Fight Club
US 1999
- Genre
- Thriller, Terrorismus, Satire, Kriminalfilm, Drama
- Zielgruppen
- Männerfilm
- Inhalt
Eigentlich dürfte der Erzähler des Filmes, dessen Name zu keinem Zeitpunkt genannt wird, keine größeren Probleme haben. Er hat einen guten Job bei dem er genügend Geld verdient, und fühlt sich auch in seiner Eigentumswohnung mit Ikea-Einrichtung… — Mehr
Eigentlich dürfte der Erzähler des Filmes, dessen Name zu keinem Zeitpunkt genannt wird, keine größeren Probleme haben. Er hat einen guten Job bei dem er genügend Geld verdient, und fühlt sich auch in seiner Eigentumswohnung mit Ikea-Einrichtung offensichtlich sehr wohl. Alles ändert sich an dem Tag, an dem er im Flugzeug Tyler Durden kennenlernt. Hochbezahlter Job, Designerwohnung, goldene Kreditkarte und teure Versicherung: für den Mann der modernen Zivilisation gibt es keine Herausforderungen mehr ... bis er auf Tyler Durden trifft. Der charismatische Visionär nimmt die orientierungslosen, abgestumpften Seelen unter seine Fittiche und lehrt sie, wieder zu fühlen - vor allem Schmerz. Im "Fight Club" prügeln sie sich mit nackten Fäusten die Langeweile aus dem Leben. Immer mehr Männer drängen nachts in den Club, immer brutaler werden die Kämpfe. Doch für Tyler ist gerade mal die erste Stufe erreicht.
- Cast
- Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Zach Grenier, David Andrews, Jared Leto — Mehr
- Regisseure
- David Fincher
- Autor
- Jim Uhls
- Laufzeit
- 139 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Pennsylvania, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anonyme Alkoholiker, Bar, Diebstahl, Doppelte Identität, Duell, Faustkampf, Freundschaft, Gesellschaftskritik, Gewalt, Harter Kerl, Hilfe, Kampf, Kampfkunst, Kapitalismus, Lebensretter, Multiple Persönlichkeit, Schlafstörung, Schlägerei, Schmerz, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Selbstzerstörung, Sex, Sexualität, Showkampf, Simulation, Straßenkampf, Stromausfall, Untergang, Urangst, Vandalismus, Wut und Hass, Zerstörung
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Hart, Spannend, Verstörend
Über diesen Film
Handlung
Zu Beginn sieht man den Erzähler (Edward Norton) des Film mit einer Waffe in seinem Mund der Dinge harren, die laut seiner Beschreibung unausweichlich zu sein scheinen. Bevor das aber passiert erzählt er uns wie es dazu gekomme… — Mehr
Handlung
Zu Beginn sieht man den Erzähler (Edward Norton) des Film mit einer Waffe in seinem Mund der Dinge harren, die laut seiner Beschreibung unausweichlich zu sein scheinen. Bevor das aber passiert erzählt er uns wie es dazu gekommen ist…
Er ist einer vielen. Er erzählt von seiner Arbeit als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller, der eigentlich ein recht zufriedenes aber auch sehr durchschnittliches Leben führt, das seine Höhepunkte in der Vollendung seiner Wohnungseinrichtung zu finden scheint. Er leidet an schwerem Schlafentzug (warum wird im laufe des Films erklärt). Als ihm sein Arzt nicht helfen will weil er der Meinung ist das er einfach mehr Sport treiben müsste um Müde zu werden und ihn (scherzhaft) auf eine Selbsthilfe aufmerksam macht, entdeckt er das diese Gruppen ihm zu helfen scheinen, weil die Schicksale der wirklich Kranken viel ernsthafter sind als seins. Fortan besucht er mit verschiedenen Identitäten diverse Selbsthilfe-Gruppen. Sein Konzept geht solange auf, bis plötzlich mit Marla Singer (Helena Bonham Carter) eine ebensolche Simulantin wie er auftaucht und das Gleiche wie er tut, er befürchtet das Sie ihn auffliegen lässt.
Tylor Durden
Auf einem seiner Geschäftsflüge lernt er einen Seifenhändler namens Tylor Durden (Brad Pitt) kennen – eine Begegnung die sein Leben verändern wird. Die beiden tauschen Nummern aus. Nach der Landung muss er mit ansehen, wie seine geliebte Eigentumswohnung nach einer Explosion ausbrennt. Er wählt die Nummer Durdens und trifft sich mit ihm in einer Bar. Nach einigem Zögern und viel Bier bittet er Durden, ob er nicht bei ihm unterkommen könne. Der willigt unter einer Bedingung ein: Er soll Durden so hart schlagen, wie er kann. Nach kurzer Überwindung schlägt er zu und die beiden prügeln sich ausgiebig auf dem Parkplatz vor der Kneipe. Bald kommen Schaulustige dazu und so entsteht der erste ‘Fight Club’.
Während sie in Tylers abgefrackten Bude hausen, leben sie in Wirklichkeit nur noch für ihre Fight Clubs, für die sich immer mehr Menschen, die sich der Faszination des Eins gegen Eins hingeben wollen, zu finden scheinen. Die beiden machen alles nur noch, um für den nächsten Kampf am nächsten Wochenende bereit zu sein, egal ob sie ihre Nägel schneiden oder ihren Körper trainieren. Mitmachen kann bei den Fight Clubs jeder, der sich an die Regeln des Clubs hält – und es finden sich viele die dazu bereit sind.
Marla Singer
Marla nimmt unter dem Vorwand an den Selbsthilfegruppen teil weil dort der Kaffee umsonst ist und es billiger als Kino ist, aber in Wirklichkeit hat Sie ähnliche Psychische Probleme wie der von Edward Norton gespielte Charakter. Sie hasst sich selbst, ist sogar Selbstmordgefährdet, dem Hauptcharakter gegenüber aber die stärkere Persönlichkeit, was sich aber erst im Laufe des Films herausstellt. Sie ist wichtig für seine Entwicklung während des Films.
Affäre mit Marla
Eines Tages ruft ihn Marla an, die ihn bei den Selbsthilfegruppen zu vermissen schien, doch nach einer Weile legt er einfach den Hörer beiseite und geht. Als er am nächsten Tag nach Hause geht wundert er sich, dass Tylers Tür verschlossen ist. Wenige Momente später kommt Marla in die Küche und putzt sich wie selbstverständlich ihre Zähne. Er wirft sie sofort raus. Tylor erklärt ihm wie es zu der Geschichte kam, wobei er bereits nach dem ersten Satz die ganze Geschichte kennt. Tylor hatte sich den Hörer gegriffen und Marla, die ihrem Leben ein Ende setzen wollte, besucht, gerettet – und eine Affäre mit ihr begonnen. Nicht genug, dass er fortan das Sex-Geschrei der beiden ertragen muss, wenn sich die beiden Streiten ist er der, der zwischen ihnen vermitteln soll.
Neuigkeiten gibt es auch von der Polizei: Die geht mittlerweile davon aus, dass seine Wohnung nicht zufällig explodierte, sondern jemand mit Dynamit nachgeholfen hat. Es interessiert ihn zwar nur am Rande, aber er wundert sich darüber Feinde zu haben. Aber er und Tylor haben keine Zeit sich mit solchen Nebensächlichkeiten aufzuhalten, es gilt sich um die expandierenden Fight Clubs zu kümmern und die Finanzierung zu sichern.
Einige Zeit später trifft der Erzähler sogar den fetten Robert ‘Bob’ Paulson den er noch aus seiner ersten Selbsthilfrgruppe kennt (Meat Loaf) wieder, der ihm von den Fight Clubs und der Befriedigung erzählt, die die Prügeleien für ihn bedeuten Keine Überraschung. Die Fight Clubs haben längst eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickelt. Das “Projekt Chaos”, welches die öffentliche Ordnung aus dem Gleichgewicht bringen soll, gerät außer Kontrolle…
Weiter im Spoiler.
Weiterführende Informationen
- Wissenswertes zur Produktion
- Rezeption der Presse
- Die Regeln des Fight Club
- Hinweise auf Tylor Durdens Identität
- Auszeichnungen und Nominierungen des Films
Weitere Informationen im Internet
- Das Skript zum Film auf Geocities (auf engl.)
- Ein Vergleich der FSK 16 DVD- und der FSK 18-Version
- Die Film-Schauplätze in L.A. (auf engl.)
- Der Trailer zum Film (auf engl.)
Quellen
- Fight Club in der Wikipedia (dt.)
- Fight Club in der Wikipedia (engl.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.3
Der Film Fight Club wurde von 66 Kritikern bewertet.
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Was Fincher so verdächtig macht: dass er allen Ernstes darüber nachdenkt, dass der Kapitalismus vielleicht doch nicht die beste aller denkbaren Welten sein könnte. Das ist natürlich unangenehm, wo doch gerade Bill Gates im deutschen Fernsehen verkünden durfte, dass jeder, der gegen die totale Globalisierung sei, ja dann wohl Kommunist sein müsse.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Technisch brilliante Hütchenspielereien gaukeln mehr Tiefe vor, als der Film letztendlich hat. Formal sehenswert, mit diskussionswürdigen Thesen, die abseits der Küchenphilosophischen Allgemeinplätze schnell zerbröseln. Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. Revoluzzergefühle ejakulieren auf KleinFritzchen-Kapitalismuskritik gemischt mit einem Spritzer Faschismus und "Zurück zur Natur"-Verklärung. Dennoch in all seiner Zwiespältigkeit unbedingt sehenswert.
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Strikerth 2009/08/13 22:26:04
Bei ner 8 würde ich dir nen gefällt mir geben. Doch leider kann ich das nicht da du Matrix mit einer 6.5 auf die gleiche Ebene stellst wie dieses Meisterwerk. So mag es doch nicht die große Philosophie eines Aristoteles sein, doch muss man immer gleich die Ansprüche so hoch setzen? Ich kann jedesmal etwas neues entdecken in diesem Film etwas was ich vorher nicht verstanden habe. So ist die Message des Films radikal doch niemals wird so eine Message missverstanden werden.
Zerebrat 2009/12/27 04:40:21
Der beste Film auf Erden.
Wer sagt, man sollte diesen Film kein zweites mal anschauen hat keine Ahnung, ehrlich vieles fällt einem erst beim mehrmaligen anschauen auf..
xlkmx 2010/01/24 18:48:27
Na ja, beim zweiten Mal kennt man halt schon die krasse Wendung zum Ende hin. ;) Ich hab den Film nicht am Stück geguckt, sondern einmal abgebrochen, weil es zwischendurch etwas langgezogen wirkte, aber zum Ende hin und eben Angesprochenem, war ich richtig like 'whoa :o' ^^
Strikerth 2010/02/04 02:34:14
"Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. "
ohh wie ich immer wieder bei diesem satz denke: dabei liegt er ja sowas von falsch!
Kommentare — Ausgezeichnet 8.6
Der Film Fight Club wurde von 10557 Mitgliedern bewertet.
Xellus 2010/02/02 08:59:01
Bei jedem Mal, in dem ich den Film sehe, entdecke ich neue Kleinigkeiten, die mich mehr in die beiden Hauptdarsteller hineinversetzen lassen.
Wirklich ein großartiger Film über Frustration, psychologische Spielchen und über einen kleinen Club von Männern, der wirklich große Taten anstrebt. Pitt und Norton sind wie geschaffen für ihre Rollen, die sie großartig verkörpern.
Und ehrlich ... wer wäre nicht gern ein bisschen Tyler Durden?
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Antiheld 2010/02/01 12:42:14
You're not your job.
You're not how much money you have in the bank.
You're not the car you drive.
You're not the contents of your wallet.
You're not your fucking khakis.
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Jizzel 2010/02/01 10:58:05
Fight Club ist ein Meisterwerk, sagen fast alle die ihn gesehen haben. Was macht ein Meisterwerk aus?
- faszinierende Charaktere
- eine mitreißende Story
- tiefgängige Gespräche
- ein Message (oder auch mehrere gegensätzliche oder einandere entsprechende Aussagen)
- überragende Optik
- ein doppelter Boden in der Story
- nachhaltige Beschäftigung mit dem Film
Fast alle Kriterien erfüllt Fught Club, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob Fight Club ein Meisterwerk ist. Als ich ihn sah, war ich aufgewühlt und angespannt. Über jeden Satz habe ich nachgedacht, was bedeutet er, welche Wirkung soll sie bei mir erzielen, welche Gesellschaftskritik steckt dahinter...Einfach was, warum, wie...Ich war gebannt. Bin von einem doppelten Boden, einer Intrige ausgegangen, Das Vorzeige-Leben versus die wahre Erfüllung; mit der Message, dass die wahre Erfüllung (In Form von Tyler) der richtige Weg ist, aber nur wenn man das Vorzeige-Leben stiehlt(Jacks Leben). Letztlich war ich vom Ende enttäuscht. Es ist genial, aber auf dem Niveau des Films eine enttäusch. Am Anfang und im Mittelteil er das beste was ich jemals gesehen habe. Dunkel düster, jeder Satz jede Aktion mit einer tieferen Wikung, die anstrengend ist herauszufinden, geniale Optik, ein fesselnde, verwirrende, den Zuschauer überfordernde Handlung...The Best of the best!!!
Ich weiß, dass das Ende absichtlich verwirrend, offen und nicht befriedigend sein soll, aber es macht mich fertig beschägftigt mich und lässt mich schlaflos werden. Ich will ausbrechen, flüchten aus dieser Weltr, aber was erwartet mich? Die Anarchie? Ist diese Welt wirklich besser? Es gibt keien Anarchie!Tyler ist der Führer, er erinnert an Hitler, die Szene in der Küche ist unheimlich..aber es gibt keine Anarchie, es gibt immer einen Führer. Deswegen will der Fim auch sagen, Anarchie ist keine Lösung, sondern Jack und Tyler scheitern. [Spoiler WARNUNG) Jack bringt Tyler um, weil er erkennt, dass dieser Weg der falsche ist! Die Finanzwelt geht in Rauch auf, aber Marla taucht auf der Bildfläche auf, fast schon glücklich nimmt Jack sie in den Arm, aber auch zum ersten Mal wirklich selbstbewusst, im Hintergrund wirken seine Söldner wie billige, sarkastische Parodien der Gefolgsleute. Sie bewundern ihn, weil er immer noch lebt. Was soll dieses lächerliche Ende? Soll es sagen, Hitler hat gesiegt oder verloren, die Moderne hat gesiegt oder die Tradition? Wer ist jetzt hier der Sieger und wer der Verlierer?
Ich suche nach Superlativen und endgültigen Antworten, die mir dieser Film nicht gibt, weil er mir sie nicht geben will! DaS IST ein Kennzeichen der Moderen, den Generation-Now ist, eben dies zu suchen. Ich finde die Antwort nicht und scheitere. Aber der Film ist selbst ein Werk dieser Genertion und deshalb am Ende diese lächeliche Parodie mit den Söldern, er nimmt sich selbst ernst und doch auch nicht. Als ich das Ende verstand, war ich baff...
MEISTERWERK!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
abalahamma 2010/02/02 15:36:35
guter kommentar, aber mir persönlich gefiel gerade das Ende...
ist es nicht genial als vor den Augen von dem Ich Erzähler und Marla die Stadtskyline zusammenbricht, und man sich dann die Frage stellt, welches Ego letztendlich gesiegt hat und dann im Hintergrund "Where is my mind" von den Pixies läuft?! eine magische kinoszene!
Jizzel 2010/02/03 10:12:43
Das Ende ist gut. Allerdings habe ich mir mehr erwartet. Fight Club ist so mitreißend, spannend und aufwühlend, dass ich finde, das Ende ist zu schwach.
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News zu diesem Film Fight Club
Sprung aus dem Spiegel – Opas Horror Hautnah
2009/10/30 15:01:00
Hitchcock tat es, Lynch, Fincher und Cronenberg ebenso, Kurasawa und Fassbinder auch: Alle drehten ihren Doppelgängerfilm. Das Motiv sorgte schon 1913 für Schauer beim Publikum und ist der Einstieg ins phantastische Genre.
Die Metamorphosen des Edward Norton
2009/08/18 09:20:00
Die Vielschichtigkeit seiner Rollen sind das Markenzeichen des Edward Norton. Er überzeugt nicht durch Klatsch-Nachrichten, sondern durch Schauspielleistung.
Der Film Fight Club gehört zum Genre Thriller, Terrorismus. Regie führte David Fincher.

Die Gesellschaft ist kaputt. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns Fincher diese Missstände auf und zeigt mit dem Finger auf sie. Dabei deutet er eine mehr oder weniger gute Lösung an. Das Zauberwort heißt, sich lösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Den gesellschaftlichen Fangarmen entrinnen und sich unabhängig, seinen Zielen und Träumen widmen. Die heutige Gesellschaft ist Kontrolle und sie bindet den Menschen in ein Netz voller pauschaler Pseudoreglements. Mit Fight Club liefert uns David Fincher ein kleines und zugleich großes Meisterwerk ab und er bannt es auf Zelluloid. Fincher arbeitet dabei so akribisch und er ist dabei von so vielen kleinen Detail besessen, die erst nach dem Zweitem oder dritten mal anschauen erst auffallen. Fight Club heißt Stärke, Aggressivität, Intoleranz und Anarchie. Alles zugleich. Fight Club ist stark in seinen intensiven Szenen, aggressiv in seiner unnachahmlichen Erzählweise, intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und anarchisch in seiner unverwechselbaren Vorgehensweise. Anarchie für eine bessere Gesellschaft, Anarchie für einen besseren Menschen. Der Mensch muss sich loslösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Fight Club ist ein ganz großes Stück Zelluloidgeschichte, einfach ein Meisterwerk.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Hard_Boiled 2009/11/22 11:29:26
Ja... Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Stimme jedem Satz voll zu!
Alle 3 Antworten zeigen
Real. 2010/01/07 19:25:30
kann ich unterschreiben!
TheMusingPariah 2010/01/09 11:14:12
Vollkommen zutreffend. Sehr gute Ausdrucksweise. Ein unglaublicher Film.