Troja - Kritik

US 2004 Laufzeit 163 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 19.04.2007

  • 7 .5
    Lydia Huxley 17.12.2014, 02:08 Geändert 17.12.2014, 12:23

    Freund und auch Gefährte
    Folgte großen Spuren treu
    Nicht nur Mut, was er verehrte
    Auch Übermut war er nicht scheu
    Hat nicht die eigne Rüstung an
    Zwei Münzen für den Fährmann

    Er sei der Schützling des Apoll
    Siege hat er vorzuweisen
    Tüchtig, stark und ehrenvoll
    Und stark im Herzen, hat‘s geheißen
    Dumpfes Schweigen, elf Tage lang
    Zwei Münzen für den Fährmann

    Im Styx, da war er schon gewesen
    Unverwundbar, gottesgleich
    Ist aus den Kriegern er erlesen
    Selig nicht, nur ruhmesreich
    Sowie der Pfeil den Fers durchdrang
    Zwei Münzen für den Fährmann

    Blindes Wüten folgt sodann
    An Frau, an Kind, an jedermann
    Die Handvoll nur entkommen kann
    Unüberwindbar, dachte man
    So Charon sie am Fluss empfang
    Zwei Münzen für den Fährmann

    21
    • 7 .5

      Was passiert wenn man einen Filmemacher das "RUDER" ;) in die Hand gibt, der sich eigentlich nur mit Schiffen unterhalb der Wasseroberfläche auskennt. Nun ja, die primäre Frage die sich mir aufwirft, soll da wirklich Menschheitsgeschichte verwurstet werden, oder wollte man ein Riesen Plot um die Herkunft der Achillesferse herumspinnen?? Oder, die moderne Erklärmär um die Herkunft für den heutigen Namensgeber eines gemeinen Computervirus? Nun ja, ich vermute so recht erkenntnisvoll werde ich wohl keine Antwort darauf bekommen. Und bevor ich mich weiter mit dieser Frage quäle, widme ich mich dem Film und den ganzen Geschehen.

      Das formal gesehen dieser Blockbuster von 2004 mit vielen grossen Namen gespickt ist, wertet so einen Film ja schon mal auf. Die Frage die sich da stellt, ob die auch ihr potential abrufen können. Nun zuerst Brad Pitt als Achilles. Bin zwar kein Fan von Mr. Jolie, aber zumindest hat er für den Film den Athletischen Körper den wohl vor vielen Ewigkeiten der Achilles auch gehabt haben mag. Achilles ist ein Metzger auf dem Schlachfeld. Der alles niedersäbelt um ohne Castingshow berühmt zu werden. Das ist das einzigste was ihn vorantreibt. Dazu steht er fein im Clinch mit dem Griechenkönig Agamemnon, der widerum erstmal jedes regionale Völkchen in Griechenland versammeln möchte, und sowas wie einen Mini-imperator darstellt. Brian Cox bekommt auch nur die Arschlochrollen ab, aber als listiger fieser Agamemnon spielt er eigentlich recht souverän. Seine Machtlust ist und soll erst zu Ruhen kommen, wenn auch das feine kleine Örtchen Troja auch zu sein Besitz zählt. Und wenn man sowas wie von Schicksal sprechen kann, ist Agamemnon reichlich gesegnet das sein Brüderchen Menelaus (Brendan Gleeson) seine alte "Helena" (Frau Krüger) vom Trojaner Prinz Paris (Orlando Bloom) verführt und entführt bekommt, und Menelaus daraufhin Rache schwört. Und wenig Stunden später ist eine Bildschirmsprengende Schiffsflotte unterwegs, über die Ägäis um nach Troja zu Schiffen. Glaub da waren die CGI Cracks beim Galeere kopieren, einige hundert mal zu oft auf den kopieren Knopf ausgerutscht. Hauptsache es sieht nach viel und gewaltig aus. Prinz Paris ist natürlich nicht der einzigste Sohn von König Priam (Peter O'Tool) , er hat noch nen älteren mit (Bruc.... äääh Eric Bana) Hector. Der arme Hector ist auch sowas wie Trojanische Kriegshure. Jede Schlacht lenkt und steuert er. Und wenn andere Scheisse bauen, muss er die Suppe auslöffeln. Wie zum Beispiel bei der zarten Helena.

      Bis auf Orlando Bloom, haben alle so ziemliche ihr können abgerufen. Und bei Brendan Gleeson, dazu hab ich aber schon beim Darstellerkommentar schon was zu ihm gesagt. Was ich jetzt gerade erst erspäht habe bei der Darstellerliste, den Ajax, der grosse stämmige Kerl mit dem grossen Hammerbolzen, ist ja Tyler Mane. Der Remake Myers von Rob Zombie. Dazu fällt mir nur ein, na kiek ma eener an. =)

      Gut, dass Krieg keine Kinderveranstaltung ist weiss man. Trotzdem hat Petersen die Schlachtszenen ab und an noch zu Unblutig gestaltet, aber im grossen und ganzen waren sie okay. Abschliessend musste ich dran denken, wenn Troja eine Parodie geworden wäre, hätte ich die Idee für nen Gag gehabt, nachdem die Trojaner glaubten, die Griechen bezwungen zu haben, und am Strand das Holzpferd vorfanden. Kam doch Paris mit dem Vorschlag, "Zünden wir es an Vater!", und mein Gag wäre, das man aus dem innern des Pferdes nur jemanden sagen hören würde, "Nein, blos nicht anzünden!!" =D (Und bäh, mir egal, ich würde drüber lachen) Ja du, genau du, guck nicht so... ^^

      Weil summasumarum der Film reichlich interessante Bilder bietet, gibts ne gute Benotung. Die dem Werk denk ich mal gerecht wird. Sicherlich gibt es einige Logikritzen, aber welcher Film ist zu hundert prozent schon perfekt? Und bei den Massen an Darstellern, kann es schon mal vorkommen, das sich Fehler einschleichen. So wie man irgendwo ein Flugzeug im Hintergrund am Himmel sehen soll. Ich habs bislang nicht entdeckt, und mir auch egal. Sitze nicht zweieinhalb Stunden am Film, um nach Flugzeugen oder Armbanduhren ausschau zu halten, nur um zu sagen, ey Fake, das ja nur'n Film. Tzz, dass weiss ich auch so. xP
      Aber um es mit den Worten eines Sean Bean zu beschreiben, :" Ich lebte zu Zeiten von Angela Merkel!" ....... buahhhhhhh.........

      9
      • 8

        Troja die Verfilmung einer der ältesten Geschichte der Menschheit kann man fast als einen Antikriegsfilm(ja, weit hergeholt) sehen. Achillis DER Held des Altertums metzelt sich unter dem Jubel der Griechen durch die Reihen der Trojaner. Doch der ,,Witwenmacher‘‘ des Altertums bekommt es bald mit Gewissensbissen zu tun.
        Odyseuss, meiner Meinung nach der wahre Symphatieträger des Films(dessen Geschichte mit dem Fall Trojas erst begann) denkt von Anfang an als einziger klar, während der einfache Hoplit (griechisch für ,,Fußsoldat‘‘ oder ,,Sperrkämpfer‘‘) sein Blut vergießt, jammern die Könige nur von ihrer Schmach ohne zu wissen wie es sich anfühlt von einer Galeere zu springen und gleichzeitig feindlichen Pfeilen auszuweichen.

        ,,Die Jungen sterben …… die Alten reden‘‘

        Optisch ist Troja einwandfrei, die Kostüme und Settings sind auch 10 Jahre später beeindruckend. Die Schlachten und der Kampf zwischen Hektor und Achillis sind so gut in Szene gesetzt das man das Zeitlupen-CGI Gemetzel wie in ,,300‘‘ und ,,Spartacus‘‘ schnell vergessen hat. Score und Darsteller wie Eric Bana ( Diana Kruger erwähne ich lieber nicht –aber hübsch war sie) tun ihr übriges für einen gelungen Sandalenfilm.
        Natürlich haben wir hier keine 1:1 Verfilmung von Homer`s Heldenepos-die meisten Szenen scheinen auch unverfilmbar (Stichwort ,,Schlangen‘‘) desweitern würde Troja dann sogar die doppelte Laufzeit benötigen.

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        • 7 .5

          Neben "Gladiator" und "300" zählt "Troja" zu den drei größten epochalen Sandalenfilmen des 21. Jahrhundert. Dass Wolfgang Petersen es bei seiner Adaption von Homers "Ilias" historisch gesehen nicht immer so genau nahm, ist allseits bekannt, stört mich aber eher weniger. Vielmehr gibt es andere Aspekte, die "Troja" meiner Meinung nach zu dem "schlechtesten" der drei oben genannten Filme machen.
          So zum Beispiel die extrem lange Laufzeit von 163 Minuten (im Director's Cut sogar fast 200!!), die dem Streifen meiner Meinung nach überhaupt nicht gut tut. So schleichen sich zwischen den bravourös inszenierten Schlachten und Duellen immer wieder langatmige Ruhepausen ein. Auch fehlt dem Film meiner Meinung nach extrem viel Pathos, der hier sicherlich angebracht wäre. Zwar kämpft Achilles für Ruhm und Ehre, nimmt dafür auch seinen Tod in Kauf, aber eine Gänsehautatmosphäre vergleichbarer Genreknaller wird nie erreicht. Stattdessen setzt Petersen mehr auf das Handeln aus Liebe, das damals sicher auch eine Rolle gespielt hat, hier aber bis zum Exzess gezeigt wird.

          Sicherlich ist das Jammern auf hohem Niveau. Ob Diane Kruger, Brad Pitt, Eric Bana oder Orlando Bloom. Die Darsteller sind durchwegs überzeugend. Die Kostümierungen stimmen, der Score passt und die Kampfszenen sind wie bereits geschrieben gut auf den Bildschirm transportiert worden. "Troja" ist mit Nichten ein schlechter Film. Im Gegenteil: Größtenteils macht es richtig Spaß Griechen gegen Trojaner kämpfen zu sehen. Mit den ganz Großen des Genres kann er dann aber doch nicht mithalten.

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          • 7 .5

            Eine tolle Leistung ist der Film auf allemal,gute Sets,solide Geschichte,ab und zu kleine wirklich schöne Fehler;kurz der Film ist Spannend was allerdings nicht über die Fehlwahl des Hauptdarstellers Hinwegtröstet

            • 9

              Jaaa,der hat mich aus den Latschen gehauen(im Gegensatz zu Gladiator).
              "Ein König,der seine Schlachten selber schlägt,das wäre ein Anblick"
              Hier wurde ich bestens unterhalten.
              "Die Götter beneiden uns..."

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              • 7

                Ein sehr netter und unterhaltsamer Film, der aber durch die Länge und die mangelnde Qualität der Schauspieler, ein paar Punkt abgezogen bekommt.
                Da ich ja ein persönlicher Fan von Sandalenfilmen bin, ist Troja so wieso ein Muss.

                • 8

                  Nicht sonderlich Nahe an der Sage aber trotzdem ein spannender und unterhaltsamer Film mit Brad Pitt (heiß !!!!!) und Eric Bana (heiß !!!!). Brillianteste und bewegenster Darsteller ist hier natürlich Peter O'Toole

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                  • 5 .5

                    Mal abgesehen davon, dass die Geschichte von Homer völlig verwurstet wurde, ist mir dieser Streifen teilweise einfach ZU hollywoodmäßig, von der Einsetzung der Darsteller, der Musik, der hölzernen Dialoge und der Bilder war mir "Troja" viel zu gewollt, zu pathetisch, um mir eine mitreißende Geschichte zu erzählen.

                    Man kann sich Troja ansehen, die Schlachtszenen machen immer Spaß, die Darsteller spielen ihren Rollen angemessen und die Kulissen hier sind auch durchaus imposant.
                    Aber das ganz große Ding ist Petersons Regiearbeit nicht geworden, die Erzählung bleibt immer recht oberflächlich und der Streifen schafft es trotz großer Bemühungen nie die Wirkung von ganz großen Sandalenfilmen in all ihrer Epik zu vermitteln, keine Seele, kein Herzblut kann man in diesem Film erkennen aber so richtig erwarten darf man das bei einem derartigen Blockbuster wohl eh nicht.

                    Für einen Actionfilm nebenbei bleibt "Troja" irgendwo anschaubar aber auch etwas langatmig, da hier null Atmosphäre aufkommt oder irgendwelche Szenen die einen emotional mitreißen.

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                    • 6 .5

                      Natürlich weicht "Troja" teils erheblich von Homers Ilias ab, doch der Film ist nun mal eben Popcornkino und das unterm Strich auf ordentlichem Niveau.
                      Die Schlachten sind imposant und gut in Szene gesetzt und auch was die Spezialeffekte und Kulissen angeht kann man wahrlich nicht meckern.
                      Die schauspielerischen Leistungen sind im Gegensatz dazu leider sehr durchwachsen, während Eric Bana wirklich sehenswert in der Rolle des Hektors ist und man über Brad Pitt nicht klagen kann, wirken Orlando Bloom und Diane Krüger hingegen total fehlbesetzt.

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                      • 9 .5

                        Ein unglaublich guter Film. Super Rollenbesetzung, und die Kampfszenen sehr gut insziniert. Am besten gefällt mir aber Brad Pitt in der Rolle des Achilles der wie ein richtiger Held wirkt. Auch wenn es historisch nicht ganz übereinstimmt ist der Film Troja eine packende und überwältigend Verfilmung eines Epos.

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                        • 7

                          Ich finde zwar, dass die Gesichter der meisten Charaktere sehr 2007 aussehen, da helfen auch ein paar übergeworfene Kostüme und Perücken nichts. Insgesamt trotzdem stimmiger Schlachtenfilm mit einigermaßen motivierten Darstellern und nett anzusehenden (und auch für eher zartbesaitete noch geeigneten) Gefechtsszenen. Im Prinzip wie die Ilias, nur dass sie den meisten so im Unterricht wohl mehr Spaß gemacht hätte ;-).

                          • 6 .5

                            war schon ok was ich da sah aber den dc werde ich mir auch gönnen...

                            • 9

                              'Ich lebte zu Zeiten Achilles.'
                              Mörderfilm! Sau geil.

                              • 10

                                Es lohnt sich aufjedenfall den DC zu schauen. Meiner Meinung nach der Beste DC eines Filmes !

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                                • 7

                                  habe mir die bluray Director's Cut besorgt, orginal noch verpackt, hab es immer noch nicht geschafft mir den anzusehen....aber das was bei mit im gedächnis bleibt von den film war, das er meinen erwartungen was große schlachten (finde ich sowieso immer gut) und "geschichtlichen hintergrund angeht,...würde den gerne auf großer leinwand sehen

                                  • 8 .5

                                    Wie bei "Königreich der Himmel" entfaltet auch diese Epos nur im DC seine komplette Wucht und kann erst dadurch vollends überzeugen. Super Schlachten, schnelle und blutige Fights, eine super Ausstattung und ein unglaublich spielfreudiger Brad Pitt. Die Laufzeit vergeht wie im Flug.

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                                    • 4

                                      Wolfgang Petersen steht für Bombast Kino. Bombast Kino ist das Ganze. Nur der Film hat mit Homers (Ilias) Vorlage soviel zu tun wie ein Hobbit mit ner Mondlandung. (obwohl Peter Jackson wird sich da bestimmt noch was einfallen lassen). Da wird munter weggelassen und natürlich volle Kanone in den Liebes und Helden Gulaschtopf gegriffen. So eine Vorlage ist ja auch praktisch, man spart dadurch die Zeit sich was neues auszudenken. Petersen Filme sind Popcorn Kino für die Popcorn Generation, oder für diejenigen, die sich einfach mal bissel filmisch seicht berieseln lassen wollen. Ich lasse mich auch gerne berieseln, aber von besseren, seichten Filmen.

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                                      • 8 .5

                                        Ich empfehle jeden den Director's Cut zu sehen. Der ist um einiges besser. 8.5 für DC. 8.0 für den normalen.

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                                        • 4 .5

                                          Manche Filme legen Wert auf historische Genauigkeit, manche eher auf unterhaltsames Action-Spektakel. "Troja" versucht irgendwie einen Mittelweg zu finden, lässt die griechischen Götter weg, übertreibt aber dafür an anderen Stellen maßlos. Und ist deshalb letztlich weder besonders glaubhaft noch überragend unterhaltsam, sondern eine zweieinhalbstündige Abfolge von Schlachtszenen, Mann-gegen-Mann-Kämpfen und politischem Geplänkel, gewürzt mit ein bisschen Romanze. Das alles ist ganz hübsch anzuschauen, wirklich Erinnerungswürdiges ist aber nicht dabei. Außerdem wirkt das ganze epische Psychodrama meist ziemlich aufgesetzt und irgendwie altbacken.

                                          Dazu kommt, dass die Inszenierung von Wolfgang Petersen zwar ganz okay ist, aber bei weitem nicht an die eines Peter Jackson in "Der Herr der Ringe" herankommt. Der Zweikampf zwischen Achilles und Hektor ist beeindruckend, doch ansonsten hätten ein paar monumentale Shots mehr dem Film nicht geschadet. Kamerafahrten wie in Jacksons fantastischem Auftakt an den Hängen des Schicksalsberges oder überwältigende Totalen sucht man vergebens. Passend dazu ist auch der Score von James Horner (nachdem die Version von Gabriel Yared nach einem Jahr Arbeit als "zu altmodisch" abgelehnt wurde) lahm, repetitiv und uninspiriert.

                                          Also müssen es mal wieder die Darsteller richten, und natürlich ist auf Brad Pitt wie immer Verlass. Pitt erschafft (wie eigentlich in jedem seiner Filme) eine Ikone und wird dem sagenhaften Vorbild in jeder Sekunde gerecht. Auch Eric Bana und Sean Bean (yay, er lebt) sind über jeden Zweifel erhaben, dafür sehen Orlando Bloom und Diane Kruger deutlich besser aus als sie spielen.

                                          Fazit: Coole Schwertkampfaction mit klasse Schauspielern - wem das reicht, der dürfte an "Troja" seinen Spaß haben. Wer hingegen auf etwas Fantasie und Kreativität gehofft hat, wird enttäuscht. Irgendwie wirkt der viel zu überhastete Schluss sogar, als wüsste Petersen selbst, dass sein Film kein Finale verdient hat, das länger als zwei Minuten dauert.

                                          • 10

                                            Also von allen Filmen die ich mir 2013, mal gegeben habe, sprich nach geholt habe, war dieser Streifen mit Pulp Fiction klar der beste. Monumental Filme sind genau mein Ding. Zuvor will ich noch erwähnen das ich gehört habe und auch vermute, dass der Film historisch nicht mit jedem Detail der Wahrheit entspricht. Was mir aber eigentlich scheiß egal ist, konzentrieren wir uns mal lieber auf den Anfang und vergessen mal ob er historisch korrekt ist oder nicht und sehen es als ganz normalen Film an. Der Anfang ist ja schon sehr lustig, erinnert mich sehr an Asterix und wie Achilles den Kerl umnietet, BADASS, Da haben wir schon mal eine epische Szene sehr schön. Dann ist erst mal viel Dialog und dergleichen, was allerdings nicht öde wird und die Story kommt ins Rollen, Boromir äh Odysseus, ist auch mit dabei und auch cool dargestellt, irgendwie komisch wenn man bedenkt das er auf dem Rückweg, dann so ein Abenteuer erlebt. Nun ja, eins vorweg, ich mochte die Dialoge sehr an den Film, ich fand sie ansprechend, niemals öde und nie überflüssig. In den 3 Stunden bin ich nie eingedöst. Der Film hat viele epische Momente, die aber trotz sehr viel Theatralik, gerade so auf dem Teppich bleiben, wer Erbsen zählt wird mindestens hier zu schlagen wollen, aber ich bin kein Erbsenzähle rund ich mag keine Erbsen. Deswegen lassen wir das mal. Der Film hat natürlich ein paar interessante Thematiken wie mit den festen Glauben an die Götter und Ruhm und nicht vergessen zu werden etc. gegen die ich nichts ein zu wenden habe, leer ist der Film auf jeden Fall nicht, die Schauspieler machen ihren Job gut, ich finde, es gibt eh wirklich selten was bei den Schauspielern zu meckern, meistens ist eher der Script mitsamt den geschriebenen Dialogen Schuld, aber nicht immer der Schauspieler. Es steckt ein beiden Aufwand in den Kulissen und Kostümen, was zeigt das sehr viel Herzblut in die Sache rein gesteckt wurde. Ich habe in irgendeinen Kommi gelesen das, die Rüstungen aus Plastik sind und in irgendeiner Szene, zurück schnellen, habe ich nicht gesehen ist auch gut so, allgemein in, mir von der technischen Seite keine Mängel aufgefallen, ok so was übersieht man oft, ZUM GLÜCK. Aber auch von der Inszenierung und der Erzählweise, gab es keine Unklarheiten und war alles schön abgerundet, ich war an keiner Stelle verwirrt oder so, in vielen anderen Filmen ist das oft der Fall, das ist ein Bärenstarker Pluspunkt. Die Schlachtszenen sind allesamt richtig stark, dazwischen, immer gesäumt mit genialen ruhigen und guten Dialogen. Hier ist eine sehr gute Bildsprache am Werk.
                                            Auch gut finde ich, das man nicht weiß für welche Seite man sein, soll für Belagerer mit ihren Asi König aber Achilles oder, für Troja. Man kann sich relativ gut in die Lage der Menschen in der Stadt versetzen was eine gewisse Spannung hervorruft, bei mir auf jeden Fall.
                                            Wie gesagt, die Kampfsezennen alle geil und das Finale ist auch brutal und es gibt so viele Details, da kann man sich sehr satt sehen, dann kommt natürlich Boromir Tot 2 und der legendäre Schuss in die Achillesferse, Achilles wurde wahrlich nicht vergessen ;)
                                            Und gibt es ein Aber..
                                            Nein, das ist einer der einzigen Filme, wo ich wirklich kein ABER hatte, das habe ich sonst fast immer, ich will auch kein ABER finden um ehrlich zu sein, warum mir den Spaß verderben, alles macht sinn, was der Film an Handlung da bietet, es gibt Leute, die meckern an vielen rum und würden mit Sicherheit auch hier ihr Fressen finden, aber so einer bin ich nicht, von daher bekommt der Film von mir volle 10 Punkte und ich hoffe das er beim zweiten mal schauen, immer noch so gut ist und mir keine Fehler auffallen, auch kann ich nicht verstehen warum zum Teufel der Film, für seine Verhältnisse so schlecht bewertet wird, kann ich absolut nicht nach voll ziehen. Könnt ihr mir ja mal erklären falls ihr das hier lest. Warum finden relativ viele „Leute“ den Film scheiße?
                                            ich finde es ist eine gute Leistung von unserem Landsmann Wolfang Petersen

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                                            • 2

                                              Nervige Filmmusik, schlechte Darsteller, plumpe Dialoge, lächerliche Schlachten und zäh wie Kaugummi! Aber ein toller Peter O´Toole, der dem Film immerhin noch ein bisschen Erträglichkeit verleiht.

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                                              • 8 .5

                                                Ich muss ganz ehrlich sagen das der Film mich gut unterhalten hat.
                                                Über 3 Stunden gnadenlose Massenschlachten und Gemetzel ohne Ende gespickt mit einer atemberaubenden Kulisse... habe bei weitem nicht so viel von dem Streifen erwartet und wurde positiv überrascht :)
                                                Auch Brad Pitt in einer für ihn eher ungewöhnlicheren Rolle zu sehen hat mich ein bißchen überrascht :)

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                                                • 6 .5

                                                  Ist das wirklich alles?

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                                                  • 6 .5

                                                    Ich möchte an dieser Stelle loswerden, wie sehr mit der Zeit Erinnerungen an Filme verblassen können. Troja hatte ich mir damals im Kino angeguckt und weiß nur noch, dass ich ihn unterhaltsam fand, aber habe nur noch wenige Szenen im Kopf.

                                                    Ihr werdet beim Lesen dieses Kommentars wohl denken "ja und was jetzt?". Ihr habt Recht, warum schreibe ich überhaupt so eine belanglose Scheiße.

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