Ziemlich beste Freunde, ziemlich großer Mist
Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 26.09.2012, 08:50
Ziemlich beste Freunde
© Senator
Zugegeben: Wenn ein Film so viel Erfolg hat wie Ziemlich beste Freunde, wenn Hinz und Kunz drei, vier, fünf Mal ins Kino rennen und selbst Oma Gertrud und Tante Ursula ihn gesehen haben, ist die Skepsis groß. Ich hatte mich lange um den erfolgreichsten Film des Jahres gedrückt. Weil mich die auf großen Plakaten angrinsenden Visagen, die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen. Doch das legte sich wieder. Und dann kam sie doch, die Neugier auf das, was nahezu neun Millionen Zuschauer allein hierzulande in einen beispiellosen Rausch der Entzückung versetzte.
Ich fühlte mich nicht länger genötigt, sondern vielmehr verpflichtet, den Film endlich zu sehen. Allein aus einer Art cinephiler Verantwortung heraus. Vielleicht auch masochistischer Lust, spielt aber keine Rolle. Spätestens jetzt jedenfalls, da Ziemlich beste Freunde auf DVD und Blu-ray erschienen und die anfängliche Aversion längst überstanden ist, kann ich reinen Herzens und allerbesten Gewissens sagen: Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres. Und dass eben Hinz und Kunz, Oma Gertrud und Tante Urusula diesem Schwachsinnsmanifest auf den Leim gegangen sind, gibt Anlass zu größter Sorge.
Mehr: Das Rezeptionsdiktat in Film-Communities
Es ist mir selbstverständlich nicht unbegreiflich, warum sich dieser Film um Prädikate verdient gemacht hat, die von Doofi-Phrasen wie „hat das Herz am rechten Fleck“ bis „Gute-Laune-Kino zum Nachdenken“ torkeln. Über die Ausgeburt des Grauens namens Feel-Good-Movie habe ich mich ja bereits gesondert empört, und Ziemlich beste Freunde ist freilich ein Musterbeispiel eines solchen Kinos (das Kino ja im Prinzip abzuschaffen gedenkt). Er ist tatsächlich konzipiert als ein Film, der wirklich niemandem etwas Böses will. Der es gut meint mit allem und jedem. Seine profanen Zutaten sind dabei durchzuschmecken selbst für Gelegenheitsfilmeschauer – seichte Komik, ein Quäntchen Rührseligkeit und soziale Relevanz natürlich, die sich wirklichkeitsnah schimpft („nach einer wahren Begebenheit“). So weit, so schrecklich.
Aber Grundgütiger, selbst im Kontext seiner Button-Pusher-Struktur betrachtet, ist Ziemlich beste Freunde fad und schnarchig ohne Unterlass. Ist das die neue Strategie eines Crowdpleasers? Nicht einmal banale Unterhaltung bieten zu können, eine gewitzte Inszenierung oder stattliche emotionale Wegpfade, auf die der Zuschauer zumindest mit Schmackes genötigt wird? Wenn ich mir schon zwei Stunden lang grundblöden Schmalz aufschmieren lasse, so möchte ich mich doch zumindest von diesem übergesättigt fühlen. Das haben The Help und Blind Side – Die große Chance besser hinbekommen. Schließlich ist Ziemlich beste Freunde, genau wie sie, maßlos rassistisch und dümmlich, dabei jedoch nicht einmal vergnüglich. Epic fail, so gesehen.
Stichwort Rassismus. Dass der Film die so, so wahre Geschichte dahingehend wohlfühlgleich verschönert hat, indem er den algerischen durch einen schwarzen Pfleger aus dem französischen Vorstadt-Ghetto ersetzte, ist ja erst einmal egal. Schließlich kann Ziemlich beste Freunde ohnehin nur als Fantasy-Film betrachtet werden, angesichts seiner jeder Wahrscheinlichkeit und Problematisierung des Themas enthobenen Idiotien am laufenden Band. Allerdings machen sich die Regisseure Olivier Nakache und Eric Toledano diese Modifikation aufs Unangenehmste zunutze. Sie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet. Sein vor Klischees triefender Handlungs-Background – Ghetto, Drogen, Armut, das Übliche halt – scheint ihn offenbar für eine bestimmte Art von lebensnahem Nonsensverhalten zu empfehlen, weil der, der nichts hat, ja auch nichts zu verlieren habe. Also eröffnet er dem behinderten Philippe die wunderbare Welt des Marihuanas, tänzelt sich zu feschem Boogie Woogie durchs prunkvolle Anwesen (welch „wundervoller“ Kontrast zum regnerischen Plattenbau, dem er entkam) und muss schlussendlich sogar mit Präsident Obama verglichen werden – weil er zum abendlichen Kulturgenuss im Anzug erscheint. Wenn es nicht so bitter wäre, könnte es fast komisch sein. Ist es aber nicht.
Mehr: Ziemlich beste Freunde nun Oscar-Favorit
Bei so viel privatkolonialer Dressur bleibt da natürlich kein Raum mehr für eine Beschäftigung mit den wirklich unangenehmen Seiten von Driss’ Job und Privatleben oder etwa Philippes Todessehnsucht, die angedeutet, aber zumeist schnell wieder weggewitzelt wird. In Ziemlich beste Freunde geht es nicht ein einziges Mal ans Eingemachte, wird zu keiner Zeit die wirklich große Scheiße riechbar, in der doch alle Protagonisten eigentlich stecken. Und dennoch löst sich das, was durch Abwesenheit glänzt, doch noch in Wohlgefallen auf. Eine filmische Bequemlichkeit für den gemütlichen runden Kino- oder nun eben Heimkinoabend. Fantasy-Sozial-Filme wie diesen gab und gibt es immer wieder, von Rain Man über Die Verurteilten bis zu Das Beste kommt zum Schluss. Der überbordende Erfolg von Ziemlich beste Freunde an den europäischen Kassen kann nicht verwundern, zumal er selbst innerhalb des formelhaften Feel-Good-Kinos noch einmal so runtergeschmalzt ist, dass er nicht nur vielen, sondern wirklich jedem gefallen muss. Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält.
Mein Besetzungstipp übrigens für das Remake der Gebrüder Weinstein: Dustin Hoffman und Idris Elba. Regie: Tom Hooper. US-Einspiel: Fünf Milliarden Dollar. Und ganz viele glückliche Oma Abigails und Tante Heathers.
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Kommentare
über Ziemlich beste Freunde, ziemlich großer Mist
katharinaGNT Wed, 14 Nov 2012 18:45:33 -0000
Kommentar löschenDu sprichst mir aus der Seele!!
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Schloøpselcki Tue, 06 Nov 2012 08:45:08 -0000
Kommentar löschenUnd ganz viele glückliche Oma Abigails und Tante Heathers. :D
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Matzematiker Wed, 17 Oct 2012 08:27:13 -0000
Kommentar löschenEin großartiger Film. Sehr unterhaltsam, sehr schön und tolles Entertainment für Großeltern, Eltern, Enkel. Ich arbeite selbst im Kino und fand es wunderbar, wie viele da fröhlich gelaunt raus kamen. Ein Highlight des Jahres. Wer ihn zu 100 % runter macht, versucht, um alles in der Welt aufzufallen. Traurig.
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christoph-m Wed, 03 Oct 2012 15:16:20 -0000
Kommentar löschenAnlass zur Sorge gibt, wenn überhaupt, nur, wie unreflektiert und unzutreffend hier über den Film gesprochen wird.
Der Millionär ist doch derjenige, der den ganzen Film über profitiert. Der Arbeitssuchende kriegt diesen einen Job, der ihm vielleicht zum nächsten beim Paketdienst verhilft - die einzige explizite Verbindung zum Job beim Millionär ist die Aussage im Vorstellungsgeschräch "Ich bin praktmatisch.".
Und die Bewegungen beim Tanzen als affenähnlich zu bezeichnen, zeigt doch nur die Perspektive und die Vorstellung des Kritikers, dass man sich so nicht zu bewegen habe, wenn man zivilisiert sein will.
Es lässt sich mit einer langen Liste fortsetzen. Mehr und ausführlicher bei 'RokkoRottweiler' zwei Kommentare weiter unten.
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HymnOfABrokenMan Wed, 03 Oct 2012 12:58:03 -0000
Kommentar löschenJedes Mal, wenn ich mir die Kommentare unter Vegas "Aneck"-Rubrik durchlese, kann ich nicht anders, als mir Vega und Samourai irgendwo gemeinsam lachend auf den Bildschirm zeigend vorzustellen: "Guck mal, wieder einer!"
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RokkoRottweiler Mon, 01 Oct 2012 04:51:44 -0000
Kommentar löschenWas ich irgendwie bedenklich finde ist, dass ein PLAGIAT(komme unten darauf zurück), unreflektierte Bemerkungen, Voreingenommenheit und polemische Attacken hier Anklang finden. Die Intention des Autors liest sich ja schon im Titel. "eckt an". Nach zwei Absätzen fragt sich der denkende Mensch: "Wie kann eine fundierte, neutrale und sachliche Kritik oder Bewertung erfolgen, wenn man schon von vorn herein etwas verurteilt aufgrund von infantilen Bewertungsmaßstäben wie "[von] Plakaten angrinsenden Visagen, Cine-Deppen, etc." Die nur marginal latente Aggressivität wird unterstrichen durch eine "ansteckende Talentlosigkeit" gepaart mit Rassismus der etwas anderen Art und Herabwürdigung und Beleidigung wirklich denkender Menschen.
Nun ja, jeder kann, sollte und darf anderen Geschmackes sein, jedoch das ist hier nicht die Intention. Es geht ums "an-Ecken". Ich lese kein einziges Argument, nur unbegründete Bauchentscheidungen und Scheinthesen. Keine Kritik zu den Schauspielleistungen und eine bewiesene und suspekter Weise eine Weigerung(mit noch suspekter: von vielen akzeptierter) von vorn herein, sich inhaltlich mit dem Film auseinander zu setzen. Denn: Es ist faszinierend und leider auch aussagekräftig in diesem Film Rassismus zu entdecken. Aussagen wie: "[s]ie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken,[...]" zeigt eher die Scheintoleranz und im Neu-Shic ummantelte Menschenverachtung, welche sich darin äussert in allem etwas rassistisches zu entdecken. Denn gerade, hier komme ich auf den Punkt der Voreingenommenheit, dieser Film wehrt sich dagegen, sofern man ihn versteht und verstehen will, was aber a) Unvoreingenommenheit, b)Verstand und c)Intelligenz in beschränktem Maße verlangt. Die ungenierte Verwendung rassistischer Ausdrücke wie "Äffchen, Bimbo, etc"(um dem Film den Rassismus anzudichten den er nicht hat) welche scheinbar normal sind anzuwenden. Der Film soll also rassistisch sein, die Kritik nicht, obwohl nur die Kritik herabwürdigend urteilt und Vokabeln der Verachtung und des Hasses, völlig selbstverständlich verwendet. Das ist komisch.
Am Anfang wird dem Protagonisten Phillipe von der Wahl von Driss abgeraten, aufgrund von Klischees, wie eben der Herkunft etc. Auch hampelt er nicht, und dass ist wichtig! würdelos herum zur Belustigung der Zuschauers, sondern es zeigt eher einen Kontrast der Klassen auf. Es ist verpackte Gesellschaftskritik an der "steifen weißen Oberschicht" und dem Verhältnis der Klassen untereinander. Er findet auch nicht durch den kultivierten Millionär, welcher im übrigen Depressiv ist im Gegensatz zu Driss(oh welcher Rassismus, Driss ist nicht depressiv Phillipe schon, das ist echt "Sklaventypisch"), auf den rechten Weg, sondern er findet auf den rechten Weg, weil der erste Mensch aus einer anderen Schicht und Herkunft, ihn eben nicht als den "rumhampelnden schwarzen talentlosen Affen" ansieht, um im selben Vokabular zu bleiben. Desweiteren erzählt der Film die Geschichte des Gegenseitigen Lernens. Auch Driss (Musik)kultur wird Phillipe nähergebracht, Philiipes kultur konstruktiv kritisiert. Und es ist doch klar und gut das beide unterschiedliche kultureller Bezüge haben, oder etwa nich? Müssen wir alle gleich sein? Aber sei es drum...
Der Rassismus war vorher da, er hat diese Klischees mit dem Driss Familie und die Umgebung von Phillipe sich zu Wort melden, erschaffen. Ausserdem jeder der einmal in sozialen Brennpunkten wie den Pariser Vorstädten war, weiß, dass das sozial erzeugte Klima diese Verhaltensweisen fordert und fördert. Daran übt der Film etwas Kritik. Wie man Anfangs erkennt, als Driss nur die Unterschrift will und später Spaß hat und es nicht mehr für nötig hält die "soziale Hängematte" zu benutzen. Dies zeigt eher das Menschen die Chance gegeben werden muss, und man muss an sie glauben, und nicht stupide vorverurteilen. Freundschaft überwindet gerade diese Barrieren, die real existieren. Sie zu negieren und zu ignorieren ist irgendwie schräg und ja es ist verachtend.
Man sollte sich, wenn man das Glück hat und eine Kritik schreiben darf, mit dem Thema auseinandersetzen. Auch die Auswahl und die Abkehr vom algerischen zum afrikanischen Darsteller hat Gründe, die fern von dem des Rassismus zu suchen sind. Es war der politischen Lage in Frankreich geschuldet. Da Sarkozy zu dieser Zeit stärkeres Durchgreifen in den Vororten angekündigt hat, welche sich mehrheitlich aus afrikanischen Einwandern zusammensetzt. Nun sollte mit diesem Film gezeigt werden, dass durch Freundschaft kulturelle Barrieren, welche in Französischen Medien oft als Grund angeführt wurden, verschwinden können. Mir scheint als ob dem Autor lieber wäre, wenn es Tote und keinen Frieden gäbe, denn er verachtet ja aus mehr als zweifelhaften Gründen Filme welche "wirklich niemandem etwas Böses wollen".
Mir schwant, dass das von solchen Leuten wie dem Autor aufrechterhaltene Konstrukt der Spannungen und Fremdenfeindlichkeit, auf keinen Fall durch Komik entspannt werden darf, da man ja dann keine Keule mehr hat mit der man ohne nachzudenken auf alles einprügeln kann was man nicht versteht, was perfider Weise vor allem im Rassismus üblich ist: Die Verweigerung, durch Voreingenommenheit nicht verstehen zu wollen. Das schlimme ist nur, ich denke es fällt diesen Menschen gar nicht auf, den die Selbstherrlichkeit des eigenen Seins befähigt nur zur Kritik von anderen und nicht zur Hinterfragung des eigenen Denkens. In sofern mache ich dem Autor keinen Vorwurf, ich bemitleide ihn, und hoffe er informiert sich in Zukunft, bevor er verurteilt.
Weit beschämender finde ich jedoch, dass der Autor, dieser sachfernen Polemik, es nicht beim Namen nennt. Diese Kritik ist gestohlen, sie wurde so schon einmal von Jay Weissenber in Variety letztes Jahr im September abgedruckt. Erstaunlich ist der selbe Inhalt und noch dreister: das SELBE Vokabular:(Im Vergleich)
"Onkel-Tom-Niveau" - "Uncle Tom racism" ;
"Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen" - "Driss is treated as nothing but a performing monkey" ;
"den algerischen durch einen schwarzen Pfleger" - ""Untouchable" proudly states it's based on a true story, though tellingly, the caretaker in real life is Arab, not black[...]"
"tänzelt sich zu feschem Boogie Woogie durchs prunkvolle Anwesen" -"[...]down" by replacing Vivaldi with "Boogie Wonderland" and showing off his moves on the dance floor."
--->usw.
Das ist ein armseliges Plagiat, da nicht nur schlechte Kritik, (welche im übrigen mehrfach entkräftet wurde) sondern diese auch nichtmal kenntlich gemacht wurde und argumentativ nichts vorzuweisen hat. Ich weiß nicht, aber das ist unterste Schublade. Sorry. Vincent Vega eckt an, ja, bei jedem Menschen mit Anstand, Verstand und Intelligenz. Ich weiß nicht vielleicht sollte der Autor weniger Kommentare, dafür aber eigene Ideen entwickeln und vor allem Nachdenken. Ich für meinen Teil verachte solch eine Vorgehensweise zu tiefst, denn es ist unterste Schublade, sich feiern zu lassen und so zu tun als ob man kreative Einfälle selbst hätte obwohl man nur klaut. "Alles nur geklaut.."
Ich würde selbst noch am Film konstruktive Kritik vorbringen, aber ich schrieb schon viel zu viel... Entschuldigen sie, aber ich denke man muss erst schwarze Schaafe aussortieren um einem Forum von Interessierten, welche wirklich ihre Meinung austauschen wollen einen ernst gemeinten Raum bieten und schaffen zu können. Es ist ein diebischer, dreister, dummer und rassistischer Beitrag,und meiner Meinung nach, nicht würdig, da vernebelt als Kritik, die Hirne von unentschlossenen gefährlich manipuliert und gefährliches Gedankengut Salon fähig macht, wie man an den Kommentaren lesen kann. Das schlimme dabei ist wie erwähnt, ich bezweifle das der Autor zum Zeitpunkt des Schreibens die geistigen Kapazitäten und das Reflektionsvermögen hatte, dies zu durchschauen. Er wollte auffallen als witziger, innovativer, kreativer Kritiker, der sich selbst im Hypen will. Man merkt es schon an "Vincent Vega eckt an".
Des weiteren sollte man nicht unterscheiden zwischen schwarz und weiß. Es ist egal. Wir alle sind Menschen. Wenn das nun bedeuten soll, dass man keinen Konflikte zeigen darf zwischen "schwarzen" und "weißen" Menschen ohne sich dem Vorwurf des Rassismus auszusetzen, dann zeugt das von reellem und damit viel schlimmerem, latenten Rassismus. Es gibt Konflikte, reale, vor allem in Pariser Vorstädten. Ohne Thematisierung allerdings bleiben sie immer real und existent. Es ist eine interessante Scheindebatte, denn darin zeigt sich der immer noch bei manchen Menschen existierende Rassismus. Zumal in diesem Film auch schwarze Menschen mitwirken, welche das komischerweise nicht stört. Nein es stört die weißen, Pseudointelektuellen und Aufgeklärten die tief in ihren Herzen durchtränkt sind von Fremdenfeindlichkeit und die Menschen grundsätzlich klassifizieren. Das ist arm und besonders niederträchtig unter dem Anschein von Gleichheit. Vor allem da sich die Filmmacher vorher genaustens mit diesem Thema beschäftigt haben.
Werdet endlich eure Vorurteile und Voreingenommenheit los. Und seit nicht so selbstgefällig und unreflektiert. Es ist kaum auszuhalten. Vor allem wenn man das Glück hat seine Meinung in einem Forum wie diesem kundgeben zu dürfen. Bei diesem Privileg sollte es wenigstens die eigene Sein und der Sinn und die Bedeutung von Meinung verstanden werden.
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atilla Sun, 30 Sep 2012 20:09:26 -0000
Kommentar löschenGenialer Artikel! Ich bin zwar auch auf den Film reingefallen aber das "Stichwort Rassismus. Dass der Film die so, so wahre Geschichte dahingehend wohlfühlgleich verschönert hat, indem er den algerischen durch einen schwarzen Pfleger aus dem französischen Vorstadt-Ghetto ersetzte" hatte mich auch damals schon gestört. Wenn doch alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, wieso wird dann der Araber diskriminiert?
Jedenfalls super beobachtet und entlarvt "Sie eichen die Geschichte auf Onkel-Tom-Niveau und lassen den schwarzen Driss in einer Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet."
Hut ab!
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Judzz Thu, 27 Sep 2012 14:59:28 -0000
Kommentar löschenObwohl ich den Film mag, muss ich im Nachhinein dem Verfasser recht geben. Er ist schon wirklich seeehr klischeehaft. Und auch der fehlende Ausbau der "Todessehnsucht" fehlt mir jetzt viel mehr als vorher :-)
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MovieMonster Thu, 27 Sep 2012 01:39:59 -0000
Kommentar löschenTolle Rubrik, bitte weiter so! :)
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hallo19 Thu, 27 Sep 2012 00:15:37 -0000
Kommentar löschenDer Kommentar spiegelt natürlich nur Ihre persönliche Meinung wieder. Größtenteils für mich nicht nachvollziehbar, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, was auch gut so ist. Ich denke eine Durchschnittsbewertung von 8,5 bei knapp 15000 Bewertungen hier auf Moviepilot sprechen da eine deutlichere Sprache.
Und übrigens: Wenn man sich einen Film anschaut mit dem Gedanke "Der Film ist eh Sche***", dann ist wohl klar was dabei rauskommt. Den Kommentar hätten Sie sich besser gespart. Ich frag mich ja wie Ihre Kritik ausgesehen hätte, wenn der Film nicht so erfolgreich gewesen wäre. Womöglich anders. Sie haben nämlich allen Anscheins nach ein Problem mit dem Erfolg des Films.
Ich hoffen inständig, dass der von Ihnen verfasste Kommentar als "Trollversuch" zu interpretieren ist, der die Menge anstacheln soll. Ihr Profil bekräftigt meinen Glauben daran. Ansonsten... holen Sie sich Hilfe.
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hallo19 Thu, 27 Sep 2012 00:24:45 -0000
Antwort löschenOk, nachdem ich mir die anderen Kommentare durchgelesen habe, geht es dem Autor anscheinend wirklich nur um's Provozieren. Der Sinn wird mir dabei zwar nicht ganz klar, jedoch kann man Provokation als Kunstform ansehen. Manche Leute gehen in ihrer Freizeit angeln oder Tennis spielen, andere Leute provozieren mit ihren Filmkritiken im Internet. Jedem das seine...
MovieMonster Thu, 27 Sep 2012 01:38:37 -0000
Antwort löschenNö. Eine Durchschnittswertung von 8,5 bei 15.000 Bewertungen sagt eigentlich noch lange nichts aus. Nimm einen typischen, gehypten Teenie-Film. Alle Mädchen, die den Hauptdarsteller sooo süüß finden, werden diesen Film sehr hoch bewerten.
Sagt das jetzt viel über die Qualität des Teenie-Streifens aus? Ich denke nicht.
Das ist ja das Tolle an der Seite hier, mir sind 4-5 ehrliche, objektive Bewertungen von Usern, dessen Geschmäcker ich schon ein bißchen kenne, lieber als 10 Millionen Bewertungen von irgendwelchen Leuten.
Und übrigens: Nur weil jemand pessimistisch/skeptisch/vorsichtig an neue Filme rangeht, heißt es noch lange nicht daß die Bewertung später "automatisch" schlecht wird. Ich zum Beispiel bin mittlerweile bei JEDEM Film erstmal skeptisch, so spart man sich böse Überraschungen. Kann ich nur empfehlen, auch in allen anderen Bereichen des Lebens.
hallo19 Thu, 27 Sep 2012 17:02:40 -0000
Antwort löschennunja, ein gehypter Teenie-Film ala Twilight hat hier auch nur eine Durchschnittswertung von 4,4 bei über 29.000 Bewertungen.
Aber da diese Rubrik sowieso nicht ernst genommen werden sollte, erübrigt sich für mich auch jegliche Diskussion.
xsite Thu, 27 Sep 2012 18:17:08 -0000
Antwort löschenNatürlich hat die Herangehensweise einen Einfluss auf die Kritik. Der Autor schreibt ja selbst, das er sich regelrecht genötigt fühlte den Film zu sehen (wegen des Erfolges). Schade für den Autor, denn so vermiest man sich auch durchaus angenehmes Mainstream Kino und hat - hinter diesen Scheuklappen - kaum eine Möglichkeit einen Blick auf die Stärken des Filmes zu werfen.
MoeJoe Sun, 10 Mar 2013 19:06:24 -0000
Antwort löschen@MovieMonster "objektive Bewertungen" von Filmen also ...
nilswachter Wed, 26 Sep 2012 22:52:35 -0000
Kommentar löschen"Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält."
Jaja... und das Kino abzuschaffen droht. Meine Güte. Ich empfehle einen Sprung von der Brücke. Eine konträre Meinung zur Masse ist immer schön und gut, aber das ist nichts als ein Rumgebrülle eines haters. Ich finde es auch höchst interessant, wie man sich in einem Artikel über das Deutungsdiktat der Masse, wie ein Film bewertet werden soll (Stichwort Unterhaltung) echauffieren kann, aber gleichzeitig vorschreibt, wie man solche Filme zu sehen hat. Wenn man diesen Film liebt, oder gut findet, ist man Gelegenheitsfilmschauer und hält Kino nur für Zeitvertreib und nimmt Filme nicht ernst. Jaja. Das ist pure Arroganz und Wichtigtuerei, aber sicher keine Grundlage für eine kritische Diskussion zu einem Film.
Ausserdem scheint mir die schlechte Bewertung von allgemein gut bewerteten Filmen langsam zum Programm des Verfassers zu werden. Gegen den Strom schwimmen ist ja schön und gut. Wenn man es zu seinem Markenzeichen macht, wirkt es aber wenig glaubwürdig.
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Neddie Wed, 26 Sep 2012 22:19:19 -0000
Kommentar löschenAu da meldet sich mal eine kleine Stimme und will den -zig Millionen Fans widersprechen, Hut ab.
Mal abgesehen davon, das es im Film ÜBERHAUPT nicht um Rassismus geht, solltest du wenigstens so viel Ahnung von Filmen haben, um bisschen Objektivität in deine Kritik mit einfließen zu lassen.
Deine Beschuldigung den Film als "saudumm" zu bezeichnen gibt recht viel Aufschluss wie "gut" du in deinen Kritikerjob bist.
Den Rest deiner Kritik ist auch recht wenig aufschlussreich, gut du führst das Thema Rassismus an und gibst mehrmals zu verstehen, dass du den Film nicht magst UND??
Schonmal was von filmischen Mitteln, Ästhetik, oder so etwas gehört, auf was Kritiker sonst eingehen sollten?
Wohl eher nicht, aber man merkt es ja schon allein daran, dass du den Großteil aller Top Filme bei moviepilot nur 1-2 Punkte gibst.
Spricht alles für sich, ich kauf dir deshalb deine Kritiken nicht ab, da verlass ich mich auf bessere und gescheitere Kritiken als auf
"Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres. Und dass eben Hinz und Kunz, Oma Gertrud und Tante Urusula diesem Schwachsinnsmanifest auf den Leim gegangen sind, gibt Anlass zu größter Sorge."
Nagut wenn du meinst Brüno oder sowas ist weniger bekloppter als der Film, dann hast entweder du als einziger Recht oder ich mit weiteren Millionen Menschen^^
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Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 00:25:23 -0000
Antwort löschenUnd noch einer der einfach überhaupt nichts peilt. Wie kann man denn SO wenig raffen? Nirgendwo steht, dass es im Film "um Rassismus geht". Die Charakterzeichnung des Schwarzen ist rassistisch.
"Wohl eher nicht, aber man merkt es ja schon allein daran, dass du den Großteil aller Top Filme bei moviepilot nur 1-2 Punkte gibst." - Auweia. Das klingt, als hätte es ein Dreijähriger verfasst. Was sind denn die "Top Filme bei moviepilot"? :D Ist das heute wieder lustig hier...
psychobasti Thu, 27 Sep 2012 01:34:55 -0000
Antwort löschenUnd wieder ein nervender Samourai Kommentar...
Narrisch Thu, 27 Sep 2012 02:15:03 -0000
Antwort löschenWarum ist die Charakterzeichnung des "Schwarzen" in ZIEMLICH BESTE FREUNDE rassistisch? Ups, heißt es nicht des "Farbigen"? Was für ein Bullshit einen Film Rassismus vorzuwerfen nur weil ein Pfleger von vielen in diesem Film eine andere Hautfarbe hat. Frauenfeindlich ist der Film dann natürlich auch weil es in diesem Film auch Frauen in Pflegeberufen gibt. Niedere Tätigkeit und so. Nicht auszudenken wenn diese Frauen auch noch schwarz, Verzeihung farbig wäre.
Neddie Thu, 27 Sep 2012 12:50:31 -0000
Antwort löschen@ Samourai
1. Fragen wir mal so: wer bist DU? Der großer Bruder von Vince um ihn zu beschützen? Lachhaft für wen du dich hier ausgibst.
2. Also sind deiner Meinung nach alle Filme rassistisch, in denen Afroamerikaner (=>der korrekte Begriff!) vorkommen?
3. Schonmal von Bestenlisten gehört? Anscheinend nicht..
4. Ja ist echt lustig wie du dich selber blamierst ;)
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 13:11:08 -0000
Antwort löschenHaha. Schon schön, welch Genugtuung man empfindet, wenn man derart bestätigt wird. Du scheinst echt wenig zu peilen. Sorry.
1. Ich "gebe" mich hier für gar niemanden aus. Ich teile nur Vegas absolut nachvollziehbare und vollkommen richtige Einschätzung zu diesem Film.
2. Wie kommst du denn auf so einen absurden Blödsinn? Du scheinst es echt nicht begriffen zu haben. Es geht nicht darum, dass Afroamerikaner in Filmen vorkommen, es geht darum WIE sie vorkommen und dargestellt werden. Schon mal was von Onkel-Tom-Rassismus gehört? Die Master/ Slave-Konstellation in ZbF ist ja wohl total offensichtlich. Der dumme, ungebildete, kiffende Schwarze, der kein Plan von Kunst, Musik und Kultur hat, wird vom großen weisen weißen Mann in die richtige Bahn gebracht. Also offensichtlicher geht's nicht. Das ist einfach nur dümmlich.
3. Hahaha, Totschlagargument Bestenliste. 1000 Fliegen können nicht irren, Scheiße muss schmecken.
4. :D Hier blamiert sich nur einer: Du.
Ist ja alles nicht böse oder persönlich gemeint. Aber ein bißchen Grips anschalten beim Filmeschauen sollte doch nicht zu viel verlangt sein.
Der Hamburger Thu, 27 Sep 2012 15:04:13 -0000
Antwort löschen@Le Samourai
Genial, wie ernsthaft du auf die dämlichen Rückfragen antwortest! Darüber hinaus bestätigt mich die Argumentation - die eigentlich keine ist - von Neddie und der Versuch andere Meinungen ins lächerliche zu ziehen ("großer Bruder von Vince") nur darin, dass der Film wirklich so ist, wie Vincent Vega es beschreibt und ich schon vorher dachte.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 15:39:07 -0000
Antwort löschenHaha, na ich muss doch meine Seriosität und Integrität wahren. :)
Der Film IST so. Aber schau ihn dir ruhig mal und bilde dir selbst deine Meinung...
Kwyjibo Thu, 27 Sep 2012 16:34:35 -0000
Antwort löschenAch Samourai, was tust du dir bloß alles an?! ;)
Der Hamburger Thu, 27 Sep 2012 18:07:04 -0000
Antwort löschenSamourai, ich hab den Film sogar schon gesehen! Und bevor es diesen Kommentar von Vega gab, hab ich mich schon gefragt, ob ich irgendwie nen Schaden habe, weil ich außer mir niemanden kannte, der in der Darstellung der Personen Rassismus gesehn hat.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 21:51:05 -0000
Antwort löschenNee du hast keinen Schaden, du hast das vollkommen richtig beurteilt.
Ist so still geworden hier, was ist denn los? :)
JackoXL Wed, 26 Sep 2012 22:12:24 -0000
Kommentar löschenAch, herrlich.
Meine Meinung zu dem Film ist komplett egal, was hier schon wieder abgeht ist doch der Witz dahinter.
Tolle Rubrik! :)
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lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 22:17:27 -0000
Antwort löschenJa, der Hammer. Aber die Kommentar-Anzahl zum Hans-Zimmer-Bashing wurde noch nicht erreicht.
JackoXL Wed, 26 Sep 2012 22:23:07 -0000
Antwort löschenKommt noch.
Zu geil, Mr. Vega scheißt mit Anlauf in die Ecke und alle regen sich darüber auf, dass es stinkt. Ich mag das, ob ich ihm zustimme oder nicht (bisher etwas 50:50) ist mir doch total wurscht, that's entertainment!
Pyro 91 Wed, 26 Sep 2012 22:23:56 -0000
Antwort löschenIch habe "Ziemlich beste Freunde" nicht gesehen, aber als ich heute Mittag Vegas Rubrik las, dachte ich nicht, dass es hier so abgehen würde. Sehr interessant. ;)
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 22:34:37 -0000
Antwort löschenAlso über 400 Kommentare, wie bei Zimmer, werden das heute nicht mehr. Vincent findet bestimmt in der Zukunft eine "heilige Kuh" die er schlachtet und bekommt dann 500 Kommentare. Vorschläge wurden ja schon genug gemacht.
JackoXL Wed, 26 Sep 2012 22:39:10 -0000
Antwort löschenDas waren 400? Wegen Hans Zimmer???
Ok, das schafft das hier wohl nicht. Egal, ich will das auch alles lesen, muss ja überschaubar bleiben. Vielleicht mal "Star Wars" anpissen, dann geht hier der Butzebär ab. ;)
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 22:44:10 -0000
Antwort löschenOder Herr der Ringe oder Tarantino oder The Avengers oder...
ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:23:48 -0000
Antwort löschenIch hätte gar nicht die Energie, mich immer wieder so zu echhauffieren.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 00:26:40 -0000
Antwort löschenAlso das mit Star Wars, Herr der Ringe und Tarantino wird nix.
Uli Kunkel Thu, 27 Sep 2012 07:09:34 -0000
Antwort löschenHier also hat sich die Spaßgesellschaft versammelt.
Fühlt sich denn niemand von euch dazu berufen, für das Recht von Tante Erna auf ein wenig Seichtheit zu streiten?!
Habe mich heute ebenfalls gut unterhalten. Waren einige durchaus interessante Kommentare dabei.
Wenn diese Rubrik allerdings primär dazu dienen sollte, diskussionswillige Leute schenkelklopfend auflaufen zu lassen, fände ich das recht bitter.
Provokation als Selbstzweck, darauf kann ich verzichten.
Wenn Reden keinen Sinn macht, erscheint Schweigen tatsächlich angebrachter.
Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 21:24:52 -0000
Kommentar löschenNein, ernsthaft. Meint ihr das ernst? Ihr beschwert euch jeden Mittwoch aufs neue, beschwert euch, er würde dies und das fertig machen nur um des "Aneckens-Willen", aber, meine Güte, ihr macht doch genau dasselbe. Ihr versucht einen hoffnungslos überbewerteten Film, einen blödsinnigen Regisseur oder Komponist zu schützen und gut zu reden, Tag für Tag und beschwert euch dann allen ernstes, dass ER immer dasselbe bringen würde. Ich kack mir gleich ein vor Fremdscham. Und wenn er einen argumentativ hochwertigen Text bringt, von dessen hochtrabender Polemik mir ganz schwindelig wird und dessen Eloquenz jeder einzelne von euch , im Inneren, abfeiert, seid ihr zu nichts anderem in der Lage als Woche für Woche die selben abgefuckten Sätze zu bringen, dessen inhaltlicher Nonsense den aller Nolan Filme überbietet. Ernsthaft, ihr nervt.
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 21:54:44 -0000
Antwort löschenAmen. Genau dasselbe (oder zumindest so ähnlich!) hab ich gerade auch gedacht. Aber zumindest sieht man jeden Mittwoch, wie viele Profile es hier scheinbar gibt. Und so erfüllt die Kolumne auch ihren Zweck, wenn zumindest einmal pro Woche 200 Profilleichen aus ihrem Winterschlaf geweckt werden. :)
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 22:19:38 -0000
Antwort löschenNa, letztlich ruft Vincent in den Wald hinein und es schallt ordentlich wieder raus. Mission erfüllt.
JackoXL Wed, 26 Sep 2012 22:27:32 -0000
Antwort löschenDer Wald lebt zumindest, merkt man eigentlich nur hier.
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 23:27:51 -0000
Antwort löschenWie oben schon steht, das aber kaum jemand ließt und viele die Polemik total ernst nehmen: "Denn interessant ist lediglich Übertreibung und das Pathos – alles andere ist langweilig, leider. (Christian Kracht)"
Anoirja Thu, 27 Sep 2012 03:34:31 -0000
Antwort löschenOhne die zahlreichen erzürnten Ereiferer würde es diese Kolumne vermutlich nicht mehr so lange geben. Ernsthaft, weiter so! "Ziemlich beste Freunde" = ziemlich sicher kein Freund von mir und bestimmt mindestens so großer Mist wie "Titanic" oder "Amélie". :P
Weltenkind Thu, 27 Sep 2012 06:23:43 -0000
Antwort löschenNatürlich, der Sinn ist offenkundig. Aber es ist Woche für Woche der selbe Klamauk und das ist bei weitem nicht mehr so amüsant, wie es zu Beginn noch war. Wenn Leute Probleme haben, wie ihr "Lieblingsfilm" rezensiert wird, dann soll man sich, ob nun in selber Provokativer Form wie Vega ist egal, dazu äußern. Aber nicht den Autor angreifen. Ensthaft, das nervt. ;)
Anoirja Thu, 27 Sep 2012 11:12:45 -0000
Antwort löschenWenn der Autor die Fanboys'n'-girls mit (in diesem Fall z. B.) Cine-Deppen angreift, dürfen diese halt auch entsprechend reagieren. Ernsthaft, damit muss Vegaboy dann eben rechnen und das tut er sicherlich auch. ;)
Weltenkind Thu, 27 Sep 2012 11:45:26 -0000
Antwort löschenRechtfertigung, gerne. Aber wenn im gleichen Atemzug die Formulierung bemängelt wird, aber man selbst nicht über einen argumentativen Blödsinn hinweg kommt, bleibt es auf gleicher Ebene und entfernt dem Ganzen jeglicher Grundlage.
Anoirja Thu, 27 Sep 2012 12:06:47 -0000
Antwort löschenEben, es bleibt auf gleicher Ebene - und was anderes erwarte ich hier auch nicht. Lassen wir's - wir sehen es halt ein kleines bisschen anders.
atilla Sun, 30 Sep 2012 20:16:52 -0000
Antwort löschenJawoll ! Gratuliere Weltenkind, das nenne ich mal eine gelungene Abrechnung der Abrechnung der Abrechnung. Quasie eine dreidimensionale Abrechnung!
(Zur Erläuterung
Abrechnungs-Ebene 1 : Vincent Vegas Abrechnung mit dem Film, also der Artikel
Abrechnungs-Ebene 2: Fremdschämbewirkende Möchtegern-Abrechnung der Artikelkritiker
Abrechnungs-Ebene 3: Deine Abrechnung mit den abrechnenden.
Master-Exploder Wed, 26 Sep 2012 20:51:26 -0000
Kommentar löschenund es geht weiter mit dem cineastischem Getrolle :D
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NiceFlavour Wed, 26 Sep 2012 20:05:19 -0000
Kommentar löschenso viel Aufhebens und Rumgetue um eine KOMÖDIE??? Alter Schwede. Da will jemand anecken nur um des Aneckens Willen, wie mir scheint!
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tomlog Wed, 26 Sep 2012 19:47:59 -0000
Kommentar löschenHey Vince, schon mal was vom stillen Örtchen gehört?
Ja?!?
Dann hör auf in den Garten zu scheißen und benütz die Toilette...
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PhysiX Wed, 26 Sep 2012 19:29:15 -0000
Kommentar löschen"Jedem zumindest, der Kino für nichts anderes als einen netten Zeitvertreib hält."
ja ne ist klar ich geh ins kino um mich selbst zu bestrafen!
die vincent artikel werden von mal zu mal behinderter
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Pfizze Wed, 26 Sep 2012 19:27:03 -0000
Kommentar löschenDie Kommentare unter Vegas Kolumne lassen mich immer wieder dem Mittwochabend entgegenfiebern. Ganz großes Kino hier.
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Tautou Wed, 26 Sep 2012 21:44:07 -0000
Antwort löschenYep, je später, desto besser werden die Kommentare :)
Hitmanski Wed, 26 Sep 2012 19:05:39 -0000
Kommentar löschenZuviel Zuckerguss auf der Leinwand führt wohl doch zu Matsche im Kopf, oder warum haben ausgerechnet immer irgendwelche doof-lieben BackeBackeKuchen-Filmchen so apodiktisch-militante Anhänger?
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Uli Kunkel Wed, 26 Sep 2012 19:50:27 -0000
Antwort löschenIn Anbetracht der ursprünglichen, zuweilen beleidigenden Polemik, ist der Aufstand der "Cine-Deppen" doch noch recht zivilisiert. ;)
karma-karman Wed, 26 Sep 2012 19:00:56 -0000
Kommentar löschenSelten so einen beschissenen Artikel hier bei Moviepilot gelesen... Negative Meinung über einen Film in allen Ehren, aber wenn ein Text wie dieser hier von peinlich-dreister Dümmlichkeit strotzt, dann ist irgendwann mal gut.
Diese Rubrik finde ich inzwischen so dermaßen bekackt, dass ich danach jedesmal einen längeren Bogen um Moviepilot mache. Frag mich da nämlich immer, warum ich eigentlich eine Community unterstützen soll, die so einen Schwachsinn verbreitet. Gibt immerhin auch andere Film-Communities...
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midesp Wed, 26 Sep 2012 19:55:00 -0000
Antwort löschenWenn es wenigstens selten wäre. Ich lese mindestens einmal in der Woche einen. Tödöm Tsch!
ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:25:55 -0000
Antwort löschenDas heißt "Badumm-Tss"! One does not simply change a meme!!!
Kwyjibo Wed, 26 Sep 2012 18:58:09 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film nicht so furchtbar (zumindest recht kurzweilig), aber der Hype ist natürlich lächerlich. Genauso wie die meisten Hater-Kommentare hier.
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Smoover Wed, 26 Sep 2012 18:49:32 -0000
Kommentar löschenSchon interessant wer hier alles aus den Löchern gekrochen kommt.
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Surfer Rosa Wed, 26 Sep 2012 18:42:31 -0000
Kommentar löschenSuper Artikel. Jedoch, wenn auch fast jedes Argument gegen den Film richtig und kaum zu widerlegen ist, macht das doch aus "Ziemlich Beste Freunde" kein Schundwerk. Und wenn man ins Kino geht (in diesem Fall eine DVD... schaut), sich die zerreißenden Formulierungen überlegt noch während die Trailer laufen, kann wohl nicht anderes als "Ziemlich großer Mist" über der finalen Kritik stehen.
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TheJoker Wed, 26 Sep 2012 18:14:10 -0000
Kommentar löschenHey Vega! Wenn du Eier hast, wie wärs nächste Woche mal mit 'nem Veriss deiner dämlichen Rubrik?
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KilianPai Wed, 26 Sep 2012 17:55:52 -0000
Kommentar löschenStimmt, der Film arbeitet mit einfachen und naiven Mitteln, das tun aber die meisten Filme. Funktionieren tut er trotzdem!
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Shady95 Wed, 26 Sep 2012 17:54:34 -0000
Kommentar löschenAch nein, er schon wieder...
Vega will immer schlau klingen, und macht sich lächerlich.
Was kann denn der Film dafür, dass ihn jede Oma gesehen hat?
Ich habe ihn gesehen als er frisch im Kino war und wo er nicht so bekannt war und schon da war
der Film richtig gut. Wenn es mal ausnahmsweise einen richtig guten europäischen Film gibt,
der jede Altersklasse anspricht, muss es gleich wieder Leute geben, die darauf herumtrampeln,
nur weil sie etwas sagen müssen. Man weiß, dass er gern provoziert, aber wenn 90 % der Kommentare nicht gut ausfallen für den Artikel, würde ich mir schon Mal Gedanken machen.
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Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 21:11:21 -0000
Antwort löschenIch frage mich, wie Du deine Aussage "ausnahmsweise einen richtig guten europäischen Film gibt" begründest. Entweder hast Du deinen (hust) "anti-mainstream" auf uns alle unbekannten Gebiete erstreckt, oder Du hast einfach keine Plan.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 21:49:27 -0000
Antwort löschen"ausnahmsweise einen richtig guten europäischen Film" - das les ich ja jetzt erst! Großartig planlos! :D
ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:27:26 -0000
Antwort löschenGolden Girls wurde auch von Omas gesehen. Trotzdem haben sie mein Herz!
Pfizze Thu, 27 Sep 2012 09:40:32 -0000
Antwort löschender zitierte Satz ist echt einer der besten in dieser... Diskussionsrunde hier :D
Shady95 Thu, 27 Sep 2012 17:27:22 -0000
Antwort löschenMeine Güte, ihr versteht mich mal wieder falsch.
Wenn schon den ganzen Satz zitieren!
"Wenn es mal ausnahmsweise einen richtig guten europäischen Film gibt,
der jede Altersklasse anspricht, muss es gleich wieder Leute geben, die darauf herumtrampeln, "
Was ist daran so witzig?
Ich habe nicht gesagt, dass es mal ausnahmsweise EINEN richtig guten europäischen Film gibt, sondern EINEN DER fast jede Altersklasse anspricht und begeistert.
Damit liege ich nicht falsch, denn das gibt es wirklich nicht so oft...
Ach ja @Weltenkind,
ich weiß, dass du mich nicht magst, aber dich fast unter jedem meiner Beiträge lustig zu machen, das muss wirklich nicht sein.
kleinkeks Sun, 07 Oct 2012 22:44:14 -0000
Antwort löschenSchon interessant, wie sich direkt die Vorzeige-Kritiker in einem halben Zitat verbeißen, sich darüber lustig machen und sich dann nach der Erklärung genau so schnell verziehen, wie sie aufgetaucht sind...
Weltenkind Sun, 07 Oct 2012 22:51:21 -0000
Antwort löschenEs gibt viele Filme aus Frankreich, die jede Altersklasse ansprechen. Man muss nur wissen, wo man seine Prioritäten setzt um dies zulassen zu können.
midesp Wed, 26 Sep 2012 17:21:20 -0000
Kommentar löschenAch, schon wieder Mittwoch? Und hiermit wären wir bei der unnötigsten und lächerlichsten Rubrik. Da kann ich mir ja dramatische Filme in Zukunft sparen, denn dieser Überlebenskampf Vegas, bloß nicht im Sumpf der Allgemeinheit unterzugehen ist so viel interessanter. Mit sinnlosen und an den Haaren herbeigezogenen Aussagen oder besser gesagt Vermutungen versucht er sich in diesem Strom über Wasser zu halten. Ab und an ertönt auch ein Hilfeschrei in Form einer "Ich bin gegen alles - Einstellung" in der Hoffnung irgendwo zwischen den Stromschnellen etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen. Letztendlich bietet ihm Moviepilot dann das vermeintlich sichere Ufer, an das er kriechen kann, von dem er auf uns alle herabsieht und uns beim ertrinken zuschaut. Aber wen kümmern schon ein,zwei Cine-Deppen weniger auf dieser Welt? Ein hoch auf Vega und somit auf die personalisierte Resignation!
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foxdevilswild Wed, 26 Sep 2012 17:08:37 -0000
Kommentar löschenIch denke drei Viertel der Kommentare nehmen das hier hoch - bitte, nimms dir zu Herzen ! So eine Gülle kann jeder dahergelaufene Hauptschüler fabrizieren.
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Uli Kunkel Wed, 26 Sep 2012 17:05:02 -0000
Kommentar löschenWas war gleich noch mal das Problem an "ganz vielen glücklichen Oma Abigails und Tante Heathers"?
Könnte mir vorstellen, daß diese in dem Film menschliche Qualitäten erkennen, für die sie Mr. Vega ähnlich sensibilisieren könnten, wie dieser sie für die Stereotypen. Sofern er eine Begegnung auf Augenhöhe für angebracht hielte.
Mr. Vega fand die Inszenierung zahnlos, voller Klischees und sagt, er hätte sich profund gelangweilt?
Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Neil Perry Wed, 26 Sep 2012 16:58:06 -0000
Kommentar löschenIch (34) habe mir den Film mit meiner Mutter (69) im Kino angesehen. Dass meine Mutter Ursula heißt ist ein witziger Zufall, hat aber nur am Rande mit dem oben verbrochenen, nennen wir es Artikel, zu tun. Ich muss gestehen, dass es recht selten vorkommt, dass meine Mutter und ich gemeinsam ins Kino gehen. Um genau zu sein war ich bei unserem letzten gemeinsamen Kinobesuch 7 Jahre alt. Das liegt schlicht daran, dass unsere Geschmäcker doch sehr unterschiedlich sind, um es mal vorsichtig zu formulieren. Sie bevorzugt Kinderazrt Dr. Fröhlich und Sissi, ich The Dark Knight oder Das Schweigen der Lämmer oder oder oder. Nur bedingt kompatibel.
Ich hatte von einem französischem Film gehört der gerade die Kinokassen erobert und "Ziemlich beste Freunde" heißt. Meine mUtter hatte von einer Freundin gehört, dass gerade ein Film läuft über einen der nicht laufen kann und einem der dem dann hilft und der soll so schön sein - hatte ihr eine Freundin erzählt, die den Film wiederum mit ihrem Sohn gesehen hatte. Da mein Appellohr ganz gut funktioniert habe ich den dezenten Wink mit dem Zaun verstanden und sie ins Kino eingeladen. Wass soll ich sagen? Wir hatten einen schönen Abend, zusammen gelacht und zusammen mitgefiebert. Beim anschl. Bier in der Kneipe haben wir uns noch lange über den Film unterhalten und darüber wie sie es sich vorstellt alt zu werden. Um es kurz zu machen: so gut haben wir uns lange nicht unterhalten.
Der Feel Good Movie hat bei uns zumindest gut funktioniert.
Und jetzt muss ich hier lesen, dass Mr. Vega genau das diesem Film vorwerfen möchte.
Mr. Vega, es mag ja sein, dass sie keinen Zugang zu diesem Film gefunden haben oder dass sie sich unterfodert fühlten. Vielleicht finden sie sich inzwischen auch selber so großartig, dass sie Filme, die einen großen Erfolg haben, schon mal aus Prinzip nicht leiden können, da sie was Besseres sind als die breite Masse (zumindest deuten sie das in ihrem ersten Abschnitt an). Ich für meinen Teil kann meiner Mutter auch die Freude am Kinderarzt und der Kaiserin gönnen. Schade, dass sie nicht akzeptiern können, dass andere Menschen einen anderen Geschmack haben als sie. Ein bißchen mehr Objektivität würde nicht schaden, man kann auch anecken ohne Formulierungen wie " Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres." - zumal das ihre ganz persönliche Meinung ist. Sie können ja den "Chaos Dad" schauen, wird sicher nicht so viele Menschen ins Kino locken wie "Ziemlich beste Freunde", ist auch dieses Jahr erschienen und damit nicht so bekloppt, ärgerlich und saudumm - man sollte vorichtig sein sein mit solchen Aussagen. Fazit:
Zum Glück hat meine Mutter noch nie von Mr. Vega gehört, da sie kein Internet hat, und ich werde ihr auch nicht von ihm erzählen. Was hat sie nur für ein Glück!
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Tautou Wed, 26 Sep 2012 16:47:56 -0000
Kommentar löschenLieber Herr Mr. Vincent Vega, meine Meinung ist anders, der Text ist aber wieder großartig. Dafür gibt es beide Daumen: http://bit.ly/QFpBYl
Ich möchte gerne Ihr Mäzen werden!
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Ulf Schneider Wed, 26 Sep 2012 16:45:06 -0000
Kommentar löschenIch mag keine Kommentare, die der Autor im Grunde nur für sich geschrieben hat, bzw. die dermaßen überladen und sperrig zu lesen sind. Vincent ist also die Bastion des guten, intellektuellen Geschmacks, die von oben herab richtet. Geh am besten zur FAZ und schreib für das Feuilleton, da ist man wenigstens vorgewarnt, dass sich die Autoren austoben. Gut angeeckt also - aber nicht mein Ding.
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HxC_Moe Wed, 26 Sep 2012 16:22:30 -0000
Kommentar löschenHey Vega, Brokeack Mountain ist voll der SCHWULE Film, HAHAHA!
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DeDavid Wed, 26 Sep 2012 16:34:12 -0000
Antwort löschenPeinlich, wenn es einem nicht gelingt, einen solch einfachen Filmtitel orthographisch korrekt zu nennen...
Fu-Jay Wed, 26 Sep 2012 16:47:30 -0000
Antwort löschenPeinlicher ist es jedoch, auf Tippfehler hinzuweisen und zu glauben, so jemanden in die Tasche gesteckt zu haben.
Fu-Jay Wed, 26 Sep 2012 17:50:42 -0000
Antwort löschenDu bist ja clever. "q. e. d." Wahnsinn. Ab jetzt schreib ich das auch immer, wenn ich nix mehr zu sagen habe.
DeDavid Wed, 26 Sep 2012 19:12:03 -0000
Antwort löschenIch sehe gerade, dass du ZBF als Lieblingsfilm hast. Da spare ich mir jegliche Diskussionen.
Und dass ich clever bin, wird mir regelmäßig von meinen Mitmenschen bestätigt. :P
Smoover Wed, 26 Sep 2012 20:09:58 -0000
Antwort löschener hatte es hat sogar geschrieben das er dumm ist, war dann aber doch schlau genug den Kommentar wieder zu löschen :D
HxC_Moe Wed, 26 Sep 2012 16:20:14 -0000
Kommentar löschenMr. Vincent Vega bricht die Tabus, so hardcore
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Narrisch Wed, 26 Sep 2012 17:50:58 -0000
Antwort löschenIch bitte dich, das ist doch kein Tabu. Das ist die kalkulierte Empörung, das suhlen im Shitstorm. Da wo es drauf ankommt kneift her, zum Beispiel bei der Islam/Karikaturendebatte.
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 18:42:03 -0000
Antwort löschenAber beim Amoklauf im US-Kino hat er nicht gekniffen...
Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 21:14:32 -0000
Antwort löschenNarrisch weiß auch nicht was er will. Entweder zu viel oder zu wenig. Was ist denn die goldene Mitte?
Fu-Jay Wed, 26 Sep 2012 16:07:09 -0000
Kommentar löschen"Mr. Vincent Vega eckt an" sollte eher heißen "Der Grund warum eine tolle Seite wie moviepilot keine Freude bereitet" Schafft die Kategorie schnellstens ab. Es macht wirklich keinen Spaß sowas zu lesen. Jede andere Kategorie ist hundert mal besser für euer Image.
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DeDavid Wed, 26 Sep 2012 19:20:06 -0000
Antwort löschenKaum eine andere Rubrik generiert so viele Befürworter (momentan teuflische 66), von da her erfreut sie sich ebenfalls hoher Beliebtheit.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 19:45:19 -0000
Antwort löschenJep, beliebteste und mit Abstand am besten geschriebene Rubrik überhaupt.
Fu-Jay Wed, 26 Sep 2012 21:45:20 -0000
Antwort löschenGroßer Gott du hast ja Recht. Was ist das nur für eine kranke Welt..?
Fulsome. Wed, 26 Sep 2012 23:08:01 -0000
Antwort löschen@DeDavid: Wobei.. Hassreden schwingen hat in Deutschland schon immer viele Zuhörer angelockt. [Ich seh die Steine schon fliegen]
NiRaF Wed, 26 Sep 2012 16:03:36 -0000
Kommentar löschenHätte nicht gedacht, dass ich mal einem Vega-Artikel ein Like gebe. Aber vielleicht hört jetzt ja mal dieses Nolan-Gebashe auf, dann könnte ich mich damit vielleicht doch noch anfreunden.
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Filmsuechtiger Wed, 26 Sep 2012 15:48:00 -0000
Kommentar löschenManchmal frage ich mich, wie viele der Kommentareschreiber Vegas Texte überhaupt richtig lesen.
Ich schüttle oft den Kopf über seine Texte, aber wenn Vega hier überaus eindeutig mit Rassismus argumentiert und danach zig Leute fehlende Argumente monieren, sagt das weniger etwas über den Autoren, sondern mehr etwas über den einen oder anderen Leser aus. Bisher konnte ich zumindest von den motzenden Kritiker-Kritikern nicht einen konstruktiven und thematisch gebundenen Diskussionsbeitrag lesen.
Andernseits muss man sich bei Vegas Polemiken aber auch nicht wundern, wenn nur leere Polemik zurückkommt. ^^
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ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:31:04 -0000
Antwort löschenIch les selten die Texte. Die Kommentare sind viel aufregender. xD
atilla Sun, 30 Sep 2012 20:26:22 -0000
Antwort löschenihre herrlichkeit sie haben keinen Plan, die TExte sind das geilste auf moviepilot überhaupt
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 15:38:33 -0000
Kommentar löschenWie hart sich hier alle wegen ein paar wahrer Worte aufregen! Wo kommen die denn auf einmal alle her? :)
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alex023 Wed, 26 Sep 2012 15:56:00 -0000
Antwort löschenKönnte daran liegen, dass im Artikel unbegründeter Blödsinn steht, aber nur so am Rande.
Iamthesword Wed, 26 Sep 2012 16:29:59 -0000
Antwort löschenUnd über den Stellenwert des Films haben wir doch schonmal diskutiert...
alex023 Wed, 26 Sep 2012 20:14:18 -0000
Antwort löschen@Samourai: Ist Redundanz jetzt ein Stilmittel? Naja egal. Doch, dachte schon, dass ich lesen kann. Augenscheinlich bin ich mit meinen begrenzten kognitiven Fähigkeiten aber nicht dazu fähig, diesen pseudo-eloquenten und teilweise polemischen Mist zu begreifen. Liegt wohl an meiner geringen Intelligenz (die ja gar nicht hoch sein kann, da sie ja offensichtlich nur auf Mr. Vincent Vega und seine Jünger verteilt wurde).
Manchmal glaube ich echt nicht, was ich hier lesen muss. Man kann einen Film nicht mögen. Man kann ihn hassen. Man kann ihn wegen seinen manipulativen Mitteln (sei es ein einfach gestricktes Script oder sonst was) meinetwegen anprangern. Aber, das hier ist schlicht Provokation, die diesen Shitstorm hier auslösen WILL. Gelingt ihm ja ganz gut. Nur eine völlig aus der Luft gegriffene Debatte über Rassismus anzufangen (nur als Beispiel) zeugt nun wirklich nicht gerade von der gewissen Professionalität, die ich von einem Menschen, der Artikel auf Moviepilot schreiben darf, erwarte! Dies ist alles einfach nur auf Klicks ausgerichtet. Klar, könnte er machen, wenn jetzt nicht irgendwer daher kommen würde und das wirklich für voll nehmen würde.
Aber liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch nicht vom genialen Geist des Textes erleuchtet wurde, denn wir erinnern uns: ich kann ja nicht lesen.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 20:32:55 -0000
Antwort löschenVöllig aus der Luft gegriffene Debatte? Na, dann kann ich dir aber auch nicht helfen.
Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 21:16:49 -0000
Antwort löschenDu wirst niemals vom "genialen Geist des Textest" erleuchtet werden, weil Du den Film magst. So ist das nun einmal.
Filmsuechtiger Thu, 27 Sep 2012 04:42:10 -0000
Antwort löschenIst schon komisch, dass nicht nur Vega, sondern auch unzählige andere Kritiker diese "aus der Luft gegriffene Debatte" unabhängig voneinander führen.
Joeyjoejoe17 Thu, 27 Sep 2012 05:08:11 -0000
Antwort löschenWas der Vega schreibt hat im Kern schon Hand und Fuß und auch Richtigkeit, ist halt nur unnötig provokativ geschrieben. Nur gibt es viele Leute, die diese inhaltlichen Mängel nicht stören, weil dieser Feel-Good-Movie bei ihnen Wirkung hat.
Iamthesword Thu, 27 Sep 2012 09:27:16 -0000
Antwort löschenNa ja, zumindest in Frankreich beruht der Erfolg des Films zu einem guten Teil gerade darauf, dass dieser Film die wirklich ernsten Probleme der französischen Gesellschaft (Rassismus, Chancenlosgkeit in den banlieus, Seperation der (Einkommens-)Schichten) mit eben dieser Leichtigkeit (die ich nicht (nur) als Oberflächlichkeit deuten würde) angeht und nicht wütend oder verbissen. Schlussendlich ist der Film sicher ein sehr plakativer Aufruf zur Toleranz, aber er transportiert eine Gelassenheit, die den Franzosen in diesem Punkt (offensichtlich) fehlt.
ElmStreet84 Wed, 26 Sep 2012 15:25:41 -0000
Kommentar löschenNaja, wenn er meint!
Ich fand ihn jedenfalls gut.
Wenn er so einen Artikel über Titanic geschrieben hätte, wäre ich seiner Meinung *g*
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Moncineo Wed, 26 Sep 2012 15:17:02 -0000
Kommentar löschenMr. Vega stößt an...und zwar hitzige Diskussionen. Denn die Welt braucht ein Gegengewicht, einen Bob Kelso, hier in Form einer virtuellen Kunstfigur, die sich aus Prinzip (vielleicht nicht einmal aus persönlicher Überzeugung) gegen die breite Masse stellt um eine radikal konträre Meinung zum öffentlichen Konsens zu vertreten und so die Menschen zum Nachdenken anzuregen.
Ich bin nicht oft Mr. Vega´s Meinung, aber seine Themen sind zumindest diskussionswürdig. Und es funktioniert, wie man an der Anzahl der Kommentare sehen kann. Ich persönlich finde konträre Sichtweisen immer interessant, denn irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit.
Den Film selbst habe ich (noch) nicht gesehen. Vielleicht wegen des Hypes, vielleicht weil ich französischen Humor nicht mag oder auch, weil ich als gebranntes Kind nicht mehr an die wahre (Männer-)Freundschaft glaube. Nur an die "Ware" Freundschaft, denn solche funktioniert immer nur solange, wie jede Partei etwas hat, was der andere braucht und die Bedürfnisse des Einen nicht denen des Anderen im Weg stehen.
Vielleicht werde ich mir ZbF irgendwann ansehen, vielleicht werde ich ihn auch als Feelgood-Märchen akzeptieren, aber seine Aussage wird mir nicht meinen verlorenen Glauben in freundschaftliche, selbstlose Loyalität zurückbringen.
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lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 19:00:18 -0000
Antwort löschenWobei, meine Frage war WAS und nicht WIE ist...
Moncineo Wed, 26 Sep 2012 22:20:48 -0000
Antwort löschenWas = Die Humorkultur des Landes Frankreich
Wenn Du das genauer definiert haben willst, dann sind wir wieder beim WIE. ;)
lieber_tee Wed, 26 Sep 2012 22:29:23 -0000
Antwort löschenHm, ist mir zu Abstrakt. Humorkultur der Franzosen, wie soll die denn aussehen und woran machst du die fest. Jetzt nenne bloß nicht als einziges Beispiel den diskutierten Film...
paranaut Wed, 26 Sep 2012 14:44:26 -0000
Kommentar löschenZiemlich netter Film. Ziemlich verbitterter Kommentator.
Für manche Menschen ist das Leben einfach eine Schlangengrube selbstgemachter Qualen...
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rockoholic Wed, 26 Sep 2012 14:43:05 -0000
Kommentar löschenOhne Worte .... :) Ich wette das dieser "Cineast" diesen pseudoeloquenten , möchtegernphilosophischen Manifeste seiner Verbitterung mit einer Hand an seinem Schwanz schreibt . Egal wie aufgesetzt wortgewandt man Schwachsinn verpackt , am Ende ist es einfach nur Schwachsinn mit einem verbalen Schleifchen drum . Ich bin ja eigentlich ein sehr gutmütiger Mensch , aber wenn ich Formulierungen wie "Cine-Deppen" lesen muss , die dich ja im Gegensatz zu uns , dem Pöbel der normalerweise ins Kino geht , auf ein elitäres Podest stellt bekomm ich Lust diesen Lappen mit einen ordentlichen "Feel-Good-Arschtritt" von seinem hohen Ross zu kicken , das aber wahrscheinlich , wie unser selbstverliebter Möchtegernanalytiker unseres geistigen Elends , ehr ein Esel sein wird . Wäre sein Ton nicht so beleidigend , sondern nur offentsichlich dämlich , eingebildet und zum schreien , fast pubertär aufmerksamkeitsgeil , dann könnte man über diesen geistigen Dünschissn wenigstens schmunzeln . So hoffe ich das ihm seine Oma Gertrud , Tante Ursula oder wenigstens seine Mami , bei der er wahrscheinlich noch wohnt , mal ordentlich eine hinter seine unhöhflichen Löffel haut und er aufhöhrt hier ständig seinen unsäglichen Schwachsinn abzusondern und sich im selben Atemzug über die Verblödung des modernen Publikums auszulassen , obwohl er die Speerspitze ebenselbigens ist . Was für eine Pfeife ...... :)
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rockoholic Wed, 26 Sep 2012 17:27:43 -0000
Antwort löschenSind ein paar Rechtschreibfehler drin , aber ich habs echt angepisst geschrieben ^^
TheJoker Wed, 26 Sep 2012 18:12:03 -0000
Antwort löschenMir geht das Herz auf :D der "Feel-Good-Arschtritt" ist grandios!
funisteinstahlbad Wed, 26 Sep 2012 14:31:32 -0000
Kommentar löschenOder besser: Ich bin noch nicht solang dabei, freu mich aber immer wieder von Ihnen zu lesen Mr. Vega. Ist mir immer ein Vergnügen. Und in diesem Fall ganz besonders. Hab schon gedacht, ich hab völlig den Verstand verloren und bin der einzige, der kopfschüttelnd vor diesem Desaster steht. Nagelt mich an einen Kinosessel und gebt mir das Double Feature mit Blind Side zusammen und ich schreie. ; D
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Hank89 Wed, 26 Sep 2012 14:29:48 -0000
Kommentar löschenDer Text ist gut geschrieben, inhaltlich aber sehr flach und langweilig.
Solch lange Ansprachen kommen leider nur gut rüber, wenn man Perry Cox heißt.
Hier gewinne ich wie viele andere den Eindruck, dass es sich um einen Typen handelt, der lediglich auffallen möchte und gern so tut, als sei er etwas besseres als Tante Erna.
Man kann den Film mögen oder nicht, aber die hier angesprochenen Kritikpunkte halte ich nicht für die, die bei dem Film kritisierbar sind. Allein der Rassismusvorwurf ist ohne jede Grundlage. Denn Rassismus, Diskriminierung und meinetwegen das Patriarchat sind erst dann überwunden, wenn man über alles Witze machen kann. Humor kennt keine Grenzen und sollte alle Leute gleich schecht behandeln (wenns ium White Trash geht, jammert auch keiner).
Alles in allem: Kein ausgewogener Artikel und die Reihe erscheint mir nicht lesenswert.
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funisteinstahlbad Wed, 26 Sep 2012 14:25:32 -0000
Kommentar löschenDanke. Einfach nur Danke. ; )
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Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 14:19:54 -0000
Kommentar löschenRubrik --> Tot
Lag nie an den Filmen, liegt an den abstrusen, an den Haaren herbeigezogenen Argumenten und Behauptungen .
Sie sind (fast jede Woche) so lächerlich das man nicht mal mehr Lust bekommt "dagegen anzuschreiben".
Ich hab auf jeden Fall keine Lust mehr auf diese (leider) komplett gescheiterte Rubrik..
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 14:40:58 -0000
Antwort löschenWelche Argumente und Behauptungen hier sind denn "an den Haaren herbeigezogen"?
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 14:57:32 -0000
Antwort löschenAlle (Sorry Samourai, ich hab keinen Bock das auseinander zu klambüsern, mir ging es auch mehr um alle bisherigen Vega Ergüsse und die Essenz die sich für mich daraus ergibt: Keine Lust mehr drauf).
Super8951 Wed, 26 Sep 2012 15:25:31 -0000
Antwort löschenPseudointellektuelle, selbstgefällige Kommentare, das zeichnet Mr Vega aus.
Kwyjibo Wed, 26 Sep 2012 18:10:41 -0000
Antwort löschenVegas Beiträgen bieten wenigstens Diskussionspotential, während ich bei deinen immer nur nerviges, selbstverliebtes Eiergekraule sehe.
TheJoker Wed, 26 Sep 2012 18:12:56 -0000
Antwort löschenSeh ich auch so, wie wärs mit Unterschriften sammeln?
Kwyjibo Wed, 26 Sep 2012 18:16:36 -0000
Antwort löschenBezog mich auf den Ursprungspost, also auf deine, Andy.
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 18:18:53 -0000
Antwort löschenIch schreibe hier keine Rubriken. Und was ich oben schrieb: Wem kraule ich damit die Eier?
alex023 Wed, 26 Sep 2012 20:18:04 -0000
Antwort löschen@Andy: Tust du nicht, ist nur anscheinend ein weiterer...wie nennen wir das? Ach lassen wir die Bezeichnungen.
@TheJoker: Gute Idee. Konkrete Vorschläge?
@Kwyjibo: Netter Name. Seine Beiträge bieten höchstens ein hohes Nervpotential, kein Diskussionspotential.
A-Wax Wed, 26 Sep 2012 20:56:08 -0000
Antwort löschenIch bin da total bei Andy, denn das einzige worauf Vega abzielt ist Traffic für seine Rubrik. Dazu verreißt er (zurecht oder zu Unrecht) gute Filme und will einfach nur provozieren. Dagegen ist im Grunde genommen auch nichts zu sagen, wenn das aber das einzige ist was man damit erreichen will, dann ist das halt recht wenig.
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 20:59:03 -0000
Antwort löschenLeider,ja. Ich mag den Vega ja und dachte das diese Rubrik echt Potential hätte, leider ist es (in meinen Augen) nicht so...
A-Wax Wed, 26 Sep 2012 21:05:54 -0000
Antwort löschenIch finds durchaus beeindruckend wie hochgestochen dieser Mensch schreiben kann und wie durchaus gewählt er sich auszudrücken weiß. Allerdings kann ich nur sehr sehr selten seine Ansichten teilen. Trotzdem hatte auch ich an einigen seiner Texte großen Spass. Aber dann wurde es sehr offensichtlich, dass es vorrangig nur ums provozieren und heraufbeschwören von Reaktionen geht. Gut, das ist einerseits auch eine der Aufgaben einer solchen Rubrik und im Titel ist es auch so benannt ("eckt an"). Aber große Filme (z.B. "Die Verurteilten") in einer Art und Weise zu zerreißen wie es schlimmer fast nicht geht und Fans dieser Filme als hirnlose Kino-Lemminge hinzustellen, das ist nicht unbedingt meins.
nerdkiller Wed, 26 Sep 2012 21:13:39 -0000
Antwort löschenDie Rubrik ist tot. Es lebe die Rubrik! (bin wieder weg, wollte das nur kurz sagen...)
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 21:13:44 -0000
Antwort löschenWenn es Substanz hätte wäre auch das für mich in Ordnung ( und ich heiße Andy Dufresne! :D), hatte es aber (fast) nie. Schrieb Vega über kleine Filme die er mag, kamen 40 Trafficpunkte zusammen, schrieb er über Shawshank waren es 300. Hab es mir jetzt immer gegeben (heute war ja schon ca. Teil 10 des Ganzen), höre jetzt wohl aber auf damit...
Vega hat ja durchaus Witz und Ironie, in der Aneckecke blitzt das aber so gut wie nie auf...
nerdkiller Wed, 26 Sep 2012 21:28:32 -0000
Antwort löschenNoch mal was von mir: Erinnert sich jemand daran, was hier vor nicht mal einem halben Jahr unter einem News Artikel los war? Keiner? Naja, ich zumindest schon. Man wollte was neues in den News, nicht immer den gleichen Einheitsbrei. Und mit dieser Rubrik haben wir doch sowas, ansonsten bekommt man hier ja nur zu hören wie toll "Shawshank" (Ich mag Shawshank, das isses nicht..) oder "Ziemlich beste Freunde" (Den fand ich nicht so...) ist, aber hier haben wir jemanden, der das Ganze mal aus einem anderen, kritischeren Blickwinkel betrachtet. Ich finde das klasse und eigentlich ziemlich lächerlich, wie es hier jeden Mittwoch seitens der Community ausfallend wird. Der Mann sagt einfach nur seine Meinung und wenn diese nun mal anders ist, ist es halt so. Wer einen EIGENEN und nicht IRGENDEINEN Geschmack hat, dem sollte das nichts ausmachen. Ich gehe auch nicht mit jedem Artikel hier konform, doch trotzdem finde ich diese Rubrik toll.
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 21:37:33 -0000
Antwort löschenSo würde ich es auch gerne sehen Nerdi, kann ich aber nicht, einfach weil es (in meinen Augen) substanzlos ist...
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 21:39:09 -0000
Antwort löschenUnd: Ich hab nicht vergessen was vor einem halben Jahr war, Gestern Abend hab ich aus lLangeweile den ganzen Stalkerkommentar933Antwortendinger rekapituliert/gelesen...:)
nerdkiller Wed, 26 Sep 2012 21:44:46 -0000
Antwort löschenOKay, aber wenn du das so siehst, dann hat es doch irgendwie seinen Zweck erfüllt, denn die Rubrik soll polarisieren und so ist es dann doch immer: der eine findets grandios, der andere hälts für Schwachsinn. Steht ja auch unter jedem Artikel der Rubrik, dass sich Vega seit Jahren durchs I-Net polemisiert (gibt das Wort überhaupt? Naja, Polemik meine ich und davon halt das Verb). Und runternehmen wird MP die Rubrik wohl nicht so schnell, sind ja schon wieder ca. 300 Kommentare geworden... Wenn ihr das hier nicht mehr wollt, boykottierts einfach... Das schreibt zwar jede Woche jeder, dass er sich ab jetzt hier raushält, doch jede Woche sieht man wieder die Gleichen oder Neue tauchen auf...
Hihi, der bleibt als Denkmal erhalten. :D
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 21:46:57 -0000
Antwort löschenAlso man kann Vega ja Polemik vorwerfen, oder Arroganz, oder Radikalität. Aber seine Artikel - und besonders dieser hier - sind GANZ SICHER NICHT substanzlos. Er begründet alles absolut nachvollziehbar.
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 21:49:46 -0000
Antwort löschenFür mich halt nicht. Und ich wollte auch nicht zum allgemeinen Boykott aufrufen, ich wollte nur sagen das es für mich tot ist.
nerdkiller Wed, 26 Sep 2012 21:50:19 -0000
Antwort löschen@Samourai: Finde ich auch, finde das heute ist evtl. einer seiner besten Artikel bisher, da hat er schon weitaus substanzlosere Artikel geschrieben... gerade zu Beginn... Und man darf halt nicht vergessen, dass es in dieser Rubrik ums anecken - und nicht ums auf einen Konsens kommen - geht.
nerdkiller Wed, 26 Sep 2012 21:53:27 -0000
Antwort löschenMeinetwegen kann er auch nächste Woche mit Kubrick, Coen oder sonst wem abrechnen: ich leß trotzdem mit.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 22:00:33 -0000
Antwort löschenWie, "für dich" nicht? Wie sieht denn bitte sonst eine gut strukturierte, klar argumentierte Kritik aus, wenn nicht so? Das muss man doch wirklich mal objektiv sehen, ohne etwaige Fanboybrille oder Entrüstungsschaum vor dem Mund.
Andy Dufresne Wed, 26 Sep 2012 22:06:48 -0000
Antwort löschenWeder Brille noch Schaum begleitet mich...Rassismus und Wohlstand und so weiter und so weiter: Der Film basiert ja auf einer wahren Geschichte die dramatisiert wurde, ich finde einfach jedes Argument oben nicht fundiert genug und zum Teil einfach falsch.
Allgemein: Vega hasst Feelgoodmovies, sollte er dann nicht über etwas anderes schreiben? Ich meine über etwas zu das er einen Zugang hat, dann könnte er wahrscheinlich untermauerter argumentieren.
Hab halt keinen Bock mehr drauf, aber das bedeutet doch nix, da es halt meine Meinung ist, schrieb ich es halt.
pxl Wed, 26 Sep 2012 22:35:21 -0000
Antwort löschenUnd zum Thema Rassissmus. Wer sind denn bitte die Rassisten, die Leute die Driss im Film als Mensch so hinnehmen und nicht weiter schubladenhaft denken oder diejenigen, die ihn im Nachhinein als Bimbo Sidegag hier bezeichnen. Soll jetzt nicht beleidigend sein aber ich glaube das eher die Leute die hier Rassismus anprangern selber ein kleiner Problem damit haben. Anders kann ich mir nicht erklären wie man hier diese Anschuldigung bringen kann. Der FIlm ist erstmal nicht rassistisch oder sonstiges, er ist nur das was ihr in ihm seht. Ich persönlich wäre halt niemals auf sowas gekommen.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 00:30:22 -0000
Antwort löschen??? Also weil du Offensichtliches nicht erkennst, sind wir auf einmal die Rassisten? Jetzt wird's wild. :)
Joeyjoejoe17 Thu, 27 Sep 2012 05:15:01 -0000
Antwort löschenKlischeehafte Figuren ungleich Rassismus.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 09:35:10 -0000
Antwort löschenEinen Farbigen als Marionette "benutzen" für eine vollkommen stereotype, verdummte, klischeetriefende Figur, in einer unübersehbaren Master/Slave-Konstellation (dem Schwarzen müssen Manieren beigebracht werden) = Rassismus.
pxl Thu, 27 Sep 2012 10:55:33 -0000
Antwort löschenIch finde die Figur ist weder stereotypisch, verdummt oder klischeetriefend und auch die Master/Slave Kombination ist nur oberflächlich so, weil sich beide Protagonisten auf Augenhöhe befinden (Jeder hat seine eigenen Vorzüge)
Andy Dufresne Thu, 27 Sep 2012 20:19:29 -0000
Antwort löschen@Samourai: Wenn der Schwarze ein Araber gewesen wäre (was er ja in der echten Gechichte ist) wäre es nicht rassistisch gewesen?
So ist die Geschichte passiert, die beiden sind ja bis Heute befreundet und das nicht als Sklave und Gebieter. Ich verstehe nicht das man diese Konstellation als rassistisch einstufen kann.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 21:00:01 -0000
Antwort löschenJa klar, genauuu sooo ist das passiert...!! Ich bitte dich.
Na warum haben sie denn dann keinen Araber genommen? Weil sie dann nicht so vorzüglich jedes klitzekleine Rassenklischee hätten breittreten und auskosten können. Ein schwarzer Sidekick funktioniert halt nach wie vor - und gerade in heutigen Zeiten - besser als ein arabischer!
Denk nochmal über die Konstellation nach, über die Uncle-Tom-Beziehung, darüber, dass Driss SÄMTLICHE Klischees des Schwarzen Mannes erfüllt und vom großen weisen Weißen Mann auf den rechten Weg gebracht wird.
Andy Dufresne Thu, 27 Sep 2012 21:05:12 -0000
Antwort löschen(Wohl) in echt und auch im Film "befruchten" sie sich doch eher gegenseitig...Kann deinen Standpunkt schon nachvollziehen, mir persönlich ist da aber kein "echter" Anhaltspunkt groß genug um diese These als "das ist so" vertreten zu können, nein, überhaupt nicht.
pxl Thu, 27 Sep 2012 21:22:03 -0000
Antwort löschenEben, beide bringen sich Gegenseitig auf den Rechten weg. Das meinte ich mit beide sind auf Augenhöhe. Jeder profitiert vom anderen (anders kann eine Freundschaft sowieso nicht bestehen)
Ich verstehe immernoch nciht warum Driss voll von Klischees sein soll. Er raucht ab und zu Mariuhana, so what, wenn du wüsstest wie viele Leute ich kenne die das tuen und nicht schwarz sind. Er mag Earth Wind & Fire bzw Funk? Und?
Mir fällt schon kaum noch was ein, was speziell schwarze Klischees sein könnten aber du kannst ja gerne mal das ein oder andere beim Namen nennen, so dass man du nicht nur behauptest sondern auch begründest. Das wäre dann der Punkt an dem man anfangen kann richtig zu diskutieren
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 21:24:46 -0000
Antwort löschenAls "rassistisch" würde ich den Film noch nicht bezeichnen. Schliesse mich aber mal dem Samourai an. Es war mir persönlich einfach zuviel des Guten. Klar, man darf/soll/kann auch mal mit Klischees Witze machen, die auch sehr gut sein können. Doch bei Intouchables hatte es den Eindruck (auf mich), dass 80-90% der Witze (naja, Witze ist der falsche Begriff, denn witzig fand ich den Film nicht) auf Klischees aufbauen.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 21:34:58 -0000
Antwort löschenWeißer reicher Schnösel, der nur Klassik. Dummer, ungebildeter, Schwarzer ausm Ghetto, der nur Hip Hop hört, kifft und keinerlei Manieren hat.
Und die ganzen Späße mit Queerschnittslähmung waren einerseits nicht sehr originell und andererseits auch nicht witzig. War richtig verwundert, warum so viele darin eine schwarze Komödie sehen. Als Komödie ein richtiger Totalausfall. Schwarzer Humor geht ganz, ganz anders...
Eigentlich ein richtiger Flop für mich, war mit 5 Punkten noch zu gnädig.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 21:48:15 -0000
Antwort löschenpxl, meinst du das ernst? Ich kenne wirklich KEINEN anderen Film aus 120 Jahren Filmgeschichte, der MEHR Klischees in einer Figur vereint als dieser hier.
Ghettoherkunft, aus dem Knast entlassen, Probleme mit der Mutter, kiffen, Funk hören, ungebildet sein, keine Ahnung von Klassik, Kunst und Kultur haben, keine Manieren haben, Elefant im Porzellanladen etc etc etc. UNTERSTE Drehbuchschublade.
Schwarze Komödie ist natürlich ebenfalls total daneben. Ich musste eigentlich permanent den Kopf schütteln. Die ganzen Behindertenwitze ebenfalls: Unterste Schublade.
Je mehr ich drüber nachdenke, frage ich mich ebenfalls, warum da bei mir eigentlich noch 5 Punkte stehen.
pxl Thu, 27 Sep 2012 21:50:01 -0000
Antwort löschenEr hört keinen Hip-Hop im Film, er hört gerne Funk (Earth Wind & Fire) . Selbst wenn, so what? I mean really, viele Leute mögen Hip Hop, kenne sogar ein paar Schwarze die Hip Hop hören, man glaubts kaum (Mal ganz davon abgesehen das Hip Hop eine schwarze Musikrichtung ist, weshalb das weniger Klischee ist. Das mit dem Reichen der Klassik hört ist genauso Korinthenkackerei. Driss mag ungebildet sein aber nicht dumm, dass behauptest nur du, dass heißt du urteilst in diesem Moment. Das er aus dem Ghetto kommt bzw aus einer sozialschwachen Ecke rührt daher, dass die Person auf der er basiert, auch daher kommt und in Frankreich ist das leider sehr real und kein Klischee, dass der Großteil der Migranten von der Restbevölkerung abgeschirmt in "Ghettos" lebt und ja, zu einem sehr großen Teil Schwarze. In den Gegenden herrscht dann auch ein anderer Ton weshalb junge Menschen aus den Bezirken häufig halt nicht so kultiviert sind wie Menschen aus erhabeneren Kreisen. Kein Klischee.
pxl Thu, 27 Sep 2012 21:55:06 -0000
Antwort löschenIch seh ihn auch nicht dauerhaft im Film kiffen (Ich glaub 2 mal oder so). Nur weil er Schwarz ist, darf er nicht kiffen? So ziemlich jeder 3te hat in seinem Leben mal gekifft und ohne die genauen Zahlen nicht aber eine ganze Menge Menschen kiffen hin und wieder mal, in sozialschwachen Gegenden sogar häufiger als in anderen.
Im Entdeffekt sind das alles für mich keine Klischees.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 21:57:02 -0000
Antwort löschen@pxl: Nun ja, die echte Person, auf die er basiert ist aber nun mal kein Schwarzer, sondern ein Araber. Da haben sich die Macher wohl gedacht, wir machen daraus einen Klischeeschwarzen, anstatt sich genauer an die reale Geschichte zu halten. Ich finde, man hätte die reale Geschichte als ein ernsthaftes Drama verfilmen können, das als Appel für Toleranz stehen könnte, anstatt daraus so ein 08/15 Wohlfühlquatsch zu machen...
Okay, hip hop, Funk: Ich hab davon keine Ahnung. ist für mich ungefähr das Selbe bzw. ähnlich. Ich ignoranter Sack.
@Samourai: Habe ihn gerade auf 4 runtergestuft, denn 5 bedeutet bei mir eigentlich, dass der Film zwar Mängel hat, aber unterm Strich zum einmal sehen schon passt. Nur das ist hier noch zu nett...
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 21:57:31 -0000
Antwort löschenAber es geht doch um das GESAMTBILD, welches gezeichnet wird. Er vereint ALLE erdenklichen Milieu-Klischees. Das ist so dermaßen bekackt undifferenziert, dass es bis zum Himmel stinkt.
Und dazu dann halt noch diese Uncle-Tom-Beziehung. Zum kotzen.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:00:06 -0000
Antwort löschenpxl, ALLES was du da aufzählst/ beschreibst, nennt man: Klischee. :)
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:02:48 -0000
Antwort löschen"Menschen kiffen hin und wieder mal, in sozialschwachen Gegenden sogar häufiger als in anderen. "
Okay, dann ist der Film also ne Milieustudie... :D
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:02:55 -0000
Antwort löschen... du darfst auch nicht fragen: "Nur weil er Schwarz ist, darf er nicht kiffen?" Du musst fragen: Was würde er tun, wenn er NICHT kiffen würde? Was wäre, wenn er sich für Kunst interessieren würde? Was wäre, wenn er verdammt noch mal nicht aus dem Knast entlassen worden wäre? Vielleicht wäre dann eine interessante, differenzierte, EINZIGARTIGE Figur entstanden. So aber ist es der "ultimative" Leinwandbimbo, der - nochmal - ALLE erdenklichen Klischees vereint.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:03:14 -0000
Antwort löschenWenn es mir im Film glaubwürdig und begründet erscheint, ist es kein Klischee.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:04:52 -0000
Antwort löschenAnsonsten ist halt die echte Welt klischeehaft und wenn du in einen Pariser Vorort fährst sind dann 95% der Menschen dort "Klischee-Menschen"
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:05:22 -0000
Antwort löschenGlaubwürdig? Ich kann nicht fassen, dass ich das lese.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:05:31 -0000
Antwort löschen@Samourai: Sehr richtig! Solche eindimensionalen Figuren gibts nicht mal in nem billigen Teenie Slasher.
A-Wax Thu, 27 Sep 2012 22:08:26 -0000
Antwort löschenJetzt muss ich mich auch nochmal einmischen. Ich weiß nicht was diese Klischee-Debatte jetzt hier soll. Ja, der Film bedient sich an einigen Klischees, ja der Film spielt auch mit denjenigen, ja der Film ist vielleicht ein Feelgood-Movie. Was ich mich frage ist, was daran so schlimm sein soll.
Wir müssen nicht so tun als wären Klischees immer nur total aus der Luft gegriffen, in einigen Fällen stimmen sie auch mal. Darum geht es hier aber gar nicht. Der Film spielt aus meiner Sicht ganz bewusst mit ihnen und auch ich finde das sich die beiden Protagonisten einfach hervorragend ergänzen.
Warum erwarten wir von einem Film immer eine wahnsinnig tolle und bedeutsame Aussage. "Ziemlich beste Freunde" spielt mit Klischees, er bietet eine Feelgood-Story mit Happy-End und man geht danach gut unterhalten mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Kino. Warum muss man denn immer alles so eng sehen? Warum kann man sich nicht einfach vorstellen, dass es eine solche Geschichte in ähnlicher Form gegeben hat? Warum ist man zwanghaft unterwegs einen durchaus guten und unterhaltsamen Film schlecht zu reden, obwohl er ein absoluter Überraschungserfolg war?
Ich weiß natürlich was jetzt kommt. Man wird meinen niederen Anspruch kritisieren und wie wenig ich von einem Film erwarte und so weiter und so fort. Aber ich kann mich wenigstens von einem Film UNTERHALTEN lassen. Denn das tut der Streifen sehr wohl!
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:08:31 -0000
Antwort löschen@pxl: Ja, die Welt ist klischeehaft. Da hast du recht. Jeder hier hat irgendwie Vorurteile gegenüber irgendwas, aber dann brauchts doch bitte nicht noch solche Filme, die unter dem Deckmantel einer rührenden Geschichte, die für Toleranz stehen soll, sämtliche Klischees bedienen.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:10:12 -0000
Antwort löschenIch merke schon das es keinen Sinn macht mir dir eine Diskussion darüber zu führen, schon garnicht erst hier da du nur Behauptungen ohne Begründungen machst.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:10:25 -0000
Antwort löschenDas ist doch Quatsch! Höchstens 0,5% der Menschen in den besagten Banlieus vereinen doch ALL DAS, was auf Driss zutrifft. Dieser Charakter ist ein Melting Pot, sozusagen der Worst Case-Vorstadt-Ghettojunge, der von allem Negativen etwas abbekommen hat.
Schau mal LA HAINE. Ähnliches Thema, überragender Film.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:12:19 -0000
Antwort löschen@A-Wax: Alles absolut verständlich und ich will dir auch keinen Vorwurf machen, doch ich hatte mir was ganz, ganz anderes unter dem Film vorgestellt. Vor allem nach den überschwenglich guten Kritiken, die der Film von fast jedem erhalten hat und als innovative, schwarze und intelligente Komödie angepriesen wurde. Einerseits hat der Humor mir nicht zugesagt und zweitens fand ich die ganzen Klischees schlichtweg unnötig und nervig.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:13:52 -0000
Antwort löschenWenn er sich für Kunst etc interessieren würde, wäre er vielleicht einzigartiger aber nicht glaubhafter. Ich kenne La Haine, sau guter Film ;). Du wiedersprichst dir aber, du sagst er sei kein einzigartiger Charakter, dann sagst du, nur 0,5 Prozent der Menschen würden ähnlich sein wie er.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:17:28 -0000
Antwort löschenA-Wax. Schön ausgedrückt. Ich habe oft nciht die Ausdauer mich hier so ausführlich auszudrücken. Ich spreche allgemein lieber als zu schreiben.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:18:42 -0000
Antwort löschen@pxl: Ne, das ist wieder so schwarz-weiß gedacht (Wie passend bei dem Film...). Es muss nicht entweder ein hochintelektueller Mensch oder ein "dummer" Mensch sein. Einfach ein normaler, glaubwürdiger Charakter, der von beiden Seiten etwas hat. Ein ganz normaler Mensch halt, wie man ihm in ner Kneipe, auf der Straße oder sonst wo, antreffen könnte.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:18:55 -0000
Antwort löschenWir drehen uns im Kreis :) Ähnlich wie er sind 100%, aber alle einzelnen Legosteinchen vereinen tun vielleicht 0,5% (vollkommen wissenschaftlich korrekt ;) ).
NATÜRLICH darf man sich von einem Film unterhalten lassen. Tu ich doch auch. Tut JEDER. Aber ich wurde von ZbF zu keiner Sekunde gut unterhalten. Zu dümmlich die Story, zu ärgerlich die Charaktere, zu flach die "Witze".
A-Wax Thu, 27 Sep 2012 22:19:28 -0000
Antwort löschenIst es denn wirklich wichtig wieviel Prozent der verwendeten Klischees sich in der Realität wiederfinden lassen? Und der Vergleich mit "La Haine" hinkt gewaltig, denn was ist denn die Intention der jeweiligen Filme? "Ziemlich beste Freunde" will unterhalten und eine Beziehung zwischen zwei grundsätzlich gegensätzlichen Menschen und Lebensentwürfen darstellen. Die Gegensätzlichkeiten sind doch das worauf abgezielt wird, schwarz --> weiß, arm --> reich, gesund --> behindert, gebildet --> clever, aber keine klassische Bildung, klassische Musik --> moderne Musik (Funk). Und trotz all dieser Gegensätze werden sie zu Freunden.
Das mag klischeebehaftet sein, aber es ist eine gute Geschichte für eine tolle Komödie. Und nichts mehr wollte der Film sein. "La Haine" dagegen ist ein Drama wo genau die Lebensumstände das Hauptthema sind und ja, da muss man einen anderen Ansatz erwarten dürfen.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:21:26 -0000
Antwort löschen@pxl: Es muss nicht gleich so einer sein. Einfach ein glaubhafter Charakter, der von beiden Seiten etwas hat, so wie 99,9% der Menschen, denen man so im echten Leben begegnet. Eine ausgeglichene Figur einfach, der man das abkaufen kann. Kanns ein, dass das einige auch ZbF können, doch ich konnte es nicht..
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:23:34 -0000
Antwort löschenGenau A-Wax. Lustig immer wie Leute meinen "Schau mal den und den anspruchsvollen Film" den man schon längst gesehen hat, nur weil man sich auch mal von einfacherer Kost unterhalten lassen kann. Für manche scheint dies unvereinbar.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:23:41 -0000
Antwort löschen"eine gute Geschichte für eine tolle Komödie"? Mannmannmann, das ist doch wirklich anspruchsloseste Massenbedienung. Man nehme 2 totaaaaal unterschiedliche Personen und lasse sie zu Freunden werden. So ein Drehbuch schreib ich dir in 10 Minuten!
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:24:10 -0000
Antwort löschen@A-Wax: Das trifft es ziemlich gut, was du schreibst. (Kenne "La Haine" nicht) Jedoch muss so ein Film nicht gleich jedem gefallen. Und mir hat sie einfach nicht gefallen. Und ich gehöre nicht zu der Sorte, die sich dem Unterhaltungskino verweigern...
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:27:11 -0000
Antwort löschen@Samourai: Eben, aber vom Grundgerüst funktioniert es scheinbar schon, als massentaugliche Komödie. Naja, zum Thema der fehlenden Innovation im heutigen Film könnte Vega noch mal extra anecken...
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:28:16 -0000
Antwort löschenZu La Haine/ ZbF: Na wenn ich mich schon so einem heiklen Thema wie Banlieues widme, dann muss ich das aber auch mit dem nötigen Ernst und Tiefgang machen, so wie La Haine. Da reicht es mir nicht, pseudohaft schnell das Milieu anzureißen, aber zu keiner Sekunde WIRKLICH drauf einzugehen, Reibung zu erzeugen, Unschönes zu charakterisieren.
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:29:16 -0000
Antwort löschenSamourai: Es geht nicht um das Konzept was unterhält sondern um das perfekte Timing was der Film hat und die Schauspieler, allem voran der der Driss spielt. Alles was im Film geschieht ist halt on point und so kann ich auch über "keine arme keine schokolade" lachen, weils halt einfach geil rüberkommt im Film (für mich) und lustig rübergebracht wird von den Schauspielern.Klar ist die Geschichte und das Konzept einfach.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:30:30 -0000
Antwort löschenGenau, aus der Grundidee zu ZbF hätte was ganz Großes werden können, doch stattdessen ists eine dermaßen oberflächliche Komödie, dass ich zumindest damit gar nichts anfangen kann.
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:30:48 -0000
Antwort löschenHart. Ich musste fast heulen vor Fremdscham. ;)
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:32:59 -0000
Antwort löschenDIe Geschichte ist auch oberflächlich. Ich fand wie gesagt hauptsächlich das gute Timing an dem Film so gut.
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:35:13 -0000
Antwort löschenSicher, man darf auch das Thema Behinderung in eine Komödie einbauen. Doch wenn das auf die Weise als "Keine Arme, keine Schickolade" geschieht, ist das für mich schlichtweg nicht lustig und dermaßen platt und plum, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann. (Ich hatte beim Kinobesuch auch ein paar Bier intus. Und nichtmal die konnten mir ein Lachen entlocken... Das Einzig Lustige war der Vergleich zu Freddie Mercury...)
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:35:43 -0000
Antwort löschenSo, ich geh mal pennen. Nette Diskussionsrunde, morgen früh freuen sich einige über geschätzte 120 neue Emails! :D
pxl Thu, 27 Sep 2012 22:36:25 -0000
Antwort löschenAh wie ich solche PLattformen als Ort zur Kommunikation hasse. Erst im Nachhinein entdeckt man das jemand etwas geschrieben hat, ich fühl mich immer dazu gedrungen schnell zu schreiben, viele Leute auf einmal und und und....definitiv nicht meins, bin da eher der instant messenger typ....schön 1vs1 und nich random vs random (zumindest nicht was schreiben angeht, in gesprächen sieht das anders aus)
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 22:38:47 -0000
Antwort löschenJa, da kannste halt nix machen. Aber gut, ich verabschiede mich auch mal. War nett. Bleiben wir einfach dabei, dass der Film ein ziemlicher Erfolg war, doch es gibt halt Leute, die damit nix anfangen konnten und können. Eigentlich Schade, hatte echt Hoffnungen in den Film gesetzt... Aber egal. Bin mal weg.
Andy Dufresne Thu, 27 Sep 2012 22:41:30 -0000
Antwort löschenEin versöhnliches Ende, schön :) Mach die Kiste jetzt auch mal aus...
Le Samourai Thu, 27 Sep 2012 22:43:10 -0000
Antwort löschenHahaha, der stille Beobachter meldet sich zurück! :D
Andy Dufresne Thu, 27 Sep 2012 22:47:08 -0000
Antwort löschenManchmal hat Feel Good halt doch was, ne...:)
A-Wax Thu, 27 Sep 2012 22:52:34 -0000
Antwort löschenGegen ein Feel-Good-Ende kann man doch nicht wirklich was haben. War wirklich eine amüsante Diskussion und an den Samurai noch ein Wort. Das "La Haine" und "ZbF" total unterschiedliche Filme sind und der erstgenannte wesentlich differenzierter und realistischer an das Thema rangeht, da sind wir uns wieder einig ;-).
La surréaliste Thu, 27 Sep 2012 23:48:44 -0000
Antwort löschenLe Samourai, ist ja nicht so lange her, dass du nicht hast fassen können, dass einige (erwartungsgemäß auf moviepilot kaum welche) ein kleines Problem mit deinem Lieblingsfilm hatten, weil diverse antisemitische Klischees dort bedient werden. Da warst du in der anderen Position und bist mächtig aus der Haut gefahren. Ich bin der Meinung, dass man, wenn einem ein Film gefällt, einfach weniger auf solche Sachen achtet oder sogar mal ein Auge zudrückt und wenn einem der Film eh nicht gefällt, sowas viel mehr auffällt. Völlig unbegründet sind solche Vorwürfe eigentlich nie, es kommt immer nur drauf an, inwieweit man das wahrhaben will oder lieber verdrängt, nichts sehen will oder auch kann und gar richtig bösartig reagiert, weil man besagten Film eben irgendwie toll findet oder aber es ist einem eh völlig egal. Soweit meine Einschätzung und ich will hier niemandem ans Bein pissen, muss ja schließlich jeder selbst wissen, woran er Gefallen hat oder nicht.
Le Samourai Fri, 28 Sep 2012 06:39:42 -0000
Antwort löschenAlso ich fange mit Sicherheit diese Diskussion nicht schon wieder an, aber das ist doch eine vollkommen andere Liga. Ich bleibe dabei, die antisemitischen Vorwürfe an Refn und Drive sind ABSOLUT absurd und nicht haltbar, wohingegen die Uncle-Tom-Konstellation und die Rassenklischees in ZbF OFFENSICHTLICH sind. Das ist meine Meinung und bei dieser bleibe ich. :)
La surréaliste Fri, 28 Sep 2012 10:57:45 -0000
Antwort löschenDiskussion? Ja, hatte schon gemerkt, dass du da nicht diskussionsfähig bist. Aber merkst was? Die rassistischen Klischees in ZbF sind genauso viel oder wenig absurd, haltbar, OFFENSICHTLICH wie die antisemitischen Klischees in Drive. Geht übrigens weniger an Refn sondern an den iranischen Drehbuchautor Hossein Amini, der die Romanvorlage derart modifiziert hat. Das ist meine Meinung und bei dieser bleibe ich und du hast diese gerade nur noch ABSOLUT bestätigt. :-) Du siehst ja, wie offensichtlich oder auch nicht für die Leute, die Zbf mögen, diese Vorwürfe sind. Die reagieren genauso wie du bei "ihrem" Film. Da kannst du noch so viel bellen wie du willst. Es ist wie es ist. ;-)
Kleinod Wed, 26 Sep 2012 14:16:50 -0000
Kommentar löschenIch sag nur: Große Klappe, nichts dahinter. Ich mochte den Film. soll er doch sagen was er will. Am Ende entscheidet jeder für sich selbst.
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dAShEIKO Wed, 26 Sep 2012 13:55:47 -0000
Kommentar löschenDa hat unser Mr. Vega ja mal wieder das Gegenteil von 'nem Clown gefrühstückt, oder? Sooo finster, der Mann.
Aber ich muß eins sagen: Es ließt sich wunderbar. Auch wenn ich bezüglich des Films anderer Meinung bin. Aber wenn deine Rubrik als Unterhaltung dienen soll, ist sie gelungen. ^^
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Kraizee Wed, 26 Sep 2012 13:47:03 -0000
Kommentar löschenIch habe den Film noch nicht gesehen, da allein die zu positive berichterstattung mir angst macht und ich ziemlich genau das erwarte was in dem artikel angesprochen wird.
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Marcelinho Wed, 26 Sep 2012 13:39:36 -0000
Kommentar löschenZugegeben: auch ich fand den Film nicht sooo hammermäßig wie er von vielen gemacht wird und dennoch finde ich diese Rubrik hier unglaublich lächerlich. Es ist immer dasselbe: du suchst dir einen Film oder Schauspieler aus der momentan außerordentlich beliebt ist und machst ihn runter. Da ist nichts innovatives oder intelligentes dran, einfach nur ein kleiner Punk der auf Rebell macht...
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Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 13:59:42 -0000
Antwort löschenhttp://www.moviepilot.de/news/christian-bale-das-method-acting-missverstaendnis-116617
http://www.moviepilot.de/news/deutsches-genrekino-ein-ding-der-unmoeglichkeit-117835
http://www.moviepilot.de/news/meta-in-the-woods-der-selbstclevere-horrorfilm-117723
http://www.moviepilot.de/news/hans-zimmer-und-das-ende-der-filmmusik-116922
http://www.moviepilot.de/news/gegen-die-ignoranz-plaedoyer-fuer-verkannte-filme-117431
http://www.moviepilot.de/news/wer-lacht-noch-ueber-christian-ulmen-117590
http://www.moviepilot.de/news/das-rezeptionsdiktat-in-film-communities-117130
http://www.moviepilot.de/news/in-der-gewalt-des-wohlfuehlkinos-116493
http://www.moviepilot.de/news/tyrannei-der-logik-oder-die-fantasielosen-nerds-116179
http://www.moviepilot.de/news/nur-wer-musicals-liebt-kann-auch-kino-lieben-116084
Julian F. Wed, 26 Sep 2012 13:21:40 -0000
Kommentar löschen"Filmkritiker" ist ja schon immer ein Beruf (bzw. eine Berufung) gewesen, die sich kaum erklären lässt. Was einen sog. Filmkritiker ausgezeichnet, welche besonderen Kompetenzen er vorzuweisen hat und durch welche Ausbildung er zu diesen kommt, kurzum: was ihn von "normalen" Kinogängern unterscheidet, ist mir nach Jahren immer noch unbegreiflich.
Dass ein solcher nun meint, er als einziger würde die schwarze Seele dieses Films als triefenden Rassismus erkennen, während eine Zielgruppe von 8 Millionen, die wohl kaum als dumm oder sehr einfältig zu bezeichnen sein kann, sowie fast die gesamte Medienlandschaft, nicht nur in Deutschland, den Film wegen seiner Geschichte und seiner Darstellung der Thematik lobt und gutheißt.
Mit dieser Krudität hat "Mr. Vincent Vega" neben seiner Kompetenz, die er schon lange bei mir verspielt hat, nun auch noch meinen persönlichen Respekt verloren.
Dass "Moviepilot" nun als Spielwiese für seine Kommentare gebraucht wird, ist schade um die Community.
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SebastianSelig Wed, 26 Sep 2012 13:52:59 -0000
Antwort löschenWie es Vince Vega so schön auf den Punkt bringt: ZIEMLICH BESTE FREUNDE: "ein Musterbeispiel eines Kinos (das Kino ja im Prinzip abzuschaffen gedenkt)". Da sind es genau Kommentare wie dieser hier, die von einem Kino träumen, das bitteschön nur noch von Menschen bewertet werden soll, die darin nicht mehr als "Unterhaltung" sehen, nicht von Menschen, die Kino lieben ("Filmkritikern"), die ihm und uns bestätigen, wie Recht er damit wohl hat. Traurig. Einfach in all seiner kleingeistigen Spießigkeit, die Julian hier so stolz vor sich herträgt, einfach nur verdammt traurig.
Kalkwerker Wed, 26 Sep 2012 14:04:28 -0000
Antwort löschenaber 8 Millionen können sich doch nicht irren ;-)
Julian F. Wed, 26 Sep 2012 14:18:41 -0000
Antwort löschenDas ist Unsinn. Ich halte bloß eure Meinung für nicht begründet. Ihr mögt mit Aussagen des Filmes nicht einverstanden sein bzw. euch spricht dessen Machart nicht an. Aber das ist keine Grundlage dafür, anders urteilen zu können als andere (und euch damit über den sog. "Mainstream" zu stellen).
Das mag in der Literatur- oder Theaterwelt noch funktionieren, aber beim Film kommt mir diese Unterscheidung nur lächerlich vor.
Kleingeistig finde ich, dieses Überlegenheitsgefühl der "Kinoliebhaber", das sich ansammelt und auf nichts Greifbarem fußt.
Außerdem ist Kino nunmal zur Unterhaltung da, zur Bedienung vieler Interessen - ein Film, der so viele (ganz verschiedene) Menschen anspricht, muss ihnen ja etwas zu bieten haben.
Und in dieser Kolumne finde ich nie Grundkriterien zur Bewertung eines Filmes- daher ist dies wohl keine seriöse und wohl durchdachte Kritik - sondern eine einseitige Polemik. Mit dem Film hat er sich kaum auseinandergesetzt, er hat eine einzelne, schon vorher feststehende und allgemeine Meinung und Sichtweise zur Aussprache gebracht. Von daher hat seine "Arbeit" nichts mit investigativem Journalismus zu tun, das ist inhaltsarme, aber auf bedeutungsschwanger getrimmte Bloggerei, die dazu führen soll, dass die Community gestärkt wird. Ich habe das Gefühl, dass ich mich mit solchen Menschen garnet auseinandersetzen muß. Lebt doch ruhig in dem Wissen, dass ihr die Wahrer des richtigen Kinos seid, bitteschön.
paranaut Wed, 26 Sep 2012 14:54:04 -0000
Antwort löschenJulian, Du hast recht. Das "Problem" sind weder die mainstreamigen Kino-Konsumenten, noch die intellektuellen, das besondere suchenden Cineasten. Das Problem sind so genannte "Kritiker", die sich für was besonderes halten, nur weil sie viel Erfahrung haben (sprich viele Filme gesehen haben). Die sollten vielleicht mal über ihre Zielgruppe nachdenken: Die "echten" Cineasten brauchen per Definition keine Kritiker, die bilden sich ihre Meinung selbst. Ein Schelm, wer nun Böses denkt - etwa gar das Kritiker nur von mainstreamigen Kinokonsumenten gelesen werden :-) Oder von anderen Kritikern, die wissen wollen, ob ein Film nun top oder flop ist, um sich nicht in eine Ecke zu stellen - oder gerade um das zu tun. Eine traurige Spezies...
morlock Wed, 26 Sep 2012 15:53:09 -0000
Antwort löschenKleingeistig ist die Annahme, Kino diene nur zur Unterhaltung.
Abgesehen davon dürften die Ansichten darüber, was gute Unterhaltung ausmacht, auseinandergehen.
Ich persönlich kann mit diesen sog. Feel Good Movies gar nix anfangen.
Da wird mir schlecht von.
Julian F. Wed, 26 Sep 2012 16:02:39 -0000
Antwort löschenMir geht es natürlich nicht darum, die Vielfalt der Meinungen herunterzureden. Wem der Film nicht gefällt... ist ja in Ordnung. Doch die Meinungen der Besucher sind nicht unterschiedlich wichtig oder von "Kompetenz" abhängig, die sich auch garnicht erklären lässt. Ich hatte ja einen Kommentar in erster Linie gegen die Kolumne, nicht für den Film geschrieben.
Julian F. Wed, 26 Sep 2012 21:50:22 -0000
Antwort löschen@Neverman: Danke. die Antwort gefällt mir ;)
ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:35:42 -0000
Antwort löschenEin Filmkritiker benutzt die Begriffe "Sujet" und "Œuvre". :D
FranklinFlyer Wed, 26 Sep 2012 12:53:16 -0000
Kommentar löschenWie immer sehe ich hier kein anecken. Die Reihe reißt das Maul in der Überschrift zu weit auf.
Nichtsdestotrotz: "Reinkarnation des Kino-Bimbos als ständig hampelndes Äffchen durch den Film zucken, das erst durch die bildungsbürgerliche Kultiviertheit eines querschnittsgelähmten Millionärs wieder auf den rechten Weg findet. Sein vor Klischees triefender Handlungs-Background – Ghetto, Drogen, Armut, das Übliche halt"
Das unterschreibe ich mehrfach.
Ich habe in den letzten Jahren lange nicht mehr so eine rassistische Scheiße wie das gesehen. Das sowas im Jahre 24 nach "Do the Right Thing" noch möglich ist, bleibt unfassbar.
Das ist auch in den USA noch immer virulent, wie eben "The Help" zeigt.
Der ja als Dangerous Minds 2.0 durchgeht.
Ich hab schon nach wenigen Minuten "Ziemlich beste..." das kotzen gekriegt über soviel bürgerlichen Wohlstandsrassismus im Gönnergewand. Bäh!
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paranaut Wed, 26 Sep 2012 14:58:51 -0000
Antwort löschenAch Flyerfrank, darum gehts doch in dem Film gar nicht. Ob der Underdog nun ein Algerier, ein Schwarzer, ein Weißer oder sonst irgendeiner Nationalität, ethischen Gruppe oder Rasse angehört - ist absolute Nebensache. Darüber kann man doch hinwegsehen. Oder mokierst Du Dich auch über die statistische Rassen-Normverteilung bei Raumschiff Enterprise?
morlock Wed, 26 Sep 2012 15:40:02 -0000
Antwort löschenVolle Zustimmung.
Aber ein bisschen anecken tut der Vinnie hier doch schon oder ist dir das Gekeife der Feel-Good-Brain-Dead-Movie-Fanboys/girls entgangen?
ph0b0z Wed, 26 Sep 2012 17:02:09 -0000
Antwort löschenIch finde das hier (wie auch in der Kritik) eher rassistisch.. der Gedanke ist mir beim gucken in keiner Sekunde gekommen. Vielleicht Stereotyp, ja.. aber wtf: wieso darf ein Schwarzer nicht diese Rolle besetzen!?
Mir hat der Film gut gefallen. Gut, dass Kino so vieles sein kann, auch netter Zeitvertreib.
karma-karman Wed, 26 Sep 2012 19:10:22 -0000
Antwort löschenWer mal in gewissen Randbezirken französischer Großsstädte war, wird bestätigen können, dass der Film null rassistisch ist, sondern leider ein Teil bitterer Realität zeigt. Wenn der Film in diesem Punkt etwas ist, dann sozialkritisch, aber keineswegs rassistisch.
FranklinFlyer Wed, 26 Sep 2012 19:28:22 -0000
Antwort löschenWattema... Es geht hier nicht um die Besetzung! Soll die Figur schwarz sein, aber warum müssen die Eigenschaften den gängingen weißen Vorurteilen entsprechen? Ungebildet, Dauergeil und materialistisch.
Das Problem ist ja nicht, dass es solche Figuren gibt, sondern dass es fast ausschließlich solche schwarzen Figuren gibt.
Bei Spike Lee sind ja auch nicht alle Stephen L. Cartersche Bourgoise-African-Americans, trotzdem werden da keine Klischees zur Unterhaltung genutzt.
"Ziemlich beste Freund" benutzt die ethnischen Vorurteile des Publikums ohne mit ihnen zu spielen.
Das macht er nur mit den Behindertenklischees.
ph0b0z Wed, 26 Sep 2012 19:58:44 -0000
Antwort löschenDas war vielleicht etwas ungenau ausgedrückt, klar geht's mir nicht um die "Besetzung". Damit meinte ich aber, dass man die Rolle sicher auch anders hätte besetzen können.
Davon abgesehen ist die Figur so weder unrealistisch (habe ich da jetzt Vorurteile?), noch im Endeffekt negativ dargestellt, eher im Gegenteil.
Mich nervt da der erhobene Zeigefinger.. wäre "wir Besetzen da lieber keinen Schwarzen" aus og. Gründen besser?
Es ging hier doch um den Clash zwischen den beiden Milieus/Schichten, den es ja wohl so ähnlich auch gab und der humorig aufgestockt wurde und, für mich, herrlich entspannt mit dem Thema Behinderung umging.
Ich verstehe schon, dass man das so auslegen kann.. aber.. whoah. - allerdings ich bin ja auch nur sowas wie Natur- und kein Literatur-/Filmwissenschaftler. ;)
Kasparle Wed, 26 Sep 2012 12:32:02 -0000
Kommentar löschenEin sehr schwacher Beitrag! Die Arroganz mit der du dich über die Massen an Leuten stellst die im Gegensatz zu dir unterscheiden können zwischen "Kino als netter Zeitvertreib" und "Kino als geistige Herrausforderung" zeugt von deinem Zwang immer die Antihaltung einzunehmen. Diese gezwungene Antihaltung legst du dem Leser im ersten Absatz ja auch wunderbar dar, so dass es einem vorkommt als hättest du diesem Film niemals eine so schlecht Kritik gegeben, wäre er nicht von so vielen "Cine-Deppen" als gut befunen worden. Aber da ein Vincent Vegas niemals der Allgemeinheit angehören darf und sich immer seine Blase der Individualität aufrecht erhalten muss, ja deshalb ist er eben einfach strikt "dagegen".
Ich finde es unverständlich ein Werk zu verreissen weil man Ansprüche stellt, die der Film nie erfüllen wollte. Du hättest auch schlicht und einfach schreiben können: "Ich mag kein seichtes Kino, das finde ich langweilig. Es muss, damit ich ein Film mag, mehr in die Tiefe gegangen werden, mehr Konflikte geben." oder ähnlich. Stattdessen regst du dich hier Ellenlang auf und tust so als wäre deine Kritik allgemeingültig.
Ich fand den Film gut und Basta. Trotzdem mag ich zermürbendes, wirklich zum Nachdenken treibendes Kino lieber. Na und. Denn ich weiß: "Kino kann auch mal netter Zeitvertreib sein ohne gleich schlecht zu sein!"
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Pfizze Wed, 26 Sep 2012 12:58:04 -0000
Antwort löschenIch habs unter irgendeinen Kommentar bereits geschrieben, aber weils so doll nervt, hier nochmal: Behauptungen wie "Aber da ein Vincent Vegas niemals der Allgemeinheit angehören darf und sich immer seine Blase der Individualität aufrecht erhalten muss [...]" sind schlichtweg schwachsinnig und können nur aus den Fingern eines verletzten Fanboys stammen (die man hier zuhauf findet).
Kasparle Wed, 26 Sep 2012 13:50:49 -0000
Antwort löschenWie gesagt, der Film liegt mir nicht besonders am Herzen. Aufgrund des gesamten ersten Absatzes, der davon handelt das er schon eine Abneigung gegen den Film entwickelte weil jeder ihn gut fand, schließe ich auf jene Schlussfolgerung das er sich zwingend gegen den Strom bewegen "will" oder "muss"!
Kloppo09 Wed, 26 Sep 2012 13:58:29 -0000
Antwort löschenVincent Vega, ist der 'Lars von Trier'der Kritikerzunft:-)
SebastianSelig Wed, 26 Sep 2012 14:02:57 -0000
Antwort löschenWas ist das sich hier darüber aufregen anderes als eben eine Arroganz der Masse, die es nicht ertragen kann, dass ihr da einer den Spiegel vorhält und das dann nur in der eigenen Kleingeistigkeit unterbringt, indem sie dann eben Schubladen, aufmacht, auf denen steht "Freudlos zermürbendes Kino für Kritiker-Fuzzis" auf der einen oder eben im Umkehrschluss "netter Zeitvertreib" auf der anderen. Diese Trennung ist doch ein einziger Witz. Nicht mehr als ein "es wird ja wohl noch erlaubt sein, einfach nur stulle zu sein." Armselig.
Kasparle Wed, 26 Sep 2012 14:12:32 -0000
Antwort löschenDu verstehtst meinen Punkt nicht oder? Es ist nicht das was... nicht der Umstand das er einen Film kritisiert. Es ist der Umstand das er aus seiner Meinung schließt das alle die nicht dieser sind nichtsahnende Banausen sind die keinen Plan von gutem Kino haben! Und das, da werd ich nie müde es zu betonen, ist eine im Kontext der Kunst unmögliche Aussage. Denn die Wirkung eines Werks liegt immer beim Betrachter und das ist auch gut so.
Ich sage ja nicht das der Herr Vincent Vegas keine Ahnung vom Kino hat, ich weise nur darauf hin das er in seiner Ausdrucksweise nicht nur den Film, sondern auch all jene verspottet die ihn gut fanden.
Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 12:28:26 -0000
Kommentar löschenIch hab noch nie so viel Abneigung auf einmal gelesen und gleichzeitig so viel Sympathie empfunden. Rajkolein, du bist der Teufel der Cine-Deppen. Und mein Held.
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Ichundso Wed, 26 Sep 2012 12:42:30 -0000
Antwort löschenDu glaubst gar nicht, wie lächerlich das ist.
alex023 Wed, 26 Sep 2012 12:24:43 -0000
Kommentar löschenAchja, wieder ein sehr "schöner" "Artikel"....http://www.youtube.com/watch?v=RTD0zFnGSzs
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jacker Wed, 26 Sep 2012 12:17:48 -0000
Kommentar löschen'Zugegeben: Wenn ein Film so viel Erfolg hat wie Ziemlich beste Freunde, wenn Hinz und Kunz drei, vier, fünf Mal ins Kino rennen und selbst Oma Gertrud und Tante Ursula ihn gesehen haben, ist die Skepsis groß. Ich hatte mich lange um den erfolgreichsten Film des Jahres gedrückt. Weil mich die auf großen Plakaten angrinsenden Visagen, die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen.'
Sagte der Titanic-Fan..
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jacker Wed, 26 Sep 2012 15:03:56 -0000
Antwort löschenEr beginnt den Artikel mit der versteckten Aussage, dass ein solcher Mainstream-Hype bereits todsicherer Indikator für, in seinen Augen, unerträglich schlechten Mist ist.
Zwischen den Zeilen steht:
'Wenn jeder Hinz und Kunz es gut findet muss es völliger Mist sein, und ICH der große, alles überschauende Vincent Vega habe es genau deswegen schon vorher gewusst, mir macht keiner was vor!'
Ein Blick auf seine Bewertungen führt dieses frühe Argument leider ad absurdum, denn das beschriebene Hype-Szenario ist eben bei seinem Lieblingsfilm "Titanic" so ausgeprägt wie noch nie gewesen!
'Die Masse findets gut, und die findet nunmal nur Scheiße gut', zieht demnach hier nicht...
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 15:36:11 -0000
Antwort löschenTja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Titanic Hype hatte aber damals NICHTS mit dem Film/ dem Thema an sich zu tun, sondern ausschließlich mit Leonardo di Caprio.
VolkerPutt Wed, 26 Sep 2012 12:15:32 -0000
Kommentar löschender text ist offensichtlich geschrieben worden um aufsehen zu erregen und das ist dem autor gelungen. inhaltlich gleicht er dem trotz eines grundschülers. aber cineasten müssen erfolgreiche, glattgebügelte filme wohl hassen um welche zu sein. es ändert nichts daran, dass der film sehr gut ist.
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VolkerPutt Wed, 26 Sep 2012 12:20:15 -0000
Antwort löschenim übrigen ist die überschrift sehr passend. über ziemlich beste freunde wird in diesem artikel ziemlich großer mist verzapft!
Flibbo Wed, 26 Sep 2012 12:07:48 -0000
Kommentar löschenUh, das Aneck-Thema Nummer 1, mit dem Vega wieder als Knopfdrücker Nummer 1 glänzt! Unter der Übertreibung steckt leider die Wahrheit. Gucken wir lieber nochmal „Schmetterling und Taucherglocke“, sag ich doch.
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Mikael Blomkvist Wed, 26 Sep 2012 12:03:54 -0000
Kommentar löschenEs muss schon ziemlich traurig in deiner Welt sein!
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stalker Wed, 26 Sep 2012 12:54:44 -0000
Antwort löschenDie Welt ist traurig. Man muss nur hinschauen.
Weltenkind Wed, 26 Sep 2012 13:11:34 -0000
Antwort löschen"Die Welt" - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
ihre-herrlichkeit Thu, 27 Sep 2012 00:38:15 -0000
Antwort löschenIhr müsst einfach mehr kopulieren. Dann sieht die Welt wieder besser aus, Freunde!
TobiSimpson Wed, 26 Sep 2012 11:58:32 -0000
Kommentar löschenSchade.. der letzte Artikel hat mir wirklich gefallen und war mal nicht darauf ausgelegt, einen Shitstorm heraufzubeschwören.. Dieser hier scheint einfach wieder aus reiner Provokation geschrieben worden zu sein.
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barstel Wed, 26 Sep 2012 11:56:19 -0000
Kommentar löschenAber Grundgütiger, selbst im Kontext seiner Button-Pusher-Struktur betrachtet, ist "Mr.Vincent Vega eckt an" fad und schnarchig ohne Unterlass. Ist das die neue Strategie eines Crowdpullers? Nicht einmal banale Unterhaltung bieten zu können, eine gewitzte Umsetzung oder stattliche emotionale Wegpfade, auf die der Rezipient zumindest mit Schmackes genötigt wird? Wenn ich mir schon grundblöden Schrott andrehen lasse, so möchte ich mich doch zumindest von diesem unterhalten werden. Das hat "Ziemlich beste Freunde" besser hinbekommen. Schließlich ist "Mr. Vincent Vega eckt an", genau wie er, maßlos diskriminierend und dümmlich, dabei jedoch nicht einmal vergnüglich. Epic fail, so gesehen.
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daweed Wed, 26 Sep 2012 11:40:12 -0000
Kommentar löschenkann es sein, dass ... mr. vincent vega ein roboter ist?
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Rasu Wed, 26 Sep 2012 11:33:46 -0000
Kommentar löschen"die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen"...subjektiv hin, Ranting her, das ist einfach nur unter der Gürtellinie.
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Kalkwerker Wed, 26 Sep 2012 11:30:10 -0000
Kommentar löschenDanke für diesen Kommentar, ich fing schon an, an mir zu zweifeln, da alle Welt diesen Film zu lieben scheint.
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Ichundso Wed, 26 Sep 2012 11:34:18 -0000
Antwort löschenZweifle ruhig weiter. Der Filmgeschmack des Teufels ist unergründlich.
Kalkwerker Wed, 26 Sep 2012 12:07:05 -0000
Antwort löschenEhrlich gesagt habe ich die größeren Zweifel an den Fans dieses Films, aber der Kommentar hat meine volle Zustimmung und ich finde es sollte doch jeder seine Meinung sagen dürfen ohne von der übergroßen Fangemeinde dieses Kunstwerks zerfleischt zu werden.
Die Reaktionen scheinen mir doch sehr emotional zu sein und es wäre schön wieder ein gewisses Niveau der Diskussion zu erreichen.
Sollte mich jetzt ein Shitstorm der empörten Gerechten ereilen, werde ich lieber meinem "teuflischen" Filmgeschmack frönen ;-).
"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden"
Ichundso Wed, 26 Sep 2012 12:39:16 -0000
Antwort löschenUm das mal klarzustellen: Von mir aus darf die ganze Welt Ziemlich beste Freunde hassen. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Es ist aber das Eine, einen Film nicht zu mögen und das Andere, sich selbst, weil man einen Film nicht mag, in den Olymp der Filmgeschmäcker zu erheben und alle, die anderer Meinung sind pauschal zu beleidigen, zusätzlich zu den strunzdusseligen Rassismusvorwürfen. Mir geht dieser Typ auf die Nerven, nicht weil er irgendeinen Film nicht mag. Sondern weil er einer der selbstverliebtesten und unverschämtesten Idioten ist, die mir je auf irgendwelchen Filmseiten begegnet sind.
Kalkwerker Wed, 26 Sep 2012 13:01:58 -0000
Antwort löschenAlso ich kenne den Verfasser nicht und finde es auch nicht so wichtig, aber man sollte doch versuchen sachlich zu bleiben. So ein No Like Button wäre da vielleicht hilfreich.
Ichundso Wed, 26 Sep 2012 14:39:07 -0000
Antwort löschen"man sollte doch versuchen sachlich zu bleiben".
Um mal aus dem Artikel zu zitieren: "Ich hatte mich lange um den erfolgreichsten Film des Jahres gedrückt. Weil mich die auf großen Plakaten angrinsenden Visagen, die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten." Also ich glaube, ich habe mir ein bisschen Unsachlichkeit verdient.
Kalkwerker Wed, 26 Sep 2012 15:33:20 -0000
Antwort löschenCine-Deppen ist sicher nicht sehr nett, Cine-Konsumenten biete ich mal an, aber alles andere kann ich akzeptieren. Dieser Hype um diesen eher unterdurchschnittlichen Film, kann einen aber auch schaffen. Nur auf eine vielleicht unsachliche Bemerkung noch unsachlicher zu reagieren, führt ja auch nicht sehr weit. Eigentlich verstehe ich diese ganze Aufregung in ihrer Ungestümheit nicht so richtig und verabschiede mich jetzt mal.
Ichundso Wed, 26 Sep 2012 11:24:10 -0000
Kommentar löschenIch habe gerade 5 Minuten versucht, mich mit dem neuesten Ekelgeschreibsel ernsthaft auseinanderzusetzen und dann aufgegeben. Es ist vollkommen unmöglich, gegen so einen Bullshit zu argumentieren, denn um jemandem klarzumachen, dass er Unrecht hat, muss es gemeinsame Nenner geben, Dinge, auf die sich beide einigen können, um anhand derer eine logische Verbindung herzustellen, nur bezweifle ich, dass die hier überhaupt existieren. Herrn Mr. Vincent Vega davon zu überzeugen, dass es Dinge gibt, bei denen sein in Sachen Grösse und Härte dem Himalaya nachfolgendes Ego falsch liegt, ist so, als wollte man einen Blinden davon überzeugen, dass rot etwas anderes als blau ist.
Ich frage mich nur: Gibt es denn WIRKLICH Leute, die zum Beispiel diesen zehennägelspaltenden erzdummen Absatz über angeblichen Rassismus lesen können, der nicht nur sagenhaft schlecht, sondern auch komplett recherchefrei geschrieben wurde und dann denken: "Ja, der hat recht"? Kann es so etwas geben und wenn ja, wann werden diese Leute wohl eine Sekte gründen, sobald Mr. VV ihnen erzählt, er habe im neuen David Cronenberg-Film einen unumstösslichen Beweis safür entdeckt, dass die Welt demnächst untergeht?
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atilla Sun, 30 Sep 2012 20:33:09 -0000
Antwort löschenheul doch, du konntest den Artikel nicht mal zu Ende lesen???? Warum? Aber kommentieren tust du ihn trotzdem? Mach weiter so!
Markbln Wed, 26 Sep 2012 11:20:09 -0000
Kommentar löschenGibt es denn keinen Ferienjob auf dem Bau oder sowas.
Der Text ist doch völlig überflüssig. Nur weil die Quoten der dusseligen Kolumne mit den letzten Ausgaben eingebrochen sind, muss man jetzt nicht den Publikumshit No.1 aus der Notfallecke ziehen um einen völlig redundanten Text über vermneintliches "Wohlfühlkino" zu schreiben.
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Kängufant Wed, 26 Sep 2012 12:09:58 -0000
Antwort löschenAch, Du hast Einblick in unsere "Quoten"? :)
Narrisch Wed, 26 Sep 2012 11:09:39 -0000
Kommentar löschenDie wenigsten hier sind überhaupt in der Lage sich in die Gefühlswelt von Schwerstbehinderten hineinzufühlen. Ich versuche das zu tun da ich seit längerer Zeit an einem Projekt arbeite das Querschnittslähmungen zum Thema hat, trotzdem fällt es mir undendlich schwer mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
ZIEMLICH BESTE FREUDE ist weder rassistisch noch dümmlich und der einzige Grund warum dieser Film von der sogenannten Berufskritik schlechter bewertet wird als vom zahlenden Kinozuschauer ist die Tatsache das der Film nicht schlecht ausgeht. Außerdem sollte man sich die Frage stellen wer denn diese Kritiken schreibt. Das sind zum einen selbsterklärte Kreative zwischen 20 und 30 die mit Mühe eine DSLR Kamera halten können und ihre Zappelfilmchen mit Kinomagie verwechseln, zum anderen sind es Hipster wie Vega hier, die die Provokation brauchen. Die Meinung die in Blogs und Onlinekritiken geprägt wird ist nicht zwangsäufig ein Spiegel der Wirklichkeit, häufig ein Zerrbild. Ja man kann ZIEMLICH BESTE FREUDE als Mist bezeichnen aber nicht aus den von Vega genannten Gründen. ZIEMLICH BESTE FREUDE zeigt eine glorifizierte Version eines hochprivligierten Behinderten der die Folgen seines Handicaps besser abfedern kann als Menschen die nicht über diese Mittel verfügen. Das geht an der Realität vorbei und genau das kann man als Mist bezeichnen. Hätte Vega diesen Film gemacht hätten wir es hypothetisch mit einem Pfleger zu tun der seinen Patienten aus sadistischen Beweggründen geschlagen und zum Schluss mit ihm kollektiven Selbstmord begannen hätte. Das ganz hätte man mit einem experimentellen Soundtrack des Bulgaren Ivor Ryzschtnaik unterlegt und in einen französischen Slum verlegt, am besten in ein schönes Migrationsviertel mit exorbitanter Drogenproblematik. Die vergleichsweile heile Welt von ZIEMLICH BESTE FREUNDE kann man als zynisch bezeichnen aber dieser Film tut für die Probleme von Behinderten mehr als jede giftspritzende Kritk am Feelgoodkino.
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SebastianSelig Wed, 26 Sep 2012 11:34:36 -0000
Antwort löschenAlles wären die ersten zwei Sätze dieses Reply jetzt selbst nicht die pure Selbstdarstellung, das pure Guck-Mal-wie-engagiert-ich-bin-Hipstertum. Gähn...
Narrisch Wed, 26 Sep 2012 14:45:18 -0000
Antwort löschen@ Blutonos - Besorg mir das Budget und ich dreh dir das Ding ab. Clever geplant reicht eine halbe Million. -)
David "Noodles" Aaronson Wed, 26 Sep 2012 11:05:49 -0000
Kommentar löschenOb der Film bei nur 1/20 seiner jetzigen Zuschauer nicht der große Geheimtipp unter Ultracineasten wäre? Wird Zeit in auch mal zu sehen.
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StylerDurden Wed, 26 Sep 2012 10:58:28 -0000
Kommentar löschenÄhm objektivloseste Kritik des Jahres?! Definitiv...! Hab mich extra hier angemeldet um was zu schreiben... Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen... Der ganze Text klingt wie die Worte eines frustrierten, ständig zwanghaft "independent" oder "weg vom mainstream" wirken wollenden Menschen... :) Was man allein schon an aussagen sieht wie...
"die überschäumenden Stimmen der Populärkritik und natürlich besonders die enthusiastischen Kommentare der Cine-Deppen bereits vorab in Alarmbereitschaft versetzten. Mir jegliche Lust am Film nahmen, mich irgendwann sogar so sehr nervten, dass ich beschlossen hatte, ihn gar nicht erst sehen zu wollen."
...seeeehr gut sehen kann! Was isn das fürn Unsinn? Als Filmfreund oder Cineast will man doch grade den Film sehen der Gut ankommt... Klar gibt es immer wieder Filme die nicht die breite Masse erreichen aber diese werden trotzdem nicht von den Kritikern zerrissen sondern haben gute Kritiken in den meisten fällen... Nur weil der Film eine größere Masse an guten Kritiken bekommen hat is doch der Prozentsatz der Guten Kritiken im Verhältnis zu den Zuschauern der selbe... ;)
Das dir das alles nicht gefällt liegt alleine daran das du n Problem mit dir selber hast... ;) Ein sogenannter Miesmacher, Neider oder zu Neudeutsch Hater... ;)
Ich WETTE mit dir... Wär der Film nicht so stark gehypt worden und wäre nur in ausgewählten Kinos gelaufen hättstst du den selben Film komplett anders bewertet... Und sowas is für einen Kritiker ABSOLUT unprofessionel...! Sorry... aber so siehts aus! :)
Versteh mich nicht falsch ich bin ein absoluter Freund von Independent Kino und so weiter... Und fand Ziemlich beste Freunde Gut aber es is für mich auch nicht der Film des Jahres... Aber den Film so zuzerreißen... Obwohl es wirklich Tatsache ist das 9 von 10 Leuten den Film gut finden disqualifiziert dich einfach allein Mathematisch schon als ernstzunehmenden Kritiker oder Filmkenner... ;) Klar du kannst ihn nicht mögen... Aber zu sagen er ist totaler Mist zeigt einfach das du endweder keine Ahnung hast oder der absolute "Schlechtreder"... :) Der persönliche Geschmack sollte nämlich keine Rolle spielen bei einer vernünpftigen Kritik... Es kann nicht jeder Film sein wie Pulp Fiction Mister "Vega"... ;)
Naja... In diesem Sinne... Nich so frustriert sein... Lass die Sonne in dein Herz mein Freund... ;)
Gruss
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HulktopF Wed, 26 Sep 2012 11:29:11 -0000
Antwort löschenes ist sowieso lustig dass er hier rassismus anprangert und gleichzeitig einen charakternamen von pulp fiction hat... ziemlich schräg.
StylerDurden Wed, 26 Sep 2012 12:03:25 -0000
Antwort löschenach diese rassismus geschichte is eh der letzte unsinn... ;)
StylerDurden Wed, 26 Sep 2012 12:09:23 -0000
Antwort löschenklar werden viele klischees erfüllt aber das werden sie auch in jedem eddie murphy film genauso wie in jedem von jackie chan... klar kann man das in irgendeinerform rassismus nennen... meinermeinung nach is das aber eher eine auf das publikum zugeschnittene charakterdarstellung... :) ums dem zuschauer möglichst einfach und wenig verwirrend zu servieren... ;) wenn jackie chan plötzlich zu bob marleys mukke ne tüte rauchen würde und eddie murphy karatemoves macht... wärn einige überfordert beim gucken... :D also wenn is eher die breite masse der rassist...
Muad'dib Wed, 26 Sep 2012 10:43:23 -0000
Kommentar löschenWenn ich mir angucken will wie schlimm die Welt doch ist, dann guck ich Fernsehen oder aus dem Fenster. Kino ist zu 90% Unterhaltung und wir wurden damals in der Sneak (ohne Vorkenntnisse oder Hype, wohlgemerkt) wunderbar unterhalten! Ach und nur weil ein Schwarzer sich im Film albern benimmt ist das rassistisch? Dann bin ich nachträglich beleidigt, weil in so gut wie jedem Kevin James, Jim Carrey und Adam Sandler Film der weiße Mann dasteht wir der Letzte Vollidiot!
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Filmsuechtiger Wed, 26 Sep 2012 10:55:51 -0000
Antwort löschen"Kino ist zu 90 % Unterhaltung" ist so ziemlich das Schlimmste, was ich auf MP seit langer Zeit an Kommentaren lesen musste.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 11:44:36 -0000
Antwort löschenWas the gaffer schreibt.
Zum Rassismus: Der weiße Mann hat nunmal nicht ganz so eine rassistische (Vor-)geschichte wie der Schwarze. Und hier verdummt der schwarze stereotype Protagonist zur reinsten Klischee-Marionette. In der Tat, wie Vega schreibt, der reinste "Kino-Bimbo" wie zu "besten" Zeiten in den 40ern/ 50ern.
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 12:52:51 -0000
Antwort löschenIch würde ja gerne wissen was mit den restlichen 10% ist. :D
Für mich ist Kino immer zu 100% Unterhaltung und gleichzeitig 100% Kunst, weil sich dort beides so stark durchmischt.
Deshalb ist die Aussage von Muad'dib O.K..
Zum Rassismus: Das wurde bei dem Film ja stark diskutiert und es gibt da sehr unterschiedliche Meinungen und auch gute Artikel. Der Vorwurf kam ja vor allem aus Amerika (von weissen Filmkritikern!!) , die ja einen ganz anderen kulturellen Background haben und gerade in dieser Beziehung immer ein wenig übersensibel reagieren.
Aber ich habe den Film ja noch nicht mal gesehen ;)
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 13:18:08 -0000
Antwort löschen@filmsuechtiger
Und ich lese hier täglich deutlich schlimmere Kommentare auf Moviepilot. Und diese Kommentare kommen meistens von irgendwelchen frustrierten intellektuellen Cineasten, die andere Gruppen von Filmfans, die vielleicht manchmal nur unterhalten werden wollen, als minderwertig betrachten.
Muad'dib Wed, 26 Sep 2012 13:45:17 -0000
Antwort löschen"Kotz"? Wow, das ist doch mal eine Meinungsäußerung!^^ Ich lasse mich von Filmen gern unterhalten, na und? Ich habe nie behauptet, dass die Filme keinen Tiefgang haben dürfen oder sie uns nicht erschrecken oder Angst machen dürfen. Sie dürfen uns auch gern unangenehme Wahrheiten offenbaren und uns zum nachdenken anregen, aber es ist MEINER MEINUNG nach (damit sich niemand in seiner Meinung beleidigt fühlt) ein Armutszeugnis wenn Filme das alles zwar tun oder können, aber dabei einen Großteil des Publikums langweilen. American History X, Apocalypse Now oder Gran Torino oder neuer, der tolle "winters bone" z.B. haben Tiefgang, sind künstlerisch wertvoll und zugleich unterhaltsam. Was ist also schlimm an Unterhaltung? Warum stört es euch so sehr, dass ich hauptsächlich ins Kino gehe, um unterhalten zu werden, so wie das viele andere Menschen auch tun? Ich geh schonmal in Deckung, bekannterweise darf man ja in den kommentaren hier keine eigene Meinung haben;-)
@Bob Loblaw: Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie von weißen Amerikanern immer zuerst der Vorwurf des Rassismus kommt, sobald im Film ein Schwarzer nicht einfach nur der Sidekick ist. In ziemlich beste Freunde ist der ganze Charakter wie von Vega schon beschrieben in der Tat albern und übertrieben, aber ich persönlich fand Blindside ein ganzes Stück fragwürdiger und der bekommt die Oskars ohne große Diskussion. Oder hab ich die nur nicht mitbekommen?
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 14:46:38 -0000
Antwort löschen@Muad'Dib: Armond White fand Blind Side gut... Der ist für mich immer ein Rassismus-Indikator, da ihm das Thema bei seinen Kritiken extrem wichtig ist. Ich selbst habe Blind Side noch nicht gesehen. Aber ich finde es persönlich immer unglaublich schwierig, Rassismus zu beurteilen, wenn man sich in dem jeweiligen Kulturkreis nicht auskennt.
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 14:58:45 -0000
Antwort löschen@Samurai: Ich fand übrigens neulich deine "Die Sehnsucht der Veronika Voss" Kritik viel cooler und aneckender als diese Vega Kolumne hier. Eben weil Du als "Cineast" den anderen "Cineasten" mutig auf den Schlips getreten bist.
Bei Vega's Artikel wird hingegen eine blöde Zweiklassen-Filmfan-Gesellschaft gefördert.
Und noch etwas: Was ist denn, wenn Filme wirklich zu 90% Unterhaltung sind ?!... Und manche wollen das vielleicht einfach nicht wahrhaben, weil Filme doch ihr Leben/ ihr Beruf oder ihr liebstes Hobby sind. Und dann kommen plötzlich Leute und sagen, dass es vielleicht noch wichtigere Dinge als Kino gibt.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 15:34:38 -0000
Antwort löschenDanke! :) Na ich lasse halt einfach die Polemik weg, aber davon lebt diese Kolumne ja (auch). Trotzdem hat Vega meiner Meinung nach in all seinen Kritikpunkten ZbF bezüglich Recht.
Natürlich sind Filme AUCH Unterhaltung. Das ist doch vollkommen klar. Wer was anderes behauptet, wird an 90% der Filmgeschichte keinen Spaß haben (siehe Star Wars, Indiana Jones, Walt Disney etc etc). Jedoch ist das WIE und WAS für mich ganz entscheidend, ob ein Film gut ist oder eben irrelevant.
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 17:31:27 -0000
Antwort löschen@Samurai: Siehste! Jetzt hat Du auch 90% geschrieben!! :D :D
Vincent mag Recht haben (im Prinzip hab ich ja auch solche Vermutungen zu ZbF und mir den Film deshalb noch nicht angeschaut... aber, wer weiss...)
Ich finde ja nur, dass Vincent sich beim Anecken stärkere Gegner suchen sollte... (wie Du bei deiner Fassbinder Kritik)...
Im Moment ist es doch so: Die elitären Leute haben sowieso schon die gleiche Meinung und klopfen sich gegenseitig auf die Schulter... die Unterhaltungsfraktion wird bei Vegas Kolumnen meistens sauer und reagiert trotzig und eingeschnappt. Und keiner hat was dazugelernt.
P.S.
Und wenn man auf Muad'dibs Profil schaut, sieht man ja, dass er einen gesunden Filmgeschmack hat und sicherlich auch mehr als nur Unterhaltung aus den Filmen zieht und die Dinge vielleicht gar nicht so anders sieht wie Du, Gaffer oder ich.... Bei filmsüchtiger bin ich mir nicht so sicher... der ist ja schon ein bisschen eigen ;).. hihihi...
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 19:51:08 -0000
Antwort löschenJa 90%. Aber ich rede von anspruchsvoller, technisch guter Unterhaltung, die vielleicht sogar Metaebenen besitzt. Und ZbF ist allerhöchstens auf technischer Seite zufriedenstellend. Aber ja auch kein Wunder, bei dem Budget.
Bob Loblaw Wed, 26 Sep 2012 21:37:58 -0000
Antwort löschenUnd Muad'dib sagt ja, Kino ist zu 90% Unterhaltung.... er sagt nicht "gute" Unterhaltung. Er sagt ja wie es ist, und nicht, wie es sein soll.
Gute und anspruchsvolle Unterhaltung wollen ja alle... Nur gibt es da halt unterschiedliche Ansichten...Die verschiedenen Ansichten zu ZbF haben wir ja jetzt zur Genüge gehört.
Ausserdem dachte ich, Metaebenen seien blöd... Hat Vincent nicht noch vor kurzem eine Kolumne dazu geschrieben. (Cabin in the Woods)
:)
Muad'dib Thu, 27 Sep 2012 13:51:36 -0000
Antwort löschen@ Bob Loblaw
Sehr schön, jetzt verstehe ich meine eigene Meinung deutlich besser, danke für die Erklärungen!^^ Nein, im Ernst, es ist immer problematisch die paar Textzeilen so zu formulieren, dass rüberkommt was man eigentlich meint und offensichtlich konnte man ja verstehen, was ich sagen wollte. Du triffst meinen Punkt da ziemlich gut.
Ich hab jetzt hier in 4 Jahren 1481 Filme bewertet. Da ist eine große Menge Quatsch dabei gewesen, ziemlich viel Gutes und ein paar wirklich denkwürdige Filme. Ich erwarte ganz unterschiedliche Dinge von Filmen. Was das ist, hängt von meiner Stimmung und Tagesform ab. Ziemlich beste Freunde ist ein film, der ohne viel Tiefgang die Entspannung fördert und für gute Laune sorgt und das hat der Film für mich und einige Millionen andere Menschen in Deutschland ganz gut gemacht. Zu einem denkwürdigen Film wird er dadurch nicht, denn es steckt wirklich nicht viel dahinter und der Film hat seine Schwächen, aber unter "gut" kann ich ihn in jedem Fall einordnen.
HulktopF Wed, 26 Sep 2012 10:20:03 -0000
Kommentar löschenlieber herr vega,
schreibe einfach NUR einen forumblogg, lass dort deine teils treffenden, teils nervigen manchmal pseudo argumente ab, denn hier ist das nur newsplatzverschwendung.
ich wundere mich sowieso, warum das forum hier nur mit nem klitzkleinem button unten links inner ecke auf der startseite integriert wurde anstatt ihn mit dem profil zu verbinden... okay genug off topic, schön dass du wieder etwas verrissen hast,was nicht nicht mehr istals das was er ist, ein feel good movie. dass du die zeichen der zeit nicht miteinbeziehst ist schon echt traurig, da gerade in heutiger zeit, wo die jeder gegen jeden -,die nur der stärkere setzt sich durch- atitüde vorherrscht, und politiker nurnoch lobbypolitik machen und der bürger kein mitspracherecht hat , wo soziale probleme überall vorherrschen ist so ein film wie ein schöner traum den man sich gerne gibt.
beim nächsten mal denk mal in größeren dimensionen, weil dein standpunkt ist der eines "ich höre experimentaljazz weils sonst keiner hört" typen der die welt nicht versteht und glaubt als einziger die wahrheit zu kennen.
weia, eigentlich wollt ich nicht so tief vorstoßen und mich kurzhalten.
also dann bis zum nächsten bullshit vom vega :)
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Daniel92 Wed, 26 Sep 2012 10:14:01 -0000
Kommentar löschenWie erfrischend, auch einmal so eine Meinung zu hören! Auch mir ging dieser Hype so gegen den Strich, dass auch ich überhaupt keine Lust mehr auf den Film hatte (war bei "Avatar" ähnlich). Irgendwann werde ich mir "Ziemlich beste Freunde" wohl doch noch zu Gemüte führen, nachdem oder bevor mir nach der nächsten Oscar-Verleihung wohl wieder jegliche Lust daran vergeht.
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C.Z. Wed, 26 Sep 2012 10:56:23 -0000
Antwort löschenHach ist das schön, wenn man andere für sich denken lässt und keinen Wert auf eigene Erfahrungen legt.
Daniel92 Wed, 26 Sep 2012 11:23:12 -0000
Antwort löschenMir ist wohl entgangen, dass ich gesagt habe, der Film sei schlecht. Ich sage doch nur, dass ich bezüglich des Hypes ähnlich empfunden habe und mich freue, dass es auch gegenteilige Meinungen zum allgemeinen Tenor gibt.
Catooney Wed, 26 Sep 2012 10:04:58 -0000
Kommentar löschen*das überhaupt nicht so seh und dir gründlich die meinung geig*
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Selcarnor Wed, 26 Sep 2012 10:04:22 -0000
Kommentar löschenAn mir ist damals der Hype zum Film irgendwie ziemlich vorbeigegangen (habe ihn zwar zufällig gesehehen, aber erst im Nachhienein erfahren, dass er gerade überall gelobt wird).
Erst einmal: Ich habe ihn durchaus genossen. Ist zwar so ziemlich aus meinem Gedächtnis verschwunden, bis dieser Artikel ihn wieder hochrief, aber damals war ich zufrieden mit dem was ich gesehen habe.
Das will er ja auch. Ich persöhnlich will nicht immer sehen, wie ernst und scheiße alles ist. Davon gucke ich mir auch schon so genug an und mich hat es somit nicht gestört, das ernstere Themen in TbF ausgeblendet wurden und er somit etwas seichter wurde.
Außerdem ist das hier höchstes Cineasten-Gemecker. 95% und möglicherweise noch mehr aller Menschen sehen in Film und Kino eine Ablenkung, Entspannung und Unterhaltung. Übelnehmen kann ich es ihnen nicht.
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SithlordDK Wed, 26 Sep 2012 10:04:08 -0000
Kommentar löschenUnd ich dachte schon ich wär der Einzige, der diesem Film nichts abgewinnen konnte... wurde schon oft ganz blöd angeguckt, wenn ich meine Meinung zu dem Film gesagt hab.
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 09:55:46 -0000
Kommentar löschenInteressant auch, dass hier die Kritikerwertung zur Abwechslung mal recht deutlich UNTER der Communitywertung liegt (6.9 - 8.5). Da klingeln schon alle Alarmglocken.
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barstel Wed, 26 Sep 2012 12:01:36 -0000
Antwort löschenStimmt. Wenn die eigene Meinung über einen Film viel besser ausfällt, als die Kritikermeinung, sollten definitiv alle Alarmglocken klingeln... So bewertest du also? WTF? -_-
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 12:10:09 -0000
Antwort löschenDa hast du was falsch verstanden. Es geht mir um die Tendenz bei MP, dass die "richtig" guten Filme, seien es anerkannte Klassiker, technisch/ stilistisch stilbildende Werke, anspruchsvolles, wichtiges Arthauskino etc miserable Communitydurchschnittswerte haben, die absolut nicht nachzuvollziehen sind. Ein Blick auf die Kritikerwerte rückt dieses Bild dann meist zurecht. Aber hier, bei einem recht dümmlichen Publikumsliebling, ist der Communityschnitt einfach viel, viel zu hoch. Auch wenn man mit ZbF etwas anfangen kann, sind 8.5 Punkte absurd. Die 6,9 Kritikerpunkte treffen es da schon eher.
Die Community hier besteht halt leider zu 90% aus relativ anspruchslosen Gelegenheits-Unterhaltungsfilm-Schauern, anders kann ich mir die sagenhaften Werte für z.B. Die Nächte der Cabiria (3.8), Wilde Erdbeeren (6.0), Brief Encounter (4.2) All about Eve (5.2), Fahrraddiebe (6.1), Shadow of a Doubt (5.4), Rashomon (5.4), La Strada (5.8) etc etc nicht erklären.
Kloppo09 Wed, 26 Sep 2012 12:42:38 -0000
Antwort löschenDa bin ich vollkommen bei dir.Als ich gesehen habe,dass fahraddiebe nur eine durchschnittswertung von 6 Punktenerhalten hat,bin ich fast vom Stuhl gefallen.
the gaffer Wed, 26 Sep 2012 13:29:30 -0000
Antwort löschenFahrraddiebe hat diese Wertung schon verdient. Der Rest natürlich nicht. ;)
Kloppo09 Wed, 26 Sep 2012 13:53:57 -0000
Antwort löschen@ the gaffer
Dann schau dir Fahrraddiebe mal an.mir hat er sehr gut gefallen.
Zimtmond Wed, 26 Sep 2012 09:55:26 -0000
Kommentar löschenAlso ich habe den Film ja bis jetzt auch noch nicht gesehen.
Dieses "Du MUSST den Film sehen", "Der Film ist so toll" meiner Freunde bringt mich jedenfalls auch nicht dazu den Film unbedingt sehen zu wollen. Aber anschauen würd ich ihn mir. Ich leih ihn mir von besagten Freunden, die sich diesen Film sicher schon zugelegt haben.
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Kloppo09 Wed, 26 Sep 2012 09:47:03 -0000
Kommentar löschenEr ist definitv sehr an den Massengeschmack angepasst und will niemandem wehtun,es kann aber auch nicht jeder Film so dermassen kontrovers und Gesellschaftskritisch sein wie Titanic 3D:-)
Vielleicht solltest du alles weniger engstirnig sehen und dich darüber freuen,dass ein Film soviele menschen begeistern kann!
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SebastianK Wed, 26 Sep 2012 09:36:18 -0000
Kommentar löschenDie meisten halten Kino eben für netten Zeitvertreib. Da ihr privates Leben anstrengend ist und sie auch mal abschalten wollen. Die Sorgen vergessen und der Hölle wenigstens für ein paar Minuten mal entkommen. Das Kino passt sich eben seinen Kunden an.
Wo ist das denn nicht so?
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 09:41:29 -0000
Antwort löschenDas ist aber ein trauriger Anspruch an die vielseitigste und aussagekräftigste Kunstform des 20. Jahrhunderts.
SebastianK Wed, 26 Sep 2012 09:49:53 -0000
Antwort löschenDas Kino ist wie eine überlaufene Kunstgallerie... Nicht jeder versteht die abstrakten Gemälde, weshalb die meisten daran vorbeigehen. Jetzt haben die armen Künstler Angst, das niemand mehr reingestolpert und hängen Bildchen von besten Freunden auf. Das kennt jeder, mag jeder. Vereinzelt hängen zwar noch abstrakte Gemälde, aber die mögen nur wir hier :D
Kloppo09 Wed, 26 Sep 2012 09:51:08 -0000
Antwort löschenIch finde beides hat seine Daseinsberechtigung!Ich schaue auch überwiegend anspruchsvolle Filme,bin aber Filmen wie z.Bsp. Dumm und Dümmer,Avengers oder Hobo with a shotgun nicht abgeneigt.
morn Wed, 26 Sep 2012 09:17:45 -0000
Kommentar löschenMir reicht schon der Aufhänger (die Texte lese ich schon lange nicht mehr!), um dir nahe zu legen dir was anderes zu suchen, als hier den stumpfen Provokateur zu mimen!
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FumerTue Wed, 26 Sep 2012 09:10:04 -0000
Kommentar löschenAuf moviepilot gibt es die Kommentar-Funktion, mit der man seinen Unmut über einen Film als Kommentar zu diesem Film loswerden kann. Ich sehe nicht ein, wieso das für dich nicht gelten sollte und du deinen Kommentar zum Film als Artikel veröffentlichst. Wo kämen wir denn hin, wenn ab sofort jede lange Filmkritik extra in den News wäre?
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atilla Sun, 30 Sep 2012 21:10:21 -0000
Antwort löschenDu bist zwar noch minderjährig solltest aber inzwischen trotzdem schon begriffen haben, dass der Vincent Vega das hier im Gegensatz zu uns beruflich macht.
FumerTue Sun, 30 Sep 2012 21:13:46 -0000
Antwort löschenZwischen Begreifen und nachvollziehen Können/Wollen gibt es einen Unterschied ;)
Hartigan85 Wed, 26 Sep 2012 09:09:45 -0000
Kommentar löschenDa schafft der Vega es doch tatsächlich, mir mal ein "Like" zu entlocken ;) Mich nervt dieser völlig übertriebene Hype um den Film auch...
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ezemeze Wed, 26 Sep 2012 09:06:41 -0000
Kommentar löschenAha, okay. Sicherlich ist der Film auch wenn er auf wahren Begebenheiten beruht nicht eins zu eins ein Versuch diese Story zu erzählen, dafür gibt es Dokumentarfilm. Kino ist und bleibt ja Lichtmagie. Warum "Ziemlich Beste Freunde" so dermaßen gut angekommen ist, ist weil er an uns als menschliche Wesen und nicht als rationale Roboter oder Kategorienapparatschiks appelliert. Es geht hier eindeutig um Menschlichkeit und auch die Art und Weise, wie man mit Rück- und Schicksalsschlägen, die jeden von uns, egal in welcher Härte sie uns irgendwann treffen, umgeht. Für mich ist er nicht nur ein positiver lebensbejahender Film, sondern auch ein gesellschaftlicher Indikator für die von ihm ausgestrahlte indirekte zwischenmenschliche Wärme und wahre Freundschaft, die viele Menschen in unserer übertechnologisierten entmenschlichten kalten überrationalisierten Welt vermissen.
Naja, spätestens als von "meine cinephile Verantwortung" in der obigen Polemik die Rede war, ist mir klar geworden, dass der Verriss nicht auf Augenhöhe mit den anderen Zuschauern, sondern eher von einem Thron aus stattfinden würde. Und so kann man den Film leider nicht sehen, da er demokratisierend und nivellierend ist: Der reiche Bourges ist im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch und der Racaille aus der Banlieue übernimmt Aufgaben, die er nicht machen kann. An sich die Quintessenz von Gesellschaft: zusammen kommen, zusammen arbeiten, nicht gegeneinander und zusammen besser werden, Barrieren herunterreissen und sich gegenseitig bereichern.
Und wenn man mir jetzt vorwerfen wolle, dass ich keine Ahnung von der Materie habe, Ich habe als Zivi Menschen mit der gleichen Schwere an Querschnittslähmung betreut. Ich weiß, dass der Film in vielerlei Hinsicht geschönt ist, aber das muss er auch, weil es motivierender und kein deprimimierender Film ist. Das ist die Intention. Das Leben geht weiter und es findet einen Weg. Gleichzeitig lässt uns der Film als Zuschauer auch Demut erfahren, dankbar zu sein, dass wir doch relativ gesund sind.
Film ist dazu da, einer technischen Erfindung, der Kinematographie, Menschlichkeit in Form von kunstvoll eingefangenem Licht in Synthese mit anderen Künsten einzuhauchen und zu beschreiben. Und das schafft "Ziemlich Beste Freunde" mit einer Subtilität und Eleganz, die ihres gleichen sucht. Für mich immer noch der Beste Film des Jahres!!! Peace !
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SebastianSelig Wed, 26 Sep 2012 11:22:56 -0000
Antwort löschenDie "Menschlichkeit" die dieser Film predigt ist eine, in der bitteschön alles und jeder seinen festen Platz hat. Barrieren werden hier keine Niergerissen, der Film gießt mit seiner schwarz/weiß Zeichnung von allem und jeden hier vielmehr deren Fundament nochmal mit Beton aus. Ein dummer und in seinem Rassismus auch höchst verachtenswerter Film.
ezemeze Wed, 26 Sep 2012 11:54:54 -0000
Antwort löschen@SebastianSelig: Wahnsinn, da wird mir ja eine Ehre zu Teil, dass ein Troll-Schläfer-Account wegen meines Kommentars auf einmal aus seinem 10 monatigen Cryoschlaf erwacht und versucht eine Breitseite abzufeuern. Dementsprechend vergeud ich jetzt keine Zeit mit ner richtigen Antwort und gehe lieber voll in den Wind. LOL
Zzyzx Wed, 26 Sep 2012 09:04:14 -0000
Kommentar löschenDu hörst dich an wie diese Android-Smartphone-User, die versuchen um jeden Preis das neue iPhone schlecht zu reden...
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Kwyjibo Wed, 26 Sep 2012 18:14:56 -0000
Antwort löschenAndroid, Smartphone, iPhone..., alles gleich Scheiße.
donoctavio Wed, 26 Sep 2012 08:53:44 -0000
Kommentar löschenButton-Pusher-Struktur, Crowdpleaser, Epic fail etc.
Wie soll man das denn verstehen? Und woher kennst Du meine Tante Uschi?
Denkt bitte nicht an einen rosa Elefanten!
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Gespenst006 Wed, 26 Sep 2012 08:53:22 -0000
Kommentar löschenFür mich ist Kino sehr weit davon entfernt, nur ein "netter Zeitvertreib" zu sein. Trotzdem habe ich den Film schon gemocht, auch wenn ich diese maßlose Begeisterung in Deutschland und meinem Heimatland Frankreich nicht nachvollziehen kann. Schließlich muss man dem Film zugute halten, dass er einige Tabuthemen wie Sexualität bei behinderten Menschen anspricht und viele Grenzen durch Humor überschreitet, was meiner Meinung nach lobenswert ist. Das wird nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Zuschauern gefallen haben.
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Deschi Wed, 26 Sep 2012 08:38:00 -0000
Kommentar löschenIch konnte mich auf "Ziemlich beste Freunde" zwar einlassen und mochte den Film sogar, trotzdem hab ich recht herzlich schmunzeln müssen, gerade weil Deine Sichtweise schon nachvollziehbar und auch sogar begründet ist. Die etwas lieblos erzählerisch behandelte soziale Situation des Pflegers und wie die sich weiterentwickelt, hat mich auch gestört.
Die Rassismuskarte bei "Taken" zu ziehen war jedoch etwas nachvollziehbarer als hier, weil sich beide Charaktere schon, trotz des sozialen Unterschiedes, in gewisser Weise auf Augenhöhe begegnen, bzw. sich ein Gleichgewicht beider Persönlichkeiten einstellt aus meiner Sicht.
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 08:35:59 -0000
Kommentar löschenEin erschreckend perfekter und treffender Text. So ist es und nicht anders.
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foxdevilswild Wed, 26 Sep 2012 08:15:46 -0000
Kommentar löschenVorsicht, Hobby-Psychologin ! : Du möchtest den Film schön durch den Dreck ziehen. Warum, was empört dich so an dem Streifen ? Bloß nicht Mainstream-Meinungen teilen ? Dein Artikel erfüllt keineswegs die Qualität "Außenseiter-Spitzenreiter", sondern bettelt vielmehr um Aufmerksamkeit für deine Rubrik. Du versteifst dich aufs Anecken und schleuderst dem Leser Sachen wie "Es ist der bekloppteste, ärgerlichste und saudümmste Film des Kinojahres." um die Ohren - das ist nicht gerade ein Musterbeispiel für formschöne Argumentation, allerdings ein Beleg für die fehlende Treffsicherheit deiner Wortwahl. Und lass all die Omas & Tanten raus ! Darunter sind natürlich nicht immer Profi-Cineasten, die jede Sequenz in die Waagschale legen. Dass Ziemlich beste Freunde ziemlich gut ankam, spricht doch eher für ein abgerundetes Filmprojekt, das viele dieses Jahr zu beeindrucken wusste. Mr. Vincent Vega macht mich echt foxdevilswild !
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Mike Myers Wed, 26 Sep 2012 08:47:37 -0000
Antwort löschenEr kann sich eigentlich selbst nicht leiden und wir müssen es büßen :-)
SebastianSelig Wed, 26 Sep 2012 09:41:28 -0000
Antwort löschen"Abgerundet" trifft es ganz gut. Zäpfchen-Kino für Omas und Tanten die ganz unbekloppt mal wieder über den lustig, lebensfrohen Neger lachen wollen und sich einfach nur wünschen, alles möge doch immer so einfach sein. Kotz.
foxdevilswild Wed, 26 Sep 2012 13:54:46 -0000
Antwort löschenWenn du auf einen Film kotzt, wirst du mehr als einen finden, der das selbe tut, aber auch mehr als einen, der deine Kotze wieder wegwischt. - Altes Foxdevilswild'sches Sprichwort
Metalcanine Wed, 26 Sep 2012 08:12:31 -0000
Kommentar löschenSry wenn ich das sag, aber dieser Artikel zeigt mir mal wieder, warum ich "Mr. Vincent Vega eckt an" nie lese. Diesmal dachte ich mir "Hm, mal sehen vl hat er ja wirklich "richtige" Kritikpunkte gefunden, aber nein... warte! Es ist wie üblich totaler Stuss und es wirkt ein wenig, als wäre random ein Zettel aus dem Hut gezogen worden, auf dem eben dieser Filmname gestanden hat und nun muss man ihn krampfhaft runtermachen. Naja jedem sein Hobby, aber für mich wars definitiv das letzte Mal Herr Vega.
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Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 08:33:06 -0000
Antwort löschenDann hast du offensichtlich seinen Text nicht verstanden.
Catooney Wed, 26 Sep 2012 10:14:02 -0000
Antwort löschenSolche Leute sind mir die Richtigen: "Dann hast du den Text nicht verstanden", oder: "Ach ihr habt doch alle den Film nicht verstanden" - doch haben wir. Wir mögen ihn nur nicht.
Metalcanine hat nur die Meinung gesagt, das ist kein Grund ihr/ihm (sry das Geschlecht ist mir grad unklar) jegliches Verständnis abzusprechen. Und überhaupt, was gibts an diesem Text nicht zu verstehen?
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 10:24:01 -0000
Antwort löschenNein, sie hat den Text OFFENSICHTLICH nicht verstanden. Sie schreibt, sie habe keine Kritikpunkte gefunden. Das ist OFFENSICHTLICH Quatsch, denn Vega zählt schätzungsweise 20 Kritikpunkte auf. Klar für jeden ersichtlich. Also: Text nicht verstanden.
barstel Wed, 26 Sep 2012 11:32:41 -0000
Antwort löschenDa steht: "richtige" Kritikpunkte. Also wurden sehr wohl welche gefunden, aber für nichtig befunden. Auch das ist OFFENSICHTLICH.
Le Samourai Wed, 26 Sep 2012 11:35:49 -0000
Antwort löschenUnd nochmal: Wer Vegas Kritikpunkte für "nichtig" befindet, hat nicht das Geringste begriffen. Viel mehr, bzw. viel mehr RELEVANTE Dinge KANN man doch gar nicht kritisieren. Da WILL jemand den Text nicht verstehen, oder aber sich nicht eingestehen, einen schrecklichen Film zu mögen.
Metalcanine Wed, 26 Sep 2012 11:39:34 -0000
Antwort löschenOk Samourai, dann lass es mich anders formulieren, ich habe keine Kritikpunkte gefunden, die nicht krampfhaft herbeigesehnt wurden. Allein die Aussagen, den Film nicht sehen zu wollen, weil er gut angekommen ist, ist für mich die Null-Sinn Aussage schlechthin. Ich hab dem Film auch keine 10 Punkte gegeben, aber ihn so zu zerreißen grenzt für mich persönlich einfach an Willkür und langeweile. Vor Allem wenn ich mir die Bewertungen von Vega so anseh. Hauptsache immer gegen den Strom, aber hey, wenigstens hat er Titanic 10 Punkte gegeben, das ist ja so überhaupt nicht Mainstream ;)
atilla Sun, 30 Sep 2012 21:04:47 -0000
Antwort löschen1. Glaube ich nicht, dass du den Text überhaupt durchgelesen hattest beim verfassen deines Kommentars
2.Was hat bitteschön Titanic mit dem Film zu tun?
tobi.uhl Wed, 26 Sep 2012 08:04:03 -0000
Kommentar löschenGanz so grottig ist der Film nicht, aber der Hype der darum gemacht wird ist absolut lächerlich und nicht nachzuvollziehen.
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Azazil Wed, 26 Sep 2012 07:55:34 -0000
Kommentar löschenWäre ich gerade nicht so faul, würde ich ein längeres Kommentar schreiben. Stellt euch an dieser Stelle einfach eine Mischung aus den Kommentaren von Jasmin2113, nikl 1987 und Tina Scheidt vor.
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moritz1 Wed, 26 Sep 2012 07:19:35 -0000
Kommentar löschenDu tust mir schon ein bisschen Leid.
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Joeyjoejoe17 Wed, 26 Sep 2012 07:19:13 -0000
Kommentar löschenbaba_n Wed, 26 Sep 2012 07:18:15 -0000
Kommentar löschenZiemlich lange Artikel, Ziemlich großer Mist, Mr. Vincent
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Kubrick_obscura Wed, 26 Sep 2012 07:12:16 -0000
Kommentar löschenDas war so toll. Kann ich meine Erinnerung wieder löschen und es gleich noch mal lesen. :)
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nikl 1987 Wed, 26 Sep 2012 07:08:13 -0000
Kommentar löschenWaaaaas? Habe mir den Film gestern erst auf Blu Ray geholt. Sicherlich ist der Film fürs breite Publikum glattgebügelt und zurechtgebogen, und auch ich steh solchen Filmen eigentlich mehr als kritisch gegenüber, aber ZbF ist einer der wenigen Filme, die ich richtig lustig fand (obgleich einige ernste Themen, die auch oben im Text angesprochen wurden, enthalten sind). Wenn ein Film auf einer wahren Geschichte BERUHT, heißt dies auch nur, dass er Elemente aus dieser Geschichte entnimmt, und um diese eine eigene Interpretation bzw. Story webt (genauso wie z.B. Texas Chainsaw Massacre: da hat es nämlich auch keinen kettensägenschwingenden Irren gegeben, sondern der Film bezieht sich lose auf Ed Gain und seinem bekannten Faible für menschliche Haut). Stichwort Rassismus: Sollen jetzt in jedem Film, in dem ein aus ärmlichen Verhältnissen kommender Mensch bei der Hand genommen wird und eine Wandlung welcher Form auch immer durchmacht, nicht mehr von farbigen Menschen gespielt werden dürfen? Nur, damit man eventuellen Rassismusvorwürfen entgeht? Das wäre ja schon fast wieder rassistisch. Und ich denke, über solch engstirniges Denken sind wir doch wirklich heraus.
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atilla Sun, 30 Sep 2012 20:37:27 -0000
Antwort löschenZum Stichwort Rassismus, falls du in den letzten 10 Jahren (genauer seit 11.sept 2001) etwas von deinem Umfeld mitbekommen hast, würdest du auch merken, warum es rassistisch ist, dass ein muslimischer Araber durch einen christlichen Schwarzen ausgewechselt ist. Stichwort zum nach googlen: Islamophobie.
Tina Scheidt Wed, 26 Sep 2012 07:07:54 -0000
Kommentar löschenIch finde, Kritik sollte sachlich bleiben und nicht die Kinogänger in ihrer Gesamtheit anprangern und mit Oma Trude und Tante Gertrude gleichzustellen und auch noch den gesunden Menschenverstand abzusprechen.
Dass der Autor den Film nicht mag kann ich akzeptieren, aber bitte dann aus sener SUBJEKTIVEN Sicht heraus und nicht so einen Rundumschlag. Nur weil der Film einen nachweilichen Erfolg vorzuweisen hat, muss er nicht grundweg dermaßen verrissen werden. Auch wenn diese Kritik gut geschrieben ist.
Dennoch, ich fühle mich hier mit vielen anderen zusammen abgewatscht und in meinem Urteil und meinem Geschmack angegriffen, wie ich als dämlicher Zuschauer mit meinem Eintrittsgeld so einen Mist vergolde.
Bei allem Verständnis, eine sachlichere Kritik wäre mir hier sehr viel lieber gewesen.
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Tina Scheidt Wed, 26 Sep 2012 07:23:10 -0000
Antwort löschenVerärgerung zum Ausdruck bringen hat nichts mit Polemik zu tun. Und dass diese Kritik unsachlich (wenn auch sehr gut begründet, ändert aber nichts an der Tatsache) vom Tenor her ist, kann auch gesagt werden.
Joeyjoejoe17 Wed, 26 Sep 2012 07:32:42 -0000
Antwort löschenAber es ist keine Kritik, sondern eine Meinung. Den Unterschied sollte man schon erkennen.
Tina Scheidt Wed, 26 Sep 2012 07:45:42 -0000
Antwort löschenNatürlich ist die Kritik eine eigene Meinung, gar keine Frage. Mir geht es aber darum, dass die Kritik allen anderen die eigene Meinung abspricht und schlecht macht, als wäre mann zu blöd, naiv oder was auch immer, as nicht ebenfalls zu erkennen. Und wird dann mit Oma Gertrude gleichgesetzt. Das finde ich schon ziemlich herablassend.
Julio Sacchi Wed, 26 Sep 2012 08:51:43 -0000
Antwort löschenWenn sie gut begründet ist, ist sie auch sachlich, und wenn man den Bimbo genauso kulleräugig sehen will wie Oma Gertrude, sollte man auch dazu stehen.
Tina Scheidt Wed, 26 Sep 2012 09:21:51 -0000
Antwort löschenDu sagst es, WENN sie gut begründet ist. Aber nicht, wenn man seine Enttäuschung über den Film an den anderen auslässt, die den Film gut finden. Und da muss man dann nicht Bimbosprüche raushauen und damit erneut beleidgen. Geschmack ist subjektiv. Und nur weil dein Geschmack ein anderer ist, musst du nicht beleidigen.
Julio Sacchi Wed, 26 Sep 2012 10:09:47 -0000
Antwort löschenDu schreibst oben selbst, daß sie "sehr gut begründet" ist?
Geschmack ist subjektiv, Kritik auch, Filmkritik erst recht. Wer was anderes will, ist ein Idiot. Aber ZIEMLICH BESTE FREUNDE ist objektiv zwiespältig.
Tina Scheidt Wed, 26 Sep 2012 12:52:00 -0000
Antwort löschenDie Kritik ist gut geschrieben, aber vom Inhalt her (egal mit was für ausgefeilten Wörten er geschrieben wurde) trifft das leider nicht zu. Da wird ein ziemlicher Rundumschlag ausgeteilt. Und wie man an der Vielzahl von Antworten sehen kann, bin ich nicht die Einzige, die das so aufgefasst hat. Darum geht es mir. Das alle, die den Film toll oder gut finden, sinnbildlich geohrfeigt worden sind, ihnen eine Meinung um die Ohren gehauen worden ist und sie damit auch allesamt über einen Kamm geschoren worden sind. DAS geht mir gegen den Strich!
christian-bauer Wed, 26 Sep 2012 07:02:47 -0000
Kommentar löschenBla Bla Bla
Ich mag den Film :P
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Weiterführendes zum Artikel ?
Ziemlich beste Freunde
von Olivier Nakache und Eric Toledano, mit François Cluzet und Omar Sy
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Als Mr. Vincent Vega polemisiert sich Rajko Burchardt seit Jahren durch die virtuelle Filmlandschaft, immer auf der Suche nach dem kleinstmöglichen Konsens. Denn “interessant ist lediglich Übertreibung und das Pathos – alles andere ist langweilig, leider.” (Christian Kracht). Wenn er nicht gerade auf Moviepilot aneckt, bloggt Rajko für die





Erstmals will ich sagen, dass ich Ihren Mut respektiere, vielleicht als einziger überhaupt etwas negatives zu diesem Film zu sagen. Das erfordert sehr viel Courage. Nur: jeden Film niederzumachen ist auch keine Kunst, und kann sogar sehr nerven, wenn ich so machn ein Kommentar hier sehe... Dennoch, ich bewundere Ihren Mut und Ihre Fähigkeit, sich so... ja, schon fast elegant, so negativ auszudrücken.
ABER!
ABER!
Ich persönlich finde, dieser Film hat das nicht verdient. Francios Cluzet ist wirklich ein sehr begabter Schauspieler, und der Film SOLL ja eine Komödie sein, da erwartet man doch keinen hintergründigen Arthaus Film der nur ca. 5% der Bevölkerung anspricht, weil man einen gewissen Bildungsgrad und übermenschliche Intelligenz braucht, um ihn nur zur Hälfte zu verstehen.
Ich sehe ja, aus welcher Richtung Sie mit Ihren Gedanken kommen, und für den ersten Teil des Textes stimme ich Ihnen sogar teilweise zu, aber das "Bashing" am Ende- maßlos rassistisch und dümmlich (sie haben einen dunkelhäutigen Schauspieler engagiert, nicht etwas weil sie rassistisch sind, sondern weil sie UNBEDINGT Omar Sy im Film haben wollten. Klar, das wirkt ein bisschen komisch, aber das ist nicht gleich rassistisch. Heute ist auch wirklich alles "beleidigend", dabei empfinden selbst die "Betroffenen" das nicht so)- ich weiß ja nicht, ob der Film das verdient hat.
Ziemlich Beste Freunde zeigt doch auch richtig ernste Seiten, auch wenn diese schnell weggelächelt werden. Es muss nicht immer in tiefster Depression alles Zuschauer enden. Einfach ein schöner Film.
Und überhaupt: Es müssen der echte Phillipe und der echte Dris zugestimmt haben, und wenn sie damit einverstanden waren, wie der Film am Ende geworden ist, dann kann es nicht so schrecklich sein, wie Sie es hier darstellen (nicht wie bei "The Karen Carpenter Story" Richard behauptet, es sei ein riesen Fehler gewesen, zuzustimmen. Das ist wirklich traurig)
Mir hat der Film sehr gefallen: Er ist unterhaltsam, süß und schön gespielt. So wenig wie jeder IMMER Goethe, Schiller, Austen und derengleichen lesen muss, so muss nicht jeder Film unbedingt das spektakulärste Arthaus Wunder des Jahrhunderts sein. Manchmal gibt es auch einfach Popcorn Filme.
Und für mich ist Kino weit mehr als nur ein netter Zeitvertreib, nur so.
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stas.miller.5 Sat, 17 Nov 2012 22:27:30 -0000
Antwort löschenBei diesem Film konnte ich auch lachen. Allerdings kann ich mit der Kritik größtenteils übereinstimmen. Der Film soll zwar eine lockere Komödie sein, greift aber auf ziemlich ernste Themen zurück, die letztendlich nahezu unbehandelt bleiben. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich bezweifle, dass jemand nach diesem Film über die angesprochenen Probleme nachgedacht hat.
Meiner Meinung nach macht sich dieser Film (wenn auch aus Versehen) über Rassismus und Armut lustig. Denn anstatt, mit harter Satire darauf aufmerksam zu machen, dienen diese Missstände der seichten Unterhaltung. Die Klischees, die vorherrschen werden nicht aufgebrochen, sondern bestenfalls leicht angekratzt. Etwas anderes war mit diesem Film auch nicht geplant und genau das ist schade. Denn das Potenzial war da.