Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf - Kritik

US 2008 Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Animationsfilm, Kinostart 25.09.2008

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Kritiken (32) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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8.0Ausgezeichnet

Ich bin erstaunt. Ich hätte nicht gedacht, dass WALL-E meine Erwartungshaltung so sehr befriedigen könnte. Teilweise richtig bissig und rundum putzig präsentiert er sich, der Film.
Von Zukunftsvisionen, die so weit hergeholt gar nicht mal sind, und von Androiden, denen "Einsamkeit" durchaus kein Fremdwort ist, und die, trotz einer geringen Sprachfähigkeit, auch so etwas wie Gefühle füreinander entwickeln.
Die ganze Optik ist dabei schlichtweg atemberaubend. Höchstdetailierte Häuserschluchten, Kamerafahrten, die das Herz eines jeden Filmliebhabers höher schlagen lassen, das Gefühl, jedes Staubkorn einzeln zu erkennen, und die absolute Emotionsgewalt eines "Gesichts", das nicht einmal ansatzweise so etwas wie Muskeln darin besitzt.
Ja, WALL-E brilliert auf vielerlei Ebenen: Als sanfte, zutiefst unschuldig anmutende Romanze, als in niedliche Kinderoptik verpackte Gesellschafts- und Konsumkritik, als eine einzige große SciFi-Hommage (zumindest die Szenen auf der Axiom) oder aber einfach nur als aberwitziges, durchweg kurzweiliges Abenteuer für die ganze Familie. Keine Frage, funktionieren tut er auf jeder dieser Ebenen.
Der erste PIXAR-Film, den ich uneingeschränkt in mein Herz schließe, so, wie Wall-E seine EVE. Ich bin wirklich sprachlos. Fantastisch.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

Für “WALL-E” gibt es an dieser Stelle eine unbedingte Sehempfehlung. Pixar gelingt mit “WALL-E” wieder einmal das Kunststück die Animationstechnik auf ein neues Level zu heben und gleichzeitig eine packende Geschichte mit sympathischen Charakteren zu schaffen. Und das selbst, wenn die Hauptfiguren wie in “WALL-E” Roboter sind! Respekt!

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Brentano

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Respekt vom ebenso verwerteten Verwertungsobjekt das anderen Verwerteten bei der Säuberung des Verwertungsareals beglückt zuschauen darf, ahso?


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

Was früher die Handgezeichneten Trickfilme aus dem Hause Disney waren sind heutzutage die animierten Werke aus dem Hause Pixar. "Wall-E" von "Findet Nemo" Regisseur Andrew Stanton hat es nun geschafft sich die Krone des animierten Kinos zu erobern und dies nicht nur durch seine perfekte Technik, seinem liebenswerten Humor und dem immer wieder genutzten "Oh wie Süß" - Faktor sondern durch seine Vielschichtigkeit. "Wall-E" verbindet nämlich gekonnt romantische Komödie mit beeindruckendem Sci-Fi Material. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger, vergnüglicher Film für Groß und Klein der sich ohne großen Aufwand dazu noch differenziert mit Schattenseite der Modernität auseinandersetzt ohne dass dieser Anspruch zu aufgesetzt oder gar störend wirkt. Einer der neben den Autoren und dem Regisseur für diesen Erfolg verantwortlich ist, ist Ben Burtt, eine lebende Legende der Töne, der bereits verantwortlich für so markante Sound war wie Darth Vaders Atem oder das flirren der Lichtschwerter war. Burtt ist es zu verdanken dass die Welt von "Wall-E" erst so richtig plastisch und greifbar ist und bevor man merkt dass in der ersten Hälfte mehr gesummt, gequiekt und gepiepst wird als gesprochen hat man sich daran bereits gewöhnt und man muss sich an die ersten richtigen Worte im Film erst einmal wieder gewöhnen. Bleibt noch zu sagen dass sich die Konkurrenz einmal Gedanken machen sollte, denn die Werke von Pixar haben sich in den letzten Jahren erzählerisch wie inhaltlich weiterentwickelt.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Manchmal sollte man es einfach den Bildern überlassen, Sprache zu geben.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Wenn die Künstler von Pixar ans Werk gehen, spielt es keine Rolle, ob die Protagonisten Ratten, Fische, Autos, Spielzeuge oder nun eben Roboter sind – die Gefühle werden glaubhaft und berührend vermittelt. Verpackt sind sie im Fall von «WALL•E» in eine fantastische Geschichte, die lauter verzaubernde Bilder und Details bietet.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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10.0Herausragend

Obwohl es ein Kinderfilm ist, spricht der Film trotzdem jede Altersgruppe an und ist für jeden faszinierend. Ob jung, ob alt, WALL•E wird jeden mitreißen, begeistern und bewegen. Die Story ist leicht verständlich genug für jeden und trotzdem so ansprechend, dass wirklich jeder den Film gesehen haben sollte.

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sushi25: movie-fan.de

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10.0Herausragend

Pixar hat hier einen bezaubernden Liebesfilm abgeliefert, der fast ohne Dialoge auskommt. Vor einem vollkommen deprimierenden Hintergrund, einer vermüllten, kein Leben mehr ermöglichen Erde, finden sich 2 Roboter.

Hinter der vordergründigen Geschichte verbirgt sich jede Menge Kritik an Umweltverschmutzung, an Anonymisierung der Gesellschaft etc.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Wie immer ist bei Disney/Pixar die Botschaft, die vermittelt werden soll, recht trivial: Leute, hört mit der Umweltverschmutzung auf, laßt euch nicht von technischen Spielereien wie Autos, Fernbedienungen usw. zu verkrüppelten Wohlstandsmenschen degradieren, etc. etc. Aber wie immer charmant vorgetragen, so dass die zuckersüß-kitschige Story sehr erträglich bleibt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Wo früher noch das Geschichtenerzählen im Vordergrund stand, ist es nun eine altbekannte Liebelei in einer neuen Verpackung. Die Pixar Leute verstehen aber ihr Handwerk und sorgen dafür, dass die Gags zünden und man dem liebenswürdigen Charme der Charaktere, allen voran Wall-E, einfach nicht widerstehen kann. Wen Wall-E völlig kalt lässt, der würde auch Bambi auf den Grill schmeißen. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

Und so ist der seltene Fall eingetreten, dass ein Film, auf den ich mich mit großen Erwartungen gefreut habe, diese auch tatsächlich erfüllt hat. Dabei schafft es “Wall-E”, trotz aller Niedlichkeit und Zucker-Schock, nicht all zu kitschig zu werden, sonder an manchen Stellen eher unerwartet “düster” und traurig. Würde man die Roboter durch Menschen ersetzen (sind die Roboter in diesem Film doch menschlicher als die Menschen), wäre es ein ziemliches Blutbad. Da dies ein Kinderfilm ist, kann man nur hoffen, dass die Kinder diese Parallele nicht ziehen. Halte ich auch nicht für wahrscheinlich, da die niedergemetzelten Roboter eh die “Bösen” sind und scheinbar nichts menschliches und liebenswürdiges an sich haben, sozusagen die Roboter unter den Robotern. Und die Bösen habens ja eh nicht anders verdient. Aber bitte nicht falsch verstehen: Trotz dessen ist die Story witzig und voller Anspielungen. Dabei kommen die Witze meist ohne Worte aus, doch Wall-E kann auch mehr Emotionen ausdrücken, als man es einem Roboter je zutrauen würde. Die Animationen des neuesten Pixar-Films sind herausragend. Mehr muss man dazu nicht sagen, dass muss man gesehen haben. Alles, was was Pixar ab jetzt an schlechten Animationen abliefert, muss Absicht sein.

Die Story ist, erwartungsgemäß, eher simpel, die Umwelt-Botschaft wird einem zwar mit dem Holzhammer übermittelt, was bei diesem Thema aber nicht weiter schlimm ist. Ich glaube eh nicht, dass sich ein Kind nach “Wall-E” weitere Gedanken dazu macht. Die Knuffigkeit des Roboters und die Witze stehen dafür viel zu sehr im Vordergrund.

Leichte Abzüge gibt es dennoch - irgendwann kann man Wall-Es Gefiepe und Getute nicht mehr ertragen und EVEs “Wall-E!” nervt auch etwas. Die Menschen sehen im Gegensatz zum Beginn des Films zu comichaft aus (am Anfang sind es Real-Schauspieler). Doch all das fällt eher weniger ins Gewicht, der Rest ist super.

Fazit: Ansehen!

http://xander81.wordpress.com/2008/09/28/kritik-wall-e/

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

Technisch hervorragender Animationsfilm, der jedoch den Charme der vorherigen Pixar-Abenteuer vermissen lässt und mich leider Gottes völlig kalt gelassen hat.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Wenn das Drehbuch erst den Satz "Ich liebe dich" vorschreibt, hat der Film im Grunde schon verspielt. Show Me, Don't Tell Me! Und Auftritt "Wall-E". Beim fortan unter Disney-Dachverband im Haus der Maus produzierenden Pixar-Studio hat man Spielzeug, Fischen, Autos und Ratten das Sprechen beigebracht. Der letzte Erdbewohner allerdings ist der Trickschmiede erster Animationsheld, dem fast gänzlich die Worte fehlen.

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Khitos: Kälte Reich

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8.5Ausgezeichnet

Wie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Diesen kleinen Roboter, der in erster Linie wohl direkt mit Nummer 5 assoziiert wird. Wie gerne würde ich jetzt eine Review über einen Roboter schreiben, der nur darauf hinaus ist süß zu sein und damit alle Kinder, Jugendliche, Maschienen, Erwachsene, ja, alles auf dem Planeten Erde um den Finger zu wickeln. Pixar ist gewitzt. Pixar ist verdammt gewitzt. Da verniedlichen sie zuerst ein sonst verhasstes Tier, die Ratte, und kommen dann mit einer Blechbüchse an, verpassen ihm die essentiellen Kulleraugen, einen multifunktionalen, mobilen, kleinen Körper und platzieren ihn auf die Erde. Alleine. Die rhethorische Frage: Wie reagiert das Publikum darauf?
Wie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Ich kann es aber nicht.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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9.0Herausragend

Dass man nach Ratatuille noch einen draufsetzen kann, beweisen Pixar mit Wall-E und warum die Ratte in Ratatuille überhaupt sprechen musste, wird in dem neuen Animationsmeisterwerk gleich mit hinterfragt. Kinder können sich auch mit Figuren identifizieren, die nicht die selbe Sprache sprechen wie sie. Einer der mutigsten Animationsfilme überhaupt und ein wunderbares Stumfilm-Abenteuer, dass rasant und liebevol gestaltet wurde.
Bis zum ersten gesprochenen Wort (die Werbetafel am Anfng lassen wir mal außen vor) ist Pixars neuer Film schon ein Meilenstein seines Genres. Sobald die eigentliche Handlung auf dem Raumschiff mit der dazugehörigen Menschheitskritik beginnt, verliert der Film NICHT, wie viele sagen, er gewinnt an Dimensionen und gibt dem ganzen erst einen Sinn, an dem Kind wie Erwachsene zu grübeln haben. Öberflächlich ist es eine Öko-Botschaft, die den Film durchzieht. In Wirklichkeit definiert Wall-E den Begriff kulturelle Evolution neu (Der Abspann bringt das noch einmal wunderschön zur Geltung). Hier wird die Technik nicht verflucht, weil sie die Menschen zu unmündigen Sklaven ihrer eigenen Faulheit gemacht hat. Schließlich gäbe es ohne den Fortschritt Wall-E, Eve und Co. nicht.
Wall-E zeigt die falschen Wege auf, in die wir uns entwickeln könnten, so ist der Film weniger eine Kritik an der heutigen Zeit, als eine Warnung vor einer kommenden Zeit.
Dankeswert, finde ich auch, dass mit dem Zitatereigen nicht übertrieben wurde. 2001 ist das Fundament dieses Films, was immer inhaltlich begründet bleibt und nie zum Selbstzweck verkommt. Ich könnte noch ewig so weiterschreiben und die vielen Vorteile dieses Films aufzeigen. Wall-E ist die große Geste des Animationsfilms, ein Statement von enormer Wichtigkeit, was die Grenzen des Kinderfilms und des Films an sich sprengt. Ein Aufklärungsfilm der neuesten Generation. Befreie den Mensch aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wall-E, wir zählen auf dich!

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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9.0Herausragend

Auch wenn die Satire etwas grob und die «Rettet den Planeten»-Botschaft überdeutlich ist: Allein das erste Drittel von «Wall-E» ist für die Animationsfilmewigkeit gemacht. Man hätte dem kleinen Roboterkerlchen auch gern einfach endlos weiter zuschauen können bei seinen Aufräumarbeiten in einer verlorenen Welt.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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9.0Herausragend

Die verblüffend realen Settings wurden unter der Regie von Andrew Stanton mit viel Liebe zum Detail animiert. Noch bemerkenswerter aber ist die Stille und Langsamkeit dieser Szenen. Wall-E schließt nicht nur damit an den Beginn des US-amerikanischen Unterhaltungskinos an. Charlie Chaplins romantischem Stummfilm City Lights erweist er dabei am deutlichsten seine Reverenz.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] „Wall-E“ lebt – für erwachsene Zuschauer - letztlich nur von seinem treuherzigen Blick und seinem „Knuffel-Faktor“, mit dem in jeder Filmminute kokettiert wird. Immerhin: einer angerosteten Maschine dermaßen viel Herz zu verleihen – das schafft vermutlich wirklich nur Pixar. Für meinen Geschmack war das aber viel zu wenig, um einen wirklich unterhaltsamen Film auszumachen. Im Grunde nicht anders als der frisch angelaufene „Wanted“: Optik hui – Story pfui.

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Evie: www.inderzange.de

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9.5Herausragend

Oh man wie genial war "Wall-E" bitte????
Der Film hat irgendwie alles super Charaktere, schöne Story, was zu lachen aber auch was trauriges und Gesellschaftskritik ist auch dabei. Wirklich einfach nur perfekt. Und die Figur Wall-E ist soo genial ich hoffe darauf noch mehr zu sehen, so liebenswürdig...

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.5Herausragend

Weil die Geschichte so gelungen ist und neben einer gehörigen Portion Humor auch unterhaltsame Zivilisationskritik ohne erhobenen Zeigefinger sowie zutiefst bewegende Momente beinhaltet, ist Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, das lange nachwirkt und das eine ganze Menge Ansatzpunkte für Diskussionen im Familienkreis bietet – und was kann ein Film dieses Genres neben einer vergnüglichen Zeit im Kino eigentlich mehr leisten?

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Eine Handlung im engeren Sinn lässt sich dabei zunächst nicht ausmachen. Stanton zeigt vielmehr Impressionen aus Wall-Es Alltag, von seiner Arbeit zwischen den Müllbergen, seiner ungewöhnlichen Freundschaft zu einer Kakerlake und seinem Zuhause, das er – man neigt unweigerlich zu diesem Vokabular – mit viel Liebe zum Detail in ein echtes Schmuckkästchen verwandelt hat. Pixars Trickkünstler erschaffen aus einem seelenlosen Roboter einen richtigen Sympathieträger, der die Herzen des Kinopublikums im Sturm erobern dürfte.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Hier ist „Wall-E“ vor allem ein Super-Spaß angefangen bei kleinen Reinigungs-Robotern, die unermüdlich wie ein Schweizer Ricola-Vertreter Dreck auffegen. Es ist wunderbar wie die an sich unförmigen Figuren menschliche Regungen erhalten, Wall-E tanzt sogar zu seinem Lieblings-Video „Hello Dolly“. Nicht nur die liebevollen und ideenreichen Zeichnungen, vor allem auch die Roboter-Geräusche vom Sound-Designer Ben Burtt, der schon R2D2 akustisch Leben einhauchte, erschaffen die ungemein sympathischen Charaktere. Hinzu kommen grandiose Weltall-Ausflüge, eine wunderbare Sternenreise und wie immer bei Pixar zahlreiche Zitate: Aus der Weltraumgeschichte („2001“) ebenso wie aus der Firmengeschichte, etwa beim total ergrauten iPod in Wall-Es Garage. Denn Apple-Chef Steve Jobs führt gerade auch Pixar und Disney zum Erfolg.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Vor zwanzig Jahren sind Ally Sheedy und Steve Guttenberg mit Johnny durch die Gegend gehuscht. Gut möglich, dass die aktuelle Generation, die zum Großteil ja noch nicht mal A New Hope gesehen hat, mit den Namen Sheedy und Guttenberg gar nichts anfangen kann. Und Short Circuit, zu deutsch Nummer 5 lebt!, haben sie eventuell auch noch nie gesehen. Dabei dient John Badhams Film – Badham kennt die Generation wohl auch nicht (mehr) – als Inspiration für Pixars neuesten Kinohelden. WALL•E ist von seinem äußeren Erscheinungsbild fraglos Johnny aus Short Circuit nachempfunden, während seine naive Psyche Ähnlichkeiten zu Steven Spielbergs E.T. – The Extraterrestrial offenbart. Und da WALL•E zu einem Teil auch im All spielt, kommt Regisseur Andrew Stanton auch um Verweise zu Stanley Kubricks zeitlosem Meisterwerk 2001: A Space Odyssey nicht herum. Also viel geklaut und wenig eigenständiges? Nicht unbedingt. Natürlich sind viele Komponenten von Pixars Neuem nicht sondern neu und die Referenzen tun ihr übriges, doch obschon Stanton eine recht spannungsarme und einfach gestrickte Geschichte erzählt, kann sein Film die meiste Zeit hinweg unterhalten.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Es ist nicht nur der Wunsch eines jeden Ingenieurs, eine Maschine zu bauen, die dem Menschen so ähnlich ist, dass man die beiden auf den ersten Blick gar nicht mehr differenzieren kann. Seit Anbeginn der Filmgeschichte ist es nämlich auch der Traum einer jeden Maschine, menschliche Züge anzunehmen, ja sogar vollkommen menschlich zu werden. So nahe sie dem Menschen physisch auch kommen mögen, das Fleisch das Metall penetrieren mag, so werden sie doch nie so etwas wie einen Verstand oder eine Seele besitzen. Gefühle scheinen ihnen also auf ewig vorenthalten zu bleiben. Nicht so bei WALL•E, der durch das Hinterherräumen menschlicher 'Überreste' den Lebensweg eines Menschen einschlägt. Seine Lunchbox im Gepäck, macht sich der gute jeden Morgen auf gen Arbeit, die er sauber verrichtet. Pünktlich zum Feierabend kehrt er dann nach Hause zurück, zieht die Schuhe beziehungsweise Ketten aus, schaltet den Fernseher und iPod ein, gibt seinem Haustier, einer Kakerlake, etwas zu essen und räumt noch etwas auf. Home Sweet Home.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Pixar wie gehabt. Wall-E setzt gnadenlos auf Kulleraugen und Niedlichkeit. Die Animation ist diesmal wirklich sehr gut, aber dennoch wollte der Funke bei mir nicht zünden. Ich hab mich in den 8min Vorfilm mehr amüsiert, als in den folgenden zum Teil sehr langen 109min, die man mit dem zirpenden Komposter und seinem ballernden Love-Interest verbringt. Die Story ist so dünn, das sie auch bei großer Schrift keine DIN-A4-Seite füllen würde. Ob man Wall-E also mag, wird wohl vor allem davon abhängen, ob man sich für den Permaniedlich-Bot erwärmen kann und ihm auch kleine Lässlichkeiten wie metaphorischen Date-Rape und kleinere Massaker an gegnerischen Robots nachsieht. Wall-E lebt von seiner Animation, aber auch die kann streckenweise nicht davon ablenken, das die Handlung auf der Stelle tritt und im Grunde wenige Gags ad infinitum wiederholt werden. Die Konsumkritische Öko-Haltung des Films, dürfte sich auch spätestens dann als Lippenbekennnis entpuppen, wenn man demnächst beim Fast-Food-Anbieter der Wahl das Wall-E-Menue bekommt und die Spielwarenläden mit Merchandising zum Film vollgestopft werden... Wall-E? Nix für mich.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

Pixar hat es wieder getan! Nur ein Jahr, nachdem das Traditionsstudio aus Kalifornien mit Ratatouille neue Maßstäbe in punkto Animation und Story setzte, bringt es mit Wall-E einen Film in die Kinos, der seinem Vorgänger zumindest technisch weit überlegen ist. Regisseur Andrew Stanton (Findet Nemo) hat gut daran getan, mit der Realisierung des Projektes 13 Jahre zu warten, denn erst die moderne CGI-Technik machte es möglich, den blechernen Figuren eine derartige lebensechte Emotionalität einzuhauchen, wie es noch kein Animationsfilm vorher vermag. Wer einmal in die treuen Augen der kleinen Müllpresse gesehen hat, wird dieses einmalige Kinoerlebnis nie wieder vergessen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Ähnlich wie bei seiner ersten Eigenregie setzt Stanton auf liebenswerte Figuren und eine pfiffige Story, die optimistische sowie tragische Elemente verbindet. Die technische Realisation mit verblüffend realistischen Hintergründen entspricht dem gewohnt richtungweisenden Pixar-Standard. So werden mit dem nunmehr neunten Projekt des Animationshauses neue Höhenflüge bewältigt, die auch oder gerade Erwachsene begeistern werden. Weitgehend dialogfrei entfaltet sich die hochemotionale Geschichte vom kleinen Haushaltsroboter, der sich aus Liebe auf das größte Abenteuer seines Lebens einlässt. Und doch ist es auch ein Film zum Hören - dank der Geräusche von Soundspezialist Ben Burtt, der bereits R2D2 eine Stimme und Seele verlieh. In WALL-E sind die Menschen inzwischen zu allesamt übergewichtigen, quallenartigen Konsumkreaturen mutiert. Sie laufen nicht mehr, sondern lümmeln in schwebenden Fernsehsesseln herum, starren auf virtuelle Monitore direkt vor ihren Augen und nehmen ununterbrochen Flüssignahrung wie "Pizza-Drinks" zu sich. Diese unverhohlene Satire auf die grassierende amerikanische Wegwerf-Kultur hätte ohne weiteres bösartig ausfallen können, doch Stanton entschärft diese Spitzen, indem er...

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J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror

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8.0Ausgezeichnet

Das Ende ist offen gesagt bekloppt. Aber dies sind verzeihbare Sünden eines Films mit so großer visueller Reichweite und einer riesigen familiären Anziehungskraft.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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10.0Herausragend

Ich will nicht zu viel verraten - nicht weil die Handlung von Geheimnissen und Überraschungen abhängt, sondern weil der Film ein derart gekonntes und schönes Werk ist. Das Production Design von Ralph Eggleston, die brrrrrrrps und pieeeps der Roboterstimmen (Ben Burtt braute diese Symphonien zusammen), und die drastischen Farbschemen (selten hatte eine einzige grüne Pflanze so viel visuelles Gewicht!): Alle Elemente fügen sich in eine einheitliche Kreation ein.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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10.0Herausragend

WALL·E ist futuristisch, lustig und phantastisch zugleich. Der Film erzählt ein außergewöhnlich fesselndes Abenteuer, mit nicht minder faszinierendem Humor, Herz und unvergesslichen, wie auch liebenswürdigen Figuren.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Pixars Wall-E bietet tatsächlich drei Dinge auf einmal: Einen mitreissenden Animationsfilm, visuelle Verzauberung und eine ordentliche SF-Story.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.0Herausragend

Zweifellos eine ernsthafte (wenn auch sehr simple) Öko-Parabel, aber gleichzeitig eine entwaffnend süße Liebesgeschichte, die in ihrer emotionalen Reinheit geradezu Chaplinesque wirkt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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9.0Herausragend

[...] Das erste gute Drittel, das alles ist, was "I Am Legend" beispielsweise nicht war, die erste Dreiviertelstunde dieses Films also, ist das schönste, rührseligste und liebenswürdigste, das ergreifendste, aufrichtigste und wahrhaftigste, und das komplexeste, vielschichtigste und schlicht spektakulär unspektakulärste, was der computergesteuerte Animationsfilm je hervorgebracht hat. [..] "WALL-E" ist dabei ein universeller Film, der eine eigene Kinosprache entwickelt, der sinnästhetisch neues Terrain beschreitet und eine Brücke schlägt zwischen der Methodik und Funktionsart des Stumm- und Tonfilms. [...]

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Kommentare (326) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf


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Big_Kahuna

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

#######Diesen Kommentar widme ich einer Person, die eine besondere Betrachtungsweise auf die Welt und auch auf das hat, mit dem wir uns hier so intensiv beschäftigen - mit Filmen. Immer wieder fühle ich mich inspiriert und angestoßen, wenn sie einen Kommentar verfasst oder ich mit ihr im Austausch stehe. Im Zuge dieser Widmung haben wir zwei auch beschlossen etwas längerfristiges aus dieser Geschichte zu machen und eine Kommentarreihe zu starten, die sicherlich interessant sein dürfte für ein paar Piloten unter euch. Und dazu möchte ich dir auch abschließend danken Bubo, wir möchten ja nicht, dass das hier noch ausufert und deswegen beginne ich mal schnell mit dem Kommentar! ;) ########
Was ist das für eine Welt, in der die Mechanik menschlicher ist, als derjenige, der sie erschaffen hat - der Mensch. Vom System hintergangen, vom Konsum beherrscht. Drahtzieher sind einige wenige, die darauf bedacht sind zu manipulieren, zu blenden. Schon jetzt starren fast alle Menschen nur noch auf die Bildschirme ihrer Smartphones, schreiben nur noch miteinander, schauen sich gar nicht mehr an. Egal ob beim Mittagstisch, beim Filmeabend unter Freunden oder einfach nur irgendwo in einem Café. Man brauch nur sich selbst oder die Leute um sich herum beobachten, wenn im gesamten Café kein Handy auf dem Tisch herumliegt, ist das schon eine große Leistung. Wenn beim Filmeabend keiner auf das Handy schaut, so zwischendurch, ist das schon eine ganz große Leistung. Der Kommunikationsbindfaden wird nie durchtrennt, immer muss er aufrecht erhalten bleiben. Warum? Man trifft sich nicht mehr um Dinge zu besprechen, man schreibt es miteinander aus. Und an der Stelle muss man sich fragen, ob das ganze nicht vielleicht noch intensiver wird, so im Laufe der Zeit, ob sich die Leute nicht noch mehr auf so etwas beschränken, als sie es ohnehin schon tun. Der industrielle Technikwandel, er schreitet natürlich voran und damit beschäftigt man sich schon, seitdem sie eingetreten ist, die industrielle Revolution. Ob's nun Bismarck, Charlie Chaplin oder Kubrick waren, die dieses System kritisch beäugt haben, wer beäugt es heutzutage noch kritisch genug, die Medien ganz bestimmt nicht ausreichend. Manch einer fragt sich jetzt vielleicht, "wo bin ich hier gelandet, Wall-E ist doch ein süßer Kinderfilm", das aber ist die Seite von Wall-E, die für den Erwachsenen bestimmt ist und die irgendwie auch ein bisschen als pädagogische Stütze fungiert, so als letztes Stück Besinnung auf die Menschlichkeit im Kino, das zwischen dem ganzen Metallschrott herauslugt und auf eine witzige und liebevolle Art und Weise geschickt ein paar Fragezeichen über den Köpfen der Menschen platziert, die Wall-E nicht gleich als reinen Kinderfilm durchwinken und nur halbherzig zuhören. Das ist die tiefere Seite von Wall-E, umso schlimmer, dass die andere Seite Klischee-beladener und kindlicher nicht sein könnte? Natürlich nicht, Wall-E will ja immer noch Kinderfilm bleiben und das schafft er auch, die Kinder bezirzen, der kleine süße auf der Erde (zumindest auf dem Überbleibsel, was noch in ihr da geblieben ist) zurückgebliebene Roboter, der darauf bedacht ist alles aufzuräumen und dabei in tiefemotionaler Sehnsucht nach der Liebe schwelgt. Auch das ist Wall-E, ein Roboter mit Gefühlen und das funktioniert in der Tat ausgesprochen gut, denn die Story wartet durchgehend mit Kreativität im Detail auf, schlittert also nicht zu sehr ins schablonenhafte ab und bleibt daher nicht nur ein Wohlgenuss für die Augen, sondern bietet auch inhaltlich Schmankerl am laufenden Band. Apropos Augen, na klar sind schöne Bilder zu erwarten und na klar gibt's das alles in aalglatt, ob das aber immer so richtig ist? Durch die Optik, die gute, einfache Story und schöne musikalische Untermalung gelingt es Wall-E zwar durchgehend zu berühren, vielleicht sollte man in Zukunft aber dieses fleckenlos einwandfrei animierte Grundbild nicht immer als das Ultimo ansehen, das aber nur nebenbei. Auch ganz nebenbei funktioniert dieses kleine Kinder- und Erwachsenenfilmchen also auch als Hommage an "2001: a space oddyssey" und so begegnen wir inmitten eines riesengroßen Raumflagschiffs, auf dem die halbe Menschheit manipulativen Jahresurlaub nimmt, einem alten bekannten: HAL 9000, auch wieder selbstschützerisch und boshaft zugleich, wie im Original. Wall-E ist also nicht nur ein richtig süßer Kinderfilm, sondern auch ein kleines Stück Gesellschaftsstudie und eine winzige Luke, durch die ein echter Blick in die Medienlandschaft ermöglicht wird. Einer der wenigen wichtigen Animationsfilme mit einem ganz niedlichen "Hauptprotagonist", aber das ist man ja von Pixar gewohnt!
PS: die Punktefunktion geht nicht, denkt euch ne 8,5. ;)

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

Roach

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Ja genau! :D
Nein, ich habe zwar gesagt, dass es nicht dasselbe ist, aber auch, dass es sich trotzdem ähnlicher ist, als man denken würde. Man muss einfach differenzieren. Dass man viel übers Internet kommuniziert, muss ja nicht heißen, dass das, was man schreibt gehaltloser wäre, und noch weniger muss es heißen, dass man sich deshalb seltener im "echten Leben" trifft als sonst. Ich kann da in meinem Umfeld einfach keine allzu schockierende Entwicklung beobachten (Ausnahmen bestätigen die Regel).


Big_Kahuna

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Stimme dir vollends zu, bis auf die Beobachtungen, die häufen sich subjektiver Weise bei mir. :p


JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Disney beweist eindrücklich, wie man eine Geschichte ohne grosse Dialoge erzählen kann, nur mit interessanten Charakteren und viel Charme. Der kleine Roboter ist von Anfang an einfach nur sympatisch. Wie er es meistert die Welt mit seinen eigenen Augen zu sehen und zu entdecken ist Herz erwärmend. Es dauert ziemlich lange, bis es einen ersten “sinnvollen” Dialog gibt, aber diese Zeit ist nicht langweilig. WALL·E zeigt uns seine Welt und als EVE plötzlich auftaucht und er sich wie ein hilfloser Teenager verhält, bleibt das Unterhaltungslevel sehr hoch. Die Animation selbst ist sehr gut gemacht und auch das Raumschiff auf dem die Menschheit auf eine aufgeräumte Erde wartet und dabei immer dicker und dicker wird ist interessant.

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thewaschi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film fängt unglaublich stark an. Er schafft es ohne viel Worte einen trotzdem zu fesseln, was nicht zuletzt am niedlichen Wall-E liegt. Kaum kommen aber die Schwabbel-Menschen dazu, kommt die klassische Gut-Böse und Mensch-Maschine Konstellation und das ganze wird leider ein bisschen zu gewöhnlich. Trotzdem finde ich, es ist ein Pixar-Film der besseren Sorte.

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Filmfan30

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Bewertung2.5Ärgerlich

Der langweiligste Pixar-Film, den ich je gesehen habe!

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MovieGremlin

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Schau mal Cars 2 und dann reden wir nochmal ;)


Filmfan30

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Cars 2 war deutlich schlechter als der 1., aber Wall-E ist immer noch Spitzenreiter unter den langweiligsten Pixar-Filmen.


heiko.buschhaus

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Bewertung9.0Herausragend

*Statement*
Wer den kleinen, zuckersüßen Roboter Wall.E nicht mag, der ist kein Mensch und verdient es nicht, zu leben!!!
*Statement Ende*
Hier wurde eine sehr erwachsene und schrecklich-reale Story kindergerecht verpackt und ohne viel Worte in die zwei sympathischtsten Roboter der Filmgeschichte gesteckt, allen vorran natürlich der Titelheld! Gott, habe ich bei diesem Film gestaunt: denn nicht nur, dass er ein wahres Meisterwerk der Kinderunterhaltung ist, er ist auch noch eines auf filmischer Ebene: spannend, trotz minimalem Dialog, optisch perfekt angerichtet, und mit tollen Anspielungen auf Klassiker wie "Odyssee im Weltraum" oder "Soylent Green"! Wahrlich ein Meisterwerk, und wie gesagt: selbst, wenn man den Film nicht mag, Wall.E muss man einfach lieben!

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Selten wurde dies im Kino so gut bewiesen, wie bei diesem Film. Vor allem in der ersten Hälfte wird dies von Pixar eindrucksvoll bewiesen. Die Optik dazu ist einfach atembraubend. Die zweite Hälfte fällt allerdings dann etwa ab. Für mich wirkte vieles (vor allem die zusätzlichen Figuren) störend und zu oft wurde die Moralkeule geschwungen. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen.

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StefanieD

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, der ohne viele Worte auskommt und doch soooo unglaublich süß und spaßig ist :)

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filmfuzzy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Originalidee zu WALL•E entstand 1994 bei einem mittlerweile legendären Essen, an dem die Pixar-Pioniere Andrew Stanton, John Lasseter, Pete Docter und der inzwischen verstorbene, geniale Story-Erfinder Joe Ranft teilnahmen. Damals unterhielten wir uns auch erstmals über einen kleinen Roboter, der allein auf der Erde zurückgelassen wurde“, sagt Stanton. „Es gab noch keine Story, nur dieses ‚Robinson Crusoe‘-Kerlchen und die Idee: Was wäre, wenn die Menschheit die Erde verlassen müsste, und jemand hätte vergessen, den letzten Roboter abzuschalten – und er macht ahnungslos einfach weiter wie bisher?“

Ja so fing alles an. Jetzt kommt die damalige Idee als neuer Film in die Kinos. Wall – E räumt also seit 700 Jahren die Erde auf. Unermüdlich sammelt er Schrott und Müll und andere Hinterlassenschaften der Menschen ein. Doch im Lauf der Jahre hat er seine Persönlichkeit entwickelt.

In seinem Track in der er haust, hat er penibel alles Gesammeltes fein säuberlich sortiert. Sein ganzer Stolz ist eine Videokassette des Musicals „Hello Dolly“. Und die Liebesgeschichte hat es ihm besonders angetan.

Bis eines Tages ein Raumschiff landet und einen kleinen Roboter Namens EVE, gestylt wie ein Appleprodukt, ihn auf der Erde besucht. Eves geheimer Auftrag ist nach Pflanzen auf dem blauen Planet zu suchen.

Fündig wird sie als Wall – E ihr seinen Schatz zeigt – eine grünes Kleeblatt das er in einem Schuh gepflanzt hat. Eve hat gefunden was sie gesucht. Und schon ist sie mit ihrer Beute auf dem Weg nach Hause.

Wall – E kann sich gerade noch am Raumschiff festhalten. Sie landen auf der „Axiom“, einem gigantischen Luxus-Vergnügungsdampfer, seit Jahrhunderten die Heimat der Menschen. Dort hat sich der Traum vom süßen Leben erfüllt. Den lieben langen Tag schweben die Bewohner auf Liegesesseln durch die Gegend und schlürfen Flüssignahrung. Jeder Handgriff wird ihnen von Robotern abgenommen. Medial dauerberieselt dösen sie vor sich hin, zum Nichtstun und Nichtsdenken animiert.

Werden die Menschen nach der Entdeckung, dass es doch Leben auf der Erde gibt, zurückkehren?

Ein Film mit einer hübsch verpackten Botschaft. Hört auf Müll zu produzieren. Und von Pixar wieder einmal perfekt umgesetzt. Nr. 5 wurde wieder zum Leben erweckt. Auch sonst gibt es ein paar feine Anspielungen auf Filmklassiker. Gehen sie ins Kino und entdecken sie sie.

95 Minuten eine vergnügliche Reise in die Zukunft.

Ab 25. September 2008 im KINO.

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Filmromantikerin

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Du musst das natürlich auf keinen Fall nur wegen mir weglassen, wenn es dir eine Hilfe ist. :) Gegen den Hinweis an sich habe ich auch nichts, ich persönlich hätte nur dann geschrieben "damaliger Kinostart" o. Ä. Aber jeder hat seinen eigenen Stil, vor allem ein Journalist, der seit einem Viertel-Jahrhundert Kritiken schreibt. Und dazu ist das ja nur Gewohnheitssache, also behalt es ruhig bei und lass' dir von so einer unerfahrenen Schreiberin wie mir nichts Unnötiges dreinreden. ^^
MfG


filmfuzzy

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Hallo Filmromatikerin, ich werde es ein bisschen anders formulieren. Übrigens werde ich in Zukunft auch Filme einstellen, die erst in der Zukunft ins Kino kommen, dann hilft das Datum vielleicht doch.

LG
Filmfuzzy


beast667

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Bewertung7.5Sehenswert

Schnuffig, Knuffig, Wall-E....................

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Lichtlady

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Kurzer, aber sehr treffender Kommi!


ataleofmemories

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wall-e's blicke sind so herzzerreißend! *_*

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Tizilla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gnaaa, der Film ist irgendwie total süss. Ich bin dem lange aus dem Weg gegangen weil ich immer dachte das das irgendwie schmuh ist aber da hab ich ja mal gründlich daneben gelegen. Schon innerhalb der ersten Sekunden hatte mich der kleine Roboter gehabt. Ein Film der wirklich nicht vieler Worte braucht um gut zu unterhalten.

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Jason Born

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Dito! Auch ich bin dem lange aus dem Weg gegangen, zu unrecht. Wall-E. Eeeeeva


Sommergirl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Niedlich, Wall-E ist herzerwärmend, kann einem schon fast leid tun, tolle Story... ein Film für alle Altersklassen!

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Negev

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie schafft Pixar nur, diesen Robotern Leben ein zu hauchen? Die "Hauptdarsteller" transportieren eine Fülle an Emotionen. Dabei beschränken sie sich meist auf einzelne Wörter oder seltene kurze Sätze. Man muss diesen Wall-E einfach mögen.

Die Handlung ist recht spannend, verliert dabei nie an Witz und Charme. Nicht nur für Kinder (war meine Befürchtung) sondern auch für Erwachsene.

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Bellatrix90

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Selten einen so schönen Animationsfilm gesehen der fast ohne Worte auskommt. Für Kinder ein tolles Erlebnis und für die Erwachsenen ein Film der zum Nachdenken bewegt...

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hno-16

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Bewertung5.0Geht so

Na...ja. Hab den Film mal im Kino gesehen ist nicht der Knaller. Ich find den Film ziemlich müde und langweilig gestaltet. Die Story ist ja noch okay, aber der Film selber ist so müde, so fahde gestaltet man denkt gleich platzt eine Bombe und dann platzt ein Luftballon. Ist
zwar im Gesamtbild nicht besonders schlecht aber wenn der Preis über 2,50 ist lohnt es sich nicht!

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Ben Kenobi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es gibt so viele gute Gründe, warum man "WALL·E" gern haben muss.

Als Science Fiction-Fan kommt man kaum aus seiner kindlichen Freude heraus, wenn man die zahlreichen Referenzen, die diesen Film durchziehen, entdeckt, etwa an Kubricks "2001", die Star Wars-Reihe oder auch die guten alten "Short Circuit"-Filme (kennt die noch jemand?). Es ist eine schöne Geste, dass das Team um Regisseur und Autor Andrew Stanton sich zu den Fußstapfen bekennen, in die sie treten.

Als Trickfilm-Fan bekommt man die mithin ordentlichste Ladung Animationsmagie verpasst, die es je zu sehen gab: Vom Licht über die Farbpalette, die erstklassigen Charaktermodelle, die detailverliebten Texturen, bis hin zur fotografischen Tiefenunschärfe - visuelle Perfektion in so gut wie allen Belangen.

Das Beste ist jedoch: Als Mensch bekommt man das alles und noch viel mehr geboten. Eine süße, aber kaum kitschige Liebesgeschichte, die unkonventionell genug ist, um beim Zuschauer echte Anteilnahme zu erregen, aber einstudiert genug, um ihm das wohlige Gefühl zu vermitteln, dass alles gut wird. Leichten, gefälligen und unaufdringlichen Humor. Und eine leidenschaftlich erzählte Geschichte, die eigentlich niemand erzählt.

Obendrein liefert "WALL·E" erstaunlich semi-subversive Denkanstöße, die man ignorieren kann, aber keineswegs muss. So befasst sich der Film, wie schon sein ernster Urgroßvater im Geiste, "2001", mit Rolle und Macht der Technik, was hier umso drastischer wirkt durch die vielen zugespitzten Darstellungen heutiger 'Consumer Electronics'. In ein paar Jahrhunderten, wenn man den Machern des Filmes glauben darf, bewegen sich die Menschen nur noch auf automatischen Pods durch die Gegend, während sie künstlich prozessierte Kalorien in Flüssigform zu sich nehmen und auf ihren Hologramm-Bildschirmen irrelevante Unterhaltung konsumieren. Überhaupt geht es dann nur noch ums Konsumieren. Ein multinationaler Monopol-Gigant beherrscht, so scheint es, alle Bereiche des Alltags, eingeschlossen der Politik. Konzern-CEO und Staatspräsident, das sind zwei Ämter, die in der Welt von "WALL·E" in Personalunion wahrgenommen werden. Die Leute wechseln quasi auf Kommando die Farbe ihrer Kleidung. Niemand nimmt mehr seine Umwelt wahr, zwischenmenschliche Beziehungen verkümmern. Das Erschreckende - und Gute - dabei ist: Wenn man mal ein, zwei Schritte zurücktritt, kommt man auf einmal in die Verlegenheit, einsehen zu müssen, dass all dies gar nicht soo fürchterlich weit entfernt ist von unserem heutigen Lebensstil. Letztlich steht "WALL·E", diese putzige kleine Disney-Pixar-Romanze, damit in klammheimlicher Tradition der großen und immer auch etwas beklemmenden Dystopien.

Doch "WALL·E" wäre natürlich kein Disney-Film ohne den klassischen Spannungsbogen, und der sieht nunmal ein Happy End vor. Ein Happy End jedoch, so viel sei gesagt, das sich die Menschen der Zukunft buchstäblich erkämpfen müssen. Gegen ihre Bequemlichkeit, gegen die Dominanz unvernünftiger Technologien, und vor allem in klarer Bejahung eines gemeinsamen Handlungsziels: Dem Bekenntnis zum Tätigsein, zur Kreativität, zum Umweltschutz. Im Sinne des Kapitäns auf dem großen Weltenschiff "Axiom" kann man zusammenfassen: Ein Neuanfang ist möglich, wenn man den Willen hat, das Ruder in die Hand zu nehmen. Das gilt für die Liebe wie für alles andere im Leben. Optimistisch? Naiv? Pathetisch? Herrgott, "WALL·E" ist ein Disney-Film! Aber ein verdammt guter.

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Ben Kenobi

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Ich hab mir den gestern Nacht noch gegeben, hat mich aber nicht hundertprozentig ueberzeugt. Naja, aber anschauen kannst du ihn dir ja mal. Ist kurz und tut nicht weh.


Ben Kenobi

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@jacker: Ja und danke!


VisitorQ

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Bewertung9.0Herausragend

Wall-e ist ein Geniestreich, der mich immer wieder in ein emotionales Wrach verwandelt. Auch bei meiner gefühlten fünfhundertsten Sichtung gibt es immer noch etliche Szenen, die mich gefühlstechnisch so mitreißen, dass ich bitterlich losheulen könnte... Und das meistens auch tue. Wall-e ist einer DER absoluten Höhepunkte Pixars und einer der schönsten Filme, die je das Licht der Welt erblickt haben.

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kobbi88

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Ja, was soll ich machen :((


VisitorQ

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ok. Nachvollziehen kann ich das zwar weniger aber ok. Es gibt natürlich auch Animationsfilme, die ich vom Stil weniger mag aber ich kann mich da recht gut "reinsehen" und dann kommt es mir eben nur noch auf die Geschichte und die Charaktere an. Und wenn das passt, dann passt es eben.


MurmelTV

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Bewertung9.0Herausragend

Ein atemberaubender Pixar-Film mit Charakteren, die man sofort in sein Herz schließt und vielen grandiosen Ideen. Hinzu kommt mal wieder ein Einstieg, der einen sprachlos macht und eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei Robotern.

Ein ♥ für Pixar!

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Dennis1984

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Bewertung3.0Schwach

Top gemacht, aber nach 30 Minuten voller Kreativität fängt das Böse gegen Gut an
dann kennt man was passiert. Bösewicht wird mit allen Mitteln vernichtet mit den typischen Pixar Gags.

Wäre es Kreative weiter gegangen wie in den ersten 30min, wäre er besser gewesen.

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DrMcKay

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich schöner Animationsfilm, der mit sehr wenig Worten sehr viel erzählt. Als ich die ersten 30 Minuten des Films gesehen habe, da dachte ich, dass dieser Film der totale Dreck wird und, dass der Kinoabend gähnend langweilig wird. Aber auch wenn nicht so viele bis überhaupt keine Dialoge vorhanden sind, ist der Film wirklich wunderschön gemacht worden. Der Regisseur hat sich echt was einfallen lassen, damit der Film auch ohne lange Dialoge auskommt. Er hat das "Verhältniss" der beiden so dargestellt, dass dieser Film mir gut gefallen hat, obwohl ich kein Animationsfan bin.

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