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The Dark Knight Rises ist nicht schuldig

Ines Walk (Ines Walk), Veröffentlicht am 27.07.2012, 08:50

Nach dem Amoklauf in Aurora zur Premiere von The Dark Knight Rises ist die Diskussion über den Zusammenhang von Gewalt auf der Leinwand und realer Gewalt wieder entfacht. Ist das Kino im Allgemeinen und der Batman-Film im Besonderen schuld?

The Dark Knight Rises The Dark Knight Rises © Warner Bros.

Nach dem Kinostart von Natural Born Killers kam es zu einigen Kriminalfällen, die unmittelbar durch den Film inspiriert zu sein schienen und deren Täter die Hauptfiguren des Films selbst als direkte Vorbilder angaben. Zwei Jugendliche sollen im März 1995 in Oklahoma nach dem Besuch des Films jemanden getötet haben. Ein Gericht sprach Oliver Stone und Time Warner mit dem Hinweis auf mangelnde Rechtsgrundlagen und Meinungsfreiheit frei. Nach dem Amoklauf in Columbine im April 1999 gerieten Computerspiele wie First-Person-Shooter sowie wieder Natural Born Killers in den Fokus der Medien, da sie nach Meinung einiger Kritiker die Hemmschwelle zur Gewalt bei Jugendlichen deutlich verringern würden.

Der Attentäter von Erfurt, der im April 2002 in einer Schule 16 Menschen erschoss, besaß laut Medienberichten einige gewaltdarstellende Filme – unter anderem Fight Club und Desperado – und spielte Ego-Shooter. Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik, der im Juli 2011 über 75 Menschen tötete, nannte als einen seiner Lieblingsfilme Dogville. Der Film endet mit einem Selbstjustiz-Blutbad; Lars von Trier sah sich genauso wie Oliver Stone, Stanley Kubrick (Uhrwerk Orange) und Martin Scorsese (Taxi Driver) mit dem Vorwurf konfrontiert, seine Filme würden Gewalt und Mord anstacheln.

Nach dem Amoklauf in Aurora zur Premiere von The Dark Knight Rises ist die Diskussion über den Zusammenhang von Gewalt auf der Leinwand und realer Gewalt wieder neu entfacht. Nach derart schrecklichen Ereignissen kommen sie unausweichlich über uns, was einerseits richtig ist, um die aktuelle Betroffenheit zur Sensibilisierung für das Thema zu nutzen, andererseits aber auch falsch, weil schnell Schuldige gefunden werden sollen. Niemand kann in den Kopf eines Amokläufers schauen und pure Hilflosigkeit führt zu Erklärungsansätzen, die kurzschlüssig und wahrscheinlich in vielen Fällen auch bigott sind.

Ist Joker an allem schuld?
Der Attentäter von Aurora hat sich bei der Festnahme Joker genannt und auf einmal blitzen die Bilder von Heath Ledger auf, der sich mit dem Bösewicht aus The Dark Knight in die Filmgeschichte geschrieben hat. Viele Titel wurden ihm nach seinem fulminanten, weltweiten Siegeszug durch die Kinos gegeben; er ist das freie Radikal in einer ohnehin explosiven Versuchsanordnung (David Kleingers, Spiegel), der Nihilist des modernen Terrors (Adrian Keye, Süddeutsche Zeitung ); er ist das personifizierte Böse, das keine Grenzen mehr kennt. 

Nach dem Amoklauf stellt Anke Westphal in der Berliner Zeitung fest: Und ja, der Mörder von Aurora inszenierte sich als Joker. Doch was bedeutet das schon? Seit alles medial, liquid und virtuell ist, scheinen Fiktion und Realität immer mehr zu verschmelzen. Die Grenzen nicht allein zu erkennen, sondern auch zu wahren, wird künftig sicher eine der existenziellen Herausforderungen sein. Der Joker ist indes nur eine Maske und kein Motiv.

Auch Hanns-Georg Rodek von der Welt zeigt auf, dass der Amokläufer nichts von einem Joker hat. Für ihn haben die Umstände der Tat weniger mit The Dark Knight Rises zu tun, sondern mit einem Schrei nach Aufmerksamkeit, nach einer Pflicht zur Inszenierung. Sich mit allen Mitteln in Szene zu setzen, ist heute erste Bürgerpflicht, in der Schule, in der Clique, bei der Superstar-Vorauswahl, bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle. Holmes hat diese Lektion hervorragend gelernt. Er hat den Abend der ersten Vorführung des meisterwarteten Films des Jahres gewählt (zwei Wochen später hätte er genauso viele umbringen können, nur der Aufmerksamkeitseffekt wäre geringer gewesen), und er hat sich das Label “Joker” selbst verpasst, das die Medien von nun an verwenden werden.

Mediale Aufmerksamkeit um jeden Preis
Natürlich wird auch in den USA diskutiert und ein Kritiker stellt die Frage: Hat Batman Blut an den Händen? Ich beantworte die Frage mit einem eindeutigen Nein. Weder The Dark Knight Rises oder gar die Batman-Trilogie noch Christopher Nolan oder sein künstlerisches Konzept des absoluten Bösen sind verantwortlich für die Toten und Verletzten in Aurora. Kunst ist zwar nie unschuldig, aber sie kausal für diese schrecklichen Ereignisse zum Schuldigen zu erklären und dies als Tür zu nutzen, um Sicherheitskontrollen und Gesetze zu verschärfen, Mitternachtsvorstellungen zu verbieten oder Meinungsfreiheit einzuschränken, ist falsch.

In vielen Stellungsnahmen geht es allerdings eher um unsere Kultur des Internet-Hypes, des Mega-Events, der medialen Inszenierung von Aufmerksamkeit. Schon im Vorfeld der Premiere kam es zu ungewöhnlich radikalen Reaktionen von Fans, weil Kritiker The Dark Knight Rises nicht positiv besprachen. Mord- und Gewaltandrohungen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Diese, unsere Kultur der medialen Über-Inszenierung von Ereignissen steht wohl eher auf dem Prüfstand.

Aber auch hier sollten wir vorsichtig sein und uns an die eigene Nase fassen, wie Rüdiger Suchsland auf telepolis schreibt: In drei, vier Wochen knallt der nächste Action-Thriller-Horror-Blockbuster in die Kinos. Und dann wird keiner mehr von Aurora reden. Dann wird keiner mehr Angst vor diesem Film haben, keine Sicherheitsleute werden mehr in den Kinos patrouillieren, um die Konsumenten zu beruhigen und ungestört konsumieren zu lassen. So sind die Medien, sagen jetzt viele. Nein: So sind die Menschen. Sie haben nur die Medien und die Filme, die sie verdienen.


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Kommentare

über The Dark Knight Rises ist nicht schuldig


TheSilurium

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Milliionen Menschen haben Dogville, Dark Knight, Taxi Driver oder Ähnliches gesehen und von denen sind 100 labile Charaktere, die mit Gewalt im Beispiel von Aurora in Form eines Amoklaufs auf ihre Probleme antworten oder ihre Ideologie im Beispiel Anders Breivik zu verbreiten versuchen.
Da versteh ich nich wie man Filme mit Gewalt schuldig macht.

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Heng Snoup

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wie mich diese diskussionen jedesmal aufs neue aufregen. es ist genau wie mit den angeblich so brutalen "killerspielen" die für etliche amokläufe verantwortlich gemacht werden. die ganzen leute, die dann anfangen mit "gewalt in filmen ist schädlich für die jugend" oder "die killerspiele sind schuld" sind meiner meinung nach nur wichtigtuer die von tuten und blasen nicht den geringsten schimmer ahnung haben, wahrscheinlich haben die meisten politiker, die immer meinen man müsste sowas verbieten, noch nie ein killerspiel selbst gespielt und um viele filme zu gucken haben sie ja ohnehin keine zeit.
filme und videospiele sind nicht real und beeinflussen keinen menschen so sehr, dass er leute umbringt. die hauptfaktoren liegen ganz woanders.
um kurz zu den videospielen zu expandieren: spiele die aggressiv machen sind solche wie fifa, wo man aggressionen bekommt, wenn man eine gegentor bekommt, aber keine gewaltspiele und genauso ist es auch mit filmen... ich kriege zumindest nur aggressionen, wenn ich mir filme angucke die extrem schlecht und/oder massenhaft klischees aufweisen.
die USA sollte mal lieber die schuld bei sich selbst suchen, besonders in bezug auf das waffengesetz... frage mich wie ein normaler bürger an bomben rankommt

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senistro.zoodiac

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Tja ja, wa soll man dazu sagen. Es ist der Mensch der den Abzug drückt, und nicht die Figur. aber unsere Welt wird sowieos immer voller mit solchen Psychpathen wie Holmes und Co.
Teilweise muss ich sagen sind die Amis auch selbst schuld. wir legal Maschingewehre kaufen kann, braucht sich nicht wundern wenn er erschossen wird...
Mein Beileid für die Angehörige.
Ach und Holmes: Burn in Hell!

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FumerTue

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Es ist nicht so, dass man Amok läuft, weil man Egoshooter spielt, sondern es ist so, dass jemand, der das Potenzial zu einem Amoklauf hat eher dazu tendiert, Ballerspiele zu spielen als jemand, der total unaggressiv ist... Ich bin allerdings auch Pazifist und spiele gerne mal nen Shooter und zieh mir gerne mal Filme mit fetten Kanonen rein.
Der Typ in Aurora hätte auch ohne Nolan und Batman irgendeinen Schmarrn angestellt; dass er es bei Batman tat, war halt gerade einfach die Situation. Wäre gerade ein anderer stark "umhypeter" Film angelaufen, dann wäre es halt da passiert.

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TFX

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Jetzt fühle ich mich schlecht Dogville zu mögen D=

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TFX

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Text lesen.


slangbanger!

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Das habe ich. Macht den Kommi aber nicht gerade verständlicher. Aber vermutlich war er nur als Witz gedacht.


chitypo

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Ich kann mir gut vorstellen, dass ein schwacher Charakter von Filmen gelenkt werden kann.
z.B hinzukommender Missbrauch in der Kindheit - instabiler Sozialer Background.

Ja, Menschen lassen sich lenken und manipulieren.

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chitypo

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Ja, kann ich mir gut vorstellen...
Aber hier ging es um einen Film?


Heng Snoup

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dann ist aber nicht der film schuld, sondern in diesem fall der missbrauch in der kindheit. es ist deshalb absolut schwachsinnig einen film für sowas verantwortlich zu machen!


Schlopsi

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Sorry, aber bei solchen Diskussionen schalte ich immer schon von vornherein ab. Ist doch klar das immer der offensichtlichste Faktor als Sündenbock missbraucht wird...
Und wieder raus...

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joergi35

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Ich habe mich extra für diesen Beitrag eingeloggt um was zu schreiben. Dieser ganze Schwachsinn, von wegen "Die bösen Filme sind schuld an Amokläufen" geht mir sowas von auf die Nerven. Natürlich sind die Amokläufe von Aurora, Norwegen, Winnenden usw. schreckliche Tragödien und mir tun die Opfer absolut leid. Aber die Behauptung das die Filme, die Gesellschaft oder sonstwas an diese Taten schuld sind, ist doch einfach lächerlich. Im Fall von Aurora, war The Dark Knight Rises noch gar nicht gestartet, also konnte der Film ja noch keinen negativen Einfluss auf den Täter gehabt haben. Auch das der Täter, das nur gesagt hat, um vielleicht als krank zu gelten, um damit seine Strafe zu mildern, darauf kommt natürlich keiner. Man lenkt mit dieser Diskussion doch nur von dem tatsächlichen Problem, besonders in den USA doch nur ab. In den USA darf man legal Sturmgewehre besitzen und zigtausend Stück Munition. Ungefähr 6000 Stück Munition wurden in der Wohnung des Attentäters gefunden und das total Legal. Und genau das ist das Problem, nicht die Batmanfilme. So lange die Waffengesetze in den USA so lasch sind und jeder Psycho Schusswaffen besitzen darf, so lange wird es weiterhin Amokläufe in den USA geben. Generell ist zu sagen, nicht die Gesellschaft ist Schuld an Amokläufen, sondern die Täter die sie machen. Niemand hat die Täter gezwungen unschuldige Menschen umzubringen. Dazu haben die sich ganz alleine entschieden.

The Dark Knight Rises ist ein toller Film, eigentlich ein absoluter Oscarkandidat. Aber dank dieses Verbrechen bei der Premiere in Aurora, wird der Film damit in Verbindung gebracht werden. Das ist verdammt schade.

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Heng Snoup

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bin genau deiner meinung!


julius.hibert

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Oh je. Das diese Diskussion jetzt aufkommt ist so unnötig.
Aber hey, so lasset uns die Sozialen Situationen, Missstände und Auswirkung ruhig weiter reduzieren auf die banalste Komponente der Ursachen Kapitalistischer Armut.

Bäh.... Leute verrecken, weil sie kein Geld haben, Leute drehen durch weil ihnen vorgelebt wird, das töten, für die richtige sache, moralisch kein Problem ist. Menschen wird die Geschichte eines Rachsüchtigen gottes erzählt, dem wir dienen sollen ....

Wieso sagt eigentlich niemand: Mörder X hatte eine Bibel im haus, das Christentum ist Schuld.

Weil es viel einfacher ist einen Film anzumahnen, als die richtigen probleme zu besprechen.

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Strickmietz

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Hui, da ist aber einer gereizt.. was hat plötzlich das Christentum damit zu tun?
Die Religion kann genauso wenig dafür wie Filme, Computerspiele oder sonstiges.. in diesen Kreis fallen noch so viele andere Faktoren, dass es nicht richtig ist, einen davon hervorzuheben. Schwierige Kindheit, Drogen, scheiß Job, Frustration, Langeweile.. das sind alles Gründe, wieso Menschen so einen Mist machen und meist kommen auch mehrere Gründe zusammen. Aber ich wage zu behaupten, dass gerade die Religion, insbesondere der Protestantismus, sehr hinterher ist, gegen sinnlose Gewalt zu wirken und keine Fläche dafür zu bieten.
Ausnahmen gibt es natürlich immer, ich will da kein Friede-Freude-Eierkuchen-Bild malen.


MrDominioni

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Schönen Dank auch, hab mir gestern Dogville bestellt und wollte ihn übers Wochenende schauen.

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karma-karman

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"So sind die Medien, sagen jetzt viele. Nein: So sind die Menschen. Sie haben nur die Medien und die Filme, die sie verdienen."

Bingo!!!

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rockadude

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Billy Loomis hat es in Scream eigentlich passend ausgedrückt: "Niemand wird durch Filme wahnsinnig, aber wahnsinnige werden durch sie kreativer!"

Es kann schon sein das ein Film wie hier schon angesprochen der finale Auslöser sein können. Aber in diesem Fall hier speziell finde ich es zu einfach jetzt zu sagen das ein Batman-Film jetzt Schuld sein soll. Der Psychopath ( anders kann man ihn einfach nicht bezeichnen ) hat sich, wie der Artikel schon sagt, diesen Film nicht ausgesucht wegen der Gewalt die darin stattfindet, sondern weil er wusste das er definitiv die Aufmerksamkeit bekommt die er haben wollte.
Er hätte sich jetzt genauso gut den Kassenschlager THE AVENGERS dafür aussuchen können und sich dann das Pseudonym Loki geben können oder TRANSFORMERS 3 und sich am Ende Megatron nennen können. Das ist gehuppt wie geduppt. Er wusste einfach das TDKR der meisterwartete Film des Jahres war und das da dementsprechend viel, vor allem in der Premierennacht, los sein wird und das er dann auch aufgrund der Tatsache das der Film auch in der Presse zur Zeit in aller Munde ist, die Aufmerksamkeit kriegt die er haben wollte.
Wäre jetzt ( um noch ein anderes Beispiel aufzuführen ) ICE AGE 4 der am meisten erwartete Film gewesen, hätte er sein Massaker da abgezogen.
Aber TDKR selber trifft keine Schuld, er hatte einfach nur das Pech DER Blockbuster des Jahres zu sein. Ich habe z.B. auch in noch keinen Batman-Film gesehen das ein Bösewicht sein Versteck mit Booby Traps gepflastert hat, so wie es der Kerl mit seiner eigenen Bude gemacht hat oder ein Päckchen mit Strichmännchenkarikaturen an einen Psychiater geschickt hat.
Der hatte also schon lange vor dem Film einen mords Knacks gehabt an dem der Film für mich keinerlei Schuld trägt, sondern nur dieser Kerl allein weil er mit seinem Leben und sich selbst nicht klar kam!

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tom777

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Filme sind nie die Ursache das jemand zum Psychopathen wird und möglichst viele Menschen mit möglichst großer medialer Aufmerksamkeit töten will.
Er hat sich dafür einen relativ unbewachten Ort bei dem viele Menschen auf einem Haufen sind und nicht so schnell fliehen können wie einen Kinosaal ausgesucht und einen Film der in den Medien sehr stark vertreten ist,sich verkleidet um das ganze noch mehr zu steigern und vielleicht um in die Geschichte als einer der größten Massenmörder einzugehen.
Da er eine Kugelsichere Weste getragen und sich widerstandslos festnehmen lies, mutmaße ich das er auf keinen Fall sterben wollte,wie sonst oft bei solchen Taten üblich wo die Täter meist Selbstmord begehen sondern die ganzen Medien Berichte darüber genießen wollte.
Jedem mit gesundem Menschenverstand sollte klar sein das The Dark Knight Rises ,den der Täter nie gesehen hat,sicher nichts damit zu tun hat das der offensichtlich psychopathische Täter sich die Premiere dieses Filmes für seine Tat ausgesucht hat.
Doch auch die Vorgängerfilme oder andere Medien sind nicht daran schuld,denn hätte es diese nicht gegeben,hätte der Täter seine Tat eben in anderer Form umgesetzt.

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Uli Kunkel

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Es müssen sicher einige Faktoren zusammen kommen, bis zu einem solchen Vorfall. Anschließend möchte man eine Erklärung haben, möchte wissen, wieso jemand solch eine perverse Idee in die Tat umsetzen konnte. Die Kausalität auf Entertainment und Kunst zu reduzieren ist natürlich zu einfach und kurzsichtig. "The Dark Knight Rises" & Co. wären dann nichts weiter als ein bequemer Sündenbock.
Der Artikel hat einen interessanten Punkt angesprochen und gut herausgearbeitet: Mediale Aufmerksamkeit um jeden Preis. Geltungs-, Selbstbestätigungsdrang. Sich mit allen Mitteln in Szene zu setzen. Die Einlösung von Machtphantasien.
Manche fühlen sich vielleicht nur dann wirklich lebendig, wenn sie Aufmerksamkeit bekommen, wenn andere sie beachten und somit in ihrer Existenz bestätigen.
Ob nun in der Wahrnehmung positiv oder negativ, scheint dabei weniger wichtig.
Das Blutbad von Aurora ist die denkbar pathologischste Form der Selbstinszenierung.
Unser mediales und gesellschaftliches Klima könnte solche Tendenzen tatsächlich begünstigen.

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mikemacbean

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Für mich ist wichtig, was für Schlüsse wir daraus ziehen. Kurz zusammengefasst: Mehr Kommunikation. Absoluter Verbot von Waffen. Und vorallem weniger über die Täter berichten (als Beispiel für die perverse Überstilisierung eines Mörders durch die Medien verweise ich auf Breivik)

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Mrs. Nobody

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Filme und Spiele sind höchstens vielleicht der kleine fehlende Funken, bis solche Menschen tatsächlich einmal ausrasten. Aber diese als einzige Ursacher für solche Ereignisse zu betrachten oder als einen der Haupteinflussfaktoren finde ich sehr an den Haaren herbei gezogen und auch fatal. Solche Menschen haben eine viel tiefsitzendere Störung. Schaut doch mal wie viele Menschen sich gewalttätige Filme angucken bzw. Ego-Shooter und andere brutale Spiele spielen. Die laufen ja auch nicht alle Amok oder sprengen Sachen in die Luft. Von daher finde ich die Diskussion darüber eigentlich total unnötig.

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Impeesa

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Es ist doch lächerlich, die ursächliche Verantwortung für Morde, Gewalt, Amokläufe, etc in Filmen, Musik und Computerspielen zu suchen.
Die Täter stilisieren für sich diese Medien zur Gallionsfigur ihres Wahnsinns, doch das eigentliche Problem sind massive psychische Probleme.

Es hilft niemandem, Darstellungen von Mord, Folter, Gewalt - und wenn wir schon dabei sind, warum nicht gleich von Verbrechen im Allgemeinen? - zu verbieten, wichtig ist, dass wir im Laufe unseres Lebens ein gesundes Verständnis von Recht, unrecht und natürlich von Gewalt erlernen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass wir potenzielle Täter nicht alleine lassen, nicht nur, um sie frühzeitig dem Rektor, dem Arbeitgeber oder der Polizei melden zu können, sondern um ihnen Rückhalt geben zu können und damit sie ein Leben haben, dass sie nicht so bereitwillig wegwerfen können.

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benutzerbenutzer

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Ich kann diesen ganzen Mist langsam nicht mehr hören. Es gibt genau zwei Gründe, warum jemand Filmen die Schuld an Gewalttaten gibt:

1. Politisches Kalkül, um z.B. das Versagen staatlicher Stellen zu kaschieren
2. Bodenlose Dummheit

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Bob Loblaw

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Ich hab noch einen interessanten (aber auch sehr subjektiven) Artikel zum Thema gefunden:
http://cityarts.info/2012/07/25/cultures-clash/

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nasenschleuder

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Die klassische DDR-Kunstkritik lebt doch noch. Mit allen Schikanen, inklusive Dekadenz-Vorwurf. Ich bin (nur halb) verblüfft und sage "Danke" für den Link :)


FrankCastle

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Selbstverständlich kann ein Film der finale Auslöser sein. Allerdings auch der laute Nachbar nebenan, der verbrannte Toast auf dem Frühstückstisch, die dritte Mahnung im Briefkasten oder eine Niete im Lotto. Man wird nicht 'mal eben so' zu einem Amoklauf aufgerufen. Das sind psychosoziale Probleme die weitaus tiefer gehen, sitzen, ruhen.

Und nach einem Blutbad wird eben viel spekuliert was das Warum oder Wieso angeht. Nach dem Blutbad in Erfurt wurde durch die Presse behauptet der Täter, Robert Steinhäuser, würde Online-3D-Shooter spielen. Die Polizei hat später festgestellt das er gar keinen Internetzugang hatte. Widerrufen wurde dieser Teil natürlich nie.

Was diese Täter fast alle gemeinsam haben ist die simple Tatsache das es sich um Einzelgänger handelt die sich selbst sozial ausgrenzen oder aufgrund ihrer Art ausgegrenzt werden. Durch soziale Isolierung kann ein bereits verwirrter Geist anscheinend weiter gedeihen.

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Mein Senf

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Ich denke schon, dass Filme eine Inspirationsquelle für Gewalttaten sein können. Ob sie den entscheidenen Impuls liefern können, einen Menschen austicken zu lassen - da bin ich mir nicht wirklich sicher, ich denke nicht. Sollte die Konsequenz sein, dass man gewalttätige Filme deshalb verbeitet oder stärker reglementiert? Nein, denn ich glaube, dass Gewalt eine vollkommen menschliche Facette, genau deshalb wird sie auch auch so exzessiv in Filmen thematisiert.

Grundsätzlich sollte bei dieser Diskussionen allerdings davon freimachen von seinem persönlichen Beispiel ausgehen. Die Argumentation "Ich habe auch schon 1000Splatterfilme gesehen und laufe auch nicht Amok" geht vollkommen am Kern des Problems vorbei. Die Frage, die Kritiker von gewalttätigen Filmen stellen, lautet schließlich nicht. "Machen die alle zu Amokläufern?" sondern: "Können diese Filme einen Amoklauf auslösen?"

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Zwiebo

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Da kann ich dir voll und ganz zustimmen. Der Mensch, der bereit ist, einen Gewaltakt solchen Ausmaßes durchzuführen, hat diese Kriminelle Energie nicht durch ein Spiel oder Film. Allerdings könnte der Film das Drehbuch für den Amoklauf oder sonstiges liefern. Trotzdem bin ich der Meinung das weniger Gewalt in Filmen nichts bringt. Und sie ganz zu verbieten erst recht nicht.


Punsha

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Ich dachte, ihr hattet euch erst dafür entschieden, darüber nicht zu berichten?! Jetzt kommt hier ein Beitrag nach dem anderen...
Hättet ihr es lieber dabei belassen, denn solche lächerlichen Diskussionen sind hier meiner Meinung nach absolut fehl am Platz.

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the gaffer

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Es ist eine Sache, über unbestätigte Gerüchte am Tag des Geschehens zu berichten, eine andere, wenn es um eine weitreichende Diskussion über den Einfluss von Filmen geht.


A-Wax

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Und diese weitreichende Diskussion ist und bleibt trotzdem Schwachsinn.

Meine Güte, auch ich habe Fight Club, Desperado, Natural Born Killers und andere Filme zu Hause und ich habe auch Ego-Shooter gespielt und lauf trotzdem nicht Amok.

Diese Zusammenhänge die da hergestellt werden sind total übertrieben. Die Gründe für solche Taten sind viel komplexer und Filme oder Videospiele nur ein sehr kleiner Faktor.

Besonders überflüssig ist die Diskussion hier bei Dark Knight Rises, denn da gibt es wesentlich brutalere Filme.


huggybaer

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Natürlich kann ein Film, und jedes andere Medium auch, zum Mord anstacheln und inspirieren. Das kommt immer ganz auf die Person drauf an, die damit konfrontiert ist.

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Sinister Kid

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Ein Film kann eventuell (aber selbst das ist fragwürdig!) der Auslöser für einen Amoklauf sein, die Ursache m. E. aber niemals.

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C_C

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nochmal:
http://www.jungewelt.de/2012/07-27/023.php

Und da in D Titel immernoch ernstgenommen werden, vielleicht erst mal GANZ unten lesen, wer das geschrieben hat.

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BeHelmet

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Ich hab mir den Artikel jetzt mal durchgelesen und muss echt sagen, dass ich selten so einen Schwachsinn gesehen habe.
Hast du schon mal mit Menschen bei denen Schizophrenie diagnostiziert wurde zu tun gehabt? Ich schon (beruflich) und ich durfte auch die "tolle" Erfahrung machen, wie unberechenbar jemand werden kann, der unkontrolliert seine (im helfenden) Medikamente absetzt.
Nee, echt jetzt, das ist der ekelhafteste, ungebildetste, arroganteste und zynischste Mist, den ich seit langem lesen "durfte".
No offense, aber informier dich bitte nicht nur so einseitig bevor du den großen Aufklärer gibst.


C_C

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das einzige was dir zu denken geben sollte, ist der Zusammenhang zwischen dem Amokläufer und der Tatsache, daß sein Vater Libor aufklären wollte. Alles andere ist irrelevant. Dieser Zufall ist zu GROß.

Was die Seite sonst so macht ist mir egal bzw. unbekannt. Wie gesagt ich gehe nicht auf die Suche nach solchen Sachen,sondern bekomme sie geschickt.

Und ich lasse mich auch nicht ablenken von der Tatsache, daß überall auch Mist steht. Abefr da halte ich es wie die aufrechten Deutschen oder die aufrechten Muslime. Nazi oder Fundamentalist sind immer nur die anderen, das kann man doch nicht 'über einen Kamm scheren', gelle?

Ihr dreht euch alles hin wie es euch gefällt.


Lorion42

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Filme können Menschen verändern und Filme können die Welt verändern. Filme können uns packen und ganz tief in unser Innerstes vordringen und sich dort festsetzen. Ideen werden wohl niemals sterben. Doch sind deshalb Filme schuldig?
Wenn es so wäre, würde man den freien Willen des Menschen für nichtig erklären. Der Mensch wäre nur noch ein willenloses Objekt, das von "oben" (oder der Kinoleinwand) seine Meinung aufgezwängt bekommt. Es ist richtig, dass wir beeinflusst werden, aber jeder Mensch muss selbst reflektieren können und seine eigene Meinung bilden. Man sollte sich nur bewusst sein, dass auch Regisseure eine Meinung haben und diese in ihren Filmen transportieren. Diese Meinung darf man gerne kritisch sehen.
Im Fall Dark Knight denke ich, dass der Joker im Gegensatz zu den Hauptfiguren aus "Natural Born Killers" nicht als Identifikationsfigur angelegt wurde. Anschludigungen gegen den Film sind sehr weit hergeholt. Holmes hat sich aus dem Film das herausgepickt, das ihm gefallen hat. Er wollte vermutlich wie der Joker bewundert werden für sein Chaos. Doch diese Bewunderung für dem Joker kam als Reaktion auf den Film und weniger durch den Film selbst. Womit wir wieder bei der Medienkritik von Natural Born Killers wären...

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Markbln

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Hübsch geschrieben, aber ich glaube nicht, dass Filme die Welt verändern können.


Bob Loblaw

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Na klar verändern Filme die Welt !!
Halt nur sehr indirekt und nicht messbar.
Filme haben einen Einfluss auf den Zeitgeist und wie wir die Dinge sehen und moralisch bewerten. Natürlich ist der umgekehrte Einfluss von Zeitgeist auf die Filmkultur viel grösser, aber trotzdem... einen Einfluss gibt es bestimmt.
Das gleiche gilt natürlich auch für Fernsehserien usw.


Haschbeutel

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Mich als "Von-Kind-auf-Gamer" freut es auf diabolische Art und Weise, dass "wir" jetzt mal in Ruhe gelassen werden und das "Kunst"Medium Film attackiert wird. Das mal aussen vor: Diese Diskussion über "sind Medien Schuld an Gewalt" ist überflüssig, so lange man von Kindern fordert, sich in der 8. Klasse als kranker, abgefuckter Psychopath Grenouille (DAS PARFÜM) zu sehen und einen inneren Monolog zu schreiben, kurz bevor ihn das Ende sprichwörtlich "zerlegt". Dieses Hineinversetzen in einen psychisch kranken Charakter find' ich verstörender, als jeden Batman-Film. Und so lange in Büchern detailverliebt gemordet, verstümmelt, gefickt und geschlachtet werden darf (und zwar so detailliert, dass das Kopfkino besser funktioniert, als jeder CGI-Splatter) ist eine sinnvolle Diskussion über einfluss von Medien generell hinfällig. Überspitzt formuliert sind für mich Leute, die dauernd solche Psycho-Schlitz-Bücher lesen nicht weniger anfällig als Leute, die gerne Splatter schauen. Aber gut, vielleicht müssen Spiele und Filme auch erstmal verbrannt werden, bis sie zu einem unantastbaren Kulturgut erhoben werden ...

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J4KOB

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Bin prinzipiell deiner Meinung, aber da man beim Film gleichzeitig visuell und auditiv mit Gewaltdarstellung konfrontiert wird, bin ich mir fast sicher, dass sich diese dadurch um einiges intensiver ins Gehirn hämmern, als beim Lesen.
Ob man Kunst (insb. Filmen) allgemein Schuld an solchen Massakern geben kann, gibt zwar eine interessante Diskussion, ist aber meines Erachtens ziemlicher Käse.


Haschbeutel

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Menschen, die von "Medien" beeinflusst werden, sind auch dann gefährlich, wenn man ihnen einen Zahnstocher in die Hand drückt. Da ändern auch Filme, Bücher oder Spiele nichts daran.


The Director

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Man sollte endlich akzeptieren, dass es Gewalttäter auf dieser Welt gibt und dass man nicht jedes Verbrechen verhindern kann. Der Joker aus dem Film wäre niemals irgendwo hingerannt und hätte kaltblütig Leute erschossen. Der Typ der das macht, ist krank genug im Kopf, um sich sowas selbst auszudenken. Die Schuld liegt allein bei ihm und nicht beim Film. Jeder hat einen Lieblingsfilm und Mörder haben eben einen ganz "besonderen" Geschmack. Ursache und Wirkung werden hier völlig falsch angesetzt. Sind die Opfer des Amoklaufs nun auch krank, weil sie sich den Film angesehen haben? Oder haben sie sich den Film angesehen, weil sie krank im Kopf waren? Genau darum geht es nämlich in dieser Diskussion. Man dreht den Spieß einfach um und auf einmal sind die Opfer selbst schuld an dem, was passiert ist. Ich find das geschmacklos.

Guter Artikel ;)

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Bandrix

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Schöner Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft.
Die Amis rennen jetzt natürlich zum nächsten Waffenladen um noch mehr Schusswaffen in den Kinosaal zu schleppen. Dann ist ja alles viel sicherer. Soll die mal einer verstehen. Anstatt endlich die Waffengesetze anzuziehen, werden Batmankostüme im Kino verboten.
Da fasst man sich doch an den Kopf...

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