Michel Gondry — DVDs bei Amazon kaufen
Beteiligt an 9 Filmen
Michel Gondry ist ein französischstämmiger Regisseur, der sich mit Musikvideos für Björk oder Chemical Brothers einen Namen machte. Seine Arbeit gründet sich häufig auf den Regisseur Spike Jonzes und den Drehbuchautor Charlie Kaufman.
Leben und Werk
Beginn einer Karriere mit Musikvideos
Michel Gondry kommt 1963 in Versailles als Enkel des Erfinders der Clavioline, Constant Martin, und als Sohn eines Elektrikers und begeisterten Jazzpianisten zur Welt. Schon früh kam er mit der Welt der Musik in Verbindung. In der École Olivier de Serres (Schule der angewandten Künste) in Paris lässt er sich ausbilden und gründet dort die Pop-Band OuiOui, deren Schlagzeuger er wird. Für diese Band kreiert er erstmals Musikvideos, z.B. für die Lieder La Ville, Les Cailloux oder Ma Maison. … — Mehr
Leben und Werk
Beginn einer Karriere mit Musikvideos
Michel Gondry kommt 1963 in Versailles als Enkel des Erfinders der Clavioline, Constant Martin, und als Sohn eines Elektrikers und begeisterten Jazzpianisten zur Welt. Schon früh kam er mit der Welt der Musik in Verbindung. In der École Olivier de Serres (Schule der angewandten Künste) in Paris lässt er sich ausbilden und gründet dort die Pop-Band OuiOui, deren Schlagzeuger er wird. Für diese Band kreiert er erstmals Musikvideos, z.B. für die Lieder La Ville, Les Cailloux oder Ma Maison. Als Björk das Video zu La Ville auf MTV sieht, ist sie begeistert und beauftragt Gondry, die Musikvideos für etliche ihrer Hits zu produzieren: Human Behaviour, Army of me, Isobel, Hyperballad, Bachelorette und Joga. Schnell begeistert sich auch die Presse für Gondry. Andere Bands, wie die Rolling Stones bitten Gondry, Videos für sie zu drehen. Sein experimenteller Stil gefällt. The White Stripes, The Chemical Brothers, Kylie Minogue, Daft Punk, Radiohead, Massive Attack, Neneh Cherry, Sheryl Crow, Beck, Foo Fighters, Wyclef Jean – sie alle wünschen sich ein Video von Gondry. Es folgen Werbeclips für Levi’s, Gap oder Air France.
Seine Kinofilme
Mit Human Nature – Die Krone der Schöpfung (2001) entsteht Gondry erster Kinofilm, nachdem er bereits zwei Kurzfilme verfasst hat. Drehbuchautor Charlie Kaufmann und Gondry bezeichnen sich selbst als Freunde und drehen 2004 einen weiteren Film zusammen: Vergiss mein nicht!, der zum internationalen Erfolg wird. Kaufman erhält den Oscar für das Beste Drehbuch. 2006 erscheint der Musikdokumentarfilm Dave Chappelle’s Block Party. Im selben Jahr arbeitet Gondry erneut in Frankreich, um The Science of Sleep – Anleitung zum Träumen zu drehen. Dieser Film wird ebenfalls ein internationaler Erfolg und katapultiert Gondry in den Himmel der gefragtesten Experimentalfilmkünstler.
Sein neuester Film Abgedreht mit Jack Black und Kirsten Dunst wird in den USA gedreht und handelt von einem Mann, der ein magnetisches Gehirn hat und alle Videokassetten in der Videothek seines Freundes magnetisch anzieht.
Weiterführende Informationen
- Mehr zum Regisseur Michel Gondry
Weitere Informationen im Internet
- Blog zum Wirken des Regisseurs (engl.)
- Interview mit Michel Gondry über Dave Chapelle’s Block Party (Dokumentarfilm, 2006)
Quellen
- Michel Gondry in der Wikipedia (frz.)
Populäre Filme
von Michel Gondry
Vergiss mein nicht!
US 2004
Abgedreht
US 2008
Human Nature - Die Krone der Schöpfung
US, FR 2001
Block Party
US 2005
News
die Michel Gondry erwähnen
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2 Kommentare
über Michel Gondry
feininger75 2008/10/22 17:06:39
Tobias 2008/10/06 11:16:13
Michel Gondry ist aus meiner Sicht einer der kreativsten und auf sympathische Weise zeitgeistigsten Regisseure überhaupt. Allerdings scheint er sich auch mehr und mehr in seine Phantasiewelt zurück zu ziehen. Denn seine Filme werden immer verspielter und märchenhafter. Hoffentlich verliert er nicht seine Sensibilität für erzählenswerte, menschliche und rührende Geschichten. Sonst ist er bald nur noch ein moderner Märchenonkel.
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The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen

"Moderner Märchenonkel" trifft Michel Gondry wirklich ganz gut. "Eternal Sunshine of the spotless mind" fand ich noch wirklich toll, aber bei "Science of Sleep" bin ich zwischendurch auch mal ganz schön eingenickt.
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