X-Men - Der Film - Kritik

US 2000 Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 31.08.2000

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Kritiken (7) — Film: X-Men - Der Film

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Alles in allem ist “X-Men” der erste Superheldenfilm einer neuen Generation. Diese Tatsache alleine macht ihn zu etwas Besonderen. Aber das erste Abenteuer der X-Men ist nicht nur eine tolle Comicverfilmung, sondern generell ein toller Film. Die Spezialeffekte sehen auch heute noch erstklassig aus, die Schauspieler und die Charaktere die sie verkörpern passen in jeder Hinsicht perfekt und die Geschichte ist komplex, stellenweise emotional und nicht zuletzt spannend.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Mittlerweile hat "X-Men" ja durchaus schon einige Jahre auf dem Buckel und entsprechend verschwommen war meine Erinnerung an den damaligen Auftakt sowohl des Comic-Verfilmungs-Hypes als auch des X-Men-Franchise im Kino, aber wenn Regisseur Bryan Singer elf Jahre nach "X-Men 2" zu der Reihe zurückkehrt, wird es auch für mich allerhöchste Zeit, die ursprüngliche Trilogie einer erneuten Begutachtung zu unterziehen, um das Optimum aus "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" herausholen zu können. In Anbetracht des Alters ist es schon erstaunlich, wie gut der Film auch heute noch funktioniert, schlägt er doch – wie mittlerweile in Mode gekommen, damals aber noch sehr überraschend – bereits im Intro ernste Töne an und zeigt einen jungen und verzweifelten Eric Lensherr, der im besetzten Polen von seinen Eltern getrennt wird. Auch die hieran anschließende Debatte vor dem amerikanischen Senat bezüglich der Gefahr, die von Mutanten ausgehen könnte, untermauert, dass man hier fernab der üblichen Comic-Scherereien auch Wert auf einen moralischen Unterbau, sozusagen ein Diskurs-Thema legt und die Mutationen als allgemeingültiges Synonym für Andersartigkeit zu verwenden weiß. [...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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7.0Sehenswert

[...] Den Kern der Sache erfasst der erste „X-Men“ hervorragend, baut ein starkes Fundament, hat aber genau ein großes, nicht unbekanntes Problem, oder eher muss sich eine Frage stellen: Als was definiere ich mich? Will ich ein in sich abgeschlossener Film sein oder „nur“ die ausführliche Einleitung, um als großes Ganzes zu funktionieren? Man entschied sich eindeutig für letztere Variante, konsequent. Das ist für die Serie insgesamt eine gute Wahl, für den Film isoliert betrachtet natürlich eine „Schwäche“, wenn man es so formulieren will. Es werden interessante Hintergründe angerissen, u.a. die gemeinsame Vergangenheit von Charles und Eric, das Geheimnis um Logan und seine Existenz, aber natürlich nicht beantwortet. Nach der ausführlichen und tollen Exposition muss der Film trotzdem irgendeinen eigenen Höhepunkt, sprich ein Action-Finale bieten, was verhältnismäßig hastig und unspektakulär wirkt, einfach nur Mittel zum Zweck. An sich sind 100 Minuten viel zu kurz für den Film, er hätte locker 30 Minuten mehr vertragen können, um als unabhängiges Werk besser zu wirken. Man merkt, dass die eigentliche Handlung erst noch richtig starten wird, dass dies noch nicht das ist, worauf man sich wirklich freuen darf. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

JackoXL

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Empfinde ich nicht so, ausgenommen die Wölfchen-Solos. Die Serie wird - verglichen mit anderen - qualitativ erstaunlich konstant fortgeführt.


Maniac

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Wie gesagt , mein Befinden. Der Großteil meines Freundeskreises sieht es so wie du, und beginnt zu sabbern bei jeder weiteren Fortsetzung ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] Über die Neulinge Wolverine und Rogue führt der Film das Publikum clever in die Welt der Mutanten ein. Knapp präsentiert Singer eine Vielzahl neuer Charaktere und behält sie durch Zurückhaltung gut unter Kontrolle. Das Große Manko: Während die beiden Identifikationsfiguren Wolverine und Rogue ziemlich ahnungslos bleiben, erhalten all die anderen Figuren erst recht nur eine oberflächliche Behandlung – ganz offensichtlich aus Zeit- und Dramaturgie-Gründen. Daher springt der Funke nur sehr bedingt über. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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6.0Ganz gut

Zu Beginn der Mutantensaga werden alle wichtigen Figuren eingeführt. Dies geschieht etwas zu ungelenk und konstruiert, was den Film aber nicht aufhält ein nettes Actionspektakel auf die Leinwand zu zaubern. Dank der Darsteller lenkt der Film außerdem von seinen Fehlern ab und ist so ein netter Zeitvertreib, der gegen Ende klar macht, dass er es besser machen kann und besser machen wird.

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Bandrix: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Fulminanter Erstling, der gut in die Welt der X- Men einführt. Kann zwar nicht mehr mit den Comicverfilmung der letzten Jahre mithalten, aber immer noch weit über Durchschnitt!

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Auf Seiten der Darsteller fährt Singer mit Bruce Davison, Patrick Stewart und Ian McKellen einiges an renomiertem Personal auf, das man in einer Comicverfilmung nicht unbedingt erwartet. Alle drei passen perfekt in ihre Rollen, Stewart und McKellen vermitteln viel Unterschwelligkeit in der Beziehung von Xavier und seinem alten Freund und Gegner Magneto, Davison überzeugt als Senator Kelly, der in seinem Vorhaben, die Mutanten anzuprangern, zwischen die beiden gerät. Der Star des Films ist jedoch eindeutig ein anderer, der nur einsprang, weil sich bei "Mission: Impossible 2" die Dreharbeiten verzögerten: der australische Theater- und Musicalmime Hugh Jackman ersetzte Dougray Scott und wurde zu DER prägenden Figur des Filmes und der gesamten Trilogie, zu der "X-Men" mit den Fortsetzungen wurde. Der grimmige Wolverine wird von Jackman so perfekt verkörpert, dass man sich beim besten Willen niemand anderes in der Rolle vorstellen könnte.[...]Der Auftakt der "X-Men"-Reihe ist werkgetreues, im Zuge dessen aber auch etwas unspektakuläres Superheldenkino, das auf seine Weise einige Standarts des Genres setzte und nach wie vor, vor allem dank seines prägnanten Hauptdarstellers, gut unterhält.[...]

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Kommentare (112) — Film: X-Men - Der Film


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Desmond42

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Bewertung6.0Ganz gut

Die X-Men Filme... Eigentlich gut gemachte Filme mit tollen Schauplätzen und ernsten sowie interessanten Storys, fast schon Meisterwerke, die nur leider durch die vielen total sinnlosen, unrealistischen und unglaubwürdigen Superhelden/Mutanten, die darin vorkommen, verdorben werden. Die einzigen für mich akzeptablen sind ja Professor X, Magneto, Cyclops und Wolverine. (Und letzterer spielt sich viel zu sehr auf und wird die ganze zeit unnötigerweise als Hauptcharakter hervorgehoben.) Man versucht zwar, eine logische Erklärung für die unterschiedlichen Kräfte zu finden, indem man das tatsächlich existierende Konzept der Mutationen als Grundlage nimmt, aber wer auch immer sich die Comics dazu ausgedacht hat, hat offensichtlich keine Ahnung, wie Mutationen und Evolution wirklich funktionieren. Kräfte wie Durch Wände Gehen, Gestaltwandlung, Dublizierung, Gewitter Erzeugen usw. passen da wirklich überhaupt nicht und kommen nur albern rüber, sodass man das alles nicht mehr ernst nehmen kann. Die Filme wären sicher sehr gut, wenn es viel weniger und nachvollziehbarere Mutanten gäbe... Durch Professor X und Magneto und ihre ständigen Differenzen werden allerdings dennoch halbwegs interessante und gute Filme daraus.

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Filmwiesel78

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Sehe ich alles ein Bisschen anders. Ich finde, diese Filme sind einfach dazu da, uns gerade mit jenen "unglaubwürdigen Superhelden/Mutanten" ein wenig in ferne, wenn auch unrealistische Fantasien eintauchen zu lassen. Hier gilt doch nur der Spaß-Faktor. Wenn einem die Gestaltwandlung, Duplizierung, und andere Fähigkeiten nicht zusagen, dann ist es eben Geschmackssache (Ein Glück, dass nicht alle das gleiche gut finden. Dann wären wir ja Konsum-Borgs).

Im Fall der X-Men-Filme steht der Unterhaltungsfaktor über dem Bestreben, sich an realitätsnahe Mutationen zu halten.
Ich wage sogar zu behaupten, dass, wenn in den X-Men-Filmen weniger und nachvollziehbarere Mutanten vorkommen würden, die Filme richtige Flops geworden wären. Ich meine, ich als Zuschauer könnte dann ja denken: Mensch, ist das langweilig. Wer hat denn den Film zu verantworten? Eine Gruppe Biologie-Akademiker? (Nein, ich habe nichts gegen Biologen. Die sollten jetzt nur als Beispiel herhalten)

Naja, wie dem auch sei. Ich freue mich jedenfalls auf alle noch folgenden Arten von Mutationen, die noch in weiteren X-Men-Fortsetzungen kommen mögen.


Desmond42

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Tolle Antwort auf meinen Kommentar, das muss ich schon sagen :) Der eigentliche Grund für die Einführung der X-Men in den Marvel-Comics soll ja angeblich gewesen sein, dass man unterschiedliche Superhelden einbauen kann, ohne sich jedes Mal eine Erklärung für ihre Kräfte ausdenken zu müssen, was ja ganz gut zu deiner Meinung passt. Manche können ja wirklich interessant sein (Gestaltwandlung zum Beispiel lässt sich in fast jeden Plot auf irgendeine Weise gut einbauen), aber andere, naja... Wie du schon gesagt hast, jeden gefällt eben was anderes. Was aber die weiteren X-Men Fortsetzungen angeht, fürchte ich, dass es nach "Apocalypse" aus sein wird, da damit der Handlungsbogen der zweiten Trilogie abgeschlossen werden soll und ich nicht glaube, dass sich die Story dann noch sinnvoll fortführen lässt, ohne dass ihnen irgendwann die Ideen ausgehen. Aber andererseits habe ich "Zukunft ist Vergangenheit" noch nicht gesehen (von dem ich hoffe, dass er mir besser als die anderen Teile gefällt), also kann ich das noch nicht so gut beurteilen...


emmanuelle.rastoldo

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein toller Start der längsten Superheldenreihe aller Zeiten. Sie sind zwar noch nicht so weit wie bei ,,X-Men-Zukunft ist Vergangenheit", ist aber verständlich. Dennoch ist der Film super und hat einen weltklasse Cast. Es ist mal super eine Superheldengruppe zu sehen und nicht nur Einen. Der Film ist zwar kurzweilig, aber spannend und eine super Einführungsgeschichte ins X-Men-Universum. Man liebt die Charaktere, alle sind Kult. Es ist zwar eine typische ,,Bösewicht baut Maschine, die zerstört werden muss"-Geschichte, hat aber viele Überraschungen offen und ist originell. Lohnt sich anzuschauen. Wolverine:,,Sabretooth? Storm? Und wie heißen sie? Racer?" :D

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FlintPaper

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Bewertung6.0Ganz gut

Solider Mainstream-Einstieg in das X-Men-Universum. Völlig ernstgemeint und relativ humorlos mischt Bryan Singer Diskriminierungs-Parabel mit Superhelden-Epos. Das Ganze ist mehr oder weniger eine actionreiche Allegorie für gesellschaftliche Toleranz. Weder besonders komplex noch tiefsinnig, aber immerhin konsequent durchgezogen und nett gemeint. Die Trickeffekte sind in Ordnung, die Drahtseil-Action okay, aber leider auch auffällig, persönlicher Höhepunkt wohl eher: Patrick Stewart und Ian McKellen! Die Beiden sind einfach super.

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howartwollowitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Action Epos.Mit guten Ideen und anschaulicher Ausstattung.

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Friedsas

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Bewertung7.5Sehenswert

"Dieses bemerkenswerte Metall verläuft doch wohl nicht durch deinen ganzen Körper?"

Saturn: Alle drei X-Men Teile auf BluRay samt Bonusdisc für läppische 14,99? Wie könnte ich da widerstehen!

Vorsicht die Spoiler fahren ihre Krallen aus!!!

Also zu aller erst: Ist X-Men gut? Ja definitiv!! Aber trotzdem hat sich einiges getan seid damals, Comicverfilmungen, allgemein das Franchise der X-Men, haben sich verändert und weiterentwickelt. Das merkt man dem Film an... Aber das ist auch gut so!
Für mich erzählt der Film eine Story die man im echten Leben bloß anders auch so mitbekommt: Drängt man ein Tier zu sehr in die Ecke, dann beißt es oder zeigt seine Krallen. So auch (zumindest bei der Bruderschaft) den ehrlich gesagt ist Magneto hier noch nicht der Bösewicht, er ist jemand der als Jude das Regime der Nazis miterlebt hat und eher Angst hat. Angst wieder so behandelt zu werden, Magneto fühlt sich in die Ecke gedrängt und beißt zu! Die X-Men hingegen sind keine typischen Superhelden, sie versuchen einfach ein normales Leben zu führen. Doch werden sie immer wieder zum handeln gezwungen und auch dazu gezwungen das nicht alle Mutanten gleich sind. Ein Comicverfilmung über Vorurteile eben. Diese Helden und Schurken haben sich ihre Kräfte nicht ausgesucht, sie haben nicht gelernt oder einen Unfall überlebt. Auch hatten sie nicht die Wahl zu sagen: "Ich mach das!" Sondern es hieß: Du bist ein Mutant! Entscheide dich jetzt!

"Ihr traut euch in den Klamotten wirklich raus?" - "Was wäre dir lieber? Gelbes Latex?"

Von der Aufmachung und Ausstattung ist der Film natürlich top. Singer hat den X-Men einen passenden und auch realistischeren Anstrich verpasst. Hugh Jackman liefert hier eine Glanzleistung ab - damals war noch nicht abzusehen das dies SEINE ROLLE schlechthin wird - aber auch Patrick Stewart und Ian McKellen spielen grandios, besonders in den Szenen wo sie miteinander zusehen sind. Dieser schmale Grad zwischen "Hass", "Freundschaft" und "Unverständnis" für den anderen wird perfekt eingefangen.

"Tret ihm nicht in die Eier, sonst kannst du alles machen!" - "Du hast gesagt es gibt keine Regeln!?" - "Gibt"s auch nicht, aber sowas nimmt er persönlich!"

Der erste X-Men ist auch nach heutiger Sicht einer der besten Comicverfilmung, er macht Spaß und hat immer noch einen sehr coolen und eigenen Look. Die Anfänge von Wolverine und co. sind damit jedem zu empfehlen.

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Davdav

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut aber der bisher schlechteste X-Men Film. Ich finde man hätte mehr Action rein bringen können. Außerdem hätte man Magneto viel stärker zeigen sollen. Ich meine er ist einer der Mächtigsten Mutanten und wenn man ihn nicht kennt sollte man etwas besseres zeigen können als einen Magneto der geschwächt aus einer einer seltsamen Maschine steigt.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Vor kurzem schrieb ich hier, dass "Spiderman" von Sam Raimi Anfang des neuen Jahrtausends ja eine riesige Comicverfilmungswelle ausgelöst hätte, woraufhin ich von User JekHyde korrigiert wurde, dass es ja wohl eindeutig die "X-Men Reihe" gewesen wäre, die diesen Trend begonnen hätte.
Da musste ich wieder mal zugeben, noch nie einen Film dieser Reihe gesehen zu haben und wollte das schleunigst ändern, weshalb ich mir kurzerhand eine günstige X-Men Box ergatterte, um mir ein Bild von Wolverine und den restlichen X-Men zu machen.

Der erste Film der Reihe ließ mich den Kauf nicht bereuen, sondern lieferte mir einen sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Comicfilm, der es von der ersten Minute an verstand, mich in ein neues Marvel Universum einzuführen.

Die Geschichte die hier erzählt wird, ist mehr als gelungen und unterhält durch coole Actionszenen, wenn man den Konflikt zwischen friedlichen und bösen Mutanten wie der US-Regierung geschildert bekommt.
Von der Inszenierung her stimmt hier alles für einen kurzweiligen Blockbuster aber was den Streifen besonders sehenswert macht, sind vor allem seine Figuren, die durch ihre großartigen Schauspieler so interessant gemacht werden.
Jackman als unnahbarer Wolverine-Badass, Patrick Stewart als weiser Professor X und vor allem Ian McKellen der als Magneto einen bleibenden Eindruck hinterlässt, wenn er seinem Bösewicht durch sein Charisma eine unglaubliche Präsens verleiht.

"X-Men" legt einen ziemlich starken Start für eine Filmreihe hin, schafft einen guten Ausgleich zwischen düsteren wie witzigen Szenen, hat eine gelungene Comicoptik und eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren und der richtigen Actiondosierung, was will man da mehr erwarten?

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pischti

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Die X-Men Reihe ist eigentlich die Comicreihe, die mir am meisten bei der filmischen Umsetzung zusagt. Mit den restlichen Superhelden kann ich herzlich wenig anfangen, zumindest meistens :)


The Freewheelin Fonda

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De Gesellschaftskritischen Aspekte runden die Filme schon noch mit ab, das stimmt schon(im dritten Teil waren die mir allerdings viel zu platt umgesetzt!)
Und von den gesehenen Comcireihen ist XMEN jetzt auch eine meiner Liebsten :)


MemoriAria11

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film mit tollen Animationen. Damals waren die X-Men Filme noch super.

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Dady

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist mindestens 6 Jahre her das ich diesen Film das letzte Mal gesehen habe. Doch seitdem habe ich auch einen großen Bogen um X-Men gemacht. Da ich damals einfach nicht überzeugt war und auch schon vorher keine Bindung oder Kontakt zu den Originalcomics hatte. Doch auch mein 2. Versuch mich dem X-Men Universum anzunähern war nicht ganz so erfolgreich. Zwar sind die Action und Effekte schon toll vorallem wenn man bedenkt das der Streifen schon gute 15 Jahre alt ist. Genauso ist Hugh Jackman schon ne coole Sau da er auch in seiner Rolle als Wolverine voll überzeugt. Doch das war es schon an positiven Dingen. Die eigentlich gute Besetzung bleibt eher blass wie auch die Story. Es fehlt einfach an großen Highlights die diesen Film zu einem Erlebniss machen würden. Andere Comicverfilmungen wie Spiderman und Batman sind um Längen besser und haben mehr zu bieten. Aber trotzdem werd ich mir die anderen Teile in naher Zukunft noch ansehen und hoffe einfach das die dann besser sind.

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Dady

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Danke da bin ich ja beruhigt ;)


J-Ross

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Professor X und Magneto sind aber auf keinen Fall blass. Bei den anderen Charakteren kommt auch noch viel dazu in den Fortsetzungen. Außerdem steckt in der Story so viel, dass man auf die reale Welt übertragen kann. Bei X-Men ist das ganz extrem. Inhaltlich sind die X-Men Filme mit am aussagekräftigsten unter all den Comic-Helden. Es geht darum, sich selbst zu akzeptieren, sich selbst zu finden, Toleranz ganz generell, die Angst vor dem Unbekannten. Sehr clever übertragen. Fortsetzungen auch unbedingt sehen. Große Empfehlung.


uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

den haben wir damals im kino gesehen und ich muss sagen er ist immer noch sehenswert...mich freut auch wie sich die filme entwickelt haben.mir gefallen die neuen sogar besser

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Leen.

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Bewertung9.5Herausragend

Als Fan der Serie von '92 war der Film für mich als Teenager die Offenbarung!

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Nikoprot

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Tatsache berücksichtigend, dass X-MEN noch lange vor dem jetzt herrschenden Superheldenboom in die Kinos kam (und Fans ähnlich wie beim ersten SPIDER-MAN völlig unabhängig von der Qualität einfach froh waren, die Abenteuer ihrer Helden auf der Leinwand statt auf dem Papier zu sehen), ist es schon erstaunlich wie character driven der Film tatsächlich ist und wie er trotz (oder gerade wegen) eines Minimums an Spektakel durchgehend so gut unterhält. Bryan Singer gelingt es hervorragend, seine Figuren den Zuschauern vorzustellen und sie zu positionieren, ohne dabei aber in banale Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen und sich bei Gut und Böse auf bestimmte Stereotypen festzufahren. Rückendeckung bekommt er dabei von einem großartigen Cast, angeführt von Hugh Jackman, der sich bereits spürbar wohl in seiner späteren Paraderolle fühlt und abgerundet durch das Zusammenspiel von Patrick Stewart und Ian McKellen, die in der letzten Szene des Films beweisen, dass Singer sie auch einfach 104 Minuten beim Schachspiel hätte filmen können und das Ergebnis dadurch wahrscheinlich nicht schlechter geworden wäre. Abzug gibt es nur für die zum Teil schlecht gealterten Effekte und den vielleicht peinlichsten Oneliner in der Geschichte des (Comic-)Films (»Do you know what happens to a toad when it's struck by lightning? The same thing that happens to everything else.«).

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sachsenkrieger

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Bewertung5.0Geht so

Auch eine Zweitsichtung macht diesen Film nicht besser, als er nunmal ist. Auch die ansonsten meist genialen Charaktermimen Ian McKellen und Patrick Stewart schaffen es nicht, dem Film Substanz zu verleihen. Auch für damalige Verhältnisse gute CGI vermag es nicht, eine übelst schwache Story zu übertünchen, das ist leider mein Fazit.

Entweder macht man einen Film für Erwachsene oder für Kinder. Dieser Mischmasch aber ist auf Dauer entnervend. Patrick Stewart (Prof X) spielt, wen wundert´s, Captain Picard, Ian McKellen (Magneto) spielt den Typen mit der irren Badekappe, Halle Berry (Storm) spielt einen Hubot (nur mit weniger Gefühl), James Marsden (Cyklopps) spielt Geordi La Forge, Wolverine (Wolverine) spielt Hugh Jackman mit guter Laune und Anna Paquin (Rogue) spielt ein kleines Mädchen, das die Kinderquote des Filmes erfüllt.

Schwache Charaktere, aus denen Wolverine alleine durch seine Unangepasstheit herausragt, eine schwache Story, schwache und kitschige Dialoge und Sprüche und ein einziger witziger Moment (Du bist ´n Arsch!), das ist selbst für eine gnädige, mittelmäßige Wertung zuwenig. Ich habe mir halt vorgenommen, alle Teile, bis auf "Origins: Wolverine" nochmal anzuschauen, nach dem ersten Teil sieht es nach Selbstkasteiung aus. Kann man gucken, muss man aber heute nicht mehr.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK

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DerWaldHerr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist der Film, der mehr oder weniger "Schuld" hat an der heutigen Comic Verfilmung Hyper Inflation. Heißt also dass der erste "X-Men" was hermachen müsste.
Vorweg, ich habe bisher nur einen einzigen X-Men Comic gelesen (irgend eins von 2007, kann mich nur noch an Charles Xavier unter der Dusche und Wolverine im Totenreich erinnern und einen Kampf am Eifelturm...), den Film erst heute auf DVD nachgeholt, meine erste Sichtung war vor 9 Jahren (mit 12). Also verzeiht wenn ich einige Dinge als nicht Comic Kenner anders bewerte:

"X-Men" beginnt mit einer, für einen auf einem Marvel Comic basierenden Film recht ungewöhnlichen, extrem düsteren Szene. Es ist Polen, 1944, Kinderleichen werden ohne große Motivation in ein Loch geschmissen, Leute werden in die Gaskammer geführt, ein Junge schreit weil seine Mutter eine von ihnen ist und durch seine Wut zerschmettert er mit purer Gedankenkraft ebenjenes Metalltor, was das Lager vom KZ trennt, nur schwerlich können mehrere Soldaten den Jungen aufhalten, letzendlich setzt ihn ein Gewehrkolben außer Gefecht. Schnitt Konferenzraum, New York im Jahre 2000, es geht um die Frage, ob Mutanten eine Gefahr für die Allgemeinheit wären, oder vielleicht doch eher gewinnbringend für die Gesellschaft sind. Wir sehen die Rednerin, Jean Grey, eine kluge Frau mit sinnvollen Argumenten und Wissenschaftlichen Ausführungen und einen Senator im Streit mit Miss Grey, der Senator schwingt Phrasen und Hypothesen, die die Angst in der Bevölkerung schnüren. Mutanten könnten unser Leben zerstören, uns beklauen, uns zu ihren Marionetten machen. Das Publikum klatscht und überhöhrt Jean Greys Standpunkte. Von oben schaut Professor Charles Xavier mit stoischer, doch besorgter Miene von seinem Rollstuhl hinein in die klatschende Menge. Ein hagerer Mann mit Hut verlässt den Raum, Xavier folgt ihm. Der Mann mit dem Hut ist Erik Lensherr, der Junge aus der Anfangsszene, es entspinnt sich ein kurzer, doch effektvoller Dialog über das gerade geschehene im Vergleich zu dem was damals (Holocaust) passiert ist.

Ich sitze vor dem Fernseher und bin beeindruckt. Schon ab dieser Sequenz hatte mich der Film. Ich erwartete ein "ironisches" Comic Werk mit Alibi Charakterzeichnung, und schon am Anfang kommt der Film mit einem solch gelungene Szenen Aufbau. Es geht um das anders sein und wie jeder von uns damit umgeht in einer Gesellschaft, wo Andersartigkeit nicht toleriert wird, also gebunden in das Korsett eines Action Blockbusters.
Man merkt, warum Patric Stewart und Ian McKellen in diesem Film mitspielen, wirkt es doch teilweise wie ein politisches Theaterstück (und wie Star Trek mit Mutanten und im 21. Jahrhundert, Stewart wirkt teilweise wie Picard im Rollstuhl).

Ab dem auftauchen von Hugh Jackman in der Handlung wird es aber dann doch Actionreicher. Sein John Logan, aka. "Wolverine", ist der klassische Einzelgänger, eine Figur die nicht nur teilweise aussieht wie Clint Eastwood in "Der Texaner", sondern sich auch genauso verhält. Er bringt auch ein paar ironische Seitenhiebe mit ein. Aber nun gut, es hält sich im Rahmen, er ist immer noch ein ernster, tief trauriger Charakter, der die Handlung durchaus bereichert, ich verstehe schon warum Hugh Jackman nach diesem Film ein so bekannter Schauspieler wurde, auch wenn mein Favorit im ganzen Ensemble dann doch eher der ruhige Humanist Charles Xavier ist.

Fazit:
Endlich mal eine Comicverfilmung die nicht nach dem Comic einmaleins gedreht wurde. Es gibt keine 5 Punkte Landung, die Story ist teilweise unvorhersehbar, es ist sehr dialoglastig und umrahmt mit einer sowohl visuell als auch erzählerisch gelungen eingefangene politische und humanistische Botschaft. Einer der besten Comicverfilmungen, wirkt aber in einigen Bereichen, selbst für das Jahr 2000, noch etwas zu billig und man merkt dass der Film nur als Auftakt einer Trilogie geplant war, vieles ist nicht zu Ende gedacht und gegen Ende dreht sich alles um Logans quasi Ziehtochter Rourke. Hoffe doch dass die restlichen Teile den begangenen Weg weitergehen und nicht in dumpfe Action versinken, oder besser noch eine goldene Mitte finden.

Übrigens ist der Film, trotz der sehr sehr guten Deutschen Synchro, im Original zu empfehlen, alleine wegen Ian McKellens und Patric Stewarts gewaltigen Stimmen.

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shazad.khokhar

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Bewertung9.0Herausragend

Auch nach all den Jahren wirkt der erste X-Men Teil weiterhin einfach nur Super!
Die Schauspieler sowie die Story ist super zusammengestellt und haben zurecht damals die Superheldenfilme wieder in gemacht.
Der Film stellt eine gute Einleitung in die X-Men Reihe dar und führt die vielen Mutanten ohne Probleme nacheinander ein, wobei halt der Fokus, wie in den weiteren Filmen, auf Wolverine liegt.

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Filmfreund1988

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Start einer klasse Filmreihe. Schauspieler sind top, Geschichte ist auch gut erzählt und die Effekte sind für damalige Verhältnisse auch spitze. Der Film hat zwar ein paar Längen, ist aber trotzdem sehr unterhaltend.

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Deekin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Comicverfilmungen der letzten Jahre lassen sich ja mehr oder weniger zwischen zwei Extremen verorten. Auf der einen Seite haben wir die luftig-leichten, wenig gehaltvollen, aber dafür mit spaßigen Over-the-Top-Momenten ausgestatteten Vertreter wie etwa "The Avengers", und auf der anderen Seite jene Filme, welche ihre recht ausgefallene Superheldenprämisse so glaubwürdig und moralisch ambivalent wie möglich gestalten wollen, etwa Nolans "Batman"-Trilogie oder "Man of Steel". Bryan Singers "X-Men" aus dem Jahr 2000, welcher den Hype um Comicverfilmungen während der letzten 15 Jahre einleitete, schafft es, genau die Mitte zwischen beiden Extremen zu finden.
Einerseits wird in "X-Men" eine zwar einfache, aber mit interessanten moralischen Themen aufgeladene Geschichte erzählt. Die Mutanten, die für ihre genetische Besonderheit nichts können, werden von der "normalen" Mehrheit als Bedrohung wahrgenommen und werden zum Ausgangspunkt einer Hysterie, welche von dem Demagogen Senator Kelly (Bruce Davison) im Parlament noch zusätzlich angeheizt wird. Auch die für einen Comic-Sci-Fi-Film recht gewagte Eröffnungssequenz im Warschauer Getto 1944 unterstreicht noch einmal diese Thematik der Verfolgung von Minderheiten, die für ihre Gene/Rasse eigentlich nichts können. Das Interessante an dieser Themenlage ist jedoch, dass die Mutanten in der Tat eine potenzielle Bedrohung darstellen. Wenn sich herausstellen würde, dass sich in meiner Nachbarschaft eine Person befände, welche Gedankenkontrolle beherrscht oder durch Wände gehen könnte, würde ich mir auch anfangen, Sorgen um meine Sicherheit zu machen. Somit handelt es sich eben nicht um das übliche Thema, dass Minderheiten eben auch nur Menschen sind, sondern gewinnt durch die abgefahrenen Fähigkeiten innerhalb des "X-Men"-Universums eine nachvollziehbare Brisanz und Aktualität. Eine einfache Antwort lässt sich darauf so schnell nicht finden. Dieses politische Unterthema ist durch den ganzen Film hindurch wirksam, tritt allerdings zugunsten eines sehr klassischen Plots zurück, in welchem die radikalen Mutanten rund um Magneto (Ian McKellen) einen bösen Plan aushecken, welcher von den 'guten' Mutanten rund um Professor Xavier (Patrick Stewart) verhindert werden muss.
Die Bodenhaftung geht jedoch nie verloren, das Thema rund um Mutanten und Anderssein wird in unterschiedlichen Facetten erklärt und in teilweise sehr menschlichen Szenen dargestellt. Eine wirkliche Hauptfigur gibt es in diesem Film allerdings nicht und generell kommt bei der Unmenge an Charakteren die Figurenzeichnung nicht über das Maß von sympathisch geschriebenen und gespielten Archetypen hinaus. Jedoch gibt es auch hier nette kleine Elemente, wie etwa das Mysterium um Logans (Hugh Jackman) Vergangenheit und die immer wieder angedeutete Freundschaft zwischen Magneto und Charles Xavier. Generell wirkt dieses Universum sehr eingelebt und glaubwürdig und die Handlung des Films lediglich wie ein Kapitel aus einer ganzen Reihe von Geschichten.
Aber - und nun kommt das große 'Andererseits' - zugleich ist sich "X-Men" durchaus bewusst, dass es sich hier um einen Film handelt, der sein Mutantenszenario eben nur bis zu einem gewissen Grad Ernst nehmen kann. Namen wie Storm, Cyclops oder Sabertooth, völlig abgefahrene Kräfte wie die Manipulation des Wetters oder eine nahezu unbegrenzte Regenerationsfähigkeit, und schließlich das Herumlaufen in stylischen Uniformen und Kostümen; all das unterstreicht den comichaften Charakter von "X-Men", welcher durch Logans sarkastische Kommentare zudem auch mit einer Prise Selbstironie eingefangen wird. Die Macher sind sich der cartoonhaften Elemente bewusst, stehen dazu und spielen sie in ihrer leichten Albernheit liebevoll aus. Das Tolle an dem Ganzen, und das vermisse ich heute mitunter am Meisten, ist dass es schlicht Spass macht, einfach nur mitanzuschauen, wie die Mutanten coole Sachen mit ihren Kräften anstellen. Magneto, der sich vor seinen Füßen eine Brücke aus Metallplatten baut, Wolverine, der seine Klauen zu einer Stinkefingergeste anordnet oder Mystique, die sich auf Ellis Island als Tarnung in die Freizeitstatue verwandelt. Einfach super! Das Tolle aber ist, dass es "X-Men" gelingt, sowohl die ernste Seite als auch diesen sehr cartoonhaften Aspekt wunderbar miteinander zu verbinden. Diese beiden sehr gegensätzlichen Anteile beißen sich nicht an einer einzigen Stelle.
Trotzdem handelt es sich um einen letztendlich nur solide gemachten Film. Trotz einem Auge für Details und einem Sinn für Ausgewogenheit ist "X-Men" als quasi erster Film im Genre der modernen Comicverfilmungen noch etwas zaghaft inszeniert. Der Anfang ist mit seinen vielen Schauplätzen und auftauchenden Figuren etwas ungriffig, Wolverine und Rogue wuchsen mir erst so gegen Mitte des Films ans Herz und auch das große Finale hätte Alles in Allem etwas dynamischer ausfallen können. Dennoch, "X-Men" bietet im Grunde genau jenen Ansatz, den ich mir von einer Comic-Verfilmung wünschen würde: Nämlich eine gut getroffene Mischung aus Bodenständigkeit und schillerndem Spass.

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JokerReviews

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sage und schreibe 14 Jahre ist der erste X-Men Film nun schon alt. Einfach unglaublich. Und dafür schon mal bravo an Bryan Singer : Auch heute sieht der Film optisch und effektemäßig noch fantastisch aus. Nun befinden wir uns also endlich in der Gegenwart. Irgendwie ist es ein wenig komisch einen so jungen Hugh Jackman zu sehen obwohl er in der Prequel Geschichte optisch wesentlich jünger hätte sein müssen. Aber als der X-Men Film kam dachte man noch lange nicht daran, dass dieses Franchise mal so riesig werden würde.

Hugh Jackman spielt hier also zum ersten mal Wolverine und dank dieser Rolle wurde er quasi über Nacht zum Star. Hier trifft Wolverine, der noch immer sein Gedächtnis verloren hat, zunächst auf Rogue, einem Mädchen das ebenfalls eine Mutantin ist. Beide landen durch einige Umstände in der X-Men Akademie, die von Charles Xavier geleitet wird. Aber auch Magneto scheint Interesse an den Beiden zu haben, der noch immer versucht die Mutanten als Führer über die Menschen zu erschaffen. Durch X-Men Erste Entscheidung wirkt Magneto gar nicht mehr so böse, da man zumindest seine Grundmotive nachvollziehen kann. Für mich ist dieser Film nicht das typische Schwarz/Weiß gut gegen böse Geplänkel. Comicleser werfen dem Film vor, dass Wolverine viel zu sehr als Hauptcharakter präsentiert wird. In der Tat, das könnte man durchaus als Kritikpunkt bringen, denn X-Men hat eigentlich keinen Hauptcharakter. Jeder Charakter, sei es Storm, Beast, Gambit oder Cyklops hat im Comic die gleiche Präsenz und in "The Avengers" hat man diese gleich gefüllte Präsenz wesentlich clevere inszeniert.

Dennoch muss ich sagen, dass mich das nicht bei der X-Men Reihe stört. Ich fand Wolverine schon im Comic toll und dass er hier zum Hauptcharakter aufsteigen darf ist gerade durch Hugh Jackmans toller Performance weit entfernt von einem Störfaktor. Auch alle anderen Darsteller sind toll. Die unfassbar süße Anna Paquin spielt toll und darf mit ihrem süßen Charme überzeugen. James Marsden als Cyklops bleibt zwar etwas trocken, füllt die Rolle aber gut aus. Ian McKellen und Patrick Stewart spielen Magneto und Charles Xavier und liefern sich dabei ein Duell auf Augenhöhe, wie schon Michael Fassbender und James McAvoy. Halle Berry spielt Storm, eine irre starke Figur, die hier aber nicht ganz ihre Schauspielqualitäten zeigen kann.

Fazit : Das Finale geht etwas zu einfach von statten und ich persönlich hätte mir mehr Rogue und Wolverine gewünscht. Ansonsten ist dieser X-Men Film fast schon legendär, denn er legte zusammen mit Spider-Man den Grundstein für zahlreiche weitere Comicverfilmungen.

8,5/10

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SweetnessRomanoff91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

CGI / Special Effects/ Fight: 8/10
Klasse Fights, sehr gute Effekte, gutes CGI

Story: 8/10
Gute Menschen mit besonderen Fahigkeiten [Mutanten]( Wetterbeherschung, Krallen, Energie, Telepathie) gegen bose Menschen mit besonderen Fähigkeiten (Magnetismus-Beherschung, Formwandlerin, Säbelzahnmensch). Außerdem Menschen die die Mutanten "verbieten" wollen.

Schauspieler: 9/10
Hugh Jackman als Wolverine
Patrick Stewart als Professor X
Ian McKellen als Magneto
Famke Janssen als Jean Grey
James Marsters als Cyclops
Halle Berry als Storm
Anna Paquin als Roque
Tyler Mane als Sabretooth
Ray Park als Toad
Rebecca Romijn als Mystique

Ein super Cast mit guter Leistung.

Spannung:8/10

Ist gut gemacht, spannend , über den gesamten Zeitraum

Humor: 8/10

Kommt auch nicht zu kurz.

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darkbluerob

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

" Du bist'n Arsch. " ... " OK. "
Der zweite Teil war auch noch super und man hatte Wolverine richtig lieb gewonnen.
Irgendwie war da der Zenit überschritten und die Marvelmaschinerie produzierte dann einen schrägen X-Ableger nach dem anderen. Mit X-Men Origins Wolverine wurde man zwar unterhalten jedoch nicht wirklich berührt und man schöpfte Hoffnung, die mit dem grauenhaften Machwerk " Weg des Kriegers " derart drastisch im Keim erstickt wurde, daß einem Hugh Jackman fast leid tun kann. Wenigstens wurde er dafür gut bezahlt.

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