Super Size Me
US 2004
- Genre
- Doku-Drama
- Inhalt
Warum sind die Amis so fett? Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in "Michael-Moore-Manier" dieser tief schürfenden Frage nach und ernährte sich im Selbstversuch 30 Tage lang nur von Produkten der größten Fastfood-Kette der Welt. Erstaunliches kam zu Tage: 25 Pfund mehr auf den Rippen, Leberwerte zum Erschrecken und Blutwerte, die seine Ärzte in höchste Alarmbereitschaft versetzten...
- Cast
- Morgan Spurlock — Mehr
- Regisseure
- Morgan Spurlock
- Autor
- Morgan Spurlock
- Laufzeit
- 96 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Las Vegas, Manhattan, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Experiment, Fast Food, Fast Food Restaurant, Gesundheit, Hamburger, Marketing, Stress
- Stimmung
- Ernst
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.2
Der Film Super Size Me wurde von 17 Kritikern bewertet.
alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Fast Food macht dick. Danke für die Erklärung.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Kommentare — Ganz gut 6.6
Der Film Super Size Me wurde von 2527 Mitgliedern bewertet.
doctorgonzo 2010/02/25 17:42:08
Idee: nicht schlecht. Umsetzung: schauerlich... In bester plakativer, eindimensionaler Michael Moore Manier geißelt Spurlock die bösen Fast Food Konzerne. Wie schon bei den Prozessen gegen die Tabakkonzerne zeigt auch dieser "Film" wie beeindruckend konsequent die Jungs und Mädels von jenseits des großen Teiches sein können, wenn es darum geht, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln jemand anderem zuzuschieben. Dass einseitige Ernährung und zu wenig Bewegung krank machen können, muss nicht auf einer BigMäc Packung stehen, das sollte jeder zivilisierte Mensch von allein wissen. Wer zu dämlich ist, das zu kapieren und jeden Tag 10000 kcal zu sich nimmt, sich nicht bewegt und dann über Fettleibigkeit, Gelenkserkrankungen und andere Gebrechen klagt, verdient kein Mitleid und keine Fürsprecher, er verdient reine Schadenfreude. MacDonald´s kann nicht schuld daran sein, dass man fett wird. Kein MacDonald´s Angestellter kommt zu irgendwem nach hause, fesselt und mästet einen. Bei aller Unterhaltsamkeit, die der Film stellenweise bietet, ist er doch so unnötig wie ein Fallschirm in der Badewanne. Statt einem weiteren unnötigen Film, der nur beweist, wie unterbelichtet Menschen sein können, wäre ein Film angebracht, der ein Plädoyer für Eigenverantwortung präsentiert.
Wenn ich unachtsam über die Straße gehe und werde von einem Auto überfahren, ist Ford dann daran schuld? Noch nicht, aber mit ersten Musterprozessen und einer entsprechenden Doku darf im Falle eines Falles gerechnet werden...im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
alanger 2010/02/25 17:53:08
oder wenn du in hannover unachtsam über die straße gehst und wirst von einer betrunkenen bischöfin angefahren, ist die ebk dann daran schuld?
soviele fragen...
doctorgonzo 2010/02/25 17:58:02
Nein, daran ist logischerweise dass teuflische Trio John&Jack&Jim schuld...
JeanLucBizarre 2010/02/25 18:04:19
http://home.datacomm.ch/bruchpilot/gott_joystick.jpeg
die ultimative Antwort auf jede Schuldfrage..
doctorgonzo 2010/02/25 23:18:10
Genau dieses Bild hängt als allmorgendliche Aufheiterung an meinem Badezimmerspiegel...
doc-snider 2010/02/12 00:07:41
Man könnte denken das die meisten Kommentatoren den Film/Doku gar nicht gesehen haben.
Es dreht sich ja nicht ausschließlich nur um MC Donalds und das miese Essen sondern auch um Firmenstrategien und zusammenhänge in Gesellschaft,Wirtschaft und Politik.
Das kann man natürlich auch langweilig finden.
Wer das nicht erkannt hat sollte sich den Film vllt einmal mehr ansehen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meister Qualle 2010/02/01 21:13:56
Die Doku erzählt über eine Restaurentkette, die jeder kennt und jeder schonmal besucht hat. Das macht es interessant zu erfahren, was man in diesen Läden eigentlich wirklich kaufen kann. Auf äußerst unterhaltsame Weise und mit interessanten Informationen welche oft das Leben der Amerikaner betriffen aber uns Deutschen ein wenig Distanz zur Doku verschaffen, macht die Doku einfach Spaß anzuschauen, auch wenn ihr etwas an strenger Seriösität fehlt.
Wenn ich auch nur einen Tag ausschließlich bei Mcces gefrazt hab, fühl ich mich schon extrem unwohl. Ich denke, dass die Doku keinesfalls übertrieben ist.
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unterhaltsame doku, deren ergebnis absehbar ist. hätte auch gut auf 45mins abgehandelt werden können...
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Fulsome. 2009/08/03 14:24:00
hätte/wäre/könnte - er wollte halt ins detail gehen;)