Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf - Kritik

Wall-E

US · 2008 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 0 · Science Fiction-Film, Animationsfilm · Kinostart
  • 8
    J-S-S 09.02.2016, 21:45 Geändert 09.02.2016, 21:46

    Animiertes Endzeitszenario mit einem Hauch Gesellschaftskritik, was eine Geschichte von Leben und Einsamkeit transportiert und eine sterile Welt erschafft, mit etwas scheinbar unmöglichem: Maschinen haben Gefühle.

    Gewagter Pixar der nonverbal mehr aussagt, als andere Filme verbal.

    • 8
      Tobias Severings 07.02.2016, 12:35 Geändert 07.02.2016, 12:35

      Wie Disney das schafft frage ich mich immer wieder! Wortwörtlich überzeugt mich dieser Film sprachlos.
      Auch wenn die Hauptcharaktere nicht viel sprechen gibt es logische und einfache Handlungen, die jeder auch ohne Worte versteht. Wie in jedem Film von Disney kann man auch hier wieder viele Easter Eggs finden mit Anspielungen auf andere Filme der Studios. Auch das berühmte Happy End von Disney kam wieder zum Vorschein.
      Es gibt 8 von 10 Punkten, weil es jetzt gerade nicht mein Lieblingsfilm ist. Aber das soll auch nicht heißen, dass er schlecht ist.

      • 7 .5

        Echt schöner Film

        2
        • 7
          howartwollowitz 11.01.2016, 13:32 Geändert 11.01.2016, 13:32

          Süßes Filmchen.

          • 7
            Jimmy.Valmer 14.12.2015, 00:08 Geändert 14.12.2015, 00:09

            +++ Dieser Beitrag ist ein Kommentar zur User-Wichtelaktion 2015+++

            Zu Beginn werfe ich erstmal ein obligatorisches "Schönen dritten Advent, euch allen" ein :). Unser Freund Benilinus wünschte sich von mir einen Kommentar zu Wall-E. Er wollte wissen, weshalb ich den Film nur mit 4 Punkten bewertet habe.

            Fairerweise habe ich dem Film aus dem Hause Disney/Pixar eine 2te Chance gegeben.

            Was bleibt unterm Strich übrig? Eine charmante liebenswerte Geschichte eines kleinen Roboters, auf dem Weg zur Identitätsfindung. Denn Wall-E saugt tatsächlich das Wissen der Menschheit auf, die die Erde unter Bergen von Schrott zurückgelassen hat. Er entwickelt sogar Emotionen, kann sie affektiert ausdrücken und die Krönung dieser kitschigen Story ist: Er verliebt sich in eine andere Maschine. In Eve :). Und genau das stieß mir bereits früher an diesem Film stark auf.

            Aber geht es hier nur darum? Mir drängen sich eine Vielzahl gesellschaftskritischer Gedanken auf, wenn ich diesen Film sehe. Diese möchte ich in einer These formulieren.

            Was für Disney recht unüblich ist, wird in "Wall-E" die Hybris der menschlichen Zivilisation angeprangert. Die Mannschaft der "Axiom" stellt den grotesken Auswuchs endkapitalistischer Konsumutopie dar. Kein Mensch muss mehr arbeiten. Nicht einmal mehr aus eigener Kraft muss er sich bewegen. Jeder kann den Tag so verbringen wie er möchte und grenzenlos konsumieren. Ermöglicht wird diese Zukunftsmusik durch die vollständige Rationalisierung ökonomischer Prozesse, die jeder menschlichen Arbeit entbehren. Es ist kein Zufall, dass das Schiff, auf welcher diese "Utopie" ausgelebt wird, auf den Namen Axiom getauft wurde. Auf ein solches Prinzip vom Leben könnten sich bestimmt viele Menschen einigen.

            Und tatsächlich spielen auf der Axiom Klassenunterschiede, Nationalitäten, Religion und andere traditionelle Dünkel offensichtlich keine Rolle mehr. Würde man das so präsentieren, würden die meisten Menschen darin eine Utopie erkennen. Das muss ich jedoch kritisch hinterfragen. Der Mensch wurde auf der Axiom fast vollständig gleichgeschaltet, auf ein Minimum an Individualität reduziert. Er wurde fast vollständig zum homogenen Endverbraucher funktionalisiert.

            Denn diese "Utopie" beraubt die Menschen ihrer Individualität und den Erfindergeist. Wo bleibt die Lust am Abenteuer? Wo bleibt die schöpferische Tätigkeit? Wo bleibt die Liebe zur Vielfalt? Wo bleibt da der belebende Wettbewerbsgedanke? Der völlig deregulierte Kapitalismus steuert auf genau solch eine Entwicklung hin.

            Mal ganz davon abgesehen, dass diese Gesellschaftsordnung nicht die geringste Rücksicht auf die Natur nimmt. Wall-E zeigt, welche bizarren Auswirkungen die brutale Verschwendung der Rohstoffe zur Folge hat. Wir reden hier von einer radikalen Ausbeutung der Ressourcen zum Zweck der Befriedigung unendlicher Bedürfnisse. Sind dafür wirklich genügend Ressourcen vorhanden, oder heißt es letztenendes doch, dass einige Menschen von dieser "Utopie" ausgeschlossen werden? Eine solche Gesellschaftsordnung wäre niemals für alle Menschen möglich. Somal es der menschlichen Natur widerstrebt, den eigenen Wohlstand mit anderen zu teilen. Es ist wie beim Lotto. Natürlich kann jeder gewinnen. Aber nicht alle. Der Film lässt zumindest erahnen, dass ein Großteil der Menschheit unter ihrem eigenen Schrott begraben wurde.

            Wäre denn Kannibalismus auf der Axiom auszuschließen? Da verweise ich auf einen anderen interessanten dystopischen Film http://www.moviepilot.de/movies/jahr-2022-die-ueberleben-wollen

            Wenn das die Zukunft ist, dann wäre die Menschheit selbst schuld. Keine Frage. Wir können niemandem dafür die Schuld zu weisen. Denn im Endeffekt, nehmen die Menschen am grenzenlosen Konsum völlig unreflektiert teil und werden somit zum Teil einer Maschinerie ihrer eigenen Zerstörung.

            Die Hauptgefahr geht aber von der Rationalisierung in Form des Autopiloten "AUTO" aus. Dieser hat den Befehl erhalten, die Menschen niemals zur Erde zurückzuführen. Da steht die Menschheit also. Die Maschinerie hat sich bereits soweit verselbstständigt, dass Lebewesen bereits keine Rolle mehr spielen. Die Schöpfung hat ihren Schöpfer überholt. Sie folgt unaufhaltsam der Logik ihrer Bestimmung. Der Mensch ist zu einer Randnotiz der Evolution verkommen. Er wurde wegrationalisiert. Die Entscheidung über ihre Zukunft, trifft also nicht mehr die Menschheit selbst.

            Alles in allem handelt es sich aber immernoch um einen kinderfilm, der handwerklich auch als solcher verpackt ist. Aber es ist durchaus interessant, dass so ernsthafte Themen für Kinder zugänglich gemacht werden. Insofern empfinde ich für diesen Film eine starke Bewunderung.

            Leider geht die eigentliche Warnung unter dem vielen Kitsch unter.

            Jetzt fällt mir eine Neubewertung immernoch schwer. Aber an vielen Erfahrungen reicher ist eine Neubewertung unumgänglich. 7 Punkte

            10
            • 9 .5

              Der Film ist ein absolutes Wagnis im Disney-Universum, selbst wenn Pixar unter der Mickey Mouse-Haube schon selbst für Ausreißer gesorgt hat. Pixars Werke sind erwachsener, weniger schematisch aufgebaut und besitzen eher die feingeistigen Metaebenen eines modernen Dramas als die klassischen Disneys sich je getraut haben darzustellen.

              "Wall-E" startet auch sogleich mit einem subtilen Dampfhammer. Der komplette erste und Teile des zweiten Aktes sind Gesellschaftskritik auf höchstem Niveau. Die Erde völlig vermüllt, die Menschheit geflohen, nur ein Roboter hält die Hoffnung auf eine Rückkehr aufrecht. Neben diesem Fingerzeig ist Wall-E, der Roboter, ein Abbild alter Spaßlegenden wie Buster Keaton oder Charlie Chaplin, was ihm auch sofort Sympathien einbringt. Diese Mischung aus schrulligem Humor und dystopischem Szenario passt wie die Faust aufs Auge.

              "Wall-E" ist jedoch noch weit mehr als das. Mit dem Auftritt von EVE wird der Film um eine ungewöhnliche Romanze erweitert, und bevor der Film völlig zum Stummfilm verkommt, werden rechtzeitig die Menschen hinzugefügt. Damit hält auch die Dynamik Einzug in den Streifen, der mutigerweise mit Tempo und Timing spielt und dadurch so ungewöhnlich wirkt. Erst dieses Nachdenkliche, dann das Direkte und Dynamische - gut, ich kann die Kritik in gewisser Weise nachvollziehen, dass der Stil inkonsequent sein mag, aber erhält sich "Wall-E" auf anderen Ebenen wie den sichtbaren zusammen. Die kritischen Elemente sind immer vorhanden, der Witz variiert auf ähnlichem Niveau und verliert dabei kaum von seinem Reiz, wo andere ihre Munition schon in der ersten Spielhälfte verschießen und dann aufgrund ausbleibender Ideen auf den Storymodus umschalten (müssen). Selbst Pixar wurde in anderen Filmen schon Opfer dieses Vorgehens.

              Dass "Wall-E" dabei stilistisch und handwerklich aus der Reihe tanzt, wirkt auf mich wie ein Geschenk des Himmels. Hier ist vielleicht noch die größte Angriffsfläche zu finden, aber ehrlich gesagt will ich nicht - eben wie bei Disney üblich - immer dieselben Abläufe erkennen und nicht nur verschiedene Settings sehen, die unter dem gleichen Aufbau die Zuschauer blenden.

              Durch diese Verknüpfung vieler verschiedener Elemente wie Drama, Humor, Action und Spannung sowie dem mutigen Unterfangen, das Handwerk einfach mal umzustellen, ist "Wall-E" für mich schlicht der beste Animationsfilm, der jemals realisiert wurde. Wer derart Lachen und Nachdenklichkeit miteinander vereinen kann, gehört einfach auf den Olymp jeder Rangliste.

              • 9
                Jaemb 22.11.2015, 14:04 Geändert 22.11.2015, 14:05

                +tolle story
                +sieht sehr gut aus
                +eine lehrende, nicht soo unrealistische story
                +wall-e ist einfach nur zum knuddeln
                +für klein UND gross

                - zu wenig dialoge

                • 10

                  Was macht Wall-E so genial?
                  Was macht diesen Film zu mehr als simple Animationskost für kleine Kinder?
                  Und meiner Meinung auch zum besten Pixar-und Animationsfilm aller Zeiten?
                  Man braucht nicht groß zu erklären, so wie es in diesem Film der Fall ist.
                  Ohne irgendein Flashback oder irgendeinen Erzähler zeigt uns der Film ein beängstigendes und deprimierendes Bild von unserer Zukunft begleitet mit dem fröhlichen Song ,,Put on your sunday clothes". Wenn wir turmhohe Müllberge und eine trostlose, verdreckte Landschaft sehen und dabei diese fröhlichen Klänge im Hintergrund hören, hat das auf den Zuschauer eine böse Ironie und bringt sofort zum Nachdenken. Es war selten bei einem Animationsfilm der Fall, dass ich schon von der ersten Minute an Gänsehaut hatte. Und was sage ich nur Animationsfilm, ich meine in allen Filmen, die ich bisher gesehen habe.

                  Obwohl die erste halbe Filmstunde sich nur darum dreht, dass wir einem kleinen bemitleidenswerten und einsamen Roboter Müll pressen sehen und dieser sich in eine (von Roboteraugen her) schöne, blauäugige Sonde verliebt, fesselt der Film viel besser als in jedem anderen Film über die Apokalypse. Der Anfang ist einfach so unspektakulär spektakulär und es fällt kein einziges Wort. Doch es sind nicht immer Worte, die uns Menschen berühren können. Wenn unser kleiner einsamer Freund in seinem ,,Zuhause" ein altes Musikvideo sieht und dabei ein singendes Pärchen sieht, das Händchen hält, dann berührt das auf eine vollkommen andere Art und Weise.

                  Pixar muss nicht immer süß und bunt sein. Denn während die Lehre von Filmen wie Toy Story war, dass man wieder jung sein muss um seinen Spaß zu haben, so ist die Lehre dieses Films in einem Satz zu beschreiben: Amerika, du bist fett und faul.
                  Und das ist kein dummer Witz meinerseits, genau das ist die Lehre des Films. Denn wenn wir die Menschen als dicke Faulsäcke in ihren schwebenden Sesseln sehen samt eingebauten Fernseher schockiert es viel mehr als wenn die Menschheit in einem anderen Szenario vollkommen ausgelöscht wurde. Dieses Weltbild liegt der Wahrheit gar nicht mal so fern. Die Botschaft des Films wird so gut rübergebracht, ohne dass irgendjemand eine große Moralpredigt hält, damit wir den Ernst dieser Angelegenheit verstehen.

                  Und selbst wenn eine Roboter-Lovestory sich so kitschig und ungläubig anhört, es funktioniert. Auch hier muss sich Liebe nicht um Worte drehen, man spürt sie einfach, wenn man sie sieht. Denn wenn Wall-E samt Feuerlöscher durch den Weltraum fliegt begleitet mit seiner EVE, dann ist das wahre Schönheit. Wer hier nicht eine Träne des Glücks oder der Trauer vergießt, ist der wahre Roboter.

                  Wall-E hat selbst nach 7 Jahren immer noch kein Staub gefangen und ist immer noch so schön wie am ersten Tag. Ich spreche zwar nicht für die Anderen, aber das ist meiner Meinung nach ein Film, den man einfach lieben muss.
                  Ich liebe diesen Film!
                  Und dafür gebe ich Pixar einen schönen, elektrischen Roboterkuss.

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                  • 10
                    Copacabanasun 11.11.2015, 16:44 Geändert 11.11.2015, 17:06

                    Der süßeste, coolste, lustigste und Liebenswürdigste Roboter den es gibt.
                    Ein Film der mit seiner Art und Weise uns Menschen den Spiegel vor hält und zudem eine realistische Vision zeigt, wie unsere Erde mal aussehen könnte.
                    Der Humor ist Herzerwärmend und die Animationen sind heute immer noch sehr schön..
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                    I LOVE WALL-E!!!

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                    • 10

                      cool!

                      • http://www.isnichwahr.de/sites/default/files/styles/picture_responsive_400x/public/sites/default/files/live/2015-10/234845-taeglicher-picdump-06102015_19.jpg?itok=zGnQjb4k&timestamp=1444120646

                        2
                        • 10

                          Toller Film - Anschauen unbedingt!

                          1
                          • 7 .5

                            Dieser Film hat ja einen unheimlich guten Ruf unter Kritikern und Filmfreaks. Sogar mein Sohn hat ihn schon mehrmals gesehen und ist immer noch begeistert. Also wurde es gestern mal Zeit das ich mir dieses Abenteuer auch mal ansehe.
                            Doch Wall-E ist ehrlich gesagt ein wirklich besonderer Film. Eine Story die so wohl auch noch nicht erzählt wurde und eigentlich eher nicht für einen "Kinderfilm" geeignet ist. Bilder und Effekte die einfach mal groß sind und dann ist da ja auch noch Wall-E. Ein kleiner Roboter der schon seit Jahrhunderten auf der Erde verweilt und den Dreck wegräumt den die Menschheit hinterlassen hat. Er geht Tag für Tag seiner Arbeit nach bis er plötzlich unerwartet Besuch bekommt. Von da an beginnt für ihn ein großes Abenteuer welches er auf seine alten rostigen Tage auch nicht mehr erwartet hätte. Dieses kleine Meisterwerk aus dem Hause Pixar ist zurecht so hochgelobt und und erreicht ein Level des Animationfilms welches man eher von früheren Disneyfilmen oder von Ghibli kennt.

                            8
                            • 10

                              Einer der besten und am besten Gemachten Filme in diesem Segment. Da wäre Kubrick durchgedreht, der Film hat alles und macht alles richtig. Einer der besten Disney Streifen und zeitlos schön.

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                              • 7 .5

                                Sehr schöner Film, perfekt für mich und mein damaliges Date ;-)
                                Die erste Hälfte ist absolut top, leider baut der Film meiner Meinung nach ab dem Raumschiff etwas ab und wirkt nicht mehr so besonders.

                                • 8

                                  Es ist schon beeindruckend, wie man einen Schrotthaufen so viel Leben und Liebe einhauchen kann.

                                  Wall-E ist trotz seiner scharfen Kanten und harten Oberfläche einfach zum Knuddeln. Der Beginn des Films ist auch eher atypisch für einen groß angelegten Animationsfilm. Denn er beginnt ruhig, fast nachdenklich mit leisem Witz. Das ist gut so.

                                  Erst in der zweiten Hälfte dreht er auf und bietet auch den jüngeren Zuschauern eine Menge Action und Gründe zum Lachen. Doch auch hier wird nicht einfach sinnlos drauf los gegagt und gespaßt, sondern es schwingt immer eine gewisse dystopische Melancholie mit. Tatsächlich regt der Film in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken an und kritisiert unseren heutigen Lebensstil und die damit verbundenen Sorglosigkeit.

                                  So verkommt „Wall-E“ keineswegs zu einem sinnfreien Spaß, sondern unterhält jüngere und ältere Zuschauer und weist nebenbei auf einen besseren Umgang mit uns und unserer Natur hin ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. So sollte es sein. „Wall-E“ ist vielleicht der knuffigste, liebenswerteste Roboter der Filmgeschichte und ganz großes Animationskino.

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                                  • 3 .5
                                    TyrantOnion 03.07.2015, 19:19 Geändert 16.08.2015, 02:00

                                    Was ist nerviger als sprechende Tiere?
                                    Roboter die menschlicher daherkommen wollen als Menschen.

                                    Die story ist nicht originell: Konsumsüchtige Menschen haben die Erde durch ihre Gier kaputt gemacht. Der einsame Held findet seine große Liebe.

                                    Die Musik ist lästig, weil sie sich so anbiedert und bemüht ist bestimmte Gefühle in mir wecken zu wollen.

                                    Der Animationsstil ist aus meiner Sicht hässlich und nicht ansprechend.

                                    Der Humor ist primitiv und zielt allein auf die Intelligenz von Kindern ab.

                                    Warum dieser Film so gute Bewertungen bekommen hat, erschließt sich mir nicht.

                                    • 10

                                      Aufgrund der liebevoll und detailreich gestalteten Mülllandschaft und dem sehr menschlichen Verhalten (Müdigkeit am Morgen, Sammelwut von Gegenständen) des Müllroboters WALL•E vermisst man keinen Dialog. Viel passiert über Geräusche und Gesten. In der kunterbunt animierten PIXAR-Welt lassen sich neben der süßen Liebesgeschichte aber auch kritische Töne finden. Das dystopische Menschenbild, welches hier zu sehen ist, zeigt die Menschheit als Abhängige der Wirtschaft und des Konsums. Die Menschen auf der Axiom sind überfressen, können sich deshalb kaum bewegen und lagern alle Dienstleistungen an Roboter und sonstige Maschinen aus. Zudem bietet WALL•E Cineasten zahlreiche filmische wie musikalische Anspielungen auf Klassiker des Science-Fiction-Films. Regisseur Andrew Stanton gelingt somit ein vielschichtiges wie stimmiges Abenteuer, das einfach immer wieder gute Laune macht und nie langweilig wird.

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                                      • 9

                                        Dieser Film ist so liebevoll!

                                        (Fast) Ohne Worte! Ein Meisterwerk Disney's!

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                                        • 8 .5

                                          guter Film. einfach empfehlenswert. Eine Erde ohne Menschen --- was für ein schöner und besserer Ort! Schöne Story. Witzig und lustig. Actionreich.

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                                          • 7

                                            "Wall-E" hat mich ehrlich gesagt doch leicht enttäuscht. Die erste Filmhälfte fande ich richtig stark! Auch ohne Dialoge hat die Sache hier gut funktioniert, die Endzeitatmosphäre ist wunderbar gelungen und es gibt immer wieder atemberaubend schöne Bilder mit großartigen Animationen. Auch hier steckt wieder unfassbar viel Liebe in jedem Detail, die Story ist warmherzig in jeder Minute und auch die Botschaft wird hier gut transportiert. Als dann aber die Menschen im Film auftauchen, flacht der Film in meinen Augen ziemlich ab und sticht für mich ehrlich gesagt aus der Masse der Animationsilme nicht mehr wirklich hervor. In den 90 Minuten gibt es doch die ein oder andere Länge, durch die man sich durchkämpfen muss und mir persönlich hat hier noch etwas der Humor gefehlt, denn gelacht habe ich nicht ein einziges Mal. Irgendwie ist bei mir hier nicht wirklich der Funke übergesprungen, denn da habe ich besonders inhaltlich schon weitaus bessere Animationsfilme gesehen.
                                            Fazit: Handwerklich gewohnt perfekt, aber inhaltlich hat mich "Wall-E" leider nicht so komplett überzeugen können, weshalb es von meiner Seite aus "nur" bei 7 Punkten bleibt!

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                                            • 5 .5

                                              Hi Leute,

                                              dieser Viereckige-Kasten-Roboter in Kettenräder mit Hunde-Fernglasblick ging mir etwas auf den Sack. Verliebt sich noch in eine Super-Robo-Dame und rettet die letzte Grün-Pflanze (das ohne Wasser auskommt) vor so etwas wie der Supercomputer HAL aus 2001. Die bösen Computer sabotieren die fette und faule Menschheit und lassen sie wie Mastschweine, mit einer 24 Stunden Voll-Fütterung, mit Null-Bewegung auf fliegende Liegestühle im Kreis umherfahren. Wenn so mal die Zukunft aussehen soll, dann erschießt mich gleich ... .

                                              Mein Fazit: Nach den Vorschlussbeeren hatte ich mehr erwartet. Naja, kann sein das der Gesellschaftskritisch mit den fettleibigen Amis, Verpackungsmüll und der Fast-Food-Industrie umgeht. Aber mich nicht vom Hocker gerissen hat, sondern im Gesamtbild sogar genervt hat.

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                                              • 9

                                                Klasse.

                                                Ein Film, der eine riesige Botschaft und Atmosphäre hat, und dabei noch mit recht wenigen Worten auskommt. Ein klasse Feeling wird bei diesem Film mitgeliefert.

                                                Sehenswert.

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                                                • 8 .5

                                                  Habe vor Jahren den Film praktisch aus Versehen angesehen, weil ich die Anfangszeit von "Baader Meinhof Komplex" mit Wall-E verwechselt habe. Toll. Als einzigster! Mann! im Kino mit geschätzten 250 Kindern und ihren Müttern. Ich wollte schon das Kino wieder verlassen, da hat der Film einen so nett in den Sessel gedrückt, dass ich bis zum Ende wirklich gerührt und überrascht war. Die Story war gut überlegt, super Animation von Pixar, weich und tänzelnd ins Herz zielend. Wow, ich war überrascht, ein im besten Sinne guter Familienfilm, auch für Väter...

                                                  • 10

                                                    Pixar hats einfach drauf. Keiner kann die Figuren so liebenswert, einzigartig erschaffen. Es braucht eben nicht zwangsläufig eine Menge Dialoge oder 20.000 Gesichtsausdrücke, selbst mit minimalstem Treu-herzig Blick und einem Wort schmilzt man bei Wall-E dahin. Dahinter die bittere Wahrheit, nicht in Zuckerwatte verpackt wie sonst bei so vielen Animationsfilmen. Wunderschön, unterhaltend, nachdenklich machend. Meisterwerk der Animationsfilme.