Band of Brothers - Wir waren wie Brüder

Band of Brothers

Anti-Kriegsserie, Drama, Actionserie 2001

Bob

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8.6Ausgezeichnet 3518 Bewertungen
von 10

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Band of Brothers – Wir waren wie Brüder ist eine zehnteilige Miniserie aus dem Jahr 2001 und an das gleichnamige Buch des Historikers Stephen Ambrose angelehnt. Die Serie schildert die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges aus Sicht der Soldaten der Easy Company, 2. Bataillon, 506. US-Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision der US-Streitkräfte.

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Handlung von Band of Brothers

Im Mittelpunkt von Band of Brothers steht die sogenannte Easy Company, 2. Bataillon, 506. US-Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision der US-Streitkräfte. Angesiedelt in den Wirren den zweiten Weltkriegs, beginnt die Handlung mit der Landung der Amerikaner in der Normandie am D-Day. Die Einheit unter dem Kommando von Captain Herbert Sobel wurde wochenlang trainiert, um perfekt für den Einsatz am 6. Juni 1944 vorbereitet zu sein. Sobel jedoch ist zwar ein konsequenter Ausbilder und hat etwas von einen Drill-Sergeant, erweist sich aber letzten Endes als unfähig, wenn es darum geht sein Regiment im Feld zu führen.

Nach einer Auseinandersetzung zwischen Captain Sobel und Lieutenant Winters, die vom Kriegsgericht entschieden werden muss, weigern sich einige Unteroffiziere der Kompanie in den Krieg zu ziehen. Daraufhin werden die Verweigerer von Colonel Sink degradiert und Captain Sobel wird versetzt, um weitere Unstimmigkeiten zwischen ihm und den Soldaten zu vermeiden. Als schließlich die Easy Company auf dem Weg zur Luftlandedivision in der Normandie aufgespalten wird, stößt Winters zusammen mit ein paar Soldaten zum zentralen Kommando im Hinterland der Normandie vor. Was folgt sind blutige Auseinandersetzungen, die von tragischen Verlusten auf beiden Seiten der Front geprägt sind. Weitere Stationen der Easy Company auf ihrem Weg zu Hitlers Hauptquartier in Berchtesgaden sind unter anderem die Schlacht in den Ardennen und die grausame Entdeckung eines Konzentrationslagers. Am ende marschiert das Regiment im österreichischen Zell am See ein und verweilt dort bis zum Kriegsende.

Aufbau von Band of Brothers

Band of Brothers ist eine Miniserie in 10 Teilen gegliedert:

Teil 1: Currahee (Curahee)
Teil 2: Der erste Tag (Day of Days)
Teil 3: Carentan – Brennpunkt Normandie (Carentan)
Teil 4: Die Neuen (Replacements)
Teil 5: Kreuzungen („Crossroads)
Teil 6: Bastogne (Bastogne)
Teil 7: Durchbruch (The Breaking Point)
Teil 8: Der Spezialauftrag (The Last Patrol)
Teil 9: Warum wir kämpfen (Why We Fight)
Teil 10: Kriegsende (Points)

Hauptcharaktere von Band of Brothers

Major Winters ist eine gutmütige Persönlichkeit. Er versucht stets als ordentlicher Anführer die schwierigen Entscheidungen moralisch nach seinem besten Wissen und Gewissen zu treffen. Gespielt wird er von Damian Lewis, der unter anderem später in der amerikanischen Serie Life zu sehen war und seit 2011 in Homeland mitspielt.

Captain Lewis Nixon ist zwar ein tapferer Soldat und hat auch noch andere Stärken. Trotzdem fällt er vor allem wegen seinen Alkoholproblemen negativ auf. Ron Livingston (Adaption, Dinner für Spinner) agiert in der Rolle des problematischen Nixon.

Captain Ronald Speirs führt ab der zweiten Hälfte der Serie das Regiment durchs Feld, hat bei den Soldaten aber durchaus einen umstrittenen Ruf. Daraus resultieren viele Gerüchte mit denen Speirs konfrontiert wird. Schauspieler Matthew Settle (Gossip Girl, U-571) verkörpert die Rolle von Captain Ronald Speirs.

Hintergrundinfos von Band of Brothers

Die von Steven Spielberg, Tom Hanks sowie dem amerikanischen Qualitätssender HBO produzierte Serie, wurde nach einer obligatorischen Ausstrahlung auf HBO im Schweizer Fernsehen gezeigt. In Deutschland war Band of Brothers zuerst den Pay-TV-Sender Premiere vorbehalten, bis schließlich Privatsender RTL 2 die zehnteilige Miniserie 2005 zeigt und sie in unregelmäßigen Abständen wiederholt.

Neben vielen positiven Kritikerstimmen, die den Film unter anderen als ausführliche Version und Erweiterung von Der Soldat James Ryan betrachteten, wurde Band of Brothers für zahlreiche Preise nominiert. Von 19 Emmy-Nominierungen wurden 6 Trophäen gewonnen. Dazu konnte Band of Brothers einen von drei möglichen Golden Globes erlangen und wurde ebenso den Peabody Award sowie den PGA Golden Laurel Award 2002 ausgezeichnet.

Band of Brothers wurde größtenteils innerhalb von acht Monaten mit einem Budget von 125 Millionen Dollar gedreht.

Der Titel Band of Brothers bezieht sich auf eine Phrase aus Heinrich V. von William Shakespeare. In der Originalfassung sagt Heinrich folgende Worte: We few, we happy few, we band of brothers. In der deutschen Version des Werkes wurde der Satz mit Uns wen’ge, uns beglücktes Häuflein Brüder übersetzt.

Außerdem werden die ersten neun Episoden mit Äußerungen von amerikanischen Veteranen eingeleitet. Die letzte Episode verzichtet auf diese Beginn, lässt die Serie aber am Ende mit einem weiteren Veteranen-Kommentar ausklingen. Diese Sequenzen wurde extra für Band of Brothers erstellt.

2010 startete die Serie The Pacific, die als Quasi-Fortsetzung beschrieben werden kann. Produziert wurde das 200 Millionen Dollar teure Projekt ebenfalls von Steven Spielberg und Tom Hanks.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch

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Kommentare

über Band of Brothers - Wir waren wie Brüder

sachsenkrieger

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10.0Herausragend

Man spricht immer von besten (Anti)Kriegsfilmen, das ist definitiv das Beste, was je zu dieser Thematik verfilmt wurde. Wer hier nicht ab und zu Nervenflattern bekommt, ´ne Pause machen muss oder auch mal einen ganzen Tag Pause einlegt, der kann defintiv zu den Marines.

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Jusung

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10.0Herausragend

Eine der besten (Mini-)Serien, die jemals produziert wurde. Hervorragend inszeniert und absolut realistisch.

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Grambambuli

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Tip für die "Gegenseite": "Unsere Mütter, unsere Väter". Gleiches Niveau!


werner-holt

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Unsere Mütter unsere Väter, dort finde ich das Niveau besser. Die Miniserie packt mehr weil die Protagonisten auf die 5 Freunde angelegt. Bei Band of Brothers, gibts zu viele u zu unübersichtlich.


ChrischyReichelt

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10.0Herausragend

Einfach gesagt ist es eine faszinierende Verfilmung die mich richtig in den Bann gezogen hat...TOP

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Eixenxxl

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10.0Herausragend

Was soll ich noch groß dazu sagen... einfach eine epische Miniserie mit viel Gefühlschaos und Charactere die einem an's Herz wachsen <3

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SolomonVandy

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10.0Herausragend

I cherish a question my grandson asked me the other day: "Grandpa, were you a war hero?" And Grandpa said: "No, but I served in a company of heroes."

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collin.brede

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10.0Herausragend

Es ist einfach nur die Angst die man haben muss um auf Patrouille im Wald oder im Flugzeug zu sein um erschossen zu werden. Man muss sich vorstellen egal wo man ist man kann erschossen werden. Diese Vorstellung muss ein alliierter Soldat haben In den Jahren 1944 und 45.

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Aoewir

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9.0Herausragend

Die Vorstellung das man Menschen erschießen (muss) - die genauso alt sind wie man selbst, die genau die selben Ängste durchstehen, die die selben Träume haben, die auch gerne feschen Fräuleins hinterherpfeifen, mit ihren Freunden Unsinn reden, die gerne Bier trinken, gerne den Großen markieren, die zur selben Musik tanzen, von den selben berühmten Frauen träumen - ist eine unbeschreibliche Abart und das hier die ein oder andere Unmenschlichkeit geboren wurde, ist selbstverständlich und wohl eines der psychologisch interessantesten Phänomene.

ganz à la:

''Durch den Krieg werden die Menschen nicht edler. Er macht sie zu Hunden. Vergiftet die Seele.''

Erschwerend hinzu kommt dass die viele deutsche Soldaten vermutlich nicht einmal ''Nazis'' waren, sondern einfach nur verängstigte junge Burschen, die schnellstmöglich in ihre Heimat wollten, zurück zu ihren Müttern, Brüdern/Schwestern oder Frauen.

Die gleiche Serie sähe genau so aus, würde man sie vom Blickwinkel der Deutschen zeigen und das ist die Tragödie am Krieg. Das sich dort Menschen abschlachten, die unter anderen Umständen ein Bier zusammen getrunken hätten.

Wunderbar realistisch dargestellt (sofern man sich da überhaupt einfinden kann - als Unbeteiligter) keine überdrehte Produktion wo pathetischer Nonsense auf einen herabprasselt oder man sich überzogene Ego-Trips von ach so mutigen Soldaten reinziehen muss. Nein es ist ganz still gehalten, ganz ruhig und sachte mit einem hervorragenden Damien Lewis (wohl der einzige roothaarige Mann, von dem ich mcih besteigen lassen würde)
mehr gibt es nicht zu sagen.

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Patta187

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Ein typisch Amerikanischer Film. Stellenweise kommt einem wieder dieser Amerikanische Patriotismus hoch.
Auch wenn die Aufmachung gigantisch real ist, mehr sehe ich da nicht. Hollywood...
Ich habe wirklich gehofft, das endlich mal gezeigt wird, wie der Krieg auf beiden Seiten ist.
Nein!
Stattdessen werden die Amerikaner wieder als "Helden" hingestellt.
Ich bin derzeit in Folge 3 und ich will mich nicht zu weit hinauslehnen, aber diesen Eindruck habe ich bis jetzt.

Ein Beispiel:
Folge 3 letztes Viertel. Die Amerikaner werden von den Deutschen in ihren Schützengraben angegriffen. Deutsche Jagdpanzer (Sturmhaubitze 42 bzw. Stug III, etwas später sogar ne Stug IV ((meine ich, der mit den Seitenschutz, und beim Rückzug der Deutschen zu sehen ist)) und im Hintergrund fuhr glaub ich auch ein Hetzer vorbei.) schiessen auf die Amis in ihren Schützengraben. Der MG Schütze, auf dem Stug III, kauert hinter einen Metallernen Sichtschutz und feuert mit dem MG.

Soweit ist alles in Ordnung, wäre da nicht Hollywood und die Einschaltquote.

Jetzt kommen die Amis mit ihren M4 Shermans (wenn ich richtig tippe), die am anfang zu sehen waren.

Wahrlich Heldhaft steht ein Amerikaner mit breiten Schultern auf dem Panzer hinter dem MG.. kein Schutz.. nichts und er feuert. Es fehlte übrigens nur noch die amerkinaische Flagge in der Hand.
Man will dem Zuschauer ernsthaft erzählen, das dieser keine Kugel abbekommt?

Desweiteren, die Shermans, vertreiben natürlich die Deutschen Jagdpanzer. Explosionen der Amis fallen grösser aus.. usw.

Tut mir Leid, das finde ich einfach zum kotzen.

Ich gebe zu das ich schon viel gelesen habe, bezüglich das es den Machern gelungen ist, beide Seiten glaubhaft darzustellen, aber bis hierher definitiv nicht.

Generell sidn die effekte wirklich grandios gemacht, man hat sich Mühe gegeben.
Aber ich denke nicht das es möglich ist, Krieg, glaubhaft auf die Leinwand zu übertragen. Wenn dem so wäre, würden wir endlich bregreifen wie Sinnlos es ist, sich gegenseitig abzuschiessen.

Es wäre wirklich wünschenswerter gewesen, wenn beide Seiten gleich behandelt würden. Bis hierhin zumindest. Den ich bin mir sicher das die deutschen Soldaten genau so angepisst waren und kein Bock hatten sich wegen einem sinnlosen Krieg abknallen zu lassen.

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-07-

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Eben, es ist nunmal eine Amerikanische Serie da man wohl schlecht aus Deutscher Seite so erzählen könnte. Und grade zum Ende hin wurde die Kernaussage deutlich gezeigt, eben das beide Seiten Opfer hatten und die Soldaten nur Spielbälle der Politik waren. Ansprache des deutschen Generals und die Unterhaltung am Grenzposten, wo der eine Amerikaner sich keinen Ton mehr zu sagen traut danach ;)


RuffyPMonkey

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nah... ich muss ihm schon recht geben das wenig gezeigt wird von beiden seiten. hast recht is ne ami serie und es geht um die easy comp die ohne zweifel ja auch amerikanisch ist. dennoch werden die deutschen meiner meinung nach irgendwie als symbol den bösen hingestellt was die wehrmacht ja nun nicht umbedingt war. wenn ich alleine an den ----- ACHTUNG SPOILER----- General am ende denke der sich formell dem winters ergibt der wird da hingestellt wie ein Arroganter Deutscher der vom krieg nicht genug kriegen kann--- SPOILER ENDE----. ich glaube an solche sachen einfach nicht weil ich denke die deutschen waren nicht weniger froh drüber das der krieg zuendegegangen ist. Soll aber die Serie nicht schmälern man findet halt immer was zu mosern. Alles in Allem ist es eine super Serie geworden die einem zu denken gibt. Ich schaue sie mir mindestens einmal im jahr nochmal komplett an. Der DvD box sei dank :)


Copacabanasun

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10.0Herausragend

.....
"Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" ist für mich die beste Mini-Serie die es bisher gab. Man fühlt mit den Charakteren, erlebt sozusagen den Krieg hautnah mit. Herausragend gespielt und inszeniert. Sollte man UNBEDINGT gesehen haben. "Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" zeigt nicht nur den Alltag der Easy Company im 2. Weltkrieg. Er zeigt auch eindringlich, das Krieg niemanden nützt, sondern nur Leid und Tod bringt. Wie schrecklich der 1. und 2. Weltkrieg war, die Menschen scheinen daraus gelernt zu haben zum größten Teil. Wir können nur hoffen das es keinen 3. Weltkrieg in Zukunft geben wird.
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"Wir ziehen die runden, wir fliegen in das Gras. Wir landen nie auf Füßen, sondern immer auf dem Arsch. Halihallo Jesus, wer zum Teufel sind wir?" - "Simsam Gottverdammt die Airborn Infanterie." - "Halihallo Jesus, wer zum Teufel sind wir?" - "Simsam Gottverdammt, die Airborn Infanterie Hoi!"
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Guarnere: "Der Typ is`n Sohn Abrahams!"
Liebgott: "Was?"
Guarnere: "Er is`n Jude!"
Liebgott: "Oh Scheiße Mann!... Ich bin auch Jude!!!"
Guarnere: "Herzlichen Glückwunsch! und jetzt nimm deine Nase aus meinem Gesicht!"
*Liebgott geht auf Guarnere los und beide prügeln sich. Andere Soldaten umringen sie und feuern sie an. Etwas weiter weg spielen zwei Soldaten Karten.*
Soldat 1: "Was is`n da los?"
Soldat 2: Guarnere hat Sobel einen Juden genannt und Liebgott war beleidigt, weil er auch Jude ist!"
Soldat 1: "Sich wegen Sobel streiten...Intelligent wirklich!!!"
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Fazit: "Ich schätze die Erinnerung an eine Frage die mir Mein Enkel einmal stellte, als er sagte: Opa, warst du im Krieg ein Held? Opa sagte: Nein, aber ich habe in einer Kompanie von Helden gedient."

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DarkMasterCh1ef

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10.0Herausragend

Beste Miniserie ever!! Habe mir diese damals mit meinem Opa angesehen und auch er war begeistert wie realistisch alles ist.

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Genre
Anti-Kriegsserie, Drama, Actionserie, Kriegsserie
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Zeit
1944, Zweiter Weltkrieg