Zu Listen hinzufügen

Ziemlich beste Freunde

Intouchables (2011), FR Laufzeit 112 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 05.01.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.0
Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.4
Community
33187 Bewertungen
643 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Olivier Nakache und Eric Toledano, mit François Cluzet und Omar Sy

In dem französischen Überraschungserfolg Ziemlich Beste Freunde erfährt ein gelähmter Aristokrat eine ungeahnte Freundschaft von seinem schwarzen Pfleger aus dem Problemviertel.

Philippe (François Cluzet) ist zwar reich und intelligent, aber er benötigt im Alltag auch Hilfe, da er vom Hals abwärts gelähmt ist. Als er sich einen neuen Pfleger engagiert entscheidet er sich zum Entsetzen seiner Freunde für den jungen schwarzen Driss (Omar Sy), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Der direkte und fröhliche Charakter von Driss beeindruckt Philippe, der besonders unter dem allgegenwärtigen Mitleid seiner Umgebung leidet. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Männerfreundschaft, die alle ethnischen und sozialen Grenzen überschreitet.

Hintergrund & Infos zu Ziemlich beste Freunde
Ziemlich beste Freunde (OT: Intouchables) war – auch zur Überaschung der Produzenten – ein unglaublicher Überaschungserfolg. Binnen kurzer Zeit sahen über 10 Millionen Franzosen die Geschichte um die klassenübergreifende Freundschaft. Offensichtlich spricht Ziemlich beste Freunde ein Thema an, das den Franzosen aus der Seele spricht, denn auch die französischen Medien und Politiker griffen das Thema der sozialen Ungleicheit auf und brachten es infolge von Ziemlich beste Freunde zurück in die öffentliche Diskussion. Gerade in Frankreich ist die Trennung zwischen den sozialen Klassen extrem mit der ethnischen Zugehörigkeit verbunden, was gerade in den sozial schwachen französischen Vorstädten immer wieder für Aufstände sorgt.

Doch auch in Deutschland gelang Ziemlich beste Freunde der durchschlagende Erfolg: Nach zahlreichen Wochen, die sich Ziemlich Beste Freunde an der Spitze der Kinocharts halten konnte, gelang ihm auch auf unserer Seite des Rheins der Sprung über die 8 Millionen Besucher-Marke. Auch in der restlichen Europäischen Union wurde der Film in diesem Jahr mehr gesehen, als der zweitplazierte Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2. (ST)

  • 37795279001_1802630145001_ziemlich-beste-freunde-bc-s
  • 37795279001_1542738289001_th-1542633176001
  • Ziemlich beste Freunde
  • Ziemlich beste Freunde
  • Ziemlich beste Freunde

Mehr Bilder (15) und Videos (14) zu Ziemlich beste Freunde


Cast & Crew


Kritiken (34) — Film: Ziemlich beste Freunde

kobbi88: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
5.0Geht so

Ich beginne mit einem Bild. Stellt euch vor, ihr wollt euch duschen. Dafür stellt ihr euch unter die Dusche, dreht das Wasser auf, seht es langsam, wie in Zeitlupe auf euch herabprasseln und – nichts. Ihr spürt kein Wasser. Nichts ist nass. Ihr seht das Wasser, aber ihr könnt es nicht fühlen. Es perlt einfach an eurem Körper ab. Und ähnlich ging es mir mit diesem Film.

Ja, klar, die beiden Hauptdarsteller Omar Sy und Francois Cluzet spielen gut, keine Frage. Aber sympathisch ist über weite Strecken des Films nur die Figur Philippe. Driss hingegen kann ich bestimmt ne komplette Stunde überhaupt nicht ab. Und als er dann langsam anfängt, sympathischer zu werden, da kann ich ihn schon so wenig leiden, dass es mir schwer fällt. Die zahlreichen Klischees, die hier verwendet werden, machen es auch nicht gerade leichter. Was hingegen gut gemacht wurde, das war die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren. Die Freundschaft, die gegenseitige Zuneigung. Die ist gut, die ist toll umgesetzt worden. Und auch originelle Ansätze sind zu finden.

Ein bisschen Sozialkritik ist auch dabei, aber nur ganz ganz wenig. Der Dramenteil dieser Tragikomödie (welcher Tiefflieger hat denn das hässliche Wort „Dramödie“ erfunden?) ist zwar ganz gut, aber leider auch hier wird nur an der Oberfläche gekratzt. Wie unter der Dusche kommt das Dramatische angeflogen, aber irgendwie bewegt es nicht oder zumindest zu selten und dann zu wenig. Zumindest mich.

Aber wenn der tragische Teil des Films wenigstens noch ein wenig zu spüren war, so frage ich mich immer noch: wo ist die Komödie? Auf der DVD-Hülle steht „Die Sensationskomödie des Jahres“. Nein, das war sie nicht. Ich fand den Film nicht mal lustig. Um in meinem eingangs aufgestellten Bild zu bleiben: Ja, ich habe gesehen, dass er an ganz vielen Stellen lustig sein will, nur hat er es nicht geschafft. Nicht lustig. Höchstens mal ein Schmunzeln. Bis auf die Rasurszene am Ende. Die ist wirklich verdammt komisch. Aber sonst: nichts. Kein lautes Lachen. Und ich kann doch von DER „Sensationskomödie des Jahres“ wenigstens ein bisschen mehr als nur EIN richtiges Lachen erwarten, oder?

Insgesamt muss ich aber traurigerweise feststellen, dass ich schon sehr lange nicht mehr so extrem von einem Film enttäuscht wurde. Ja, vielleicht waren meine Erwartungen unrealistisch hoch, vielleicht hätte ich auch einfach ein bisschen Gras gebraucht, so wie Driss und Philippe. Außer der schönen Freundschaftsgeschichte hat der Film nichts zu bieten. Ist der Dramenteil vielleicht noch annehmbar, so fällt der Film bei seinem Komödienpart komplett durch. Eine Komödie, bei der ich nicht lachen muss ist wie eine Dusche, in der man nicht nass wird. So kann ich mir bei „Ziemlich beste Freunde“ nur extrem enttäuscht die Augen reiben und fragen, warum dieser Film länger als ein Jahr in unseren Kinos gelaufen ist. Die Vorhersage von 8,0 (wtf?!) wurde jedenfalls um Haaresbreite verfehlt.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 20 Antworten

relF

Antwort löschen

Genau.
Dachte schon ich bin der Einzige der den Film für überbewertet hält.


kobbi88

Antwort löschen

Wobei diese Klischeeartige Darstellung ja zumindest der echten Story geschuldet ist (zumindest in groben Zügen)... aber ja, wirklich bessermachts den Film auch nicht. Aber bei Komödien scheiden sich eh die Geister.


CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...]Man nehme ein ernstes Thema wie Querschnittslähmung und zwei höchst unterschiedliche Menschen, die sich gegenseitig zurück ins Leben führen. Dazu ein wenig Humor, ein Prise Sozialkritik und zwei so sympathische wie begabte Hauptdarsteller – fertig ist die Erfolgsdramödie. Und oberflächlich betrachtet ist “Ziemlich beste Freunde” tatsächlich eben dieser schöne Film mit seiner überall hoch gelobten lebensbejahenden Botschaft, den man von den Kindern bis hin zu den Großeltern jeder Generation bedenkenlos empfehlen kann.[...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Beruhend auf der Autobiografie „Le second souffle“ über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem ehemaligen Geschäftsführer eines Champagnerproduzenten, Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Paragliding-Absturz vom Hals abwärts gelähmt ist, und seinem Pfleger, dem algerischen Sozialhilfe-Empfänger Abdel Sellou, entfalten die Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano eine anrührende Geschichte der Gegensätze, die getragen von der Harmonie ihrer Hauptdarsteller jegliches Klischee überspielt, bei aller Ernsthaftigkeit eine äußerst heitere Art an den Tag legt und mit Ludovico Einaudis Pianostück „Una mattina“ in wohligen Schauern ausklingt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
9.0Herausragend

“Ziemlich beste Freunde” ist ein Film, der wirklich jeden Kinobesucher verdient hat! Eine berührende Geschichte, die toll erzählt und klasse gespielt ist und ein Soundtrack der dem ganzen das gewisse etwas verleiht. “Ziemlich beste Freunde” muss man einfach mögen und wer den Film einmal gesehen hat, wird ihn sicher nicht zum letzten Mal gesehen haben.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Es ist die Einfachheit des Erzählten im Allgemeinen und die Herzlichkeit, mit der erzählt wird, im Speziellen, die das Erfolgsrezept der autobiographischen Tragikomödie der Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ausmacht. Denn auch, wenn mit „ZIEMLICH BESTE FREUNDE“ im Grunde „nur“ eine altbekannte Geschichte über Freundschaft gegen alle Widrigkeiten nacherzählt wird, ist es gerade die schnörkellose, unsentimentale Herangehensweise an die zugrundeliegende wahre Begebenheit, die so viel Freude, so viel Energie versprüht, dass man nur allzu gerne über dieses vermeintliche Manko hinwegsieht. Man lacht, obwohl die Geschichte, da aus dem wahren Leben gegriffen, gerade in ihrer Ausgangslage ausgesprochen traurig ist.

Es ist jedoch kein Lachen, das sich über die Behinderung Philippes oder die schwierige Lebenssituation von Driss lustig macht. Es ist ein respektvolles Lachen aus tiefstem Herzen, nicht über, sondern mit den vom Leben gezeichneten Individuen, das keinen Unterschied macht zwischen Lebensweisen, unterschiedlichen Hautfarben, körperlichen Beeinträchtigungen oder sonstigen Diskriminierungen. Denn „ZIEMLICH BESTE FREUNDE“ ist nicht mehr und nicht weniger als ein eindringliches Plädoyer dafür, das Leben schlichtweg zu genießen, Spaß zu haben und das Gute im Schlechten zu sehen. Komme, was da wolle. Im Zweifel ist es einfach das Leben. So erklärt sich dann auch, warum „ZIEMLICH BESTE FREUNDE“, der nicht sonderlich tiefschürfend, nicht besonders originell und zudem recht konventionell inszeniert ist, weltweit bis heute für Furore sorgt: Er tritt seine Charaktere nicht mit Füßen, sondern zelebriert pure Lebensfreude, die derart ansteckend ist, dass ein breites Grinsen am Ende des Films quasi vorprogrammiert ist.[...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Deathpool

Antwort löschen

Muss doch mal schauen^^


Marie Krolock

Antwort löschen

und ich habe ihn immer noch nicht gesehen. Unglaublich :)


Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[...] „Ziemlich beste Freunde“ bietet viel zum Schmunzeln und achtet dabei darauf, auch immer wieder ernste und nachdenkliche Töne anzuschlagen, bleibt dabei aber aus Rücksicht auf die breite Masse an der Oberfläche, wodurch das Gefühl entsteht, dass der Film seine Themen nicht wirklich behandelt. Mit Fingerspitzengefühl lassen sich die Macher so einige wirklich freche Witze durchgehen, trauen sich aber trotzdem wenig. Ein französisches Ghetto, wie es einer der Protagonisten zur Heimat hat, muss natürlich nicht gleich aussehen wie in „Hass“; dafür ist „Schmetterling und Taucherglocke“ ein viel besseres Beispiel dafür, wie man sich in das Thema Körperlähmung wirklich einarbeitet (davon abgesehen, dass das Locked-in-Syndrom nochmal eine Steigerung darstellt).
Als die alte Leier vom ungleichen Paar funktioniert „Ziemlich beste Freunde“ allerdings bestens. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...]„Ziemlich beste Freunde“ nutzt die wahre Geschichte des reichen Philippe Pozzo di Borgo und des sozialschwachen Algeriers Abdel Yasmin Sellou (aus dem im Film der Senegalese Driss wird) nicht dazu, eine filmisch noch nicht entdeckte „Wahrheit“ über den Umgang mit oder das Leben von Behinderten zu offenbaren, für solch welches Getue gibt’s die entsprechenden BILD-Schlagzeilen (à la »10 Tipps: wie ich mich Behinderten gegenüber richtig verhalte«, *roll eyes*) im Rahmen der Paralympics. Einen schön lakonischen, beinahe karikaturesken Kommentar zu Umgangs- und Berufsauffassungen gibt „Ziemlich beste Freunde“ gleich zu Anfang in der Szene ab, in der sich mehrere examinierte Pflegekräfte mit ihren Qualifikationen und Vorstellungen präsentieren und dabei nichts als Platitüden und Phrasen der Behindertenpädagogik mit Begrifflichkeiten wie Integration und Normalisierung herunterrasseln und einen falsch interpretierten Wesenszug (Hilsbereitschaft, respektive Helfersyndrom) für eine erwähnenswerte Kernkompetenz halten – ehe der fresh-tighte Driss herein kommt, nicht mal ein marginalstes Interesse an einer Einstellung bei Philippe heuchelt und meint, wie er glaubt das es ist: »C’est emmerdant, Is echt beschissen, hä?«.

Logisch also, dass Philippe sich für Driss entscheidet, dem allgemein wie speziell die akademische Bildung fehlt, dem ein durch didaktische Lehransätze eingebleutes Wertbild, ob anthroposophisch, soziologisch oder medizinisch, des Subjekts „Behinderter“ vollkommen abgeht, der von Krankheitsbildern, deren Charakteristika und Behandlungsbedarf keinen Schimmer hat. Dafür bringt er in umso gesteigerterem Maße eine methodische Unvoreingenommenheit mit, die Philippe wichtiger ist, als Bücher- und Praxiswissen über Tetraparese.[...]Die Genrebezeichnung Tragikkomödie legt es nahe, und so geht „Ziemlich beste Freunde“ es dann auch an: Philippes Handicap ist Ziel tragischer wie komischer Szenen, sowohl „Opfer“ von Driss’ respektlosem Humor, wie von Philippes eigenen trockenen Sprüchen, wie auch Auslöser einiger eher bedrückender Momente. Wie gesagt: das Rollstuhlrad des Behinderten im Film erfinden die Autoren/Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano damit nicht neu. Ihre (mal mehr mal weniger lose) Adaption der Autobiografie Pozzo di Borgos ist aber weder ausstellerisch instrumentalisierend, noch einer dieser Betulichkeitsfilme voll profaner Empathie, die einen glauben machen will, man würde allein durch die Sichtung den persönlichen Mitgefühlspegel anheben (looking at you, „I Am Sam“…).

„Ziemlich beste Freunde“ ist sowieso mehr buddy- als behindi-Drama, es ist die simple Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier unwahrscheinlicher Menschen, fast schon eine Bromanze, wenn man mal betrachtet, wie deutlich nach RomCom-Mustern der Film aufgebaut ist. Gegenseitige Skepsis, langsame Annäherung, sich immer enger knüpfende Bindung mit ausbleibendem voneinander Abhängigkeitsgeständnis, zwischenzeitlicher Bruch, Zueinanderzurückfindung. Man übernehme die Struktur, ersetze den reichen Bildungsbürger durch Patrick Dempsey und den Unterschichtsschwarzen durch Jennifer Aniston oder Katherine Heigl und wumms steht da statt „Ziemlich beste Freunde“ die romantische Komödie „Love on Wheels – Liebe braucht keinen funktionablen Muskeltonus“. Nicht bloß dieser grauenerregenden Vorstellung wegen ist man mit François Cluzet und Omar Sy deutlich besser bedient. Der fabulös mimende Kopf des einen und der volle Körpereinsatz des anderen sind der übergreifende Arc de Triomphe des Films, Cluzet spielt sehr natürlich, ohne falsches Sentimentalitätengeheische, während Sy an Grenzbereichen herumchargiert, letztlich aber einfach ansteckt mit seiner Unbändigkeit, dann aber ebenfalls die leiseren Momente seines Charakters glaubhaft hinbekommt, auch wenn deren Auslöser, Driss‘ Herkunft und die schwierigen Familienverhältnisse, nur unter „anwesend“ notiert werden.

Was mit einer Verfolgungsjagd mit der Polizei durch’s nächtliche Hochglanz-Paris wie eine Produktion von Luc Besson anfängt hat schon bald nichts mehr avec le cinema du look zu tun. „Ziemlich beste Freunde“ strotzt nicht gerade vor’m Wagemut des Franzosenfilms allgemein, die erwähnten Nazi- und „Behinderte haben sexuelle Bedürfnisse“-Gags sind schon die Spitze der Gewagtheit, aber der Film hat Schwung und Esprit – und ein paar Sub- und Kleinstplots, die weniger intouchable als die herzliche Hauptstory sind. Philippes aufsässige Teenietochter mit ihrem Wuschelfreund, Driss‘ junger Stiefbruder Adama und dessen erste Schritte auf der schiefen Bahn, das penetrante Angebaggere der Sekretärin Magalie, besonders aber die wundersame Entdeckung einer künstlerischen Ader im kulturell hinterweltlerischen Driss – dat is alles ganz nett und erweitert die Gagpalette des Films, trotzdem handelt sich „Ziemlich beste Freunde“ hier seine Verlustpunkte ein, da die Mehrzahl dieser Plöt’schen nicht zu runden Enden gebracht wird und keiner überhaupt nur eine unbedingte Notwendigkeit darstellt. Da wird stattdessen um gezwungene Klischees heraumgezauselt, die im Falle des malenden Kunstbanausen eher verdrissliche Züge annehmen, dieses „ungebildtet-grobe Schale, aber im Kern ein Pinselpoet“-Ding ist so glaubwürdig und nachhaltig, wie wenn eine von diversen „Simpsons“-Folgen dieses Muster durchkaut. So muss sich „Ziemlich beste Freunde“ mit einer gelähmten Gliedmaße durchschleppen, die drei übrigen funktionieren aber tadellos: sehr schöne Geschichte, famose Darsteller und nicht zuletzt eine wundervolle, pianolastige musikalische Untermalung durch den italienischen Komponisten Ludovico Einaudi.[...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die Anziehungskraft eines solchen Filmes ist, dass wir zunehmend Zuneigung für die Figuren empfinden. Was sie glücklich macht, macht und auch glücklich. Und das ist auch völlig legitim. Doch indem wir so mitfiebern, lassen wir auch vieles, was uns der Film vorsetzt, unhinterfragt durchgehen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Sy und Cluzet sind hervorragende Schauspieler, welche Stereotypen über Rassen und soziale Milieus zerschmettern, indem sie eine gemeinsame Humanität in ihren Figuren zum Vorschein bringen. So gut zu spielen erlöst von vielen Sünden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Es gibt nicht eine subtile Kante, die der Film für den Massenerfolg nicht rundgelutscht hätte.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die energische Freundschaft mag die Franzosen bezaubern, aber hier, in Obamas Post-The Green Mile-Amerika, wird Ziemlich beste Freunde wahrscheinlich bei vielen Kinogästen Fremdschämen verursachen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Ziemlich beste Freunde erfüllt sein feel-good Versprechen, solange man ihn nur als das Märchen sieht, das er zu sein vorgibt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Das Publikum kann sogar angesichts der politischen Incorrectness und Charakteren, die auf rassistischen Stereotypen beruhen, ein Auge zudrücken, da es eine große versöhnliche Botschaft gibt, die mit ordentlich Schwung erzählt wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Sheri Linden: The Hollywood Reporter Sheri Linden: The Hollywood Reporter

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Trotz der unglaublich manipulativen Stereotype, können Cluzet und Sy eine emotionale Wahrheit in der Freundschaft ihrer Figuren verankern.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

Kommentar löschen
5.0Geht so

Die Karikaturen sind unglaublich grobschlächtig. Alte Kasper-Figuren aus dem Theater - Der reiche Meister und der närrische Diener wie bei Molière - wurden mit vagen sozialen Anspielungen, Hollywood-Sentimentalität und einem (milde ausgedückt) cartoonhaften Rasseverständnis an unsere Zeit angepasst.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Jay Weissberg: Variety Jay Weissberg: Variety

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Die beiden Regisseure sind zwar nicht gerade für Subtiles bekannt, aber noch nie haben sie einen so beleidigenden Film wie Ziemlich beste Freunde abgeliefert. Er schlägt Profit aus einem Onkel Tom Rassismus, den man eigentlich für immer von amerikanischen Leinwänden verschwunden glaubte.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

M4tze123

Antwort löschen

Ich glaube du warst zu dumm um den Film zu verstehen


RaekOne

Antwort löschen

Lieber kinokrone,
der Film reitet ständig irgendwie unbewusst auf diesem schwarz-weiß Thema herum. Das zu ignorieren war für mich sehr schwer.


Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

Über die erfolgreiche französische Sozialkomödie „Ziemlich beste Freunde“ (Intouchables) wurde unendlich viel geschrieben, zumeist positiv. Zugegeben: Die Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano haben bewiesen, daß man auch eine intelligente Mainstream-Komödie mit Pointen oberhalb der Gürtellinie drehen kann, die überdies aus dem Vergnügen die soziale Wirklichkeit nicht aussperrt. Aber warum wird in diesem Film so vehement die klassische Musik verachtet? Fast scheint es, als seien Bach, Berlioz, Chopin und Carl Maria von Weber höchstpersönlich für die Zustände in den Pariser Banlieues verantwortlich. Wenn im Hause des reichen, gelähmten Philippe (Francois Cluzet) – der Gelähmte steht hier paradigmatisch für das alte Klischee des unterleiblosen, verkopften Intellektuellen – ein Kammerorchester einige klassische Meisterwerke zum Besten gibt, langweilt sich der kleinkriminelle, schwarze Driss (Omar Sy) – seine Rolle steht Pate für das Klischee des potenten, lebenslustigen Wilden. Philippe versucht nun mit einem Potpourri der beliebtesten Klassikhits, Driss zu begeistern. Doch nicht nur er, sondern ebenso die übriggebliebenen Gäste verziehen keine Miene. Als Driss dann seine Soul-Musik auflegt, feiern plötzlich alle freudig und ausgelassen das Leben. Klassik ist für Gelähmte, Musik „von der Straße“ für Lebendige – so die Aussage. Driss bespöttelt außerdem Philippes elaborierten Schreibstil und seine Liebe zur Abstrakten Kunst.

Entlarvend aber ist die Geringschätzung der Klassik in einer anderen Szene: Philippe nimmt Driss mit in die Oper. Der Vorhang öffnet sich und ein Mann in einem albernen Kostüm beginnt zu singen „Nein, länger trag` ich nicht die Qualen...“. Offensichtlich besuchen die Zwei eine Vorstellung von Carl Maria von Webers „Freischütz“. Der Jägerbursche Max auf der Bühne sieht aus wie ein Waldtroll; schon sein Kostüm gibt die Figur der Lächerlichkeit preis. Driss fängt laut an zu lachen und Philippe stimmt bald in das Gejohle ein, sodaß sie anschließend das Opernhaus verlassen. Hier zeigt sich die besondere Dummheit des Drehbuchs, denn gerade „Der Freischütz“ spricht zu den Ausgeschlossen, den Banlieue-Bewohnern, den Diskriminierten. Der Jägerbursche Max wünscht sich sehnlichst die Heirat mit Agathe, der Tochter des Erbförsters, da so für den einfachen Mann ein sozialer Aufstieg möglich wäre. Kurz vor der Hochzeit fürchtet er sich so sehr, daß er seine Zielsicherheit verliert. „Beim Schießen zu versagen bedeutet symbolisch in dieser Welt, auch als ein Freier zu versagen“, meint der Psychoanalytiker Eugen Drewermann. Sollte er beim traditionellen Probeschießen nicht treffen, bleibt ihm die Ehe mit Agathe verwehrt. In seiner Verzweiflung und Not singt er eben diese Arie, die in „Ziemlich beste Freunde“ veralbert wird. Max spürt den gesellschaftlichen Druck, der Driss in der Vergangenheit zu einem Kriminellen werden ließ. Beide – Max und Driss – haben nun die Chance ihrer Determiniertheit zu entkommen. Max will aber auch als Liebender trotz seiner Unzulänglichkeiten von Agathe anerkannt werden; wie im Film Phillipe trotz Behinderung um eine Frau wirbt, mit der er nur mittels einer Brieffreundschaft verkehrt. Driss und Philippe stehen gewissermaßen beide vor einem Probeschuß, sie zusammen ergeben die Opernfigur Max. Hätten Driss und Philippe nicht so dämlich gelacht, hätten sie ihr Happy End bereits auf der Bühne erleben können: Auch ohne Maxens Probeschuß wird Agathe sein. Die Liebe besiegt alles – in der Oper und im Kino.

Doch leider befindet sich „Ziemlich beste Freunde“ in einer langen Traditionslinie: Eine Intellektuellenfeindlichkeit, die sich im Haß auf klassische Musik ausdrückt, ist im Mainstream-Kino immer en vogue gewesen. Bereits 1956 in dem Musical „Die oberen Zehntausend“ (Hight Society) ruft Grace Kelly kurz vor ihrer Trauung als der Hochzeitsmarsch aus Wagners „Lohengrin“ erklingt: „Stellt doch mal den Krach ab!“ Als nach einem boulevardesken Hin und Her die Hochzeit dann gelingt, spielt eine Combo um Luis Armstrong eine verjazzte Wagner-Version.

Aber was nimmt man der klassischen Musik so übel? In einer Kulturindustrie wird die Hochkultur ausrangiert, weil sie nicht versandhausgenormt, sondern widerspenstig, hartnäckig und ein Stachel in der Welt des Schönen Scheins ist. Und doch drückt sich in dem Haß auch ein Minderwertigkeitskomplex aus. Insgeheim ahnt der Mainstream, daß ihm die Höheren Weihen für immer versagt bleiben, daß Beethoven, Brahms, Mozart und Mahler unerreicht bleiben – aus gutem Grund.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

calerm

Antwort löschen

Lieber Herr Schmitt,

aus einer bestimmten Sichtweise heraus ist es stimmig, dass "Ziemlich beste Freunde" eine Abneigung zur klassischen Musik suggeriert. Jedoch sehe ich weder die von Ihnen unterstellte Intellektuellenfeindlichkeit, noch ist es gerechtfertigt, bei einer solchen Annahme, ins andere Extrem zu pendeln und der Hochkultur den Mainstream oder der klassischen Musik die "Musik von der Straße" entgegen zu setzen - selbst wenn der Ausdruck in vorsichtige Ausrufezeichen gekleidet ist.

Sie haben Recht, dass durch Driss gerade die klassische Musik keine sympathische Note erhält. Ich sehe das aber als ein Mittel des Films, die beiden Seiten, den "verkopften Intellektuellen" und den "potenten (...) Wilden", miteinander zu versöhnen oder zumindest einander anzunähern. Und in diesem Punkt habe ich das Gefühl, ohne Ihnen zu Nahe zu treten, dass Sie ein wenig auf den Film hereingefallen sind. Denn gerade das Beobachten und stetige Annähern auf beiden Seiten, lässt gleichzeitig die verkrampften Gräben zwischen Hochkultur und Mainstream aufweichen. Wo ich Ihnen z.b. widersprechen muss ist, dass Driss zwar abfällig über abstrakte Kunst spricht, sich über Philippe auf sehr plumpe Weise lustig macht, doch im Verlauf des Films, er selbst zu malen beginnt (und er malt abstrakt) und dadurch sogar seine Gefühle und sein Temperament zu lenken vermag.
Auf der anderen Seite müssen Sie zugeben, dass für jemanden, der dem Banlieu entstammt, die Oper bzw. klassischen Musik eine erstmal merkwürdige und schräge Ausformung von Kunst darstellt - selbst einer Vielzahl von Studenten fällt es schwer sich darauf einzulassen. Außerdem lässt sich einem Großteil der Musik, die dem "Mainstream" entspringt, ein tanzbarer Charakter in keinem Fall absprechen. Menschlicher Ausdruck im Tanz - ob am Wochenende in der Disko oder auf der Bühne - sollte nicht gegen "Hochkultur" ausgespielt werden. Hier ist auch das Beispiel Earth, Wind and Fire als "Musik von der Straße" ziemlich fragwürdig.

Damit meine ich, dass der Schluss auf eine Intellektuellenfeindlichkeit ein zu schneller und waghalsiger ist. Denn es wird nicht polemisiert, es wird sich nur lustig gemacht. Zu welchem Zweck? Wie ich finde, zum Zwecke der Annäherung von Intellektualismus und Mainstream. Dass Mahler, Mozart usw. in ihrem Metier an Genialität unübertroffen sind, das stellt doch hier niemand, auch nicht der Film, in Frage - und auch der Mainstream nicht. Die Angst der Hochkultur vor ihrem eigenen Verfall und der Übernahme durch zu viel Schund aus der breiten Masse, schlägt leider zu oft in Ignoranz statt Dialog um. Und dieser Dialog existiert bereits, von beiden Seiten aus. Die Vermischung von Popkultur (in der Definition von Klassik, Jazz und Popkultur als dem Rest) und Klassik vollzieht sich seit einigen Jahren immer mehr. Popmusiker halten weiter Einzug in die Philharmonien, samt klassischen Instrumenten (Olafur Arnalds, Apparat, u.v.m.), Orchester unterstützen Metalbands für spezielle Konzerte (S&M von Metallica) und dergleichen mehr und mehr. Diese Beispiele setzen sich fort und meiner Meinung nach ist der Film ein Indiz dafür, dass der Dialog bei einem breiten Publikum Anklang finden konnte.
Für mich hat Kunst seine Berechtigung auf einer horizontalen Ebene, nicht auf einer hierarchisch-vertikalen, bei der die Skala auch noch von oben herab festgelegt wird. Die Schwierigkeit eine Partitur von Brahms zu spielen oder zu verstehen, ist kein Beleg für eine Höherwertigkeit. Der persönliche Geschmack wird viel zu häufig als Wertmarke vernachlässigt.

Eine letzte Anmerkung: walone77 hat Ihnen im Kommentar nachgetragen, dass Sie ausschließlich aus Ihrem Standpunkt heraus den Film bewerten und andere Kriterien außer Acht lassen. Es stimmt: Die Szenen, auf die Sie sich stützen, machen zehn bis 15 Minuten des Films aus, bei einer Laufzeit von 110 Minuten.


jay.juric

Antwort löschen

Na ich denke da hat jemand den Film nicht kritisieren wollen,sondern es ist ihnen sauer aufgestossen,dass von ihnen verehrte Musik von den Machern des Filmes in ihren Augen Missbraucht wurde, um auch Akkustisch den Gegensatz der beiden Protagonisten zu unterstreichen.
Das die Klassik da schlechter weg kommt hat meiner Meinung nach zwei Gründe:
Grund Numero Uno: Nicht die Klassik an sich,sondern die Klassikliebhaber schwingen sich allzuoft (sie sind da offensichtlich keine Ausnahme) zum musikalischen Richter über Gut und Böse auf.
Und das kann ich,der auch die Klassik zu schätzen weis nicht mehr ertragen.
Wie mag es absoluten Klassikverweigerern da gehen???
Da ist es bezeichnend,dass Phillipe halt Klassik geniesst und der Rest zu Pop(pulär)musik feiert.
Ausgelassenes Feiern und Spass am Leben UND Klassik gehn schwer zusammen.
Die deutsche Sprache erlaubt uns durch die Verwendung zweier scheinbar gleicher Vokabeln gewisse Dinge präziser auf den Punkt zu bringen,weshalb ich auch beim Genuss klassischer Musik eher geneigt bin von Freude anstatt von Spass zu sprechen.
Der zweite Grund ist vieleicht Rache an all diesen Klassikfuzzies die sich selber durch das Hören dieser Musik über den Rest der Musikwelt stellen.
Sollte dem so sein,so haben sie mitgeholfen,dass diese Rache ein stückweit gelingt: Anstatt gelassen mit diesem Aspekt des Filmes umzugehn und die Größe zu besitzen darüber hinwegzusehn,meinen sie an Stelle einer Filmkritik ein Plädoyer für die Klassik halten zu müssen und vergraulen und bestätigen die Klassikverweigerer noch.
Auch bei der Klassik gilt: Auch schlechte Werbung ist Werbung.
Allein das vortragen dieser Musik im Film,sorgt dafür,dass sie auch einem breitern Publikum zu Ohren kommt und sorgt mit ziemlicher Sicherheit dafür,dass der oder die Ein oder Andere die Meinung zur Klassik zum Positiven ändert.


Dr. Borstel

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Zwei famose Hauptdarsteller spielen sich durch das Feel-Good-Movie des wenn auch noch jungen Jahres: Zwar vorhersehbar und um Sympathie heischend, aber ebenso lebensbejahend, bezaubernd und zum Brüllen komisch.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Die Versuche, sich dem Thema „Behinderung“ auf beschwingte Weise zu nähern, sind mannigfaltig, von RAIN MAN bis hin zu WO IST FRED?, und letztlich kann man auch ZIEMLICH BESTE FREUNDE in diese Reihe eingliedern, ohne ihn jedoch besonders positiv oder negativ hervorheben zu müssen. [...] Das erprobte Spiel auf der Klaviatur der Gegensätze (Arm gegen Reich; Ghetto-Sozialisation gegen Großbürgertum) wird hier in ein anderes Umfeld verlegt, mehr als einige Lacher und wenige Möchtegern-Zynismen, die ihren Weg auf Zelluloid wohl hauptsächlich deshalb gefunden haben, um dem geneigten Bildungsbürger ab und an ein „Gewagt!“ zu entlocken, haben Nakache und Tolendano nicht zu bieten. Was bleibt, ist der fade Nachgeschmack, dass sich die beiden an ihrem Thema mehr als nur verhoben haben. Befremdlich zudem, dass ZIEMLICH BESTE FREUNDE in erster Linie zwar allem Schabernack zum Trotz, politisch korrekt als universelles Plädoyer gegen Vorurteile und für die Freundschaft entgegen aller Hindernisse verstanden werden möchte, sich gleichzeitig aber -wie Rüdiger Suchsland in seinem Text zum Film bereits schön dargelegt hat- nicht vom langbärtigen Klischee des unkultivierten Schwarzen lossagen möchte, der vom weißen Mann erst an Chopin und Dalí herangeführt werden muss.[...]

Kritik im Original 41 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 17 Antworten

Le Samourai

Antwort löschen

Wahre Worte, Hitmanski.


NightmareForum

Antwort löschen

Der Film war eine der besten Komödien der letzten 10 Jahre. Unterdurchschnittlich ist eigentlich ein schlechter Witz. :D


Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

"ZIEMLICH BESTE FREUNDE versucht auf ganz blöde, nervige und ach so ungezwungene Art und Weise[...]" ; "Beide befruchten sich so zum Kotzen menschlich[...]" ; "Der Film hat nämlich eine aalglatte, streng genommen öde Dramaturgie[...]"

Scheiße Leute, was ist denn mit euch los, klar man erkennt ein paar nicht so innovative Ansätze, wenn man so will ist ein Film über Freundschaft sowieso total 0815 und der muss doch total übertrieben sein und so voll total doof kitschig. Ja verdammt, genau das solls sein! Also 0815 wars nicht, die Geschichte an sich ist es vielleicht, so wie man es beim ersten mal durchlesen des Inhalts eben mitbekommt, doch dieses Grundgerüst "Freundschaft" kann man so unglaublich gut ausbauen, so das man ein einzigartiges Filmerlebnis erschafft, das zwar auf nullachtfünfzehn Füßen steht, aber wie ein ganz Großer austeilen kann.
Selten habe ich so viel verdammte Menschlichkeit in so 'wenig' Film gesehen, auch wenn man hier einen Schwarzen (oh sorry, Afroamerikaner, ah nee ist doch ein Franzose, alles so verwirrend) und einen Querschnittsgelähmten nimmt damit sich der Film von der Maße absetzt und dem Zuschauer noch mehr Gefühle entlockt werden, meine Fresse ist doch absolut gleichgültig- denn es funktioniert! Und ich könnte mir auch niemand besseren für diese Rollen vorstellen, denn François Cluzet und Omar Sy sind so herzlich und sympathisch wie ich schon lange keine Filmbuddys mehr gesehen habe.
Die Franzosen beweisen Herz, und das nicht zu wenig, in der einen Sekunde lacht man wegen dem liebevollen Witz, die andere Sekunde bahnt sich eine Träne den Weg durchs Gesicht dank der Dramatik. Chapeau!

38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

FilmFreeza

Antwort löschen

Nicht Franzose, Senegalese.. Kevin wie konntest du nur -.-
:D freut mich dass er dir auch so gut gefallen hat :))


Mr.Film

Antwort löschen

Er wurde in Frankreich geboren und wird als französischer Schauspieler gehandelt :)


Alle Kritiken (34)


Kommentare (607) — Film: Ziemlich beste Freunde


Sortierung

ShayaNova

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

genau, gekaufte frauen benutzen verbindet. so lange sich die (männlichen) ethnien - ob nun behindert, vorbestraft oder lilablassblau - nur auf dieser ebene annähern, bekommt der film punkteabzug. aber nicht nur deswegen. mir als frau waren die charaktere auf mehreren ebenen megaunsympathisch, und so ist es oft bei französischen filmen. zuviele klischees verderben den filmbrei.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

AmeliaPond

Antwort löschen

Total schrecklicher Film,über den hab ich mich auch aufgeregt.Und jeder hat mir erzählt,wie toll der doch ist.


Codebreaker

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ziemlich beste Freunde" - was ich nicht schon alles über den Film gelesen/gehört habe.
Die einen mögen ihn nicht, weil er eben so sehr aufs Herz geht, so emotional ist, so schlicht und ergreifend schön, die anderen mögen ihn eben gerade deshalb.
Und ich positioniere mich da eindeutig zu der zweiten Hälfte. Ich mag ihn, nein, ich LIEBE ihn! Es ist kein Lieblingsfilm, aber ich habe da viele, viele Filme, die ich auch so liebe, ohne, dass sie gleich wirklich ein "Lieblingsfilm" sein müssen. Das ist doch das schöne, man kann so viele Filme lieben, man muss sich nicht auf einen oder eine kleinere Gruppe spezialisieren!

Und "Ziemlich beste Freunde" ist einfach unglaublich magisch, sympathisch und liebenswert. Egal was da alle sagen, egal wie die generelle Meinung zu dem Film ist, ich könnte den einfach immer und immer wieder angucken! Hier ist einfach alles richtig.
Die Charaktere sind so dermaßen sympathisch, ebenso diese Beziehung zwischen Pfleger Driss und Philippe! Direkt mit der ersten Szene im Film wird klar, dass das zwei echte Freunde sind. Man wird in die Handlung, in den Film eingeführt und SOFORT sieht man diese beiden, so unterschiedlichen, Menschen, die einander eben mögen.

Wie Driss mit Philippe umgeht, das ist nicht nur einfach lustig oder unterhaltsam, nein dahinter steckt eben auch so einiges, was man ja oft hört: Behinderte wollen nicht all zu "besonders" behandelt werden. Ich will da jetzt gar nicht zu tiefgründig in diese Thematik eingehen, aber hier sieht/ merkt man es ja sehr gut. Eine normale Beziehung, ein menschliches Miteinander umgehen. Driss sieht in Philippe nicht den Menschen den er pflegen muss, sondern er sieht eben einen Menschen und später auch einen Freund. Dabei geht er fast schon respektlos und dennoch so liebevoll und ehrenhaft mit ihm um. Er weiß was dahinter für eine Verantwortung steckt, er ist sich dessen bewusst, er weiß aber eben auch, dass er eben einen Menschen vor sich hat, der schon genug mit seiner Situation zu kämpfen hat, auch ohne, dass ihm das immer und ständig alle vorhalten in dem sie ihn so vorsichtig behandeln, so sehr sie es nur können.

Schauspielerisch ist das dabei auch alles verdammt gut! Omar Sy, der meines Wissens vorher gar nicht so bekannt war, gibt sich hier so überzeugend, so sympathisch, so witzig, so cool. Gleichzeitig schafft er es aber eben auch darzustellen, dass er ein Hintergrund hat, der eben weitaus schlechter ist. Das er Probleme hat mit denen er umgehen muss, dass hinter der Fassade nicht alles so schön ist wie auf den ersten Blick.
Und Francois Cluzet spielt den im Rollstuhl sitzenden reichen, kultivierten Philippe eben auch sehr stark!

Natürlich ist der Film wirklich größtenteils mehr auf dieses "Feel-Good" - Ding ausgelegt, aber manchmal ist es eben genau das was ich brauche. Manchmal will ich eben einfach emotional angesprochen werden, lachen, mitfühlen und im Endeffekt eben zufrieden auf den Bildschirm starren und das schafft dieser Film extrem gut. Der nimmt einen mit, der lässt einen lachen, der lässt einen mittrauern, der ist einfach so schön!

Und auch der Soundtrack! Wahnsinn! <3

"Ziemlich beste Freunde" mag jetzt nicht unbedingt DAS Meisterwerk und DER geniale Film sein, für den er immer gehalten wird. Natürlich hebt der Hype diese Erwartungen ins Unermessliche, natürlich ist das nicht das Beste was es an Filmen jemals gab, aber trotzdem: der macht so viel Spaß, ist so schön, lustig, traurig und vor allem - SYMPATHISCH! Er schafft einfach ein Gefühl, was ich mag.

Viel mehr bleibt nicht zu sagen, der ist einfach wunderschön!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

ElsaWaltz

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist toll, ein gute Laune Film, endlich mal nicht aus Hollywood. Seht ihn euch an. Zum weinen schön. Einfach berührend.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

mikkean

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mal sehen, ob ich das auf die Reihe kriege...

Drehen wir die Musik auf, legen die heißeste Sohle aufs Parket, welche die Welt je gesehen hat. Vergessen wir alle Widrigkeiten und Rückschläge, die uns das Schicksal beschert hat und genießen das Leben, einfach, weil wir am Leben sind. Also schweben wir ein wenig mit dem Kopf in den Wolken. Für einen Abend haben wir es uns verdient.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr schöner und toller Film!
Weiß nicht ob ich ihn als Drama oder als Komödie einordnen würde.
Aber Ziemlcih beste Freunde ist einfach klasse, sehr sympathische Schauspieler und eine gute Story. Nur das Ende hat mir nicht gefallen ...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

PurpleCap

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

'Ziemlich beste Freunde' ist ein Film, der auf ganzer Linie funktioniert. Die sympathischen Charaktere, die starken Bilder, die fantastischen beiden Hauptdarsteller, die wunderschöne Filmmusik, der Witz und nicht zuletzt die rührende Geschichte zweier völlig ungleicher Menschen, die sich trotz allem nicht aufgeben. Er ist urkomisch und zugleich tief rührend. Zudem transportiert er eigentlich eine ziemliche Kritik an uns, die absolut zum nachdenken verleitet.
Fazit: ein Film, der absolut aufgeht, den man unbedingt gesehen haben muss, und einer meiner Lieblingsfilme! :)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Tq1991

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein Paradebeispiel für einen Wohlfühlfim.
Toller Film

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kohax

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie ich finde die französische Version von "50/50".
Hier wird ein durch einen Unfall querschnittsgelähmter Mann durch einen sozialschwachen Senegalesen wieder Lebensmut eingehaucht. Und das ohne jeglichen medizinischem noch pädagogischem Hintergrund. Dieser Mann schafft es nur durch seine Art und der Tatsache, dass er den Patienten nicht als rohes Ei behandelt, dem zu Behandelnden wieder Lebenslust einzuflößen und ihn so wieder ein Stück weit als Mensch und intergrierte Person der Gesellschaft fühlen lässt.
Hört sich erstmal nach einem ernsten Thema an, jedoch ist dieser Film durch seine lebensbejahende Atmosphäre und situationsbedingte Komik ein Gute-Laune-Feuerwerk für die Seele und geht runter wie Öl. Denn hier zeigt sich, dass eingeschränkte und behinderte Menschen auch einfach nur Menschen sind und dementsprechend behandelt werden wollen, wenns denn deren eigener Wunsch ist. Natürlich kann man nciht jeden über einen Kamm scheren.
Allerdings werden hier auch sozialkritische Punkte angesprochen. Jedoch nicht in dem Maße, dass es einen runterdrückt. EIne perfekte Mischung.
Beide Hauptdarsteller sind in ihrem Können begeisternd, frisch und ansteckend und verleihen dem Streifen erst die richtige Stimmung. Aber auch die Nebendarsteller finde ich herausragend und durch ihre Persönlichkeiten sehr erfrischend. Ein absoluter grandioser Film aus Frankreich, dem man nicht verpassen darf!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Für mich der beste Film des Jahres 2012. Sozialkritisch, ironisch, lebensbejahend, ernst und dabei immer wieder zum Brüllen komisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen, die Probleme haben, sich durch diesen Film etwas leichter fühlen in ihrem Schicksal. Denn der Film zeigt, dass eine Querschnittslähmung nicht das Ende ist. Man kann trotzdem das Leben genießen und das tut Philippe seit Driss wie ein frischer Wind in sein Leben getreten ist. Ein Film voller guter Laune und frecher Sprüche, aber mit viel Herz, Verstand und Respekt. Zum immer wieder Ansehen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Pherano

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich muss sagen, das mir persönlich einmal angucken vollkommen ausreicht. Klar, "Ziemlich beste Freunde" ist kein Film wie jeder andere. Trotzdem muss ich sagen, das ich etwas mehr Gefühl am Ende verlangt hätte. Da hat einiges für mich persönlich gefehlt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

RaekOne

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Während hier viele Kritiker den Nagel auf den Kopf treffen, überschlägt sich die Community in Lobeshymnen. Ich bin alles andere als kritisch an diesen Film heran gegangen. Nein, ich habe mich sogar sehr auf diesen Streifen gefreut. Doch schon die ersten Szenen des Films ließen die Vorfreude schnell verpuffen. Denn ich bekam nicht in etwa die ehrliche und kritische Komödie zu sehen die ich erwartet hatte. Ganz im Gegenteil. Meiner Meinung nach schießt der Film weit daran vorbei was sein eigentliches Ziel zu sein scheint. In dem er krampfhaft versucht nicht Vorurteil behaftet zu sein... ist er genau das. Und zwar von Anfang an. Vorhersehbar und viel zu gefühlsduselig plätschert der Film so mal mehr mal weniger lustig vor sich hin. Dabei hätte die Vorlage soviel mehr hergegeben. Stattdessen werden durch Szenen wie " Der schwarze Junge mag die Klassik nicht und zeigt ihm dann den Funk " Situationen geschaffen die so Klischee behaftet sind wie sie nur sein können. Auch das der junge Mann regelmäßig vergisst das der Herr im Rollstuhl nun ja ... ein Herr im Rollstuhl ist, wird hier vom Herren in Rollstuhl zwar für sein Wohlbefinden positiv ausgelegt, ist aber tatsächlich gesehen keine löbliche Eigenschaft. Dieses Muster zieht sich durch den ganzen Film. Mit Szenen wie " Hey, der Ghettojunge kann malen" usw. landet bei mir kein Film. Ganz im Gegenteil. Jetzt muss ich dem Film aber schon lassen das hier viel guter Humor mit drinnen ist. Und ich häufig lachen musste. Aber das wars für mich auch... ganz lustig mehr aber auch nicht. Ein ehrlicher Film in diese Richtung ist für mich z.B. Forrester - Gefunden. Der hier allerdings viel schlechter von der Community bewertet wird. Klar kann ich dort die Kritiker auch verstehen und das ist ja auch in Ordnung... Ich würde nur gerne wissen... was macht dieser Film hier besser? Warum diese Euphorie... der Film wird dem finde ich vorne und hinten nicht gerecht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ja, der Film ist verdammt gut und bringt einen ebenso zum Lachen wie zum Weinen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

EvertonHirsch

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

“Ziemlich beste Freunde“ punktet vor allem mit seinen sympathischen Darstellern, denn wenn auch nicht jeder Gag bei mir zu 100 % zündete, strahlt der Film u. a. aufgrund seiner agierenden Darsteller eine so lockere und fröhliche Grundstimmung aus, die einen relativ großen Spaß verbreitet. Auf Kitsch wird verzichtet, auf große Kinotränendrückerei auch, was ebenfalls sehr positiv auffällt.

Gelungene Komödie mit Potential auf spätere Aufbesserung der gegebenen Punkte.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

ElmStreet84

Antwort löschen

also bei mir tauscht sie nich auf!... Ja, das ist ja dann schon wieder so ein Scheiß bei MP, mit dem sich leider keiner beschäftigt um es mal zu beheben!


pischti

Antwort löschen

Ich sehe sie auch nicht, aber 7,5 find ich super :)


Moritz01

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich schöner Film mit viel Herz.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Driss aus einem Problemviertel der Pariser Vorstadt ist frisch aus dem Knast entlassen und stellt sich bei dem Reichen vom Hals abwärts gelähmten Philippe als Betreuer vor, um eine Ablehnung und den nötigen Stempel fürs Arbeitslosengeld zu bekommen. Doch wider Erwarten wird er eingestellt, weil Philipp die frische, lebendige und unorthoxe Art von Driss imponiert und er kein Mitleid möchte von seinen Mitmenschen.

Ziemlich beste Freunde,ist ein sehr berührender Film und trotzdem mit viel Humor,dabei hat er viele emotionale Momente.Zurecht,ist er bisher der erfolgreichste Kinofilm des Jahres in Deutschland.
Toller Film der das Herz erwärmt,garniert mit klasse Schauspielern und herrlichen Humor 8,5/10 von mir.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

justin.damke

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

typisch französich also witzig

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Pinky86

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

..Ein unglaublich schöner, zu herzen gehender und trotz seines sensiblen Themas humorvoller Film...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

mary84

Antwort löschen

Fand den auch sensationell. Die beste Szene überhaupt, die Bartrasurvarianten :) ich hab mich weggeschmissen


Pinky86

Antwort löschen

oh ja ich kann eigentlich keine bstimmte Szene nennen fand den einfach rundrum gelungen...


mary84

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich toller Film.
Gleich am Anfang hat mich der Soundtrack schon umgehauen. Omar spielt seine Rolle sensationell, extrem witzige Dialoge bzw. eigentlich eher Monologe. Hab mich des Öfteren echt weggeschmissen.
Ich finde, gerade weil der Film nicht so extrem auf die Tragikdrüse drückt, macht es ihn noch besser. Das Thema allein ist ja schon tragisch genug aber hier wurde alles mehr auf die lustige Ebene gebracht um den Fokus viel mehr darauf zu lenken, wie man sein Leben trotz extremer Behinderung genießen kann.
Wirklich toll gemacht...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

brucelee76

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Ziemlich beste Freunde verdient ohne Zweifel, das Prädikat: Besonders wertvoll!!! Bravo, ein humanistischer und unvoreingenommener Volltreffer!!! Grandios dargestellt von den beiden Hauptdarstellern!!!

Gegensätzlicher können beide gar nicht sein. Der eine, ein querschnittsgelähmter Millionär im Rollstuhl, der andere ein schwarzer junger Mann, aus sozial schwachem Pariser Umfeld, ohne Job und Perspektive. Bis das Arbeitsamt ihn zu jenem Behinderten, zum Vorstellungsgespräch schickt.
Die spontane und absolut nicht bemitleidenswerte Art und Weise von Driss, hinterlässt ein beeindruckendes Bild beim Millionär Philippe. Von nun an ist Driss für das Wohlbefinden seines Rollstuhlpatienten verantwortlich. Mit seiner unbekümmerten und direkten Art, gibt er Philippe ein längst verloren gegangenes Lebensgefühl zurück. Es entsteht, nach unzähligen und lustigen Abenteuer, eine tiefe und wunderbare Freundschaft zwischen den beiden Außenseitern!!!

Mein Fazit: Ein Plädoyer für ehrliche Freundschaft, egal welcher Rasse oder Gemeinschaft man angehört!!! Endlich wieder mal großes, humanes und anspruchsvolles Kino, nach einer wahren Begebenheit. Und weg, von den ganzen und nichts aussagenden Schrott-Block-Buster, für hirnlose und anspruchslose Kinotrottel.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

nuke.town.50

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Bin zwar kein Esoteriker, aber dieser Film sprüht nur so vor positiver Energie. Viel Herz, viel Gefühl und zu guter letzt viel Humor machen "Ziemlich beste Freunde" zu einem herausragenden Film, den ich jedem empfehlen kann. Egal welches Film Genre er vorzieht.
Ansonsten wurde vieles schon gesagt. So das ich hier einfach nur eine Empfehlung aussprechen möchte.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch

Hangover 2 Hangover 2 US 2011
Ted Ted US 2012
Hangover Hangover US 2009
Stichtag Stichtag US 2010