X-Men - Der Film - Kritik

X-Men

US · 2000 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
  • 4 .5

    Meinen Erinnerungen zufolge ziemlich behäbiger und unspektakulärer Auftakt der X-Men Reihe. Läuft der heute mal in der Glotze und ich schaue da rein komme ich meistens nicht mal mehr bis zur ersten Werbepause ;).

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    • 5 .5

      Hab nen Film erwartet der spannend ist, gute Kampfscenen bietet und zumindest halbwegs eine anständige Story bringt. Ich steh ja eigentlich auf das Superkräftezeug, aber das war wirklich nichts besonderes.

      • 7 .5

        Erinnert ihr euch noch als der Superhelden-Boom noch eine Wunschvorstellung in der fernen Zukunft war?
        Und man nicht die leiseste Vorstellung hatte, dass nach einem Jahrzehnt jede erdenkliche Figur aus den alten Comicseiten unserer Kindheit zum Leben erweckt werden?
        Und man noch die Daumen drücken musste, in der Hoffnung, dass der Film ein Erfolg beim Publikum, bei den Kritikern und bei der Kasse wird?
        Vor der Jahrtausendwende dominierten Batman und Superman die Kinoleinwand und Marvels Versuche, ihre Charaktere endlich auf der großen Leinwand zu bringen, sind so kläglich versagt, dass man sich selbst heute nicht an sie erinnern kann.
        Doch dann kamen die X-Men und das Blatt wendete sich.

        Während Marvel heutzutage als eine Gute Laune-Produktion angesehen wird, so sah es damals ganz anders aus.
        Batman selbst hätte seinen Augen nicht trauen können.
        Statt dass wir eine von der Welt geliebten Heldengruppe begegnen, denen jeder nacheifert und die ein Gefühl von Sicherheit empfinden, wenn sie sie sehen, so passiert genau das Gegenteil.
        Denn X-MEN ist selbst heute überhaupt nicht das, was man sich unter einem gewöhnlichen Superheldenfilm vorstellt.
        Der Film ist genau das, was die Mutanten für die Menschen sind: Anders.
        So beginnt der Film mit einer Trennung von Mutter und Sohn im Auschwitz, die zu den wahrscheinlich traurigsten und bedrückendsten Momenten des Superheldenkinos gehört.
        Und gerade wenn die Stimmung sich etwas auflockert, schafft es eine Teenagerin mithilfe ihrer Kräfte fast ihren festen Freund unabsichtlich umzubringen.
        Und wenn das noch nicht alles war, so spüren wir die Angst und den Hass der normalen Menschen, die diese einst gewöhnlichen Menschen als Außenseiter sehen und sie wegsperren wollen.
        Lange Rede, kurzer Sinn:
        Diese Menschen mit besonderen Fähigkeiten leiden unter ihren Fähigkeiten und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, was mit den Juden im 2. Weltkrieg zu vergleichen ist und einer der Hauptgründe, warum der Schurke des Films Magneto alles tut, um ihre „Rasse“ zu retten.
        Doch einer sieht die Situation mit ganz anderen Augen.
        Charles Xavier glaubt an ein Zusammenleben zwischen Mensch und Mutant, dass sie sich nicht als zwei unterschiedliche Rassen sehen.

        Die X-MEN ist mit Abstand einer der Heldenfilme mit der wertvollsten Botschaft.
        Wie würde unsere Welt aussehen, wenn es Leute gäbe, die die Kraft hätten, Häuser einzureißen?
        Würden wir sie mit offenen Armen begrüßen oder sie fürchten?
        Bryan Singer schafft es diesen Konflikt nicht aus den Augen zu verlieren, obwohl wir all diese Charaktere kennenlernen, die alle ihren Moment im Rampenlicht haben, auch wenn die ungleiche Vater-Tochter-Beziehung zwischen Wolverine und Rogue im Vordergrund steht und für viel Tiefe im Film sorgt.
        Auch wenn man dem Film anmerkt, dass er ein paar Jahre auf den Buckel hat, schafft es Singers Einstiegsfilm in das X-Men-Universum weiterhin zu begeistern.
        Es ist schon beachtlich wie er es hingekriegt hat, dieses Universum in einem 90 Minuten langen Film einzuführen, was meines Erachtens ein bisschen wenig ist und dafür sorgt, dass der Film wie im Flug vergeht.
        Was nicht weiter tragisch ist, wenn man sich mit ansieht, wie dieser kleine Film dafür gesorgt hatte, dass diese ganze Universum entsteht und man selbst nach 16 Jahren sich immer noch an den Abenteuern der machtvollen Außenseiter erfreuen kann.
        Es wäre sogar möglich, dass ohne die X-Men der Superhelden-Boom gar nicht erst angefangen hätte, also haben wir einen weiteren Grund Bryan Singer zu danken bzw. zu verfluchen da wie die Menschen nicht alle sich an diesen Superhelden erfreuen.
        Man könnte fast schon sagen:
        Ein kleiner Film für das Kino, aber ein Riesensprung für die Comicverfilmungen.
        Und dafür gibt es 7.5 Punkte!

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        • 6 .5
          Framolf 16.05.2016, 04:13 Geändert 16.05.2016, 04:14

          Habe mir den Film jetzt nach über zehn Jahren ein zweites mal angesehen und finde, man sieht ihm sein Alter nur bedingt an. Zumindest nicht so deutlich, wie ich es erwartet hätte. Der Cast ist gut und mit vielen bekannten Namen ausgestattet. Visuell ist der Film trotz seines Alters ebenfalls recht gut. Den Ton bei den Actionszenen finde ich dagegen nicht sonderlich gelungen. Viele Geräusche klingen übertrieben künstlich und die Lautstärkenverhältnisse der einzelnen Geräusche zueinander sind auch nicht immer ideal gewählt.

          Die Geschichte weist im Prinzip dieselben Stärken und Schwächen auf wie andere Comicverfilmungen auch. Im direkten Vergleich zu den Avengers fällt auf, dass es hier deutlich ernster zugeht, was gar nicht mal so schlecht ist. Wäre auch langweilig, wenn es zwischen beiden Filmserien kaum Unterschiede gegen würde. Ich persönlich hätte mir noch ein bisschen weniger Fantasy- und dafür noch etwas mehr Science-Fiction-Elemente gewünscht, aber das ist reine Geschmackssache.

          Insgesamt ein recht gut gelungener Einstieg in die Reihe!

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          • 8
            Ailton32 13.05.2016, 20:51 Geändert 15.05.2016, 20:38

            Der erste X-Men Film war gleich ein Volltreffer. Im Mittelpunkt stehen hier zum einen Wolverine und die Suche nach seiner Vergangenheit und dem Sinn seiner Existenz und zum anderen die X-Men unter Führung von Professor X und die Bruderschaft der Mutanten unter Magneto. Zu Beginn des Filmes werden Pläne zur Registrierung und Überwachung von Mutanten erstellt, die die Sicherheit aller Mutanten zu gefährden drohen. Während die X-Men versuchen die Angelegenheit diplomatisch zu lösen, plant die Bruderschaft der Mutanten mit Hilfe einer mysteriösen Apparatur die Anführer der Welt auf einem UN-Treffen in New York in Mutanten zu verwandelt. Es entsteht ein Wettlauf der beiden Gruppierungen.

            Was mir bei den X-Men Filmen schon immer gefallen hat ist, dass es eigentlich keine Wertung gibt. So wäre Magneto natürlich prädestiniert für die Rolle des Schurken und seine Methoden und Ansichten sind sicherlich auch extrem, dennoch verfolgt er genaugenommen dieselben Ziele wie Xavier: Nämlich die Mutanten zu beschützen. Während Xavier genauso an den Leben der restlichen Menschheit interessiert ist, wäre Magneto bereit diese zum Wohle der Mutanten zu opfern.

            Herausragende Arbeit leisten Ian Mckellen, Patrick Stewart, Hugh Jackman und Rebecca Romijn . Der Rest des Castes liefert aber ebenfalls wirklich gute Arbeit ab.

            • 8

              Mit einem gewissen Abstand zu einem der ersten großen Superheldenblockbuster bin ich bei erneuter Sichtung relativ beeindruckt, wie gekonnt Singer den Zuschauer in dieses neue Marvel-Superhelden-Universum einführt. Der Film ist zwar etwas unglücklich gealtert an manchen Stellen, nicht unbedingt immer nur von den Effekten her, macht aber mMn einiges richtig. Ein Neuling dieses Kosmos als focal point funktioniert wie immer gut, man entdeckt die neue Welt mit dem Charakter (hier: Rogue) zusammen. Die Stimmung in der ersten Hälfte des Films gefällt, man merkt insgesamt, dass einige offene Enden gelassen wurden, um das Universum tief wirken zu lassen und mit Nachfolgefilmen zu bereichern. Generell war mir der Film einen Tick zu harmlos, muss ich aber wohl zwecks Zielgruppenmaximierung hinnehmen. Die Actionszenen, in denen die Kräfte eingesetzt wurden, sind gut. Ich war überrascht von dem Metahumor stellenweise, im Jahre 2000 hätte ich nicht wirklich mit so was gerechnet. Sabretooth und Toad fand ich bisschen lame als Handlanger des dafür um so beeindruckenderen Gegenspieler Magneto, dessen Darstellung hier aber noch nicht ganz an seine späteren ikonischen Darstellungen rankommt. Wolverine spuckt einige coole Sprüche und funktioniert auch gut in den Actionszenen. Die anderen Darstellerleistungen variieren etwas, Stewart und McKellen sind super, Famke Janssen und Anna Paquin funktionieren für mich auch, Halle Berry find ich bisschen gewöhnungsbedürftig. Die Darstellung von Cyclops gefällt mir von Drehbuchseite nicht. Als Appetizer für das X-Men-Universum, mit dem ich vorher nichts am Hut hatte, bildet der Film eine solide Grundlage, die selbst heute im Superhelden-Overkill-Zeitalter immer noch Spaß macht, gerade weil sie bei weitem nicht so auf Bombast getrimmt ist.

              1
              • 9

                Wow, kann ich da nur sagen. Auch heute noch ein Knaller! Immer noch der Beste dieser Reihe. Tolle Stimmung , tolle Darstellung.

                • 7 .5

                  Auch wenn ich wirklich fan der reihe bin
                  Und dieser auch schon sehr gute Special Effects zu bieten hat

                  Muss ich zugeben teil 1 ist relativ unspektakulär und höhepunktslos

                  Aber definitiv einen blick wert

                  • 7

                    Leider ist X-Men nicht so mein Fall. Den ersten Teil und Deadpool mag ich, aber den Rest der Reihe finde ich nicht so toll. Eigentlich Schade, weil ich ein großer Marvel Fan bin und die Reihe sehr großes Potenzial hatte. Andererseits ist aber auch die Geschichte an sich nicht soo mein Geschmack, da finde ich mehr Gefallen an den Avengers. Aber wie gesagt: den ersten Teil fand ich gut. Klasse Action und ein guter Hugh Jackman als Wolverine. Ian McKellen finde ich als Magneto auch gut, aber diese Rolle steht eindeutig im Schatten von Gandalf dem Grauen aus der fantastischen Herr der Ringe Filme. Und überhaupt ist X-Men gegen Herr der Ringe... sagen wir mal dass es keinen Vergleich braucht um fest zu stellen dass der Herr der Ringe hundert mal besser ist als X-Men. Meiner Meinung nach. Und trotzdem ist X-Men ein unterhaltsamer Film. Aber wie gesagt, ich mag andere Marvel Vertreter viel mehr.

                    Fazit: Ganz gut.;)

                    Ich finde Deadpool aber besser.;)

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                    • 9

                      Meine erste DVD. Und dazu noch ein Blindkauf gewesen.

                      • 5

                        Der erste Superhelden Film aus dem Hause Marvel. Etwas grobschlächtig das ganze. Trotz der vielen Schauspieler die mir gefallen (FAMKE JANSSEN, Patrick Stewart, Hugh Jackman) und der guten Action fand ich den nur mittelmäßig. Da gefallen mir die Avengers viel besser. Naja, vielleicht bin ich doch nicht so heimisch im X-Men Universum.

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                        • 10

                          einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Gut durchdachte action, nicht zu viel nicht zu wenig, mit Sinn und Verstand, guter Handlung, überzeugende Darsteller, nicht übertrieben und authentisch. GEIL daher volle Punkte von mir.

                          • 7 .5

                            Richtig gelungene Comicverfilmung von Bryan Singer, der hierfür sogar Shakespeare Schauspieler für den Stoff (ohne Stoff) gewinnen konnte.
                            Die Filmische Geburtsstunde von Hugh "Wolverine" Jackman.
                            Die Mutanten sind sehr gelungen, die Effekte ebenfalls, das Gesamtpaket X-Men ist hier sehr gut geschnürrt.
                            Filmspaß von Minute eins an und sehr interessante und kurzweilige Unterhaltung!

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                            • 8

                              Einer der besten Comic Verfilmungen. Guter Cast, coole Effekte und spannend erzählt.

                              • 7
                                Rogjen 17.10.2015, 08:19 Geändert 17.10.2015, 08:23

                                Eigentlich stehe ich ja nicht auf Comic-Verfilmungen. Bei diesem hier ist es aber anders. Ein sympathischer Cast und eine abwechslungsreiche, zügig vonstatten gehende Story mit geradlinigem Handlungsstrang lassen X-Men kurzweilig wirken. Fazit: Überdurchschnittlicher Action/SciFi-Film den man gesehen haben sollte.

                                • 6 .5

                                  Richtig Originell gemacht.

                                  • 6 .5

                                    Ein solider Auftakt einer hoffentlich immer besser werdender Filmreihe

                                    • 6 .5

                                      Was wäre X-Men - Der Film... ohne Wolverine?
                                      Rogue wäre von Sabretooth angegriffen und von Cyclops und Storm gerettet worden. Der Irrglaube, Wolverine wäre der Gejagte wäre nie aufgekommen. Rogue würde selbstverständlich überwacht und beschützt werden, Mystic als der (damit wohl auch nicht mit ihr befreundete) Junge hätte sie nicht zum Ausreißen bringen können, der ganze Schlamassel im Zug wäre unmöglich passiert (und wenn gäbe es doch Professor X' Kräfte und diese Maschine, die sie gefunden hätten und der hätte mit Sicherheit mehr anrichten können, denn da tat Wolverine gar nichts oder konnte nichts tun). Der ganze Rest der Geschichte hätte auch anders ausgesehen, aber das kann man sich ja denken. Der Plan von Magneto wäre aufgeflogen, der Raum mit der Maschine bestimmt überwacht worden.
                                      Vielleicht hätte es sogar einen ganz privaten Kampf zwischen X und Magneto gegeben, dann wäre auch nicht dieser unmögliche Kostenschaden für das reparieren der Statue aufgekommen.

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                                      • 7 .5
                                        RockyRambo 18.04.2015, 21:08 Geändert 18.04.2015, 21:11

                                        Die erste richtige groß angelegt Comicverfilmung aus dem Hause Marvel welche zu einer wahren Flut der Marvel Comic Filme führte. Der Cast ist stark ausgewählt und Story,Effekte sowie Action stimmen ebenfalls. Hier bekommt der Zuschauer einen ersten Einblick in die Geschichte der X-Men

                                        • 7 .5

                                          Eine ordentliche Comicverfilmung, welche die erste "richtige" Comicverfilmung aus dem Hause Marvel ist.

                                          • 7
                                            deevaudee 13.02.2015, 12:09 Geändert 14.02.2015, 23:03

                                            X-Men war damals mit einer der ersten Filme die ich in Hamburg im Kino geschaut hatte. Und für die grosse Leinwand ist so ein Actionspektakel schon echt super. Wobei sie die zerstörerische Action doch recht bedeckt hält. Denn so viel kaputt geht ja nun doch nicht. Aber das ist auch nicht Vorderrangig das Ansinnen der X-Men. Denn letzten Endes geht es um die Randgruppen Akzeptanz und die Angst vor dem Unbekannten. Denn alle Mutanten müssen sich immer wieder entscheiden, mit den Menschen oder gegen sie. Wobei es, bis auf ein paar optische Merkmale Teils, sich ja keine Unterschiede auszumachen gibt. Aber das spielt letzten endes bei keinen eine Rolle. Charles Xavier, der Gedankenleser und Magneto im nachträglichen Prequel : Erste Entscheidung, als "Freunde" und "Widersacher" vorgestellt, treten nun quasi mit ihren Schützlingen gegeneinander an, um genau für ihre Interessensgemeinde einzustehen. Magneto gegen die Menschen, Xavier für die Menschen. Und durch zwei tolle Darsteller auch sehr Glaubhaft dargestellt. Patrick Stewart passt prima in die Rolle des Behinderten Gedankenmutanten, und McKellen gegenüber seiner Gandalfrolle in DHDR dieses mal als der Schurke.
                                            Das besondere an den beiden ist immer noch der Gegenseitige Respekt. Und das ist ein schönes Charakteristika. Die Geschichte geht, mal abgesehen von Magnetos Schicksal eigentlich mit der Rogue und dem jutsten Wolverine los. Beide trudeln bei Xavier in deren Mutantenschule ein, wo sich auch da wieder Namenhaftere Darsteller versammelt haben. Halle Berry als Storm, hat ihr Catwoman Dilemma beseitigt, und die Lederklamotten für Marvel geschnürt.
                                            Die Geschichte, um den ersten X-Men Film ist aber recht dünn, und trotz knappen 100 Minuten, fehlt hier und da etwas Charaktertiefe um die ganzen Figuren. So bleibt es, bis auf ein paar Diverse Köpfe doch eher Oberflächlich. Aber dank netten Effekten, und eben jenen Darstellern ist der Film dennoch unterhaltsam, und bietet dennoch eine plausible Superhelden Geschichte die Anfangs 2000 quasi mit der Urvater der ganzen neueren Superheldenfilme war.
                                            Auf Seiten Magnetos, sieht man auch den Remake Michael Myers Darsteller, Tyler Mane als eigentlichen Wolverinebruder Sabretooth. Allerdings, und das ist das traurige an den später gedrehten Prequels, gerade was Erste Entscheidung, oder Origins: Wolverine betrifft, deren Verfilmungen decken sich mit Plotlöchern, leider nicht mit der Ursprungsgeschichte. Was zum Beispiel Xavier frühe Lähmung betrifft, oder was man später in X-Men 2 sehen wird, die Darstellung der Adamantium Injektion bei Logan, oder einen Stewart als Xavier in Origins, der gehend die Flüchtlinge abholt.
                                            Etwas Recherche wäre gar nicht mal so schwierig. Warum diese Änderungen so ausgeprägt waren, keine Ahnung, sollte man mal die Produzenten Fragen.
                                            Die Erwachsene Mystique in Form von Rebecca Romijn war auch sehr gut gewählt.
                                            Unterm Strich ist der erste X-Men schon ein feines Ding. Zwar mit einigen Mängeln, aber trotzdem gut schaubar. Vor allem trotz Oberflächlichkeit, dennoch ausreichend tiefe für die da dargestellte Thematik. Passt.

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                                            • 7 .5

                                              Nach etlichen Sequels, Prequels und Spinn Offs aus dem X-Men Universum und den restlichen bis zum erbrechen ausgeschlachteten Superhelden und Comicverfilmungen war es wirklich sehr erfrischend mal wieder den ersten Teil der Mutantentruppe rund um Wolverine, Storm, Magneto usw aus dem Jahr 2000 zu sehen.
                                              Damals war das Genre noch relativ frisch und hungrig und wußte mit seinen Qualitäten noch das Puplikum zu überraschen.
                                              Etwas was den heutigen Comicverfilmungen jetzt vierzehn Jahre später leider komplett fehlt.
                                              Zwar liegen diese weiterhin auf einem hohem Niveau und folgen auch dem von Spiderman, X-Men und Batman vorgeebneten Weg, bieten aber nur noch selten etwas frischen oder neues, können schon lange nicht mehr überraschen und haben den Markt leider komplett übersättigt.
                                              Ein ganz besonderer Kniff bei X-Men war natürlich die Auswahl der Schauspieler.
                                              Da mixt man ganz frech etablierte Stars wie Famke Janssen und Halle Berry mit einem unbekannten und charismatischen Helden (Hugh Jackman) ein paar bekannten Nebendarstellern und zwei großen und berühmten Theaterdarstellern (Patrick Stewart und Ian McKellen) die dem Film nochmal eine große Portion Würde und Ernsthftigkeit verleihen.
                                              Neben der tollen Cast ist es natürlich besonders Regisseur Bryan Singer der einen guten Job und eigendlich alles richtig macht.
                                              Hier stimmt einfach alles und die Komponenten Action, Handlung und Figuren sind perfekt ausbalanciert.
                                              Hätte ich den Film vor ein paar Jahren bewertet hätte ich ihn bestimmt nocch etwas höher eingestuft, da ich aber mitlerweile einfach zu viele Superheldenfilme gesehen habe und sie mir fast schon zum Hals raushängen kriegt er noch gute 7,5 Punkte!

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                                              • 6 .5

                                                Habe mir nun mal vorgenommen die Filmreihe X-Men zu schauen. Habe darum mit dem ersten Teil begonnen. Die Filmidee finde ich schon mal sehr gut. Tolle Schauspieler, interessante Story und ein gesundes Mass an Action. Bin gespannt auf die weitere Filmteile.

                                                • 7

                                                  Ein guter Start der Mutanten Stadel! Sicherlich sind die Figuren noch nicht ganz ausgereift, wie bei den letzten Filmen. Bietet aber ein bisschen Nostalgie und eine Spur Naivität. Auch die Effekte sind noch nicht ganz so gut, kann sich aber sehen lassen. Man merkt auch, dass das Drehbuch nicht perfekt war und man etwas ausprobieren wollte. Das ist auch gut so, denn die folgenden Filme wurden auch besser! Nicht der beste Film ist aber eine Unterhaltung wert!

                                                  • 8

                                                    Alles in allem ist “X-Men” der erste Superheldenfilm einer neuen Generation. Diese Tatsache alleine macht ihn zu etwas Besonderen. Aber das erste Abenteuer der X-Men ist nicht nur eine tolle Comicverfilmung, sondern generell ein toller Film. Die Spezialeffekte sehen auch heute noch erstklassig aus, die Schauspieler und die Charaktere die sie verkörpern passen in jeder Hinsicht perfekt und die Geschichte ist komplex, stellenweise emotional und nicht zuletzt spannend.

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