Fight Club
Fight Club (1999), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 11.11.1999
111 Bewertungen
Skala 0 bis 10
45515 Bewertungen
520 Kommentare
Keine
von David Fincher, mit Brad Pitt und Edward Norton
David Finchers Adaption Fight Club nach dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk entlässt Brad Pitt & Edward Norton in die Wirren ihrer Zeit.
Eine ganze Generation von Männern, die Zweitgeborenen der Geschichte, wanken durch ihr Leben auf der Suche nach einem Sinn, einer Aufgabe, einer Erfüllung ihrer selbst. Doch ein Ziel scheint es in der deprimierenden Konsumgesellschaft nicht zu geben. Auch der von Edward Norton verkörperte Protagonist und gleichzeitiger Erzähler gehört zu diesen verlorenen Seelen, die ungelenkt ihr Dasein fristen. Als er jedoch eines Tages Tyler Durden (Brad Pitt) kennenlernt, soll sich alles ändern. Der von beiden Junggesellen ins Leben gerufene Fight Club, entfesselt ungeahnte Möglichkeiten, die jedoch ebenso unkontrollierbares Ausmaß annehmen. Aus der Rache an der modernen Zivilisation wird schnell ein Kleinkrieg, der seine Opfer fordert. Nicht einmal die verruchte Marla Singer (Helena Bonham Carter) vermag sich diesem unaufhaltsame Treiben zu entziehen.
Hintergrund & Infos zu Fight Club
Mit der Romanadaption der entsprechenden Literaturvorlage von Chuck Palahniuk durch Regisseur David Fincher gehört nicht nur zu den Kultwerken der späten 1990er Jahre, sondern nimmt ebenfalls die Rolle eines Reflektions-Mediums dieser Zeit ein. Kritik am Zeitgeist der Konsumgesellschaft sowie dem vorherrschenden Kapitalismus ist folglich zur Genüge vorhanden und zudem verarbeitet das Werk ebenfalls faschistische, nihilistische, anarchistische und buddhistische Motive. Darüber hinaus verzichtete David Fincher auf einen klassischen orchestralen Score und engagierte – ähnliche wie später Trent Reznor und Atticus Ross für The Social Network und Verblendung – das Musiker-Duo The Dust Brothers für den Soundtrack. Zur musikalischen Untermalung des Finales diente der Song Where is my mind der Indie-Band The Pixies. (MH)
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Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Psychodrama, Psychothriller, Thriller, Mysterythriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Pennsylvania, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anonyme Alkoholiker, Bar, Diebstahl, Doppelte Identität, Duell, Explosion, Faustkampf, Freundschaft, Gesellschaftskritik, Gewalt, Harter Kerl, Hilfe, Kampf, Kampfkunst, Kapitalismus, Kontrollverlust, Kultfilm, Lebensretter, Multiple Persönlichkeit, Schlafstörung, Schlägerei, Schmerz, Schuss in den Mund, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Selbstzerstörung, Sex, Sexualität, Showkampf, Simulation, Straßenkampf, Stromausfall, Untergang, Urangst, Vandalismus, Vaterschaft, Wut und Hass, Zerstörung
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Spannend, Verstörend
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- Fight Club: mojoba.de


























Kritiken (9) — Film: Fight Club
Xander8112: Xanders Blog
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Inszenatorisch und besetzungstechnisch top, gibt es relativ wenig an “Fight Club” auszusetzen, und doch: Ein abschließendes Urteil mag ich mir kaum erlauben, wo ich den Film erst einmal gesehen habe. Und das kann man wahrlich nicht nach jedem Film zugeben.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschenNach wie vor eine ebenso kraftvolle, wie mutige Meditation über Existenz und Sinnfragen, sowie voraussichtlich Fincher's Opus Magnum für alle Ewigkeit. Die große Stärke von „Fight Club“ liegt dabei primär in seiner Deutungs-Vielfalt. Man es also nicht für bare Münze nehme, wenn Tyler Durden zum gewaltsamen Aufstand gegen den Turbo-Kapitalismus aufruft und es auch ganz und gar nicht in der Intention des Filmes liegt, nach Feierabend den wütenden Revoluzzer heraushängen zu lassen. Hinter der herausragend inszenierten Fassade von „Fight Club“ verbirgt sich vielmehr der Aufruf zur kritischen Betrachtung von Medien, seiner Strahlkraft auf gesellschaftliche Gruppierungen und die Instrumentalisierung eben jener zur Erhaltung von profitablen Machtstrukturen. Oder in wenigen Worten: Fincher übt Gesellschaftskritik. Und das mit der nötigen Radikalität.
In einer nie wirklich ernst gemeinten Alternative, in der Männer zwischen schwitzenden Körpern, angeknacksten Rippen und von Blut verschmierten…
Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Harrigan Mon, 17 Dec 2012 17:34:42 -0000
Antwort löschenEinwandfreie Rezension!
ProjectChaos Mon, 17 Dec 2012 18:13:41 -0000
Antwort löschenaber sowas von dito
ProjectChaos Mon, 17 Dec 2012 18:18:48 -0000
Antwort löschenwas hat eigentlich für die 10 gefehlt?
_Garfield Mon, 17 Dec 2012 18:28:34 -0000
Antwort löschenSchön, dass es gefällt. | Für 10 Punkte fehlt es schlichtweg an etwas, was man nicht in Worte fassen kann. :)
Andy Dufresne Mon, 17 Dec 2012 21:32:29 -0000
Antwort löschenToller Text!
_Garfield Tue, 18 Dec 2012 15:25:52 -0000
Antwort löschenDanke!
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worstcase Mon, 31 Dec 2012 08:44:07 -0000
Antwort löschensehr gute Kritik!
JonnyvsSherlock Thu, 09 May 2013 17:46:39 -0000
Antwort löschenSuper Kritik!!!
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Allem entspringen, dem Nullpunkt immer näher kommen und merken was Leben bedeutet, egal wie schmerzhaft der steinige Weg auch sein mag. Die ultimative und endgültige Selbstzerstörung. Auf den ersten Blick mag 'Fight Club', allein von der Story her, recht simpel gestrickt sein. Doch dem Zuschauer wird schnell klar, dass er es mit keinem einfachen Film zu tun bekommt. Denn auch 'Fight Club' zeichnet sich in all den Themen mit seiner Gnadenlosigkeit, Kälte und Zerstörungswut aus. Die Bilder sind hart und treffen den Zuschauer genau da wo es schmerzt. Auch schier unmöglich scheint das Hervorheben der besten Szenen, denn 'Fight Club' bewegt sich durchgehend auf dem höchsten Niveau. Längen gibt es nicht, Langeweile ist ein Fremdwort und Blinzeln scheint fast schon zu viel. [...]
Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
Coach T Mon, 31 Oct 2011 07:39:02 -0000
Antwort löschenAh, da ist der Kommentar ja. Sehr, sehr schön! Und klasse Zitate, die du verwendest! :)
SoulReaver Mon, 31 Oct 2011 09:23:57 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Baumkopf Holzfaust Mon, 31 Oct 2011 09:37:33 -0000
Antwort löschenBeim heutigen Anschauen äufts an manchen Zitaten kalt den Rücken runter: "Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte...wir hatten keinen Krieg!"
Es ist, als hätten die Regierungsverantwortlichen das aufgegriffen: "Ihr wollt Krieg? ihr bekommt Krieg. Auf nach Irak! Auf nach Afghanistan!"
SoulReaver Mon, 31 Oct 2011 10:25:54 -0000
Antwort löschenEine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben.
JohnnyKee Mon, 31 Oct 2011 10:38:27 -0000
Antwort löschenToll gemacht! F-F! :D
SoulReaver Mon, 31 Oct 2011 10:51:50 -0000
Antwort löschenDu weißt doch, Hass-Liebe, aber mehr Liebe :D
Baumkopf Holzfaust Mon, 31 Oct 2011 10:58:27 -0000
Antwort löschennaja. Wie gesagt, den Krieg hat diese Generation dann doch bekommen. Die Depression jetzt auch. Die Wirkung des Films ist nach Irak/Afghanistan/ und zwei Schuldenkrisen geradezu prophetisch
Baumkopf Holzfaust Mon, 31 Oct 2011 11:06:38 -0000
Antwort löschenbtw: Der Film war mein Thema in der Abschlussarbeit und zweier Hausarbeiten. Unangefochen der beste Film aller Zeiten.
SoulReaver Mon, 31 Oct 2011 11:14:51 -0000
Antwort löschenAh, interessant. DER beste für mich nicht, aber einer der besten :)
J-Ross Mon, 31 Oct 2011 15:12:05 -0000
Antwort löschenWow! Haust einen mega Kommentar nach den anderen raus. Erst der fantastische Goodfellas Kommentar und jetzt dieser hier. Genialer Text!
SoulReaver Mon, 31 Oct 2011 15:22:24 -0000
Antwort löschen@J-Ross Hach, vielen dank für die Blumen! Werd ja wieder ganz rot! :)
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Andy Dufresne Tue, 01 Nov 2011 11:02:13 -0000
Antwort löschenEcht starker Kommentar !
SoulReaver Tue, 01 Nov 2011 11:38:46 -0000
Antwort löschenVielen Dank Andy! :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEin unerbittliches Meisterwerk der schmerzhaft brutalen Selbsterkenntnis. Ganz bestimmt nichts für zarte Gemüter.
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Der Off-Kommentar des namenlosen Erzählers verkommt zum Glück nie zum Klischee, sondern ist einfach nur wichtig, da der Film erst durch ihn seinen Humor und den herrlichen Zynismus bekommt und die Atmosphäre davon bestimmt wird. Ein besonderer Reiz liegt zudem darin, dass sich der Namenlose als unzuverlässiger Erzähler entpuppt. „Fight Club“ macht Spaß, durch Originalität, Humor, Detailverliebtheit, Coolness und schließlich Kontroverse. Nie trocken und dennoch bedeutungsschwanger; eine Lösung für überhaupt nichts, aber trotzdem für Viele eine Art Erlösung. Der Kultfilm der ausgehenden 90er Jahre.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de
Kommentar löschenDie Gesellschaft ist kaputt. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns Fincher diese Missstände auf und zeigt mit dem Finger auf sie. Dabei deutet er eine mehr oder weniger gute Lösung an. Das Zauberwort heißt, sich lösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Den gesellschaftlichen Fangarmen entrinnen und sich unabhängig, seinen Zielen und Träumen widmen. Die heutige Gesellschaft ist Kontrolle und sie bindet den Menschen in ein Netz voller pauschaler Pseudoreglements. Mit Fight Club liefert uns David Fincher ein kleines und zugleich großes Meisterwerk ab und er bannt es auf Zelluloid. Fincher arbeitet dabei so akribisch und er ist dabei von so vielen kleinen Detail besessen, die erst nach dem Zweitem oder dritten mal anschauen erst auffallen. Fight Club heißt Stärke, Aggressivität, Intoleranz und Anarchie. Alles zugleich. Fight Club ist stark in seinen intensiven Szenen, aggressiv in seiner unnachahmlichen Erzählweise, intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und anarchisch in seiner unverwechselbaren Vorgehensweise. Anarchie für eine bessere Gesellschaft, Anarchie für einen besseren Menschen. Der Mensch muss sich loslösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Fight Club ist ein ganz großes Stück Zelluloidgeschichte, einfach ein Meisterwerk.
Kritik im Original 57 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten
Hard_Boiled Sun, 22 Nov 2009 10:29:26 -0000
Antwort löschenJa... Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Stimme jedem Satz voll zu!
Real. Thu, 07 Jan 2010 18:25:30 -0000
Antwort löschenkann ich unterschreiben!
TheMusingPariah Sat, 09 Jan 2010 10:14:12 -0000
Antwort löschenVollkommen zutreffend. Sehr gute Ausdrucksweise. Ein unglaublicher Film.
Deep Ford Tue, 13 Jul 2010 10:44:23 -0000
Antwort löschenGenau diese kleinen Details sind es, die den Film so großartig machen. Toll geschrieben!
Turi Giuliano Fri, 10 Dec 2010 12:35:52 -0000
Antwort löschenlinkes Pack fahrt zur Hölle :D
Chev Chelios Fri, 10 Dec 2010 18:45:22 -0000
Antwort löschenJAWOLLLLL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Matzeq94 Tue, 15 Mar 2011 15:01:17 -0000
Antwort löschensehr schön beschrieben ;) wirklich ein genialer film !
Azog Thu, 31 Mar 2011 09:26:22 -0000
Antwort löschenich bin Jack´s komentarloser eintrag der zustimmung!
mistral36 Fri, 22 Apr 2011 11:33:23 -0000
Antwort löschenLustig wie sich hier alle erlöst fühlen durch Finchers "tiefgründige Gesellschaftskritik" (was gibts eigentlich zu kritisieren?).
Wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Reise zum persönlichen Nullpunkt (einige sind sicher schon angekommen); ob dort die "Freiheit" wartet läßt sich bezweifeln: Die gibt es nämlich nicht. Mag man sich auch noch so oft die Birne einschlagen.
Brentano Mon, 30 May 2011 13:00:59 -0000
Antwort löschen@ mistral - gebe zu bedenken, dein BEWUSSTSEIN scheint noch nicht reif für diese Reise zu sein, dann noch viel Spass in affirmativer Unterwerfung unter die Regeln der Anderen
mistral36 Mon, 30 May 2011 14:13:24 -0000
Antwort löschenRegeln der Anderen? affirmative Unterwerfung?
Hört sich stark nach pubertärer Gesellschaftsparanoia an, und ist im entsprechenden Alter ja auch vollkommen in Ordnung.
Wenn du - ganz idealistisch - auf Errungenschaften wie demokratische Sicherheit, Krankenversicherung, Versorgungssicherheit oder Internet (ups?) verzichten möchtest, und dir lieber Säure (oder was auch immer) auf die Hand kippst, kann ich dich nur bewundern und sage: Nur zu ! Für mich wär' das nichts. "Freiheit" ist damit aber leider immernoch nicht gewonnen, auch wenn einem das der Autor und Regisseur (deren Altersvorsorge mittlerweile gesichert ist!) einreden wollen.
Brentano Mon, 30 May 2011 15:25:34 -0000
Antwort löschenHey, ich kann leider nichts daran ändern, von hier aus, das der aktuelle Zustand deiner politischen Haltung und entsprechend nicht vorhandenen Aktivitäten (?) dich zu einer dich beglückenden negativen Erkenntis hat kommen lassen, das durchaus berechtigte Revoltebestrebungen der Jugendzeit, kaum Anlass, Ziele und Beweggründe haben könnten, die auch von "Älteren" dies betreffend nicht aus den Augen verloren werden sollten/müssten/dürften.
Der allgemeine Politisierungsgrad ausserhalb etablierter Parteien ist in Deutschland, aus verschiedenen Gründen, gering von manchen Ausnahmen abgesehen. Es ist verständlich, sich in einem derart reichen Land eher affirmativ den Eliten anschließen zu wollen, als sich für Autonomie, Basis- Demokratie, Menschenfreiheit und ein selbstbestimmteres, nicht am aussenglenkten Konsumentendasein ausgerichtetes Leben engagieren zu wollen. Lebe sie nur genüßlich, diese Errungenschaften, die andere Kämpfende erst für dich realisiert und erstritten haben, ..!
mistral36 Mon, 30 May 2011 17:18:42 -0000
Antwort löschenDann möchte ich aber wirklich noch anfügen, dass die anarchistische Pseudo-Systemkritik (wie im Film, den du verteidigst, propagiert wird!), krass zu unterscheiden ist, vom politischen / intellektuellen Engagement zur Erhaltung und zum Fortschritt(!) westlicher Errungenschaften (wie in deinem zweiten Kommentar durchdringt). Letzteres (besonders die Konsumkritik) bedürfte aber eher einer Untermauerung durch politische Theorie/Philosophie, anstelle von schlechten Kommerz-Blockbustern.
Ansonsten halte ich zwar deine Vorwürfe mir gegenüber als recht phantasiert, stört mich aber auf einer anonymen Film-Plattform eher wenig, von daher
gebückte Grüße vom
eliten-gefickten mistral36.
Brentano Tue, 31 May 2011 21:08:51 -0000
Antwort löschenHallo, ja schöner Komment, "anarchistische Pseudo Systemkritik", liest du eigentlich das, was du so schreibst auch mal selber nach?
Ich stehe übrigens nicht für irgendeinen, wie auch immer gearteten diffusen, westlichen "Fortschrittgedanken" ein, keine Ahnung, wo du das her hast und wie du es aus meinem Text hier heraus lesen willst? "Fortschritt" zu sehen, höchstens in intellektuellem, geistigen Wachstum, das sicherlich. Dieser Film (Fight Club) zeigt doch in vielen Passagen wie die gegenwärtige Herrschaftausübung des verwertenden Kapitalismus real funktioniert, natürlich gibt es politischer orientierte Filme, die besse/ausführlicher zeigen, worauf es ankommen könnte, die sind aber, da nicht kommerziell, eher selten. Richtig gute politisch orientierte Filme, die zum Aufbruch und zur Veränderung anspornen gab es in den 70/80er Jahren etwa "Themroc", "Week End", "Brazil", "They live" und andere Filme, von Truffaut oder Goddard, etc.
Eines der wirklichen Probleme besteht auch darin, das diese faktisch existierende "Filmindustrie" als "Industrieunternehmen" kaum mehr Bestand haben würde, wenn Menschen freier und selbstbestimmter eigenen Ideen und deren Verwirklichung nachgehen würden, das zum Thema Kommerzialisierung und Konsumentendasein.
morlock Tue, 13 Sep 2011 11:09:42 -0000
Antwort löschenAnarchie für eine bessere Gesellschaft und einen besseren Menschen!?
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Weißt du denn überhaupt was Anarchie bedeutet?
Brentano Tue, 13 Sep 2011 14:54:26 -0000
Antwort löschenHallo nicht jeder ist so einfältig, ungebildet, unpolitisch und unbewusst, wie das was du vermutest.
Manche Leute scheinen nur nicht begriffen zu haben, das auch "Filme" nur eine Art der Vermittlung darstellen, in denen Probleme und Ansätze aus dem "richtigen Leben" verarbeitet, kommentiert und mithelfen, sich daran Erkenntnisse über allgemeine Lebenszusammenhänge aus zu bilden.
Film ist nicht nur verdummendes, entfremdendes, unfrei haltendes komnsumistisches "Entertainment", sondern ebenso Bewusstseinsförderung, Möglichkeit und Basis der Infragestellung und Diskussionsgrundlage, um über herrschende Verhältnisse nachzudenken und zu reden.
Leider ist ein etwas längerer Beitrag zum Thema hier von mir "gelöscht" worden , der dazu Ansätze andeutete.
Politische Veränderung im Leben der Menschen kann auch über entsprechende Filme stattfinden , aber manche Zeitgenossen sind so stumpf, so kindisch im Geiste (auch grundsätzlich ungebildet) geworden , das sie das weder sehen (können), anerkennen, noch sinnlich begreifen, das es etwas anderes gibt, als die Fremd-erwertung ihrer kleinen Bedürfnisse, Verwertung ihrer selbst, die für manche Menschen bittere, unhinterfragbare Realität geworden ist.
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morlock Tue, 13 Sep 2011 16:47:37 -0000
Antwort löschenIch finde es schon sehr fragwürdig, dass ausgerechnet in diesen Film soviel politische und philosophische Substanz hineininterpretiert wird.
Ansonsten möchte ich lange politische Diskussionen lieber meiden.
Das ist dafür die falsche Plattform(und v.a. der falsche Film).
Ich gehe mich jetzt mal lösen.
Brentano Tue, 13 Sep 2011 17:28:42 -0000
Antwort löschenHallo, in diesen Film wird nicht nur "hereininterpretiert", er ist ebenso Anlass, Basis und Substanz für politische und soziale Veränderungen und Bewusstwerdung. Filme sind nicht nur ein flaches Medium und Popcorn für unbewusste und dadurch angepasste, unfreie Konsumenten, die zum Stillhalten aufrufen sollen, sondern wie hier auch Grundlage für Diskussionen und ein Angebot, herkömmliche, unfrei haltende Muster zu verändern und zu hinterfragen.
Wer dem ausweicht, aus welchen Gründen auch immer, befindet sich auf dem NIveau seiner eigenen, unfreien, angepassten Eltern und Vorfahren, die nie etwas gewagt , gefordert oder diskutiert haben!
Du kommst mir vor wie ein alter Onkel von mir, der ab 20 die alten, herkömmlichen Vorurteile und Muster übernommen hat, einer Welt in die er angepasst und hineingeboren wurde.
"Hier kann man jetzt aber nicht diskutieren, das geht jetzt nicht", du hörst dich an wie ein 80 jähriger alter Mann!
Bravo, mach mal weiter so. Für dich ist das Spiel gelaufen!?
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenFurioses Autorenkino aus den USA. Inhaltlich manchmal etwas zu dick aufgetragen, aber filmisch ein Meisterstück.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas Fincher so verdächtig macht: dass er allen Ernstes darüber nachdenkt, dass der Kapitalismus vielleicht doch nicht die beste aller denkbaren Welten sein könnte. Das ist natürlich unangenehm, wo doch gerade Bill Gates im deutschen Fernsehen verkünden durfte, dass jeder, der gegen die totale Globalisierung sei, ja dann wohl Kommunist sein müsse.
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 31 Antworten
Pippi_Langstrumpf Thu, 06 Jan 2011 18:39:23 -0000
Antwort löschenWieso ist David Fincher "verdächtig", wenn er den Kapitalismus in Frage stellt? Dies tun zum Glück mittlerweile sehr viele Menschen und das macht sie ja auch nicht "verdächtig, oder?
Er ist ein Regisseur, dem ein meisterhafter Film zu dieser Thematik gelungen ist!!!
Turi Giuliano Sun, 09 Jan 2011 16:26:46 -0000
Antwort löschenkommunisten sind schlecht! anarchisten auch! kapitalisten sind immer noch besser!! :D
Pippi_Langstrumpf Sun, 09 Jan 2011 18:39:21 -0000
Antwort löschenAuweia....
Die allgemeine Dekadenz nimmt mittlerweile bizarre Formen an !!!!
Darf ich fragen, wie hoch dein IQ ist?
Clooney Toons Mon, 21 Feb 2011 22:24:27 -0000
Antwort löschenWenn er den Kommunismus verabscheut, ist er wohl schlauer als du Pipi!
Und ich frage mich, ob du weißt, was der IQ-Test aussagt und vor allem was nicht!
Pippi_Langstrumpf Tue, 22 Feb 2011 15:05:15 -0000
Antwort löschenEr ist noch schlauer, als die Pipi? Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Und du sicherlich auch...Willst du die Pipi mal aufklären, warum der Kapitalismus so schön ist? Dann wird sie auch ganz schlau.
Clooney Toons Tue, 22 Feb 2011 19:34:39 -0000
Antwort löschenWeil er besser funktioniert, als alles andere.
Pippi_Langstrumpf Wed, 23 Feb 2011 05:47:04 -0000
Antwort löschenDer Kapitalismus hat Menschen in hochstaplerische Konsumenten verwandelt, abgerichtet auf die Befriedigung vermeintlicher Bedürfnisse.
Clooney Toons Wed, 23 Feb 2011 12:17:24 -0000
Antwort löschenDas stimmt und vergiss nicht, dass der Kapitalismus den kleinen Mann verarscht und manipuliert!
Aber wenn hier jetzt noch der Kommunismus herrschen würde, können wir einpacken gehen.
Pippi_Langstrumpf Wed, 23 Feb 2011 13:19:20 -0000
Antwort löschenWenn ich einen Tumor hätte, würde ich ihn nicht Marla nennen...
Yster Sun, 06 Mar 2011 21:00:46 -0000
Antwort löschenUnd ich mag die Farbe Blau.
Pippi_Langstrumpf Mon, 07 Mar 2011 12:15:23 -0000
Antwort löschenDas nennt man Rollenwechsel. Der Film geht nahtlos weiter und die Zuschauer merken nicht das geringste.
Yster Tue, 08 Mar 2011 14:32:32 -0000
Antwort löschenGrün ist auch toll. ;)
Pippi_Langstrumpf Tue, 08 Mar 2011 19:20:55 -0000
Antwort löschenIch deute dies als Kompliment, denn meine Haut ist grün. ;)
Shorty06 Wed, 09 Mar 2011 08:22:47 -0000
Antwort löschenLeute, ihr müsst gleiten =)
Pippi_Langstrumpf Wed, 09 Mar 2011 14:29:19 -0000
Antwort löschenJa. Und wir sollten jetzt nicht mehr über den Fight Club reden. So lautet die 1. und 2. Regel.
Brentano Wed, 07 Sep 2011 15:21:29 -0000
Antwort löschenVViele Leute haben einfach nur kindliche Angst vor dem sogn. "Kommunismus", die ihnen als unmündige Wesen und ohne sie entsprechend aufzuklären, eingetrichert worden ist.
Nirgendwo in westlichen Schulen wird erklärt, worauf der angeblch heilsame, aber zerstörerischen Kapitalismus in seiner verschärften Form wirklich basiert, real auf Ausbeutung aller Ressourcen im Menschen und außerhalb und das angeblicher "Kommunismus" in der sowjetischen Form keine Befreiung der Menschen war, dank ähnlich verwaltender unfreier Strukturen wie im Westen, sondern ebensolcher Kapitalismus in "Rot".
Schon erstaunlich, wie Menschen eine befreitere und kommunitäre, gemeinschaftlichere Haltung, wie sie der Kommunismus und Sozialismus anbietet, dermaßen offensiv gegen ihrer eigene Vorteil darin, abtrainiert worden ist.
Aber sicher: irgendwer muss in diesem, unserem System ja die Drecksarbeit machen und die Eliten füttern und versorgen, dazu bedarf es auch eines Minimums an verfälschender Ideologien.
Und sicher, im Kommunismus ist jeder mitverantwortlicher und darf dadurch auch in entsprechender Gegenleistung mehr partizipieren und sich einbringen, Mühsal auch, aber zum eigenen und nicht zum entfremdeten Nutzen der Oberen und Herrscher, deren Gewinn dabei stetig steigt während der eigene Nutzen entsprechend nur sinkt und jegliche Tätigkeit und sogar Muße nur dazu dient, die wenigen Herrscher immer weiter zu bereichern und verdienen zu lassen
marcel.geitner Thu, 22 Nov 2012 14:17:07 -0000
Antwort löschenWie schon Homer Simpson sagte :
"Theoretisch ist der Kommunismus gut"
Simpel und zutreffend. Aber schwierig in der Ausführung.
Trifft den Kern von FightClub.
Brentano Thu, 22 Nov 2012 19:02:40 -0000
Antwort löschenalles ist schwierig auch andauernd neuere, Debilitäts-fördernde deutsche, effizientere Automobile zu bauen, mit denen bis zur Belanglosigkeit auf deutschen Autobahen hin und her gerast wird, Wenn der Nutzen in einer humanoid ausgerichteten Gesellschaft nicht darauf gelenkt wird, an der geistigen und spirituellen Vervollkómmung der daran (auch demokratisch) partizipierenden Wesen zu arbeiten, sondern nur darauf geachtete wird, materielle Ressourcen blind zusammen zu raffen und so weit abzugrasen, bis alle in toter, aufgetürmte Materie anzutreffen sind /siehe die Megastädte und andere Halden, dann ist das "sicher" ein ganz anderer Ansatz der damit brachial verfolgt wird, ..
Sozial-verträgliches Miteinander ist möglich, aber wenn viele auch Technokraten, die schon halb zu Roboetrn mutiert sind, meinen, sich wie vordergründig vermutete Steinzeit- und andre Höhlenmenschen dumpf auszuleben, ist es trotz Schulen und anderer Erziehung zum Besseren (Aufklärung) sicher schwierig, (eben auch für jene da ihnen konstruktive nicht effiziente Phantasie abtrainiert worden ist) etwas grundsätzlicheres an diesem einseitg verwertenden Lebenszusammenhang zu verändern, ..etwa
Besonders da sie über reale Strukturzusammenhänge und Wirtschaftsorganisation auch in alternativer Form, kaum unterrichtet und entsprechend offen informiert werden,
morlock Fri, 23 Nov 2012 10:30:13 -0000
Antwort löschenDanke, dass du uns den Weg zur spirituellen Vervollkommnung zeigst.
Erleuchte uns.
Wir armen, dummen, marterialistischen Höhlenmenschen.
Brentano Fri, 23 Nov 2012 18:47:31 -0000
Antwort löschenschön zu sehen das Bildungsabsicht in Deutschland anscheinend hohle Gerede ist und war, und bleiben wird, manche sind halt besser bedient wenn sie nur funktionieren dürfen, viel Spass noch dabei
morlock Sat, 24 Nov 2012 12:07:46 -0000
Antwort löschenDu meinst, so hohles Gerede wie "spirituelle Vervollkommnung?"
Genau das esoterische Dummgeschwätz, mit dem man geistig benachteiligte, leicht beeinflußbare Subjekte leicht manipulieren kann.
Hebe dir das für deinen nächsten Feng Shui-Kursus auf.
Brentano Sat, 24 Nov 2012 15:25:07 -0000
Antwort löschen"Dummgeschwätz" ist das für< Leute sicherlich, die wie kleine manipulierte Automaten "stolz" in ihrer Zwangsarbeit funktionieren dürfen, neben Konsum und TV, Urlaub und Autoputzen. Sie keine Zeit mehr haben, denken zu lernen und daher in ihrer blinden Wut alles verdammen und zerschlagen, was höhere und geistige Werte betrifft, die sie weder sehen noch an-erkennen können,?
Eine Haltung, die auch schon 1938 und früher in Deutschland jubelnden Zuspruch der Massen gefunden hatte, bei Bücher Verbrennungen und Verfolgung anderer,"noch denkender" ausgelebt werden durfte, sicherlich ....
Darum ist Deutschland auch eine kulturelle Wüste geblieben, weil die meisten echten Kulturträger (wie auch damalige Friedensnobelpreisträger) im faschistischen Regime ermordet, verhöhnt und vertrieben worden sind und danach nur noch wenige zurückkehrten und ähnliche Igrnoranz ist bis heute durchgängig an der Geisteshaltung der frei verfügbaren Massen-Menschen immer noch gut erkennbar ...
In diesem Menschenpark gibt es fast nur gröhlende, gefütterte und mit ein paar Markenkleidern ausstaffierte Menchenaffen, ....die meisten sind auch schon gut dabei , die Sprache als Audrucksmittel zu verlernen, (gut an vielen Schulen zu beobachten, da Geld eher für dumme Blech-Autos ausgegeben wird , als es in Bildung zu inmvestieren)
Brentano Sat, 24 Nov 2012 15:26:23 -0000
Antwort löschen"Dummgeschwätz" ist das für< Leute sicherlich, die wie kleine manipulierte Automaten "stolz" in ihrer Zwangsarbeit funktionieren dürfen, neben Konsum und TV, Urlaub und Autoputzen keine Zeit mehr haben, denken zu lernen und daher in ihrer blinden Wut alles verdammen und zerschlagen, was höhere und geistige Werte betrifft, die sie weder sehen noch erkennen können,?
Eine Haltung, die auch schon 1938 und früher in Deutschland jubelnden Zuspruch der Massen gefunden hatte, bei Bücher Verbrennungen und Verfolgung anderer,"noch denkender" ausgelebt werden durfte, sicherlich ....
Darum ist Deutschland auch eine kulturelle Wüste geblieben, weil die meisten echten Kulturträger (wie auch damalige Friedensnobelpreisträger) im faschistischen Regime ermordet verhöhnt und vertrieben worden sind und danach nur noch wenige zurückkehrten und ähnliche Igrnoranz ist bis heute durchgängig an der Geisteshaltung der frei verfügbaren Massen-Menschen immer noch gut erkennbar ...
In diesem Menschenpark gibt es fast nur gröhlende, gefütterte und mit ein paar Markenkleidern ausstaffierte Menschenaffen, ....die meisten sind auch schon dgut abei ,die Sprache als Audrucksmittel wieder zu verlernen, (gut an vielen Schulen zu beobachten, da Geld eher für dumme Blech-Autos ausgegeben wird, als es in Bildung zu inmvestieren)
atilla Thu, 21 Mar 2013 22:19:59 -0000
Antwort löschen100 Millionen Tote (undzwar durch den eigenen(!!!!) Staat getötet) durch Kommunismus im 20.Jahrhundert und es gibt genug Hirnamputierte die da im 21. Jahrhundert immer noch in dieses finstere Grauen zurück wollen???????????????
Am besten noch ne Mauer drum bauen samt Schießbefehl für "ideologisch nicht gefestigte Personen".
Die einzigen Staaten die ihre Bevölkerung im Land gefangen halten wie Gefangene Sklaven waren alle sozialistische Diktaturen (zynischerweise meist mit dem Namen "demokratische republik" euphemisiert).
"Aber er wurde ja immer falsch angewendet der Sozialismus/Kommunismus" Dieser Einwand ist sinnlos, denn dutzende gescheiterte Kommunismusstaaten sind ein empirischer Beweis dafür, dass die Theorie des Sozialismus falzifiziert wurde, diese Theorie ist null und nichtig, widerlegt; es ist unmöglich diese widerlegte Theorie anzuwenden es endet zwangsläufig im Disaster und das ist ein Naturgesetz, weil es gegen die Natur des Menschen ist!
Die Sowjetunion hat sich aufgelöst und damit der Kommunismus gescheitert es gibt nur noch lebende Fossile wie die längst kapitalistisch gewordene "Volksrepublik" China mit 1,3 Milliarden Sklaven und Kuba mit seinen Insassen, die das Land nicht verlassen dürfen, sowie das seltsame Land mit dem Stern auf der Flagge.. Dieser Stern ist also für Kommunisten der "strahlende Star" unter den Nationen (Nordkorea, die Atommacht in der Mann vor wenigen Jahren noch den kommunistischen Diktator (welche Ironie) tatsächlich als GOTT angebetet hat! Der Stern dieses Superkommunistenstaates Nordkorea leuchtet auch deshalb so hell weil nachts kein Geld für Beleuchtung da ist.
Wie bei Google earth ersichtlich, handelt es sich bei dieser Ausgeburt von Hölle von einem Staat um "das finsterste Land der Welt"-
Und in diese Finsternis wollen diese Leute hin?
Es gab schon so viele Versuche dieses gescheiterte System einzuführen, jedesmal endete es in Massenmord oder zumindest in absolute Massensklaverei (Nordkoreaner und Chinesen sind nichts anderes als Sklaven ihrer Kommunisten-Regierung), und diese hirnlosen Opfer wollen mit demselben Leeren Kopf gegen dieselbe Wand gegen dieselbe Berliner Mauer rennen.
ZUM MITSCHREIBEN FÜR GEISTESKRANKE DIE ES NOCH NICHT MITGEKRIEGT HABEN KOMMUNISMUS IST AUF GANZER EBENE AUF ALLEN KONTINENTEN UND IN ALLEN AUSPRÄGUNGEN AUF GANZER LINIE GESCHEITERT UND GESCHEITERT UND WIEDER GESCHEITERT; ES FUNK TIO NIERT NICHT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich kann nicht soviel essen wie ich kotzen möchte auf diese ewig gestrigen Kommunisten!
Brentano Fri, 22 Mar 2013 13:48:47 -0000
Antwort löschenHallo Attila danke für diesen verwegenen Kommentar!
habe darauf im anderen Film Blog geantwortet, aber nochmals Danke für dein Entgegenkommen, finde solche Texte wie deinen (den ich jetzt nicht zu sehr „bewerte“, etc.) äusserst hilfreich, um selber in meinen Gedanken, Thesen und Formulierungen weiter zu kommen und wie sagt der Soziologie Prof. Hartmann in ähnlichen Fällen
Wenn man/frau auf extremen Widerspruch stösst, heisst das auch, das für man/frau etwas dran ist an den vorher vorgebrachten Argumenten, wenn sie so ernsthaft stören und bekrittelt werden müssen, also sherzl. Dank und Gruß an die Hunnen!
atilla Sun, 24 Mar 2013 00:51:24 -0000
Antwort löschenDas hatte ich doch geschrieben, dass es ausversehen da gelandet ist. Keine Ahnung wo das war. Hoffe mal die Kommunismusdebatte wäre somit abgehandelt. Hatte sowieso nichts mit Fight Club zu tun gehabt.
Brentano Sun, 24 Mar 2013 09:24:46 -0000
Antwort löschenaber in den anderen Blog passt es oder dort auch nicht?
atilla Sun, 24 Mar 2013 16:52:36 -0000
Antwort löschenKeine Ahnung, wie gesagt ich weiß nicht wo es war.
Brentano Sun, 24 Mar 2013 22:14:43 -0000
Antwort löschen@attila
du kannst doch im andere Blog, wo es gepostet wurde, darauf, auf meine entsprechende Antowort dazu, antworten, oder?
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atilla Tue, 26 Mar 2013 00:39:57 -0000
Antwort löschen@brentano
bist du schwer vom Begriff? Zum dritten Mal : ich weiß nicht wo dieser andere "Blog" ist.
Brentano Tue, 26 Mar 2013 10:45:24 -0000
Antwort löschen@ Hunne Attila
Schön zu sehen, das du dir "treu" bleibst und ganz "Attila like" herumbrüllen musst!
Also eine Antowrt auf deinen kritischen Beitrag, den du auch hättst selber recherchieren können, iat in meinem Film -Blog über "Tetsuo" den japanischen Film über die Verwandlung eines Menschen in eine Maschine nachzulesen!
http://www.moviepilot.de/movies/tetsuo/comments/689793
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTechnisch brilliante Hütchenspielereien gaukeln mehr Tiefe vor, als der Film letztendlich hat. Formal sehenswert, mit diskussionswürdigen Thesen, die abseits der Küchenphilosophischen Allgemeinplätze schnell zerbröseln. Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. Revoluzzergefühle ejakulieren auf KleinFritzchen-Kapitalismuskritik gemischt mit einem Spritzer Faschismus und "Zurück zur Natur"-Verklärung. Dennoch in all seiner Zwiespältigkeit unbedingt sehenswert.
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten
Strikerth Thu, 13 Aug 2009 20:26:04 -0000
Antwort löschenBei ner 8 würde ich dir nen gefällt mir geben. Doch leider kann ich das nicht da du Matrix mit einer 6.5 auf die gleiche Ebene stellst wie dieses Meisterwerk. So mag es doch nicht die große Philosophie eines Aristoteles sein, doch muss man immer gleich die Ansprüche so hoch setzen? Ich kann jedesmal etwas neues entdecken in diesem Film etwas was ich vorher nicht verstanden habe. So ist die Message des Films radikal doch niemals wird so eine Message missverstanden werden.
Zerebrat Sun, 27 Dec 2009 03:40:21 -0000
Antwort löschenDer beste Film auf Erden.
Wer sagt, man sollte diesen Film kein zweites mal anschauen hat keine Ahnung, ehrlich vieles fällt einem erst beim mehrmaligen anschauen auf..
xlkmx Sun, 24 Jan 2010 17:48:27 -0000
Antwort löschenNa ja, beim zweiten Mal kennt man halt schon die krasse Wendung zum Ende hin. ;) Ich hab den Film nicht am Stück geguckt, sondern einmal abgebrochen, weil es zwischendurch etwas langgezogen wirkte, aber zum Ende hin und eben Angesprochenem, war ich richtig like 'whoa :o' ^^
Strikerth Thu, 04 Feb 2010 01:34:14 -0000
Antwort löschen"Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. "
ohh wie ich immer wieder bei diesem satz denke: dabei liegt er ja sowas von falsch!
Seth Gecko Sun, 28 Feb 2010 01:52:17 -0000
Antwort löschenIhre Kritik reduziert den Film auf seine gesellschaftskritischen und philosophischen Ansprüche, billigt zwar die "technisch brillianten(sic!) Hütchenspielereien", ignoriert diese technischen - und überhaupt alle anderen - Aspekte aber vollends in der Wertung.
Ein kurzer Blick auf ihr Profil zeigt auf: Filme wie Fluch der Karibik oder Stirb langsam, werden mit besseren Noten (8.0) bedacht, wobei diese jedoch nicht den Hauch eines philosophischen Einschlages haben. Gemein haben sie mit Fight Club nur den hervorragenden Spannungsbogen, mehr oder weniger die Action-Szenen, und das Plot-Thema.
Meines Erachtens haben Sie voll intellektuellen Übereifers sich erfreut, den philosophischen Ansatz eines Thrillers durschaut und dessen Belanglosigkeit aufgezeigt zu haben, wodurch Sie sich über den vielen - wohl wie Sie meinen, weniger intellektuell angesiedelten - Freunden dieses Filmes erhaben fühlen.
Ich empfehle Ihnen in Zukunft Filme nicht auf eine Komponente zu reduzieren, sondern diese komponentenweise mit anderen Filmen zu vergleichen und ihre Wertung zu Fight Club zu überdenken.
Schönen Tag
WHScSc Mon, 01 Mar 2010 15:19:43 -0000
Antwort löschenIch werde mich etwas unhöflicher ausdrücken; Batzman bewertet Starship Troopers 3 mit 7,5 Punkten und Fight Club mit 7. Wenn seine Kommentare stilistisch nicht auf einem solch angenehmen Niveau verfasst worden wären, würde ich ihn als Vollidioten in die unterste Schublade werfen und vergessen. Es besteht jedoch Hoffnung, dass er den Fight Club evtl. in einem nur leicht nüchternen oder nicht ganz munteren Zustand genießen durfte. Das würde den unvorteilhaften Vergleich dieses Meisterwerks mit dem Unterhaltungslückenstopfer von Starship Troopers erklären.
Abgesehen davon, dass ich sowieso jedem empfehle gute Werke mehrmals anzuschauen, bevor man einen Urteil über diese wagt, würde ich im Fall Batzman/Fight Club darauf bestehen.
Flibbo Sat, 17 Apr 2010 19:20:19 -0000
Antwort löschenHihi, schon ein bisschen geowned von Seth Geko. ABER: Bei der Kritik an der Filmkritik andere Bewertungen zum Vergleich heran zu ziehen ist ein müdes Argument und schlichtweg unfair. Zu dem Thema hat Batzman bei den F5 glaube ich schon mehrmals Stellung bezogen. Filme mit ganz unterschiedlichem Niveau haben auch ganz unterschiedlich enge Grenzen. Ein Film auf niedrigerem Niveau, der seine geringen Mittel voll ausspielt, kann also gleich bewertet werden, wie ein "größerer" Film, der nach Empfinden des Zuschauers unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Graf Krolock Thu, 27 May 2010 18:44:46 -0000
Antwort löschenNaja, wenn man Starship Troopers 3 besser bewertet als Fightclub, dann stimmt da meiner Meinung auch was nicht. Also Vollidiot sollte man denjenigen mit anderer Meinung aber auch nicht bezeichnen. Immerhin ist es wie mit Gourmetrestaurants und McDonalds: Über Geschmack lässt sich nicht viel streiten. Habt Euch lieb und beurteilt die Filme, nicht die Leute. ;-)
Redapple Sun, 30 May 2010 12:20:16 -0000
Antwort löschenSehr treffend geschrieben. I couldn't agree more ;)
Shorty06 Fri, 11 Jun 2010 22:50:39 -0000
Antwort löschenBatzman, mir ist schon häufig beideinen Kommentaren aufgefallen, dass du einen beschissenen Filmgeschmack hast und immer versuchst allgemein sehr gut aufgenommene Filme schlecht zu schreiben. Ich mag euren Blog, aber deine Meinungen sucken größtenteils.
RaekOne Fri, 16 Jul 2010 21:28:09 -0000
Antwort löschenSeth Gecko bringt es auf den Punkt.
The-Orange-Guy Thu, 05 Aug 2010 13:46:11 -0000
Antwort löschenMeinungsfreiheit? Was ist schon dabei wenn man Starship Troopers besser bewertet als Fight Club?
Erpelente92 Sat, 04 Sep 2010 22:55:08 -0000
Antwort löschenAlso, ich habe Batzman, vor allem bei Horrorfilmen, als sehr zuverlässigen Kritiker kennen gelernt.
Allerdings kann ich hier nicht mit ihm übereinstimmen. Wie schon vorher gesagt, denke auch ich, er sollte sich den Film noch 2-3 mal anschauen und erst danach ein Urteil fällen.
Dieser Film ist, meiner Meinung nach, der Beste, der jemals gedreht wurde. Nicht nur die erstklassige Besetzung bringt ihn ganz weit nach vorne, sondern auch die kritischen Ansichten und das Reizen der eigenen Bedürfnisse nach Freiheit und Unabhängigkeit, lassen ihn sehr gut aussehen. Eine so durchdachte Geschichte findet man höchstens in der "Hannibal"-Reihe wieder.
In gewisser Weise ein Plus für Batzman, aber auch ein dickes Minus für die Bezeichung des Films als ,,Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird."
Von Ihnen hätte ich, aufgrund ihrer mir bisher bekannten aufgeschlossenen Ansichtsweise, mehr erwartet.
Gruß, die Ente.
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Ollivander89 Sat, 11 Jun 2011 23:16:44 -0000
Antwort löschenRespekt??! Soll man den Film etwa 2 Punkte höher bewerten, nur weil David Fincher im Abspann steht?^^
sebastianxxx Fri, 15 Feb 2013 17:27:46 -0000
Antwort löschenoh hallo ich mag die Formulierungen von Batzman :-) wirklich gut ... weil ich auch glaube dass dieser Film im Grunde pure Augenwischerei betreibt - nämlich der aller infamsten Sorte ... alles ist nur eine einzige chice dekadente Pose und natürlich (wer sonst) trohnt Brad Pitt als trainiertes Lustobjekt mitten mang ... Hollywood oder was man dafür hält, stellt sich pathetisch an die Spitze der "Revolution" - nämlich quer davor :-)) making a Bock out of the Gardener
Kommentare (511) — Film: Fight Club
Trainman Sat, 18 May 2013 10:39:27 -0000
Kommentar löschenF aszinierend
I ronisch
G ewalttätig
H eroisch
T otalitär
C harismatisch
L ebensverachtend
U nvorhersehbar
B lasphemisch
Ein hochphilosophisches Fanal, eine Sprengladung in jeder Säule der Zivilisation. Düster, zynisch und gleichsam lockerflockig-lustig stellt Fight Club dafür als Ersatz knallharte Thesen in den Raum, die die Entfremdung des Menschen von seiner Natur entlarven und seine innerste, stillgelegte Archaik stimulieren. Ob der Film gegen Ende hin als Warnung zu interpretieren ist, mag man bezweifeln können, deutlich genug geht das meiner Meinung nach nicht hervor. Deutlich genug hingegen geht die Ablehnung der gemeinhin verhassten, modernen Gesellschaft hervor, einer der wohl stärksten Gründe, warum Fight Club so beliebt ist.
Story 10
Realitätsnähe/Logik 8
Musik 10
Darsteller 10
Message 10
Dialoge 10
Optik 10
Vor allem am Ende ist für "Realitätsnähe/Logik" bei aller Liebe und bei weitem keine 10 mehr möglich. Leider. Rechnerisch eine 9,5 , aber Fight Club ist was er ist: Lieblingsfilm. Ich hab ihn und er hat mich.
P.S.: die rote Lederjacke gibts bei soulrevolver.. ;-)
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RagingBull41 Sun, 12 May 2013 09:47:58 -0000
Kommentar löschenVorsicht enthält Spoler! Hmm was soll man zu dem Film sagen ? Also erstmal das positive: Es gab schon relativ viele Action szenen bzw. Kämpfe die alle sehr cool waren aber seinem Namen wird der Film dann doch nicht gerecht. Ich meine bei einem Film der Fight Club heißt, kann man doch ein bisschen mehr erwarten als ein paar Minuten Kampfszenen oder ? Der Film wird seinem Namen also keinesfalls gerecht. Die Story an sich ist auch gar keine wirkliche Story. Wir haben einen Erzähler, der sich irgendwie am leid anderer aufzugeilen scheint und dann halt Tailor Durden trifft mit dem er den Fight club gründet, in dem männer gegeneinander kämpfen können. Und am Ende kommt dann irgendwie raus das der Erzähler Jack und Tailor ein und die selbe Person sind. Also Jack ist schizophren. Fands halt mittelmäßig. Die Kämpfe waren an sich cool und auch ein paar andere Szenen aber insgesamt einfach zu lang und der Titel hält nicht was er verspricht und letzendlich auch was man sehen will: Blutige Kämpfe oder zumindest eine klare Story die nicht so unverständlich ist.
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Demine Sun, 12 May 2013 11:41:27 -0000
Antwort löschenautsch
RagingBull41 Sun, 12 May 2013 11:42:58 -0000
Antwort löschenJap genau das hab ich nach dem Film auch gedacht...
Demine Sun, 12 May 2013 11:43:39 -0000
Antwort löschenbezog sich jetzt eher weniger auf den Film...
RagingBull41 Sun, 12 May 2013 11:44:31 -0000
Antwort löschenSondern ?
Deadlock1234 Sun, 12 May 2013 11:49:47 -0000
Antwort löschenauf deine Kritik
RagingBull41 Sun, 12 May 2013 11:51:27 -0000
Antwort löschenAhja und was bitte ist an der verkehrt? Würde dem Film fast noch schlechter bewerten. Ist echt ne Frechheit einem Film sonen irreführenden Titel zu geben.
Oskar86 Sun, 12 May 2013 12:31:10 -0000
Antwort löschenDafür passt dein Name wenigstens ganz gut zu dir ^^
El Mariachi Tue, 14 May 2013 12:06:24 -0000
Antwort löschenMega Autsch! Wenn du Action-Szenen magst guck Transformers^^
whitywhite Tue, 14 May 2013 22:23:01 -0000
Antwort löschen??? hmmm was soll man zu ragingBull41 sagen ? blabla blablabla blabla...bla.
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-07- Wed, 15 May 2013 18:59:46 -0000
Antwort löschenohgott .. geh weiter auf youtube kommentare schreiben aber bitte nicht hier..
Wie sollte ein film heißen, dessen hauptmerkmal nunmal ein Fight club ist?
Gesellschaftskritischer-Boxer-Bombenbau-Gespaltenepersöhnlichkeits-dingens bumens? ..
Oskar86 Fri, 17 May 2013 09:59:37 -0000
Antwort löschenAlso nehmen wir mal an RagingBull41 findet eine Muschel und hofft auf eine Perle darin, entdeckt dann aber einen Diamanten, würde er dann auch rumheulen? Ich glaube schon!
timmoe Sun, 12 May 2013 08:01:28 -0000
Kommentar löschenFight Club ist das Paradebeispiel für eine geschickte Inszenierung. Der Plot-Twist ist die logische Konsequenz der Entwicklung dieser hervorragenden Geschichte und wenn man sich als Zuschauer auf die Details einlässt. die eigentlich fast jede Szene preisgibt, merkt man, wie stimmig und durchdacht dieses Werk ist. Einer der wenigen Filme, bei dem wiederholtes Anschauen nicht nur Sinn macht, sondern auch belohnt wird.
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jacker Wed, 08 May 2013 13:33:05 -0000
Kommentar löschenAls ich heute morgen in meinem MALM-Bett erwachte, gemütlich und warm in meine DVALA-Bettwäsche eingeschmiegt, war wahrscheinlich noch alles in Ordnung. Schnell einen Fuß auf den flauschigen HAMPEN-Teppich gesetzt, die Puschen angezogen und ab ins Bad.
Dank meiner SKOGHALL-Badematte, mit der ich vor kurzem das rutschige MOLGER-Holzbodengitter ersetzt habe, bekam ich keine kalten Füße, als ich den SALTGRUND-Duschvorhang beiseite schob um unter das heiße Wasser zu hüpfen. Mist, kein Duschgel mehr da! Zum Glück war noch eine Flasche im HEMNES-Regal gelagert. Wozu hat man auch das ganze Aufbewahrungssystem angeschafft (abseits davon, dass die Farbe einfach gut zu meinem Charakter passt?)?
Schnell mit dem großen, roten FRÄJEN-Badetuch abgetrocknet, vor dem LILLANGEN-Spiegel (der einfach perfekt zum HEMNES-Regal passt) die Haare in Form gebracht, Zähne geputzt und da war sie schon die Zeitnot.
Einen Augenblick später - im Fluge vor dem PAX-Kleiderschrank mit den schönen AULI-Milchglastüren eingefunden - stehe ich vor der Frage: Welche T-Shirt-Farbe definiert mich heute am besten? In welcher 'mood' bin ich?
Rot? Bin ich so kraftvoll und energiegeladen?
Blau? Fühle ich mich trist, erschöpft?
Grün? Brauche ich Ruhe und Gleichgewicht?
Keine Wissenschaft draus machen, es ist Frühling, ich nehme Grün!
In meiner FAKTUM-Küche (mit den edlen ABSTRAKT-Hochglanzfronten) wartet schon das Müsli in meinem tiefen, himmelblauen FORSLA-Teller (und dabei wollte ich doch eigentlich die violette FÄRGRIK-Schüssel) auf dem BJÖRKUDDEN-Tisch. Verdammt - die Zeit - ich muss schon stopfen. Und das mit dem DRAGON-Besteck.. Ich hätte das DATA nehmen sollen, der Löffel wäre jetzt größer.
Fertig. Aktenkoffer schnappen. Ab zur Arbeit - schweren Mutes die perfekte Wohnung hinter mir lassen.
- - - - -
Das war heute morgen, jetzt ist es 15.30. Warum schreibe ich das alles?
Weil ich mich nicht gut fühle. Ich bin gerade hochgeschreckt, die letzten 4Stunden sind weg. Ausgelöscht in meiner Erinnerung! Was habe ich getan in der Zeit? War ich hier? Körperlich da? Geistig?
Ich weiß es nicht und nun sorge ich mich. Alles verschwommen und Schemenhaft, wie in einem Traum. Ich sorge mich um meinen Zustand, um meinen Schlaf und vor allem um meine Wohnung. (Ich bin jack(er)'s steinige Galle).
Denn auf meinem letzten Flug - für meinen Job (den ich hasse) musste ich fliegen - habe ich eine seltsame Bekanntschaft gemacht. Seitdem habe ich komische Gedanken. Und ich kann nicht sagen warum, aber mich beschleicht die Ahnung, dass heute Abend alles anders sein wird. Dass dort wo meine perfekte Wohnung war - die ich liebe, die ich vergöttere, die ICH ist (und ich SIE) - nur noch ein rauchender Schlot sein wird. (ich bin jack(er)'s kalter Schweiß). Ausgelöscht. Alles. Von meinem persönlichen Tyler Durden.
Und ich werde alles verloren haben..
(Und plötzlich die Freiheit haben alles zu tun!)
(ich bin jack(er)'s pumpendes Adrenalin)
Vielleicht wird auch alles wie immer sein?
Ich werde es sehen.
Zumindest war das grüne T-Shirt richtig, ich glaube ich muss ins Gleichgewicht kommen! (ich bin jack(er)'s taumelnder Statolith)
Solange ich keine Gewissheit ahbe, zählt die Etiquette. Also:
'Wenn ich vorbeigehe. Wende ich ihnen den Arsch, oder den Schritt zu?'
Und bitte, niemand spricht über das hier!
(Regel 2: niemand spricht...)
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FumerTue Wed, 08 May 2013 17:33:05 -0000
Antwort löschenWitzig ist auch, dass Starbucks und IKEA fürs Product Placement gezahlt haben.
jacker Wed, 08 May 2013 21:10:41 -0000
Antwort löschenMuahahaha!
Bezahlt dafür, dass gegen euch Stimmung gemacht wird :D
Macht kaputt, was euch kaputt macht! (Euch selbst)
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TheDrPepperPower Fri, 10 May 2013 00:31:30 -0000
Antwort löschenSchlechte Werbung ist besser als gar keine ;-)
FumerTue Sat, 11 May 2013 12:33:54 -0000
Antwort löschenMeines Wissens lief es so ab, dass David Fincher vom Studio mehr oder weniger dazu genötigt wurde, die Marken zu platzieren, obwohl er das nicht gewollt hatte. Also hat er sie eben eher unrühmlich dargestellt. Wobei IKEA irgendwie ja sowieso "vorkommen" hätte müssen, nachdem die ganzen Möbel im Buch von Chuck Palahniuk ja auch schon erwähnt worden sind.
Timo82 Sun, 28 Apr 2013 04:40:39 -0000
Kommentar löschenFight Club gehört zu den Filmen, die ich mir nur alle paar Jahre ansehe. Wer ihn gesehen hat, weiß vielleicht warum ich das so handhabe. Für die die ihn noch sehen wollen, das erste Mal ist unvergesslich. ("Das ist kein Sex, das ist Sportficken.") Doch nun habe ich ihn mal wieder gesichtet und muss sagen: Aus einer 9 wurde eine 10. Aus Begeisterung wurde Liebe. ("Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben , dass wir alle einmal Millionäre werden, Filmgötter oder Rockstar - werden wir aber nicht und das wird uns langsam klar und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.")
Der Film ist unglaublich unkonventionell und mit Abstand Finchers Bester. Musik, Handlung und selbst Meat Love wissen zu überzeugen. Die Dia- und Monologe gehören zum Besten der Filmgeschichte. ("Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.") Dazu die kleinen Spielerein des Regisseurs, wie er seine technischen Möglichkeiten nutzt um den Inhalt auch optisch auf Zelluloid zu bringen ist sicher einzigartig.
Wer Fight Club guckt kommt davon nicht los und wird am Ende euphorisiert zurück gelassen. "Der Fight Club. Das war Tylers und mein Geschenk. Unser Geschenk an die Welt." - Fight Club, das ist Chuck Palahniuk (Autor des Buches) und David Finchers Geschenk an die Welt. Vielen Dank dafür.
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Martin Oberndorf Sun, 28 Apr 2013 06:29:46 -0000
Antwort löschenSchöne Würdigung von Finchers wunderbarem Film.
Nur Sieben übertrifft ihn noch würd ich sagen.
Timo82 Mon, 29 Apr 2013 08:21:40 -0000
Antwort löschenDanke. Es sind sicher nur Nuancen zwischen Sieben und Fight Club. Beide Filme haben eine starke Atmosphäre, beide Filme haben einen starken Brad Pitt. Mir persönlich gefällt Fight Club einen Tick besser, aber wirklich nur einen tick.
Hfonda15 Fri, 17 May 2013 15:34:12 -0000
Antwort löschenSehr guter Film, genau wie dein Kommentar Timo :D
Werd den vor ner Bewertung nochmal gucken aber das Ende von Seven war einfach eines der BESTEN in der ganzen Filmhistorie, da kam der große Knall am Ende von Fight Club nicht ganz ran ;)
alex023 Fri, 17 May 2013 16:54:09 -0000
Antwort löschenEy, Leute: Fight Club > Se7en. Bitte.
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Timo82 Fri, 17 May 2013 17:11:52 -0000
Antwort löschenWie gesagt, beide Filme sind großartig. Vielleicht sehe ich sogar Fight Club vorn, da die letzte Sichtung nicht so lange her ist. Vielleicht muss ich einfach mal beide Film hintereinander sehen um entscheiden zu können, welcher der bessere ist. Oder vielleicht muss man das gar nicht, da einfach beide wirklich großartig sind!
alex023 Fri, 17 May 2013 23:05:54 -0000
Antwort löschenAber du hast doch FC als Lieblingsfilm und 7 nicht? Da sollte es doch einfach sein...
doktormovie Wed, 24 Apr 2013 18:40:01 -0000
Kommentar löschenUnd ich dachte nichts könnte "Pulp Fiction" toppen.
Gänsehaut pur!!!
Der Film ist clever,lustig,spannend,brutal,einfach genial!
Es ist echt schwer Worte zufassen!
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SDMF Sat, 20 Apr 2013 20:33:36 -0000
Kommentar löschenZwar kein Kommerziell erfolgreicher Film aber einer der Besten! Ist in einer Liga mit Die Verurteilten!
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Dady Sat, 20 Apr 2013 16:46:57 -0000
Kommentar löschenEndlich ist es soweit noch meiner schätzungsweise 20. Sichtung komme ich dazu dieses Meisterwerk zu bewerten. Den Fight Club ist einfach nur der Knaller. David Fincher sein bestes Werk wird zurecht als Kultfilm bezeichnet. Weil seine Story, die Wahl der Darsteller ist einfach nur perfekt. Alles passt würd ich sagen. Schon allein Edward Norton und Brad Pitt passen einfach in ihre Rollen...beide waren wohl selten besser. Allein Norton´s Darstellung als unter Schlaflosigkeit leidender Rückrufkoordinator eines Autoherrstellers ist einzigartig. Dazu kommt noch Helena Bonham Carter die genauso wie Norton auch ein Simulant ist und aus nicht erklärlichen Gründen auch in Selbsthilfegruppen geht. Dann die ganze Story die hat mich einfach nur umgehauen. Auch wenn sie vielleicht auch erst nach dem 2. mal anschauen richtig zu verstehen ist.
Dieser Film hat zurecht von mir 10 Punkte bekommen und hat mit Sicherheit diese hohe Bewertung verdient!!
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fuerchtegott Sat, 20 Apr 2013 18:35:39 -0000
Antwort löschenWo Dady Recht hat, hat er Recht!:D
andaction94 Sun, 14 Apr 2013 19:23:56 -0000
Kommentar löschenSieht man sich den Trailer oder Fotos aus Fight Club an, so denkt man, es würde sich hier um eine relativ 'normale' Story handeln: Der Hauptcharakter kann nicht schlafen, kommt mit seinem Leben nicht klar, lernt einen Freund kennen, dieser stellt sein Leben auf den Kopf, woraufhin das Leben der Hauptfigur wieder besser ist. Ohne viel zu spoilern muss man sagen, dass gerade dieser Punkt eine der Stärken von Fight Club ist. Es ist einfach nicht das, was man erwartet ... und zwar auf eine positive Art.
Zu Anfang kann man sich mit dem unbenannten Ich - Erzähler (Edward Norton) keineswegs indentifizieren. Doch sobald er den "Drahtzieher" der Handlung, Tyler Durden (Brad Pitt), kennen lernt, ändert sich das. Man denkt: Warum kann ich nicht einfach so von gesellschaftlichen Werten u.Ä. loslassen, wie Tyler Durden? Ich sollte mich auch mal so locker machen, wie der Erzähler es sollte.
Und wenn es einen Aspekt gibt, der einen Film sicher ausgezeichnet macht, dann ist es der, dass der Streifen einen zum nachdenken verleitet und haften bleibt. Gerade dies ist eine Stärke von Fight Club.
In David Finchers Film kommen aber auch Witz, gute Dialoge und schauspielerisches Können (v.a. bei Brad Pitt) ebenso wenig zu kurz, wie Gewalt und Lebensweisheiten. Letztere appellieren auch an den Menschen selbst, zu verstehen, wer er ist: "Du bist nicht das Geld auf deinem Konto!" Zu den Filmzitaten und Lebensweisheiten ist zu sagen, dass ich glaube ich selten eine so große Vielzahl an guten Sprüchen in einem Film gesehen habe. Was das angeht, wird man nicht enttäuscht.
Was aber bereits an dem genannten Aspekt zu erkennen war, dass der Film einen selbst nachdem er zuende ist noch beschäftigt, ist, dass Fight Clubs größte Stärke in dem originellen Drehbuch steckt, welches von David Fincher wirklich gelungen umgesetzt wurde.
Alles in allem ein ausgezeichneter Film mit Abwechslung von den bereits 100 mal in verschiedenen Varianten gesehenen Filmhandlungen und mit genialen Filmzitaten, sowie einem Brad Pitt in Höchstleistung.
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GlenLantz Sat, 13 Apr 2013 23:02:39 -0000
Kommentar löschenDer Favorit meiner Favoriten.
Ein Meisterwerk schlechthin.
"Ich bin Jacks ungehemmte Faszination."
Ich denke, von Ikea bleib ich wohl in Zukunft fern...
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PureChris Wed, 10 Apr 2013 16:13:43 -0000
Kommentar löschensehr guter film! ich hab den film ohne trailer und beschreibung geguckt. einfach drauf los nur weil dieser so gute bewertungen hatte :D ich dachte immer das wäre so ein normaler boxfilm mit trainer und sowas, aber dann kam was ganz anderes... der film war durchgehend fesselnd. das kenne ich nicht von vielen filmen. Daumen hoch!
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fabian.engelhardt.142 Sat, 06 Apr 2013 23:21:43 -0000
Kommentar löschenMit Fight Club ist wohl der bis dato beste dem Kapitalismus kritisch gegenüberstehende Film produziert worden. Der Namenlose Protagonist ist zurecht Namenlos um zu vermitteln dass dieser Mensch jeden normalen Durchschnittsbürger darstellen soll dessen Leben nur aus Konsum sowie kräftezehrender Arbeit besteht und dessen Lebenssinn nicht weiter geht als brav der Maschinerie des Systems zu taugen und sich dieser zu fügen. Somit ist Fight Club ideales Videomaterial um Leuten die bisher kein Bewusstsein für die Fehler des Sytems hatten
die Augen zu öffnen. Noch darüber hinaus zeigt der Film aber auch wie fatal es ist wenn eine radikale Wut gegenüber dem System in radikalen Taten geäußert wird die das Antimenschliche ,welches man eigentlich zu bekämpfen versucht, nicht eindämmt sondern nur noch mehr fördert.
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Julian F. Wed, 03 Apr 2013 19:18:02 -0000
Kommentar löschenEin handwerklich exzellenter und interessanter Film, dessen inhaltliche Anregungskraft bei Betrachtung der Fanbase offenkundig wird, die die Rhetorik des 2. Hauptprotagonisten komplett verinnerlicht hat und nun ihre Möbelhändler oder das Massen-Fernsehen als Instrumente der Unterdrückung entlarven konnte. Sollte der Film so einseitig diese Botschaft propagiert haben, hätte ich ihn missverstanden, da er mir durchaus eine distanzierte Perspektive bot und sich von den Paranoia selbst nicht zum puren Propagandafilm machen ließ.
Ein echter Macho-Porn für ein spätpubertäres Publikum - aber gut ist er.
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Dohume Tue, 02 Apr 2013 14:39:28 -0000
Kommentar löschenGrandioser Film.
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NWO@Movie Wed, 03 Apr 2013 04:36:48 -0000
Antwort löschenEtwas überschätzt.
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Binturong Wed, 03 Apr 2013 16:48:29 -0000
Antwort löschenNein
Jek-Hyde Fri, 05 Apr 2013 15:42:58 -0000
Antwort löschenIch finde dien Kommentar ist zu lang XD
Casinorbi Tue, 02 Apr 2013 08:58:58 -0000
Kommentar löschenMan schaltet den Fernseher ein, "Fight Club" läuft und es heißt:"Alles klar für die Evakuierung der Seele."
Die Stimmung des Filmes macht sich im ganzen Zimmer so erdrückend breit, dass man die Luft, in der sie liegt, mit einer Schere zerschneiden könnte..
Zumindest bei mir ist das der Fall, was diesen Streifen zu einem meiner Lieblingsfilme macht. Edward Norton und Brad Pitt glänzen in ihren Rollen und die Filmzitate lassen mir jedes mal erneut das lyrische Wasser im Mund zusammenlaufen, welches die Saat der Begeisterung in mir verteilt. Ein absolutes Meisterwerk!
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philipp.endres.18 Mon, 01 Apr 2013 14:14:25 -0000
Kommentar löschenWenn man ihn dann zum zweiten, dritten oder zwanzigsten Mal schaut, merkt man eigentlich wie offensichtlich das ganze doch ist. Es wirkt wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Aber genau das ist das geniale daran. Beim der ersten Sichtung ist man nämlich noch völlig überfordert und mag überhaupt nicht glauben, was einem soeben präsentiert wurde.
Zur schauspielerischen Leistung muss man glaube ich nichts mehr hinzufügen - ganz großes Kino.
Ein Film für die Ewigkeit.
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BigGizzle Mon, 01 Apr 2013 00:41:26 -0000
Kommentar löschenEin Meisterwerk, jetzt schon in meinen Augen ein Klassiker.
Brad Pitt und Edward Norton in Ihren absoluten Paraderollen. Es stimmt einfach alles und das Ende ist wohl eines der besten der Filmgeschichte.
Was soll man hier noch großartig schreiben. Wer ihn noch nicht gesehen hat: Nichts mehr darüber lesen und direkt anschauen.
Wer ihn schon gesehen hat, ihr kennt die Regeln...
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Gracio Sat, 30 Mar 2013 08:03:45 -0000
Kommentar löschenMachen wir mal die 500. voll ;)
Klasse Film!
Am Anfang war er für mich sehr Verwirrend aber nach mehrfachten Sichten war dann aber auch alles klar & ist inzwischen zu einen meiner Lieblingsfilmen geworden!
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DTokarsky Fri, 22 Mar 2013 18:15:26 -0000
Kommentar löschenEin Film wie kein anderer. Mir fällt es wirklich schwer zu diesem Meisterwerk etwas zu schreiben und dann auch noch etwas was diesem Film einigermaßen gerecht wird aber ich werde es einmal probieren.
Fight Club. Wir haben hier einen namenlosen Protagonisten (Edward Norton) und allein schon die Tatsache das eben dieser namenlos ist, ist schlichtweg genial, wie so viele andere kleine Details in diesem Film. Denn eben weil Edward Norton namenlos ist, könnte jeder von uns seinen Platz einnehmen. Noch dazu ist er ein absoluter Durchschnittsmensch, der typische Bürger mit einem stinknormalen Bürojob der Hemd und Krawatte verlangt, mit einer Mietwohnung die vollgestopft ist mit Ikea Möbeln und sonstigem Zeug das man unbedingt braucht. Das zumindest vermittelt uns die Werbung. Aber wir sind weder unser Job noch das Geld auf unserem Konto und ganz sicher nicht das Auto das wir fahren. Wir sind ganz einfach Menschen die sich durch Werbung so manipulieren lassen, bis sie zu von konsumgetriebenen Zombies der Gesellschaft werden. Aber müssen wir den so sein ? Müssen wir so funktionieren wie der
Staat uns haben will? Und genau darum geht es in "Fight Club". Unser Protagonist, der Typ der sich mit Ikea Möbeln identifiziert und auf diverse Selbsthilfe Seminare geht um endlich wieder was zu fühlen bricht plötzlich aus. Er fällt total aus dem Muster und spielt plötzlich nicht mehr mit. Er hat es satt eine Figur auf einem Schachbrett zu sein und da passt es doch perfekt, als er plötzlich Tyler trifft, Tyler Durden. Aber ist das Zufall? Oder gehören die beiden einfach zusammen? Auf jeden Fall tut Tyler unserem namenlosen Erzähler gut. Endlich kann er einmal das machen was er will ohne sich dabei von irgendwem wie z.B. seinem Boss hindern zu lassen. Er lebt und plötzlich hat er hunderte von Anhängern die auch wieder leben wollen, die genug vom öden Alltag haben, diesem vorbestimmten Leben mit diesen vorbestimmten Werten. Wir sind schließlich keine Marionetten aber viele von uns wollen scheinbar welche sein. Denn es ist ja so viel einfacher mit dem Strom zu schwimmen und alle Regeln zu befolgen. Aber wer legt eigentlich fest was richtig und was falsch ist? Warum ist es wichtig Schuhe von "Dolce & Gabbana" zu tragen, einen Porsche zu fahren, ein Haus zu haben und einen Job mit dem man das alles finanziert. Sind wir Menschen überhaupt dafür geschaffen so zu leben oder wird uns das alles nur vorgeschwindelt von Konzernen und dem Staat die an unserer Unwissenheit verdienen? Und wenn, wäre es möglich dem zu entfliehen? Ja. Allerdings würde dies bedeuten, das es zur Anarchie kommen müsste und davor haben die meisten Menschen noch zu große Angst also leben sie weiter in ihren Schubladen und reden sich ein, dass das alles schon seine Richtigkeit hat. Doch jeder von uns, auch diejenigen die nicht so wirken, die perfekt ans System Angepassten haben einen Tyler Durden in sich, den Wunsch etwas zu verändern, den Wunsch endlich sie selbst zu sein, den Wunsch auf Freiheit.
Dieser Film ist eine Offenbarung, faszinierend und erschreckend zugleich. Jeder wird nach Sichtung dieses Meisterwerks den Wunsch ja sogar den Drang haben etwas zu verändern aber im Endeffekt werden wir immer in unseren Schubladen bleiben, so wie der Staat uns haben will, angepasst und versklavt und die wenigen unter uns die diesen Mut aufbringen und versuchen etwas zu verändern ? Werden in den meisten Fällen wahrscheinlich untergehen, untergehen in der Masse, unterdrückt vom Staat aber manchmal, nur ganz selten gibt es einen Tyler Durden der wirklich etwas bewegt, der etwas schafft das selbst der Staat nicht unterdrücken kann. In diesem Fall sollten wir uns glücklich schätzen das es noch Menschen gibt die alles geben, die alles versuchen und nicht aufgeben. Hauptsache wir sind nicht diese Menschen, hauptsache wir müssen unsere mit Ikeamöbeln eingerichtete Wohnung nur dann verlassen wenn es wirklich notwendig ist, hauptsache wir müssen uns unsere manikürten und mit diversen Cremes eingeschmierten Hände nicht schmutzig machen, hauptsache der Designeranzug von "Armani" wird nicht dreckig beim versuch etwas zu ändern, hauptsache wir können unserem geregeltem Alltag weiterhin nachgehen, am Rechner sitzen, unsere Mails checken und weiterhin Kritiken auf MoviePilot verfassen.
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rockoholic Sat, 23 Mar 2013 03:07:10 -0000
Antwort löschenTypischer Kommentar eines 13jährigen zu Fight Club . Hätte damals von mir wahrscheinlich genauso geklungen . Aber als jemand der noch nie das war was als nützliches Mitglied der Gesellschaft gilt und mehr Sex ,Drugs , Rockn Roll als die meisten selbsternannten Rockstars hatte , soviel Exzess hatte das es mich nicht nur duch Gift , sondern auch durch die Begleiterscheinungen eines rechtfreien Raumes , du nennst es Anarchie , schon mehrmals fast das Leben gekostet hat bevor Ich langsam erwachsen geworden bin , kann dir sagen das du das in ein paar Jahren anders sehen wirst . Der rechtsfreie Raum existiert überall , du musst nur bereit sein mit seinen Konsequenzen und seinen Bewohnern leben zu können . Aber lass dir gesagt sein das die Theorie besser ist als die Wirklichtkeit . Die glücklichen Sklaven , die allergrößten Feinde der vermeindlichen Freiheit , die jeden Tag die Tafel in unserem Teil der Welt so reich decken sind Fluch und Segen gleichen Maßes . Nutz die Privilegien die deren Herdentum und falsch verstandener Altruismus bietet , nutze die Möglichkeit dich in ihrer gesichtslosen Masse zu verstecken , unterzutauchen aber du selbst zu sein und genieße die Möglichkeit bei uns sogar als armer Mensch reich sein zu können . Glaub mir den harten Weg willst du nicht gehen , dort triffst du keine Individuen , nur Sklaven ihrer Unfähigkeit oder sozialer Zwänge , ihrer Dummheit die dem Normalbürger in nichts nachsteht , und dort findest du keine Antworten auf die Fragen die du dir stellst von denen so viele glauben das Fight Club sie beantwortet .
VIGILANTE84 Sat, 23 Mar 2013 12:57:14 -0000
Antwort löschenAmen ,rockoholic
fuerchtegott Thu, 04 Apr 2013 16:01:21 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar!
@rocko: Wow, nicht, dass mich deine Lebensgeschichte interessiert, aber bist wohl der unendlich härteste Oberkrassmeister. Nette Selbstproduktion.
rockoholic Sun, 07 Apr 2013 09:29:08 -0000
Antwort löschen:) War Ich nie und wird Ich nie werden :) Und das war keine Selbstproduktion sondern ein guter Rat . Hätte Ich mich produzieren wollen wäre ich ins Detail gegangen . Aber es gibt auch entgegen deiner "Meinung" Menschen die einen Lebensweg gewählt hatten den manche eben nur aus dem Fernsehen kennen , obwohl sie manchmal am Inet sitzen und bei Moviepilot Kommies schreiben .
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fuerchtegott Sun, 07 Apr 2013 10:15:53 -0000
Antwort löschen@rocko: :-). Mag deinen feinen Humor. Wollt dich nur etwas triezen:-)
sebastianxxx Wed, 10 Apr 2013 21:44:45 -0000
Antwort löschenGelungener Kommentar von Rockoholic :-) thx
T.Durden Wed, 20 Mar 2013 22:58:37 -0000
Kommentar löschenSchlechtester Film aller Zeiten! Ein jeder sollte sich schämen solch einen Schund zu anzuschauen. Die Banken stürzen? Ja, klar - warum nicht gleich Anarchie und Chaos ohne jegliche Führung... völlig lächerlich!
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AshleyWilliams Fri, 22 Mar 2013 18:48:05 -0000
Antwort löschenIch verstehe was du meinst. Habe früher ähnlich über diesen Film gedacht. Aber gib ihm vielleicht noch mal eine Chance. Du wirst vielleicht merken, dass FightClub genau das Gegenteil von anarchistischer Propaganda ist...
sebastianxxx Fri, 22 Mar 2013 20:55:20 -0000
Antwort löschen... meine Meinung: pubertärer pseudorevolutionärer Trash ...
DerBaertige Thu, 04 Apr 2013 18:08:11 -0000
Antwort löschenManchen Menschen müsste man die Ironie wohl wirklich erst um die Ohren hauen :)
MurmelTV Fri, 12 Apr 2013 15:25:59 -0000
Antwort löschenwohl wahr "DerBaertige" :D
Anian Campanero Mon, 29 Apr 2013 21:50:02 -0000
Antwort löschenSagte er und nannte sich T. Durden
T.Durden Thu, 02 May 2013 18:24:26 -0000
Antwort löschen:-)
Deadlock1234 Sun, 12 May 2013 11:52:35 -0000
Antwort löschen........(ohne Worte).........
sebastianxxx Sun, 12 May 2013 12:44:04 -0000
Antwort löschenWieso ?
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selfwalker Mon, 13 May 2013 21:32:33 -0000
Antwort löschenWie dein Kommentar
sebastianxxx Mon, 13 May 2013 22:30:20 -0000
Antwort löschen... ich nix verstehn ... finde meinen Kommentar treffend :-)
ja klar sonst hätt ich ihn ja auch nicht geschrieben ...