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Ziemlich beste Freunde, ziemlich großer Mist

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 26.09.2012, 08:50

Jeder hat ihn gesehen, jeder hat ihn geliebt. Ziemlich beste Freunde erzählt von der Freundschaft eines querschnittsgelähmten Millionärs zu einem lebenslustigen Arbeitslosen. Ein Schwachsinnsmanifest zwischen Onkel Tom und Wohlfühlalbtraum.

Ziemlich beste Freunde Ziemlich beste Freunde © Senator

Zugegeben: Wenn ein Film so viel Erfolg hat wie Ziemlich beste Freunde, wenn Hinz und Kunz drei, vier, fünf Mal ins Kino rennen und selbst Oma Gertrud und Tante Ursula ihn gesehen haben, ist die Skepsis groß. Ich hatte mich lange um den erfolgreichsten Film des Jahres gedrückt. Weil mich die auf großen Plakaten angrinsenden Visagen, die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen. Doch das legte sich wieder. Und dann kam sie doch, die Neugier auf das, was nahezu neun Millionen Zuschauer allein hierzulande in einen beispiellosen Rausch der Entzückung versetzte.

Ich fühlte mich nicht länger genötigt, sondern vielmehr verpflichtet, den Film endlich zu sehen. Allein aus einer Art cinephiler Verantwortung heraus. Vielleicht auch masochistischer Lust, spielt aber keine Rolle. Spätestens jetzt jedenfalls, da Ziemlich beste Freunde auf DVD und Blu-ray erschienen und die anfängliche Aversion längst überstanden ist, kann ich reinen Herzens und allerbesten Gewissens sagen: Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres. Und dass eben Hinz und Kunz, Oma Gertrud und Tante Urusula diesem Schwachsinnsmanifest auf den Leim gegangen sind, gibt Anlass zu größter Sorge.

Mehr: Das Rezeptionsdiktat in Film-Communities

Es ist mir selbstverständlich nicht unbegreiflich, warum sich dieser Film um Prädikate verdient gemacht hat, die von Doofi-Phrasen wie „hat das Herz am rechten Fleck“ bis „Gute-Laune-Kino zum Nachdenken“ torkeln. Über die Ausgeburt des Grauens namens Feel-Good-Movie habe ich mich ja bereits gesondert empört, und Ziemlich beste Freunde ist freilich ein Musterbeispiel eines solchen Kinos (das Kino ja im Prinzip abzuschaffen gedenkt). Er ist tatsächlich konzipiert als ein Film, der wirklich niemandem etwas Böses will. Der es gut meint mit allem und jedem. Seine profanen Zutaten sind dabei durchzuschmecken selbst für Gelegenheitsfilmeschauer – seichte Komik, ein Quäntchen Rührseligkeit und soziale Relevanz natürlich, die sich wirklichkeitsnah schimpft („nach einer wahren Begebenheit“). So weit, so schrecklich.

Aber Grundgütiger, selbst im Kontext seiner Button-Pusher-Struktur betrachtet, ist Ziemlich beste Freunde fad und schnarchig ohne Unterlass. Ist das die neue Strategie eines Crowdpleasers? Nicht einmal banale Unterhaltung bieten zu können, eine gewitzte Inszenierung oder stattliche emotionale Wegpfade, auf die der Zuschauer zumindest mit Schmackes genötigt wird? Wenn ich mir schon zwei Stunden lang grundblöden Schmalz aufschmieren lasse, so möchte ich mich doch zumindest von diesem übergesättigt fühlen. Das haben The Help und Blind Side – Die große Chance besser hinbekommen. Schließlich ist Ziemlich beste Freunde, genau wie sie, maßlos rassistisch und dümmlich, dabei jedoch nicht einmal vergnüglich. Epic fail, so gesehen.

Stichwort Rassismus. Dass der Film die so, so wahre Geschichte dahingehend wohlfühlgleich verschönert hat, indem er den algerischen durch einen schwarzen Pfleger aus dem französischen Vorstadt-Ghetto ersetzte, ist ja erst einmal egal. Schließlich kann Ziemlich beste Freunde ohnehin nur als Fantasy-Film betrachtet werden, angesichts seiner jeder Wahrscheinlichkeit und Problematisierung des Themas enthobenen Idiotien am laufenden Band. Allerdings machen sich die Regisseure Olivier Nakache und Eric Toledano diese Modifikation aufs Unangenehmste zunutze. Sie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet. Sein vor Klischees triefender Handlungs-Background – Ghetto, Drogen, Armut, das Übliche halt – scheint ihn offenbar für eine bestimmte Art von lebensnahem Nonsensverhalten zu empfehlen, weil der, der nichts hat, ja auch nichts zu verlieren habe. Also eröffnet er dem behinderten Philippe die wunderbare Welt des Marihuanas, tänzelt sich zu feschem Boogie Woogie durchs prunkvolle Anwesen (welch „wundervoller“ Kontrast zum regnerischen Plattenbau, dem er entkam) und muss schlussendlich sogar mit Präsident Obama verglichen werden – weil er zum abendlichen Kulturgenuss im Anzug erscheint. Wenn es nicht so bitter wäre, könnte es fast komisch sein. Ist es aber nicht.

Mehr: Ziemlich beste Freunde nun Oscar-Favorit

Bei so viel privatkolonialer Dressur bleibt da natürlich kein Raum mehr für eine Beschäftigung mit den wirklich unangenehmen Seiten von Driss’ Job und Privatleben oder etwa Philippes Todessehnsucht, die angedeutet, aber zumeist schnell wieder weggewitzelt wird. In Ziemlich beste Freunde geht es nicht ein einziges Mal ans Eingemachte, wird zu keiner Zeit die wirklich große Scheiße riechbar, in der doch alle Protagonisten eigentlich stecken. Und dennoch löst sich das, was durch Abwesenheit glänzt, doch noch in Wohlgefallen auf. Eine filmische Bequemlichkeit für den gemütlichen runden Kino- oder nun eben Heimkinoabend. Fantasy-Sozial-Filme wie diesen gab und gibt es immer wieder, von Rain Man über Die Verurteilten bis zu Das Beste kommt zum Schluss. Der überbordende Erfolg von Ziemlich beste Freunde an den europäischen Kassen kann nicht verwundern, zumal er selbst innerhalb des formelhaften Feel-Good-Kinos noch einmal so runtergeschmalzt ist, dass er nicht nur vielen, sondern wirklich jedem gefallen muss. Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält.

Mein Besetzungstipp übrigens für das Remake der Gebrüder Weinstein: Dustin Hoffman und Idris Elba. Regie: Tom Hooper. US-Einspiel: Fünf Milliarden Dollar. Und ganz viele glückliche Oma Abigails und Tante Heathers.


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über Ziemlich beste Freunde, ziemlich großer Mist


Filmpilotin1959

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Erstmals will ich sagen, dass ich Ihren Mut respektiere, vielleicht als einziger überhaupt etwas negatives zu diesem Film zu sagen. Das erfordert sehr viel Courage. Nur: jeden Film niederzumachen ist auch keine Kunst, und kann sogar sehr nerven, wenn ich so machn ein Kommentar hier sehe... Dennoch, ich bewundere Ihren Mut und Ihre Fähigkeit, sich so... ja, schon fast elegant, so negativ auszudrücken.

ABER!
ABER!

Ich persönlich finde, dieser Film hat das nicht verdient. Francios Cluzet ist wirklich ein sehr begabter Schauspieler, und der Film SOLL ja eine Komödie sein, da erwartet man doch keinen hintergründigen Arthaus Film der nur ca. 5% der Bevölkerung anspricht, weil man einen gewissen Bildungsgrad und übermenschliche Intelligenz braucht, um ihn nur zur Hälfte zu verstehen.

Ich sehe ja, aus welcher Richtung Sie mit Ihren Gedanken kommen, und für den ersten Teil des Textes stimme ich Ihnen sogar teilweise zu, aber das "Bashing" am Ende- maßlos rassistisch und dümmlich (sie haben einen dunkelhäutigen Schauspieler engagiert, nicht etwas weil sie rassistisch sind, sondern weil sie UNBEDINGT Omar Sy im Film haben wollten. Klar, das wirkt ein bisschen komisch, aber das ist nicht gleich rassistisch. Heute ist auch wirklich alles "beleidigend", dabei empfinden selbst die "Betroffenen" das nicht so)- ich weiß ja nicht, ob der Film das verdient hat.

Ziemlich Beste Freunde zeigt doch auch richtig ernste Seiten, auch wenn diese schnell weggelächelt werden. Es muss nicht immer in tiefster Depression alles Zuschauer enden. Einfach ein schöner Film.

Und überhaupt: Es müssen der echte Phillipe und der echte Dris zugestimmt haben, und wenn sie damit einverstanden waren, wie der Film am Ende geworden ist, dann kann es nicht so schrecklich sein, wie Sie es hier darstellen (nicht wie bei "The Karen Carpenter Story" Richard behauptet, es sei ein riesen Fehler gewesen, zuzustimmen. Das ist wirklich traurig)

Mir hat der Film sehr gefallen: Er ist unterhaltsam, süß und schön gespielt. So wenig wie jeder IMMER Goethe, Schiller, Austen und derengleichen lesen muss, so muss nicht jeder Film unbedingt das spektakulärste Arthaus Wunder des Jahrhunderts sein. Manchmal gibt es auch einfach Popcorn Filme.
Und für mich ist Kino weit mehr als nur ein netter Zeitvertreib, nur so.

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stas.miller.5

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Bei diesem Film konnte ich auch lachen. Allerdings kann ich mit der Kritik größtenteils übereinstimmen. Der Film soll zwar eine lockere Komödie sein, greift aber auf ziemlich ernste Themen zurück, die letztendlich nahezu unbehandelt bleiben. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich bezweifle, dass jemand nach diesem Film über die angesprochenen Probleme nachgedacht hat.

Meiner Meinung nach macht sich dieser Film (wenn auch aus Versehen) über Rassismus und Armut lustig. Denn anstatt, mit harter Satire darauf aufmerksam zu machen, dienen diese Missstände der seichten Unterhaltung. Die Klischees, die vorherrschen werden nicht aufgebrochen, sondern bestenfalls leicht angekratzt. Etwas anderes war mit diesem Film auch nicht geplant und genau das ist schade. Denn das Potenzial war da.


katharinaGNT

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Du sprichst mir aus der Seele!!

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Schloøpselcki

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Und ganz viele glückliche Oma Abigails und Tante Heathers. :D

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Matzematiker

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Ein großartiger Film. Sehr unterhaltsam, sehr schön und tolles Entertainment für Großeltern, Eltern, Enkel. Ich arbeite selbst im Kino und fand es wunderbar, wie viele da fröhlich gelaunt raus kamen. Ein Highlight des Jahres. Wer ihn zu 100 % runter macht, versucht, um alles in der Welt aufzufallen. Traurig.

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christoph-m

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Anlass zur Sorge gibt, wenn überhaupt, nur, wie unreflektiert und unzutreffend hier über den Film gesprochen wird.
Der Millionär ist doch derjenige, der den ganzen Film über profitiert. Der Arbeitssuchende kriegt diesen einen Job, der ihm vielleicht zum nächsten beim Paketdienst verhilft - die einzige explizite Verbindung zum Job beim Millionär ist die Aussage im Vorstellungsgeschräch "Ich bin praktmatisch.".
Und die Bewegungen beim Tanzen als affenähnlich zu bezeichnen, zeigt doch nur die Perspektive und die Vorstellung des Kritikers, dass man sich so nicht zu bewegen habe, wenn man zivilisiert sein will.
Es lässt sich mit einer langen Liste fortsetzen. Mehr und ausführlicher bei 'RokkoRottweiler' zwei Kommentare weiter unten.

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HymnOfABrokenMan

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Jedes Mal, wenn ich mir die Kommentare unter Vegas "Aneck"-Rubrik durchlese, kann ich nicht anders, als mir Vega und Samourai irgendwo gemeinsam lachend auf den Bildschirm zeigend vorzustellen: "Guck mal, wieder einer!"

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RokkoRottweiler

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Was ich irgendwie bedenklich finde ist, dass ein PLAGIAT(komme unten darauf zurück), unreflektierte Bemerkungen, Voreingenommenheit und polemische Attacken hier Anklang finden. Die Intention des Autors liest sich ja schon im Titel. "eckt an". Nach zwei Absätzen fragt sich der denkende Mensch: "Wie kann eine fundierte, neutrale und sachliche Kritik oder Bewertung erfolgen, wenn man schon von vorn herein etwas verurteilt aufgrund von infantilen Bewertungsmaßstäben wie "[von] Plakaten angrinsenden Visagen, Cine-Deppen, etc." Die nur marginal latente Aggressivität wird unterstrichen durch eine "ansteckende Talentlosigkeit" gepaart mit Rassismus der etwas anderen Art und Herabwürdigung und Beleidigung wirklich denkender Menschen.
Nun ja, jeder kann, sollte und darf anderen Geschmackes sein, jedoch das ist hier nicht die Intention. Es geht ums "an-Ecken". Ich lese kein einziges Argument, nur unbegründete Bauchentscheidungen und Scheinthesen. Keine Kritik zu den Schauspielleistungen und eine bewiesene und suspekter Weise eine Weigerung(mit noch suspekter: von vielen akzeptierter) von vorn herein, sich inhaltlich mit dem Film auseinander zu setzen. Denn: Es ist faszinierend und leider auch aussagekräftig in diesem Film Rassismus zu entdecken. Aussagen wie: "[s]ie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken,[...]" zeigt eher die Scheintoleranz und im Neu-Shic ummantelte Menschenverachtung, welche sich darin äussert in allem etwas rassistisches zu entdecken. Denn gerade, hier komme ich auf den Punkt der Voreingenommenheit, dieser Film wehrt sich dagegen, sofern man ihn versteht und verstehen will, was aber a) Unvoreingenommenheit, b)Verstand und c)Intelligenz in beschränktem Maße verlangt. Die ungenierte Verwendung rassistischer Ausdrücke wie "Äffchen, Bimbo, etc"(um dem Film den Rassismus anzudichten den er nicht hat) welche scheinbar normal sind anzuwenden. Der Film soll also rassistisch sein, die Kritik nicht, obwohl nur die Kritik herabwürdigend urteilt und Vokabeln der Verachtung und des Hasses, völlig selbstverständlich verwendet. Das ist komisch.

Am Anfang wird dem Protagonisten Phillipe von der Wahl von Driss abgeraten, aufgrund von Klischees, wie eben der Herkunft etc. Auch hampelt er nicht, und dass ist wichtig! würdelos herum zur Belustigung der Zuschauers, sondern es zeigt eher einen Kontrast der Klassen auf. Es ist verpackte Gesellschaftskritik an der "steifen weißen Oberschicht" und dem Verhältnis der Klassen untereinander. Er findet auch nicht durch den kultivierten Millionär, welcher im übrigen Depressiv ist im Gegensatz zu Driss(oh welcher Rassismus, Driss ist nicht depressiv Phillipe schon, das ist echt "Sklaventypisch"), auf den rechten Weg, sondern er findet auf den rechten Weg, weil der erste Mensch aus einer anderen Schicht und Herkunft, ihn eben nicht als den "rumhampelnden schwarzen talentlosen Affen" ansieht, um im selben Vokabular zu bleiben. Desweiteren erzählt der Film die Geschichte des Gegenseitigen Lernens. Auch Driss (Musik)kultur wird Phillipe nähergebracht, Philiipes kultur konstruktiv kritisiert. Und es ist doch klar und gut das beide unterschiedliche kultureller Bezüge haben, oder etwa nich? Müssen wir alle gleich sein? Aber sei es drum...

Der Rassismus war vorher da, er hat diese Klischees mit dem Driss Familie und die Umgebung von Phillipe sich zu Wort melden, erschaffen. Ausserdem jeder der einmal in sozialen Brennpunkten wie den Pariser Vorstädten war, weiß, dass das sozial erzeugte Klima diese Verhaltensweisen fordert und fördert. Daran übt der Film etwas Kritik. Wie man Anfangs erkennt, als Driss nur die Unterschrift will und später Spaß hat und es nicht mehr für nötig hält die "soziale Hängematte" zu benutzen. Dies zeigt eher das Menschen die Chance gegeben werden muss, und man muss an sie glauben, und nicht stupide vorverurteilen. Freundschaft überwindet gerade diese Barrieren, die real existieren. Sie zu negieren und zu ignorieren ist irgendwie schräg und ja es ist verachtend.
Man sollte sich, wenn man das Glück hat und eine Kritik schreiben darf, mit dem Thema auseinandersetzen. Auch die Auswahl und die Abkehr vom algerischen zum afrikanischen Darsteller hat Gründe, die fern von dem des Rassismus zu suchen sind. Es war der politischen Lage in Frankreich geschuldet. Da Sarkozy zu dieser Zeit stärkeres Durchgreifen in den Vororten angekündigt hat, welche sich mehrheitlich aus afrikanischen Einwandern zusammensetzt. Nun sollte mit diesem Film gezeigt werden, dass durch Freundschaft kulturelle Barrieren, welche in Französischen Medien oft als Grund angeführt wurden, verschwinden können. Mir scheint als ob dem Autor lieber wäre, wenn es Tote und keinen Frieden gäbe, denn er verachtet ja aus mehr als zweifelhaften Gründen Filme welche "wirklich niemandem etwas Böses wollen".
Mir schwant, dass das von solchen Leuten wie dem Autor aufrechterhaltene Konstrukt der Spannungen und Fremdenfeindlichkeit, auf keinen Fall durch Komik entspannt werden darf, da man ja dann keine Keule mehr hat mit der man ohne nachzudenken auf alles einprügeln kann was man nicht versteht, was perfider Weise vor allem im Rassismus üblich ist: Die Verweigerung, durch Voreingenommenheit nicht verstehen zu wollen. Das schlimme ist nur, ich denke es fällt diesen Menschen gar nicht auf, den die Selbstherrlichkeit des eigenen Seins befähigt nur zur Kritik von anderen und nicht zur Hinterfragung des eigenen Denkens. In sofern mache ich dem Autor keinen Vorwurf, ich bemitleide ihn, und hoffe er informiert sich in Zukunft, bevor er verurteilt.

Weit beschämender finde ich jedoch, dass der Autor, dieser sachfernen Polemik, es nicht beim Namen nennt. Diese Kritik ist gestohlen, sie wurde so schon einmal von Jay Weissenber in Variety letztes Jahr im September abgedruckt. Erstaunlich ist der selbe Inhalt und noch dreister: das SELBE Vokabular:(Im Vergleich)
"Onkel-Tom-Niveau" - "Uncle Tom racism" ;
"Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen" - "Driss is treated as nothing but a performing monkey" ;
"den algerischen durch einen schwarzen Pfleger" - ""Untouchable" proudly states it's based on a true story, though tellingly, the caretaker in real life is Arab, not black[...]"
"tänzelt sich zu feschem Boogie Woogie durchs prunkvolle Anwesen" -"[...]down" by replacing Vivaldi with "Boogie Wonderland" and showing off his moves on the dance floor."
--->usw.
Das ist ein armseliges Plagiat, da nicht nur schlechte Kritik, (welche im übrigen mehrfach entkräftet wurde) sondern diese auch nichtmal kenntlich gemacht wurde und argumentativ nichts vorzuweisen hat. Ich weiß nicht, aber das ist unterste Schublade. Sorry. Vincent Vega eckt an, ja, bei jedem Menschen mit Anstand, Verstand und Intelligenz. Ich weiß nicht vielleicht sollte der Autor weniger Kommentare, dafür aber eigene Ideen entwickeln und vor allem Nachdenken. Ich für meinen Teil verachte solch eine Vorgehensweise zu tiefst, denn es ist unterste Schublade, sich feiern zu lassen und so zu tun als ob man kreative Einfälle selbst hätte obwohl man nur klaut. "Alles nur geklaut.."

Ich würde selbst noch am Film konstruktive Kritik vorbringen, aber ich schrieb schon viel zu viel... Entschuldigen sie, aber ich denke man muss erst schwarze Schaafe aussortieren um einem Forum von Interessierten, welche wirklich ihre Meinung austauschen wollen einen ernst gemeinten Raum bieten und schaffen zu können. Es ist ein diebischer, dreister, dummer und rassistischer Beitrag,und meiner Meinung nach, nicht würdig, da vernebelt als Kritik, die Hirne von unentschlossenen gefährlich manipuliert und gefährliches Gedankengut Salon fähig macht, wie man an den Kommentaren lesen kann. Das schlimme dabei ist wie erwähnt, ich bezweifle das der Autor zum Zeitpunkt des Schreibens die geistigen Kapazitäten und das Reflektionsvermögen hatte, dies zu durchschauen. Er wollte auffallen als witziger, innovativer, kreativer Kritiker, der sich selbst im Hypen will. Man merkt es schon an "Vincent Vega eckt an".

Des weiteren sollte man nicht unterscheiden zwischen schwarz und weiß. Es ist egal. Wir alle sind Menschen. Wenn das nun bedeuten soll, dass man keinen Konflikte zeigen darf zwischen "schwarzen" und "weißen" Menschen ohne sich dem Vorwurf des Rassismus auszusetzen, dann zeugt das von reellem und damit viel schlimmerem, latenten Rassismus. Es gibt Konflikte, reale, vor allem in Pariser Vorstädten. Ohne Thematisierung allerdings bleiben sie immer real und existent. Es ist eine interessante Scheindebatte, denn darin zeigt sich der immer noch bei manchen Menschen existierende Rassismus. Zumal in diesem Film auch schwarze Menschen mitwirken, welche das komischerweise nicht stört. Nein es stört die weißen, Pseudointelektuellen und Aufgeklärten die tief in ihren Herzen durchtränkt sind von Fremdenfeindlichkeit und die Menschen grundsätzlich klassifizieren. Das ist arm und besonders niederträchtig unter dem Anschein von Gleichheit. Vor allem da sich die Filmmacher vorher genaustens mit diesem Thema beschäftigt haben.
Werdet endlich eure Vorurteile und Voreingenommenheit los. Und seit nicht so selbstgefällig und unreflektiert. Es ist kaum auszuhalten. Vor allem wenn man das Glück hat seine Meinung in einem Forum wie diesem kundgeben zu dürfen. Bei diesem Privileg sollte es wenigstens die eigene Sein und der Sinn und die Bedeutung von Meinung verstanden werden.

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atilla

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Genialer Artikel! Ich bin zwar auch auf den Film reingefallen aber das "Stichwort Rassismus. Dass der Film die so, so wahre Geschichte dahingehend wohlfühlgleich verschönert hat, indem er den algerischen durch einen schwarzen Pfleger aus dem französischen Vorstadt-Ghetto ersetzte" hatte mich auch damals schon gestört. Wenn doch alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, wieso wird dann der Araber diskriminiert?

Jedenfalls super beobachtet und entlarvt "Sie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet."

Hut ab!

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Bauglir

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.

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Judzz

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Obwohl ich den Film mag, muss ich im Nachhinein dem Verfasser recht geben. Er ist schon wirklich seeehr klischeehaft. Und auch der fehlende Ausbau der "Todessehnsucht" fehlt mir jetzt viel mehr als vorher :-)

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MovieMonster

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Tolle Rubrik, bitte weiter so! :)

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hallo19

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Der Kommentar spiegelt natürlich nur Ihre persönliche Meinung wieder. Größtenteils für mich nicht nachvollziehbar, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, was auch gut so ist. Ich denke eine Durchschnittsbewertung von 8,5 bei knapp 15000 Bewertungen hier auf Moviepilot sprechen da eine deutlichere Sprache.

Und übrigens: Wenn man sich einen Film anschaut mit dem Gedanke "Der Film ist eh Sche***", dann ist wohl klar was dabei rauskommt. Den Kommentar hätten Sie sich besser gespart. Ich frag mich ja wie Ihre Kritik ausgesehen hätte, wenn der Film nicht so erfolgreich gewesen wäre. Womöglich anders. Sie haben nämlich allen Anscheins nach ein Problem mit dem Erfolg des Films.

Ich hoffen inständig, dass der von Ihnen verfasste Kommentar als "Trollversuch" zu interpretieren ist, der die Menge anstacheln soll. Ihr Profil bekräftigt meinen Glauben daran. Ansonsten... holen Sie sich Hilfe.

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xsite

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Natürlich hat die Herangehensweise einen Einfluss auf die Kritik. Der Autor schreibt ja selbst, das er sich regelrecht genötigt fühlte den Film zu sehen (wegen des Erfolges). Schade für den Autor, denn so vermiest man sich auch durchaus angenehmes Mainstream Kino und hat - hinter diesen Scheuklappen - kaum eine Möglichkeit einen Blick auf die Stärken des Filmes zu werfen.


MoeJoe

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@MovieMonster "objektive Bewertungen" von Filmen also ...


nilswachter

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"Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält."
Jaja... und das Kino abzuschaffen droht. Meine Güte. Ich empfehle einen Sprung von der Brücke. Eine konträre Meinung zur Masse ist immer schön und gut, aber das ist nichts als ein Rumgebrülle eines haters. Ich finde es auch höchst interessant, wie man sich in einem Artikel über das Deutungsdiktat der Masse, wie ein Film bewertet werden soll (Stichwort Unterhaltung) echauffieren kann, aber gleichzeitig vorschreibt, wie man solche Filme zu sehen hat. Wenn man diesen Film liebt, oder gut findet, ist man Gelegenheitsfilmschauer und hält Kino nur für Zeitvertreib und nimmt Filme nicht ernst. Jaja. Das ist pure Arroganz und Wichtigtuerei, aber sicher keine Grundlage für eine kritische Diskussion zu einem Film.

Ausserdem scheint mir die schlechte Bewertung von allgemein gut bewerteten Filmen langsam zum Programm des Verfassers zu werden. Gegen den Strom schwimmen ist ja schön und gut. Wenn man es zu seinem Markenzeichen macht, wirkt es aber wenig glaubwürdig.

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Neddie

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Au da meldet sich mal eine kleine Stimme und will den -zig Millionen Fans widersprechen, Hut ab.
Mal abgesehen davon, das es im Film ÜBERHAUPT nicht um Rassismus geht, solltest du wenigstens so viel Ahnung von Filmen haben, um bisschen Objektivität in deine Kritik mit einfließen zu lassen.
Deine Beschuldigung den Film als "saudumm" zu bezeichnen gibt recht viel Aufschluss wie "gut" du in deinen Kritikerjob bist.
Den Rest deiner Kritik ist auch recht wenig aufschlussreich, gut du führst das Thema Rassismus an und gibst mehrmals zu verstehen, dass du den Film nicht magst UND??
Schonmal was von filmischen Mitteln, Ästhetik, oder so etwas gehört, auf was Kritiker sonst eingehen sollten?
Wohl eher nicht, aber man merkt es ja schon allein daran, dass du den Großteil aller Top Filme bei moviepilot nur 1-2 Punkte gibst.
Spricht alles für sich, ich kauf dir deshalb deine Kritiken nicht ab, da verlass ich mich auf bessere und gescheitere Kritiken als auf
"Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres. Und dass eben Hinz und Kunz, Oma Gertrud und Tante Urusula diesem Schwachsinnsmanifest auf den Leim gegangen sind, gibt Anlass zu größter Sorge."
Nagut wenn du meinst Brüno oder sowas ist weniger bekloppter als der Film, dann hast entweder du als einziger Recht oder ich mit weiteren Millionen Menschen^^

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Der Hamburger

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Samourai, ich hab den Film sogar schon gesehen! Und bevor es diesen Kommentar von Vega gab, hab ich mich schon gefragt, ob ich irgendwie nen Schaden habe, weil ich außer mir niemanden kannte, der in der Darstellung der Personen Rassismus gesehn hat.


Le Samourai

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Nee du hast keinen Schaden, du hast das vollkommen richtig beurteilt.
Ist so still geworden hier, was ist denn los? :)


JackoXL

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Ach, herrlich.
Meine Meinung zu dem Film ist komplett egal, was hier schon wieder abgeht ist doch der Witz dahinter.
Tolle Rubrik! :)

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lieber_tee

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Ich weiß...


Uli Kunkel

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Hier also hat sich die Spaßgesellschaft versammelt.
Fühlt sich denn niemand von euch dazu berufen, für das Recht von Tante Erna auf ein wenig Seichtheit zu streiten?!

Habe mich heute ebenfalls gut unterhalten. Waren einige durchaus interessante Kommentare dabei.
Wenn diese Rubrik allerdings primär dazu dienen sollte, diskussionswillige Leute schenkelklopfend auflaufen zu lassen, fände ich das recht bitter.
Provokation als Selbstzweck, darauf kann ich verzichten.
Wenn Reden keinen Sinn macht, erscheint Schweigen tatsächlich angebrachter.


Weltenkind

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Nein, ernsthaft. Meint ihr das ernst? Ihr beschwert euch jeden Mittwoch aufs neue, beschwert euch, er würde dies und das fertig machen nur um des "Aneckens-Willen", aber, meine Güte, ihr macht doch genau dasselbe. Ihr versucht einen hoffnungslos überbewerteten Film, einen blödsinnigen Regisseur oder Komponist zu schützen und gut zu reden, Tag für Tag und beschwert euch dann allen ernstes, dass ER immer dasselbe bringen würde. Ich kack mir gleich ein vor Fremdscham. Und wenn er einen argumentativ hochwertigen Text bringt, von dessen hochtrabender Polemik mir ganz schwindelig wird und dessen Eloquenz jeder einzelne von euch , im Inneren, abfeiert, seid ihr zu nichts anderem in der Lage als Woche für Woche die selben abgefuckten Sätze zu bringen, dessen inhaltlicher Nonsense den aller Nolan Filme überbietet. Ernsthaft, ihr nervt.

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Weltenkind

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Soll ich auch noch mit Dir abrechnen?


atilla

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haha lieber nicht ;)


Master-Exploder

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und es geht weiter mit dem cineastischem Getrolle :D

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NiceFlavour

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so viel Aufhebens und Rumgetue um eine KOMÖDIE??? Alter Schwede. Da will jemand anecken nur um des Aneckens Willen, wie mir scheint!

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tomlog

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Hey Vince, schon mal was vom stillen Örtchen gehört?
Ja?!?
Dann hör auf in den Garten zu scheißen und benütz die Toilette...

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riseoner

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made my day:D:D:D


PhysiX

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"Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält."

ja ne ist klar ich geh ins kino um mich selbst zu bestrafen!
die vincent artikel werden von mal zu mal behinderter

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Pfizze

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:D


Pfizze

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Die Kommentare unter Vegas Kolumne lassen mich immer wieder dem Mittwochabend entgegenfiebern. Ganz großes Kino hier.

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Tautou

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Yep, je später, desto besser werden die Kommentare :)


Hitmanski

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Zuviel Zuckerguss auf der Leinwand führt wohl doch zu Matsche im Kopf, oder warum haben ausgerechnet immer irgendwelche doof-lieben BackeBackeKuchen-Filmchen so apodiktisch-militante Anhänger?

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Uli Kunkel

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In Anbetracht der ursprünglichen, zuweilen beleidigenden Polemik, ist der Aufstand der "Cine-Deppen" doch noch recht zivilisiert. ;)


karma-karman

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Selten so einen beschissenen Artikel hier bei Moviepilot gelesen... Negative Meinung über einen Film in allen Ehren, aber wenn ein Text wie dieser hier von peinlich-dreister Dümmlichkeit strotzt, dann ist irgendwann mal gut.

Diese Rubrik finde ich inzwischen so dermaßen bekackt, dass ich danach jedesmal einen längeren Bogen um Moviepilot mache. Frag mich da nämlich immer, warum ich eigentlich eine Community unterstützen soll, die so einen Schwachsinn verbreitet. Gibt immerhin auch andere Film-Communities...

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ihre-herrlichkeit

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Das heißt "Badumm-Tss"! One does not simply change a meme!!!


midesp

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Ja, ziemlich genau jeden Mittwoch! :D


Kwyjibo

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Ich fand den Film nicht so furchtbar (zumindest recht kurzweilig), aber der Hype ist natürlich lächerlich. Genauso wie die meisten Hater-Kommentare hier.

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Smoover

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Schon interessant wer hier alles aus den Löchern gekrochen kommt.

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Le Samourai

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Sag ich doch! :)


Surfer Rosa

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Super Artikel. Jedoch, wenn auch fast jedes Argument gegen den Film richtig und kaum zu widerlegen ist, macht das doch aus "Ziemlich Beste Freunde" kein Schundwerk. Und wenn man ins Kino geht (in diesem Fall eine DVD... schaut), sich die zerreißenden Formulierungen überlegt noch während die Trailer laufen, kann wohl nicht anderes als "Ziemlich großer Mist" über der finalen Kritik stehen.

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TheJoker

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Hey Vega! Wenn du Eier hast, wie wärs nächste Woche mal mit 'nem Veriss deiner dämlichen Rubrik?

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BlueSquirrel

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:D


Boo^

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What Tautou said.

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KilianPai

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Stimmt, der Film arbeitet mit einfachen und naiven Mitteln, das tun aber die meisten Filme. Funktionieren tut er trotzdem!

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Shady95

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Ach nein, er schon wieder...
Vega will immer schlau klingen, und macht sich lächerlich.
Was kann denn der Film dafür, dass ihn jede Oma gesehen hat?
Ich habe ihn gesehen als er frisch im Kino war und wo er nicht so bekannt war und schon da war
der Film richtig gut. Wenn es mal ausnahmsweise einen richtig guten europäischen Film gibt,
der jede Altersklasse anspricht, muss es gleich wieder Leute geben, die darauf herumtrampeln,
nur weil sie etwas sagen müssen. Man weiß, dass er gern provoziert, aber wenn 90 % der Kommentare nicht gut ausfallen für den Artikel, würde ich mir schon Mal Gedanken machen.

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kleinkeks

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Schon interessant, wie sich direkt die Vorzeige-Kritiker in einem halben Zitat verbeißen, sich darüber lustig machen und sich dann nach der Erklärung genau so schnell verziehen, wie sie aufgetaucht sind...


Weltenkind

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Es gibt viele Filme aus Frankreich, die jede Altersklasse ansprechen. Man muss nur wissen, wo man seine Prioritäten setzt um dies zulassen zu können.


midesp

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Ach, schon wieder Mittwoch? Und hiermit wären wir bei der unnötigsten und lächerlichsten Rubrik. Da kann ich mir ja dramatische Filme in Zukunft sparen, denn dieser Überlebenskampf Vegas, bloß nicht im Sumpf der Allgemeinheit unterzugehen ist so viel interessanter. Mit sinnlosen und an den Haaren herbeigezogenen Aussagen oder besser gesagt Vermutungen versucht er sich in diesem Strom über Wasser zu halten. Ab und an ertönt auch ein Hilfeschrei in Form einer "Ich bin gegen alles - Einstellung" in der Hoffnung irgendwo zwischen den Stromschnellen etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen. Letztendlich bietet ihm Moviepilot dann das vermeintlich sichere Ufer, an das er kriechen kann, von dem er auf uns alle herabsieht und uns beim ertrinken zuschaut. Aber wen kümmern schon ein,zwei Cine-Deppen weniger auf dieser Welt? Ein hoch auf Vega und somit auf die personalisierte Resignation!

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foxdevilswild

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Ich denke drei Viertel der Kommentare nehmen das hier hoch - bitte, nimms dir zu Herzen ! So eine Gülle kann jeder dahergelaufene Hauptschüler fabrizieren.

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Uli Kunkel

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Was war gleich noch mal das Problem an "ganz vielen glücklichen Oma Abigails und Tante Heathers"?
Könnte mir vorstellen, daß diese in dem Film menschliche Qualitäten erkennen, für die sie Mr. Vega ähnlich sensibilisieren könnten, wie dieser sie für die Stereotypen. Sofern er eine Begegnung auf Augenhöhe für angebracht hielte.

Mr. Vega fand die Inszenierung zahnlos, voller Klischees und sagt, er hätte sich profund gelangweilt?
Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.

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Neil Perry

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Ich (34) habe mir den Film mit meiner Mutter (69) im Kino angesehen. Dass meine Mutter Ursula heißt ist ein witziger Zufall, hat aber nur am Rande mit dem oben verbrochenen, nennen wir es Artikel, zu tun. Ich muss gestehen, dass es recht selten vorkommt, dass meine Mutter und ich gemeinsam ins Kino gehen. Um genau zu sein war ich bei unserem letzten gemeinsamen Kinobesuch 7 Jahre alt. Das liegt schlicht daran, dass unsere Geschmäcker doch sehr unterschiedlich sind, um es mal vorsichtig zu formulieren. Sie bevorzugt Kinderazrt Dr. Fröhlich und Sissi, ich The Dark Knight oder Das Schweigen der Lämmer oder oder oder. Nur bedingt kompatibel.
Ich hatte von einem französischem Film gehört der gerade die Kinokassen erobert und "Ziemlich beste Freunde" heißt. Meine mUtter hatte von einer Freundin gehört, dass gerade ein Film läuft über einen der nicht laufen kann und einem der dem dann hilft und der soll so schön sein - hatte ihr eine Freundin erzählt, die den Film wiederum mit ihrem Sohn gesehen hatte. Da mein Appellohr ganz gut funktioniert habe ich den dezenten Wink mit dem Zaun verstanden und sie ins Kino eingeladen. Wass soll ich sagen? Wir hatten einen schönen Abend, zusammen gelacht und zusammen mitgefiebert. Beim anschl. Bier in der Kneipe haben wir uns noch lange über den Film unterhalten und darüber wie sie es sich vorstellt alt zu werden. Um es kurz zu machen: so gut haben wir uns lange nicht unterhalten.
Der Feel Good Movie hat bei uns zumindest gut funktioniert.
Und jetzt muss ich hier lesen, dass Mr. Vega genau das diesem Film vorwerfen möchte.
Mr. Vega, es mag ja sein, dass sie keinen Zugang zu diesem Film gefunden haben oder dass sie sich unterfodert fühlten. Vielleicht finden sie sich inzwischen auch selber so großartig, dass sie Filme, die einen großen Erfolg haben, schon mal aus Prinzip nicht leiden können, da sie was Besseres sind als die breite Masse (zumindest deuten sie das in ihrem ersten Abschnitt an). Ich für meinen Teil kann meiner Mutter auch die Freude am Kinderarzt und der Kaiserin gönnen. Schade, dass sie nicht akzeptiern können, dass andere Menschen einen anderen Geschmack haben als sie. Ein bißchen mehr Objektivität würde nicht schaden, man kann auch anecken ohne Formulierungen wie " Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres." - zumal das ihre ganz persönliche Meinung ist. Sie können ja den "Chaos Dad" schauen, wird sicher nicht so viele Menschen ins Kino locken wie "Ziemlich beste Freunde", ist auch dieses Jahr erschienen und damit nicht so bekloppt, ärgerlich und saudumm - man sollte vorichtig sein sein mit solchen Aussagen. Fazit:
Zum Glück hat meine Mutter noch nie von Mr. Vega gehört, da sie kein Internet hat, und ich werde ihr auch nicht von ihm erzählen. Was hat sie nur für ein Glück!

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Tautou

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Lieber Herr Mr. Vincent Vega, meine Meinung ist anders, der Text ist aber wieder großartig. Dafür gibt es beide Daumen: http://bit.ly/QFpBYl

Ich möchte gerne Ihr Mäzen werden!

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Ulf Schneider

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Ich mag keine Kommentare, die der Autor im Grunde nur für sich geschrieben hat, bzw. die dermaßen überladen und sperrig zu lesen sind. Vincent ist also die Bastion des guten, intellektuellen Geschmacks, die von oben herab richtet. Geh am besten zur FAZ und schreib für das Feuilleton, da ist man wenigstens vorgewarnt, dass sich die Autoren austoben. Gut angeeckt also - aber nicht mein Ding.

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HxC_Moe

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Hey Vega, Brokeack Mountain ist voll der SCHWULE Film, HAHAHA!

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Smoover

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er hatte es hat sogar geschrieben das er dumm ist, war dann aber doch schlau genug den Kommentar wieder zu löschen :D


Smoover

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-hat


HxC_Moe

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Mr. Vincent Vega bricht die Tabus, so hardcore

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lieber_tee

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Aber beim Amoklauf im US-Kino hat er nicht gekniffen...


Weltenkind

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Narrisch weiß auch nicht was er will. Entweder zu viel oder zu wenig. Was ist denn die goldene Mitte?


untotbar

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wo ist der inhalt?

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Fu-Jay

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"Mr. Vincent Vega eckt an" sollte eher heißen "Der Grund warum eine tolle Seite wie moviepilot keine Freude bereitet" Schafft die Kategorie schnellstens ab. Es macht wirklich keinen Spaß sowas zu lesen. Jede andere Kategorie ist hundert mal besser für euer Image.

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Fu-Jay

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Großer Gott du hast ja Recht. Was ist das nur für eine kranke Welt..?


Fulsome.

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@DeDavid: Wobei.. Hassreden schwingen hat in Deutschland schon immer viele Zuhörer angelockt. [Ich seh die Steine schon fliegen]


NiRaF

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Hätte nicht gedacht, dass ich mal einem Vega-Artikel ein Like gebe. Aber vielleicht hört jetzt ja mal dieses Nolan-Gebashe auf, dann könnte ich mich damit vielleicht doch noch anfreunden.

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Filmsuechtiger

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Manchmal frage ich mich, wie viele der Kommentareschreiber Vegas Texte überhaupt richtig lesen.

Ich schüttle oft den Kopf über seine Texte, aber wenn Vega hier überaus eindeutig mit Rassismus argumentiert und danach zig Leute fehlende Argumente monieren, sagt das weniger etwas über den Autoren, sondern mehr etwas über den einen oder anderen Leser aus. Bisher konnte ich zumindest von den motzenden Kritiker-Kritikern nicht einen konstruktiven und thematisch gebundenen Diskussionsbeitrag lesen.

Andernseits muss man sich bei Vegas Polemiken aber auch nicht wundern, wenn nur leere Polemik zurückkommt. ^^

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ihre-herrlichkeit

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Ich les selten die Texte. Die Kommentare sind viel aufregender. xD


atilla

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ihre herrlichkeit sie haben keinen Plan, die TExte sind das geilste auf moviepilot überhaupt


Le Samourai

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Wie hart sich hier alle wegen ein paar wahrer Worte aufregen! Wo kommen die denn auf einmal alle her? :)

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Joeyjoejoe17

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Was der Vega schreibt hat im Kern schon Hand und Fuß und auch Richtigkeit, ist halt nur unnötig provokativ geschrieben. Nur gibt es viele Leute, die diese inhaltlichen Mängel nicht stören, weil dieser Feel-Good-Movie bei ihnen Wirkung hat.


Iamthesword

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Na ja, zumindest in Frankreich beruht der Erfolg des Films zu einem guten Teil gerade darauf, dass dieser Film die wirklich ernsten Probleme der französischen Gesellschaft (Rassismus, Chancenlosgkeit in den banlieus, Seperation der (Einkommens-)Schichten) mit eben dieser Leichtigkeit (die ich nicht (nur) als Oberflächlichkeit deuten würde) angeht und nicht wütend oder verbissen. Schlussendlich ist der Film sicher ein sehr plakativer Aufruf zur Toleranz, aber er transportiert eine Gelassenheit, die den Franzosen in diesem Punkt (offensichtlich) fehlt.


ElmStreet84

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Naja, wenn er meint!

Ich fand ihn jedenfalls gut.

Wenn er so einen Artikel über Titanic geschrieben hätte, wäre ich seiner Meinung *g*

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Moncineo

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Mr. Vega stößt an...und zwar hitzige Diskussionen. Denn die Welt braucht ein Gegengewicht, einen Bob Kelso, hier in Form einer virtuellen Kunstfigur, die sich aus Prinzip (vielleicht nicht einmal aus persönlicher Überzeugung) gegen die breite Masse stellt um eine radikal konträre Meinung zum öffentlichen Konsens zu vertreten und so die Menschen zum Nachdenken anzuregen.
Ich bin nicht oft Mr. Vega´s Meinung, aber seine Themen sind zumindest diskussionswürdig. Und es funktioniert, wie man an der Anzahl der Kommentare sehen kann. Ich persönlich finde konträre Sichtweisen immer interessant, denn irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit.
Den Film selbst habe ich (noch) nicht gesehen. Vielleicht wegen des Hypes, vielleicht weil ich französischen Humor nicht mag oder auch, weil ich als gebranntes Kind nicht mehr an die wahre (Männer-)Freundschaft glaube. Nur an die "Ware" Freundschaft, denn solche funktioniert immer nur solange, wie jede Partei etwas hat, was der andere braucht und die Bedürfnisse des Einen nicht denen des Anderen im Weg stehen.

Vielleicht werde ich mir ZbF irgendwann ansehen, vielleicht werde ich ihn auch als Feelgood-Märchen akzeptieren, aber seine Aussage wird mir nicht meinen verlorenen Glauben in freundschaftliche, selbstlose Loyalität zurückbringen.

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Moncineo

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Was = Die Humorkultur des Landes Frankreich

Wenn Du das genauer definiert haben willst, dann sind wir wieder beim WIE. ;)


lieber_tee

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Hm, ist mir zu Abstrakt. Humorkultur der Franzosen, wie soll die denn aussehen und woran machst du die fest. Jetzt nenne bloß nicht als einziges Beispiel den diskutierten Film...


paranaut

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Ziemlich netter Film. Ziemlich verbitterter Kommentator.
Für manche Menschen ist das Leben einfach eine Schlangengrube selbstgemachter Qualen...

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Gespenst006

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tolle Metapher :-)


rockoholic

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Ohne Worte .... :) Ich wette das dieser "Cineast" diesen pseudoeloquenten , möchtegernphilosophischen Manifeste seiner Verbitterung mit einer Hand an seinem Schwanz schreibt . Egal wie aufgesetzt wortgewandt man Schwachsinn verpackt , am Ende ist es einfach nur Schwachsinn mit einem verbalen Schleifchen drum . Ich bin ja eigentlich ein sehr gutmütiger Mensch , aber wenn ich Formulierungen wie "Cine-Deppen" lesen muss , die dich ja im Gegensatz zu uns , dem Pöbel der normalerweise ins Kino geht , auf ein elitäres Podest stellt bekomm ich Lust diesen Lappen mit einen ordentlichen "Feel-Good-Arschtritt" von seinem hohen Ross zu kicken , das aber wahrscheinlich , wie unser selbstverliebter Möchtegernanalytiker unseres geistigen Elends , ehr ein Esel sein wird . Wäre sein Ton nicht so beleidigend , sondern nur offentsichlich dämlich , eingebildet und zum schreien , fast pubertär aufmerksamkeitsgeil , dann könnte man über diesen geistigen Dünschissn wenigstens schmunzeln . So hoffe ich das ihm seine Oma Gertrud , Tante Ursula oder wenigstens seine Mami , bei der er wahrscheinlich noch wohnt , mal ordentlich eine hinter seine unhöhflichen Löffel haut und er aufhöhrt hier ständig seinen unsäglichen Schwachsinn abzusondern und sich im selben Atemzug über die Verblödung des modernen Publikums auszulassen , obwohl er die Speerspitze ebenselbigens ist . Was für eine Pfeife ...... :)

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Ichundso

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Hat sich gelohnt.


TheJoker

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Mir geht das Herz auf :D der "Feel-Good-Arschtritt" ist grandios!


funisteinstahlbad

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Oder besser: Ich bin noch nicht solang dabei, freu mich aber immer wieder von Ihnen zu lesen Mr. Vega. Ist mir immer ein Vergnügen. Und in diesem Fall ganz besonders. Hab schon gedacht, ich hab völlig den Verstand verloren und bin der einzige, der kopfschüttelnd vor diesem Desaster steht. Nagelt mich an einen Kinosessel und gebt mir das Double Feature mit Blind Side zusammen und ich schreie. ; D

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Hank89

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Der Text ist gut geschrieben, inhaltlich aber sehr flach und langweilig.
Solch lange Ansprachen kommen leider nur gut rüber, wenn man Perry Cox heißt.

Hier gewinne ich wie viele andere den Eindruck, dass es sich um einen Typen handelt, der lediglich auffallen möchte und gern so tut, als sei er etwas besseres als Tante Erna.

Man kann den Film mögen oder nicht, aber die hier angesprochenen Kritikpunkte halte ich nicht für die, die bei dem Film kritisierbar sind. Allein der Rassismusvorwurf ist ohne jede Grundlage. Denn Rassismus, Diskriminierung und meinetwegen das Patriarchat sind erst dann überwunden, wenn man über alles Witze machen kann. Humor kennt keine Grenzen und sollte alle Leute gleich schecht behandeln (wenns ium White Trash geht, jammert auch keiner).

Alles in allem: Kein ausgewogener Artikel und die Reihe erscheint mir nicht lesenswert.

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funisteinstahlbad

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Danke. Einfach nur Danke. ; )

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Andy Dufresne

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Rubrik --> Tot
Lag nie an den Filmen, liegt an den abstrusen, an den Haaren herbeigezogenen Argumenten und Behauptungen .
Sie sind (fast jede Woche) so lächerlich das man nicht mal mehr Lust bekommt "dagegen anzuschreiben".
Ich hab auf jeden Fall keine Lust mehr auf diese (leider) komplett gescheiterte Rubrik..

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La surréaliste

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Diskussion? Ja, hatte schon gemerkt, dass du da nicht diskussionsfähig bist. Aber merkst was? Die rassistischen Klischees in ZbF sind genauso viel oder wenig absurd, haltbar, OFFENSICHTLICH wie die antisemitischen Klischees in Drive. Geht übrigens weniger an Refn sondern an den iranischen Drehbuchautor Hossein Amini, der die Romanvorlage derart modifiziert hat. Das ist meine Meinung und bei dieser bleibe ich und du hast diese gerade nur noch ABSOLUT bestätigt. :-) Du siehst ja, wie offensichtlich oder auch nicht für die Leute, die Zbf mögen, diese Vorwürfe sind. Die reagieren genauso wie du bei "ihrem" Film. Da kannst du noch so viel bellen wie du willst. Es ist wie es ist. ;-)


Andy Dufresne

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Ähhh.... Feel Good Ende?!
;)


Kleinod

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Ich sag nur: Große Klappe, nichts dahinter. Ich mochte den Film. soll er doch sagen was er will. Am Ende entscheidet jeder für sich selbst.

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dAShEIKO

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Da hat unser Mr. Vega ja mal wieder das Gegenteil von 'nem Clown gefrühstückt, oder? Sooo finster, der Mann.
Aber ich muß eins sagen: Es ließt sich wunderbar. Auch wenn ich bezüglich des Films anderer Meinung bin. Aber wenn deine Rubrik als Unterhaltung dienen soll, ist sie gelungen. ^^

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Kraizee

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Ich habe den Film noch nicht gesehen, da allein die zu positive berichterstattung mir angst macht und ich ziemlich genau das erwarte was in dem artikel angesprochen wird.

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Marcelinho

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Zugegeben: auch ich fand den Film nicht sooo hammermäßig wie er von vielen gemacht wird und dennoch finde ich diese Rubrik hier unglaublich lächerlich. Es ist immer dasselbe: du suchst dir einen Film oder Schauspieler aus der momentan außerordentlich beliebt ist und machst ihn runter. Da ist nichts innovatives oder intelligentes dran, einfach nur ein kleiner Punk der auf Rebell macht...

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Weltenkind

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http://www.moviepilot.de/news/christian-bale-das-method-acting-missverstaendnis-116617

http://www.moviepilot.de/news/deutsches-genrekino-ein-ding-der-unmoeglichkeit-117835

http://www.moviepilot.de/news/meta-in-the-woods-der-selbstclevere-horrorfilm-117723

http://www.moviepilot.de/news/hans-zimmer-und-das-ende-der-filmmusik-116922

http://www.moviepilot.de/news/gegen-die-ignoranz-plaedoyer-fuer-verkannte-filme-117431

http://www.moviepilot.de/news/wer-lacht-noch-ueber-christian-ulmen-117590

http://www.moviepilot.de/news/das-rezeptionsdiktat-in-film-communities-117130

http://www.moviepilot.de/news/in-der-gewalt-des-wohlfuehlkinos-116493

http://www.moviepilot.de/news/tyrannei-der-logik-oder-die-fantasielosen-nerds-116179

http://www.moviepilot.de/news/nur-wer-musicals-liebt-kann-auch-kino-lieben-116084


Julian F.

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"Filmkritiker" ist ja schon immer ein Beruf (bzw. eine Berufung) gewesen, die sich kaum erklären lässt. Was einen sog. Filmkritiker ausgezeichnet, welche besonderen Kompetenzen er vorzuweisen hat und durch welche Ausbildung er zu diesen kommt, kurzum: was ihn von "normalen" Kinogängern unterscheidet, ist mir nach Jahren immer noch unbegreiflich.
Dass ein solcher nun meint, er als einziger würde die schwarze Seele dieses Films als triefenden Rassismus erkennen, während eine Zielgruppe von 8 Millionen, die wohl kaum als dumm oder sehr einfältig zu bezeichnen sein kann, sowie fast die gesamte Medienlandschaft, nicht nur in Deutschland, den Film wegen seiner Geschichte und seiner Darstellung der Thematik lobt und gutheißt.
Mit dieser Krudität hat "Mr. Vincent Vega" neben seiner Kompetenz, die er schon lange bei mir verspielt hat, nun auch noch meinen persönlichen Respekt verloren.
Dass "Moviepilot" nun als Spielwiese für seine Kommentare gebraucht wird, ist schade um die Community.

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ihre-herrlichkeit

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Ein Filmkritiker benutzt die Begriffe "Sujet" und "Œuvre". :D


ihre-herrlichkeit

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Ganz recht. ^^


FranklinFlyer

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Wie immer sehe ich hier kein anecken. Die Reihe reißt das Maul in der Überschrift zu weit auf.
Nichtsdestotrotz: "Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet. Sein vor Klischees triefender Handlungs-Background – Ghetto, Drogen, Armut, das Übliche halt"

Das unterschreibe ich mehrfach.
Ich habe in den letzten Jahren lange nicht mehr so eine rassistische Scheiße wie das gesehen. Das sowas im Jahre 24 nach "Do the Right Thing" noch möglich ist, bleibt unfassbar.
Das ist auch in den USA noch immer virulent, wie eben "The Help" zeigt.
Der ja als Dangerous Minds 2.0 durchgeht.
Ich hab schon nach wenigen Minuten "Ziemlich beste..." das kotzen gekriegt über soviel bürgerlichen Wohlstandsrassismus im Gönnergewand. Bäh!

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FranklinFlyer

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Wattema... Es geht hier nicht um die Besetzung! Soll die Figur schwarz sein, aber warum müssen die Eigenschaften den gängingen weißen Vorurteilen entsprechen? Ungebildet, Dauergeil und materialistisch.
Das Problem ist ja nicht, dass es solche Figuren gibt, sondern dass es fast ausschließlich solche schwarzen Figuren gibt.
Bei Spike Lee sind ja auch nicht alle Stephen L. Cartersche Bourgoise-African-Americans, trotzdem werden da keine Klischees zur Unterhaltung genutzt.
"Ziemlich beste Freund" benutzt die ethnischen Vorurteile des Publikums ohne mit ihnen zu spielen.
Das macht er nur mit den Behindertenklischees.


ph0b0z

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Das war vielleicht etwas ungenau ausgedrückt, klar geht's mir nicht um die "Besetzung". Damit meinte ich aber, dass man die Rolle sicher auch anders hätte besetzen können.

Davon abgesehen ist die Figur so weder unrealistisch (habe ich da jetzt Vorurteile?), noch im Endeffekt negativ dargestellt, eher im Gegenteil.

Mich nervt da der erhobene Zeigefinger.. wäre "wir Besetzen da lieber keinen Schwarzen" aus og. Gründen besser?

Es ging hier doch um den Clash zwischen den beiden Milieus/Schichten, den es ja wohl so ähnlich auch gab und der humorig aufgestockt wurde und, für mich, herrlich entspannt mit dem Thema Behinderung umging.

Ich verstehe schon, dass man das so auslegen kann.. aber.. whoah. - allerdings ich bin ja auch nur sowas wie Natur- und kein Literatur-/Filmwissenschaftler. ;)


Kasparle

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Ein sehr schwacher Beitrag! Die Arroganz mit der du dich über die Massen an Leuten stellst die im Gegensatz zu dir unterscheiden können zwischen "Kino als netter Zeitvertreib" und "Kino als geistige Herrausforderung" zeugt von deinem Zwang immer die Antihaltung einzunehmen. Diese gezwungene Antihaltung legst du dem Leser im ersten Absatz ja auch wunderbar dar, so dass es einem vorkommt als hättest du diesem Film niemals eine so schlecht Kritik gegeben, wäre er nicht von so vielen "Cine-Deppen" als gut befunen worden. Aber da ein Vincent Vegas niemals der Allgemeinheit angehören darf und sich immer seine Blase der Individualität aufrecht erhalten muss, ja deshalb ist er eben einfach strikt "dagegen".
Ich finde es unverständlich ein Werk zu verreissen weil man Ansprüche stellt, die der Film nie erfüllen wollte. Du hättest auch schlicht und einfach schreiben können: "Ich mag kein seichtes Kino, das finde ich langweilig. Es muss, damit ich ein Film mag, mehr in die Tiefe gegangen werden, mehr Konflikte geben." oder ähnlich. Stattdessen regst du dich hier Ellenlang auf und tust so als wäre deine Kritik allgemeingültig.

Ich fand den Film gut und Basta. Trotzdem mag ich zermürbendes, wirklich zum Nachdenken treibendes Kino lieber. Na und. Denn ich weiß: "Kino kann auch mal netter Zeitvertreib sein ohne gleich schlecht zu sein!"

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SebastianSelig

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Was ist das sich hier darüber aufregen anderes als eben eine Arroganz der Masse, die es nicht ertragen kann, dass ihr da einer den Spiegel vorhält und das dann nur in der eigenen Kleingeistigkeit unterbringt, indem sie dann eben Schubladen, aufmacht, auf denen steht "Freudlos zermürbendes Kino für Kritiker-Fuzzis" auf der einen oder eben im Umkehrschluss "netter Zeitvertreib" auf der anderen. Diese Trennung ist doch ein einziger Witz. Nicht mehr als ein "es wird ja wohl noch erlaubt sein, einfach nur stulle zu sein." Armselig.


Kasparle

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Du verstehtst meinen Punkt nicht oder? Es ist nicht das was... nicht der Umstand das er einen Film kritisiert. Es ist der Umstand das er aus seiner Meinung schließt das alle die nicht dieser sind nichtsahnende Banausen sind die keinen Plan von gutem Kino haben! Und das, da werd ich nie müde es zu betonen, ist eine im Kontext der Kunst unmögliche Aussage. Denn die Wirkung eines Werks liegt immer beim Betrachter und das ist auch gut so.
Ich sage ja nicht das der Herr Vincent Vegas keine Ahnung vom Kino hat, ich weise nur darauf hin das er in seiner Ausdrucksweise nicht nur den Film, sondern auch all jene verspottet die ihn gut fanden.


Weltenkind

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Ich hab noch nie so viel Abneigung auf einmal gelesen und gleichzeitig so viel Sympathie empfunden. Rajkolein, du bist der Teufel der Cine-Deppen. Und mein Held.

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Ichundso

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Du glaubst gar nicht, wie lächerlich das ist.


Weltenkind

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Ich will hoffen sehr.


alex023

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Achja, wieder ein sehr "schöner" "Artikel"....http://www.youtube.com/watch?v=RTD0zFnGSzs

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jacker

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'Zugegeben: Wenn ein Film so viel Erfolg hat wie Ziemlich beste Freunde, wenn Hinz und Kunz drei, vier, fünf Mal ins Kino rennen und selbst Oma Gertrud und Tante Ursula ihn gesehen haben, ist die Skepsis groß. Ich hatte mich lange um den erfolgreichsten Film des Jahres gedrückt. Weil mich die auf großen Plakaten angrinsenden Visagen, die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen.'
Sagte der Titanic-Fan..

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jacker

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Er beginnt den Artikel mit der versteckten Aussage, dass ein solcher Mainstream-Hype bereits todsicherer Indikator für, in seinen Augen, unerträglich schlechten Mist ist.
Zwischen den Zeilen steht:
'Wenn jeder Hinz und Kunz es gut findet muss es völliger Mist sein, und ICH der große, alles überschauende Vincent Vega habe es genau deswegen schon vorher gewusst, mir macht keiner was vor!'
Ein Blick auf seine Bewertungen führt dieses frühe Argument leider ad absurdum, denn das beschriebene Hype-Szenario ist eben bei seinem Lieblingsfilm "Titanic" so ausgeprägt wie noch nie gewesen!
'Die Masse findets gut, und die findet nunmal nur Scheiße gut', zieht demnach hier nicht...


Le Samourai

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Tja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Titanic Hype hatte aber damals NICHTS mit dem Film/ dem Thema an sich zu tun, sondern ausschließlich mit Leonardo di Caprio.


VolkerPutt

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der text ist offensichtlich geschrieben worden um aufsehen zu erregen und das ist dem autor gelungen. inhaltlich gleicht er dem trotz eines grundschülers. aber cineasten müssen erfolgreiche, glattgebügelte filme wohl hassen um welche zu sein. es ändert nichts daran, dass der film sehr gut ist.

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VolkerPutt

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im übrigen ist die überschrift sehr passend. über ziemlich beste freunde wird in diesem artikel ziemlich großer mist verzapft!


Flibbo

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Uh, das Aneck-Thema Nummer 1, mit dem Vega wieder als Knopfdrücker Nummer 1 glänzt! Unter der Übertreibung steckt leider die Wahrheit. Gucken wir lieber nochmal „Schmetterling und Taucherglocke“, sag ich doch.

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Mikael Blomkvist

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Es muss schon ziemlich traurig in deiner Welt sein!

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Weltenkind

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"Die Welt" - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau


ihre-herrlichkeit

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Ihr müsst einfach mehr kopulieren. Dann sieht die Welt wieder besser aus, Freunde!


TobiSimpson

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Schade.. der letzte Artikel hat mir wirklich gefallen und war mal nicht darauf ausgelegt, einen Shitstorm heraufzubeschwören.. Dieser hier scheint einfach wieder aus reiner Provokation geschrieben worden zu sein.

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barstel

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Aber Grundgütiger, selbst im Kontext seiner Button-Pusher-Struktur betrachtet, ist "Mr.Vincent Vega eckt an" fad und schnarchig ohne Unterlass. Ist das die neue Strategie eines Crowdpullers? Nicht einmal banale Unterhaltung bieten zu können, eine gewitzte Umsetzung oder stattliche emotionale Wegpfade, auf die der Rezipient zumindest mit Schmackes genötigt wird? Wenn ich mir schon grundblöden Schrott andrehen lasse, so möchte ich mich doch zumindest von diesem unterhalten werden. Das hat "Ziemlich beste Freunde" besser hinbekommen. Schließlich ist "Mr. Vincent Vega eckt an", genau wie er, maßlos diskriminierend und dümmlich, dabei jedoch nicht einmal vergnüglich. Epic fail, so gesehen.

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daweed

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kann es sein, dass ... mr. vincent vega ein roboter ist?

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Rasu

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"die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen"...subjektiv hin, Ranting her, das ist einfach nur unter der Gürtellinie.

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Kalkwerker

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Danke für diesen Kommentar, ich fing schon an, an mir zu zweifeln, da alle Welt diesen Film zu lieben scheint.

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Kalkwerker

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Cine-Deppen ist sicher nicht sehr nett, Cine-Konsumenten biete ich mal an, aber alles andere kann ich akzeptieren. Dieser Hype um diesen eher unterdurchschnittlichen Film, kann einen aber auch schaffen. Nur auf eine vielleicht unsachliche Bemerkung noch unsachlicher zu reagieren, führt ja auch nicht sehr weit. Eigentlich verstehe ich diese ganze Aufregung in ihrer Ungestümheit nicht so richtig und verabschiede mich jetzt mal.


alex023

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Ich schließe mich Ichundso zu 100 % an.


Ichundso

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Ich habe gerade 5 Minuten versucht, mich mit dem neuesten Ekelgeschreibsel ernsthaft auseinanderzusetzen und dann aufgegeben. Es ist vollkommen unmöglich, gegen so einen Bullshit zu argumentieren, denn um jemandem klarzumachen, dass er Unrecht hat, muss es gemeinsame Nenner geben, Dinge, auf die sich beide einigen können, um anhand derer eine logische Verbindung herzustellen, nur bezweifle ich, dass die hier überhaupt existieren. Herrn Mr. Vincent Vega davon zu überzeugen, dass es Dinge gibt, bei denen sein in Sachen Grösse und Härte dem Himalaya nachfolgendes Ego falsch liegt, ist so, als wollte man einen Blinden davon überzeugen, dass rot etwas anderes als blau ist.

Ich frage mich nur: Gibt es denn WIRKLICH Leute, die zum Beispiel diesen zehennägelspaltenden erzdummen Absatz über angeblichen Rassismus lesen können, der nicht nur sagenhaft schlecht, sondern auch komplett recherchefrei geschrieben wurde und dann denken: "Ja, der hat recht"? Kann es so etwas geben und wenn ja, wann werden diese Leute wohl eine Sekte gründen, sobald Mr. VV ihnen erzählt, er habe im neuen David Cronenberg-Film einen unumstösslichen Beweis safür entdeckt, dass die Welt demnächst untergeht?

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atilla

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heul doch, du konntest den Artikel nicht mal zu Ende lesen???? Warum? Aber kommentieren tust du ihn trotzdem? Mach weiter so!


Markbln

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Gibt es denn keinen Ferienjob auf dem Bau oder sowas.
Der Text ist doch völlig überflüssig. Nur weil die Quoten der dusseligen Kolumne mit den letzten Ausgaben eingebrochen sind, muss man jetzt nicht den Publikumshit No.1 aus der Notfallecke ziehen um einen völlig redundanten Text über vermneintliches "Wohlfühlkino" zu schreiben.

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Kängufant

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Ach, Du hast Einblick in unsere "Quoten"? :)


Narrisch

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Die wenigsten hier sind überhaupt in der Lage sich in die Gefühlswelt von Schwerstbehinderten hineinzufühlen. Ich versuche das zu tun da ich seit längerer Zeit an einem Projekt arbeite das Querschnittslähmungen zum Thema hat, trotzdem fällt es mir undendlich schwer mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
ZIEMLICH BESTE FREUDE ist weder rassistisch noch dümmlich und der einzige Grund warum dieser Film von der sogenannten Berufskritik schlechter bewertet wird als vom zahlenden Kinozuschauer ist die Tatsache das der Film nicht schlecht ausgeht. Außerdem sollte man sich die Frage stellen wer denn diese Kritiken schreibt. Das sind zum einen selbsterklärte Kreative zwischen 20 und 30 die mit Mühe eine DSLR Kamera halten können und ihre Zappelfilmchen mit Kinomagie verwechseln, zum anderen sind es Hipster wie Vega hier, die die Provokation brauchen. Die Meinung die in Blogs und Onlinekritiken geprägt wird ist nicht zwangsäufig ein Spiegel der Wirklichkeit, häufig ein Zerrbild. Ja man kann ZIEMLICH BESTE FREUDE als Mist bezeichnen aber nicht aus den von Vega genannten Gründen. ZIEMLICH BESTE FREUDE zeigt eine glorifizierte Version eines hochprivligierten Behinderten der die Folgen seines Handicaps besser abfedern kann als Menschen die nicht über diese Mittel verfügen. Das geht an der Realität vorbei und genau das kann man als Mist bezeichnen. Hätte Vega diesen Film gemacht hätten wir es hypothetisch mit einem Pfleger zu tun der seinen Patienten aus sadistischen Beweggründen geschlagen und zum Schluss mit ihm kollektiven Selbstmord begannen hätte. Das ganz hätte man mit einem experimentellen Soundtrack des Bulgaren Ivor Ryzschtnaik unterlegt und in einen französischen Slum verlegt, am besten in ein schönes Migrationsviertel mit exorbitanter Drogenproblematik. Die vergleichsweile heile Welt von ZIEMLICH BESTE FREUNDE kann man als zynisch bezeichnen aber dieser Film tut für die Probleme von Behinderten mehr als jede giftspritzende Kritk am Feelgoodkino.

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SebastianSelig

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Alles wären die ersten zwei Sätze dieses Reply jetzt selbst nicht die pure Selbstdarstellung, das pure Guck-Mal-wie-engagiert-ich-bin-Hipstertum. Gähn...


Narrisch

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@ Blutonos - Besorg mir das Budget und ich dreh dir das Ding ab. Clever geplant reicht eine halbe Million. -)


David "Noodles" Aaronson

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Ob der Film bei nur 1/20 seiner jetzigen Zuschauer nicht der große Geheimtipp unter Ultracineasten wäre? Wird Zeit in auch mal zu sehen.

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alex023

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Könnte sogar sein. ^^


StylerDurden

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Ähm objektivloseste Kritik des Jahres?! Definitiv...! Hab mich extra hier angemeldet um was zu schreiben... Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen... Der ganze Text klingt wie die Worte eines frustrierten, ständig zwanghaft "independent" oder "weg vom mainstream" wirken wollenden Menschen... :) Was man allein schon an aussagen sieht wie...

"die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen."

...seeeehr gut sehen kann! Was isn das fürn Unsinn? Als Filmfreund oder Cineast will man doch grade den Film sehen der Gut ankommt... Klar gibt es immer wieder Filme die nicht die breite Masse erreichen aber diese werden trotzdem nicht von den Kritikern zerrissen sondern haben gute Kritiken in den meisten fällen... Nur weil der Film eine größere Masse an guten Kritiken bekommen hat is doch der Prozentsatz der Guten Kritiken im Verhältnis zu den Zuschauern der selbe... ;)

Das dir das alles nicht gefällt liegt alleine daran das du n Problem mit dir selber hast... ;) Ein sogenannter Miesmacher, Neider oder zu Neudeutsch Hater... ;)

Ich WETTE mit dir... Wär der Film nicht so stark gehypt worden und wäre nur in ausgewählten Kinos gelaufen hättstst du den selben Film komplett anders bewertet... Und sowas is für einen Kritiker ABSOLUT unprofessionel...! Sorry... aber so siehts aus! :)

Versteh mich nicht falsch ich bin ein absoluter Freund von Independent Kino und so weiter... Und fand Ziemlich beste Freunde Gut aber es is für mich auch nicht der Film des Jahres... Aber den Film so zuzerreißen... Obwohl es wirklich Tatsache ist das 9 von 10 Leuten den Film gut finden disqualifiziert dich einfach allein Mathematisch schon als ernstzunehmenden Kritiker oder Filmkenner... ;) Klar du kannst ihn nicht mögen... Aber zu sagen er ist totaler Mist zeigt einfach das du endweder keine Ahnung hast oder der absolute "Schlechtreder"... :) Der persönliche Geschmack sollte nämlich keine Rolle spielen bei einer vernünpftigen Kritik... Es kann nicht jeder Film sein wie Pulp Fiction Mister "Vega"... ;)

Naja... In diesem Sinne... Nich so frustriert sein... Lass die Sonne in dein Herz mein Freund... ;)

Gruss

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StylerDurden

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ach diese rassismus geschichte is eh der letzte unsinn... ;)


StylerDurden

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klar werden viele klischees erfüllt aber das werden sie auch in jedem eddie murphy film genauso wie in jedem von jackie chan... klar kann man das in irgendeinerform rassismus nennen... meinermeinung nach is das aber eher eine auf das publikum zugeschnittene charakterdarstellung... :) ums dem zuschauer möglichst einfach und wenig verwirrend zu servieren... ;) wenn jackie chan plötzlich zu bob marleys mukke ne tüte rauchen würde und eddie murphy karatemoves macht... wärn einige überfordert beim gucken... :D also wenn is eher die breite masse der rassist...


Muad'dib

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Wenn ich mir angucken will wie schlimm die Welt doch ist, dann guck ich Fernsehen oder aus dem Fenster. Kino ist zu 90% Unterhaltung und wir wurden damals in der Sneak (ohne Vorkenntnisse oder Hype, wohlgemerkt) wunderbar unterhalten! Ach und nur weil ein Schwarzer sich im Film albern benimmt ist das rassistisch? Dann bin ich nachträglich beleidigt, weil in so gut wie jedem Kevin James, Jim Carrey und Adam Sandler Film der weiße Mann dasteht wir der Letzte Vollidiot!

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Bob Loblaw

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Und Muad'dib sagt ja, Kino ist zu 90% Unterhaltung.... er sagt nicht "gute" Unterhaltung. Er sagt ja wie es ist, und nicht, wie es sein soll.

Gute und anspruchsvolle Unterhaltung wollen ja alle... Nur gibt es da halt unterschiedliche Ansichten...Die verschiedenen Ansichten zu ZbF haben wir ja jetzt zur Genüge gehört.
Ausserdem dachte ich, Metaebenen seien blöd... Hat Vincent nicht noch vor kurzem eine Kolumne dazu geschrieben. (Cabin in the Woods)
:)


Muad'dib

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@ Bob Loblaw
Sehr schön, jetzt verstehe ich meine eigene Meinung deutlich besser, danke für die Erklärungen!^^ Nein, im Ernst, es ist immer problematisch die paar Textzeilen so zu formulieren, dass rüberkommt was man eigentlich meint und offensichtlich konnte man ja verstehen, was ich sagen wollte. Du triffst meinen Punkt da ziemlich gut.

Ich hab jetzt hier in 4 Jahren 1481 Filme bewertet. Da ist eine große Menge Quatsch dabei gewesen, ziemlich viel Gutes und ein paar wirklich denkwürdige Filme. Ich erwarte ganz unterschiedliche Dinge von Filmen. Was das ist, hängt von meiner Stimmung und Tagesform ab. Ziemlich beste Freunde ist ein film, der ohne viel Tiefgang die Entspannung fördert und für gute Laune sorgt und das hat der Film für mich und einige Millionen andere Menschen in Deutschland ganz gut gemacht. Zu einem denkwürdigen Film wird er dadurch nicht, denn es steckt wirklich nicht viel dahinter und der Film hat seine Schwächen, aber unter "gut" kann ich ihn in jedem Fall einordnen.


muje2525

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gääääääääääähn...

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HulktopF

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lieber herr vega,
schreibe einfach NUR einen forumblogg, lass dort deine teils treffenden, teils nervigen manchmal pseudo argumente ab, denn hier ist das nur newsplatzverschwendung.

ich wundere mich sowieso, warum das forum hier nur mit nem klitzkleinem button unten links inner ecke auf der startseite integriert wurde anstatt ihn mit dem profil zu verbinden... okay genug off topic, schön dass du wieder etwas verrissen hast,was nicht nicht mehr istals das was er ist, ein feel good movie. dass du die zeichen der zeit nicht miteinbeziehst ist schon echt traurig, da gerade in heutiger zeit, wo die jeder gegen jeden -,die nur der stärkere setzt sich durch- atitüde vorherrscht, und politiker nurnoch lobbypolitik machen und der bürger kein mitspracherecht hat , wo soziale probleme überall vorherrschen ist so ein film wie ein schöner traum den man sich gerne gibt.
beim nächsten mal denk mal in größeren dimensionen, weil dein standpunkt ist der eines "ich höre experimentaljazz weils sonst keiner hört" typen der die welt nicht versteht und glaubt als einziger die wahrheit zu kennen.

weia, eigentlich wollt ich nicht so tief vorstoßen und mich kurzhalten.
also dann bis zum nächsten bullshit vom vega :)

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Daniel92

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Wie erfrischend, auch einmal so eine Meinung zu hören! Auch mir ging dieser Hype so gegen den Strich, dass auch ich überhaupt keine Lust mehr auf den Film hatte (war bei "Avatar" ähnlich). Irgendwann werde ich mir "Ziemlich beste Freunde" wohl doch noch zu Gemüte führen, nachdem oder bevor mir nach der nächsten Oscar-Verleihung wohl wieder jegliche Lust daran vergeht.

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C.Z.

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Hach ist das schön, wenn man andere für sich denken lässt und keinen Wert auf eigene Erfahrungen legt.


Daniel92

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Mir ist wohl entgangen, dass ich gesagt habe, der Film sei schlecht. Ich sage doch nur, dass ich bezüglich des Hypes ähnlich empfunden habe und mich freue, dass es auch gegenteilige Meinungen zum allgemeinen Tenor gibt.


Catooney

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*das überhaupt nicht so seh und dir gründlich die meinung geig*

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Selcarnor

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An mir ist damals der Hype zum Film irgendwie ziemlich vorbeigegangen (habe ihn zwar zufällig gesehehen, aber erst im Nachhienein erfahren, dass er gerade überall gelobt wird).

Erst einmal: Ich habe ihn durchaus genossen. Ist zwar so ziemlich aus meinem Gedächtnis verschwunden, bis dieser Artikel ihn wieder hochrief, aber damals war ich zufrieden mit dem was ich gesehen habe.

Das will er ja auch. Ich persöhnlich will nicht immer sehen, wie ernst und scheiße alles ist. Davon gucke ich mir auch schon so genug an und mich hat es somit nicht gestört, das ernstere Themen in TbF ausgeblendet wurden und er somit etwas seichter wurde.

Außerdem ist das hier höchstes Cineasten-Gemecker. 95% und möglicherweise noch mehr aller Menschen sehen in Film und Kino eine Ablenkung, Entspannung und Unterhaltung. Übelnehmen kann ich es ihnen nicht.

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SithlordDK

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Und ich dachte schon ich wär der Einzige, der diesem Film nichts abgewinnen konnte... wurde schon oft ganz blöd angeguckt, wenn ich meine Meinung zu dem Film gesagt hab.

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Le Samourai

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Interessant auch, dass hier die Kritikerwertung zur Abwechslung mal recht deutlich UNTER der Communitywertung liegt (6.9 - 8.5). Da klingeln schon alle Alarmglocken.

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Kloppo09

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@ the gaffer
Dann schau dir Fahrraddiebe mal an.mir hat er sehr gut gefallen.


the gaffer

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@Kloppo09: Hab ich. Mehrmals.


Zimtmond

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Also ich habe den Film ja bis jetzt auch noch nicht gesehen.
Dieses "Du MUSST den Film sehen", "Der Film ist so toll" meiner Freunde bringt mich jedenfalls auch nicht dazu den Film unbedingt sehen zu wollen. Aber anschauen würd ich ihn mir. Ich leih ihn mir von besagten Freunden, die sich diesen Film sicher schon zugelegt haben.

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Kloppo09

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Er ist definitv sehr an den Massengeschmack angepasst und will niemandem wehtun,es kann aber auch nicht jeder Film so dermassen kontrovers und Gesellschaftskritisch sein wie Titanic 3D:-)
Vielleicht solltest du alles weniger engstirnig sehen und dich darüber freuen,dass ein Film soviele menschen begeistern kann!

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SebastianK

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Die meisten halten Kino eben für netten Zeitvertreib. Da ihr privates Leben anstrengend ist und sie auch mal abschalten wollen. Die Sorgen vergessen und der Hölle wenigstens für ein paar Minuten mal entkommen. Das Kino passt sich eben seinen Kunden an.
Wo ist das denn nicht so?

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SebastianK

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Das Kino ist wie eine überlaufene Kunstgallerie... Nicht jeder versteht die abstrakten Gemälde, weshalb die meisten daran vorbeigehen. Jetzt haben die armen Künstler Angst, das niemand mehr reingestolpert und hängen Bildchen von besten Freunden auf. Das kennt jeder, mag jeder. Vereinzelt hängen zwar noch abstrakte Gemälde, aber die mögen nur wir hier :D


Kloppo09

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Ich finde beides hat seine Daseinsberechtigung!Ich schaue auch überwiegend anspruchsvolle Filme,bin aber Filmen wie z.Bsp. Dumm und Dümmer,Avengers oder Hobo with a shotgun nicht abgeneigt.


morn

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Mir reicht schon der Aufhänger (die Texte lese ich schon lange nicht mehr!), um dir nahe zu legen dir was anderes zu suchen, als hier den stumpfen Provokateur zu mimen!

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FumerTue

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Auf moviepilot gibt es die Kommentar-Funktion, mit der man seinen Unmut über einen Film als Kommentar zu diesem Film loswerden kann. Ich sehe nicht ein, wieso das für dich nicht gelten sollte und du deinen Kommentar zum Film als Artikel veröffentlichst. Wo kämen wir denn hin, wenn ab sofort jede lange Filmkritik extra in den News wäre?

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atilla

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Du bist zwar noch minderjährig solltest aber inzwischen trotzdem schon begriffen haben, dass der Vincent Vega das hier im Gegensatz zu uns beruflich macht.


FumerTue

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Zwischen Begreifen und nachvollziehen Können/Wollen gibt es einen Unterschied ;)


Hartigan85

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Da schafft der Vega es doch tatsächlich, mir mal ein "Like" zu entlocken ;) Mich nervt dieser völlig übertriebene Hype um den Film auch...

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ezemeze

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Aha, okay. Sicherlich ist der Film auch wenn er auf wahren Begebenheiten beruht nicht eins zu eins ein Versuch diese Story zu erzählen, dafür gibt es Dokumentarfilm. Kino ist und bleibt ja Lichtmagie. Warum "Ziemlich Beste Freunde" so dermaßen gut angekommen ist, ist weil er an uns als menschliche Wesen und nicht als rationale Roboter oder Kategorienapparatschiks appelliert. Es geht hier eindeutig um Menschlichkeit und auch die Art und Weise, wie man mit Rück- und Schicksalsschlägen, die jeden von uns, egal in welcher Härte sie uns irgendwann treffen, umgeht. Für mich ist er nicht nur ein positiver lebensbejahender Film, sondern auch ein gesellschaftlicher Indikator für die von ihm ausgestrahlte indirekte zwischenmenschliche Wärme und wahre Freundschaft, die viele Menschen in unserer übertechnologisierten entmenschlichten kalten überrationalisierten Welt vermissen.
Naja, spätestens als von "meine cinephile Verantwortung" in der obigen Polemik die Rede war, ist mir klar geworden, dass der Verriss nicht auf Augenhöhe mit den anderen Zuschauern, sondern eher von einem Thron aus stattfinden würde. Und so kann man den Film leider nicht sehen, da er demokratisierend und nivellierend ist: Der reiche Bourges ist im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch und der Racaille aus der Banlieue übernimmt Aufgaben, die er nicht machen kann. An sich die Quintessenz von Gesellschaft: zusammen kommen, zusammen arbeiten, nicht gegeneinander und zusammen besser werden, Barrieren herunterreissen und sich gegenseitig bereichern.
Und wenn man mir jetzt vorwerfen wolle, dass ich keine Ahnung von der Materie habe, Ich habe als Zivi Menschen mit der gleichen Schwere an Querschnittslähmung betreut. Ich weiß, dass der Film in vielerlei Hinsicht geschönt ist, aber das muss er auch, weil es motivierender und kein deprimimierender Film ist. Das ist die Intention. Das Leben geht weiter und es findet einen Weg. Gleichzeitig lässt uns der Film als Zuschauer auch Demut erfahren, dankbar zu sein, dass wir doch relativ gesund sind.
Film ist dazu da, einer technischen Erfindung, der Kinematographie, Menschlichkeit in Form von kunstvoll eingefangenem Licht in Synthese mit anderen Künsten einzuhauchen und zu beschreiben. Und das schafft "Ziemlich Beste Freunde" mit einer Subtilität und Eleganz, die ihres gleichen sucht. Für mich immer noch der Beste Film des Jahres!!! Peace !

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Markbln

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jaja, ganz schlimm dumm und rassistisch.


ezemeze

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@SebastianSelig: Wahnsinn, da wird mir ja eine Ehre zu Teil, dass ein Troll-Schläfer-Account wegen meines Kommentars auf einmal aus seinem 10 monatigen Cryoschlaf erwacht und versucht eine Breitseite abzufeuern. Dementsprechend vergeud ich jetzt keine Zeit mit ner richtigen Antwort und gehe lieber voll in den Wind. LOL


Zzyzx

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Du hörst dich an wie diese Android-Smartphone-User, die versuchen um jeden Preis das neue iPhone schlecht zu reden...

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Kwyjibo

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Android, Smartphone, iPhone..., alles gleich Scheiße.


alex023

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Naja, iPhone ist ja auch scheiße.


donoctavio

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Button-Pusher-Struktur, Crowdpleaser, Epic fail etc.
Wie soll man das denn verstehen? Und woher kennst Du meine Tante Uschi?
Denkt bitte nicht an einen rosa Elefanten!

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Gespenst006

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Für mich ist Kino sehr weit davon entfernt, nur ein "netter Zeitvertreib" zu sein. Trotzdem habe ich den Film schon gemocht, auch wenn ich diese maßlose Begeisterung in Deutschland und meinem Heimatland Frankreich nicht nachvollziehen kann. Schließlich muss man dem Film zugute halten, dass er einige Tabuthemen wie Sexualität bei behinderten Menschen anspricht und viele Grenzen durch Humor überschreitet, was meiner Meinung nach lobenswert ist. Das wird nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Zuschauern gefallen haben.

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Mike Myers

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Ebenezer Vega

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Deschi

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Ich konnte mich auf "Ziemlich beste Freunde" zwar einlassen und mochte den Film sogar, trotzdem hab ich recht herzlich schmunzeln müssen, gerade weil Deine Sichtweise schon nachvollziehbar und auch sogar begründet ist. Die etwas lieblos erzählerisch behandelte soziale Situation des Pflegers und wie die sich weiterentwickelt, hat mich auch gestört.
Die Rassismuskarte bei "Taken" zu ziehen war jedoch etwas nachvollziehbarer als hier, weil sich beide Charaktere schon, trotz des sozialen Unterschiedes, in gewisser Weise auf Augenhöhe begegnen, bzw. sich ein Gleichgewicht beider Persönlichkeiten einstellt aus meiner Sicht.

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Le Samourai

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Ein erschreckend perfekter und treffender Text. So ist es und nicht anders.

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foxdevilswild

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Vorsicht, Hobby-Psychologin ! : Du möchtest den Film schön durch den Dreck ziehen. Warum, was empört dich so an dem Streifen ? Bloß nicht Mainstream-Meinungen teilen ? Dein Artikel erfüllt keineswegs die Qualität "Außenseiter-Spitzenreiter", sondern bettelt vielmehr um Aufmerksamkeit für deine Rubrik. Du versteifst dich aufs Anecken und schleuderst dem Leser Sachen wie "Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres." um die Ohren - das ist nicht gerade ein Musterbeispiel für formschöne Argumentation, allerdings ein Beleg für die fehlende Treffsicherheit deiner Wortwahl. Und lass all die Omas & Tanten raus ! Darunter sind natürlich nicht immer Profi-Cineasten, die jede Sequenz in die Waagschale legen. Dass Ziemlich beste Freunde ziemlich gut ankam, spricht doch eher für ein abgerundetes Filmprojekt, das viele dieses Jahr zu beeindrucken wusste. Mr. Vincent Vega macht mich echt foxdevilswild !

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SebastianSelig

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"Abgerundet" trifft es ganz gut. Zäpfchen-Kino für Omas und Tanten die ganz unbekloppt mal wieder über den lustig, lebensfrohen Neger lachen wollen und sich einfach nur wünschen, alles möge doch immer so einfach sein. Kotz.


foxdevilswild

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Wenn du auf einen Film kotzt, wirst du mehr als einen finden, der das selbe tut, aber auch mehr als einen, der deine Kotze wieder wegwischt. - Altes Foxdevilswild'sches Sprichwort


Metalcanine

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Sry wenn ich das sag, aber dieser Artikel zeigt mir mal wieder, warum ich "Mr. Vincent Vega eckt an" nie lese. Diesmal dachte ich mir "Hm, mal sehen vl hat er ja wirklich "richtige" Kritikpunkte gefunden, aber nein... warte! Es ist wie üblich totaler Stuss und es wirkt ein wenig, als wäre random ein Zettel aus dem Hut gezogen worden, auf dem eben dieser Filmname gestanden hat und nun muss man ihn krampfhaft runtermachen. Naja jedem sein Hobby, aber für mich wars definitiv das letzte Mal Herr Vega.

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Metalcanine

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Ok Samourai, dann lass es mich anders formulieren, ich habe keine Kritikpunkte gefunden, die nicht krampfhaft herbeigesehnt wurden. Allein die Aussagen, den Film nicht sehen zu wollen, weil er gut angekommen ist, ist für mich die Null-Sinn Aussage schlechthin. Ich hab dem Film auch keine 10 Punkte gegeben, aber ihn so zu zerreißen grenzt für mich persönlich einfach an Willkür und langeweile. Vor Allem wenn ich mir die Bewertungen von Vega so anseh. Hauptsache immer gegen den Strom, aber hey, wenigstens hat er Titanic 10 Punkte gegeben, das ist ja so überhaupt nicht Mainstream ;)


atilla

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1. Glaube ich nicht, dass du den Text überhaupt durchgelesen hattest beim verfassen deines Kommentars
2.Was hat bitteschön Titanic mit dem Film zu tun?


tobi.uhl

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Ganz so grottig ist der Film nicht, aber der Hype der darum gemacht wird ist absolut lächerlich und nicht nachzuvollziehen.

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Azazil

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Wäre ich gerade nicht so faul, würde ich ein längeres Kommentar schreiben. Stellt euch an dieser Stelle einfach eine Mischung aus den Kommentaren von Jasmin2113, nikl 1987 und Tina Scheidt vor.

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moritz1

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Du tust mir schon ein bisschen Leid.

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Joeyjoejoe17

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Shitstorm incoming.

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Julio Sacchi

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Doubtful.


Mr Vincent Vega

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Obviously not.


baba_n

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Ziemlich lange Artikel, Ziemlich großer Mist, Mr. Vincent

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Kubrick_obscura

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Das war so toll. Kann ich meine Erinnerung wieder löschen und es gleich noch mal lesen. :)

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nikl 1987

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Waaaaas? Habe mir den Film gestern erst auf Blu Ray geholt. Sicherlich ist der Film fürs breite Publikum glattgebügelt und zurechtgebogen, und auch ich steh solchen Filmen eigentlich mehr als kritisch gegenüber, aber ZbF ist einer der wenigen Filme, die ich richtig lustig fand (obgleich einige ernste Themen, die auch oben im Text angesprochen wurden, enthalten sind). Wenn ein Film auf einer wahren Geschichte BERUHT, heißt dies auch nur, dass er Elemente aus dieser Geschichte entnimmt, und um diese eine eigene Interpretation bzw. Story webt (genauso wie z.B. Texas Chainsaw Massacre: da hat es nämlich auch keinen kettensägenschwingenden Irren gegeben, sondern der Film bezieht sich lose auf Ed Gain und seinem bekannten Faible für menschliche Haut). Stichwort Rassismus: Sollen jetzt in jedem Film, in dem ein aus ärmlichen Verhältnissen kommender Mensch bei der Hand genommen wird und eine Wandlung welcher Form auch immer durchmacht, nicht mehr von farbigen Menschen gespielt werden dürfen? Nur, damit man eventuellen Rassismusvorwürfen entgeht? Das wäre ja schon fast wieder rassistisch. Und ich denke, über solch engstirniges Denken sind wir doch wirklich heraus.

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atilla

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Zum Stichwort Rassismus, falls du in den letzten 10 Jahren (genauer seit 11.sept 2001) etwas von deinem Umfeld mitbekommen hast, würdest du auch merken, warum es rassistisch ist, dass ein muslimischer Araber durch einen christlichen Schwarzen ausgewechselt ist. Stichwort zum nach googlen: Islamophobie.


Tina Scheidt

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Ich finde, Kritik sollte sachlich bleiben und nicht die Kinogänger in ihrer Gesamtheit anprangern und mit Oma Trude und Tante Gertrude gleichzustellen und auch noch den gesunden Menschenverstand abzusprechen.
Dass der Autor den Film nicht mag kann ich akzeptieren, aber bitte dann aus sener SUBJEKTIVEN Sicht heraus und nicht so einen Rundumschlag. Nur weil der Film einen nachweilichen Erfolg vorzuweisen hat, muss er nicht grundweg dermaßen verrissen werden. Auch wenn diese Kritik gut geschrieben ist.
Dennoch, ich fühle mich hier mit vielen anderen zusammen abgewatscht und in meinem Urteil und meinem Geschmack angegriffen, wie ich als dämlicher Zuschauer mit meinem Eintrittsgeld so einen Mist vergolde.
Bei allem Verständnis, eine sachlichere Kritik wäre mir hier sehr viel lieber gewesen.

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Julio Sacchi

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Du schreibst oben selbst, daß sie "sehr gut begründet" ist?
Geschmack ist subjektiv, Kritik auch, Filmkritik erst recht. Wer was anderes will, ist ein Idiot. Aber ZIEMLICH BESTE FREUNDE ist objektiv zwiespältig.


Tina Scheidt

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Die Kritik ist gut geschrieben, aber vom Inhalt her (egal mit was für ausgefeilten Wörten er geschrieben wurde) trifft das leider nicht zu. Da wird ein ziemlicher Rundumschlag ausgeteilt. Und wie man an der Vielzahl von Antworten sehen kann, bin ich nicht die Einzige, die das so aufgefasst hat. Darum geht es mir. Das alle, die den Film toll oder gut finden, sinnbildlich geohrfeigt worden sind, ihnen eine Meinung um die Ohren gehauen worden ist und sie damit auch allesamt über einen Kamm geschoren worden sind. DAS geht mir gegen den Strich!


christian-bauer

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Bla Bla Bla

Ich mag den Film :P

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