Fight Club

Fight Club (1999), US
Laufzeit 139 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 11.11.1999

8.6 Kritiker
101 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.5 Community
35781 Bewertungen
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noch nicht bewertet

von David Fincher, mit Brad Pitt und Edward Norton

Sie sind die Zweitgeborenen der Geschichte: Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Sie haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Ihr großer Krieg ist ein spiritueller, ihre große Depression ist ihr Leben. Und sie sind kurz, ganz kurz davor, auszurasten. Im “Fight Club” finden sie den ultimativen Kick und prügeln sich mit nackten Fäusten die Langeweile und Sinnlosigkeit aus dem Leben. Und ihr Anführer, der charismatische Tyler Durden, ist besessen davon, Rache an der modernen Zivilisation zu nehmen.

HandlungZu Beginn sieht man den Erzähler (Edward Norton) des Film mit einer Waffe in seinem Mund der Dinge harren, die laut seiner Beschreibung unausweichlich zu sein scheinen. Bevor das aber passiert erzählt er uns wie es dazu gekommen ist…

Er ist einer vielen. Er erzählt von seiner Arbeit als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller, der eigentlich ein recht zufriedenes aber auch sehr durchschnittliches Leben führt, das seine Höhepunkte in der Vollendung seiner Wohnungseinrichtung zu finden scheint. Er leidet an schwerem Schlafentzug (warum wird im laufe des Films erklärt). Als ihm sein Arzt nicht helfen will weil er der Meinung ist das er einfach mehr Sport treiben müsste um Müde zu werden und ihn (scherzhaft) auf eine Selbsthilfe aufmerksam macht, entdeckt er das diese Gruppen ihm zu helfen scheinen, weil die Schicksale der wirklich Kranken viel ernsthafter sind als seins. Fortan besucht er mit verschiedenen Identitäten diverse Selbsthilfe-Gruppen. Sein Konzept geht solange auf, bis plötzlich mit Marla Singer (Helena Bonham Carter) eine ebensolche Simulantin wie er auftaucht und das Gleiche wie er tut, er befürchtet das Sie ihn auffliegen lässt.

Tylor DurdenAuf einem seiner Geschäftsflüge lernt er einen Seifenhändler namens Tylor Durden (Brad Pitt) kennen – eine Begegnung die sein Leben verändern wird. Die beiden tauschen Nummern aus. Nach der Landung muss er mit ansehen, wie seine geliebte Eigentumswohnung…

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Fight Club

SoulReaver: CinemaForever

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10.0Lieblingsfilm

[...] Allem entspringen, dem Nullpunkt immer näher kommen und merken was Leben bedeutet, egal wie schmerzhaft der steinige Weg auch sein mag. Die ultimative und endgültige Selbstzerstörung. Auf den ersten Blick mag 'Fight Club', allein von der Story her, recht simpel gestrickt sein. Doch dem Zuschauer wird schnell klar, dass er es mit keinem einfachen Film zu tun bekommt. Denn auch 'Fight Club' zeichnet sich in all den Themen mit seiner Gnadenlosigkeit, Kälte und Zerstörungswut aus. Die Bilder sind hart und treffen den Zuschauer genau da wo es schmerzt. Auch schier unmöglich scheint das Hervorheben der besten Szenen, denn 'Fight Club' bewegt sich durchgehend auf dem höchsten Niveau. Längen gibt es nicht, Langeweile ist ein Fremdwort und Blinzeln scheint fast schon zu viel. [...]

Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Andy Dufresne

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Echt starker Kommentar !


SoulReaver

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Vielen Dank Andy! :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Ein unerbittliches Meisterwerk der schmerzhaft brutalen Selbsterkenntnis. Ganz bestimmt nichts für zarte Gemüter.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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9.0Herausragend

[...] Der Off-Kommentar des namenlosen Erzählers verkommt zum Glück nie zum Klischee, sondern ist einfach nur wichtig, da der Film erst durch ihn seinen Humor und den herrlichen Zynismus bekommt und die Atmosphäre davon bestimmt wird. Ein besonderer Reiz liegt zudem darin, dass sich der Namenlose als unzuverlässiger Erzähler entpuppt. „Fight Club“ macht Spaß, durch Originalität, Humor, Detailverliebtheit, Coolness und schließlich Kontroverse. Nie trocken und dennoch bedeutungsschwanger; eine Lösung für überhaupt nichts, aber trotzdem für Viele eine Art Erlösung. Der Kultfilm der ausgehenden 90er Jahre.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

neon

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10.0Lieblingsfilm

Die Gesellschaft ist kaputt. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns Fincher diese Missstände auf und zeigt mit dem Finger auf sie. Dabei deutet er eine mehr oder weniger gute Lösung an. Das Zauberwort heißt, sich lösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Den gesellschaftlichen Fangarmen entrinnen und sich unabhängig, seinen Zielen und Träumen widmen. Die heutige Gesellschaft ist Kontrolle und sie bindet den Menschen in ein Netz voller pauschaler Pseudoreglements. Mit Fight Club liefert uns David Fincher ein kleines und zugleich großes Meisterwerk ab und er bannt es auf Zelluloid. Fincher arbeitet dabei so akribisch und er ist dabei von so vielen kleinen Detail besessen, die erst nach dem Zweitem oder dritten mal anschauen erst auffallen. Fight Club heißt Stärke, Aggressivität, Intoleranz und Anarchie. Alles zugleich. Fight Club ist stark in seinen intensiven Szenen, aggressiv in seiner unnachahmlichen Erzählweise, intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und anarchisch in seiner unverwechselbaren Vorgehensweise. Anarchie für eine bessere Gesellschaft, Anarchie für einen besseren Menschen. Der Mensch muss sich loslösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Fight Club ist ein ganz großes Stück Zelluloidgeschichte, einfach ein Meisterwerk.

Kritik im Original 55 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

morlock

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Ich finde es schon sehr fragwürdig, dass ausgerechnet in diesen Film soviel politische und philosophische Substanz hineininterpretiert wird.
Ansonsten möchte ich lange politische Diskussionen lieber meiden.
Das ist dafür die falsche Plattform(und v.a. der falsche Film).
Ich gehe mich jetzt mal lösen.


Brentano

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Hallo, in diesen Film wird nicht nur "hereininterpretiert", er ist ebenso Anlass, Basis und Substanz für politische und soziale Veränderungen und Bewusstwerdung. Filme sind nicht nur ein flaches Medium und Popcorn für unbewusste und dadurch angepasste, unfreie Konsumenten, die zum Stillhalten aufrufen sollen, sondern wie hier auch Grundlage für Diskussionen und ein Angebot, herkömmliche, unfrei haltende Muster zu verändern und zu hinterfragen.

Wer dem ausweicht, aus welchen Gründen auch immer, befindet sich auf dem NIveau seiner eigenen, unfreien, angepassten Eltern und Vorfahren, die nie etwas gewagt , gefordert oder diskutiert haben!
Du kommst mir vor wie ein alter Onkel von mir, der ab 20 die alten, herkömmlichen Vorurteile und Muster übernommen hat, einer Welt in die er angepasst und hineingeboren wurde.
"Hier kann man jetzt aber nicht diskutieren, das geht jetzt nicht", du hörst dich an wie ein 80 jähriger alter Mann!
Bravo, mach mal weiter so. Für dich ist das Spiel gelaufen!?


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.5Herausragend

Was Fincher so verdächtig macht: dass er allen Ernstes darüber nachdenkt, dass der Kapitalismus vielleicht doch nicht die beste aller denkbaren Welten sein könnte. Das ist natürlich unangenehm, wo doch gerade Bill Gates im deutschen Fernsehen verkünden durfte, dass jeder, der gegen die totale Globalisierung sei, ja dann wohl Kommunist sein müsse.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

Pippi_Langstrumpf

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Ja. Und wir sollten jetzt nicht mehr über den Fight Club reden. So lautet die 1. und 2. Regel.


Brentano

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VViele Leute haben einfach nur kindliche Angst vor dem sogn. "Kommunismus", die ihnen als unmündige Wesen und ohne sie entsprechend aufzuklären, eingetrichert worden ist.

Nirgendwo in westlichen Schulen wird erklärt, worauf der angeblch heilsame, aber zerstörerischen Kapitalismus in seiner verschärften Form wirklich basiert, real auf Ausbeutung aller Ressourcen im Menschen und außerhalb und das angeblicher "Kommunismus" in der sowjetischen Form keine Befreiung der Menschen war, dank ähnlich verwaltender unfreier Strukturen wie im Westen, sondern ebensolcher Kapitalismus in "Rot".

Schon erstaunlich, wie Menschen eine befreitere und kommunitäre, gemeinschaftlichere Haltung, wie sie der Kommunismus und Sozialismus anbietet, dermaßen offensiv gegen ihrer eigene Vorteil darin, abtrainiert worden ist.
Aber sicher: irgendwer muss in diesem, unserem System ja die Drecksarbeit machen und die Eliten füttern und versorgen, dazu bedarf es auch eines Minimums an verfälschender Ideologien.

Und sicher, im Kommunismus ist jeder mitverantwortlicher und darf dadurch auch in entsprechender Gegenleistung mehr partizipieren und sich einbringen, Mühsal auch, aber zum eigenen und nicht zum entfremdeten Nutzen der Oberen und Herrscher, deren Gewinn dabei stetig steigt während der eigene Nutzen entsprechend nur sinkt und jegliche Tätigkeit und sogar Muße nur dazu dient, die wenigen Herrscher immer weiter zu bereichern und verdienen zu lassen


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Technisch brilliante Hütchenspielereien gaukeln mehr Tiefe vor, als der Film letztendlich hat. Formal sehenswert, mit diskussionswürdigen Thesen, die abseits der Küchenphilosophischen Allgemeinplätze schnell zerbröseln. Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. Revoluzzergefühle ejakulieren auf KleinFritzchen-Kapitalismuskritik gemischt mit einem Spritzer Faschismus und "Zurück zur Natur"-Verklärung. Dennoch in all seiner Zwiespältigkeit unbedingt sehenswert.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Erpelente92

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Also, ich habe Batzman, vor allem bei Horrorfilmen, als sehr zuverlässigen Kritiker kennen gelernt.

Allerdings kann ich hier nicht mit ihm übereinstimmen. Wie schon vorher gesagt, denke auch ich, er sollte sich den Film noch 2-3 mal anschauen und erst danach ein Urteil fällen.

Dieser Film ist, meiner Meinung nach, der Beste, der jemals gedreht wurde. Nicht nur die erstklassige Besetzung bringt ihn ganz weit nach vorne, sondern auch die kritischen Ansichten und das Reizen der eigenen Bedürfnisse nach Freiheit und Unabhängigkeit, lassen ihn sehr gut aussehen. Eine so durchdachte Geschichte findet man höchstens in der "Hannibal"-Reihe wieder.

In gewisser Weise ein Plus für Batzman, aber auch ein dickes Minus für die Bezeichung des Films als ,,Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird."

Von Ihnen hätte ich, aufgrund ihrer mir bisher bekannten aufgeschlossenen Ansichtsweise, mehr erwartet.

Gruß, die Ente.


Ollivander89

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Respekt??! Soll man den Film etwa 2 Punkte höher bewerten, nur weil David Fincher im Abspann steht?^^



Kommentare (423) — Film: Fight Club

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xcharliex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

buddhismus und fromm. bisher der beste film, den ich gesehen habe.

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Chingon_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kult! Absolut Kult!
Und der beste der 90er!

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bery

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fight clup ist kein film !!!!!! Es ist ein meisterwerk !!!!!

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mr.durden

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn es so etwas gibt wie den Film, den einen besten, dann ist es in meinem Fall vermutlich Fight Club. Auf jeder Ebene perfekt. Regie, Schauspiel, Story und vor allem im Tiefgang, das zwischen den Zeilen. Interpretationsspielraum hin oder her, es ist für mich die perfekteste Ansprache gegen ein System in dem Menschen an roten Fussgängerampeln stehen und warten, auch nach dem sie gesehen haben, dass die zu überquerende Straße weit und breit frei ist. Der Nullpunkt ist der Inbegriff der Freiheit, der leider so auf unserem verantwortungslosen menschlichen Dasein noch nicht ohne System funktionieren würde, dass steht außer Frage. Aber das Bewusstsein, dass diese Freiheit eigentlich für jeden existiert und das es an uns liegt was wir tun, darauf macht diese Geschichte mit voller Breitseite Aufmerksam. Ein komplexes Thema, ein wichtiges Thema. Wenn man keine Lust darauf hat, gibt es in diesem Meisterwerk genügend Ebenen auf welchen man diesen Film dennoch genießen kann. Für alle die ihn noch nicht gesehen haben. Schaut ihn euch ganz unbedingt mindestens zwei mal an. Es ist jedes mal ein neues fantastisches Erlebnis!

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Julius Heusinger von Waldegg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin leider kein Fan von großen Interpretationen und solchen extremen Handlungen bzw Enden, die sich nach dem Film sehr logisch an hören, aber auch anders sein könnten. Mir gehts bei solchen Filmen ähnlich wie beim Lesen von Parabeln, letztendlich kann man alles daraus deuten und die Handlung/Interpretation je danach auslegen, wie man eben möchte. Der Film mag einige interessante Momente haben und die Grundaussage mag nett sein, aber mich reißt der Film einfach nicht mit. Es ist ein wenig wie Kunst: jemand kackt gegen die Wand, sagt ein paar schalaue Worte und dann besticht er ein paar Kritiker, die sagen, dass es großartig wär, damit es aufeinmal jeder großartig findet. Dennoch gebe Ich dem Film 8/10, da er, lässt man sich darauf ein, doch viel erzählt und letztendlich kritisiert, und, um nichts zu sagen, durchaus sehenswert ist.

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RammManiac

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Das trifft aber nur auf moderne Kunst zu!


lauri.djaldukat

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film ist sowas von gut

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lieber_tee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schnaps war sein letztes Wort, da trugen ihn die Engel fort...
Mein 555sigster Kommentar, mein 555 Schnaps. So versuche ich mal etwas sinnvolles zu dem Film bei-zusteuern: MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK...(wird gelöscht wenn ich wieder nüchtern bin, oder auch nicht...:)

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lieber_tee

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@dusty,
ein bissel lang, der Nick-Name...;)


Uli Kunkel

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Fincher FTW! Prost!


pa.an

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Bewertung10.0Herausragend

Es gibt für mich kein vergleichbaren Film. Keiner den ich gesehen habe kommt an Fight Club ran. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Film mehr eine Lebenseinstellung als ein Film ist. Ein Film der so viel zu sagen hat und das selbst nach dem 15. Mal angucken. Und mehr will ich gar nicht verraten für die, die ihn noch ansehen wollen.

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demien.bartok

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der besten Filme der 90er. Kraftvoll, gesellschaftskritisch und sehr ästhetisch. --- Wenn man nicht weiter weiß, sind existentielle Erfahrungen notwendig. -> Man muss sich nicht mit einer kranken, heuchlerischen Gesellschaft zufrieden geben. -> Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. -> Im Abseits wachsen besonders interessante Blumen.

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sikkmeidack

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Bewertung10.0Herausragend

A life less odinary. Edward Norton (im Film namenlos) leidet unter Insomnia, ist gefangen in sinnfreien Alltagsstrukturen, die ihn langweilen und krank machen. Der antikonforme, tabulose Tyler Durden tritt in sein Leben und inspiriert ihn, nimmt eine vorbildhafte, heroische Personifizierung in seiner Denkstruktur ein, die für ihn Ausweg und Erlösung verheißt. Es wird brutal. Sie schlagen sich übelst in die Fresse. Doch der Schmerz ist nicht negativ belegt… - ganz im Gegenteil: Lebendigkeit, Freiheit und Ausgeglichenheit führen X zu einer sicheren Selbstwahrnehmung. Es entsteht ein Gefühl, das er mit anderen teilt und das sich zu einer Art Bewegung, zu einem Kult entwickelt. T. Durden bringt ihn in Grenzsituationen, wo es existenziell nur noch um Leben oder Tod, um das Festhalten oder Loslassen geht. Wenn der Verlust die Hauptangst ist, wie befreiend ist es dann, wenn man nichts zu verlieren spürt.

Weiter über die Geschichte zu berichten wäre für all jene, die den Film noch nicht gesehen haben, unverantwortliches Spoiling.

Für mich ist das eine revoltierende, Struktur brechende Antithese zur kapitalistischen Orientierungslosigkeit. Körperlich spürbare, teilweise autoaggressive Konformitäts-Brüche, eine Rebellion paralytischer Gesellschafsdeformationen. Ambivalenz, Revolution, Eskalation und zerstörerische Anarchie mit Aussicht auf Neues.
Meisterwerk.

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Anoirja

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Ach, da sind sie dann ja auch - die Punkte, die ich nach deinen gestrigen markanten Worten vermisst hatte. Was anderes hätte ich eigentlich auch nicht erwartet. Good-oh!


TheAtticChild

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YES...OH YES...


T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

kultiger spass mit top schauspielern und einem tollen ende, es ist jeder zu beneiden der ihn noch nicht gesehen hat

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Das Vorbild

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hap denn Film beim auf der Toilette sitzen geschaut. Er hat mich gefesselt ... igitt!

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Thewlis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit der Gewalt als Vorwand ist David Finchers monumentales Meisterwerk Dreh- und Angelpunkt der modernen Popkultur. Der Gesellschaftskritik verschrieben ist "Fight Club" unter den vielen nihilistischen, pseudointellektuellen Freigeistern der Überzeugendste und gleichzeitig der Bedeutendste.

Der namenlose Erzähle lebt im tristen Alltag eines normalen Menschen. Als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller ist er wie jeder andere: gelangweilt, durchschnittlich und in keinem Maße besonders. Um sich der Schlaflosigkeit zu entziehen sucht er Selbsthilfegruppen auf und kann in den Wogen der allgemeinen Hilflosigkeit sein Leid den Tränen hingeben. Durch die Treffen ist er in der Lage zu schlafen, bis er Marla Singer trifft. Ebenso eine Simulantin wie er, befürchtet er sie könne ihn auffliegen lassen. Auf einer Geschäftsreise lernt er Tyler Durden kennen. Seifenverkäufer- und Hersteller empfinden beiden Seiten Sympathien für einander und freunden sich an. Als der Erzähler seine explodierte Wohnung sieht, ruft er in der Ahnungslosigkeit seines Schaffens Durden an und bittet ihn um Hilfe. Eine Freundschaft, sowie der Fight Club entsteht.

Expliziter Bestandteil von Finchers Werk ist die Darstellung der Gewalt. Doch ist "Fight Club" keineswegs eine Verherrlichung der Gewalt. Sie stellt vielmehr ein Ventil für den Film sowie für die Charaktere des Films da. Weder der Konsumkritik, noch der dem Faschismus dient sie als tatkräftiger Unterstützer. Die Gewalt steht sinnbildlich für die Einfachheit des Lebens und dem Drang aus diesem auszubrechen. Durch die Gründung des Fight Clubs bekommt das Leben der Männer ein Ventil um sich dessen, was sie überdrüssig sind Luft zu machen. Trotz aller Banalität: Es liegt in der Einfachheit. Durch die Empfindung des Schmerzes sind die Männer in der Lage sich lebendig zu fühlen. Der Sinn des Fight Clubs ist es nicht, einen Sieger eines Kampfes zu küren. So lautet eine der acht Regeln des Clubs "ein Kampf dauert so lange, wie er dauern muss." Das Ende ist nicht als Verloren oder Gewonnen anzusehen, sondern dann, wenn die Individuen sich des animalischen Instinkts Herr geworden sin. Als Gegenpol steht Marla. Sie steht für die Unverständlichkeit des Gesamten. Das ist keineswegs Frauenfeindlich, es steht nur rein symbolisch für das Unverständnis.

Die mehrfach, von vielen Seiten angesprochene Konsumkritk ist nur ein bedeutender Nebenfaktor des Ganzen und wird nur durch ausdrucksstarke Zitate von Tyler Durden Beachtung beigemessen.

Durch die Einführung des Projekt Chaos nimmt der Film ebenso Bezug zum Faschismus. Der Sinn des Projekts ist es nicht, durch die Zerstörung der Finanzwelt an Geld zu gelangen, sondern nur um die Komplexität durch die Gesellschaft angeordnete Dinge zu vernichten und die Einfachheit preiszugeben.
Der Faschismus kommt durch die treue Gefolgschaft des Projektes zu Stande. Ein starkes Beispiel stellt die Polizeirevier-Szene dar, als die Polizisten nicht vom Plan abweichen. Fincher versucht damit auf die Gefahren der Manipulation und Destruktivität des menschlichen Geistes hinzuweisen. Das erweist sich als besonders geschickt, denn durch die Verknüpfung einfacher stilistischer Mittel und der weniger offenkundigen Komplexität der Geschichte wird der Zuschauer an der Angel gehalten und im Bann des Films bekommt er den nötigen Reiz um als Gesellschaftskritik angesehen zu werden.

"Fight Club" stellt uns den nihilistischen und anarchistischen Tyler Durden als das dar, was wir alle sein wollen: frei, stark, gutaussehend, intelligent. Fincher erfindet den Prototypen des perfekten Menschen und dessen, was wir uns wünschen zu sein. Aber er schafft es, den Charakter zum Ende des Films in den geeigneten Ausgleich zwischen Sympath und Antisympath zu bringen und heroisiert diesen nicht in einem übermäßigen Maße. Ebenso handhabt es sich mit dem Erzähler. Durch die namenlose Charakterisierung der Person bekommt er genau wie Durden den mysteriösen Touch und verliert neben Tyler nicht an Interesse.

Fincher schaffte es, sich mit "Fight Club" ein Denkmal zu setzen und drückte der Popkultur mit seinem Film seinen eigenen Stempel auf. In einem besonderen Maße kritisch, dreht der Film sich aber um den Männertraum der Individuen und dem starken Willen, derer die gewillt sind ihn zu leben.

Außerdem zu lesen auf:

http://filmstuff-thewlis.blogspot.de/

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Teezy123

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Bewertung5.5Geht so

Tja, ich kann mich der Mehrheit hier leider nicht wirklich anschließen.
Fight Club konnte mich zu keinem Augenblick wirklich fesseln o.ä.
Die Darsteller sind sicherlich über jeden Zweifel erhaben, allerdings sind die dargestellten Charaktere mir dann doch zu simpel gezeichnet.
Fight Club.. Der Name ist Programm.
Und genau das hat mich eben auch bereits nach kurzer Zeit genervt.
Klar, in keinem Fall ein schlechter Film.
Allerdings oftmals mit entweder zu langatmigen Szenen oder eben mit zuviel Hau-druff...
Fazit: Geschmackssache, nicht mein Ding, aber da muss sich echt jeder selbst ein Bild von machen

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AltH85

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Sry, wenn das feindselig rüberkam. Aber ich finde halt das die Charaktere im Rahmen der Handlung in der sie sich bewegen, perfekt aus und hinterleuchtet werden. Zummal ein charakter ja eigentlich 2 sind ;)


Mr.Bungle

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"Fight Club.. Der Name ist Programm." Naja... :P


Saddom

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Im Grunde ist Fight Club ein Film, den man einfach nicht schlecht reden kann. Ich glaube es gibt keinen Menschen der den ernsthaft hatet und hasst. Denn der Film ist einfach ehrlich, und hat sehr viele gute und zutreffende Zitate und Sprüche, die perfekt zu dem heutigen Leben bei uns im Westen passen. Mein absoluter Lieblingsfilm, kein anderer kommt auch nur annähernd heran.

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eigentlich bei näherer Betrachtung ein ziemlich "hohler" Film, aber so genial gespielt und verpackt, das 10 Punkte Minimum sind!

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morlock

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Joa, als technologiekritisch kann man den Terminator leicht interpretieren.
Ist er deswegen besonders tiefsinnig?
*facepalm*
Als ob die Filme so erfolgreich sind, weil sie tiefgründig wären.
Du solltest Dich selber mal fragen wie arrogant und besserwisserisch Du hier auftrittst.
Ohne wirklich irgendwas besser zu wissen, aber alle anderen sind halt nur Idioten, die nicht Deiner Meinung sind, gelle?
Kann mich auch nicht erinnern Leute, die sich aus Langeweile den Rüssel platthauen, als "fiktiv" bezeichnet zu haben.
Dass es die tatsächlich gibt ist mir durchaus bekannt.
Solche Leute finde ich nur halt irgendwie ein bisschen doof, in etwa so, wie gewisse Filme.


xcharliex

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der eigentliche kern des films - und dafür muss man ihn bis zur letzten sekunde mitdenken und nicht schon bei der gesellschaftskritik stehenbleiben - ist die negierung von radikalität und die beendigung des inneren kampfes der hauptfigur durch erreichen einer persönlichen bindung zu einem zweiten menschen.

der film führt weiter als von einem extrem zum anderen. er endet mittig (am nullpunkt) und nicht mit antworten, sondern mit der frage nach der ganz persönlichen entscheidung. zufriedenstellenderweise bietet die beste immaterielle basis in form von liebe an.

der "fight club" selbst ist ja nicht mehr als ein erstes pathologisches symptom der zustände, in denen sich die kämpfenden befinden - er ist nicht die lösung.

der film ist detailverliebt (tiefen-)analytisch und gesellschaftsphilosophisch komplex. allein die dialektik von führerkult und anarchie im (scheiternden!) projekt chaos ist herrlich mitanzuschauen.

wie dem auch sei, im deutschen schreibt sich das besitzanzeigende substantiv ohne apostroph, das ist jacks hoffnungsvoller stilappell an jack's moralische meinung


Maracaibo

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Bewertung9.5Herausragend

+++++++++++ ACHTUNG SPOILER!!! +++++++++++++
"Wir bewundern, was Sie tun." – "Was?" – "Sie müssen mutig sein, so was anzuordnen." – "Sie sind ein Genie, Sir." – "Sie sagten, sollte irgendwer dem Projekt Chaos jemals in die Quere kommen, Sie eingeschlossen, sollten wir seine Eier abschneiden." – "Es ist zwecklos, sich zu wehren." – "Wirklich `ne beeindruckende Geste, Mr. Durden. Das wird ein Zeichen setzen." – "Freunde! Ihr macht einen gewaltigen Fehler!" – "Sie sagten, dass Sie das sagen würden." – "Ich bin nicht Tyler Durden!" – "Sie sagten auch, dass Sie das sagen würden." – "Okay, ich bin Tyler Durden! Jetzt hört mir zu… Ich geb folgende Anordnung: Wir brechen diese Mission auf der Stelle ab!" – "Sie sagten, DAS würden Sie auf jeden Fall sagen."
+++++++++++++++ SPOILER ENDE ++++++++++++++++++

-----> FAZIT: Ein Film den man(n) kennen sollte!

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Maracaibo

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Na ja, du hast ja recht - aber eine ausführliche Inhaltsangabe bietet dieses Zitat nun auch wieder nicht... ;)


Azazil

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stimmt auch wieder :)


A-Wax

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Bewertung9.5Herausragend

Anarchistisch, brutal, bizarr, krank, verstörrend, provokant, überspitzt, genial, alles Adjektive die dieses Meisterwerk ein wenig beschreiben.

Ein Film den man so schnell nicht vergisst und der bei jeder neuen Sichtung ein Stückchen besser wird (deswegen nun eine 9,5 statt einer 8,5). Wahrscheinlich auf ewig David Finchers bester Film und Brad Pitt habe ich auch selten besser gesehen. Über Edward Norton muss man sowieso nichts mehr sagen, der spielt nicht erst seit diesem Film in der Liga der besten Charakterdarsteller.

Ganz großer Wurf!!!

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DonJohnOneIsOn

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Bewertung10.0Herausragend

Warning: If you are reading this then this warning is for you. Every word you read of this useless fine print is another second off your life. Don't you have other things to do? Is your life so empty that you honestly can't think of a better way to spend these moments? Or are you so impressed with authority that you give respect and credence to all that claim it? Do you read everything you're supposed to read? Do you think every thing you're supposed to think? Buy what you're told to want? Get out of your apartment. Meet a member of the opposite sex. Stop the excessive shopping and masturbation. Quit your job. Start a fight. Prove you're alive. If you don't claim your humanity you will become a statistic. You have been warned - Tyler.

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pa.an

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True. - opened my eyes. Thank you.


verite

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein echter Kultfilm

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