Handlung von Band of Brothers
Im Mittelpunkt von Band of Brothers steht die sogenannte Easy Company, 2. Bataillon, 506. US-Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision der US-Streitkräfte. Angesiedelt in den Wirren den zweiten Weltkriegs, beginnt die Handlung mit der Landung der Amerikaner in der Normandie am D-Day. Die Einheit unter dem Kommando von Captain Herbert Sobel wurde wochenlang trainiert, um perfekt für den Einsatz am 6. Juni 1944 vorbereitet zu sein. Sobel jedoch ist zwar ein konsequenter Ausbilder und hat etwas von einen Drill-Sergeant, erweist sich aber letzten Endes als unfähig, wenn es darum geht sein Regiment im Feld zu führen.
Nach einer Auseinandersetzung zwischen Captain Sobel und Lieutenant Winters, die vom Kriegsgericht entschieden werden muss, weigern sich einige Unteroffiziere der Kompanie in den Krieg zu ziehen. Daraufhin werden die Verweigerer von Colonel Sink degradiert und Captain Sobel wird versetzt, um weitere Unstimmigkeiten zwischen ihm und den Soldaten zu vermeiden. Als schließlich die Easy Company auf dem Weg zur Luftlandedivision in der Normandie aufgespalten wird, stößt Winters zusammen mit ein paar Soldaten zum zentralen Kommando im Hinterland der Normandie vor. Was folgt sind blutige Auseinandersetzungen, die von tragischen Verlusten auf beiden Seiten der Front geprägt sind. Weitere Stationen der Easy Company auf ihrem Weg zu Hitlers Hauptquartier in Berchtesgaden sind unter anderem die Schlacht in den Ardennen und die grausame Entdeckung eines Konzentrationslagers. Am ende marschiert das Regiment im österreichischen Zell am See ein und verweilt dort bis zum Kriegsende.
Aufbau von Band of Brothers
…Handlung von Band of Brothers
Im Mittelpunkt von Band of Brothers steht die sogenannte Easy Company, 2. Bataillon, 506. US-Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision der US-Streitkräfte. Angesiedelt in den Wirren den zweiten Weltkriegs, beginnt die Handlung mit der Landung der Amerikaner in der Normandie am D-Day. Die Einheit unter dem Kommando von Captain Herbert Sobel wurde wochenlang trainiert, um perfekt für den Einsatz am 6. Juni 1944 vorbereitet zu sein. Sobel jedoch ist zwar ein konsequenter Ausbilder und hat etwas von einen Drill-Sergeant, erweist sich aber letzten Endes als unfähig, wenn es darum geht sein Regiment im Feld zu führen.
Nach einer Auseinandersetzung zwischen Captain Sobel und Lieutenant Winters, die vom Kriegsgericht entschieden werden muss, weigern sich einige Unteroffiziere der Kompanie in den Krieg zu ziehen. Daraufhin werden die Verweigerer von Colonel Sink degradiert und Captain Sobel wird versetzt, um weitere Unstimmigkeiten zwischen ihm und den Soldaten zu vermeiden. Als schließlich die Easy Company auf dem Weg zur Luftlandedivision in der Normandie aufgespalten wird, stößt Winters zusammen mit ein paar Soldaten zum zentralen Kommando im Hinterland der Normandie vor. Was folgt sind blutige Auseinandersetzungen, die von tragischen Verlusten auf beiden Seiten der Front geprägt sind. Weitere Stationen der Easy Company auf ihrem Weg zu Hitlers Hauptquartier in Berchtesgaden sind unter anderem die Schlacht in den Ardennen und die grausame Entdeckung eines Konzentrationslagers. Am ende marschiert das Regiment im österreichischen Zell am See ein und verweilt dort bis zum Kriegsende.
Aufbau von Band of Brothers
Band of Brothers ist eine Miniserie in 10 Teilen gegliedert:
Teil 1: Currahee (Curahee)
Teil 2: Der erste Tag (Day of Days)
Teil 3: Carentan – Brennpunkt Normandie (Carentan)
Teil 4: Die Neuen (Replacements)
Teil 5: Kreuzungen („Crossroads)
Teil 6: Bastogne (Bastogne)
Teil 7: Durchbruch (The Breaking Point)
Teil 8: Der Spezialauftrag (The Last Patrol)
Teil 9: Warum wir kämpfen (Why We Fight)
Teil 10: Kriegsende (Points)
Hauptcharaktere von Band of Brothers
Major Winters ist eine gutmütige Persönlichkeit. Er versucht stets als ordentlicher Anführer die schwierigen Entscheidungen moralisch nach seinem besten Wissen und Gewissen zu treffen. Gespielt wird er von Damian Lewis, der unter anderem später in der amerikanischen Serie Life zu sehen war und seit 2011 in Homeland mitspielt.
Captain Lewis Nixon ist zwar ein tapferer Soldat und hat auch noch andere Stärken. Trotzdem fällt er vor allem wegen seinen Alkoholproblemen negativ auf. Ron Livingston (Adaption, Dinner für Spinner) agiert in der Rolle des problematischen Nixon.
Captain Ronald Speirs führt ab der zweiten Hälfte der Serie das Regiment durchs Feld, hat bei den Soldaten aber durchaus einen umstrittenen Ruf. Daraus resultieren viele Gerüchte mit denen Speirs konfrontiert wird. Schauspieler Matthew Settle (Gossip Girl, U-571) verkörpert die Rolle von Captain Ronald Speirs.
Hintergrundinfos von Band of Brothers
Die von Steven Spielberg, Tom Hanks sowie dem amerikanischen Qualitätssender HBO produzierte Serie, wurde nach einer obligatorischen Ausstrahlung auf HBO im Schweizer Fernsehen gezeigt. In Deutschland war Band of Brothers zuerst den Pay-TV-Sender Premiere vorbehalten, bis schließlich Privatsender RTL 2 die zehnteilige Miniserie 2005 zeigt und sie in unregelmäßigen Abständen wiederholt.
Neben vielen positiven Kritikerstimmen, die den Film unter anderen als ausführliche Version und Erweiterung von Der Soldat James Ryan betrachteten, wurde Band of Brothers für zahlreiche Preise nominiert. Von 19 Emmy-Nominierungen wurden 6 Trophäen gewonnen. Dazu konnte Band of Brothers einen von drei möglichen Golden Globes erlangen und wurde ebenso den Peabody Award sowie den PGA Golden Laurel Award 2002 ausgezeichnet.
Band of Brothers wurde größtenteils innerhalb von acht Monaten mit einem Budget von 125 Millionen Dollar gedreht.
Der Titel Band of Brothers bezieht sich auf eine Phrase aus Heinrich V. von William Shakespeare. In der Originalfassung sagt Heinrich folgende Worte: We few, we happy few, we band of brothers. In der deutschen Version des Werkes wurde der Satz mit Uns wen’ge, uns beglücktes Häuflein Brüder übersetzt.
Außerdem werden die ersten neun Episoden mit Äußerungen von amerikanischen Veteranen eingeleitet. Die letzte Episode verzichtet auf diese Beginn, lässt die Serie aber am Ende mit einem weiteren Veteranen-Kommentar ausklingen. Diese Sequenzen wurde extra für Band of Brothers erstellt.
2010 startete die Serie The Pacific, die als Quasi-Fortsetzung beschrieben werden kann. Produziert wurde das 200 Millionen Dollar teure Projekt ebenfalls von Steven Spielberg und Tom Hanks.
Cast & Crew
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- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Drama, Actionfilm, Kriegsfilm
- Zielgruppe
- Über 18 (Gewalt)
- Zeit
- 1944, Zweiter Weltkrieg







Kommentare
über Band of Brothers - Wir waren wie Brüder
Sigrun Tue, 01 Jan 2013 09:03:08 -0000
Kommentar löschendoctorgonzo hat inhaltlich alles Wichtige und Richtige zu dieser HBO-Serie bereits geschreiben. Aus diesem Grund verweise ich an dieser Stelle auf seinen Kommentar. Ich selbst bin ausnahmsweise etwas sprachlos und zudem sehr überrascht, dass mich die 10 Episoden so außerordentlich beeindruckt haben. Aufgrund der Tatsache, dass jeweils eine andere Figur in den Mittelpunkt der Handlung gestellt wurde, besteht diese "Serie" aus 10 abendfüllenden Filmen, die ich mir auf jeden Fall alle noch einmal ansehen werde. Habe noch keiner Serie hier das Favoriten-Herz gegeben und musste eben erst mal rauskriegen, wie das überhaupt funktioniert ...
Man merkt deutlich, dass ich mich BoB nicht kalt gelassen hat. Dabei stehe ich weder sonderlich auf Kriegsfilme und habe zudem bislang erfolgreich vermieden, SAVING PRIVATE RYAN zu sehen (weil ich die Zentrierung auf eine Figur in Kriegszenarien nicht gene sehe), mag Tom Hanks kein bisschen, kann mit Spielberg eigentlich nur im Zusammenhang mit INDIANA JONES etwas anfangen, bin noch nicht mal ein so großer Doku-Fanatiker, aber das hier ist genial gemacht und nötigt mir inhaltlich (sehr gute Drehbücher) wie formal (Inszenierung, Darsteller, Bilder in allen Farben und Nuancen von grau) außerordentlichen Respekt ab.
Wir haben die Blu-ray-Fassung gesehen, die ich im Gegensatz zur auf FSK16 zurechtgeschnittenen DVD-Fassung ausdrücklich empfehle.
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craax Mon, 19 Nov 2012 16:18:32 -0000
Kommentar löschen10 Stunden Film – das steckt den Rahmen anders als im üblichen Kriegsepos. Was ist an BoB besonders? – ganz einfach: unverblümt bietet es an, eine Brücke schlagen zu wollen zwischen Dokumentation, Hollywood, der Realität – und Geschichts-Legende.
Der Weg der Airborne (Fallschirmjäger)-‚Easy-Company‘ in-, durch-, und aus dem Krieg heraus ist die Thematik dieser Filmographie-Studie. Die Persönlichkeiten und zahlreiche Ereignisse (jedenfalls in Ergebnisfakten) sind belegbar historisch und, sogar, in Zeitzeugeninterviews der beteiligten Kombattanten voraneingeführt. Dies alles steckt einen anders als gewohnten Rahmen ab: Krieg findet genuin nicht in Filmstudios, unter Kunstlicht, statt, sondern nimmt seinen Weg aus der Realität -, üblicherweise (zumeist) über den Umweg dann dieser,- bis in unsere Augen und Herzen, der so nur auf diese indirekte Weise beteiligten Zuschauer. Die Wirklichkeit des Krieges geht verloren, je näher uns eine Generation rückt, die den Krieg nur vom Hörensagen, als Kampfhandlung,- und nicht mehr als umfassenden Lebenseinschnitt kennt. Noch vor zwei Generationen (2012 gesprochen) war dies anders – und es war so, das diese Vorgänger-Generation anschließend kaum noch ein Wort darüber sprechen mochte, zu ihren Nachfahren – die wir sind. Wir sind dem Krieg fern – wir haben ihn verlernt. Uns war gegönnt, vermutlich von ganzem Herzen gegönnt, in den Stand der Unschuld zurückzufallen – zurückgeboren versucht werden dürfen, via Zeugungszwangserneuerung, des menschlichen Materials, aus dem Kriege gemacht sind – und mittels dieser Erneuerung der Unschuld erwächst auch erfrischte Unwissenheit, und Leichtfertigkeit. Wir sind nicht überflüssig verletzt, verhetzt, gekränkt oder verdorben – aber wir sind auch nicht länger gewarnt. Wir sind wieder unwissend, unschuldiger als manche familienerzählungstradierte Generation zuvor – wir sind, vermutlich, nach einem der unfaßbar abschreckendsten Kapitel der Mords- Unsitte- und Verbrechensgeschichte der Menschheit, als mittelbarer Erbe zweier Generationen, die Unfaßbares gesehen hat – und darüber als Ganzes in schokiertes, „rücksichtsvolles“ Schweigen verfiel (vermutlich weil es unmöglich war, wirklich zu verstehen, als Voraussetzung für Sprechen), wir sind, vermutlich, eine der blauäugigsten Generationen der Menschheitsgeschichte – Erben eines Schwarzen Lochs der kollektiven Nicht-Erinnerung, des Allzu-unfaßbar- unverdaulich-Schrecklichen.
Nun wird so mancher sagen: wieso, kenn ich doch alles: Saving Private Ryan&Co kann ich alles auswendig-, auch über den Holocaust weiß ich Bescheid. (Hab doch Den Pianisten gesehen)? – Ja?
Entschuldigung: der Krieg ist mehr, als ein vielbißchen Bewußtsein fassen kann. Er ist (alles deutet darauf hin) etwas, was den ganzen Menschen zu erfassen vermag, - jedenfalls umsomehr, als dieser Mensch von ihm sich erfassen zu lassen in der Lage ist. Mit anderen Worten: nur die Stumpfsinnigen bilden sich ein, etwas vom Krieg (genaustens) zu verstehen, weil sie mittendrin dabei waren – und, im Falle dieses, auf jeden Fall besser als jene, so nicht (welche allemal die Schnauze gefälligst zu halten haben sollten). Tatsache scheint wohl zu sein, das diejenigen am meisten vom Krieg erfahren, die sich ihm öffnen – wann und wo auch immer, nah oder fern der Front. (Nur: inmitten ihrer, scheint kaum eine Möglichkeit dafür zu bestehen – solche Beiträger scheinen am schnellsten zu verstummen). Also allein näher oder ferner: und die Nächsten bevorzugen, angesichts besserer Argumente, allein Dieses als Hauptargument.
Band of Brothers zieht gewissermaßen eine Notbremse: gerade noch rechtzeitig, für das Gedächtnis zukünftiger Generationen, zieht es eine Reihe von Zeitzeugen zu zum Bericht – vors gegenwärtige und zukünftige Plenum, mit letztem hochbetagten noch kundigem Mund. Es sind kostbare Aussagen – kostbare Zeugen. Ihre beeindruckende Präsenz spricht Bände. Niemand kann abstreiten, das diese Menschen in der Normandie, bei Bastogne, bei Foy, in Landsberg waren – das es tatsächlich Menschen gab und es Menschen waren, wahre tatsächlich-existente „normale“ Menschen, die anschließend als Bauunternehmer, Briefträger oder Taxifahrer arbeiteten, die jene „Geschichten“, jene „Historie“, erlebten..-
Es ist gut, das zu sehen: und vielleicht, wenn man sich öffnet, genügend öffnet,- begreift – oder dem Begreifen immer näher kommt, oder zu kommen vermag, wenn man es sich wünscht und daran arbeitet.
Es ist gut, eine historische Kompanie zu verfolgen, ihren Weg, eine Reihe von Kampfeinsätzen hindurch, durch die sie Kontinuität wahren – als menschlicher Verband, Verband einer Reihe von Einzelindividuen, von denen eine ganze Reihe während der fortlaufenden Ereignisse aus der „Erzählung“„verschwanden“ – getötet wurden,- und andere an ihre Stelle traten. Es ist gut, denn es hilft – das als Realität zu verstehen.
Ein Kinoereignis kämpft immer mit einem Handicap – es blendet vorher und nachher, und sogar einen Großteil des Währenddessen, aus, zugunsten eines spannungsgeladenen Höhepunktes. Dies kommt unserem oberflächlichen Bewußtsein entgegen, das Verstehbares, Beobachtbares, verfolgbare Geschehensketten bevorzugt – Langeweile, Trott, Schlaflosigkeit, Hunger, Kälte, Abstumpfung, Gewöhnung, Verrohung – all das läßt sich schwerer in Worte und Bilder fassen als sich duckende, in Schützenlöcher vor Granatenexplosionen flüchtende uniformierte Männer oder das Klaffen schrecklichster Wunden – momentane, blitzschnelle, folgereiche, intensive Ereignisse. Das, was am Krieg das Sichtbarste ist, ist vielleicht das Unwesentlichste an ihm – auf lange Dauer gesehen. Sicher, der Moment der Verwundung hinterläßt die unübersehbarsten Spuren – aber sind es auch die gewichtigsten? Und im Falle des Todes – das Leidtragen der Hinterbliebenen – tropft es auch, niederdrückend, meßbar, in irgendeine Form von Waagschale? Wird es wahrnehmbar? Wird es nicht nur verschlüsselt, in der Legende der Verwundung, der Verwüstung, der Folge-Haftigkeit? Wird das nicht nur zu einem Symbol, das viel mehr, so sehr viel mehr, umfaßt, die Sorge, zuvor, das Bittere, danach, das Gleichzeitige- Vielfache- Umgebende- Mittragende, allemal? Das Meiste an dem, was Krieg ist, ist – auf einer Leinwand, in wenigen Stunden, anhand von triumphierender „Ereignishaftigkeit“ – schlichtweg nicht darstellbar. Krieg: ist mit filmtechnischen Mitteln nicht zu fassen, jedenfalls nicht wahrhaft: der wahrhafte Krieg. Glauben Sie’s. Es dürfte nicht schwerfallen.
Band of Brothers geht einen hollywood-ungewohnten Weg. Spielberg und Hanks: gängige Münze, dieser Währung. Hoch ist ihnen anzurechnen, zu diesem ungewohnten – ‚Wagnis‘ war’s wohl nicht – Ansatz die kreative Überwindung sich abgewonnen zu haben – bei beiden war’s wohl die Einstiegsrutsche des Private Ryan, der sie an so eher ungewohnte Gestade mit sich fortriß – wohl die eigengedämmerte Erkenntnis, das „Overlord“ Realität war – ohne das es hochnäsig klingen sollte, denn es dürfte uns allen schwerfallen, uns solchem Realitätsdurchbruch zu stellen. Für uns alle ist es genuin ein Mythos: und nur, wer schwer dafür schuftet, arbeitet sich bis zu einer realitätskonformen Einsichtsbereitschaft dahin voran, s.o. - Explodierende Geschosse und Kugelpfeifen helfen dazu,- auch CGI -, auch Bilder realistischer „Verwundungen“: abgerissener Glieder, herausgeschlagener Blutsfontänen,- pulsender Hauptschlagader-Verletzungen, und herausragender Knochensplitter. Das ist dekorativ: und reizbar schockierend. Und hilft es dabei, sich der Realität zu stellen? – Nun: es ist, was wir uns immer vorstellen, ob wir wollen oder nicht: Hinguck-Zwang. Der Mensch ist ein Lern-Tier. „Weiß“ er von etwas (Außergewöhnlichem/Wichtigen), will er es erleben, um die Wahrheit (für seine Lebensperspektiv-Abschätzung) herauszubringen. Das ist nicht voyeuristisch: das ist gut und gesund,- denn er verläßt sich nicht (gern) auf andere,- was ein Vorteil ist (sage ich). Er bringt selbst in Erfahrung: und traut seinen gehörten Worten (anderer) nicht wie zunächst seinen Augen (ist aber, hoho, Film! – aber das merkt er (sich) erst später). Das i s t also ein Anfang von notwendiger Wahrhaftigkeit; und jetzt fehlt - zudem- die Erkenntnis, das weitere Dinge zum Erleben dazugehören, die kein Auge je gesehen hat noch zu sehen vermag,- die von innen kommen; und hier muß das Kino schweigen, und Raum lassen, und Metaphern finden, die Leere verklausulieren können, als Platz-Statthalter, für das, was vom Zuschauer-Inneren herrühren kommen muß.
Und hier fängt die Schwäche von Band of Brothers an: denn die Geschichte, so gut sie gemacht ist, vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt (des Entwickelns der Kino-Bildsprache) gibt diese innere Erzählung noch nicht her,- ist noch zu laut, zu äußerlich, zu pittoresk, zu behindert-plakativ, zu dröhnend, zu stringent, zu vielfältig, zu ereignisreich,- zu abwechselnd, zu dekorativ – um das leise innere Flüstern der –„Wahrheit“ – wiederzugeben. Ob es jemals so weit reichen wird?-
‚BoB‘ bleibt Hollywood, vornehmlich – wie sollte es auch anders sein? Doch es bricht wohltuend mit mancher bisher gewohnten Grundregel: in die richtige, authentizitäts- bemühte Richtung. Es ist ein richtiger Schritt dorthin – wohin, wollte man je ankommen, noch viele folgen müßten (wenn es denn einem künstlerischen Kreativ-Genie möglich wäre). Ob es je sein wird: steht in den Sternen. Ist BoB deswegen abzulehnen – weil es nicht perfekt, noch nicht dort ist? – Hören Sie mal: dieses Kino, hier und Heute, ist Realität; stellen Sie (und Ich) bitte keine Was-wäre-wenn-Fragen. BoB ist oberer, alleroberster, Durchschnitt; es zählt zum Besten, was Sie mittlerweile, oder unterdessen, sehen können. Nur eines bitte nicht aus den Augen verlieren: so „gelungen“ es gemacht ist: es ist weit, weit von der Realität entfernt. Das ist alles.
Und bitte bilden Sie sich nicht ein, irgendetwas vom Krieg mitgekriegt zu haben, weil Sie BoB vorüberrauschen gesehen haben. Wenn Sie’s angeschaut haben, fangen Sie an, darüber nachzudenken. Lassen Sie sich ein paar Jahre Zeit, tun Sie sich auch anders um. Dann weitersehen.
Ein Anstoß: „die Deutschen“ im Film sind allemal Kampfmaschinen, gesichtslose „Individuen“-Massenware wohl eher (wohltuend auch, wenn ebenfalls sie als Opfer von Kriegs-„Verbrechen“ dargestellt werden,- Ein-Jeder-Kehr-vor-seiner-Tür). Hier gibt es zukünftig viel zu tun: nun, es verkürzt die Historie (zu Recht) auf das offenkundig vordergründig Geschehene. Zum Vordergrund gibt’s jedoch einen Hintergrund. Dieser fällt kriegsbezüglich aus dem Bild, darf es aber nicht: wenn es vollständig bleiben will. Der Mensch, zu lernen bedürftig, die Wahrheit zu verstehen, darf hier jedoch noch lange nicht stehenbleiben: sonst fehlen ihm, wie bisher, ganzen Generationen lang, die Worte: und im Verstummen lernt niemand länger etwas, sondern wir bleiben ärmer zurück als zuvor:
Lernen braucht Wort- Bilder, selbst wenn es nicht die endgültigen sind, und niemals sein können. Sie sind es nie. Aber es muß um sie gerungen werden: denn im Ringen, allein, entstehen sie,
womöglich.
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schwedenretter Fri, 19 Oct 2012 14:51:04 -0000
Kommentar löschenschmalz, schmalz schmalz, immer her damit! Glühendes Denkmal gegen den radikalen Pazifismus.
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Heng Snoup Fri, 12 Oct 2012 22:20:32 -0000
Kommentar löschenwährend ich "band of brothers" sah, musste ich, aufgrund des settings in europa und den oft kalten und blassen farben, immer wieder an "saving private ryan" denken.
man kann natürlich keinen direkten vergleich ziehen, weil es sich um einen 160 minuten langen film und eine sehr viel längere serie handelt.
"band of brothers" schafft es allerdings eine etwas bedrückendere atmosphäre zu kreiren, warum das so ist, kann ich leider nicht sagen, es ist ganz einfach eine tatsache.
da die länge der serie viel länger als der film ist, konnte natürlich sehr viel besser auf die charaktere, das leben außerhalb von gefechten und die beziehungen der soldaten zueinander eingegangen werden, was sich explizit gegen ende sehr deutlich macht.
aus meiner sicht ist die zweite hälfte der serie, also folge 6-10 einen ticken besser als die folgen 1-5, irgendwie hat mir das schneesetting sehr gut gefallen, weil es sehr unvebraucht ist und der fokus liegt in den letzten folgen eher auf den charakteren und dialogen, als auf action.
die action selber ist herrvorragend, ganz im stil von "saving private ryan" inszeniert, blutig und grausam, was den schrecken des krieges sehr deutlich darstellt.
auch der patriotismus ist im zaum gehalten wurden, wobei dieser mich generell nicht bei kriegsfilmen stört.
in einem anderen vergleich mit der nachfolgeserie "the pacific" kann ich nur sagen, dass sich "band of brothers" vor allem in der charakterzeichnung herrvorhebt. war es bei "the pacific" noch so, dass ich mir viele namen nicht merken konnte, weil zwischen den folgen oft die hauptcharaktere getauscht wurden, war das bei "band of brothers" etwas leichter. außerdem fande ich die story hier etwas spannender.
zusammengefast ist "band of brothers" eine sehr ergreifende serie über zusammenhalt,vertrauen und leiden, das meiner meinung nach eindeutig zu den besten serien aller zeiten gehört.
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Grenadier Fri, 12 Oct 2012 16:29:40 -0000
Kommentar löschenIch kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Absolut geniale Serie.
Sie ist gut in Szene gesetzt und legt großen Wert auf Replika, was sehr löblich ist.
Allgemein baut man gut Bindungen zu den Charakteren auf und man möchte garnicht aufhören die Folgen schauen.
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Eixenxxl Thu, 11 Oct 2012 20:01:33 -0000
Kommentar löschenEinfach nur Episch diese Miniserie!!!
Gerade wenn man gleich mehrere Teile hintereinander sieht bekommt man ein großes Gefühlschaos und macht sich viele Gedanken über die Ereignisse die damals geschehen sind.
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Agent Smith93 Sun, 19 Aug 2012 21:52:01 -0000
Kommentar löschenBand of Brothers ist ein wirklich beeindruckendes Meisterwerk geworden, dass meiner Meinung nach Saving Private Ryan locker in den Schatten stellen kann. Diese TV-Serie ist viel tiefergehender und weniger pathosbehaftet, als manch ein anderer Kriegsfilm der aus den USA stammt. Daher ein großes Lob an die Macher. Die zehnteilige Serie dreht sich um die sogenannte Easy Kompanie, die man von der harten Grundausbildung auf Currachee bis zur Einnahme von Hitlers Adlerhorst in Berchtesgaden begleitet. Fast jede Episode widmet sich einem Soldaten der Easy Kompanie und erzählt von seinen Erlebnissen. Besonders schön ist die Tatsache, dass sich alle Episoden auf demselben hohen Niveau bewegen und es nie wirklich eine enttäuschende Folge gibt. Die Ausstattung und die digitalen Effekte sind alle auf einem sehr hohen Niveau, und verstärken die ohnehin schon großartige Atmosphäre umso mehr. Eine kleine Schwäche der Serie ist allerdings die Tatsache, dass es sehr viele unterschiedliche Charaktere gibt, und es einem beim ersten Anschauen nicht ganz so einfach fällt sich da zurechtzufinden. Manchmal weiß man nämlich nicht so genau welcher Name zu welchem Charakter gehört. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Mich hat diese TV-Serie wirklich gefesselt und bis zur letzten Minute bestens unterhalten. Die Darsteller machen ihre Sache wirklich toll, und passen hervorragend in ihre Rollen. Die Deutschen sind zwar auch in diesem Film wieder die Bösen, wirken aber irgendwie nicht so eindimensional wie in James Ryan. Was mir sehr gefällt. Eine der dramatischten Szenen im Film ist jene, wo die Jungs der Easy Kompanie ein verlassenes deutsches Konzentrationslager finden, und dort das ganze Ausmaß und Grauen des Naziregimes erkennen. Sowas geht einem wirklich ans Herz, und lässt einen fast mitleiden. Band of Brothers ist absolutes Meisterwerk, und sollte in jeder Filmsammlung vertreten sein. Ich habe mir diese Serie für Blu-Ray in einer schicken Metallbox gekauft. Die macht sich echt gut in meiner Filmsammlung. Fazit: Ein Pflichtkauf ohne wenn und aber!
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markus.rittner Sat, 18 Aug 2012 13:42:43 -0000
Kommentar löschenGanz großes Kino, toll in Szene gesetzt, Kulissen und Atmosphäre sind TOPvdie 10 Folgen sind im nu durchgerauscht (leider)!!!!
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Klaus Hanßen Sun, 29 Jul 2012 13:19:29 -0000
Kommentar löschenNatürlich,diese Serie zeigt die grausamste Seite des Krieges. Die vielen Toten und schwerste Verletzungen,waren für die Soldaten damals tägliche Realität in einem der grausamsten Krieges der modernen Zeit.
Dieser Horror wurde hier mit sehr guter Kameraführung und guten Schauspielern auch deutlich und ich denke auch wahrheitsgetreu dargestellt.
Dieses Wahrheit gilt jedoch auch immer für den Gegner !
Deshalb ist diese Serie nicht mehr wert als hunderte anderer Kriegsfilme.
Es gelingt den Amerikanern einfach nicht die andere Seite mit in das Leiden einzubeziehen weil dann der Pathos seine Wirkung verliert. Und für diese Art kritischer
halb dokumentarischer Produktionen gibts in den USA dann eben auch kein Geld.
Mein Urteil deshalb: Die Darstellung des wahrhaft übelsten Ereignises des 20.Jahrhundert wurde wohl realistisch in Szene gesetzt.
Leider wie immer ....viel zu pathetisch !!
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MUFC Thu, 26 Jul 2012 23:34:46 -0000
Kommentar löschen„Band of Brothers ist“ ein absolutes Meisterwerk!
Es ist ein grandioser Film über eine Einheit im 2ten Weltkrieg, der in 10 Episoden aufgeteilt wurde. Die Story war hervorragend und ergreifend, man konnte sich richtig in die Situation der Soldaten hinein versetzen. Ein großes Lob geht somit auch an die schauspielerische Leistung jedes Darstellers. Ich habe mir das 10 Stunden Material innerhalb von 2 Tagen angesehen.
Wenn jemand auf der Suche nach einer packenden, spannenden und ergreifenden Story ist, kann man mit „Band of Brothers“ keinen Fehler machen. Für mich das Beste, was ich je über den 2 Weltkrieg gesehen habe!
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