LuGr
LuGr aus Jena heißt Lutz Granert, ist 28 Jahre alt. Er hat sich Fri, 21 May 2010 08:27:36 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 866 Filme bewertet und legendäre 242 Kommentare geschrieben. Interessiere mich für Film(festivals) & Kino, deswegen bin ich hier. Ansonsten Bolzen und Fahrradfahren, deswegen bin ich draußen unterwegs. Mehr
| Name | Lutz Granert |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Stadt | Jena |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | eine Mischung aus El Duderino und Andrew Largeman aus "Garden State" |
| Schreibt sonst für | MovieMaze / multimania u.a. |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Natalie Portman, Bruce Willis, Ron Perlman, Nora Tschirner, Clive Owen, Zach Braff |
| Meine Lieblingsregisseure: | Terrence Malick, Tom Tykwer, Ridley Scott, Paul Thomas Anderson, Isabel Coixet, Danny Boyle, Gregg Araki, Michael Winterbottom, Atom Egoyan |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Lache, und die ganze Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein." ("Oldboy") |
| Über mich | Interessiere mich für Film(festivals) & Kino, deswegen bin ich hier. Ansonsten Bolzen und Fahrradfahren, deswegen bin ich draußen unterwegs. |
Park Chan-wook spielt in seinem morbiden Familienalbum mit Suspense-Elementen, zitiert mit einer pathologischen Dusch-Szene "Psycho", verhandelt die Annahme und Akzeptanz von Identitäten und Persönlichkeiten wie in "Vertigo" und einen Onkel Charles gab es schon bei "Im Schatten des Zweifels". Das alles geschieht immer stilvoll, wenn auch bis zum Ende nicht ganz eindeutig, denn einige Antworten bleibt der in seinen kunstfertigen Montagen und Bildkompositionen auch verwirrende Psychothriller schuldig in seiner Auflösung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
"G.I. Joe: Die Abrechnung" ist nicht nur ein dummer Actionfilm, nein, er ist ein lärmender Kindergarten ohne Erziehungsberechtigte, dem so was wie Timing oder Handwerk vollkommen abgehen. Und das interessiert noch nicht mal mehr Kinogänger, die im Kopf 12 Jahre alt geblieben sind und noch immer mit Kampfpuppen spielen. Voll der Hass, Bro!
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Der Film hetzt wie ein Teenager mit Viagra-Überdosis von Schauwert zu Schauwert – Zeitkolorit, stimmige Dekors und immer wieder nackte Frauen – ohne dass es jeweils eine Verschnaufpause für so etwas wie Tiefgang und die Charakterzeichnung von wichtigen Nebenfiguren gäbe.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sieht man über die arg holzschnittartig gezeichneten Figuren und etwas zuviel Motive des “Betroffenheitskinos” mit wiederkehrenden Plattenbau-Panoramen hinweg, zeigt “Kopfüber” Risiken und Nebenwirkungen einer inzwischen leider inflationär gestellten Diagnose und angewandten Therapie. Marcel Hoffmann und sein Pendant Frieda-Anna Lehmann als die Freundin von nebenan sind zwei beeindruckend aufspielende Kinderdarsteller.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Juliette Binoches Leistung ist beeindruckend: Die Kamera lässt minutenlang nicht ab von ihrem Minenspiel, von ihrer Verzweiflung, ihren Tränen. (...) Lange Einstellungen, keine Musik: Der Film ist so karg, so entbehrungsreich wie das Leben im ehemaligen Nonnenkloster. Ein Film, der anstrengt, fordert, aber formale Strenge einlöst.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Eine enorm ehrliche, intime und menschliche Dokumentation über die Schattenseiten des DDR-Spitzensports.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
"Warm Bodies" ist solange originell und stichelt gegen das Genre-Regelwerk, bis die Welt der "echten" Lebenden und die Ränkeleien in ihrer letzten Bastion in New York ins Zentrum rücken. Dann verliert sich diese immer wieder witzige Zombie-Romanze in einer konventionellen Handlungsentwicklung, gibt diese radikal andere subjektive Erzählperspektive beinahe auf und Längen treten zutage, auch wenn John Malkovich den harten Familienvater der Marke Capulet bravourös spielt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Wären nicht alle Wortwitze albern, alle „witzigen“ Slapstick-Szenen überkonstruiert, durch penetrantes Mickey-Mousing unterlegt und in ihrer Durchführung selten dämlich – ja, dann wäre das hier eine gelungene Referenz an die (zumindest in den USA) bekannten Stummfilm-Komödianten. So ist diese nervtötende Klamotte mit einer Szenenregie und ohne Sinn und Verstand ein cineastischer Pflegefall, der die Palliativabteilung anachronistischer Formate, die heute untauglich sind, nicht mehr verlassen sollte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Resnais erinnert über 50 Jahre nach „Letztes Jahr in Marienbad“ (1961) noch an die Nouvelle Vague – doch eigentlich vermisst die schon seit über 40 Jahren keiner mehr. Ihr werdet euch noch wundern, wenn mal wieder zurecht keine Sau ins Kino geht!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Das Effektgewitter kann sich sehen lassen, die Logik weniger, wenn die Retter im tiefstem Winter und meterhohem Schnee im Muskelshirt anrücken oder Alice ganz Ripley-like ein geklontes, verschlepptes Kind trotz Zeitnot vor einem bösen Monster rettet, die in der Inflation ihres Auftretens auf Dauer ebenso ermüden wie dümmliche Seiltricks und schnell geschnittene, schlecht choreografierte Fights. Videogame-Filmer Paul W.S. Anderson sollte Timing endlich mal im Filmhandbuch nachschlagen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Django Unchained ist eine Liebeserklärung - an ein längst untergegangenes Genre, an die 35 Millimeter-Projektion, ans Kino an sich und natürlich auch ans postmoderne Tarantino-Universum. Aber so charismatisch und stilsicher, dass der Cineast selbst bei zelebrierter Langsamkeit schwerlich widerstehen kann.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Oceanic6 Wed, 02 Jan 2013 13:31:00 -0000
Antwort löschenLängst untergegangen? Da war wohl "True Grit" die deutlich bessere Wiederbelebung des Genres !!
LuGr Wed, 02 Jan 2013 15:07:01 -0000
Antwort löschenEs geht um das (Sub-)Genre des Spaghetti-Western. "True Grit" ist dem nicht zuzuordnen.
Oceanic6 Wed, 02 Jan 2013 16:09:20 -0000
Antwort löschenDann solltest du das auch schreiben, wenn du das Sub-Genre meinst. Denn das Genre ist nun mal der Western. :)
LuGr Wed, 02 Jan 2013 16:37:06 -0000
Antwort löschenSteht doch auch geschrieben, wenn man denn mal die "Kritik im Original" liest ;).
Gästebuch
Logge Dich jetzt ein, um einen Gästebucheintrag zu schreiben.

















Kontemplation ist das wichtigste Element von Science-Fiction mit proklamiertem Anspruch. "Oblivion" kommt zwar genau mit dieser Attitüde daher, verfällt aber in schematische Muster, sodass beinahe jede plumpe Actionszene wie ein obligatorisches Zugeständnis an den Mainstream wirkt, jegliche Originalität wie beim schnell abgewürgten, seltsam gehemmt wirkenden Experimental-Soundtrack der Dreampop-Band M83 tunlichst unterbunden wird.