Wie böse ist der kino.to-Nutzer denn nun wirklich?

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Veröffentlicht am 24.07.2011, 09:00

Die Welt ist einfach furchtbar unfair. Obwohl, die Welt kann nichts dafür, sondern nur die Menschen, die auf ihr wohnen, denn die machen manchmal Sachen, die einem sauer aufstoßen.

Kinogang durch kino.to? Kinogang durch kino.to? © moviepilot

Wie schön das Leben wär, wär nur jeder fair. Da dem aber nicht so ist, können wir uns nur darüber ärgern, dass an jeder Ecke vertuscht, verschleiert oder … ja, oder schlicht nicht veröffentlicht wird. Auch im Fall der in letzter Zeit überall diskutierten Streaming-Portale à la kino.to ist das der Fall.

Wie ihr sicherlich schon ahnt, handelt der Aufreger der Woche von einer bemerkenswerten Studie, die bewusst unter der Decke gehalten wird.

Niemand darf es erfahren…
Um was es genau geht, ist schnell erzählt: Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gelangte in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Leute, die häufig illegale Streaming-Portale wie das mittlerweile geschlossene kino.to nutzen, mehr Geld fürs Kino und für DVDs ausgeben. Das ist eine hochinteressante Erkenntnis, die die Filmindustrie, die stets bemüht ist, den Kausalzusammenhang zwischen den illegalen Angeboten und eigenen Verlusten aufrecht zu erhalten, in keinem besonders guten Licht dastehen lässt. Noch mehr Beigeschmack bekommt der Fall dadurch, dass die Studie partout unter Verschluss gehalten werden sollte. Das klingt schwer nach Hintertürchenmachenschaften.

Kunde und kein Dieb
Wenn wir uns mit der Problematik (?) solcher Seiten angemessen auseinandersetzen wollen, dann ist es denkbar ungünstig, wenn einem solche Infos nicht zur Verfügung stehen. Betrachten wir es doch realistisch: kino.to-Nutzer werden weitläufig kriminalisiert, sie werden als Vernichter der Filmwirtschaft angesehen, als Schmarotzer. Diese verheimlichte Studie spricht jedoch eine andere Sprache. Offenbar wird das Streaming-Angebot als Appetitanreger genutzt, um letztlich doch dafür zu zahlen. Es ist durchaus möglich, dass es für den Zusammenhang Online-Stream-Nutzer = Kinogänger bzw. DVD-Käufer andere Erklärungen gibt, aber ohne eine Veröffentlichung der Studie kann darüber nur spekuliert werden. Die Verschleierungstaktik erweckt viel stärker den Eindruck, dass die Ergebnisse einer Verteidigung von kino.to und Co. dienlich wären. Dabei geht es gar nicht um die Seiten an sich, die definitiv zwielichtige Praktiken angewandt haben und noch anwenden, sondern darum, dass “der User” kein gemeiner Dieb ist.

Geld rein, Geld raus
Die Seiten selber und auch die Betreiber werden davon ausgenommen. Der Tatbestand der Urheberrechtsverletzung bleibt bestehen, die Abzockermentalität der Macher hinter den Portalen auch. Wer ernsthaft glaubt, jemand betreibt eine solche Seite, weil er hehre Ziele verfolgt, der trinkt jeden Morgen einen Eimer Naivität. Es geht um Kohle, und die wird meist auf schmutzige Art und Weise verdient. Das gilt scheinbar jedoch nicht für die User, die der Studie folgend ja kein Geld einsparen, sondern letztlich in größerem Maße ausgeben. Rechtlich mögen sich Nutzer von illegalen bzw. semi-legalen Streaming-Portalen in einer Grauzone bewegen, moralisch kann es verurteilt werden, aber sofern die Ergebnisse der Studie korrekt sind, zieht der Nassauer-Vorwurf nicht mehr und die Debatte müsste anders geführt werden.

Letztlich ist diese nicht publizierte Untersuchung nur ein Beweis dafür, dass eine öffentliche Verurteilung der Besucher dieser Seiten forciert wurde, ohne dass sämtliche Fakten eingebracht wurden – und das ist schlicht und einfach nicht fair und ein Aufreger der Woche.


guggenheim (Nils Pape)

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Nils ist seit Jahren als guggenheim auf moviepilot unterwegs. Im Aufreger der Woche lässt er sich über skurrile, unfassbare oder dämliche News aus der Welt der bewegten Bilder und bewegenden Stars aus. Wenn euch bei euren Streifzügen durch das Internet aufregungswürdige Themen unterkommen, dann freut der olle guggi sich, wenn ihr ihn darauf aufmerksam macht.


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Seppeline

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Traurig aber wahr:
Habe mir einige Folgen der Serie "Merlin" von kino.to angeschaut und mir dann die Dvds geholt. Und tatsächlich: Die Quali der Dvd ist beinahe schlechter als die der Online-avis. Was soll man davon halten?

Offenbar bietet (bot) kino.to nicht so miese Qquali wie alle Kritiker meinen.....

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TerminatorCHRIS

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Wenn ich schon mir das anhören muss" schadet der Filmindustrie"
Warum werden dann Filme wie "Belight, house bunny,horror remakes etc. gemacht?

Früher wurde bei Filmen mehr Wert auf Qualität gelegt. Heute mehr auf Quantität+ Spezial Effekte.

Verhungern werden die Leute bestimmt nicht.

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Louisaw

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Immer wieder schön, dass die Menschen sowas als Diebstahl bezeichnen und dann Klamotten "Made in China" kaufen.

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Sumsi79

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China ist das beste Beispiel dafür, dass vom Kopieren die Welt nicht untergeht.


simvlacrvm

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"Made in China" ist aber Sklaverei und das ist nur indirekt Diebstahl. Und achja, duffy einfach ignorieren.


DerDude_

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Jemand der Kino.to benutzt ist nicht Böse , aber unerträglich dumm

Jedesmal wenn ich höre , diese Seite sei viel besser als DVDs/BluRays (weil billiger) , werfe ich einen Blick auf meine Sammlung und lächle :-)

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Mrv

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Danke. 2 Sätze die mir aus der Seele sprechen.


Strygwyr

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in wenigen worten : kino.to filme ->scheiß quali ; heutige kino-filme ->scheiß quali (hier allerdings nicht visuell , sondern inhaltlich) ; kino -> verhältnismäßig teuer ;
->> kino.to wird genutzt um die inhaltliche güte des filmes zu ermitteln und zu urteilen ob es der film wert ist anschließend geld dafür auszugeben.

das ist normal der lauf der dinge.. wenn mir was wirklich gefällt , zahle ich GERNE dafür , um die macher zu unterstützen .. wenn irgendwas totaler müll ist , zahle ich NICHT gerne dafür.

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microsan

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Eine Korrektur:kino.to Filme gab's auch in DVD-Qualität.


cro_ani

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ich finde es ausgesprochen interessant das kino.to fast so ein großes streitthema ist wie religion oder politik..
zumindest wirkt es auf mich so wenn ich die ganzen kommentare lese...!!

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sssmaggotsss

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ich denke, dass das thema hier deutlich heisser diskutiert wird als in der restlichen gesellschaft, weil hier auch die interessensträger beider seiten aufeinandertreffen :-)

ist in etwas das gleiche, als wenn man einen kkk aufmarsch parallel zum million men march abgehalten hätte :-D


cro_ani

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ja da geb ich dir auf jeden fall recht..
aber ich glaube beide seiten haben zu einem gewießen teil recht.

auf der einen seite
kino.to ist sehr praktisch wegen serien, weil es ja leider sehr viele gute serien in D nicht gibt.
aber
ich ziehe ein kino vor, wenn ich mir einen guten kinofilm ansehen möchte

die andere seite
natürlich ist es nicht legal und mann ist sich sicher darüber im klaren
aber
sollte man deswegen einen menschen als kriminell bezeichen ?


Hetzer86

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Die ganzen Romane hier sind doch absolut überflüssig!

Wer nur n bisschen Hirnschmalz aufbringt kommt zu folgendem Schluss:
Keiner kauft sich ne DVD oder ne Musik-CD, weil er den Film oder den Song einmal hören möchte, sondern weil man das Werk HABEN will, man will es besitzen!
Und damit ist auch vollkommen klar, dass Seiten wie Kino.to keinen Schaden anrichten - sondern im Gegenteil - sie werben! Wer mehr Filme schaut, kennt mehr Filme und weiß was gut oder schlecht ist! Und danach wird er seine Prinzipien auch beim Kauf ausrichten!

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Hetzer86

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Ja, mein herzliches Beileid zur Berufswahl...
Und deine moralischen Aspekte in allen Ehren, aber am Ende zählt nur das, was unterm Strich steht. Siehe Studie!


killerspots

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Ich liebe meinen Beruf sehr und bin auch glücklich mit der Wahl dessen. Trotzdem ist es nicht zu verachten, was recht und unrecht ist. Das ein Ruck durch die Industrie gehen muss und über neue Modelle dringend gesprochen muss, steht auf einem ganz anderen Blatt.


Darkwater78

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@ sssmaggotsss

Dinge wie die Medienflatrate wurden schon des Öfteren vorgeschlagen, konnten jedoch sowohl auf politischer Seite als auch auf Seiten der Konzerne niemanden überzeugen. Dieses Konzept würde die immensen Kosten für die Kriminalisierung von Abertausenden von Benutzern auf einen Schlag beseitigen, und wäre gerade für kleinere Studios ein Segen - ob es an sich fair ist, Konsum pauschal ohne Bezug zum tatsächlichen Konsum zu berechnen, kann man an anderer Stelle diskutieren. Die GEZ und die GEMA machen es jedoch schon immer u. a. nach diesem Prinzip. Diese Prozesse ebenfalls auf das Internet auszuweiten würde daher durchaus sinnvoll erscheinen.

Jedoch machen die Konzerne bei der aktuellen Regelung mit wenigen großen Produktionen wesentlich mehr Gewinn. Daher liegt eine solche Regelung nicht im Sinne der Medienriesen, auch wenn es für den Staat und alle Konsumenten von Vorteil wäre.

Die Medienflatrate ist eine tolle Idee, wird wohl aber leider nie realisiert werden, solange Firmen ihren Gewinn gefährdet sehen.

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sssmaggotsss

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genau deshalb geht es ja auch darkwater :-) man schafft sich gedankenexperimente, vier, fünf, vielleicht auch zehn. diese szenarios spielt man durch immer und immer wieder und irgendwann erschließt sich ein für alle akzeptabler konsens. deshalb freue ich mich über neue alternativen oder ergänzungen bzw streichungen von vorhandenem material.

ich danke dir jetzt schon für deinen kommentar.


Darkwater78

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@ killerspots ('Ihr schadet Leuten wie mir. Den Leuten, die die Filme produzieren.')

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie ich Dir dadurch, dass ich ab und an Kino.to nutze, schaden sollte. Wenn ich recht verstehe, dann bist Du Filmemacher, Produzent oder so was in der Art. Und darf ich aufgrund Deines Postings annehmen, dass es Dir in der jüngeren Vergangenheit hinsichtlich Deiner Schaffenswerke nicht all zu gut ergangen ist, oder dass Du Dir zumindest grösseren Erfolg gewünscht hast? Ich tue es einfach mal, und falls ich mich zu weit aus dem Fenster lehne, dann entschuldige ich mich schon mal.

Also, wieso denkst Du, dass Dein finanzielles Risiko geringer wäre, wenn weniger Leute Kino.to besuchen?

Der Großteil der Menschen neigt zum Mainstream und konsumiert mehr oder weniger das, was die großen Werbefabriken anpreisen. Das gilt für's Kino, den DVD-Verkauf, und natürlich auch für Streaming-Websites. Sprich, wenn Dein Bankkonto nicht groß genug für richtige Medienkampagnen ist, dann kennen im Endeffekt nur einige Wenige überhaupt Dein Werk - Genreliebhaber, Hardcore-Filmliebhaber, usw. Von diesen Zielgruppen ist zu erwarten, dass sie so oder so Geld für Dein Werk ausgeben, ob in Form von Kinokarten oder DVDs.

Das alles ist total unabhängig von der Qualität des Werkes an sich.

In Sachen Kino wärst Du also schon mal aufgeschmissen - nur die oben genannten Personengruppen hätten womöglich Interesse an Deinem Film. Ok, vielleicht stolpert der ein oder andere Kinovielgänger noch hinein, aber der Großteil der Kundschaft verteilt sich auf die Blockbuster.

Die Situation verhält sich auf Seiten wie Kino.to auch nicht viel anders: Bei den News-Meldungen solcher Seiten sind in aller Regel auch nur die groß angekündigten Filme mit Covern vertreten, kleinere und unbekanntere Produktionen bekommen vielleicht eine einzelne Zeile irgendwo in den unteren Regionen der Startseite.

Die User sehen sich natürlich auch dort vornehmlich die Mainstreamproduktionen an, und nur selten verirren sich die wenigen abgestumpften kino.to Dauernutzer auf Dein Werk. Da bleiben auch hier nur die weiter oben genannten Zielgruppen, aber den meisten von diesen Leuten liegt sowieso daran, das Werk in guter Qualität zu sehen, sprich entweder im Kino, oder später auf DVD.

Selbst wenn einer der potentiellen Konsumenten Deines Werkes sich vorab einen Stream davon mit 240 Pixeln Auflösung und übersteuertem Sound reinzieht, meinst Du, dass sein "Filmvergnügen" ihn nun davon abhält, Geld für Dein Werk auszugeben, wenn er wirklich von dem Film überzeugt ist? Denkst Du, dass Du, dass die 'berauschende Qualität des kino.to-Streams' ihn so satt gemacht hat, dass er auf die DVD eines Filmes verzichtet, den er sehr gut fand, und den er als Fan gerne jederzeit und in guter Qualität konsumieren möchte?

Nun, wenn wir alle Filme-konsumierenden Menschen nehmen, und zuerst alle wegstreichen, die sowieso nur an Mainstream interessiert sind, dann bleibt nur ein geringer Teil derselben übrig. Dann streichen wir alle Leute, die potentiell interessiert wären, aber noch nie von Deinem Werk gehört haben, denn Du kannst ja aufgrund Deiner begrenzten Ressourcen keine Riesenwerbekampagnen incl. Mc-Donalds-Figuren schalten.

Da wird die Menge der potentiellen Kunden schon überschaubarer. Jetzt streichen wir diejenigen weg, die Kino.to nicht nutzen, aus welchen Gründen auch immer. (Wenn man dem allgemeinen Tenor hier in der Community Glauben schenkt, dann gibt es hier eine überdurchschnittlich große Menge an Usern, die Kino.to gar nicht oder nur sehr selten nutzt, denn wie oben schon erwähnt, schätzen Filmliebhaber zumeist eine gute Qualität beim Konsum.)

Einem Genreliebhaber wird es ähnlich gehen. Auch er wird vielleicht das Werk auf kino.to konsumieren. Sollte es ihm wirklich gefallen, dann wird er zwangsläufig erkennen, dass es sich lohnt dafür auch Geld auszugeben.

Aber da gibt es ein Problem: Eine Geld-zurück-Garantie kann es ja bei Filmen aus Prinzip niemals geben, denn bei Filmen und Songs gilt ja der Grundsatz, dass Konsum gleich Bezahlen bedeutet, unabhängig von der Qualität und der Zufriedenheit des Kunden. Aber das würde zu weit führen.

Ich persönlich kann auf jeden Fall noch nicht die großen Zusammenhänge nachvollziehen, die man immer anführt, wenn Produkte (und genau das sind geistige Werke wie Filme traurigerweise letztendlich) nicht den gewünschten Erfolg bringen. Als ob es schon jemals (also vor den bösen Kino.to Zeiten) leicht gewesen wäre, sich
gegen die großen Medienfirmen und deren Mammutproduktionen durchzusetzen.

Meiner Meinung nach sind die Auswirkungen der Nutzung von Streamingportalen auf kleinere Nischenproduktionen nicht so groß, als dass sie einen spürbaren und messbaren wirtschaftlichen Nachteil bedeuten darstellt. Aber wie schon gesagt wurde: An glaubhaften und aussagekräftigen Statistiken und Studien mangelt es noch, und - wenn man den News glauben darf - wird es wohl im Interesse der Medienkons noch ne ganze Weile mangeln.

Also haben alle Betroffenen bis dahin die Möglichkeit (und zwar ganz im Sinne ihrer persönlichen Meinung) weiter zu jammern:
- Produzenten jammern weil es nicht leicht ist, Kohle zu verdienen.
- Manche jammern, weil sie viel Geld für Kino und DVDs ausgeben, und andere nicht, obwohl sie aufgrund der schlechten Qualität der meisten Streams jedoch auch nicht mit den "bösen Buben" tauschen würden.
- Die richtigen Genre- und Filmefans jammern, weil die großen Studios die kleinen kaputt machen, und coole Randproduktionen immer rarer werden. Macht aber nix, man kann ja im Zweifelsfall immer noch die schlechte Wirtschaftslage oder die bösen Raubkopierer/Streaming-Konsumenten als Grund mitanführen.
- Der Präsident von TimeWarner jammert, weil er schon wieder zu fett für seinen italienischen 2.000,-- Dollar Massanzug geworden ist, und das obwohl er wegen den bösen Kino.to Benutzern diesen Monat 50,-- Dollar weniger verdient haben mag.
- Und der Kino.to User jammert, weil er Filme lieber in einer besseren Qualität sehen möchte.

Na ja, auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute, killerspots. Das wird schon werden.

Grüße,

Darkwater

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sssmaggotsss

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Meiner Meinung nach ist das alte Prinzip Bezahlung bei Konsum von Einzelware in einer so stark verbreiteten, hochfrequentierten und v.a. mittlerweile allein an Archivmaterial so dermaßen angeschwollenen Branche, wie die der Filmwirtschaft, nicht mehr möglich.

Oder anders: Keiner zahlt heute mehr Geld dafür ein Gemälde zu sehen. Man geht ins Museum und besichtet etwa 500 oder 1000, wahrscheinlich sogar vielmehr.

Seit Jahren plädiere ich nun schon für Einführung einer Art "Medienflatrate", einem gewissen Betrag X, den ich im Monat zahle und dafür zumindest alle Filme und Serien, die bereits auf Datenträger erschienen sind konsumieren darf. Das Kino an sich muss hier natürlich ausgenommen werden, da die Exklusivitäts des Formats, des frühen Erscheinungszeitpunkts und natürlich der Atmosphäre speziell abgegolten werden muss. Allgemein gelten für mich Videotheken in ihrem bisherigen bestehen als veraltet und aus dem Verkehr gezogen. Vielmehr sollte es von einem Medientempel zu einem Beratungshort mutieren.

Filmbegeisterte oder Filminteressierte sollten an Orten mit gleichen Öffnungszeiten wie die einer Videothek eben einen Berater vorfinden, der Ihnen bei der Entscheidung welchen Film sie sehen möchten hilft, nicht den schlechtgelaunten 400€ Jobbler, der das macht, weil er/sie nichts anderes findet. Solch eine Beratung könnte auch telefonisch stattfinden und hierfür sollte auch ein gewisser Obulus fällig werden.

Daneben sollte es Internetplattformen ähnlich moviepilot geben, nur eben mit dem zusätzlichen Features des Streamings. Nicht in der schlechten Qualität in der viele oben schon von kino.to berichteten, sondern hochauflösend und mit THX Audio.
Auf diese Weise könnte ich auf ein Archiv zugreifen, in denen Filme bewertet und kommentiert, gleichzeitig mit hohem Hintergrundinformationsaufkommen und mit Vergleichsfilmen bestückt die Nutzer auch bei der Entscheidungsfindung helfen können.

Die Institution eines Filmverleihers wäre somit, bis auf das Kinoformat und den Hardcopy-Release hinfällig, da die meisten Filme nun direkt vom Produktionsstudio auf zentrale Server abgelegt von den einzelnen Streaminghostern abgerufen werden könnten. Die Vergütung der Produktionsstudios und Verleihern könnte einem GEMA ähnlichen Modell erfolgen.

Dieses System hätte viele Vorteile gegenüber beiden Seiten: Produzenten und Konsumenten. Dem Produzenten wird das Risiko bei Markteinführung von den Schultern genommen, da viele Filme, die so als DVD nicht gekauft worden wären, nun auf den Streamingportalen konsumiert werden könnten. (Einen Film, der mich nicht vollends vom DVD Cover überzeugt, werde ich nicht kaufen. Einen Stream, den ich eh schon via Flatrate bezahlt habe, kann ich als Konsument auch gern einmal risikofrei nutzen). Gleichzeitig würde der Anteil von Schwarzsehern zurückgehen, bzw. der Aufwand des Kopierens wäre nahezu hinfällig, da bei monatlichen Kosten von, sagen wir einmal 40€ pro Haushalt die Kopie einer Hardcopy spätestens bei zwei oder drei Wiederholungen pro Monat den Kosten der Flatrate gleichkämen. Zusätzlich könnte ich direkt durch die Anzahl an Clicks bzw. Views eine marktrelevante Datenerhebung und ergo auch Qualitätssicherungsmechanismen etablieren.

Der Konsument würde hierdurch die Möglichkeit des zeitunabhängigen Konsums erhalten, eine einfache Kostenkontrolle, eine Medienvielfalt wie sie in anderen Ländern (siehe USA) zum Alltag gehört und letztendlich auch eine gewisse Rechtssicherheit. Ganz zu schweigen vom Komfort dieser Variante.

Ich freue mich auf Kommentare und Antworten zu dieser Alternative, da der Vorschlag bestimmt noch der Weisheit letzter Schluss darstellt, sondern nur ein Gedankenexperiment ist.

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ihre-herrlichkeit

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Ich glaube, es sind nicht die Streaming Portale, die die Konsumenten ins Kino locken, sondern Menschen, die streamen, sind zum großen Teil Filmliebhaber und diese gehen bekanntlich überdurchschnittlich häufig ins Kino.

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audio

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Ich denke, wir kommen hier nicht weiter, wenn wir mit diesem Schuldig-Unschuldig-Dualismus argumentieren. Es ist wohl nicht zu übersehen, dass es ein Wechselspiel zwischen durch Begehrlichkeiten provozierten Preistreibereien in der Filmwirtschaft und einem durch die Möglichkeiten des Internets geförderten Hintertürchens gibt. Die Frage ist doch: Was war vorher da? Solange sich die Filmwirtschaft hier nicht flexibel zeigt und durch neue Ideen bezaubert (in der Musikbranche gibt es ja schon Ansätze) wird das Problem wohl nicht zu lösen sein. Ein Abschalten von kino.to bewirkt doch nur einen Lindwurmeffekt: Ein Kopf ab, zwei wachsen nach.

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J0J0

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Exakt.


microsan

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Also bitte,wer kauft sich heutzutage schon Filme,wenn es die kostenlos im Internet gibt?

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J-Ross

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Bildqualität ist es mir mehr als Wert, ein paar Euros zu investieren, außerdem hat man noch eine schöne Verpackung und eventuell auch Bonusmaterial. Erst recht Steelbooks oder Booklets mahen einen Kauf reizbar. Das Sammeln von Filmen macht mir auch sehr Spaß. Ich bin mega stolz, wenn ich einen Blick auf meine Filmsammlung werfe. Und im Internet gibt es hin und wieder auch Ladeprobleme.


microsan

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Bis auf die Steelbooks gibt's alles im Internet, Qualität inklusive. Und man braucht keine Angst zu haben,dass die DVD nach ein paar Jahren Abnutzungsspuren aufweist,oder sich nach 15 Jahren zu zersetzen anfängt.Das ist ganz und gar nicht umweltbewusst.


Myce

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kino.to bzw jetzt kinox.to ist nicht so gut ihr ruf... es benutzen nur sehr viele leute die nicht wissen woher sie sonst ihre filme herbkommen. und anscheinend ist das die mehrzahl aller. zu stoßzeiten muss man ewig vorbuffern damit man was gucken kann. manche streams laden erst garnicht weiter und bleiben hängen. wer monatlich paar euro investiert kann fullspeed zB über rapidshare loaden oder andere mirror. ka aber vielleicht rechnet sich das am ende mit der stromrechnung. wenn ich überlege wie ich damals den rechner tagelang an gehabt hatte nur um was zu ziehn....

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killerspots

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Ich bin extrem skeptisch, was solche Statistiken angeht. "Traue keiner Statistik..."
Mal ganz ehrlich: Solche Seiten sind zwar einerseits wirklich praktisch, wenn es um das "Antesten von Filmen" geht (ohne es selber gemacht zu haben) und solche Möglichkeiten sollte es in der Zukunft auf legalem Wege viel häufiger geben. Auch die Möglichkeit auf Inhalte zurück zu greifen, auf die man im Normalfall vielleicht keinen Zugriff hat (ausländische Serien, Filme ohne deutschen Verleih, etc). Unsere globalisierte Welt hat es soweit gebracht, aber das bekommt sie irgendwie nicht zu Stande. Komisch.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass viele Leute (mich eingeschlossen) häufiger ins Kino gehen würden, wenn es ein preisliches Entgegenkommen geben würde. Warum sollte ich als Vielgeher nicht Preisnachlässe bekommen? Warum bekommt es lediglich Cinemaxx hin, eine Flaterate-Kinokarte auf den Markt zu werfen? Ich habe diese Problematik neulich vor den Vertretern der Kinobetreiber angesprochen und es gibt hier Pläne dies zu verändern.

Aber an alle die Leute da draußen, die sich auf Portalen wie kino.to und Ähnlichen ohne Rücksicht auf Verluste herumtreiben: Ihr schadet damit nicht dem Kino. Oder wenn nur im begrenzten Maße. Ihr schadet auch nicht dem Verleiher. Der verdient immer schön sein Geld. Ihr schadet Leuten wie mir. Den Leuten, die die Filme produzieren. Die sind nämlich, zumindest in Deutschland, die die Arschkarte ziehen. Die haben das größte Risiko beim Filmemachen. Und sind diejenigen, die als letztes Geld bekommen. Während alle schon fleißig verdienen, gehen wir noch leer aus. Dies mag jetzt echt strange klingen, ist aber leider die bittere Wahrheit. Und da kann man auch nicht argumentieren mit "Dann müsst ihr bessere Filme machen." Weil meist werden die nämlich gar nicht erst entdeckt und gehen sang und klanglos unter.

Wir sind so übersättigt mit Inhalten, dass wir die wirklichen Perlen einfach übersehen und ignorieren.

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nicolasb

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Das Geld welches ich nicht fürs Kino ausgeben konnte wurde von der Regierung zur Eurorettung ausgegeben!

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JackZero

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Mit kino.to ist es wie mit dem onanieren, keiner gibts zu aber alle tun es.
Solche Studien oder gegen Studien oder was auch immer, werden nichts daran ändern.

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ruegenwalder1986

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Die Filmindustrie soll endlich aufhören, Unsummen an Geldern in die Verteidigung eines Geschäftsmodells aus dem letzten Jahrhundert zu stecken und anfangen auch bei uns Flatratesaufen für alle anzubieten. Eine Pauschale und dafür hat man dann ein legales kino.to, wo man sich dann das ansehen kann worauf man gerade Lust hat, sofort und unbegrenzt, seien es Serien oder Film und das in bester Qualität.

Das ist auch keine wirre Utopie, sondern längst Realität... in den USA. Netflix, Hulu+, usw. Bei uns hält man sowas scheinbar für nicht nötig. Die Gelder um auch hier so etwas aufzubauen pumpt man lieber in Lobbyarbeit. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass es in den USA keine Raubkopierer oder Nutzer von illegalen Streamingseiten gibt, aber zumindest gibt es dort ein adequates legales Gegenangebot.

Die Industrie muss endlich einsehen, dass dies ein Kampf ist, den sie nur gewinnen kann, wenn sie den illegalen Angeboten das Wasser abgräbt. Und das funktioniert am besten, indem man diesen zwielichtigen Streamingportalen, legale, unkomplizierte und qualitativ höherwertige Streamingportale mit nahezu identischer Auswahl entgegenstellt.

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joseph_tura

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Der Autor geht davon aus, dass a) die Studie tatsächlich existiert, und b) dass sie die hier diskutierten Ergebnisse zu Tage gefördert hat. Beides ist unbewiesen, und insofern wird ein Gerücht für bare Münze genommen. Das ist nicht redlich, auch wenn ich wie alle anderen bedauern würde, dass die Studie unter Verschluss gehalten wird, so sie denn tatsäclich erhoben wurde. Im übrigen bin ich immer wieder verblüfft, mit welchen Taschenspielerstricks sich viele Filmfans (?) die Nutzung illegal operiender Streamingportale zu rechtfertigen wissen.

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stalker

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Du liest nicht die großen Tageszeitungen wie FAZ oder Süddeutsche?


joseph_tura

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Doch, lese ich. Aber was tut's zur Sache?


BlueSquirrel

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Man muss es mit der Konformität ja nicht zu weit treiben. Kino.klo interessiert mich zwar nicht, "aber ich hätte gerne, dass alle Schwarzfahrer - die den Untergang der deutschen Bahn beschleunigen - alle GEZ-Betrüger und Steuerschwindler ihren Verbrechen ins Auge sehen." So alt sind wir hoffentlich noch nicht. Diese Moralkeule wird mir von 'nem zu hohen Ross geschwungen. Außerdem glaubt doch keiner hier ernsthaft, dass die eure Filme kaputt machen.

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BlueSquirrel

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Ach ja, hatte ich fast vergessen:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/4140/1
;) Gebt den Rotznasen was sie verdienen.


Kurono

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Es gibt die Moral des Staates und es gibt die Moral.
Allerdings würden da vlt ein paar Wissenschaftler einwerfen: Man könnte das ganze Universum auseinander nehmen und man würde nicht ein Körnchen Moral finden.
Also über was reden wir hier die ganze Zeit?


Sumsi79

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Buchtip:

Economic and Game Theory
Against Intellectual Monopoly

by Michele Boldrin and David K. Levine

... gibt es kostenlos als pdf, nicht das einer denkt das Kopieren von Filmen wäre eine Sache für unrechtsbewußte Dummköpfe, wie hier einige Schlaumeier den Eindruck vermitteln. Die Infragestellung "geistigen Eigentums" wird durchaus akademisch diskutiert, insofern viel Spaß beim Gewinnen neuer Einsichten.

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Hitmanski

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Das "Es ist kein Diebstahl"-Argument ist ein alter Hut, und ist diversen UrhG-Lehrbüchern in dieser Absolutheit widerlegt worden. Es gibt im deutschen (!) Urheberrecht kein "geistiges Eigentum", auf das man ähnlichen Einfluss nehmen könnte, wie auf ein dingliches Eigentum, das ist soweit richtig. ABER: Nicht umsonst gibt es diverse Schutzrechte für den Urheber, die ihn vor einem verwertenden Zugriff auf seine Inhalte durch Dritte schützen sollen - wer gegen diese verstößt, verringert entweder unmittelbar (die Hosting-Plattformen) oder mittelbar (als Nutzer) die Verwertung des Werks und damit die Einnahmen des Urhebers. Folglich ist "Diebstahl"-Begriff sicher eine polemische Umschreibung eines rechtlich relativ komplexen Vorgangs; in seiner grundsätzlichen Stoßrichtung und der Beschreibung seiner Folgen nennt er das Problem aber schon recht treffend.


Sumsi79

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Ja, ich bin nunmal dünnhäutig was die korrekte Verwendung von Begriffen betrifft, aber gut das man das geklärt hat.

Was den Sinn/Unsinn des bestehenden Urheberrechtsschutzes angeht, darüber ließe sich sicherlich lange vortrefflich streiten, vielleicht später mal. Nicht samstags abends.

:)


Sumsi79

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Das Argument "Kopieren = Diebstahl" macht logisch gesehen keinen Sinn, da man dem "geistigen Eigentümer" die betreffende Idee nicht wegnimmt, also stiehlt, sondern lediglich kopiert und jener den Film, Song, sonstwas weiterhin benutzen kann.

Insofern kann man zwar für/gegen das Kopieren und dessen strafrechtliche Verfolgung sein, das Diebstahlargument gehört eher in die Kategorie "Neusprech".

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truelo

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sinnlose Debatte. Es wird sich nicht ändern, dass Leute illegale Wege für ihre Unterhaltung einschlagen. Und es wird auch immer genug Leute geben, die für Unterhaltung Geld ausgeben. Die Frage ist doch, geht es der Filmindustrie wirklich so schlecht? Und die zweite Frage ist: Sollte man für schlechte Unterhaltung genauso viel zahlen, wie für gute? Als User hat man nicht selten einen Fehlkauf gemacht, oder sich durch geschickte Trailerwerbung einen Film angesehen, der eigentlich in die Mülltonne gehört. Es wird einem heutzutage auch soviel Mumpitz angedreht, dass man natürlich vorher wissen will, was man sich ins Regal stellt, und was nicht. In der Kunstszene, und das ist nun mal auch das Filmgeschäft, kann man die Grenzen wohl nie eindeutig ziehen, das liegt am Wert für den einzelnen. Also wenn man schon darüber diskutieren will, was ich für extrem schwierig halte, dann sollte man auch ernsthaft den Konsumenten mit einbeziehen, was mir augenblicklich nicht der Fall zu sein scheint - siehe aktuelles "Blockbuster"-Comic-kino und extrem misslungene Sci-Fi-Movies. Filme die einfach verpuffen, die nicht mehr sind als Effekte-Porno mit MTV-adäquaten Inhalten. Und dafür werden Abermillionen ausgegeben, die in den Taschen derer landen, die nur noch mehr solch einen Schmarrn produzieren. Für meine Begriffe befindet sich das Kinosegment trotz 3D momentan (zumindest was das amerikanische Kino angeht) nach dem Höhepunkt, was bedeutet es wird weiter bergab gehen. Von daher werden sich illegale Stream-Portale auch weiterhin durchsetzen, allein schon was die Aktualität sowie das breite Angebot angeht.

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freakualizer

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*Gähn! Hatten wir die ganze Diskussion mitsamt der aufgefügten Argumente nicht mindestens schon zweimal? Versteh nicht, warum trotzdem alle wieder ellenlange (und teilweise identische) Kommentare schreiben. Vor allem die, die das Thema angeblich nervt!?
(Trotzdem danke an Guggenheim für die Veröffentlichung!)

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karma-karman

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Egal ob dafür oder dagegen: Fakt ist, dass es solche Stream-Seiten gibt und von nun an auch immer geben wird. Und anstatt zu jammern, sollte sich die Filmindustrie was einfallen lassen um dagegenzuhalten.

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BlueSquirrel

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Das wird passieren irgendwann. Und bis dahin können wir uns das Gejammer weiter anhören.


Fu-Jay

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Erzählt mir nichts. Mein mikriger Praktikantenlohn, den ich für meine Arbeit in einem Behindertenheim bekomme, für den ich etwa 50 Stunden in der Woche arbeiten muss, geht komplett für DVDs und Comics drauf. Das macht mich zwar relativ arm, aber ist immerhin ein Hobby, das mich mehr als glücklich macht. Und wenn ihr ein Bild von einem Film haben wollt, lest Kritiken, von Kritikern, denen ihr vertraut, schaut euch Trailer an und überlegt, ob euch das Thema zusagt. Mal davon abgesehen, ist dank der immer populäreren BluRay-Disc der Standartpreis für DVDs wesentlich gesunken. Ich zahlte bspw. jeweils 13 Euro für die X-Men-Trilogie, die Ocean-Trilogie, die Scream-Trilogie und 15 Euro für die Alien-Quadrologie. Von Meisterwerken wie Scarface, Der Pate, Pulp Fiction, Trainspotting, Sin City, Big Fish, Departed usw. für jeweils 5 Euro will ich gar nicht erst anfangen. Ein weiteres Stichwort ist natürlich Videothek. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele User von Seiten wie kino.to, die es benutzen um Avatar und derartige Kommerz-Kram anzuschauen, Geld für die DVD oder die BluRay ausgeben. Aber das ist nur mein Stand der Dinge.

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Fu-Jay

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Ich bin 18 Jahre alt und habe mein bescheidenes Einkommen erwähnt. Wenn ich mal mehr als 2 Euro die Stunde verdiene, ziehe ich auch mal aus dem Elternhaus aus.


Begbie

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haha, geh doch nicht auf solche Fragen ein...


Kleister-Meister

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Halt, so geht die Rechnung aber nicht auf.
Natürlich ist es völlig logisch, dass Kino.to-Nutzer mehr Geld für Kino und DVDs ausgeben als Leute, die die Seite nicht nutzen, schließlich ist Kino.to eine Seite, die mit dem Interesse dieser Leute zu tun hat, nämlich Filmen und Serien. Und deswegen besteht die "Kundschaft" von Kino.to aus genau diesen Filminteressierten, und niemand anderem.
Welche Vorteile bringt mir denn die Seite, wenn ich micht nicht für Filme und Serien interessiere? Gar keine. Und genau deswegen kommt bei der Studie auch heraus, dass Leute, die sich Filme illegal im Internet anschauen, auch sonst gerne Filme auf DVDs und im Kino anschauen. Weil es einfach das ist, womit sie sich gerne beschäftigen.
Dabei darf man aber nicht zu dem falschen Schluss kommen, dass diese Kino.to-Nutzer ohne diese Art von Seite weniger DVDs kaufen würden und weniger ins Kino gehen. Wenn es keine Internetseite gäbe, die verlockende Angebote im Interesse der Filmbegeisterten bietet, bedeutet dies ja nicht, dass diese Leute dann weniger an Filmen interessiert wären, und genau so wird das ganze hier fälschlicherweise dargestellt.
Im Gegenteil, ich würde es eher so einschätzen, dass dann NOCH mehr Geld für DVDs und Kino ausgegeben werden würde, da die Leute die Filme nur aus dieser Quelle bekommen können.
Von daher ist die Studie also kein Argument für Kino.to, sondern sagt nur aus, dass die Nutzer dieser Seite filminteressierte Menschen sind. Und damit bleibt die Schließung der Seite für mich weiterhin eine völlige korrekte Entscheidung.

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Godfather

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Genau das habe ich auch gedacht. Kann natürlich sein, dass diese Studie, die ja keiner kennt, das ganze doch etwas differenzierter untersucht hat und nach Konsumverhalten der Leute bevor und während kino.to da war untersucht hat. Mit den Informationen, die wir haben, entbehrt sich diese Diskussion allerdings jeglicher Grundlage.


Kleister-Meister

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Das stimmt natürlich, aber dann wäre das oben falsch bzw. nicht genau genug beschrieben. Und allein die Reaktion der meisten User hier zeigt ja schon, warum die Studie geheim gehalten wird.


gnipmac14

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ich kenne einen, der einen kennt und der hat genau den selben namen wie ich, jedenfalls hat dieser entfernte bekannte kino.to sehr oft benutzt.

ich sehe moralisch keinen einzigen einwand dagegen weshalb man darauf verzichten sollte. ich zahle viel geld für den internetanschluss demnach bin ich der meinung mir alles ansehen zu dürfen was durch das kabel in meinen rechner läuft. sehr wohl weiß ich, dass das ganze rechlich anders aussieht, aber dass recht schon lange nicht mehr richtig heißt dürfte der mehrheit klar sein. ich arbeite für 800 euro im monat hart dafür dass ich später mal studieren und ironischer weise in der filmbranche arbeiten kann. ich kann mir große kinogänge und dvd-käufe nicht leisten und dennoch bin ich ein riesen filmfan. ich liebe filmkunst und filmtechnik über alles und habe mir damals täglich nach der arbeit mindestens einen film auf kino.to angesehn. ja wie schon gesagt will und werde ich in das filmgeschäft einsteigen und so paradox das klingt aber ich werde niemals einem user vorwerfen meinen geschützten film im netz angesehn zu haben. ich werde versuchen mit aller kraft den uploader zu hindern aber den user werde ich sicher nicht verurteilen. das klingt auf anhieb wiedersprüchlicher als es ist denn letztendlich sollte jeder mensch die freiheiten nutzen die er hat ohne dabei auf den eventuellen verlusst der überbezahlten produktionen achten zu müssen. die wirkliche frechheit im filmgeschäft ist, dass es leute gibt, die sich für unter 20mio nichtmehr vor oder hinter die kamera stellen, deren produzenten dann aufstände machen weil ein paar otto normal bürger ihre 10 euro eintrittskosten fürs kino lieber für das essen ihrer kinder ausgeben

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Begbie

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ich arbeite in der Filmbranche - und wenn du wirklich vorhast da mal zu arbeiten, dann sprich das Thema lieber nicht an, sonst bist du schnell wieder draußen (außer du wirst ein selbstständiger Kameramann o.ä.)


Anastasius

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Wir brauchen ein neues Urheberrecht und Firmen, die Filme und Musik vertreiben (gewissermaßen also auch Kinos) brauchen eine neue Nutzer- und Preispolitik. Das ist der einzig effektive Weg, "gegen" kino.to vorzugehen. Wer mit Gewalt gegen kino.to vorgeht, geht großteils mit Gewalt gegen Filmfans vor. Und DAS vergrault Kinogänger.

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Mr. Ogi

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Ist eins meiner lieblings Themen :D
Aus Erfahrung kann ich sagen, die Leute die sich Filme in Stream qualität ansehen vor allem auf Seiten wie kino.to, die wären sowieso niemals ins Kino gegangen. Oder hätten sich die DVD "blind" gekauft. Nach Sichtung der Filme oder Serien wird es meistens gekauft. Das ist nunmal so. Sicher die Seiten haben nicht das Ziel den Menschen so die Filme ans Herz zu legen, aber doch ist es ein guter nebeneffekt.
Wo soll man Filme, Serien, vor allem ältere, neue, oder alte Kinderserien denn sonst herbekommen? Man kann schlecht vorher Filme kaufen und dann wieder zurückgeben, weil es einem nicht gefällt...
Da ist eine Riesen Lücke die die Filmverleiher, bzw. der ganze Apparat noch nicht begriffen haben. Was in der Musikindustrie immer mehr kommt, Künstler bieten ihre Musik auf verschiedene Portale an etc.
Verschläft die Film-Industrie die ganze Zeit. Man muss den Menschen einfach die Filme, Serien absolut 100% zugänglich machen. Sonst guckt man sich anderweitig um. Und das ist nunmal das Internet. Seiten wie Maxdome usw. ist ein Anfang. Obwohl ich persönlich noch nichts da gesehen habe und nicht sagen kann ob es sich lohnt dafür Geld auszugeben!

Das Problem ansich sind nicht die Streaming seiten. Ich verstehe sowieso nicht warum man sich einen Film, Serie in dieser Qualität ansieht obwohl man ihn auch einfach runterladen kann.

Ich gehe so oft es geht ins Kino und kauf mir immer mal einen Film. Aber es sind nur Filme die ich schon kenne. Und wo soll man Filme sehen die man noch nicht kennt und die nicht in der Videothek vertreten sind? Genau...nirgends außer im Internet. Da fehlt halt was.

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basterd93

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kinoX.to wenn ich bitten darf. :D
Es war doch wirklich nur eine Frage der Zeit, bis exakt die gleiche Seite unter einem anderen Namen wieder erscheinen würde.

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BlueSquirrel

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Ist son Thema zu dem man so oder so stehen kann. Ansonsten könnte man mal die Leute von Party Poker usw. einbuchten. Da ist doch die Kohle und auf die Nerven gehen sie mir auch. Boris Becker gleich mit.

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EllHomer

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Das einzig Schlimme daran ist doch, dass die Betreiber mit dem Werk anderer Geld verdienen und das geht mal gar nicht!
Moralisch Einwände gegen das "Schwarzsehen" selbst habe ich aber nicht. Wenn es das Internet nicht gäbe, würde man sich die Filme eben brennen und auf dem Schulhof tauschen...wie in den guten alten Zeiten :D

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Ichundso

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Der Film "Super" mit Ellen Page hat noch nicht einmal ein deutsches Startdatum, aber kaum ein Film interessierte mich so wie dieser. Was habe ich also getan? Ihn online angeguckt. Die Qualität war unter aller Sau und trotzdem habe ich ihn geliebt und sobald es soweit ist, werde ich ihn mir in Kino ansehen. In der synchronisierten Fassung, wie mir gerade auffällt... Uaah.

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Claudia :)

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Ich gehe liebend gerne ins Kino ! Würde ich sogar noch öfter tun, wäre die Filmauswahl hier nicht so lächerlich und die Preise nicht so utopisch...
Ich zähle im Moment ca. 80 DVDs vor mir im Regal...
Und, achja, mir fällt ein, mein Film ist fertig gebuffert... :D
Natürlich lege ich wert auf die Filmqualität, umso sinnvoller finde ich ja Seiten wie kino.to für ältere Filme oder auch Serien (die einfach nicht im deutschen TV laufen).

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nikl 1987

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Ich gestehe, dass ich auch hin und wieder eine solche Seite in Anspruch nehme, dies ist aber höchst selten, und dann auch nur für einen Film, wo ich nicht sicher bin, ob sich die Kinokarte bzw. der DVD-Kauf lohnen würde. Gefällt mir der Film bzw. entdecke ich auf solch einer Seite einen Film, von dem ich noch nie was gehört habe, der mir aber gefällt, dann lege ich mir diesen früher oder später auch auf DVD zu. Echter Filmgenuss findet nämlich im Kino oder heimischen TV auf der Couch/Sofa/was auch immer statt, und nicht auf einem Computermonitor in grauenhafter Qualität auf einem Stuhl.

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Claudia :)

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Kann dir nur zustimmen !
Ich z.B. bin nämlich froh, dass ich mir damals die 12-Euro-Kinokarte für Avatar sparen konnte... danke kino.to !


Roldur

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Ich geb ja zu hin und wieder hab ich mir Family Guy auf Kino.to angeschaut aber auch das nur mit widerwillen. Die Bildqualität und vor allem der Ton können einem das gesamte Filmerlebnis versauen. Vor allem wenn man im Nebenraum nen völlig funktionsfähigen Bluray Player hat. Es ist verständlich wenn man sich vorher vergewissern will ob man sich Scheiße kauft. Nur bei vielen meiner Freunde ist es so: Sie vergewissern sich, fanden den Film sogar gut aber dann "hat man den Film ja schon gesehn". Warum also kaufen? Über sowas könnt ich mich zu Tode ärgern...

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Twitter

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Wenn sich die großen Filmverleiher zu einem internationalen Streamingmodell zusammenraufen könnten gäbe es das Problem (in dieser Größenordnung) nicht. Ich schätze das mehr als die Hälfte der Nutzer wegen amerikanischen Serien zu "illegalen Handlungen" verleitet werden..

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tobi12000

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der schaden ist doch immens :D
http://netzpolitik.org/2011/75-000-000-000-000/

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Tytus

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lol das ist dieses Wunsch denken, Problem nur woher soll das Geld kommen so vielleicht :http://blog.fefe.de/?ts=b0d719e2


Lorion42

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Meine Interpretation der Studie ist, dass sie unzureichend ist und deshalb nicht veröffentlicht wurde. Es kann sehr gut sein, dass nur Leute, die sich auch sonst viel für Filme interessieren und auch viel Geld dafür ausgeben, wirklich zugeben würden, dass sie kino.to gut und gerne benutzen. Die Studie wird mit Sicherheit über Umfragen erstellt worden sein. Niemand kann hier garantieren, dass die Leute wahrheitsgemäß antworten. Vor allem bei so einem Thema ist die Wahrheit vielen Leuten zu peinlich.

Ich denke dass Filmliebhaber die Filme bei kino.to gucken, für die sie eh kein Geld ausgegeben hätten. Jeder Mensch hat ein bisschen Moral und viele bezahlen gerne für die Sachen, die ihnen Freude bereiten. Außerdem sind wir doch alle ein wenig Sammler, oder?

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St_Jimmy

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Ich oute mich jetzt auch mal als Kino.to Nutzer und muss sagen, das mich diese Studie keineswegs überrascht.
Allerdings hab ich die seite von Anfang an nie als Möglichkeit betrachtet die Filmindustrie um ihre (mehr oder weniger) rechtmäßigen Millionen zu bringen und/oder selbst ein kleines Vermögen zu sparen. Für mich war diese Seite (und alle anderen ähnlichen Seiten) immer eine art Werbeplatform, gefällt mir ein Film steht er kurze Zeit später im Regal.
Gefällt mir ein Film nicht würde ich mich maßlos drüber ärgern, das ich mein Geld für ein Kinoticket, oder DvD Blindkauf, zum Fenster rausgeworfen hab und stell mir dabei auch noch vor, wie die Produzenten des Films sich grade ins Fäustchen lachen, weil sies mal wieder geschafft haben, einen Filmfreund (und somit jemand der eigentlich auf ihrer Seite steht!), mit irreführenden Trailern und falschen, geschönten und aussortierten Filmkritiken, buchstäblich verarschen.
Allein aus meiner DvD Sammlung fallen mir aus dem Stehgreif 10 Filme ein, die ich ohne Kino.to, nicht im Regal stehen hätte (und noch eine Hand voll weiterer,
bei denen ich mir nicht mehr sicher bin, wo ich den Film das erste mal gesehen hab... Siebgedächtnis^^). Dazu kommen noch ein halbes dutzend Filme, die ich ebenfalls auf kino.to "begutachtet" habe,
die ich mir irgendwann innerhlab der nächsten Monate kaufen werde. Außerdem nutze ich Kino.to (wie viele andere ja offensichtlich auch) um mir Serien anzusehen, die hierzulande zu solch unsagbar dämlichen Uhrzeiten gesendet werden,
das man sich als Zuschauer nur noch an den Kopf langen kann, wenn man von den Sendern zu hören bekommt, das eine Serie abgesetzt wird, weil sie zu "schlechte Quoten" hat.

Ins Kino komm ich leider längst nicht mehr so oft wie früher, was bei mir nicht mit den teueren Tickets zusammenhängt, sonder eher an fehlender Begleitung und sinkender Filmqualität bzw. steigendem Anspruch an Filme liegt.
Das es auch andere Nutzer gibt, die solche Seiten nicht als Werbeplatform betrachten, ist sicherlich auch richtig. Ich kenne sogar solche Leute perönlich. Bei denen muss man allerdings auch sagen, gäbe es Seiten wie kino.to nicht, würden sie auch nicht häufiger ins Kino gehen oder mehr DvD's kaufen, im gegentiel, die würden sich einfach bei anderen durchschnorren, oder nur noch Filme im TV gucken.
Wer sich für Filme wirklich aus tiefster Seele begeistern kann, ist auch eher dazu bereit dafür Geld auszugeben (was viele hier ja auch schon festgestellt haben ;-)). Und wer Filme einfach nur als Zeitvertreib für zwischendurch betrachtet und sich mit den Handlungen, Schauspielern, Regisseuren, ect., absolut nicht auseinandersetzen mag, der wird auch nie viel Geld für Filme ausgeben, so einfach is das.

Ich frag mich was wohl passieren würde, wenn man sämtlich streaming Seiten auf der Welt ein Jahr dicht machen würde und es keine möglichkeit mehr gäbe, kostenlos übers internet Filme zu streamen geschweige denn welche runterzuladen.
Ich würd mich kaputt lachen, wenn die Filmindustrie in diesem Jahr dann einen rekord Verlust einfahren würde :P

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karma-karman

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Egal wie billig eine DVD ist - wenn der Film bekackt ist, ist das Geld zum Fenster hinausgeworfen worden. Daher Stream-Seiten, um sich vorher ein Bild von dem Film machen zu können. Ist der Film gut, wird er gekauft, ist er schlecht, atmet man auf, dass man kein Geld dafür ausgegeben hat. Das ist bei Musik nicht anders. Nur dass es für Musik-Proben in jedem Kaufhaus Hörstation gibt. Von YouTube ganz zu schweigen. Stream-Seiten sind für viele Menschen daher nichts weiter als Test-Seiten. Gute Filme werden unterstützt, schlechte für immer ignoriert. Die Behauptung Stream-Seiten-Nutzer würden die Filme im Internet als Ersatz für Kinobesuche DVD-Käufe benutzen ist 1. irreführend und 2. schlichtweg falsch. Solche Leute gibt es selbstverständlich auch, aber diese Studie möchte aufzeigen, dass man das Ganze auch von anderer Seite aus betrachten kann. Es ist nun mal nicht alles schlecht, nur weil es in den Medien so dargestellt wird.

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Falkenfluegel

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Was ein blödsinniges Argument. Es gibt zig Onlinevideotheken die so gut wie alles haben. Hinzu kommen noch unzählige video on demand Anbieter. Es gibt also genügend legale Wege einen Film zu schauen bevor man eine DVD kauft, selbst wenn lokale Angebote nicht vorhanden sind.

Das man Filme "testen" muss und danach natürlich direkt kauft, darüber kann ich nur müde Lachen. Oder auch "da lachen ja die Hühner".


karma-karman

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Die Hühner können ruhig lachen. Tatsache ist, dass ein guter Film sein Geld auch wert ist und früher oder später in mein Regal wandert.


Joone44

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Wie bitte? Die Filmindustrie macht jährlich angeblich 300 Millionen Euro Verlust und jetzt werden diese Leute sogar in Schutz genommen?!

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Mr.Film

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Kino ist mir keineswegs zu teuer, ich gehe verdammt gerne ins Kino, denn eine Heimkinoanlage habe ich leider noch nicht. Doch unbekannte Filme die ich nirgends finde, außer im Inet, und Achtung, in DVD-Qualität(!), ja da schau ich dann auch auf einer Stream-Seite, ich habe mir moralisch dann aber auch nichts vorzuwerfen.

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Fabes

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http://www.youtube.com/watch?v=QsogswrH6ck

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dracula007

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Ich halte von soclhen Portalen nichts. Zumal das Internet hier auf dem Land auch viel zu langsam ist um dort einen Film zu genießen. Dazu kommt die schelchte Qualität der Filme. Da schau ich mir leier Filme im Fernsehen an.
Außerdem möchte ich gerne meine Lieblingsfilme schön ordentlich und sortiert im Regal stehen haben. Einfach um meine Filmfreunde diese zu zeigen und sich darüber auszutauschen. Und sooo teuer sind DVDs gar nicht mehr. Vor allem wenn man sie im Internet zB bei amazon.de bestellt. Dort gibt es auh viele Paketangebote.
Bei Serien ist es genauso. Ich bin halt ein Film- und Serienliebhaber und auch Sammler.
Aktuelle Filme schau ich auch lieber im Kino, ja wegen dem Erlebnis. Ich finde es halt viel schöner als zu Hasue allein vor dem Rechner zu sitzen.

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J-Ross

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@karman-karman: Ich kaufe Filme nur, wenn ich sie gut finde. Man muss ihn ja zuerst irgendwo gesehen haben, um entscheiden zu können, ob sich der Kauf der DVD lohnt. Das kommt doch nicht darauf an, wo ich den Film sehe oder auf welche Art, bzw im TV. Ist doch logisch!!!


Falkenfluegel

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Nein logisch ist das überhaupt nicht. Ein Film muss finanziert werden und letztendlich muss irgendwie Geld an den Filmverleih fließen wenn du den Film siehst. Siehst du ihn im TV, dann wurde er durch den Sender eingekauft und dieser finanziert sich wieder durch Werbung die DU guckst. Es ist völlig egal wo du den Film siehst, es fließt IMMER Geld an den Filmverleih.

Außer eben du nutzt Streamingseiten, dann fließt nämlich nur Geld an die Betreiber dieser Seiten und die geben dem Filmverleih überhaupt nix ab.

Und es MUSS auch Geld fließen auch wenn du den Film nicht gut findest. Film gucken -> Film finanzieren. Anders gehts nunmal nicht. Kann auch nichts ins Restaurant gehen, behaupten mir schmeckt´s nicht und ohne bezahlen abhauen.


J0J0

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Es gibt eh keinen Grund, Menschen moralisch dafür zu verurteilen, dass sie neue technische Möglichkeiten nutzen und einen veralteten Wirtschaftszweig in die Überflüssigkeit abdrängen. Das ist ökonomischer Fortschritt. Dann muss man sich eben andere Finanzierungsmodelle einfallen lassen. So oder so: Das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. Es gibt keinen moralischen Konsens im Kapitalismus, zumal es hier auch um was ganz anderes geht: Die Studie zeigt ja einmal mehr, dass sich die Empörten lediglich die Sache der Industrie zu eigen gemacht haben und als deren verlängerter Arm mit Moralkeule die Konkurrenz ins Abseits zu mobben versuchen. Es geht gar nicht darum, "den Film" zu schützen, sondern die Gewinne der Industrie (von denen die meisten Beteiligten sowieso nichts zu sehen bekommen, erinnert ihr euch an den Drehbuchautorenstreik?).

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Kurono

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Meiner Meinung nach einer der wenigen vernüftige Beiträge hier.
Fernab von "aber es es Diebstahl"-Moral-Aposteltum und "aber ich hab kein Geld"- Kriechertum.
Wie ich finde, genau die Richtige Richtung von der man sich dieses Problem nähern sollte.


Falkenfluegel

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Auch wenn einen vernünftigen Streamingdienst sicher viele in Anspruch nehmen würden. Die Leute die dann aber doch lieber garnix bezahlen bleiben genau da wo sie jetzt sind, bei kino.to und den ganzen anderen Seiten mit geklauten Filmen. Es gibt viele Onlinevideotheken wo man alles bekommt. Sicher, da muss man 1 bis 2 Tage warten, aber wie war das bitte Früher? Da hatte man entweder das Glück das die lokale Videothek den Film besaß oder man musste warten bis er im TV kommt. Jemand der legal einen Film sehen möchte, der kann das auch.

Hat das Musikklauen durch Abos wie Napster oder den vernünftigen Vertrieb von MP3s aufgehört? Nö, das passiert immer noch im gleichen Ausmaße wie vorher. Sicher hat der Markt sich verändert, weniger CDs werden verkauft, dafür mehr MP3s. Der ganze Kopierwahnsinn läuft davon aber völlig unabhängig weiter. Zu glauben das die Kopien irgendwie mit der Vermarktung der legalen Medien in Verbindung stehen ist ziemlich naiv. Das eine ist ohne Kosten zu bekommen und das andere nicht, das ist der Punkt.

Und das moralisch verwerfliche an solchen Seiten ist nicht das man einen Film umsonst gesehen hat. Das sind keine Tauschbörsen, das sind hoch organisierte Verbrecher die sich mit dem geklauten Material eine goldene Nase verdienen. Und genau diese Verbrecher unterstützt man mit jedem Klick den man auf so einer Seite macht. DAS ist das moralisch verwerfliche daran.


Narrisch

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Der kino.to user ist nicht böse sondern jemand dem qualität völlig egal ist. man kann doch nicht wirklich einen film über einen drittklassigen stream geniesen?! Ich hab das nie verstanden.

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karma-karman

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Stream-Seiten sind kein Ersatz, völlig richtig. Aber das sollen sie auch nicht sein. Um sich ein Bild von der (inhaltlichen) Qualität eines Films zu machen sind Stream-Seiten aber ein Segen!


LokisSon

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Natürlich haben Streamseiten keine HD-Qualität, aber bei DVD-Releases ist die Qualität alles andere als schlecht.


Drogba11

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Ich habe mir noch nie etwas auf kino.to oder anderen Streamseiten angeschaut, und tatsächlich, ich gehe auch nur 2-3 mal im Jahr ins Kino und gebe im Monat 5-10 Euro für DVDs aus. Schein also etwas wahres dran zu sein. ^^
Trotzdem bin ich sehr filminteressiert, aber sollen sich doch andere über die Statistik streiten.

Übrigens finde ich das Bild zum Artikel gelungen, hat irgendwas lustiges an sich.

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Poeserpursche

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Die Preise für Kinotickets haben sich in unserer Kleinstadt in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Viele Arbeitgeber zahlen einen Nettolohn unter der staatlichen Pfändungsgrenze. Die "Vorschau" auf Streamingseiten ist schon eine ökonomische Frage. Immer mehr Leute können es sich nicht mehr leisten, Geld für cineastischen Sondermüll zu riskieren.
Dazu kommt, daß manche Filme hierzulande gar nicht oder sehr spät gezeigt werden (zb. Ironclad). Ja Streamingseiten sind auch Problemlösungen für Probleme deren Verursacher am lautesten jammern.

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Deaconn

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stimmt so auch nicht!


Mil82

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So ist es! Ich habe zwar nie kino.to genutzt, benutze aber ein anderes Portal. Da ich in den Niederlanden wohne ist es sonst schwer bis unmöglich an deutsche DVDs bzw Blurays zu kommen, da die niederländischen DVDs (fast) alle nur englische Tonspuren mit NLsubs haben. Also lade ich mir Filme und Serien. Was mir gefällt kauf ich mir dann wenn ich in Deutschland bei meinen Eltern zu Besuch bin. Denn ich kaufe nichts mehr was ich nicht kenne. Hollywood produziert nun mal viel Schrott der zu einem möglichst unverschämt hohen Preis verkauft werden soll. Und allein DESWEGEN sinken die Einnahmen.

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steve5

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meistens sind die qualitäten eh so mies, dass erst dann im internet eine ansehbare quali auftaucht, wenn die dvd kurz vor der veröffentlichung ist. und daher kann ich die umfrage nachvollziehen. wenn einem ein film mit einer miesen qualität gefällt, schaut er sich den film im kino an oder kauft sich die dvd. aber ohne diese illegale film anschauen würde er wohl überlegen, ob er überhaupt eines von beiden machen soll. das ist meine, vielleicht umstrittene, meinung.

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guantanamo_jay

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Kaufe gerne und oft DVD's, gehe so es die Qualität zulässt regelmäßig ins Kino und schaue Serien und Filme, die ich im Kino nicht finden werde per Stream. Einem jungen Studenten ohne Arbeitsmoral bleibt auch nicht viel anderes übrig. Fühle mich dabei auch nur ein bisschen kriminell.

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karma-karman

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Ich hab schon einmal zu dem Thema was geschrieben: Seiten wie kino.to nutze ich als Test-Seiten, um vorher zu wissen, wofür ich mein Geld ausgebe. Bei dem ganzen Müll heutzutage, war ich nicht nur ein einziges mal froh, mir den Kinoeintritt gespart haben zu dürfen. Gleichzeitig kam es aber auch nicht nur ein einziges mal vor, dass ich es kaum noch erwarten konnte mir einen Film endlich im Kino anzuschauen oder zumindest die DVD-Erscheinung herbeizusehnen - nachdem ich ihn per Stream gesehen habe.

Ich kann diese Statistik also nachvollziehen. Gerade als Filmfan nutzt man solche Stream-Portale, weil man sich einen Überblick verschaffen kann. Gute Filme werden unterstützt, schlechte aussortiert. Und ich bin sehr froh, dass ich das heutzutage kann, denn einmal pro Woche ins Kino zu gehen oder mir mehrere DVDs auszuleihen kann ich mir einfach (noch) nicht leisten. Da ist es schön, dass es eine Möglichkeit gibt, sich vorher die dicksten Rosinen, für die man dann gerne Geld ausgibt, rauszusuchen.

Zudem nutze ich Stream-Seiten für Serien. Ich lege nun mal Wert auf die Originalsprache und wenn in Deutschland eine Staffel Ewigkeiten braucht um auf DVD zu erscheinen, dann greife ich eben dankbar auf Stream-Seiten zurück. Nicht zu vergessen, dass es Serien gibt, die in Deutschland gar nicht erst erscheinen.

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Imran

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Jop, genauso ist es bei mir auch.


nikl 1987

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Dito, obwohl ich mir dennoch nicht immer nur die Perlen bzw. die Rosinen bei der DVD-Auswahl bisher rausgepickt habe...es sind auch einige Fehlkäufe dabei, aber das gehört eben dazu!


Begbie

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So ein Quatsch hier...

"Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast" - das war der erste Satz den uns unser Statistik-Professor nahe legte. Diese ist nicht gefälscht (ich schätze die Gfk und habe schon viele Auswertungen auf Basis des GfK-Consumer-Panels gemacht), aber ohne Zusammenhang und Korrelationen mit anderen Daten völlig unbrauchbar - sie führt die Masse auf absolut völlig falsche Meinungsbildung...

Natürlich kaufen kino.to mehr DVDs und gehen öfters ins Kino, aber das liegt schon allein am Zielpublikum. Aber Fakt ist auch, dass kino.to Nutzer mehr Filme kaufen würden, wenn es das Internet nicht geben würde. Natürlich gibt es auch Synergieeffekte, dass jemand ein paar Folgen einer Serie auf kino.to anschaut, sie genial findet und dann die Staffel auf DVD kauft. Aber das sind Ausnahmen. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selber:

Die meisten schauen 10 neue Filme auf kino.to und gehen dann beim 11 mal wieder ins Kino. Würde es kino.to nicht geben würden sie natürlich nicht 11 mal ins Kino gehen, aber sicher öfters als 1x - und genau daraus resultieren die Verluste für die Filmwirtschaft...Und kommt nun bitte nicht mit "Die sind doch selber Schuld wenn die Kinotickets so teuer werden, ..." - darum geht es hier nicht.

Diese Statistik wie sie oben genannt wird ist für mich auf jeden Fall ein einziger Humbug und ich finde, gerade auf einer Filmseite wie hier, sollte solch ein Beitrag ohne wirkliche statistische Korrelation und weiterführende Daten veröffentlicht werden!!! Es prägt die Meinungsbildung der User und gibt eine weitere Rechtfertigungs-Grundlage für etwas, wo jeder weiß, dass es nicht legal und richtig sein kann...

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sssmaggotsss

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@ stalker, du meinst also kinos sollten auch sprite und m&m´s anbieten? , sry, spaß... ich bin ganz deiner meinung. die sache mit dem "mehrwert" kino ist allerdings auch eine verzwackte, weil wie man es macht, ists falsch. baut man cineplexe schreien die leute : teuer, mainstream, ungemütlich.
baust du ein kleines spartenkino schreien sie: zu wenig auswahl, zu schlechter sound, zu wenig ambiente.

an dieser stelle könnte man eigentlich mal eine umfrage starten:

Leute, ob groß ob klein, wie schaut euer persönliches Traumkino aus?

Ich freu mich auf posts...


Begbie

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Man könnte bauen was man will... Ein Mehrwert kann man immer erzeugen (eben wenn man nach Wünschen der Zuschauer geht), aber ein Mehrwert von 0 bis zu dem zu wollenden Preis zu erreichen ist immer schwierig, da es eben das kostenlose Angebot gibt - und hier liegt das Problem... Man geht ins Restaurant weils besser schmeckt, wegen dem Ambiente, weil man nichts danach abwaschen muss usw. Klar ist es teurer, aber auch wenn man zuhause kochen würde, würde es Geld und v.a. Zeit kosten. Beim Filmschauen ist es ja mittlerweile so, dass es kein Geld und keine Zeit (außer der Film selber) kostet - also ist die Schwelle zum Mehrwert eine noch viel größere Klippe... Ich liebe z.b. Filmfestivals und bin da bereit hohe Preise zu zahlen - die unbekannten Erst-Ausstrahlungen und kleinen Perlen sind für mich Mehrwert.

Ich brauche die Studie nicht zu kennen um sie für nichtssagend zu erklären. Wenn die Studie weiterreichende Daten erhält (z.b. nach Alter gesplittet) dann muss das hier auftauchen bzw. der weiterführende Link. Da das nicht so ist stehen die Aussagen hier für sich alleine - und für mich sind solche Aussagen irreführend bzw. nichtssagend (warum hab ich schon n paar mal oben beschrieben)

Zu den Videotheken: Die haben sich auch geändert von großen Videotheken zu vielen kleineren 24h Videotheken, aber an sich haben sie auf Dauer einfach keine Chance gegen das Onlineangebot (ob Video-on-Demand oder Streamingseiten wie kino.to)...

So nun wars das auch für mich mit dem Thema, ich klinke mich da so langsam aus, da ich mich nicht weiter rechtfertigen will warum ich diese Studie für "Quatsch" halte. Ist eh schon zu sehr ausgeufert ;)

Wünsche allen viel Spaß beim Filmschauen, denn deshalb besuchen wir doch eigentlich diese Seite. Wie jeder schaut muss er für sich selber wissen, ich fühl mich auf jeden Fall ganz gut dabei, keine Seiten wie kino.to zu besuchen... Ich schau nun Blow weiter - auf RTL 2 und mit Werbung, aber für mich auf meinen TV noch immer besser als auf irgendeiner "ominösen" :D Streamingseite...


ash-williams

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Bullcrap!

Wie gut die Studie ist lässt sich leider nicht beurteilen. Es kommt natürlich darauf an, welche Gruppe man untersucht, dass ein 20 Jähriger kino.to User mehr Geld für DVDs ausgibt als ein 50 Jähriger nicht-Nutzer (Ausnahmen ausgenommen) liegt ja wohl auf der Hand.
Abgesehen davon kann man sehr leicht argumentieren, dass die Leute die kino.to nutzen generell auch unter Leuten aus der gleichen Kohorte eher zu denen gehören, die Filminteressiert sind. Es gibt genug Leute die sich einfach nicht die Bohne für Filme interessieren, die geben auch nichts für Filme aus. Ein Filminteressierter neigt auf jeden Fall dazu eher Geld für Filme auszugeben.
Also so Studien finde ich immer wieder amüsant. Da kommt immer das raus was man gerne möchte und egal welches Ergebnis, rauslesen kann man immer was man möchte.

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Sebastian_85

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nehm doch als Thema "auslegungs von studien und statistiken unter verschiedenen gesichtpunkten für gegenläufige zielgruppen" :D


Andy Dufresne

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Du hast einfach nur recht...


the comedian

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Ja, ein wirklich guter Artikel... Ich muss zugeben das ich Kino.to auch des öfteren Benutz haben, allerdings hab ich mir Hauptsächlich Serien angesehen, die Mittwoch 0:00 Uhr im TV laufen, weil sie da auch jeder sehen kann, der um 6 Uhr morgens wieder aufstehen muss ;-)
Filme hab ich auch 2 oder 3 gesehen, aber nur diejenigen die nicht in die deutschen Kinos gekommen sind.... (eine art stiller Protest oder so)

Auf der Gegenseite steht jetzt, das ich mehrere hundert DVDs besitze und fast alle 2 Wochen im Kino bin. Auf mich trifft diese Studie schon zu.

Aber grundsätzlich muss man halt sagen, wären die Preise fürs Kino nicht so hoch, würden bestimmt auch ein bisschen mehr Leute auf die Illegale Variante verzichten. Aber wer weiß das schon.

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LokisSon

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Schön gesagt, sssmaggotsss!
Ich zahl im Schnitt sogar 7€ und find das vollkommen ok. Mag aber daran liegen, dass man mich in ein Cineplexx reinzerren müsste. Seelenlose Konsumtempel - Pfui! ;-)


the comedian

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Okay, ich geb mich geschlagen ;-) das stimmt natürlich! Ich hatte beim Preis allerdings eher den 3D Aufschlag im hinterkopf der den Film von 7.50€ (in meinem persönlichen Lieblingskino) auf 12 € anhebt.
Dabei muss man natürlich auch bedenken dass die Kinobetreiber sich komplett neu mit Geräten haben eindecken müssen, aber wenn man man ehrlich ist fällt das 3D-Erlebnis bis auf wenige Ausnahmen ziemlich dürftig aus.

Aber die Kinopreisdiskussion ist sicherlich fast so alt wie die Menschheit selbst... und in deiner Ausführung haste natürlich recht ssmaggotsss. Ich zahl auch lieber mehr wenn das Kino meinen Ansprüchen eher gerecht wird!!!


Wumz

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Ich nutze unregelmäßig Portale wie Kino.to, hauptsächlich um Zeichentrickfilme zu sehen.
Regelmäßig kaufe ich mir dagegen DVDs.

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Tytus

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Freut mich das du das hier einbringen Konntest und großen Lob dafür wie du mit dem Stoff umgegangen bist, schön alle Seiten beleuchtet. Danke

Im Endeffekt ist das aber nicht verwunderlich, viele haben kino.to für Serien genutzt und passenden DVD Staffeln standen dann später auch in denn Regalen.

Oder das man erst durch solche Portale auf einige Serien erst Aufmerksam wurde ...

Interessant ist die News das Hulu verkauft werden soll Google, MS, Apple weden da genannt, vielleicht passiert da was endlich!

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