Troja - Kritik

Troy

US · 2004 · Laufzeit 163 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Historienfilm, Drama · Kinostart
  • 8 .5
    Heated 22.11.2016, 09:00 Geändert 22.11.2016, 09:00

    Ich habe kein Auge für Filmfehler, aber wenn bei erster Sichtung etwas merkwürdiges am Blauen Himmel ist, beim zurückspulen dann als Flugzeug zu erkennen ist...
    abgesehen davon und ein paar merkwürdige deutsche-Syncs.: ein super Film.

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    • 10
      Malik 01.11.2016, 08:21 Geändert 01.11.2016, 10:58

      SPOILER!!!

      Wer, wie ich, bereits mit zehn Lenzen Gustav Schwabs "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums" verschlungen hat kommt natürlich an keiner Verfilmung des Stoffes vorbei, ohne zumindest einen flüchtigen Blick riskiert zu haben.

      Heisst der Regisseur dann auch noch Wolfgang Petersen, jener Künstler dem wir die Leinwandversionen von "Das Boot" und "Die unendliche Geschichte" zu verdanken haben ist die Sache sicherlich mehr als das wert.

      Um es kurz zu machen: "Troy" ist nach meinem Dafürhalten schlichtweg genial.

      Das liegt vor Allem daran, dass Petersen sichtlich um eine Entmysthifizierung des klassichen Stoffes bemüht war.

      In seiner Variation des Themas gibt es vordergründig keine Götter, keine Unverwundbarkeit, keinerlei fantastische Aspekte - und dennoch wird nichts davon bestritten.

      Achilleus`Mutter, in der Sage die Meeresgöttin Thetis, ist hier eine ältere, würdevolle Dame, die seltsam entrückt und hüfttief in der Brandung nach Muscheln suchend die Zukunft weissagt.

      Die legendäre Unverwundbarkeit des grössten griechischen Kämpen äussert sich hier lediglich in der Tatsache, dass wir ihn auch im fürchterlichsten Gemetzel nicht einen einzigen Kratzer empfangen sehen.

      Was vordergründig seiner phänomenalen, beinahe tänzerischen Agilität und Schwertkunst zugeschrieben werden kann.

      Oder eben.......................?

      Selbst der letztendliche Niedergang Achilleus ist ein brillantes Beispiel für Legendenbildung, ohne die ursprüngliche Sage wirklich in Frage zu stellen:

      Von Pfeilen gespickt haucht der griechische Held sein Leben aus, allerdings nicht bevor er sich die meisten Geschosse trotzig aus der Brust reisst.

      Nur ein Pfeil verbleibt: Der Erste, welcher ihn direkt in die Ferse traf und ironischerweise vermutlich der am Ehesten nicht tödliche Treffer gewesen ist.

      So finden ihn seine Männer.

      Et voilà.

      In der Tat weist Troy auch Schwächen auf - leicht enttäuschend für mich war etwa die Darstellung des hünenhafte Ajax durch den kanadischen Wrestler Tyler Mane.

      Ganz im Gegensatz zur stimmungsvollen Verkörperung des monströsen Boagrius (furchteinflössend: Nathan Jones) in der Eröffnungssequenz wirkt Mane als archaisches, brüllendes Muskelpaket einfach nur deplatziert.

      Wer in der Original - Sage bewandert ist wird wissen, dass Ajax hier als der stärkste Krieger des griechischen Heeres beschrieben wird.

      Allerdings ist er in der Vorlage kein zotteliger, hammerschwingender (!!) Schlagetot, sondern ein professioneller, intelligenter Krieger und militärischer Führer in "eherner Rüstung", der mit seinem mannshohen, siebenhäutigen Schild für Angst und Schrecken im Kampfgetümmel sorgt.

      Auch die wirklich unsagbar miserable, darstellerische Leistung von Diane Kruger in der Rolle der Helena lässt einen desöfteren kopfschüttelnd zurück.

      Unwillkürlich stellt sich einem die Frage, warum das Techtelmechtel des (hier ziemlich weinerlichen) Paris und des weiblichen Abziehbildes an seiner Seite ein ganzes Königreich ins Verderben stürzen konnte und soviele Menschen das Leben kostete.

      Nicht nur einmal wünscht man sich, dass der grüblerische, philanthropische Hektor (fantastisch in seiner ergebenen Tragik: Eric Bana) seinen rotznäsigen, selbstsüchtigen Bruder nach allen Regeln der Kunst übers Knie legt.

      Hektor liebt seinen kleinen Bruder abgöttisch, das zumindest ist klar und menschlich verständlich.

      Dennoch hätte mich mir bei der Besetzung des Liebespaars Darsteller gewünscht, die das Drama ihrer aussichtslosen Beziehung auf ein höheres, glaubwürdigeres Niveau gebracht hätten als das einer historischen Seifenoper.

      Da hat die stets traurig blickende Performance Banas als professioneller Krieger und Männertöter wider Willen schon ein ganz anderes Kaliber, gerade im dramaturgischen Kontrast zum selbstherrlichen, arroganten und kaltblütigen Achilleus....dem Brad Pitt, nicht zuletzt dank seiner offensichtlichen und intensiven physischen Vorbereitung wohl das nachhaltigste Gesicht verleiht, welches der Rolle auf der Leinwand bislang beschieden war.

      Jene Schlüsselszene etwa, in welcher der legendäre Zweikampf zwischen Hektor und Achilleus beschrieben wird wurde im zugrunde liegenden Drehbuch wenig detailreich beschrieben.

      "Achilleus kämpft wie ein Gott....." steht da, mehr nicht.

      Es lag also in den Händen der Choreographen hier etwas ganz Besonderes und cineastisch Denkwürdiges zu kreieren, was nicht schon gefühlte tausendmal zuvor auf ähnliche Weise im Genre zu sehen gewesen ist.

      Kurz und gut: Es ist ihnen gelungen, denn was Bana und Pitt in besagter Szene choreographisch abliefern kann man visuell und akustisch nur als episch bezeichnen.

      A propos Eric Bana:

      Dieser spielt Hektor als einen Mann von stiller Intelligenz und Weitsicht, der den Ausgang der Tragödie um Troja, und seiner eigenen, bereits ahnt als alle Anderen noch hoffnungsvoll die Muskeln spielen lassen.

      Dennoch füllt er seine Rolle, seine Verantwortung konsequent aus, was ihn auch jenseits des Schlachtfeldes umso tapferer wirken lässt.

      Und obwohl am Ende beinahe jeder der handelnden Charaktere ein überzeugendes, tragisches Profil entwickelt hat dürfte Banas Hektor wohl der menschlichste im ganzen Film sein.

      FAZIT: Rundum gelungenes, markantes Sandalenkino mit Starbesetzung, welches den Zuschauer trotz vereinzelter darstellerischer Schwächen in den tragischen Sog der in ihm geschilderten Ereignisse zu ziehen versteht.

      Petersen versteht es in jeder Minute meisterhaft dem klassischen Original der Vorlage treu zu bleiben und der Erzählung gleichzeitig neue Kraft und Deutung zu verleihen.

      Insgesamt ein olympisches, hochspannendes Filmvergnügen für Genrefans.

      3
      • 8 .5

        Dieser Moment, wenn Maester Pycelle einen griechischer König und Shagga einen trojanischer Krieger spielt. Dieser Moment, wenn Jeor Mormont durch die Hand von Eddard Stark zu Tode kommt. Unglaublich, wie sehr mich eine Serie doch so verfolgen kann! Naja, schlimm finde ich das nicht :D Wahrscheinlich habe ich sogar Recht mit der Annahme, dass sich Drehbuchautor David Benioff an diesen Film zurückerinnert hat, als er (zusammen mit D.B. Weiss) die Rollen der ersten "Game of Thrones"-Staffel casten musste. So, das war jetzt der Kommentar eine GoT-Liebhabers, eigentlich soll sich die Kritik ja mit Troja beschäftigen...

        Troja ist ein Film, den ich seit mindestens 5-6 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Damals noch die Kinoversion im TV, heute habe ich mir den 26 Minuten längeren Directors Cut auf Maxdome angeschaut. Ein dreistündiges Sandalenepos, das mir mehrere kultige Momente zurück in Erinnerung gerufen hat, die mein Bruder und ich "damals" gefeiert haben. Da wären z.B. die Schutzschilde der Griechen, die aussehen wie Pringles-Chips, oder Agamemnons heisere Lache beim Kampf zwischen Paris und Menelaos. Ein Hoch auf die deutsche Synchronisation!

        Abseits solchen "Klamauks" bietet Troja natürlich auch viele ernsthafte, bemerkenswerte Momente. Allein die Kulissen, Requisiten, Kostüme und Masken sind schon beeindruckend, detailliert ausgearbeitet und erzeugen eine authentische Atmosphäre. Zusätzlich verschafft James Horners Soundtrack der Geschichte die nötige Dramatik. Die großangelegten Schlachtszenen werden aufgrund des abwechslungsreichen Aufbaus nie langweilig, die Einzelduelle sind hochspannend und perfekt choreographiert. Achilles gegen Boagrius, Paris gegen Menelaos, Hektor gegen Ajax, Achilles gegen Hektor - das sind allesamt einzigartige Duelle, die man so schnell nicht vergisst.
        Natürlich erreicht Wolfgang Petersen mit Troja nicht die Komplexität bzw. inszenatorische Rafinesse, wie man sie in Peter Jacksons Der Herr der Ringe oder Ridley Scotts Gladiator findet, nichtsdestotrotz vermag er es, die Geschichte interessant zu gestalten und ein paar anregende Gedanken zu den Themen Politik, Krieg, Arbeitshierarchien und Religion miteinzubauen. Der bodenständige Ansatz, das heißt der Verzicht auf (Halb)Götter als aktiver Bestandteil in der Handlung, gefällt mir übrigens sehr gut. Darüberhinaus hatte Peterson ein hervorragendes Händchen für die Rollenauswahl. Jeder der ikonischen Charaktere der Ilias, sofern sie im Film auftreten, wird durch einen ikonischen Schauspieler dargestellt. Zu nennen wären da z.B. Brian Cox, Brendan Gleeson, Brad Pitt, Sean Bean, Tyler Mane, Peter O´Toole, Eric Bana, Orlando Bloom, Saffron Burrows und Rose Byrne. Jeder dieser Schauspieler erfüllt ihre jeweilige Rolle mit Leben und Individualität, was als Gesamtbild letztendlich in charakterlicher Vielfalt mündet. Unterschiedliche Weltbilder, die in kurzen Dialogen diskutiert werden, tragen ebenfalls zu dieser Vielfalt bei. Des Weiteren erstrahlen manche der Charaktere, die zu Beginn noch schwarz oder weiß gezeichnet wurden, gegen Ende verstärkt in grauem Licht. Ein dreistündiges Epos wie Troja kann von einer solchen Diversität nur profitieren, denn allein mit Schlachtszenen würde das Sepktakel ziemlich schnell langweilig werden. Die einzige schauspielerische Ausnahme bildet hier Diane Krüger. Damals mochte ich sie noch als Helena, jetzt konnte sie mich nicht mehr überzeugen, ihr Spiel wirkt einfach nur aufgesetzt.

        Über die Jahre hinweg und nach mehr mehrmaligem Anschauen sind einige der Charaktere für mich unweigerlich mit ihren Rollen verbunden, sodass ich bei einer Neuinterpretation der Ilias erst einmal "umdenken" müsste. Eine Adaption der Odyssee mit Sean Bean als Odysseus wünsche ich mir auch heute noch!
        Generell muss man Sean Bean Respekt dafür zollen, dass er mit Boromir, Odysseus und Eddard Stark drei Charaktere in einem vergleichbaren Setting gespielt und langfristig geprägt hat.

        Troja gehört zu jener Gruppe Filme des Genres "Sandalen-Epos", deren Produktion auf dem Erfolg von Ridley Scotts Gladiator beruht. Auch wenn Wolfgang Petersen einen größeren Wert auf Actionszenen legt und sein Werk nicht mir der Komplexität und charakterlichen Tiefe Gladiators mithalten kann, so ist es dennoch ein spannender und beeindruckender Genrebeitrag. Troja überzeugt durch die Schlacht- und Kampfszenen sowie durch charakterliche Vielfalt.

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        • 5 .5

          Tolle Schlachtszenen und Action, attraktive Menschen, die sich in historischer Aufmachung lieben und bekriegen. Soweit so gut. Aber wieso muss man dazu eines der wichtigsten Werke der Weltliteratur so komplett verhunzen?
          Und Diane Krüger als Helena von Troja?

          Da wäre viel mehr drin gewesen!

          • 7

            Gute Historienverfilmung mit großem Staraufgebot.
            Bildgewaltig und actionreich erzählt.

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            • 8

              Erstmalig im Director's Cut geschaut - klasse umgesetzt mit vielen tollen Momenten. Eine Schonungslose Darstellung und diverse gute Schauspieler wie z.B. Brad Pitt, Eric Bana oder Peter O'Toole. Nicht so gelungen waren die Rollen von Bloom und Diane Kruger, aber haben das Filmvergnügen nicht groß getrübt.
              Aus der Liste der Monumental/Sandalenfilme recht weit oben für mich.

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              • 6 .5

                Gott ging mir Orlando Bloom und seine Tante die er klar gemacht hat auf den Sack.
                Ansonsten bildgewaltiger Film der hier und da zu fesseln weiß. Der liebe Brad macht seine Sache wie gewohnt souverän. Auf jedenfall sehenswert.

                • 9

                  Super Verfilmung. Er bietet eine tolle Unterhaltung. Ansehen...

                  • 6
                    Ener 29.03.2016, 16:28 Geändert 29.03.2016, 16:29

                    Einer der oben einzuordnenden Sandalenfilme. Nicht weil er besonders gut ist, es gibt einfach scheinbar nicht viele wirklich Sehenswerte. Was ihn letztlich interessant macht. Weil er andersherum auch nicht besonders schlecht ist. Recht solides Spektakel.

                    • 9

                      für mich die beste troja verfilmung... persönlich kann ich zwar nichts mit diane kruger anfangen.. aber das ist wirklich nur ein kleiner kritikpunkt am cast.. die geschichte ist wundervoll erzählt, mit viel spannung und dynamik... schau ich immer wieder gerne....

                      • 7
                        Nebelung 16.03.2016, 16:27 Geändert 07.10.2016, 18:23

                        Ich liebe so richtig schöne Schlachtpalletten vor einem historischen Hintergrund. Für mich stets der Garant für schönes und kräftiges Popkornkino: Sei es Gladiator, Braveheart, Königreich der Himmel, Der Patriot, 300 und Apocalypto. Darauf konnte man sich verlassen! Jedenfalls bevor Hollywood die sowieso spärlichen Produktionen mittels CGI zur leidlichen Beliebigkeit degradierte. Zuletzt 2014 leider wieder mit "Exodus: Götter und Könige" geschehen. Und wann gab es bitte zuletzt einen Abenteuerfilm von so unterhaltsamer Kurzweil wie "Der 13te Krieger" (1999)?
                        - Worauf ich hinaus will:

                        Zwölf Jahre nach der Premiere ist ein zu recht kritisierter Film wie Troja, rücklickend trotz seiner Schwächen eigentlich ganz ordentliche Unterhaltung. Natürlich: Das Drehbuch und seine Dialoge sind jetzt nicht das Gelbe vom Ei und die nur lose auf der Vorlage beruhende und hollywoodtypische Handlung erbost bis heute so manchen Zuschauer, Diane Krüger als Helena ist jetzt auch nicht gerade oscarwürdig und, und, und...
                        Aber bei den Schlachten gibt es schön Wums, was will man mehr? Die Directors Cut Fassung macht den Film um einiges sehenswerter; die Emotionen kommen rüber, das begleitende Thema des Films, das natürlich nicht fehlen darf (bei "Braveheart" war es der Kampf um Freiheit, bei "The Last Samurai" ging es um Untergang der Kriegerehre) ist mit Achilles "Streben nach Ruhm" meinem Eindruck nach ohne viel unnötigen Tiefgang sehr gelungen, die Schauwerte, Landschaften und Kulissen sind schön, der Soundtrack stimmig. Ordentlich.
                        Also: zurücklehnen und den Film genießen: Dafür wurde er gemacht!

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                        • 6
                          KevinMinion 16.02.2016, 22:32 Geändert 16.02.2016, 23:05

                          Bewertung: Seht in das Gesicht meines Avartars......

                          Der Film ist handwerklich sehr gut gemacht und liefert schöne Bilder mit ebenso schönen Fehlern. Das ist aber nicht das Schlimmste. Hätte mir mehr Handlung mit weniger Längen gewünscht und weniger Gequatsche.

                          Außerdem ist die Besetzung meiner Meinung nach auch völlig daneben gegriffen: Brad Pitt als einziger Milchbubi unter lauter markanten Männergesichtern - passt gar nicht. Hat vermutlich die Hautcreme von Uschi Glas genommen, war wohl damals noch erlaubt. Auch Diana Kruger als schönste Frau - nichts gegen sie, aber meine Freundin sieht besser aus. Werde ich ihr gleich mal sagen.

                          Aber das Schlimmste: Achilles kann immer mit dem selben Schwerthieb seine Gegner töten - springt hoch und piecks in die Schulter. Das ist wie wenn Messi seine Gegenspieler immer mit demselben Trick ausspielen würde. Irgendwann ist der doch ausgelutscht.....

                          • 8

                            Ist schon ein paar Tage her, gefiel mir damals recht gut. Habe mir den Film auf damals noch Premiere angeschaut. Aus diesem Film stammt mein Lieblingsspruch.
                            Ist DAS wirklich ALLES.
                            So lautet auch der Titel meines Buches in dem ich mein Leben niedergeschrieben habe. Es war mein erstes Buch, toll wenn man den Einstieg in die Bücherwelt mit den Memoiren beginnt... Mein Pseudonym ERFRIBENDER

                            • 7 .5

                              Troja scheint auf MP ja ordentlich gefloppt zu sein. Vielleicht ist das der Synchro geschuldet? In OV fand ich ihn eigentlich ganz passabel. Ich habe wesentlich schlechtere Sandalen-/Historienfilme gesehen. Das Pathos-Geschmachte hält sich in einer doch konsumierbaren Balance. Diane Krüger als Helena fand ich vielleicht nicht so die absolut überzeugende Wahl als schönste Frau des Mittelmeerraumes, aber das ist ja immer Geschmackssache. Whatever. Unterhaltung bietet TROJA auf alle Fälle und für kurzweiligen Zeitvertreib ist er hervorragend geeignet.

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                              • 8 .5

                                Zum Directors Cut: ein epischer Film, dessen Länge gerecht ist und durchgehend spannend ist. Fast alle Charaktere sind interessant und gut dargestellt. Toller Soundtrack, klasse Inszenierung und eine Geschichte, die unter die Haut geht. Habe kein Verständnis für die ÜBERTRIEBENEN Negativwertungen. Nennt man das Geschmackssache?

                                • 9

                                  bildgewaltiger epos wie man ihn sonst nur von scott gewöhnt ist..... top film.

                                  • 7 .5

                                    Tolles Flugzeug am Himmel, war das auch für die Schlacht im Film gedacht??

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                                    • 8

                                      Ja. Auf jeden Fall Spannend und actionreich gestaltet.
                                      Umsetzung auch sehr gut gelungen von der Atmosphäre her!
                                      Besetzung ist ebenso klasse mit Brad Pitt.

                                      Kann ich nur weiterempfehlen, wer mal einen Spannenden Kriegerfilm sich reinziehen will.

                                      8/10 Punkten.

                                      • 8 .5

                                        Top Besetzung und gute Storyline sorgen für einen gelungenen Historien-Actionfilm.

                                        • 7
                                          Olilotron 12.09.2015, 11:56 Geändert 12.09.2015, 11:59

                                          nicht so fit im kopf? müde? weng hung over? troja ist der richtige film für dich. eine mehr als solide handwerksarbeit mit dickem budget, fetter besetzung und übergewichtigem sound. freilich: die dialoge tun manchmal fast weh in ihrem schwulst, vor allem der eh unsympatische kleine schönling orlando bloom und deutschlands vorzeige-nazibraut diane krüger sind kaum auszuhalten in ihrem geschmachte. aber richtig schlimm wird das auch nie und die nächste action-szene kommt bestimmt. und da stimmt eigentlich alles. kameraarbeit ist mir ab und an ein bissel zu hektisch, aber es hält sich im rahmen, und so macht es meistens einfach nur spaß, dem chef bei der "arbeit" zuzusehen. und damit kommen wir auch schon zum hauptgrund, warum dieser film einen super unterhält: brad pitt als achilles ist der coolste wixer, der je in so einem historienschinken ein schwert geschwungen hat. als blonder übermensch verkörpert pitt den legendären helden achilles so unterhaltsam arrogant und todesverachtend, dass es einfach eine freude ist. er ist die art von "bösewicht", die man einfach sympathischer finden muss als hector, seinen gegenspieler, den "besten menschen" (zitat paris) der antiken welt. zudem schafft es der bradley sogar gelegentlich, dem eigentlich recht eindimensionalen achilles etwas tiefgang zu verleihen, indem er seine seelische verlorenheit und morbide grundhaltung ab und an aufblitzen lässt. also, wer dicken bombast, schlachtengemälde, größtenteils handgezimmerte schwert-action und testosteronschwangeres old-school-hollywood mag, und sich von den paar längen nicht abschrecken lässt, dem sei dieser film als garantiert intellektfreie schlachtplatte wärmsten empfohlen. die 5.0 der kritiker hier ist auf jeden fall komplett lächerlich.

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                                          • 6 .5

                                            Kein CGI erkenntbar, tolle Kulissen, gute Scauspieler. Leider nicht wirklich spannend

                                            • 7 .5

                                              Geile Kämpfe guter Cast grandiose Bildgewaltige Kulissen und epischer Soundtrack was will man mehr einziger schwachpunkt : das Ende ;[]

                                              • 9

                                                Geschichte hin oder her, der Film ist einfach grandios. Alle paar Jahre schaue ich ihn mir gerne an

                                                • 7 .5

                                                  Hier wird die Geschichte vom Fall Trojas gezeigt. Episch, monumental und gut besetzt. Selbst die 200 Minuten des Director's Cut kommen nicht so lange vor weil der Film einfach gut unterhält.

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                                                  • 5 .5

                                                    Habe den Film noch nie ganz gesehen, da ich entweder eingeschlafen bin, oder umgeschalten habe, da er ziemlich langweilig ist! 5,5 Punkte sind für Brad Pitt und Kampfszenen!