SchnabelPower
SchnabelPower heißt Sophie Charlotte Rieger, ist 30 Jahre alt. Sie hat sich Fri, 06 May 2011 13:24:57 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 914 Filme bewertet und legendäre 125 Kommentare geschrieben. Neben filmischen (http://www.filmosophie.com) und unfilmischen (mundoparasophie.blogspot.com) Blogs schreibe ich außerdem für das AGM Magazin und kino-zeit.de. Wenn ich nicht über Film schreibe, bilde ich mich auf dem Feld der Theaterpädagogik weiter. Aber wie der Berlinale-Gewinner von 2012 gezeigt hat, gibt es ja durchaus eine inhaltliche Schnittmenge. Mehr
| Name | Sophie Charlotte Rieger |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Geschlecht | weiblich |
| Schreibt sonst für | filmosophie.com |
| Ich bin Fan von: | Gael García Bernal, Pedro Almodóvar, Lars von Trier, Ang Lee, Vin Diesel, Ben Stiller, Robin Williams, Kathryn Bigelow, Robert Pattinson, Ewan McGregor |
| Über mich | Neben filmischen (http://www.filmosophie.com) und unfilmischen (mundoparasophie.blogspot.com) Blogs schreibe ich außerdem für das AGM Magazin und kino-zeit.de. Wenn ich nicht über Film schreibe, bilde ich mich auf dem Feld der Theaterpädagogik weiter. Aber wie der Berlinale-Gewinner von 2012 gezeigt hat, gibt es ja durchaus eine inhaltliche Schnittmenge. |
Das Leben ist nichts für Feiglinge und 19 weitere ...
SchnabelPower 7.5 "Sehenswert" Mon, 06 May 2013 18:20:58 -0000
Der vielfach angebotene Vergleich mit Die fabelhafte Welt der Amélie will mir ebenfalls nicht ganz einleuchten, da jener Film durch seine eindeutige Haupthandlung doch eine weitaus klarere und spannendere Storyline entwickelt. Zwar erinnert die Farbenpracht von Huhn mit Pflaumen durchaus an die Ästhetik von Amélie, doch verbirgt sich in meinen Augen im Falle des iranischen Märchens hinter all diesem Stil zu wenig Substanz, um das Publikum für die Geschichte und die Figuren derart einzunehmen, wie dies Die fabelhafte Welt der Amélie vermochte.
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Es bleibt hier nur noch eine Empfehlung für den Film auszusprechen, auch wenn Fans traditioneller Literaturverfilmungen sich in der theatralischen Welt von Joe Wright vermutlich nicht zu Hause fühlen werden. Joe Wright hat die Regeln des Genres ebenso durchbrochen wie seine Hauptfigur die ihrer Gesellschaft. Das Ergebnis ist dasselbe: Wer offen für Neues ist, wird begeistert sein.
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Nun werden wohl Fans düsterer Krimis in Small Town Murder Songs nicht ganz das finden, was sie sich erhoffen. Düster ist der Filme allemal, aber ein Krimi? Die Auflösung kommt gänzlich unaufregend daher und ist als solche im Grunde gar nicht zu benennen. Allerdings ist auch das Ende der psychologischen Plots für meinen Geschmack etwas zu simpel gehalten. Trotz all meiner Begeisterung für diesen…
Nun werden wohl Fans düsterer Krimis in Small Town Murder Songs nicht ganz das finden, was sie sich erhoffen. Düster ist der Filme allemal, aber ein Krimi? Die Auflösung kommt gänzlich unaufregend daher und ist als solche im Grunde gar nicht zu benennen. Allerdings ist auch das Ende der psychologischen Plots für meinen Geschmack etwas zu simpel gehalten. Trotz all meiner Begeisterung für diesen Film, muss ich doch sagen, dass im Finale viel Luft nach oben geblieben ist. Wenn es nach mir ginge, hätte uns Ed Gass-Donnelly, der auch das Drehbuch geschrieben hat, gerne noch einmal richtig das Blut in den Adern gefrieren lassen können. Vermutlich ist es aber gerade diese unaufgeregte, stoische, aber trügerische Ruhe, die den Reiz von Small Town Murder Songs ausmacht. Es gibt eben keine Lösung für die Übel dieser Welt.
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Letzten Endes ist es besonders ernüchternd, dass von Große Erwartungen so wenig hängen bleibt: Keine Emotionen, die einen nachhaltig umtreiben, keine Anregungen für eigene Gedanken. Nur bekannte Schauspieler in bekannten Rollen, die eine bekannte Geschichte mit einer bekannten Moral darbieten. Da stellt sich mir doch wirklich die Frage, wozu wir diese siebte Verfilmung des Stoffes eigentlich brauchen!
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David O. Russel hat objektiv gesehen nichts falsch gemacht. Er hat einen berührenden und gleichzeitig unterhaltsamen Film mit interessanten Charakteren geschaffen, die von überzeugenden Schauspielern dargestellt werden. Bei mir bleibt dennoch das Gefühl, dass David O. Russel hier zu vorsichtig bleibt, sich weder für eine konsequente komödiantische Darstellung, noch für eine intensive psychologische Aufarbeitung seines Themas entscheidet. So kann Silver Linings Playbook in meinen Augen nicht den Charme tragikomischer Independentfilme wie Garden State oder Little Miss Sunshine entfalten. Schade, denn ich möchte Jennifer Lawrence hundertmal lieber als Tiffany in Erinnerung behalten als in der Rolle der Katniss Everdeen!
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Es wird sich sowieso jeder Der Hobbit – Eine unerwartete Reise anschauen. Und das ist auch in Ordnung so. Letztendlich ist es eine bildgewaltige Verfilmung eines modernen Literaturklassikers und ein insgesamt spannender Blockbuster. Was die Dramaturgie und Charakterentwicklung angeht, wird er die Begeisterung des Publikums nicht verdienen.
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Stormbringer Thu, 20 Dec 2012 14:26:53 -0000
Antwort löschenCharakterentwicklung? Bilbo entwickelt sich ja schon im ersten Film der Trilogie weiter und um den geht es ja. Selbst Thorin ändert seine Gesinnung während des Films. Also so einen Schwachsinn musste ich im Zusammenhang mit dem Hobbit noch nicht lesen.
Diggler27 Sun, 23 Dec 2012 14:30:06 -0000
Antwort löschenEs geht auch nicht darum, OB sich die Charaktere entwickeln, sondern WIE.
Stormbringer Sun, 23 Dec 2012 14:55:03 -0000
Antwort löschenWenn es keine Entwicklung gibt, erübrigt sich die Frage des "wie".
Diggler27 Sun, 23 Dec 2012 15:06:41 -0000
Antwort löschen? In diese Kritik ist der betreffende Kritiker mit der Art der Charakter-Entwicklung unzufrieden, woraufhin du erwiderst, es gäbe doch Charakterentwicklung, und du hättest "so einen Schwachsinn (...) im Zusammenhang mit dem Hobbit noch nicht lesen" müssen. Darum ging es aber gar nicht. Jetzt verstanden? Oder steh ich auf dem Schlauch?
Stormbringer Sun, 23 Dec 2012 15:12:28 -0000
Antwort löschenSelbst wenn dem Kritiker die Charakterentwicklung nicht gefällt (was eine Charakterentwicklung voraussetzt), dann liegt die immer noch dem Buch zu Grunde. Ich dachte, die Kritik bezieht sich auf die 13 Zwerge, die recht blass bleiben, mal von Thorin abgesehen.
Diggler27 Sun, 23 Dec 2012 16:15:38 -0000
Antwort löschenDas mit der der Vorlage geschuldeten Probleme mag sein; aber es geht ja um die grundsätzliche Problematik, daß zu wenig Inhalt auf viel zu viel Spielzeit gestreckt wurde. Mit komprimierter Erzählweise, wären die dramaturgischen Schwachpunkte (die die Geschichte zweifellos hat) auch weniger stark ins Gewicht gefallen.
Tom S. Jaeger Sun, 06 Jan 2013 20:44:16 -0000
Antwort löschen"Literaturklassiker" *pruuuuuuuuuust* (Ma davon ab das icgh deiner kritik ja zustimme und sie mit meiern harmoniert) Ein Literaturklassiker ist zb. Kafka. Tolkin fällt unter unterhaltungs und trivialliteratur *klugscheißerbrille wieder absetz* :P ;)
Nebelung Fri, 12 Apr 2013 03:00:04 -0000
Antwort löschenIch kann dir aurfirchtig versichern, dass das nur unwahr ist. Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie Tolkiens gilt als Begründer der fantastischen Literatur des 20. Jhr. Der Hobbit ist ein typischer Kinderbuchklassiker. Hättest du dich näher mit Tolkiens Werken (z.B. dem Silmarillion)auseinandergesetzt (oder sie gar gelesen!), dann würdest du seiner Arda-Mythologie gedenken und nicht derartig Peinliches von dir geben. Entschuldige, aber das musste sein.
Für mehr Hintergründe empfehle ich das vielschichtige "Tolkiens Universum" von Lin Carter. Da wird vom Chanson de Geste bis zum Klassischen Epos alle Elemente, die Tolkien aufgriff analysiert.
TheBruceWayne Fri, 12 Apr 2013 21:23:21 -0000
Antwort löschen@Nebelung Fragich auch immer waru Tolien alsTriiaieratur gilt.Demnach wären die Nibelungen oder Homer es auch.
Denn Florian David Fitz hat den Roman ausgezeichnet für die Leinwand adaptiert, die Geschichte an den richtigen Stellen verändert und bei allem dennoch den Humor der Vorlage beibehalten. Der Film macht schlicht und einfach Spaß. Dass das Ende nicht so recht zum Anfang passen will, ist nicht seine Schuld. Dieses Problem bestand schon bei David Safiers Roman. Und das vom Buch abweichende Filmfinale…
Denn Florian David Fitz hat den Roman ausgezeichnet für die Leinwand adaptiert, die Geschichte an den richtigen Stellen verändert und bei allem dennoch den Humor der Vorlage beibehalten. Der Film macht schlicht und einfach Spaß. Dass das Ende nicht so recht zum Anfang passen will, ist nicht seine Schuld. Dieses Problem bestand schon bei David Safiers Roman. Und das vom Buch abweichende Filmfinale ist in meinen Augen sogar einen Tick besser. Manch einer wird in diesen gefühlsbetonten Szenen die Action vermissen, die man allgemeinhin mit dem Wort Apokalypse verbindet. Ich als halbe Fachfrau muss an dieser Stelle aber noch einmal daran erinnern, dass das Wort Apokalypse nichts anders bedeutet als „Offenbarung“. Und die findet definitiv statt. Ob es sich bei Jesus liebt mich um eine filmische Offenbarung handelt, möchte ich trotz aller Begeisterung eher in Frage stellen. Vielleicht handelt es sich eher um die Entsprechung zur guten Trivialliteratur: unterhaltsam, aber nicht substanzlos. Leichte Koste für Zwischendurch.
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Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger gehört für mich nicht zu den großen Meisterwerken von Ang Lee, aber das Urteil, ob seine latent überladene Darstellung der Romanvorlage entspricht, überlasse ich denen, die Yann Martels Buch gelesen haben. Natürlich sehe ich auch ohne Kenntnis des Buchs durchaus, dass diese Inszenierung einen Zweck erfüllt. Ang Lee ist sich der Künstlichkeit seiner dargestellten…
Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger gehört für mich nicht zu den großen Meisterwerken von Ang Lee, aber das Urteil, ob seine latent überladene Darstellung der Romanvorlage entspricht, überlasse ich denen, die Yann Martels Buch gelesen haben. Natürlich sehe ich auch ohne Kenntnis des Buchs durchaus, dass diese Inszenierung einen Zweck erfüllt. Ang Lee ist sich der Künstlichkeit seiner dargestellten Welt durchaus bewusst und nutzt die Ästhetik, um die dem gesamten Film zu Grunde liegende Frage zu forcieren: Welche Art von Geschichte wollen wir hören? Bevorzugen wir das optisch überladene, pathetische Märchen oder die ungeschönte Realität? Diese Frage richtet sich nicht nur an den Journalisten, der Pis Geschichte zu Papier bringen soll, sondern auch an uns als Zuschauer. Die Antwort auf diese Frage wird für euer eigenes Urteil über Life of Pi zentral sein.
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So absurd die Handlung auch erscheinen mag, es bleibt doch der bitte Nachgeschmack dessen, dass es Gaza wirklich gibt. Dass die Fischer dort wirklich nur wenige Seemeilen auf das Meer hinausfahren dürfen, weshalb sie kaum noch etwas fangen und ihre Existenzgrundlage verlieren. Dass Kinder wirklich davon träumen, als Märtyrer ihr Leben zu opfern, anstatt unbeschwert in eine rosige Zukunft zu blicken…
So absurd die Handlung auch erscheinen mag, es bleibt doch der bitte Nachgeschmack dessen, dass es Gaza wirklich gibt. Dass die Fischer dort wirklich nur wenige Seemeilen auf das Meer hinausfahren dürfen, weshalb sie kaum noch etwas fangen und ihre Existenzgrundlage verlieren. Dass Kinder wirklich davon träumen, als Märtyrer ihr Leben zu opfern, anstatt unbeschwert in eine rosige Zukunft zu blicken. Aber Sylvain Estibal will uns nicht deprimieren, er will Hoffnung schenken. Deshalb wirkt Gaza in seinem Film zwar eintönig, aber niemals trostlos. Die Sonne scheint, kleine Farbtupfer verleihen dem Straßenbild etwas Fröhliches. Und die Ruinen, in denen sich die Bewohner bewegen, nehmen wir erst auf den zweiten Blick als solche wahr. Naiv ist Das Schwein von Gaza aber ebenfalls nicht. In seiner märchenhaften Überzeichnung der Ereignisse wird insbesondere gen Ende deutlich, dass wir von der ersehnten Versöhnung noch weit entfernt sind, dass die Dinge in der Realität eben nicht so einfach sind wie in dieser Geschichte, sondern viel komplexer. Das Welt ist manchmal scheiße, aber es ist an uns, sie zu einem schöneren Ort zu machen. Und manchmal braucht es dafür vielleicht wirklich nur ein Schwein.
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Steve McQueen widmet sich einem Thema, das uns im Film nicht oft begegnet: der Sexsucht. Seine Herangehensweise zeichnet sich dadurch aus, dass er auf eine Ursachensuche und somit eine melodramatische Sozialstudie verzichtet. Auch Lösungsansätze und Alternativen spielen in seiner Geschichte hier keine Rolle. Vielmehr handelt es sich bei Shame um eine emotional Momentaufnahme des Lebens eines Mannes, dessen einzige Triebkraft die Abreaktion seines Sexualtriebs darstellt.
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Gästebuch
Deathpool Thu, 08 Nov 2012 13:31:18 -0000
Dein Bericht heute über das Pornfestival war sehr lesenwert.Vielen Dank dafür
Stefan_R. Thu, 22 Sep 2011 07:46:59 -0000
Wer DIRTY DANCING 5 Re-View-Punkte gibt, kann kein schlechter Mensch sein ;) Daher stelle ich einfach mal eine Anfrage, indem ich frage: Darf ich bitten? ;)
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Sophie Charlotte Rieger ist Kritiker für filmosophie.com.
Sophie Charlotte Rieger schreibt als Kritiker für filmosophie.com.




















Auf der einen Seite bilden die leuchtenden Farben – insbesondere grün, blau und rot – einen krassen Kontrast zur tristen Nachkriegszeit. Zum anderen erschafft sie mit zahlreichen extremen Nahaufnahmen und dem Spiel mit der Unschärfe eine geradezu märchenhafte Atmosphäre. So wirken Lore und ihre Geschwister ein wenig wie eine „Hänsel und Gretel“-Variation. Die böse Hexe ist hierbei keine einzelne…