The Pacific
Kriegsfilm, Drama
Handlung
Die Miniserie verfolgt die ineinander greifende Odyssee von drei US-Marines – Robert Leckie, John Basilone and Eugene Sledge – quer über den Pazifik. Die außergewöhnlichen Erfahrungen der drei Männern und ihren Kameraden bringt von ihrem ersten Aufeinandertreffen mit den Japaner im Dschungel von Guadalcanal, durch den undurchdringlichen Regenwald von Cape Gloucester, nach Peleliu, Iwo Jima, Okinawa und wieder zurück nach Hause.
Cast & Crew
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David Nutter
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Jeremy Podeswa
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Carl Franklin
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Timothy Van Patten
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James Badge Dale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Leckie
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Jon Seda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Basilone
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Joseph Mazzello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eugene Sledge
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Ashton Holmes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sidney Phillips
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Ben Chisholm
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Josh Helman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lew Juergens
Regie
Schauspieler
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Toby Leonard Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Stone
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Joshua Biton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant J.P. Morgan
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Linda Cropper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Frank Sledge
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Joe Russell
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Vince Cefalu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Offizier
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Martin McCann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Corporal R.V. Burgin
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Keith Nobbs
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wilbur Conley
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Rami Malek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Merriell Shelton
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Jacob Pitts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bill Smith
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Bob Rumnock
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Tom Hanks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
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Caroline Dhavernas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vera Keller
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Chuck Tatum
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Jeanne Sledge
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Robert Leckie
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Eugene Sledge
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Laurence Andries
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Robert Schenkkan
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George Pelecanos
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Bruce C. McKenna
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Michelle Ashford
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Graham Yost
Drehbuch
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- Genre
- Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg, 1940er Jahre
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Kommentare
über The Pacific
Kommentar schreibenderFilmfreak 2012/05/07 09:36:58
Kommentar löschenKommt überhaupt nicht an Band of Brothers ran.
Man wird nicht an die Charaktere heran geführt. Durch die viele Schauplätze fällt es schwer der Story zu folgen.
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Timo K. 2012/04/19 16:58:36
Kommentar löschenDokumentierende Kameramänner stürzen sich ins Schlachtengetümmel, stolpern vorbei an Gliedmaßen, fürchterlich entstellten Leichen und dem infernalischen Grauen, sind ganz nah am Soldaten, am Verschleißmaterial, die Kameralinse wird von Blutspritzern, Fleischfetzen und aufwirbelnden Granateneinschlägen verschmiert, wird von zittrigen Händen gehalten, wird beiläufig geschwenkt, notgedrungen mitgeschleppt, manchmal sieht man nicht viel, manchmal viel zu viel.
Auch die HBO-Miniserie "The Pacific" macht sich der aus subjektiver Sicht ästhetisierten Radikalität der Kriegsdialektik zunutze, die davor in der Serienschwester "Band of Brothers" und im großen Filmbruder "Der Soldat James Ryan" außerordentlich verstörte, weil Leben und Tod Russisch Roulette spielten, während die bis tief in den menschlichen Geist verwurzelte Ohnmächtigkeit des Kindes im Soldaten darüber sinnierte, warum ich hier bin und was ich da eigentliche mache. Dass "The Pacific" – einmal mehr hochbudgetiert produziert von Steven Spielberg und Tom Hanks – nicht an "Band of Brothers" heranreicht (dafür sind die Figuren zu lascher Hochglanz), dürfte nicht die größte aller Angriffsflächen darstellen, ist die Serie doch zweifellos imstande, entscheidende, gewichtigere Qualitäten fernab des proamerikanischen und schwarzweiß-seherischen Gestus' der auf den Spezialeffekt sich selbst entlarvenden Ryan-Suche aufzuzeigen und damit gegebenfalls ein paar schwächere Makulaturen zu kaschieren.
Mögen die einzelnen Folgen in ihrer Erzähldichte nicht immer jene Souveränität der vorangegangenen adaptieren – "The Pacific" kommt zunächst schwer in Fahrt, bevor man sich erst allmählich darauf einlassen kann; aus dem typischen Strandleben errichtet die Serie zunächst solche Abziehbilder, wie man sie zur Genüge gesehen hat –, so geht es kontextübergreifend auch hier wieder um die Dekonstruktion des angeblichen Glorious War, aus dem mit jedem Dahinscheidenden eines jeden Soldatenlebens bestürzende Sinnlosigkeit erwächst. Entlang dreier Einzelschicksale an verschiedenen Fronten beschreibt die Serie ebenso stichpunktprobenartig wie mit beispielloser viehischer Brutalität einen Mikrokosmos im Makrokosmos, umgeben vom Widerspruch und der beißenden Ironie, in einem idyllischen, wunderschönen Dschungel irgendwann hässlich sterben zu müssen. Das ist das zugleich Lähmende wie Fatalistische am hierzulande wenig beachteten Pazifikkrieg unter den Geschichtsinteressierten. Und das ist guter Stoff, der erzählt werden sollte.
Die drei Protagonisten, allesamt einfache Männer, deren jämmerliche Kriegsvorstellungen von schlechten Filmen kontinuierlich an der Realität zerbrechen, bestehen aus einem ehemaligen Zeitungssportreporter (James Badge Dale), einem angehenden Helden (Jon Seda) und einem mit Herzproblemen gegeißelten Melancholiker (Joseph Mazello). Sie alle eint die gemeinsame Sehnsucht nach der Heimat und der Liebe, etwas Fernes also, was im Krieg kompromisslos ausgepresst wird. Dort bist du froh, wenn du einen weiteren Tag erleben darfst. Dort bist du froh, wenn du einen zusätzlichen Überlebensstrich in dein Tagebuch kritzeln kannst. Dort bist du froh, wenn du lebst. Nur leben, nichts weiter. An der vorbeifliegenden Kugel baut sich im Krieg die allmächtige Hoffnung des Menschen auf Leben auf.
Aller liebevoll gestalteten Ausstattung zum Trotz, die in ihrer zweitweise aus dem Computer stammenden Wucht schlicht mitreißt: "The Pacific" ist vor allem dann am schwächsten, wenn die Basilone- und Leckie-Geschichte (Seda, Dale) nicht ohne ehrenwertes Hans-Zimmer-Pathos des Gefallenen für sein Vaterland auskommt (Basilone), ist dann am schwächsten, wenn die Serie sich zwar ausführlich in Romanzen verstrickt, aber nur das Einmaleins jedweder Beziehungsklischees sehr, sehr abgegriffen, sehr, sehr langatmig verhandelt (beide). Ist auch dann am schwächsten, wenn sie Schlachten zum überladenen Videospiel überzieht. Hinsichtlich dessen war "Band of Brothers" ergiebiger, klüger, abwechslungsreicher. Ressourcenschonender.
Dauerhaft beeindruckt dagegen die Sledge-Geschichte (Mazello) inmitten des sich zwischen Spott und Spaß wieder und wieder nie eindeutig positionierenden, tristen Soldatenlebens. Die Geschichte symbolisiert den Wandel des Unschuldigen zum schuldbeladenen Zombie seiner selbst, hin zur bedingungslosen Entfremdung gegenüber allem und jedem. Keine Katharsis, keine Reinigung, keine Erlösung. Auf den starren, verletzlichen, intimen Sledge-Blicken, deren Augen leer in die Ferne schweifen, schlummert die Gewissheit eines Traumas. Nur einmal, in der emotionalen Okinawa-Folge, entdeckt Sledge so etwas wie Mitgefühl. Er nimmt eine (japanische) Frau in den Arm, die im Begriff ist ihre letzten Atemzüge zu vollziehen, um endlich Rettung im Tod zu erfahren. Davor hatte es Sledge abgelehnt, den Abzug seiner Waffe zu betätigen. Er konnte es nicht. Für einige Sekunden scheint die Stimme des Krieges zu schweigen.
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filmschauer 2012/04/19 18:13:39
Antwort löschenNach der ersten Folge mangels Interesse abgebrochen, darum kann ich nicht viel dazu beitragen. Deiner Kritik (toll geschrieben!) zufolge war das ja nicht die komplett falsche Entscheidung. Dann doch lieber "Band of Brothers" gucken.
Timo K. 2012/04/19 18:20:03
Antwort löschenIch hatte ebenfalls erst Probleme, nach den ersten Folgen am Ball zu bleiben, ehe es dann merklich besser (und gegen Ende sogar richtig eindringlich) wurde. An BOB kommt die Serie trotzdem nicht ran, das stimmt wohl. Danke! :)
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crab1973 2012/04/19 20:20:53
Antwort löschenGibt es nicht eine Doku Serie die genauso heisst? Oder habe ich die hier gesehen? Lief die schon im TV? Ich bin verwirrt. Fragen über Fragen. Hilfe! :)
Timo K. 2012/04/19 21:33:13
Antwort löschenKenne nur die hier, also die Miniserie von HBO. Lief irgendwann tatsächlich im TV auf Kabel, aber ohne - soweit ich weiß - nennenswerte Einschaltquoten.
nerdkiller 2012/03/28 13:39:10
Kommentar löschenTolle Serie, die ein würdiger Nachfolger vom genialen BoB ist! (wenn man überhaupt von Nachfolger sprechen kann...)
Tolle Darsteller und toll erzählt, vorallem erhält man bei Pacific mehr Einblick in das Leben der Soldaten und deren Gefühle, als in BoB. Hier steht nicht immer nur der Krieg als Action-Spektakel im Vordergrund, sondern auch die Schicksale der Soldaten.
Für 10 reicht es allerdings doch nicht ganz, da die Serie zu beginn ein paar Folgen braucht um sich zu entfallten, da war BoB dann doch einen Tick besser.
Nichtsdestotrotz, eine grandiose Serie und für jeden, der an dem Thema interessiert ist nur zu empfehlen!
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André Rudolph 2012/01/16 21:58:50
Kommentar löschenZum Glück konnte ich "The Pacific" als Schnäppchenkauf (8 Euro) bei Mediamarkt erwerben, andernfalls hätte ich mich definitiv über diese Fehlinvestition geärgert. "The Pacific" macht in meinen Augen erstaunlich viel falsch im Vergleich zu der herausragenden Vorgängerserie "Band of Brothers." Im Pazifikkrieg werden drei zentrale Soldaten im Kriegsgeschehen begleitet: Eugene Sledge, John Basilone und Robert Lecki. Während die ersten beiden Folgen noch recht spannend und sehenswert waren, kommt ab der dritten Folge ziemlich schnell Langeweile auf. Das hat unter anderem damit zu tun, dass es mir persönlich schwer fiel, die ganzen Kriegsgeschehen und Personen miteinander zu kombinieren. Mit fehlte schlicht und einfach der Zusammenhang zwischen den einzelnen Folgen. Das Geschehen sprang von einem Gefecht ins nächste, ohne für mich erkennbar logischen Grund. Eugene Sledge und John Basilone waren für mich in keinster Weise überzeugend und ehrlichgesagt interessierte mich das Schicksal beider Soldaten nicht. Lediglich Robert Lecki konnte meiner Meinung nach überzeugen.
Darüber hinaus konnte ich in den Kriegsszenen keine Emotionen fühlen. Ich trauerte nicht mit den Soldaten mit, ich freute mich nicht für sie, ich leidete nicht mit ihnen. Das, was "Band of Brothers" so einzigartig macht, versaut "The Pacific" auf ganzer Linie. Im Endeffekt gibt es meiner Meinung nach nur zwei sehr gute Punkte an "The Pacific": 1. Das überaus beeindruckend epische Intro mit dem Originalsoundtrack! 2. Robert Lecki, der, im Gegensatz zu den anderen Charakteren, alles andere als eine stumpfe Persönlichkeit war / ist.
Doch auch diese beiden Punkte rechtfertigen keineswegs eine gute Bewertung - sie bewahren "The Pacific" lediglich vor einer 0-Punkte-Bewertung.
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Maeni 2012/01/04 16:04:43
Kommentar löschenThe Pacific hat mir sehr gut gefallen. Die Amerikaner werden mal mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht und sind nicht nur heldengleiche Heroen die Mut und Vaterlandsliebe verkörpern. Zudem sind die Gefechtsszenen sehr intensiv und hinterlassen einen guten Eindruck wie willkürlich der Krieg seine Opfer wählt.
Auch die psychischen Schäden die der Krieg hinterlässt werden besonders gut an der mentalen Verrohung des Soldat Eugene Sledge alias Sledge Hammer gezeigt der seine sensible Seite erst gegen Ende des Krieges teilweise wiederfindet.
Als Rekrutierungsvideo ist diese Serie also keinesfalls geeignet.
Zur technischen Umsetzung: ( Blueray )
Bild = super referenzcharakter
Sound 5.1 Digital Deutsche Tonspur = genial referenzcharakter
Einige CGI Effekte am Bildrand bzw im Hintergrund fallen kaum auf aber müssen als minimaler negativpunkt Erwähnung finden denn ein paar reale Landungsboote mehr hätten nicht geschadet ( Spritz- Wasseranimationen von Amtracs kann man besser darstellen : ) )
Fazit: Intensiv, packend, eindrucksvoll und spannend und anders aber nicht schlechter als Band of Brothers.
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White_Tip 2011/08/17 16:40:05
Kommentar löschenLeider hat die Serie für mich zu keiner Zeit das Niveau von Band of Brothers erreicht. Sie war zwar gut gemacht, scheiterte aber für mich an den Charakteren, die mir durchweg unsympatisch waren. Ich fieberte in keiner der Schlachten mit, was für Kriegsfilme fatal ist. Außerdem fand ich die Serie zu plakativ, was die Gewalt betraf. Bei Band of Brothers floss die Brutalität des Krieges ohne aufzufallen in die Handlung ein. Aber bei The Pacific hatte ich immer das Gefühl, man würde extra noch in das Geschehen reinzoomen, nur um genau zeigen so können, wie ein Bein abgeschossen wird.
Schade. Hatte definitiv mehr erwartet.
Edit: Ich habe vergessen das mehr als geniale Intro zu erwähnen. Besser als das von Band of Brothers!
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doctorgonzo 2011/08/17 17:16:17
Antwort löschenJa, nachvollziehbar. Ganz so hart würde ich es nicht audrücken, aber Du liegst keineswegs falsch.
DancingDingo 2011/04/18 15:24:57
Kommentar löschen"The Pacific" ist eine grandiose Miniserie, die den Kampf im 2. Weltkrieg gegen Japan darstellt.
Zuerst war ich skeptisch ob "The Pacific" mit dem Vorgänger "Band of Brothers" mithalten kann. Spätestens nach der dritten Folge hat sich gezeigt, ja "The Pacific" bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie "Band of Brothers". Der Aspekt den viele an der Serie bemängeln ist, dass es sich nun nicht mehr um eine Kompanie handelt sondern um verschiedene Individuen. Diese Kritik ist für mich nicht nachvollziehbar, da alle Charaktere sehr schön ausgearbeitet sind und man mit jedem von ihnen mitfühlt. "The Pacific" nimmt sich die Zeit auch das Geschehen neben den Schlachten zu zeigen, zum Beispiel als Soldaten freie Zeit in Australien verbringen. So wird der ganzen Serie mehr tiefgang verliehen und man lernt die einzelnen Charaktere noch besser kennen. Des weiteren ergibt dies ein sehr schönes Gesamtbild der Serie. Allerdings muss ich auch etwas an der Serie bemängeln, und zwar, dass die Ausbildung der Marines komplett entfällt, diesen Aspekt fand ich in "Band of Brothers" extrem wichtig.
Zusammenfassend lässt sich sagen, "The Pacific" hat mich an den Bildschirm gefesselt und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt. Daher spreche ich hiermit meine absolute Empfehlung an alle diejenigen aus, die etwas mit Kriegsfilmen anfangen können. Durch die Länge von knapp 10 Stunden, hat die Serie genug Zeit um den Schrecken des Krieges und die Kameradschaft eingehend darzustellen, diese Möglichkeit hat kein Spielfilm!
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nilswachter 2011/03/31 16:21:55
Kommentar löschen"The Pacific" ist die vermutlich realistischste Kriegsdarstellung der Filmgeschichte und schlägt den Vorgänger "Band of Brothers"(BoB) in vielerlei Hinsicht.
Zwar bietet die Geschichte mit Schauplatz Pazifik nicht so viele Identifikationsfiguren und eine so stringente Dramaturgie wie der Vorgänger. "The Pacific" (TP) ist jedoch vielmehr Reflexion über den Krieg, seine Sinnlosigkeit und dessen Grauen als BoB je versuchte zu sein. Mit schonungslosen (!) Bildern wird nicht nur die Brutalität des Krieges, sondern auch die Brutalisierungs dessen im Pazifik, dem sich in seinem Wohnzimmer wohl fühlenden Zuschauer vor Augen geführt. Zwar erreicht keine Kriegsszene die Wucht von der Landung in Omaha Beach (s. Saving Private Ryan), sie bleiben aber dennoch im Gedächtnis. Hier seien v.a. die Szenen von Iwo Jima genannt, wo die Zivilbevölkerung involviert wurde. Weshalb TP ab 16 ist erscheint angesichts gewisser Szenen fragwürdig.
Die Serie ist jedoch viel mehr als eine akkurat nachgestellte Schlachtplatte. Fernab jeglichen Pathos oder Heroentums erzählt TP die Geschichte eines Marine Corps mit Konzentration auf ein paar wenige Hauptfiguren, die jedoch (bis auf einen, der auch in Realität die Medal of Honor überreicht bekam) nicht als grosse Helden, sondern als ein Glied in einer Kette verschiedener Funktionäre dargestellt werden. Dadurch entsteht ein authentisches Bild einer Gruppe Marines innerhalb dieses Kriegs. Dieser Authentizität ist auch gelegentlicher Leerlauf in der Dramaturgie geschuldet, wenn beispielsweise die Marines herumsitzen und nichts zu tun haben. Gross ins Gewicht fallen diese Szenen jedoch nicht und stören kaum. Im Gegensatz zu zwei Episoden, in denen Hollywood sich in Form von Kitschigen Liebesgeschichten lautstark bemerkbar macht - sie sind jedoch Teil der Erinnerungen der portraitierten Soldaten. Diese Episoden werten TP leider um zwei halbe Punkte ab. Ein weiterer Wermutstropfen, wenn auch TP auch hier neue Wege geht, ist die noch immer ziemlich einseitige Darstellung von physischer Gewalt an Kämpfenden. Nur wenige Japaner werden ähnlich "effektvoll" ins Jenseits befördert wie Amerikaner. Das gezeigte bleibt aber durch den realistischen Inszenierungsstil auch auf US Seite unprätentiös und frei von Pathos.
Als besonders interessant und mutig angesichts einer amerikanischen Produktion wird die seelische Zerstörung der Soldaten gezeigt. Anfangs noch frohen Mutes und Tatendrang im Hinblick auf die baldige Tötung der "Japs" (TP ist historisch korrekt ziemlich rassistisch zum Teil), zeigen sich die Marines mit der Zeit immer konsternierter und wechseln ihre Persönlichkeit radikal. Gezeigt wird dies anhand des Marines Sledge Hammer, der die wichtigste Identifikationsfigur ist. Er ist das Symbol für den Verlust der "Unschuld" im Krieg und transformiert seine Persönlichkeit von einem moralisch korrekten Menschen zu einem seelisch zerrütteten, mit toten Augen in die Welt blickenden Monster. Mit seinen Taten hat er auch zuhause nach dem Krieg zu kämpfen und sieht sich angesichts seiner nicht existenten Schulausbildung mit grossen Problemen konfrontiert. Diese Schlussszenen sollten eigentlich noch den letzten Zweifel daran beseitigen, dass es sich bei TP um einen klaren Anti-Kriegsfilm handelt. Den Autoren gelingt es auf beeindruckende Weise den Geist und die Haltung der damaligen Zeit mit einer pazifistischen Haltung der Gegenwart zu kombinieren. Zwar hätte ich es geschätzt, wenn noch mehr zum Atombombenabwurf erwähnt worden wäre, bin jedoch äusserst zufrieden mit der Art wie sie angesprochen wurde und nicht wie in der allgemeinen Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg als Grund für das Ende des Krieges dargestellt worden ist.
Abgesehen von zwei weniger gut gelungenen Episoden, die zwar der Dramaturgie helfen und das Kriegsgeschehen kontrastieren aber auch reichlich kitschig ausgefallen sind, überzeugt TP auf ganzer Linie. Die Schauspieler sind mehrheitlich sehr gut, die Effekte grandios aber unaufdringlich, der Soundtrack pompös aber passend und die Geschichte spannend und berührend. TP ist eine klare Absage an den Krieg und zeigt schonungslos, was den Soldaten, den Gears of War (um mit einem Spieltitel zu sprechen) seelisch und physisch widerfährt.
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Maeni 2012/01/04 16:21:29
Antwort löschen"The Pacific" ist die vermutlich realistischste Kriegsdarstellung der Filmgeschichte"
- Du sprichst mir aus der Seele es war ein psychisch - und physisch belastendes Erlebniss auch für mich im Wohnzimmer -
...." Hier seien v.a. die Szenen von Iwo Jima genannt, wo die Zivilbevölkerung involviert wurde"
Ps. Das war auf Okinawa
riseoner 2011/03/10 16:29:37
Kommentar löschenLeider nicht mit "Band of Brothers" zu vergleichen, aber immer noch klasse und äußerst sehenswert!
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Chrusuchopf 2011/03/02 20:56:30
Kommentar löschenIch wusste gar nicht, dass im Zweiten Weltkrieg nur Weisse für die Staaten gekämpft haben. Aber dafür sind die Herren Hanks und Spielberg ja da...
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guggenheim 2011/03/02 21:33:28
Antwort löschenInteressanterweise war der Anteil der Schwarzen beim US-Militär in dieser Phase äußerst gering (bei Kriegsbeginn lag er bei ca. 2%). Die zunehmende Rassentrennung in den USA, die es in stärkerem Maße beim Militär gab und dort erst 1948 aufgehoben wurde, bedeutete eine Geringschätzung des Schwarzen. Im 1. WK gab es hingegen noch schwarze Divisionen (allerdings war auch hier eine "Vermischung" unerwünscht).
Es ist demnach sehr realistisch, wenn man kaum oder gar keine Schwarzen in 2. WK-Produktionen sieht...
guggenheim 2011/03/02 22:37:37
Antwort löschenBitte. :) Die Geschichte der Schwarzen (und spezieller von Schwarzen beim Militär) wird in Europa ja eher weniger (bis gar nicht) behandelt. Da ist es natürlich, dass das nicht so bekannt ist.
Übrigens: Ich würde sogar vermuten, dass der prozentuale Anteil an Schwarzen bei der Marine noch niedriger ausfällt. War ja schon immer ein recht elitärer Verein.
guggenheim 2011/03/03 12:48:28
Antwort löschenSag jetzt aber nicht "Pearl Harbor" :)
guggenheim 2011/03/03 13:35:14
Antwort löschenAaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!! :D
guggenheim 2011/03/03 14:05:19
Antwort löschenAch nein, so etwas ist ja immer Geschmackssache...
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Lukin1971 2011/06/29 08:45:59
Antwort löschenBitte schön nicht zu vergessen den grandios gedrehten Film Men of Honor mit einem grandiosen Cuba Gooding Jr. und seinem brutalen Ausbilder, der von einem ebenso phänomenalen Robert De Niro verkörpert wurde.
samploo 2011/08/18 14:14:23
Antwort löschen"Miracle at St. Anna" - WW2, schwarzer Trupp. Der Film behandelt das Thema etwas bzw die Erlebnisse einer Einheit von Afroamerikanern.
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