Vergiss mein nicht!

Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004), CA/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Komödie, Kinostart 20.05.2004

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
8.0
Kritiker
85 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6
Community
13276 Bewertungen
166 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Michel Gondry, mit Jim Carrey und Kate Winslet

In Michel Gondrys Vergiss mein nicht! will Jim Carrey nicht nur seinen Liebeskummer, sondern gleich alle Erinnerungen an Kate Winslet aus seinem Gedächtnis löschen.

Wer kennt ihn nicht, den Schmerz, wenn große Gefühle zu Ende gehen? Joel (Jim Carrey) hat Liebeskummer, weil ihn seine große Liebe Clementine (Kate Winslet) verlassen hat. Doch während er leidet, scheint sie völlig unberührt. Joel erfährt von einem Eingriff, dem Clementine sich unterzogen hat, um Joel aus ihrem Gedächtnis zu löschen. Schließlich entscheidet Joel sich selbst zu einem solchen Eingriff, um endlich über Clementine hinwegzukommen. Der Eingriff wird in seinem Apartment von den beiden Gehilfen Stan (Mark Ruffalo) und Patrick (Elijah Wood) vorgenommen: Joels Erfahrungen und Erlebnisse mit Clementine spulen sich rückwärts ab und werden Stück für Stück gelöscht – doch dann rebelliert sein Unterbewusstsein.

Hintergrund & Infos zu Vergiss mein nicht!
Der englische Titel Eternal Sunshine of the Spotless Mind stammt aus dem Gedicht Eloisa to Abelard von Alexander Pope.

Ein weiterer Film von Michel Gondry, der sich mit der Thematik Realität-Traum auseinandersetzt, ist The Science of Sleep – Anleitung zum Träumen (2006). (omdb)

  • 37795279001_1860690543001_th-5061c9113a0eb0e409197d7f-1592194044001
  • 37795279001_1859728116001_th-5061a9c454eeb0e483c45856-767904718001
  • Vergiss mein nicht! - Bild 1590863
  • Vergiss mein nicht! - Bild 1590850
  • Vergiss mein nicht! - Bild 1590837

Mehr Bilder (36) und Videos (4) zu Vergiss mein nicht!


Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Vergiss mein nicht!

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Der Fluch oder Segen des Vergessens - er kann einem allen Schmerz nehmen oder aber alle wundervollen Erinnerung vernichten, deren unschätzbarer Wert einem erst im Nachhinein schmerzlich bewusst wird.
Michel Gondry's ultimativer Liebesfilm, der mit einem wie immer herausragenden Drehbuch von Charlie Kaufman daherkommt, ist ein echter Augenschmaus und Herzensbrecher. Man fiebert die ganze Zeit mit, wünscht sich für die beiden Liebenden nur das Beste und hofft, Joel kann der verwirrenden Prozedur doch noch irgendwie entfliehen. Denn die Grenzen zwischen Realität und Fiktion (bzw. Erinnerung) verschwimmen das ein um's andere Mal fließend und verlangen dem Zuschauer so einiges an Auffassungsgabe ab.
Durch und durch surreale Traumkulissen, die mit solch malerischen Landschaften verschmelzen, dass es einfach nur eine Wonne ist, verschrobene, authentische und liebenswerte Charaktere und ein unvorstellbares Repertoire an beeindruckenden Einfällen und Ideen, die diesen Film durchziehen. Eine Reise durch die Erinnerungen einer scheinbar erloschenen Liebe, die Auswirkungen des Vergessens und eine unendliche ehrliche Romanze. Kein Zweifel: "Eternal Sunshine of the spotless Mind" ist definitiv eine der berührendsten Liebesfilme der letzten Jahre - und obendrein wahrscheinlich auch noch der innovativste.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

Kommentar löschen
9.5Herausragend

"Eternal Sunshine of the Spotless Mind" ist ein verrückter Mix aus Komödie, Drama und Science-Fiction. Auf wundervoll kuriose Art und Weise verbindet Charlie Kaufmann so viele skurille, witzige Ideen und entführt den Zuschauer in eine surreale und dennoch wirkliche Welt. "Vergiss mein nicht" strotzt nur so vor optischen Gags, da sich ein Großteil der Geschichte in Joel Barish's Kopf abspielt. Erinnerungsfetzen und Gedanken werden allmälich gelöscht und der Zuschauer bekommt es hautnah mit. Er folgt Joel freiwillig durch die Odysee in seinem Kopf und sehnt sich nach dem Happy End. Doch wird es zu einem Happy End kommen. Keiner weis es...

Doch die Liebe findet immer einen Weg und manchmal ist es wahrlich Schicksal, Vorbestimmung. Ein vorbestimmter Weg von dem man einfach nicht abweichen kann. "Vergiss mein nicht" zeigt, dass die Liebe so stark ist, dass sie selbst in die ausgelöschten Gedanken durchbricht. Wieder einmal hat es mir ein Film von Charlie Kaufmann angetan. Das außergewöhnlich Drehbuch, die wundervollen Schauspieler und der Newcomer Michael Gondry erweisen sich als wahrer Glückgriff. Geschickt spielt das Drehbuch mit Wendungen und rauscht durch die Zeitebenen von Joel Gehirnwindungen und Gedankenfetzen. Für mich ist "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" bislang der Film des Jahres. Zum Schluss kann man eigentlich nur folgendes sagen... Clementine, der lieblichste Name auf dieser Welt. Es gibt immer Hoffnung und Licht am Ende des Tunnels. Auch für die Liebe. Denn die Liebe führt zwei Liebende zusammen...

Vielleicht ist es Schicksal. Ein Schicksal, dass man nicht ändern möchte.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
10.0Herausragend

„Nett“. Das wohl am häufigsten in ‚Vergiss mein nicht!‘ verwendete Adjektiv beschreibt auch recht treffend die meisten Romantik- und Liebesfilme an sich. Diese bestehen zumeist aus zitierten, kopierten, geklauten oder gar keinen Ideen und bieten süßen, leicht verdaulichen, auf den Massengeschmack zugeschnittenen Kitsch und Schmalz. Nur sehr selten springen dabei noch wirkliche Meisterwerke aus der Masse hervor, die meisten seit Jahren und Jahrzehnten etablierten Zutaten werden nur nach bekannten Formeln wieder aufbereitet, um die Helden über die vorhersehbaren Irr- und Umwege ihrem Happy End entgegen zu führen. Nett eben. Oder langweilig. Oder ärgerlich, nervig, öde. Umso erfreulicher, wenn man dann ein Werk von solcher Originalität, Inspiration und Individualität zu Gesicht bekommt, wie es Michel Gondrys ‚Vergiss mein nicht!‘ ist.
-----------------------------------------------------------------
Wo sich in der üblichen Massenware des Liebesfilms meistens nur über direkte…

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Crazy Sci-Fi-Love-Story !!!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Evie: www.inderzange.de

Kommentar löschen
3.0Schwach

Mh also viel kann ich zu dem Film nicht sagen, ausser das es absolut nicht meinen Geschmack getroffen hat. Für mich zu langweilig und die ständigen Wiederholungen und Flashback...nervten nur . Naja aber ich kanns auch verstehen wenn leute dem Film 10 Punkte geben, ist halt Geschmackssache.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Ein Ensemblefilm mit zurückgenommenen Stars, bezaubernden Low-Tech-Effekten und einem Romantizismus, der zugleich unerhört verspielt ist und wunderbar erwachsen.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
3.5Schwach

Wenn Michael Gondry einen Funken Humor hätte und nicht glauben würde großes Arthaus-Kino bestünde darin seine Darsteller dreinschauen zu lassen als hätten sie Verstopfung, derweil sei doofe Sätze sagen wie "Sand wird überschätzt, es sind nur sehr kleine Steine", dann hätte aus der originellen Idee wirklich ein schicker Film werden können. So bleibt es eine aufgeblasene Twilight Zone-Folge, die sich selbst viel zu wichtig nimmt um auch nur ansatzweise beeindrucken zu können.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

DerDude_

Antwort löschen

P.S.
Kritiken werden überschätzt.
Sie sind nur sehr ausführliche Werbeblocks


gnipmac14

Antwort löschen

@DerDude_: Das is doch Unsinn, Batzmanns Bewerung ist vielleicht im Hinblick auf die Umwerfende Schauspielleistung ezwas hart, jedoch sind es die 70 Minuten Mittelteil in Joels(Carrey) Kopf, die absolut unerträglich in die Länge gezogen wurden ohne dass sich in den ganzen Flashbacks auch nur das geringste haraussehen lässt das für den Ausgang der Geschichte von Nöten wäre. Von daher kann ich die scharfe Kritik vollends nachvollziehen.
Is schon klar, der Film wurde von führenden Kritikanlaufpunkten zum Meisterwerk erhoben deswegen ist es für viele schwer die wenigen negativen kritiken für richtig zu erklären, vor allem nicht ohne den Kritiker hier als Anti-Mainstream-Punk aussehen zu lassen. Nicht jeder der nicht am Nordpol leben möchte, würde lieber am Südpol leben.



Kommentare (158) — Film: Vergiss mein nicht!


Sortierung

boeck

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film, diese Momente in denen sie sich so nahe sind und dann doch so vergessen, unglaublich gut! Carrys beste Rolle und Kate Winslet ist so unglaublich bezaubernd... und der Soundtrack erst "everybody's gotta learn sometimes" von Beck wahrlich eternal.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Farinatika

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jim Carrey gefällt mir in ernsthaften Rollen tausendmal besser als in der des Grimassen-ziehenden Quatschkopfs, das hab ich schon in der Truman-Show gemerkt. Auch Kate Winslet ist mir hier super sympathisch (was nicht zuletzt an ihren Haarfarben liegt :) )
Der Film selbst hat mich wirklich begeistert - romantisch, aber nicht zu kitschig, zweitweise spannend und es gibt einige "Hä?"-Momente. Auch die Grundidee ist klasse, einfach mal was anderes.
Würde ich mir auf jeden Fall nochmal anschauen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

unknownhorse

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein halber Punkt Abzug für die Anwesenheit von Kirsten Dunst.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kinokind

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Zuerst habe ich den Film nur ausgeliehen, weil ich gesehen habe, dass Kate Winslet mitspielt, und ich muss sagen, dass sie mich nicht enttäuscht hat.
Abgesehen von den guten Schauspielern (Jim Carey und Kirsten Dunst fande ich nämlich auch nicht schlecht), ist die Story einfach so wunderbar abgedreht und skurril, dass ich diesem Film einfach 9 Punkte geben musste. Die vielen Flashbacks und Erinnerungen haben mich dabei komischerweise kein bisschen verwirrt, was bei mir sonst bei solchen Geschichten der Fall ist.
Ich fande den Film einfach grandios, und würde ihn mir jederzeit nocheinmal anschauen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Basty

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ein wunderschöner Film. Jim Carrey in seiner besten Rolle mMn, dazu noch Kate Winslet mit ihrem vielen Haarfarben, auch in ihrer besten Rolle. Grandios geschauspielert und ein sowas von gutes Drehbuch! Wie gut muss man sein, sich so eine genial umgesetzte Story aus zu denken und zu verfilmen.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus diesem Genre!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

boxcarsboxcars

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Erinnerung als das Wesen des Subjekts.

Das Drehbuch ist im höchsten Maß zynisch. Der Zusammenfall von Wiederholung und Entlarvung führt zu einer anthropologischen Akzeptanz, die Gänsehaut macht, weil sie so voller Liebe zum Leben strotzt. Dem anti-freudialen Gedächtnisterminator steht das entgegen, was durch ihn eliminiert werden soll, Menschen, deren Köpfe der einzige Zufluchtsort vor einer bröckelnden Welt sind, in der das Klauen von Unterhosen stärkere ethische Bedenken hervorruft als der Eingriff in das Privateste und Heiligste überhaupt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

aleandra22

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Echt skurill... fand aber Kate Winslet gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

LeMovieKritiker

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Vergiss mein nicht! ist Matrix in besser und Total Recall in gut.

Zuerst denkt man fast man bekomme hier eine gewöhnliche komödie die man danach wegwerft, aber sobald diese eine dubiose Firma auftaucht merkt man dass man sowas noch nie gesehen hat.

Die Story wird immer komplizierter und fordert sogar zum Mitdenken auf. Ich bilde mir jedoch ein, dass ich eine Logiklücke entdeckt habe, bin mir jedoch nicht zu 100% sicher.

Dies ist eine Empfehlung für Fans von Matrix, Inception und eigentlich für jeden der nicht gerade Transformers einen Oscar geben würde.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

boeck

Antwort löschen

da stimme ich zu ;)


Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Außergewöhnliche Idee die von einem toll gespielten Jim Carrey transportiert wird. Der Film lohnt sich, denn er ist charmant schräg. Wer sagt, dass Jim Carrey nur dumm herum schwätzen kann? In "Number 23" fand ich ihn abwechslungsreich und gut, aber diese Rolle hat mehr Ernsthaftigkeit gefordert, die er zur vollsten Zufriedenheit erfüllen konnte.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

florian.fiele

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eternal Sunshine of the Spotless Mind

Hier belass ichs mal bei einem kurzen Kommentar...Die Grundidee und die gesamte Story, inklusive gelungenem Ende, gefallen mir sehr gut. Aus der filmischen Umsetzung hätte man noch mehr (aber auch weniger) rausholen können. Der Film hat mich nicht komplett gefesselt, weil ich mich nicht in die Figuren hineinversetzen konnte. Zu abgedreht sind sie, die Dialoge ein wenig wirr. Andererseits muss ich Carrey und Winslet ein Lob aussprechen, denn schauspielerisch ist das wirklich stark. Nur eben mir selbst zu unähnlich. Ein guter Film ist es geworden, keiner, der mich so sehr berührt oder mitreißt wie die Filme, die ich mit >9.0 bewertet habe, aber eine 8.5 Wertung vergebe ich dennoch. Dazu hat er seinen eigenen Charme und Stil. Ich kann gut verstehen, dass andere ihn als Lieblingsfilm markieren, wenn sie mit diesem Stil besser zurechtkommen, denn die Story ist wirklich, wirklich großartig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein komplexer Film, der sicherlich qualitativ hochwertiger ist als die Durchschnitts-Liebesschnulzen. Mir war er allerdings etwas zu philosophisch und manchmal hatte ich Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Diese ist aber sehr spannend und sicherlich haben viele Zuschauer (mich eingeschlossen) sich schon des öfteren gewünscht, dass man bestimmte Erinnerungen einfach schwupp aus dem Kopf löschen kann. Die voller Überraschungen steckende Story wird von glaubhaften, sensationell gut spielenden Darstellern verkörpert und es sind sowohl lustige als auch traurige Elemente dabei. Insbesondere Kirsten Dunst und Kate Winslet haben mich in "Vergiss mein nicht!" beeindruckt, während es mir schwer fiel, Jim Carrey diese "ernste" Rolle abzunehmen, da er ja eher der sympathische Kasper ist und mir so auch wesentlich besser gefällt. Visuell halte ich den Film für einfallsreich und der Erzähler, den man nur selten hört, hat eine total angenehme Stimme und eine nette Erzählweise. Allerdings ist "Vergiss mein nicht!" für mich nicht die richtige Romanze, ich mag es eher einfach wie bei "10 Dinge, die ich an dir hasse!" oder "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen"... Definitiv ein gut gelungener Film, der meinen Geschmack aber ein wenig verfehlt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Enclase

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Wie ich doch solche Filme liebe, die einen kurzzeitig komplett verwirren und es dann doch schaffen, nach und nach einen 'AHA!'-Effekt zu erzeugen - nicht umsonst ist Mr. Nobody mein absoluter Lieblingsfilm...und 'Vergiss mein nicht' besticht mit einer ähnlich hervorragenden Idee, welche nahezu perfekt umgesetzt wurde.
Die Darsteller machen ihre Sache ebenfalls toll und die Message, welche der Film zu vermitteln versucht, kommt an.

Ich kann keine große Kritik finden und könnte mir gut vorstellen, dass er nach weiteren Sichtungen - welche definitiv folgen werden - noch die fehlenden 0.5 Punkte dazu gewinnt. Definitiv ansehen!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

VincentLebowski

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow. Ich habe noch nie einen Film gesehen, der mich so aus meiner Welt herausgerissen und in eine vollkommen andere Person katapultiert hat. Die wundervolle Bildsprache verbunden mit der unglaublich intensiven Erzählweise haben mich einfach sofort gefesselt und für die gesamte Dauer des Films nicht mehr losgelassen. Jim Carrey sieht man hier in einer seiner, neben Man on the Moon und The Truman Show, bisher ernstesten und mMn auch mit Abstand besten Rolle. Man kann in jedem Moment seiner Präsenz die Zerrissenheit und Surrealität seines Charakters erkennen, die er durch seine perfekt trainierte Mimik und Gestik zum Ausdruck bringt. Hier haben seine Erfahrungen im Comedy-Bereich deutliche, durchweg positive Spuren hinterlassen. Sogar Kate Winslet hat mich vollends überzeugt, obwohl ich in den meisten ihrer anderen Filmen nicht richtig warm mit ihr wurde. Anfangs war ich etwas verwirrt durch die Verdrehungen des Plots, speziell im ersten Drittel des Films, und habe bereits ein schwaches Drehbuch diagnostiziert. Rückwirkend ergibt jedoch alles wieder einen Sinn und jede Einstellung, jeder Schnitt, jede Geste entfaltet sich perfekt im Gesamtbild. Daher für mich aufgrund der überragenden Schauspielerischen Leistungen (auch Kirsten Dunst sei hervorzuheben!), dem interessanten, frischen Plot und aufgrund der perfekten Umsetzung in Bild und Soundtrack verdientermaßen einer meiner Lieblingsfilme.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Simon Moon

Antwort löschen

Und bei Carrey gebe ich Dir da völlig Recht. Beste Arbeit seit "Truman Show". Eigentlich mag ich den garnicht, aber da (wie bei "Truman Show") passt er so Faust aufs Auge. Hut ab!


VincentLebowski

Antwort löschen

Hätte auch nie gedacht, dass man im die tragische, romantische Rolle so gut abkaufen würde. Durch seine Arbeiten bei Batman z.B. hat er sich schauspielerisch ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert^^


RosieOlivia

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Je öfter ich diesen Film sehe, desto begeisteter bin ich. Jim Carrey klettert auf der Sympathie-Leiter von ätzend zu liebenswert und Kate Winslet bringt mich dazu, dass ich mir die Haare blau färben will. Oder orange. Oder grün...

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

LauraMi

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schön zu wissen, dass Jim Carrey nach der Truman Show auch noch andere Filme gemacht hat, in dem er mal mehr von sich zeigt, als nur den ewigen Rumblödler. Nicht dass ich ihn in solchen Rollen nicht auch gern zugesehen hab, doch seine ernstere Seite gefällt mir schon besser. In Eternal Sunshine of the Spotless Mind muss man ihm dabei zusehen, wie er nach und nach seine Erinnerungen verliert und versucht, dagegen anzukämpfen. Der Film präsentiert uns einen schönen (und auch traurigen) Moment nach dem anderen und auch wenn man nach dem ersten Gucken vielleicht noch nicht alles bis ins kleinste Detail verstanden hat, ist er es auf jeden Fall wert, sich ihn nochmal und nochmal anzusehen. Ein wunderschöner Film, der eindeutig zum Nachdenken anregt.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Big T.

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jim Carrey kann ebend doch mehr als Grimassen ziehen.
In "Vergiss mein nicht" spielen Carrey und Winslet überragend in dem eh schon tollen Cast (Dunst, Wood...) und passen sich der tollen Story und der super Inszenierung von Michel Gondry.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

craax

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist immer leichter zu sagen, was ein Film-Werk nicht ist. Also nur ein Zugeständnis: kein Action-Film, kein Sci-Fi-Film, keine leicht abspulbare Geschichte, dafür hervorragendes Kino für Leute, welche die Hand des großen Künstlers im Alltag aufzuspüren und mitzubegleiten bereit sind. Schwer, einen Liebesfilm (Film über Liebe) zu drehen, und die unzähligen Fettnäpchen des Kitsches, der Romanze und verluschten Sentimentalität zu vermeiden. Hier gelingt’s (überwiegend). Großartig: die Schlußsequenz, wenn vor der (akustischen) Cassetten-Wiedergabe der allergeheimsten (& abträglichsten) Gedanken über den Liebespartner beide - während es geschieht - sich darüber klar werden, das, was unser Kopf über unser Liebeswunschobjekt denkt und für sich selbst zusammenbraut,- und das, was das Herz dazu zu sagen hat oder die veröffentlicht zugestandene „Realität“ dazu ist - zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind,- bei dem nicht dem höhergelegenen Stockwerk die Priorität gebührt. Ein unglaublich schöner und wahrer Liebesfilm,- Film über die Liebe-, Film über das vertrackte konträre widersätzliche Lieben in uns. Eine wunderschön gnadenlose Romanze für Erwachsene mit einem herrlich offenen wahrheitsgemäßen Ende vollgestopft mit gelungenen Bild-Metaphern (der !Phantasie). Tut es euch ruhig an! - aber hilfreiche Voraussetzung ist: wer genug eigene Geschichte mitzubringen hätte. Nichts für Romeo und Julia -Erstversuche.

Der Film traut sich an ein "Schwarzes Loch" Hollywoods: was passiert, NACHDEM die beiden Hauptpersonen-Lover zueinandergefunden haben und das jahrelange ("lebensabschnittslange") Liebe-im-Alltag-Abenteuer zu bestehen ist? Die Antwort, die der Film zu geben hat, lohnt sich. Seht ihn euch an! Großes Kino, und ein J. Carrey als ernsthafter Schauspieler, wie man (ich) es nie erwartet hätte zu sehen. Danke, Jim - kannst mehr als Grimassen schneiden und Klamauk abdrehen. Wunderschön, poetisch. Hervorragende K. Winslet. Viel Vergnügen!

Noch eins (wirklich zum Schluß): - beruht auf technischen Darstellungsmöglichkeiten, die so erst seit ein paar Jahren (digitale Revolution) realisierbar sind (und erfrischend zurückhaltend genutzt werden): genial: der Versuch, dem unbekannten Lover ins Gesicht zu sehen, der immer nur die Hinterkopf-Frisur zu erblicken hergibt – oder der Versuch, das Ende der Straße zu erreichen, die sich bei jeder Wendung zum Anfang verkehrt - : Technik im Dienste der Idee,- und nicht als Selbstzweck. Gelungenes Spiel mit der Verschiebung der Realitätsebenen und des "Ident-Problemes" (der ’Person’ im Sinne der Psychologie) (und bescheiden genug angegangen, die Welt hier nicht auf den Kopf stellen zu wollen : überschaubar im Anspruch, nicht auf pure Revolution angelegt wie – z.B. MATRIX). Ehrlich gesagt: mindestens so gut wie "Beeing John Malkovitch", nur viel poetischer - französische Wurzeln, wie ich eben entdeckte. - Und ein Nobelpreis bitte für’s originalelle verschachtelte Drehbuch. Danke schön.

Freie cineastische Assoziationen: 12 Monkeys, 6th Sense, eben Beeing J.M., König der Fischer, Big fish... werden nicht viele zustimmen, bleibt trotzdem stehen. Für Leute, die auch mal gerne parallel-Denken während des Zuschauens. Und nun viel Spaß!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Chewbacca

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Es gibt diese Art Filme, die schaust du gute zwanzig Mal und verstehst noch immer nicht alle Einzelheiten, der Handlung. Michel Gondry zeigt in seinem ewigen Sonnenschein des makellosen Geistes ein Bespiel für solche Filme, denn es werden verschiedene Zeitebenen beleuchtet, die zumindest zu Beginn derb voneinander durchbrochen werden und sich nur sehr langsam zusammenfügen. Obwohl ich mir da immer noch nicht sicher bin, denn man kann dieses Werk auch ganz schnell als unverständlichen Müll abtun und sich keine weiteren Gedanken machen. Doch ich bin mir sicher, dass wäre ein Fehler, denn die tiefe Botschaft, die der Geschichte innewohnt ist sehr rein und so chaotisch alles auch wirkt, scheint sich doch einfach nur ein Spiegel des eigenen Lebens zu offenbaren, der vielleicht zu kompliziert dargestellt wird. Doch ist das Leben an sich nicht auch furchtbar kompliziert und keinesfalls einfach?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kieke

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Jim Carry sieht mit seiner Frisur richtig cool aus. Die Winslet mit den blauen Haaren, war für mich am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig, wurde mir jedoch im laufe des Films sympathischer. Sicherlich, der Film schlägt in die Sparte, von „Besser gehts nicht“oder „Fletcher’s Visionen“ , in dem Stars sich an sozial gestörten Typen versuchen... Und am Anfang des Films nervt die Winslet schon ein wenig.. Die verworrene Story, lenkt jedoch vom dem peinlichen Schauspiel ab, das ohne Zweifel entstanden wäre... Ich erinnere hier nur mit Grauen an „Zeiten des Aufruhrs„. Anstatt jedoch einen typischen melodramatischen Beziehungskitsch abzuliefern, inszeniert, Michel Gondry, einen Reise durch die Erinnerung. Der Zuschauer wird Bruchstückhaft, mit Erinnerungsbildern gefüttert, die so gehalten sind, das er sich selbst darin wiederfinden kann. Aus dem Erinnerungsmosaik werden einen dann die Protagonisten richtig sympathisch. - Vielleicht, weil man auch über eigenen Beziehungen reflektiert. Die, fast “lynchen Wendungen“ am Schluss sind gut für die Gesschichte, hätten aber nicht sein müssen.
Insgesamt liefert der Film solide Kost, die auch auf die guten Seiten einer gescheiterten Beziehung hinweisen.
Trotz der wirklich guten Story bleibt ein fader Beigeschmack; Es fühlt sich nicht echt an.Man kommt sich so vor, als ob man der Winslet und der Dunst bei dem Experiment zusieht, anspruchsvollere Aussenseiter Rollen zu spielen. Viel zu viel wird gestöhnt und gejammert ..oder apathisch geguckt.. Schade !
Da das Drehbuch und die Idee sehr gut sind, und der Schnitt, die meisten schauspielerischen Peinlichkeiten , auch durch abrupte Orts Wechsel, gut ausklammert, kann der Film trotzdem überzeugen.
Und Carry? Er hat mal wieder bewiesen, das er nicht nur für das Klamauk Fach zuständig ist. Von ihm will ich noch mehr "ernstere Rollen" sehen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Pardus

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

tolle filmidee, eine abwechslungsreiche kate winslet, eine erfrischende kirsten dunst und ein jim carrey der zur abwechslung mal keinen idioten mit grimassen, sondern anscheinend sich selbst spielt. great!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch