Beeblebrox

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Beeblebrox heißt Matthias Hopf, ist 21 Jahre alt. Beeblebrox hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2334 Filme bewertet und legendäre 171 Kommentare geschrieben. Ansonsten wäre er gerne bei der ersten Mondlandung dabei gewesen, ist regelmäßig lost in translation und schreibt gelegentlich auf dasfilmfeuilleton.de. Han shot first! Mehr


Gästebucheinträge

  • Denkst du auf der DVD stand irgendwo ne 12??? Nein! Das habe ich auch erst beim Bewerten erfahren. Jetzt ist nur die Frage: Habe ich Star Trek: Nemesis gesehen und verpasse etwas, wenn ich von der Qualität des Gesehenen auf den Rest schließe, oder war es einer der letzten beiden Fast & Furious, was heißt eines der Glanzlichter... Werde ich es jemals erfahren? Ich glaube nicht, aber ich sage niemals nie.

    • Schöne Kritiken, toller Geschmack, ich lass ne Anfrage da! :)
      LG,
      jeff!

      • Dankeeee! Von Dir als ebenso verrückten Kinogänger freut mich das besonders zu hören. Zackbummpeng! ♥

        • Kommentarlose Anfrage ;D

          • Genauso wie ich den Ceylan zunächst auch nicht sehen wollte: Borniertheit. Aber irgendwie möchte ich jetzt doch sehen wie der erste Film in 3D ist, von dem es nie eine 2D-Fassung geben wird :D. Wahrscheinlich ist es aber auch einfach schön, eine Kritik zu schreiben, die keinen Sinn ergeben muss.

            • Ha, München zeigt ihn auch. Ich bin erfreut und nach Sichtung wahrscheinlich total pissed :D.

              • Du, Godard, wo? :D

                • Erkläre er sich! :P

                  • POPMPEII habe ich selbst redend gesehen ... vor allem nachdem Jenny meinte, dass es Andersons TIANIC sei. Hat mir auch gefallen, aber der war noch so reduziert und ist nicht ganz in sich aufgegangen. Als ob Anderson noch Distanz wahrt, noch cool sein will. THE LEGEND OF HERCULES hat mich da mehr berührt. Als ob Clint Eastwood auf die alten Tage entdeckt, dass eine hemmungslose Tucke in ihm steckt. Ich habe es geliebt.

                    • Nach dem Trailer hatte ich auch nicht viel Lust, aber ein Freund ist mehr oder weniger zufällig reingestolpert und hat ihn sehr empfohlen. Also hab ich ihm ne Chance gegeben und war hin und weg. Hab gerade auch erst überrascht gesehen, wie der fast durchgängig verrissen und runtergemacht wird.
                      Mir unverständlich. Ein B-Movie der Sonderklasse. Sehr oldschool auch. Bis auf das 3D. Das wattete in gefühlvollem, kitschigem Wahnsinn. Das war wie ... wenn Douglas Sirk WRITTEN ON THE WIND in 3D gedreht hätte. (Zuletzt bin ich im WINTER SOLDIER gesessen, wo irgendwie niemand dran gedacht hat, dass der 3D ins Kino soll. Völlig sinnlos. Nicht hier. Der alte Hase Renny Harlin zeigt, wo die 3D Keule hängt. (Auch wenn er wie alle anderen auch den Raum nicht wie einen Raum behandelt, sondern wie einen Blick, der wie ein Fächer aufgeschlagen wird. Also wie ein 2D-Foto ... mit etwas scharfen im Fordergrund und einem nach hinten geruckten unscharfem Hintergrund. Naja, wieso macht niemand einen Film in 3D, wo alles wie in dem Raum vor mir scharf ist, wenn ich hingucke? Aber egal, hatte dadurch zumindest eine comichafte Qualität, die gut passte.)
                      Die Geschichte hat natürlich nichts mit Herkules zu tun, aber das haben solche Filme ja nie. Wie QUO VADIS oder DER GLADIATOR mit Blick ins Geschichtsbuch oder auf die überlieferte Legende hanebüchen sind. Mir schnurz, solange hier B-Movie-Glorie geliefert wird. Eine hauchdünne Geschichte mit Drive und Engagement erzählt, in Bilder zum eintauchen gegossen. (Die Matrix-Zeitlupen nerven. Für die Rückkehr der "normalen" Zeitlupe!)
                      Und der Lutz sieht natürlich aus wie die spätpupertäte Version des Kinderriegelschachtelkindes und passt so mit seinem fröhlich-unschuldigen Aussehen gut zu den alten italienischen Hercules und Maciste-Pepla. Wo lächelnde wie muskulöse Jungs sich ins Abenteuer warfen. Nur das er sogar, im Gegensatz zu ihnen, nicht nur zu Metasex fähig ist. Seine Vorgänger konnten zwar vielsagend Obelisken aufstellen, sich auspeitschen lassen und so weiter, aber Lutz rennt vor den Frauen nicht weg ... ins Abenteuer. Hier wird auch gepeitscht und Lutz suhlt sich mit muskulösen Männern im schlamm, was ordentlich triefende Schauwerte bietet. Aber wenn er sich mit seiner Angebeteten im güldenen See vergnügt, dann ist da Lust nicht nur eine Andeutung. Lüsterne Gier nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für und durch Lutz.
                      Kurz es gibt eine toll (in Bedeutung von gut sowie durchgedreht) erzählte Phantasiewelt aus Mythos, Abenteuer, Hass, Lust und Gefühl. Was kann daran falsch sein.
                      + Scott Adkins als Bösewicht ... suuuper.
                      (btw: Isaac Florentine als second unit director. auch nicht zu verachten.)