Bestiaire - Kritik

Bestiaire

CA/FR · 2012 · Laufzeit 72 Minuten · Dokumentarfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Im Safari Parc von Quebec beobachtet Filmemacher Dennis Coté Tiere. Komponiert aus starren Einstellungen strahlt der Film, der auf Musik verzichtet und dessen wenige Dialoge ohne Bedeutung sind, eine meditative Ruhe aus, die den Zuschauer zum Nachdenken über sein Verhältnis zur Tierwelt einlädt und für Interpretationen jeglicher Art offen ist. [Frank Arnold]

    • 7

      Weniger ein klassisch-narrativer Dokumentarfilm als ein filmisch-philosophisches Essay über das Zusammenleben von Mensch und Tier sowie inhärenter Machtverhältnisse.

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      • 7 .5

        Wer genau hinschaut und sich vom vermeintlich ereignislosen Fortgang nicht verprellen lässt, entdeckt die künstlerische Qualität in der eigenartigen Ästhetik der Bildausschnitte [...].

        • 6 .5

          Coté reiht statische Kameraeinstellungen aneinander, nüchtern und kommentarlos, wobei das Thematische zurückgedrängt wird zugunsten reiner Kontemplation.

          • 8

            Man will ihn erst einen Dokumentarfilm nennen, weil das seiner äußeren Gestalt am ehesten zu entsprechen scheint: Über 72 Minuten sieht man Tieren in einem kanadischen Safaripark zu und gelegentlich den Menschen – Pflegern und Besuchern des Parks –, die die Tiere ansehen. [...] Aber dann folgt den Bildern, die nie ganz bequem den Konventionen entsprechen wollen, deren Bildausschnitt irritiert oder belustigt, auch rasch das Nachdenken darüber, wie man eigentlich auf Tiere schaut.

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