Das Vaterspiel ist einen Kinobesuch wertBearbeiten

Veröffentlicht am 18.11.2009, 12:00

Gelungene Romanverfilmungen sind eine Kunst für sich. Eine dieser kleinen Perlen stellen wir euch heute vor: Erfahrt mehr über “Das Vaterspiel” und gewinnt einen freien Filmabend!

Das Vaterspiel ist einen Kinobesuch wert - Bild 2422541 © Alamode

Der komplexe Film Das Vaterspiel basiert auf dem 1999 erschienen Roman von Josef Haslinger. Die miteinander verwobenen Handlungsstränge behandeln vertrackte Familienbeziehungen genau wie Gewalt in Computerspielen. Dabei hat Regisseur Michael Glawogger die multiplen Erzähllinien vielseitig und sensibel verfilmt. Ein Film, der den Nationalsozialismus thematisiert, ohne eine einzige Hakenkreuzfahne zu zeigen.

Rupert Kramer (Helmut Köpping) ist der Sohn eines österreichischen Ministers (Christian Tramitz), der vom linken Rebellen zum korrupten Nutznießer des Systems geworden ist. Mit seinen 35 Jahren hat es “Ratz, wie ihn seine Freunde nennen, zu nicht mehr als dem Entwurf eines Computerspiels gebracht. In diesem Computerpiel lässt sich der Spieler Level für Level auf einen bösen Kampf mit dem eigenen Vater ein. Ein Anruf seiner Jugendliebe Mimi) führt Ratz in die USA und diese Tage an der Ostküste verändern sein Leben dramatisch. In New York verknüpfen sich nämlich die drei Handlungsstränge: Die Geschichte einer jüdischen Familie, die bei den Massakern der Nazi-Zeit vernichtet wurde, die Geschichte der Familie eines Täters, die im amerikanischen Exil das Geheimnis seiner Identität wahrte, und die Geschichte der österreichischen Familie Kramer, die sich politisch und psychisch auflöst.

Sehr hier den Trailer zu Das Vaterspiel:

Ein Film, den man gesehen haben sollte! Um euch das zu erleichtern, verlosen wir fünf Mal jeweils zwei Eintrittskarten und fünf Romane zu Das Vaterspiel.

Beantwortet uns dafür nur eine Frage: In welcher Rolle ist Christian Tramitz in Deutschland berühmt geworden?

Sendet eine E-Mail mit eurem moviepilot-usernamen und eurer Adresse unter dem Stichwort Vaterspiel bis zum 27. November 2009 an gewinnen@moviepilot.de. Wir benutzen eure Daten nur für dieses Gewinnspiel.

Das Vaterspiel läuft ab 26. November 2009 im Kino. Schaut doch in unser Kinoprogramm für eine Vorführung in eurer Nähe.

Es gelten unsere allgemeinen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele, die ihr HIER nachlesen könnt. Ensendeschluss ist der 20. November 2009. Wir bedanken uns bei Alamode für die Bereitstellung der Preise.


Say-what (Sylwia Plaza)

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Kommentare

über Das Vaterspiel ist einen Kinobesuch wert
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Schlegel

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Das Problem ist, dass Glawogger so ein Vielfilmer ist. Ich bin da eher skeptisch, aber mal abwarten.

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Schlegel

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O Überschneidung. Zwei Kinofilme pro Jahr inkl. Drehbuch geschrieben ist etwas hyperaktiv, finde ich. Aber keine vorschnellen Urteile...


annaberlin

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Achsooo. Na vielleicht hat er sie hintereinander gedreht und dann kamen sie durch den Cut gleichzeitig? Passiert doch öfter mal, ich meine, Werner Herzog war in Venedig dieses Jahr mit 2 neuen Filmen...etc.


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