.

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Ollum666

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Hab ihn damals im 3D-Kino gesehen, schon länger her, war das einzige Mal...Der Anfang war wunderschön gefilmt, in Island, meine ich. Tolle Kameraführung durch die 3D-Landschaft, das war wirklich genial, das wars aber auch schon.Ich hab die Quattrologie zu Hause und die Story von "Prometheus" empfand ich als absichtlich irreführend....Dann gibt es eine Scene am Ende, mit dieser Kette oder so nem Anhänger, wo dem Zuschauer doppelt und dreifach, erst bildhaft und dann nochmal sachlich erklärt wird, damit auch jeder Dulli versteht, worum es geht. Da musste ich richtig lachen. Ist n Film für ganz schlaue, räusper... meine Meinung. Ich bin ein Alien-Fan. Ich mag die Alien vs. Predator Filme nicht. Alien, ja, Predator, ja, aber dieses ganze Drumrum, nein, danke.



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