Beim ersten Mal - Kritik

Knocked Up

US · 2007 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 4
    Adventpuss 20.08.2018, 09:43 Geändert 18.09.2018, 14:31

    Mittlerweile nervt Seth Rogen mit seinem Pisse-Kacke-Kotze-Humor, als dass es wirklich witzig ist. "Beim ersten Mal" erzählt eine belanglose Geschichte, die auf so viele Weisen hätte aufgepeppt werden können und Judd Aptow und co. nehmen die denkbar langweiligste und blödeste. Dann bleibt eben nur in Erinnerung, dass Seth Rogen zwischen Lachnummer und humoristische Offenbarung steht und mit "Beim ersten Mal" seinen peinlichsten Film liefert.

    • 6 .5

      Was peinlich anfängt und auch immer wieder ins dumpfbackenmäßige abdriftet, kriegt am Ende doch noch richtig gut die Kurve. Wenn ein Kind kommt, steht die Welt Kopf und man muß alles neu definieren. Wer das schafft, hat schon halb gewonnen. Und genauso ist es auch mit diesem Film. Seth Rogen entwickelt sich vom unreifen Dickerchen zum sympathischen Freund, dem man zutraut, ein guter Vater zu werden. Wenn das keine Botschaft ist. Zum Nachahmen ausdrücklich empfohlen.

      • 6 .5
        EudoraFletcher68 09.04.2018, 06:33 Geändert 29.06.2018, 20:56

        Seth Rogen in seiner üblichen Rolle: Ben, ein 23jähriger Jugendlicher, der nicht erwachsen werden will, lebt mit vier Freunden in einer WG. Er hat keinen Job und kein Geld, kifft und säuft und lebt in den Tag hinein.

        Wer nichts weiter über die Handlung oder einzelne Szenen wissen will, der liest diesen Absatz besser nicht: 8 Wochen nach einem One-night-stand mit Alison (Katherine Heigl) erfährt er, dass er Vater wird. Alison ist eine zielorientierte junge Karrierefrau, die gerade ihren Traumjob als Moderatorin einer Lifestyle-Sendung bekommen hat. Die beiden passen überhaupt nicht zusammen.
        Es gibt einige Szenen, die ich ziemlich witzig fand, z.B. die Unterhaltung zwischen Ben und Alison am Morgen danach. Ben erinnert sich an gar nichts und tritt so ziemlich in jedes mögliche Fettnäpfchen. Als sie ihn fragt, was er beruflich macht, beschreibt er ihr ein ziemlich abstruses Webseitenprojekt (Man gibt den Namen einer Schauspielerin ein und bekommt die Info, in welchen Filmen und auch genau an welcher Stelle man sie nackt, bzw. teilnackt sehen kann, bzw. man bekommt auch gleich die Szenen, damit man sich nicht den ganzen Film anschauen muss) - typisch Rogen. Die Darstellung der WG finde ich sehr gelungen, es wirkt auf mich authentisch - so als hätten die Macher den eigenen Lebensstil verfilmt. Die 2. Unterhaltung zwischen Ben und Alison findet 8 Wochen später statt, als sie ihm offenbart, dass sie schwanger ist. Dabei erfährt sie, dass Ben der ideale Vater ist: mittellos und ohne Beruf. Es prallen zwei Welten aufeinander, das ist ganz lustig dargestellt. Auf seine Weise gibt sich Ben große Mühe alles richtig zu machen und Alison zu unterstützen. Daraus ergibt sich ein recht unterhaltsames Geschehen. Witzig fand ich Alisons ersten Besuch in Bens WG. Der Film begleitet die beiden bis zur Geburt.

        Die Schauspieler machen ihre Sache überzeugend, die Dialoge haben mir gefallen, nicht zu viel Klamauk, die Geschichte entwickelt sich schlüssig, es gibt ausreichend Situationskomik, teilweise ist der Film auch richtig gefühlvoll. Gut gelungen Mischung aus Blödsinn und Ernsthaftigkeit. Mit 133 Minuten ist der Film zwar lang, aber nicht langweilig. Mir als Serienfan hat gefallen, dass man die Protagonisten durch ihren teilweise absurden Alltag begleiten konnte. Teilweise fühlte ich mich an „Californication“ erinnert. Von Regisseur Judd Apatow ist auch „Jungfrau (40), männlich sucht...“. Ich vermute, wer den gemocht hat, wird auch mit „beim ersten Mal“ etwas anfangen können.

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        • 4 .5

          Erstsichtung: 22.02.2018
          Vorhersage: 6,5 --> Bewertung 4,5

          "Beim ersten Mal" ist zwar mit vielen Comedy-Serien-Stars besetzt. Lustig fand ich den Film aber fast garnicht. Echt schade, denn da wäre durchaus mehr drin gewesen.

          FAZIT: Ziemlich unlustig.

          • 7

            Wenn mans mal genau überlegt, wann gab es die letzte richtige Komödie, damit meine ich einen Film in der Tradition von „American Pie“ oder „Verrückt nach Mary“, also eine Kombination aus richtig derben Gags die in eine liebenswerte und mit ernsten Aspekten versehene Story eingebettet war? Schon lange nicht mehr und darum ist dieser Film fast schon richtig originell wenn auch seine Hauptelemente recht alt sind: Filme über ungewollte Schwangerschaften, unmögliche Liebespaare und Kindsköpfe die erwachsen werden müssen sind altbekannt. Aber hier in dem Fall werden diese Dinge sehr stimmig zusammengesetzt und aufgewärmt so daß ein echt großartiger Streifen dabei rauskommt weil einem die Figuren recht schnell ans Herz fassen und man selbst mit dem mehr als töffeligen Chaoten Ben sehr schnell mitfühlt. Da verzeiht man auch locker das der Film etwas überlang geraten ist und das ein oder andere Klischee anreißt. Das einzige was mir nicht so ganz paßt ist die weibliche Hauptrolle da mir Katherine Heigl bei Greys Anatomy durchaus sehr sehr gut gefällt, aber irgendwie nicht das Zeug hat einen Kinofilm zu tragen, aber das seh nur ich so. In sofern: da Filme dieser Art schon lange ausgeblieben sind ists mal wieder richtig originell mit ein wenig Tiefgang und viel Menschlichkeit abzulachen.

            Fazit: Altes Zeug neu kombiniert mit Herz und Seele – nicht neu, aber erfrischend!

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            • 3 .5

              teilweise nervig...liegt vor allem an heigl die versaut alles

              • 6 .5

                Im Grunde ein typischer Seth Rogen Film. Die ganze Kombo rund um Hill, Baruchel & Co. sind wieder dabei. Der Humor passt. Viele nette Cameos und klasse Nebenrollen. Ich mag Rogen und seine Filme. Also alles gut bei mir? Nicht ganz. Hier hat er nicht am Drehbuch mitgeschrieben. Seine eigenen Skripte sind in der Regel origineller. Die Geschichte hier ist hingegen altbekannt. Zudem passen Heigl und Rogen als Filmpärchen nicht zusammen.

                • 5
                  Andron 30.06.2016, 03:51 Geändert 30.06.2016, 04:01

                  Erfolgreiche Traumfrau und erfolgloser, fetter, kiffender, krümelmonster Typ... - das ist zwar ne witzige Idee, aber etwas sehr unglaubwürdig! Keine Frau in dieser Konstellation, schon gar nicht diese, würde von so nem Typen das Kind behalten wollen oder ihn am Ende vielleicht sogar heiraten, außer der Vogel hat Kohle bis zum Abwinken....! - Daran krankt leider die ganze Filmidee...!

                  • 3 .5
                    cycloo77 06.05.2016, 23:57 Geändert 06.05.2016, 23:59

                    Der Film ist in seiner vollkommenen Belanglosigkeit und typischen Präsentation von Klamauk am Rande des ertragbaren, verdammt unsympatisch.

                    Das mag daran liegen das ich Seth Rogen eher Ekelig als lustig finde, muss es aber nicht, da auch der Rest der Cast eher nichtssagenden in die Gegend guckt.
                    Die Story ist so oberflächlich Klischee gebeizt, das man sich schon fragt: meinen die wirklich das Mann (gleich Gorilla - ohne Hirnaktivität) und Frau (gleich Jane - hoffentlich bricht mir kein Fingernagel ab) durch die Gegend tappsen.

                    Was dem Film aber völlig unerträglich macht, ist das der ganze Nonsens auch noch 135.Minuten vor den Augen flimmert.

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                    • 7
                      Dady 31.03.2016, 18:14 Geändert 31.03.2016, 18:15

                      Wie man sich vielleicht denken kann habe ich mir den Film jetzt nicht wegen Katherine Weigl angeschaut. Wenn ich ehrlich bin ist sie eine von diesen "Hollywood-Tanten" mit den ich sogar nichts anfangen kann. Auch wenn sie hier noch ganz erträglich war. Der Grund warum ich mir den Film gegeben habe war natürlich die Besetzung. Seth Rogen, Paul Rudd, Jason Segel, Jay Baruchel und Jonah Hill.....sorry, aber was will man den mehr. Sie sorgen hier wie erwartet für die Lacher. Dazu gibt es hier die vielleicht lässigste WG der Filmgeschichte zu sehen. Der Rest des Streifens war auch ganz erträglich.
                      Also, wer mal wieder ne Runde ablachen will ist bei dieser Komödie genau richtig.

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                      • 7

                        "Du musst pressen, pressen" :D Super sympathische Komödie mit den angesagtesten Comedystars von heute. Seth Rogen in seinem Element. Absolut Sehenswert für Schwangere und werdende Väter, weil man kann vieles nachvollziehen was die da durchmachen :)

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                        • 2 .5

                          Seth Rogen find ich immer noch kacke. Dieses lahme Filmchen versucht AMi-Ulknudel-typisch mit einer Handvoll Witzchen unter der Gürtellinie zu punkten, scheitert aber sowieso und das meist auch schon im Ansatz. Irgendwann ist das Geschehen nur noch nervig und man registriert wohlwollend, seit langer Zeit nichts mehr von der ollen Heigl gehört zu haben.

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                          • 2

                            Ein Kind von Seth Rogen und Katherine Heigl??

                            https://www.youtube.com/watch?v=Wy9KFVluUsc

                            Nebenbei - überraschenderweise noch unlustiger als zu erwarten war...

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                            • 6 .5

                              Guter Film. Danach hat die Freundin vorerst keinen Bock mehr auf eine Schwangerschaft :)

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                              • 9
                                fishtank 15.10.2015, 19:40 Geändert 15.10.2015, 19:43

                                Hatte Ihn schon vor 7 Jahren im Kino im Original gesehen
                                War einer der Gründe für ne Rogen-Film Sammlung
                                Einfach genial
                                Leider lässt Apatow grad ein wenig nach wie ich finde
                                aber neben funny people einer seiner Geilsten

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                                  Stinkend langweilig und einfach viel zu lang. Ab und zu hab ich ja ganz gerne mal etwas "primitives" in den DVD-Player geschmissen, aber das war zuviel des Guten. Miese Gags, eine total ausdruckslose und nichtssagende Protagonistin und ein wie zu erwartendes Ende. Reicht dann auch erstmal für die nächsten 6 Monate mit so 'nem Schmarrn. Dann doch lieber 1,2 Freddy kommt vorbei...

                                  • 5 .5

                                    Eine süße Romantikkomödie à la Katherine Heigl. Es wäre mir schwer gefallen den Film überhaupt länger als 20 Minuten zu sehen, wenn nicht Seth Rogen und seine "Kifferfreunde" gewesen wären.

                                    • 5 .5

                                      "Beim ersten Mal" spinntt aus einer soliden Grundidee eine Story, die nicht immer hollywoodlike ist und -für mich überraschend- auf viele 08/15-Gags verzichtet. Stattdessen gibt es zwar nicht vor Weisheit berstender, aber doch sehr bodenständige Botschaften aus dem Gefühlschaos der Charaktere. Sympathische Figuren, gutee Darsteller, witzige Dialoge und ein ordentliches Skript verleihen der Romatikkomödie Charme.
                                      Krasse Abzüge gibt es aber für die etwas überdimensonierte Länge, etappenweise Langeweile und manchmal orientierungslos wirkdende Handlung. Was überhaupt nicht geht, ist meinen Augen die Schwarzweiß-Gegenüberstellung von Männern als lebenslustige Chaoten und den ständig zickigen Frauen als Kontrollfreaks. Unabhängig davon wieviel dran sein mag, wird dieses Bild massiv überstrapaziert. Dafür gibt es noch einmal nen fetten Abzug!

                                      • 6 .5

                                        Eigentlich ein recht unterhaltsamer Film, aber leider ist Katherine Heigl absolut nicht mein Fall.

                                        • 6 .5
                                          Trouble 19.01.2015, 22:48 Geändert 19.01.2015, 22:50

                                          Zwar stimmt die Chemie zwischen Heigl und Rogen meiner Meinung nach gar nicht, aber dennoch halte ich es für eine interessante Idee, diese beiden völlig unterschiedlichen Darsteller in einen Pott zu werfen.
                                          Daneben sind aber auch noch viele bekannte Gesichter wie zum Beispiel Jonah Hill, Paul Rudd, Leslie Mann, James Franco und Jason Segel zu sehen.
                                          Die Gags sind herrlich und wenn es mal lustig wird, dann knallt es so richtig, da konnte ich mich teilweise echt halb totlachen.
                                          Probleme hatte ich nur damit, wenn es mal romantisch werden sollte und Rogen versucht verantwortungsbewusst zu werden, denn da schafft Beim ersten Mal meiner Meinung nach den Spagat zwischen romantischer und Blödelkomödie nicht, da fehlt für mich das gewisse Etwas und auch die Chemie zwischen den beiden Protagonisten, da sie sich hier meiner Meinung nach schon fast abstoßen und so kein Knistern zwischen ihnen entsteht.
                                          Davon abgesehen gibt es aber kaum etwas zu beanstanden, gerade wenn man bedenkt, dass der Film für eine Komödie eine relativ lange Lauflänge von 129 Minuten aufweist, ohne dabei auch nur ansatzweise langatmig zu werden. Generell zieht sich der Film nicht in die Länge und baut seine Szenen nicht unnötig aus.
                                          Der Humor ist genauso gegattet wie er in den meisten Seth Rogen-Komödien gegattet ist und bedient daher auch seine Fans, was mein von Heigl´s Seite leider meiner Meinung nach nicht behaupten kann, sie schafft es nicht, ihren üblichen Charme in diesen Streifen zu transferieren, trotzdem macht sie einen durchaus soliden Job.

                                          Unterm Strich betrachtet handelt es sich meiner Meinung nach bei Beim ersten Mal um eine solide Komödie, die mit ein wenig mehr Chemie zwischen den Protagonisten noch überzeugender hätte sein können, denn ansonsten gibt es bei der langen Komödie kaum etwas zu beanstanden.

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                                          • 6

                                            [...] Was den “romantischen” Part angeht ist bei Knocked up das Problem, dass die Chemie zwischen Heigl und Rogen an keiner Stelle stimmt - es bleibt von Beginn an unverständlich, was Alison an Ben findet, und auch wenn Ben sich im Laufe des Films Mühe gibt, in die Vaterrolle reinzuwachsen, bleibt er doch eine ziemlich peinliche Figur. Dazu kommt, dass Apatow das Timing schlecht im Griff hat, so zieht sich die Geschichte an einigen Stellen arg in die Länge. [...]

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                                            • 6

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                                                Eine erfolgreiche, augenscheinlich gebildete und attraktive Moderatorin trifft auf einen vulgären, arbeitslosen Kiffer mit haarigen Männerbrüsten. Selbstverständlich haben sie ungeschützten Geschlechtsverkehr, zeugen "beim ersten Mal" ein Kind, und stellen eine Sekunde später fest, dass sie eigentlich gar nicht zusammenpassen. Irrationalität ist also Programm.

                                                Niemals wird der Grund des Sexualaktes oder der plötzlich artikulierten Liebe dargelegt. Es ist halt alles einfach so. Das Prinzip Zufall dominiert auch das Drehbuch: Der werdenden Mutter ist es nicht wichtig, dass ihr Partner kein Geld hat, nein, sie eiert lieber dem Problemen anderer Beziehungen hinterher. Zwischendrin wird auf Kissen gefurzt, Schwangere und Alte an einer Diskothektür abgewiesen, Hangover-lite inszeniert, gekifft, herumgebrüllt und schliesslich: Plopp! Das Kind ist da und alles ist super.

                                                Die Zielgruppe besteht wohl aus Loosern , die endlich erwachsen werden und arbeiten gehen sollen. Besagte Gruppe soll mit erhobenen Zeigefinger wohl auch vor Sex ohne Kondom gewarnt werden. Wer den Seth Rogen üblichen Humor mag, kann sich die überlange, infantile Seifenoperette ruhig geben.

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                                                • 5

                                                  Ein typischer Apatow.

                                                  Ein kiffendes, witziges und grundsympathisches Versager-Männchen, eine viel zu hübsche weibliche Protagonistin und ein paar gute Gags. Zwischen drin aber (im Gegensatz zu gelungeneren Werken des Regisseurs) viel zu viele abgedroschene "Leb dein Leben"-Phrasen und eine Overdose an Gefühlsduselei...

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                                                  • 4 .5

                                                    Bla bla... One Night Stand... bla bla... kiffen... bla bla... schwanger... bla bla... Bindehautentzündung... blabla... dummes Rumgezicke... bla bla... extreme Typveränderung bei ihm und alles wird gut.

                                                    Obwohl die Konstellation werdender Eltern, die sich kaum kennen, nicht sonderlich gut zusammen passen und versuchen, sich für das Kind zusammenzuraufen, viel Potential haben sollte, drängte sich mir der Gedanke auf, man hatte einfach nicht genug Story, um 9 Monate zu füllen. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, warum man bspw so ausführlich erfahren musste, wer wem zuerst mit dem nackten Arsch aufs Kissen gefurzt hat.

                                                    Die Konflikte wirkten teils an den Haaren herbeigezogen, dafür ließ man andere Storymöglichkeiten einfach liegen oder löste sie gar ziemlich dumm auf. So wird der Moderatorin noch vor der Schwangerschaft nahe gelegt, 10 Kilo abzunehmen, und als ihr Babybauch im geschätzt 11. Monat dann doch mal irgendwann auffällt ist das plötzlich total supi, weil man sie dann ja einfach andere werdende Mütter interviewen lassen kann. Den anfangs angedeuteten Jobkonflikt so zu lösen fand ich nicht nur plump sondern auch unsinnig, war die Geburt zu diesem Zeitpunkt doch schon in Sicht.

                                                    Paul Rudd sei lobenswert erwähnt, er spielt wie immer solide sympathisch. Alisons Kollegin hätte für ein bisschen Biss sorgen können, dafür war ihre Rolle aber zu klein. Insgesamt bleibt alles blass und oberflächlich.
                                                    Als es endlich verspricht, etwas spannend werden zu können, kommt der Abspann - aber wen interessiert auch, wie das nun glückliche Paar die ersten Monate mit unruhigen Nächten und vollgeschissenen Windeln meistert - weiß doch jeder, dass das schlimmste am Kinderkriegen mit der Geburt vorbei ist... Aber ich will mich keinesfalls beschweren, dass der Film zu kurz gewesen wäre, im Gegenteil.

                                                    Wenn ich die Kritiken hier mit dem vergleiche, was ich gesehen habe, muss ich mich mal wieder fragen, wer bloß all die lustigen und guten Stellen aus meiner Version des Films rausgeschnitten haben mag, sodass für mich nicht mehr übrig blieb als Zickensuppe mit Slackertopping und ein paar ordentlichen Kellen Fäkalhumor. Dass nicht mindestens Jonah Hill und Jason Segel nach diesem Film mit Fackeln und Heugabeln aus Hollywood gejagt wurden kann ich nicht recht nachvollziehen, wäre "Beim ersten Mal" mein erstes Mal mit der Truppe um Seth Rogen gewesen hätte ich um alle späteren Ergüsse einen riesigen Bogen gemacht.
                                                    Ich kann nur hoffen, fast alle Beteiligten blicken irgendwann auf dieses Werk zurück und sagen: ich war jung und brauchte diese Sprosse auf der Karriereleiter.

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