Filmkenner77
Filmkenner77 ist 34 Jahre alt. Er hat sich 2010/08/07 13:05:54 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2674 Filme bewertet und legendäre 3030 Kommentare geschrieben. Ich habe u.a. Literaturwissenschaften und Politik in Aachen studiert. Filme sind meine Leidenschaft, so dass ich schon von mir behaupten kann, einiges gesehen zu haben. Leider nicht nur Gutes. ;-) PS. Auf vielfachen Wunsch: The Tiger is back und wilder als je zuvor. ;-) Mehr
| Name | |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Stadt | |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Sean Connery, Jack Nicholson, James Mason, Charlton Heston, Robin Williams, Meryl Streep. Robert de Niro, Marlon Brando etc. |
| Ich bin Fan von: | Christopher Lee, Peter Cushing, Richard Widmark, Gert Fröbe, Gregory Peck |
| Meine Lieblingsregisseure: | Alfred Hitchcock, David Lean |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Make my Day. "Mein Name ist Pussy Galore." - "Das muss ein Traum sein ..." |
| Über mich | Ich habe u.a. Literaturwissenschaften und Politik in Aachen studiert. Filme sind meine Leidenschaft, so dass ich schon von mir behaupten kann, einiges gesehen zu haben. Leider nicht nur Gutes. ;-) PS. Auf vielfachen Wunsch: The Tiger is back und wilder als je zuvor. ;-) |
Transsiberian
Filmkenner77 5.5 "Geht so" 2012/02/10 19:13:32
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
hoffman587 2012/02/10 19:55:09
Antwort löschenKann mich nicht ganz entscheiden, was ich vom dem Streifen halten soll, auch noch neulich gesehen, frage mich nun die ganze Zeit, wie man die Story da überhaupt beschreiben kann, denn in der ersten Hälfte passiert da mMn nicht sehr viel und letztlich finde ich die Wendungen und die Angst der Hauptprotagonistin irgendwie banal, wenn nicht sogar abstrus. Fand ich da insofern schwach, überdenk das Ganze vom Aufbau nochmal. Stimme dir aber somit größtenteils zu, vllt. sogar mit der Punktzahl, obwohl ich finde, dass du wenn ich sie mit den Text vergleiche doch recht milde warst.^^
Der Vorleser
Filmkenner77 7.0 "Sehenswert" 2012/02/05 17:23:38
Enthält Spoiler:
"Der Vorleser", basierend auf dem gleichnamigen Literaturbestseller von Bernhard Schlink, ist sicherlich ein Film, der es nicht allen Zuschauern recht machen kann, aber auch nicht unbedingt recht machen möchte. Dies erachte ich zunächst einmal als lobenswert. Der Brite Stephen Daldry (u.a. "The Hours") nahm sich des komplexen Stoffes an und inszenierte…
Enthält Spoiler:
"Der Vorleser", basierend auf dem gleichnamigen Literaturbestseller von Bernhard Schlink, ist sicherlich ein Film, der es nicht allen Zuschauern recht machen kann, aber auch nicht unbedingt recht machen möchte. Dies erachte ich zunächst einmal als lobenswert. Der Brite Stephen Daldry (u.a. "The Hours") nahm sich des komplexen Stoffes an und inszenierte ein vielschichtiges Drama, das ähnlich wie der Roman mehr Fragen stellt als Antworten liefert. Im ersten Teil des Films wird die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem 15jährigen Michael (David Kross) und der wesentlich älteren Hanna Schmitz (Kate Winslet) im Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre erzählt. Hier mag sich mancher an der Vielzahl der auch im Roman ausführlich geschilderten Liebesszenen stören, die den Erzählfluss immer wieder ins Stocken bringen. Im zweiten Teil, der 8 Jahre nach den Ereignissen spielt, trifft Michael, nun ein Jurastudent, im Gerichtssaal erneut auf Hanna, die sich als ehemalige KZ-Aufseherin für ihre Taten verantworten muss. Der dritte Teil spielt in den nachfolgenden Jahrzehnten, in denen Michael zunächst Kontakt zur inhaftierten Hanna aufnimmt und sie schließlich nach Verbüßung ihrer Strafe in die Freiheit begleiten möchte.
Schuld und Sühne (mehr zum Thema etwa bei Karl Jaspers: Die Schuldfrage) sind zentrale Fragestellungen des Films, ohne dass Regisseur Daldry bereit ist, hierauf handverlesene Antworten zu geben. Kate Winslet liefert als Hanna Schmitz eine mit dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewürdigte Leistung ab. Hier dominieren nicht die großen Gesten, sondern Nuancen bestimmen ihre Spiel, die mehr als tausend Worte sagen. Diese Hanna ist spröde, einerseits in sich gekehrt, andererseits fordernd und dominant. Es wäre ein Leichtes gewesen, Hanna Schmitz als Teufel in Menschengestalt (siehe etwa Ralph Finnes in Schindlers Liste) zu präsentieren. Zweifellos wäre es für den Zuschauer dann leichter gewesen, sie zu hassen und zu verdammen für ihre grausamen Taten.
Natürlich ist es immer eine Gratwanderung, einen solchen Menschen abseits der simplen Schwarz-Weiss-Malerei zu betrachten, ohne sich den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, die Taten der Protagonistin zu verharmlosen. An einer Stelle des Films kommt der Zwiespalt im Bezug auf den Umgang mit der Person Hanna Schmitz besonders gut zum Vorschein. Hanna schildert dem Gericht, dass sie und die anderen Aufseherinnen die KZ-Gefangenen in einer brennenden Kirche mit einer von außen verriegelten Türe ihrem Schicksal überlassen hat. Auf die Frage des Richters, warum man die Menschen nicht befreit hätte, antwortet Hanna, man hätte Angst gehabt, dass Unordnung, ja Chaos entstanden wäre. Die Aufrechterhaltung der Ordnung nimmt für sie demnach eine höhere Priorität ein als das Leben eines Menschen. Eine mögliche Flucht der Gefangenen wog schwerer als deren qualvoller Tod. Moralische Werte und Humanität werden ohne Bedenken auf dem Altar der Pflichterfüllung geopfert. Später diskutieren die angehenden Studenten über die Geschehnisse und einer äußert, er selbst würde am liebsten die Pistole ergreifen und die Aufseherinnen für ihre grausame Tat mit dem Tode bestrafen. Und genau hier wird eine für die demokratische Gesellschaft fundamentale Fragestellung aufgeworfen: Wollen wir uns mit den Tätern gemein machen und uns ihrer Methoden bedienen, um letztlich unserem tief in uns verankerten Gerechtigkeitssinn Befriedigung zu verschaffen oder wollen wir eben nicht alttestamentarischen, ja fundamentalistischen Denkmustern die Oberhand gewähren, die die Demokratie am Ende unterminieren?
Kritisch gesehen wird das Thema "Analphabetimus", das von vielen als eine Art von "Entschuldigung" für die Taten der Hanna Schmitz interpretiert wird. Schmitz schämt sich für diesen "Makel", nicht jedoch für ihre Rolle in der NS-Zeit. Es wäre falsch, diesen Nebenplot mit einer Absolution, einer Sympathiebekundung für Hanna Schmitz, gleichzusetzen. Hier greift die schon erwähnte Vermenschlichung des Teufels, die vielen zuwider ist, weil sich die Figur von eindimensionalen und ausgetretenen Pfaden löst. Letztlich ist dieser "Makel" sogar die Ursache, warum sie im Gegensatz zu den nicht minder verantwortlichen Mitangeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt wird.
In der Haft lernt Hanna Lesen und Schreiben und parallel dazu entwickelt sich scheinbar auch ein Schuldgefühl. Dennoch bleibt der Charakter von Hanna Schmitz bis zum Ende rätselhaft. Auf eine Frage Michaels, was sie in den Jahren ihrer Gefangenschaft gelernt habe, antwortet sie lakonisch: "Lesen". Und doch wird sie nach ihrem Freitod ihr Erspartes den jüdischen Nachkommen ihrer Opfer hinterlassen. Der Selbstmord als spätes Schuldeingeständnis oder vielmehr die Angst, in der Welt da draußen nach all den Jahren nicht mehr zurechtzukommen? Wohl beides. Hanna ist ein Relikt der Vergangenheit, für das in der heutigen Welt kein Platz mehr ist.
"Der Vorleser" besticht durch ein hervorragend aufgelegtes Schauspielensemble. Sowohl Ralph Finnes wie auch Kate Winslet spielen angenehm zurückhaltend, aber wirken in der Kunst der Darstellung umso intensiver. David Kross überzeugt in seiner ersten großen internationalen Rolle und gibt Anlass zu der Annahme, dass man noch einiges von ihm hören wird. "Der Vorleser" spielte bei einem Budget von 32 Millionen Dollar knapp 108 Millionen Dollar ein und erhielt 5 Oscar-Nominierungen. Insgesamt ein interessantes Werk für literarisch und politisch interessierte Menschen, wenngleich der Film insbesondere in der ersten Hälfte die eine oder andere Länge aufweist.
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Jeder stirbt für sich allein
Filmkenner77 7.0 "Sehenswert" 2012/02/04 15:52:15
"Jeder stirbt für sich allein" ist ein sehenswerter, bewegender Streifen über den kleinbürgerlichen Widerstand gegen ein unmenschlisches System, der vor allem von seinen starken Darstellerleistungen lebt. Hildegard Knef und Carl Raddatz verkörpern in der dritten und bislang letzten Verfilmung des Romans von Hans Fallada ein zunächst unpolitisches Ehepaar, welches nach dem Tod ihres…
"Jeder stirbt für sich allein" ist ein sehenswerter, bewegender Streifen über den kleinbürgerlichen Widerstand gegen ein unmenschlisches System, der vor allem von seinen starken Darstellerleistungen lebt. Hildegard Knef und Carl Raddatz verkörpern in der dritten und bislang letzten Verfilmung des Romans von Hans Fallada ein zunächst unpolitisches Ehepaar, welches nach dem Tod ihres einzigen Sohnes an der Front Postkarten mit regimekritischen Äußerungen schreibt und diese an öffentlichen Orten auslegt. "Jeder stirbt für sich allein" ist Falladas (1893-1947) letzter Roman und basiert auf einer wahren Begebenheit. Insbesondere die schnörkellose, fast schon lakonische Schilderung des Alltags kleiner Leute im NS-Regime kann überzeugen. Der Zuschauer ahnt schnell, dass die Verteidigung humanitärer und moralischer Werte gegenüber Opportunismus und Antisemitismus zum Scheitern verurteilt sind. Und trotz des absehbaren Endes ist ihr Aufbegehren gegen einen übermächtigen Apparat nicht sinnlos. Sie folgen ihrem Gewissen und schon Martin Luther soll einst gesagt haben: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir".
Es überrascht ein wenig, dass ausgerechnet Alfred Vohrer sich des Romans von Fallada angenommen hat. Vohrer, eher bekannt für Wallace-, Ganghofer- und Simmel-Verfilmungen, schuf mit "Jeder stirbt für sich allein" vielleicht sein bestes, ganz sicher aber sein wichtigstes Werk. Insgesamt eine gelungene, werkgetreue Adaption des Romans mit leisen Zwischentönen, die man zumindest einmal gesehen haben sollte.
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Ben Gazzara
Filmkenner77 2012/02/04 11:19:31
Ein wirklich guter Schauspieler. R.I.P.
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James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
Filmkenner77 6.0 "Ganz gut" 2012/01/29 11:02:20
"Moonraker- Streng geheim", Roger Moores vierter Auftritt als 007, kann zu keinem Zeitpunkt an den starken Vorgänger "Der Spion, der mich liebte" anknüpfen. Lewis Gilbert führte hier zum letzten Mal in einem Bondfilm Regie und orientierte sich nach dem fulminanten Erfolg von "Krieg der Sterne" offensichtlich an diesem und scheiterte auf ganzer Linie damit, die James…
"Moonraker- Streng geheim", Roger Moores vierter Auftritt als 007, kann zu keinem Zeitpunkt an den starken Vorgänger "Der Spion, der mich liebte" anknüpfen. Lewis Gilbert führte hier zum letzten Mal in einem Bondfilm Regie und orientierte sich nach dem fulminanten Erfolg von "Krieg der Sterne" offensichtlich an diesem und scheiterte auf ganzer Linie damit, die James Bond-Serie mit Science-Fiction-Elementen zu "bereichern". "Moonraker" verschlang ein Budget von über 30 Millionen Dollar, kostete mehr als doppelt so viel wie "Der Spion, der mich liebte", wurde aber mit einem Einspielergebnis von 210 Millionen Dollar nicht nur zum erfolgreichsten Bondfilm von Roger Moore, sondern auch zum erfolgreichsten der gesamten Bondreihe, bis ihn "Goldeneye" 1995 überflügeln konnte. Für die besten Spezialeffekte erhielt "Moonraker" eine Oscar-Nominierung, den Oscar gewann aber letztlich "Alien".
Roger Moore gibt den Geheimagenten ihrer Majestät in gewohnt routinierter Manier mit dem für ihn typischen Augenzwinkern. Die Französin Corinne Clery und die Amerikanerin Lois Chiles (bekannt aus Filmen wie "Coma", "Tod auf dem Nil") geben als Bondgirls definitiv eine gute Figur ab, bleiben jedoch nicht nachhaltig in Erinnerung. Die Rolle des Sir Hugo Drax, in den Bondromanen von Ian Fleming ein Nazi namens Graf Hugo von der Drache, wurde zunächst James Mason angeboten, der sicherlich eine sehr gute Wahl gewesen wäre. Michael Lonsdale, der die Rolle schließlich bekam, kann als Antagonist von James Bond allerdings ebenfalls überzeugen, wenngleich er in diesem "Over the Top"-Werk unterfordert scheint. Richard Kiel kehrt als Handlager des Bösewichts zurück, was sich jedoch als nicht allzu glückliche Wahl erweist. Hier ist die Figur zu comichaft angelegt und damit gänzlich ihrer Bedrohlichkeit beraubt. Jaws verkommt zur Witzfigur mit Stahlzähnen und bekommt im wohl unnötigsten Nebenplot der Bondreihe noch eine an Lächerlichkeit kaum zu überbietende Liebesgeschichte angedichtet. Generell wirken alle Szenen mit ihm gelinde gesagt unglücklich. Spektakuläre Szenen wie der Kampf auf der Kabine der Seilbahn am Zuckerhut wirken selbst für einen James Bond-Film absolut unrealistisch.
Das Beste an diesem insgesamt schwachen Agententhriller, der selbst bei eingefleischten Fans auf wenig Gegenliebe stieß und ständig in der Flop 3 aller Bondfilme zu finden ist, ist zweifellos der Titelsong von Shirley Bassey. Wie bereits in "Goldfinger" und "Diamantenfieber", stellt sie mit dem ballladenhaften Song zu "Moonraker" einmal mehr ihre außergewöhnlichen Qualitäten als Sängerin unter Beweis.
Der größte Fehler dieses elften 007-Abenteuers ist es, dass er von allem zu viel hat. Zu viele Effekte, zu viele comichafte Überzeichnungen, zu viele absurde Actionszenen und zu viele Nebenplots, die die Handlung nicht wesentlich vorantreiben. Die Trickeffekte sind durchaus akzeptabel, aber der Film verliert gegen Ende im wahrsten Sinne des Wortes die Bodenhaftung. Laserpistolen und Raumstationen gehören einfach nicht in einen James Bond-Film. Oftmals kann sich der Film nicht entscheiden, ob er eine Parodie auf die vorherigen Filme anstrebt oder als Agentenfilm mit Science-Fiction-Touch neue Wege beschreiten möchte. Gott sei Dank sahen die Produzenten ein, dass man sich mit "Moonraker" auf den falschen Pfad begeben hatte, der irgendwann zum endgültigen Ende der Reihe geführt hätte. So entschloss man sich, James Bond in "In tödlicher Mission" wieder bodenständiger werden zu lassen.
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FordFairlane 2012/01/29 11:08:19
Antwort löschenBei einem Budget von 34 millionen USD-Dollar spielte der Film 210 millionen ein und das ist ein rieseerfolg, deshalb würde ich sagen ziel erfolgt, trotzdem schöne kritik.
Filmkenner77 2012/01/29 11:17:19
Antwort löschenWenn man nach den Einspielergebnissen geht, dann sicherlich. Wobei ich davon überzeugt bin, dass der große Erfolg auf den qualitativ hochwertigeren Vorgänger und das in jener Zeit boomende Science-Fiction-Genre zurückzuführen ist. Hier seien nur Star Wars, Star Trek, Unheimliche Begegung der dritten Art und Alien genannt. Zumindest in Sachen Zeitgeist hatten die Bondmacher jederzeit den richtigen Riecher, aber mit dem Abstand von 30 Jahren muss ich dies ein wenig kritischer sehen.
Joe Gillis 2012/01/29 11:22:52
Antwort löschenNach »Goldfinger« mein Lieblings-Bond, gerade weil er so unernst ist und von allem zu viel hat. Wie Mae West so schön sagte: »Too much of a good thing is wonderful.« ;) Daß »Moonraker« nicht mehr zu toppen war (viel höher hinaus kann es für einen MI6-Mann wohl kaum gehen), ist allerdings auch klar; insofern ist die folgende Rückkehr zur Bodenhaftung sicher verständlich und richtig.
Joe Gillis 2012/01/29 11:24:00
Antwort löschenPS: Vielleicht mag ich ihn auch einfach deshalb, weil es der erste Bond war, den ich im Kino gesehen habe: Nostalgie-Bonus. :)
Filmkenner77 2012/01/29 11:27:13
Antwort löschenUps, ich war gerade 2 Jahre alt, als der ins Kino kam. Mein erster Bondfilm im Kino war Goldeneye. ;-)
Spielberg_Fan 2012/01/29 15:14:39
Antwort löschenNeben Diamantenfieber der schlechteste Bond-Film der Reihe. Die 007-Streifen gingen immer mit der Zeit. "Leben und sterben Lassen" war der Blaxploitation unter den Bonds, "Moonraker" der Sci-Fi Abklatsch. In den 80er Jahren ging Bond mit dem Trend der harten Actionkost und in den 90er war Bond Action-Blockbuster-Kino. Die Filme waren also immer ein Produkt des aktuellen Trends.
Filmkenner77 2012/01/29 16:36:52
Antwort löschenUnd heute mit Bourne. Im Gegensatz zu dir halte ich aber "Diamantenfieber" für wesentlich besser, wie in meiner Rezension des Films zum Ausdruck kommt.
Stefan_R. 2012/01/30 10:35:51
Antwort löschenDer "Star Wars: Episode 1" unter den Bonds. Unterhaltsam, aber deutlich schwächer als seine Vorgänger. Schöne Kritik! :)
morlock 2012/01/30 11:53:10
Antwort löschenChapeau!
Tolle Kritik mit interessanten Infos.
Den Film schätze ich aber geringfügig besser ein als Du.
Zumindest ist Moonraker sehr unterhaltsam und kurzweilig, wie alle Bondfilme mit Roger Moore.
Natürlich zählen seine Filme auch zu den albernsten Bondfilmen.
Filmkenner77 2012/01/30 16:18:59
Antwort löschenVielen Dank für die netten Kommentare.
@morlock. Mit den Bondfilmen bin ich etwas kritischer geworden. Früher hätte ich dem Film vielleicht einen Punkt mehr gegeben, aber ich habe die Filme schon alle mindestens 8 bis 9 Mal gesehen und irgendwann nutzt sich dies dann ein wenig ab. Vielleicht ist die Wertung tatsächlich etwas streng ausgefallen, denn unterhaltsam war er schon. Aber aus dem Alter, in dem ich manche Albernheit noch toll fand, bin ich vermutlich raus. ;-)
morlock 2012/01/30 19:06:29
Antwort löschenManche Albernheiten sind schon hart an der Schmerzgrenze.
Ich trage es mit Fassung.xD
Piraten im Karibischen Meer
Filmkenner77 5.5 "Geht so" 2012/01/22 17:35:46
"Piraten im Karibischen Meer" ist ein starbesetzter Abenteuerfilm (Wayne, Milland, Massey, Goddard, Hayward) in schönstem Technicolor (John Waynes wohl erster Farbfilm). Vor allem die satten Farben sind für einen Film des Jahres 1942 beeindruckend. Leider erhielt er nicht den Oscar für die Beste Kamera (Farbfilm), weil "Der Seeräuber" in Sachen Farbenpracht ähnlich herausragend…
"Piraten im Karibischen Meer" ist ein starbesetzter Abenteuerfilm (Wayne, Milland, Massey, Goddard, Hayward) in schönstem Technicolor (John Waynes wohl erster Farbfilm). Vor allem die satten Farben sind für einen Film des Jahres 1942 beeindruckend. Leider erhielt er nicht den Oscar für die Beste Kamera (Farbfilm), weil "Der Seeräuber" in Sachen Farbenpracht ähnlich herausragend war. Regielegende Cecil B. DeMille (Die zehn Gebote) schuf einen launigen Vertreter des Genre mit hervorragenden Bildkompositionen, der allerdings für die heutigen Sehgewohnheiten zu wenig Tempo besitzt und teilweise mit ausufernden Dialogen aufwartet. Insbesondere in der zweiten Hälfte (u.a. die Gerichtsverhandlung) besitzt er einen Hang zur Langatmigkeit. Höhepunkt des Films sind die aufwendigen Unterwasseraufnahmen gegen Ende, für die es verdientermaßen den Oscar für die besten Spezialeffekte gab.
Wer einen klassischen Abenteuerfilm mit Lovestory (Frau zwischen zwei Männern) aus Hollywoods goldener Ära sehen möchte, wird hier relativ gut bedient.
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hoffman587 2012/01/22 17:42:36
Antwort löschenDann wars wohl ein enttäuschend. Da deine Gedanken da ja noch positiv waren. ;) Ich hab ihm nch einen Punkt mehr gegeben, wegen Fan-Zustand bei DeMille und besonders Milland, welcher den Film zusammen mit Wayne trägt mMn. Sonst muss ich dir aber vollkommen recht geben.
Filmkenner77 2012/01/22 18:04:15
Antwort löschenEs gibt Filme, die hat man nach Jahren immer ein wenig besser in Erinnerung als sie wirklich sind. Wie hier. Der Film ist ganz nett, aber die nächsten 10-15 Jahre muss ich den nicht noch einmal sehen. ;-)
hoffman587 2012/01/22 20:53:25
Antwort löschenFind ich verständlich. Bei mir vllt. nur 8, wenn überhaupt. Alle beteiligten hatten bessere.^^
RoosterCogburn 2012/01/22 23:40:53
Antwort löschenDas Ding mit der Erinnerung kenne ich auch. Wenn ich manche Filme, die ich in guter Erinnerung habe, heute nochmal sehe ... meine gegenwärtige Wahrnehmung ist dann eine andere. Ab und zu frage ich mich auch, was ich früher für beklopptes Zeug toll gefunden habe. Und manche Streifen redet man sich in der Erinnerung schöner als wirklich waren. Hat auch was mit den Umständen zu tun, unter den ich die dann gesehen habe. (^^)
My Father, Rua Alguem 5555
Filmkenner77 2012/01/22 13:46:15
Erstaunlich, dass dieser letzte Film von Charlton Heston nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit lief. Wenn man dem Trailer glauben schenken darf, eine recht interessante, fiktive Geschichte über Schuld und Sühne.
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C_C 2012/01/22 14:11:58
Antwort löschenvielleicht, weil dieser selbstbeweihräuchernde Schuld-und-Sühne-Quatsch niemanden mehr interessiert? Nur so eine Frage.
Filmkenner77 2012/01/22 14:48:20
Antwort löschenDa ich den Film nicht kenne, kann ich darauf keine abschließende Antwort geben.
Der Spion, der mich liebte
Filmkenner77 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/21 13:40:11
"Der Spion, der mich liebte" verkörpert all das, was einen James Bond-Film ausmacht. Hätte man nie einen Film aus der Reihe gesehen, würde ich jedem diesen oder "Goldfinger" empfehlen, um den Mythos der Serie jemandem begreiflich zu machen. Doch zunächst ein kleiner Rückblick. Nach dem sehr guten Erstling "Leben und sterben lassen" folgte nur ein Jahr später der…
"Der Spion, der mich liebte" verkörpert all das, was einen James Bond-Film ausmacht. Hätte man nie einen Film aus der Reihe gesehen, würde ich jedem diesen oder "Goldfinger" empfehlen, um den Mythos der Serie jemandem begreiflich zu machen. Doch zunächst ein kleiner Rückblick. Nach dem sehr guten Erstling "Leben und sterben lassen" folgte nur ein Jahr später der künstlerisch und kommerziell enttäuschende zweite Auftritt von Roger Moore in "Der Mann mit dem goldenen Colt" als Geheimagent ihrer Majestät. Drei Jahre später folgte kurioserweise auf den vielleicht schwächsten Moore-Bond sein bestes 007-Abenteuer.
Für die Rolle des schwedischen Großreeders Karl Stromberg (ursprünglich sollte Erzfeind Blofeld zurückkehren) gelang mit Weltstar Curd Jürgens ein wahrer Besetzungscoup. Regisseur Lewis Gilbert drehte hier nach "Man lebt nur zweimal" seinen zweiten von insgesamt drei Bondfilmen und kannte Jürgens bereits durch den 1959 gedrehten Abenteuerfilm "Fähre nach Hongkong". Jürgens wurde auf Empfehlung von Gilbert mit der Rolle des soziopatischen Misanthropen bedacht und lieferte in seinem letzten großen Kinofilm (abgesehen von einer kleiner Nebenrolle in "Steiner II") nochmals eine beeindruckende Vorstellung ab.
Als Bondgirl weiß Barbara Bach als attraktive russische Majorin Anya Amasova in ihrer einzigen wirklich bedeutenden Kinorolle zu überzeugen und ist James Bond beinahe ebenbürtig. Nach den schwachen Bondgirls des letzten Bondstreifens hier also nun eine Kehrtwende um 180 Grad. Caroline Munro, immerhin bekannt durch Filme wie "Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes" oder "Sindbads gefährliche Abenteuer", ist in einer kleineren Nebenrolle als Sidekick des Bösewichts Stromberg zu bewundern. Erwähnenswert ist natürlich noch Richard Kiel als Jaws, der hier einen wesentlich besseren Auftritt hinlegt als ein Jahr später in "Moonraker". Die Szenen mit ihm sind Höhepunkte des Films, wenngleich am Rande zur comichaften Überzeichnung. Kulissen und Settings gehören indes zum besten, was man in einem Bondfilm jemals gesehen hat. Ob die halsbrecherische Abfahrt in der Schweizer Bergwelt zu Beginn, die Autoverfolgungsjagd, der Kampf in den ägyptischen Ruinen bzw. im Zug zwischen Jaws und Bond oder aber die dramatischen Ereignisse im Unterwasserpalast des Bösewichts - allesamt grandios inszenierte, spektakuläre Actionsequenzen. Gleichwohl kommt man nicht umhin, auf die Parallelen zu "Man lebt nur zweimal" aufmerksam zu machen. Wurden dort Raumschiffe entführt, sind es hier U-Boote. Beide Male mit dem Ziel, die Großmächte Sowjetunion und USA gegeneinander auszuspielen. Zudem lebt der Antagonist in beiden Filmen in äußerst phantasievollen "Behausungen", sprich einem erloschenen Vulkan bzw. einem spinnenartigen Unterwassertempel.
Für die Regie von "Der Spion, der mich liebte" erwägten die Produzenten zeitweise die Verpflichtung von Steven Spielberg, der gerade mit "Jaws" die Kinokassen stürmte. Guy Hamilton, Regisseur der drei letzten Bondabenteuer, lehnte ab, weil ihm die Regie von "Superman" angeboten wurde, die aber letztlich an Richard Donner ging. Für den zehnten Bondfilm entstand die größte Filmhalle der Welt, welche 2,5 Millionen Dollar des insgesamt 13 Millionen Dollar teuren Films verschlang. An den Kinokassen spielte der "Lieblings-Bond" von Roger Moore 185 Millionen Dollar ein und wurde nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zum bis dato erfolgreichsten Film der gesamten Reihe. "Der Spion, der mich liebte" verfügt mit "Nobody Does it Better" über einen starken Titelsong, der damals die Charts stürmte.
"Der Spion, der mich liebte" ist zweifellos nicht nur der Beste von insgesamt sieben Moore-Bonds, sondern auch einer der 3 oder 4 gelungensten Bondfilme aller Zeiten. Herrlich selbstironisch und actionreich, vereint der Film mehr noch als viele andere 007-Abenteuer exotische Schauplätze, attraktive Bondgirls, phantasievolle Kulissen, rasante Stunts und finstere Bösewichte zu einem kongenialen Mix. Zudem war die Handlung eines Bondfilms selten so stringent durchdacht und komplex wie in diesen Streifen. Ein toller, kurzweiliger Actionspaß, den man sich immer wieder ansehen kann.
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2012
Filmkenner77 5.5 "Geht so" 2012/01/15 14:20:54
Als Fan der 70er Jahre Katastrophenklassiker gehe ich sicherlich etwas milder mit diesem Werk um, als es dieses möglicherweise verdient. Emmerich, legitimer Nachfolger von Irwin Allen, dem "Master of Desaster", holt mal wieder alles aus der Trickkiste heraus, um beeindruckende Bilder zu liefern, die den Zuschauer in Staunen versetzen. So weit, so gut. Aber wie so oft vergisst Emmerich…
Als Fan der 70er Jahre Katastrophenklassiker gehe ich sicherlich etwas milder mit diesem Werk um, als es dieses möglicherweise verdient. Emmerich, legitimer Nachfolger von Irwin Allen, dem "Master of Desaster", holt mal wieder alles aus der Trickkiste heraus, um beeindruckende Bilder zu liefern, die den Zuschauer in Staunen versetzen. So weit, so gut. Aber wie so oft vergisst Emmerich darüber mal wieder die Story. Die Flucht eines Vater mit der Familie vor der sich anbahnenden Katastrophe ist wirklich nicht mehr als eine 08/15 Geschichte. Mehr als nur einmal kommt da einem die Story von Spielbergs "Krieg der Welten" in den Sinn und den Quartalsirren darf statt Tim Robbins diesmal Woody Harrelson geben. Von den Schauspielern verdient es einzig und alleine Oliver Platt, genannt zu werden. Er gibt noch die mit Abstand beste Figur im Film ab.
Die Charaktere sind ansonsten gewohnt klischeehaft gehalten, was allerdings kein generelles Problem des Films, sondern im Genre selbst immanent verankert ist. "2012" will nicht mehr sein als eine wilde Achterbahnfahrt, die zeigen möchte, zu welchen Leistungen Computer heute fähig sind.
Die Protagonisten hangeln sich von einer spektakulären Szene zur nächsten, entkommen im 10-Minuten-Takt immer wieder in letzter Sekunde ihrem sicheren Tod und schippern schließlich dem rettenden Ufer auf der Arche "Emmerich" entgegen. Verwundert hätte es nicht, wenn am Ende eine Taube mit einem frischen Olivenzweig auf der Schulter des nicht sonderlich charismatisch auftretenden John Cusack gelandet wäre. Dies war aber dann wohl auch einem Emmerich zu unglaubwürdig, der aber ansonsten vor nichts zurückschreckt. Das Schema, nach dem Emmerich arbeitet, ist ohnehin weitreichend bekannt. Große Bilder will er schaffen und natürlich führt der Riss bei der Zerstörung der Sixtinischen Kapelle in Rom durch das weltberühmte Fresko von Michelangelo, das die Erschaffung des Menschen zeigt. Das Flugzeug, mit dem die Gruppe Menschen flüchtet, streift ebenso selbstverständlich die Reste des Eiffelturms und die "Mona Lisa" gibt sich ebenfalls die Ehre.
Eine Botschaft, wie im wesentlich besseren "The Day after Tomorrow" sucht man vergeblich. Aber seien wir ehrlich: Haben wir diese von Emmerich tatsächlich erwartet? Lediglich das pathetische Ende wirft die Frage auf, wer neben der Queen und ihren Kötern überhaupt in den Genuss einer Rettung kommen darf. Hier streift Emmerich die ethische Frage, ob jedes Menschenleben gleich viel wert ist? Hätte er sich mehr auf solche Themen konzentriert, dann hätte der Film zumindest ansatzweise Substanz besessen.
Die Logiklöcher im Film sind mindestens so groß wie die Gräben, die der drohende Weltuntergang reißt. Aber dies muss man bei einem Film wie "2012" scheinbar ohnehin in Kauf nehmen. Mit knapp 200 Millionen Dollar (Einspielergebnis fast 800 Millionen Dollar) zauberte Emmerich eine Effektorgie sondergleichen auf die Leinwand, die aber kaum berührt. Letztlich ist es dem Zuschauer nahezu egal, ob ein paar Millarden Menschen über den Jordan gehen. Somit bleibt "2012" Popcornkino in Reinkultur. Naiv, oberflächlich, leidlich unterhaltsam, aber hübsch verpackt.
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hoffman587 2012/01/15 15:02:49
Antwort löschenIch muss dazu aber noch entgegnen, dass ich den Film teilweise schrecklich nervtötend (obgleich ich mich auch zu den Fan des 70er-KF sehe) fand, aber mMn weniger unterhaltsam durch unglaublich nervige Charaktere und wieder nervige (das war wirklich zu viel) CGI-Anteile. Ist halt nervig. ;-) Fand den da noch ingesamt uninteressant, kann deine Haltung aber durchaus verstehen. So viel Abweichung ist das ja auch nicht.^^
Filmkenner77 2012/01/15 16:32:47
Antwort löschenAls nervig empfand ich den Russen mit den zwei Jungs und leider Woody in dieser total überflüssigen Rolle. Cusack war in etwa so charismatisch wie ein Steuerprüfer und der Rest vom Cast, naja belanglos.
RoosterCogburn 2012/01/21 17:32:03
Antwort löschen"Popcornkino in Reinkultur" trifft auf dieses Werk zu 100% zu. Dessen sollte man sich nun einmal bewusst sein, wenn man sich Emmerich, Bay und Konsorten ansieht. Wobei ich für Emmerichs Werke, warum auch immer, irgendwie Sympathien hege. Bezgl Michael Bay ist das sehr durchwachsen. Das generelle geHATE auf Bay-Filme und Produktionen geht mir etwas auf den Puffer. Bay hat zwar echten Müll produziert (wie die Remakes von "The Hitcher" und "Nightmare"). Aber ich finde der Typ hat tatsächlich auch sehenswerte Actioner inszeniert ("The Rock", "Bad Boys"). Ich bin kein Bay-Sympathisant, doch bevor ich ein Produkt vorverurteile - nur weil ich weiss das es von Michael Boll ... äh Bay ist - kann ich es mir doch mal anschauen ;)
Filmkenner77 2012/01/21 20:53:27
Antwort löschenDie von dir aufgezählten Filme sind aber tatsächlich schon 15 Jahre alt. Wofür steht Bay heute? Transformers? Pearl Harbor? Die Insel? (eine Beleidigung für Filme wie Logans Run). Emmerich kann ich irgendwie nicht böse sein, weil er Filme eines Genre dreht, das ich sehr mag. Bay hingegen stand in den letzten Jahren für Kinderfilme. Pearl Harbor werde ich Bay nie verzeihen und von Transformers habe ich 45 Minuten gesehen, die mir heute noch auf den Magen schlagen. Bay hat ein Talent dafür, auch die besten Schauspieler schlecht aussehen zu lassen. Ich bin auch kein Fan von Emmerich, aber seine Filme erinnern mich manchmal an die 70er Jahre mit all den schönen Desaster-Movies.
RoosterCogburn 2012/01/21 23:20:56
Antwort löschenWofür Bay heute steht? Zum einen natürlich für die Filme die er inszeniert bzw produziert hat. Und in einem sind wir uns einig. Er hat mehr oder minder gute in seiner Filmografie. Allerdings auch Bullshit! Jedoch hat er und Emmerich etwas gemeinsam. Beide stehen für Mainstream. Beide für das pure Popcorn-Entertainment. Anspruch braucht in den Filmen von beiden Regiseuren nicht suchen. Sogar in deren Produktionen nicht (gilt auch für beide). Allerdings zieht (wie du schon ansprichst) Emmerich seine Linie konsequent seit seinen Abschlussfilm "Das Arche Noah Prinzip" durch. Er hat quasi die Damage-Movies für das neue Jahrtausend kultiviert. Und erfindet sich und das wofür er steht stets neu bzw entwickelt dies weiter. So das man doch weiss, was man bei Emmerich zu erwarten hat.
Bay ist nur ein Trittbretfahrer. Das ist das was man ihm vorwerfen kann. Egal was der anfässt, es ist nichts "neues" mehr dabei. Selbst innerhalb der Genres sind seine Inszenierungen/Produktionen zusammengeräubert aus dem was es schon gab. Remakes, Adaptionen, Neuverfilmungen und Fortsetzungen. Dafür steht für mich Michael Bay. Seine coolen Anfänge haben sich leider in Rauch aufgelöst *BUMM*
Filmkenner77 2012/01/22 09:37:51
Antwort löschenGenauso sehe ich das auch. Und wenn ich jetzt höre, er würde doch "Transformers 4" drehen, dann passt das bei ihm wie die Faust aufs Auge, weil ihm scheinbar nichts anderes mehr einfällt, als immer den gleichen Schrottfilm noch einmal zu drehen. Bad Boys 3 wird wohl auch bald kommen, aber die Filme wenigstens noch einigermaßen gut.
Emmerich lässt sich wenigstens 20 Jahre Zeit zwischen Independence Day 1 und Teil 2, wenn er denn überhaupt kommen wird. Den aktuellen Film von Emmerich kenne ich noch gar nicht, aber da wagt er ja einen Ausflug in ein für ihn neues Genre. Zumindest mutig ist der Mann. Bei Bay vollkommen undenkbar, dass der einen Kostümfilm ohne Explositionen hinbekommt. ;-)
Pearl Harbor
Filmkenner77 2.5 "Ärgerlich" 2012/01/14 18:44:58
Diese Rezension könnte beinahe so verheerende Ausmaße annehmen wie ein Bombenangriff auf Pearl Harbor, aber da ich heute ungewöhnlich milde gestimmt bin, belasse ich es bei einigen Patronensalven. Zunächst beginne ich mit einem Spoiler: Pearl Harbor wird tatsächlich von Japanern bombadiert, auch wenn man sich knapp 80 Minuten im falschen Film wähnt. Wie sich dann herausstellt, ist der Film…
Diese Rezension könnte beinahe so verheerende Ausmaße annehmen wie ein Bombenangriff auf Pearl Harbor, aber da ich heute ungewöhnlich milde gestimmt bin, belasse ich es bei einigen Patronensalven. Zunächst beginne ich mit einem Spoiler: Pearl Harbor wird tatsächlich von Japanern bombadiert, auch wenn man sich knapp 80 Minuten im falschen Film wähnt. Wie sich dann herausstellt, ist der Film keine romantische Komödie, sondern ein Kriegsfilm. Zwei Filme zum Preis einer Kinokarte. Was für ein Clou von Michael Bay. Erst werden die Frauen zufriedengestellt, dann die Männer oder aber am Ende doch keiner von beiden?
Das Positive vorweg: Pearl Harbor ist nicht der schlechteste Film von Michael Bay, aber der mit Abstand verlogenste. Es wird munter Geschichtsklitterung betrieben und die Niederlage in Pearl Harbor am Ende noch in einen glorreichen Triumph umgewandelt. Geradezu unverzeihlich ist jedoch, dass er den Zuschauer für dumm verkauft und das Niveau so weit senkt, dass selbst der letzte Hinterwäldler in God's Own Country der Handlung ohne Probleme folgen kann. Bay wandelt auf den ausgetretenen Pfaden von James Cameron (Titanic). Das Problem an der Sache ist nur, dass Cameron in einem Finger mehr Talent hat wie Bay in beiden Händen. Bewundernswert ist allerdings, dass er auch aus dem letzten Bockmist dank der zahlungskräftigen Zielgruppe, die vermutlich mehr Playstationspiele als gute Filme kennt, noch Geld machen kann.
Leider muss ich gestehen, dass ich den Film damals im Kino gesehen habe und mir die annähernd drei Stunden qäulend lang vorkamen. Doch man kann nur von dem erzählen, was man mit eigenen Augen gesehen hat und so habe ich tapfer durchgehalten.
Nun ja, am Anfang wird erst einmal, gemäß der Versatzstücke aus "Titanic" und "Vom Winde verweht", eine Dreiecks-Liebesgeschichte erzählt, wie sie banaler wohl kaum sein könnte. Nachdem Capt. Rafe McCawley (Ben Affleck) eine Liaison mit Krankenschwester Evelyn Johnson (Kate Beckinsale) eingegangen ist, bricht er in Richtung England auf und kommt dort scheinbar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sein bester Freund Capt. Danny Walker (Josh Hartnett) packt die sich ihm bietende Gelegenheit beim Schopfe und tröstet Evelyn auf ganz besondere Weise. Doch Rafe kehrt überraschend zurück (bedauerlich für den Zuschauer, der erhofft hatte, Affleck beließe es bei einem Kurzauftritt). Das Liebeschaos könnte nun seinen Lauf nehmen, würden nicht die Japaner die Freundlichkeit besitzen, Pearl Harbor zu bombadieren und diesem traurigen Spiel ein Ende zu bereiten. Nachdem der Zuschauer nun fast anderthalb Stunden einem Liebesgeplänkel der ganz besonders uninteressanten Art beiwohnen musste, zündet Michael Bay ein Feuerwerk der Effekte ab. Hier ist der "Meister" dann wieder ganz in seinen Element. Zugebenermaßen hat Bay ein Auge für große Bilder und vielleicht hätte er besser ein zweistündiges, semidokumentarisches Bombardement inszeniert, denn dann wäre zumindest nicht aufgefallen, welch hundsmiserabler Geschichtenerzähler er ist.
Es wäre dem Film zu wünschen gewesen, er hätte mit den Rauchschwaden über Pearl Harbor geendet. Dann wäre das Desaster möglicherweise ausgeblieben. Aber Bay wäre nicht Bay, wenn die heldenhaften Amerikaner am Ende nicht noch zu einem Vergeltungsschlag ausholen und Tokio bombadieren würden. Glücklicherweise stirbt einer der beiden Protagonisten, so dass der Weg für den anderen und Evelyn frei ist. Alle Probleme sind behoben, die amerikanische Flagge darf in ganzer Pracht auch noch einmal gezeigt werden und fertig ist das Wohlfühlende.
Gerüchten zufolge plante Bay jedoch ein anderes Ende, welches den Produzenten aber zu pathetisch erschien: Bay wollte vier Jahre nach den Geschehnissen von Pearl Harbor den Atombombenabwurf auf Hiroshima zeigen: Rafe, die Nationalhymne pfeifend und auf der „Little Boy“sitzend, blickt verzückt dem Sonnenaufgang entgegen und schreit mit tränenerstickter Stimme: "Für Pearl Harbor und Evelyn." Atompilz. Ende.
Ben Affleck und Josh Hartnett bilden ein kongeniales Duo und liefern sich einen fuminanten Zweikampf um die Gunst der Zuschauers. Wer in diesem Kopf an Kopf-Rennen die schlechtere schauspielerische Leistung erbringt, bleibt jedem selbst überlassen. Vor diesem geballten "Können" verblasst selbst Kate Beckinsale, die neben den beiden wie eine Shakespeare-Mimin allererster Güte wirkt. Cuba Gooding Jr. zeigt einmal mehr, dass der gewonnene Oscar für "Jerry Maguire – Spiel des Lebens" ein Zufall gewesen sein muss, denn sein Part ist so überflüssig wie ein Kropf. Jon Voight als Präsident Franklin D. Roosevelt spielt akzeptabel, aber es scheint sein Los zu sein, sein großes Können in schlechten Filmen wie Perlen vor die Säue werfen zu müssen.
Würde es sich nicht um einen "romantischen Kriegsfilm" handeln, könnte man bei "Pearl Harbor" beinahe von einer Parodie sprechen. Die Klischees sind so dick aufgetragen, dass es beinahe schmerzt. Wer einen richtigen Film über "Pearl Harbor" sehen möchte, sollte diese widerlich-verlogene Schmonzette umgehen und direkt zum Klassiker "Tora, Tora, Tora" aus dem Jahre 1970 greifen, der die Geschehnisse des 7. Dezembers 1941 wesentlich besser schildert.
"Pearl Harbor" spielte bei einem Budget von 132 Millionen Dollar mehr als das 3,5fache seiner Kosten ein. Ein Fortsetzung ist derzeit nicht geplant, aber ein Ende hätte Bay schon im Kopf. Wenn das die Amerikaner nicht zum Öffnen ihrer Brieftaschen an der Kinokasse und dem Zücken der Taschentücher verleitet, dann weiss ich auch nicht mehr.....
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hoffman587 2012/01/14 18:54:34
Antwort löschenWelcher ist denn dann der Schlechteste von Bay dMn?^^
Filmkenner77 2012/01/14 18:57:27
Antwort löschenVermutlich Transformers. Den habe ich nur 45 Minuten ausgehalten. Dies war das höchste der Gefühle, um irreparable Schäden zu vermeiden. ;-)
RoosterCogburn 2012/01/21 17:44:47
Antwort löschenWenn ich mich mal frech dazu äussern darf?
Von denen die Bay inszeniert hat, ist für mich "Die Insel" und die beiden Transformer-Fortsetzungen am schlimmsten (ja - ich hab mir die komplette Materialschlachten-Trilogie gegeben). Bei denen er als Produzent agierte - hier gibt es für mich die beiden klar hervorstechenden Produktionen für die Mülltonne: "The Hitcher" und "A Nightmare on Elm Street". Auch "Freitag der 13." ist von Bay zur Belanglosigkeit verwurstet worden (wenn man das von einem B-Picture überhaupt sagen kann).
Filmkenner77 2012/01/21 21:01:06
Antwort löschenBay als Produzent kann ich schlecht beurteilen. Es ist ja auch die Frage, welchen künstlerischen Einfluss er tatsächlich auf die Filme hatte. Ich vermute mal, er hielt eher die Hand auf, statt sich dort ernsthaft einzumischen. "The Hitcher" (das Original ist natürlich besser) und "Friday" sind handwerklich ganz in Ordnung, aber wie du schon sagst, belanglos. Wie ich aber schon schrieb, ist Transformers Teil 1-100 geradezu dumm. Dies kann man vielleicht noch verschmerzen, aber Pearl Harbor ist dummdreist und deshalb für mich ein ärgerliches Machwerk. Da macht einer auf James Cameron und er ist in Wirklichkeit vom Talent her nur ein Ed Wood mit 100 Millionen Dollar in der Tasche.
James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
Filmkenner77 6.5 "Ganz gut" 2012/01/14 10:44:22
"Die Welt ist nicht genug", Brosnans dritter Auftritt im Geheimdienst ihrer Majestät", kann meiner Ansicht nach nicht mit den beiden Vorgängern mithalten, obwohl das Budget von 135 Millionen Dollar das bis dato höchste eines Bondfilms war. Wirft man einen Blick auf den Cast, fallen zunächst Sophie Marceau und Robert Carlyle ins Auge, die zweifellos zu den profiliertesten Schauspielern…
"Die Welt ist nicht genug", Brosnans dritter Auftritt im Geheimdienst ihrer Majestät", kann meiner Ansicht nach nicht mit den beiden Vorgängern mithalten, obwohl das Budget von 135 Millionen Dollar das bis dato höchste eines Bondfilms war. Wirft man einen Blick auf den Cast, fallen zunächst Sophie Marceau und Robert Carlyle ins Auge, die zweifellos zu den profiliertesten Schauspielern in Europa zählen und normalerweise jeden Film aufwerten. Beiden gelingt es aber nur unzureichend, aus dem ungewöhnlich schwachen Script und den nicht gut ausgearbeiteten Charakteren etwas Brauchbares zu machen. Als größter Fehler erweist sich, dass man mit Michael Apted einen mit dem Genre kaum vertrauten Regisseur verpflichtet hat. Apted, bekannt durch exzellente Werke wie "Gorillas im Nebel" oder "Nashville Lady", aber auch für Gurken wie "Enigma – Das Geheimnis", schafft es nicht, sich in der Welt der James Bond-Thriller zurechtzufinden. Natürlich sind alle Ingredienzien eines typischen Bond-Abenteuers vorhanden, aber die Story wirkt teilweise zu wirr und schlägt manch unnötige Kapriole, die den Handlungsfluss mehr als einmal ausbremst. Der ausgebaute Plot um M ist leider eine Sackgasse und ebenso unglaubwürdig wie unnötig. Sophie Marceau merkt man an, dass sie sich in der Rolle der Elektra schauspielerisch teilweise unterfordert fühlt. Robert Carlyle gibt als Renard den vermeintlich typischen Bondschurken, was durch sein Äußeres gemäß der Holzhammermethode verstärkt werden soll. Die Idee mit der im Körper wandernden Kugel, die bald zum Tode führen wird, ist auch nicht sonderlich originell. Carlyle kann seiner Rolle nicht die nötige Tiefe verleihen, was ein wenig verblüfft, wenn man weiss, wie stark er in "Hitler – Aufstieg des Bösen" agierte. So hinterlässt seine Interpretation des Schurken am Ende kaum Eindruck und er darf getrost als einer der schwächeren Antagonisten innerhalb der Reihe gewertet werden. Denise Richards spielt Dr.(!- dies glaubt niemand ernsthaft) Christmas Jones, deren Rollenname schon das Beste an ihrem Auftritt ist. Kaum ein Bondgirl in der gesamten Reihe bleibt konturloser als sie. Einzig ihr Brustumfang gibt dem Charakter ein wenig Volumen. Claude-Oliver Rudolph darf ebenfalls für zwei Minuten sein zerfurchtes Gesicht in die Kamera halten, parlierte aber im Anschluss an die Dreharbeiten in jeder Talksendung über seinen Auftritt in einem Bondfilm, so als ob er eine der Hauptrollen ergattert hätte. Der Titelsong von Garbage ist zumindest ein kleiner Lichtblick in diesem für Bondverhältnisse mäßigen Film. Als Fazit kann festgehalten werden, dass dem 19. Bond Abenteuer "Die Welt ist nicht genug" im Hinblick auf die gesamte Bond-Reihe maximal ein Platz im unteren Drittel zugestanden werden darf. Innovationen oder Überraschungen sucht man in diesem schablonenhaften Agententhriller vergebens. Wenigstens verzichtet der Film auf die comichafte Action des Nachfolgers "Stirb an einem anderen Tag", der aber zumindest was die Schauplätze (etwa der Eispalast) betrifft, wieder mehr an die alten Bondfilme erinnern sollte.
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Hendrik 2012/01/14 16:07:37
Antwort löschenWenn ich mich nicht täusche hatte Claude-Oliver Rudolph doch nicht mal eine Nahaufnahme, oder?
Filmkenner77 2012/01/14 19:31:59
Antwort löschenIch glaube, der ließ sich die gefälschten Papiere von Bond zeigen und wurde kurze Zeit später über den Haufen geschossen. 2 oder 3 Sätze muss er sagen. Dies hätte ich auch hingekommen. Jürgen Tarrach darf in Casino Royale ja auch nur durchs Bild huschen.
Hendrik 2012/01/14 22:11:22
Antwort löschenIch merke gerade das ich mich vertan habe, denn ich dachte immer Claude-Oliver Rudolph (in deutschen Medien wird er auch gerne als Bond-Fiesling bezeichnet) hätte den U-Boot-Kapitän gespielt, aber in der Größe nehmen sich die beiden Rollen eh nicht viel. Tarrach in CR ist nicht ganz damit zu vergleichen, denn er ist mir im Gedächtnis geblieben da er eine der witzigsten Szenen im Film hat.
Daredevil
Filmkenner77 4.0 "Uninteressant" 2012/01/14 09:34:52
"Daredevil" zählt zweifellos zu den schwächeren Comic-Verfilmungen der letzten 10 Jahre. Die Darsteller können allesamt nicht überzeugen und Ben Affleck schafft es mal wieder, mit einem Gesichtsausdruck sämtliche Emotionen (!) einfangen zu können. Wenn dies kein großartiges Talent ist. Colin Farrell verkörpert den scheinbar etwas unterbelichteten Bullseye, der mit seinem Eierkopf…
"Daredevil" zählt zweifellos zu den schwächeren Comic-Verfilmungen der letzten 10 Jahre. Die Darsteller können allesamt nicht überzeugen und Ben Affleck schafft es mal wieder, mit einem Gesichtsausdruck sämtliche Emotionen (!) einfangen zu können. Wenn dies kein großartiges Talent ist. Colin Farrell verkörpert den scheinbar etwas unterbelichteten Bullseye, der mit seinem Eierkopf eher lächerlich denn furchteinflössend wirkt. Ein trauriges Grimassenspiel, das er uns da präsentiert. Selten war ein Schurke so eindimensional wie Bullseye. Jennifer Garner als Elektra ist zwar eine Augenweide, wird aber bis auf ein paar nette Kampfeinlagen kaum gefordert. Im knapp 30 Minuten längeren Directors-Cut wirkt der Film zwar stringenter und nicht mehr so holprig wie in der 99minütigen Kinofassung, aber letztlich bleibt die Story zu uninteressant und die Actionszenen zu unbeholfen, um wirklich überzeugen zu können. Von Tempo oder gar Spannung möchte ich erst gar nicht sprechen.
So bleibt "Daredevil" ein seelenloses Hollywoodprodukt, welches schnell wieder in Vergessenheit gerät, gäbe es da nicht findige Produzenten, die ernsthaft über eine Fortsetzung dieser äußerst mäßigen Comic-Verfilmung nachdenken würden. Dann aber Gott sei Dank ohne Ben Affleck, gegen den sogar eine Topfpflanze den Ausdruckswettbewerb gewinnen würde. 4 Punkte für den D-Cut, einen weniger für die Kinofassung. Mehr ist nicht drin für den wagemutigen Teufel.
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Gästebuch
hoffman587 2012/02/05 18:48:35
Ok, verstehe sind wahrscheinlich auch einige Highlights dabei. :)
Und das mit Sirk-Film scheint beinahe klar zu sein. Bzw. Malick ist schon ein sehr spezieller Regisseur, sehr auf die Bilder Natur, insofern ich kenne "New World" nicht, denke aber als alternative zur Pocahontas Story weitaus angenehmer als "Avatar" von Cameron.^^
Und ich ergänze: Ich würde dann auch "Tree of Life" von ihm stark meiden. Da findet er in der Hinsicht seine Absolution. :-)
hoffman587 2012/02/05 15:42:17
Ach so und das scheint mir verständlich und wenn du mit Malicks Werk genauso wenig anfangen konntest, dann ist das schon mal was, also für mein Verständnis.^^
Ich würde mich ja als Interessent des Genres sehen, mit sehr hingerissen von Filmen wie "Die Brücke von Arnheim", "Gesprengte Ketten", etc.
Auch wenn sich das so formuliert immer ein wenig "doof" anhört.
hoffman587 2012/02/05 12:19:07
Hi,
um ehrlich zu sein bei "Tag ohne Ende" fand ich das schon, für eine einstige Hollywood-Produktion recht erstaunlich. Größtenteils ohne Pathos erzählt und insofern Malicks "Thin the red Line" gar nicht mal so unänlich, ich fragte nur, da dieser erst neulich auf 3sat zu sehen war, da dachte ich mir den hättest du auch gesichtet.^^
hoffman587 2012/02/04 21:04:32
Hi,
habe nun "Die Teufelskerle" gesehen. Danke nochmal für den Hinweis. Starker, glaubwürdiger und überraschend humorvoller Film, mit einem brillanten Tracy, wirklich stark aber auch Rooney. Gebe ihn dann 8.0
Bzw. was mir da gerade auffällt mein Filmdarling "Tag ohne Ende" mit Robert Ryan eine 6.0, erscheint da noch ein Text?:-)
hoffman587 2012/01/29 18:33:57
Huch wusste ich so gar nicht.^^
Ein kleiner Patzer meinerseits also und dann bin ich gespannt, was du da zu erzählen hast über jene Zeiten und das Studio. :)
hoffman587 2012/01/29 17:17:39
Da hast du jetzt tatsächlich recht. Lesesschwäche kommt anscheinend auch mit dem Alter.^^
So eine kleine Reihe deinerseits wäre natürlich nicht schlecht. Hammer-Studios scheint ja genau dein Milieu zu sein, dann werden wohl auch hoffentlich Lee und Liebling Price folgen?:)
hoffman587 2012/01/29 16:42:15
Da muss ich glatt fragen, worin denn da der Unterschied zum ersten liegt, wenn du das schon verraten willst?;-)
Dox 2012/01/20 21:04:03
Ich habe nun auch mal eine Anfrage dagelassen, bei den tollen Kommentaren. :)
Hats mit dem Tiger irgendetwas besonderes auf sich?
hoffman587 2012/01/16 21:43:05
Das mit Mosquito Coast trifft sich dann ja mehr als gut, hoffe habe an den andere tagen nichts, obwohl die Aufnahmezeiten passen auch hier immerhin endet MC um 2:10 und der Wayne-Klassiker beginnt um 2:20. :)
Na mal sdehen, würde den Klassiker von DeMille wahrscheinlich sogar vorziehen, der kommt seltener und zudem noch Ray Milland, den ich derzeit gern mal wieder in einer Rolle bewundern würde.
hoffman587 2012/01/16 17:11:54
Âh, du auch den John Wayne-Piratenfilm vorgemerkt, wollt dich deswegen nochmal fragen, ob du den kennst. Muss mich entscheiden etwa DeMille oder doch lieber "Mosquito Coast" von Weir mit Ford. :)
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Enthält Spoiler:
"Transsiberian" wartet mit Stars wie Woody Harrelson, Ben Kingsley und Emily Mortimer auf, allesamt erstklassige Schauspieler. Dazu die eisige Landschaft Russlands und die Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn. Dies alles sollte eigentlich ausreichen, um einen halbwegs passablen Film zu inszenieren, wäre da nicht die Story, die sich leider als vorhersehbar…