The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
La Science des rêves (2006), FR Laufzeit 106 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 28.09.2006
44 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2374 Bewertungen
46 Kommentare
Keine ?
von Michel Gondry, mit Gael García Bernal und Charlotte Gainsbourg
Schüchtern, gut aussehend und nicht ganz von dieser Welt. Das ist Stéphane. Er ist ein begnadeter Träumer, hat den Kopf voll neuer Ideen und ist gerade aus Mexiko in Paris gelandet. Er zieht in die Wohnung seiner Mutter, in der er seine Kindheit verbracht hat. Angeblich soll in Paris ein toller Job in einer kleinen Agentur auf ihn warten. Stéphane ist voller Hoffnung, dass er den von ihm entworfenen Comic-Kalender veröffentlichen kann. Doch seine Kreativität ist in der Agentur, die sich als Copy-Shop entpuppt, nicht im Geringsten gefragt. Die Welt wird für Stéphane immer grauer. Er überlässt sich mehr und mehr seinen Träumereien, die ihn verzaubern und in ganz andere Welten befördern. In seinem bunten Pappmaché-Universum ist er der Held. Er ist Rockstar. Er ist Fernsehmoderator. Er ist Architekt. Er ist alles. Aber ganz anders, als die Anderen. Und das ist gut so. Eigentlich kann Stéphane schwerelos zwischen den Welten wechseln, immer massiver schmuggelt sich aber die Wirklichkeit in seine Träume, oder die Träume in die Wirklichkeit. Schuld daran ist Stéphanie, die in seine Nachbarwohnung einzieht. Stéphane gerät in den Umzugstrubel. Erst rollt und purzelt ihm ein Klavier im Treppenhaus entgegen, dann verarztet ihn Stéphanies Freundin Zoë, die Stéphane für einen Umzugshelfer hält. Schließlich verpasst er einfach nur die Gelegenheit, sich als Nachbar zu erkennen zu geben. Das zwingt Stéphane zu skurril-poetischen Mogeleien, die sein eigenes Leben ebenso verkomplizieren wie das von Stéphanie. Aber wenn sie 7 gemeinsam Wälder in kleine Boote bauen und Stéphanes Erfindungen ausprobieren, scheint die Zeit stehen zu bleiben und beide fühlen den Zauber, der sie umgibt. Alles scheint unbekümmert, leicht und aufregend. Plötzlich ist die reale Welt bunt und gar nicht mehr grau. Leider ist das eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Träumt er es vielleicht nur und in Wahrheit ist Stéphanie gar nicht in ihn verliebt? Als dann auch noch sein Comic-Kalender…
Schüchtern, gut aussehend und nicht ganz von dieser Welt. Das ist Stéphane. Er ist ein begnadeter Träumer, hat den Kopf voll neuer Ideen und ist gerade aus Mexiko in Paris gelandet. Er zieht in die Wohnung seiner Mutter, in der er seine Kindheit verbracht hat. Angeblich soll in Paris ein toller Job in einer kleinen Agentur auf ihn warten. Stéphane ist voller Hoffnung, dass er den von ihm entworfenen Comic-Kalender veröffentlichen kann. Doch seine Kreativität ist in der Agentur, die sich als Copy-Shop entpuppt, nicht im Geringsten gefragt. Die Welt wird für Stéphane immer grauer. Er überlässt sich mehr und mehr seinen Träumereien, die ihn verzaubern und in ganz andere Welten befördern. In seinem bunten Pappmaché-Universum ist er der Held. Er ist Rockstar. Er ist Fernsehmoderator. Er ist Architekt. Er ist alles. Aber ganz anders, als die Anderen. Und das ist gut so. Eigentlich kann Stéphane schwerelos zwischen den Welten wechseln, immer massiver schmuggelt sich aber die Wirklichkeit in seine Träume, oder die Träume in die Wirklichkeit. Schuld daran ist Stéphanie, die in seine Nachbarwohnung einzieht. Stéphane gerät in den Umzugstrubel. Erst rollt und purzelt ihm ein Klavier im Treppenhaus entgegen, dann verarztet ihn Stéphanies Freundin Zoë, die Stéphane für einen Umzugshelfer hält. Schließlich verpasst er einfach nur die Gelegenheit, sich als Nachbar zu erkennen zu geben. Das zwingt Stéphane zu skurril-poetischen Mogeleien, die sein eigenes Leben ebenso verkomplizieren wie das von Stéphanie. Aber wenn sie 7 gemeinsam Wälder in kleine Boote bauen und Stéphanes Erfindungen ausprobieren, scheint die Zeit stehen zu bleiben und beide fühlen den Zauber, der sie umgibt. Alles scheint unbekümmert, leicht und aufregend. Plötzlich ist die reale Welt bunt und gar nicht mehr grau. Leider ist das eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Träumt er es vielleicht nur und in Wahrheit ist Stéphanie gar nicht in ihn verliebt? Als dann auch noch sein Comic-Kalender erfolgreich veröffentlicht wird, verliert Stéphane völlig die Orientierung. Realität und Traum stehen Kopf. Er muss sich entscheiden, ob er den Alltag weiter verträumen, oder seinen Traum leben will. Vielleicht kann ihm die Liebe dabei helfen?
HandlungStéphanes (Gael García Bernal) Vater, mit dem er bis vor kurzem in Mexiko gelebt hat, ist vor kurzem an Krebs gestorben. Daher holt ihn seine Mutter (Miou-Miou), die in Paris lebt, zu sich. Da die beiden eine komplizierte Beziehung miteinander haben, lockt sie ihren Sohn mit einem vielversprechenden Jobangebot in die französische Hauptstadt. Denn der verträumte Stéphane ist Graphiker, er zeichnet und verliert sich gerne in seinen kreativen Ideen.
Doch aller Anfang ist schwer. Die berufliche Herausforderung entspricht nicht seinen Wünschen: Er soll einen Kundenkalender mit Nacktbildern zusammenschustern. Und auch mit seiner neuen Nachbarin Stéphanie (Charlotte Gainsbourg) läuft es nicht so, wie er es sich in seiner Phantasie ausmalt. Erst gerät er unvorhergesehenerweise in ihren Umzug, wobei ihr Klavier das Treppenhaus hinunterstürzt und Stéphane sich die Hand verletzt. Dann bekundet er zunächst falsches Interesse an Stéphanies Freundin Zoé (Emma de Caunes) und verliebt sich anschließend über beide Ohren in die ebenfalls sehr kreative Stéphanie. Die beiden teilen dieselbe Liebe zum Detail, ihre Kreativität und Phantasie.
Kommunikationsschwierigkeiten treten auf, da Stéphane im Schlaf unbewusste Dinge erlebt, die er im Nachhinein nicht mehr von der Realität unterscheiden kann. Ebenso dringen Realitäten verzerrt in die Traumwelt und nehmen ihm den Sinn für das Unwirkliche. Stéphanes Phantasien können ebenso verstörend wie lustig, liebevoll wie gewalttätig sein. In seinen Träumen vermischen sich Lebensziele, die Sehnsucht nach einer Freundin und Bewältigung eigener Traumata. Die verschlossene Stéphanie scheint die einzige zu sein, die mittels ihrer eigenen Phantsasie Zugang zu Stéphanes Welt finden kann.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Realität und Traum
Mehr zum Regisseur Michel Gondry
Weitere Informationen im Internet
Rezension zu The Science of Sleep (engl.)
QuellenRezension Stéphane, Stéphanie und die Welt in 3D in der Berliner Zeitung
- DVD
- VoD
Cast & Crew
-
Michel Gondry
-
Gael García Bernal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stéphane Miroux
-
Charlotte Gainsbourg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stéphanie
-
Alain Chabat
-
Miou-Miou
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christine Miroux
-
Pierre Vaneck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monsieur Pouchet
-
Emma de Caunes
Regie
Schauspieler
-
Aurélia Petit
-
Sacha Bourdo
-
Stéphane Metzger
-
Michel Gondry
- Genre
- Tragikomödie, Romanze
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Mexiko, Paris
- Handlung
- Basteln, Eifersucht, Feier, Fremdsprache, Gebrochenes Herz, Grafiker, Heimliche Liebe, Kalender, Kalender, Klavier, Krebstod, Kuss, Kühlschrank, Liebe, Liebesbeweis, Liebeskummer, Liebeswirren, Nachbar, Realitätsverlust, Rendez-Vous, Romanze, Schlaf, Schüchternheit, Sexuelle Obsession, Unerwiderte Liebe, Unterbewusstsein, Verlieben, Verlust des Vaters, Wunschtraum, Zeitmaschine
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
Fans dieses Films gefiel auch
Broken Flowers
US/FR 2005
Vergiss mein nicht!
US/CA 2004
Night on Earth
JP/FR/US/GB/DE 1991
Persepolis
FR/US 2007
Trailer zum Film The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
- The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen: critic.de
- The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen: cineclic.de
Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal













Kritiken (4) — Film: The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
kltrg
Kommentar löschenDie Stärke des Films sind die sehr kreativen Kulissen und all die kleinen Modelle und Maschinen, die Stéphane baut. »Science of Sleep« wirkt allerdings nicht nur optisch, sondern bringt einen an vielen Stellen auch zum Lachen. Was meiner Meinung nach dabei ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Story.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenDer Film ist eigentlich zu charmant gemacht, um ihn nicht zu mögen. Dennoch lassen sich seine dramaturgischen Schwächen nicht wegdiskutieren. Es mag zwar der oftmals wirren Natur unserer nächtlichen Phantasien entsprechen, daß die Liebesgeschichte keine wirkliche Entwicklung nimmt, sondern im hübschen Bilderfluß ziellos umhertreibt; für unser Interesse an Stéphane und Stéphanie ist eine derartige Konstruktion aber nur wenig förderlich.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig, Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig,
Kommentar löschenMichel Gondry öffnet seine Zauberkiste und schafft einen märchenhaften, skurrilen Film über die Welt des Stéphane und seiner Nachbarin Stephanie.
Was ist real, was ist ein Traum?
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenEine Traumwelt, noch schöner als 'Me and you and everyone we know'.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (42) — Film: The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
Kommentar schreibenmad02 2012/01/24 12:27:31
Kommentar löschenUnd wieder mal ein wundervolles Drama aus den französischen Landen entdeckt. Der Film ist eine gelungene Mischung aus verträumter Geschichte, tollen Schauspielern, detailverliebter Stop- Motion Technik und französischen Charme.
Wäre er in der Mitte nicht ein wenig zu abgreht und skurill gewesen, hätte ich einen neuen Lieblingsfilm gehabt. Ansonsten ein Geheimtip für alle Tag- und Nachtträumer.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hollunder 2011/12/07 15:00:43
Kommentar löschenJa rette sich wer kann. Der Film is so anstrengend wie die Buddenbrooks und nervt einfach nur. Hab drei Tage gebraucht - hab ihn jetzt ganz gesehen. Er nervt. Für Fans des Abstrusen - ein must have. Aber hey der NERVT!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Film 2011/06/17 15:28:45
Kommentar löschen"Das ist die Ein-Sekunden-Zeitmaschine, von der ich dir erzählt hab'. Ich hab' sie für dich fertig gebaut. Willst du sie ausprobieren?"
- "Was hat man denn von einer Sekunde?" - "Na ja, es kommt was zusammen. Das Leben ist zu kostbar."
Die Franzosen sind in Sachen Liebesgeschichten wirklich einfallsreich. Und auf diesem Gebiet haben sie es einfach drauf.
Die Story ist mal wieder recht simpel gehalten worden, doch was daraus gemacht wurde kann sich sehen lassen.
Stéphane(Gael Garcia Bernal) ist ein junger Künstler und er zieht von Mexiko in das schöne Paris, seiner Mutter hat ihm einen Job und eine Wohnung besorgt. Ihm wurde eine kreative Arbeit versprochen, doch der Job entpuppt sich als langweilig und unkreativ. Durch die starke Unterforderung seines Könnens driftet er immer wieder in seine eigene, bunte Traumwelt. Und auch in der Liebe sieht es bei ihm kompliziert aus, seine Nachbarin Stephanie(Charlotte Gainsbourg) ist schüchtern und sucht eigentlich keinen Freund, doch um Stéphane ist es geschehen, er will sie.
Sein Leben wird immer komplizierter, er zieht sich immer öfter in seine schöne Traumwelt zurück um der tristen Welt zu entkommen, doch irgendwann muss er sich fragen: Ist das hier noch die Realität oder träume ich?
Mit "Vergiss mein nicht" hat Regisseur Michel Gondry schon gezeigt was er alles kann, hier sieht man unbekanntere Gesichter, doch das ist nicht weiter schlimm, denn Talent besitzen sie ebenfalls. Das Thema Liebe ist einfach Gondry's Ding.
"The Science of Sleep" ist ein traumhaft schöner Film, Gondry verzaubert den Zuschauer mit einer Menge einfallsreicher Ideen, mit tollen surrealen Traumsequenzen und Charakterstarken Darstellern.
Ein Mainstream-Film ist "The Science of Sleep" auf keinen Fall, alles ist erfrischend und kommt einem neu vor, die knapp 2 Stunden vergehen wie im Fluge, obwohl sie handlungsarm sind.
Es sind immer wieder Stéphan's verrückte Träume die mich fasziniert haben, die mich selber haben träumen lassen.
Genießen wird man diesen Film wenn man nicht alles hinterfragt, wenn man sich einfach in den Film fallen lässt und mit den Protagonisten auf eine wunderschöne Traum-Reise geht.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KaktusEis 2011/05/15 12:39:36
Kommentar löschenDie etwas andere Liebesgeschichte, meiner Meinung nach. Unglaublich gut gemachte Szenen, und super Schauplätze. Die ganzen Maschinen die Stephan baut und wie seine Träume aufgebaut sind, sind einfach herrlich und schön anzusehen. Außerdem bleibt das Ende offen, was ihn auch keineswegs zu einem "Happy-End-Kitsch-Liebesfilm" macht. Die interessante Erzählweise und die künstlerischen Freiheiten die sich der Regisseur rausnimmt sind jedenfalls gelungen! Ich finde dieser Film hat einfach eine einzigartige "Abgedrehtheit", die man aber auch dem Trailer schon entnehmen konnte, wenn einem dieser nicht gefallen hat, hätte man auch auf den Film verzichten können.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
holden_copperfield 2011/04/12 00:37:23
Kommentar löschenIch bemühe mich wirklich sehr, aber französische Filme sind und bleiben mir einfach fern.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Sarah Klaue 2011/04/13 15:11:59
Antwort löschen"Schwach"?! Du bemühst dich eindeutig nicht genug.
Alle 3 Antworten zeigen
RicardaHEYYA 2011/04/28 17:31:55
Antwort löschenhej ich stimme dir zu. dieser film ist total gehyped. dabei ist die storry uninteressant. und würden nicht berühmte schauspieler mitspielen, würde sich kein mensch für diesen film interessieren!
Austria88 2011/09/15 23:55:26
Antwort löschenMeine Stimme hast du. Kompletter Schwachsinn dieser Film
phAb 2011/04/05 22:14:04
Kommentar löschen"schön, "wunderbar" und "Liebe". Meiner Meinung nach triffts "skuril" ziemlich genau. Langweilig und pseudo-tiefgründig. Absolut kein Verständnis für 10ner Wertungen. Zum "Träumen" eignet sich BigFish, aber bitte nicht so eine abgedrehte Psychostory.
PS: gelacht hab ich nicht einmal.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Magic2713 2011/04/05 22:56:20
Antwort löschenWer nicht mal über den Katastrophenkalender lachen kann, hat keinen Humor, sorry.)
Alle 3 Antworten zeigen
phAb 2011/04/06 18:11:38
Antwort löschenOkay okay, da hab ich tatsächlich geschmunzelt ;)
Magic2713 2011/04/06 23:42:32
Antwort löschenHehe, na siehst du.)
george.taylor 2011/03/31 20:21:04
Kommentar löschenIch konnte nicht glauben, dass dieser Film vom "Vergiss mein nicht"-Macher kam.
Fand ihn langweilig.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Ripley1 2011/04/01 14:31:05
Antwort löschenIch kann glauben, der dieser Film vom "Vergiss mein nicht"-Macher kommt.
Fand ihn im Regal.
Alle 3 Antworten zeigen
george.taylor 2011/04/01 23:28:18
Antwort löschenWo er auch hingehört.
george.taylor 2011/04/03 23:02:45
Antwort löschenIch fand er hat nicht funktioniert. Charlotte fand ich auch nicht gut. Hat da nicht reingepasst.
metal1bob 2011/03/02 19:12:48
Kommentar löschenMein "Make it or brake it"-Film sollte es werden, was Michel Gondry angeht. "Vergiss mein nicht!" ist einer meiner Lieblingsfilme und schon unzählige male gesehen, "The Green Hornet" dafür war große Grütze. "Science of Sleep" kann es nun leider auch nicht schaffen, mich zu überzeugen. Die Vermischung aus Traumwelt und Realität mit vielen verrückten und liebenswerten optischen Spielereien ist anfangs beeindruckend und unterhaltsam, später jedoch nur noch ermüdend und zunehmend belanglos, nach der ersten Stunde etwa hat mich der Film leider verloren. Dabei hat er aber so viel Charme, dass ich ihm das nur schwerlich übel nehmen kann, da man ihn einfach gut finden möchte. Umso schlimmer, dass die Luft dann irgendwann raus war und Gondry offensichtlich zu viel wollte und auch mit dem ganzen Overkill an Spielereien nicht mehr kaschieren konnte, dass die eigentlich Story sehr einfach und langweilig ist. Gesehen hab ich ihn in der deutschen Synchro, wo der Sprachenmix aus vor allem Französisch und Englisch bzw. eben Deutsch sehr anstrengend ist, da alle Charaktere eben in diesem bescheuerten Deutschfranzösisch mit dem üblichen Akzent sprechen. Das ist auf Dauer kaum auszuhalten und hat wohl einen großen Teil dazu beigetragen, dass der Film bei mir durchgefallen ist. Wenn ihr ihn also schauen wollt, dann bitte nicht in deutscher Synchro.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
EvilFiek 2011/02/18 01:23:20
Kommentar löschenLustiger und unterhaltsamer Film, der mit seiner abgedrehten Handlung und den liebevollen und detailverliebten Kulissen brilliert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
stuforcedyou 2010/08/19 14:17:31
Kommentar löschenNach "Vergiss mein nicht" taucht Regisseur Michel Gondry erneut in die Gedankenwelt eines Menschen ein, nur dass es diesmal um einiges bunter und hektischer ist. Der Film ist ein Rausch der Phantasie, überall zeigt Gondry mal kleine, mal größere phantastische Bilder, deren audiovisuelle Kraft einfach nur betörend schön ist. "Science of Sleep" ist ein Film des Wahnsinns, eine Bombe der Kreativität. Schade nur, dass sich Gondrys Traumrausch gegen Ende etwas ermüdet und die Liebesgeschichte bei all den bunten Träumereien etwas an Substanz verliert. "Science of Sleep" ist kein Film für ein großes Publikum, es ist ein kleiner Träumer von Film und deshalb am besten für Träumer geeignet, die mit Gondrys hektisch- schöne, bunt- verkitschte Traumwelt etwas anfangen können.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MrMo 2010/07/30 20:56:30
Kommentar löschenVORSICHT TEILWEISE SPOILER
======================
Nun für ne zehn hats nicht gereicht, dafür is mein geschmack schon ein wenig anders. Ich mag allerdings das thema, was mir nicht gefiel, ist dass es schon ein wenig mehr ins wahnsinnige und schizofrene geht. Es gefällt mir zwar, wie sich realität und traum vermischen - der charakter stephane ist mir aber an sich ein wenig zu "wahnsinnig". was mir an seinem charakter nicht gefällt, sind z.b. die willkürlichen sexuellen äußerungen (vorallem am ende, wo er mit stephanie am balkon sitzt) ruiniert irgendwie den zauber des films.
Ich hätts schöner gefunden, wenn er noch introvertierter gewesen währe.
Zum ganzen muss ich dennoch sagen, dass es die schönste liebesgeschichte ist, die ich je gesehen habe :) es hat schon irgendwie einen hauch an traurigkeit und trotzdem irgendwie auch ein happy end...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Magic2713 2010/07/16 00:21:46
Kommentar löschenAls kritischer Zeitgenosse, der bis heute nur einen wirklichen Lieblingsfilm hatte, dachte ich dass ich hier nie wieder eine 10 vergebene würde. Glücklicherweise entdeckte ich den Film - The Science of Sleep.
Da ich Niemandem den Spass nehmen möchte, werde ich kein Wort zur Handlung des Films verlieren, da es so oder so schwer fällt diese in Worte zu fassen.
Fest steht, dass mich vorher noch nie ein Charachter derart zum Lachen brachte, wie Stephan in diesem Film. (Ausser vielleicht "Der Dude")
Wahrscheinlich muss man, wie ich ein verträumter, verrückter Kreativgeist, der zufällig Deutsch, Englisch, Spanisch und vor allem Französich spricht, und immer noch nach der Liebe seines Lebens sucht, sein , um sich von diesem Film derart begeistern zu lassen.
Gäbe es für jeden Menschen auf der Welt, einen perfekten, speziell für Ihn gedrehten Film, so wäre - The Science of Sleep - meiner. )
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
mikkean 2010/07/26 16:15:47
Antwort löschenAch, zum Verlieben braucht es bei Gondry nur eine Sprache: Die des Herzens. Zum Glück gibt er uns als Anleitung zum Verstehen diese wundervollen Bilder mit. Schöne Review übrigens.
MrMo 2010/07/29 21:59:40
Antwort löschenDiese Kritik brachte mich dazu den Film zu markieren und möglichst bald zu sehen!
Danke Homer und weiter so!
Nachdem ich den Film sah, werde ich selbstverständlich eine Kritik schreiben, sofern es sich lohnt... :) geschmäcker sind halt verschieden :)
dae-su 2010/04/14 21:20:39
Kommentar löschenUnheimlich liebevoll gestaltet und inszeniert, so viele nette Ideen in 102 Minuten hab ich selten gesehen. Handlungsmäßig eher schwierig, es wird nicht die letzte Sichtung gewesen sein... schön, wie Traum und Realität immer weiter verschwimmen, wie Sprachen, Handlungsfetzen und Bilder variieren, wieder auftauchen, wieder verschwinden. Die daraus resultierende surreale Stimmung, die der Film vom ersten Moment an wie eine Aura um sich trägt und nicht mehr loslässt, gefällt sehr.
SPOILER:
Gegen Ende muss ich micht allerdings doch fragen, inwiefern Stephans Geschichte die Geschichte eines Geisteskranken ist - wieviel Wahnsinn, wieviel Schizophrenie steckt da drin? Dass der Film es schafft, dahinter eine Liebesgeschichte zu erzählen, kann ihm hoch angerechnet werden.
SPOILER ENDE
Einfallsreich, liebenswert, liebevoll. Aber auch schwierig, arg abgehoben, surreal. Da muss ich nochmal dran.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
spanky 2010/04/06 15:30:14
Kommentar löschenGondrys Stärken liegen in diesem humorig-naiven aber stets phantasievollen Surrealismus, den er mit den Stop-Motion-Mitteln eines tschechischen Märchenonkels in die Welt der Erwachsenen hereinzaubert. Für mich scheitert er ein wenig am Romantischen, vielleicht weil das für ihn eben nur ein Traum ist und man darüber nicht so gut schmunzeln kann.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moench 2010/01/21 12:49:10
Kommentar löschenZiemlich abgedrehter und gewöhnungsbedürftiger Film, aber dennoch kann ich nicht sagen, dass mir der Stil nicht gefallen hätte. Besonders die Charaktere können durch ungeheure Sympathie überzeugen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler 2009/10/19 21:46:24
Kommentar löschenSosehr Gondry ein Gespür für das Visuelle hat und es mit lauter schönen kleinen Details füllen kann, so wenig Sinn hat er für Charakterzeichnung. Die Traumsequenzen und auch deren Vermischung mit der Realität sind wirklich gut gelungen und liebenswert. Aber alles andere drumherum eben nicht. Die Charaktere fand ich sinnlos bis nervig, und die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren war weder sympathisch noch glaubhaft. Da können Bernal und Gainsbourg so gut spielen wie sie wollen, wenn die Chemie nicht stimmt hilft alles nichts.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Kris 2009/10/19 23:14:43
Antwort löschenRecht hast Du: Es hatte so viel Potential und sieht auch wirklich gut aus, trotzdem ist das Geamtergebnis leider nur mittelmäßig. Die Figuren nerven. Unter diesen eigentlich guten Voraussetzungen eine noch größere Enttäuschung.
Tyler 2009/10/20 23:27:12
Antwort löschenGanz genau, du sagst es. Irgendwie glaub ich das Gondry nur richtig funktioniert wenn er Kaufman dabeihat
Sonse 2009/10/21 00:28:25
Antwort löschenSo ist es. Bis auf den DIY-Bastelcharme und dem Katastrophen-Kalender ist in meinem Gedächtnis kaum etwas hängen geblieben.
dbeutner 2010/01/01 15:21:25
Antwort löschenZwar habe ich den Film exakt so gesehen, wie Gondry ihn wohl gesehen haben möchte, das liegt vielleicht daran, dass ich dieses Gefühl von übergroßer Unsicherheit / Zurückweisungsangst mehr als gut kenne, wenn es um "große Lieben" geht. Aber wer das nicht kennt - ob ich dafür jemanden beneiden oder bedauern soll, weiß ich nicht so recht - kann sich aber die Erklärung im sehr sehenswerten MakingOf abholen; vielleicht versteht man aber seinen Ansatz auch dort nur, wenn man's selbst kennt, ich weiß es nicht.
Und: Wenn Charlotte Gainsbourg eines Tages vor mir stehen sollte - ich würde wohl auch nicht weniger komisch sein als Stéphane; insofern ist Charlotte - in meinen Augen - auch die absolute Idealbesetzung.
Aber selbst, wer das Gefühl nicht kennt - habt Ihr so gar kein Mitgefühl mit Leuten, denen es so gehen könnte? Wenn sich jemand in Euch verlieben würde und dabei extrem komisch wird vor Aufregung - gar kein "zärtliches Gefühl" für sowas? Schade schade...
Alle 6 Antworten zeigen
patcharisma 2010/01/01 19:40:06
Antwort löschendbeutner, Deine Schulmeisterei nervt! Ich dachte, aufs neue Jahr werden auch mal gute Vorsätze umgemünzt. Und Ch-Gainsbourg ist eine scheussliche Sängerin, die mit einem Scientologen Platten aufnimmt. Dann lieber ihre Eltern (das Original) oder Tante (Sophie Hunter- The Isis Project).
dbeutner 2010/01/21 14:44:53
Antwort löschenIch weiß, dass Du reflexartig reagierst, aber hier sind Deine Reflexe mit Dir durchgegangen. Nicht gemerkt, dass ich Fragen gestellt habe? Schön allerdings, dass Charlotte Gainsbourg Dir nicht gefällt. Hätte mich auch sonst in eine echte Krise geworfen ;-)
Agent Smith 2009/09/20 16:48:20
Kommentar löschenEin wirklich sehr "süßer" Film mit Sinn für Details, das Vermischen von Traum und Wirklichkeit ist gut gelungen und wirkt unheimlich sympathisch. Diesen Effekt habe ich bisher in einer ähnlichen Ausprägung nur beim Genießen von "Amelie" wahrgenommen. "The Sciende of Sleep" verzichtet jedoch auf überzogene Effekte und punktet zusätzlich durch das "einfache" Erscheinungsbild.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KlapTrap 2009/09/16 14:58:20
Kommentar löschenSIENCE OF SLEEP ist zwar wunderbar anzusehen, leidet aber leider unter dem selben Problem wie sein Protagonist : Wer nur in bunten Träumen lebt, bekommt halt irgendwann kein Fuß mehr auf die Erde !
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mum Pitz 2009/08/31 19:29:50
Kommentar löschenein sehr detailverliebter film zum träumen
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AgentGuhl86 2009/06/11 22:55:59
Kommentar löschenDer Titel verspricht schon viel Fantasie und Träumerei. Ja, die bekommt man zu sehen. Die Idee ist nicht schlecht: Ein junger Mensch, der sich langsam von der Realität abwendet und sich mehr und mehr in seinen Träumen verliert. Gut gedacht und als waschechtes Drama wäre das sicher gut rübergekommen. Hier wird es allerdings als Liebesgeschichte verpackt und die langweilt doch recht schnell. Abgesehen von den ganzen Traumideen und kleinen optischen Spielereien, war ich froh, als ich den Abspann erblicken durfte! Aber das ist wohl französisches Kino - es kann wunderbar und bezaubernd sein oder bezaubernd und ziemlich nervtötend oder aber nur letzteres!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten