Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Wall-E (2008), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Drama, Animationsfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 25.09.2008
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Keine
von Andrew Stanton, mit Ben Burtt und Elissa Knight
Nachdem Wall-E Hunderte von Jahren brav seiner programmierten Aufgabe nachgegangen ist, entdeckt er eines Tages, dass es durchaus noch andere Dinge gibt im Leben: er trifft auf Eve. Wall-E hat noch nie ein so schlankes und wunderschönes Wesen gesehen wie Eve und ist überglücklich, mit seiner neuen Freundin seine Welt teilen zu können. Doch leider geht nichts nach Plan, denn die Menschen – in der Zwischenzeit in einem übergalaktisch überdimensioniertem Vergnügungspark im Weltall beheimatet – haben Eve darauf programmiert, den Schlüssel zur Zukunft der Erde aufzuspüren und unser liebenswerter Held Wall-E hält diesen nichtsahnend in seinen Händen. Unfreiwillig erfährt Eve von diesem Geheimnis und wird sofort von den Menschen zurückgebeamt. Wall-E muss sich schnell entscheiden und folgt spontan seiner Freundin ins Weltall, und ahnt nicht, dass da draußen ein fantastisches Weltraumspektakel auf ihn wartet. Bei seiner Suche nach Eve bleibt er nicht lange allein. Neben seinem besten Freund, der Hauskakerlake, lernt er eine aberwitzige Gang von defekten Robotern kennen, die in der Werkstatt auf Reperatur warten. Kann Wall-E seine Freundin und die Zukunft der Welt retten?
Handlung
Wall-E
Die Erde erstickt unter einem riesigen Berg an Müll, die Natur ist komplett zerstört, ein Leben auf der Erde nicht möglich. Die Menschen haben ihren Planeten vor mehr als 700 Jahren verlassen und leben im Weltall in luxuriösen Raumschiffen. Zur Beseitigung des Mülls wurden einst zahlreiche Roboter angefertigt, die den Massen an Unrat jedoch nicht Herr werden konnten. Einzig ein kleiner Aufräumroboter, Wall-E (Ben Burtt), hat alles überlebt und zieht jeden Tag emsig seine Bahnen. Sein einziger Begleiter ist eine Kakerlake. Programmgemäß kämpft er sich jeden Tag durch die Müllberge und sammelt dabei mit Vorliebe diverse Gegenstände, – Gummienten, Feuerzeuge oder Glühbirnen, – die er in seinem Zuhause sammelt. Ein altes Video…
Nachdem Wall-E Hunderte von Jahren brav seiner programmierten Aufgabe nachgegangen ist, entdeckt er eines Tages, dass es durchaus noch andere Dinge gibt im Leben: er trifft auf Eve. Wall-E hat noch nie ein so schlankes und wunderschönes Wesen gesehen wie Eve und ist überglücklich, mit seiner neuen Freundin seine Welt teilen zu können. Doch leider geht nichts nach Plan, denn die Menschen – in der Zwischenzeit in einem übergalaktisch überdimensioniertem Vergnügungspark im Weltall beheimatet – haben Eve darauf programmiert, den Schlüssel zur Zukunft der Erde aufzuspüren und unser liebenswerter Held Wall-E hält diesen nichtsahnend in seinen Händen. Unfreiwillig erfährt Eve von diesem Geheimnis und wird sofort von den Menschen zurückgebeamt. Wall-E muss sich schnell entscheiden und folgt spontan seiner Freundin ins Weltall, und ahnt nicht, dass da draußen ein fantastisches Weltraumspektakel auf ihn wartet. Bei seiner Suche nach Eve bleibt er nicht lange allein. Neben seinem besten Freund, der Hauskakerlake, lernt er eine aberwitzige Gang von defekten Robotern kennen, die in der Werkstatt auf Reperatur warten. Kann Wall-E seine Freundin und die Zukunft der Welt retten?
Handlung
Wall-E
Die Erde erstickt unter einem riesigen Berg an Müll, die Natur ist komplett zerstört, ein Leben auf der Erde nicht möglich. Die Menschen haben ihren Planeten vor mehr als 700 Jahren verlassen und leben im Weltall in luxuriösen Raumschiffen. Zur Beseitigung des Mülls wurden einst zahlreiche Roboter angefertigt, die den Massen an Unrat jedoch nicht Herr werden konnten. Einzig ein kleiner Aufräumroboter, Wall-E (Ben Burtt), hat alles überlebt und zieht jeden Tag emsig seine Bahnen. Sein einziger Begleiter ist eine Kakerlake. Programmgemäß kämpft er sich jeden Tag durch die Müllberge und sammelt dabei mit Vorliebe diverse Gegenstände, – Gummienten, Feuerzeuge oder Glühbirnen, – die er in seinem Zuhause sammelt. Ein altes Video des Musicals “Hello Dolly” ist das Lieblingsstück seiner Sammlung.
EVE
Eines Tages landet ein riesiges Raumschiff auf der Erde und lässt die Roboterdame EVE (Elissa Knight) zurück. Wall-E ist auf den ersten Blick verliebt, EVE dagegen hat nur Augen für ihre Umgebung und begegnet Wall-E zunächst mit Abneigung. Als der abendliche Sandsturm naht, zieht Wall-E EVE mit in sein Versteck und offenbart ihr seine Sammlungen. Dabei zeigt er ihr auch ein kleines grünes Pflänzchen, welches von ihr gescannt wird. Da EVE einzig mit dem Auftrag, Leben auf der Erde zu finden, dort zurückgelassen wurde, scheint ihre Mission erfüllt. Sie nimmt die Pflanze auf und schaltet auf stumm. Wall-E, geschockt von EVE´s Reaktion, kümmert sich liebevoll um sie. Als das Raumschiff erneut landet, um EVE abzuholen, hängt sich Wall-E an die Außenwand und fliegt mit ins All.
Das Raumschiff
Er landet in dem riesigen Raumschiff, in dem die Menschheit seit 700 Jahren lebt. Dort lernt er nicht nur viele andere Roboter kennen, sondern bringt durch seine liebenswürdige, aber oftmals tolpatschige Art die Abläufe auf dem Schiff gehörig durcheinander.
Der Kapitän
Währenddessen hat EVE den Kapitän (Jeff Garlin) aufgesucht, um die Pflanze zu übergeben, die jedoch verschwunden ist. Von den Ereignissen aufgerüttelt, die eine Rückkehr zur Erde bedeuten könnten, beginnt sich der Kapitän plötzlich für seinen Heimatplaneten zu interessieren und lässt sich vom Bordcomputer (Sigourney Weaver) über die Erde informieren. Dabei funkt ihm sein Assistent Otto (Jake Gyllenhaal) ständig dazwischen, der auch den Hilfsroboter Go-4 beauftragt hat, die Pflanze zu zerstören.
Rettung
Doch EVE und Wall-E konnten die Zerstörung gerade noch verhindern und versuchen erneut, dem Kapitän diese zu überbringen. Mit Hilfe von Wall-E gelingt das Vorhaben. Um die Pflanze zu retten, muss Otto ausgeschaltet werden. Bei einem heftigen Kampf werden Wall-E´s Schaltkreise stark zerstört, die Menschen aus ihrem bequemen Dasein aufgerüttelt und die bösen Roboter des Schiffes ausgeschaltet. Letztlich gelingt es, die Mission zu einem guten Ende zu bringen.
Rückkehr und Liebe
Die Menschen kehren auf die Erde zurück. Gemeinsam mit den Menschen beginnen sie mit dem Wiederaufbau und der Rekolonialisierung der Erde. EVE hat durch die Ereignisse Wall-E inzwischen ebenfalls liebgewonnen und versucht nun verzweifelt, ihren Freund wieder zum Leben zu erwecken. Zunächst scheinen alle ihre Bemühungen vergeblich, denn ihr Freund agiert anders, als zuvor. Doch nach einigen bangen Minuten zeigt Wall-E endlich wieder seine liebenswerten Züge.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de (deutsch)
Gesammelte Rezensionen unter rottentomatoes.com (englisch)
Linksammlung unter filmz.de
Filmkritiken
Filmkritik auf KultHit.de
Rezension von Julia Stache unter stadtkind.de
Rezension von Markus Ostertag unter moviemaze.de
Rezension von Marcus Wessel unter critic.de
Rezension unter outnow.ch
Offizielle deutsche Website zum Film
Wall-E auf trickfilm-zeit.de
Trailer – Wall-E auf trickfilm-zeit.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (25) und Videos (14) zu Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Cast & Crew
-
Andrew Stanton
-
Ben Burtt
-
Elissa Knight
-
Jeff Garlin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain McCrea
-
Fred Willard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) voice of Shelby Forthright - BnL CEO
-
Kathy Najimy
-
John Ratzenberger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) voice of John
Regie
Schauspieler
-
Sigourney Weaver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) voice of Ship´s Computer
-
Jim Reardon
-
Andrew Stanton
- Genre
- Romanze, Computeranimation, Apokalypse & Postapokalypse
- Zeit
- 2815, Zukunft
- Ort
- Erde, Raumschiff, Universum
- Handlung
- Abfall, Blockbuster, Dicke Frau, Dicker Mann, Dystopie, Einsamkeit, Evakuierung, Hoffnung, Kakerlaken, Kapitän, Liebe, Mensch gegen Computer, Müllhalde, Pflanze, Raumstation, Roboter, Sonnenenergie, Sprechender Computer, Verfolgungsjagd, Weltraummission
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Drehbuch
Filmdetails Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
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Kritiken (30) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenFür “WALL-E” gibt es an dieser Stelle eine unbedingte Sehempfehlung. Pixar gelingt mit “WALL-E” wieder einmal das Kunststück die Animationstechnik auf ein neues Level zu heben und gleichzeitig eine packende Geschichte mit sympathischen Charakteren zu schaffen. Und das selbst, wenn die Hauptfiguren wie in “WALL-E” Roboter sind! Respekt!
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Brentano 2012/05/01 22:44:56
Antwort löschenRespekt vom ebenso verwerteten Verwertungsobjekt das anderen Verwerteten bei der Säuberung des Verwertungsareals beglückt zuschauen darf, ahso?
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenManchmal sollte man es einfach den Bildern überlassen, Sprache zu geben.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenWenn die Künstler von Pixar ans Werk gehen, spielt es keine Rolle, ob die Protagonisten Ratten, Fische, Autos, Spielzeuge oder nun eben Roboter sind – die Gefühle werden glaubhaft und berührend vermittelt. Verpackt sind sie im Fall von «WALL•E» in eine fantastische Geschichte, die lauter verzaubernde Bilder und Details bietet.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenObwohl es ein Kinderfilm ist, spricht der Film trotzdem jede Altersgruppe an und ist für jeden faszinierend. Ob jung, ob alt, WALL•E wird jeden mitreißen, begeistern und bewegen. Die Story ist leicht verständlich genug für jeden und trotzdem so ansprechend, dass wirklich jeder den Film gesehen haben sollte.
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al-x
Kommentar löschenMüllpresse mit Herz!
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenPixar hat hier einen bezaubernden Liebesfilm abgeliefert, der fast ohne Dialoge auskommt. Vor einem vollkommen deprimierenden Hintergrund, einer vermüllten, kein Leben mehr ermöglichen Erde, finden sich 2 Roboter.
Hinter der vordergründigen Geschichte verbirgt sich jede Menge Kritik an Umweltverschmutzung, an Anonymisierung der Gesellschaft etc.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenWie immer ist bei Disney/Pixar die Botschaft, die vermittelt werden soll, recht trivial: Leute, hört mit der Umweltverschmutzung auf, laßt euch nicht von technischen Spielereien wie Autos, Fernbedienungen usw. zu verkrüppelten Wohlstandsmenschen degradieren, etc. etc. Aber wie immer charmant vorgetragen, so dass die zuckersüß-kitschige Story sehr erträglich bleibt.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Wo früher noch das Geschichtenerzählen im Vordergrund stand, ist es nun eine altbekannte Liebelei in einer neuen Verpackung. Die Pixar Leute verstehen aber ihr Handwerk und sorgen dafür, dass die Gags zünden und man dem liebenswürdigen Charme der Charaktere, allen voran Wall-E, einfach nicht widerstehen kann. Wen Wall-E völlig kalt lässt, der würde auch Bambi auf den Grill schmeißen. [...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenUnd so ist der seltene Fall eingetreten, dass ein Film, auf den ich mich mit großen Erwartungen gefreut habe, diese auch tatsächlich erfüllt hat. Dabei schafft es “Wall-E”, trotz aller Niedlichkeit und Zucker-Schock, nicht all zu kitschig zu werden, sonder an manchen Stellen eher unerwartet “düster” und traurig. Würde man die Roboter durch Menschen ersetzen (sind die Roboter in diesem Film doch menschlicher als die Menschen), wäre es ein ziemliches Blutbad. Da dies ein Kinderfilm ist, kann man nur hoffen, dass die Kinder diese Parallele nicht ziehen. Halte ich auch nicht für wahrscheinlich, da die niedergemetzelten Roboter eh die “Bösen” sind und scheinbar nichts menschliches und liebenswürdiges an sich haben, sozusagen die Roboter unter den Robotern. Und die Bösen habens ja eh nicht anders verdient. Aber bitte nicht falsch verstehen: Trotz dessen ist die Story witzig und voller Anspielungen. Dabei kommen die Witze meist ohne Worte aus, doch Wall-E kann auch mehr…
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenTechnisch hervorragender Animationsfilm, der jedoch den Charme der vorherigen Pixar-Abenteuer vermissen lässt und mich leider Gottes völlig kalt gelassen hat.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWenn das Drehbuch erst den Satz "Ich liebe dich" vorschreibt, hat der Film im Grunde schon verspielt. Show Me, Don't Tell Me! Und Auftritt "Wall-E". Beim fortan unter Disney-Dachverband im Haus der Maus produzierenden Pixar-Studio hat man Spielzeug, Fischen, Autos und Ratten das Sprechen beigebracht. Der letzte Erdbewohner allerdings ist der Trickschmiede erster Animationsheld, dem fast gänzlich die Worte fehlen.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenWie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Diesen kleinen Roboter, der in erster Linie wohl direkt mit Nummer 5 assoziiert wird. Wie gerne würde ich jetzt eine Review über einen Roboter schreiben, der nur darauf hinaus ist süß zu sein und damit alle Kinder, Jugendliche, Maschienen, Erwachsene, ja, alles auf dem Planeten Erde um den Finger zu wickeln. Pixar ist gewitzt. Pixar ist verdammt gewitzt. Da verniedlichen sie zuerst ein sonst verhasstes Tier, die Ratte, und kommen dann mit einer Blechbüchse an, verpassen ihm die essentiellen Kulleraugen, einen multifunktionalen, mobilen, kleinen Körper und platzieren ihn auf die Erde. Alleine. Die rhethorische Frage: Wie reagiert das Publikum darauf?
Wie liebend gern würde ich Wall•E hassen. Ich kann es aber nicht.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenAuch wenn die Satire etwas grob und die «Rettet den Planeten»-Botschaft überdeutlich ist: Allein das erste Drittel von «Wall-E» ist für die Animationsfilmewigkeit gemacht. Man hätte dem kleinen Roboterkerlchen auch gern einfach endlos weiter zuschauen können bei seinen Aufräumarbeiten in einer verlorenen Welt.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDie verblüffend realen Settings wurden unter der Regie von Andrew Stanton mit viel Liebe zum Detail animiert. Noch bemerkenswerter aber ist die Stille und Langsamkeit dieser Szenen. Wall-E schließt nicht nur damit an den Beginn des US-amerikanischen Unterhaltungskinos an. Charlie Chaplins romantischem Stummfilm City Lights erweist er dabei am deutlichsten seine Reverenz.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Wall-E“ lebt – für erwachsene Zuschauer - letztlich nur von seinem treuherzigen Blick und seinem „Knuffel-Faktor“, mit dem in jeder Filmminute kokettiert wird. Immerhin: einer angerosteten Maschine dermaßen viel Herz zu verleihen – das schafft vermutlich wirklich nur Pixar. Für meinen Geschmack war das aber viel zu wenig, um einen wirklich unterhaltsamen Film auszumachen. Im Grunde nicht anders als der frisch angelaufene „Wanted“: Optik hui – Story pfui.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenOh man wie genial war "Wall-E" bitte????
Der Film hat irgendwie alles super Charaktere, schöne Story, was zu lachen aber auch was trauriges und Gesellschaftskritik ist auch dabei. Wirklich einfach nur perfekt. Und die Figur Wall-E ist soo genial ich hoffe darauf noch mehr zu sehen, so liebenswürdig...
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenWeil die Geschichte so gelungen ist und neben einer gehörigen Portion Humor auch unterhaltsame Zivilisationskritik ohne erhobenen Zeigefinger sowie zutiefst bewegende Momente beinhaltet, ist Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, das lange nachwirkt und das eine ganze Menge Ansatzpunkte für Diskussionen im Familienkreis bietet – und was kann ein Film dieses Genres neben einer vergnüglichen Zeit im Kino eigentlich mehr leisten?
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenEine Handlung im engeren Sinn lässt sich dabei zunächst nicht ausmachen. Stanton zeigt vielmehr Impressionen aus Wall-Es Alltag, von seiner Arbeit zwischen den Müllbergen, seiner ungewöhnlichen Freundschaft zu einer Kakerlake und seinem Zuhause, das er – man neigt unweigerlich zu diesem Vokabular – mit viel Liebe zum Detail in ein echtes Schmuckkästchen verwandelt hat. Pixars Trickkünstler erschaffen aus einem seelenlosen Roboter einen richtigen Sympathieträger, der die Herzen des Kinopublikums im Sturm erobern dürfte.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenHier ist „Wall-E“ vor allem ein Super-Spaß angefangen bei kleinen Reinigungs-Robotern, die unermüdlich wie ein Schweizer Ricola-Vertreter Dreck auffegen. Es ist wunderbar wie die an sich unförmigen Figuren menschliche Regungen erhalten, Wall-E tanzt sogar zu seinem Lieblings-Video „Hello Dolly“. Nicht nur die liebevollen und ideenreichen Zeichnungen, vor allem auch die Roboter-Geräusche vom Sound-Designer Ben Burtt, der schon R2D2 akustisch Leben einhauchte, erschaffen die ungemein sympathischen Charaktere. Hinzu kommen grandiose Weltall-Ausflüge, eine wunderbare Sternenreise und wie immer bei Pixar zahlreiche Zitate: Aus der Weltraumgeschichte („2001“) ebenso wie aus der Firmengeschichte, etwa beim total ergrauten iPod in Wall-Es Garage. Denn Apple-Chef Steve Jobs führt gerade auch Pixar und Disney zum Erfolg.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenVor zwanzig Jahren sind Ally Sheedy und Steve Guttenberg mit Johnny durch die Gegend gehuscht. Gut möglich, dass die aktuelle Generation, die zum Großteil ja noch nicht mal A New Hope gesehen hat, mit den Namen Sheedy und Guttenberg gar nichts anfangen kann. Und Short Circuit, zu deutsch Nummer 5 lebt!, haben sie eventuell auch noch nie gesehen. Dabei dient John Badhams Film – Badham kennt die Generation wohl auch nicht (mehr) – als Inspiration für Pixars neuesten Kinohelden. WALL•E ist von seinem äußeren Erscheinungsbild fraglos Johnny aus Short Circuit nachempfunden, während seine naive Psyche Ähnlichkeiten zu Steven Spielbergs E.T. – The Extraterrestrial offenbart. Und da WALL•E zu einem Teil auch im All spielt, kommt Regisseur Andrew Stanton auch um Verweise zu Stanley Kubricks zeitlosem Meisterwerk 2001: A Space Odyssey nicht herum. Also viel geklaut und wenig eigenständiges? Nicht unbedingt. Natürlich sind viele Komponenten von Pixars Neuem nicht sondern neu und die Referenzen tun ihr übriges, doch obschon Stanton eine recht spannungsarme und einfach gestrickte Geschichte erzählt, kann sein Film die meiste Zeit hinweg unterhalten.
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Alle Kritiken (30)
Kommentare (269) — Film: Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Kommentar schreibenheikschn 2012/05/18 18:24:49
Kommentar löschenWall-E ist einer der besten Animationsfilme der letzten Zeit und lebt allein von beiden Hauptcharakteren. Diese sind so liebenswert dargestellt, dass man sie einfach mögen muss. Da die beiden Roboter jedoch im ganzen Film kaum etwas sagen, ist dies um so beeindruckender. Die Rahmenhandlung um die Menschheit im All ist etwas naiv einfach, stört aber nicht so massiv, als dass dies dem Film groß schadet.
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janew94 2012/05/18 13:51:49
Kommentar löschenWall-E ist ein beeindruckender und tiefgehender Animationsfilm aus dem Hause Pixar, der es schafft mit nur wenigen Worten unglaubliche Emotionen zu erzeugen. Der einzigaritge Film, welcher teils äußerst sozial-kritsche Themen behandelt, beweist zum wiederholten Mal das Talent des Animationsstudios, welches es immerwieder schafft anspruchsvolle Themen für Kinder wie auch Erwachsene schmackhaft zu gestalten. Pixar sind und bleiben die unangefochtenen Meister der Kinderunterhaltung. Detail-Arbeit vom Feinsten, ein großartiger Anfang (des Film) und Liebe in jeder Szene.
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HxC_Moe 2012/05/17 21:42:57
Kommentar löschenEcht ein süßer und liebenswerter Film mit netter Botschaft. Wer meint dass diese Botschaft verlogen und falsch ist, sollte bedenken, dass man sich wenigstens überhaupt eine Botschaft ausgedacht hat, die vielleicht was zu sagen hat. Das hat man nämlich auch nicht in jedem Film.
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xtom1973 2012/05/17 18:26:27
Kommentar löschen"Ganz nett" ist tendentiell eher ne miese Umschreibung, trifft es aber im wörtlichen Sinn ganz gut.
Irgendwie zündet der Film nicht richtig. Manch lacher ist vorhanden, mehr zumindest als in einigen hochgelobten Komödien.
Eingeschränkte Jugendempfehlung wegen Gewaltszenen und Ballerei.
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Basilikum 2012/05/16 22:16:15
Kommentar löschenEin toller Film um einen kleinen, fleißigen Roboter namens Wall-E der als Letzter unermütlich die völlig vermüllte Erde aufräumt, nachdem die Menschen den Planeten verlassen haben. Er trifft schließlich auf die hochmoderne Roboterdame Eve, die auf der Suche nach einer Pflanze ist, die ein Zeichen für eine neue Wiederbesiedlung der Erde wäre.
Liebevoll gestaltete Figuren und eine witzige und spannende Story mit einer eindeutigen Botschaft. Toll für Kinder und für Erwachsene.
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Brentano 2012/05/01 21:03:11
Kommentar löschenGrausamer Film tendenziös und politisch "korrekt", der in völlig durchgestylter Ignoranz erhebliche Spätfolgen auch aktueller Konsum- und Profithaltungen sowie entsprechender, industrieller Interessen mit zu tragen hilft:
Hier wird Kindern mit zynischer, zuckersüßer Ironie vorgegaukelt und vielen "Erwachsenen" ebenso, das es völlig "normal und perspektivisch akzeptabel“ sei, die einzige Erde und Lebenswelt, die wir haben, so voll zu müllen, das diese danach nur noch von so "lieben, kleinen, netten" Robotern eventuell gesäubert werden kann und muss,..?
(Wie auch heute schon von "lebenden" Arbeitssklaven bei Macdoof, Super Y und anderswo hinter den Kulissen, ..)
Hier wird auch noch von der Konsumentenhaltung, die zu eben diesen Verhältnissen geführt hat, "virtuell" profitiert und damit Geld gemacht (?) Und eine unkritische, unverantwortliche, verwässerte Lebenshaltung verbreitet, die durch solche "vorbildhaften" Filme weiterhin gestützt und in der gegenwärtige Verbraucherhaltungen, welche genau die gezeigten Folgen haben könnten, als weiter "akzeptable" wie zudem noch "lustig, amüsant, lieblich" vermittelt.
Das perfide an solche Filmen ist eben, das sie in gewollt subtiler, oberflächlich spassiger, unpolitischer, einseitig gefärbter pro industrieller Verwertungsabsicht und dadurch gesteuerter Affirmation (also Billigung der Ausbeutung und Zerstörung unserer gemeinsamen Lebensräume) Verwertung und Umweltzerstörung als "optimale" Haltung so wie quasi als unvermeidbar setzten und dazu im Plauderton vorschlagen, das wenn "alles zu spät" sein sollte,
(der Müll und die Lebensverhältnisse so zerrüttet sind, das man sonst irgendwohin mit riesigen Raumschiffen fliehen muss,..)
es immer ein paar "nette und liebenswerte Roboter" (Arbeiter?) geben wird, die danach gerne alles aufräumen und säubern, halbtote Pflanzen wieder zum Leben erwecken etc., die etwaige Rückkehr der Verschmutzer vorbereiten, damit diese danach ihre „Konsum-Party“, ebenso internsiv wie zuvor, fortsetzen können ?
Ach wie herzig und unbewusst haltend ist das doch und wie putzig!
Da möchte man doch gerne noch ein paar Stunden vor der Mattscheibe des Flatscreens niederkauern und die dort verbreiteten, glückselig machenden Werbebotschaften mit geweiteten Pupillen aufsaugen, damit es im anschließendem Fun-Konsum in den gepflasterten Shoppingarealen der Mega-Cities weiterhin all das an Müll konsumiert werden kann, was beschleunigend zum dem Punkt führend wird, auf dem dieser "bemerkenswerte" Film so freudig und zupackend bis bereitwillig aufbaut!
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ed.wibeau 2012/05/17 15:11:21
Antwort löschenAlso ich stimme dir insofern zu, als dass so ein Film gemacht wird, um Geld zu machen - trotz der Antikonsumbotschaft. Und das kann als verlogen gesehen werden. So verstehe ich zumindest deinen Beitrag und versuche ihn in einfachen Worten zusammenzufassen. Auch die Dominanz der Roboter als handelnde Figuren, die eh alles richten, weswegen die Menschen nur ein Mindestmaß an Mühe aufbringen müssen, um auf ihren Heimatplaneten zurück zu kehren, hast du gut erkannt. Allerdings: Wo im Film kommt die Aussage zum Tragen, dass "das es völlig "normal und perspektivisch akzeptabel“ sei, die einzige Erde und Lebenswelt, die wir haben, so voll zu müllen, das diese danach nur noch von so "lieben, kleinen, netten" Robotern eventuell gesäubert werden kann und muss,..? " ?!? Da widerspreche ich dir vehement! Nicht mal ein Avatar, dessen Öko-Botschaft nun wirklich die verlogenste ist, die ich in einem Film je sehen musste, stellt dies so dar. Wall-E tut das genauso wenig. Hier hast du den Film in meinen Augen vollkommen missverstanden. Grade dass die Roboter alles richten, gerade das wird kritisiert. Und die Wikipedia sagt folgendes: "Der Kolumnist Kyle Smith von der New York Post ging in seinem Beitrag zum Film auf die dunklen Seiten des Drehbuchs ein: „Ich versuche, mich an einen Zeichentrickfilm von Disney zu erinnern, der derart düster und zynisch ist, wie dieser hier. Mir fällt keiner ein.“ Die Darstellung der Menschen in der Zukunft als fette Idioten sei zugleich nahe dran an den Besuchern von Walt Disney World, die in einer sterilen, künstlichen Umgebung passiv Unterhaltung konsumieren." Und aus genau diesem Grund ist Wall-E gerade einer meiner absoluten Lieblingsfilme geworden. Irgendwie habe ich den leisen Verdacht, dass du den Film garnicht ganz fertig gekuckt hast. So entgeht einem natürlich die Darstellung der Menschen und alles. Klar, solche Disney-Filme haben eine gewisse ideologische Vorbildfunktion für die breite Masse. Allgemein Filme. Aber abgesehen davon, dass die Moral des Films kindgerecht und eindeutig formuliert wird, verwendet er auch gezielt zynisch-sarkastische Ideen, über die man lachen kann, wenn man ein wenig hinter die Art des Filmes kuckt. Ich weiß schon, Wall-E hat mit Independent genauso wenig zu tun wie McDoof mit bewusster Ernährung. Und wahrscheinlich sehen viele auch einfach den Zynismus nicht. Aber lieber in DIESER Weise Öko-Botschaften anbringen als als bierernstes Moralkino, wie "Avatar" das versucht hat. Ich kritisiere garnicht deinen Geschmack, allerdings sehe ich da einfach einen in meinen Augen falschen Gedankengang. Abgesehen von dem Fakt, das Disney und Pixar wohl auch durch diesen Film einen Haufen Geld durch Werbung und Merchandising gemacht haben. So wie Wall-E aber gestrickt ist, dürfte das den Produzenten wohl langsam aber selber stinken.
Brentano 2012/05/17 20:47:08
Antwort löschenJa ja ist natürlich nett, das hier überhaupt jemand auf meine kritisch-satirischen, polemischen „Bemerkungen“ zum Film "Wall-E" eingegangen ist, aber ich werde sämtliche, relevanten Schlussfolgerungen aus diesem Film so stehen lassen, halte zwar gewisse zusätzliche Infos von Dir zum Film für ganz sympathisch und sicher bereichernd, stehe aber ebenso weiterhin zu meinem Fazit.
Deine mir zu "mainstreamigen" und zu gut-meinenden, sichtlich bemühten Schlussfolgerungen, die du aus deiner Sicht aus dem Film abzuleiten magst, treffen kaum dessen Intentionen und danach zu folgern, (real-ökonomisch eher schwach raisonniert, ..) das Filmproduktionen sich darüber „grämen“, das mit einem angeblich "kontra-punktiven" Film "trotzdem Geld" verdient wird, ist etwa so absurd und "naiv", als wenn man der Mafia oder anderen Industrieunternehmen "ethisch moralische Bedenken" in der Ausführung ihrer oft Menschen verachtenden Profitstrategien zubilligen würde.
"Money rules the world" und "Geld ist unser Gott" das sind die obersten und relevante Maximen der "real existierenden" kapitalistischen Verwertungslogik, die überall in entsprechenden Zusammenhängen angewandt werden.
1. Die Öko Botschaft in "Avatar" ist nicht "verlogen", sondern einfach nachvollziehbar und wurde leider auch wegen der völlig überzogenen 3D Effekte u.a. darin, weder vom "jugendlichen" Sensations-hungrigen Publikum verstanden, noch akzeptiert. -
Auch weil sie so "simpel" ist. Das aktuelle Bildungsniveau, auch der Schüler und Konsum wie "Entertainment" geimpften Jugend, hat bisweilen so stark abgenommen, das alles Bemühen darum, jenen eine gehaltvolle "Message" zu unterbreiten, an deren wohl gezüchteter Ignoranz und affirmativer "Konsumbereitschaft" abprallen muss.
2. Wir sind uns zumindest darin "einig", das mit Filme wie "Wall_E" trotz mehr oder weniger verwerflicher Message, "Geld" verdient wird, indem sie Zustände aufzeigen, die als vorhersehbar angekündigt, ebenso einseitig und technisch zweckrational (von anderen) "gelöst" werden, (ach die niedlichen Roboter) wie man etwa heute schon Filme herstellt oder weiter Müll produziert, und darin nur vorgibt, also: vorlügt, (ähnlich wie bei den Atomanlage) immer und überhaupt alles "im Griff" zu haben.
3. Das der Film irgendwo kritisch sein sollte, ist mir entgangen (aber ich habe mir diesen verwertungs-affinen Kitsch tatsächlich nicht bis zum "Schluss anschauen können, da ich dessen Brainwashing Potential nicht unterschätze und etwa liebliches Getue um Rettung von Pflanzen darin beschrieben ablehne, solange real draussen vor dem Kinosaal weiterhin alle Zerstörung an Mensch, Biosphäre und (äusserer) Natur ebenso umtriebig fortgesetzt wird.
4. Dieser Film hilft in verschärftem Maße mit, vor realen Umweltsünden, Umweltzerstörung und fortschreitendem, allseits (auch in Deutschland) gehuldigtem Antropozentrismus die Augen zu verschließen davon abzulenken und sich in der irrigen Hoffnung zu wiegen, das wenn alles so schlimm werden sollte, wie in dem Film gezeigt, es doch immer „eine Lösung" dafür geben wird!?
Brutaler ist selten anti-humanistischer Zweckrationalismus geschönt, gepredigt und auf den bitteren End-Punkt gebracht worden.
Und genau diese, darin bebilderte "Rettung" ist ab einem gewissen Punkt, ebenso nicht mehr möglich, Punkt oder Enpunkt, dem wir uns auch dank solcher Filme (Hurra!?) beschleunigt, rapide annähern.
Oder wie ein ehemaliger, geistig-ethisch innerlich gewachsener Manager es beschrieben hat.
„Die derzeitige, Technik hörige Gesellschaft befindet sich in einem selbstgebauten Flugzeug und glaubt immer höher damit zu fliegen, aber da sie vor lauter Wolken um sie herum den Boden nicht (mehr) sieht, bemerkt sie nicht das ihr „Höhen-Flug“ tatsächlich eher einem Absturz gleicht.“
Oder Adorno:
„Die Menschen sind in der gegenwärtigen Epoche in die Technik eingegangen und als hätte sie ihren besseren Teil an sie vererbt, Hüllen gleich, hinter ihr zurück geblieben.“
ed.wibeau 2012/05/23 18:34:26
Antwort löschenEin Wort zu Avatar: Mit dem Film wurde ein Haufen Geld gemacht, mit der Intention, eine verbrämte und überhaupt nicht packende Botschaft an den Mann zu bringen, und dazu war der Film noch scheiße. Trotz allen tollen visuellen Effekten (oder gerade WEGEN ihnen) riecht alles danach, dass der Film und seine Moral nur deshalb geschaffen wurde, damit der Herr Cameron ein paar Nullen mehr am Ende seines Kontostands stehen hat. Was ist an der Botschaft nicht verlogen?
Und ja, ich hab mir jetzt bei Gott nicht die Macher von Wall-E vorgestellt, wie sie ob des Geldes, dass der Film eintreibt, weinend und mit tonnenweise Selbstzweifeln beladen in der Ecke sitzen. Ich verstehe deine Argumentation und wollte dich nicht zwingend von deiner Meinung abbringen. Auch dass Wall-E eben Mainstream ist, ist mir total bewusst. Dass man bei einem mainstreamigen Film auch leicht in mainstreamigere Argumentation abfallen kann, ist mir genauso klar. Ach, weiste, eigentlich stimme ich dir ja auch größtenteils zu, da man sich den Film ankucken kann und trotzdem den gleichen Scheiß weitermacht, den man davor getrieben hat. Der Punkt ist ja nur, dass in meinen Augen der Film eine Aussage hat, die der der beiden Zitate am Ende deiner Ausführungen sehr nahe kommt. Zwar ist er wirklich von dem ernsthaften Standpunkt aus gesehen, den du hier vertrittst, kindlich und naiv, da er nicht wirklich aktiv zur Veränderung aufruft, sondern alles halt irgendwie geht. Aber ganz am Schluss sind es eben doch die Menschen, die nochmal ganz von vorne anfangen. Vielleicht hänge ich ja auch irgendwo dem Gedanken an, dass manchmal erst alles im Chaos versinken muss, damit etwas neues beginnen kann. Darum sehe ich das Szenario wohl mit anderen Augen. Es gibt aber in jedem Fall (und das seh ich als was objektives) die zynischen Elemente in dem Film, die zwar nicht mit dem Holzhammer als solche aufgetischt werden, aber mit etwas Nachdenken auf jeden Fall als solche gesehen werden können.
ed.wibeau 2012/05/23 18:36:20
Antwort löschenKleine Korrektur: Die BOTSCHAFT von Avatar war an sich ja nicht falsch, aber WIE sie ankam, war einfach lust- und lieblos, so als MÜSSTE man dem Film irgendwie sowas überstülpen, damits mehr Kohle gibt. Verbrämt und nicht packend ist der Hintergrund des Films AN SICH ja nicht.
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Brentano 2012/05/23 23:04:57
Antwort löschenJa gut: sehe ich alles ein und wahrscheinlich muss ich mir jetzt auch mal "Wall_E" bis zum (bitteren) Ende ansehen, um das Thema richtig "einzuschätzen", danke für die Mühe die du dir gemacht hast, auf meine Argumentations-Ansätze einzugehen, ...wahrscheinlich sehen wir das sogar ähnlich, ..!?
ed.wibeau 2012/05/24 17:05:21
Antwort löschenKommt darauf an, bis zu welcher Stelle du den Film gesehen hast^^ Wenn er ohnehin schon im weit fortgeschrittenen Stadium war, wirst du ihn immer noch naiv finden ;) Aber is ja auch okay, vielleicht sind wir hier ja auch an einer der typischen Geschmacksfragen. Hat Spaß gemacht, mal wieder über nen Film wirklich zu DISKUTIEREN. :)
Helbrano 2012/04/21 20:13:32
Kommentar löschenEin perfekter Film für Kleinkinder und Taubstumme. Für gesunde erwachsene allerdings zum einschlafen langweilig.
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Stewie23 2012/04/17 14:34:24
Kommentar löschenEin brilliantes,tieftrauriges und revolutionäres Meisterwerk das nicht viele Worte braucht um zu verzaubern.
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Tarokko 2012/04/15 15:56:45
Kommentar löschenEin wirklich toller Film der sehr berührend und lustig zugleich ist. Ein Film für die ganze Familie. :D
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Eixenxxl 2012/04/15 04:20:09
Kommentar löschenMan merkt so richtig das der Film auf die globale Erwärmung und Rohstoffverschwendung unseres Planeten anspielt. Roboter die Gefühle entwickeln erinnern mich ein bischen an den 200 Jahre Mann. Aber auch an Humor wurde nicht gespart: (Stimmenidentifizierung:...ÄÄÄÄÄÄ.....ääääää....Stimme erkannt xD)
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Brentano 2012/05/01 20:27:47
Antwort löschenSchön das "man" merkt, das es um aktuelle Umweltprobleme gehen könnte, besonders wenn eine Epoche anivisert wurde, in der alle Menschen von der Erde geflohen sind, weil sie diese komplett "ruiniert " haben!?
Wie ausführlich muss man denn sein, um so etwas "beschreiben" zu wollen und der Film ist kein Meisterwerk, sondern eine vorgezogene Profitnahme auch auf zukünftige, dadurch gebilligt, frevelhafte Umweltsünden, die damit billigend in Kauf genommen werden, ja wirklich lustig, !?
HxC_Moe 2012/05/17 21:50:10
Antwort löschenChill mal Mr. Brentano. Bei dir merkt man ja richtig dass du bewusst Filme negativ bewerten willst. Würde ich in Wall-E nur das schlechte suchen würde ich ihn auch kacke bewerten, denn genug Stoff dafür bietet er bestimmt, wenn man ordentlich sucht. Aber dafür bin ich wohl leider zu viel Gutmensch. :>
Brentano 2012/05/17 22:40:34
Antwort löschenHa, ha, bin nicht hier, um dumpf dösend zu "chillen", sondern um nach-zu-denken und entsprechend "zu argumentieren".
Was ihr sonst so macht, steht euch frei, sein Leben zu vergeuden ist halt nicht jedermann's Anliegen: nur zu, ...
Eixenxxl 2012/05/18 00:08:17
Antwort löschenLetztendlich reden wir hier ja nur über einen Film und ich finde das es genug andere Dinge gibt über die "MAN" sich aufregen kann ;)
Brentano 2012/05/18 11:31:28
Antwort löschenMan/frau/kind/er/sie/es: der Film ist besonders hier Gegenstand und "schöner" Vorwand, um daran Kritik an "Anderem" (den Lebensverhältnissen?) fest zu machen!?
Leider sind einge (Menschen?) so weit angepasst, "irritiert" und auf verwertbare Arbeitsprozesse allein hin konditioniert, und werden in dem Glauben "erzogen", das alles (an Vermittlung) auch in Filmen nur geschaffen wurde, um als Ablenkung von der "Arbeitswelt" oder als "Unterhaltung" zu dienen.
Damit wird das auch kritische oder befreiende Potential dieser Filme zu oft vollständig negiert (ausgeschlossen /ignoriert,) etc. ß)
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HxC_Moe 2012/05/18 14:49:34
Antwort löschenDu hast es echt mit "übertriebenen" "Einsatz" von "Anführungsstrichen", kann das sein? :D
Brentano 2012/05/18 17:48:11
Antwort löschenda man/frau/mensch/kind/Tier hier weder unterstreichen, noch fett hervorheben kann oder Kursiv schreiben, ist das durchaus gewolllt, .. wenn das deine einzige Kritik ist, dann gehen wir ja "d'accord", ..?
sachsenkrieger 2012/04/12 23:46:06
Kommentar löschenAch, du kleiner, lustige Geräusche produzierender, niedlicher Haufen Blechschrott, komm an meine Brust und laß dich knuddeln!
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Karmovie 2012/04/08 18:31:47
Kommentar löschenDer beste Pixarfilm sehr liebevoll.
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BlackParadeBunny 2012/03/23 23:52:03
Kommentar löschenMit wenig Dialog wurde ein wunderschöner Film geschaffen, der lustig aber auch an manchen Stellen bewegend ist und zum Nachdenken anregt. Ich hätte nie gedacht, dass Roboter so symphatisch dargestellt werden können :)
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aberaber 2012/03/19 14:27:56
Kommentar löschenUnd wieder ein hervorragender Pixar-Film. Liebenswert und ergreifend.
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RoosterCogburn 2012/03/01 15:39:27
Kommentar löschenEwig vor mir hergeschoben diesen Film zu sehen. War schon ziemlich skeptisch. Eine zuckersüße Romanze, die in der Zukunft spielt. Zwischen Robotern und in der ersten ¾ Stunde auch noch wortlos. Seien wir mal ehrlich, das klingt selbst für einen Pixar Film nicht besonders attraktiv! Aber ich habe ihn mir nun doch angesehen und wurde eines besseren belehrt. Gerade in diesen wortlosen Anfangssequenzen bewahrt sich der Film das ganz besondere. Er nimmt sich Zeit und lässt nur ganz kleine, leichte Gags zu. Angeblich hatte der Drehbuchautor mal ein Skript für Charlie Chaplin verfasst. Darin sollte sich Chaplins berühmte Figur des Tramps einsam durch das postnukleare Amerika schlagen. Aus dem Film ist nie etwas geworden, mit dem computergenerierten Trickspektakel "WALL•E" aber hat Pixar die Idee aufgegriffen.
Statt sich in einem verspielten Detailreichtum zu verlieren fokussieren sich die Macher in der ersten Hälfte konsequent auf die kunstvoll gefälschten fotorealistischen Endzeit-Impressionen. Man beobachtet WALL•E dabei, wie er mit einer sympathischen Kakerlake durch die verseuchten Ruinen menschlichen Fortschrittsdenkens streift – und sammelt dabei eher verwundert als beeindruckt die sonderbaren Erfindungen des Homo Sapiens ein.
Nur als in der zweiten Hälfte, der Film zu "Hollywood-like" wird und das abrupte Ende etwas arg liebreizend, das war mir zuviel des Guten. Hätte nur noch Dorothy gefehlt und der Spruch "There's No Place Like Home!".
Doch effektiv kommt der Story-Mix aus Konsumkritik (Lightversion), gepaart mit einer reizenden Lovestory in Verpackung eines herzerfrischenden Animationsfilmes, bei mir an. Vor allem weil sich hier die Zitate vieler Sci-Fi-Klassiker, die Klinke in die Hand geben – von "Silent Running - Lautlos im Weltall" über "Krieg der Sterne" bis zum unvermeidlichen "2001: Odyssee im Weltall". Ich steh auf WALL•E :)
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Graf Krolock 2012/02/28 22:00:53
Kommentar löschenWALL-E ist kein Roboter. Und die anderen auch nicht. Das schafft der Film schon mal ganz prima. Deweiteren überzeugt er durch eine faszinierende Computeranimation.
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KiMBerLy~97 2012/02/26 16:19:07
Kommentar löschensüß *-*
mein lieblings animationsfilm (:
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chrsthl 2012/02/17 12:47:17
Kommentar löschenIn einer "Maschine" so viele Emotionen? Einzigartig. Bester Pixar Film!
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schwedenretter 2012/02/07 01:32:56
Kommentar löschenAnimation mit Herz, besser als Nemo!
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KonTaicho 2012/02/01 21:16:38
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Piep
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"Wall-E" <3, furchtbar goldig; man muss schon ein fieser Troll sein, um diesen putzigen Gesellen nicht zu lieben. Mit "Oben" klar der beste Pixar und einer der besten Animationsfilme überhaupt. Immer wieder faszinierend, wieviel Gefühle in solchen Roboteraugen stecken.
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