Absage an Action-Franchise: Tom Hanks will niemals einen James Bond-Bösewicht spielen

27.05.2022 - 12:00 Uhr
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Elvis - Trailer (Deutsch) HD
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© Warner Bros.
Tom Hanks in Elvis
In Elvis spielt Tom Hanks einen der durchtriebensten Figuren der Musikgeschichte. Bei den Filmfestspielen in Cannes erklärte er jetzt, warum er trotzdem nie einen Bond-Bösewicht spielen wird.

Elvis spaltet das Publikum in Cannes. Nicht der Musiker, der neue Film von Baz Luhrmann. Für die einen ist Elvis der spektakulärste Superheldenfilm des Jahres, der nichts mit Marvel und DC zu tun hat. Andere stoßen sich an dem eigentlichen Protagonisten des Films: Elvis' manipulativem Manager Colonel Tom Parker, gespielt von Tom Hanks.

Colonel Tom profitierte immens von den Einnahmen seines Schützlings und nutzte dessen Schwächen und Unsicherheiten für seinen eigenen Profit. Doch auch wenn Tom Hanks jetzt auf der dunklen Seite der Macht angekommen scheint, gibt es eine antagonistische Rolle, die selbst ihm zu viel wäre: die des James Bond-Bösewichts.

Keine Lust auf Action-Antagonist: Tom Hanks will kein eindimensionaler Bösewicht sein

Weil die Rolle für Tom Hanks-Verhältnisse überraschend abgründig ist, wurde der Schauspieler bei der Pressekonferenz zum Film in Cannes gleich mehrfach auf seinen Vorbereitungsprozess und seinen Umgang mit der historischen Figur angesprochen. Der Star selbst betonte dabei allerdings, dass Colonel Tom auch sehr positive Seiten an sich gehabt habe, und deswegen eben kein eindimensionaler Antagonist sei – im Gegensatz zu den Gegenspielern des bekanntesten Action-Franchises der Welt.

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"Ich habe kein Interesse daran, einen Bösewicht zu spielen, nur um [so etwas zu sagen wie]: 'Bevor ich sie umbringe, Mister Bond, gucken Sie sich doch noch an, was ich vorbereitet habe!'", so Hanks. "Das ist OK, ich verstehe das. Aber das ist nichts für mich."

Tom Hanks zeigt auf, wie albern James Bond-Bösewichte oft sind

Auf die Aussage des Schauspielers folgte bei der Pressekonferenz lautes Gelächter. Denn im Kern hat er recht. Egal ob Mads Mikkelsen, Rami Malek oder Christoph Waltz: Oft scheint es, als wären Bösewichte deswegen so beeindruckend unerfolgreich darin, James Bond um die Ecke zu bringen, weil sie ihm erstmal ausführlich ihren Plan erklären müssen.

Trotzdem wäre es sicherlich spannend, Tom Hanks als ungewöhnlichen Bond-Antagonisten zu sehen. Wer weiß: Vielleicht machen die Verantwortlichen für den Hollywood-Star eine Ausnahme und lassen ihn bei seinem finalen Monolog ein Wörtchen mitreden.

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Würdet ihr Tom Hanks gerne als Bond-Bösewicht sehen?

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