Up in the Air - Kritik

US 2009 Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 04.02.2010

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Kritiken (40) — Film: Up in the Air

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Up in the Air“ versinnbildlicht das Leben als eine Art Rucksack, der von Menschen mit belanglosen und existenziellen Utensilien wie Personen bestückt wird und im ersten Moment noch als Ballast abgestempelt werden muss, durch den sich die Riemen langsam in die Schultern schneiden. Wenn der Mensch sein Reiseziel aber erreichen möchte, wird er feststellen, dass er es ohne diesen Rucksack nicht schaffen wird, genauso wie er es nicht schaffen wird, vollkommen auf sich gestellt diesen Weg zu meistern. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

fabel

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I love ya! <3


Andy Dufresne

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" „Up in the Air“ versinnbildlich das Leben als eine Art Rucksack, der von Menschen mit belanglosen und existenziellen Utensilien wie Personen bestückt wird und im ersten Moment noch als Ballast abgestempelt werden muss, durch den sich die Riemen langsam in die Schultern schneiden. Wenn der Mensch sein Reiseziel aber erreichen möchte, wird er feststellen, dass er es ohne diesen Rucksack nicht schaffen wird, genauso wie er es nicht schaffen wird, vollkommen auf sich gestellt diesen Weg zu meistern."

Sehr schön Souli, überhaupt ein sehr, sehr guter Kommentar!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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9.0Herausragend

Er gilt als einer der begehrtesten Schauspieler dieser Welt: George Clooney. Doch während andere Superstars immer wieder nur die Rollen spielen, die ihre (vornehmlich weiblichen) Fans sehen wollen, gelingt es Clooney stets Rollen zu finden, die zum einen sein darstellerisches Talent beweisen und zum anderen auch eine andere Seite des gefragten Mr. Cool aufzeigen. In „Up in the Air“ spielt er mal wieder so überzeugend, dass die bösen Zungen, die behaupten er könne nur mit Schlafzimmerblick in die Kamera lächeln eines besseren belehrt werden. Neben dem sträflich untergegangen „Michael Clayton“ ist „Up in the Air“ einer der besten Filme mit George Clooney.

Dass Clooney (und die anderen Darsteller) so brillieren ist natürlich auch ein Verdienst von Regisseur Jason Reitman. Nach „Thank you for smoking“ und „Juno“ ist dies erst sein dritter Film, dabei schein es so als ob Jason Reitman bereits ein alter Hase ist, so sauber wie er hier inszeniert hat. Vielleicht liegt es ja an den Genen, schließlich schrieb Jasons Vater Ivan mit Filmen wie „Ghostbusters“ schon vor Jahren Kinogeschichte.

„Up in the Air“ die Geschichte eines scheinbar geordneten Lebens. Hauptfigur Ryan verbringt im Jahr 322 Tage auf Geschäftsreise und hat sich mit diesem Leben nicht nur arrangiert sondern auch ist mit ihm ziemlich zufrieden. Im Grund ist Ryan der Gegenentwurf zu Edward Nortons namenloser Rolle in „Fight Club“. Während bei David Finchers wüst-genialer Gesellschaftsabrechnung die Hauptfigur in den Wahnsinn abdriftet, weil sein Leben in langweilig geordneten Bahnen verläuft, so geben diese Bahnen Ryan Sicherheit. Wer kann es ihm verdenken, schließlich feuert Ryan im Auftrag anderer Mitarbeiter. Kein Wunder also, dass ihm die Monotonie der Inlandsflüge die nötige Sicher- und Zufriedenheit beschert.

Jason Reitman inszenierte diese Tragikkomödie mit einer wunderbaren, spielerischen Leichtigkeit. Neben nonchalanten Dialogen, überzeugenden Darstellern und einfachen aber eindringlichen Bildern brilliert der Film vor allem bei den Gesprächen die Ryan mit den Mitarbeitern führt. Viele dieser Mitarbeiter sind keine Schauspieler sondern Menschen die erst kürzlich ihren Job verloren haben. Böse Stimmen können jetzt schimpfen, dass der Film echte Schicksale instrumentalisiert, doch „Up in the Air“ bleibt immer respektvoll und überlässt die dramaturgisch wichtigen und entlarvenden Gespräche professionellen Darstellern. Wahrscheinlich wollte Jason Reitman mit den realen Figuren nur den bösen Kommentar zur alles fressenden, globalisierten Wirtschaft unterstreichen. Unerlässlich war diese Manifestierung nicht, stören tut sie allerdings auch keineswegs. In den heutigen Zeiten sind Stiche gegen den modernen Kapitalismus durchaus keine Seltenheit, aber so ergreifend und gleichzeitig so smart sieht man sie nicht oft.

„Up in the Air“ ist wirklich ein sehenswerter Film, doch trotz seiner Stärken hat der Film eine Schwäche die dem ihm viel von seiner aussagenden Kraft raubt. Der Wandel von Ryan geschieht doch sehr oberflächlich und im Gegensatz zum Rest des Films sehr trivial. Clooney spielt diese charakterliche Veränderung zwar überzeugend, im Gegensatz zu den Kündigungsgesprächen und Ryans Off-Kommentaren wirkt dieser Handlungsabschnitt aber recht mutlos und zu gewollt.

Wer jetzt glaubt „Up in the Air“ wäre ein nur ein weitere Film über einen „Selbstfindungstrip“ der irrt. Es findet eine Selbstfindung statt, doch Jason Reitman verankert die Figuren und die Handlung in der Realität und dort ist es nun mal nicht so einfach sein Leben neu zu ordnen. Dies beschert „Up in the Air“ eine zusätzliche, tragisch Note, die sich von Anfang an abzeichnet, die man aber nicht wahrhaben will, denn eigentlich wünscht man den sich für die Hauptfiguren nur das Beste. Sogar der hochnäsigen Natalie, die mit Ryan zur Probe auf Geschäftsreise geht. Newcomerin Anna Kendrick bekam für ihre Leistung einen MTV Movie Award. Wahrlich eine der Wenigen, die bei dieser Schmierentheaterveranstaltung ihren Preis verdient hat. Kendrick gibt der anmaßenden aber eigentlich doch ängstlichen Natalie ein grandioses Profil, dessen Ecken und Kanten durchaus auch Platz für Humor hat. Am Ende wird Natalie eine harte Lektion lernen, genau wie Ryan. „Up in the Air“ erzählt dies emotional aber ohne Pathos und genau deshalb ist Jason Reitmans Film letztlich so sehenswert.

40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

brainchild

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Ich merke gerade, dass meine Kritik verdammt redundant ist :)


Andy Dufresne

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Sehr schön Stu! Zum Abschluß des mit Abstand aufreibendsten und anstrengendsten und schönsten Wochenendes in meiner MP Zeit beschehrst du mir noch etwas von dem was ich hier am meisten liebe:Einen verdammt guten Kommentar zu einem Film! Danke Stu!


Anj S: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

„Up in the Air“ rangiert passend zu seinem Titel auf den oberen Plätzen des Filmniveaus, was vor allem auch dem letzten Viertel zu verdanken ist. Die Tragikomödie schafft es, auch ohne große Katastrophen zu überraschen und ohne ein schnulzgetränktes Happy End auszukommen, und gleichzeitig zu befriedigen und nachdenklich zu stimmen. Da bleibt zum Ende hin nur noch zu sagen, dass man sich trotz der hohen Qualität von Jason Reitmans neustem Werk nicht zu sehr von der durch Ryan dargestellten Einpackmethode beeinflussen lassen sollte. Glatt gefaltet ist immer noch besser als gerollt. Probiert’s aus.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

Zu Beginn dieses Jahrtausends war noch alles in bester Ordnung. Die New-Economy-Blase war nicht geplatzt, das World Trade Center noch nicht in Schutt und Asche gelegt und von Finanzkrise weit und breit keine Spur. Als hätten Drehbuchautoren schon damals eine Vorahnung gehabt, von dem was da noch kommen könnte, kümmerten sich Hollywood-Filme wieder ein bisschen um, wie es Oliver Stone genannt hat, "die Auswüchse des Kapitalismus". Ein kleiner Junge führt in "The Kid" den erfolgreichen Imageberater Bruce Willis aus dem geschäftigen Treiben ins kindliche Ich zurück, und in "Family Man" entdeckt Nicolas Cage als Börsenmakler und so genannte "Zierde des Kapitalismus" durch ein Wunder die bescheideneren Freuden des mittelständischen Familienlebens in der Vorstadt.

Das sicherlich aufwändigste Projekt dieser Stoßrichtung in dieser Zeit handelt von einem schicksalhaften Ausstieg, der einem der ehemaligen Protagonisten des Yuppie-Films widerfährt. In `Cast Away – Verschollen` strandet Tom Hanks nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel. Ein von der Kritik unverständlicherweise gehyptes Robert Zemecki Epos, das in vier Kapiteln unentschlossen zwischen Bildungsroman und Abenteuernovelle schwankt.

Nur vier Jahre später befindet sich die Welt im Krieg - auch um das versiegende Öl. Das „Digitale Zeitalter“ nimmt an Fahrt auf. Flughafen-Terminals sind inzwischen die Boxenstopps des zeitgenössischen Nomadentums. Riesige Wartesäle, die das Kino in früheren Jahren immer schon gerne mit Schicksalsschlägen, Romanzen oder langwierigen Nervenzusammenbrüchen aufzuheizen wusste. In Steven Spielbergs „The Terminal“ wuselt sich der knuffig naive Victor Navorski (Tom `Everybodies Darling` Hanks), angelehnt an das Schicksal des Iraners Merhan Nasserdie, gegen ein System, dass sich in der Gestalt des Flughafendirektors (Stanley Tucci) mit Paranoia vor Terrorangriffen verbarrikadiert und im Wahn um Wehrhaftigkeit seine ureigensten Prinzipien von Freiheit und individuellem Glücksversprechen verrät. Willkommen in der Bush-Ära.

In der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts ist der Finanzmarkt zusammengebrochen, im reichen Deutschland gibt es so viele Aussteiger und –wanderer wie noch nie. Der globale Kapitalismus ist heute sehr schnell unterwegs. So schnell, dass er nur noch von wenigen überforderten Managern überblickt und gelenkt werden kann. Auch hier findet Hollywood natürlich die passende Geschichte - und die passende Figur: Ryan Bingham, überzeugend verkörpert von George Clooney, ist die Verkörperung des globalen und flexiblen Kapitalismus.

Ryan Bingham ist die Schachfigur eines Drehbuchs, das den Zuschauern die alten Werte wie Bodenhaftung und Familiensinn wieder schmackhaft machen möchte. Zunächst als Überflieger unterwegs, der alles Ständische und Stehende hasst („Von 365 Tagen im Jahr bin ich nur 44 Tage in meinem Appartment – und ich hasse diese Tage“) hat der "Frequent Flyer" nur ein Ziel vor Augen: Das Sammeln von Bonusmeilen. Als überzeugter Junggeselle hat er den perfekten Job: Er übernimmt für Firmenchefs die Aufgabe, Mitarbeitern ihre Entlassung mitzuteilen. Wie viele andere Millionen Arbeitnehmer auf dieser globalisierten Welt hat er sich mit seinen Aufgaben arrangiert – schließlich kann er sich nach jedem erledigten Auftrag ins Flugzeug setzen und ein freier Mensch sein - über den Wolken, dort wo die Freiheit wohl grenzenlos ist.

Aber halt, das Drehbuch hat noch etwas anderes mit Ryan Bingham vor: Kurz vor den heiß ersehnten 10 Millionen Flugmeilen, wird dem smarten Vielflieger die junge Natalie Keener (Anna Kendrick) vor die Nase gesetzt. Mit einem neuen Konzept will die Summa-cum-laude-Absolventin aus Kostengründen Mitarbeiter und auch Bingham zu mehr Bodenhaftung zwingen. Wenig später an der Seite von Bingham, an der sie die Vorteile aber auch die Nachteile der fliegenden Freiheit am eigene Leibe erfährt, gelingt es der unerfahrenen Neu-Managerin jedoch nicht, den Vielflieger auf den Boden der Tatsachen zu zwingen, nicht im Beruflichen und auch nicht im Privaten.

Für diese Aufgabe hatte Drehbuchautor und Regisseur Jason Reitman (`Juno`) zuvor eine moderne Mischung aus Alekto und Nemesis – eine moderne Rachegöttin in Form eines weiblichen Pendants zum unsteten Geschäftsmann ins Spiel gebracht, die erfolgreiche Alex (überragend verkörpert durch die für diese Rolle mit dem Golden Globe nominierte Vera Farmiga). Sie ist vom aparten Bonusmeilen-Sammler zunächst so angetan, dass sie ihn zur Hochzeit seiner kleinbürgerlichen Schwester nach Wisconsin begleitet. Doch auch sie wird es nicht schaffen, den Überflieger an den Herd zu locken, denn, so viel darf man verraten, [Achtung Spoiler ----------- ]sie hat längst ihren Platz am Herd einer Familie gefunden - und bis dato die Freiheiten einer Businessfrau genossen – die Rache einer modernen Rachegöttin. [--------- Spoiler Ende]

Und die Moral von der Geschicht´? Zum Glück sind die Drehbuchautoren Sheldon Turner und Jason Reitman klug genug, dass sie ihre Schachfigur des modernen Kapitalismus nicht auf den Boden zurückholen oder gar in den Abgrund stürzen lassen. Ihre Kritik am System, getarnt als luftige Screwball-Comedy, ist viel zu leicht, als dass für den Zuschauer etwas Verstörendes zurückbleiben dürfe. Da hatten andere Regisseure in den zurückliegenden Jahren wesentlich mehr Mut bewiesen. Und wie alle großen Figuren in einem Zeitspiegelbild (Nicholas Cage in „Familiy Man“, Bruce Willis in „The Kid“ oder Tom Hanks in „Terminal“) darf natürlich auch George Clooney am Ende selbst entscheiden, wie es für ihn weitergeht.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Jason Reitman hatte 2007 mit Juno den Überraschungshit schlechthin gelandet, ein Film, der aus dem eher unscheinbaren Indiekino den Mainstream eroberte. Entsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolger, der zwar mit George Clooney einen weit bekannteren Darsteller in der Hauptrolle bietet, aber insgesamt doch weiter dem Indie-Gedanken folgt. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Walter Kirn (deutscher Titel “Mr. Bingham sammelt Meilen”) drehte Reitman hiermit eine Tragikomödie, die sowohl Traditionen als auch moderne Lebenseinstellungen auf den Kopf stellt.[...]

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Hitmanski: It's just a film, cereality...

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn Clooney als Ryan Bingham nicht ganz so zynisch-witzig daherkommt wie einst Eckhart als Nick Naylor in "Thank You For Smoking", so ist doch "Up In The Air" Reitmans rundester Film. Was unter anderem daran liegt, dass sich die gesamte Produktion der doch eher gewollten Indie-Dramatik eines Films wie"Juno" und der over-the-top-Satire-Masche von "Thank You For Smoking" entzieht, und so schon beinahe bodenständig-realistisch daherkommt.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Hätte nie und nimmer erwartet, dass UP IN THE AIR tatsächlich so schwerelos daherkommt. Zwar im doppelten Sinne, da es dem Film teilweise ein wenig an Konsequenz im Kontext zur Kommunikationskritik mangelt, dafür trifft Reitman bei den Figuren umso deutlicher ins schwarze. Ich glaube George Clooney hat nur sehr selten besser gespielt und Vera Farmiga sollte unbedingt häufiger zu sehen sein. Eigentlich ist es die Extra-Portion Würze, die hier aus konventionellem Hollywoodstoff eine leichte, dennoch einfühlsame Wolke macht. Mit Punktlandung in letzter Minute.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Ein wunderschön gedrehter, exzellent geschnittener und, das ist wohl das Wichtigste, sehr origineller Erzählfilm, der eine Figur entwickelt und sie sich dann selbst weiter entwickeln läßt. Die Chemie zwischen Vera Farmiga und Clooney macht ihre gemeinsamen Szenen unwiderstehlich, und das in einem Film, der ohnehin schon mit ausgesuchten Bildern und starken Nebendarstellern zu verzücken weiß. UP IN THE AIR ist aber vor allem Clooneys Film, weil er mit diesem Ryan Bingham den strahlenden Eckpunkten seiner Karriere - Doug Ross und Seth Gecko - einen weiteren hinzufügen kann. Es ist dies auch eine Rolle, die man "mutig" nennen kann; "mutig" eben anders als das, was man gemeinhin darunter versteht (falsche Zähne, Übergewicht, Glatze etc.), sondern "mutig" für Clooney selbst, da Ryan Bingham so viele Züge seines eigenen Lebens aufweist und für ihn so therapeutisch wie traumatisch sein könnte. Denn Jason Reitman macht am Ende den entscheidenden Schritt, der UP IN THE AIR so weit über das gegenwärtige Hollywood stellt; wenn sich zeigt, daß nicht jedem das vergönnt sein kann, was andere für erstrebenswert halten. Wenn Bingham eben doch die Dinge nur überfliegt. Wenn Sam Elliott kommt.

Einziges Manko ist die um die Ecke lauernde Sehnsucht nach erzkonservativen Idealen, die sich ausgerechnet in Anna Kendricks Rolle manifestieren. Aber das kann die Freude über diesen rührenden, anmutigen, komischen und so besonderen Film nicht trüben.

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der cineast

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Wunderbar.


arues

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Sehr schön!


Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Wie etabliert man als Regisseur seine Hauptfigur? Jason Reitman ist es ganz wunderbar gelungen: Er zeigt den Vielflieger Ryan Bingham (George Clooney), wie er effektiv und elegant die Sicherheitskontrollen absolviert, jeder Handgriff, jedes Platzieren des Gepäcks schnell und geschmeidig, das alles flott und pfiffig geschnitten. Seit der Einführung des Werbefachmanns Roger Thornhill (Cary Grant) in Hitchcocks “North by Northwest” wurde eine Hauptfigur nicht mehr so souverän präsentiert. Ein interessantes Drehbuch mit erinnerungswürdigen Zeilen wie „Ich bin die perfekte Frau, um die du dir keine Gedanken machen musst. Ich bin wie du, nur mit Vagina.“, sehr starke Darsteller und viele sehenswerte Details. Ein augenzwinkernder und dabei sehr ernster Film, eine Geschichte über Beziehungen und schwerelose Lebensentwürfe, über das Leben im Kapitalismus und das Gewicht des Lebens. Ein Klassiker, der einige Oscars verdient hätte. (Mehr im Podcast)

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.0Herausragend

So sehr Jason Reitmans grandios geschriebene und inszenierte tiefsinnige und reichlich hinterlistige Tragikomödie an manchen Stellen auch an Fruttero & Luccentinis grandiosen Roman Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz und dann wieder an Filme wie Die Reisen des Mr. Leary mit William Hurt in der Hauptrolle erinnert – mit seiner Mischung aus fein dosierter Gesellschaftskritik, treffender Gegenwartsbeschreibung der allzu realen wirtschaftlichen Krise und subtilem Humor ist dem Regisseur nach Filmen wie Thank You for Smoking und Juno endgültig der große Wurf gelungen. Geschickt verknüpft der Film verschiedene Ebenen miteinander; er funktioniert sowohl als Liebesgeschichte wie auch als treffsichere Parodie auf das moderne Business-Leben, ist dabei stets leicht und elegant und bietet dennoch genügend Anknüpfungspunkte, um einerseits prächtig zu amüsieren und andererseits angerührt zu werden von einer Geschichte, die vieles über unser modernes und gehetztes, allzu effizientes Leben verrät.

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Evie: www.inderzange.de

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9.0Herausragend

In Zeiten der Weltwirtschaftskrise und der kulturellen Angst vor Problemen, bringt jetzt Jason Reitman bekannt durch “Juno” den Film “Up in the Air” raus. Das Drehbuch zum Film entstand schon 2002 und Reitman wollte diesen auch gleich drehen, doch kamen ihm seine 2 Projekte “Juno” und “Thank you for Smoking” zuvor. Und wie auch so viele bassiert auch der Film auf einer Romanvorlage. Walter Kirn schrieb 2001 den gleichnamigen Roman, und stand bis zu letzt eher skeptisch dem Projekt gegenüber, doch als er den Film sah war er begeistert. Mal sehen ob wir das auch sind…

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

[...]Jason Reitmans Film ist manchmal ein feinfühliges Drama, manchmal eine scharfzüngige Komödie, mal charmant, doch in der nächsten Szene schon wieder voller Zynismus.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Wie auch schon in „Thank You for Smoking“ nimmt sich Jason Reitman des sympathischen Arschlochs an; eine Rolle die George Clooney auf den Leib geschrieben ist. Hollywoods Charmeur gelingt in der Rolle des eloquenten Fieslings mit den freundlichen Augen eine eindrucksvolle Leistung. Wie er seine „Kunden“ abserviert, ohne dass diese wirklich merken, wie ihnen eigentlich mitgespielt wird, ist ganz großes Kino. Wenn „Up in the Air“ nun nicht in Gänze perfekt ist, dann liegt das auch an den Gesetzmäßigkeiten Hollywoods, die den Antihelden der Geschichte zwangsläufig in eine tiefe persönliche Krise führen müssen.[...]

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Ulrich Behrens

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9.5Herausragend

St. Louis, Kansas, Tulsa, Wichita, Miama, Detroit, Milwaukee ... Reisen durch die USA, aber die einer ganz anderen Art als Urlaubsreisen. Der Reisende hat ein Ziel: 10 Millionen Flugmeilen zu sammeln. "That's the only point!" Er reist nicht aus Vergnügen, aber es bereitet ihm Vergnügen. Er ist einer jener smarten, charmanten und gut aussehenden Männer, die wahrscheinlich fast jede Frau haben könnten – aber er hat keine. Er hat eine Familie, zwei Schwestern, aber er hat sie auch nicht. Denn Familie, Eigenheim, Liebe – all das interessiert ihn nicht. Er schleppt ein Stück Pappe mit sich herum, das nicht ganz in seinen Trolley passt, darauf Bilder seiner jüngeren Schwester Julie und ihres Freundes Jim, die bald heiraten wollen. In jeder Stadt knipst er diese Pappe vor dem Hintergrund eines Hochhauses oder irgendwelcher Sehenswürdigkeiten und schickt sie seiner Schwester. Ryan Bingham (George Clooney) lebt zwischen Flughäfen, Hotels, Passkontrollen, Firmen, in denen er seine Arbeit verrichtet, und der Firma in Omaha, für die er arbeitet. Ryan lebt in der Luft, und nur bei seiner Arbeit hat er Bodenhaftung. Sie macht ihm Spaß, diese Arbeit.

"Up In The Air" ist weit davon entfernt, seinen Protagonisten ethisch zu verdammen. George Clooney spielt diesen Ryan als sympathischen Mann, der Unsympathisches tut. Aber die Rolle ist nicht als Feindbild angelegt. Reitman will seinen Protagonisten durchleuchten, er beobachtet ihn, etwa auch die eingespielten Verhaltensabläufe am Flughafen (wie er z.B. schneller als die anderen Passagiere durch die Sicherheitskontrollen kommt). Dabei lässt er Humorvolles nicht außen vor, etwa wenn Ryan das Angebot einer Stewardess, die ihm etwas zu trinken reichen will: "Do you want the can, Sir?" missversteht: "Do you want the cancer?" Auch in solchen Szenen zeigt sich die (zumindest über weite Strecken des Films) geradezu groteske und vollständige Involviertheit Ryans in "seine" Welt von Flugmeilen, Job und Bindungslosigkeit, in der er voll aufgeht.

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Ines Walk: film-zeit.de

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8.5Ausgezeichnet

Ein Film über die Wirtschafts- und Finanzkrise. Ein Film über Gewinnler und Verlierer. Ein Film über Lebenslügen, die sich ein jeder baut, um existieren zu können. Ein Film über Generationen, die ihre ganz eigenen Ideale haben. Ein Film über das individuelle Glück. Mit einem sehr guten George Clooney, der aber nichts weiter machen muss, als sich selbst zu spielen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

Schon ganz am Anfang des Kinojahres kann man hier von einem der besten Filme 2010 sprechen. Die herausragende Qualität von „Up In The Air“ wird ganz einfach dadurch deutlich, dass der Film sich bei seiner Inszenierung überhaupt keiner Hilfsmittel bedienen muss, um die Gunst des Zuschauers zu erhaschen und von Anfang bis Ende interessant zu bleiben. Da ist nirgendwo etwas Spektakuläres. Da ist einfach nur das Drehbuch. Ein perfekt ausgearbeitetes Drehbuch, das auf fähige Darsteller zugeschnitten ist und mit tadelloser aber sich fast nie in den Vordergrund rückender Filmtechnik bebildert wird. [...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

[...] Einen Bonuspunkt gibt es für das überraschend klischeefreie Ende, das nicht den zwischenzeitlich stark zu befürchtenden Happy-End-08/15 Verlauf nimmt. [...] Reicht für insgesamt neun Punkte und damit zum bislang besten Film aus dem diesjährigen Oscar-Feld. [...]

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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5.0Geht so

Allerdings ist Jason Reitman, das hat man schon bei "Juno" gesehen, ein konservativer Regisseur, wenngleich ganz flott stets auf der Höhe der Zeit. [...] Zwei törichte Geschichten erzählt dann, von hier aus, der Romanvorlage Walter Kirns hinzugefügt, "Up in the Air". Töricht sind sie, weil sie den Blick auf jede tatsächliche Analyse verstellen und bei sehr simplen Weisheiten - allerdings punktgenau - landen. Die lauten, zum einen: Wahres Glück ist erstens nie sonderlich groß und findet sich zweitens dann einzig im Schoß der Familie. [...] Wirklich spannend ist "Up in the Air", ein in eigentlich jeder Hinsicht mediokrer Film, nur als Symptom. Soll heißen: Die Leute lieben ganz offensichtlich haargenau das Mediokre daran. [...] Er verkörpert eines nämlich in Vollendung: einen jede Konsequenz scheuenden Kuschelkonservatismus; rasch in die Knie gehende Gesellschaftskritik. Er tut zeitdiagnostisch, verkriecht sich in Wahrheit aber einfach unter der Decke. Analyse muss kalt sein, aber der Weg von "Up in the Air" geht nach innen, dahin, wo es so angenehm nestwarm mieft.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Es fällt schwer Jason Reitman-Filme nicht irgendwie zu mögen. Sie sind so fluffig, süffig und von einer baiserartigen Leichtigkeit, die es schwer macht ihnen etwas übel zu nehmen. Zudem geben sie sich regelmäßig den Anschein irgendwie doch ein wichtiges Thema zu umkreisen. (...)

Doch natürlich ist die Auseinandersetzung mit den Folgen von Arbeitslosigkeit nur neckische Garnitur, denn letztlich wird eine klassische Geschichte von einem Mann erzählt, der es geschafft hat sich davon zu überzeugen, das er kein klassisches Familienleben braucht und der dann durch einige einschneidende Erlebnisse diese Sichtweise zu hinterfragen beginnt. Clooney learns to love.

In der Besetzung der Hauptrollen liegt dann auch die Stärke des Films, denn “Up in the Air” fliegt fast ausschließlich auf Clooneys-Charme und der Chemie die zwischen ihm und Vera Farmiga besteht, Anna Kendrick – die unerfahrene, selbstbewusste Kollegin die noch viel zu lernen hat, wird von den beiden fast wie eine Tochter behandelt und verhindert so ein gequälte Dreiecksgeschichte.

Das der Film sehr ernste Themen nimmt und zu Staffage degradiert und dafür sogar noch echte Menschen instrumentalisiert, fällt vielleicht auch erst im Abgang auf, wenn man ein wenig über die doch etwas mutlose Simplizität der Story nachdenkt. Es ist Teil von Reitmans Erfolg (der sich auch in den Oscarnominierungen bemerkbar macht) das er es schafft diese Filme um trendige Themen zu drehen, die irgendwie als “edgy” wahrgenommen werden und doch in ihrem Kern so glatt, konsensfähig und brav sind, das sich wirklich niemand an ihnen stören mag.

Die Attitüde seiner Figuren mag mit dem Code des “Frechen” schäkern, ob nun in “Thank you for smoking” schwarze Witze gerissen werden, in “Juno” ein Backfisch unkorrekt kesse Reden schwingt oder Clooney in “Up in the Air” politisch unkorrektes über Flugpassagiere und menschliche Beziehungen sagt – am Ende ist der Status Quo gesichert. Die Spin Doktoren sind ja im Grunde ganz coole Hunde, die nur wissen wie man “das Spiel” richtig spielt. Juno wird zum Pin-Up-Girl der Pro-Life-Bewegung und George entdeckt, wie wichtig die klassischen familiären Werte sind und ist bereit endlich seßhaft zu werden.

Reitman fordert nicht heraus, serviert leckere Häppchen in einem Film der etwa soviel soziales Gewissen hat wie das Regenwaldsaufen von Günther Jauch.

Und dem kann man ja irgendwie auch nicht wirklich böse sein.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

Jason Reitmans Inszenierung sprüht nur so vor witzigen Einfällen, wobei er von der exzellenten Kameraarbeit Eric Steelbergs, der immer wieder geistreiche Einstellungen findet, von Dana E. Glaubermans beschwingtem Schnitt sowie von der atmosphärisch-dezenten Musik von Rolfe Kent hervorragend unterstützt wird. Mit ausgeprägter Liebe zum Detail wird so etwa veranschaulicht, wie Ryan seinen Rollenkoffer packt, oder auch wie er am Flughafen die richtige Schlange vor der Sicherheitskontrolle auswählt. Ein besonderer Coup des Regisseurs besteht indes darin, immer wieder schnellgeschnittene Sequenzen mit Laiendarstellern, die selbst vor kurzem aus ihrem Arbeitsverhältnis entlassen wurden, in die Handlung einzuflechten. Diese halbdokumentarischen Szenen, bei denen die Betroffenen vor der Kamera von ihrer Sorge um ihre Zukunft und um ihre Familie oder auch von Selbstmordgedanken sprechen, verleihen der Filmhandlung ungeheure Authentizität. Reitmans Satire auf die Globalisierung und auf ein Leben aus dem Rollenkoffer geißelt bei allem Humor eine Gesellschaft, die einen materialistischen, entmenschlichten Individualismus fördert: „In Gesellschaft lebt sich’s besser“, lautet denn auch Ryan Binghams Fazit. „Up in the Air“ plädiert auf witzige, aber eindringliche Weise für Werte wie Liebe, Familie und Solidarität.

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K. Zeckau : film-dienst K. Zeckau : film-dienst

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8.5Ausgezeichnet

Ryan Bingham ein erstaunlich realer Protagonist: weiterhin enorm gut aussehend, vor allem aber eine Figur von großer Einsamkeit und echter Melancholie, die Clooney grandios meistert...voller Wortwitz, leicht, amüsant und doch tief schürfend, wobei es die Inszenierung im Verbund mit Kamera und Schnitt kongenial umsetzt. Der Film gerät dabei nie in Gefahr, sich in den verspiegelten Oberflächen seiner Settings zu verlieren, weil Reitman dieses Porträt eines oberflächlichen Mannes, der am Ende hinter der eigenen Fassade so etwas wie eine Ahnung vom eigenen Selbst entdeckt, komplett unsentimental und doch zugleich liebevoll skizziert.

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Sascha Keilholz: critic.de

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Die George-Clooney-Filme dieser Welt wollen uns immer darauf hinweisen, dass in ebensolcher etwas im Argen liegt. Ganz im Sinne Kevin Renicks wollen sie ein „statement“ abgeben. [...] In diese Reihe gehört nun auch Up in the Air, der so gerne wie ein Independent-Movie und wie ein Jason-Reitman-Film aussehen möchte, aber doch immer wohl kalkuliertes Starvehikel bleibt, das nach dem ganz breiten Publikum schielt und genau so weit unkorrekt ist, wie es noch genehm scheint.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Bei Reitmans vorangegangenen Werken konnte man noch Haare in der Suppe finden („Thank you for Smoking“: in letzter Konsequenz nicht bissig genug; „Juno“: ein bißchen zu gekünstelt auf cool gemacht), bei „Up in the Air“ kann man höchstens noch Schuppen finden. Ein ganz klein wenig geht dem Film im letzten Drittel, nachdem Ryan und Natalie endgültig in die Zentrale zurückbeordert werden und Ryan zur Hochzeit seiner Schwester aufbricht, der Schwung verloren. Dafür wird die Charakterzeichnung noch einmal vertieft und die Story mündet in einem durchaus überraschenden, klassischen HappyEnd-Regeln die Kündigung aussprechenden Schluss, der nahe geht und dabei doch absolut konsequent ist. „Up in the Air“ ist ein zynisch-humorvoller, liebevoll-weiser Film, das bislang beste und dichteste Werk Jason Reitmans, dem das großartige Talent gegeben ist, einerseits wolkenleicht zu inszenieren, andererseits von einer tiefgehenden Lebensschwere zu erzählen, ohne das eine vom anderen auszuschließen. Er bettet Kälte in Wärme, ohne dabei vorzugaukeln, das das Wohlige nicht jederzeit wieder von innen durchdrungen werden kann, was aus sehr individuellen Charakteren sehr universelle Botschaftsträger und aus „Up in the Air“ einen wunderbaren Film macht.[...]

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ChristiansFoyer

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aber nur ein paar ganz kleine, merkt man nicht beim Essen ;)


ThomasWzS

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Yep, so isses, die Schuppen hab ich gar nicht bemerkt, so köstlich war die Suppe :)


D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Reitman hat schon in seinen bisherigen Filmen, Thank You for Smoking und Juno, gezeigt, dass sich auch aus schwierigen Themen ein Feel-Good-Movie formen lässt. In Up in the Air, der die Vorlage Walter Kirns erweitert, ist im Kern sogar unentschieden, wie groß die Fallhöhe ausfällt. Clooney folgt Bingham bis genau zu dieser Kreuzung, wo die Tragödie eines lächerlichen Mannes beginnt - und die komische gebrochene Wandlung eines leeren Menschen endet. Reitman wiederum vermag sogar der anonymen Welt der Flughäfen noch eine Form der Geborgenheit zu verleihen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

"Up in the Air" ist weder zynisch, noch anklagend, noch deprimierend. Es ist eine Komödie, die intelligenteste und vielschichtigste, die uns seit langem aus Hollywood zuflog, und ohne "Avatar" wären ihr einige Oscars sicher gewesen. [...] Wie schon in seiner weisen Schwangerschaftskomödie "Juno" offeriert Jason Reitman den familiären Rückhalt als großen Problemlöser (außer für die Frau an der Brücke). Das ist für eine dermaßen brillante Gesellschaftsanalyse zwar enttäuschend - aber irgendwie konsequent, so lange man das Wirtschaftssystem nicht radikal in Frage stellt. Davon ist Reitman, anders als Wilder, weit entfernt - auch wenn er Woody Guthries linke Nationalhymne "This Land Is Your Land" unter den Vorspann legt.

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Pamela Jahn: ray Pamela Jahn: ray

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8.0Ausgezeichnet

Dennoch ist Up in the Air alles in allem ein hoffnungsvoller Film. Weil er vor Augen führt, dass das Leben ein großes Aneinander vorbei ist, bei dem Chancen kommen und gehen, sich nicht immer die Richtigen treffen. Und dass es trotzdem genügen kann, wenn zwei Menschen für eine Weile daran glauben, dass sie tatsächlich füreinander geschaffen sind. Auch weil Reitmans Inszenierung zeigt, dass Heimat ein Gefühl der Zugehörigkeit sein kann, das weniger mit Familie als mit einem Ort zu tun hat, der Sicherheit und Geborgenheit bietet, ohne Bindungspflicht und nervige Fragen – und das bei nur geringem Aufpreis.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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8.0Ausgezeichnet

Mit unglaublichem Tempo und einem hervorragenden Gespür fürs richtige Timing spult Reitman seine Story ab. In Blitzmontagen werden Leute gefeuert, via Luftaufnahmen und Namenseinblendungen atemlose Ortswechsel vorgenommen, nur, um dann wieder das Geschehen mit spritzigen Dialogduellen zu bremsen. Das sieht nach routinierter Kinotrickkiste aus, und Jason Reitman beherrscht sie.

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TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Für einen Film, der sich „Up in the Air“ nennt, spielt sich das Geschehen hauptsächlich auf der Erde ab. Auf Partys in Miami, in Firmengebäuden, Schulen und auf Hochzeiten. Was im Nachhinein von einem durchaus unterhaltsamen und über weite Strecken überzeugenden Roman übrig bleibt, sind die Namen von fünf Charakteren, eine Handvoll wahllos zwischengestreute Zitate und die Rahmenhandlung eines Mannes, dessen Job darin besteht, anderen Menschen ihre Arbeitslosigkeit mitzuteilen. Aus diesen Zutaten ist es Reitman jedoch nicht gelungen, in Eigenkomposition irgendetwas Nahrhaftes zu kreieren.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.0Sehenswert

Der Film ist glatt wie Glas, gemacht für ein großes Publikum und viele Preise. Es ist beinahe unmöglich, diesen Film nicht zu mögen, selbst wenn der Hauptdarsteller unsymphatische Dinge tut.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Eigentlich ist dies einer der großen Vorteile des Films: Er nimmt den Zuschauer nicht direkt von Punkt A nach Punkt B. Reitman erhöht die Tragkraft der normalen modernen Komödie und lässt sie hoch fliegen.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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9.0Herausragend

Reitman hellt seine beißende Satire ein wenig auf in seinem dritten Film. Er schuf ein Werk, dass die Stimmung Amerikas inmitten der Rezession perfekt einfängt […]. Indem er so vieles in ein Werk packt, hat uns [Reitman] einen der besten Filme des Jahres beschert.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.0Ausgezeichnet

Dies ist keine Komödie. Wenn es eine wäre, könnte man nur schwerlich darüber lachen in dieser Zeit. Es ist aber auch keine Tragödie. Es ist ein genauer Blick auf die Art, wie ein Mann seine Arbeit tut. Zu viele Filmcharaktere haben Jobs, in denen es um Machtausübung, das Töten von Menschen oder Schüler sein geht. Bingham (George Clooney) liebt seine Arbeit. Er will kein Zuhause. Er braucht keine Familie. Er gibt Selbsthilfe-Anleitung darüber, wie man den Rucksack seines Lebens leichter macht.

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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune

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7.0Sehenswert

Am Ende ist “Up in the Air” ein Film über persönliche Bindungen, und wie wichtig – wenngleich schwierig – sie sind. Zeitlich perfekt auf die Wirtschaftskrise abgestimmt […], zeigt sich dieser Film aufbauend und lebensbejahend, und zeigt, dass es Geschenk und Fluch zugleich sein kann, andere Menschen um sich herum zu brauchen.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Indem er die besten One-Liner mit einer ironisch leicht gehobenen Augenbraue von sich gibt, beeindruckt Clooney auf Schritt und Tritt und ist auf bestem Wege, einer der subtilsten Komödien-Schauspieler Hollywoods zu werden. Der Film vertritt die deprimierende Meinung, dass das Land der Helden eigentlich zum Land der Reichen geworden ist, und outet sich daher als waschechte Unterschichten-Komödie.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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7.5Sehenswert

In seinem Kern hat der Film eine ganz simple Botschaft, und zwar das Karrieren nicht alles sind, nicht einmal das Wichtigste im Leben. Aber nur weil eine Botschaft einfacht ist, bedeutet dies nicht, dass sie falsch wäre oder nicht verbreitet werden sollte. Wenige Filme haben sich überzeugender für familiäre Werte ausgesprochen. […] Dieser Film ist viel mehr als die aalglatte Komödie, die er zu sein scheint. Er fängt etwas beunruhigendes ein, was unsere modernen Zeiten prägt.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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6.5Ganz gut

Hier gibt es nichts zu ernsthaftes zu finden, und doch funktioniert das Ganze als eine smarte, leichte kosmopolitische Komödie; es ist ein Snack eher als ein ganzes Essen, aber dafür exzellent zubereitet.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Tiefgründiger als der Trailer erwarten läßt ist Up in the Air ein Denkanstoß für alle Businesskasper, Vielflieger, Goldcardjunies, Flughafenfans. Für alle Frischgekündigten, Arbeit-Suchenden, oder sonst von der Wirtschaftskrise Gebeutelten birgt der Film streckenweise schwere Kost, die Reitmann von Clooney und Konsorten gekonnt servieren läßt.

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alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

“To know Me is to fly with Me”
Fantastisch. Großartig. Bittersüß. Jason Reitmans Tragikomödie spielt im Land der zerplatzten Träume: im Finanzkrisen-Amerika, das von gesichtslosen Großstädten, bankrotten Unternehmen und verschuldeten Familien gezeichnet ist. In dieser Unwelt hüllt sich der vorgeblich gefühlskalte Antiheld des Films in eine künstliche Plastikheimat, die gespickt ist mit Markenprodukten, Kurzbekanntschafts-Smalltalks und einer lässigen Verantwortungslosigkeit, die sonst nur Kleinkindern vorbehalten ist. Als diese von Routinen geprägte Welt bedroht wird, muss der zwischenmenschlich verarmte Protagonist neue (Überlebens-)Wege finden. Jason Reitmans Road/Cloud-Movie hat neben der schönen Geschichte unzählige liebenswerte Details – wie etwa Sam Elliotts Kurzauftritt als Überkapitän Maynard Finch, der seinem „Big Lebowski“-Stranger-Auftritt sehr, sehr nahe kommt – zu bieten, dass man sich fast schämt für die ganzen Lobeshymnen. Aber es ist einfach eine verdammte Wohltat endlich mal wieder ein denkwürdiges Skript verfilmt zu sehen. In dem dann auch noch ein wirklich perfekt gecastetes Ensemble überzeugender Schauspieler den Figuren Leben - sprich Leid und Freud - einhaucht. Gerade George Clooney – obwohl ich beileibe nicht sein größter Fan bin - ist glänzend besetzt. In seiner Rolle als wohl organisierter Business-Drifter hat er noch nie so sehr überzeugt. „Up in the Air“ liefert einen glaubwürdigen Reality-Check für Jedermann in hinreißender Verpackung. So sollte wirklich jedes Kinojahr beginnen!

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Flibbo

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Da hat er wieder recht...


Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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7.5Sehenswert

Manchmal fällt der sprichwörtliche Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm: Jason Reitman, Sohn des Kultregisseurs Ivan Reitman („Ghostbusters“) tritt spätestens nach seinem dritten Film in die Fußstapfen seines Vaters; der hat nämlich seit Jahren keinen so guten Film mehr inszeniert wie der Sohnemann in einem Durchlauf. Nach dem leicht enttäuschenden „Juno“ orientiert sich Reitman wieder eher an seinem Regiedebüt „Thank you for Smoking“. Und siehe da, er findet seinen Biss wieder, der nicht mit dem Zynismus seiner Protagonisten verwechselt werden darf. Einmal mehr ist die Hauptfigur ein Typ, den man eigentlich schon aufgrund seiner Profession hassen sollte – wenn er denn nicht so unverschämt sympathisch wäre. Und genau das ist auch diese feinfühlige und dabei brüllend komische Story, in der ein gewohnt charmant auftretender George Clooney seinen (üppigen) Lebensunterhalt ausschließlich damit verdient andere zu feuern. Und das mitten in der Wirtschaftskrise. Privat ist er eigentlich nur daran interessiert, als siebter Mensch in der Geschichte, die 10-Millionen-Flugmeilen Marke zu knacken. „Up in The Air“ trifft den aktuellen Zeitgeist exakt und vermeidet es, zu einem moralischen Rührstück zu verkommen. Was nicht bedeuten soll, das diese wunderbar erwachsene Komödie um melancholische Denkansätze verlegen wäre. Im unvermittelt schwermütigen Finale rechnet der Film mit postmodernen Individualismus ab, ohne aber ein anderes Lebensmodell zu propagieren. Hinter dem anfänglich kurzweiligen Feel-Good-Movie verbirgt sich ein sensibles, doch niemals sentimentales Werk, das sich auch mal den nötigen Leerlauf gönnt den eine so luftige Story ganz einfach benötigt.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«Up in the Air» ist eine treffsichere Tragikomödie mit brillanter Inszenierung, bissigen Dialogen und grandiosen Schauspielern.

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Kommentare (197) — Film: Up in the Air


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Weltensegler

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter Film, mal was ziemlich anderes. War froh den im Regal gefunden zu haben, irgendwann mal gekauft und auf Abruf abgestellt. Hat heute super gepasst. "To know me is to fly with me." Unser Hauptprotagonist Ryan Bingham ist ein wenig anders gepolt. Er liebt es fast das ganze Jahr über in Amerika herumzufliegen. "Last year I spend 322 days on the road, which means I had to spend 43 miserable days at home." Alles super, bis dieses junge Ding seinem Boss mit einer rekordverdächtigen Reduktion der Flugzeit- und kosten Dollarzeichen in die Augen treibt. Dann müsste Ryan ja die meisten Tage daheim verbringen und wäre kaum noch unterwegs, was er so viel lieber tut bzw. gar nicht anders könnte. Ryan hat sich an diese Routine gewöhnt und würde jetzt aus seiner Traumwelt gerissen werden. Denn die Wirtschaft im Wandel und alle Mitarbeiter mit Familie lieber daheim als ständig unterwegs. Also muss er jetzt erstmal die junge Natalie mitnehmen, um ihr zu zeigen was er macht. Leute feuern und wenig bis kein Mitgefühl versprühen. "How do you sleep at night?" Zum Glück kann sich jeder Mensch inspirieren lassen und durch den Kontakt mit anderen Menschen lernen, dass das was man zu haben glaubt, nicht das Richtige sein muss. Sympathischer kleiner Film, schöne Botschaft, George Clooney hat super in die Rolle gepasst. Gelungen.

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JokerReviews

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mal ehrlich : George Clooney ist doch einfach mal ein echt cooler Typ. Eigentlich egal in welchem Film, irgendwie ist es jedes mal ein Genuss ihn zu sehen. Und hier hat er sich mit Juno Regisseur Jason Reitman zusammen getan und holt noch zusätzlich Vera Farmiga und Anna Kendrick an Bord. Und wer Jason Reitman Filme kennt, der weiß dass er aus wenig, unfassbar viel machen kann. Hinzu kommt seine stets perfekte Musikauswahl, die auch hier wieder vortrefflich ist. Up in the Air ist ein typischer Reitman Film, der eine gewöhnliche Alltagsgeschichte, mit frechem Humor und tollen Schauspielern zu einem mitreißendem Erlebnis macht.

Ryan Bingham hat einen wirklich undankbaren Job. Er reist mit dem Flugzeug quer durch Amerika und muss im Auftrag seiner Firma Menschen entlassen. Dadurch ist er praktisch immer unterwegs und so gut wie nie zu Hause. Auch mit der Liebe klappt es nicht so ganz, obwohl er eine Affäre mit einer Stewardess anfängt, die scheinbar ein ähnliches Leben wie er führt. Doch dann kommt die junge Natalie Keener in die Firma und stellt ein neues und einfacheres Prinzip vor, um die Mitarbeiter zu entlassen : Per Online-Videochat. Dadurch könnte sich das ewige Rumreisen für Ryan bald erledigt haben, doch er will Natalie überzeugen, dass so ein persönliches Gespräch vorteilhafter ist und nimmt sie mit auf die Reise.

Obwohl der Film eigentlich total harmlos ist und auch hier und da sehr witzig ist, war das Ganze doch sehr deprimierend. Ich jedenfalls fühlte mich, als der Film zu Ende war, sehr leer und war unendlich traurig. Jedes mal wenn Clooney hier jemanden entlässt zerreißt es mir das Herz, denn die Reaktionen auf die Entlassung wirken unfassbar echt und authentisch. Am Anfang kommt der Film etwas schwer in die Gänge, zumal viele Begriffe für mich, als kompletter Flug Laie (bin erst 1x als kleines Kind von München nach Berlin geflogen), quasi Fremdwörter sind und ich mich in dem Bereich 0 auskenne. Doch spätestens ab der 20sten Minute schlägt der Film einen neuen Weg ein und zeigt mir wo er eigentlich hingehen will und dann wurde es immer besser und besser.

Ich bin verliebt! Ja, es ist tatsächlich so. Was Anna Kendrick hier wieder abliefert ist unfassbar süß. In einer Szene heult sie aus dem Nichts plötzlich los und diese Szene ist so unbeschreiblich süß, was natürlich an Kendricks unfassbar süßem Blick liegt. Auch ihre Persönlichkeit ist beeindruckend. Wirkt sie am Anfang noch wie eine besserwisserische Ziege, entpuppt sie sich später eigentlich als ganz liebes Mädchen, die einfach nur ein wenig naiv und übereifrig ist. Aber hier geht's ja um George Clooney aber wirklich viel braucht man über ihn nicht schreiben. Es ist halt Clooney mit seiner gewohnt genialen Art. Immer charmant, manchmal ein Arsch und mit den Frauen nicht immer auf einem Zweig. Aber je tiefer man in diese Figur blickt, umso mehr Mitleid empfindet man für sie. Ich glaube diese Rolle ist dem echten Clooney sehr nahe. Dann haben wir noch die wunderbare Vera Farmiga, die hier sogar die Hüllen fallen lässt und wie immer auf hohem Niveau agiert und mit Clooney total im Einklang ist.

Fazit : Ein wunderschöner Film, mit überragender Musik und einer traumhaft süßen Anna Kendrick, von der wir hoffentlich noch viel zu sehen bekommen werden (nicht schlecht für eine einstige Twilight Nebendarstellerin). George Clooney und Vera Farmiga harmonieren perfekt zusammen und alles was hier zu sehen ist, liefert ein komplett glaubwürdiges Gefühl ab. Nur die ein oder andere Szene war nicht ganz so interessant zu verfolgen wie manch Andere. Dennoch ist Up in the Air ein wunderschöner Film, der von Fans von Juno und ähnlichen Vertretern geguckt werden sollte.

8/10

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CHF

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fliegen ist Freiheit.

Freiheit ist ein Segen und ein Fluch zugleich.

Ein Film der Gegensätze, ein Rucksack voller Nichts und eine Hoffnung auf....( no spoiler)

Fazit: Wow, das hat gesessen, schon lange nicht mehr den Nescafe in solcher Höchstform gesehen.

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Realizator

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Bewertung6.5Ganz gut

Vera Farmiga ist so was von geil! uhmmmmmm lecker! Netter Film aber sonst nichts

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Comicverkäufer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ooohhh, so ein netter kleiner Film. Hätte meine Freundin gesagt, sie möchte eine romantische Komödie mit George Clooney schauen, hätte ich wahrscheinlich nur mit den Augen gerollt. Aber mich hat der Streifen angenehm überrascht. Nicht zuuu viel Kitsch, sympathische Figuren und eine Story, die nicht weh tut. Allerdings bleibt auch alles irgendwie an der Oberfläche. Also als Päärchen-Film auch für Männer erträglich, mit Schmunzelfaktor und am Ende sogar etwas, über das man(n) nachdenken kann. Wenn man will.........

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Murphante

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Uuuuuuh der steht schon länger bei mir auf der Vormerkerliste mit 7,5 Points Vorhersage ... das muss einfach ein DUOFILMCHEN werden *ähm* sein ... wie auch immer ... wird schon gut werden !!!


Medardus

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Bewertung6.0Ganz gut

Nö, viel gewollt, viel Peoplepleasing und am Ende doch wieder nur alten Saft in neuen Tüten.

Langweilig und überbewertet.

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John-Bond

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der bewegt und zum Nachdenken anregt...

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist eine tolle Mischung aus Komödie, der Leichtigkeit des ungebunden seins, der Brutalität des Lebens und der Liebe. So gab es Szenen in denen man herzhaft lachen konnte oder die einfach erheiternd waren, aber es gab auch Szenen die sehr bedrückend waren. Da war auf der einen Seite Ryan Bingham als Lebemann, seines Zeichens ungebunden, ohne jegliche Verantwortung anderen gegenüber, der die Leichtigkeit dieses Lebens genießt. Er fliegt durch die Welt, läßt sich in den Luxuslounges verwöhnen und genießt die kleinen Abenteuer die dieses Leben mit sich bringt. Auf der anderen Seite eben wieder dieser Ryan, der die Brutalität des Lebens in die Welt bringt und Mitarbeiter verschiedenster Unternehmen kündigte ohne eigene Gefühle zu zeigen. Für ihn ist es ein Job und er hat die Menschen die er heute kündigt morgen schon vergessen. Die Schicksale dieser Menschen interessieren ihn kein bisschen, genau so wie es die Realität des heutigen Lebens zeigt. Wie er seine „Kunden“ abserviert, ohne dass diese wirklich merken, wie ihnen eigentlich mitgespielt wird, ist ganz großes Kino. Aber eben dieser Ryan Bingham muss feststellen das die Welt nicht nur aus schwarz und weiß besteht, das es auch Liebe und Zuneigung gibt, die zunehmend von ihm Besitz ergreifen. Letztendlich holt ihn dann selbst die Realität des Lebens ein, als er feststellen muss das sich seine erhoffte Liebe als Luftblase erweist und er wieder einsam seine Runden zieht. George Clooney verkörpert den smarten Lebemann hervorragend und er bringt selbst in den Szenen der Brutalität des Lebens eine gewisse Sympathie rüber. Er ist definitiv die Idealbesetzung für den souveränen, vertrauenswürdigen aber auch aalglatten Geschäftstypen. Scheinbar spielend einfach hantiert er mit den ironischen und witzigen Szenen der Geschichte und entlockt dem Zuschauer damit häufig ein wahres Lachen. Aber auch Anna Kendrick als naive aber doch sehr clevere Rationalisierungsfachfrau überzeugt ebenso wie Vera Farmiga als Seelenverwandte von Ryan Bingham die ihn aus seiner kleinen, eigenen Welt herausreißt.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung7.0Sehenswert

"Up In The Air" bietet angenehm leise Unterhaltung mit einer brisanten, aber dennoch nicht verkrampft umgesetzten Thematik und einem hervorragenden George Clooney - ein vogelfreier Protagonist als Supervielflieger Ryan Bingham, der seinen emotionalen Selbstbetrug auch noch als Kündigungsfachkraft ausleben und in beinahe grotesken 'Rucksackvorträgen' zynisch und pseudomodern propagieren darf - stark!
Etwas mehr Tiefgründigkeit hätte dem Film jedoch nicht geschadet, denn trotz der absolut lobenswerten Ansätze kratzt er meist nur an der Oberfläche der sehr komplexen Themen, ohne den Zuschauer dabei wirklich zu bewegen. Die Probleme der Akteure in ihrem privaten und beruflichen Leben sind wunderbar nahtlos miteinander, zu einen gesellschaftskritischen Gesamtbild verknüpft und in sich stimmig. Leider verliert sich der Film im Mittelteil unnötigerweise in einigen beinahe schon kitschigen, langatmigen Szenen, was "Up In The Air" dessenungeachtet aber keinen großen Abbruch tut - alles in allem ein gelungenes Werk, das trotz allem leider recht viel Potenzial verschenkt.

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Grimalkin

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Bewertung5.0Geht so

"Up in the Air" ist qualitativ ein in sämtlichen Bereichen äußerst durchschnittlicher Film. Mut- und belangloses Hollywoodkino, das mit seiner leicht-lockeren Art konservative Werte vermittelt.

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marius.martinez.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Film über das sogenannte "Rucksackleben" mit einem sehr gutem George Clooney.

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sharingwithoutschere

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

VORSICHT SPOILER:
.
.
Ein Film für Einzelgänger. Genau das richtige für mich.
Ich glaube durchschnitts-kompatible Menschen werden den Film stets ein, zwei Punkte weniger wertig besprechen. Tja, so ist das eben.
Und noch eine Runde...

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Gewitter.Kind

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach ein richtig schöner Film mit toller Liebesgeschichte und überraschendem Ende, umgesetzt über den Wolken...

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Adrian Damon

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Bewertung5.0Geht so

Schade, ich dachte er muss am Ende sie feuern und dann kommt noch mal richtig Drama auf... so hat mir jetzt der Knackpunkt gefehlt.

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Audreyfan

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Bewertung7.0Sehenswert

"The stars will wheel forth from their daytime hiding places; and one of those lights, slightly brighter than the rest, will be my wingtip passing over."

"Up in the Air", das ist das Motto von Ryan Bingham. Sein Beruf ist es, Leute zu feuern und dafür reist er durch ganz Amerika von einer Stadt zur nächsten. Er hat sich frei gemacht von allen gesellschaftlichen Lastern. Er hat keine zwischenmenschlichen Beziehungen, kein eingerichtetes Haus, keine Kinder, keine Menschen, die er vermissen könnte und sein Gepäck passt in einen kleinen Koffer. Sein Zuhause ist der Flughafen. Sein Wohnzimmer das Flugzeug, das Einchecken der Guten-Morgen-Gruß und das geschäftige Hetzen der Menschen seine Beruhigungsmusik. Für andere ist es der Horror, lange zu fliegen. Für ihn ist es der Horror, lange auf dem Boden zu sein. Er fliegt und fliegt, sein Ziel sind die zehn Millionen Meilen und wenn er mal am Boden ist, feuert er halt professionell Menschen oder hält Vorträge über sein leichtes Gepäck. Ich denke sehr wenige von uns könnten sich so ein Leben vorstellen, vielleicht würden wir im wahren Leben sogar Mitleid mit so einem Menschen haben. Eine Qualität von diesem Film ist es aber, dass Reitman schafft, dass wir Sympathien für Ryan aufbauen. Sein Lebensstil und seine Philosophie kommt uns nicht wirklich absurd vor, vielleicht gibt es ja auch ganz viele von seiner Sorte. In vielen Momenten strahlt dieses ständige Fliegen sogar einen aufregenden, poetischen Reiz aus, vor allem bei den Sequenzen mit den toll gefilmten Vogelperspektiven von Landschaft, Städten und Wolken. Alles in allem ist "Up in the Air" toll gefilmt und fängt - soweit ich das aus meiner bescheidenen Erfahrung sagen kann - ziemlich gut den Flair des Flughafen und des Fliegens auf. Und so könnte das locker weitergehen, unterlegt mit einem ruhigen, angenehmen Soundtrack, wenn da nicht das alt bekannte Problem auftauchen würde: die Liebe. Oder zumindest die Frage nach der Liebe. Es wird nicht erklärt, warum Ryan sich gerade für so ein Leben begeistern kann und ehrlich gesagt bin ich froh, dass auf diesen psychologischen Ansatz verzichtet wird, das hätte dem Film sicher einiges geraubt. Es stellt sich nur die Frage, ob ein Mensch wirklich sein ganzes Leben ohne zwischenmenschliche Beziehungen leben kann, ohne Anker, ohne Ruheort, eben ohne Liebe. Zuerst ist die Geschäftsfrau Alex für Ryan nur eine kleine Nacht, die man gerne wiederholt, doch als die ehrgeizige, junge Natalie auftaucht mit all ihren romantisierten Idealen, Träumen und Hoffnungen, stellt er sich langsam die Frage, ob er dieses Leben noch lange weiter leben kann. Spätestens nach der Hochzeit seiner Schwester wächst in ihm der Wunsch, auf andere Menschen zu achten, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und er fängt an, seine Lebenseinstellung anzuzweifeln. Doch immer noch schwebt er in den Wolken. Er verweilt zwar jetzt lieber auf dem Boden, doch innerlich ist er immer noch da ganz oben. Bis er schließlich unsanft landet. Die Frage ist jetzt nur: Wird er jemals wieder starten?
Man sollte in "Up in the Air" keine große Botschaft suchen. Der Film ist viel mehr eine Liebeserklärung an den eigenen Lebensstil, an das was man ist, an das was man leben will. Das Ganze unterlegt mit dem schon erwähnten angenehmen Soundtrack und den poetischen Bildern kreiert einen absolut sehenswerten Film, der ein schwebendes, gutes Gefühl hinterlässt.

http://planetofpictures.blogspot.com/2013/07/up-in-air-us-2009-jason-reitman_25.html

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natedb

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Stimme zu, empfand ihn aber nach dem ersten Sichten trotzdem als leicht überbewertet bei den ganzen Lobpreisungen von denen er seinerzeit überschüttet wurde.


alex023

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Tollen Blog hast du da.


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ich mag den echt gerne...er ist chillig aber auch so nachdenklich bei der frage was ist/sollte ein wichtig sein....nunja kann jeder für sich selber entscheiden...

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bjorn.gellert

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film, der mit George Clooney wirklich glänzen kann.
Er zeigt einen Mann, Tag für Tag, in einem Leben, welches er selbst nicht sicher ist, es so zu leben.
Clooney zeigt seine Leistung als Liebhaber, man gewinnt ihn als Zuschauer sehr schnell gern.
Toller Film beim Kerzenschein, mit einer Wendung, die man nicht erwartet und enttäuscht ist.
Mein Fazit: Ich schaue ihn sicher bald erneut!

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michael.grossl

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt Filme, für die braucht man die Ruhe der eigenen vier Wände. Im Kino konnte er mich nicht so richtig überzeugen, doch zu Hause wird er mit jedem Mal besser.
Er besitzt das perfekte Rezept; von allem etwas: tiefgründiger Humor, satirische Momente, Traurigkeit, Nachdenklichkeit und dennoch darf auch mal gelacht werden, wenn z.B. Clooney ins Wasser fällt.
Die überragende Anna Kendrick ist hierbei vollends das Salz in der Suppe als übermotiviertes Naivchen, die sich nichts sagen lassen will.
Irgendwie entspannt mich der Film total. War richtig schöööön!

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Harvey Specter

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Bewertung4.0Uninteressant

Sehr langatmiger Film mit einer interessanten Story. Doch leider nicht mein Fall. Ich war zu oft gelangweilt...

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HimmelHoch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer dieser Filme, die auf den zweiten Blick doch ganz anders sind, als auf den ersten.
Man glaubt, man setzt sich jetzt vor den Fernsehr und lässt 90 Minuten berieseln. Und während man sich berieseln lässt, merkt man, dass das vielleicht alles doch nicht so einfach ist. Auf den ersten Blick meint man, George Clooney als Mr Bingham ist gemäß seines Berufes ein Arschloch, auf den zweiten Blick (und auch erst gegen Ende des Filmes) merkt man, dass ja, er einen unangenehmen Job gerne macht, aber auch, dass er diesem Job, und vor allem den Menschen die es betrifft, doch den nötigen Respekt und vor allem auch Würde zeigt. Eine brilliante Anna Kendrick als Natalie Keener muss lernen, das viele Dinge nicht ganz so sind wie sie scheinen und manches doch gut so ist, wie es ist. Und natürlich eine hübsch anzusehende Vera Farmiga als Alex, die eine perfekte Show aufzieht und genau das ist, was sie nicht zu sein scheint.
Der Film ist einfach anzugucken, gut zu verstehen, nimmt den Zuschauer immer mit und schallt doch lange nach.
Sind Beziehung wirklich Ballast, oder machen sie das Leben wertvoller? Mr. Bingham und auch Natalie Keener lernen, das beides stimmt. Und vielleicht ist das auch gut so.

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