Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf - Kritik

US 2008 Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Animationsfilm, Kinostart 25.09.2008

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Kritiken (32) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

[...] „Wall-E“ verfügt über eine tonale Flexibilität, wie man sie in dieser Art von Film wahrscheinlich noch nicht gesehen hat: Zwischen zynischer Zukunftprognose, Zitatereigen, subversiven Technikportrait und handfester Zivilisationskritik, bleibt immer noch Platz für die einfühlsamen, die reflektierten, die – auch wenn es paradox klingen – menschlichen Augenblicke zwischen den beiden Robotern. Am Ende keimt nicht nur die frisch gepflanzte Saat in kräftigen Farben, Zuversicht keimt und sprießt ebenfalls in euphorischen Schlenkern und fidelen Schnörkeln. Der Wunschtraum einer ekstatischen Utopie leibt und lebt und wir, die Zuschauer, sind längst Teil davon, bereit, die Uhren noch einmal zurückzudrehen und dem Herzen wieder und wieder Flügel zu verleihen.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Stupid_Motherfucker

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Schnell meinen Duden rauskramen muss -grins-


SoulReaver

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Ach was. :)


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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8.0Ausgezeichnet

Ich bin erstaunt. Ich hätte nicht gedacht, dass WALL-E meine Erwartungshaltung so sehr befriedigen könnte. Teilweise richtig bissig und rundum putzig präsentiert er sich, der Film.
Von Zukunftsvisionen, die so weit hergeholt gar nicht mal sind, und von Androiden, denen "Einsamkeit" durchaus kein Fremdwort ist, und die, trotz einer geringen Sprachfähigkeit, auch so etwas wie Gefühle füreinander entwickeln.
Die ganze Optik ist dabei schlichtweg atemberaubend. Höchstdetailierte Häuserschluchten, Kamerafahrten, die das Herz eines jeden Filmliebhabers höher schlagen lassen, das Gefühl, jedes Staubkorn einzeln zu erkennen, und die absolute Emotionsgewalt eines "Gesichts", das nicht einmal ansatzweise so etwas wie Muskeln darin besitzt.
Ja, WALL-E brilliert auf vielerlei Ebenen: Als sanfte, zutiefst unschuldig anmutende Romanze, als in niedliche Kinderoptik verpackte Gesellschafts- und Konsumkritik, als eine einzige große SciFi-Hommage (zumindest die Szenen auf der Axiom) oder aber einfach nur als aberwitziges, durchweg kurzweiliges Abenteuer für die ganze Familie. Keine Frage, funktionieren tut er auf jeder dieser Ebenen.
Der erste PIXAR-Film, den ich uneingeschränkt in mein Herz schließe, so, wie Wall-E seine EVE. Ich bin wirklich sprachlos. Fantastisch.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

Für “WALL-E” gibt es an dieser Stelle eine unbedingte Sehempfehlung. Pixar gelingt mit “WALL-E” wieder einmal das Kunststück die Animationstechnik auf ein neues Level zu heben und gleichzeitig eine packende Geschichte mit sympathischen Charakteren zu schaffen. Und das selbst, wenn die Hauptfiguren wie in “WALL-E” Roboter sind! Respekt!

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Brentano

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Respekt vom ebenso verwerteten Verwertungsobjekt das anderen Verwerteten bei der Säuberung des Verwertungsareals beglückt zuschauen darf, ahso?


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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8.5Ausgezeichnet

Was früher die Handgezeichneten Trickfilme aus dem Hause Disney waren sind heutzutage die animierten Werke aus dem Hause Pixar. "Wall-E" von "Findet Nemo" Regisseur Andrew Stanton hat es nun geschafft sich die Krone des animierten Kinos zu erobern und dies nicht nur durch seine perfekte Technik, seinem liebenswerten Humor und dem immer wieder genutzten "Oh wie Süß" - Faktor sondern durch seine Vielschichtigkeit. "Wall-E" verbindet nämlich gekonnt romantische Komödie mit beeindruckendem Sci-Fi Material. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger, vergnüglicher Film für Groß und Klein der sich ohne großen Aufwand dazu noch differenziert mit Schattenseite der Modernität auseinandersetzt ohne dass dieser Anspruch zu aufgesetzt oder gar störend wirkt. Einer der neben den Autoren und dem Regisseur für diesen Erfolg verantwortlich ist, ist Ben Burtt, eine lebende Legende der Töne, der bereits verantwortlich für so markante Sound war wie Darth Vaders Atem oder das flirren der Lichtschwerter war. Burtt ist es zu verdanken dass die Welt von "Wall-E" erst so richtig plastisch und greifbar ist und bevor man merkt dass in der ersten Hälfte mehr gesummt, gequiekt und gepiepst wird als gesprochen hat man sich daran bereits gewöhnt und man muss sich an die ersten richtigen Worte im Film erst einmal wieder gewöhnen. Bleibt noch zu sagen dass sich die Konkurrenz einmal Gedanken machen sollte, denn die Werke von Pixar haben sich in den letzten Jahren erzählerisch wie inhaltlich weiterentwickelt.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Manchmal sollte man es einfach den Bildern überlassen, Sprache zu geben.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Wenn die Künstler von Pixar ans Werk gehen, spielt es keine Rolle, ob die Protagonisten Ratten, Fische, Autos, Spielzeuge oder nun eben Roboter sind – die Gefühle werden glaubhaft und berührend vermittelt. Verpackt sind sie im Fall von «WALL•E» in eine fantastische Geschichte, die lauter verzaubernde Bilder und Details bietet.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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10.0Herausragend

Obwohl es ein Kinderfilm ist, spricht der Film trotzdem jede Altersgruppe an und ist für jeden faszinierend. Ob jung, ob alt, WALL•E wird jeden mitreißen, begeistern und bewegen. Die Story ist leicht verständlich genug für jeden und trotzdem so ansprechend, dass wirklich jeder den Film gesehen haben sollte.

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sushi25: movie-fan.de

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10.0Herausragend

Pixar hat hier einen bezaubernden Liebesfilm abgeliefert, der fast ohne Dialoge auskommt. Vor einem vollkommen deprimierenden Hintergrund, einer vermüllten, kein Leben mehr ermöglichen Erde, finden sich 2 Roboter.

Hinter der vordergründigen Geschichte verbirgt sich jede Menge Kritik an Umweltverschmutzung, an Anonymisierung der Gesellschaft etc.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Wie immer ist bei Disney/Pixar die Botschaft, die vermittelt werden soll, recht trivial: Leute, hört mit der Umweltverschmutzung auf, laßt euch nicht von technischen Spielereien wie Autos, Fernbedienungen usw. zu verkrüppelten Wohlstandsmenschen degradieren, etc. etc. Aber wie immer charmant vorgetragen, so dass die zuckersüß-kitschige Story sehr erträglich bleibt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Wo früher noch das Geschichtenerzählen im Vordergrund stand, ist es nun eine altbekannte Liebelei in einer neuen Verpackung. Die Pixar Leute verstehen aber ihr Handwerk und sorgen dafür, dass die Gags zünden und man dem liebenswürdigen Charme der Charaktere, allen voran Wall-E, einfach nicht widerstehen kann. Wen Wall-E völlig kalt lässt, der würde auch Bambi auf den Grill schmeißen. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

Und so ist der seltene Fall eingetreten, dass ein Film, auf den ich mich mit großen Erwartungen gefreut habe, diese auch tatsächlich erfüllt hat. Dabei schafft es “Wall-E”, trotz aller Niedlichkeit und Zucker-Schock, nicht all zu kitschig zu werden, sonder an manchen Stellen eher unerwartet “düster” und traurig. Würde man die Roboter durch Menschen ersetzen (sind die Roboter in diesem Film doch menschlicher als die Menschen), wäre es ein ziemliches Blutbad. Da dies ein Kinderfilm ist, kann man nur hoffen, dass die Kinder diese Parallele nicht ziehen. Halte ich auch nicht für wahrscheinlich, da die niedergemetzelten Roboter eh die “Bösen” sind und scheinbar nichts menschliches und liebenswürdiges an sich haben, sozusagen die Roboter unter den Robotern. Und die Bösen habens ja eh nicht anders verdient. Aber bitte nicht falsch verstehen: Trotz dessen ist die Story witzig und voller Anspielungen. Dabei kommen die Witze meist ohne Worte aus, doch Wall-E kann auch mehr Emotionen ausdrücken, als man es einem Roboter je zutrauen würde. Die Animationen des neuesten Pixar-Films sind herausragend. Mehr muss man dazu nicht sagen, dass muss man gesehen haben. Alles, was was Pixar ab jetzt an schlechten Animationen abliefert, muss Absicht sein.

Die Story ist, erwartungsgemäß, eher simpel, die Umwelt-Botschaft wird einem zwar mit dem Holzhammer übermittelt, was bei diesem Thema aber nicht weiter schlimm ist. Ich glaube eh nicht, dass sich ein Kind nach “Wall-E” weitere Gedanken dazu macht. Die Knuffigkeit des Roboters und die Witze stehen dafür viel zu sehr im Vordergrund.

Leichte Abzüge gibt es dennoch - irgendwann kann man Wall-Es Gefiepe und Getute nicht mehr ertragen und EVEs “Wall-E!” nervt auch etwas. Die Menschen sehen im Gegensatz zum Beginn des Films zu comichaft aus (am Anfang sind es Real-Schauspieler). Doch all das fällt eher weniger ins Gewicht, der Rest ist super.

Fazit: Ansehen!

http://xander81.wordpress.com/2008/09/28/kritik-wall-e/

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

Technisch hervorragender Animationsfilm, der jedoch den Charme der vorherigen Pixar-Abenteuer vermissen lässt und mich leider Gottes völlig kalt gelassen hat.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Wenn das Drehbuch erst den Satz "Ich liebe dich" vorschreibt, hat der Film im Grunde schon verspielt. Show Me, Don't Tell Me! Und Auftritt "Wall-E". Beim fortan unter Disney-Dachverband im Haus der Maus produzierenden Pixar-Studio hat man Spielzeug, Fischen, Autos und Ratten das Sprechen beigebracht. Der letzte Erdbewohner allerdings ist der Trickschmiede erster Animationsheld, dem fast gänzlich die Worte fehlen.

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Khitos: Kälte Reich

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8.5Ausgezeichnet

Wie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Diesen kleinen Roboter, der in erster Linie wohl direkt mit Nummer 5 assoziiert wird. Wie gerne würde ich jetzt eine Review über einen Roboter schreiben, der nur darauf hinaus ist süß zu sein und damit alle Kinder, Jugendliche, Maschienen, Erwachsene, ja, alles auf dem Planeten Erde um den Finger zu wickeln. Pixar ist gewitzt. Pixar ist verdammt gewitzt. Da verniedlichen sie zuerst ein sonst verhasstes Tier, die Ratte, und kommen dann mit einer Blechbüchse an, verpassen ihm die essentiellen Kulleraugen, einen multifunktionalen, mobilen, kleinen Körper und platzieren ihn auf die Erde. Alleine. Die rhethorische Frage: Wie reagiert das Publikum darauf?
Wie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Ich kann es aber nicht.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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9.0Herausragend

Auch wenn die Satire etwas grob und die «Rettet den Planeten»-Botschaft überdeutlich ist: Allein das erste Drittel von «Wall-E» ist für die Animationsfilmewigkeit gemacht. Man hätte dem kleinen Roboterkerlchen auch gern einfach endlos weiter zuschauen können bei seinen Aufräumarbeiten in einer verlorenen Welt.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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9.0Herausragend

Die verblüffend realen Settings wurden unter der Regie von Andrew Stanton mit viel Liebe zum Detail animiert. Noch bemerkenswerter aber ist die Stille und Langsamkeit dieser Szenen. Wall-E schließt nicht nur damit an den Beginn des US-amerikanischen Unterhaltungskinos an. Charlie Chaplins romantischem Stummfilm City Lights erweist er dabei am deutlichsten seine Reverenz.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] „Wall-E“ lebt – für erwachsene Zuschauer - letztlich nur von seinem treuherzigen Blick und seinem „Knuffel-Faktor“, mit dem in jeder Filmminute kokettiert wird. Immerhin: einer angerosteten Maschine dermaßen viel Herz zu verleihen – das schafft vermutlich wirklich nur Pixar. Für meinen Geschmack war das aber viel zu wenig, um einen wirklich unterhaltsamen Film auszumachen. Im Grunde nicht anders als der frisch angelaufene „Wanted“: Optik hui – Story pfui.

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Evie: www.inderzange.de

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9.5Herausragend

Oh man wie genial war "Wall-E" bitte????
Der Film hat irgendwie alles super Charaktere, schöne Story, was zu lachen aber auch was trauriges und Gesellschaftskritik ist auch dabei. Wirklich einfach nur perfekt. Und die Figur Wall-E ist soo genial ich hoffe darauf noch mehr zu sehen, so liebenswürdig...

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.5Herausragend

Weil die Geschichte so gelungen ist und neben einer gehörigen Portion Humor auch unterhaltsame Zivilisationskritik ohne erhobenen Zeigefinger sowie zutiefst bewegende Momente beinhaltet, ist Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, das lange nachwirkt und das eine ganze Menge Ansatzpunkte für Diskussionen im Familienkreis bietet – und was kann ein Film dieses Genres neben einer vergnüglichen Zeit im Kino eigentlich mehr leisten?

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Eine Handlung im engeren Sinn lässt sich dabei zunächst nicht ausmachen. Stanton zeigt vielmehr Impressionen aus Wall-Es Alltag, von seiner Arbeit zwischen den Müllbergen, seiner ungewöhnlichen Freundschaft zu einer Kakerlake und seinem Zuhause, das er – man neigt unweigerlich zu diesem Vokabular – mit viel Liebe zum Detail in ein echtes Schmuckkästchen verwandelt hat. Pixars Trickkünstler erschaffen aus einem seelenlosen Roboter einen richtigen Sympathieträger, der die Herzen des Kinopublikums im Sturm erobern dürfte.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Hier ist „Wall-E“ vor allem ein Super-Spaß angefangen bei kleinen Reinigungs-Robotern, die unermüdlich wie ein Schweizer Ricola-Vertreter Dreck auffegen. Es ist wunderbar wie die an sich unförmigen Figuren menschliche Regungen erhalten, Wall-E tanzt sogar zu seinem Lieblings-Video „Hello Dolly“. Nicht nur die liebevollen und ideenreichen Zeichnungen, vor allem auch die Roboter-Geräusche vom Sound-Designer Ben Burtt, der schon R2D2 akustisch Leben einhauchte, erschaffen die ungemein sympathischen Charaktere. Hinzu kommen grandiose Weltall-Ausflüge, eine wunderbare Sternenreise und wie immer bei Pixar zahlreiche Zitate: Aus der Weltraumgeschichte („2001“) ebenso wie aus der Firmengeschichte, etwa beim total ergrauten iPod in Wall-Es Garage. Denn Apple-Chef Steve Jobs führt gerade auch Pixar und Disney zum Erfolg.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Vor zwanzig Jahren sind Ally Sheedy und Steve Guttenberg mit Johnny durch die Gegend gehuscht. Gut möglich, dass die aktuelle Generation, die zum Großteil ja noch nicht mal A New Hope gesehen hat, mit den Namen Sheedy und Guttenberg gar nichts anfangen kann. Und Short Circuit, zu deutsch Nummer 5 lebt!, haben sie eventuell auch noch nie gesehen. Dabei dient John Badhams Film – Badham kennt die Generation wohl auch nicht (mehr) – als Inspiration für Pixars neuesten Kinohelden. WALL•E ist von seinem äußeren Erscheinungsbild fraglos Johnny aus Short Circuit nachempfunden, während seine naive Psyche Ähnlichkeiten zu Steven Spielbergs E.T. – The Extraterrestrial offenbart. Und da WALL•E zu einem Teil auch im All spielt, kommt Regisseur Andrew Stanton auch um Verweise zu Stanley Kubricks zeitlosem Meisterwerk 2001: A Space Odyssey nicht herum. Also viel geklaut und wenig eigenständiges? Nicht unbedingt. Natürlich sind viele Komponenten von Pixars Neuem nicht sondern neu und die Referenzen tun ihr übriges, doch obschon Stanton eine recht spannungsarme und einfach gestrickte Geschichte erzählt, kann sein Film die meiste Zeit hinweg unterhalten.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Es ist nicht nur der Wunsch eines jeden Ingenieurs, eine Maschine zu bauen, die dem Menschen so ähnlich ist, dass man die beiden auf den ersten Blick gar nicht mehr differenzieren kann. Seit Anbeginn der Filmgeschichte ist es nämlich auch der Traum einer jeden Maschine, menschliche Züge anzunehmen, ja sogar vollkommen menschlich zu werden. So nahe sie dem Menschen physisch auch kommen mögen, das Fleisch das Metall penetrieren mag, so werden sie doch nie so etwas wie einen Verstand oder eine Seele besitzen. Gefühle scheinen ihnen also auf ewig vorenthalten zu bleiben. Nicht so bei WALL•E, der durch das Hinterherräumen menschlicher 'Überreste' den Lebensweg eines Menschen einschlägt. Seine Lunchbox im Gepäck, macht sich der gute jeden Morgen auf gen Arbeit, die er sauber verrichtet. Pünktlich zum Feierabend kehrt er dann nach Hause zurück, zieht die Schuhe beziehungsweise Ketten aus, schaltet den Fernseher und iPod ein, gibt seinem Haustier, einer Kakerlake, etwas zu essen und räumt noch etwas auf. Home Sweet Home.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Pixar wie gehabt. Wall-E setzt gnadenlos auf Kulleraugen und Niedlichkeit. Die Animation ist diesmal wirklich sehr gut, aber dennoch wollte der Funke bei mir nicht zünden. Ich hab mich in den 8min Vorfilm mehr amüsiert, als in den folgenden zum Teil sehr langen 109min, die man mit dem zirpenden Komposter und seinem ballernden Love-Interest verbringt. Die Story ist so dünn, das sie auch bei großer Schrift keine DIN-A4-Seite füllen würde. Ob man Wall-E also mag, wird wohl vor allem davon abhängen, ob man sich für den Permaniedlich-Bot erwärmen kann und ihm auch kleine Lässlichkeiten wie metaphorischen Date-Rape und kleinere Massaker an gegnerischen Robots nachsieht. Wall-E lebt von seiner Animation, aber auch die kann streckenweise nicht davon ablenken, das die Handlung auf der Stelle tritt und im Grunde wenige Gags ad infinitum wiederholt werden. Die Konsumkritische Öko-Haltung des Films, dürfte sich auch spätestens dann als Lippenbekennnis entpuppen, wenn man demnächst beim Fast-Food-Anbieter der Wahl das Wall-E-Menue bekommt und die Spielwarenläden mit Merchandising zum Film vollgestopft werden... Wall-E? Nix für mich.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

Pixar hat es wieder getan! Nur ein Jahr, nachdem das Traditionsstudio aus Kalifornien mit Ratatouille neue Maßstäbe in punkto Animation und Story setzte, bringt es mit Wall-E einen Film in die Kinos, der seinem Vorgänger zumindest technisch weit überlegen ist. Regisseur Andrew Stanton (Findet Nemo) hat gut daran getan, mit der Realisierung des Projektes 13 Jahre zu warten, denn erst die moderne CGI-Technik machte es möglich, den blechernen Figuren eine derartige lebensechte Emotionalität einzuhauchen, wie es noch kein Animationsfilm vorher vermag. Wer einmal in die treuen Augen der kleinen Müllpresse gesehen hat, wird dieses einmalige Kinoerlebnis nie wieder vergessen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Ähnlich wie bei seiner ersten Eigenregie setzt Stanton auf liebenswerte Figuren und eine pfiffige Story, die optimistische sowie tragische Elemente verbindet. Die technische Realisation mit verblüffend realistischen Hintergründen entspricht dem gewohnt richtungweisenden Pixar-Standard. So werden mit dem nunmehr neunten Projekt des Animationshauses neue Höhenflüge bewältigt, die auch oder gerade Erwachsene begeistern werden. Weitgehend dialogfrei entfaltet sich die hochemotionale Geschichte vom kleinen Haushaltsroboter, der sich aus Liebe auf das größte Abenteuer seines Lebens einlässt. Und doch ist es auch ein Film zum Hören - dank der Geräusche von Soundspezialist Ben Burtt, der bereits R2D2 eine Stimme und Seele verlieh. In WALL-E sind die Menschen inzwischen zu allesamt übergewichtigen, quallenartigen Konsumkreaturen mutiert. Sie laufen nicht mehr, sondern lümmeln in schwebenden Fernsehsesseln herum, starren auf virtuelle Monitore direkt vor ihren Augen und nehmen ununterbrochen Flüssignahrung wie "Pizza-Drinks" zu sich. Diese unverhohlene Satire auf die grassierende amerikanische Wegwerf-Kultur hätte ohne weiteres bösartig ausfallen können, doch Stanton entschärft diese Spitzen, indem er...

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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Das Ende ist offen gesagt bekloppt. Aber dies sind verzeihbare Sünden eines Films mit so großer visueller Reichweite und einer riesigen familiären Anziehungskraft.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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10.0Herausragend

Ich will nicht zu viel verraten - nicht weil die Handlung von Geheimnissen und Überraschungen abhängt, sondern weil der Film ein derart gekonntes und schönes Werk ist. Das Production Design von Ralph Eggleston, die brrrrrrrps und pieeeps der Roboterstimmen (Ben Burtt braute diese Symphonien zusammen), und die drastischen Farbschemen (selten hatte eine einzige grüne Pflanze so viel visuelles Gewicht!): Alle Elemente fügen sich in eine einheitliche Kreation ein.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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10.0Herausragend

WALL·E ist futuristisch, lustig und phantastisch zugleich. Der Film erzählt ein außergewöhnlich fesselndes Abenteuer, mit nicht minder faszinierendem Humor, Herz und unvergesslichen, wie auch liebenswürdigen Figuren.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Pixars Wall-E bietet tatsächlich drei Dinge auf einmal: Einen mitreissenden Animationsfilm, visuelle Verzauberung und eine ordentliche SF-Story.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.0Herausragend

Zweifellos eine ernsthafte (wenn auch sehr simple) Öko-Parabel, aber gleichzeitig eine entwaffnend süße Liebesgeschichte, die in ihrer emotionalen Reinheit geradezu Chaplinesque wirkt.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Das erste gute Drittel, das alles ist, was "I Am Legend" beispielsweise nicht war, die erste Dreiviertelstunde dieses Films also, ist das schönste, rührseligste und liebenswürdigste, das ergreifendste, aufrichtigste und wahrhaftigste, und das komplexeste, vielschichtigste und schlicht spektakulär unspektakulärste, was der computergesteuerte Animationsfilm je hervorgebracht hat. [..] "WALL-E" ist dabei ein universeller Film, der eine eigene Kinosprache entwickelt, der sinnästhetisch neues Terrain beschreitet und eine Brücke schlägt zwischen der Methodik und Funktionsart des Stumm- und Tonfilms. [...]

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Kommentare (343) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf


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Bagheera

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich wollte ihn mögen. So richtig. Aber er war nur mittelmäßig. Den Anfang fand ich wie viele anderen auch sehr schön. Aber dann, so langsam als die Liebesgeschichte an Fahrt gewann, wurde es mir einfach zu kitschig. Ich bin kein Retro-Fan und bin eher genervt von diesem Trend, daher ging mir dieses 50er-Jahre-Musical, das im Film immer wieder und wieder abgespielt wird, eher auf den Senkel als zur Romantik beizutragen. Desweiteren wurde Wall-E während dem Film immer "schulziger", so selbstlos und nur noch liebestoll. Sprich: er verwandelte sich in die perfekte Moralapostel, da halfen auch die Niedlichkeitspunkte nicht drüber weg. Meh. Schade.

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DocArroway

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Bewertung7.5Sehenswert

"Wall-E" ist wohl in jeder Hinsicht ein ungewöhnlicher und dadurch auch ein mutiger Film.
Das sich die Leute von Pixar getraut haben einen Film vorzulegen, der in den ersten vierzig Minuten praktisch ohne Dialoge auskommt zeugt schon von Chuzpe. Umso erstaunlicher ist es, dass das Experiment funktioniert. Obwohl der Titelheld nicht sprechen kann, baut er zum Publikum eine echte Beziehung auf. Man kann einfach nicht anders, als den kleinen Blechkameraden ins Herz zu schließen. Man hat wirklich Mitleid mit ihm, weil er so ganz allein ist und, abgesehen von einer Küchenschabe, keinen Freund hat.
Leider hat der Film auch einige Längen, da die Handlung eigentlich doch recht dünn ist. Visuell ist "Wall-E" dabei aber genauso perfekt gemacht, wie alle Pixar Werke. Die Animationen wirken absolut photorealistisch und tragen dadurch stark zu leicht depremierenden Atmosphäre zu Beginn des Films bei.
Vor allem aufgrund der herzigen Hauptfigur ist "Wall-E" ein Beweis dafür wie kreativ die Künstler von Pixar sind. Alle anderen Trickstudios in Hollywood können sich davon wirklich eine Scheibe abschneiden.

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ElsaWaltz

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Bewertung9.5Herausragend

Ich möchte bitte WALL-E geliefert bekommen ♥

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Foso

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Bewertung7.5Sehenswert

Wall-E Roboter ist so allein
Wall-E will nie mehr so einsam sein
Er sucht eine Roboterbraut mit blauen Augen,
Um sie zu küssen und berühr'n,
Und an ihr rumzuschrauben...

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Centipede

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Mir reicht es langsam mit dieser ständigen Singerei! Ja ist klar ist ein Disney Film aber was soll das bitteschön? Bevor ich den Film angemacht habe, habe ich gebetet, dass die bitte nicht so viel herumträllern werden. Und siehe da, es fängt ja gleich schon am Anfang an! Ich bin ja eh schon kein Freund von diesen Animationsfilmen aus den Computer, daher muss ich mich eh schon überwinden, mir solche einen Film anzugucken. Jetzt also, nach einiger Zeit habe ich mich entschlossen mir Wall-E anzusehen und ich bin nach den ersten Sekunden entgeistert. Das selbe hatte ich auch bei Frozen (Die Eiskönigin – Völlig unverfroren) gehabt, nur habe ich dort länger durchgehalten, bevor ich ausgemacht habe. Ich weiß das solche Filme für Kinder gemacht werden aber kann so ein Film nicht mal ohne das Gesinge auskommen? Jetzt habe ich eine Frage an euch Moviepiloten und Moviepilotinen, wird in diesen Film viel gesungen??? Ich hab ja eigentlich nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen aber sie müssen passen und stimmig sein und dürfen nicht nur den Selbstzweck dienen und sollen mich nicht aus der Stimmung des Films kicken. Habe mich wie gesagt auf diesen Film gefreut, nur bin ich es langsam leid, dass man mir den Gesang inklusive Noten immer um die Ohren ballert. Danke schon mal im voraus für eure Antworten!

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wertikaner

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@ Centipede .Kommi von Drachenzähmen zieh ich mir dann sicher rein. Muss wohl in Teil 2 gehen, nicht freiwillig.


Centipede

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@ Wertikaner der soll aaber ganz gut sein. ;)


B.Snyder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wall-E ist in mehrerlei Hinsicht ein richtig starker Film. Der Film schafft es mit wenig Worten auszukommen und doch weiss man genau was einem die Hauptcharaktere sagen und welche Emotionen sie einem vermitteln wollen. Und genau das macht den Charme aus und schafft eine besondere Atmosphäre. Der Soundtrack unterstützt die Handlung sehr gut und macht auch dem letzten klar welche Stimmung gerade herrscht. Dazu kommt eine ordentliche Portion Kritik an der Gesellschaft (Müllentsorgung & Die Leute werden zu bequem, um nur zwei zu nennen.) Das Größte für mich ist aber wie menschlich dieser Film ist. Man kann sich wunderbar mit dem tollpatschigen Wall-E oder der zielbewussten EVA identifizieren. Die Maschinen wirken viel menschlicher als die Menschen selbst. Die Charakterentwicklungen der Hauptcharaktere sind ebenfalls gut und konsequent durchgezogen. Im zweiten Teil des Films misfällt mir etwas die Action. Aber alles in allem ein Film den man sich angucken sollte. Klare Empfehlung von mir.

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll nach Pixars Ratatouille noch kommen?

Wie kann dieses unglaublich gute Animationsmeisterwerk getoppt werden?

Das haben sich bestimmt einige gefragt. Eigentlich standen die Voraussetzungen sehr schlecht, weil geniale Einfälle fallen nicht vom Himmel und sind entsprechend selten.

Tja, bis man eben auf die Idee kam, aus Nummer 5 einen Müllroboter zu machen. Ich finde Wall-E gehört zu den besten wenn nicht der beste Animationsfilm. Alleine der Anfang ist grandios. Wie die Macher ohne ein Wort zu sprechen extrem viel Gefühl & Emotion transportieren. Das ist einfach Kunst.

Pixar schafft es auch wieder Grandios. Nicht nur Kinder zum staunen zu bringen sondern auch die Eltern. Die Story tut ihr Übriges die so manche Anspielung hat. So werden groß und Klein einfach prächtig unterhalten.

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filmverliebt

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Bewertung7.5Sehenswert

Schön, richtig schön!

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Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Wall-E ist ein richtig schöner Film, der irgendwie ganz andersartig daherkommt. Zum einen ist der Streifen natürlich-wie alle Filme von Pixars-technisch auf höchstem Niveau. Aber auch auf der emotionalen Ebene hat der Film so einiges zu bieten: Die Story geht unheimlich nah ans Herz und wird auch interessant erzählt. Wall-E braucht nicht viele Worte, um eine durchaus kritische Geschichte zu erzählen, die für groß und Klein unterhaltsam ist. Er lebt einfach nur von seiner Liebe zum Detail und ist dabei ein kleiner aber trotzdem feiner Film. Die Charaktere sind zudem mehr als nur sympathisch, gerade Wall-E ist unheimlich liebenswert.

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Thierry

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach dem zweiten Mal schauen muss ich betonen, dass die ersten 30 Minuten wohl mit das Genialste und Originellste sind was Pixar je auf die Leinwand gebracht hat. 2 Roboter und eine Kakerlake winsam auf der Erde, wirken menschlicher als viele Menschen heutzutage. Dabei brauchen sie kaum sprechen oder viel Action, die Magie entsteht durch den liebevollen Wall E und der kühlen Roboterdame EVE.
Pixar hat hier bei den Besten geklaut, Nummer 5 lebt, Odysee 2001 und eine große Portion Gesellschaftskritik. Leider hat mich das Ende nicht ganz überzeugt, es kommt keine wirkliche Spannung auf und das übliche Happy End ist unvermeidbar. Das trübt leider die unglaublich tolle originelle Idee und den Mut der Pixarmacher! Daher kein Meisterwerk aber immer noch ein unglaublich inspirierender Film, vor allem für Erwachsene!

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JokerReviews

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Bewertung9.5Herausragend

Ich tue so etwas ganz selten, aber nachdem ich Wall-E nun das zweite mal (und zum ersten mal auf Blu-ray) gesehen habe, muss ich gewisse Ansichten von mir revidieren. Als ich den Film damals gesehen habe war ich völlig von der kreativen Gestaltung überwältigt. Danach kam "Oben" der mich eigentlich noch mehr begeisterte und zu meiner Pixar Nr.1 wurde. Doch jetzt muss ich "Oben" diesen ersten Platz wieder nehmen, denn jetzt wo ich mir Wall-E das zweite mal ansah gibt es für mich keinen Zweifel mehr, dass das für mich der beste, sozialkritischste, genialste und ideenreichste Pixar Film von allen ist.

Wir befinden uns weit in der Zukunft. Die Erde wurde inzwischen von den Menschen verlassen und nur noch der Müll wurde als Hinterlassenschaft da gelassen. Ein kleiner fleißiger Roboter namens Wall-E hat die Aufgabe, auf dieser Erde diesen Müll aufzuräumen, womit er Jahrzehnte beschäftigt sein dürfte. Wall-E interessiert sich sehr für viele Hinterlassenschaften der Menschen, wie z.b. einen alten klassischen Film. Wall-E plagt zudem noch die Sehnsucht nach draußen und die Einsamkeit überkommt ihn. Da taucht aus dem Nichts plötzlich die Roboterdame EVE auf, die mit einer wichtigen Mission auf der Erde landet, welche für Wall-E große Konsequenzen haben wird, denn er verliebt sich Hals über Kopf in EVE.

Ich bin ganz ehrlich. Wäre der ganze Film so wie in der ersten Hälfte, also quasi das ganze Szenario auf der Erde, wäre es wohl für mich der beste Animationsfilm aller Zeiten und auch so einer der besten Filme die je gemacht wurden. Nicht falsch verstehen, ich liebe wirklich auch die zweite Hälfte, allerdings bedient Diese sich zu sehr am typischen Disney Pixar Rezept und Wall-E und EVE geraten zu sehr in den Hintergrund. Trotzdem ist das absolute Weltklasse was uns da storytechnisch geboten wird, es besitzt lediglich nicht mehr diese Magie aus der Anfangsphase.

Die Phase auf der Erde hat mich so sehr berührt, dass es mir auch beim zweiten mal schwer fiel meine Tränen zurück zu halten. Diese bildgewaltige Optik der verlassenen Erde macht wirklich fast schon Angst, denn man bekommt dezent das Gefühl dass wir uns genau auf so eine Zukunft zubewegen. Bis heute habe ich keinen Pixar Film gesehen der genialere Animationen hat wie Wall-E. Aber besonders wenn dann EVE auftaucht und der "Dialog" mit Wall-E beginnt entfaltet der Film seine wahre Pracht und sagt unfassbar viel über Einsamkeit und Liebe aus, obwohl kein einziges richtiges Wort gesprochen wird. In der zweiten Hälfte gibt es dann einen Umschwung der zwar immer noch solide ausgearbeitet ist und mich gefesselt hat, aber nicht mit dieser einzigartigen Phase auf der Erde mithalten kann die für mich absolut unerreicht bleibt.

Fazit : Ich kenne keinen Animationsfilm, der solch eine zynisch-futuristische Kritik an die menschliche Zivilisation ausübt. Wall-E ist für mich der beste Animationsfilm von Pixar, der nur von wenigen Filmen noch getoppt wird. Kinder werden natürlich auch großen Spaß haben obwohl ich mir sicher bin, dass man schon ein gewisses Alter erreicht haben sollte um den Kern in der Aussage des Films komplett zu verstehen. Aber auch aus diesem Grund, wegen dieser Cleverness, bleibt es einer der größten Juwelen der Filmgeschichte für mich.

9,5/10

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Xevailo

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Bewertung7.5Sehenswert

Normalerweise bin ich kein großer Fan dieses ganzen Animations-Hypes, weswegen ich mich auch lange gegen Wall-E verschlossen habe. -Ein fehler wie sich im Nachhinein für mich herausgestellt hat, denn jetzt gehört er nicht nur in seiner Kategorie sondern auch generell zu den Filmen, die ich am häufigsten gesehen habe und immer wieder sehen kann.

Die alles andere als subtile Gesellschaftskritik mit der der Film dem Publikum einen Spiegel vorhält gefällt mir dabei genauso sehr wie die sehr unterschiedlichen und doch alle auf ihre eigene Art und Weise liebenswerten Robo-Charaktere. -Und ein dickes Plus gibt es zusätzlich noch einmal für die Anspielungen an Odysee 2001.

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brucelee76

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Bewertung4.0Uninteressant

Hallo zusammen,

dieser Viereckige-Kasten-Roboter in Kettenräder mit Hunde-Fernglasblick ging mir etwas auf den Sack. Verliebt sich noch in eine Super-Robo-Dame und rettet die letzte Grün-Pflanze (das ohne Wasser auskommt) vor so etwas wie der Supercomputer HAL aus 2001. Die bösen Computer sabotieren die fette und faule Menschheit und lassen sie wie Mastschweine, mit einer 24 Stunden Voll-Fütterung, mit Null-Bewegung auf fliegende Liegestühle im Kreis umherfahren. Wenn so mal die Zukunft aussehen soll, dann erschießt mich gleich ...

Mein Fazit: Nach den Vorschlussbeeren hatte ich mehr erwartet. Naja, kann sein das der Gesellschaftskritisch mit den fettleibigen Amis, Verpackungsmüll und der Fast-Food-Industrie umgeht. Aber mich nicht vom Hocker gerissen hat, sondern im Gesamtbild sogar genervt hat.

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pischti

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was is mit R2-D2 und C-3PO? :)


brucelee76

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oh je wie konnte ich die nur vergessen :) ... ja natürlich :) ... die beiden sind das Robo-Duo schlechthin ... herrlich :)


corinna.freiburg

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Bewertung9.0Herausragend

Der kleine Schrottpressroboter Wall-E ist wohl eine der knuffigsten Pixar-Kreationen der letzten 20 Jahre.
Zudem eine ziemlich wahrscheinliche und anklagende Dystopie darauf, was mit der Erde passieren könnte, wenn wir weiter verantwortungslos mit Ressourcen, bzw. deren Reststoffen (Müll) hantieren sowie Wirtschaft und Großkonzernen (wird ja jetzt wohl auch nicht mehr lange dauern) das Heft absolut in die Hand geben. Außerdem zeigt es den Menschen, der in 700 Jahren kaum eine Wandlung hin zum Besseren vollzogen hat. Dauerberieselung über den persönlichen Monitor vor der Nase, der auch noch das Handy ersetzt und zeigt, wie unfähig die Menschen geworden sind, persönlich miteinander zu sprechen (soziale Netzwerke lassen grüßen).
Ich bin immer wieder glücklich, wenn Filmemacher Filme nicht nur mit Unterhaltungspotential, sondern auch mit Nachdenkpotenzial schaffen... und das haben sie hier bei Wall-E geschafft, sogar noch in kindgerechter Verpackung.
Und dennoch kommt der Spaß nicht zu kurz, besonders wenn Wall-E Dinge für ihre Sammlungstauglichkeit untersucht (Ob der BH wohl als Brille taugt? Für mich am Besten, der gefundene Autoschlüssel... drück... beep beep... köstlich).
Dafür, daß der Film ja auch für Kinder ist, nehm ich sogar das ziemliche glückliche Ende der Menschen auf der Erde in Kauf... naja, wenns schief läuft, das Raumschiff ist ja noch da, um sich wieder vom Acker zu machen. ;)

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Ben Kenobi

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:) !


Sacour

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Das dieser Film für Kinder gemacht ist muss man einfach wirklich im Hinterkopf behalten :)


BenAffenleck

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Bewertung6.5Ganz gut

WALL-E habe ich nun schon zum dritten Mal gesehen, so eine Art Arbeitsauftrag. Der besteht darin, endlich die zweite Hälfte des Films so gut zu finden wie die Erste. Leider gelingt es mir nicht.

ch mag die Bilder, die Einsamkeit und die Tristesse in der ersten Hälfte. Mir gefällt, das alles nur mit Gesten und Fiepsern ausgedrückt wird. Und dabei schließt man diesen kleinen Schrottsammler ganz schnell ins Herz. Genau wie Eve.

Sobald der Handlungsort allerdings von der Erde auf das Raumschiff verlegt wird, verliert er meiner Meinung nach an Qualität. Ab da wird mir das alles too much. Das ganze Gewusel und so weiter.

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BenAffenleck

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Hihi, vanilla's Null-Toleranz Grenze ;-)


vanilla

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Ja so bin ich ;-)
Nein, vielleicht ist das Herz ja nur vorübergehend in die Hose gerutscht :D


brawafan

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Bewertung9.0Herausragend

WALL-E ist einfach nur knuffig *Spoiler Die Szene mit dem Göffel *totlach* Simpel und trotzdem genial Spoiler aus* Echt guter Animationsfilm mit sinnvoller Story.

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lok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Rührendes Zukunftsdrama, klasse animiert, mit vielen wendungen und dabei noch ziemlich rasant. Echt guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut

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PELANO

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Bewertung7.5Sehenswert

Aussagekräftiger, liebevoller Animationsfilm aus dem Hause "Pixar".

Die Erde: verdreckt - unbewohnbar. Mit diesem Szenario setzt sich "Wall-E: Der Letzte räumt die Erde auf" auseinander und übt damit auf ungezwungene, sympathische Weise Kritik an dem Müllproblem unserer Gesellschaft, sowie der Unbekümmertheit zahlreicher Menschen.

Der Film lebt nicht von seinen Dialogen, da es sich bei den Robotern um wahrlich keine Sprachkünstler handelt, allerdings macht diese Tatsache einen gewissen Reiz aus. Trotz dieses recht "stummen" Stils kommt die Handlung, sowie die gewünschten Emotionen, nicht zu kurz. Der Main-Plot um Wall-E und die elegante Eve spiegelt im Grunde den Verlauf einer typischen Liebesgeschichte, wurde allerdings wundervoll inszeniert und wirkt einfach anders. Die Nebenhandlung glänzt mit ihren kritischen Aussagen, sowie einem bedenklichen, zukünftigen Menschenbild und kann damit einige Schwächen wieder gut machen, wie der relativ langatmigen Prämisse oder der stellenweise fallenden Spannungskurve.

Mir persönlich fehlt noch die dramatische, emotionale Filmmusik, wie man sie aus ähnlichen Filmen kennt. Das ständige Hören der beiden Songs von "Hello Dolly", die meist von Wall-E in Kombination mit Filmaufnahmen von tanzenden Menschen gezeigt werden, bereichern den Film zum Ende hin eher im negativen Sinne.

Der Film lässt sich sehen: Er führt uns in ein Zukunftsszenario, erzählt eine reizende Geschichte und punktet mit seiner Kritik.

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Big_Kahuna

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

#######Diesen Kommentar widme ich einer Person, die eine besondere Betrachtungsweise auf die Welt und auch auf das hat, mit dem wir uns hier so intensiv beschäftigen - mit Filmen. Immer wieder fühle ich mich inspiriert und angestoßen, wenn sie einen Kommentar verfasst oder ich mit ihr im Austausch stehe. Im Zuge dieser Widmung haben wir zwei auch beschlossen etwas längerfristiges aus dieser Geschichte zu machen und eine Kommentarreihe zu starten, die sicherlich interessant sein dürfte für ein paar Piloten unter euch. Und dazu möchte ich dir auch abschließend danken Bubo, wir möchten ja nicht, dass das hier noch ausufert und deswegen beginne ich mal schnell mit dem Kommentar! ;) ########
Was ist das für eine Welt, in der die Mechanik menschlicher ist, als derjenige, der sie erschaffen hat - der Mensch. Vom System hintergangen, vom Konsum beherrscht. Drahtzieher sind einige wenige, die darauf bedacht sind zu manipulieren, zu blenden. Schon jetzt starren fast alle Menschen nur noch auf die Bildschirme ihrer Smartphones, schreiben nur noch miteinander, schauen sich gar nicht mehr an. Egal ob beim Mittagstisch, beim Filmeabend unter Freunden oder einfach nur irgendwo in einem Café. Man brauch nur sich selbst oder die Leute um sich herum beobachten, wenn im gesamten Café kein Handy auf dem Tisch herumliegt, ist das schon eine große Leistung. Wenn beim Filmeabend keiner auf das Handy schaut, so zwischendurch, ist das schon eine ganz große Leistung. Der Kommunikationsbindfaden wird nie durchtrennt, immer muss er aufrecht erhalten bleiben. Warum? Man trifft sich nicht mehr um Dinge zu besprechen, man schreibt es miteinander aus. Und an der Stelle muss man sich fragen, ob das ganze nicht vielleicht noch intensiver wird, so im Laufe der Zeit, ob sich die Leute nicht noch mehr auf so etwas beschränken, als sie es ohnehin schon tun. Der industrielle Technikwandel, er schreitet natürlich voran und damit beschäftigt man sich schon, seitdem sie eingetreten ist, die industrielle Revolution. Ob's nun Bismarck, Charlie Chaplin oder Kubrick waren, die dieses System kritisch beäugt haben, wer beäugt es heutzutage noch kritisch genug, die Medien ganz bestimmt nicht ausreichend. Manch einer fragt sich jetzt vielleicht, "wo bin ich hier gelandet, Wall-E ist doch ein süßer Kinderfilm", das aber ist die Seite von Wall-E, die für den Erwachsenen bestimmt ist und die irgendwie auch ein bisschen als pädagogische Stütze fungiert, so als letztes Stück Besinnung auf die Menschlichkeit im Kino, das zwischen dem ganzen Metallschrott herauslugt und auf eine witzige und liebevolle Art und Weise geschickt ein paar Fragezeichen über den Köpfen der Menschen platziert, die Wall-E nicht gleich als reinen Kinderfilm durchwinken und nur halbherzig zuhören. Das ist die tiefere Seite von Wall-E, umso schlimmer, dass die andere Seite Klischee-beladener und kindlicher nicht sein könnte? Natürlich nicht, Wall-E will ja immer noch Kinderfilm bleiben und das schafft er auch, die Kinder bezirzen, der kleine süße auf der Erde (zumindest auf dem Überbleibsel, was noch in ihr da geblieben ist) zurückgebliebene Roboter, der darauf bedacht ist alles aufzuräumen und dabei in tiefemotionaler Sehnsucht nach der Liebe schwelgt. Auch das ist Wall-E, ein Roboter mit Gefühlen und das funktioniert in der Tat ausgesprochen gut, denn die Story wartet durchgehend mit Kreativität im Detail auf, schlittert also nicht zu sehr ins schablonenhafte ab und bleibt daher nicht nur ein Wohlgenuss für die Augen, sondern bietet auch inhaltlich Schmankerl am laufenden Band. Apropos Augen, na klar sind schöne Bilder zu erwarten und na klar gibt's das alles in aalglatt, ob das aber immer so richtig ist? Durch die Optik, die gute, einfache Story und schöne musikalische Untermalung gelingt es Wall-E zwar durchgehend zu berühren, vielleicht sollte man in Zukunft aber dieses fleckenlos einwandfrei animierte Grundbild nicht immer als das Ultimo ansehen, das aber nur nebenbei. Auch ganz nebenbei funktioniert dieses kleine Kinder- und Erwachsenenfilmchen also auch als Hommage an "2001: a space oddyssey" und so begegnen wir inmitten eines riesengroßen Raumflagschiffs, auf dem die halbe Menschheit manipulativen Jahresurlaub nimmt, einem alten bekannten: HAL 9000, auch wieder selbstschützerisch und boshaft zugleich, wie im Original. Wall-E ist also nicht nur ein richtig süßer Kinderfilm, sondern auch ein kleines Stück Gesellschaftsstudie und eine winzige Luke, durch die ein echter Blick in die Medienlandschaft ermöglicht wird. Einer der wenigen wichtigen Animationsfilme mit einem ganz niedlichen "Hauptprotagonist", aber das ist man ja von Pixar gewohnt!
PS: die Punktefunktion geht nicht, denkt euch ne 8,5. ;)

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Big_Kahuna

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Stimme dir vollends zu, bis auf die Beobachtungen, die häufen sich subjektiver Weise bei mir. :p


Murphante

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Eins meiner Lieblingsmovies unter den Animationsfilmchen !!!


JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Disney beweist eindrücklich, wie man eine Geschichte ohne grosse Dialoge erzählen kann, nur mit interessanten Charakteren und viel Charme. Der kleine Roboter ist von Anfang an einfach nur sympatisch. Wie er es meistert die Welt mit seinen eigenen Augen zu sehen und zu entdecken ist Herz erwärmend. Es dauert ziemlich lange, bis es einen ersten “sinnvollen” Dialog gibt, aber diese Zeit ist nicht langweilig. WALL·E zeigt uns seine Welt und als EVE plötzlich auftaucht und er sich wie ein hilfloser Teenager verhält, bleibt das Unterhaltungslevel sehr hoch. Die Animation selbst ist sehr gut gemacht und auch das Raumschiff auf dem die Menschheit auf eine aufgeräumte Erde wartet und dabei immer dicker und dicker wird ist interessant.

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