Bestiaire

Bestiaire

CA/FR · 2012 · Laufzeit 72 Minuten · Dokumentarfilm · Kinostart

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von Denis Côté

Bestiaire ist ein französischer Dokumentarfilm von Denis Côté.
Ein Zeichenkurs, ein Safaripark, die Werkstatt eines Tierpräparators: drei Umgebungen, in denen sich Mensch und Tier begegnen. Im Mittelpunkt der Beobachtung stehen Blick- und Wahrnehmungsverhältnisse, die gleichzeitig oft ungleiche Machtverhältnisse spiegeln. Dabei scheint der Film die Frage mitzudenken, wie man Tiere filmen kann. Vom technisch hochgerüsteten zeitgenössischen Tierfilm, dessen allmächtige Kameras zu Wasser, zu Lande und in den Lüften jede Grenze überwinden und kein Geheimnis der Schöpfung mehr kennen, ist er dabei weit entfernt. Eine kommentarlose nüchterne Betrachtung – die Kamera ist oft unbewegt und beobachtet von einem festen Punkt aus mit feinem Gespür für Formen und Bewegung: Hörner vor einer Betonwand, die Beine nervöser Zebras in der Enge des Stalls, die Sorgfalt in den kundigen Handgriffen des Tierpräparators. Wohlüberlegte Einstellungen lassen Zeit zum Nachdenken über Schönheit und Fremdheit, über die domestizierte Wildnis in der Zivilisation. Orchestriert von den Umgebungsgeräuschen ergibt das eine Choreografie, ein filmisches Bestiarium, in dem sich zu den stoischen, ungerührten, ungeduldigen, wilden und rebellischen Tieren auch der Mensch gesellt.


Cast & Crew zu Bestiaire

Regie
Drehbuch
Filmdetails Bestiaire
Genre
Inszenierter Dokumentarfilm, Dokumentarfilm
Zeit
2012
Handlung
Käfig, Macht, Machtmissbrauch, Mensch-Tier-Beziehung, Ohnmacht, Tierarten, Tiere, Unterdrückung, Zoo
Stimmung
Geistreich
Verleiher
Arsenal Institut für Film und Videokunst e.V.
Produktionsfirma
Le Fresnoy Studio National des Arts Contemporains , Metafilms

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