Schindlers Liste
Schindler's List (1993), US Laufzeit 186 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 03.03.1994
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von Steven Spielberg, mit Liam Neeson und Ben Kingsley
Von einer wahren Begebenheit inspiriert, erzählt Schindlers Liste (OT Schindler’s List) die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler (Liam Neeson), der während des Zweiten Weltkriegs versucht sich in Krakau eine Existenz aufzubauen. Aus finanziellen Gründen beschäftigt er nur Juden und leiht sich Geld von ihnen um eine Emaillefabrik zu gründen, die ihm letztlich großen Reichtum beschert. Als die Brutalität des Holocaust Krakau erreicht, riskiert er nicht nur sein Vermögen, sondern auch sein Leben um seine Arbeiter vor der Deportation zu bewahren.
Trotz anfänglicher Zweifel, ob er der Herausforderung gewachsen war, produzierte Steven Spielberg Schindlers Liste und führte auch selbst Regie. Der Erfolg sollte ihm recht geben, denn Schindlers Liste spielte bei einem Budget von nur 25 Millionen US-Dollar weit über 300 Millionen weltweit wieder ein. Hinzu kam ein regelrechter Preisregen: Von zwölf Oscar-Nominierungen gewann Schindlers Liste sieben, unter anderem für den besten Film, die beste Regie und die beste Filmmusik. Aber auch bei den Golden Globes, den BAFTA und vielen anderen Preisverleihungen ging der Film nicht leer aus. Außerdem erhielt Steven Spielberg 1998 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz.
Schindlers Liste basiert auf dem gleichnamigen Roman des australischen Schriftstellers Thomas Keneally, der 1982 veröffentlicht wurde. Dieser wiederum wurde von der Geschichte inspiriert, die Leopold Pfefferberg (im film gespielt von Jonathan Sagall) ihm zwei Jahre zuvor in Los Angeles erzählte. Pfefferberg selbst hatte auf Schindlers Liste gestanden.
- DVD
Cast & Crew
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Steven Spielberg
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Liam Neeson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oskar Schindler
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Ben Kingsley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Itzhak Stern
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Ralph Fiennes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Amon Goeth
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Caroline Goodall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emilie Schindler
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Jonathan Sagall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Poldek Pfefferberg
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Embeth Davidtz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Hirsch
Regie
Schauspieler
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Malgoscha Gebel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Victoria Klonowska
-
Shmulik Levy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wilek Chilowicz
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Mark Ivanir
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcel Goldberg
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Béatrice Macola
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Andrzej Seweryn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julian Scherner
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Friedrich von Thun
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rolf Czurda
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Krzysztof Luft
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Harry Nehring
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-
Norbert Weisser
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Thomas Morris
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Ludger Pistor
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Jerzy Nowak
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Miri Fabian
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Elina Löwensohn
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Geno Lechner
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August Schmölzer
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Michael Gordon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Nussbaum
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Branko Lustig
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Hans-Michael Rehberg
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Erwin Leder
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Jochen Nickel
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Martin Semmelrogge
-
Gerald Alexander Held
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) SS-Beamter
-
Dirk Bender
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clerk at depot
-
Alexander Strobele
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gefangener
-
Götz Otto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) SS-Wache
-
Joachim Paul Assböck
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-
Michael Gordon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Nussbaum
-
Steven Zaillian
- Genre
- Sozialdrama, Historienfilm
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Jüdisches Ghetto, Krakau, Polen
- Handlung
- Antisemitismus, Bahnhof, Blockbuster, Exekution, Fabrik, Gaskammer, Genozid, Gestapo, Güterzug, Held, Hoffnung, Holocaust, Judentum, Judenverfolgung, Jüdisches Ghetto, KZ Auschwitz, Konzentrationslager, Liebe, Massaker, Massengrab, Massenmord, Mord an Kind, Oscargewinner, Profit, Rettung, Rüstungsindustrie, Sabotage, Sadismus, Sadist, Schutzstaffel (SS), Schwarzmarkt, Verantwortungsbewusstsein, Versteck
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Schindlers Liste
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Trailer zum Film Schindlers Liste
Alle Trailer, Clips & Videos (3)















Kritiken (1) — Film: Schindlers Liste
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenViel Gefühl und wenig fürs Hirn... Spielberg setzt auf Emotionen und vergisst dabei den tieferen Inhalt.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten
Tytus 2010/01/14 23:59:29
Antwort löschenSpielberg halt ;)
dbassart 2010/01/16 01:52:50
Antwort löschenüber eine begründung würde ich mich freuen.
hpeee 2010/01/19 19:13:38
Antwort löschenWenn diser Film keinen Tiefgang hat - welcher dann?
AliMoPo 2010/02/18 17:28:39
Antwort löschenIm Vergleich zu Schindlers Liste? Zohan zum Beispiel.
Tytus 2010/02/18 18:57:24
Antwort löschenoder Titanic, wenigstens am ENde *evilLOL*
Graf Krolock 2010/05/26 23:33:11
Antwort löschenKein tieferer Inhalt? Tztztz...was ist für Dich ein Film mit tiefem Inhalt???
C_C 2010/05/29 10:49:06
Antwort löschenAlter, kein tiefer Inhalt? Unpassender als bei diesem Film, diesem Meisterwerk ohne Gleichen, kann ein solcher selbstgefälliger Kommentar garnicht geäußert werden.
RaekOne 2010/07/16 23:38:50
Antwort löschenVergesst doch nicht das Batzmann die Weissheit mit Löffeln gefressen hat. Und mit seinen Kommentaren über euch dummen Fußvolk steht. Bei ihm zählt doch nicht ob der Film gut war.... Nein Nein Nein.... viel mehr ist interessant ob ihm die Aussage des Films missfällt oder nicht. Daher bewertet er selbstverständlich mit der höchsten Menschen bekannten Objektivität.
Neo_seven 2010/10/24 01:53:25
Antwort löschenim übrigen ist der film allerdings ein unkritischer heldenverehrender.
Hab mal einen Vortrag von einer Freundin von Frau Schindler gehört, die in etwa das gleiche über den Film sagte wie Batzi.
!Aber keine Sorge, Batzman mag ich trotzdem auch nicht ;)
Rode 2011/04/08 02:17:26
Antwort löschenbis jetzt habe ich immer gedacht "batzman" sei nur ein schlechter kritiker, mitlerweile bin ich aber davon überzeugt, dass er ein schlechter mensch ist... (@batzman: es tut mir leid falls ich dich mit diesem satz beleidigt haben sollte, aber es ist einfach mein subjektiver eindruck den ich, aus überzeugung, äußern musste)
Dick Laurent 2011/04/16 22:12:07
Antwort löschenIch kann Batzman hier nur zustimmen: Der Film ist großes Hollywood kino. Als solches kann er seinem Thema aber nicht gerecht werden: Er wäre gerne ein Mahnmal ist aber letztendlich nur ein Monument des Heldentums. Man muss dieser Meinung nicht zustimmen, sie zu teilen macht einen aber mit Sicherheit nicht zu einem schlechten Menschen.
C_C 2011/04/16 23:07:07
Antwort löschenkannst du das auch begründen?
Dick Laurent 2011/04/17 01:02:06
Antwort löschenAlso als Hollywood film, getrennt von seinem historischen thema, ist der Film nahezu perfekt. Meiner Meinung sind die typischen Hollywood Manieren die Spielberg auffährt um eine Unterhaltsame Geschichte zu erzählen allerdings nicht angemessen um ein Thema wie den Holocaust zu behandeln.Ich finde, ein Geschehen wie der Holocaust, dass sich allem gewöhnlichen entzieht, sollte nicht mit den gewöhnlichen narrativen elementen repräsentiert werden. Aber wie gesagt, diese Kritik bezieht sich nicht auf den Film im Kontext der Filmgeschichte sondern als Teil eines Diskurses über den Holocaust.
maddio14 2011/04/18 11:19:48
Antwort löschenUnd das schlimmste: Ich habe kein einziges Mal gelacht.
moviessimo 2011/04/25 02:01:33
Antwort löschenWenn man die Anordnung der Protagonisten sich vor Augen führt und deren Entwicklungen im Verlauf des Films, dann muss man leider sagen: Indiana Jones goes Holocaust. Natürlich in SW und natürlich dramatisch ohne Ende. Aber wenn ich mir überlege, dass die Leute damals in den Kinos der Thematik mit Popcorn XXL entgegen traten... Was soll man da noch sagen. bisschen unterhaltsamer als Guido Knopp war hier Spielberg schon. Mehr auch nicht.
lindaisonfire 2011/07/26 17:08:42
Antwort löschen"Spielberg setzt auf Emotionen und vergisst dabei den tieferen Inhalt." - kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich würde mir wünschen, es gäbe heutzutage in der Zeit von Marvel und Remakes Filme mit so viel Tiefgang. Abgesehen davon, wer bei der Szene mit dem Mädchen im roten Kleid keinen Tiefgang sieht oder gar Schnappatmung bekommt und nach Taschentüchern greift - dem ist nicht mehr zu helfen.
Martin Tetrahydroc 2011/09/12 22:54:13
Antwort löschenDu greifst nach Taschentüchern, genau. Vermutlich weil dir die Tränen kommen, richtig. Das nennt man Emotionen, womit du dem Kritiker recht gegeben hast. Was emotionale Filme angeht, hast du auch recht. Der Mainstream wird mehr und mehr von Gehirn-aus-Filmen, platt und emotionlos, regiert. Dieser Film jedoch ist ein Blockbuster. Der Holocaust wird nicht annähernd angemessen dargestellt (wobei sich die Frage stellt, ob das überhaupt möglich ist), womit der Film nicht seinem historischem Anspruch erfüllt.
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atilla 2011/12/28 02:03:52
Antwort löschenSchwachsinniger Kommentar
Teezy123 2012/01/06 15:42:58
Antwort löschenich kann mich atilla nur anschließen
Kommentare (125) — Film: Schindlers Liste
Kommentar schreibenskinflowers 2012/02/06 05:11:06
Kommentar löschenEpisch!
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cellardoor94 2012/01/29 19:31:12
Kommentar löschenDie Schlussszene ist unbeschreiblich. Mir war danach einfach nur schlecht. Schlecht bei dem Gedanken an unsere verkommene Gesellschaft...
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FordFairlane 2012/01/30 00:55:27
Antwort löschenDer Film ist wirklich gut und das Thema ist wirklich hart und sollte niemals vergessen werden, damit so etwas nie wieder passiert.
Mailynn 2012/01/28 21:19:43
Kommentar löschenEin sehr bedrückender Film,der wie ich finde genau alles auf den Punkt bringt. Auch die Schauspieler überzeugen. Diesen Film sollte meiner Meinung nach jeder gesehen haben!
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fluffy_dunlop 2012/01/23 04:07:31
Kommentar löschenIch hab den Film damals im Kino gesehen, als er herauskam, und hab mich ein bißchen verarscht gefühlt. Ich hab jedenfalls kein bißchen Neues darin gefunden über den Holocaust, keine Erklärung, keine neue Interpretation, nichts außer dem, was man sowieso in der Schule darüber lernt.
Es ist ein straighter unterhaltsamer Hollywoodfilm, der in Deutschland spielt, mit einer coolen Ästhetik, gutem Timing und Ralph Fiennes als facettenreichem Psycho. Dafür gab ich 8 Punkte. Wertvoll finde ich ihn deswegen nicht. Und ich bestreite auch, daß man ihn gesehen haben muß. Daß im 3. Reich 6 Millionen Juden von den Nazis getötet wurden, ist ja jetzt nichts Neues, eher im Gegenteil. Es wird einem ständig unter die Nase gerieben.
Ich hab mal irgendwo gelesen, daß es tausende von Büchern gibt über den Holocaust, aber nur 2 Bücher WELTWEIT über die Verbrechen der Belgier im Kongo 1900-1910, bei denen ca 10 Millionen Schwarze getötet wurden. Bitte kommt mir nicht mit Einzigartigkeit des Verbrechens, Relativierung etc. Jedes Verbrechen ist einzigartig. Und sind die Kongolesen weniger wert als die Juden?
Ich fände es viel interessanter zu klären, wie man in so kurzer Zeit soviele Menschen tötet, obwohl die Aliierten die absolute Lufthoheit hatten; wieso Ausschwitz bzw die Eisenbahnlinien dorthin nie bombardiert wurden; wieso sich die Juden und ihr Geheimdienst nie gewehrt haben, aber sehr wohl zu den ausgeklügelsten Terrorakten gegen die Briten in Palästina fähig waren; einen Film über die Brandt Mission 1943 etc.
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Weltenkind 2012/01/23 14:53:36
Antwort löschen"Ich hab jedenfalls kein bißchen Neues darin gefunden über den Holocaust, keine Erklärung, keine neue Interpretation, nichts außer dem, was man sowieso in der Schule darüber lernt. "
Vermutlich liegt es daran, dass der Film die Person des Oskar Schindler behandelt und kein Lehrfilm über den Holocaust ist.
Tachitalili 2012/01/23 14:59:20
Antwort löschenIch denke, die Einzigartigkeit des Holocousts liegt in seinem vorbereiteten, und teils angekündigtem, eiskaltem Kalkül und in der fließbandartigen gnadenlosen Ausführung und in der Anzahl Opfer über relativ kurze Zeit.
fluffy_dunlop 2012/01/24 02:59:33
Antwort löschen@ Weltenkind: Nun, mit dieser Meinung stehst du ziemlich alleine da. Lies dir mal die anderen Kommentare durch. @ Tachitalili: Das ist alles richtig, was du schreibst. Aber der Judenmord war doch nicht einmal das schlimmste Verbrechen des Deutschen Reichs - das ist immer noch die planmäßigem eiskalte und gnadenlose Vernichtung der sovietischen Zivilbevölkerung (ca 12 Millionen Männer, Frauen, Kinder). Aber sogar das verblasst gegenüber den japanischen Gräueltaten auf dem chinesischen Festland (niemand hat eine genaue Zahl, mindestens 6 Millionen, maximal 30 Millionen). Wer spricht darüber? Während auf der ganzen Welt Holocaust Gedenktage etabliert werden, in ganz Amerika Holocaust Museen aus dem Boden sprießen (man stelle sich vor, in Berlin würde ein Indianer-Museum oder ein Sklaverei-Museum aufmachen). Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, den armen Ermordeten zu gedenken. Ich habe nur etwas dagegen, wenn das Andenken mißbraucht wird von Grabräubern. Und seltsamerweise kam der Film gerade in die Kinos, als diverse jüdische Organisationen Deutschland und die Schweiz erfolgreich um Milliardenbeträge regelrecht erpreßt haben, mit dem Hinweis auf das vorangeschrittene Alter der wenigen Überlebenden. Kaum waren die Milliarden überwiesen, ließen sich die gleichen Organisationen überraschend viel Zeit mit der Bearbeitung der Anträge. Das führte sogar dazu, daß Ausschwitz-Überlebende auf den Straßen von Jerusalem demonstriert haben, in KZ-Kleidung, und die Regierung als Nazis beschimpften, die zynisch auf ihren Tod warten.
Weltenkind 2012/01/24 14:44:05
Antwort löschenPardon, dann habe ich den Film wohl nicht ganz verstanden.
fluffy_dunlop 2012/01/29 15:23:42
Antwort löschenIch sag ja nicht, daß deine Meinung falsch ist, ich stelle nur fest, daß es eine Minderheitsmeinung ist. Die meisten anderen Kommentare sehen ihn klar als Lehrfilm über den Holocaust, ich zitiere: "Schindler's Liste" ist der Film, der die Maschinerie und die Massenvernichtung im Dritten Reich am besten darstellt und jeder muss ihn einmal gesehen haben, um besser zu verstehen, wie es in einem Konzentrationslager zuging." - "Ich habe bisher noch keinen Film gesehen, der die Gräueltaten des Dritten Reiches so realisitsch geschildert hat wie "Schindlers Liste"." - "am krassesten ist die szene als der eine mit der sniper vom balkon auf leute schiest... die armen juden..." - "Dieser Film zeigt bzw. beleuchtet eines der grausamsten Kapitel unserer Geschichte, auf eine Art und Weise, die bedrückt und doch notwendig ist, um die Greul zu verdeutlichen." - "Das mit fast allem ausgezeichnete Dramenepos ist wohl einer, wenn nicht so sogar der größte Film über den schrecklichen Holocaust." Über die Person Oskar Schindler und sein inneres Leben, seine Antreiber, seine Vorgeschichte erfahren wir gar nichts. Warum wird er vom Kriegsgewinnler zum selbstlosen Retter? Diese Wende bleibt ungeklärt, man sieht nur wie er, auf einem weißen Pferd reitend (very suggestive...) die Hinrichtungen angewidert verfolgt. Ein Regisseur, der wirklich an der Person Oskar Schindler interessiert ist, hätte diesem inneren Konflikt zwischen Opportunismus, Selbstbetrug und Moralität mehr Raum gegeben.
Weltenkind 2012/01/29 16:20:10
Antwort löschenDer Film ist eine Adaption zum Buch "Schindler's Liste" und in diesem geht es zweifelsfrei um die Person Oskar Schindler. Dass der Holocaust in diesem Film nicht unbeachtet bleibt ist wohl kaum abzustreiten, ist es nun mal so, dass er in der besagten Epoche spielt und es ein wesentlicher Bestandteil ist. Aber dennoch geht es um die Person Oskar Schindler.
"Von einer wahren Begebenheit inspiriert, erzählt Schindlers Liste (OT Schindler’s List) die Geschichte des Industriellen Oskar Schindler (Liam Neeson), der während des Zweiten Weltkriegs versucht sich in Krakau eine Existenz aufzubauen." - So die Beschreibung bei moviepilot zu "Schindlers Liste".
"Schindlers Liste erzählt die beeindruckende, wahre Geschichte des geheimnisvollen Oskar Schindler, [...], der während des Holocaust das Leben von über 1.100 Juden rettete" - So der Text auf der Rückseite der DVD.
Daran lässt sich erkennen, dass im Interesse des Einzelnen lag, die Geschichte des Oskar Schindlers zu verfilmen. Ob das nun gelungen ist oder nicht, sei dahingestellt.
fluffy_dunlop 2012/02/05 13:26:14
Antwort löschenIch hab das Buch gelesen, und du hast unrecht. Es geht nur zur Hälfte um Oskar Schindler, zur anderen Hälfte um Göth, Helene Hirsch und andere, die auf der Liste standen. Man erfährt nichts z.B. über sein Leben vor dem 2. Weltkrieg.
Weltenkind 2012/02/05 14:51:32
Antwort löschenAmon Göth und Helene Hirsch sind ein Bestandteil des Lebens Oskar Schindler. Primärer Faktor der Biografie ist die Rettung der Juden und nicht das Leben vor dem zweiten Weltkrieg, worauf Keneally auch sein Augenmerk legt. Zu sagen, ich habe Unrecht ist unsinnig, da es von den Machern in der Absicht lag, dass Leben Schindlers zu illustrieren, bzw. zu visualisieren.
Vermutlich liegt es nur an deinem Satzbau, aber Amon Göth stand nicht auf der Liste.
fluffy_dunlop 2012/02/06 01:24:51
Antwort löschenNein - DU (und all anderen) legst den Fokus auf die Rettung der Juden. Daher ist der Film ein Film über die Judenverflgung, und nicht über das Leben des Oskar Schindler.
Vor zwei Stunden war bei Jauch das Thema "Ausschwitz". Eingeladen waren 3 Juden. Ich hab es früher schon geschrieben, die Judenverfolgung war ein großes Verbrechen, aber beileibe nicht das größte der Nazis. Das war die Ausrottung der polnischen und sowjetischen Zivilbevölkerung (12 Millionen Zivilisten ermordet).
Man kann an dieser Stelle daran erinnern, daß 1941 Josef Stalin schon mehr Sowjets ermordet hat, als Hitler es sich zu träumen wagte. Hammer und Sichel ist ein Symbol des Völkermordes ebenso wie das Hakenkreuz. Die Focussierung auf Ausschwitz und die Leiden der Juden verschleiert imho den Blick auf die Realität, anstatt diese zu erhellen.
Weltenkind 2012/02/06 09:58:39
Antwort löschenEs ist ein Film über Oskar Schindler, die Judenverfolgung sind kein wesentlicher Bestandteil dieses Films. Es ist die Rettung der Juden DURCH Oskar Schindler.
Elemente wie Stalin in diese Diskussion einzubringen ist Unsinn.
fluffy_dunlop 2012/02/06 11:50:35
Antwort löschenWarum? Weil wir uns von so einem dahergelaufenen Russen nicht den Rang des größten Killers des letzten Jahrhunderts streitig machen lassen dürfen? Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, in alle Ewigkeit Amen? Manche Leute finden ein perverses, masochistisches Vergnügen daran: wenn man schon nicht den Krieg gewonnen hat, so will man wenigstens für die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verantwortlich sein. Eine Art negativer Nationalismus. Und dieses Verlangen wird von den Juden bereitwillig bedient. Das hat aber mit Vergangenheitsbewältigung nichts zu tun, vor allem, wenn man alles ausblendet, was diese Sicht auf die Vergangenheit stört.
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Weltenkind 2012/02/06 16:08:47
Antwort löschenNein, weil es keinen Zusammenhang zu dieser Diskussion hatte. Es scheint eher so, als wölltest du das Thema umlenken. Es geht um den Film und nicht um Stalin, der mit diesem nichts zu tun hat.
wicky2 2012/02/06 19:31:47
Antwort löschenund fröhlich plätschert der geschichtsrevisionismus... ach ach ach, lasst doch den lieben fluffy - der will nur den holocaust relativieren und dank eines filmes wie diesem wird es ihm nicht gelingen.
@fluffy: ändere doch wenn schon nicht deine einstellung wenigstens deinen kommentar. und zwar dahingehend, dass du nicht schreibst der film spiele in deutschland. direkt vor der eigenen haustür wollten die guten arier das dann doch nicht haben.
ChloeJP 2012/01/11 19:02:40
Kommentar löschen"Schindler's Liste" ist einer der Filme, die man sich nicht gezwungenermaßen gerne oder häufig anguckt. Aber er gehört nunmal zur Filmbildung irgendwie dazu. Steven Spielberg hat einen grandiosen, bedrückenden Film geliefert, der unter die Haut geht. Liam Neeson hat hier wohl einen seiner grandiosesten Auftritte und allgemein ist die Besetzung klug gewählt.
"Schindler's Liste" ist der Film, der die Maschinerie und die Massenvernichtung im Dritten Reich am besten darstellt und jeder muss ihn einmal gesehen haben, um besser zu verstehen, wie es in einem Konzentrationslager zuging. Er zeigt schonungslos und grausam wie es zu sich ging. Es gibt nicht viel mehr zu sagen als dass dieser Film ein Meisterwerk ist.
FAZIT: Bedrückende Bilder und Stimmung, eine gute Besetzung, das schwarz/weiß-Bild passt perfekt und es ist kein typischer Hollywood-Streifen.
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rranzen 2012/01/10 17:07:43
Kommentar löschenIch habe bisher noch keinen Film gesehen, der die Gräueltaten des Dritten Reiches so realisitsch geschildert hat wie "Schindlers Liste". Gerade als Deutscher ist es unabdingbar, sich mit der Vergangenheit dieses Landes auseinanderzusetzen. Steven Spielberg hat etwas erschaffen, was von äußerster Wichtigkeit ist und dabei hilft, das Leid der Juden besser zu begreifen. Großartig!
Die Tatsache, dass "Schindlers Liste" nur in Schwarz-Weiß zu sehen ist, mag zwar auf Anhieb nicht unbedingt gefallen, aber ist meiner Meinung nach durchaus nachvollziehbar, da dies die nationalsozialistische Ethik verdeutlicht (Stichwort: Schwarz-Weiß-Malerei). Außerdem wirkt der Film dadurch mehr zeitbezogen.
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Teezy123 2012/01/06 15:42:26
Kommentar löschenWas soll ich noch sagen... Schindlers Liste gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Filmen dieses Planeten.
Einige Kommentare hier wundern mich doch sehr... insofern, da sie doch damit ihre eigene Dummheit so offenkundig preisgeben.
Schindlers Liste ist ein Meisterwerk und es ist in der Tat mehr als nötig, dass soclhe Filme gedreht werden... zumindest so lange, wie irgendwelche Schwackhöpfe immer noch den Hitlergruß machen, sehe ich keine Veranlassung, nicht auch weiterhin über das Thema Judenverfolgung aufzuklären.
Nicht alles, was Spielberg so an Filmen gemacht hat, fand ich gut aber mit diesem Film hat er sich für alle Zeiten ein Denkmal gesetzt... und er verdient es !!!
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Filmsuechtiger 2012/01/06 15:56:41
Antwort löschenDieses Nicht-Meisterwerk gehört mit Sicherheit nicht zu den wichtigsten Filmen des Planeten. Der ist derart pathetisch, dass er unfreiwillig komisch ist - angesichts der Thematik sehr bedenklich.
doctorgonzo 2012/01/06 15:57:47
Antwort löschenVor allem, weil er ja auch gerne mal an seinen eigenen Denkmalstatus pinkelt.
Teezy123 2012/01/09 19:31:12
Antwort löschen... zu son nem Quark sag ich mal nix...
Filmsuechtiger 2012/01/10 06:20:07
Antwort löschenHab ganz vergessen, jeder das das anders sieht gibt ja nur seine Dummheit offen preis... oder hat einfach ganz andere Vorstellungen von "Aufklärung", als das ein Starschauspieler lächerliche, realitätsferne Monologe führt.
Teezy123 2012/01/10 08:48:34
Antwort löschenDeine eigene Meinung steht Dir natürlich frei, so wie auch meine... allerdings finde ich es noch viel bedenklicher, wenn man angesichts der Thematik von "unfreiwillig komisch" spricht, denn die Komik in dem Film muss mir dann wohl irgendwie entgangen sein... ebenso wie es mir entgangen sein muss, dass ich hier Dich oder sonstwen als "dumm" bezeichnet habe. Was den Film angeht, so finde ich es auch erstaunlich, wie viele damals wirklich Beteiligte an diesem Film mitgewirkt haben und dass ohne sich über irgendwelchen Denkmalstatus oder seine pathetische Wirkung zu beschweren....
Filmsuechtiger 2012/01/10 10:22:41
Antwort löschenSchindlers Liste ist derart offen inszeniert, dass der Film weit entfernt von jeglicher Realität ist. Die Schlussrede ist derart übertrieben pathetisch, wie es nur Hollywood kann. Schau dir mal Claude Lanzmanns "Shoah" an, der das reale Grauen ohne jegliche "unterhaltsame" (angesichts der Thematik ein Witz!) Inszenierung dokumentiert. Shoa klärt auf, wo Schindlers Liste nur pathetisch labert.
Teezy123 2012/01/10 11:35:31
Antwort löschenDass der Film fernab jeglicher Realität ist, lass ich mal dahin gestellt, weil ich wünschte, er wäre es... Shoah werde ich mir aber anschauen
Teezy123 2012/01/10 11:59:26
Antwort löschenpathetisch.... Spielberg stellt die Deutschen lediglich als das dar, was sie waren... als teuflisch
Filmsuechtiger 2012/01/10 12:49:23
Antwort löschenDas Pathos hat nichts mit den Deutschen zu tun, sondern mit der manipulativen und faktisch verdrehten Inszenierung von Oskar Schindler. Wir können gerne weiter diskutieren, nachdem du dir die neun Stunden Shoah gegeben hast. :-)
Teezy123 2012/01/10 13:58:27
Antwort löschenmanipulativen und faktisch verdrehten Inszenierung von Oskar Schindler....
diese Bemerkung halte ich nicht für diskussionswürdig... diese Bemerkung ist in der Tat recht dumm, sorry
Filmsuechtiger 2012/01/10 15:23:41
Antwort löschenDa sieht man doch wunderbar, wie der Film manipuliert. :-)
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Charakterisierung von Schindler der Realität entspricht?
Kubrick hat es auf den Punkt gebracht: "Schindlers Liste handelt von Erfolg, der Holocaust vom Scheitern."
Und Lanzmann hat hier viel Wahres geschrieben, vor allem im letzten Absatz:
http://partisan.myblog.de/partisan/art/1920887/Ihr-sollt-nicht-weinen
Aber dieser Lanzmann ist bestimmt auch dumm. :-)
Filmsuechtiger 2012/01/10 16:47:23
Antwort löschenHast du die vielen Antworten jetzt ernsthaft gelöscht? Da hat wohl jemand Angst, dass ihm die Argumente ausgehen. :-)
Wie gut, dass hier noch alle Antworten enthalten sind:
http://www.moviepilot.de/movies/schindlers-liste/comments/453396
Teezy123 2012/01/11 09:11:36
Antwort löschenöhm... wie gelöscht... vielleicht solltest Du nicht nur in Sachen Film sondern auch hier mal die Augen aufmachen... gelöscht ist hier jedenfalls nix, hihi... sooooo wichtig ist mir das ja nun auch nicht, dass ich hier groß was lösche... und was meine Argumente angehen, da muss schon mehr kommen von Dir als das Übliche, als dass mir die ausgehen *gg
Filmsuechtiger 2012/01/11 10:18:45
Antwort löschenDas war ein Cache-Problem, mir wurden die Antworten nicht angezeigt.
Was sagst du denn zur Übersetzung des Textes von Lanzmann? Ist dessen Meinung so dumm wie meine?
Teezy123 2012/01/11 12:39:35
Antwort löschenHm, ein Cache Problem... und gleich losschießen, ich würde was löschen etc... naja... *gg
Wenns soweit ist, werde ich mir Lanzmanns Texte sicher mal durchlesen... ob das allerdings an meiner Einstellung gegenüber Schindlers Liste etwas ändert, möchte ich mal bezweifeln.
fluffy_dunlop 2012/02/05 13:34:39
Antwort löschen"Es ist nötig, daß solche Filme gedreht werden"? Eigentlich nicht. Der Holocaust spielt im Kulturleben Amerikas mittlerweile eine größere Rolle als der Bürgerkrieg. Hochschulprofessoren können bezeugen, daß weit mehr Studenten die Massenvernichtung der Juden durch die Nazis dem richtigen Jahrhundert zuordnen und im allgemeinen die korrekte Zahl der Getöteten nennen können, als das für den Bürgerkrieg der Fall ist. Umfragen zufolge können mehr Amerikaner den Holocaust einordnen als den Angriff auf Pearl Harbor oder die Atombomben auf Japan.
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Teezy123 2012/02/06 08:44:27
Antwort löschenaha... heisst, es ist genug darüber geredet worden? Ich denke nicht...
fluffy_dunlop 2012/02/06 11:44:36
Antwort löschenIch denke schon. Was bringt der 1000. Film über Ausschwitz? Das Gedenken hat nur dazu geführt, daß wir den historischen Faschismus in- und auswendig kennen, aber den realen Faschismus heutzutage nicht erkennen. Laßt die armen Leute endlich ruhen.
Tetsumi 2011/12/30 00:34:10
Kommentar löschenLiam Neeson und Steven Spielberg zwei Namen die etwas bekannter sind in Hollywood daraus könnte doch ein guter Film entstehen oder etwa nicht?
Spielberg schafft mit diesen Film ein eindrucksvolles, gefühlvolles Erlebnis. Gerade solche Themen lassen einen großen Spielraum für Gefühle offen. Trotzdem schafft
Spielberg diesen Film zu einen eindrucksvollem, gefühlvolle, Erlebnis zu Machen.. es Oskar Schindler rette durch seine Liste sehr vielen Juden in Nazideutschland das Leben. Ich denke so was sollte in jeden Geschichtsunterricht mit einfließen.
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hrxuuuu 2011/12/29 13:54:44
Kommentar löschenEine Emotionale und gut erzählte Geschichte mit tollen Schauspielern. Was dem Film mangelt ist der Anfang der ein bisschen schlecht geschrieben wurde. Aber auch dass der Film in Schwarz-Weiss ist, macht den Film auch fast uninteressant. Auch wenn wir glaubwürdige Schauspieler wie Liam Neesen oder Ralph Fiennes zu Gesicht bekommen, ist der Film von ein paar Spinnereien begleitet, die überhaupt nicht stimmen. Am meisten überzeugte das Glorreiche und traurige Ende.
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Teezy123 2012/01/06 15:44:04
Antwort löschenwelche Spinnereien meinst Du genau?
hrxuuuu 2012/01/12 19:38:03
Antwort löschenDas z.B. aus den Duschhauben Wasser kommt.
Teezy123 2012/01/17 08:26:40
Antwort löschenhäh?
hrxuuuu 2012/01/20 20:25:46
Antwort löschenWas ist da häh? In den Konzentrationslagern von der früheren Zeit, kamen noch nie aus den Duschköpfen sogenanntes "Wasser", sondern immer Gas. Das ist Geschichtlich belegt.
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Teezy123 2012/01/21 17:28:00
Antwort löschenöhm, ich komm mir jetzt zwar etwas blöd vor, aber ... es ist ebenfalls geschichtlich belegt, dass die Nazis auch ihre Freude daran hatten auch mal Wasser durch die Leitungen laufen zu lassen... Der Begriff Psychoterror war deren Spezialgebiet, wie man wissen sollte.... von "immer" kann also keine Rede sein, manchmal und oftmals gings denen "nur" ums quälen an sich und darum die Angst in den Augen der Unterlegenen zu genießen...
fluffy_dunlop 2012/01/23 03:49:56
Antwort löschenEs gab 30 verschiedene Lager in Ausschwitz, in einigen wurde gearbeitet, in anderen wurde gleich getötet. Warum sollten die arbeitenden Juden nicht duschen?
Frollein Betty 2011/12/28 23:53:16
Kommentar löschenKlar, Schindlers Liste habe ich gesehen und ich war auch echt beeindruckt, aber irgendwie ist alles was mit Hitler, dem Holocaust und den vielen Konzentrationslagern zu tun hat so fern ab von jeder Realität und so unwahr, dass ich mir ungern Filme anschaue, die diese Themen auf die Leinwand bringen.
Nun war ich diese Jahr allerdings in Ausschwitz und habe mir dann auch jetzt nochmals Schindlers Liste angeschaut. Ich bin schockiert von mir selbst, wie emotional ich bei schauen war. Ich habe glaube ich noch nie so sehr bei einem Film geweint, wie bei diesem. Wenn man, glaube ich, einmal ein Konzentrationslager von innen gesehen hat, sieht man die Filme auf einer anderen Art uns Weise.
Leider kann ich nicht genau in Worte fassen, wie einem zumute ist, wenn man in Auschwitz I (Stammlager) durch die Baracken geht und versucht zu verstehen, was aber schlichtweg unmöglich ist.
Nachdem wir mit der Besichtigung fertig waren, hatten wir auch die Möglichkeit nach Auschwitz II (Birkenau) zu fahren und da hat es mir einfach die Sprache verschlagen. Es ist unglaublich wie riesengroß dieses Gelände ist und wie ruhig es doch ist. Wie grün und perfekt gemäht mittlerweile der Rasen ist. Man konnte in den Gesichtern der Menschen sehen, dass sie nicht wussten wie sie reagieren sollten. Mich eingeschlossen. Auf diesem Platz sind über 1 Mio. Menschen verschiedener Rassen einfach umgebracht worden.
Mir fehlen echt die Worte um das zu beschreiben. Aber wie schon gesagt, Schindlers Liste hat mich so berührt, dass ich definitiv meine Wertung höher setzen muss (!). Alles an dem Film kam mir auf einmal nicht mehr so fremd vor und doch hat es mich umgehauen.
Schindlers Liste regt zum nachdenken an, lässt gestandene Männer weinen und zeigt einem die grausame Wahrheit über eine Zeit, die wir nicht vergessen dürfen.
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BadGuardian 2011/12/28 22:06:10
Kommentar löschender film ist sehr gut gespielt. aber es ist schrecklich so oft sehen zu müssen, wie die juden aufgrund schlechter arbeitstüchtigkeit erschossen wurden. einfach krass-.- am krassesten ist die szene als der eine mit der sniper vom balkon auf leute schiest... die armen juden... auch unglaublich, wie sich schindler zum schluss vorwürfe macht, nicht noch ein paar mehr menschenleben gerettet zu haben. das hat der schauspieler gut gespielt diese rolle als oskar schindler. zudem bietet der film einen runden abschluss indem er zeigt, wie von schindler gerettete juden an seinem schindlers tod anteilnahme nehmen. auch zum schluss ändert sich der farbton von schwarz-weiß in farbig - also ein sprung von früher nach heute. sehr toller film:) gehört jedes jahr in die reihe der filme an weihnachten....
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13vsGambit 2011/12/28 16:48:54
Kommentar löschenIch denke jeder von uns sollte diesen Film mindestens einmal im Leben gesehen haben. Diesen Umstand kann man nicht vielen Filmen zuschreiben. Es geht hier nicht um unterschiedliche Geschmäcker oder Ähnliches. Dieser Film zeigt bzw. beleuchtet eines der grausamsten Kapitel unserer Geschichte, auf eine Art und Weise, die bedrückt und doch notwendig ist, um die Greul zu verdeutlichen. Kleine historische Unkorrektheiten außen vor gelassen, kann man diesem Film nur eine 10.0 geben.
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moviee 2011/12/27 04:32:42
Kommentar löschenIch denke allzu viele Worte muss ich zu "Schindlers Liste" nicht mehr verlieren, denn generell und besonders hier auf Moviepilot ist ja schon wirklich alles zu diesem Holocaustdrama gesagt worden und es ist natürlich auch wahnsinnig schwer irgendeine Weltneuheit über diesen Film jetzt noch zu enthüllen.
Das mit fast allem ausgezeichnete Dramenepos ist wohl einer, wenn nicht so sogar der größte Film über den schrecklichen Holocaust. Eindrucksvoll kreierte Steven Spielberg hier ein Machtwerk in Schwarz-Weiß, dass wohl auch in einigen Jahrzehnten noch zu den größten Filme überhaupt gehören wird. Dieser Streifen, der zu den bedeutendsten Werken von Spielbergs unbestreitbar dazugehört, bescherte dem Regisseur nicht nur ein Bundesverdienstorden, sondern neben Unmengen an Preisen auch den Ehrenrittertitel in Italien. So hat jeder etwas von diesem Meisterwerk, Spielberg seine Titel, der Holocaust einen anständigen Vertreter in Sachen Verfilmung und die Filmfreunde eine ungeheure Bereicherung in der Filmwelt.
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cine 2011/12/17 15:11:05
Kommentar löschen"Dieser Film, mein Gott, das ist kein Film, das ist ein Erlebnis. Ein Dokument der Wahrheit. Ich war danach so erschüttert, dass ich eine Stunde lang kein einziges Wort rauskriegen konnte... "Schindlers Liste" ist ein Meilenstein. Es gibt nur wenige Filme, die
eine solche Wucht haben, dass es mich regelrecht aus dem Kinosessel katapultiert- so mitgenommen ist man, so aufgerüttelt, dass man aufspringen möchte. Ich kann in dieser Größenordnung nur drei Filme nennen: "Panzerkreuzer Potemkin", "Die Schlacht um Algier" und "Schindlers Liste"." (Billy Wilder)
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Dachsman 2011/11/10 18:16:15
Kommentar löschenOch, menno, Steven. Jetzt haste mich ja doch zum Heulen gebracht. Und dabei bin ich doch schon so voreingenommen an den Film gegangen und habe es auch eher als "Jetzt aber endlich mal"-Gucken gesehen (was einem Film gegenüber sicherlich nicht fair ist, aber was soll ich machen?).
Und natürlich erreichst du meine Reaktion am Ende und meine Zuwendung gegenüber dem Film durch recht offensichtliche und extrem manipulative Mittel. Aber, und das muss man dann dem Film zu Gute halten, ich hatte doch das Gefühl, dass es aus ehrlichem Antrieb heraus kam und der Film so auch umgesetzt wird.
Dass alles in S/W gefilmt ist hat dabei natürlich den Grund authentisch zu wirken, reflektiert aber auch das plakative S/W-Denken des Filmes (Amon Goeth ist die Karikatur einer Karikatur eines Nazis). Dieses Eingeständnis hilft mir dann auch den Film als das zu akzeptieren, was er eben ist. Spielbergs ganz eigenes Abarbeiten am Holocaust und "seiner" Geschichte.
Ansonsten natürlich nichts große gegen zu sagen. Kompetent gemacht von allen Beteiligten.
Aber um meinem gepflegten (und inkonsequenten) Antikonformismus gerecht zu werden: Platz 7 bei IMDB unterstreicht nochmal gekonnt die Lächerlichkeit dieser Liste! So!
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billy_! 2011/11/09 15:14:56
Kommentar löschenEiner der besten filme im 20 Jahundert
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Cristiano811 2011/11/03 19:42:34
Kommentar löschenIch habe mir hier viele Beiträge durchgelesen, bevor ich den Film gesehen habe. Viele unterschiedliche Meinungen, da ich mich eigentlich nicht mehr mit dieser Thematik befassen wollte.
Was damals unter Hitler geschah, war einfach nur grausam. In der Schulzeit hat man es stundenlang durchgekaut und wieso muss man sich dazu noch so einen Film angucken, der die Brutalität und Grausamkeit in bewegten Bildern zeigt?!
Auf Empfehlung eines Freundes und der vielen 10.0er habe ich mich doch "überreden" lassen, und ich hätte es besser sein lassen sollen.
Liam Neeson und der Rest der Akteure machen ihren Job wirklich super, das steht außer Frage. Der Film an sich ist aber absoluter Mist. Irgendein Typ, der nach der Zeit merkt, dass Juden doch Menschen sind und am Ende Schuldgefühle bekommt, dass er es nicht vorher gemerkt hat. Dann wird noch so auf die Tränendrüse gedrückt, dass mir fast die Galle hochkommt!
Bester Film des Jahres? Typisch Hollywood..
Ich muss nicht daran erinnert werden, wie behindert (fast) alle Deutschen zu dieser Zeit waren.
2.5 nur wegen den guten Schauspielern..
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J4KOB 2011/11/03 20:43:44
Antwort löschenwieso waren da (fast) alle Deutschen behindert?
J0J0 2011/11/03 21:12:46
Antwort löschenJ4KOB, tu nicht so naiv.
J4KOB 2011/11/03 21:21:02
Antwort löschenIch finds nicht naiv, eine Aussage in Frage zu stellen, die (fast) jede Person aus einem Volk von knappen 80.000.000 Menschen über einen Kamm schert.
Korrigier mich, wenn ich falsch liege.
J0J0 2011/11/03 22:04:56
Antwort löschenAus dem Kontext geht doch klar hervor, wie das gemeint war (auch wenn "behindert" keine gute Wortwahl war). Die Deutschen waren nunmal zu einem großen Teil am Holocaust beteiligt. Und da sorgst du dich ausgerechnet um deren Ruf? (oder geht es eher um die heutigen Deutschen - 80 Millionen waren das damals ja nicht?)
J4KOB 2011/11/03 22:20:00
Antwort löschenNe, das is mir im Nachhinein erst aufgefallen, dass die 80mio wahrscheinlich falsch sind.
Und ich sorg mich garantiert nicht um den Ruf der Deutschen allgemein (da wär ich der Letzte ^^).
Aber mir kommt das hier so vor, als ob da ganz radikal die Schwarz-Weiß-Scheuklappen aufgesetzt werden, gemäß dem Motto "Deutsche sind/waren alle Nazis". Und genau das versucht "Schindlers Liste" ja zu widerlegen (wenn auch nicht sonderlich gut; bin selber kein so großer Fan des Films). Und wenn jemand kritisiert, dass ein Film (ein amerikanischer noch dazu!) daran zweifelt, dass alle Deutschen grausam und böse waren, dann find ich das schon bedenklich.
J0J0 2011/11/03 22:40:50
Antwort löschenOk, danke für die Klarstellung. :-)
J4KOB 2011/11/03 22:51:43
Antwort löschensehr gern :D
Cristiano811 2011/11/04 04:49:59
Antwort löschenJa, die Wortwahl war nicht perfekt.
Es gab bestimmt genügend Deutsche, die das nicht "super" fanden.
Der Film hat mich einfach nur traurig gemacht, was damals alles passiert ist. Ich bin aber leider kein Fan von solch einer Inszenierung. Genauso würde ich mir nie angucken, wie 2h Menschen vergast werden, wenn es dazu mal einen Film geben würde.
Es ist die Schattenseite der Deutschen Geschichte und mal ehrlich, wenn ich hier lese, dass Leute hier den Film als Lieblingsfilm abstempeln, denen kann man echt nicht mehr helfen. Wenn ich einen Lieblingsfilm habe/hätte, dann schau ich ihn mir öfters an. Aber diesen Streifen geht nicht mehr als ein mal..
Ich spreche nur für mich. Ich weiß was damals abgelaufen ist und muss nicht durch so einen Film daran erinnert werden..
J4KOB 2011/11/04 11:42:36
Antwort löschenDer Film zeigt, dass es in einer Zeit in der die Grausamkeit ihren Höhepunkt erreicht hat jemand für Gerechtigkeit gekämpft hat (obwohl Schindler historisch keinesfalls unumstritten ist).
Ist es nicht was wahnsinnig wertvolles und schönes, dass es in so einer schlimmen Zeit trotzdem noch Hoffnung geben kann?
MaBerlin 2011/11/05 00:47:08
Antwort löschenMan darf Natürlich nicht den Zeitgeist der damaligen Gesellschaft außer Acht lassen. Der Antisemitismus war in der Gesellschaft Europas schon immer fest verankert. Sicher gab es auch zahlreiche ganz andere Beispiele im deutschen Volk, aber der Grundgedanke des "schlechten Juden" wurde bereits durch den Alleingeltungsanspruch des Christentums in der Spätantike gepredigt. Das Christentum war es im Mittelalter, das den Juden die Schuld am Tod Christi gab. Auch Martin Luther war Antisemit.
Der christlichen Gesellschaft wurde schon immer das "schlechte" im Juden förmlich eingetrichtert. Da ist es nicht verwunderlich wenn man in einem solchen Umfeld und einer solchen Zeit aufwächst, in dieser das Thema der Judenfeindlichkeit durch Propagandisten des Nationalsozialismus in extremer Weise propagiert wird, und man als Junge auch von eben diesen Werten der Alten geprägt ist. Diese bekamen sie schon ihr ganzes Leben vermittelt und haben oft auch keine andere Meinung zum Thema gehört bekommen, geschweige denn Kontakt zu einem Juden gehabt. Ich bin mir sicher das ein Großteil Vorurteile gegenüber Juden hatten, natürlich ohne persönlich welche gekannt zu haben. Wird man nach einer "solchen" Erziehung mit Juden konfrontiert und sich ein anderes Bild über das Thema machen, kann mir keiner Erzählen, das es für so einen Menschen doch "Klar" und "nicht Verständlich" sei, dass Juden "normale" Menschen wären.
J4KOB 2011/11/05 01:16:42
Antwort löschen@MaBerlin: Würd ich auf der Stelle so unterschreiben :)
Cristiano811 2011/11/05 13:20:51
Antwort löschenIch auch! :)
J4KOB, du hast natürlich auch recht! Nur wie schon gesagt, für mich ist so ein Film nichts. Dennoch verstehe ich nicht, wieso es heute immer noch diese ausländerfeindlichen Menschen gibt, auch in Amerika?! Wie schon gesagt, einigen kann man echt nicht helfen..
Aber die Erklärung von "MaBerlin" beantwortet eigentlich meine Frage!
A-Wax 2011/11/25 21:54:40
Antwort löschenIch hab mir euere Kommentare alle durchgelesen und muss halt hier auch meinen Senf mit dazugeben. Sicherlich ist Schindlers Liste kein "einfacher" Film. Wir als Deutsche haben leider diesen Schandfleck in unserer Geschichte und den dürfen wir auch nicht verleugnen. Unsere Generation kann natürlich nichts für diese Vorgänge und ich lasse mich auch von niemandem als Nazi oder ähnliches beschimpfen. Aber wir haben die Verpflichtung unsere Geschichte anzunehmen und uns mit dieser auseinanderzusetzen.
Ich finde Schindlers Liste einen grandiosen Film. Zum einen wegen der überragenden Schauspieler und zum anderen aber auch wegen der recht schonungslosen Inszenierung.
Das ist sicherlich kein leichter Stoff und "Entertainment" bestimmt auch nicht. Aber es ist ein ganz ganz wichtiger Film. Wenn man sich die Bilder von Leichenbergen und das beklemmende Gefühl bei den Auschwitz-Szenen (die Ankunft und die Dusche) nochmal vor Augen führt, dann merkt man wie grausam und pervers Menschen damals gehandelt haben.
Damit sich soetwas niemals wieder wiederholt, ist es aus meiner Sicht sehr wohl notwendig sich auch mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinandererzusetzen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ganz bestimmt kein "Entertainment", aber ein grandios gespielter und enorm wichtiger Film über das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.
J4KOB 2011/11/25 23:04:38
Antwort löschenEin gewisses Maß an Entertainment lässt sich in "Schindlers List" nicht verleugnen. Zu pathetisch und melodramatisch inszeniert. "Der Pianist" gefällt mir da deutlich besser.
Nemsis 2011/12/28 11:50:09
Antwort löschenAh, ich liebe solche Kritik. Weiter so Christian.
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Teezy123 2012/01/06 15:45:41
Antwort löschenSchön, dass man dich nicht daran erinnern muss, aber wie Dir vielleicht aufgefallen ist gibt es viele, die man anscheinend sehr wohl daran erinnern muss....
jekyll86 2012/01/07 20:04:00
Antwort löschenIch weiß nicht, was ich von einem Kommentar halten soll in welcher angezweifelt wird, ob man Filme mit derart schwierigen und belastenden Bilder anschauen muss. Meine Meinung dazu - JA muss man. Das der Film natürlich ein Stück weit Hollywood ist mag sein. Aber das schmälert die Aussage in keinster Weise. Verbrechen dieser Art dürfen nie vergessen werden, da spielt es überhaupt keine Rolle ob ein Schüler einfach keinen Bock, das Thema "stundenlang durchzukauen".
Im Übrigen finde ich es bedenklich zu behaupten, dass die meisten Deutschen am Holocaust beteiligt waren. Es war durchaus bekannt, dass Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Schwule etc. in ein Lager kamen. Doch die Grausamkeiten, die dort wirklich geschahen, übersteigen dann doch die allgemeine Vorstellungsmöglichkeiten. Ich will das Wegschauen nicht verteidigen, aber Du kannst nicht behaupten, dass die meisten Deutschen am Holocaust beteiligt waren. Es handelt sich hierbei um ein schreckliches Verbrechen und doch gehört es zu unserer Geschichte. In Zeiten in denen immer mehr auf "die faulen Arbeitslosen und die scheiß Ausländer" geschimpft wird (incl. "dann sollen die halt Schnee schaufeln usw.") ist eine Erinnerung an unsere Geschichte wichtiger denn je. Ich habe hierzu ein treffendes Zitat gehört: "Vergessene Geschichte läuft Gefahr wiederholt zu werden."
Ich weiß nicht, ob Du schon mal ein Konzentrationslager besucht hast (und wenn es "nur" ein "normales" wie Dachau ist - also kein Vernichtungslager wie Auschwitz). Ich würde es Dir aber empfehlen.
Mit Sicherheit ist Schindlers Liste keine leichte Koste - kann es ja auch gar nicht sein. Und trotzdem sehe ich mir den Film immer wieder an. Dieser Film läuft sogar auf Privatsendern ohne Werbung durch, bis zur letzten Sekunde des Films. Ich kenne hier nichts vergleichbares.
based_god 2011/09/26 13:56:41
Kommentar löschenDer Film ist schlichtweg genial. Er ist ein Zeitzeugnis und sollte Pflichtprogramm an allen Schulen sein, sobald es um Zivilcourage bzw. den Holocaust geht.
Über die 187 Minuten lässt sich der Film viel Zeit, seine Charaktere zu entwickeln, die allesamt genial verkörpert sind (herauszuheben sind die Oscarverdächtigen Liam Nesson und Ralph Fiennes). Der Schwarz-Weiss-Stil passt perfekt und auch die einzigen farbigen Szenen sorgen für Gänsehaut. Der Score finde ich relativ unspektakulär, passt jedoch zur trüben Grundstimmung. Die Kamera ist sehr gut und das Szenenbild (an Originalschauplätzen) gedreht ist perfekt. Schön auch, dass Spielberg auf die allermeisten seiner typischen Fehler verzichtet, und Oskar Schindler den Tribut zollt, den er zweifelslos verdient hat.
Guckt alle den Film und empfehlt in weiter – Ein Kinomeilenstein.
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Brennegan 2011/09/26 14:28:56
Antwort löschenZu Williams Score muss man aber sagen, dass er gerade bei solchen Produktionen immer darauf geachtet hat, dass die Musik eben den Film unterstützt ... genau deshalb ist sie auch so geartet :)
based_god 2011/09/26 14:41:38
Antwort löschenEr passt perfekt!
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amblin1971 2011/10/27 19:41:47
Antwort löschenMit Abstand Spielbergs bester und zugleich wichtigster Film. Damit hat er sich den Platz in Filmgeschichte redlich verdient, wird er doch zu oft als reiner popcorner verunglimpft. Spielberg gehört für mich nach wie vor zu den 5 besten Filmemachern weltweit, sowie Scott, Nolan, Scorsese und Kubrick. Letzterer ja leider schon verstorben.
PeterGriffn 2011/12/12 15:32:46
Antwort löschenNur zu Info in Niedersachsen zumidest ist er Pflicht im 10ten Jahrgang!! Gott sei Dank!!
Lüni 2011/09/14 11:57:26
Kommentar löschenDieser Film ist für mich fast unerträglich. Man mag sich und kann sich gar nicht vorstellen das das was man da sieht mal der Realität entsprach. Ich kann und will mir das auch eigentlich gar nicht vorstellen wozu Menschen eigentlich fähig sind. Ein ganz erschütternder und trauriger Film, der mich zutiefst bewegt hat. Und als ich dann meiner Oma von dem Film erzählte und sie mir sagte "ja...Schindler das ist ein Begriff, ein großartiger Mann" da begreift man erst, das man keinen Film gesehen hat sondern die Geschichte eines Mannes der wahnsinnige Anerkennung verdient hat.
Nicht dieser Film hat 10 Punkte verdient, sondern der Mann der voller Mut, Selbstlosigkeit sowie unter dem Risiko des eigenen Todes 1.200 Juden vor ihrem Tod bewahrt hat.
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*megami* 2011/08/24 20:38:34
Kommentar löschenDieser Film gibt einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit. In die Trauer, den Leid und die Verbrechen die damals herschten...und in das Leben eines Mannes, der hunderte von menschen gerettet hat...ein sehr mutiger Mann!
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