Fight Club
Fight Club (1999), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 11.11.1999
101 Bewertungen
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429 Kommentare
Keine
von David Fincher, mit Brad Pitt und Edward Norton
Sie sind die Zweitgeborenen der Geschichte: Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Sie haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Ihr großer Krieg ist ein spiritueller, ihre große Depression ist ihr Leben. Und sie sind kurz, ganz kurz davor, auszurasten. Im “Fight Club” finden sie den ultimativen Kick und prügeln sich mit nackten Fäusten die Langeweile und Sinnlosigkeit aus dem Leben. Und ihr Anführer, der charismatische Tyler Durden, ist besessen davon, Rache an der modernen Zivilisation zu nehmen.
HandlungZu Beginn sieht man den Erzähler (Edward Norton) des Film mit einer Waffe in seinem Mund der Dinge harren, die laut seiner Beschreibung unausweichlich zu sein scheinen. Bevor das aber passiert erzählt er uns wie es dazu gekommen ist…
Er ist einer vielen. Er erzählt von seiner Arbeit als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller, der eigentlich ein recht zufriedenes aber auch sehr durchschnittliches Leben führt, das seine Höhepunkte in der Vollendung seiner Wohnungseinrichtung zu finden scheint. Er leidet an schwerem Schlafentzug (warum wird im laufe des Films erklärt). Als ihm sein Arzt nicht helfen will weil er der Meinung ist das er einfach mehr Sport treiben müsste um Müde zu werden und ihn (scherzhaft) auf eine Selbsthilfe aufmerksam macht, entdeckt er das diese Gruppen ihm zu helfen scheinen, weil die Schicksale der wirklich Kranken viel ernsthafter sind als seins. Fortan besucht er mit verschiedenen Identitäten diverse Selbsthilfe-Gruppen. Sein Konzept geht solange auf, bis plötzlich mit Marla Singer (Helena Bonham Carter) eine ebensolche Simulantin wie er auftaucht und das Gleiche wie er tut, er befürchtet das Sie ihn auffliegen lässt.
Tylor DurdenAuf einem seiner Geschäftsflüge lernt er einen Seifenhändler namens Tylor Durden (Brad Pitt) kennen – eine Begegnung die sein Leben verändern wird. Die beiden tauschen Nummern aus. Nach der Landung muss er mit ansehen, wie seine geliebte Eigentumswohnung…
Sie sind die Zweitgeborenen der Geschichte: Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Sie haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Ihr großer Krieg ist ein spiritueller, ihre große Depression ist ihr Leben. Und sie sind kurz, ganz kurz davor, auszurasten. Im “Fight Club” finden sie den ultimativen Kick und prügeln sich mit nackten Fäusten die Langeweile und Sinnlosigkeit aus dem Leben. Und ihr Anführer, der charismatische Tyler Durden, ist besessen davon, Rache an der modernen Zivilisation zu nehmen.
HandlungZu Beginn sieht man den Erzähler (Edward Norton) des Film mit einer Waffe in seinem Mund der Dinge harren, die laut seiner Beschreibung unausweichlich zu sein scheinen. Bevor das aber passiert erzählt er uns wie es dazu gekommen ist…
Er ist einer vielen. Er erzählt von seiner Arbeit als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller, der eigentlich ein recht zufriedenes aber auch sehr durchschnittliches Leben führt, das seine Höhepunkte in der Vollendung seiner Wohnungseinrichtung zu finden scheint. Er leidet an schwerem Schlafentzug (warum wird im laufe des Films erklärt). Als ihm sein Arzt nicht helfen will weil er der Meinung ist das er einfach mehr Sport treiben müsste um Müde zu werden und ihn (scherzhaft) auf eine Selbsthilfe aufmerksam macht, entdeckt er das diese Gruppen ihm zu helfen scheinen, weil die Schicksale der wirklich Kranken viel ernsthafter sind als seins. Fortan besucht er mit verschiedenen Identitäten diverse Selbsthilfe-Gruppen. Sein Konzept geht solange auf, bis plötzlich mit Marla Singer (Helena Bonham Carter) eine ebensolche Simulantin wie er auftaucht und das Gleiche wie er tut, er befürchtet das Sie ihn auffliegen lässt.
Tylor DurdenAuf einem seiner Geschäftsflüge lernt er einen Seifenhändler namens Tylor Durden (Brad Pitt) kennen – eine Begegnung die sein Leben verändern wird. Die beiden tauschen Nummern aus. Nach der Landung muss er mit ansehen, wie seine geliebte Eigentumswohnung nach einer Explosion ausbrennt. Er wählt die Nummer Durdens und trifft sich mit ihm in einer Bar. Nach einigem Zögern und viel Bier bittet er Durden, ob er nicht bei ihm unterkommen könne. Der willigt unter einer Bedingung ein: Er soll Durden so hart schlagen, wie er kann. Nach kurzer Überwindung schlägt er zu und die beiden prügeln sich ausgiebig auf dem Parkplatz vor der Kneipe. Bald kommen Schaulustige dazu und so entsteht der erste ‘Fight Club’.
Während sie in Tylers abgefrackten Bude hausen, leben sie in Wirklichkeit nur noch für ihre Fight Clubs, für die sich immer mehr Menschen, die sich der Faszination des Eins gegen Eins
hingeben wollen, zu finden scheinen. Die beiden machen alles nur noch, um für den nächsten Kampf am nächsten Wochenende bereit zu sein, egal ob sie ihre Nägel schneiden oder ihren Körper trainieren. Mitmachen kann bei den Fight Clubs jeder, der sich an die Regeln des Clubs hält – und es finden sich viele die dazu bereit sind.
Marla Singer
Marla nimmt unter dem Vorwand an den Selbsthilfegruppen teil weil dort der Kaffee umsonst ist und es billiger als Kino ist, aber in Wirklichkeit hat Sie ähnliche Psychische Probleme wie der von Edward Norton gespielte Charakter. Sie hasst sich selbst, ist sogar Selbstmordgefährdet, dem Hauptcharakter gegenüber aber die stärkere Persönlichkeit, was sich aber erst im Laufe des Films herausstellt. Sie ist wichtig für seine Entwicklung während des Films.
Affäre mit MarlaEines Tages ruft ihn Marla an, die ihn bei den Selbsthilfegruppen zu vermissen schien, doch nach einer Weile legt er einfach den Hörer beiseite und geht. Als er am nächsten Tag nach Hause geht wundert er sich, dass Tylers Tür verschlossen ist. Wenige Momente später kommt Marla in die Küche und putzt sich wie selbstverständlich ihre Zähne. Er wirft sie sofort raus. Tylor erklärt ihm wie es zu der Geschichte kam, wobei er bereits nach dem ersten Satz die ganze Geschichte kennt. Tylor hatte sich den Hörer gegriffen und Marla, die ihrem Leben ein Ende setzen wollte, besucht, gerettet – und eine Affäre mit ihr begonnen. Nicht genug, dass er fortan das Sex-Geschrei der beiden ertragen muss, wenn sich die beiden Streiten ist er der, der zwischen ihnen vermitteln soll.
Neuigkeiten gibt es auch von der Polizei: Die geht mittlerweile davon aus, dass seine Wohnung nicht zufällig explodierte, sondern jemand mit Dynamit nachgeholfen hat. Es interessiert ihn zwar nur am Rande, aber er wundert sich darüber Feinde zu haben. Aber er und Tylor haben keine Zeit sich mit solchen Nebensächlichkeiten aufzuhalten, es gilt sich um die expandierenden Fight Clubs zu kümmern und die Finanzierung zu sichern.
Einige Zeit später trifft der Erzähler sogar den fetten Robert ‘Bob’ Paulson den er noch aus seiner ersten Selbsthilfrgruppe kennt (Meat Loaf) wieder, der ihm von den Fight Clubs und der Befriedigung erzählt, die die Prügeleien für ihn bedeuten Keine Überraschung. Die Fight Clubs haben längst eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickelt. Das “Projekt Chaos”, welches die öffentliche Ordnung aus dem Gleichgewicht bringen soll, gerät außer Kontrolle…
Weiter im Spoiler.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zur Produktion
Rezeption der Presse
Die Regeln des Fight Club
Hinweise auf Tylor Durdens Identität
Auszeichnungen und Nominierungen des Films
Weitere Informationen im Internet
Das Skript zum Film auf Geocities (auf engl.)
Ein Vergleich der FSK 16 DVD- und der FSK 18-Version
Die Film-Schauplätze in L.A. (auf engl.)
Der Trailer zum Film (auf engl.)
Quellen
Fight Club in der Wikipedia (dt.)
Fight Club in der Wikipedia (engl.)
Mehr Bilder (25) und Videos (5) zu Fight Club
Cast & Crew
-
David Fincher
-
Brad Pitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tyler Durden
-
Edward Norton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Helena Bonham Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marla Singer
-
Meat Loaf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Paulson
-
Zach Grenier
-
David Andrews
Regie
Schauspieler
-
Jared Leto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Angel Face
-
Rachel Singer
-
Tim De Zarn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Bird
-
Holt McCallany
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) The Mechanic
-
Eion Bailey
-
Richmond Arquette
-
Sydney Colston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sprecher
-
George Maguire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gruppenführer
-
Christie Cronenweth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stewardess
-
Christina Cabot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gruppenführerin
-
Eugenie Bondurant
-
Matt Winston
-
Jim Uhls
- Genre
- Thriller, Psychothriller, Psychodrama, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Pennsylvania, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anonyme Alkoholiker, Bar, Diebstahl, Doppelte Identität, Duell, Explosion, Faustkampf, Freundschaft, Gesellschaftskritik, Gewalt, Harter Kerl, Hilfe, Kampf, Kampfkunst, Kapitalismus, Kontrollverlust, Kultfilm, Lebensretter, Multiple Persönlichkeit, Schlafstörung, Schlägerei, Schmerz, Schuss in den Mund, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Selbstzerstörung, Sex, Sexualität, Showkampf, Simulation, Straßenkampf, Stromausfall, Untergang, Urangst, Vandalismus, Vaterschaft, Wut und Hass, Zerstörung
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Fight Club
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- Fight Club: mojoba.de



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Kritiken (6) — Film: Fight Club
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Allem entspringen, dem Nullpunkt immer näher kommen und merken was Leben bedeutet, egal wie schmerzhaft der steinige Weg auch sein mag. Die ultimative und endgültige Selbstzerstörung. Auf den ersten Blick mag 'Fight Club', allein von der Story her, recht simpel gestrickt sein. Doch dem Zuschauer wird schnell klar, dass er es mit keinem einfachen Film zu tun bekommt. Denn auch 'Fight Club' zeichnet sich in all den Themen mit seiner Gnadenlosigkeit, Kälte und Zerstörungswut aus. Die Bilder sind hart und treffen den Zuschauer genau da wo es schmerzt. Auch schier unmöglich scheint das Hervorheben der besten Szenen, denn 'Fight Club' bewegt sich durchgehend auf dem höchsten Niveau. Längen gibt es nicht, Langeweile ist ein Fremdwort und Blinzeln scheint fast schon zu viel. [...]
Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
Coach T 2011/10/31 08:39:02
Antwort löschenAh, da ist der Kommentar ja. Sehr, sehr schön! Und klasse Zitate, die du verwendest! :)
SoulReaver 2011/10/31 10:23:57
Antwort löschenVielen Dank! :)
Baumkopf Holzfaust 2011/10/31 10:37:33
Antwort löschenBeim heutigen Anschauen äufts an manchen Zitaten kalt den Rücken runter: "Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte...wir hatten keinen Krieg!"
Es ist, als hätten die Regierungsverantwortlichen das aufgegriffen: "Ihr wollt Krieg? ihr bekommt Krieg. Auf nach Irak! Auf nach Afghanistan!"
SoulReaver 2011/10/31 11:25:54
Antwort löschenEine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben.
JohnnyKee 2011/10/31 11:38:27
Antwort löschenToll gemacht! F-F! :D
SoulReaver 2011/10/31 11:51:50
Antwort löschenDu weißt doch, Hass-Liebe, aber mehr Liebe :D
Baumkopf Holzfaust 2011/10/31 11:58:27
Antwort löschennaja. Wie gesagt, den Krieg hat diese Generation dann doch bekommen. Die Depression jetzt auch. Die Wirkung des Films ist nach Irak/Afghanistan/ und zwei Schuldenkrisen geradezu prophetisch
Baumkopf Holzfaust 2011/10/31 12:06:38
Antwort löschenbtw: Der Film war mein Thema in der Abschlussarbeit und zweier Hausarbeiten. Unangefochen der beste Film aller Zeiten.
SoulReaver 2011/10/31 12:14:51
Antwort löschenAh, interessant. DER beste für mich nicht, aber einer der besten :)
J-Ross 2011/10/31 16:12:05
Antwort löschenWow! Haust einen mega Kommentar nach den anderen raus. Erst der fantastische Goodfellas Kommentar und jetzt dieser hier. Genialer Text!
SoulReaver 2011/10/31 16:22:24
Antwort löschen@J-Ross Hach, vielen dank für die Blumen! Werd ja wieder ganz rot! :)
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Andy Dufresne 2011/11/01 12:02:13
Antwort löschenEcht starker Kommentar !
SoulReaver 2011/11/01 12:38:46
Antwort löschenVielen Dank Andy! :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEin unerbittliches Meisterwerk der schmerzhaft brutalen Selbsterkenntnis. Ganz bestimmt nichts für zarte Gemüter.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Der Off-Kommentar des namenlosen Erzählers verkommt zum Glück nie zum Klischee, sondern ist einfach nur wichtig, da der Film erst durch ihn seinen Humor und den herrlichen Zynismus bekommt und die Atmosphäre davon bestimmt wird. Ein besonderer Reiz liegt zudem darin, dass sich der Namenlose als unzuverlässiger Erzähler entpuppt. „Fight Club“ macht Spaß, durch Originalität, Humor, Detailverliebtheit, Coolness und schließlich Kontroverse. Nie trocken und dennoch bedeutungsschwanger; eine Lösung für überhaupt nichts, aber trotzdem für Viele eine Art Erlösung. Der Kultfilm der ausgehenden 90er Jahre.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
neon
Kommentar löschenDie Gesellschaft ist kaputt. Auf eindrucksvolle Art und Weise zeigt uns Fincher diese Missstände auf und zeigt mit dem Finger auf sie. Dabei deutet er eine mehr oder weniger gute Lösung an. Das Zauberwort heißt, sich lösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Den gesellschaftlichen Fangarmen entrinnen und sich unabhängig, seinen Zielen und Träumen widmen. Die heutige Gesellschaft ist Kontrolle und sie bindet den Menschen in ein Netz voller pauschaler Pseudoreglements. Mit Fight Club liefert uns David Fincher ein kleines und zugleich großes Meisterwerk ab und er bannt es auf Zelluloid. Fincher arbeitet dabei so akribisch und er ist dabei von so vielen kleinen Detail besessen, die erst nach dem Zweitem oder dritten mal anschauen erst auffallen. Fight Club heißt Stärke, Aggressivität, Intoleranz und Anarchie. Alles zugleich. Fight Club ist stark in seinen intensiven Szenen, aggressiv in seiner unnachahmlichen Erzählweise, intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Zwängen und anarchisch in seiner unverwechselbaren Vorgehensweise. Anarchie für eine bessere Gesellschaft, Anarchie für einen besseren Menschen. Der Mensch muss sich loslösen können, um zum „Nullpunkt“ zu gelangen. Fight Club ist ein ganz großes Stück Zelluloidgeschichte, einfach ein Meisterwerk.
Kritik im Original 55 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Hard_Boiled 2009/11/22 11:29:26
Antwort löschenJa... Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Stimme jedem Satz voll zu!
Real. 2010/01/07 19:25:30
Antwort löschenkann ich unterschreiben!
TheMusingPariah 2010/01/09 11:14:12
Antwort löschenVollkommen zutreffend. Sehr gute Ausdrucksweise. Ein unglaublicher Film.
Deep Ford 2010/07/13 12:44:23
Antwort löschenGenau diese kleinen Details sind es, die den Film so großartig machen. Toll geschrieben!
Turi Giuliano 2010/12/10 13:35:52
Antwort löschenlinkes Pack fahrt zur Hölle :D
Chev Chelios 2010/12/10 19:45:22
Antwort löschenJAWOLLLLL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Matzeq94 2011/03/15 16:01:17
Antwort löschensehr schön beschrieben ;) wirklich ein genialer film !
Azog 2011/03/31 11:26:22
Antwort löschenich bin Jack´s komentarloser eintrag der zustimmung!
mistral36 2011/04/22 13:33:23
Antwort löschenLustig wie sich hier alle erlöst fühlen durch Finchers "tiefgründige Gesellschaftskritik" (was gibts eigentlich zu kritisieren?).
Wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Reise zum persönlichen Nullpunkt (einige sind sicher schon angekommen); ob dort die "Freiheit" wartet läßt sich bezweifeln: Die gibt es nämlich nicht. Mag man sich auch noch so oft die Birne einschlagen.
Brentano 2011/05/30 15:00:59
Antwort löschen@ mistral - gebe zu bedenken, dein BEWUSSTSEIN scheint noch nicht reif für diese Reise zu sein, dann noch viel Spass in affirmativer Unterwerfung unter die Regeln der Anderen
mistral36 2011/05/30 16:13:24
Antwort löschenRegeln der Anderen? affirmative Unterwerfung?
Hört sich stark nach pubertärer Gesellschaftsparanoia an, und ist im entsprechenden Alter ja auch vollkommen in Ordnung.
Wenn du - ganz idealistisch - auf Errungenschaften wie demokratische Sicherheit, Krankenversicherung, Versorgungssicherheit oder Internet (ups?) verzichten möchtest, und dir lieber Säure (oder was auch immer) auf die Hand kippst, kann ich dich nur bewundern und sage: Nur zu ! Für mich wär' das nichts. "Freiheit" ist damit aber leider immernoch nicht gewonnen, auch wenn einem das der Autor und Regisseur (deren Altersvorsorge mittlerweile gesichert ist!) einreden wollen.
Brentano 2011/05/30 17:25:34
Antwort löschenHey, ich kann leider nichts daran ändern, von hier aus, das der aktuelle Zustand deiner politischen Haltung und entsprechend nicht vorhandenen Aktivitäten (?) dich zu einer dich beglückenden negativen Erkenntis hat kommen lassen, das durchaus berechtigte Revoltebestrebungen der Jugendzeit, kaum Anlass, Ziele und Beweggründe haben könnten, die auch von "Älteren" dies betreffend nicht aus den Augen verloren werden sollten/müssten/dürften.
Der allgemeine Politisierungsgrad ausserhalb etablierter Parteien ist in Deutschland, aus verschiedenen Gründen, gering von manchen Ausnahmen abgesehen. Es ist verständlich, sich in einem derart reichen Land eher affirmativ den Eliten anschließen zu wollen, als sich für Autonomie, Basis- Demokratie, Menschenfreiheit und ein selbstbestimmteres, nicht am aussenglenkten Konsumentendasein ausgerichtetes Leben engagieren zu wollen. Lebe sie nur genüßlich, diese Errungenschaften, die andere Kämpfende erst für dich realisiert und erstritten haben, ..!
mistral36 2011/05/30 19:18:42
Antwort löschenDann möchte ich aber wirklich noch anfügen, dass die anarchistische Pseudo-Systemkritik (wie im Film, den du verteidigst, propagiert wird!), krass zu unterscheiden ist, vom politischen / intellektuellen Engagement zur Erhaltung und zum Fortschritt(!) westlicher Errungenschaften (wie in deinem zweiten Kommentar durchdringt). Letzteres (besonders die Konsumkritik) bedürfte aber eher einer Untermauerung durch politische Theorie/Philosophie, anstelle von schlechten Kommerz-Blockbustern.
Ansonsten halte ich zwar deine Vorwürfe mir gegenüber als recht phantasiert, stört mich aber auf einer anonymen Film-Plattform eher wenig, von daher
gebückte Grüße vom
eliten-gefickten mistral36.
Brentano 2011/05/31 23:08:51
Antwort löschenHallo, ja schöner Komment, "anarchistische Pseudo Systemkritik", liest du eigentlich das, was du so schreibst auch mal selber nach?
Ich stehe übrigens nicht für irgendeinen, wie auch immer gearteten diffusen, westlichen "Fortschrittgedanken" ein, keine Ahnung, wo du das her hast und wie du es aus meinem Text hier heraus lesen willst? "Fortschritt" zu sehen, höchstens in intellektuellem, geistigen Wachstum, das sicherlich. Dieser Film (Fight Club) zeigt doch in vielen Passagen wie die gegenwärtige Herrschaftausübung des verwertenden Kapitalismus real funktioniert, natürlich gibt es politischer orientierte Filme, die besse/ausführlicher zeigen, worauf es ankommen könnte, die sind aber, da nicht kommerziell, eher selten. Richtig gute politisch orientierte Filme, die zum Aufbruch und zur Veränderung anspornen gab es in den 70/80er Jahren etwa "Themroc", "Week End", "Brazil", "They live" und andere Filme, von Truffaut oder Goddard, etc.
Eines der wirklichen Probleme besteht auch darin, das diese faktisch existierende "Filmindustrie" als "Industrieunternehmen" kaum mehr Bestand haben würde, wenn Menschen freier und selbstbestimmter eigenen Ideen und deren Verwirklichung nachgehen würden, das zum Thema Kommerzialisierung und Konsumentendasein.
morlock 2011/09/13 13:09:42
Antwort löschenAnarchie für eine bessere Gesellschaft und einen besseren Menschen!?
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Weißt du denn überhaupt was Anarchie bedeutet?
Brentano 2011/09/13 16:54:26
Antwort löschenHallo nicht jeder ist so einfältig, ungebildet, unpolitisch und unbewusst, wie das was du vermutest.
Manche Leute scheinen nur nicht begriffen zu haben, das auch "Filme" nur eine Art der Vermittlung darstellen, in denen Probleme und Ansätze aus dem "richtigen Leben" verarbeitet, kommentiert und mithelfen, sich daran Erkenntnisse über allgemeine Lebenszusammenhänge aus zu bilden.
Film ist nicht nur verdummendes, entfremdendes, unfrei haltendes komnsumistisches "Entertainment", sondern ebenso Bewusstseinsförderung, Möglichkeit und Basis der Infragestellung und Diskussionsgrundlage, um über herrschende Verhältnisse nachzudenken und zu reden.
Leider ist ein etwas längerer Beitrag zum Thema hier von mir "gelöscht" worden , der dazu Ansätze andeutete.
Politische Veränderung im Leben der Menschen kann auch über entsprechende Filme stattfinden , aber manche Zeitgenossen sind so stumpf, so kindisch im Geiste (auch grundsätzlich ungebildet) geworden , das sie das weder sehen (können), anerkennen, noch sinnlich begreifen, das es etwas anderes gibt, als die Fremd-erwertung ihrer kleinen Bedürfnisse, Verwertung ihrer selbst, die für manche Menschen bittere, unhinterfragbare Realität geworden ist.
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morlock 2011/09/13 18:47:37
Antwort löschenIch finde es schon sehr fragwürdig, dass ausgerechnet in diesen Film soviel politische und philosophische Substanz hineininterpretiert wird.
Ansonsten möchte ich lange politische Diskussionen lieber meiden.
Das ist dafür die falsche Plattform(und v.a. der falsche Film).
Ich gehe mich jetzt mal lösen.
Brentano 2011/09/13 19:28:42
Antwort löschenHallo, in diesen Film wird nicht nur "hereininterpretiert", er ist ebenso Anlass, Basis und Substanz für politische und soziale Veränderungen und Bewusstwerdung. Filme sind nicht nur ein flaches Medium und Popcorn für unbewusste und dadurch angepasste, unfreie Konsumenten, die zum Stillhalten aufrufen sollen, sondern wie hier auch Grundlage für Diskussionen und ein Angebot, herkömmliche, unfrei haltende Muster zu verändern und zu hinterfragen.
Wer dem ausweicht, aus welchen Gründen auch immer, befindet sich auf dem NIveau seiner eigenen, unfreien, angepassten Eltern und Vorfahren, die nie etwas gewagt , gefordert oder diskutiert haben!
Du kommst mir vor wie ein alter Onkel von mir, der ab 20 die alten, herkömmlichen Vorurteile und Muster übernommen hat, einer Welt in die er angepasst und hineingeboren wurde.
"Hier kann man jetzt aber nicht diskutieren, das geht jetzt nicht", du hörst dich an wie ein 80 jähriger alter Mann!
Bravo, mach mal weiter so. Für dich ist das Spiel gelaufen!?
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas Fincher so verdächtig macht: dass er allen Ernstes darüber nachdenkt, dass der Kapitalismus vielleicht doch nicht die beste aller denkbaren Welten sein könnte. Das ist natürlich unangenehm, wo doch gerade Bill Gates im deutschen Fernsehen verkünden durfte, dass jeder, der gegen die totale Globalisierung sei, ja dann wohl Kommunist sein müsse.
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
Pippi_Langstrumpf 2011/01/06 19:39:23
Antwort löschenWieso ist David Fincher "verdächtig", wenn er den Kapitalismus in Frage stellt? Dies tun zum Glück mittlerweile sehr viele Menschen und das macht sie ja auch nicht "verdächtig, oder?
Er ist ein Regisseur, dem ein meisterhafter Film zu dieser Thematik gelungen ist!!!
Turi Giuliano 2011/01/09 17:26:46
Antwort löschenkommunisten sind schlecht! anarchisten auch! kapitalisten sind immer noch besser!! :D
Pippi_Langstrumpf 2011/01/09 19:39:21
Antwort löschenAuweia....
Die allgemeine Dekadenz nimmt mittlerweile bizarre Formen an !!!!
Darf ich fragen, wie hoch dein IQ ist?
Clooney Toons 2011/02/21 23:24:27
Antwort löschenWenn er den Kommunismus verabscheut, ist er wohl schlauer als du Pipi!
Und ich frage mich, ob du weißt, was der IQ-Test aussagt und vor allem was nicht!
Pippi_Langstrumpf 2011/02/22 16:05:15
Antwort löschenEr ist noch schlauer, als die Pipi? Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Und du sicherlich auch...Willst du die Pipi mal aufklären, warum der Kapitalismus so schön ist? Dann wird sie auch ganz schlau.
Clooney Toons 2011/02/22 20:34:39
Antwort löschenWeil er besser funktioniert, als alles andere.
Pippi_Langstrumpf 2011/02/23 06:47:04
Antwort löschenDer Kapitalismus hat Menschen in hochstaplerische Konsumenten verwandelt, abgerichtet auf die Befriedigung vermeintlicher Bedürfnisse.
Clooney Toons 2011/02/23 13:17:24
Antwort löschenDas stimmt und vergiss nicht, dass der Kapitalismus den kleinen Mann verarscht und manipuliert!
Aber wenn hier jetzt noch der Kommunismus herrschen würde, können wir einpacken gehen.
Pippi_Langstrumpf 2011/02/23 14:19:20
Antwort löschenWenn ich einen Tumor hätte, würde ich ihn nicht Marla nennen...
Yster 2011/03/06 22:00:46
Antwort löschenUnd ich mag die Farbe Blau.
Pippi_Langstrumpf 2011/03/07 13:15:23
Antwort löschenDas nennt man Rollenwechsel. Der Film geht nahtlos weiter und die Zuschauer merken nicht das geringste.
Yster 2011/03/08 15:32:32
Antwort löschenGrün ist auch toll. ;)
Pippi_Langstrumpf 2011/03/08 20:20:55
Antwort löschenIch deute dies als Kompliment, denn meine Haut ist grün. ;)
Shorty06 2011/03/09 09:22:47
Antwort löschenLeute, ihr müsst gleiten =)
Alle 16 Antworten zeigen
Pippi_Langstrumpf 2011/03/09 15:29:19
Antwort löschenJa. Und wir sollten jetzt nicht mehr über den Fight Club reden. So lautet die 1. und 2. Regel.
Brentano 2011/09/07 17:21:29
Antwort löschenVViele Leute haben einfach nur kindliche Angst vor dem sogn. "Kommunismus", die ihnen als unmündige Wesen und ohne sie entsprechend aufzuklären, eingetrichert worden ist.
Nirgendwo in westlichen Schulen wird erklärt, worauf der angeblch heilsame, aber zerstörerischen Kapitalismus in seiner verschärften Form wirklich basiert, real auf Ausbeutung aller Ressourcen im Menschen und außerhalb und das angeblicher "Kommunismus" in der sowjetischen Form keine Befreiung der Menschen war, dank ähnlich verwaltender unfreier Strukturen wie im Westen, sondern ebensolcher Kapitalismus in "Rot".
Schon erstaunlich, wie Menschen eine befreitere und kommunitäre, gemeinschaftlichere Haltung, wie sie der Kommunismus und Sozialismus anbietet, dermaßen offensiv gegen ihrer eigene Vorteil darin, abtrainiert worden ist.
Aber sicher: irgendwer muss in diesem, unserem System ja die Drecksarbeit machen und die Eliten füttern und versorgen, dazu bedarf es auch eines Minimums an verfälschender Ideologien.
Und sicher, im Kommunismus ist jeder mitverantwortlicher und darf dadurch auch in entsprechender Gegenleistung mehr partizipieren und sich einbringen, Mühsal auch, aber zum eigenen und nicht zum entfremdeten Nutzen der Oberen und Herrscher, deren Gewinn dabei stetig steigt während der eigene Nutzen entsprechend nur sinkt und jegliche Tätigkeit und sogar Muße nur dazu dient, die wenigen Herrscher immer weiter zu bereichern und verdienen zu lassen
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTechnisch brilliante Hütchenspielereien gaukeln mehr Tiefe vor, als der Film letztendlich hat. Formal sehenswert, mit diskussionswürdigen Thesen, die abseits der Küchenphilosophischen Allgemeinplätze schnell zerbröseln. Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. Revoluzzergefühle ejakulieren auf KleinFritzchen-Kapitalismuskritik gemischt mit einem Spritzer Faschismus und "Zurück zur Natur"-Verklärung. Dennoch in all seiner Zwiespältigkeit unbedingt sehenswert.
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
Strikerth 2009/08/13 22:26:04
Antwort löschenBei ner 8 würde ich dir nen gefällt mir geben. Doch leider kann ich das nicht da du Matrix mit einer 6.5 auf die gleiche Ebene stellst wie dieses Meisterwerk. So mag es doch nicht die große Philosophie eines Aristoteles sein, doch muss man immer gleich die Ansprüche so hoch setzen? Ich kann jedesmal etwas neues entdecken in diesem Film etwas was ich vorher nicht verstanden habe. So ist die Message des Films radikal doch niemals wird so eine Message missverstanden werden.
Zerebrat 2009/12/27 04:40:21
Antwort löschenDer beste Film auf Erden.
Wer sagt, man sollte diesen Film kein zweites mal anschauen hat keine Ahnung, ehrlich vieles fällt einem erst beim mehrmaligen anschauen auf..
xlkmx 2010/01/24 18:48:27
Antwort löschenNa ja, beim zweiten Mal kennt man halt schon die krasse Wendung zum Ende hin. ;) Ich hab den Film nicht am Stück geguckt, sondern einmal abgebrochen, weil es zwischendurch etwas langgezogen wirkte, aber zum Ende hin und eben Angesprochenem, war ich richtig like 'whoa :o' ^^
Strikerth 2010/02/04 02:34:14
Antwort löschen"Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird. "
ohh wie ich immer wieder bei diesem satz denke: dabei liegt er ja sowas von falsch!
Seth Gecko 2010/02/28 02:52:17
Antwort löschenIhre Kritik reduziert den Film auf seine gesellschaftskritischen und philosophischen Ansprüche, billigt zwar die "technisch brillianten(sic!) Hütchenspielereien", ignoriert diese technischen - und überhaupt alle anderen - Aspekte aber vollends in der Wertung.
Ein kurzer Blick auf ihr Profil zeigt auf: Filme wie Fluch der Karibik oder Stirb langsam, werden mit besseren Noten (8.0) bedacht, wobei diese jedoch nicht den Hauch eines philosophischen Einschlages haben. Gemein haben sie mit Fight Club nur den hervorragenden Spannungsbogen, mehr oder weniger die Action-Szenen, und das Plot-Thema.
Meines Erachtens haben Sie voll intellektuellen Übereifers sich erfreut, den philosophischen Ansatz eines Thrillers durschaut und dessen Belanglosigkeit aufgezeigt zu haben, wodurch Sie sich über den vielen - wohl wie Sie meinen, weniger intellektuell angesiedelten - Freunden dieses Filmes erhaben fühlen.
Ich empfehle Ihnen in Zukunft Filme nicht auf eine Komponente zu reduzieren, sondern diese komponentenweise mit anderen Filmen zu vergleichen und ihre Wertung zu Fight Club zu überdenken.
Schönen Tag
WHScSc 2010/03/01 16:19:43
Antwort löschenIch werde mich etwas unhöflicher ausdrücken; Batzman bewertet Starship Troopers 3 mit 7,5 Punkten und Fight Club mit 7. Wenn seine Kommentare stilistisch nicht auf einem solch angenehmen Niveau verfasst worden wären, würde ich ihn als Vollidioten in die unterste Schublade werfen und vergessen. Es besteht jedoch Hoffnung, dass er den Fight Club evtl. in einem nur leicht nüchternen oder nicht ganz munteren Zustand genießen durfte. Das würde den unvorteilhaften Vergleich dieses Meisterwerks mit dem Unterhaltungslückenstopfer von Starship Troopers erklären.
Abgesehen davon, dass ich sowieso jedem empfehle gute Werke mehrmals anzuschauen, bevor man einen Urteil über diese wagt, würde ich im Fall Batzman/Fight Club darauf bestehen.
Flibbo 2010/04/17 21:20:19
Antwort löschenHihi, schon ein bisschen geowned von Seth Geko. ABER: Bei der Kritik an der Filmkritik andere Bewertungen zum Vergleich heran zu ziehen ist ein müdes Argument und schlichtweg unfair. Zu dem Thema hat Batzman bei den F5 glaube ich schon mehrmals Stellung bezogen. Filme mit ganz unterschiedlichem Niveau haben auch ganz unterschiedlich enge Grenzen. Ein Film auf niedrigerem Niveau, der seine geringen Mittel voll ausspielt, kann also gleich bewertet werden, wie ein "größerer" Film, der nach Empfinden des Zuschauers unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Graf Krolock 2010/05/27 20:44:46
Antwort löschenNaja, wenn man Starship Troopers 3 besser bewertet als Fightclub, dann stimmt da meiner Meinung auch was nicht. Also Vollidiot sollte man denjenigen mit anderer Meinung aber auch nicht bezeichnen. Immerhin ist es wie mit Gourmetrestaurants und McDonalds: Über Geschmack lässt sich nicht viel streiten. Habt Euch lieb und beurteilt die Filme, nicht die Leute. ;-)
Redapple 2010/05/30 14:20:16
Antwort löschenSehr treffend geschrieben. I couldn't agree more ;)
Shorty06 2010/06/12 00:50:39
Antwort löschenBatzman, mir ist schon häufig beideinen Kommentaren aufgefallen, dass du einen beschissenen Filmgeschmack hast und immer versuchst allgemein sehr gut aufgenommene Filme schlecht zu schreiben. Ich mag euren Blog, aber deine Meinungen sucken größtenteils.
RaekOne 2010/07/16 23:28:09
Antwort löschenSeth Gecko bringt es auf den Punkt.
The-Orange-Guy 2010/08/05 15:46:11
Antwort löschenMeinungsfreiheit? Was ist schon dabei wenn man Starship Troopers besser bewertet als Fight Club?
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Erpelente92 2010/09/05 00:55:08
Antwort löschenAlso, ich habe Batzman, vor allem bei Horrorfilmen, als sehr zuverlässigen Kritiker kennen gelernt.
Allerdings kann ich hier nicht mit ihm übereinstimmen. Wie schon vorher gesagt, denke auch ich, er sollte sich den Film noch 2-3 mal anschauen und erst danach ein Urteil fällen.
Dieser Film ist, meiner Meinung nach, der Beste, der jemals gedreht wurde. Nicht nur die erstklassige Besetzung bringt ihn ganz weit nach vorne, sondern auch die kritischen Ansichten und das Reizen der eigenen Bedürfnisse nach Freiheit und Unabhängigkeit, lassen ihn sehr gut aussehen. Eine so durchdachte Geschichte findet man höchstens in der "Hannibal"-Reihe wieder.
In gewisser Weise ein Plus für Batzman, aber auch ein dickes Minus für die Bezeichung des Films als ,,Ein klassischer Teenager-Film, viel empörte Pose deren inhaltlicher Anspruch bei genauem Hinsehen doch eher als aufgeregtes Geplapper enttarnt wird."
Von Ihnen hätte ich, aufgrund ihrer mir bisher bekannten aufgeschlossenen Ansichtsweise, mehr erwartet.
Gruß, die Ente.
Ollivander89 2011/06/12 01:16:44
Antwort löschenRespekt??! Soll man den Film etwa 2 Punkte höher bewerten, nur weil David Fincher im Abspann steht?^^
Kommentare (423) — Film: Fight Club
Kommentar schreibenxcharliex 2012/05/30 23:51:58
Kommentar löschenbuddhismus und fromm. bisher der beste film, den ich gesehen habe.
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Chingon_ 2012/05/30 17:14:08
Kommentar löschenKult! Absolut Kult!
Und der beste der 90er!
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bery 2012/05/28 18:35:44
Kommentar löschenFight clup ist kein film !!!!!! Es ist ein meisterwerk !!!!!
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mr.durden 2012/05/28 16:26:27
Kommentar löschenWenn es so etwas gibt wie den Film, den einen besten, dann ist es in meinem Fall vermutlich Fight Club. Auf jeder Ebene perfekt. Regie, Schauspiel, Story und vor allem im Tiefgang, das zwischen den Zeilen. Interpretationsspielraum hin oder her, es ist für mich die perfekteste Ansprache gegen ein System in dem Menschen an roten Fussgängerampeln stehen und warten, auch nach dem sie gesehen haben, dass die zu überquerende Straße weit und breit frei ist. Der Nullpunkt ist der Inbegriff der Freiheit, der leider so auf unserem verantwortungslosen menschlichen Dasein noch nicht ohne System funktionieren würde, dass steht außer Frage. Aber das Bewusstsein, dass diese Freiheit eigentlich für jeden existiert und das es an uns liegt was wir tun, darauf macht diese Geschichte mit voller Breitseite Aufmerksam. Ein komplexes Thema, ein wichtiges Thema. Wenn man keine Lust darauf hat, gibt es in diesem Meisterwerk genügend Ebenen auf welchen man diesen Film dennoch genießen kann. Für alle die ihn noch nicht gesehen haben. Schaut ihn euch ganz unbedingt mindestens zwei mal an. Es ist jedes mal ein neues fantastisches Erlebnis!
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Julius Heusinger von Waldegg 2012/05/27 01:01:09
Kommentar löschenIch bin leider kein Fan von großen Interpretationen und solchen extremen Handlungen bzw Enden, die sich nach dem Film sehr logisch an hören, aber auch anders sein könnten. Mir gehts bei solchen Filmen ähnlich wie beim Lesen von Parabeln, letztendlich kann man alles daraus deuten und die Handlung/Interpretation je danach auslegen, wie man eben möchte. Der Film mag einige interessante Momente haben und die Grundaussage mag nett sein, aber mich reißt der Film einfach nicht mit. Es ist ein wenig wie Kunst: jemand kackt gegen die Wand, sagt ein paar schalaue Worte und dann besticht er ein paar Kritiker, die sagen, dass es großartig wär, damit es aufeinmal jeder großartig findet. Dennoch gebe Ich dem Film 8/10, da er, lässt man sich darauf ein, doch viel erzählt und letztendlich kritisiert, und, um nichts zu sagen, durchaus sehenswert ist.
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RammManiac 2012/05/27 18:15:43
Antwort löschenDas trifft aber nur auf moderne Kunst zu!
lauri.djaldukat 2012/05/26 15:38:25
Kommentar löschenDieser Film ist sowas von gut
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lieber_tee 2012/05/25 00:54:22
Kommentar löschenSchnaps war sein letztes Wort, da trugen ihn die Engel fort...
Mein 555sigster Kommentar, mein 555 Schnaps. So versuche ich mal etwas sinnvolles zu dem Film bei-zusteuern: MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK,MEISTERWERK, ULTRAMEISTERWERK...(wird gelöscht wenn ich wieder nüchtern bin, oder auch nicht...:)
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Le Samourai 2012/05/25 01:00:34
Antwort löschenQuatsch, lass stehn :)
lieber_tee 2012/05/25 01:01:24
Antwort löschenRülps, danke...
ElMagico 2012/05/25 01:05:47
Antwort löschenhehe...ich hab meine betrunkenen Meisterwerke dann doch immer gelöscht :D
lieber_tee 2012/05/25 01:07:13
Antwort löschenIch sag nur "Mut zur Lücke"...
ElMagico 2012/05/25 01:26:16
Antwort löschenIch hab mal betrunken zu Lost was geschrieben (was ich immernoch vor mir herschieb...ich schau es wohl auch nochmal erst)...und das war am nächsten Tag echt wie diese berühmten SMS aus vorherigen Nacht....für nen Moment schämte ich mich ganz arg :D
dustyOn3 2012/05/25 08:00:52
Antwort löschenLass den Kommentar bloß drin! :-)
sikkmeidack 2012/05/25 10:24:24
Antwort löschenFür mich bleibt da allerdings eine Frage offen: Findest du, dass es ein Meisterwerk oder gar ein Ultrameisterwerk ist? Das wurde nicht deutlich ;D
lieber_tee 2012/05/25 11:28:20
Antwort löschenwu-wußte ich gestern nicht, weiß ich heute noch weniger...
sikkmeidack 2012/05/25 12:02:43
Antwort löschenWas denn? ;)))
TheAtticChild 2012/05/25 13:06:15
Antwort löschen...jetzt wäre ein neuer Name fällig...lieber_schnaps
sikkmeidack 2012/05/25 13:49:34
Antwort löschenoder lieber_alismus.... Spaaahaaß... Ich spucke auch nicht in den Drink.
lieber_tee 2012/05/25 14:45:01
Antwort löschenlieber_teemitRum ist auch o.k.
dustyOn3 2012/05/25 16:37:14
Antwort löschenlieber_einfrischermojitooderdochlieberheroinneineinmojitoistbesser
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lieber_tee 2012/05/25 18:43:57
Antwort löschen@dusty,
ein bissel lang, der Nick-Name...;)
Uli Kunkel 2012/05/29 00:14:43
Antwort löschenFincher FTW! Prost!
pa.an 2012/05/23 11:33:12
Kommentar löschenEs gibt für mich kein vergleichbaren Film. Keiner den ich gesehen habe kommt an Fight Club ran. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Film mehr eine Lebenseinstellung als ein Film ist. Ein Film der so viel zu sagen hat und das selbst nach dem 15. Mal angucken. Und mehr will ich gar nicht verraten für die, die ihn noch ansehen wollen.
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demien.bartok 2012/05/22 04:40:54
Kommentar löschenEiner der besten Filme der 90er. Kraftvoll, gesellschaftskritisch und sehr ästhetisch. --- Wenn man nicht weiter weiß, sind existentielle Erfahrungen notwendig. -> Man muss sich nicht mit einer kranken, heuchlerischen Gesellschaft zufrieden geben. -> Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. -> Im Abseits wachsen besonders interessante Blumen.
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sikkmeidack 2012/05/21 13:27:53
Kommentar löschenA life less odinary. Edward Norton (im Film namenlos) leidet unter Insomnia, ist gefangen in sinnfreien Alltagsstrukturen, die ihn langweilen und krank machen. Der antikonforme, tabulose Tyler Durden tritt in sein Leben und inspiriert ihn, nimmt eine vorbildhafte, heroische Personifizierung in seiner Denkstruktur ein, die für ihn Ausweg und Erlösung verheißt. Es wird brutal. Sie schlagen sich übelst in die Fresse. Doch der Schmerz ist nicht negativ belegt… - ganz im Gegenteil: Lebendigkeit, Freiheit und Ausgeglichenheit führen X zu einer sicheren Selbstwahrnehmung. Es entsteht ein Gefühl, das er mit anderen teilt und das sich zu einer Art Bewegung, zu einem Kult entwickelt. T. Durden bringt ihn in Grenzsituationen, wo es existenziell nur noch um Leben oder Tod, um das Festhalten oder Loslassen geht. Wenn der Verlust die Hauptangst ist, wie befreiend ist es dann, wenn man nichts zu verlieren spürt.
Weiter über die Geschichte zu berichten wäre für all jene, die den Film noch nicht gesehen haben, unverantwortliches Spoiling.
Für mich ist das eine revoltierende, Struktur brechende Antithese zur kapitalistischen Orientierungslosigkeit. Körperlich spürbare, teilweise autoaggressive Konformitäts-Brüche, eine Rebellion paralytischer Gesellschafsdeformationen. Ambivalenz, Revolution, Eskalation und zerstörerische Anarchie mit Aussicht auf Neues.
Meisterwerk.
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JackoXL 2012/05/21 13:33:03
Antwort löschenMeisterkommentar zum Meisterwerk.
sikkmeidack 2012/05/21 13:37:35
Antwort löschenthx. Jax.
niceeddy 2012/05/21 16:27:25
Antwort löschenIch bin Jack´s vollkommenes Defizit an Kommentaren, deiner reicht aus.
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Anoirja 2012/05/21 18:51:49
Antwort löschenAch, da sind sie dann ja auch - die Punkte, die ich nach deinen gestrigen markanten Worten vermisst hatte. Was anderes hätte ich eigentlich auch nicht erwartet. Good-oh!
TheAtticChild 2012/05/22 11:59:09
Antwort löschenYES...OH YES...
T-Rex 2012/05/13 03:22:46
Kommentar löschenkultiger spass mit top schauspielern und einem tollen ende, es ist jeder zu beneiden der ihn noch nicht gesehen hat
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Das Vorbild 2012/05/12 18:58:02
Kommentar löschenHap denn Film beim auf der Toilette sitzen geschaut. Er hat mich gefesselt ... igitt!
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Thewlis 2012/04/27 04:21:52
Kommentar löschenMit der Gewalt als Vorwand ist David Finchers monumentales Meisterwerk Dreh- und Angelpunkt der modernen Popkultur. Der Gesellschaftskritik verschrieben ist "Fight Club" unter den vielen nihilistischen, pseudointellektuellen Freigeistern der Überzeugendste und gleichzeitig der Bedeutendste.
Der namenlose Erzähle lebt im tristen Alltag eines normalen Menschen. Als Rückrufkoordinator für einen Autohersteller ist er wie jeder andere: gelangweilt, durchschnittlich und in keinem Maße besonders. Um sich der Schlaflosigkeit zu entziehen sucht er Selbsthilfegruppen auf und kann in den Wogen der allgemeinen Hilflosigkeit sein Leid den Tränen hingeben. Durch die Treffen ist er in der Lage zu schlafen, bis er Marla Singer trifft. Ebenso eine Simulantin wie er, befürchtet er sie könne ihn auffliegen lassen. Auf einer Geschäftsreise lernt er Tyler Durden kennen. Seifenverkäufer- und Hersteller empfinden beiden Seiten Sympathien für einander und freunden sich an. Als der Erzähler seine explodierte Wohnung sieht, ruft er in der Ahnungslosigkeit seines Schaffens Durden an und bittet ihn um Hilfe. Eine Freundschaft, sowie der Fight Club entsteht.
Expliziter Bestandteil von Finchers Werk ist die Darstellung der Gewalt. Doch ist "Fight Club" keineswegs eine Verherrlichung der Gewalt. Sie stellt vielmehr ein Ventil für den Film sowie für die Charaktere des Films da. Weder der Konsumkritik, noch der dem Faschismus dient sie als tatkräftiger Unterstützer. Die Gewalt steht sinnbildlich für die Einfachheit des Lebens und dem Drang aus diesem auszubrechen. Durch die Gründung des Fight Clubs bekommt das Leben der Männer ein Ventil um sich dessen, was sie überdrüssig sind Luft zu machen. Trotz aller Banalität: Es liegt in der Einfachheit. Durch die Empfindung des Schmerzes sind die Männer in der Lage sich lebendig zu fühlen. Der Sinn des Fight Clubs ist es nicht, einen Sieger eines Kampfes zu küren. So lautet eine der acht Regeln des Clubs "ein Kampf dauert so lange, wie er dauern muss." Das Ende ist nicht als Verloren oder Gewonnen anzusehen, sondern dann, wenn die Individuen sich des animalischen Instinkts Herr geworden sin. Als Gegenpol steht Marla. Sie steht für die Unverständlichkeit des Gesamten. Das ist keineswegs Frauenfeindlich, es steht nur rein symbolisch für das Unverständnis.
Die mehrfach, von vielen Seiten angesprochene Konsumkritk ist nur ein bedeutender Nebenfaktor des Ganzen und wird nur durch ausdrucksstarke Zitate von Tyler Durden Beachtung beigemessen.
Durch die Einführung des Projekt Chaos nimmt der Film ebenso Bezug zum Faschismus. Der Sinn des Projekts ist es nicht, durch die Zerstörung der Finanzwelt an Geld zu gelangen, sondern nur um die Komplexität durch die Gesellschaft angeordnete Dinge zu vernichten und die Einfachheit preiszugeben.
Der Faschismus kommt durch die treue Gefolgschaft des Projektes zu Stande. Ein starkes Beispiel stellt die Polizeirevier-Szene dar, als die Polizisten nicht vom Plan abweichen. Fincher versucht damit auf die Gefahren der Manipulation und Destruktivität des menschlichen Geistes hinzuweisen. Das erweist sich als besonders geschickt, denn durch die Verknüpfung einfacher stilistischer Mittel und der weniger offenkundigen Komplexität der Geschichte wird der Zuschauer an der Angel gehalten und im Bann des Films bekommt er den nötigen Reiz um als Gesellschaftskritik angesehen zu werden.
"Fight Club" stellt uns den nihilistischen und anarchistischen Tyler Durden als das dar, was wir alle sein wollen: frei, stark, gutaussehend, intelligent. Fincher erfindet den Prototypen des perfekten Menschen und dessen, was wir uns wünschen zu sein. Aber er schafft es, den Charakter zum Ende des Films in den geeigneten Ausgleich zwischen Sympath und Antisympath zu bringen und heroisiert diesen nicht in einem übermäßigen Maße. Ebenso handhabt es sich mit dem Erzähler. Durch die namenlose Charakterisierung der Person bekommt er genau wie Durden den mysteriösen Touch und verliert neben Tyler nicht an Interesse.
Fincher schaffte es, sich mit "Fight Club" ein Denkmal zu setzen und drückte der Popkultur mit seinem Film seinen eigenen Stempel auf. In einem besonderen Maße kritisch, dreht der Film sich aber um den Männertraum der Individuen und dem starken Willen, derer die gewillt sind ihn zu leben.
Außerdem zu lesen auf:
http://filmstuff-thewlis.blogspot.de/
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Teezy123 2012/04/25 18:56:27
Kommentar löschenTja, ich kann mich der Mehrheit hier leider nicht wirklich anschließen.
Fight Club konnte mich zu keinem Augenblick wirklich fesseln o.ä.
Die Darsteller sind sicherlich über jeden Zweifel erhaben, allerdings sind die dargestellten Charaktere mir dann doch zu simpel gezeichnet.
Fight Club.. Der Name ist Programm.
Und genau das hat mich eben auch bereits nach kurzer Zeit genervt.
Klar, in keinem Fall ein schlechter Film.
Allerdings oftmals mit entweder zu langatmigen Szenen oder eben mit zuviel Hau-druff...
Fazit: Geschmackssache, nicht mein Ding, aber da muss sich echt jeder selbst ein Bild von machen
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ProjectChaos 2012/04/25 21:41:04
Antwort löschenkeine Geschmackssache...Der Film ist einfach göttlich. ;)
AltH85 2012/04/26 07:51:36
Antwort löschen"dargestellten Charaktere mir dann doch zu simpel gezeichnet" Nimms mir nicht übel, aber ich glaub da gehts nur dir so ;)
Teezy123 2012/04/26 18:01:31
Antwort löschenKein Problem, damit komm ich klar ;-)
AddictedToIan 2012/04/27 02:02:46
Antwort löschenImmer diese Ablehnung ... mach dir nichts draus- Filme sind und bleiben Geschmackssache. Jeder der was Anderes behauptet, redet intoleranten Bullshit. Übrigens: Ich mochte Fight Club ;)
Teezy123 2012/04/28 13:25:01
Antwort löschenJeder der was Anderes behauptet, redet intoleranten Bullshit... ja, so seh ich das auch, aber da sind wir wohl ein wenig in der Minderheit, zumindest kommt es mir hier oft so vor
tyler.durden93 2012/05/10 11:05:42
Antwort löschenWelcher Film hat dich denn gefesselt bzw in welchem Film sind die Charaktere besser gezeichnet als in Fight club?
Teezy123 2012/05/10 15:05:38
Antwort löschengeh doch auf meinem Profil gucken...
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AltH85 2012/05/10 16:40:55
Antwort löschenSry, wenn das feindselig rüberkam. Aber ich finde halt das die Charaktere im Rahmen der Handlung in der sie sich bewegen, perfekt aus und hinterleuchtet werden. Zummal ein charakter ja eigentlich 2 sind ;)
Mr.Bungle 2012/05/16 11:30:49
Antwort löschen"Fight Club.. Der Name ist Programm." Naja... :P
Saddom 2012/04/24 20:58:18
Kommentar löschenIm Grunde ist Fight Club ein Film, den man einfach nicht schlecht reden kann. Ich glaube es gibt keinen Menschen der den ernsthaft hatet und hasst. Denn der Film ist einfach ehrlich, und hat sehr viele gute und zutreffende Zitate und Sprüche, die perfekt zu dem heutigen Leben bei uns im Westen passen. Mein absoluter Lieblingsfilm, kein anderer kommt auch nur annähernd heran.
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sachsenkrieger 2012/04/13 00:13:28
Kommentar löschenEigentlich bei näherer Betrachtung ein ziemlich "hohler" Film, aber so genial gespielt und verpackt, das 10 Punkte Minimum sind!
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JackoXL 2012/04/13 00:15:42
Antwort löschenWo ist der den bitte hohl?
sachsenkrieger 2012/04/13 00:22:46
Antwort löschenDas muß jeder selbst wissen, aber wie du bemerkt hast, habe ich 10 Points verteilt...zwinker!
JackoXL 2012/04/13 00:36:18
Antwort löschenHab ich auch, da sind wir uns einig. Für mich ist der das Gegenteil von hohl. Wenn ich den Sarkasmus nicht verstanden habe, ziehe ich die Frage zurück.
Maracaibo 2012/04/13 01:03:31
Antwort löschenIch verstehe die Ironie ehrlich gesagt auch nicht. Obwohl du das Wort "hohler" in Anführungsstriche gestellt hast, ist das abgesehen von deiner Wertung ein recht "hohler" Kommentar.^^
Jack´s moralische Meinung 2012/04/13 01:56:14
Antwort löschenAlso heißt das wahrscheinlich "hohl" im Sinne von "genial"... :-/
Mr.Bungle 2012/04/21 11:07:32
Antwort löschenWir haben es hier wohl mit einem "Philologen" zu tun. xD
sachsenkrieger 2012/05/10 10:31:57
Antwort löschenNe, hohl, wenn man zum Luftholen käme, um über die Story nachzudenken. Is´ Ansichtssache!
Jack´s moralische Meinung 2012/05/12 16:48:45
Antwort löschenIch bin Jack´s verlorener Glaube an die Menschheit... Meine Güte!!! Wie kann man sich selbst nur so ein Armutszeugnis ausstellen?! Wenn dir die Story zu anspruchsvoll ist, dann guck den Film gefälligst nochmal!
Und nein, es ist nicht "Ansichtssache"! Es gibt keine dritte Meinung zu Fight Club. Es gibt welche, die verstehen die höhere Bedeutung des Films und finden ihn brilliant und welche, die können/wollen es nicht raffen und finden ihn daher "hohl" und scheiße. Sorry, aber wenn es um Fight Club geht werde ich zum Nazi, zugegeben.
Mr.Bungle 2012/05/12 21:29:07
Antwort löschenIch habe mich gerade in dich verliebt ohne überhaupt den Film gesehen zu haben! XD Und dem Film werde ich jetzt auch schon gleich 10 Punkte geben! xDDD
Jack´s moralische Meinung 2012/05/14 21:49:59
Antwort löschenDu kannst mir gerne einen Antrag machen, Schätzelein. Aber bevor ich diese Gefühle erwidern kann, schau bitte erst den Film (der Filme). ^^
Mit der 10 Punkte-Vergabe hast du (wenn auch nicht legitim) soweit schon mal alles richtig gemacht. *Muah!*
(Und jetzt: Guck Fight Club!!!)
Mr.Bungle 2012/05/14 21:52:36
Antwort löschenKeine Sorge, der Tag wird kommen! Und auch Fight Club werde ich mir schon sehr bald anschauen und zwar schon morgen! ;D
Jack´s moralische Meinung 2012/05/14 21:53:31
Antwort löschenDe facto gibt es keinen anderen Film, der es auch nur ansatzweise schafft, unserer Gesellschaft auf so knallharte und ehrliche Weise den Spiegel vorzuhalten. Doch manch einer ist mit der Wahrheit schlicht überfordert.
Mr.Bungle 2012/05/14 22:03:41
Antwort löschenIch hatte ja die ganze Zeit ziemliche Vorurteile gegen den Film, weshalb ich einfach nicht dazu kam ihn mir anzuschauen. Ich dachte immer, dass Fight Club ein langweiliger, billiger und überbewerteter Kampffilm wäre. :P Hast mich aber gerade echt heiß gemacht auf den Film!
Jack´s moralische Meinung 2012/05/15 00:31:25
Antwort löschenEtwas ähnliches habe ich früher (anno 1999) auch gedacht. Wenn man nur nach den trailern geht, mag das auch so sein. Aber ums Kämpfen geht es nur am Rande. Dieses klassische Meisterwerk transportiert weitaus mehr als blanke Gewalt - die aber auch nicht zu kurz kommt. (Insider-Zitat passt an dieser Stelle: "Den Nullpunkt zu erreichen ist kein Wochenendtrip.") Wenn dein Geist offen ist, wird der Film dich faszinieren.
Fight Club ist nämlich eigentlich kein Film, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung.
So, genug der schönen Worte.
Wenn ich dich jetzt richtg heiß gemacht habe, dann umso besser. ^^
Ich erwarte dein feedback in Kürze.
Mr.Bungle 2012/05/15 00:34:17
Antwort löschenWirste bekommen. :)))
Jack´s moralische Meinung 2012/05/15 00:41:21
Antwort löschenIch froi mich...^^
Scheiße, was beneide ich dich. Zum ersten Mal Fight Club gucken....Wow! ...was würde ich dafür geben, wenn ich das auch nochmal könnte.
Gäbe es am Schädel einen Reset-Knopf, ich würde ihn drücken und mich neben dich setzen.
Als ich ihn das erste Mal gesehn habe, war ich auch ungefähr in deinem Alter.
Mr.Bungle 2012/05/15 00:47:42
Antwort löschenOOOH jaaa, das glaube ich dir gerne haha. :)
morlock 2012/05/21 19:30:54
Antwort löschenUm über den Inhalt des Filmes kritisch zu reflektieren und ihn voll zu erfassen, dafür sind die meisten FC-Fanboys intellektuell überfordert.
Wie aggressiv ihr Liebling dann weitgehend argumentationslos gegen jedwede Kritik verteidigt wird spricht Bände.
Ein Machwerk für hohle pubertätsgeschädigte trotzige Teenager die in den Film gerne eine wichtige politische Message reininterpretieren und sich dann selber für wichtig und politisch halten.
Jack´s moralische Meinung 2012/05/22 03:04:03
Antwort löschenNa dann habe ich ja echt Schwein gehabt, dass ich mich nach der Lektüre des gleichnamigen Buches und mehrmaligen Schauen des Filmes unter verschiedenen analytischen Gesichtspunkten in der Oberstufe (Fach: Philosphie, Schwerpunkt: Film) auf die Seite der "intellektuell Erhabenen" schlagen darf, da ich dieses "Machwerk" vertieft und in seiner vollen Komplexität erfasst habe.
Wie argumentationslos eine Kritik sein, kann hast du gerade zweifelsohne bewiesen. "Machwerk", "hohl"," trotzige Teenager"...oha, sehr fundiert. Hut ab!
In diese Mutter aller Filme muss keine Message "reininterpretiert" werden, was ein bullshit (!), die Intention liegt so glasklar auf der Hand wie das Amen in der Kirche. Wer das nicht erkennt, muss schon ganz schön naiv, minderbemittelt oder noch klein (jung) sein.
morlock 2012/05/22 14:07:49
Antwort löschenNaja, Du scheinst ja auch keine Argumente zu haben.
Nicht dass mich das jetzt überraschen würde.
Philosphie, äh, ich meine natürlich Philosophie mit dem Schwerpunkt Football, äh, Film in der Oberstufe beeindruckt mich jetzt ungefähr so viel, wie 4 Touchdowns in einem Spiel im Highschool Football.
Mr.Bungle 2012/05/22 15:16:45
Antwort löschenEs gibt ja auch nichts wichtigeres auf der Welt, als sich wegen einem Film zu streiten...^^
morlock 2012/05/23 12:15:57
Antwort löschenWer streitet denn?^^
Mr.Bungle 2012/05/23 16:16:25
Antwort löschenNaja, nach einer normalen Diskussion sieht das jedenfalls nicht mehr aus. ^^
Jack´s moralische Meinung 2012/05/23 16:21:37
Antwort löschenIch wollte auch nicht mit meinem Wissen prahlen, sondern dir lediglich vermitteln, dass ich die Thematik mehr vertieft habe als die oberflächliche Betrachtungsweise der von dir oben genannten "Fanboys", ok?! Schaff DU erstmal vier Touchdowns in einem einzigen Spiel, dann hörst du wenigstens zwischenzeitlich auf irgendwas von "Argumenten" zu fasseln.
Was du meinst sind "Erklärungen". Du brauchst jemanden, der dir den Film erklärt.
Fight Club braucht man nicht zu argumentieren, nur verstehen und DANN bewerten.
Es gibt keine Argumente für oder dagegen, nur Menschen einer 1. Welt Gesellschaft, die ihr Leben unreflektiert als Mainstream-Soldaten führen, shoppen gehen, BILD lesen/RTL gucken, auf facebook posten, (im schlimmsten Fall Ed Hardy tragen) und ihre Persönlichkeit über die Karre definieren, in der sie sitzen. ("Planet Starbucks") Alles hübsch verpackt in der Illusion von Freiheit. Und andere, die alternativ leben; von denen wiederum es manche gibt, denen der ganze Scheiß auf den Sack geht. That´s it.
(Ich bin Jack´s Höchstmaß an Ungeduld)
Jack´s moralische Meinung 2012/05/23 16:23:39
Antwort löschen@Bungle: Warum sollte man auch 08/15 diskutieren? Es geht ja auch nicht um einen 08/15 Film.
Mr.Bungle 2012/05/23 16:24:28
Antwort löschen"Es gibt keine Argumente für oder dagegen, nur Menschen einer 1. Welt Gesellschaft, die ihr Leben unreflektiert als Mainstream-Soldaten führen, shoppen gehen, BILD lesen/RTL gucken, auf facebook posten, (im schlimmsten Fall Ed Hardy tragen) und ihre Persönlichkeit über die Karre definieren, in der sie sitzen. ("Planet Starbucks") Alles hübsch verpackt in der Illusion von Freiheit. Und andere, die alternativ leben; von denen wiederum es manche gibt, denen der ganze Scheiß auf den Sack geht. That´s it."
Good work!
Mr.Bungle 2012/05/23 16:27:10
Antwort löschenIst das eigentlich ein Zitat ausm Film oder haste das selber geschrieben?^^ Bin mir gerade nicht ganz sicher... xD
Jack´s moralische Meinung 2012/05/23 16:34:19
Antwort löschenNein, kein Zitat aus dem Film. Ist von mir - die (grobe) Aussage von Fight Club umgemünzt auf die heutige (deutsche) Gesellschaft.
Ich habe schon immer so gedacht, der Film hat mir quasi aus der Seele gesprochen.
Mr.Bungle 2012/05/23 16:37:35
Antwort löschenDa bist du nicht der Einzige.
morlock 2012/05/24 13:36:16
Antwort löschenIch brauche niemanden, der mir die Welt erklärt.
Das macht ihr auch irgendwie nicht besonders gut.
Schon komisch, ich kann mit Bild und facebook nix anfangen, bzw. ich halte davon nicht gerade viel und finde FC trotzdem lächerlich.
Passt doch irgendwie nicht in euer unheimlich komplexes Weltbild?
Und den Film könnt ihr anscheinend selber nicht besonders gut erklären, neue Erkenntnisse habe ich jedenfalls nicht gewonnen.
Immer dieses 08/15-Geseiere von wegen Gesellschaftskritik und so.
Das ist ja sooo neu und auf wahnsinnig hohem intellektuellem Niveau in diesen Film gepackt.
Sprengt diese Idioten mit ihren konformistischen Ed Hardy-Klamotten in die Luft.
Diese dummen Kapitalistenschweine!
Die sind an ALLEM Schuld und haben es echt verdient.
Vive la revolution!
Jack´s moralische Meinung 2012/05/24 15:49:34
Antwort löschen@ Bungle
Ich bin Jack´s keimender Trieb der Hoffnung ^^
Ich würde es noch nicht mal wagen, dir die Thematik zu erklären - vergebene Liebesmüh. Habe ich auch nicht getan. Fight Club ist Gesellschaftskritik pur, das hast du schon richtig verstanden. Und wenn du diese als "lächerlich" empfindest, sagt das mehr über deinen Charakter aus als dir lieb sein kann.
Und mit Mitgliedern der Jungen Union diskutiere ich aus Prinzip nicht mehr. Es führt zu nichts. Es geht nicht um DIE Kapitalisten oder DAS System, sondern darum, wie die meisten ihr Leben führen, du Ignorant. Oftmals ohne Sinn, von jeder Substanz befreit. Das Geseiere ist nicht neu, genauso wenig wie die Kritik. Schon klar, aber der folgende Zwiespalt ist es: Mancher würde "es" gerne tun, hat aber nicht die Eier. Doch Durdens Alter Ego hat sie und zieht es eiskalt durch. Das ist neu. Und wahnsinnig genial inszeniert. Wie du schon selbst sagst: "auf intellektuell hohem Niveau". Eventuell zu hoch für 08/15 Morlocks?!
Ich schließe mit einem passenden Zitat von Cypher aus Matrix: "Unwissenheit ist ein Segen!"
morlock 2012/05/24 18:14:17
Antwort löschenWas ist daran jetzt auf intelligente Weise gesellschaftskritisch, wenn sich diese vom Leben gelangweilten Idioten gegenseitig auf die Fresse hauen?
Ich meine, sollen die doch.
Aber was geht das mich an?
Der Streifen produziert mit seinem aufgesetzten Zynismus und Pessimismus nur heiße Luft.
Über küchenphilosophische/psychologische Ansätze kommt der Film nicht hinaus(wie auch schon Matrix).
Man kann die Filme ja trotzdem mögen,aber wer mir solche Machwerke als tiefsinnige und intelligente Meisterwerke verkaufen will, beleidigt meine Intelligenz.
Jack´s moralische Meinung 2012/05/25 17:05:42
Antwort löschen"Idioten, die sich gegenseitig auf die Fresse hauen". Selten etwas so dummes, oberflächliches gelesen. Das wäre etwa so Terminator mit den Worten zu beschreiben "Da jagt ein Roboter den anderen." (Es gibt bessere Beispiele) Du hast Fight Club echt nicht gerafft oder?!
Die Geschichte hat uns gelehrt, dass sich Geschichte immer wiederholt und wenn das eintritt, wirst du schon merken, was es dich angeht! Wie Menschen handeln, auch gelangweilte Idioten, passiert selten ohne Grund.
Der Zynismus ist nicht aufgesetzt, die Welt ist weitaus zynischer. Phil. Ansätze? Natürlich kann ein Film nicht das liefern, wie es ein Buch kann. is schon klar. Dann solltest du vll mal Fight Club lesen, eventuell wird dein Bild dann klarer. Übrigens werden diese "Machwerke" (Fight Club ebenso wie Matrix) bereits im Studienfach "Philosophie" als ernstzunehmende Werke in den Modulen "Utopien" sowie "Staatsformen und alternative Gesellschafstmodelle" behandelt. Aber das interessiert dich in all deiner Ignoranz natürlich auch nicht. Weiß ich ja. Professoren die anhand solcher Stoffe lehren sind was? Eine Beleidigung deiner "Intelligenz"?! Come on...
Was sind den Meisterwerke in deinen Augen? Jetzt kommts... - "Pulp Fiction" - ... hahaha
morlock 2012/05/26 13:15:18
Antwort löschenÖhm, in Terminator geht es doch auch darum, dass sich 2 Roboter jagen.xD
Sind mir bei den Filmen irgendwelche tiefsinnigen Aspekte entgangen?
Wann werden diese Filme endlich in Studienfächern philosophisch behandelt?
Spätestens jetzt habe ich keinen Zweifel mehr, dass Du auch keine Ahnung hast.
Pulp Fiction ist für mich kein Meisterwerk des Tiefsinns.
Aber das ist es auch nicht, was den Film so besonders macht.
Glaube kaum, dass der Film sowas wie eine tiefgründige "Message" hat.
Und auch dafür mag ich den.^^
Terminator 1+2 sind innerhalb ihres Genres auch absolute Meisterwerke, aber wohl nicht unbedingt gerade tiefsinnig.
So wie Star Wars.
Ließe sich endlos fortsetzen.
Was mich an FC nervt sind diese pseudophilosophischen Ansätze.
Als ob der Film etwas Bedeutsames zu sagen hätte.
Dabei geht es doch nur um den persönlichen Frust der Protagonisten, die sich aus purer Langeweile am Leben die Fresse einhauen und für ihren nicht näher begründeten Frust noch andere(Banken?Konzerne?)verantwortlich machen.
Blöder geht es doch eigentlich gar nicht mehr, wenn man mal näher darüber nachdenkt.
Der Film nimmt sich selbst viel zu ernst(oder zumindest nehmen viele Fanboys den Film sehr sehr ernst), darüber kann ich mich leidenschaftlich echauffieren, genauso wie über die Fanboys, die einem gerne unterstellen nix gerafft zu haben, obwohl sie selber nicht begriffen haben, worum es eigentlich geht.
Jack´s moralische Meinung 2012/05/30 16:48:39
Antwort löschenIch sage ja, es gibt bessere Beispiele. Du hälst Leute, die sich wegen Langweile auf die Fresse hauen für fiktiv?!?! Das ist natürlich überspitzt, aber jeden Tag tun Menschen seltsame Dinge aus Frustration, brauchst du nur auf die Straße zu gehen oder Nachrichten sgucken. Aber dein Weltbild reicht ja gerade mal vom Schreibtisch bis zur Haustür, wenn du Fight Club für "pseudophilsopisch" hälst. Man muss nicht Platons Dialog gelesen haben, um sich philosopische Fragen stellen zu dürfen. Und weiter: Wenn du die Philosphie begrenzen und in eine Schublade stecken möchtest alá "das geht" und "das geht nicht" zeigt das nur, dass du absolut gar keine Ahung von der Materie und Philo allgemein hast.
Du scheinst vielmehr ein Paradebeispiel dafür zu sein, wie Arroganz und falsche Selbsteinschätzung den Verstand negativ beeinflussen können. Dann nenn mir doch mal einen einzigen Film mit richtig Tiefgang. Deiner begrenzten Definition nach dürfte es ja gar keine Filme geben, die anspruchsvolle Themen transportieren.
(Menschen, die keinen Sinn im Konsum sehen: "Unser Krieg ist ein spiritueller." Was ist daran bitte pseudo und/oder nicht zu verstehen?)
Jack´s moralische Meinung 2012/05/30 16:59:46
Antwort löschenApropo Terminator: Ja, es geht eben "AUCH" darum... Anscheinend hast du selbst Terminator nicht verstanden. (omg) Selbstverständlich hat T2 tiefsinnige Aspekte!!! Meine Fresse... Wie weit darf sich der Mensch von der Technik, die er selbst ins Leben gerufen hat abhängig machen ohne sich selbst zum Sklaven zu machen oder versklaven zu lassen? Um nur einen zu nennen.
Ich habe gedacht, ich rede mit einem Erwachsenen...
Was heißt, die Fanboys haben selbst nicht begriffen worum es geht? Der Film ist nicht schwer verständlich, dachte ich bisher... du belehrst mich eines besseren.
Da haben wohl schon einge bei dir auf Granit gebissen.
Jaja, ich weiß... tausend Geisterfahrer...
Mr.Bungle 2012/05/30 17:15:00
Antwort löschenJack kannste bitte nochmal kurz zusammenfassen was der Film einem genau übermitteln will? Wäre sehr nett von dir.^^
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morlock 2012/05/30 17:42:46
Antwort löschenJoa, als technologiekritisch kann man den Terminator leicht interpretieren.
Ist er deswegen besonders tiefsinnig?
*facepalm*
Als ob die Filme so erfolgreich sind, weil sie tiefgründig wären.
Du solltest Dich selber mal fragen wie arrogant und besserwisserisch Du hier auftrittst.
Ohne wirklich irgendwas besser zu wissen, aber alle anderen sind halt nur Idioten, die nicht Deiner Meinung sind, gelle?
Kann mich auch nicht erinnern Leute, die sich aus Langeweile den Rüssel platthauen, als "fiktiv" bezeichnet zu haben.
Dass es die tatsächlich gibt ist mir durchaus bekannt.
Solche Leute finde ich nur halt irgendwie ein bisschen doof, in etwa so, wie gewisse Filme.
xcharliex 2012/05/30 22:52:36
Antwort löschender eigentliche kern des films - und dafür muss man ihn bis zur letzten sekunde mitdenken und nicht schon bei der gesellschaftskritik stehenbleiben - ist die negierung von radikalität und die beendigung des inneren kampfes der hauptfigur durch erreichen einer persönlichen bindung zu einem zweiten menschen.
der film führt weiter als von einem extrem zum anderen. er endet mittig (am nullpunkt) und nicht mit antworten, sondern mit der frage nach der ganz persönlichen entscheidung. zufriedenstellenderweise bietet die beste immaterielle basis in form von liebe an.
der "fight club" selbst ist ja nicht mehr als ein erstes pathologisches symptom der zustände, in denen sich die kämpfenden befinden - er ist nicht die lösung.
der film ist detailverliebt (tiefen-)analytisch und gesellschaftsphilosophisch komplex. allein die dialektik von führerkult und anarchie im (scheiternden!) projekt chaos ist herrlich mitanzuschauen.
wie dem auch sei, im deutschen schreibt sich das besitzanzeigende substantiv ohne apostroph, das ist jacks hoffnungsvoller stilappell an jack's moralische meinung
Maracaibo 2012/04/12 23:11:18
Kommentar löschen+++++++++++ ACHTUNG SPOILER!!! +++++++++++++
"Wir bewundern, was Sie tun." – "Was?" – "Sie müssen mutig sein, so was anzuordnen." – "Sie sind ein Genie, Sir." – "Sie sagten, sollte irgendwer dem Projekt Chaos jemals in die Quere kommen, Sie eingeschlossen, sollten wir seine Eier abschneiden." – "Es ist zwecklos, sich zu wehren." – "Wirklich `ne beeindruckende Geste, Mr. Durden. Das wird ein Zeichen setzen." – "Freunde! Ihr macht einen gewaltigen Fehler!" – "Sie sagten, dass Sie das sagen würden." – "Ich bin nicht Tyler Durden!" – "Sie sagten auch, dass Sie das sagen würden." – "Okay, ich bin Tyler Durden! Jetzt hört mir zu… Ich geb folgende Anordnung: Wir brechen diese Mission auf der Stelle ab!" – "Sie sagten, DAS würden Sie auf jeden Fall sagen."
+++++++++++++++ SPOILER ENDE ++++++++++++++++++
-----> FAZIT: Ein Film den man(n) kennen sollte!
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Azazil 2012/04/12 23:35:29
Antwort löschenDanke dass jetzt ne Spoiler-Warnung dransteht. Ich kenne den Film übrigens auswendig und du wirst wohl nicht abstreiten wollen, dass dieses Zitat einen entscheidenden Hinweis auf Jacks Persönlichkeit gibt.
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Maracaibo 2012/04/12 23:45:12
Antwort löschenNa ja, du hast ja recht - aber eine ausführliche Inhaltsangabe bietet dieses Zitat nun auch wieder nicht... ;)
Azazil 2012/04/12 23:48:15
Antwort löschenstimmt auch wieder :)
A-Wax 2012/04/09 20:54:28
Kommentar löschenAnarchistisch, brutal, bizarr, krank, verstörrend, provokant, überspitzt, genial, alles Adjektive die dieses Meisterwerk ein wenig beschreiben.
Ein Film den man so schnell nicht vergisst und der bei jeder neuen Sichtung ein Stückchen besser wird (deswegen nun eine 9,5 statt einer 8,5). Wahrscheinlich auf ewig David Finchers bester Film und Brad Pitt habe ich auch selten besser gesehen. Über Edward Norton muss man sowieso nichts mehr sagen, der spielt nicht erst seit diesem Film in der Liga der besten Charakterdarsteller.
Ganz großer Wurf!!!
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DonJohnOneIsOn 2012/04/05 20:16:07
Kommentar löschenWarning: If you are reading this then this warning is for you. Every word you read of this useless fine print is another second off your life. Don't you have other things to do? Is your life so empty that you honestly can't think of a better way to spend these moments? Or are you so impressed with authority that you give respect and credence to all that claim it? Do you read everything you're supposed to read? Do you think every thing you're supposed to think? Buy what you're told to want? Get out of your apartment. Meet a member of the opposite sex. Stop the excessive shopping and masturbation. Quit your job. Start a fight. Prove you're alive. If you don't claim your humanity you will become a statistic. You have been warned - Tyler.
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pa.an 2012/05/22 23:22:38
Antwort löschenTrue. - opened my eyes. Thank you.
verite 2012/04/01 23:27:19
Kommentar löschenEin echter Kultfilm
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