Der Soldat James Ryan

Saving Private Ryan (1998), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 08.10.1998

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6.8
Kritiker
69 Bewertungen
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7.6
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176 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Tom Hanks und Tom Sizemore

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt Der Soldat James Ryan die Geschichte von Captain John Miller (Tom Hanks) und seinen Soldaten, die 1944 in Frankreich hinter feindliche Linien geschickt werden, um den Fallschirmspringer James Ryan (Matt Damon), dessen drei Brüder bereits im Krieg gefallen sind, sicher nach Hause zu schicken.

Der Soldat James Ryan (Original: Saving Private Ryan) wurde nicht zuletzt auf Grund seiner realistischen Darstellung des Krieges zu einem der beliebtesten Kriegsfilme aller Zeiten. Mit einem geschätzten Budget von ca. 70 Millionen US-Dollar kann sich das Einspielergebnis von fast 500 Millionen US-Dollar weltweit (bis heute) durchaus sehen lassen. Aber Der Soldat James Ryan beeindruckte nicht nur die Kinogänger, sondern vor allem die Jury Mitglieder bei diversen Preisverleihungen. So gewann er allein 5 Oscars (u.a. Beste Regie) und war für sechs weitere nominiert (u.a. Tom Hanks, Beste Hauptrolle), aber auch bei den Golden Globes (Beste Regie, Bestes Drama) und vielen weiteren Preisverleihungen ging der Film nicht leer aus.

Vor allem bekannt geworden ist Der Soldat James Ryan durch die eindrucksvolle Darstellung der Invasion in der Normandie am so genannten D-Day, die in Irland gedreht wurde und bei der auch Soldaten der Irish Army Reserve als Komparsen zum Einsatz kamen. Der Soundtrack zu Der Soldat James Ryan wurde, wie so oft bei Filmen von Steven Spielberg , von John Williams beigesteuert und war ebenfalls für einen Oscar nominiert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Der Soldat James Ryan

SoulReaver: CinemaForever

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2.0Ärgerlich

[...] Das der „Der Soldat James Ryan“ eine radikale Kehrtwende im moralischen Sinne vollzieht und das Kriegsgrauen durch plumpe Semantik offenbart, ist nicht nur verwerflich, sondern auch schlichtweg eine Katastrophe in Sachen Aufklärung und Darstellung von schwarzer Zeitgeschichte. Wenn Barry Pepper als strenggläubiger Sniper vor jedem Schuss noch ein Stoßgebet gen Himmel schickt und durch den Glauben die eigene Treffsicherheit heraufbeschwört, dann geht jede bedeutungsvolle Botschaft verloren und die Aufnahmen der Schüsse in Zeitlupe durch die Köpfe deutscher Soldaten erfüllen ihren Zweck als Pro-Kriegsfilm, der auf dem Meeresboden vergraben werden sollte, aber niemals als abschreckender wie schockierender Genre-Beitrag, der die Augen öffnen sollte, anstatt sie mit Verlogenheiten zu strafen.

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten

freakualizer

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Ich geb Bescheid, wenn ich getauft bin, nach Amerika geh und mich freiwillig zum Sniperdienst gemeldet habe um die Greencard zu bekommen! :D


SoulReaver

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Gottes Segen bei all deinen Schüssen! :D


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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6.0Ganz gut

Eines ist sicher: "Saving Private Ryan" war der Startschuss für eine neue Generation von Kriegsfilmen: Bombastisch ausgestattet, auf den Punkt getimet und trotz aller Schlachten und minutenlanger Feuergefechte von einer unnatürlichen klinischen Perfektion. 
Man könnte auch sagen, "Private Ryan" ist das vorläufige Ende der Evolution im Kriegsfilm-Genre. Waren viele Produktionen der 50er und 60er Jahre noch stark vom Krieg geprägt und oftmals eine mediale Weiterführung von eben jenem, so setzten Leute wie Stone, Coppola und später Kubrick auf das komplette Gegenteil. "Anti-Kriegsfilm" hieß das Gebot der Stunde; Krieg war in den Zeiten von Vietnam nicht mehr heroisch, sondern dreckig, ungelenk und menschenverachtend. 
"Private Ryan" und diverse Nachfolgeprojekte wie "Band Of Brothers" hingegen holen das Geschehen auf eine nahezu nüchterne Ebene herunter - Krieg zur Jahrtausendwende sieht aus wie eine Doku auf dem DiscoveryChannel. Einzelne Charaktere und  konstruierte Fantasy-Plots wie die Rettung eines einzelnen Soldaten rücken in den Vordergrund, eine genauere Bewertung des Kriegsgeschehens gerät ins Hintertreffen. Alles bleibt austauschbar. Daily Soap mit Mündungsfeuer. Erlebniskino ohne Anspruch. Was hier in der Normandie funktioniert, könnte genauso gut auch im Pazifik gewesen sein. 
Es ist schwer zu sagen, wie man diese Tatsachen nun bewerten soll - sicher ist jedoch, den bleibenden Eindruck anhand einer Message von Filmen wie "Paths of glory" und "Apocalypse Now" bleibt ein "Saving Private Ryan" schuldig.
Ein einmaliges Sehen lohnt trotzdem auf jeden Fall, war der Film doch stilprägend für eine gesamte Generation von Film- Serien- und Videospielproduktionen.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fabel

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stimmt, bei der Brückenszene musste ich die ganze Zeit an COD denken :D
Ich kann dir außer bei der Punktzahl zustimmen.
Die Geschichte, die dem Film zugrunde lag fand ich unnötig.
Denn die kam überhaupt nicht rüber und ging in ganzen, keine Frage grandiosen Kriegsszenen, regelrecht baden.
Da hätte besser Spielberg die ganze Zeit sowas drehen sollen, wie er es die ersten 30 Minuten tat und zwischendrin auch.
Dann wärs ein 10er Kandidat.


nilswachter

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Wenn Spielberg die ersten 30 Minuten auf zwei Stunden aufgeblasen hätte, wäre niemand mehr schockiert, sondern nur noch gelangweilt gewesen. Was nicht heisst, dass ich den Rest des Films so wie er dasteht vollumfänglich gut heisse.


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Spielberg hat mit der Invasionssequenz am Strand neue Maßstäbe der Darstellung im Kriegsfilm gesetzt.

Ich hatte zwar schon immer meine Probleme mit Geschichten, in denen zur Rettung des Helden dann eine ganze Gruppe zur Befreiung aufbricht - mit den dann folgenden Verlusten. Der Held lebt - die Helfer sind (teilweise) tot. Gab es bei Robin Hood-Verfilmungen und auch hier. Ansonsten guter Kriegsfilm.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Nach einer brillant inszenierten Eröffnungssequenz folgt Spielberg ärgerlicherweise dem Pfad ätzender Kriegsmythen. Seine authentischen und schonungslosen Bilder vom Anfang heucheln dabei eine kritische Position zu Krieg als sinnloser Maschinerie organisierten Tötens vor, nur um sein Sujet gänzlich zu verklären: Er lohnt sich schließlich doch, all der Verlust an Männern, all der Schmerz und all das Leid, wenn man dafür nur einen einzigen Soldatenbruder retten kann. "Saving Private Ryan" ist ein verheerender, leider wenig durchdachter Pro-Kriegsfilm.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

A-Wax

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Pflegen wir da ein wenig Antiamerikanismus?? Ich halte meine Meinung weder für überlegen und schon gar nicht religiös überlegen. Mit Religion hab ich nichts am Hut.
Nun zu deiner Sachebene: Das auch hier, wie in den meisten amerikanischen Filmen ein relativ großer Patriotismus geschürt wird, das zweifele ich auch nicht komplett an und das hätte sich Steven Spielberg auch sparen können. Allerdings ist da eben die schon oft erwähnte Anfangssequenz und diese macht doch eben genau deutlich wie schrecklich und unmenschlich Krieg in Wahrheit ist. Außerdem, bei aller Abscheu die ich für den Krieg übrig habe, ich denke gerade wir Deutschen können froh sein, dass der Zweite Weltkrieg so ausgegangen ist....
Was ich tatsächlich als Frevel und auch als Frechheit ansehe ist das man Steven Spielberg (der übrigends Jude ist) hier "vorwirft" er hätte einen Pro-Kriegsfilm gedreht. Das wird einem Mann der u.a. Schindlers Liste gedreht hat einfach nicht gerecht.
Ich gehe soweit mit das man sich den ein oder anderen Patriotismus sparen hätte können, aber eine solche Verunglimpfung muss einfach nicht sein!


kawummbaby

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Nein, so antiamerikanisch bin ich gar nicht. Ich sehe schon, dass andere Länder in der gleichen Position einen Haufen Mist extra machen würden. Mir geht nur immer das Moralgelaber der Amis auf den Keks. Sollen sie doch morden, aber bitte nicht immer mit irgendwelchen peinlichen moralischen Begründungen, sondern einfach, um die Macht zu erhalten. Das wäre doch erträglicher.

Zum Film: klar, wäre es schlecht, wenn die Nazis jetzt herrschen würden. Trotzdem waren es unsere, oft zwangseingezogenen, Vorfahren, die da gegen überlegene Gegner ihren Mann standen.

Und Spielberg liebt den Krieg und das Töten. Schau Indiana Jones und alles wird klar. Er liebt es, wenn Deutsche sterben. Wenn sie in Flugzeugrotoren geschreddert werden, verbrennen, verkohlen, erschossen werden usw... Und er findet es lustig und häufig muss man dabei lachen, wenn Menschen in seinen Filmen sterben.

Er ist Jude? Na, und? Und selbst wenn er Eskimo wäre und nachweislich niemals ein Krieg von seinem Volk ausging, was macht das für einen Unterschied. Und lies mal das alte Testament. Und lies mal, wie es kam, dass selbst die Römer die Geduld verloren und die aus ihrem Land schmissen. Ja, genau, wegen jüdischem Pazifismus.

Und Schindlers Liste ist ein mittelmäßiger Film, vor allem im Vergleich mit "Das Leben ist schön" oder "Zug des Lebens".



Kommentare (172) — Film: Der Soldat James Ryan


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p1colo

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Darsteller.
Epische Szenenbilder.
Weltklasse Kameraführung.
Brilliante Kulissen.

Aber....

Viel zu patriotisch.
Unobjektiv.
Technisch nicht perfekt.

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Trygan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

also die 8,5 vergeben ich weil ich im Kino sass und ( gefühlt) während der gesamten Startsequenz am omaha Beach nicht geatmet habe .... ich bin selten bis nie so in einen film hineingeworfen wurden ... bilder , schnell geschnitten, brutal hektisch und für mich absolut glaubwürdig ( was ja auch veteranen so bestätigt haben )

natürlich nimmt er dann ziemlich fahrt raus und das ist auch gut so damit der zuschauer mal durchatmen kann
leider ist dann das Ende wieder hollywood ... und nicht der wahre krieg ... aber bis zum verschanzen in dem dorf ist es ein meilenstein der kriegsaufbereitung

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Chucky89

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Bewertung6.5Ganz gut

Ob man den Pathos in den Film als störend oder nicht empfindet oder nicht ist die eine Sache, ich finde aber abgesehen davon, dass der Film ganz bestimmt nicht einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten ist, auch wenn dies die Oscars suggerieren. Der Film ist gerade bei der Landung sehr spannend und Actionreich später wird er stellenweise einfach etwas langatmig. Außerdem verherrlicht mir der Film den Wahnsinn des Krieges doch etwas, da hat mir persönlich auch wenn dies ein anderer Krieg war Platoon besser gefallen was das anging. Natürlich kann man den Film nicht vergleichen von der Verherrlichung mit Filmen wie Wir waren Helden oder Windtalkers da zeigt der Film natürlich noch verglichen mit denen ein nüchternes Bild.

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CIT

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Kriegsfilm, der eindrucksvoll zeigt daß Krieg für den einfachen Soldaten eine ziemlich beschissene Sache ist. Was mich allerdings tierisch nervt, bei so allen 2.Weltkriegs-Filmen, die aus Hollywood kommen, ohne jetzt gleich als Nazi beschimpft zu werden, ist die immer etwas verzerrte Darstellung der Tatsachen. Da kämpfen die tapferen Amerikaner gegen ein haushohe Übermacht deutscher Soldaten und schaffen es wie durch ein Wunder und nur mit unbändigem Willen diese zu besiegen, daß auf dem Meer ungefähr 100 Millionen Kriegsschiffe lagen und vor der Landung alles zu Klump geschossen haben und nochmal 100 Millionen Flugzeuge einen schönen Bombenteppich gelegt haben, scheinen die Filmemacher immer irgendwie zu vergessen. Genauso wie die Endschlacht, wo die armen Amis wieder gegen eine Übermacht kämpfen müssen und nur durch ihren Heldenmut wieder obsiegen. Ich glaube nach der Landung der Amerikaner gab es wohl keine Schlacht mehr in der deutsche Soldaten in der Überzahl waren, mal abgesehen davon daß die Alliierten die klare Lufthochheit hatten und mal einfach alles bombardiert haben. Ansonsten ist der Film gut gemacht, wenn man mal davon absieht, daß die Mission ganz schön behindert war, 8 Menschen zu opfern um einen zu retten. Aber so sind sie nun mal die Amis, heldenhaft bis zum geht nicht mehr.

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anser

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr spannend gemachter Kriegsfilm der die Sinnlosigkeit dieses Wahnsinns perfekt in Szene stellt.

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KoalaDead

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich mit Abstand der beste Kriegsfilm.

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damian.thorne.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das beste was je über den Zweiten Weltkrieg gedreht wurde.Hier stimmt einfach alles:Packende Action,blutige und Extrem Harte Szenen,gute Story,hervorragende Darsteller, allen voran: Tom Hanks,matt Damon und Tom Sizemore.Gehört zu den Top Kriegsfilmen und Top Filmen allgemein.Einfach nur Super.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung7.5Sehenswert

In der Welt der Antikriegsfilme geht James Ryan ehrlich gesagt neben Größen wie Apocalypse Now und Full Metal Jacket einfach unter.
Tom Hanks ist überzeugend, die Story solide aber mir feht irgendwas..

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movie.max

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Mir auch.


Dr. Train Spotting

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In Rescue dawn braucht es keine harten Kriegsschauspiele und das Leid des Krieges ist mir trotzdem viel näher. Der Vietnamkrieg eignet sich halt besser für Antikriegsfilme :D


Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kriegsfilm mit sensationeller Nachfolgeserie

Die erste halbe Stunde dieses Kriegsspektakels muss man gesehen haben. Brutal bis faszinierend, packend und mit einer hohen realistischen Intensität zeigt Spielberg den Krieg wie er ist: Unsinnig, blutig, verschwenderisch. Er zeigt den Krieg als einen Schauplatz der (seelischen) Verstümmelung. Als des Menschen Untergang.
Durch die Handkamera, den sensationellen Ton, den schonungslosen Splattereffekten und der Materialschlacht lässt Spielberg allein in dieser Sequenz das Grauen auferstehen und knallt es den Zuschauer ungeschminkt und unschön ins Gesicht. Besonders beeindruckend ist die Szene auf den erstürmten Küstenstreifen. Keine Gewinner, keine Verlierer, nur Opfer. Das ist die Wahrheit des Krieges.
Ja, es ist ein Antikriegsfilm , wenn auch nach der ersten halben Stunde ein leiser Pathos Einzug hält, auch wenn das nicht (das ist schon unüblich bei solchen Filmen) so aufdringlich ist. Die auf diesen Film nachfolgende TV-Seire "Band of Brothers" und später "The Pacific" sind sensationelle erzählte Serien (die ganz nebenbei viele Schauplätze hat und ihre eigenen Geschichten), die man gesehen haben sollte.

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florian.fiele

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Bewertung2.0Ärgerlich

Saving Private Ryan

Ich versuche neutral ranzugehen an den Film, trotz meiner Abneigung gegenüber Spielberg und Hanks. Ihre sonstigen Filme sollen hier keine Rolle spielen.
Dennoch frage ich mich von Beginn an, was Forrest Gump in Omaha Beach zu suchen hat. Es gibt genügend Schauspieler, die ohne balesche Körperveränderungen, Schminke oder Overacting jede ihrer sich stark unterscheidenden Rollen individuell spielen können. Bei Hanks, möglicherweise geht das nur mir so, sehe ich stets die gleichen Gesichtszüge. Ja, Gefühle unterscheiden sich in seiner Mimik. Aber zwischen Gump und Miller sehe ich keinen Unterschied, abgesehen davon, dass Miller ein paar Gefühle mehr kennt. Die Grundmimik bleibt gleich. So kann ich nicht in Rollen eintauchen, was bei Bale oder Norton z.B. meist wunderbar funktioniert.
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Der Film Saving Private Ryan beginnt mit Kriegsszenen aus der Egoperspektive eines Soldaten. Kann man so machen, auch wenn keine Figuren zuvor eingeführt wurden. Bloß berühren diese Kriegsszenen in keiner Weise, großes Effektgeballer, ohne Intensität und Gefühl. Das Gefühl mittendrin im Schützengraben zu liegen kam bei mir nicht auf. Spannend wurde es trotzdem an einigen Stellen. Kurz nachdem ich gesagt hätte, dass das Gemetzel zu ausufernd gezeigt wird, ist Schluss. Passt also. Jetzt ist die Frage, was der Film daraus macht.
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Nicht viel. Leider. 4 Brüder also. Was will uns der Film sagen?

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Immerhin geht es ganz ordentlich weiter, gute Truppe, vernünftige Dialoge. Bloß mit was versucht Spielberg hier 170 Minuten zu füllen? xXx rettet Kinder im zweiten Weltkrieg. Der Babynator. Worin besteht noch mal die Botschaft? Naja, immerhin nimmt sich der Film nicht allzu ernst. "Meine Brüder sind doch noch in der Grundschule." hahaha sehr schön. Spielberg zieht alle Register, ohne Papier und Bleistift geht hier nichts. Der Schwerhörige hat schon mal von Ryan gehört. Also bevor ihm das Gehör weggepustet wurde. Verzeihung, ohne Sarkasmus komme ich hier nicht klar. Mir ist das alles ein ganz klein wenig zu seicht. Als nächstes hat Gump Ryan am Hörer, aber das Handynetz versagt. Naja, irgendwie müssen knapp 3 Stunden gefüllt werden; schwierig, wenn man eigentlich nichts zu erzählen hat. Mir fällt es schwer hier nicht noch Abzüge dafür zu geben, dass Spielberg nach dem Holocaust auch noch den D-Day zur Seifenoper umdichtet. Für den unangenehmen Nationalismus gebe ich keine Abzüge, lieber US- als Nazipropaganda, Hollywood ist eh überschwämmt davon. In einem Film, der mehr bieten will als Schwachsinnsaction, wäre er aber fehl am Platz gewesen.

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Überraschung, Überraschung. "Das ergibt alles keinen Sinn." Die Wendung (Ryan will nicht seine Kameraden im Stich lassen und zurück zu Mami) ist nicht nur für den Zuschauer von Beginn an komplett offensichtlich, sie ist es auch für jeden Beteiligten. Basiert das Ganze auf realen Ereignissen? Naja, selbst wenn, drauf geschissen. Einen Film braucht man trotzdem nicht darüber zu drehen. Matt Damon ist übrigens auch so einer, der in jedem Film gleich aussieht. Ich seh ihn, und denk "Was hat Bourne im Krieg verloren". Gut, vermutlich sein Gedächtnis, aber das ist ne andere Geschichte.

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Das Ende ist komplett bescheuert, Seifenoper+Hurrapatriotismus. Es war nicht anders zu erwarten. Die "Kriegsfilm?/Antikriegsfilm?"-Diskussion ist unnötig. Zunächst einmal sind alle Filme, die von Kriegen erzählen, Kriegsfilme. Wie deren Botschaften dann aussehen, ist eine andere Frage, und weit komplexer als "pro" oder "contra". Wers kurz und knapp wissen will: Saving Private Ryan argumentiert nicht gegen oder für (Angriffs-)kriege, sondern ist ein nationalistisches Zelebrieren der amerikanischen Helden des Zweiten Weltkriegs.

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Einzige Botschaft, die ich entdecken kann: Soldat ist man (Gump) nicht, weil man etwas glaubt, weil man den Krieg gewinnen will, sondern weil es ein Job ist. Das heißt: Nicht selbst denken, keine eigenen Entscheidungen, Befehle von oben (Saving Private Ryan) befolgen, und dann gehts wieder nach Hause. Ist für mich eher weniger eine gelungene Botschaft. Zudem ein Plädoyer gegen die Rechte von Kriegsgefangenen. Kann ich persönlich nachvollziehen, in einem Film ist so etwas aber schon etwas bedenklich. Soldaten sind bekannterweise gerade deswegen Soldaten, weil sie eher gehorchen statt selbst zu denken. Wenn Hollywood nun gegen Menschenrechte propagiert, braucht man sich über menschen- bzw. kriegsrechtverletzende Exzesse wie beispielsweise im Zweiten Golfkrieg nicht zu wundern. Tarantino ist da schlauer..nicht dass auch die Basterds Exzesse zelebrieren, aber dass das Entertainment ohne Botschaft für heutige Kriegsführung ist, sollte offensichtlich sein.

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Und wieder ein Spielberg-Blindgänger. Saving Private Ryan ist in jeder Hinsicht von Bays Pearl Harbor nicht weit entfernt. Großteils langweilig und schwachsinnig, sodass selbst ohne Abzüge nicht mehr viele Punkte über bleiben. Einfach nur ein verdammt mieser Actionfilm. Gibts noch positives zu vermerken? Ja. Die Landung der Alliierten in der Normandie war erfolgreich, der Krieg ist vorbei, Hitler tot. Halleluja.

2.0 - Ostern im Juni 44

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concienda

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Super geschriebener Text. Sehe den Film in seiner Gesamtheit zwar etwas positiver, aber die Propagandakritik ist absolut treffend.


TheBruceWayne

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Großartige Kritik :)


flatbupfi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Krieg ist etwas grausames, etwas unmenschliches und eigentlich muss ihn jeder normaldenkende Mensch ablehnen, und doch werden noch immer junge Männer und Frauen wieder und wieder auf der ganzen Welt in den Tod geschickt. In diesem Film wurde die Grausamkeit des Krieges, so realistisch wie nur irgend möglich für einen Film, dargestellt. Menschen werden im Angesicht des Krieges, im Angesicht des Todes, zu Monstern, die skrupelos einen anderen Menschen ermorden und warum, weil ein paar - meist machtgeile - Politiker der Meinung sind Krieg spielen zu müssen ... leider hat sich seit damals nichts geändert, leider ist es noch heute so!!!

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hsv-rossi

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Bewertung9.0Herausragend

170 minuten die einen zum nach denken anregen.Die ersten 20 - 25 gingen mir total unter die Haut so Realistisch habe ich selten den T-Day auf der Leinwand erlebt.
Für mich mit das beste in dieser hinsicht was ich bisher gesehen habe.
Ob die Geschichte nun etwas unglaublich ist,stört mich nicht.Kann mir nicht vorstellen das eine Einheit loszieht um einen Soldaten zu finden(wo mann ja gar nicht weiß ob er noch am leben ist)um ihn nach Hause zu holen das "Drei" von seinen Brüdern gefallen sind.
Aber eine Story muß mann ja aufbauen,wenn mann nicht nur "Geballer" will.
Ich fand den Film von Anfang bis zum Ende zu super,und den Sound eine Wucht!!!

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hsv-rossi

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Ich danke dir :-)))


beast667

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Bewertung5.0Geht so

Da sass ich im Kino und war auf Steven Spielberg vorbereitet. Was dann passierte war ein 25 Minuten langes Gemetzel, was mich daran zweifeln lies, ob ich im richtigen Kino sitze. Das soll ein Spielberg sein??? Leider wurde er zu einem. Die Story ist so hahnebüchend da ist Braindead eine Offenbarung dagegen. Mir jetzt völlig egal ob Amerikaner, Russen, Franzosen oder Aliens (die am ehesten), aber natürlich suchen die mitten im Krieg in ganz Frankreich den "verlorenen Sohn von Mama Ryan". Hätten das mal bloss alle im Krieg gemacht, dann hätte es nie einen Krieg gegeben, müssen ja alle suchen gehen. Haben ja nix besseres zu tun. Eins ist dem guten Steven aber gelungen: Er wollte schocken, danach eine rührselige Geschichte erzählen, die am Ende auf nen Oscar rausläuft. Endergebnis: Auftrag eindrucksvoll ausgeführt.

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Maniac131

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Bewertung3.0Schwach

Eine ganze Truppe zieht unter der Führung von Forrest Gump los, um mitten im Krieg EINEN einzigen Soldaten zu retten und ihn zu Mami heim zu bringen. Die ganze Aktion findet, um dies noch einmal zu betonen , während dem Kampf um Frankreich statt. Forrest und die anderen Intelligenzbolzen kämpfen bzw. labern sich nun eine gefühlte Ewigkeit durch halb Frankreich, um ihren Messias zu finden. Ja neee is klar.

Die ersten 25 Minuten sind grandios, der langatmige Rest ist, wie üblich vor der Flagge salutierendes, amerikanisches Pathosgesülze, die altbewährte Oscargeheimwaffe von Onkel Taschentuch.

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VincentLebowski

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Ich kann deine Meinung zwar nicht vollständig teilen, aber der Teil mit 'Eine ganze Truppe zieht unter der Führung von Forrest Gump los..' hat mir echt den Tag versüßt!


boogienator3000

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

hehe.

http://hugelol.org/lol/62694

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Simon Moon

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Funny!


Ezio90

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Bewertung7.5Sehenswert

schon etwas verwunderlich, wie sehr hier dauerhaft über amerikanischen pathos und übetriebenen patriotismus debattiert wird. bin weiß gott kein USA-freund und ich halte es ebenso für vollkommen übetrieben, in welch schlechtem licht wir deutschen immer wieder dargestellt werden.

soweit erstmal vorab. trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, warum derlei gründe einige zu bewertungen von 5.0 oder schlechter treiben. wenn ich mir einen film ansehe, in dem amerikaner deutsche geschichte aufarbeiten, dann weiß ich doch, was ich zu erwarten habe. aber was dieser film an dramatik, kulisse, effekten, ton&musik und nicht zuletzt schauspielerischer leistung bietet, stellt meiner meinung nach alles in den schatten, was sich sonst noch kriegsfilm schimpft.

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BlueSquirrel

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Bewertung6.0Ganz gut

Ziemlich zwiespältiger Film. Erstmal ist diese ganze Geschichte durch einen militärischen Realismus gesehen mehr als unglaubwürdig und die Details sind lächerlich. SAVING PRIVAT RYAN ist allerdings auch kein "Pro-Kriegsfilm", wie einige Leute behaupten und diese inhaltslose, ärgerliche Debatte ergibt in diesem speziellen Fall auch überhaupt keinen Sinn. Der Film macht sich eher daran schuldig, gemäßigt dämliche und plumpe Dialoge zu erfinden, während er gleichzeitig Original-Photographie und Original-Filmmaterial auf höchstem Niveau erfolgreich nachstellt. Es ist alles für Augen und Ohren komponiert. Ich bin mir sicher, sogar der Klang der Morphiumspritzen beim Gnadenschuss ist genau so gut recherchiert wie das Mündungsfeuer aus einem deutschen MG-Nest. Das war's auch schon: James Ryan ist die "Überdoku" des amerikanischen Feldzugs im 2. Weltkrieg. Eine Dokumentation, die sich mit Abzeichen, Fahrzeugen, Gewehrmagazinen, improvisierten Granaten und Taktik beschäftigt. Ansonsten hat diese erhebliche Anstrengung von einem Film kaum Kern oder Aussage. Der durchaus vorhandene tragische und moralische Inhalt droht - neben der oberflächlichen Darstellung dieser Inhalte - in einer Menge spekulativer (Action-)Szenen fast völlig unterzugehen. SAVING PRIVAT RYAN ist unterhaltsam, egal, er ist kaufbar, zum Downloaden erhältlich, blutig und was für Briefmarkensammler und Wildjäger. Er ist außerdem was für alte Leute, was für junge aus anderen Gründen, für Engländer und Amerikaner, und er baut ein Ehrendenkmal für all die armen Schweine.

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ursusmajor

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So ists. Die technische Ausstattung ist top- bis auf den deutschen Tiger, der ein umgebauter russischer T-34 ist und das StuG, dass im Original nur in Schweden fuhr.


worstcase

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Sehr präzise Kritik, auch für mich viel zu perfekt, viel zu viel triefender amerikanischer Pathos. Hätte gut werden können, wenn... .


Hfonda15

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist meiner Meinung nach einer der überbewertesten Hollywood Filme aller Zeiten. Ich fange erstmal mit dem positiven an, keiner wird dem Film wohl absprechen können, dass er eine ziemlich genaue Darstellung der Landung in Frankreich darstellt. Es kommt gut rüber wie wie der Krieg wirklich ist(ok ich kann es wohl kaum beurteilen ob es so ist aber hier wird nichts geschönt sondern brutal und damit sehr ehrlich dargestellt)
Auch die Schauspieler machen allesamt eine sehr gute Figur und man kauft ihnen sofort die vom Krieg gezeichneten Soldaten ab!
Was mich an dem Streifen aber maßlos enttäuscht hat ist der US Patriotismus. Es wurde hier zwar schon oft darüber geredet aber ich komme darüber einfach nicht hinweg, da ich mir den Film VÖLLIG anders vorgestellt habe als ich vor einem Jahr BESTER ANTIKRIEGSFILM aller Zeiten gehört habe. Da haben mir Vietnamkriegsfilme wie Platoon oder Apocalypse Now wirklich hundert mal besser gefallen, da man sich da (und das in einer PERFEKTEN Weise) auf die Opfer des Krieges konzentrierte.(mit Opfer meine ich hier die Soldaten die im Krieg kämpfen mussten)
Aber bei der Soldat James Ryan war ich unglaublich enttäuscht natürlich muss immer die US Flagge im Wind wehen, damit der Zuschauer sich an die tapferen US Soldaten erinnert die für ihr Land gefallen sind. Ich möchte nichts schlechtes über die US Soldaten die im Krieg gekämpft haben sagen aber meiner Meinung nach sollte man in einem Kriegsfilm zeigen wie schlecht es JEDER hatte! Glaubt Spielberg ernsthaft die Deutschen wollten nach der Landung in der Normandie noch weiter kämpfen?
Nein für die deutschen Soldaten war der Krieg auch die Hölle aber trotzdem SPOILER ist der typische deutsche Soldat ein Verräter, der obwohl er sich hätte ergeben können nichts anderes zu tun hat als weiter gegen die heldenhafte US Truppe zu kämpfen SPOILER ENDE
Weniger Patriotismus hätte diesem Film gut getan und erst Schindler Liste hat mich wieder mit Steven Spielberg versöhnt!
Insgesamt war der Film vlt gut. aber bei dem was ich vorher gehört hatte war ich schon enttäuscht, da er wirklich nicht so außergewöhnlich war wie mancher vlt. erwartet!

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Marzellus

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Bewertung4.0Uninteressant

Pathosgetränkte Geschichte um Aufopferung für gerecht scheinende (höhere) Ideale, in der der Feind aber nur schemenhaft, als Kanonenfutter oder gleich als böse Karikatur (oder gar tatsächlicher Entsprechung des (damaligen) Feindbildes?) auftaucht. Immerhin ging dank des Films die (eher) gelungene Miniserie "Band of Brothers" in Produktion.

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Silas2612

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Bewertung7.0Sehenswert

Insgesamt kann ich sagen, dass Der Soldat James Ryan ein gut gemachter und unterhaltsamer Film ist. Besonders stark ist die Szene am Anfang, sie ist eigentlich meiner Meinung nach die beste Szene des Films. Als die Amerikaner landen in der Normandie und sofort bombadiert und von deutschen MG's niedergemetzelt werden. Für die Soldaten geht es nur um das Überleben, man spürt die Verzweiflung der Soldaten, welche dem Feind schutzlos ausgeliefert sind. In Omaha Beach verloren die Amerikaner unzählige Soldaten und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es wohl genauso gewesen sein kann. Also dies ist recht beeindruckend.
Jedoch stört mich etwas ziemlich an dem Film. Den es handelt sich wieder um so einen patriotischen Ami-Kriegsfilm. Auf der einen Seite die lieben US-Boys welche Zivilisten retten und heldenhaft gegen das Böse kämpfen, auf der anderen Seite die Deutschen welche gesichtlose Tötungsbestien sind. Aber weil ja ausnahmslos jeder deutsche Soldat ein überzeugter Nazi war, welcher am liebsten arme US-Soldaten brutal, rücksichtslos und feige geötet hat. Bestes Beispiel ist der deutsche Soldat, welcher bei der MG-Stellung von den Amerikanern gefangengenohmen wird. Natürlich sind die US-Soldaten genädig und lassen ihn laufen. Später wird der von Tom Hanks gespielte Soldat in der letzten Schlacht von eben jenem Soldaten getötet. Dieser wird, nachdem er wieder gefangengenohmen wird, von einem Amerikaner erschoßen, der ihn erkennt. Aber dies ist natürlich gerechtfertigt, schließlich hat er ja einen Amerikaner getötet. Eigentlich macht das alles aber keinen Sinn, denn die Amerikaner, welcher ihn gefangengenohmen haben, waren ja schließlich hinter feindlichen Linien, also konnte ja nichts anderes passieren als das er wieder von der Wehrmacht eingezogen wurde. Auch fragt man sich bei diesem Film, wie dieser Idiotenverein namens Wehrmacht fast ganz Europa erobern konnte. Die Soldaten der Deutschen rennen dumm ins Feuer der Amerikaner und treffen selber überhaupt garnichts. Da entsteht der Eindruck, ein deutscher Soldat würde nichteinmal ein Scheunentor auf 3 Meter treffen.
Eigentlich ist es ja kein schlechter Film, wäre er nicht wieder so viel von diesem amerikanischen Patriotismus eingefloßen. Schade eigentlich.

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