Adaption
Adaptation (2002), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 13.03.2003
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3880 Bewertungen
66 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Spike Jonze, mit Ron Livingston und Catherine Keener
In Adaption durchlebt Nicolas Cage in einer Doppelrolle als Charlie Kaufman und dessen fiktiven Bruder die Schreibblockade des Drehbuchautors.
Charlie Kaufman (Nicolas Cage) ist ein Genie. Seine Drehbücher sind kreativ, originell, intelligent, brillant, witzig und voller Überraschungen. Nur einer will nicht an das Genie glauben: Charlie selbst. Kaufman fühlt sich alt, abstoßend, fett, glatzköpfig kurzum: wie ein totaler Versager. Und das, obwohl sein erstes Drehbuch, Being John Malkovich, gerade verfilmt wird und der Weg auf der Karriereleiter direkt nach oben führt.
Doch selbst beim eigenen Film ist er am Set ein Fremdkörper, ein Außenseiter und auch sein Selbstbewußtsein wird von diesem Erfolg nicht gestärkt. Umso mehr fühlt sich Charlie geschmeichelt, als ihn die ausgesprochen attraktive Hollywood-Studiomanagerin Valerie (Tilda Swinton) bei einem “Powerlunch” umgarnt, er solle für ihr Studio einen wunderbaren Bestseller adaptieren: “The Orchid Thief” von der New Yorker Journalistin Susan Orlean (Meryl Streep ein Tatsachenroman über … Blumen. Charlie - um den Finger gewickelt von den Komplimenten und Lobpreisungen Valeries - sagt zu.
Hintergrund & Infos zu Adaption
Der größtes Feind jedes Drehbuchautors ist wohl die Schreibblockade. So erging es auch Charlie Kaufman (Synecdoche, New York), der ein Skript des Buches The Orchid Thief für 20th Century Fox anfertigen sollte. Da Charlie Kaufman allerdings zu den kreativeren Köpfen gehört, die aktuell im Filmgeschäft tätig sind, ließ er sich von solchen Nichtigkeiten nicht herunterziehen und verarbeitete seine Probleme mit der Adaption einer Literaturvorlage in einem Drehbuch. Dazu erfand er sich einen fiktiven Bruder, der im Verlauf der Handlung stirbt. Aufgrund dieser tragischen Gegenbenheit ist der als Adaption betitelte Film postum Donald Kaufman gewidmet worden – auch wenn er nie existierte.
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 21. Jahrhundert, Gegenwart
- Ort
- Florida, Flugzeug, Hollywood, New York City
- Handlung
- Affäre, Agent, Alligator, Biographie, Botaniker, Bruder-Bruder-Beziehung, Buch, Dinosaurier, Drehbuch, Drehbuchautor, Dschungel, Evolution, Filmbranche, Halluzinogen, Kellnerin, Krankenhaus, Nackte Frau, Nacktheit, Orchidee, Recherche, Schreibblockade, Schriftsteller, Serienmörder, Sumpf, Verlust des Bruders, Zwillinge, Zwillingsbruder
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Witzig
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Kritiken (4) — Film: Adaption
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenViele Filme zeichnen sich durch ungewöhnliche Erzählweisen aus, ob rückwärts, in Flashbacks oder ineinander verwobenen Episoden. Doch „Adaption“ hebt die filmische Erzählweise nochmal auf eine nächste Ebene. Da gibt es einen Film im Film, ein (Dreh-) Buch im (Dreh-) Buch, eine Geschichte in der Geschichte, ein Buch im Film, ein Film im Buch oder was auch immer. Grenzen werden stark verwischt und letztlich auch gesprengt, vor allem die Grenzen von Realität und Fiktion. Das Buch, um das es im Film geht, gibt es wirklich. Und der Film sollte einfach eine Verfilmung dieses Buchs werden. Der (reale) Drehbuchautor Charlie Kaufmann hatte bei der Adaption Schwierigkeiten und beschloss letztendlich, genau dies, und damit auch sich selbst, zum Thema des Films zu machen. Dabei wurde noch ein Zwillingsbruder hinzuerfunden, dem der Film gewidmet ist, und schon verwandelte sich eine Verfilmung eines Buchs über Blumen in eine höchst schräge Sternstunde des anspruchsvollen Kinos. [...]
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenNichts für mich, irgendwie zu durcheinander und die Regie war auch nich so das Beste...
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micheln Mon, 24 May 2010 09:27:37 -0000
Antwort löschenFundierter Kommentar! haha
Kill_Diether Sat, 07 Aug 2010 21:39:08 -0000
Antwort löschenRichtig @ micheln, denn:
Für mich war der Film auch nichts, und genau deswegen kann
ich mir beim besten Willen keine Kritik über die Regie leisten.
Genau so wenig über Klassische Musik, die ich nicht verstehe ;-)
PaJeRo Wed, 18 Aug 2010 17:09:21 -0000
Antwort löschenund inwiefern rechtfertigt dies die einteilung dieses....ehm....satzes in die rubrik "kritiker"?
Nagelfahr Thu, 03 Feb 2011 23:26:39 -0000
Antwort löschenDiese Kritik ist ärgerlich, nicht der Film.
Kill_Diether Fri, 04 Feb 2011 12:06:27 -0000
Antwort löschen@Nagelfahr-->RIGHT!
Alle 7 Antworten zeigen
Le Samourai Fri, 18 Feb 2011 02:11:06 -0000
Antwort löschen@ Pajero: WORD!
Das ist wirklich ärger- und lächerlich zu gleichen Teilen.
Violent Fiffy Wed, 20 Jul 2011 00:47:17 -0000
Antwort löschenEine absolute Sauerei. Und das als Kritiker. Da helfen auch die anderen ausführlichen Kritiken nicht mehr, um den Schnitt nochmal hochzureißen.
Da springt mir die Pumpe aus'm Korb bei sowas! Und das in Deutschland. Wo sind meine Tropfen?
Da werden die extra am Schicksalsberg vereidigt und tätowiert. Wozu frage ich !? Wozu denn nur?!?
Deutschland - Servicewüste, man kann es nur immer wieder sagen, kann man das, jawoll ja !
Dafür sind die tapferen Menschen damals beim Sturm auf die Bastille nicht gestorben damit hier heute so liederlich-lumpig, bodenlos-unverschämt einfach knapp-kritisiert wird. Nöi nöi nöi... also sowas... echt.. !
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenCharlie Kaufman (Nicolas Cage) ist Drehbuchautor und arbeitet derzeit an einer Adaption des Romans „Der Orchideen-Dieb“ von Susan Orlean (Meryl Streep). Doch es will ihm absolut kein brauchbarer Stoff einfallen und das schlimmste ist, die Zeit drängt, denn seine Auftraggeber wollen Ergebnisse sehen. Und als ob das noch nicht genug für den armen Kerl wäre, will ihm sein Bruder Donald (Nicolas Cage) beruflich in dessen Autorentätigkeit nacheifern. Wie von selbst schüttelt er ein Script über einen Serienkiller mit multipler Persönlichkeit aus dem Ärmel und auch sonst läuft in seinem Leben alles perfekt. Als sich Charlie nicht mehr zu helfen weiß, greift er zum äußersten: Er fügt seinen eigenen Charakter in die Geschichte ein, mit ungeahnten Folgen…
Was sich Spike Jonze (Being John Malkovich) mit diesem Film ausgedacht hat, mag wohl so manchen Zuschauer erst einmal verblüffen. Nicolas Cage in einer Doppelrolle, ein Script über Orchideen und ein Film bzw. die Idee zu einem, im Film als selbigen. Klingt komisch, ist auch so. Aber entgegen aller Bedenken überaus unterhaltsam und in gewisser Weise faszinierend. Das liegt zu großem Teil an den gut agierenden Darstellern, wie auch an dem, obwohl recht speziellen, doch sehr durchdachten Handlunsbogen, welcher zu keinem Zeitpunkt der Langeweile verfällt. Dabei ist es aber gerade die Langsamkeit, die den Film bestimmt. Jene öde Leere in Kaufmanns Kopf überträgt sich auf das gesamte Geschehen und bietet somit einen interessanten Einblick in diese, im Grunde genommen langweilige Person. Würde man „Adaption“ einem Genre zuordnen wollen, wäre wohl das der „Tragikomödie“ am passendsten. So ziemlich alle Schmunzler werden durch den bedauernswerten Werdegang Charlies hervorgerufen, man weis teilweise nicht, ob man lachen oder weinen soll. Nur leider verpulvert Jonze die angenehme Stimmung der ersten beiden Drittel mit einem unnötig actionreichen Schluss.
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micheln Mon, 24 May 2010 09:28:35 -0000
Antwort löschenFinde den Schluss logisch... Denn das ist der Teil des Drehbuchs, bei dm ihm sein Bruder hilft... ;)
Chaosmacherin Sat, 27 Aug 2011 09:09:42 -0000
Antwort löschenDas Ende ist nur logisch. Der Film erfüllt seine eigenen anforderungen Robert McKee sagt doch im Fim "I'll tell you a secret. The last act makes a film. Wow them in the end, and you got a hit." :D Nur hat das "WOW" bei dir eben nich geklappt.
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenVorsicht bei diesem Film! Glauben Sie ihm immer nur die Hälfte und keinen Deut mehr! [...] Hollywood nimmt sich hier wunderbar selbst auf die Schippe. Dabei zielt die Satire einmal nicht auf die kommerzielle, auf Reibach schielende Industrie, diesmal kriegt auch die Kunst- und Independent-Szene, ja die ganze elitär-intellektuelle Klasse ihr Fett ab.
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Kommentare (62) — Film: Adaption
BattlemasterIZ Thu, 02 May 2013 17:08:40 -0000
Kommentar löschenDrehbuchautor Charlie Kaufman hats drauf :) Mit Adaption verbindet er Witz, Humor, Dramatik und Gefühl. Ein ausgefallener Filmspaß, zudem biologisch Wertvoll ;D - Die Darsteller sind mit sehenswerter Spiellaune dabei. Klasse Werk
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Daymare Thu, 04 Apr 2013 15:28:40 -0000
Kommentar löschenWas Charlie Kaufman hier geschaffen hat ist sicherlich faszinierend, allerdings überzeugt mich das Endprodukt nicht wirklich...
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mikemacbean Wed, 20 Feb 2013 23:08:00 -0000
Kommentar löschenDie Realität verschmilzt mit einem Drehbuch über ein Drehbuch über ein Buch ... UND Nicolas Cage. Wow.
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hnnng Wed, 14 Nov 2012 00:52:57 -0000
Kommentar löschen– »Okay, Ich halte es für einen tollen Film.«
– »Kaufman ist eine witzige Figur, nicht?«
– »Keine Frage. Und Kaufman beschreibt ihn so faszinierend... Und wie er seine Gedanken schweifen lässt über Selbstzweifel und Metareflektion und Liebe, das ist der typisch ausufernde New Yorker Stil und dem möchte ich gerecht werden. Für mich soll die Kritik -wie soll ich sagen- für sich selbst stehen und nicht einfach künstlich vom Plot angetrieben werden.«
– »Großartig. Ich weiß nur nicht so recht, was das genau bedeutet.«
– »Oh... das weiß ich selbst nicht so genau... Verstehen Sie, ich möchte es nur nicht versauen indem da eine Moviepilot-Nummer draus wird, naja wie etwa ein Geschwurbel à la XYZ oder sowas in der Richtung. Oder aus Kaufman wird Jonze und dann wird eine Kritik an der Clipästhetik daraus.«
– »Keine Frage.«
– »Warum soll das nicht einfach eine Huldigung an Adaption sein?«
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OpusEst Sun, 21 Oct 2012 17:29:43 -0000
Kommentar löschenWow. Ganz großer Film. Geniale Idee genial umgesetzt. Eines der besten Drehbücher überhaupt und dazu großartige schauspielerische Leistung. Wunderbar kluge Gedanken. Sehr zu empfehlen.
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Lori007101 Wed, 10 Oct 2012 03:10:08 -0000
Kommentar löschenDer Film ist völlig abgedreht aber originell! Nicolas Cage in einer Doppelrolle ist sehr amüsant. Aber am meisten fällt schon Chris Cooper in seiner Oscarrolle auf. Sehr gute Geschichte und gut umgesetzt von Jonze. Und alles wegen einer Orchidee?!
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mikkean Mon, 08 Oct 2012 14:48:11 -0000
Kommentar löschenDa sitzt er, der gute Charlie Kaufman. Gerade wird sein Script zu "Being John Malkovich" verfilmt, aber Charlie hat Probleme. Ein Nachfolge-Projekt muss her, dabei leidet Kaufman an seinem schütten Haar, seinem Gewicht und er kommt einfach nicht aus seiner Haut. Kann dieser einen Frau nicht gestehen, dass er für sie echte Liebe empfindet. Sein Bruder Donald haust bei ihm und besucht seit neustem auch Drehbuch-Kurse. Und dann ist dieses blöde Buch von einer Autorin des New Yorker über einen Orchideen-Dieb in den Sümpfen Floridas. Und wo genau ist jetzt der Clou bei dieser "Adaption"? Hallo, habt ihr es nicht gehört? Charlie Kaufman, "Being John Malkovich". Das ist also kein gewöhnliches Drama, kein normaler Film über einen geplagten Autor mit Selbstfindungs-Problematik, Schreibblockade und emotionalen Komplexen. "Adaption" ist für Kaufman typisches, überfrachtetes, Grenzen sprengendes Kino und dabei wahrscheinlich persönlichster Film. Und genau deshalb mir der liebste von allen durchgedrehten Fantasie-Auswüchsen Kaufmans bleibt "Adaption" erstaunlich bodenhaftend und stellt nie das durchgedrehte Szenario über seine Figuren. Nicolas Cage - wer sonst? - liefert gleich im Doppelpack eine seiner besten Leistungen ab. Das meine ich ernst. Seit "Leaving Las Vegas" durfte sich Cage nicht mehr so herrlich tief und doch berührend im Selbstzweifel suhlen. Dieser Charlie Kaufman wächst einem richtig ans Herz, gleichzeitig kommt man über Donald nicht aus dem Staunen raus. Was schreibt er da bloß zusammen? Ach ja, bitte nicht wundern. Donald Kaufman gibt es gar nicht. Bestseller-Autorin Susan Orlean und ihr "The Orchid Thief" dafür schon. Meryl Streep, die sogar ein bisschen bitchig sein darf, und "Dieb" Chris Cooper verkörpern reale Persönlichkeiten. Auch wenn Kaufman die Ereignisse seiner Begegnungen maßlos übertreiben dürfte. Schön ist es allemal. Denn "Adaption" vollbringt das Wunder, eine Buch-Vorlage einerseits komplett außen vor zu lassen, uns aber auch ihre wahnsinnig guten und tragischen Charaktere näher zu bringen. So ist man fasziniert wie auch niedergeschmettert vom Lebensweg des Laroche. Von seiner Intelligenz, seinen krummen Geschäften und den Ereignissen, die ihm das Orchideen-Suchen zum Lebens-Inhalt werden ließen. Wie auch immer, Chris Cooper jedenfalls hat sich seinen Oscar für diese Leistung mehr als verdient. Während man Cage tatsächlich - ohne Übertreibung - einen gewünscht hätte. Gerade im Vergleich zu seinem jüngsten Output erweist sich "Adaption" als wahres Cage-Glanzstück. Auch, weil er souverän dem niedergeschlagenen Charlie und dem weniger Text-affinen Donald Plastizität einhaucht. Wie auch immer, tatsächlich dauerte es von der Premiere bis zu meiner Sichtung dieses Films geschlagene zehn Jahre. Klingt beinahe ebenso unglaublich wie der Film. Doch in diesem Fall spielt das für mich keine Rolle, so großartig finde ich dieses persönliche Bekenntnis zur Unvollkommenheit. Das Zur-Schaustellen der eigenen Probleme und Widrigkeiten, die einem das Leben plötzlich unerträglich machen. Wenn man auf eine mickrige, talentlose Randfigur reduziert scheint, während die ganze Welt oder der eigene Bruder Spass und Erfolg hat. Manchmal muss man sich eben alles von der Seele schreiben, und wenn auch an der einen oder anderen Stelle arg übertrieben.
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AcademyAwardFan Tue, 11 Sep 2012 10:04:13 -0000
Kommentar löschenIn 'Adaption.' fande ich immer die zwei voll schräg: Charlie und Donald Kaufmann (Nicolas Cage), waren aber trotzdem klasse. Meryl Streep hat mich ganz neu überrascht, ich kenne sie garnicht so, dass sie Drogen nimmt. Der Film ist zwar ein bisschen schräg, aber trotzdem wiederrum ein Film wo man sich ansehen kann.
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Andy Dufresne Mon, 10 Sep 2012 07:24:16 -0000
Kommentar löschen" Es gibt bestimmte Orchideen, die einem bestimmten Insekt auf das Genaueste ähneln. So wird das Insekt von der Blume angezogen, sein Doppelgänger, sein Seelenverwandter.
Und es wünscht sich nichts sehnlicher als mit ihr Liebe zu machen.
Nachdem das Insekt davongeflogen ist, entdeckt es eine weitere seelenverwandte Blume und macht Liebe mit ihr und befruchtet sie damit zugleich.
(!!!)
Und weder die Blume noch das Insekt werden je die Tragweite ihres Liebesaktes begreifen.
Wie könnten sie auch ahnen, dass diese Welt nur durch ihren kleinen Tanz existiert?
(!!!)
Aber so ist es.
Indem sie tun, wofür sie auserkoren wurden, geschieht etwas großartiges und prächtiges.
So gesehen, zeigen sie uns wie man leben sollte.
Dass das einzige Barometer von Bedeutung in unserem Herzen sitzt.
Dass man sich, wenn man seine Blume entdeckt hat, von nichts und niemandem abbringen lassen soll."
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Audreyfan Sun, 09 Sep 2012 14:05:51 -0000
Kommentar löschen"Du bist was du liebst, nicht wer dich liebt"
Charlie Kaufmann soll ein Drehbuch zu einem Roman schreiben. Das kann er ja normalerweise sehr gut, aber diesmal hat er eine Schreibblockade. Er weiß nicht wo er anfangen soll, worum es gehen soll und woraus es hinauslaufen soll, weiß er erst recht nicht. Er will nicht, dass die Personen sich verändern, weil sich in seinem Leben ja auch nichts verändert. Doch das Leben verändert sich. Der Bruder fängt an selber Bücher zu schreiben und hat damit Erfolg. Charlie ist verliebt. Charlie ist traurig. Charlie ist verzweifelt. Charlie ist glücklich. Und Susan lacht. Susan ist traurig. Susan ist verzweifelt und sehnsüchtig nach Leidenschaft. Audreyfan ist traurig. Audreyfan ist leicht verwirrt. Audreyfan ist fasziniert und begeistert. Und am Ende hat sich das Leben von jedem verändert, ohne dass sie es wirklich gemerkt haben.
Wie könnte ich nur Worte für "Adaption" finden? Für diesen Film. Für diese Reise. Kaum vergleichbar. Faszinierend und irgendwie so...ach ich weiß auch nicht.
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uncut123 Sat, 08 Sep 2012 22:10:34 -0000
Kommentar löschenschon echt schräg was da so abgeht..hätte aber besser morgen nachmittag gepasst als abends..
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ProsperDune Mon, 27 Aug 2012 22:30:43 -0000
Kommentar löschenCharlie Kaufman über Charlie Kaufman über Charlie Kaufman oder ein Drehbuch in einem Drehbuch in einem Drehbuch. Genial!
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SalocinRocknRolla Thu, 16 Aug 2012 20:47:15 -0000
Kommentar löschenGrandioses Drehbuch von Charlie Kaufmann. Super Cast. Allen voran eine großartige Meryl Streep und der in einer Doppelrolle glänzende Nicolas Cage, dessen Oscarnominierung völlig in Ordnung geht. Zahlreiche gute Genre-Sprünge, bitterböser Witz gute Wendungen, schöne Kamerabilder.
Geheimtipp für alle die den Film noch nicht kennen sollte!!!
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chmul_cr0n Mon, 30 Jul 2012 13:14:47 -0000
Kommentar löschenAnscheinend muss man Cage einfach wirklich was zu tun geben, dann klappt das auch. Ebenfalls geil gemacht von Chris Cooper.
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MartinNolan Sun, 29 Jul 2012 15:29:15 -0000
Kommentar löschenCharlie Kaufman (Nicolas Cage) ist von Beruf Drehbuchautor und gewann mit seinem Drehbuch zu „Being John Malkovich“ zahlreiche Auszeichnungen. Dennoch verfügt er über ein sehr geringes Selbstvertrauen, was sich in vielen Lebenslagen zeigt. Nun erhält er den Auftrag das Buch „Der Orchideendieb“ von Susan Orlean (Meryl Streep) zu einem Drehbuch umzuschreiben, scheint damit allerdings überfordert. Denn obwohl er das Buch bewundert, enthält es nicht genügend Handlung, um daraus ein Drehbuch machen zu können. Zu allem Überfluss unterbricht ihn bei seiner Arbeit, sein Zwillingsbruder Donald Kaufman (Nicolas Cage). Dieser ist zurzeit arbeitslos und möchte, wie sein Bruder ebenfalls Drehbücher schreiben. Donald strotzt im Gegensatz zu seinem Bruder vor Selbstbewusstsein und lebt sein Leben, während Charlie sich seinen Träumereien hingibt. Schließlich entscheidet sich Charlie, seine Probleme mit dem Drehbuch in das Script mit einfließen zu lassen. Auf Anraten Donalds begeben sich die Geschwister auf eine abenteuerliche Recherche. Denn Donald, wie Charlie spüren, dass die Geschichte des Buches noch nicht zu Ende erzählt ist.
„Adaption“ erzählt zunächst zwei Geschichten. Zum einen die Geschichte von Susan Orlean und ihrem Buch „Der Orchideendieb“, zum anderen die Geschichte von Charlie Kaufman und seinen Schwierigkeiten darüber zu schreiben. Der Film reflektiert sozusagen über sich selbst. Zum Beispiel über seine Erzählweise, die Entwicklung der Figuren und die Musik.
Viele kennen dieses Problem einer Schreibblockade, innerlich ausgebrannt zu sein. Gedanklich vor einer Wand zu stehen und kein Weg an ihr vorbei zu erkennen. Es fehlt an Inspiration und an Leidenschaft. Doch für Charlie Kaufman entpuppt sich gerade diese Schreibblockade als Inspiration. Aus der Not macht er eine Tugend und erzählt schlicht und einfach über das Erzählen. Simpel und genial zugleich, verknüpft „Adaption“ diese Problematik, vor der Charlie Kaufman steht augenzwinkernd mit der Geschichte von Susan Orlean. Dazu gesellen sich große Schauspielernamen wie Meryl Streep, Nicolas Cage, Chris Cooper und Tilda Swinton, die allesamt wunderbar ihre Rollen ausfüllen.
„Adaption“ ist ein intelligenter und interessanter Film, der mit einem gewissen Witz, die Dramatik des ausgebrannten Charlie Kaufman darzustellen weiß.
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RoosterCogburn Sat, 30 Jun 2012 10:27:34 -0000
Kommentar löschenSurprise, Surprise! Wer der Meinung ist, Nic Cage kann nicht schauspielern, sollte sich unbedingt "Adaption" ansehen. Die letzte große Galavorstellung von ihm. Seither scheint er es verlernt zu haben oder eingestellt - ich weiß es nicht.
Der Film selbst ist die konsequente Fortführung von "Being John Malkovich", eine satirische Groteske, der sich einer viel zu wenig beachtenden Berufsgruppe im Show-Biz widmet: den Drehbuchautoren. Charlie Kaufman hat sein eigenes Dasein in den Mittelpunkt gesetzt und sich selbst zur Hauptfigur. Dadurch bricht Kaufman (Autor) mit den üblichen Normen, weil er sich selbst als Kaufman (Figur) in sein Drehbuch hinein erfindet. Realität und Fiktion prallen aufeinander.
Charlie Kaufman bot man tatsächlich den Besteller 'The Orchid Thief' zur Umsetzung an. Er willigte ein, das nicht völlig frei erfundene, kaum spannende Buch umzusetzen – und scheiterte. "Adaption" ist die halb fiktionale, halb wahre Begebenheit selbst. Er gibt die Geschichte des zu adaptierenden Stoffes wieder, weil er vom Drehbuchautor erzählt, der an sich zweifelt und wie er leidvoll damit umgeht. Doch schließlich findet er die Lösung darin, indem er sich selbst in den Stoff hineinschreibt und weil er sich selbst im Entstehen beobachtet, bespiegelt er sich. Das gipfelt in eine herrlich bizarre Erzählung, bei der man sich fragt, ob "unser aller Schöpfer" nicht nur ein Filmregisseur ist und wir die Darsteller. Vielleicht schaut ja im Moment, irgendwo in diesem Augenblick, jemand einen Film über einen Typen der User bei einer Film-Community ist und gerade ein Kommentar über einen herrvoragenden Film schreibt ... *paranoider Schauer über den Rücken läuft*
"Adaptation" ist eine Widmung an das Leidensgeschäft der Drehbuchautoren, ein andauerndes Drama zwischen höchstem Glück und tiefstem Fall. Und einfach wunderbar!
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RoosterCogburn Sat, 30 Jun 2012 11:10:14 -0000
Antwort löschenDer ist auch großartig, aber noch länger her. "Leaving Las Vegas" war Mitter der 90er. "Adaption" startete Anfang 2003 in den deutschen Kinos. Auch wenn er kommerziell keinen großen Erfolg hatte. Zumindest auf dem internationalen Markt.
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Joone44 Sat, 30 Jun 2012 12:04:55 -0000
Antwort löschenCool, mal wieder was über den Film zu lesen. Ich bin ja auch ein Nicolas Cage-Skeptiker, aber hier ist er fantastisch.
RoosterCogburn Sat, 30 Jun 2012 13:06:27 -0000
Antwort löschenCage hat wirklich, unabhängig vom Genre, mitreissende Filme gedreht. Manche waren wegen ihm so gut, manche nicht. Aber er hat inzwischen auch viel Bockmist verzapft. Der letzte richtig fiese Film mit ihm, der mir spontan einfällt, ist "Season of the Witch" (dt. Titel: Der letzte Tempelritter).
AgentGuhl86 Fri, 15 Jun 2012 18:01:31 -0000
Kommentar löschenTja, so richtig weiß ich gar nicht, was ich von "Adaption" halten soll. Die Umsetzung ist durchaus gelungen und kein 08/15 Ansatz. Die Adaption - die Anpassung - ist überall anzutreffen: in der Rahmenhandlung (Anpassung der Realität an ein Buch, Anpassung des Buches an ein Drehbuch) sowie in den inhaltlichen Feinheiten (Anpassung der Orchideen sowie der Lebewesen...Darwin lässt grüßen). Gänzlich stimmig fand ich das alles aber nicht, obwohl die Atmosphäre an sich sehr effektiv die Hoffnungslosigkeit des Protagonisten herüberbringt. Die Story ist insgesamt überraschend und kaum vorauszuahnen und das Ende ist durchaus spannend, aber passt für mich irgendwie wenig in den Film herein. Ich weiß nicht wieso, es ist einfach ein Gefühl, dass sich breitgemacht hat. Daher nur 6 Punkte.
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Aouda Mon, 11 Jun 2012 20:18:22 -0000
Kommentar löschenIch wurde leider nicht so umgeworfen, wie ich es erwartet hatte - dafür war der erste Teil des Filmes einfach viel zu schwach. Die Charaktere wirkten distanziert und langweilig, die Geschichte war sehr langgezogen und nur an wenigen Stellen sympathisch. Im zweiten Teil machte der Film das fast alles wett, indem Spannung, emotionale Nähe und Geschwindigkeit hinein kamen.
Eine sehr gute Leistung von Nicholas Cage! Ein sehr tiefer, aufwühlender Gedanke um den (fiktiven) Bruder Donald Kaufman. Alles in allem hat der Film mir gefallen!
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MrDepad Wed, 30 May 2012 20:12:16 -0000
Kommentar löschenNach "Being John Malkovich" hab ich mir auch direkt "Adaption" angesehen, wieder nach einem Script von Charlie Kaufmann und wieder von Spike Jonze gedreht. Die Story ist wieder absolut grandios und sprüht vor Kreativität. Kaufman inszeniert sich aufgrund einer Schreibblockade selbst als Figur, der sich im Film selbst wiederum aufgrund einer Schreibblockade ins Script als Hauptfigur schreibt. Diesem Grundgerüst werden noch andere Aspekte hinzugefügt, man lernt viel über die Tücken und Techniken des Drehbuchschreibens an sich und natürlich über Orchideen. Ich empfand den Film vom Ablauf her wie das Gegenteil von "Being John Malkovich", der Anfang war etwas sperrig, aber sobald das Konzept zündet, unterhält der Film prächtig und die Idee funktioniert bis zum Ende wunderbar. Nicolas Cage hat mich umgehauen, im Gegensatz zu seinen Rollen seit seiner Verschuldung bietet er hier noch richtige schauspielerische Qualitäten und ist beeindruckend. Der Rest des Casts ist ebenfalls super. Dieses Mal konnte das Script auch auf emotionaler Ebene punkten, man fühlt Kaufmans verzweifelte Lage und leidet mit ihm. Eine tolle Idee filmisch gut umgesetzt, auf jeden Fall eine Empfehlung von mir, trotzdem haben mir noch einige große Momente oder erinnerungswürdige Szenen gefehlt, damit es zum Meisterwerk gereicht hätte.
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minate Fri, 01 Jun 2012 11:01:07 -0000
Antwort löschenIch habs zufälligerweise auch genau so getan.
Murray Wed, 11 Apr 2012 14:47:08 -0000
Kommentar löschenCharlie Kaufman ist sicherlich einer der begnadetsten Autoren Hollywoods und verantwortlich für drei meiner Lieblingsfilme: "Being John Malkovich", "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" und "Synecdoche, New York".
Von daher versprach ich mir auch von "Adaption" eine ganze Menge.
Ich wurde zwar nicht bitter enttäuscht, war aber auch nicht so umgehauen, wie ich es mir erhofft hatte. Dabei stimmt eigentlich alles:
tolle Schauspieler(allen voran ein großartiger Nicolas Cage), eine erfrischende Geschichte und Erzählstruktur und dazu eine Prise typischer "Kaufman-Wahnsinn".
Mein Hauptproblem mit dem Film ist, das es ihm an Charme fehlt. Ich schaffte es einfach nicht die Distanz mit den Charakteren zu brechen, mit ihnen zu fühlen. Sie blieben die ganze Zeit unidentifizierbar.
Trotz alledem konnte ich den Film genießen und werde ich auch weiterempfehlen. Leider wollte der Funke nicht so recht überspringen.
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