Fight Club

Fight Club (1999), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.11.1999

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8.7
Kritiker
111 Bewertungen
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8.5
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45515 Bewertungen
520 Kommentare
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von David Fincher, mit Brad Pitt und Edward Norton

David Finchers Adaption Fight Club nach dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk entlässt Brad Pitt & Edward Norton in die Wirren ihrer Zeit.

Eine ganze Generation von Männern, die Zweitgeborenen der Geschichte, wanken durch ihr Leben auf der Suche nach einem Sinn, einer Aufgabe, einer Erfüllung ihrer selbst. Doch ein Ziel scheint es in der deprimierenden Konsumgesellschaft nicht zu geben. Auch der von Edward Norton verkörperte Protagonist und gleichzeitiger Erzähler gehört zu diesen verlorenen Seelen, die ungelenkt ihr Dasein fristen. Als er jedoch eines Tages Tyler Durden (Brad Pitt) kennenlernt, soll sich alles ändern. Der von beiden Junggesellen ins Leben gerufene Fight Club, entfesselt ungeahnte Möglichkeiten, die jedoch ebenso unkontrollierbares Ausmaß annehmen. Aus der Rache an der modernen Zivilisation wird schnell ein Kleinkrieg, der seine Opfer fordert. Nicht einmal die verruchte Marla Singer (Helena Bonham Carter) vermag sich diesem unaufhaltsame Treiben zu entziehen.

Hintergrund & Infos zu Fight Club
Mit der Romanadaption der entsprechenden Literaturvorlage von Chuck Palahniuk durch Regisseur David Fincher gehört nicht nur zu den Kultwerken der späten 1990er Jahre, sondern nimmt ebenfalls die Rolle eines Reflektions-Mediums dieser Zeit ein. Kritik am Zeitgeist der Konsumgesellschaft sowie dem vorherrschenden Kapitalismus ist folglich zur Genüge vorhanden und zudem verarbeitet das Werk ebenfalls faschistische, nihilistische, anarchistische und buddhistische Motive. Darüber hinaus verzichtete David Fincher auf einen klassischen orchestralen Score und engagierte – ähnliche wie später Trent Reznor und Atticus Ross für The Social Network und Verblendung – das Musiker-Duo The Dust Brothers für den Soundtrack. Zur musikalischen Untermalung des Finales diente der Song Where is my mind der Indie-Band The Pixies. (MH)

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Fight Club

Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

[...]
Inszenatorisch und besetzungstechnisch top, gibt es relativ wenig an “Fight Club” auszusetzen, und doch: Ein abschließendes Urteil mag ich mir kaum erlauben, wo ich den Film erst einmal gesehen habe. Und das kann man wahrlich nicht nach jedem Film zugeben.

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_Garfield: Blogbusters

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9.0Herausragend

Nach wie vor eine ebenso kraftvolle, wie mutige Meditation über Existenz und Sinnfragen, sowie voraussichtlich Fincher's Opus Magnum für alle Ewigkeit. Die große Stärke von „Fight Club“ liegt dabei primär in seiner Deutungs-Vielfalt. Man es also nicht für bare Münze nehme, wenn Tyler Durden zum gewaltsamen Aufstand gegen den Turbo-Kapitalismus aufruft und es auch ganz und gar nicht in der Intention des Filmes liegt, nach Feierabend den wütenden Revoluzzer heraushängen zu lassen. Hinter der herausragend inszenierten Fassade von „Fight Club“ verbirgt sich vielmehr der Aufruf zur kritischen Betrachtung von Medien, seiner Strahlkraft auf gesellschaftliche Gruppierungen und die Instrumentalisierung eben jener zur Erhaltung von profitablen Machtstrukturen. Oder in wenigen Worten: Fincher übt Gesellschaftskritik. Und das mit der nötigen Radikalität.

In einer nie wirklich ernst gemeinten Alternative, in der Männer zwischen schwitzenden Körpern, angeknacksten Rippen und von Blut verschmierten…

Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

worstcase

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sehr gute Kritik!


JonnyvsSherlock

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Super Kritik!!!


SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Allem entspringen, dem Nullpunkt immer näher kommen und merken was Leben bedeutet, egal wie schmerzhaft der steinige Weg auch sein mag. Die ultimative und endgültige Selbstzerstörung. Auf den ersten Blick mag 'Fight Club', allein von der Story her, recht simpel gestrickt sein. Doch dem Zuschauer wird schnell klar, dass er es mit keinem einfachen Film zu tun bekommt. Denn auch 'Fight Club' zeichnet sich in all den Themen mit seiner Gnadenlosigkeit, Kälte und Zerstörungswut aus. Die Bilder sind hart und treffen den Zuschauer genau da wo es schmerzt. Auch schier unmöglich scheint das Hervorheben der besten Szenen, denn 'Fight Club' bewegt sich durchgehend auf dem höchsten Niveau. Längen gibt es nicht, Langeweile ist ein Fremdwort und Blinzeln scheint fast schon zu viel. [...]

Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Andy Dufresne

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Echt starker Kommentar !


SoulReaver

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Vielen Dank Andy! :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Ein unerbittliches Meisterwerk der schmerzhaft brutalen Selbsterkenntnis. Ganz bestimmt nichts für zarte Gemüter.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Der Off-Kommentar des namenlosen Erzählers verkommt zum Glück nie zum Klischee, sondern ist einfach nur wichtig, da der Film erst durch ihn seinen Humor und den herrlichen Zynismus bekommt und die Atmosphäre davon bestimmt wird. Ein besonderer Reiz liegt zudem darin, dass sich der Namenlose als unzuverlässiger Erzähler entpuppt. „Fight Club“ macht Spaß, durch Originalität, Humor, Detailverliebtheit, Coolness und schließlich Kontroverse. Nie trocken und dennoch bedeutungsschwanger; eine Lösung für überhaupt nichts, aber trotzdem für Viele eine Art Erlösung. Der Kultfilm der ausgehenden 90er Jahre.

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neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

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10.0Lieblingsfilm

Die Gesellschaft ist kaputt. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns Fincher diese Missstände auf und zeigt mit dem Finger auf sie. Dabei deutet er eine mehr oder weniger gute Lösung an. Das Zauberwort heißt, sich lösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Den gesellschaftlichen Fangarmen entrinnen und sich unabhängig, seinen Zielen und Träumen widmen. Die heutige Gesellschaft ist Kontrolle und sie bindet den Menschen in ein Netz voller pauschaler Pseudoreglements. Mit Fight Club liefert uns David Fincher ein kleines und zugleich großes Meisterwerk ab und er bannt es auf Zelluloid. Fincher arbeitet dabei so akribisch und er ist dabei von so vielen kleinen Detail besessen, die erst nach dem Zweitem oder dritten mal anschauen erst auffallen. Fight Club heißt Stärke, Aggressivität, Intoleranz und Anarchie. Alles zugleich. Fight Club ist stark in seinen intensiven Szenen, aggressiv in seiner unnachahmlichen Erzählweise, intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und anarchisch in seiner unverwechselbaren Vorgehensweise. Anarchie für eine bessere Gesellschaft, Anarchie für einen besseren Menschen. Der Mensch muss sich loslösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Fight Club ist ein ganz großes Stück Zelluloidgeschichte, einfach ein Meisterwerk.

Kritik im Original 57 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

morlock

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Ich finde es schon sehr fragwürdig, dass ausgerechnet in diesen Film soviel politische und philosophische Substanz hineininterpretiert wird.
Ansonsten möchte ich lange politische Diskussionen lieber meiden.
Das ist dafür die falsche Plattform(und v.a. der falsche Film).
Ich gehe mich jetzt mal lösen.


Brentano

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Hallo, in diesen Film wird nicht nur "hereininterpretiert", er ist ebenso Anlass, Basis und Substanz für politische und soziale Veränderungen und Bewusstwerdung. Filme sind nicht nur ein flaches Medium und Popcorn für unbewusste und dadurch angepasste, unfreie Konsumenten, die zum Stillhalten aufrufen sollen, sondern wie hier auch Grundlage für Diskussionen und ein Angebot, herkömmliche, unfrei haltende Muster zu verändern und zu hinterfragen.

Wer dem ausweicht, aus welchen Gründen auch immer, befindet sich auf dem NIveau seiner eigenen, unfreien, angepassten Eltern und Vorfahren, die nie etwas gewagt , gefordert oder diskutiert haben!
Du kommst mir vor wie ein alter Onkel von mir, der ab 20 die alten, herkömmlichen Vorurteile und Muster übernommen hat, einer Welt in die er angepasst und hineingeboren wurde.
"Hier kann man jetzt aber nicht diskutieren, das geht jetzt nicht", du hörst dich an wie ein 80 jähriger alter Mann!
Bravo, mach mal weiter so. Für dich ist das Spiel gelaufen!?


Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

Furioses Autorenkino aus den USA. Inhaltlich manchmal etwas zu dick aufgetragen, aber filmisch ein Meisterstück.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.5Herausragend

Was Fincher so verdächtig macht: dass er allen Ernstes darüber nachdenkt, dass der Kapitalismus vielleicht doch nicht die beste aller denkbaren Welten sein könnte. Das ist natürlich unangenehm, wo doch gerade Bill Gates im deutschen Fernsehen verkünden durfte, dass jeder, der gegen die totale Globalisierung sei, ja dann wohl Kommunist sein müsse.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 31 Antworten

atilla

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@brentano
bist du schwer vom Begriff? Zum dritten Mal : ich weiß nicht wo dieser andere "Blog" ist.


Brentano

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@ Hunne Attila
Schön zu sehen, das du dir "treu" bleibst und ganz "Attila like" herumbrüllen musst!
Also eine Antowrt auf deinen kritischen Beitrag, den du auch hättst selber recherchieren können, iat in meinem Film -Blog über "Tetsuo" den japanischen Film über die Verwandlung eines Menschen in eine Maschine nachzulesen!

http://www.moviepilot.de/movies/tetsuo/comments/689793


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Technisch brilliante Hütchenspielereien gaukeln mehr Tiefe vor, als der Film letztendlich hat. Formal sehenswert, mit diskussionswürdigen Thesen, die abseits der Küchenphilosophischen Allgemeinplätze schnell zerbröseln. Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. Revoluzzergefühle ejakulieren auf KleinFritzchen-Kapitalismuskritik gemischt mit einem Spritzer Faschismus und "Zurück zur Natur"-Verklärung. Dennoch in all seiner Zwiespältigkeit unbedingt sehenswert.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Ollivander89

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Respekt??! Soll man den Film etwa 2 Punkte höher bewerten, nur weil David Fincher im Abspann steht?^^


sebastianxxx

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oh hallo ich mag die Formulierungen von Batzman :-) wirklich gut ... weil ich auch glaube dass dieser Film im Grunde pure Augenwischerei betreibt - nämlich der aller infamsten Sorte ... alles ist nur eine einzige chice dekadente Pose und natürlich (wer sonst) trohnt Brad Pitt als trainiertes Lustobjekt mitten mang ... Hollywood oder was man dafür hält, stellt sich pathetisch an die Spitze der "Revolution" - nämlich quer davor :-)) making a Bock out of the Gardener



Kommentare (511) — Film: Fight Club


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Trainman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

F aszinierend
I ronisch
G ewalttätig
H eroisch
T otalitär
C harismatisch
L ebensverachtend
U nvorhersehbar
B lasphemisch

Ein hochphilosophisches Fanal, eine Sprengladung in jeder Säule der Zivilisation. Düster, zynisch und gleichsam lockerflockig-lustig stellt Fight Club dafür als Ersatz knallharte Thesen in den Raum, die die Entfremdung des Menschen von seiner Natur entlarven und seine innerste, stillgelegte Archaik stimulieren. Ob der Film gegen Ende hin als Warnung zu interpretieren ist, mag man bezweifeln können, deutlich genug geht das meiner Meinung nach nicht hervor. Deutlich genug hingegen geht die Ablehnung der gemeinhin verhassten, modernen Gesellschaft hervor, einer der wohl stärksten Gründe, warum Fight Club so beliebt ist.

Story 10
Realitätsnähe/Logik 8
Musik 10
Darsteller 10
Message 10
Dialoge 10
Optik 10

Vor allem am Ende ist für "Realitätsnähe/Logik" bei aller Liebe und bei weitem keine 10 mehr möglich. Leider. Rechnerisch eine 9,5 , aber Fight Club ist was er ist: Lieblingsfilm. Ich hab ihn und er hat mich.
P.S.: die rote Lederjacke gibts bei soulrevolver.. ;-)

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RagingBull41

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Bewertung5.0Geht so

Vorsicht enthält Spoler! Hmm was soll man zu dem Film sagen ? Also erstmal das positive: Es gab schon relativ viele Action szenen bzw. Kämpfe die alle sehr cool waren aber seinem Namen wird der Film dann doch nicht gerecht. Ich meine bei einem Film der Fight Club heißt, kann man doch ein bisschen mehr erwarten als ein paar Minuten Kampfszenen oder ? Der Film wird seinem Namen also keinesfalls gerecht. Die Story an sich ist auch gar keine wirkliche Story. Wir haben einen Erzähler, der sich irgendwie am leid anderer aufzugeilen scheint und dann halt Tailor Durden trifft mit dem er den Fight club gründet, in dem männer gegeneinander kämpfen können. Und am Ende kommt dann irgendwie raus das der Erzähler Jack und Tailor ein und die selbe Person sind. Also Jack ist schizophren. Fands halt mittelmäßig. Die Kämpfe waren an sich cool und auch ein paar andere Szenen aber insgesamt einfach zu lang und der Titel hält nicht was er verspricht und letzendlich auch was man sehen will: Blutige Kämpfe oder zumindest eine klare Story die nicht so unverständlich ist.

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-07-

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ohgott .. geh weiter auf youtube kommentare schreiben aber bitte nicht hier..
Wie sollte ein film heißen, dessen hauptmerkmal nunmal ein Fight club ist?
Gesellschaftskritischer-Boxer-Bombenbau-Gespaltenepersöhnlichkeits-dingens bumens? ..


Oskar86

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Also nehmen wir mal an RagingBull41 findet eine Muschel und hofft auf eine Perle darin, entdeckt dann aber einen Diamanten, würde er dann auch rumheulen? Ich glaube schon!


timmoe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fight Club ist das Paradebeispiel für eine geschickte Inszenierung. Der Plot-Twist ist die logische Konsequenz der Entwicklung dieser hervorragenden Geschichte und wenn man sich als Zuschauer auf die Details einlässt. die eigentlich fast jede Szene preisgibt, merkt man, wie stimmig und durchdacht dieses Werk ist. Einer der wenigen Filme, bei dem wiederholtes Anschauen nicht nur Sinn macht, sondern auch belohnt wird.

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jacker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als ich heute morgen in meinem MALM-Bett erwachte, gemütlich und warm in meine DVALA-Bettwäsche eingeschmiegt, war wahrscheinlich noch alles in Ordnung. Schnell einen Fuß auf den flauschigen HAMPEN-Teppich gesetzt, die Puschen angezogen und ab ins Bad.
Dank meiner SKOGHALL-Badematte, mit der ich vor kurzem das rutschige MOLGER-Holzbodengitter ersetzt habe, bekam ich keine kalten Füße, als ich den SALTGRUND-Duschvorhang beiseite schob um unter das heiße Wasser zu hüpfen. Mist, kein Duschgel mehr da! Zum Glück war noch eine Flasche im HEMNES-Regal gelagert. Wozu hat man auch das ganze Aufbewahrungssystem angeschafft (abseits davon, dass die Farbe einfach gut zu meinem Charakter passt?)?
Schnell mit dem großen, roten FRÄJEN-Badetuch abgetrocknet, vor dem LILLANGEN-Spiegel (der einfach perfekt zum HEMNES-Regal passt) die Haare in Form gebracht, Zähne geputzt und da war sie schon die Zeitnot.
Einen Augenblick später - im Fluge vor dem PAX-Kleiderschrank mit den schönen AULI-Milchglastüren eingefunden - stehe ich vor der Frage: Welche T-Shirt-Farbe definiert mich heute am besten? In welcher 'mood' bin ich?

Rot? Bin ich so kraftvoll und energiegeladen?
Blau? Fühle ich mich trist, erschöpft?
Grün? Brauche ich Ruhe und Gleichgewicht?

Keine Wissenschaft draus machen, es ist Frühling, ich nehme Grün!
In meiner FAKTUM-Küche (mit den edlen ABSTRAKT-Hochglanzfronten) wartet schon das Müsli in meinem tiefen, himmelblauen FORSLA-Teller (und dabei wollte ich doch eigentlich die violette FÄRGRIK-Schüssel) auf dem BJÖRKUDDEN-Tisch. Verdammt - die Zeit - ich muss schon stopfen. Und das mit dem DRAGON-Besteck.. Ich hätte das DATA nehmen sollen, der Löffel wäre jetzt größer.
Fertig. Aktenkoffer schnappen. Ab zur Arbeit - schweren Mutes die perfekte Wohnung hinter mir lassen.

- - - - -

Das war heute morgen, jetzt ist es 15.30. Warum schreibe ich das alles?
Weil ich mich nicht gut fühle. Ich bin gerade hochgeschreckt, die letzten 4Stunden sind weg. Ausgelöscht in meiner Erinnerung! Was habe ich getan in der Zeit? War ich hier? Körperlich da? Geistig?
Ich weiß es nicht und nun sorge ich mich. Alles verschwommen und Schemenhaft, wie in einem Traum. Ich sorge mich um meinen Zustand, um meinen Schlaf und vor allem um meine Wohnung. (Ich bin jack(er)'s steinige Galle).
Denn auf meinem letzten Flug - für meinen Job (den ich hasse) musste ich fliegen - habe ich eine seltsame Bekanntschaft gemacht. Seitdem habe ich komische Gedanken. Und ich kann nicht sagen warum, aber mich beschleicht die Ahnung, dass heute Abend alles anders sein wird. Dass dort wo meine perfekte Wohnung war - die ich liebe, die ich vergöttere, die ICH ist (und ich SIE) - nur noch ein rauchender Schlot sein wird. (ich bin jack(er)'s kalter Schweiß). Ausgelöscht. Alles. Von meinem persönlichen Tyler Durden.
Und ich werde alles verloren haben..
(Und plötzlich die Freiheit haben alles zu tun!)
(ich bin jack(er)'s pumpendes Adrenalin)

Vielleicht wird auch alles wie immer sein?
Ich werde es sehen.
Zumindest war das grüne T-Shirt richtig, ich glaube ich muss ins Gleichgewicht kommen! (ich bin jack(er)'s taumelnder Statolith)

Solange ich keine Gewissheit ahbe, zählt die Etiquette. Also:
'Wenn ich vorbeigehe. Wende ich ihnen den Arsch, oder den Schritt zu?'

Und bitte, niemand spricht über das hier!
(Regel 2: niemand spricht...)

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TheDrPepperPower

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Schlechte Werbung ist besser als gar keine ;-)


FumerTue

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Meines Wissens lief es so ab, dass David Fincher vom Studio mehr oder weniger dazu genötigt wurde, die Marken zu platzieren, obwohl er das nicht gewollt hatte. Also hat er sie eben eher unrühmlich dargestellt. Wobei IKEA irgendwie ja sowieso "vorkommen" hätte müssen, nachdem die ganzen Möbel im Buch von Chuck Palahniuk ja auch schon erwähnt worden sind.


Timo82

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fight Club gehört zu den Filmen, die ich mir nur alle paar Jahre ansehe. Wer ihn gesehen hat, weiß vielleicht warum ich das so handhabe. Für die die ihn noch sehen wollen, das erste Mal ist unvergesslich. ("Das ist kein Sex, das ist Sportficken.") Doch nun habe ich ihn mal wieder gesichtet und muss sagen: Aus einer 9 wurde eine 10. Aus Begeisterung wurde Liebe. ("Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben , dass wir alle einmal Millionäre werden, Filmgötter oder Rockstar - werden wir aber nicht und das wird uns langsam klar und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.")

Der Film ist unglaublich unkonventionell und mit Abstand Finchers Bester. Musik, Handlung und selbst Meat Love wissen zu überzeugen. Die Dia- und Monologe gehören zum Besten der Filmgeschichte. ("Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.") Dazu die kleinen Spielerein des Regisseurs, wie er seine technischen Möglichkeiten nutzt um den Inhalt auch optisch auf Zelluloid zu bringen ist sicher einzigartig.

Wer Fight Club guckt kommt davon nicht los und wird am Ende euphorisiert zurück gelassen. "Der Fight Club. Das war Tylers und mein Geschenk. Unser Geschenk an die Welt." - Fight Club, das ist Chuck Palahniuk (Autor des Buches) und David Finchers Geschenk an die Welt. Vielen Dank dafür.

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Timo82

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Wie gesagt, beide Filme sind großartig. Vielleicht sehe ich sogar Fight Club vorn, da die letzte Sichtung nicht so lange her ist. Vielleicht muss ich einfach mal beide Film hintereinander sehen um entscheiden zu können, welcher der bessere ist. Oder vielleicht muss man das gar nicht, da einfach beide wirklich großartig sind!


alex023

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Aber du hast doch FC als Lieblingsfilm und 7 nicht? Da sollte es doch einfach sein...


doktormovie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und ich dachte nichts könnte "Pulp Fiction" toppen.
Gänsehaut pur!!!
Der Film ist clever,lustig,spannend,brutal,einfach genial!
Es ist echt schwer Worte zufassen!

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SDMF

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Bewertung10.0Herausragend

Zwar kein Kommerziell erfolgreicher Film aber einer der Besten! Ist in einer Liga mit Die Verurteilten!

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Dady

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Endlich ist es soweit noch meiner schätzungsweise 20. Sichtung komme ich dazu dieses Meisterwerk zu bewerten. Den Fight Club ist einfach nur der Knaller. David Fincher sein bestes Werk wird zurecht als Kultfilm bezeichnet. Weil seine Story, die Wahl der Darsteller ist einfach nur perfekt. Alles passt würd ich sagen. Schon allein Edward Norton und Brad Pitt passen einfach in ihre Rollen...beide waren wohl selten besser. Allein Norton´s Darstellung als unter Schlaflosigkeit leidender Rückrufkoordinator eines Autoherrstellers ist einzigartig. Dazu kommt noch Helena Bonham Carter die genauso wie Norton auch ein Simulant ist und aus nicht erklärlichen Gründen auch in Selbsthilfegruppen geht. Dann die ganze Story die hat mich einfach nur umgehauen. Auch wenn sie vielleicht auch erst nach dem 2. mal anschauen richtig zu verstehen ist.
Dieser Film hat zurecht von mir 10 Punkte bekommen und hat mit Sicherheit diese hohe Bewertung verdient!!

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fuerchtegott

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Wo Dady Recht hat, hat er Recht!:D


andaction94

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Bewertung9.0Herausragend

Sieht man sich den Trailer oder Fotos aus Fight Club an, so denkt man, es würde sich hier um eine relativ 'normale' Story handeln: Der Hauptcharakter kann nicht schlafen, kommt mit seinem Leben nicht klar, lernt einen Freund kennen, dieser stellt sein Leben auf den Kopf, woraufhin das Leben der Hauptfigur wieder besser ist. Ohne viel zu spoilern muss man sagen, dass gerade dieser Punkt eine der Stärken von Fight Club ist. Es ist einfach nicht das, was man erwartet ... und zwar auf eine positive Art.
Zu Anfang kann man sich mit dem unbenannten Ich - Erzähler (Edward Norton) keineswegs indentifizieren. Doch sobald er den "Drahtzieher" der Handlung, Tyler Durden (Brad Pitt), kennen lernt, ändert sich das. Man denkt: Warum kann ich nicht einfach so von gesellschaftlichen Werten u.Ä. loslassen, wie Tyler Durden? Ich sollte mich auch mal so locker machen, wie der Erzähler es sollte.
Und wenn es einen Aspekt gibt, der einen Film sicher ausgezeichnet macht, dann ist es der, dass der Streifen einen zum nachdenken verleitet und haften bleibt. Gerade dies ist eine Stärke von Fight Club.
In David Finchers Film kommen aber auch Witz, gute Dialoge und schauspielerisches Können (v.a. bei Brad Pitt) ebenso wenig zu kurz, wie Gewalt und Lebensweisheiten. Letztere appellieren auch an den Menschen selbst, zu verstehen, wer er ist: "Du bist nicht das Geld auf deinem Konto!" Zu den Filmzitaten und Lebensweisheiten ist zu sagen, dass ich glaube ich selten eine so große Vielzahl an guten Sprüchen in einem Film gesehen habe. Was das angeht, wird man nicht enttäuscht.
Was aber bereits an dem genannten Aspekt zu erkennen war, dass der Film einen selbst nachdem er zuende ist noch beschäftigt, ist, dass Fight Clubs größte Stärke in dem originellen Drehbuch steckt, welches von David Fincher wirklich gelungen umgesetzt wurde.
Alles in allem ein ausgezeichneter Film mit Abwechslung von den bereits 100 mal in verschiedenen Varianten gesehenen Filmhandlungen und mit genialen Filmzitaten, sowie einem Brad Pitt in Höchstleistung.

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GlenLantz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Favorit meiner Favoriten.
Ein Meisterwerk schlechthin.
"Ich bin Jacks ungehemmte Faszination."
Ich denke, von Ikea bleib ich wohl in Zukunft fern...

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PureChris

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

sehr guter film! ich hab den film ohne trailer und beschreibung geguckt. einfach drauf los nur weil dieser so gute bewertungen hatte :D ich dachte immer das wäre so ein normaler boxfilm mit trainer und sowas, aber dann kam was ganz anderes... der film war durchgehend fesselnd. das kenne ich nicht von vielen filmen. Daumen hoch!

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fabian.engelhardt.142

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit Fight Club ist wohl der bis dato beste dem Kapitalismus kritisch gegenüberstehende Film produziert worden. Der Namenlose Protagonist ist zurecht Namenlos um zu vermitteln dass dieser Mensch jeden normalen Durchschnittsbürger darstellen soll dessen Leben nur aus Konsum sowie kräftezehrender Arbeit besteht und dessen Lebenssinn nicht weiter geht als brav der Maschinerie des Systems zu taugen und sich dieser zu fügen. Somit ist Fight Club ideales Videomaterial um Leuten die bisher kein Bewusstsein für die Fehler des Sytems hatten
die Augen zu öffnen. Noch darüber hinaus zeigt der Film aber auch wie fatal es ist wenn eine radikale Wut gegenüber dem System in radikalen Taten geäußert wird die das Antimenschliche ,welches man eigentlich zu bekämpfen versucht, nicht eindämmt sondern nur noch mehr fördert.

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Julian F.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein handwerklich exzellenter und interessanter Film, dessen inhaltliche Anregungskraft bei Betrachtung der Fanbase offenkundig wird, die die Rhetorik des 2. Hauptprotagonisten komplett verinnerlicht hat und nun ihre Möbelhändler oder das Massen-Fernsehen als Instrumente der Unterdrückung entlarven konnte. Sollte der Film so einseitig diese Botschaft propagiert haben, hätte ich ihn missverstanden, da er mir durchaus eine distanzierte Perspektive bot und sich von den Paranoia selbst nicht zum puren Propagandafilm machen ließ.
Ein echter Macho-Porn für ein spätpubertäres Publikum - aber gut ist er.

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Dohume

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Bewertung9.5Herausragend

Grandioser Film.

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Binturong

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Nein


Jek-Hyde

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Ich finde dien Kommentar ist zu lang XD


Casinorbi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man schaltet den Fernseher ein, "Fight Club" läuft und es heißt:"Alles klar für die Evakuierung der Seele."
Die Stimmung des Filmes macht sich im ganzen Zimmer so erdrückend breit, dass man die Luft, in der sie liegt, mit einer Schere zerschneiden könnte..
Zumindest bei mir ist das der Fall, was diesen Streifen zu einem meiner Lieblingsfilme macht. Edward Norton und Brad Pitt glänzen in ihren Rollen und die Filmzitate lassen mir jedes mal erneut das lyrische Wasser im Mund zusammenlaufen, welches die Saat der Begeisterung in mir verteilt. Ein absolutes Meisterwerk!

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philipp.endres.18

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn man ihn dann zum zweiten, dritten oder zwanzigsten Mal schaut, merkt man eigentlich wie offensichtlich das ganze doch ist. Es wirkt wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Aber genau das ist das geniale daran. Beim der ersten Sichtung ist man nämlich noch völlig überfordert und mag überhaupt nicht glauben, was einem soeben präsentiert wurde.
Zur schauspielerischen Leistung muss man glaube ich nichts mehr hinzufügen - ganz großes Kino.
Ein Film für die Ewigkeit.

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BigGizzle

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Meisterwerk, jetzt schon in meinen Augen ein Klassiker.
Brad Pitt und Edward Norton in Ihren absoluten Paraderollen. Es stimmt einfach alles und das Ende ist wohl eines der besten der Filmgeschichte.
Was soll man hier noch großartig schreiben. Wer ihn noch nicht gesehen hat: Nichts mehr darüber lesen und direkt anschauen.
Wer ihn schon gesehen hat, ihr kennt die Regeln...

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Gracio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Machen wir mal die 500. voll ;)

Klasse Film!
Am Anfang war er für mich sehr Verwirrend aber nach mehrfachten Sichten war dann aber auch alles klar & ist inzwischen zu einen meiner Lieblingsfilmen geworden!

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DTokarsky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie kein anderer. Mir fällt es wirklich schwer zu diesem Meisterwerk etwas zu schreiben und dann auch noch etwas was diesem Film einigermaßen gerecht wird aber ich werde es einmal probieren.
Fight Club. Wir haben hier einen namenlosen Protagonisten (Edward Norton) und allein schon die Tatsache das eben dieser namenlos ist, ist schlichtweg genial, wie so viele andere kleine Details in diesem Film. Denn eben weil Edward Norton namenlos ist, könnte jeder von uns seinen Platz einnehmen. Noch dazu ist er ein absoluter Durchschnittsmensch, der typische Bürger mit einem stinknormalen Bürojob der Hemd und Krawatte verlangt, mit einer Mietwohnung die vollgestopft ist mit Ikea Möbeln und sonstigem Zeug das man unbedingt braucht. Das zumindest vermittelt uns die Werbung. Aber wir sind weder unser Job noch das Geld auf unserem Konto und ganz sicher nicht das Auto das wir fahren. Wir sind ganz einfach Menschen die sich durch Werbung so manipulieren lassen, bis sie zu von konsumgetriebenen Zombies der Gesellschaft werden. Aber müssen wir den so sein ? Müssen wir so funktionieren wie der
Staat uns haben will? Und genau darum geht es in "Fight Club". Unser Protagonist, der Typ der sich mit Ikea Möbeln identifiziert und auf diverse Selbsthilfe Seminare geht um endlich wieder was zu fühlen bricht plötzlich aus. Er fällt total aus dem Muster und spielt plötzlich nicht mehr mit. Er hat es satt eine Figur auf einem Schachbrett zu sein und da passt es doch perfekt, als er plötzlich Tyler trifft, Tyler Durden. Aber ist das Zufall? Oder gehören die beiden einfach zusammen? Auf jeden Fall tut Tyler unserem namenlosen Erzähler gut. Endlich kann er einmal das machen was er will ohne sich dabei von irgendwem wie z.B. seinem Boss hindern zu lassen. Er lebt und plötzlich hat er hunderte von Anhängern die auch wieder leben wollen, die genug vom öden Alltag haben, diesem vorbestimmten Leben mit diesen vorbestimmten Werten. Wir sind schließlich keine Marionetten aber viele von uns wollen scheinbar welche sein. Denn es ist ja so viel einfacher mit dem Strom zu schwimmen und alle Regeln zu befolgen. Aber wer legt eigentlich fest was richtig und was falsch ist? Warum ist es wichtig Schuhe von "Dolce & Gabbana" zu tragen, einen Porsche zu fahren, ein Haus zu haben und einen Job mit dem man das alles finanziert. Sind wir Menschen überhaupt dafür geschaffen so zu leben oder wird uns das alles nur vorgeschwindelt von Konzernen und dem Staat die an unserer Unwissenheit verdienen? Und wenn, wäre es möglich dem zu entfliehen? Ja. Allerdings würde dies bedeuten, das es zur Anarchie kommen müsste und davor haben die meisten Menschen noch zu große Angst also leben sie weiter in ihren Schubladen und reden sich ein, dass das alles schon seine Richtigkeit hat. Doch jeder von uns, auch diejenigen die nicht so wirken, die perfekt ans System Angepassten haben einen Tyler Durden in sich, den Wunsch etwas zu verändern, den Wunsch endlich sie selbst zu sein, den Wunsch auf Freiheit.

Dieser Film ist eine Offenbarung, faszinierend und erschreckend zugleich. Jeder wird nach Sichtung dieses Meisterwerks den Wunsch ja sogar den Drang haben etwas zu verändern aber im Endeffekt werden wir immer in unseren Schubladen bleiben, so wie der Staat uns haben will, angepasst und versklavt und die wenigen unter uns die diesen Mut aufbringen und versuchen etwas zu verändern ? Werden in den meisten Fällen wahrscheinlich untergehen, untergehen in der Masse, unterdrückt vom Staat aber manchmal, nur ganz selten gibt es einen Tyler Durden der wirklich etwas bewegt, der etwas schafft das selbst der Staat nicht unterdrücken kann. In diesem Fall sollten wir uns glücklich schätzen das es noch Menschen gibt die alles geben, die alles versuchen und nicht aufgeben. Hauptsache wir sind nicht diese Menschen, hauptsache wir müssen unsere mit Ikeamöbeln eingerichtete Wohnung nur dann verlassen wenn es wirklich notwendig ist, hauptsache wir müssen uns unsere manikürten und mit diversen Cremes eingeschmierten Hände nicht schmutzig machen, hauptsache der Designeranzug von "Armani" wird nicht dreckig beim versuch etwas zu ändern, hauptsache wir können unserem geregeltem Alltag weiterhin nachgehen, am Rechner sitzen, unsere Mails checken und weiterhin Kritiken auf MoviePilot verfassen.

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fuerchtegott

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@rocko: :-). Mag deinen feinen Humor. Wollt dich nur etwas triezen:-)


sebastianxxx

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Gelungener Kommentar von Rockoholic :-) thx


T.Durden

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Bewertung0.0Hassfilm

Schlechtester Film aller Zeiten! Ein jeder sollte sich schämen solch einen Schund zu anzuschauen. Die Banken stürzen? Ja, klar - warum nicht gleich Anarchie und Chaos ohne jegliche Führung... völlig lächerlich!

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selfwalker

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Wie dein Kommentar


sebastianxxx

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... ich nix verstehn ... finde meinen Kommentar treffend :-)
ja klar sonst hätt ich ihn ja auch nicht geschrieben ...