Robin Hood - Kritik

Robin Hood

GB/US · 2010 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Abenteuerfilm, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 4

    Russell Crowe zusammen mit Ridley Scott geht immer, da kann man nichts falsches machen bis auf “Robin Hood“

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    • 7 .5
      ScV 10.08.2018, 17:55 Geändert 10.08.2018, 17:56

      Ein wenig scheidet sich auch mein Geist an dem Streifen. Letztlich finde ich, ist es einfach ein guter Abenteuerfilm mit interessanten Schauspielern und schöner Optik. Wenn man aber die klassischere Robin Hood Geschichte sucht, dann hört der Film einfach genau dort auf.

      Leider ist es eben ein recht epischer Plot. Für sich genommen wäre das nicht schlimm. Durch die übliche Robin Hood Erwartungshaltung der meisten Zuschauer, zieht er sich automatisch selbst runter. Dadurch liegt der Wert dieses Werkes tatsächlich mehr als sonst ganz im Auge des Betrachters.

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      • 3

        Eindimensionale Figuren aus dem Klischeebaukasten, eine vorhersagbare Schema-F-Storie, garniert mit pseudohistorischen Nonsens und ahistorischer Sozialromantik, Inselnationalismus, Frankophobie und Phobie gegen alles Nichtenglische überhaupt. Ein Streifen der den rechten BREXIT-Zeitgeist atmet, ein Downton-Abbey im Mittelalter sozusagen.

        Scott sollte seine Finger von Historienstoffen lassen, die hat er sich schon mit Gladiator und Kingdom of Heaven mehr als verbrannt.

        • 5 .5

          Viel zu ernste und fade Vorgeschichte zur Legende von Robin Hood. Ridley Scott inszeniert zwar ein stellenweise schon ganz ansehnliches Mittelalter-Schlachtengetümmel mit herausstechenden Fieslingen, versäumt es jedoch trotz ellenlanger Dialoge und Überlänge (155 Minuten im Director's Cut) den Hauptcharakteren ein richtiges oder wenigstens sympathisches Profil zu geben. Robin, Bruder Tuck und Little John bleiben den ganzen Film über relativ schwache Figuren, mit denen man nur kaum mitfühlen kann und so muss man sich mit den schönen, mittelalterlichen Kulissen und Szenen zufrieden geben (was auch was wert ist) und danach doch wieder zu den älteren Verfilmungen des Stoffes greifen. Hätte aber trotzdem gerne eine Fortsetzung hiervon gesehen. Der Film hört nämlich genau da auf, wo die Geschichte so richtig losgeht.

          4
          • 8

            Film #5 meiner Ridley Scott-Sichtung. Von allein hätte ich mir „Robin Hood“ niemals angeschaut, da ich bisher nicht so sehr der Fan von Remakes (gewesen?) bin. Mein erster Robin Hood Film war der Walt Disney Zeichentrickfilm von 1973. Den fand ich damals toll! Die Version von 1991 mit Kevin Costner und Morgan Freeman hat mir auch gefallen. An die anderen Versionen kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Wozu also noch ein Robin Hood-Film? Nun bin ich doch positiv überrascht und vielleicht komme ich ja auf den Geschmack, mir Variationen eines Themas anzuschauen. Letztlich erzählt der Film, abgesehen von der Rahmenstory, eine eigene Geschichte und der Titel ist nur ein Hinweis darauf, dass da ein Kerl im Mittelalter aus dem Krieg nach England heimkehrt und sich gegen Unterdrücker zur Wehr setzt. Russel Crowe als Robin Hood fand ich erstmal unpassend, da das so ein wahnsinnig grobschlächtiger, für mich nicht sehr gefälliger Typ ist. Zu meiner romantischen Vorstellung hatte Kevin Costner besser gepasst. Insoweit ist die Besetzung aber eine gute Idee, weil damit von Anfang an klar ist, dass Robin ein ganz anderer Typ ist. Scott versucht nicht, eine Geschichte nachzuerzählen, sondern macht eben etwas eigenes daraus. Und im Verlauf des Films habe ich mich auch an Crowe gewöhnt. Der Film endet im Grunde genommen da, wo viele andere Robin Hood-Filme beginnen. Gute Idee.

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            • 5

              Aus handwerklicher Sicht ist Ridley Scotts 'Robin Hood' über jeden Zweifel erhaben. Ordentliches Szenenbild, gute Kostüme und sehr gute Kameraarbeit (sogar mit ein paar filmischen Zitaten aus 'König der Diebe').

              Was die Handlung betrifft, hat mich dieser Film aber nur sehr bedingt abgeholt. Während die erste Hälfte noch recht gute Unterhaltung verspricht, flacht es aus dramaturgischer Sicht in der zweiten Hälfte dann leider doch ziemlich ab. Oder zumindest läuft es in eine Richtung, die mich nicht nennenswert anspricht. Für Genrefans sicher eine Sichtung wert, aber trotzdem muss man einräumen, dass es da durchaus einige packendere Filme gibt.

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              • 6

                Robin Hood mal in anderer Herangehensweise wie die meisten (alle??) anderen Verfilmungen.
                Bis der Film richtig an Fahrt aufnimmt ist er schon halb rum. Dann wird man aber etwas versöhnt. Eine große Schlacht am Ende rundet dann alles ab.
                Der "Popcorn-Robin Hood" (Kevin Costner) ist mir aber deutlich lieber.

                • 4 .5

                  Robin Hood ist ein Thema daß schon in zahlreichen Filmen und auch Serien aufgegriffen und verwurstet wurde – trotzdem halte ich die Fassung mit Kevin Costner immernoch als den besten Versuch. Das war zwar kein wirklich tiefsinniges Filmchen, aber doch ein aufregender Abenteuerstreifen voller Action, Herz und Humor – also genau all diese Dinge von denen die aktuelle Fassung das Gegenteil darstellt. Wobei dieer hier sogar dreisterweise einen anderen Titel bekommen könnte: „Robin Begins“. Denn wenn man das überraschungsfreie Ende sieht kann man den Schriftzug „Fortsetzung folgt“ fast blinken sehen – doch wenn man den Film bedenkt den man gerade gesehen hat sagt man sich wiederrum: warum will ich noch so was sehen? Ehrlich, der Film enttäuscht auf ganzer Linie. Der Versuch den edlen Ritter als historisch möglichst korrekte Figu darzustellen ist im Ansatz ja noch interessant, aber das verfliegt dann wiederum ganz ganz schnell wenn man den chronisch mies gelaunten Russel Crowe sieht – kein Charme, kein Charisma und nichts anderes kennzeichnet ihn hier. Trotzdem folgen ihm alle und die ebenso unsympathische wie bleiche Lady Marian alias Cate Blanchett darf ihm erliegen. Die Action ist ganz ordentlich gemacht, wenngleich zu keiner Zeit außergewöhnlich (und der Showdown irgendwie stark an „James Ryan“ erinnert); die Schurken derer es mehrere gibt bleiben indes uninteressante Figürchen im Rtteruniformen. Und am Ende – da wird die Grundlage geschaffen für Teil 2 – aber was soll das bringen, an eben jener Stelle fangen die anderen Robin Hood Filme direkt an.

                  Fazit: Ein Pfeilschuß in den Ofen – der Versuch die Bogenlegende als anspruchsvolel Kinoserie zu etablieren scheitert grandios!

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                  • 8

                    Fantastisch besetzter und atemberaubend ausgestatteter Blockbuster der von seiner tollen Atmosphäre lebt, mit einem etwas anderen Blick auf eine bekannte Geschichte. 
                    Visuell ein Hochgenuss! 
                    Zwar etwas lang geraten, er hat ab und zu seine längen, aber Russell Crowe reißt vieles raus.

                    Ridley Scott ist ein Meister seines Faches und bietet hier sehr gute Unterhaltung!

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                    • 9

                      Kein gladiator , aber nicht viel schlechter ... kann die negativen Kritiken ebenfalls nicht nachvollziehen! Gefühl ,humor ,tolle gefechte und schauspielerisch auch Top was will man mehr ?

                      • 8 .5

                        Unabhänging von den schlechten Kritiken die der Film hier vorfindet,sollte sich doch ein jeder seine eigene Meinung darüber bilden.
                        Jeder Moviefan steht auf ein besonderes Genre,der eine eben mehr,der andere eben weniger.
                        Mir gefallen einfach Filme die Bildgewaltig und Epische Schlachten beinhalten.
                        Auch die Idee wie Robin zu Robin Hood wurde fand ich gut gelungen und umgesetzt.Es ist eben eine Vorgeschichte und nicht das klassische und gewohnte.
                        Auch der Cast konnte überzeugen.Russel Crowe ist hier ähnlich wie in Gladiator in seiner Paraderolle....

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                        • 6
                          RoboMaus 15.06.2017, 08:14 Geändert 15.06.2017, 14:21

                          uups..... den hatte ich stärker in Erinnerung vom Silberling, kurz nachdem die bis dato letzte Verfilmung von 'Robin Hood' (2010) auf DVD herauskam. Das packende Filmerlebnis will hier nicht entstehen, eher schon wirkt es wie ein routinierter Arbeitsnachweis von Leuten, die ihr Handwerk verstehen.

                          Zehn Jahre nach ihrem Meisterwerk 'Gladiator' (2000) trat das Team Ridley Scott/Russell Crowe erneut zu einem Historien-Epos an, diesmal tausend Jahre später im finsteren Mittelalter angesiedelt. Erzählt wird nicht die Geschichte des Outlaws Robin Hood, sondern wie er dazu wurde - was in den anderen Verfilmungen der spätmittelalterlichen Ballade die Einführung bildet, macht Scott zu einer 2¼ Stunden-Story um Macht, Intriegen und Verrat. Richard Löwenherz wird entmystifiziert, vom weisen, gutherzigen König zum Schlächter, der Frauen und Kinder in Palästina ermoden ließ und Frankreich auf dem Rückweg plündert (was wohl eher der Realität nahe kommt).

                          Scotts Interpretation lebt vom Antagonismus des guten Robin und des Verräters Sir Godfrey (überzeugend: Mark Strong), der die englischen Barone gegen den König aufwiegelt und einen Bürgerkrieg anzetteln will, damit Frankreich ein geschwächtes England erobern kann. Crowe und Cate Blanchett alias Lady Marian halten dagegen......

                          Letztendlich haben Filme dieses Genres die Freiheit, einem alles Mögliche zu erzählen - es kommt im Wesentlichen auf die Umsetzung an. Von daher habe ich kein Problem damit, dass das kein "richtiger" Robin Hood-Film ist. Doch gerade im Vergleich mit 'Gladiator' kommt mir dieses Werk kraftlos vor - es fehlt die Wucht, mit der der Zuschauer in das Geschehen geworfen wird. Im Ansatz ist das zwar eine realere, düsterere Version des Stoffes, vor allem im Vergleich zu Costner (1991), doch bleibt Scott damit auf halber Strecke stehen - wenn schon düster, dann richtig, mit einem gesunden Einsatz an Härte und Brutalität, aber davon ist dieser Plot weit entfernt. Es geht eher um das Paktieren, wie der böse Mark Strong seinen Plan aufzieht und wie ihn Crowe vereiteln will.

                          Inhaltlich ist das zu flach, in der Umsetzung flüssig und noch ordentlich unterhaltend, aber zu zaghaft, manchmal auch zu pathetisch. Der starke Cast tritt zwar seiner Reputation entsprechend glaubhaft auf, kann daran aber kaum etwas ändern.

                          Vielleicht sollte N.W. Refn den nächsten Robin Hood-Film machen...... wenn schon düster, dann richtig :)

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                          • 5
                            RoyDeckard 06.06.2017, 21:59 Geändert 06.06.2017, 22:00

                            Ich glaube das wird nichts mehr ! Hab mir den Film heute nochmal angeschaut, aber anders als bei wiederholten Sichtungen anderer Ridley Scott - Filme, will der Funke nicht überspringen. Um eines vorneweg klarstellen, ich verehre Ridley Scott. Eine Vielzahl seiner Filme zähle ich zu meinen Lieblingsfilmen, weil sie eine unvergleichliche Bildsprache, bzw. Ästhetik besitzen und diese wiederum perfekt auf das Erzählte abgestimmt ist. In seinen Frühwerken Alien, bzw. Blade Runner wird dieser Effekt noch verstärkt, da diese Filme unter Zuhilfenahme, bzw. Einbeziehung relevanter Künstler ( z.B. H.R. Giger ) realisiert wurden, welche diesen Filmen noch ein einzigartiges Design verpassten. Man mag in Sachen Qualität vielleicht anderer Meinung sein, aber Filme wie Thelma & Louise, Gladiator, Königreich der Himmel, Black Hawk Down, The Counselor besitzen eine Handschrift, welche man schwerlich einem anderen Regisseur zuordnen könnte. Dasselbe gilt für die Ausarbeitung und Darstellung kriegerischer Szenarien, welche in Gladiator o. Königreich der Himmel eine mitreißende Dynamik und Kraft besitzen. In Robin Hood wirken diese zum Teil billig und inspirationslos. Des Weiteren fehlt diesem Film ein wirklich überzeugender Antagonist, eine glaubhafte Liebesgeschichte, bzw. eine mitreißende Geschichte. Trotz dessen ist der Film anschaubar u. phasenweise auch unterhaltsam. Nichts mehr und nichts weniger. Es würde mich freuen, wenn sich Ridley Scott trotz seines fortgeschrittenen Alters noch einmal fängt und sich darauf besinnt, dass noch ein wirklich guter Film mehr wert ist, als diese ohne große Vorbereitungszeit runtergespulte, nichtige Dutzendware ( Alien Covenant ).

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                            • 5 .5

                              man hat wenigstens auf das halbe nivaeu von gladiator gehofft..und wurde bitter enttaeuscht...mega schnarchnase, teils veraltet wirkende szenen...paar abgehackte gliedmaßen haetten den film sicher gut getan

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                              • 3 .5

                                Wird ein Stoff besser, wenn man ihn ein weiteres Mal verfilmt, nur dieses Mal mit hochglanzpolierten Bildern ? Bereits Errol Flynn schwang den Bogen 1938, Kevin Costner tat es ihm 1991 gleich. Dazwischen liegen unzählige weitere Verfilmungen, von bierernst bis Slapstick. Warum also sollen wir Ridley Scotts erfundene Vorgeschichte zum Werdegang der Legende von 2010 huldigen ? Nur weil sie brutaler und realistischer ist als all die Strumpfhosen zuvor ?

                                Warum überhaupt hat Scott sich dieses Themas angenommen ? Ein so brillianter Regisseur könnte doch aus dem Stehgreif einen bahnbrechenden neuen Science-Fiction-Film machen, z.B. über kosmische Ereignisse wie dem Schwarzen Loch oder Gammablitzen. So viele neue Themen gibt es seit den Entdeckungen durch das Hubble-Teleskop, statt dessen wirft sich Scott in eine längst ausgelutschte Thematik. Das muss man leider als Schaffenstiefpunkt werten.

                                Zwar wartet er mit großer Besetzung auf: Russel Crowe, Max von Sydow, Cate Blanchett, William Hurt u.v.a. – es liest sich wie das „Who is Who“ der Hollywoodstars. Doch wo führt das Ganze hin ? Erfahren wir irgendetwas Neues, das uns vom Hocker haut ?

                                Der Score von Marc Streitenfeld ist heldenhaft sicher orchestriert, aber routiniert und vorhersehbar. Wir wissen bereits wie er klingen wird, wenn wir die Reiterschar nur sehen.

                                Ein Budget von 130 Millionen Dollar für eine Geschichte, die so nie stattgefunden hat ? Und als Höhepunkt wird die Vogelfreiheit von Robin Hood erklärt. Da, wo andere ihre Saga beginnen, endet Scott.

                                Seltsam ist der Showdown, bei dem die Franzosen (wie einst die Alliierten am D-Day) am Strand von England (mit ähnlichen Landungsbooten !!) landen, und von den Briten niedergemetzelt werden. Warum uns Scott diese Bilder-Hommage an Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ liefert, bleibt unklar. Handungstechnisch macht es wenig Sinn. Im übrigen dürfte die tödliche Trefferquote selbst bei 200 aufgestellten Bogenschützen am Klippenrand bei Null liegen. Da müssten schon 5000 Schützen stehen, wenn der Pfeilhagel ernsthafte Dezimierung bringen soll. Das nur zum Realismus...

                                Fazit: Teure Schlachten und stilsichere Requisiten vom Bildästheten Scott, aber leer wie eine Kaffeedose ohne Inhalt. Weder das aufgezwungene Gladiator-Charisma von Russel Crowe noch die Liebesgeschichte mit Cate Blanchett vermag zu überzeugen. Scott vesagt in der Dramaturgie wie ein Anfänger. Was für ein Unterschied zu Gladiator, wo wir mit Crowe in jeder Szene mitfieberten. Doch „Gladiator“ und „Black Hawk Down“ liegen 10 Jahre zurück. Und mit „Prometheus“ hat Scott 2 Jahre später eine ähnliche Einfallslosigkeit bewiesen. „Der Marsianer“ 2015 dagegen punktet wieder mit bestem Popcornkino. Was lernen wir daraus ?

                                Ein Regisseur wird nicht zwangsläufig besser, je älter er wird. Giganten wie Scott bekommen jeden Betrag, den sie wollen, und können drehen, was sie wollen. Dabei ist halt dann auch leider manchmal Mist. Vielleicht ist auch die beste Zeit für Scott vorbei. Scott hätte durchaus das Format und Können, etwas bahnbrechend Neues ins Kino zu bringen. Doch irgendwie wird man den Eindruck nicht los, er traut sich das einfach nicht (mehr) zu.

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                                • 5 .5

                                  Sry, aber als Cate Blanchett da am Ende mit ihren Kindersoldaten angeritten kam war es bei mir dann vollkommen vorbei^^
                                  Man kann sich den Film mal geben an einem langweiligen Abend, aber im Grunde ist der Film von vorne bis hinten Quark.

                                  • 6 .5
                                    WithOpenEyez 18.12.2016, 17:27 Geändert 29.10.2017, 01:32

                                    "In times of tyranny and injustice when law oppresses the people, the outlaw takes his place in history."

                                    Den einzigen Robin Hood Film den ich kenne ist das Disney Meisterwerk. Bis zum Filmende keimte in mir die Frage auf, warum genau es eigentlich Robin Hood in diesem Film gebraucht hat und man nicht stattdessen irgendwen hätte nehmen können. Am Ende wird die Frage beantwortet: Diese Scott-Crowe Produktion zeigte uns also nicht das Leben des Robin Hood als Robin Hood, den man als den Dieb von den Reichen und Rächer der Unterdrückten kennt, sondern die Vorgeschichte wie er genau zu diesem Mann wurde. Nun gut, ich hab die DVD geschenkt bekommen, sah keinen Grund mich zu informieren.

                                    Ich kann sagen, dass diese moderne Robin Hood Version mir ganz gut gefallen hat, auch wenn kein Fan von diesem lauten epischen Schlachten-Blockbusterkino. Hier steckt halt viel Aufwand drin, dass ein Budget von 200 Millionen Dollars verbraten wurde sieht man schon. Ansonsten ist der Film ein typischer Film dieser Art, denke nicht, dass man wirklich etwas Unerwartetes zu sehen kriegt. Russell Crowe hat ganz gut gepasst, konnte aber meiner Meinung nach auch nicht besonders glänzen. Ich hab mir den Director's Cut gegönnt, stolze 2 Stunden 20 geht er, was aber nicht wirklich zu lang ist (hab allerdings zwei Hälften draus gemacht). Ich fand ihn durchgehend unterhaltsam, mal actionreich, mal ruhiger, emotionale Szenen waren genug vorhanden, ganz selten auch mal ein Anflug von Humor, was gut war, denn die Lage im damaligen England war ernst genug, als dass ich da noch etwas Slapstick nötig sehe (spricht jetzt eigentlich gegen die Disneyversion^^). Ganz gutes Werk, das mich weder begeistert hat, noch gelangweilt, war einfach ein sehenswerter, ganz gut gemachter Film, nicht mehr und nicht weniger.

                                    • 5

                                      nicht mal annähernd so episch wie sich der Film wohl selbst gerne gesehen hätte.

                                      • 7 .5

                                        frage: kommen noch weitere teile von den machern

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                                        • 6 .5

                                          Ridley Scotts Robin Hood Adaption ist visuell eine Wucht. Ein sehr hübscher Film, der toll gefilmt ist und beeindruckende Schlachtsequenzen bietet. Auch der Cast ist natürlich sehr stark. Ein tolles Assemble, wo die meisten Darsteller in ihrer Rolle funktionieren. Leider ist die Story sehr unterdurchschnittlich. Es stellt sich die Frage, was das alles mit Robin Hood zutun hat. Letztendlich doch recht wenig. Bekannte Namen wie Bruder Tuck und Little John werden zwar erwähnt und gezeigt, spielen aber überhaupt keine Rolle.

                                          Fazit: Das war ein netter Action-Historien Film, in den viel Arbeit gesteckt wurde, allerdings kein "Robin Hood". Dann doch lieber den Klassiker mit Kevin Costner.

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                                          • 7

                                            Im Kino gesichtet.
                                            Stehe voll auf diese Art Film. Action-History-Epos mit hammer Akteuren. Russell Crowe passt in die Rolle, zudem zeigt er neue Seiten des Robin Hoods.
                                            Fantastische Schlachten, natürlich nichts anderes gewohnt von Ridley Scott.
                                            Schöne Nebenschauplätze.
                                            Für den gaaaanz großen Wurf hat es leider nicht gereicht, doch das Kino hat sich allein aufgrund der Bilder wieder gelohnt.

                                            • 5 .5

                                              Also was diesem Film eindeutig fehlt:
                                              - eine Kürzung um mindestens 20 Minuten
                                              - etwas Erotik .... Cate Blanchett spielt zwar gut, hat aber etwa so viel Sexappeal wie ein Amboss.
                                              Es gibt bessere "Robin Hood"-Filme ....

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                                              • 6

                                                Ganz ok. Einmal anschauen reicht aber auch...

                                                • 6

                                                  Obwohl Scott auf ein namenhaftes Ensemble zurückgreifen kann, kann die Mehrheit des Castes wenig Profil zeigen. Was ist die Motivation der Figuren? Das Essentielle wird bei den meisten Figuren nicht geklärt. Das größte Problem des Films ist die Länge. Die fast zweieinhalb Stunden ziehen sich besonders in der letzten Hälfte wie Kaugummi. Desweiteren liegt der Fokus weniger auf den einzelnen Charkteren, sondern auf bildgewaltigen Schlachten und gut durchchoreografiertem Gemetzel.

                                                  • 7 .5
                                                    Just_Yoda 10.01.2016, 23:39 Geändert 10.01.2016, 23:40

                                                    Rise and rise again - until Lambs become Lions.

                                                    Ohne viel neues zu bieten, überzeugt Russel Crowe im Duett mit Cate Blanchett in einem sehr soliden Robin Hood-Prequel.

                                                    Wer wie ich auf Mittelalter, Robin Hood und Russel Crowe steht kommt voll auf seine Kosten!