Red Lights - Kritik

ES/US 2012 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Horrorfilm, Kinostart 09.08.2012

Setze Red Lights auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Red Lights auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (15) — Film: Red Lights

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] Der Spanier Rodrigo Cortés dürfte den meisten durch Buried – Lebend begraben in Erinnerung sein (der übrigens immer noch ungesehen bei mir im Regal liegt, verdammt!), dessen Erfolg ihn sicherlich auch für Hollywood empfohlen hat, so dass er nun mit Red Lights einen deutlich aufwändiger produzierten Nachfolger offeriert, der zudem gespickt ist mit einigen Schauspielgrößen unterschiedlichen Kalibers. Und sein mittlerweile dritter Film fängt auch zugegebenermaßen stark an, outet sich zwar recht schnell als einschlägiger Genre-Film, dekonstruiert aber dennoch präzise und nüchtern die paranormalen Phänomene der Klienten von Matheson und Buckley. Dennoch kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass hier in großen Teilen nur an der Oberfläche gekratzt wird, denn so etwas wie Substanz und Tiefe will sich so schnell nicht einstellen. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

[...]Klingt nicht neu, das Thema des Skeptikers, dessen Überzeugungen auf die Probe gestellt werden, beispielsweise von den „X-Files“ in Konflikt und Zusammenarbeit der sachlichen Dana Scully und des glaubenswilligen Fox Mulder staffelweise durchexerziert. Dem Einfluss von Chris Carters wegweisendem Mystery-Serienhit will sich Rodrigo Cortés auch überhaupt nicht entziehen und formt gleich zu Anfang seines „Red Lights“ die berühmte »I Want to Believe«-Catchphrase von Agent Mulders Posterbehang zum nicht weniger kernigen »I Want to Understand« um. Das US-Debüt des Galiciers etabliert schon in seiner Pre Credit-Sequenz, worum es ihm geht: Schein, Erwartungen und deren Durchkreuzung[...]Trug und Lüge, Trick und Effekt, ein schwebender Tisch, geisterhafte Geräusche – und eine rationale, ganz und gar weltliche und diesseitige Erklärung. Ein Auftakt, der „Red Lights“ lange Zeit definiert, denn Cortés betreibt einen durchaus ungewöhnlichen und bemerkenswerten Szenenaufbau, lässt vieles offen…

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Ausgesucht schön geleuchtet und gedreht, herausragend gespielt von Weaver, Murphy und De Niro, der hier auf sämtliche Manierismen verzichtet und einem mit minimalen Mitteln so manches Frösteln einjagt. Nach einer Stunde fragt man sich allerdings mit wachsender Ungeduld, wo denn die Reise hingehen soll, und stellt mit Erschrecken fest, daß da ein hundsblöder Plot Twist mit fürchterlichst jaulenden Schnulzgeigen auf einen wartet. Visuell ist das alles Zucker.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

Kommentar löschen
5.5Geht so

Mit Cortés ist einer am Werk, der zwar die einzelnen Elemente des Geschehens spannungsreich in Szene zu setzen weiß, dem es aber nicht gelingt, daraus dann eine filmische Narration zusammenzufügen, die mehr bedeuten will als auch nur die Summe ihrer Teile.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A. Seitz: Berliner Zeitung, ray A. Seitz: Berliner Zeitung, ray

Kommentar löschen
5.5Geht so

Mit Cortés ist einer am Werk, der zwar die einzelnen Elemente des Geschehens spannungsreich in Szene zu setzen weiß, dem es aber nicht gelingt, daraus dann eine filmische Narration zusammenzufügen, die mehr bedeuten will als auch nur die Summe ihrer Teile.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Banaski: Der Spiegel Andreas Banaski: Der Spiegel

Kommentar löschen
5.5Geht so

Das erste Drittel, in dem einige Kniffe der Seherbranche enttarnt werden, unterhält mit gepflegt despektierlichem Zynismus. Doch dann verliert Cortés die klare Linie und laviert sich unentschieden in eine agnostische Ecke, verstrickt sich in zähen Genre-Konventionen und stolpert dann in ein übergeschnapptes Nonsens-Finale.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Mit Skepsis als einer Tugend des Zweifels hat diese Pseudologik nichts mehr zu tun, umso mehr mit üblen Tricksereien und noch dazu schlechtem Drehbuch. Wäre der ganze Unfug wahr, hätten Matheson und Buckley leichtes Spiel: Festnehmen, die ganze Bande!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[Cortés hat sich] leider etwas zu sehr ausgetobt mit seinen Bild- und Ton-Effekten und verheddert sich für eine anstrengende halbe Stunde in eher überflüssigen Nichtigkeiten. Das Gesamtergebnis ist dabei aber immer noch ansehnlich, die darstellerischen Leistungen sind es sowieso und auch die Story wird zumindest am Ende dann auch zu einem runden und gelungenen Ende gebracht.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Gemäß Shakespeares Hamlet, der behauptete, dass es „mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als eure Schulweisheit sich träumt“, verleiht Cortés der holprigen Story ein schön zwielichtiges Flair und setzt mit viel Fingerspitzengefühl das latent Unheimliche unserer Existenz in Szene.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Red Lights wird als Horrorfilm angepriesen, was er auf keinen Fall ist. Aber er ist definitiv großes Kino, ein spannender Psychothriller. Großartige Schauspieler präsentieren eine überzeugende Story, die handwerklich solide umgesetzt wurde und viele Fragen aufwirft. Nichts für schwache Nerven, aber richtig interessant!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Edward Nigma: CinemaForever

Kommentar löschen
5.5Geht so

"There are two kinds of people out there with a special gift. The ones who really think they have some kind of power and the other guys who think we can't figure them out. They're both wrong."

Seit jeher ist der Mensch vom Paranormalen fasziniert. Poltergeister und andere Spukaktivitäten, Hellseher, Stigmata und selbst solche banalen Dinge wie eingebrannte Jesus-Abbilder auf Toastbrotscheiben füllen immer wieder die Seiten in einschlägigen Klatschblättern. Klar, dass das Interesse der Menschen an dem (bisher noch) Unerklärlichen auch immer wieder Schwindler und Scharlatane anzieht, die letzten Endes nur daran interessiert sind, naiven Gutmenschen das schwer verdiente Geld aus der Tasche zu „zaubern“. Doch man lässt sich gern hinters Licht führen, das beweist nicht zuletzt der Erfolg des israelischen Bühnenmagiers Uri Geller, der seit inzwischen über 30 Jahren mit der immer gleichen Löffel-Biege-Nummer durch die Lande zieht und sogar für große Privatsender bereits…

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

I frage mich ob es einen anderen Drehbuchentwurf gab. Ich denke, dass der großteil des Publikums ein Ende bevorzugt hätten, das mehr nach den Regeln des restlichen Films spielt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Flibbo

Antwort löschen

I frage mich welcher Praktikant das vorm Toilettengang übersetzt hat. Oder welche Maschine.


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Umso größer die Enttäuschung: Die vielen Fragen, die Cortés vor allem in Hinblick auf Silvers Vergangenheit aufwirft, bleiben unbeantwortet, und viele Handlungsfäden einfach lose in der Luft hängen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Dass die Auflösung sehr weit hergeholt wirkt, kann stören. Doch die Idee, die sich dadurch im großen, lauten Finale entfaltet, hat ihren Reiz.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Als Simon Silver gibt De Niro lediglich den alternden Star, der sich nicht weiter für seine Rolle zu interessieren scheint. Ein Desinteresse, das auf fatale Weise auf den gesamten Film abfärbt und trotz diverser Schock-Momente vermehrt Langeweile erzeugt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (71) — Film: Red Lights


Sortierung

Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Der unnötige Schwachsinn am Ende wirkt sinngemäß wie ein harter Schlag in die Magengrube. Denn bis etwa 5 Min. vor Ende ist es ein solide, spannender Mystery-Thriller. Dann sackt plötzlich das Niveau von 7,5 Punkten auf etwa 0,5 oder weniger. Und es bleibt dieser üble Nachgeschmack mit den Gedanken: "Was für ein Scheixx".

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AgentSmith8

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

War für mich bis 15 Minuten vor Schluss eine 9,0.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Kill_Diether

Antwort löschen

sehe ich ähnlich; was ein Mist mit dem Schluss, oder?


Moe Szyslak

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Merkwürdiger Film, der gut anfing aber dann immer schlechter wurde, bis es einfach nur noch genervt hat. Auch zu Beginn war er nicht das Gelbe vom Ei, es ging einfach nur um die Untersuchung von paranormalen Aktivitäten, das Entlarven von Scharlatanen und viele Diskussionen darum, und das sich andauernd wiederholend und somit ziemlich belanglos vor sich hinplätschernd, aber auf gewisse Art und Weise doch unterhaltsam. Als man sich dann endlich mal daran erinnerte, dass auch Robert de Niro mitspielt, um dessen dubiosen Charakter sich ja die eigentliche Handlung drehte, wurde der Film dann aber weder besser noch spannender noch mysteriöser, sondern total wirr, langweilig und nervtötend. Ein Schnitt aus dem Nichts hat die vorherige Erzählweise komplett abgeschnitten und der Film bestand dann nur noch aus Jump Scares zum Gähnen und einer so merkwürdigen Entwicklung des Geschehens, dass man auch irgendwann keine Lust mehr hatte, der Story oder wie man das Wirrwarr bezeichnen soll, folgen zu wollen. Immerhin war der Abschluss einigermaßen gelungen, aber das blöde Ende hat auch das wieder zerstört, so wie es der ganze Film ja vorher schon anschaulich an sich selbst praktiziert hat.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

clonck.janhansen

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Das Grundthema an sich und die durchweg sehr guten Schauspieler geben diesem Film eine dichte Atmosphäre. Dennoch verschenkt der Film auch hier und da Potenzial zum Beispiel durch das etwas plumpe Ende.
Ein sehenswerter Film, der allerdings noch besser hätte sein können.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

patcharisma

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

"Red Lights" empfinde ich als der diffuseste Film des Jahres. Das Gute vorweg: An der ersten Stunde gibt es nichts zu rütteln - die Dialoge sind anspruchsvoll, das Schauspiel und die Interaktion zwischen den Figuren stimmt, die Spannung ist seltsam tiefgründig und die Atmosphäre derart forciert, dass sie zeitweise an die Substanz des Zuschauers geht. Sigourney Weaver beweist wieder mal, was für eine coole Sau man mit 60 Jahren noch sein kann, Robert de Niro erinnert angenehm an seine Okkult-Paraderolle in "Angel Heart" (von 1987) und Cilllian Murphy's in Szene gesetzte zunehmende Besessenheit macht ebenso Freude. Gewisse Szenenfragmente sind so clever platziert, dass sie man sie zurückspulen muss, um sie ganz zu erfassen (z.B. als der Sarg in die Flammen des Krematoriums geht - es sieht zuerst aus, als wohne man einer Dia-Show bei). Doch irgendwann beginnt der Film unter seinem eigens aufgesetzten Anspruch seltsam zu bröckeln. Immer mehr Szenen erscheinen, die bloss da sind um den Zuschauer zu verwirren (das düstere Mietshaus, die schwarze Frau auf der Strasse, die paranormalen Expolsionen etc.), aber einfach null Sinn machen. Die Geschichte fuselt gegen den Schluss so derart aus, dass sich zunehmende Erschöpfung breit macht. Die (einzige) Überführungs-Auflösung ist raffiniert (die Uhr), doch der blöde und erzwungene Schlusstwist macht alles wieder zunichte (von wegen "Sixth Sense"!). Und was gibt dem Film eigentlich seinen merkwürdigen Namen?

Fazit: "Red Light" kommt mir vor wie eine den Berg herunter rollende Lawine. Und je grösser so eine bekanntlich wird, desto unkontrollierbarer wird sie, bis sie schlussendlich alles unter sich begräbt. Trotzdem gebe ich dem Film eine wohlwollende Sechs, weil die Atmosphäre schon recht einmalig ist.

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

IzzO

Antwort löschen

Dr. Matheson sagt doch relativ am Anfang, als die vor dem Auftritt von diesem Betrüger die Leute observieren, dass sie nach roten Lichtern Ausschau halten. Menschen, die auffällig sind und damit aus der Masse herausstechen (oder so ähnlich).


patcharisma

Antwort löschen

Thank you, Izzo, das ging mir völlig unter....


movie.max

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Ich glaube selten wurde soviel Potential verschenkt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fabes

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Red Lights - Sixth Sense für Arme.

Der Film wird von seinen Darstellern getragen, denn ansonsten macht er nicht viel her. Wer allerdings Sigourney Weaver und Bobby DeNiro bei ihrer Tätigkeit als Schauspieler gerne zusieht, kann sich den Streifen durchaus mal geben.

wohlwollende 6.5/10, weil mir die dichte Atmosphäre durchaus gefallen hat!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

brigerbaerger

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich würde den Film in 3 Teile gliedern. Im 1. Teil geht es darum, dem Zuschauer anhand verschiedener Beispiele aufzuzeigen, wo Parapsychologie "eingesetzt" und wie sie durch unsere beiden "Ghostbusters" als Hokuspokus "entschärft" wird. Mit unheimlichen Telefonanrufen und in Scheiben fliegenden Vögeln wird dann der 2. (mystische) Teil eingeläutet, bevor dann im 3. Teil die (Über-)Prüfung von parapsychologischen Fähigkeiten stattfindet. Teil 1 wird sicher all jenen, und zu denen zähle ich mich auch, gefallen, die ein bisschen hinter die Tricks von Hellsehern und dergleichen schauen möchten. Diesen Teil fand ich äusserst interessant. Hier brilliert vor allem Sigourney Weaver, die diese "abgebrühte Realistin" einfach perfekt wiedergibt und mir das eine oder andere Schmunzeln entlockt hat. Im 2. Teil kommt dann vermehrt De Niro zum Zug, gleichzeitig beginnt das grandiose Spiel von Murphy. Mit seiner Besessenheit liegt er immer irgendwo zwischen Wahnsinn und Verzweiflung. Leider mehrt sich in diesem Teil doch auch die eine oder andere Länge. Vor allem die "aufgepfropfte" Liebesgeschichte will so gar nicht passen. Im 3. Teil ist es dann an De Niro seinen Charakter des wiederkehrenden Parapsychologen Simon Silver stärker ins Zentrum zu stellen. Leider kommt De Niro in diesem Film klar zu kurz und kann bei seinen wenigen Auftritten kaum zeigen, was wirklich in ihm steckt. Hinzu kommt, dass die Vergangenheit dieses Simon Silver überhaupt nicht beleuchtet wird. Ob es etwas gebracht hätte? Ich weiss es nicht. Ich weiss aber, dass mir dieser Teil irgendwie gefehlt hat. Das selbe gilt auch für den Charakter des Assistenten Tom Buckley, gespielt von Cillian Murphy, der auch im 3. Teil eine tolle Performance abliefert. Fazit: Ein Film, der mich mit seinem Thema und der Herangehensweise bis auf die angesprochenen Längen gefesselt hat und den ich auf jeden Fall für sehenswert halte.... Ach ja, und dann ist ja da noch der hier bereits vielbesprochene End-Twist: im ersten Augenblick enttäuschend, auf den zweiten Blick...

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

horro

Antwort löschen

au schön, müsst ich mir auch mal anschauen


brigerbaerger

Antwort löschen

Danke und bin gespannt, was du meinst. Viel Spass beim Schauen!


the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Was ist möglich, was kann ein Mensch und gibt es begabte Menschen die einen Löffel verbeigen können und das einfach so zum aufwärmen, dieser interresanten Frage geht der Film Red Lights nach. Ich fand die Heransgehsweise wie man unter diesen begabten Menschen die Betrüger heraus findet sehr klug und intellegent.
Da ja wissenschaftliche Elemente in den Film Einklang fanden, klang vieles plausibel, das es so oder so gemacht werden könnte, den Rest der Story fand ich zwar ein wenig lahm aber dennoch gut. Schön fand ich auch das viele gute Schauspieler mitspielten u. a. Sigourney Weaver (die bei mir seit Alien, Copykill u. Gorillas im Nebel einen Stein im Brett hat) auch Cilian McMurphy speilte seine Rolle ganz überzeugend und er wäre vielleicht der heimliche Star des Films wenn nicht Robert DeNiro durch seine Präsenz alles in den Schatten stellen würde, den seine Auftritte sind ohne wenn und aber das Highlight des Films.
Aber trotz der guten Zutaten fehlte mir was,... naja vielleicht auch weil er Vergleiche mit "The Sixth Senss" zieht und da kann Red Lights trotz vorhandener Qualitäten nur den kürzeren ziehen. :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

C_C

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Grandioses Ende!

"Wir füllen unsere Köpfe mit Lärm.
Wir verzichten darauf, uns selbst kennen zu lernen.
Man kann sich nicht ewig selbst verleugnen.
Stimmt das etwa nicht?

Die Zeit vergeht!
Man denkt, man hätte alle Zeit der Welt und nichts sei endgültig.

Aber die Zeit vergeht!
Und am Ende ist soviel Zeit vergangen.

Und man weiß, man hätte etwas TUN sollen. Und erst DANN wacht man auf!"

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

rockadude

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Interessant wie kontrovers der Film hier aufgenommen wird. Ich gehöre zu dem Lager derjenigen die den Film positiv aufgefasst haben.
Der Film nähert sich dem Thema "Paranormale Aktivitäten" mal auf ne andere Weise indem es diesmal nicht um Geister und anderen Schnickschnack dreht, sondern diesmal Illusionisten ala Uri Geller unter die Lupe genommen werden unter denen Robert De Niro hier die Königsklasse dieser Zunft von Magiern spielt. Diese Rolle führt der Altmeister zwar ganz gut und routiniert aus, doch leider fällt sie doch verhältnismäßig klein aus. Wird eigentlich mal Zeit das der Mann mal wieder eine richtig gute Rolle bekommt in der er brillieren kann, der ist mir über die Jahre von einem der besten Schauspieler Hollywoods zu sehr zum regelmäßigen Nebendarsteller verkommen.
Das gleiche gilt für Sigourney Weaver. Sie spielt ihre Rolle der Professorin die angeblichen paranormalen Ereignissen hinterherjagt um deren Wahrheitsgehalt zu untersuchen routiniert, aber nicht wirklich so das es im Gedächtnis bleibt.
Das Herzstück des Films bietet hier Cilian Murphy als Weavers Gehilfe, der immer mehr davon besessen wird den von De Niro gespielten Simon Silver zu entlarven. Seine Leistung ist wirklich beeindruckend und es macht Spaß ihm zuzuschauen und hilft auch über die einen oder anderen kurzzeitigen Durststrecken des Films hinweg.
Die ergeben sich hier und da schon einmal aufgrund der knapp zweistündigen Laufzeit, fallen für mich aber nicht störend ins Gewicht. Größtenteils ist der Film doch ganz spannend und stimmungsvoll inszeniert und verliert sich selten in Effekthascherei, welche eigentlich erst großflächiger gegen Ende und der Auflösung nahe zum Einsatz kommt.
Die Story ist für mich durchaus problemlos nachvollziehbar erzählt, auch wenn sie vielleicht jetzt nicht das Rad neu erfindet und was das hier viel kritisierte Ende betrifft. So lächerlich oder dämlich finde ich es gar nicht, weil es aus meiner Sicht aufgrund der Ereignisse in dem Film letztlich doch Sinn macht und wirklich unbedingt erwarten oder sich denken kann man es sich eigentlich auch nicht unbedingt, wenn man den Film nicht gleich anfängt von Anfang an zu zerpflücken sondern sich einfach zurücklehnt und den Film seinen Job machen lässt, welcher ja darin besteht das er den Konsumenten schlicht unterhält. Wenn man den Film so angeht, überrascht einen der Schluss schon und so habe ich den Film auch einfach geschaut. Ich habe schlicht einfach mal nur den Film geschaut und habe das miträtseln einfach mal sein lassen. Letztlich schaue ich ja auch Filme um mich zu entspannen und nicht um mir da auch noch das Hirn zu zermartern. Das mach ich den ganzen Tag schon so genug.
Also für mich ein spannender Mix aus Psycho- und Mysterythriller, mit einem klasse Cilian Murphy der für knapp 2 Std. gut unterhalten kann und welchen ich nun wirklich nicht bereut habe geschaut zu haben oder als Zeitverschwendung angesehen habe.
Aber gut, wie bei allem: Geschmackssache halt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ruste

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Banales Thema und mittelmäßige Story. Deshalb trotz des sehr guten Casts irgendwie Zeitverschwendung.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tytus

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Die beste Kritik zu dem Film gibt es von Rambo höchstpersönlich

http://www.myvideo.de/watch/7619137/Rambo_Blaues_Licht

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

pinkalpine

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Was für einen Schrott.... die 4.5 sind zu Ehren der guten und erfahrenen Schauspieler gesetzt. Das Drehbuch ist wirklich sehr billig. Und die Regie lausig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dunger87

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ich fand den Film ganz in Ordnung,sicher kein Muss aber auch nicht schlecht. Nur das (irgendwie vorhersehbare) Ende war ziemlich enttäuschend.Alles in allem aber solide Filmkost für Zwischendurch.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Morrow

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich fand ich den Film die ganze Zeit über sehr gut gelungen, aber das Ende war banal.
Hätte man ihn mit der Entlarvung Silvers Enden lassen, wäre er meiner Meinung nach besser.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marzellus

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Nach etwa 50 halbwegs interessanten Minuten als Thriller/Drama zum Thema Grenzwissenschaften (Bereich paranormale Ereignisse) wandelt sich der Film erst zum übertrieben flotten Erschreck-Effekt-Reigen, nur um dann letztlich als konfuses und mit einem Mystery-/Eso-Touch garnierten Obsessions-Psychogramm zu enden. Merkwürdig. Unbefriedigend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cyranorick

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Es fängt vielversprechend an, hört relativ überraschend und interessant auf... doch dazwischen ist leider viel Füllmaterial niederer Güte.
Auch einige Szenen, die so gar keinen Sinn machen, in überhaupt keinem Zusammenhang zum Kontext stehen.. hätte man durchaus weglassen können.
Zu wenig bekommt DeNiro die Möglichkeit, sein Können zu zeigen, und die gute Sigourney kommt fast gar nicht zum Zug. Schade.
Dennoch greife ich relatib hoch in die Wertungskiste, vermutlich ZU hoch.. aber ich habe einen freundlichen Tag, mag das Setting.. und das Ende nolt noch mal Einiges raus.. auch, wenn dies sicherlich viel, viel besser hätte umgesetzt werden können.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

brigerbaerger

Antwort löschen

"Der neue THE SIXTH SENSE"... steht auf dem DVD-Cover... grosse Worte - ich bin gespannt...


Moppel1984

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Tom Buckley hat sich der Wissenschaft verschrieben um zusammen mit seiner Kollegin Magret übernatürliche Phänomene als Täuschung und Betrug zu entlarven. Bis sie auf den legendären Mentalisten Simon Silver treffen, welcher nach 30 Jahren seine Rückkehr in die Öffentlichkeit ankündigt. Tom möchte Silver um jeden Preis entlarven.
Der Film fängt spannend und interessant an, sackt jedoch in der 2. Hälfte etwas ab. Die Auflösung war anders als erwartet, jedoch nicht wirklich zufriedenstellend. Die Schauspieler machen ihre Sache routiniert, ohne wirkliche Highlights. Ganz netter Thriller, welcher durch das Ende Punkteabzug erhält und noch 6,5/10 Punkten von mir bekommt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schnien

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Tja da hätte was wirklich Gutes draus werden können. Die Idee nicht schlecht, die komplette Umsetzung leider doch.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Red Lights