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Der Soldat James Ryan

Saving Private Ryan (1998), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm, Kinostart 08.10.1998


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6.9
Kritiker
69 Bewertungen
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7.7
Community
35941 Bewertungen
205 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Tom Hanks und Tom Sizemore

In Stephen Spielbergs Kriegsdrama Der Soldat James Ryan müssen Tom Hanks und seine Soldaten auf der Suche nach einem Kameraden durch die Wirren der allierten Invasion in Frankreich.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt Der Soldat James Ryan die Geschichte von Captain John Miller (Tom Hanks) und seinen Soldaten, die 1944 in Frankreich hinter feindliche Linien geschickt werden. Ihr Auftrag scheint angesichts der tausenden Gefallen wie ein schlechter Scherz: Da bereits drei seiner Brüder gefallen sind, sollen sie den Fallschirmspringer James Ryan (Matt Damon) finden und lebend in Sicherheit bringen, um seiner Mutter den letzten Sohn zu retten.

Unter großen Opfern landet Miller mit seinen Männern am D-Day in der Normandie und muss sich fortan auf der Suche nach James Ryan durch den albtraumhaften Kriegsschauplatz in Frankreich kämpfen.

Hintergrund & Infos zu Der Soldat James Ryan
Der Soldat James Ryan (Original: Saving Private Ryan) wurde nicht zuletzt auf Grund seiner realistischen Darstellung des Krieges zu einem der beliebtesten Kriegsfilme aller Zeiten. Mit einem geschätzten Budget von ca. 70 Millionen US-Dollar kann sich das Einspielergebnis von fast 500 Millionen US-Dollar weltweit (bis heute) durchaus sehen lassen. Aber Der Soldat James Ryan beeindruckte nicht nur die Kinogänger, sondern vor allem die Jury Mitglieder bei diversen Preisverleihungen. So gewann er allein 5 Oscars (u.a. Beste Regie) und war für sechs weitere nominiert (u.a. Tom Hanks, Beste Hauptrolle), aber auch bei den Golden Globes (Beste Regie, Bestes Drama) und vielen weiteren Preisverleihungen ging der Film nicht leer aus.

Vor allem bekannt geworden ist Der Soldat James Ryan durch die eindrucksvolle Darstellung der Invasion in der Normandie am so genannten D-Day, die in Irland gedreht wurde und bei der auch Soldaten der Irish Army Reserve als Komparsen zum Einsatz kamen. Der Soundtrack zu Der Soldat James Ryan wurde, wie so oft bei Filmen von Steven Spielberg, von John Williams beigesteuert und war ebenfalls für einen Oscar nominiert. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Soldat James Ryan
Genre
Anti-Kriegsfilm, Drama, Kriegsfilm, Militärfilm
Zeit
1944, Vergangenheit, Zweiter Weltkrieg
Ort
Flugzeug, Frankreich, Normandie, Omaha Beach, Strand
Handlung
Angst vor dem Tod, Brücke, Erschiessen, Explosion, Fallschirm, Flugzeugabsturz, Folter, General, Gewalt, Grab, Granate, Invasion, Krieg, Kriegsschiff, Kriegsstrategie, Kriegsverbrechen, Kriegsveteran, Landmine, Maschinengewehr, Mut, Oscargewinner, Panzer, Rettung, Schlacht, Soldat, Sterben und Tod, Strand, Truppen, US-Armee, Verbrennung, Verletzung, Verlust des Bruders, Verlust einer geliebten Person, Waffen-SS, Widerstand, Widerstandsbewegung
Stimmung
Ernst, Hart, Traurig, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
AFI Top 100, Epos, Oscargewinner
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
Amblin Entertainment, DreamWorks SKG, Mark Gordon Productions, Mutual Film Company, Paramount Pictures

Kritiken (5) — Film: Der Soldat James Ryan

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] Das der „Der Soldat James Ryan“ eine radikale Kehrtwende im moralischen Sinne vollzieht und das Kriegsgrauen durch plumpe Semantik offenbart, ist nicht nur verwerflich, sondern auch schlichtweg eine Katastrophe in Sachen Aufklärung und Darstellung von schwarzer Zeitgeschichte. Wenn Barry Pepper als strenggläubiger Sniper vor jedem Schuss noch ein Stoßgebet gen Himmel schickt und durch den Glauben die eigene Treffsicherheit heraufbeschwört, dann geht jede bedeutungsvolle Botschaft verloren und die Aufnahmen der Schüsse in Zeitlupe durch die Köpfe deutscher Soldaten erfüllen ihren Zweck als Pro-Kriegsfilm, der auf dem Meeresboden vergraben werden sollte, aber niemals als abschreckender wie schockierender Genre-Beitrag, der die Augen öffnen sollte, anstatt sie mit Verlogenheiten zu strafen.

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 32 Antworten

Cupio

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In welcher Örtlichkeit ereilt Pepper denn sein Schicksal?


tobiderboss

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Hahaha Kirchturm (Y)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.5Schwach

Spielbergs Kriegsfilm ist in den ersten 75 Minuten ein Abgesang auf Krieg, Tod und Hass. Doch statt dies beizubehalten wird aus "Ryan" gegen Ende immer mehr ein blutrünstiges Filmmonstrum, das mit Pathos, Patriotismus und Kitsch sein Ziel, ein Anti- Kriegsfilm zu werden, um Längen verfehlt. Ein ambivalenter Film, ein Bastard, der Anfangs zeigt wie unsinnig Krieg ist, nur um später dennoch krampfhaft zu versuchen einen '(patriotischen) Sinn im Gemetzel zu finden.

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Haha, Träumer.


der cineast

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@ihre_herrlichkeit: LOL


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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6.0Ganz gut

Eines ist sicher: "Saving Private Ryan" war der Startschuss für eine neue Generation von Kriegsfilmen: Bombastisch ausgestattet, auf den Punkt getimet und trotz aller Schlachten und minutenlanger Feuergefechte von einer unnatürlichen klinischen Perfektion. 
Man könnte auch sagen, "Private Ryan" ist das vorläufige Ende der Evolution im Kriegsfilm-Genre. Waren viele Produktionen der 50er und 60er Jahre noch stark vom Krieg geprägt und oftmals eine mediale Weiterführung von eben jenem, so setzten Leute wie Stone, Coppola und später Kubrick auf das komplette Gegenteil. "Anti-Kriegsfilm" hieß das Gebot der Stunde; Krieg war in den Zeiten von Vietnam nicht mehr heroisch, sondern dreckig, ungelenk und menschenverachtend. 
"Private Ryan" und diverse Nachfolgeprojekte wie "Band Of Brothers" hingegen holen das Geschehen auf eine nahezu nüchterne Ebene herunter - Krieg zur Jahrtausendwende sieht aus wie eine Doku auf dem DiscoveryChannel. Einzelne Charaktere und  konstruierte Fantasy-Plots wie die Rettung eines einzelnen Soldaten rücken in den Vordergrund, eine genauere Bewertung des Kriegsgeschehens gerät ins Hintertreffen. Alles bleibt austauschbar. Daily Soap mit Mündungsfeuer. Erlebniskino ohne Anspruch. Was hier in der Normandie funktioniert, könnte genauso gut auch im Pazifik gewesen sein. 
Es ist schwer zu sagen, wie man diese Tatsachen nun bewerten soll - sicher ist jedoch, den bleibenden Eindruck anhand einer Message von Filmen wie "Paths of glory" und "Apocalypse Now" bleibt ein "Saving Private Ryan" schuldig.
Ein einmaliges Sehen lohnt trotzdem auf jeden Fall, war der Film doch stilprägend für eine gesamte Generation von Film- Serien- und Videospielproduktionen.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fabel

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stimmt, bei der Brückenszene musste ich die ganze Zeit an COD denken :D
Ich kann dir außer bei der Punktzahl zustimmen.
Die Geschichte, die dem Film zugrunde lag fand ich unnötig.
Denn die kam überhaupt nicht rüber und ging in ganzen, keine Frage grandiosen Kriegsszenen, regelrecht baden.
Da hätte besser Spielberg die ganze Zeit sowas drehen sollen, wie er es die ersten 30 Minuten tat und zwischendrin auch.
Dann wärs ein 10er Kandidat.


nilswachter

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Wenn Spielberg die ersten 30 Minuten auf zwei Stunden aufgeblasen hätte, wäre niemand mehr schockiert, sondern nur noch gelangweilt gewesen. Was nicht heisst, dass ich den Rest des Films so wie er dasteht vollumfänglich gut heisse.


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Spielberg hat mit der Invasionssequenz am Strand neue Maßstäbe der Darstellung im Kriegsfilm gesetzt.

Ich hatte zwar schon immer meine Probleme mit Geschichten, in denen zur Rettung des Helden dann eine ganze Gruppe zur Befreiung aufbricht - mit den dann folgenden Verlusten. Der Held lebt - die Helfer sind (teilweise) tot. Gab es bei Robin Hood-Verfilmungen und auch hier. Ansonsten guter Kriegsfilm.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Nach einer brillant inszenierten Eröffnungssequenz folgt Spielberg ärgerlicherweise dem Pfad ätzender Kriegsmythen. Seine authentischen und schonungslosen Bilder vom Anfang heucheln dabei eine kritische Position zu Krieg als sinnloser Maschinerie organisierten Tötens vor, nur um sein Sujet gänzlich zu verklären: Er lohnt sich schließlich doch, all der Verlust an Männern, all der Schmerz und all das Leid, wenn man dafür nur einen einzigen Soldatenbruder retten kann. "Saving Private Ryan" ist ein verheerender, leider wenig durchdachter Pro-Kriegsfilm.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

A-Wax

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Pflegen wir da ein wenig Antiamerikanismus?? Ich halte meine Meinung weder für überlegen und schon gar nicht religiös überlegen. Mit Religion hab ich nichts am Hut.
Nun zu deiner Sachebene: Das auch hier, wie in den meisten amerikanischen Filmen ein relativ großer Patriotismus geschürt wird, das zweifele ich auch nicht komplett an und das hätte sich Steven Spielberg auch sparen können. Allerdings ist da eben die schon oft erwähnte Anfangssequenz und diese macht doch eben genau deutlich wie schrecklich und unmenschlich Krieg in Wahrheit ist. Außerdem, bei aller Abscheu die ich für den Krieg übrig habe, ich denke gerade wir Deutschen können froh sein, dass der Zweite Weltkrieg so ausgegangen ist....
Was ich tatsächlich als Frevel und auch als Frechheit ansehe ist das man Steven Spielberg (der übrigends Jude ist) hier "vorwirft" er hätte einen Pro-Kriegsfilm gedreht. Das wird einem Mann der u.a. Schindlers Liste gedreht hat einfach nicht gerecht.
Ich gehe soweit mit das man sich den ein oder anderen Patriotismus sparen hätte können, aber eine solche Verunglimpfung muss einfach nicht sein!


kawummbaby

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Nein, so antiamerikanisch bin ich gar nicht. Ich sehe schon, dass andere Länder in der gleichen Position einen Haufen Mist extra machen würden. Mir geht nur immer das Moralgelaber der Amis auf den Keks. Sollen sie doch morden, aber bitte nicht immer mit irgendwelchen peinlichen moralischen Begründungen, sondern einfach, um die Macht zu erhalten. Das wäre doch erträglicher.

Zum Film: klar, wäre es schlecht, wenn die Nazis jetzt herrschen würden. Trotzdem waren es unsere, oft zwangseingezogenen, Vorfahren, die da gegen überlegene Gegner ihren Mann standen.

Und Spielberg liebt den Krieg und das Töten. Schau Indiana Jones und alles wird klar. Er liebt es, wenn Deutsche sterben. Wenn sie in Flugzeugrotoren geschreddert werden, verbrennen, verkohlen, erschossen werden usw... Und er findet es lustig und häufig muss man dabei lachen, wenn Menschen in seinen Filmen sterben.

Er ist Jude? Na, und? Und selbst wenn er Eskimo wäre und nachweislich niemals ein Krieg von seinem Volk ausging, was macht das für einen Unterschied. Und lies mal das alte Testament. Und lies mal, wie es kam, dass selbst die Römer die Geduld verloren und die aus ihrem Land schmissen. Ja, genau, wegen jüdischem Pazifismus.

Und Schindlers Liste ist ein mittelmäßiger Film, vor allem im Vergleich mit "Das Leben ist schön" oder "Zug des Lebens".



Kommentare (200) — Film: Der Soldat James Ryan


Sortierung

sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Nach der Anfangssequenz des Films war es totenstill im Kino, man hätte eine Gewehrkugelhülse hören können, die zwischen den teppichgedämpften Sitzreihen aufschlägt. Ich hatte die Zigarette (ach, das waren noch Zeiten) noch unangezündet in meinen zitternden Händen und konnte die Leinwand nur noch durch einen Tränenschleier wahrnehmen. Das war die eindrücklichste Szene meines Lebens, das war der Realität des Krieges am nächsten.

Dann kam das Ende des Films, das damals, wie so oft, mit einer dicken Schicht US-Patriotismus alles verdarb. Nach vielen Jahren jetzt endlich eine Zweitsichtung und ich muss zugeben, das ich es damals schlimmer empfand. Klar strotzt das Ende vor Schmiere, aber das kann nicht den ganzen Film zerstören. Zu stark sind die Eindrücke der vorhergehenden zwei Stunden.

Ein dickes Lob geht natürlich wieder an den nahezu immer göttlichen Tom Hanks, der für solche Rollen einfach geboren wurde. Wie er als zentrale tragische Figur aller jemals geführten Kriege agiert, ist eine Augenweide und herzzerreißend. Noch wesentlich empfehlenswerter ist die später durch Hanks/Spielberg inszenierte Miniserie "Band of Brothers", die teilweise echt an den Nerven zerrt und abseits jeglichen Pathos ist.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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MovieMaker2000

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Bewertung4.0Uninteressant

Zwar ein gut besetzter doch leider wieder nur ein Klassisch Amerikanischer Kriegsfilm.
Zudem wird das genre "Anti-Kriegsfilm" nicht getroffen.

Jedem der einen echten ANTI-Kriegsfilm sehen möchte lege ich das Original von die Brücke ans Herz.

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DoctorWho

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Bewertung9.0Herausragend

Grandios inszenierter Kriegsfilm von Steven Spielberg.
Die ersten 30 Minuten gehören mit zu den beeindruckendsten Szenen die man je in einem Film gesehen hat.

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red-sran

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Bewertung7.5Sehenswert

300. Bewertung. Da muss ich ja fast was dazu schreiben :)
Als Kriegsfilm sicher sehr spannend und ich hätte nie gedacht, das der aus dem Jahr 1998 ist. Die Bilder sind gewaltig. Die Story ist typischer USA-Patrioten-Pathos, jedoch dennoch unterhaltsam. Die kleine Gruppe wächst einem schnell ans Herz und es tut jedesmal weh, wenn einer davon das zeitliche segnen muss.
Eine tolle Geschichte über Kameradschaft, Treue, Krieg, Verzweiflung und Heldenmut.
Zu loben sind ausserdem die gelungene Kameraarbeit und die wirklich tollen Sets. Alle Rollen sind perfekt besetzt. Tom Hank ist ganz klar der tragende Balken der Truppe, aber auch die anderen machen einen guten Job. Matt Damon kann leider nicht allzu viel aus der Rolle rausholen, was auch am kurzen Screentime liegt. Vin Diesel überrascht positiv.

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iron.max

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Bewertung9.5Herausragend

Also, was wird hier eigentlich bewertet?
Der Film, oder doch eher das, was einige Kritiker sich einbilden zu wissen, dass Spielberg damit ausdrücken wollte? Außerdem verkommt das hier gerade zum allgemeinen Spielberg-Shitstorm...
Der Film wäre sicherlich eine misslungene Dokumentation. Ist aber gar keine. Sondern ein Kriegsdrama. Wie man das nun findet und bewertet, bleibt jedem selbst überlassen, aber man sollte wenigstens mit den richtigen Voraussetzungen daran gehen ;-)
Für mich der beste Kriegsfilm seit Stalingrad.

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MovieFreak83

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich sah ihn erst vor ein par monaten zum ersten mal - war nach einer halben stunde schon begeistert! Der überzeugenste Kriegsfilm den ich bisher gesehn habe, :D
die letzten 45 minuten sind unschlagbar spannend ! :D

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TheBruceWayne

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Bewertung4.0Uninteressant

"James Ryan" wäre vllt ein guter Kriegsfilm geworden. Denn ein Kriegsfilm wertet nicht. Nur die ungeschönte Brutalität, ohne jegliche Wertung, ja das wäre ein Kriegsfilm. Und genau deshalb sind die ersten 15 Minuten auch gut. Geradezu überwältigend.

Leider versucht Spielberg aber nach einer guten halben Stunde, "Ryan" zu einem Plädoyer gegen Krieg zu machen und versagt dabei leider vollkommen. Spielberg verliert sich in Klischees, Einseitigkeiten, ja letztendlich im Pathos.

Im Grunde ist hier nur die Sinnlosigkeit der "Mission" (8 Soldaten für einen zu opfern) eine Art Kritik, aber selbst diesen guten Ansatz vernichtet Spielberg durch seinen nervigen Pathos.

Vor allem die letzte halbe Stunde und Hanks "Heldenrolle" ist da bezeichnend. Der Zweite Weltkrieg, zumindest der in Europa, war ja noch der letzte "gute und gerechte Krieg" wie es im amerikanischen Volksmund noch heute so gesagt wird.

Ich denke nicht, dass Spielberg einen Pro-Kriegsfilm machen wollte, denn trotz zahlreicher Idioten, welche gerade von der Brutalität angetan sind, glaube ich nicht, dass Spielberg so tickt. Manch einer sollte solch eine Wertung also erst überdenken. Aber das Ryan sich als Antikriegsfilm wertet, damit sich vermarktet und dem ungleich besseren, natürlich viel intelligenteren und wahren Antikriegsfilm "Der schmale Grat" sogar im selben Jahr noch ausgeboten hat, ist im Grunde ein schlechter Witz.

Interessant ist auch die Unterstützung des US-Militärs , was ja an sich nicht schlimm ist, aber ein Film, der von den Machern und dem Publikum gleichermaßen als ANTIKRIEGSFILM gewertert wird, da wäre solch eine Partnerschaft doch nicht nur absurd, sondern auch im höchsten Maße bedenklich, oder ?

Oft habe ich das Gefühl, dass viele nur behaupten, das Ryan ein Antikriegsfilm ist, da bei dieser Thematik es besser aussieht, das man einen Film mag, der das Thema Krieg hat. Ich persönlich empfinde so etwas als sinnlos, da es auch gute "Kriegsfilme" gibt und man sich für so etwas nicht schämen /rechtfertigen muss.

"Full Metal Jacket" wäre da vllt ein gutes Beispiel. Hier wäre wieder so viel mehr möglich gewesen ...hätte man nur weniger gewollt !!!! Spielberg ist ein guter Unterhaltungsfilmer, ein guter Geschichtenerzähler, aber kein guter Philosoph/Denker etc....

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TheBruceWayne

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Wieso ?Mag auch Antikriegsfilme wie "The Thin Red Line" pder "Apocalypse Now". Nur leider ist das "James Ryan" nicht.


brucelee76

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Noch so ein Klasse-Artikel :). Ich stimme dir zu. Spielberg der hier ging in die Hose.


SwanNebula

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Bewertung6.5Ganz gut

gruselig-Ich schau ihn mir NIE WIEDER an

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Hereisjohnny

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So unrealistisch die Geschichte auch wirkt, sie basiert auf einer wahren Begebenheit. Natürlich wurde sie für den Film sehr verändert. Dennoch stimmt es das ein Trupp aufgebrochen ist um den letzten überlebenden der vier Brüder zu suchen. :)


SwanNebula

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EINE WAHRE GESCHICHTE?! Die sind ja alle verrück !!


timmoe

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und die Gefechte sind stark inszeniert, insbesondere die Ankunft an Omaha Beach.
Dafür weiß der Film für die lange Laufzeit aber zu wenig zu erzählen und insbesondere der Schluss erstickt doch arg im Pathos und Patriotismus. Was nicht heißen soll, dass "Der Soldat James Ryan" nicht kritisch mit dem Thema Krieg umgeht, er ist nur nicht zu 100 % konsequent.

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Drax

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Dem kann ich nur zustimmen, die ersten 30-45 Minuten sind wirklich großartig aber danach verkommt der Film einfach immer mehr zu nem heroischen Kriegsfilm.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

6. Juni 1944. Amerikanische Soldaten landen in "Omaha Beach", wie das Operationsgebiet in der Normandie genannt wurde. Eine Gruppe von acht Soldaten, die den Sturm auf die Küste überlebt, erhält den Auftrag den Fallschirmjäger James Ryan (Matt Damon), dessen drei Brüder bereits im Krieg gefallen sind und der selbst als vermisst gilt, ausfindig zu machen und nach Hause zu schicken. Während die Soldaten unter dem Kommando von Captain John Miller (Tom Hanks) immer tiefer in feindliches Gebiet eindringen, stellen sie sich allmählich die Frage, warum sie sich in Lebensgefahr bringen sollen, um einen einzelnen Mann zu retten. Umgeben von der brutalen Realität des Krieges und zermürbt von den Auseinandersetzungen innerhalb der Truppe, durchlebt die Einheit, von Desertion und Feigheit bis hin zu Heldentum und Selbstaufopferung, alle Facetten des grausamsten und verheerendsten Konflikts der bisherigen Menschheitsgeschichte.

Für mich einer der besten Kriegsfilme!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter Kriegsfilm!
Hab ihn beim ersten Mal nicht verstanden (war da allerdings erst 11 und hatt gehört, das der Film brutal sei). Jetzt, beim zweiten Mal (15) hab ich die Klasse dieses Films erkannt! Tolle Schauspieler. Und hoch interessant.
Der Film beginnt mit der Schlacht am D-Day, die sehr brutal inszeniert wurde. Danach kümmerte sich Spielberg sich um die Story und die Charaktere. Die "Abenteuer" der Gruppe der Soldaten werden erzählt, und die Suche nach James Ryan fängt an ...

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Mac_C_Tiro

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Bewertung3.0Schwach

Pathos, Machos, "Heldenmut!", gereicht zum kotzen, sonst nix gut! 3 Punkte für die hervoragende Leistung des Cast. Man, zumindest dieser Zuschauer, wünschte Spielberg beschränke sich auf Popcornkino, da kann er was... Krieg und Popcorn verträgt sich nicht.

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-T3RROR-

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Bewertung7.0Sehenswert

Mir ist der ganze Streifen, eine Nummer zu sentimental.
Dennoch ist der Film eigentlich recht gut. Vorallem der Beginn.

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hart, dreckig und kalt. Alles das fühlt man beim Anschauen dieses Films. Und so war es sicherlich auch tatsächlich im Krieg. Sonst hätte der Film kaum so viel Lob von alten Veteranen erhalten. Spielberg zeigt in diesem Meisterwerk eine fiktive Geschichte eingebettet in die Wirren des Krieges gegen die Deutschen. Dabei greift er auf technische Mittel wie Farbfilter, Handkamera u.ä. Zurück, um das Geschehen so realistisch wie möglich darzustellen. Der Oscar war hier mehr als verdient. Und Tom Hanks zeigt wie immer, dass er der beste Schauspieler aller Zeiten ist.

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Val Vega

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Bewertung0.0Hassfilm

Mit „Der Soldat James Ryan“ inszeniert Steven Spielberg Kriegspropaganda oberster Güte. Einer der überbewertesten Filme aller Zeiten! Eine Frechheit an historischer Darstellung und völlig hinderlich um in irgendeiner Weise Aufklärung zu betreiben.

Die USA ist zweifelsohne die größte Nation unserer Erde. Sie allein haben den zweiten Weltkrieg für sich entschieden und der bösen Urgewalt des Deutschen-Judenhasser-Nazi Einhalt geboten. Alliierte? Vergesst es! Der Krieg ist gerecht und ein notwendiges Übel und gefallene Soldaten ein notwendiges Opfer. Der amerikanische Soldat ist immer heroisch und tapfer und je heroischer und tapferer er ist umso leichter ist es für ihn den Auftrag, die Mission, die zwar manchmal hart ist, aber immer gerecht und von nationaler Bedeutung, ehrenvoll und ruhmreich zu vollenden. Und natürlich steht auch Gott auf der Seite aller Amerikaner, denn auch er möchte alle deutschen Tod sehen und so trifft der Scharfschütze auch nur dann den deutschen Teufel, wenn er vorher ein Stoßgebet in den Himmel schickt.
Verkitschte Musik zur Unterstützung patriotischer Gefühle und Soldatenromantik füllen die Szenen aus, in denen die Welt nicht gerade vom bösen deutschen gesäubert wird.

Emotionen sind durchaus erlaubt. Manchmal haben die Soldaten Angst und haben traurige Blicke aufgesetzt, was man an Übersoldat Hanks gut erkennen kann. Andere Dinge wie Feigheit, Zweifel, Ungehorsam und Desertation werden an den Rand gedrängt und im Keim erstickt…

Doch das schlimmste ist die Darstellung dieses einen deutschen Soldaten. Er ist groß, hat harte Gesichtszüge und eine Stirnwulst wie ein Höhlenmensch. Er redet von amerikanischen Weibern, dieser von primitiven Instinkten getriebene Untermensch und natürlich ist er hinterfotzig und gnadenlos. Auch wenn Spielberg hier richtet und uns sagt, dass man einen Deutschen lieber sofort erschießen sollte, erkenne ich an dessen Verhalten nichts verwerfliche und finde es natürlich.

Traurig, dass dieser schund gerade in Deutschland so viel Anerkennung erhält. Ich lese hier oft, dass Leute generell von den „Nazi-Stellungen“ sprechen. Es ist fürchterlich – FUBAR, dass viele es ums verrecken nicht verkenn, dass ein Regisseur, der eigentlich was drauf hat, all sein können verwendet um seine kriegsverherrlichende, schwarz weiß malerische Ideologie von Gut und Böse.

Mein Opa hat auch im Krieg gekämpft. Spielberg sagt mir, dass er ein Untermensch war, der den Tod verdient hätte. Ich sage:

FICK DICH, SPIELBERG!!!

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SoulReaver

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Mein Hauptadresse ist übrigens CinemaForever. Danke. Und ja, ich bin geil.


TheBruceWayne

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Schöner Kommentar. Und zu der Diskussion. Ich kenne genügend Dummköpfe, welche das Teil hier mega geil finden und deshalb zur Bundeswehr wollen. Für mich persönlich hat das Teil seine Wrikung verfehlt. Aber ich habe seinem Schindler Film ja auch nur 7 Punkte gegeben....


luktobuk

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Bewertung9.0Herausragend

Wow!!! Da hat Spielberg echt einen Großartigen Film geschaffen. Atemberaubende Szenen, gerade die Stürmung der Küste am Anfang wurde meisterhaft umgesetzt. Tom Hanks wie immer ein Meister seines Fachs, aber auch sonst tolles Casting, könnte man kaum besser machen.
Leider etwas zu patriotisch für meinen geschmack, aber hatte ich auch nicht anders erwartet.
Insgesamt ein Film den man gesehen haben muss!!!

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collin.brede

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Bewertung10.0Herausragend

Es ist erstaunlich dass man die Landung am 6. Juni so gut nach machen konnten. Für alle: Die Strand Szene spielt an der Küste Irlands nicht in der Normandie

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replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der härtesten Filme über den Schrecken
des zweiten Weltkriegs und Tom Hanks in seiner besten Rolle überhaupt.
Ein ziemlich brutaler aber sehenswerter (Anti)-Kriegs-Film von
Steven Spielberg.
Steven Spielberg und Tom Hanks haben mich mit diesem Film positiv überrascht !!!

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Gretchen_Ross

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Bewertung5.0Geht so

+
Die Anfangssequenz ist grandios,
tolle Kulisse und Bilder,
(am Anfang) mutiger Realismus

-
Typische Ami-Kriegspropaganda, die US-Flagge für Vorhang auf und wieder zu, blöde Message von wegen "Wir amerikanische Helden tun alles für den Frieden" und "Männer haltet stand für einen Mann wegen seiner armen Mutter um ein bisschen auf die Tränendrüse zu drücken", extreme einseitige Sicht auf Mensch und Situation (die Nazis waren eher Roboter als Menschen).

Keine Ahnung, wie ich ihn bewerten soll, denn, dass Spielberg es drauf hat, weiß man ja und der Film ist an sich grandios gemacht, aber er ist mir unsympatisch und äußerst ideologisch .
Außerdem lass ich mich von den ach so gefühlsvollen Bildern eines alten, weinenden Kriegsveteranes verarschen, denn was will uns der Film letztendlich sagen?
Wenn wir Krieg führen ist es ok.

Deswegen muss ich ihn wohl oder übel in der Mitte anordnen.

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Nebelung

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Mehr Bomben für die Demokratie! Alte Ami-Weisheit Leider kann ich James Ryan auch nicht losgelöst von dieser unangenehm offensichtlichen Vereinnahmung des Zuschauers losgelöst genießen...


RuffyPMonkey

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Bewertung10.0Herausragend

Ich reg mich hier son bisschen auf das einige mokieren das die anfangsszene in knapp 30 minuten (stranderstürmung) abgewickelt wird.. ganz ehrlich leute.. wollt ihr 18 stunden im kino sitzen um das ganz realitätsgetreu zu sehen ?? es ist einfach nicht möglich eine solche szene noch realistischer darzustellen. genauso wenig wie es möglich ist eine buch komplett nach jeden kapitel zu verfilmen. Der Film is spitzenklasse dramatisch und bedrückend. wir meiner Meinung nach nur noch von Band of Brothers übertroffen. klar is da ne menge patriotismus drin aber wenn wir ehrlich sind.. dafür lieber wir die amis auch nen bisschen oder nicht ? :)

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primatemike

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Ich finde auch die sollten nur über die Stranderstürmung einen eigenen Film machen, der in der Extended-Fassung über drei Stunden geht...



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