Red Lights - Kritik

ES/US 2012 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Horrorfilm, Kinostart 09.08.2012

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Kritiken (16) — Film: Red Lights

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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5.0Geht so

[...] Der Spanier Rodrigo Cortés dürfte den meisten durch Buried – Lebend begraben in Erinnerung sein (der übrigens immer noch ungesehen bei mir im Regal liegt, verdammt!), dessen Erfolg ihn sicherlich auch für Hollywood empfohlen hat, so dass er nun mit Red Lights einen deutlich aufwändiger produzierten Nachfolger offeriert, der zudem gespickt ist mit einigen Schauspielgrößen unterschiedlichen Kalibers. Und sein mittlerweile dritter Film fängt auch zugegebenermaßen stark an, outet sich zwar recht schnell als einschlägiger Genre-Film, dekonstruiert aber dennoch präzise und nüchtern die paranormalen Phänomene der Klienten von Matheson und Buckley. Dennoch kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass hier in großen Teilen nur an der Oberfläche gekratzt wird, denn so etwas wie Substanz und Tiefe will sich so schnell nicht einstellen. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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4.0Uninteressant

Es beginnt klassisch. Professorin Matheson (Weaver) und ihr Assistent, der Physiker Buckley (Murphy) untersuchen ein angebliches Spukhaus und finden statt Geistern doch nur klare Beweise dafür, dass es Spukgeschichten nichts weiter sind als Fiktion. Bereits der Beginn von „Red Lights“ macht klar, dass Cortés zwar durchaus altbekannte aber reizvolle Ausgangsituationen erzeugen kann, diese aber ohne wirklichen Aha-Effekt oder wirklich packende Momente verpuffen lässt. Der Regisseur und Autor ist so sehr auf der Seite seiner modernen Ghostbusters, dass ein stimmungsvoller Grusel oder gar eine Spannungsschraube nur selten zu spüren ist. Auch wenn Robert DeNiro als blinder Mega-Star der Seher und Mentalisten, Simon Silver, auftaucht, fühlt sich „Red Lights“ zu bieder an. Nach und nach häufen sich zwar die Unerklärlichkeiten und die Charakterisierung von Matheson und Buckley nehmen klarerer, wenn auch etwas arg dick aufgetragene Formen an, aber dennoch springt der Funke nie weit genug über, um ein Feuer zu entfachen. Nur wenn das Privatleben der Helden mit einer angeblich großen, unbekannten Macht kollidiert, fesselt der Film. Vor allem weil der Zynismus von Matheson dann eine defensive Stellung hat, die dem Film aus emotionaler Sicht gut tut und dazu die Frage aufwirft, ob wir, die Unwissenden, das große Unbekannte vielleicht nicht doch brauchen, um das zu finden, was Skeptikerin Matheson versagt wird: Trost.

„Red Lights“ hat Potenzial, doch Cortés gelingt es einfach nicht seine Handlung durchgehend so zu erzählen und inszenieren, dass sie einen packt und mitreißt. Ein lasches sowie äußerst unbefriedigendes Finale mit einer fast schon ärgerlichen Pointe verwässert dazu die paar guten Eindrücke, die der Thriller hinterlässt. „Red Lights“ ist dann doch auch nicht mehr als Hokus Pokus. Ein Zauberkasten für Anfänger, den Rodrigo Cortés versucht auf Las-Vegas-Niveau aufzublasen.

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Bandrix

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Na da ist er ja endlich wieder. Willkommen zurück und frohe Weihnachten! ;)


SoulReaver

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Frohe Weihnachten!


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.5Uninteressant

[...]Klingt nicht neu, das Thema des Skeptikers, dessen Überzeugungen auf die Probe gestellt werden, beispielsweise von den „X-Files“ in Konflikt und Zusammenarbeit der sachlichen Dana Scully und des glaubenswilligen Fox Mulder staffelweise durchexerziert. Dem Einfluss von Chris Carters wegweisendem Mystery-Serienhit will sich Rodrigo Cortés auch überhaupt nicht entziehen und formt gleich zu Anfang seines „Red Lights“ die berühmte »I Want to Believe«-Catchphrase von Agent Mulders Posterbehang zum nicht weniger kernigen »I Want to Understand« um. Das US-Debüt des Galiciers etabliert schon in seiner Pre Credit-Sequenz, worum es ihm geht: Schein, Erwartungen und deren Durchkreuzung[...]Trug und Lüge, Trick und Effekt, ein schwebender Tisch, geisterhafte Geräusche – und eine rationale, ganz und gar weltliche und diesseitige Erklärung. Ein Auftakt, der „Red Lights“ lange Zeit definiert, denn Cortés betreibt einen durchaus ungewöhnlichen und bemerkenswerten Szenenaufbau, lässt vieles offen stehen, arrangiert seinen Film in einigen Szenen wie einen Boxkampf Wissenschaft vs. Paranormal, lässt erstere überlegen herumtänzeln, aber läutet den Gong, bevor sie zum K.O. ansetzt.[...]

[...]Ein zunächst interessantes Konzept, das Cortés seinem Film da überstülpt, sich eben nicht dem Reißerischen hingibt, sondern das Geschehen so sachlich passieren und ausklingen lässt, wie seine Protagonisten es angehen. Damit weckt er ein Interesse an der Geschichte, das sich wohl nicht ergäbe, würde „Red Lights“ häufiger in gängige Erwartungsmuster fallen, so aber herrscht Cortés über eine in erlesener Kühlheit gefilmte Stimmungsdichte, innerhalb derer die Rationalität des Wissenschaftsduos (später –trios) klar den Vortritt gegenüber der permanent in Frage stehenden Übernatürlichkeit erhält, ohne dass dieses Wegpräzisieren und –analysieren steif oder steril wirken würde, im Gegenteil: es ist hochinteressant, Mathesons und Buckleys Geschichte zu verfolgen, Skepsis und Erklärung ausnahmsweise mal die „Heldenrolle“ gegenüber Unerklärlichem und Außersinnlichem einnehmen zu lassen, statt sie zum Feindbild der Phantasterei zu degradieren.[...]

[...]Robert De Niro, fern alter „Taxi Driver“ etc.-Glanzzeiten, aber auch weit von der only-for-the-paycheck-laissez-faire attitude jüngerer Vergangenheit, ist Anfangs nur ein Schatten im Hintergrund, eine beunruhigende Allgegenwart, dessen Zweck für die Handlung nach dem teils hervorragenden Aufbau einen spannenden Konflikt und Dreikampf verspricht, ein Duell auf Augenhöhe – zu dem es dann aber nicht kommt.
Cillian Murphy gibt den immer fiebrigeren Buckley und der rauscht ab einem harten Bruch in der Story zu schnell von absoluter Vernunft und Rationalität in ein obsessives Gebaren, „Red Lights“ aus der ruhigen Konzentriertheit in einen allzu affektiven, aber umso weniger effektiven Zustand des Kettengerassels: plötzlich müssen’s jump scares sein, selbstmörderisches Flügelgetier, das blutig gegen Fensterscheiben klatscht, realitätsverwischende Visionen, als wolle Cortés, der dem Paranormalen zuvor so genüsslich und doch nüchtern den Zahn zog, letztlich mehr Kompromiss damit eingehen, als es gut für seinen Film ist. Der Geschichte geht mehr und mehr das Wissen verloren, was und wohin sie eigentlich will, immer wieder tauchen nun Sequenzen auf, die einfach falsch wirken, ehe „Red Lights“ in einen horriblen „The Sixth Sense“-Twist mündet, der mindestens in einem von zwei Teilen vorhersagbar ist und dessen Flashbackfragmente nicht für retrospektives Augenaufreißen vor lauter Verwunderung sorgen, sondern den Film eher auf eine scheinbar vollkommen willkürliche Art upside down kippen, ihm eine Aussage einzuprügeln versuchen, die sich überhaupt nicht daraus ergibt, die zuvor stimmungsvolle Momente plötzlich im ätzenden Regen eingehen lässt. Nee, Twist-Enden haben es seit deren M. Night Shyamalan’scher Dauerverwendung ohnehin schwer, was „Red Lights“ aber in seinen finalen Minuten auftischt ist schon gröbster Nonsens, überhaupt nicht vereinbar mit der so sauberen ersten Hälfte des Films und nicht mal kompatibel zur drangeklatschteren, weniger subtilen zweiten.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Ausgesucht schön geleuchtet und gedreht, herausragend gespielt von Weaver, Murphy und De Niro, der hier auf sämtliche Manierismen verzichtet und einem mit minimalen Mitteln so manches Frösteln einjagt. Nach einer Stunde fragt man sich allerdings mit wachsender Ungeduld, wo denn die Reise hingehen soll, und stellt mit Erschrecken fest, daß da ein hundsblöder Plot Twist mit fürchterlichst jaulenden Schnulzgeigen auf einen wartet. Visuell ist das alles Zucker.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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5.5Geht so

Mit Cortés ist einer am Werk, der zwar die einzelnen Elemente des Geschehens spannungsreich in Szene zu setzen weiß, dem es aber nicht gelingt, daraus dann eine filmische Narration zusammenzufügen, die mehr bedeuten will als auch nur die Summe ihrer Teile.

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A. Seitz: Berliner Zeitung, ray A. Seitz: Berliner Zeitung, ray

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5.5Geht so

Mit Cortés ist einer am Werk, der zwar die einzelnen Elemente des Geschehens spannungsreich in Szene zu setzen weiß, dem es aber nicht gelingt, daraus dann eine filmische Narration zusammenzufügen, die mehr bedeuten will als auch nur die Summe ihrer Teile.

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Andreas Banaski: Der Spiegel Andreas Banaski: Der Spiegel

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5.5Geht so

Das erste Drittel, in dem einige Kniffe der Seherbranche enttarnt werden, unterhält mit gepflegt despektierlichem Zynismus. Doch dann verliert Cortés die klare Linie und laviert sich unentschieden in eine agnostische Ecke, verstrickt sich in zähen Genre-Konventionen und stolpert dann in ein übergeschnapptes Nonsens-Finale.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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4.0Uninteressant

Mit Skepsis als einer Tugend des Zweifels hat diese Pseudologik nichts mehr zu tun, umso mehr mit üblen Tricksereien und noch dazu schlechtem Drehbuch. Wäre der ganze Unfug wahr, hätten Matheson und Buckley leichtes Spiel: Festnehmen, die ganze Bande!

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

[Cortés hat sich] leider etwas zu sehr ausgetobt mit seinen Bild- und Ton-Effekten und verheddert sich für eine anstrengende halbe Stunde in eher überflüssigen Nichtigkeiten. Das Gesamtergebnis ist dabei aber immer noch ansehnlich, die darstellerischen Leistungen sind es sowieso und auch die Story wird zumindest am Ende dann auch zu einem runden und gelungenen Ende gebracht.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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7.0Sehenswert

Gemäß Shakespeares Hamlet, der behauptete, dass es „mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als eure Schulweisheit sich träumt“, verleiht Cortés der holprigen Story ein schön zwielichtiges Flair und setzt mit viel Fingerspitzengefühl das latent Unheimliche unserer Existenz in Szene.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Red Lights wird als Horrorfilm angepriesen, was er auf keinen Fall ist. Aber er ist definitiv großes Kino, ein spannender Psychothriller. Großartige Schauspieler präsentieren eine überzeugende Story, die handwerklich solide umgesetzt wurde und viele Fragen aufwirft. Nichts für schwache Nerven, aber richtig interessant!

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.5Geht so

"There are two kinds of people out there with a special gift. The ones who really think they have some kind of power and the other guys who think we can't figure them out. They're both wrong."

Seit jeher ist der Mensch vom Paranormalen fasziniert. Poltergeister und andere Spukaktivitäten, Hellseher, Stigmata und selbst solche banalen Dinge wie eingebrannte Jesus-Abbilder auf Toastbrotscheiben füllen immer wieder die Seiten in einschlägigen Klatschblättern. Klar, dass das Interesse der Menschen an dem (bisher noch) Unerklärlichen auch immer wieder Schwindler und Scharlatane anzieht, die letzten Endes nur daran interessiert sind, naiven Gutmenschen das schwer verdiente Geld aus der Tasche zu „zaubern“. Doch man lässt sich gern hinters Licht führen, das beweist nicht zuletzt der Erfolg des israelischen Bühnenmagiers Uri Geller, der seit inzwischen über 30 Jahren mit der immer gleichen Löffel-Biege-Nummer durch die Lande zieht und sogar für große Privatsender bereits mehrfach Nachwuchs-Magier gecastet hat. Auch im neuen Film vom „Buried – Lebend begraben“-Regisseur Rodrigo Cortés steht das Übernatürliche im Mittelpunkt, doch allerdings schlägt sich der spanische Regisseur in „Red Lights“ auf die Seite der Leute, die sich eher mit der Entschleierung solcher Phänomene beschäftigen. Den echten „Ghostbusters“ mal über die Schultern schauen? Klingt doch spannend! Und das ist es auch, jedenfalls so lange, bis sich „Red Light“ in einen 0815-Fantasy-Thriller verwandelt…

Gemeinsam mit ihrem Assistenten Dr. Tom Buckley (Cillian Murphy) geht die Wissenschaftlerin Dr. Margaret Matheson (Sigourney Weaver) übernatürlichen Ereignissen auf den Grund. Kleine Fische und große Haie, fast jedem Scharlatan kann das eingespielte Team das Handwerk legen. Doch einen kriegen sie einfach nicht zu fassen: Simon Silver (Robert De Niro), seines Zeichens blinder Mentalist, ist einfach unangreifbar. Fast scheint es so, als habe dieser Wunderknabe wirklich übernatürliche Fähigkeiten. Dr. Tom Buckley möchte Silver ein für alle Mal überführen und lässt sich dafür auf ein lebensgefährliches Spiel ein…

Mit „Buried“ hat sich Regisseur Rodrigo Cortés auch offiziell in Hollywood vorgestellt. Schließlich kommt es bei den großen Produzenten und Studiobossen immer gut an, wenn man mit einer simplen Idee und einem geringen Budget Millionengewinne einfahren kann. Hatte er jedoch bei „Buried“ nur Ryan Reynolds in einer Holzkiste als Zugpferd, stehen für ihn in „Red Lights“ mit Robert De Niro („Taxi Driver“), Sigourney Weaver („Alien“) und Cillian Murphy („Batman Begins“) gleich drei namhafte Hollywood-Stars vor der Kamera. Besonders unterhalten vermag dabei De Niro als blinder Uri-Geller-Verschnitt, der nicht nur in der Lage ist Löffel zu verbiegen, sondern auch die Fähigkeiten besitzt, bei Kritikern spontanes Herzversagen auszulösen. Glücklicherweise besitzt De Niro solche Kräfte nur im Film, bei seinen schauspielerischen Leistungen in den letzten Jahren hätten sicher Dutzende nörgelnde De-Niro-Kritiker ihr Leben lassen müssen ;)

Anders als bei „Buried“ hat sich Rodrigo Cortés bei „Red Lights“ diesmal wieder selber an das Drehbuch gewagt. Und dass sich der gebürtige Spanier wirklich in die Materie des Paranormalen eingearbeitet hat, merkt man dem Film sofort an. So lassen sich unzählige Verweise auf bekannte paranormale Phänomene der Neuzeit ausmachen, sei es nun der unverkennbare gebogene Uri-Geller-Löffel oder das durch pure Gedankenkraft zum Stillstand gebracht Herz, was eine Anspielung auf die russische Psychokinetikerin Nina Kulagina ist, die angeblich auf Befehl den Herzschlag kleinerer Tiere stoppen konnte. Auch werden im Filmverlauf immer wieder raffinierte Tricks der Paranormalen-Trickbetrüger offenbart. Wer an solchen Entschleierungsarbeiten seine Freude hat, wird besonders im ersten Drittel des Films auf seine Kosten kommen, denn die gemeinsame Ermittlungsarbeit von Sigourney Weaver und Cillian Murphy gehört ganz klar zu den Hohepunkten des Films.

Wenn jedoch der Film mehr und mehr ins Fantastische abgleitet, verliert die Geschichte um die beiden Spuk-Spürnasen zunehmend an Reiz. So wird die anfängliche spannende Suche nach übernatürlichen Phänomenen zugunsten simpler Effekthascherei aufgegeben. Ein Schreckensmoment hier, ein unerklärliches Phänomen dort und ein geheimnisvoller Robert De Niro sollen dabei über offensichtliche dramaturgische Schwächen hinwegtäuschen. Blöd nur, dass die fantastischen Elemente nie so richtig mit dem realistischen Grundton des Films harmonieren wollen. Und auch der Schlussakt, in dem Regisseur und Drehbuchschreiber Rodrigo Cortés eine haarsträubende Wendung nach der nächsten aus dem Hut zaubert, lässt den Zuschauer mit reichlich Fragezeichen zurück. Bei diesem Ende wünscht man sich doch glattweg in einen Shyamalan-Film, da weiß man wenigstens, was einen erwartet.

Fazit: Trotz guter Besetzung und starkem Auftakt kann Rodrigo Cortés mit seinem Fantasy-Thriller „Red Lights“ nicht vollends überzeugen. Denn leider erweist sich letztendlich Regisseur und Autor Cortés als der größte Scharlatan im ganzen Film, der versucht, mit simplen dramaturgischen Taschenspielertricks den Zuschauer wieder und wieder hinters Licht zu führen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.0Ganz gut

I frage mich ob es einen anderen Drehbuchentwurf gab. Ich denke, dass der großteil des Publikums ein Ende bevorzugt hätten, das mehr nach den Regeln des restlichen Films spielt.

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Flibbo

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I frage mich welcher Praktikant das vorm Toilettengang übersetzt hat. Oder welche Maschine.


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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4.0Uninteressant

Umso größer die Enttäuschung: Die vielen Fragen, die Cortés vor allem in Hinblick auf Silvers Vergangenheit aufwirft, bleiben unbeantwortet, und viele Handlungsfäden einfach lose in der Luft hängen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Dass die Auflösung sehr weit hergeholt wirkt, kann stören. Doch die Idee, die sich dadurch im großen, lauten Finale entfaltet, hat ihren Reiz.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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5.0Geht so

Als Simon Silver gibt De Niro lediglich den alternden Star, der sich nicht weiter für seine Rolle zu interessieren scheint. Ein Desinteresse, das auf fatale Weise auf den gesamten Film abfärbt und trotz diverser Schock-Momente vermehrt Langeweile erzeugt.

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Kommentare (93) — Film: Red Lights


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snoutspout

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter, spannender Film mit vielen Aha Momenten und stimmig bis zum Schluss. Ja, die Auflösung am Ende ist etwas unwahrscheinlich, aber im ersten Augenblick ist man doch fasziniert, bevor man dann ins Grübeln kommt. Es ist ja oft so, dass man auf der Suche nach etwas vermeintlich unfindbarem nicht auf die augenscheinlichste Sache kommt.

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Julia Elisabeth

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Bewertung5.5Geht so

Der Anfang mit Sigourney Weaver hatte ziemliches Potential und man hätte echt was daraus machen können.
Ab dahin ist der Film meiner Meinung nach eher abgedriftet und hat in einer ganz anderen Richtung geendet die ich erwartet habe. War etwas enttäuschend.
Das die Wissenschaftler selbst die wichtigste und einfachste Sache nicht korrekt untersucht haben lässt an ihrer Kompetenz zweifeln, somit kann ich sie nicht ernst nehmen.
Und die Auflösung mit Buckley kam etwas unerwartet und sehr überraschend, was meiner Meinung nach ein Abfall des Filmes bewirkte.
Fazit: Hatte Potential, wurde leider nicht genial erweitert trotz super Besetzung.

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DeMoxl

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Bewertung7.0Sehenswert

Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden: ich fand den Film sehenswert! Die Thematik fand ich sehr interessant und hat mich auch nicht enttäuscht. Mein Tipp: einfach mal einen Film sehen ohne etwas zu hinterfragen. OK es hapert an manchen Stellen, aber er war kurzweilig, unterhaltsam und ich konnte abschalten. Und sowas muss ein Film (Sonntagsfilm ;-) ) können.
Schauspielerische Leistung war "ok"

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Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Ordentlicher Thriller mit einer sehr interessanten Thematik. Es gibt nicht allzu viele Schockeffekte, doch die guten Darsteller (vor allem De Niro und Murphy) sorgen trotzdem für eine ständig herrschende Spannung. Man bleibt bis zum Schluss neugierig, wie die ganze Story aufgelöst wird. Der Twist am Ende war dann schon auf eine gewisse Art und Weise genial.

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich bewegt sich "Red Lights" überwiegend im "Geht so"-Bereich und ist bei näherer Betrachtung alles andere als wasserdicht, aber da ich Murphy mag und das Ende mich positiv überrascht hat, gibt's doch noch ein "Ganz gut"! In diesem Fall schlägt die Sympathie halt die Logik ;)

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fabinom

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Bewertung5.0Geht so

Hat ganz gut angefangen, gute Story, gute Schauspieler, De Niro nach langer Zeit mal wieder in einer etwas besseren Rolle ! Aber im letzten Drittel wurde das Ganze dann einfach zu unübersichtlich. Und das Ende fand ich auch zu schräg. Schade, hätte man mehr draus machen können !

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Stardust.Spectre

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Bewertung6.5Ganz gut

Obwohl ich mir (wie einige andere hier) nicht sicher bin, dass ich den Film zu 100% verstanden habe, wurde ich gut unterhalten. Toller Cast mit de Niro, Weaver und Cillian Murphy, den ich eigentlich sowieso immer gerne sehe.
Ein Film, den man wahrscheinlich 2mal schauen muss, um alle Details zusammenfügen zu können... oder vielleicht auch nicht. Zitat aus dem Film : "Es gibt Dinge, die muss man nicht umbedingt wissen!".
Mit dieser Aussage scheint die Inszenierung vo "Red Lights" zu spielen, denn vieles bleibt unaufgeklärt und wird vom Zuschauer auch nach Ende des Films hinterfragt.
Werde ich mir aber sicherlich irgendwann noch einmal anschauen.
Ein wenig irreführend finde ich allerdings hier die Kategoriesierung "Horrorfilm" neben Thriller/Drama.
Vorhersage war eine 5.0, der Trailer hatte mich aber extrem neugierig gemacht und gebe dem Film auch eine gute 6.5 !

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KinkyFish

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Bewertung6.0Ganz gut

Spoiler!!

Was meinte Silver eigentlich ganz am Schluss mit "Wie haben Sie das gemacht?"... Ich begreife das nicht! Und die Szene(n) da in der komischen Wohnung, was hatte das für eine Bedeutung? Die komischen Leute vor der Tür (der alte Mann faucht??? Tom an), dann das Salz am Boden, der Safe - warum legt Silver sein Handtuch (???) in den Safe??? Und von was für einer Bezahlung spricht Silver da?? Verstehe soooo vieles nicht...... Und warum hat Silver Tom dann nicht erkannt, als dieser in die Wohnung kam? Ist Silver doch blind?? Was beweist denn bitte, dass er es nicht ist? Und wenn ja dieser Tom diese Fähigkeiten besitzt, warum dann Silver nicht?? Oder hat er diese doch?? Worum geht's eigentlich.... Der Film kränkt mich *lol*

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PeterGriffn

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Spoiler !!Tom hat all diese dinge unbewusst ausgelöst, die Leute haben aufgrund seiner Kräfte so komisch reagiert. silver ist gut im täuschen und hat keine kräfte. Silver hat Tom in der wohnug erkannt und ist nicht blind deshalb kann er die Münze fangen . DAs Salz sollte Silver gruseliger/mystischer machen um sein Image zu erhalten das mit dem Handtuch wahrscheinlich auch. Das mit der bezahlung weiß ich gar nicht mehr.. Weiß gar nicht was jetzt so schwer is. das Ende erklärt doch alles und mich hat es sogar gestört weil ich es übeflüssig fand nach dem Abgang von Tom hätte Schluss sein müssen.


RolyK

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz guter Film mit spannender Thematik. Aber ich mag es gar nicht, wenn so viel Filter über die Bilder geknallt wird, dass selbst taghelle Szenen fast schwarz sind. Stimmung lässt sich auch anders erzeugen.

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KilianK

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hasse es, wenn ich das Ende errate, bevor es dazu kommt. Hätte es mich überrascht, könnte ich vielleicht mehr Punkte hergeben.

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PeterGriffn

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Und die Erklärungsilm des F am Ende war auch unnötig .


CherryDarling

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Bewertung5.0Geht so

Leider hat mich der Film etwas enttäuscht. Totz super Schauspieler (bin ein Fan von Cillian Murphy) und einem gelungenen, interessantem Einstieg in die Geschichte fand ich das Ende dann doch sehr enttäuschend und auch nicht ganz schlüssig.
Schade!

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InfiniteJest

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Bewertung7.5Sehenswert

Laut der Skeptikerin Margaret Matheson verbirgt sich hinter allem Paranormalen ein geldgieriger Gauner mit einem raffinierten Trick. Um sie zu entlaven sind die 'red lights' zu detektieren, Dinge die nicht ins Bild passen und die Illusion verraten. Nun leidet der Film 'Red Lights' selbst an einer Menge solcher roten Lichter, Ungereimtheiten, Abwegigkeiten und Effekthascherein welche das Filmerlebnis schmälern. Es gelingt ihnen aber weder die Neugier der Zuschauer ganz abzustellen, noch für allzu große Vorhersagbarkeit zu sorgen. Schließlich ist doch die Prämisse des Filmes ein Medium zu präsentieren, welches schwer einzuschätzen und schwer zu überführen ist bis zu dem Punkt an dem nur noch Übernatürliches in Frage kommt. Die Frage, ob dieser Punkt erreicht wird und wie es von da an weiter geht, könnte hier spannender nicht sein und wird am Ende auch entsprechend paukenschlagartig beantwortet. Wem das nicht liegt kann sich zumindest noch über die stilistische Trittsicherheit von 'Red Lights' freuen, bei Szenenbild, Atmosphäre und Rollenbesetzung gibt es wenig zu beanstanden.

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mjk

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Bewertung7.0Sehenswert

SPOILER!!! Was ich nicht verstehe ist Folgendes: Selbst wenn Simon Silver (DeNiro) sehen kann erklärt das noch lange nicht wie er vor Publikum schweben kann, oder das mir dem Wasser bei den Tests. Trotzdem guter Film.

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gunslinger

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz oder gerade dank geringer Erwartungen an den Film wurde ich positiv überrascht.
Neben der tadellosen Leistung von Weaver und De Niro ist der Film von Anfang bis Ende spannend. Gerade den aspekt ob paranormale Kräfte vielleicht doch eine wissenschaftlich Kraft sind oder nicht fand ich interessant und gut dargestellt. Ich persönlich glaube nicht im geringsten an solche Dinge aber ich glaube auch nicht an Aliens oder Geister und trotzdem sehe ich mir gerne die Alienfilme und Ghostbusters an ;)
Das Ende war das Einzige was mir leider nicht so gefallen hat, weshalb es leider auch ein wenig Abzug gab. Ich vermute dass es hier mehrere Möglichkeiten gab den Film abschließen zu lassen. Diese Möglichkeit hat mir persönlich leider nicht so zu gesagt.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.0Ganz gut

Red Lights ist ein durch und durch durchschnittlicher Mystery Thriller von dem man trotz großer Namen wie Robert De Niro oder Sigourney Weaver nicht zu viel erwarten sollte um am Ende nicht entäuscht zu werden.
Ich bin hier ziemlich nüchtern und unbefangen ran gegangen und habe die anfänglich gute Grundstimmung auf mich wirken lassen.
Leider verliert der Film im Mittelteil deutlich an Spannung und kann erst gegen Ende wieder Boden gut machen.
Die offensichtliche Auflösung des De Niro Geheimnisses (was nun jeder Zuschauer nach ein paar Minuten erraten haben dürfte) wird nur noch von einem weiteren ärgerlichen Twist am Ende übertroffen was den kompletten Film einfach unlogisch und überflüssig erscheinen läßt.
Ich bin jetzt nicht so verärgert wie andere hier, schließlich habe ich von vorne herein nicht viel erwartet und insgesamt war der Film nicht schlecht oder unspannend gemacht.
Außerdem gibt es deutlich schlechtere Auflösungen, aber natürlich ist es so dass man mit dem Ende nur um noch einen "Kracher" am Schluß zu präsentieren viel kaputt gemacht hat und dadurch vieles im Film unlogisch erscheinen läßt.
Ein zweites ansehen ist hier also nicht nur nicht erforderlich, es sollte sogar davon abgeraten werden um nicht alles ärgerlicher Weise zu hinterfragen um dann doch keine befriedigende Antwort zu bekommen.
Da der Film einige spannende Aspekte zu bieten hat und das auflösen der Scharlatanerei nicht uninteressant ist will ich hier aber garnicht so streng sein.

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Pardus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fühlte mich durch die (für mich interessante) Thematik so gut unterhalten und bin mit den Darstellern so zufriieden, dass ich mal die ganzen Logiklöcher beiseite lasse und die Sache nicht zerdenke. Ausnahmsweise.

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Pardus

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Guter Titel übrigens. Ich mag Metaphern die mal mehr, mal weniger offensichtlich durch den Film geistern.


John D. Court

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Es existieren keine Logiklöcher.


Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

Red Lights ist gut besetzt, u. a. Sigourney Weaver, Cillian Mc Murphy und last but not least Robert Deniro, aber ich habe von allen Beteiligten schon besseres Schauspielleistungen gesehen.
Die Story fängt ganz gut an, ist spannend aufgebaut, und hat halt so einen mystischen Thrillertouch der mir ja gut gefällt, aber leider nur bis zu dem blöden Twist,... weil,...

SPOILER
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der Film will ja beweisen das, das übernatürliche Scharlatanerie ist, nur um dann im Endslogen auf zu zeigen es gibt ja doch so was wie übersinnlich begabte Menschen,... naja ein bisschen ein Quatsch der Film.
_________________________________________________________________________
SPOILERENDE

Fazit
Stark besetzt, und interessante Thematik aber der Twist ruiniert den Film und die blasse Optik ist auf Dauer langweilig.

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Mr.Film

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Ein bisschen ein Quatsch deine Grammatik.


Aufgabe

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Bewertung1.0Ärgerlich

was ein fuck!

***spoiler***

da verschwendet man 90 prozent der filmzeit darauf, zu beweisen, dass der eine ein hochstapler ist, um sozusagen zu beweisen, dass es nix übernatürlich gibt, um dann am ende umzuschwenken, getreu dem motto: "DU (ne niro) bist ein lügner, ICH (murphy) aber habe die macht!"

boah, alter!

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102milo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mann, Mann, Mann, was war bloß mit dem letzten Abschnitt des Films los...ich dachte mir nur noch "wo bin ich denn jetzt auf einmal hier gelandet". Was sollte dieser sinnlose Pathos zum Schluss ?

Ne, so wird das nix.

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NadeemQ

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Bewertung5.0Geht so

SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:
Der Film hat ein paar Widersprüche bzw. Ungereimtheiten.
1. Wieso prüft Jahrzehnte niemand ob De Niro wirklich blind ist? Das war meine erste Vermutung. Nichtmal die Forschungsanstalt für übernatürlich Kraefte prüft dies.
2. War Sigourney Weavers Tod ein Zufall? Wenn nein, warum stirbt sie an ihrer angeblichen Krankheit genau zu dem Zeitpunkt als das Theater zu beben begann?
3. Wieso wird bei den Tests an De Niro zugelassen, dass es einen Probanden gibt, den De Niro vermutlich kennt? (Uhrzeigertrick)
4. Warum schaut De Niro zu dem Zeitpunkt wo zum ersten Mal das Theater bebt nach oben zu Cilian Murphy genau als er den Schalter umlegen möchte, wenn man doch am Ende erfahren kann, dass die Beben durch Murphy zurück zu führen sind? Oder war das erste Beben von De Niro insziniert?!
5.Wie konnte De Niro den Strahl des Wasser umlenken?
6.Wie konnte er das Besteck verbiegen?
7. Wie konnte er Bilder seiner Gedanken auf die Polaroid Kamera bringen?
8. Wer gibt Murphy das Recht das die Anlage abzuschalten mit der Weavers Sohn am Leben gehalten wird? Immerhin ist er kein Verwandter.
uvm.
Ich kann es mir nur so erklaeren, dass der Glatzkopf (Uhrentrick) sein Komplize war und schon im Vorfeld einige Vorkehrungen getroffen haben muss.

Anfangs, oder besser gesagt bis 15 Minuten vor dem Ende war der Film sehenswert.

SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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KinkyFish

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Fragen über Fragen! Genau die selben sind mir auch hängengeblieben und heute hab ich mir den sogar zum 2. Mal angesehen, weil ich mich nicht mehr ans Ende erinnern konnte..... (!!) Ziemlich ironisch so im Nachhinein..... ;-D Der Film ist schlussendlich leider einfach nur unlogsich und blöd wenn man mich fragt. Also ein 3. Mal tu ich mir den bestimmt nicht an!! *lach*



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