Ziemlich beste Freunde

Intouchables (2011), FR Laufzeit 112 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 05.01.2012


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7.0
Kritiker
54 Bewertungen
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8.4
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36110 Bewertungen
667 Kommentare
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von Olivier Nakache und Eric Toledano, mit François Cluzet und Omar Sy

In dem französischen Überraschungserfolg Ziemlich beste Freunde engagiert ein gelähmter Aristokrat einen unkonventionellen Pfleger aus einem Problemviertel.

Handlung von Ziemlich beste Freunde
Philippe (François Cluzet) ist zwar reich und intelligent, aber er benötigt im Alltag Hilfe, da er vom Hals abwärts gelähmt ist. Als er einen neuen Pfleger engagiert, entscheidet er sich zum Entsetzen seiner Freunde und Vertrauten für den jungen schwarzen Driss (Omar Sy), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Der direkte und fröhliche Charakter von Driss beeindruckt Philippe, der besonders unter dem allgegenwärtigen Mitleid seiner Umgebung leidet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, die alle ethnischen und sozialen Grenzen überschreitet.

Hintergrund & Infos zu Ziemlich beste Freunde
Ziemlich beste Freunde (OT: Intouchables) war – auch zur Überaschung der Produzenten – ein unglaublicher Überaschungserfolg. Binnen kurzer Zeit sahen über 10 Millionen Franzosen die Geschichte um die klassenübergreifende Freundschaft. Offensichtlich spricht Ziemlich beste Freunde ein Thema an, das den Franzosen aus der Seele spricht, denn auch die französischen Medien und Politiker griffen das Thema der sozialen Ungleicheit auf und brachten es infolge von Ziemlich beste Freunde zurück in die öffentliche Diskussion. Gerade in Frankreich ist die Trennung zwischen den sozialen Klassen extrem mit der ethnischen Zugehörigkeit verbunden, was gerade in den sozial schwachen französischen Vorstädten immer wieder für Aufstände sorgt.

Doch auch in Deutschland gelang Ziemlich beste Freunde der durchschlagende Erfolg: Nach zahlreichen Wochen, die sich Ziemlich beste Freunde an der Spitze der Kinocharts halten konnte, gelang ihm auch auf unserer Seite des Rheins der Sprung über die 8-Millionen-Besucher-Marke. Auch in der restlichen Europäischen Union wurde der Film in diesem Jahr häufiger gesehen, als der zweitplazierte Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2. (ST)

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Kommentare (642) — Film: Ziemlich beste Freunde


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Davdav

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie soll ich sagen...
Meine Erwartungen waren einfach zu hoch.

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QaXx

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Bewertung4.5Uninteressant

Für mich einer der überbewertetsten Filme überhaupt!

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CyberScorpion21

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Bewertung10.0Herausragend

Der film ist super! Aber wenn man einsam ist gibt er auch ein sehr zu denken wie traurig es eigentlich ist einsam zu sein .... vorallem an schluss...

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marius.martinez.5

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Bewertung10.0Herausragend

Perfekte Mischung aus ernsten Momenten und jede menge Humor. Beide Schauspieler spielen sehr gut.

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gassifan2410

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film der 2012 einschlug wie eine Bombe. AUS FRANKREICH!
Konnte man nicht mit rechnen. Ich war sogar 2 mal im Kino und fand es beim zweiten mal genauso witzig und berührend.
Die beiden Hauptdarsteller harmonieren perfekt und auch die Nebenfiguren sind mehr als blosse Stichwortgeber.
Das unbestrittene Highlight des Films ist aber auf jeden Fall Omar Sy.
Leider hat man nach diesem Film nicht mehr viel von ihm gehört (sein Auftritt im neuen X-Men Film ist relativ unbeachtet geblieben). ich hoffe er kommt in einer neuen Komödie wieder zurück. Würd ich sofort schauen. Zweimal!

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Eixenxxl

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe ehrlich gesagt einen extrem schnulzigen Film erwartet und wurde sehr positiv überrascht, das dem eigentlich gar nicht so ist :D
Vollgepackt mit "vollpigmentiertem" Humor und tollen Situationen an denen man grinsen aber auch einfach nur mal nett lächeln musste :D
Ein Film über zwei derart verschiedene Menschen, die sich nach gewisser Zeit an dem Lebensstil des Anderen gewöhnen/erfreuen und daraus sogar eine Freundschaft werden lassen.
Tja also ich wurde positiv überrascht, gerade weil ich den Film ziemlich lange vor mir hergeschoben habe ;-)

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TheEighthHorcrux

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Bewertung9.5Herausragend

Ich muss sagen, dass der Hype um den Film dutchaus nachvollziehbar ist.
Berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die Frage, wie man sein Leben trotz großer Hindernisse genießen kann.
Ein Film mit Herz und Humor umd einem Schuss Wehmut, ohne lahme Gags, und das alles unterstrichen durch die guten Schauspieler und die schöne Musik.

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number10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Film!
Die Schauspieler sind echt super und wirken sehr überzeugend. Die Herangehensweiße an diesen Film finde ich sehr beeindruckend und macht den Film für mich aus. Für die Krone der tollen Stimmung sorgt dann der wunderschöne Soundtrack. Vielleicht kein perfekter Film, aber absolut menschlich, sympathischer und sehenswerter Film.

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jasonbourne94

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine Liebeserklärung an das Leben! Die beste Komödie der letzten Jahre! So viel Leichtigkeit und Lebensfreude in einem Film - danke dafür!

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howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Herzerwährmend.
Witzig.
Aber nur einmal anschaubar.
Nach einem mal wird es unlustig.

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Drax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich kann ich mit Komödien die so einen Hype auslösen eher wenig anfangen, doch "Ziemlich beste Freunde" hat mich einfach nur begeistert.
Sicher ist der Film recht massenkompatibel, doch das bedeutet ja nicht das es zwingend schlecht sein muss.
"Ziemlich beste Freunde" ist einfach eine äußerst frische und unterhaltsame Komödie die dazu noch zwei gesellschaftlich schwierige Themen angeht.
Auch wenn der Film dabei kaum einen Gag auslässt so wirkt er doch nie flach oder albern was unter anderem an den zwei großartigen Hauptdarstellern François Cluzet und Omar Sy liegt, die dazu auch einfach hervorragend miteinander harmonieren.
Abgerundet wird diese gelungene Gute-Laune-Komödie schließlich von dem grandiosen Soundtrack von Ludovico Einaudi.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.0Herausragend

Einer dieser Filme, die jeder mal gesehen haben sollte.
Ein Film der mit zwei unglaublich sympatischen Charakteren den Zuschauer in seinen Bann zieht.
Die 8.4 Bewertung hier bei moviepilot ist mal richtig krass. Aber auch völlig zurecht.
Schauspielerisch einfach nur spitze. Man weiß gar nicht wer der beiden besser spielt.
Der Soundtrack ist auch sehr zu erwähnen. Eine wunderschöne Melodie, die leider etwas zu kurz vorkommt.
Ein Film der im Gedächtnis bleibt.
Besonders das Ende hat es mir angetan. Sehr sehr sehr emotional.
Es gibt wohl keine besser Tragik-Komödie als diese hier.

Ganz ganz ganz großes Kino aus Frankreich.

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abendrot

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Bewertung6.5Ganz gut

Solides Filmchen über eine ungleiche Freundschaft. Der eine kultiviert und diskret, der andere aus schwierigen Verhältnissen und stets genau das frei Schnauze sagend und tuend, was gesagt und getan werden muss (und wo der Zuschauer angetan nickt, dass es endlich mal einer sagt/tut). Letzteres ist denke ich auch Teil des Erfolgs des Films. Das Aufeinanderprallen der beiden unterschiedlichen Lebensmentalitäten macht zudem Spaß und sorgt für gute Unterhaltung. Zu Tränen rührend oder sehr tiefgründig fand ich die Geschichte nicht. Ungleiche Freundschaften waren schon häufig Motiv diverser Filme und dieser zeigt mitnichten etwas Neues.

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MemoriAria11

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Bewertung6.0Ganz gut

Nette Geschichte, aber irgendwie nicht so spannend, witzig und charmant wie ich gehofft habe.

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okami6

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Bewertung9.0Herausragend

Hier werden Klischees bedient, ganz klar. Dennoch erfüllt der Film eine der wichtigsten Eigenschaften....er unterhält. Der Ruf nach mehr Gesellschaftskritik etc. will gar nicht thematisiert werden und es interressiert mich hier ehrlich gesagt auch nicht. 'Ziemlich beste Freunde' möchte eine charmante Komödie mit gut aufgelegten Darstellern sein, und für mich ist er das auch.

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lok

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste Franzosen Film seit langem. Rührende Geschichte, tolle Darsteller und so cool für eine Tragikkomödie. Atemberaubend!

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BlondeBitch

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Ein langweiliger Film.

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8martin

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Bewertung7.5Sehenswert

Der französische Originaltitel ist eher sinnfrei und erinnert an einen blutigen Gangsterfilm von Brian de Palma. Der deutsche weist hingegen auf die unmögliche Diskrepanz hin, die die beiden Hauptfiguren verbindet. Sie sind trotz der körperlichen, sozialen und finanziellen Unterschiede recht gute (d.h. ‘ziemlich beste‘) Freunde geworden: der vom Hals abwärts gelähmte Adlige Philippe (Francois Cluzet) und sein rollstuhlschiebender Bedienstete Dris (Omar Sy), der seinen Dienstherrn in jeder Hinsicht locker macht. Selten ist ein an sich erstes Thema mit so viel Witz und Charme dargestellt worden. Selbst kleine Nebensächlichkeiten passen ins Bild und allgemeine Redewendungen weisen mit gekonntem Witz auf die spezielle Situation der beiden hin.
Aber es geht nicht nur aufmunternd lustig zu mit den beiden. Auch der familiäre Hintergrund von Dris wird erwähnt und eine unmögliche Beziehung zur hübschen rothaarigen Magalie (Audrey Fleurot) angedeutet. Das geht nett in die Hose. Die lockere Art von Dris, der respektlos und cool aber freundlich mit seiner Umgebung umgeht, ist die halbe Miete des Films. Dazu die passenden Pointen und die entwaffnenden Repliken in den Dialogen und die traumhaft schöne Musik von Ludoviko Einaudi. Wie bei Philippe steigt auch die gute Laune beim Zuschauern, der sich dem unaufdringlichen Charisma von Dris nicht entziehen kann. Und man vergisst das Drama des gelähmten Rollstuhlfahrers, weil man mit den Akteuren lachen kann. So gut, dass es ein Klassiker werden kann.

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Ailton32

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Bewertung6.0Ganz gut

Finde nicht,dass der Film seinem Hype gerecht wird. Ein paar lustige Szenen,aber das war es auch und groß zum nachdenken über den Umgang mit schwer kranken Menschen hat mich der Film auch nicht gebracht...

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sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Selbst die reale Hintergrundgeschichte über den extrem wohlhabenden Phillippe Pozzo di Borgo und seinen langjährigen, anfangs unfreiwilligen Pfleger Abdel Yasmin Sellou ist eigentlich ein Garant für eine schmalzig-kitschige Komödie. Umso erstaunlicher, das es den beiden Regisseuren Nakache und Toledano gelungen ist, einen derart einfühlsamen, emotionalen, aber niemals kitschigen Film daraus zu machen.

Ein Film, der mit einfachsten Mitteln eigentlich nicht das tut, was man von ihm erwartet. Er zeigt nämlich nicht nur die zwei Extreme der Wohlstandsgesellschaft und die Lebenssitution behinderter Menschen. Er zeigt uns letztendlich, das es keine Barrieren gibt, keine Angst, keine Mauern, keinen Hass, keine Abgründe, keinen Stacheldraht zwischen den Menschen dieser Welt. Das alles existiert nur in unseren Köpfen und kann jederzeit von uns selbst beseitigt werden. Durch ein Lächeln, durch eine Berührung, durch Liebe zum Leben, sich selbst und allen anderen lebendigen Dingen auf dieser Welt.

Francois Cluzet und Omar Sy ragen aus einem wirklich toll agierenden Cast noch weit heraus. Besonders Cluzet habe ich noch nie so stark gesehen wie in dieser depressiv-melancholisch-heiteren Rolle. Bei dem genialen Schauspiel der beiden vergaß ich zwischendurch sogar, das ich einen Film sah. Wieder einmal sind es unsere französischen Nachbarn, die nicht nur uns zeigen, das man wundervolles Kino auch oder gerade in Europa zustande bringen kann, wenn man Träume hat und sie lebt.

Der Soundtrack eines Filmes geht meistens leider an mir vorbei, ich konzentriere mich nicht darauf. Hier ist das völlig anders, denn die musikalische Unterlegung des Films durch den italienischen Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi ist magisch. Er, der als Meister der Entschleunigung gilt, trägt mit seinen ätherisch anmutenden Stücken den Film zu einem Großteil mit. Seine Musik ist auch ohne die Bilder von einer unglaublich berührenden Emotionalität.

Ein traurig-schönes Stück Weltklassekino, bei dem hoffentlich nicht nur ich meine Emotionen weitestgehend meinem Unterbewußtsein überlassen musste.

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brucelee76

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Was du auch :) ... ja wo sind nur all die Zicos, Socrates, Juniors, Carecas, Romarios, und und und hin?! Was gestern ablief ist kaum mit Worten zu beschreiben. Beim DFB wurde die Saat 2006 gesetzt, jetzt kann die Ernte abgeholt werden ...


sachsenkrieger

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Ich weiß nicht. Anscheinend wird alles gleichgeschaltet, wie überall in der Welt. Jetzt spielen alle gleich. Ballkontrolle, Ballbesitz, Ballaballa. Dann bekommt man so ein Geschiebe, wie es fast bei der ganzen WM zu sehen war. Wo sind die Stars, die Charaktere, die Spinner, die Individualisten, die Ballkünstler. Heute sind es nur noch Buchhalter des Balles ........ nun ja, das Gezetere eines Dinosauriers ;-)



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