Inferno - Kritik

Inferno

HU/JP/US/TR · 2016 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 12 · Thriller, Abenteuerfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 4 .5

    Im dritten Teil der Dan Brown-Reihe erwacht Robert Langdon in einem Krankenhaus in Florenz. Ihm plagen Albträume und er leidet an vorübergehende Amnesie. Er weiß zwar nicht wie er ins Krankenhaus gekommen ist, wird allerdings bereits kurz nach seinem Erwachen gejagt. Ein neues Abenteuer beginnt und dabei steht nicht nur das Leben des Professors auf dem Spiel...
    Viele Rätsel und die Menschheit steht erneut am Scheideweg. Einzige Rettung ist Robert Langdon! Nach den unterhaltsamen ersten beiden Teilen, war "Inferno" enttäuschend. Wenig Spannung & Stimmung! Für mich der schlechteste Teil der Reihe!

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    • 6

      Zu wenig Miträtseln, zu wenig Stimmung, zu wenig "Nebenbei gebildet werden". Dafür gibts jetzt aber viel Action, viele verschiedene Gruppen, von denen man ewig nicht begreift, was sie jetzt eigentlich wollen und wer mit wem zusammenarbeitet. Ich bin wirklich großer Fan von Dan Browns Romanen, aber diese Umsetzung war ein wenig enttäuschend. Schon der Anfang hat mich mit der Darstellung von Langdons Visionen extrem gestört. Das passte meiner Meinung nach nicht wirklich zum Ton der Reihe.

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      Am enttäuschendsten war jedoch das Ende. Hollywood hatte leider nicht den Mut der Vorlage zu folgen, sondern verpasste dem Streifen ein typisches Happy-End, das der Aussage des Romans völlig zuwider läuft. Schade.
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      Trotzdem hat mich der Film unterhalten und ist eine Sicht wert.

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      • 6 .5

        Leider der schwächste Teil der Trilogie. Da ich den Roman nicht gelesen habe, kann ich über die Werkstreue nichts sagen, aber in diesem Teil zumindest wirkte die Schnitzeljagd aufgesetzt. Trotzdem nette Unterhaltung vor der Kulisse grosser alter Städte: Florenz, Venedig, Istanbul.

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        • 5 .5
          Jelli 03.10.2018, 14:11 Geändert 08.10.2018, 15:02

          Und wieder geht es auf eine Schnitzeljagd durch zahlreiche Museen und zu etlichen Sehenswürdigkeiten...natürlich wieder vorwiegend in Italien. Wieder hat der schlaue Professor, der jeden noch so geheimen Geheimgang kennt und quasi mit jedem Kunstwerk vertraut ist, die ein oder andere geniale Idee, um einerseits den undurchsichtigen Verfolgern zu entkommen und andererseits das vielschichtige Rätsel zu lösen...natürlich wieder in Begleitung einer ebenso attraktiven wie klugen jungen Dame. Da wir das schon aus den anderen beiden Teilen kennen, hat Regisseur Howard das Ganze ein bisschen mit düsteren Zukunfts- und Horrorvisionen, harter Action und einem dramatischen Finale garniert. Man kann sich den Film schon antun...wenn man nichts besseres vorhat...

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          • 5

            Zweitsichtung, hat mir etwas besser als nach dem Kinobesuch gefallen. Bleibt trotzdem der bislang schlechteste Teil der Reihe (Auf eine Verfilmung von "Das verlorene Symbol" würde ich mich trotzdem noch freuen)

            • 4
              Mettwurst 29.08.2018, 23:29 Geändert 29.08.2018, 23:34

              Aller guten Dinge sind drei?

              Nein im Gegenteil, die dritte von Howard inszenierte Dan Brown Verfilmung ist sogar mit Abstand die schwächste. Um anscheinend die selbe Suppe nicht dreimal aufkochen zu müssen, wurde die Rolle des Robert Langdon nun zu einer kruden Mischung aus Jason Bourne und Indiana Jones umgeschrieben. Kann man mal so machen, ist halt nur kompletter Mumpitz.
              Hätte man es so durgezogen wäre es vielleicht sogar noch in Ordnung gegangen, doch irgendwann verliert man sich wieder halbgar in altbekannte Schemata und dem nicht mehr ganz so überraschenden Plot-Twist. Die wohl ärmste Sau hier ist aber Ben Foster mit seiner Figur, viel farbloser konnte man sie wirklich nicht mehr schreiben. Selten so einen blassen "Bösewicht" gesehen.

              Professor Langdon, bitte gehen sie in ihren wohlverdienten Ruhestand.

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              • 6

                Diese Robert-Langdon-Trilogie schafft es nie zu überzeugen. Nachdem The Da Vinci Code ganz nett war und Angels and Demons stärker und das Highlight der Serie, kehrt Inferno eher wieder zum eher durchschnittlichen Thriller-Niveau zurück. Er ist weder unerträglich langweilig noch super spannend. Die Prämisse mit dem Kampf gegen die Überbevölkerung ist ganz nett, wird aber auch nicht konsequent thematisiert und der Antagnoist auch nicht Ben Fosters stärkste Leistung. Hanks als Langdon ist wieder völllig okay, aber wirkt halt wie Auftragsarbeit. Felicity Jones hat mir ganz gut gefallen. Die Handlung trägt halbwegs durch den Film, aber der Film ragt in keinsterweise aus dem Durchschnitt heraus...

                • 6
                  Cokecab19 05.07.2018, 23:46 Geändert 16.07.2018, 01:19

                  Die ersten zwei Drittel sind völlig überinszeniert und -editiert und machen den Film teilweise wirklich anstrengend zu schauen. Ansonsten ist der Film aber tatsächlich durchgehend interessant und schön anzusehen. Spannend wird er aber erst am Ende, welches aber gerade im Vergleich zum Ende des Buchs enttäuschend konventionell ist.

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                  • 5 .5

                    Inferno ist definitiv kein Film der sich ins Gedächtnis brennt, der vom Stil her auch nicht an die beiden "Vorgänger" sich orientiert, sondern eher mit Effekthascherei versucht "Eindruck" zu schinden. Was meines Erachtens völlig in die Hose geht. Zuerst wird für einen versucht Dantes Inferno in eine Art Horror Szenerie zu verpacken, um somit Hanks Amnesie Bildgewaltiger zu unterstreichen, dieser Versuch verpufft nach und nach immer mehr. Auch die Jones hat jetzt kein Gesicht, dass sich so markant einbrennt. Denn nach nur zwei Tagen der Sichtung des Filmes, hatte ich kein Gesicht von ihr im Kopf und kam eher immer wieder auf Emily Blunt.

                    Wenn man vom Erfolg her und die Referenz als Gegenüberstellung so ein wenig Parallele ziehen möchte, glaube ich hat dieser Film die selbe Wirkung wie der neueste Indiana Jones Film gegenüber den älteren Teilen (eine Reihe die ich bisher noch nicht gesehen habe). Aber auch Stirb Langsam 5 würde ich im selben Atemzug nennen, was den Storyaufbau das Mystikum betrifft, in der Gegenüberstellung zu den älteren Filmen.
                    Woran dieser Film aber auch schwächelt, ist die zu dominante Kraft der Frauen im Film. Die drei, die auf ein los gelassen werden, dass wirkt nicht, hat einfach nichts.
                    Jones zum einen, dann Polizistin auf Kopfgeldjagd und die WHO Tante.
                    Die taugen alle samt nichts. Die Doppelnummer der Jones riecht man schon von Beginn an.

                    Der Film wandelt halbähnlich auf den Spuren von "The Game", was ja durch diese ominöse Firma, der Irrfan Khan angehört, sowie den Klienten die nicht ihre Rolle richtig spielen, irgendwie markant erkennbar ist.
                    Statt Geschichtszauber, ist es ein halb wild gewordener Actioner geworden, dessen Finale Furioso in Istanbul abgehalten wird.
                    Hanks erkennt nach dem Aufwachen die Stadt Florenz, erinnert sich aber nicht an das Wort Kaffee? Ja super.
                    Auf der Flucht kommt ein Car Sharing Auto Schlüssel zum Einsatz, jaa Klasse. - Nicht.
                    Lediglich Ben Fosters Rolle und der Schwarzmalerei in Sachen menschliche Zukunft (die ich als Gesellschaftskritik verstehe) hatte zumindest etwas, um das Motiv mit ein paar Gewichten zu versehen.

                    Inferno passt optisch nicht zu Illuminati oder Da Vinci Code. Inhaltlich könnte es auch jeder andere 0815 Actioner sein, wenn Hanks im Film nicht den Namen Langdon bekommen hätte. Zu hastig, wenig Fundament, viel klein Klein und auch sonst, kaum inhaltlicher Mehrwert. Wie gesagt, kein Film der im Gedächtnis bleibt.

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                    • 5

                      Für sich gesehen, geht der Film gerade noch in Ordnung. Als Abschluss einer Trilogie bzw. als Buchverfilmung von Dan Brown ist er völlig missraten.
                      Das liegt vor allem an der optischen Abgrenzung von den Vorgängern. Legte man beim 'Da Vinci Code' bzw. bei 'Illuminati' noch Wert auf edle Bilder, die in Richtung klassische Schatzsuche gehen (etwa Indiana Jones), so hat man es hier mit einer ziemlich billigen Mischung aus 'Jason Bourne' und 'Tatort' zu tun. Besonders die erste Hälfte ist so verschnitten und zerzoomt, dass man gar nicht weiß wo oben und unten ist. Diese Inszenierungsgeilheit lässt einen ganz schwer in die Geschichte eintauchen.
                      Die zweite Stunde wirkt dahingehend etwas besser, trotzdem wirkt die Story insgesamt sehr gehetzt erzählt - das Miträtseln (was die Dan Brown Romane eigentlich ausmacht) bleibt vollkommen auf der Strecke. Auch die Musik von Hans Zimmer, die in den ersten Teilen noch essentiell war, ist mir hier erst im Abspann aufgefallen.

                      Fazit: Potential nicht mal zur Hälfte ausgenutzt.

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                      • 3 .5

                        Ist schon eher scheiße. Ein ziemlich aufgequollener Tom Hanks quält sich als Romanfigur mit Kopfschmerzen durch einen konstruierten Historien-Tourismus-Plot mit Endzeit-Bedrohung (ein Virus). Von den Figuren sind höchstens ein paar Nebencharaktere interessant (Irrfan Khans Rolle z.B.), der Rest ist fad und durchschaubar, für die Geschichte gilt leider dasselbe. Die Schnipseljagd mitsamt ihren Rätseleien entwickelt zu keiner Zeit die Zugkraft oder Spannung seines Vorgängers. Enttäuschend.

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                        • 5 .5

                          Also diese Rätselaufgaben hätten einen mehr fesseln müssen , werden mir aber zu schnell abgehandelt . Gerade darauf kommt es doch hier an , oder ? Solche Dinge , wie mit einem Blick zu erkennen , das ein geschnitztes Teil aus Menschenknochen sein soll , kann man getrost belassen . Ansonsten ist er einigermaßen unterhaltsam , ein wenig spannend und ich nenne Inferno mal : "gute Durchschnittskost "!

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                          • 5

                            Ich habe vor wenigen Tagen das Buch gelesen und heute den Film geschaut und muss sagen, ich bin mehr als enttäuscht. Zum einen die drastischen Abweichungen von der Vorlage. Aber selbst wenn ich den Film betrachte, ohne an das Buch zu denken, hat er mich nicht berührt. Der Zauber und die Spannung, die die letzten Langdon-Filme mit sich brachten, kamen hier so gut wie nie auf. Die Rätsel wurden immer sofort gelöst, meist nichtmal von Robert Langdon selbst, und auch sonst bestand der Film hauptsächlich aus Verfolgungen, in denen nur kurz innegehalten wurde, um dann zum nächsten Ort zu springen. Gerade bei dem Stoff des Buches hätte hier etwas sehr viel besseres entstehen können und auch entstehen müssen.

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                              dreamtraveller 21.01.2018, 18:58 Geändert 21.01.2018, 18:59

                              Die Verfilmung von Dan Brown's Inferno ist eher mittelmässig, wenn nicht sogar belanglos. Da gabs deutlich bessere Teile mit dem mittlerweile jedem bekannten Professor Robert Langdon. Der Film ist bei weitem nicht langweilig und Tom Hanks und Felicity Jones liefern solides Schauspiel. Die Schauplätze werden wie gewohnt schön eigefangen und präsentiert. Aber irgendwie bleibt alles sehr belanglos und verschwindet schnell wieder aus dem Kopf, ähnlich wie bei Langdon's Amnesie zu Beginn des Films. ...wäre da nicht die von Dan Brown gestellte, umstrittene, zentrale Frage: "Zerstört die Überbevölkerung unseren Planeten?" und "Wie lange noch wird die Erde mit der explosionsartig steigenden Bevölkerungszahl fertig?" Für diese spannende Thematik gibts schon mal einen Extrapunkt. ^^

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                              • 7

                                Die Geschichte wird sehr klassisch erzählt und ist dynamisch und spannend. Trotzdem mangelt es an manchen Ecken doch am Storytelling. Die Geschichte befasst sich hauptsächlich mit Langdons Erinnerungslücken und den handelnden Akteuren. Da gerät die eigentliche Gefahr, nämlich ein Beutel mit einem tödlichen Virus, stark in den Hintergrund. Das Gefühl einer realen Bedrohung kommt zu keinem Zeitpunkt auf.

                                • 7 .5

                                  Hat uns genau wie zuvor auch Illuminati ganz gut unterhalten. Waren beide besser als zuvor angenommen... Weshalb mal nicht für beide 7,5 spendieren.

                                  *Sehenswert - Ja / Empfehlenswert - Bedingt*

                                  #737

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                                    AlexX2 29.11.2017, 11:37 Geändert 29.11.2017, 11:43

                                    Eine Respektlosigkeit gegenüber Dan Brown. Wie die Aussage seines Buches mit dem völlig umgeschriebenen und weichgespülten Ende quasi in den Dreck gezogen wird, ist eine Schande. Dass das Budget zudem gerademal halb so groß wie beim Vorgänger ausfiel, ist dem merkwürdig hektisch inszenierten Film leider jederzeit anzusehen.Eine miserable Adpation eines eigentlich sehr gelungenen Romans.

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                                    • 7
                                      YupYum 27.11.2017, 00:02 Geändert 28.11.2017, 00:49

                                      Dan Brown erfand mit Professor Robert Landon quasi den Indiana Jones für unsere Zeitepoche, also Schnitzeljagd-Crime gepaart mit etwas Geschichts-Unterricht, immer fassbar erlebt an ihren exotischen Original-Schauplätzen. Ich liebte diese Mischung einer gewissen Arroganz seit jeher, denn zwangsweise werden wir Blöden dadurch ein Müh gebildet, obwohl wir uns eigentlich lediglich mit einem Film ohne Verbindlichkeit unterhalten und die Sonntags-Abend-Langeweile angenehm killen wollten. Im dritten Wurf "Inferno" ist die historische Ausgangslage also Dante's "Divine Comedy" und sein Beschrieb der fassbaren Hölle für die menschliche Spezies.

                                      Ich selbst konnte mich eines gewissen Misanthropismus nie ganz entziehen, immer war für mich klar, gäbe es nur Tiere auf diesem Planeten, wäre die Erde voll intakt. Was produzieren wir denn in unserer kurzen Lebenszeit, vielleicht neben etwas wenig Kultur? Vor allem Leid, Kriege, Fäkalien, Handy-Strahlen und Müll! Wer die schockierende BBC-Dokumentation kürzlich über die karibischen Plastikberge im Meer gesehen hat oder tagtäglich von (islamistischen) Attentaten in den News hört, muss Dan Brown's These der Schuld von Überbevölkerung leider recht geben: "Die Pest raffte zwar viele weg, aber sie brachte den wenigen Überlebenden die Renaissance!". Jeder Zuschauer merkt (wenn der eher vergeigte Schluss mal gesund überstanden ist), dass das alles keine fiktive Thriller-Ausgangslage ist, sondern mehr Wahrheit beinhaltet, als uns lieb sein dürfte: Auch schon Nostradamus beschrieb die Pest und alle folgenden Akte der Katharsis der Menschheit genau so, und viel weiter als ins Post-Millenium kam auch er nicht in seinen Voraussagen. Und ach ja, Felicity Jones hat mich etwas an Nena erinnert - das war übrigens die mit den "99 Luftballons", falls es noch jemand kennt.

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                                        Hat dem Buch überhaupt nichts mehr zu tun.

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                                          Osmium 14.10.2017, 14:39 Geändert 26.11.2017, 10:44

                                          War die Schnitzeljagd durch die europäische Kunstgeschichte in The Da Vinci Code noch faszinierend, verkommt sie im nunmehr dritten Ableger der Reihe vollkommen zur Banalität, da die Kunstwerke nur noch als einfache Hinweisgeber missbraucht werden und selbst keine Geheimnisse mehr beinhalten.
                                          Der Mystery-Part soll stattdessen wohl durch effektheischende Visionen, dem Umherwerfen von Zitaten und die konfuse Handlung bedient werden. Die wahre Rolle einiger Protagonisten wird dabei erst durch kleine Twists enthüllt, die Story insgesamt bleibt aber einfach logisch unbefriedigend. Anders als die Romanvorlage traut sich auch das Film-Ende nicht vom Hollywood-Standard abzuweichen, sodass einfach kein bleibender Eindruck entsteht, über den man noch grübeln könnte.

                                          Letztlich bleibt damit Inferno, wie der Vorgänger Illuminati, ein unbefriedigendes Spektakel mit hübschen Schauplätzen, das man in einem Jahr wohl wieder vergessen haben wird. Das einzige, was Potential hat in Erinnerung zu bleiben, ist die Musik von Hans Zimmer, die den Film auffällig futuristisch untermalt.

                                          • 4

                                            Gute Darsteller, guter Regisseur, gute Vorlage. Trotzdem verkackt.
                                            Der 5 Tage ältere Kommentar von "Intrepid" bringt es auf den Punkt.

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                                            • 7 .5
                                              Martyman 13.08.2017, 11:21 Geändert 13.08.2017, 11:21

                                              Legt im Vergleich massiv an Tempo zu, hat wieder den brillanten Zimmer-Score und gute Darsteller - hinkt handlungstechnisch aber hinterher. Trotzdem eine unterhaltsame Action-Hatz!

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                                              • 3 .5

                                                *Spoiler*

                                                Für jeden, der das Buch gelesen hat, war das Ende des Films ein Schlag in die Fresse. Sie haben einfach mal die gesamte Ausrichtung des Plots geändert, nur um ein sch*** Hollywood-Ende einzubauen. Der ganze Film (und vor allem das Buch) thematisiert das Thema, dass die Welt zugrunde geht, wenn die Weltbevölkerung weiterhin exponentiell ansteigt und der Film feiert es als Happy End, dass das problemlösende Virus nicht freigesetzt wird. Klar wäre ein solches Virus in der Realität ein Super-GAU, aber durch dieses "Virusfreisetzung verhindert = heile Welt" wird die ganze kritische Intention des Buches komplett torpediert. Das Buch hatte schon einige Schwächen, aber der Film versenkt die brillante Ausgangsidee wirklich beispiellos.
                                                Wie würde Jack Nicholson sagen? "Sie können die Wahrheit doch gar nicht ertragen!" Nein, das kann das Publikum anscheinend wirklich nicht. Scheuklappen ahoi. Und danke, Dan Brown, dass du immerhin im Buch den Mut für dieses radikale Ende hattest. Denn leider sind deine Hochrechnungen für die Zukunft alles andere als Fiktion ...

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                                                • 5

                                                  routiniert werden hier Action, Verschwörung, Thriller und eine Decodierungs-Jagd durcheinander gemixt. Routiniert gibt Tom Hanks wieder Professor Langdon, wieder gibt es eine geheimnisvolle schöne junge Frau, wieder gilt es das Böse zu vereiteln. Einen Extrapunkt gibt es für Ben Foster und der Botschaft die er verbreiten darf (darüber sollte mal ein Blockbuster gedreht werden!) und einen für die visuelle Umsetzung Dantes Inferno. Der Rest ist nichts, was im Hirn kleben bleiben müsste und actionreich dem Reich des Vergessens anheim fällt.

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                                                    Wir waren letztes Jahr in Florenz und haben uns auf den Film also echt gefreut. Leider war der Film irgendwie total verwirrend am Anfang und es wurde nix erklärt. Dann immer wieder der lustlose Blick von Tom Hanks - seine beste Leistung hat er hier echt nicht abgerufen. Man hat den Film irgendwie nicht fühlen können. Erst in den letzten 30 Min. hat der Film gute Szenen gehabt. Die Story ist gut, nur leider haben die hier nicht 100 Prozent gegeben und damit war der Film echt nicht Sehenswert.