Troja - Kritik

US 2004 Laufzeit 163 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 19.04.2007

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    In der Director's Cut Version nochmal einen ganzen Bewertungspunkt besser als in der deutlich kürzeren Kinofassung. Nur ohne Premieren-Zeitdruck konnte Petersen sein Epos wie geplant fertig stellen, das in dieser Version deutlich blutiger und brutaler ist - was dem Film wirklich gut tut. Besonders die Eroberungsszene am Ende des Films ist viel ergreifender und realitätsnaher als die wohl aus Angst vor der FSK stark zensierte erste Version.
    Aber auch viele Dialoge sind im DC erweitert und geben den zahlreichen Charakteren viel mehr Tiefe. Mit diesen erweiterten und vielen kleinen neuen Szenen ergibt sich ein deutlich runderes Bild, und trotz der somit über drei Stunden Lauflänge wird der Film gefühlt nicht länger, sondern sogar kompakter. Manchmal dauert es eben etwas länger, bis ein Film so ist, wie er sein soll - und bei Troja hat man das nötige Geld glücklicherweise in die Hand genommen. In der DC Version ist Troja ein ausgezeichnetes Schlachten-Epos, das sich zwar von seinem Quellmaterial entfernt und oft zu kitschig und in seinen Dialogen zu hölzern rüberkommt, dies aber mit interessanten Charakteren sowie spannenden Kämpfen kompensiert. Auf eine Einteilung in Gut und Böse wird ebenfalls größtenteils verzichtet. Das alles macht Troja zu einem Vorzeigebeispiel seines Genres.

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    • 8 .5
      Flowrider 23.01.2015, 18:42 Geändert 23.01.2015, 18:42

      Imposantes Epos mit großen Schauwerten, dazu interessante Dialoge und Zitate. Versteh echt nicht, warum der Film von den Kritikern nur 5 Punkte bekommen hat.

      • 6 .5

        Gute Action mit tollen Kampfszenen. Brad Pitt hat mir auch ganz gut gefallen. Aber die Geschichte an sich war etwas Lückenhaft und zwiespältig.

        • 6
          oliver.roth.5059 12.01.2015, 21:20 Geändert 13.01.2015, 16:11

          Petersens " Troja" ist ein in allererster Linie natürlich ein Kampfspektakel und hat dennoch mit Homers epischer Sage so gut wie nichts gemeinsam, was zu erwarten war . Weite Teile der ( meist ) jüngeren Männer seufzen im Kino natürlich entzückt auf, wenn sich Brad Pitt in der Rolle des großen Griechenhelden Achilles mittels Schwert durch die trojanischen Reihen fräst. Den meisten Damen entfährt beim Anblick des nur spärlich bekleideten Peliden ( der sich nach getaner Arbeit das Feindesblut von der muskulösen Brust abwäscht ) das gleiche Geräusch. Die Optik ist opulent, Kostüme und Kulisse stimmig gemacht und die Schauspieler gar nicht einmal so schlecht. Die Geschichte wird jedoch, nach gutem Beginn, über weite Strecken auf flaches Niveau zusammengepresst, ist schnell dahinerzählt und vorhersehbar. Fazit: Schema F, stellenweise jedoch unterhaltsam.

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          • 6 .5

            Troja war von der Schlacht her super inszeniert, aber irgendwie habe ich das Gefühl,dass irgendwas fehlt. Auch kann man den Film nicht so Ernst nehmen wie beispielsweise Gladiator: Achilles, der Halbgott, erobert die Küste im Alleingang. ernsthaft? Was schau ich mir gerade an, Kampf der Titanen? Die Geschichte Trojas ist Geschichte, nicht Fantasy. Der Film war lang, wusste aber zu unterhalten. Und allein diese berühmte Massenbootsszene ist schon Grund genug für 5 Punkte. Gute Schauspieler, super Kostüme, super Schlacht, kann man sich reinziehen.

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            • 8

              Krieg

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                craax 27.12.2014, 13:15 Geändert 27.12.2014, 13:30

                Petersen gänzlich ohne Find us – plündert Troja. Die Illias, eine von Europas Begründungsoffensiven legendären Ausmaßes, verkommt hier zu einem derart zahnschnurrlosen Papier- Drachenflieger, kleine Kinder zu erschrecken, dass, wenn man auch nur aus dem seelischen Schnulleralter herausgewindelt sein sollte, sich fragt, wie es je vor einer derartig hohlen Pappmachee-Schießbudenfigur /mit der Nase voran ab in den Bühlsand/ zu Respekt zu bringen werden konnte.

                Alles, was Präadoleszente an den Sagenmythen vom großen heroischen Krieg als Sandkastenspiele zwischen zwei Körpermeßgrössen, die miteinander rangen&raufen, 'Pack schlägt sich, Pack verträgt sich', uniform-“anziehend“ als Teil einer erschütternd großen Masse, finden, kriegen sie hier im CGI-Gewitter geboten, mit jeder Menge Sahnehäubchen a la Hollywoodboulevard-Cafeteria. Leider : gibt es eine unkritische Masse für so was, // da, wie Goethe schon sagt : „Minorennitäten sind nicht zu überspringen“. Interessant, dass er es in eine gleichermaßen resignative, wie auch imperative Satz-Form kleidete. „Gewinnen“ wir also den positiven Aspekt ab : um derart idolatrische Entwicklungsstufen ist also nicht hinweg- sondern DURCHzuschreiten, will man tatsächlich überhoben gereift in eine kompetenter-flüssigere Lebens-Form sich fortentwickeln; und JEDES menschliche (männliche) Studieren muss da wohl DURCH: Fall(auf dem Felde der Ehre)-Bewusstsein kriegen.
                Nur e i n Faktor geht in dieser Rechnung n i c h t auf : denn der das schuf'tete, war nicht etwa ein leicht in seiner Entwicklung behinderter Dreizehnjähriger (mit dem mentalen Kognitionsniveau eines Zehnjährigen),- sondern ein gepflegtbarttragender 60'jähriger – obwohl Friese.
                Nun gibt 's drei Erklärungen :
                er wusste es nicht besser. Das ist höchstens peinlich.

                Ad Zwo. 'Hat eine Schwäche für Monumental Riesenhaftzahlreich Künstlich Farbangestreichertes, gepaart mit einem wirklich geschmacklosen Soundtrack (Fanfaren zum Gemetzel, 'traut sich nicht einmal >Die Rückkehr des Königs<, - sonst blutsverwandt). Das buntgelogen Überhöhte, mit einem leichten Stich ins zeitlos Feldgraue, oder auch modern montiert' ins Olivgrüne (gabs damals allerdings nur in zählederbraun) sollte und ist wohl auch vielen Deutschen, sofern dem Konfirmandenunterricht entwichen, heute nur noch – ebenfalls peinlich , oder treten wir fürnehmer zurück:... ein Anlass zum Nasetrümpfen.

                Das Dritte? - schlichte kommerziell berechnete Arschkriecherei, durch möglichst buntkaschierte Wimmelbilder. Manchmal führt der Kulissenbauer Regie. Da davon auszugehen ist, dass Lost Petersen nicht mal den Schimmer einer Ahnung hat, wie es sich anfühlt, in die frühmorgenbronzliche Welt der Illias (& Odyssee!) zu tauchen // Hand aufs Herz, Petersen : hast du?- gelesen?-// darf man das Ganze getrost auf den Aspekt : Kunst am Bau „Hollywood vergrottenholmt GeschichtsIkonen“ (& spart Werbungskosten) verbuchen, wobei er&es sich eben zum möglichst extensiven Abkassieren der intensivsten Dünnbrettbohrerei bedient, um ja jedes Einbußerisiko zu optimieren : die verführbarste, unkritischste Käufer-Klingelbeutelklientel, der man in der Wüste Sanduhren gegen zwei Münzen für den Fährmann verkaufen könnte,- mit jeder Menge verschaukeltem Grundbesitz drumherum – wohlgemerkt, NACHDEM Esso Shell Exxon voller Befriedigung mit vollem Sack&Pack dereinst abgerückt sind, was als preistreibendes Werbeargument der Verkaufsstrategie zu nutzen ist : „seht mal, wie nasehoch nachhinein ruhm'reich die geworden sind! – noch in Äonen wird man da von sprechen!“ - Was darf's sein, solcher Trinität?

                Da ich mich einfach weigere zu glauben, dass man mit derart wenig Größennachweis i m Werk selbst – dann wohl wenigstens außerhalb dieses' ...eine derartige Geschichtsstaubschicht aufwirbeln kann (immerhin taucht das in den Annalen der Firmenproduktionen künftig gelistet auf, wie >Cleopatra< m. Liz Taylor), entscheide ich mich nicht: obwohl verlockend & naheliegend, für Punkt 1), sondern : Punkt 3) :

                : /peinliche/ Abzocke der unbedarftesten Mitglieder unserer Gesellschaft, die sich kraft Erfahrungsmangel & Orientierungslosigkeit am wenigstens zu helfen wissen & am fadenscheinig-durchscheinlichsten „beeindrucken“ lassen. Welch zweifelhafte Ehre.
                Dieses ekle Motiv scheint mir immer noch weniger anrührig als die direkt Punkt 2) angesprochene faschisto'affine Monumentalplastik-Zugeneigtheit einer Ära, an die Deutsche als immer noch lebendig in solchem Ton ungerner erinnert werden möchten – am wenigstens durch einen rundumprofilloserneuerten Deutschen & völlig gleichgeschaltete Bewunderer, der & die es längst oder noch nie? besser – und entlarvter- zu fühlen kriegen müssten. Ey' – und ich LEGE NICHT an Hollywoodunterhaltung einen VolksAUFKLÄRUNGSanspruch – aber direkt verIDIOTen sollte man es deswegen trotzdem nicht gleich dürfen.

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                • 8
                  Lydia Huxley 17.12.2014, 02:08 Geändert 17.12.2014, 12:23

                  Freund und auch Gefährte
                  Folgte großen Spuren treu
                  Nicht nur Mut, was er verehrte
                  Auch Übermut war er nicht scheu
                  Hat nicht die eigne Rüstung an
                  Zwei Münzen für den Fährmann

                  Er sei der Schützling des Apoll
                  Siege hat er vorzuweisen
                  Tüchtig, stark und ehrenvoll
                  Und stark im Herzen, hat‘s geheißen
                  Dumpfes Schweigen, elf Tage lang
                  Zwei Münzen für den Fährmann

                  Im Styx, da war er schon gewesen
                  Unverwundbar, gottesgleich
                  Ist aus den Kriegern er erlesen
                  Selig nicht, nur ruhmesreich
                  Sowie der Pfeil den Fers durchdrang
                  Zwei Münzen für den Fährmann

                  Blindes Wüten folgt sodann
                  An Frau, an Kind, an jedermann
                  Die Handvoll nur entkommen kann
                  Unüberwindbar, dachte man
                  So Charon sie am Fluss empfang
                  Zwei Münzen für den Fährmann

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                  • 7 .5

                    Was passiert wenn man einen Filmemacher das "RUDER" ;) in die Hand gibt, der sich eigentlich nur mit Schiffen unterhalb der Wasseroberfläche auskennt. Nun ja, die primäre Frage die sich mir aufwirft, soll da wirklich Menschheitsgeschichte verwurstet werden, oder wollte man ein Riesen Plot um die Herkunft der Achillesferse herumspinnen?? Oder, die moderne Erklärmär um die Herkunft für den heutigen Namensgeber eines gemeinen Computervirus? Nun ja, ich vermute so recht erkenntnisvoll werde ich wohl keine Antwort darauf bekommen. Und bevor ich mich weiter mit dieser Frage quäle, widme ich mich dem Film und den ganzen Geschehen.

                    Das formal gesehen dieser Blockbuster von 2004 mit vielen grossen Namen gespickt ist, wertet so einen Film ja schon mal auf. Die Frage die sich da stellt, ob die auch ihr potential abrufen können. Nun zuerst Brad Pitt als Achilles. Bin zwar kein Fan von Mr. Jolie, aber zumindest hat er für den Film den Athletischen Körper den wohl vor vielen Ewigkeiten der Achilles auch gehabt haben mag. Achilles ist ein Metzger auf dem Schlachfeld. Der alles niedersäbelt um ohne Castingshow berühmt zu werden. Das ist das einzigste was ihn vorantreibt. Dazu steht er fein im Clinch mit dem Griechenkönig Agamemnon, der widerum erstmal jedes regionale Völkchen in Griechenland versammeln möchte, und sowas wie einen Mini-imperator darstellt. Brian Cox bekommt auch nur die Arschlochrollen ab, aber als listiger fieser Agamemnon spielt er eigentlich recht souverän. Seine Machtlust ist und soll erst zu Ruhen kommen, wenn auch das feine kleine Örtchen Troja auch zu sein Besitz zählt. Und wenn man sowas wie von Schicksal sprechen kann, ist Agamemnon reichlich gesegnet das sein Brüderchen Menelaus (Brendan Gleeson) seine alte "Helena" (Frau Krüger) vom Trojaner Prinz Paris (Orlando Bloom) verführt und entführt bekommt, und Menelaus daraufhin Rache schwört. Und wenig Stunden später ist eine Bildschirmsprengende Schiffsflotte unterwegs, über die Ägäis um nach Troja zu Schiffen. Glaub da waren die CGI Cracks beim Galeere kopieren, einige hundert mal zu oft auf den kopieren Knopf ausgerutscht. Hauptsache es sieht nach viel und gewaltig aus. Prinz Paris ist natürlich nicht der einzigste Sohn von König Priam (Peter O'Tool) , er hat noch nen älteren mit (Bruc.... äääh Eric Bana) Hector. Der arme Hector ist auch sowas wie Trojanische Kriegshure. Jede Schlacht lenkt und steuert er. Und wenn andere Scheisse bauen, muss er die Suppe auslöffeln. Wie zum Beispiel bei der zarten Helena.

                    Bis auf Orlando Bloom, haben alle so ziemliche ihr können abgerufen. Und bei Brendan Gleeson, dazu hab ich aber schon beim Darstellerkommentar schon was zu ihm gesagt. Was ich jetzt gerade erst erspäht habe bei der Darstellerliste, den Ajax, der grosse stämmige Kerl mit dem grossen Hammerbolzen, ist ja Tyler Mane. Der Remake Myers von Rob Zombie. Dazu fällt mir nur ein, na kiek ma eener an. =)

                    Gut, dass Krieg keine Kinderveranstaltung ist weiss man. Trotzdem hat Petersen die Schlachtszenen ab und an noch zu Unblutig gestaltet, aber im grossen und ganzen waren sie okay. Abschliessend musste ich dran denken, wenn Troja eine Parodie geworden wäre, hätte ich die Idee für nen Gag gehabt, nachdem die Trojaner glaubten, die Griechen bezwungen zu haben, und am Strand das Holzpferd vorfanden. Kam doch Paris mit dem Vorschlag, "Zünden wir es an Vater!", und mein Gag wäre, das man aus dem innern des Pferdes nur jemanden sagen hören würde, "Nein, blos nicht anzünden!!" =D (Und bäh, mir egal, ich würde drüber lachen) Ja du, genau du, guck nicht so... ^^

                    Weil summasumarum der Film reichlich interessante Bilder bietet, gibts ne gute Benotung. Die dem Werk denk ich mal gerecht wird. Sicherlich gibt es einige Logikritzen, aber welcher Film ist zu hundert prozent schon perfekt? Und bei den Massen an Darstellern, kann es schon mal vorkommen, das sich Fehler einschleichen. So wie man irgendwo ein Flugzeug im Hintergrund am Himmel sehen soll. Ich habs bislang nicht entdeckt, und mir auch egal. Sitze nicht zweieinhalb Stunden am Film, um nach Flugzeugen oder Armbanduhren ausschau zu halten, nur um zu sagen, ey Fake, das ja nur'n Film. Tzz, dass weiss ich auch so. xP
                    Aber um es mit den Worten eines Sean Bean zu beschreiben, :" Ich lebte zu Zeiten von Angela Merkel!" ....... buahhhhhhh.........

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                    • 8

                      Troja die Verfilmung einer der ältesten Geschichte der Menschheit kann man fast als einen Antikriegsfilm(ja, weit hergeholt) sehen. Achillis DER Held des Altertums metzelt sich unter dem Jubel der Griechen durch die Reihen der Trojaner. Doch der ,,Witwenmacher‘‘ des Altertums bekommt es bald mit Gewissensbissen zu tun.
                      Odyseuss, meiner Meinung nach der wahre Symphatieträger des Films(dessen Geschichte mit dem Fall Trojas erst begann) denkt von Anfang an als einziger klar, während der einfache Hoplit (griechisch für ,,Fußsoldat‘‘ oder ,,Sperrkämpfer‘‘) sein Blut vergießt, jammern die Könige nur von ihrer Schmach ohne zu wissen wie es sich anfühlt von einer Galeere zu springen und gleichzeitig feindlichen Pfeilen auszuweichen.

                      ,,Die Jungen sterben …… die Alten reden‘‘

                      Optisch ist Troja einwandfrei, die Kostüme und Settings sind auch 10 Jahre später beeindruckend. Die Schlachten und der Kampf zwischen Hektor und Achillis sind so gut in Szene gesetzt das man das Zeitlupen-CGI Gemetzel wie in ,,300‘‘ und ,,Spartacus‘‘ schnell vergessen hat. Score und Darsteller wie Eric Bana ( Diana Kruger erwähne ich lieber nicht –aber hübsch war sie) tun ihr übriges für einen gelungen Sandalenfilm.
                      Natürlich haben wir hier keine 1:1 Verfilmung von Homer`s Heldenepos-die meisten Szenen scheinen auch unverfilmbar (Stichwort ,,Schlangen‘‘) desweitern würde Troja dann sogar die doppelte Laufzeit benötigen.

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                      • 7 .5

                        Neben "Gladiator" und "300" zählt "Troja" zu den drei größten epochalen Sandalenfilmen des 21. Jahrhundert. Dass Wolfgang Petersen es bei seiner Adaption von Homers "Ilias" historisch gesehen nicht immer so genau nahm, ist allseits bekannt, stört mich aber eher weniger. Vielmehr gibt es andere Aspekte, die "Troja" meiner Meinung nach zu dem "schlechtesten" der drei oben genannten Filme machen.
                        So zum Beispiel die extrem lange Laufzeit von 163 Minuten (im Director's Cut sogar fast 200!!), die dem Streifen meiner Meinung nach überhaupt nicht gut tut. So schleichen sich zwischen den bravourös inszenierten Schlachten und Duellen immer wieder langatmige Ruhepausen ein. Auch fehlt dem Film meiner Meinung nach extrem viel Pathos, der hier sicherlich angebracht wäre. Zwar kämpft Achilles für Ruhm und Ehre, nimmt dafür auch seinen Tod in Kauf, aber eine Gänsehautatmosphäre vergleichbarer Genreknaller wird nie erreicht. Stattdessen setzt Petersen mehr auf das Handeln aus Liebe, das damals sicher auch eine Rolle gespielt hat, hier aber bis zum Exzess gezeigt wird.

                        Sicherlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Ob Diane Kruger, Brad Pitt, Eric Bana oder Orlando Bloom. Die Darsteller sind durchwegs überzeugend. Die Kostümierungen stimmen, der Score passt und die Kampfszenen sind wie bereits geschrieben gut auf den Bildschirm transportiert worden. "Troja" ist mit Nichten ein schlechter Film. Im Gegenteil: Größtenteils macht es richtig Spaß Griechen gegen Trojaner kämpfen zu sehen. Mit den ganz Großen des Genres kann er dann aber doch nicht mithalten.

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                        • 7 .5

                          Eine tolle Leistung ist der Film auf allemal,gute Sets,solide Geschichte,ab und zu kleine wirklich schöne Fehler;kurz der Film ist Spannend was allerdings nicht über die Fehlwahl des Hauptdarstellers Hinwegtröstet

                          • 9

                            Jaaa,der hat mich aus den Latschen gehauen(im Gegensatz zu Gladiator).
                            "Ein König,der seine Schlachten selber schlägt,das wäre ein Anblick"
                            Hier wurde ich bestens unterhalten.
                            "Die Götter beneiden uns..."

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                            • 7

                              Ein sehr netter und unterhaltsamer Film, der aber durch die Länge und die mangelnde Qualität der Schauspieler, ein paar Punkt abgezogen bekommt.
                              Da ich ja ein persönlicher Fan von Sandalenfilmen bin, ist Troja so wieso ein Muss.

                              • 8

                                Nicht sonderlich Nahe an der Sage aber trotzdem ein spannender und unterhaltsamer Film mit Brad Pitt (heiß !!!!!) und Eric Bana (heiß !!!!). Brillianteste und bewegenster Darsteller ist hier natürlich Peter O'Toole

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                                • 5 .5

                                  Mal abgesehen davon, dass die Geschichte von Homer völlig verwurstet wurde, ist mir dieser Streifen teilweise einfach ZU hollywoodmäßig, von der Einsetzung der Darsteller, der Musik, der hölzernen Dialoge und der Bilder war mir "Troja" viel zu gewollt, zu pathetisch, um mir eine mitreißende Geschichte zu erzählen.

                                  Man kann sich Troja ansehen, die Schlachtszenen machen immer Spaß, die Darsteller spielen ihren Rollen angemessen und die Kulissen hier sind auch durchaus imposant.
                                  Aber das ganz große Ding ist Petersons Regiearbeit nicht geworden, die Erzählung bleibt immer recht oberflächlich und der Streifen schafft es trotz großer Bemühungen nie die Wirkung von ganz großen Sandalenfilmen in all ihrer Epik zu vermitteln, keine Seele, kein Herzblut kann man in diesem Film erkennen aber so richtig erwarten darf man das bei einem derartigen Blockbuster wohl eh nicht.

                                  Für einen Actionfilm nebenbei bleibt "Troja" irgendwo anschaubar aber auch etwas langatmig, da hier null Atmosphäre aufkommt oder irgendwelche Szenen die einen emotional mitreißen.

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                                  • 6 .5

                                    Natürlich weicht "Troja" teils erheblich von Homers Ilias ab, doch der Film ist nun mal eben Popcornkino und das unterm Strich auf ordentlichem Niveau.
                                    Die Schlachten sind imposant und gut in Szene gesetzt und auch was die Spezialeffekte und Kulissen angeht kann man wahrlich nicht meckern.
                                    Die schauspielerischen Leistungen sind im Gegensatz dazu leider sehr durchwachsen, während Eric Bana wirklich sehenswert in der Rolle des Hektors ist und man über Brad Pitt nicht klagen kann, wirken Orlando Bloom und Diane Krüger hingegen total fehlbesetzt.

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                                    • 9 .5

                                      Ein unglaublich guter Film. Super Rollenbesetzung, und die Kampfszenen sehr gut insziniert. Am besten gefällt mir aber Brad Pitt in der Rolle des Achilles der wie ein richtiger Held wirkt. Auch wenn es historisch nicht ganz übereinstimmt ist der Film Troja eine packende und überwältigend Verfilmung eines Epos.

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                                      • 7

                                        Ich finde zwar, dass die Gesichter der meisten Charaktere sehr 2007 aussehen, da helfen auch ein paar übergeworfene Kostüme und Perücken nichts. Insgesamt trotzdem stimmiger Schlachtenfilm mit einigermaßen motivierten Darstellern und nett anzusehenden (und auch für eher zartbesaitete noch geeigneten) Gefechtsszenen. Im Prinzip wie die Ilias, nur dass sie den meisten so im Unterricht wohl mehr Spaß gemacht hätte ;-).

                                        • 6 .5

                                          war schon ok was ich da sah aber den dc werde ich mir auch gönnen...

                                          • 9

                                            'Ich lebte zu Zeiten Achilles.'
                                            Mörderfilm! Sau geil.

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                                            • 10

                                              Es lohnt sich aufjedenfall den DC zu schauen. Meiner Meinung nach der Beste DC eines Filmes !

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                                              • 7

                                                habe mir die bluray Director's Cut besorgt, orginal noch verpackt, hab es immer noch nicht geschafft mir den anzusehen....aber das was bei mit im gedächnis bleibt von den film war, das er meinen erwartungen was große schlachten (finde ich sowieso immer gut) und "geschichtlichen hintergrund angeht,...würde den gerne auf großer leinwand sehen

                                                • 8 .5

                                                  Wie bei "Königreich der Himmel" entfaltet auch diese Epos nur im DC seine komplette Wucht und kann erst dadurch vollends überzeugen. Super Schlachten, schnelle und blutige Fights, eine super Ausstattung und ein unglaublich spielfreudiger Brad Pitt. Die Laufzeit vergeht wie im Flug.

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                                                    Wolfgang Petersen steht für Bombast Kino. Bombast Kino ist das Ganze. Nur der Film hat mit Homers (Ilias) Vorlage soviel zu tun wie ein Hobbit mit ner Mondlandung. (obwohl Peter Jackson wird sich da bestimmt noch was einfallen lassen). Da wird munter weggelassen und natürlich volle Kanone in den Liebes und Helden Gulaschtopf gegriffen. So eine Vorlage ist ja auch praktisch, man spart dadurch die Zeit sich was neues auszudenken. Petersen Filme sind Popcorn Kino für die Popcorn Generation, oder für diejenigen, die sich einfach mal bissel filmisch seicht berieseln lassen wollen. Ich lasse mich auch gerne berieseln, aber von besseren, seichten Filmen.

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