Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung - Kritik

Star Wars - Episode I: The Phantom Menace

US · 1999 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5
    Botwin 08.09.2018, 12:29 Geändert 08.09.2018, 12:32

    Es ist schade, das so viele diesen Teil so zerreißen. Ich persönlich finde Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung, ganz gut gemacht und ich fühle mich immer sehr gut unterhalten. Die CGI Effekte sind etwas zu viel aber mir macht es immer wieder Freude ihn mir anzusehen!

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    • 8 .5

      Underrated, der schlimmste ist Angriff der Klonkrieger auch wenn er natürlich Grievous und den Count hatte aber das rettet Ihn leider auch nicht.

      Soundtrack 11/10 - Oscar ? Fehlanzeige, war net mal nominiert :)

      Aber das sind wir ja gewohnt in jener Kategorie, Coco 2018 war der letzte Witz der Academy

      • 6

        Der Film ist eigentlich ganz gut aber die politischen Szenen sowie das Potracerrennen haben mir den Film ganz schön versaut doch der Rest ist ganz gut deswegen 6*/10* .

        • 9

          Warum wird Episode 1 gehasst? - Ich habe keine Ahnung.
          dass wichtigste bei star wars ist Abwechslung, und das hat dieser film eindeutig.
          Jar Jar macht erst den Charme dieses films aus, und wer liebt den kampf zwischen darth maul, qui-gon und obi-wan nicht?
          selbstverständlich sind Episode 2,3,5,6 und 8 besser als Episode 1, doch trotzdem sollte man dem film nicht negativ gegenüber stehen.
          Jede Legende hat ihren anfang....

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          • 5

            Der schlechteste Star Wars Teil von allen. Er ist zu sehr in die Länge gezogen und noch dazu bin ich einfach genervt von dem Jungen Anakin der als neun mal kluger hosenscheisser einfach nur anstrengend ist. Dann noch dieser extrem nervige Jar Jar Binks ...... nee das war nix. Einzig allein die Hauptrollen von Liam Neeson , Ewan McGregor und Nathalie Portman wissen zu überzeugen. und der total verheizte Darth Maul der riesiges Potenzial hatte zum Top Bösewicht zu werden punktet dennoch ungemein in seiner Mini Rolle und kann wenigstens den Schluss noch retten ! Starkes Licht Schwert Duell am Ende

            • 3 .5
              AllesSchrott 04.07.2018, 20:05 Geändert 04.07.2018, 20:05

              "Ich möchte in der von George Lucas vorgesehenen Reihenfolge enttäuscht werden."
              Oder so ähnlich ... ("Sheldon" L. Cooper in "The Big Bang Theory").

              IV–VI die einzig wahre Trilogie. Alles andere verhält sich wie die Fortsetzungen zu Jaws. "viel hilft viel" ...

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              • 5

                Eigentlich fand ich den Film nicht so schlecht aber wenn man genauer darüber nachdenkt gibt es viele Störfaktoren.
                Liam Neeson und Ewan McGregor sind beide tolle Schauspieler und machen ihre Sache auch ganz gut. Die anderen Jedis wirken wie ein Haufen Sesselpupser und Nein-Sager. Jar Jar Bings und die Droiden sorgen für ein paar Lacher zwischendurch.
                Landschaften, Monster und Kostüme fand ich super.
                Der Film schweift aber an einigen Stellen zu weit aus und wird dadurch unnötig in die Länge gezogen.
                Sicher einer der schlechteren Star Wars Teile.

                • 6 .5

                  Ein passabler Science-Fiction Film hält einen der interessantesten und coolsten Antagonisten überhaupt bereit (Darth Maul). Nie wurde ein guter Bösewicht derart verschwendet...

                  Für alle Fans; dieser Kurzfilm ist der Hammer:
                  https://www.youtube.com/watch?v=Djo_91jN3Pk

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                    cobaltstring 27.05.2018, 13:17 Geändert 27.05.2018, 13:19

                    Es ist bestimmt schon 5 Jahre her, dass ich - abgesehen von den neuen Disney-Filmen - Star Wars geschaut habe. Nun habe ich mich aber doch nochmal dazu aufgerafft und beginne ganz von vorn und versuche dabei, möglichst nicht nostalgisch zu werden und ganz objektiv zu bewerten. Und siehe da: Episode I rutscht von 7 Sternen auf 4 runter.
                    Zu beliebig wirkt die Story an vielen Stellen, zu sehr bricht man mit der Originaltrilogie und verursacht Logiklöcher im Universum. Die Dialoge sind teilweise furchtbar und was Humor angeht, sorry, aber damit erreicht ihr nicht mehr als ein müdes Lächeln bei mir oder eben ein Publikum, dass noch von der Pubertät sogar noch weit entfernt ist. Zudem, wenn wir mal ganz ehrlich sind, die Effekte waren doch für damalige Verhältnisse schon ein Witz. Die Schlacht von Naboo sieht aus, als hätte ein Filmstudent im ersten Semester da schnell ne Animation für seinen YouTube-Kanal hingerotzt.
                    Alles in Allem hätte dem Film auch ne halbe Stunde weniger sicher nicht geschadet, oder eben mehr Handlung...

                    • 6 .5

                      Der erste Teil der Star Wars Saga beginnt mitten im Geschehen. Zwei Jediritter sind auf einem Schiff der Handelsförderation um zwischen der Naboo und der Förderation zu vermitteln. Die Verhandlungen scheitern und es kommt zu einer Invasion des Planeten Naboos. Während die Königin Amidala mit den beiden Jedis entkommt, bleibt ihr Volk zurück. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, immer mehr Menschen sterben und es muss etwas dagegen unternommen werden. Außerdem taucht ein Kind auf, welches die Macht ins Gleichgewicht bringen soll... Für alle Science-Fiction-Fans ist dieser Film natürlich Pflichtprogramm, ansonsten für mich der schlechteste Teil der Saga. Möge die Macht mit euch sein!

                      • 6

                        Guter Science Fiction Reißer.

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                        • 6
                          Immortalchaser 22.01.2018, 23:21 Geändert 22.01.2018, 23:22

                          Wenn man erstmal den peinlichen Episode 8 gesehen und auch etwas drüber nachdenkt, dann erscheint selbst dieses schwache Werk der Prequels wie eine Offenbarung.
                          Jar-Jar Binks ist nicht mal halb so nervig wie die schlecht geschriebene und gespielte Rose aus Episode 8.
                          Trotz einiger nerviger Szenen und unnötiger Längen versprüht dieser Film zumindest etwas Star Wars Charme. Und Darth Maul als Gegenspieler ist mal Mega Cool. Da können die ganzen Bubies aus den Disney Star Wars einpacken. Dazu noch beeindruckende Lichtschwert Kämpfe.

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                          • 6 .5

                            Merkwürdig aber wahr. Mir gefiel dieser Teil von Episode 1 bis 3 tatsächlich am besten. Klar - Binks nervt, aber dafür machen Neeson und McGregor einen guten Job. Auch Frau Portman ist hier ganz ok.
                            Die Folgeteile empfand ich als störender... insbesondere die aufgedrückte Liebesgeschichte in Teil zwei. Aber naja, Ansichtssache.

                            • 6

                              Hier könnte man eine ewige Diskussion entfachen die aber letztlich nie zu einem Ziel führen würde: sind diese Star Wars Filme wirklich nötig? Sicher, alleine was die Spezialeffekte angeht war dieser hier ein unschlagbares, revolutionäres Meisterwerk dass immens hohe Standards setzte – was aber fehlt (und das haben viele bestätigt nach „Genuß“ des Filmes) ist die Seele, der Humor und die „Leichtigkeit“ die die alten Filme besaßen (was da in erster Linie von Harrison Ford kam). Hier geht’s viel ernster zu, wenn man mal von Jar Jar Binks absieht, der s meistgehassten „Star Wars“ Kreatur überhaupt. Binks wird in vielen Szenen als Slapstickmacher eingesetzt, aber letztlich wirkts echt ziemlich deplaziert. Immerhin können bei dem ganzen Effektgewitter die drei Hauptfiguren überzeugen: Natalie Portman als wunderschöne Königin, Liam Neeson als stocksteifer Ritter und Ewan McGregor als unerfahrener, aber doch besonnener Lichtschwertschwinger. Die Hintergrundstory um einen politischen Konflikt ist allerdings so perplex dass sie eh keiner rafft – aber wer schert sich angesichts von Lichtschwertduellen und Raumschiffschlachten schon um so was? Oder um den kleinen Klugscheißer Anakin Skywalker?Fazit: Im „Star Wars“ Universum fragwürdig – in Punkto Action, Effekte und rasante Wirkung jedoch unzweifelhaft ein Meilenstein!

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                              • 9 .5

                                Auch wenn dieser Film an vielen Stellen nervige, unnötige, unwitzige und langweilige Stellen hat, so finde ich ihn im Großen und Ganzen äußerst gelungen.

                                Die Einführung einer Droiden-Armee, statt lebendigen Wesen, ist sinnvoll.

                                Viele schimpfen über das Pod-Rennen, dass es unnötig sei, den Film nur in die Länge ziehe, und nichts mit Star Wars zutun habe. Das sehe ich nicht so. Es ist einfach mal etwas komplett anderes, und ich finde die Szenen immer wieder spannend.

                                Jar Jar Binks, die wohl unbeliebteste Figur aus Star Wars, empfinde ich auch nicht als so nervtötend, wie alle anderen. Weitaus nerviger in dieser Episode war die Darstellung des Yoda. Zum Glück wurde er in neueren Fassungen auch wieder als CGI-Modell dargestellt. Damit ist für mich die größte Schwachstelle des Films beseitigt.

                                Das Highlight ist ausnahmslos die Einführung des Darth Maul und dessen Auftritte, welche mich über die Schwachstellen hinwegsehen lassen. Explizit der Kampf zwischen Maul und Obi Wan alleine, ist, aufgrund des irren Tempos und der unglaublichen Dynamik, in meinen Augen sogar einer der besten Schwertkämpfe aller Star Wars-Filme.

                                Abschließend kann ich sagen, dass ich zwar verstehen kann, dass, und warum viele diesen Film hassen, allerdings hat auch jeder seinen eigenen Geschmack. Ich zumindest finde ihn auch heute noch super!

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                                • 8

                                  Die Zeit nun gekommen ist. Manchmal weiß man einen Film erst zu schätzen wenn man sieht was, wie im Fall von Last Jedi noch schlechter sein kann.
                                  Die Prequels sehe ich seit dem in einem anderen Licht.

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                                  • 8

                                    Eine fette 8 von mir. Warum? Nach Episode 8 erscheinen die EP 1-3 in einem anderen Licht.

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                                    • 7 .5

                                      Der Film wurde mit erfolgreicher Anti-Propaganda ziemlich kaputt kritisiert. Habe das Geühl, dass viele auf dem Hass-Hype-Train aufgesprungen sind ohne sich wirklich weiterhin mit dem Film beschäftigt zu haben.
                                      Ja Jar-Jar-Binks nervt in seiner kindlich blöden Art. Aber das haben die Ewoks in EPISODE VI auch getan. Nur gibt's hierzu seltsamerweise keinen Hass-Hype-Train.
                                      EPISODE I besteht ja auch nicht nur aus Jar Jar Binks, sondern hat allerlei interessantes zu bieten. Die politischen Unruhen zeigen viele Parallelen zu Problemen in der Wirklichkeit auf. Der Zuschauer wird auch durchaus gefordert, um durch die politischen Wirren durchschauen zu können. Darth Maul ist ein netter Bösewicht. Liam Neeson als Qui-Gon Jinn und Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi sind sehr authentisch. Die Kämpfe machen Spaß sich anzugucken und die Welt ist sehr lebhaft voller neuer Details, die man in der alten Trilogie aufgrund mangelnder Möglichkeiten nicht hatte.
                                      Klar kann hier jetzt über CGI-Überlastung geschimpft werden. Mich stört es nicht sonderlich, da gerade zu der Zeit exrem viel mit CGI gearbeitet und experimentiert wurde. EPISODE I ist da meiner Meinung nach im Gegensatz zu jüngeren Produktionen wie der Hobbit-Reihe kein großartiger Übeltäter, sondern hat das gemacht, was eigentlich alle Filme zu der Zeit gemacht haben.
                                      Alles in allem ist EPISODE I für mich ein netter unperfekter Einstieg in die Anakin-Trilogie und hat seinen extremen Hass nicht verdient.

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                                        SpiceWeasel 28.11.2017, 12:25 Geändert 28.11.2017, 12:27

                                        Du Liegst mit Fieber auf der Couch und willst Zeit totschlagen mit anspruchsloser Unterhaltung?

                                        „Oh es gibt die Star Wars Prequels auf Netflix, hab die das letzte Mal im Kino gesehen, perfekt!“

                                        Bude für mich allein –check
                                        Nasenspray --- check
                                        Kanne Tee --- check
                                        Kuscheldecke – check
                                        Packung Taschentücher – check

                                        Film beginnt:

                                        - Alles schön bunt und seichte Dialoge denen ich folgen kann.

                                        - Liam Neeson und McGregor seh ich immer gern.

                                        - Sogar mehr praktische Masken und Modelle als ich in Erinnerung hatte.

                                        - Fängt ganz gut an eigentlich!

                                        - Wow, Jar Jar Binks Stimme ist auf Englisch sogar noch schlimmer!
                                        *Kopfschmerzen steigen schlagartig*

                                        - Hat die alte Frau grad echt gesagt das Anakin ne UNBEFLECKTE EMPFÄNGSNIS war?? Wie konnte ich das vergessen? „LOL“ *hust* *megahust* Aua! *Kopfweh steigt noch mehr*

                                        - Oje stimmt, Space-AIDS aka Midi-Chlorianer Darmbakterien sind ja für die Macht zuständig! Unfassbar diese Entmystifizierung, wird Zeit für ne Kippe …*Atom Husten* Ganz ganz schlechte Idee!! *würg* *hust*

                                        - Das Podrennen is *gähn* schön schnell un bun….*zzzzzZzzzzzZZzzzz*

                                        - *WOOOOAAAAHHHMM * *gähn* Hui voll eingepennt … *WUUUUAAAAHHMM* Oh Darth Maul kämpft ziemlich gut mit seinem Lichtschwertdoppelstab! Top!

                                        - Was soll das ganze Politikgelaber *gähn* in so einem Kinderfilm?? *gähn*
                                        *zzzzzZzzzzzzZzzzzZZzzzZzzzzZzzz*

                                        - Was schon der Abspann?

                                        War wirklich so schlecht wie ich in Erinnerung hatte, und der Darth Vader = Jesus Part ist echt nicht zu fassen.
                                        Die anderen Teile spar ich mir erstmal und mach was Besseres mit meiner Zeit ….

                                        *zzzzZzzzZzzzzZzzzz*

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                                        • 5 .5

                                          Nach zweiter Sichtung: 6.0 => 5.5

                                          Es behagt mir nicht, einer meiner Lieblings-Filmreihe zu kritisieren aber hier muss man wirklich sagen, dass einige Aspekte nicht überzeugen konnten.

                                          Das Pod-Rennen ist aus meiner Sicht viel zu gestreckt und passt auch nicht richtig ins Star-Wars Universum. Der junge Ani nervt gewaltig. Ein richtiges neun-mal-klug Kind...

                                          Die einzige nennenswerte Szenen sind für mich der Auftritt von Darth Maul mit dem epischen Fight und die Einbindung des Jedi-Orden.

                                          Schade :(

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                                            Sorry an all die Fans, aber es hilft ja nichts...

                                            Auch gut 15 Jahre nach der Erstsichtung komme ich mit 'Episode 1' noch nicht so richtig zurecht. Im Gegenteil: Jetzt erscheint mir dieser Film fast noch schwächer als damals. Viele Szenen dauern gerade mal wenige Sekunden - fast so als wolle man dem Zuschauer bloß nicht zu viel zumuten. Das Rennen hingegen wirkt auf mich aufgebläht bis zum geht nicht mehr.

                                            Der viel geschmähte Jar Jar Bings ist für mich bei weitem nicht das größte Manko an diesem Film. Kaum eine akute Bedrohungssituation dauert längert als wenige Minuten, einfache Lösungen für halbwegs komplexe Probleme dominieren die Handlung und ein Teil der Dialoge wirk arg lieblos hingeklatscht. Anakin fällt sowohl darstellerisch als auch von der Konsistenz der Rolle her klar von den anderen Figuren ab.

                                            Typisch 'Star Wars': Das Böse ist einfach nur böse. Warum auch immer. Woher Nute Gunrays seinen Akzent hat, hat sich mir ebenfalls nicht so ganz erschlossen. Und auch wenn es jetzt vielleicht extrem kleinlich klingen mag: Einen Rechtschreibfehler im Abspann beim Namen von Keira Knightley finde ich bei einer Produktion dieser Größe und Bedeutung, die immerhin 115 Mio US-Dollar gekostet hat, unverzeihlich. Vielleicht ist das auch nur ein Star Wars Insiderwitz, den ich nicht verstehe, aber für meinen Geschmack sind solche Patzer völlig unnötig und eines Blockbusters unwürdig.

                                            Positiv: Viele namhafte Darsteller sind mit dabei, auch wenn sie nicht über Gebühr gefordert werden. Und in Anbetracht des Produktionsjahres wirken auch die Effekte mehr als ordentlich.

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                                              Ecto1 10.11.2017, 10:01 Geändert 13.11.2017, 08:17

                                              Countdown zum letzten Jedi – Kapitel 1 – Spoiler Alert!

                                              Als Disney sich Lucasfilm inklusive der Star Wars Franchise gekrallt hatte, war die Angst gross dass nun Mickey mit Lichtschwert durch die Galaxie tuckert, vorbei an niedlichen und kindergerechten Sternenzerstörern. Zum Glück wurde uns hier das Gegenteil bewiesen, auch wenn das Merchandising natürlich dennoch genüsslich ausgeschlachtet wird.

                                              „Star Wars – Episode 1“ war und ist lustiger weise da bei weitem näher an einem Disney Comic angesiedelt. Eine fantasievolle Welt, in der Natalie Portman in jeder Szene ein neues, ausgefallenes, Kostüm zu tragen hat, die Lichtschwerter bunter den je daherkommen und ein gewisser Jar Jar Binks aussieht wie Goofy nach einem atomaren Unfall. Aber es ist weniger die zu sauber geratene Welt oder das durchschnittliche Drehbuch, welches Episode 1 als einer der schwächsten Teile im Star Wars Universum dastehen lassen.

                                              Mancher Fan sagte nach der Premiere, dass er gerade einen netten Science Fiction Film gesehen habe, aber keinen guten Star Wars Streifen. Ich kann dem eigentlich nicht wiedersprechen. Würde man die Lichtschwerter durch Laserpistolen, die Hologramme durch Videoscreens und die Jedi durch Privatdetektive ersetzen, es würde den Film nicht schlechter, aber auch nicht besser machen. Die Story ist für Fans natürlich ganz nett, zeig sie doch wo die Darth Vader/Skywalker Ära ihren Ursprung hatte. Beim Plot hätte man aber gerne noch etwas mehr Feinarbeit investieren dürfen, so wirkt vieles einfach zu konstruiert, zu märchenhaft oder nur schwer nachvollziehbar. Aber wer möchte dies einem Fantasy- Science Fiction-Flick wirklich ankreiden……

                                              Die grösste Schwäche von „Star Wars – Episode 1“ ist weder die Geschichte, noch die Figuren. Liam Neeson und Ewan McGregor sind charismatische Machtträger, das Production Design ist stimmig und bietet neben, damals, frischen Eindrücken auch genügend Fanservice. Und mit Darth Maul hat man einen tollen Gegenspieler geschaffen, welcher zwar ein wenig stark in den Schminktopf gefallen ist, aber dennoch zu wenig Screentime bekommen hat. Es sind auch nicht die oft infantilen Dialoge, welche meistens aus nicht mehr als zwei Sätzen bestehen und wenig Subtext bieten.

                                              Wenn man etwas wirklich kritisieren sollte, dann die Regiearbeit von George Lucas! Klar, das Podrace ist stellenweise famos inszeniert, lebt aber vorwiegen von der beeindruckenden Soundkulisse, welche einem in einem brauchbaren Heimkino noch immer wegballert. Es ist wohl eher der Umstand dass Lucas noch nie ein herausragender Regisseur war und sich auch nicht weiterentwickeln konnte. Vieles wirkt stark antiquiert und mit dem richtigen Videofilter, könnte man Episode 1 auch als 70er Jahre Film verkaufen. Natürlich wäre damals nicht mit so viel CGI gearbeitet worden, aber dies hätte dem Film hier auch nicht geschadet.

                                              Die Staubschicht auf manchen Effekten und vor allem Massenszenen ist so dick, man fragt sich unweigerlich ob man gerade eine Zwischensequenz eines Computerspiels zu sehen bekommt. Und Lucas wollte die volle Ladung auskosten, stopft den Film mit ausschweifenden, computergenerierten Szenen, voll. Ohne zu berücksichtigen dass der Film 20 Jahre später wohl nicht mehr ganz frisch wirken dürfte. Wo die Nachbearbeitung mit CGI unnötig war (Episoden 4-6), so wäre eine Schönheitskur und Filtermagie bei Episode 1 dringend angebracht und wünschenswert.

                                              Dass die Jedi Ritter nun herumhüpfen wie Zirkusartisten mag befremdlich wirken, aber jede Generation der Star Wars Filme, interpretierte die Ansätze hier auch wieder anders. Wo die alten Filme noch eher minimalistisch waren und nur vereinzelte Kunststücke gezeigt werden, schwingen die Jedi und Sith – zumindest in Episode 1 und 2 – streng nach Bühnenchoreo. Dies führt zu einer gewissen Diskrepanz unter den Filmen, da man steife Schwertkunst, artistische Lightshows und kraftvolle Badass Moves über 3 Generationen verteilt hat.

                                              Eine grosse Show wird einem bei „Star Wars – Episode 1“ stellenweise durchaus geboten! Nur fühlt sich der Film mit seiner Mischung aus überzeichneter Geschichte, (zu) bunten Farben, schlecht gealtertem CGI, höchst durchschnittlicher Regie und einigen fragwürdigen Figuren, wie eine leckere Torte mit zu viel Zucker an. Man freut sich auf einen grossen Bissen, mampft genüsslich das erste Stück und am Ende ist einem schlecht.

                                              Lucas war wohl einfach zu ambitioniert, von den Möglichkeiten der Technik anno dazumal geblendet und wollte ein kleines Best-Of zusammenschustern, inkl. überaus kitschig inszeniertem Happy End.

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                                              • 5 .5

                                                Darth Maul ist mein absoluter Liebling im Star Wars Universum. Als Kind habe ich die Darth Maul Laserschwert Löffel aus den Kellogs Packungen gesammelt und mit denen esse ich noch heute meine Cornflakes. Leider war er (Darth Maul, nicht der Löffel) aber auch nahezu das einzig sehenswerte Element in diesem Film. Der junge Anakin ging mir ganz schön auf den Sack, aber so geht es mir leider mit vielen Kinderdarstellern, die nun mal zum Overacting neigen (ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen). Fun Fact: Der Schauspieler (Jake Lloyd) sitzt mittlerweile im Knast :D

                                                Nach diesem Film wünsche ich mir ein Darth Maul Spin Off (ähnlich wie Rogue One oder der geplante Han Solo Film), man könnte seine Zeit vor und/oder nach seiner... ich nenne es mal Zweiteilung... zeigen. 90-120 Minuten Darth Maul pur und ich wäre im siebenten Himmel bzw. die Macht wäre stark mit mir.

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                                                • 5
                                                  Oguzschmeneger 02.10.2017, 11:36 Geändert 02.10.2017, 11:37

                                                  Wenn man diesen Film mit Episode 4 vergleicht könnte man denken George Lucas hätte genau die gleiche Story genommen und dieses Mal mit der Münze geworfen, den alles was in diesem Film vorkommt ist entweder sau dämlich oder richtig Spitze.

                                                  + : Liam Neeson als Qui Gon, Ewan McGregor als Obi-Wan, Darth Maul, das Podrennen, und der Endkampf

                                                  - : Jar Jar Binks, Darth Vader als Kind, der Galaktische Senat, der Vitzekönig, und das übertriebene einsetzen von CGI

                                                  • 5 .5

                                                    Zugegebenermaßen Die dunkle Bedrohung war bis auf das überdimensional geile Podracer run (und dem epischen mit Duel of the Fates dirigierten Soundtrack von John Williams), kampf mit Darth Maul der wirklich mehr als nur rockt. Abgesehen davon war der Rest von der Besetzung stark wie man es bereits kennt und den Imperator gespielt von Ian McDiarmid
                                                    den wir bereits aus Episode VI kenne mehr als gelungen. War dennoch wirklich ein schlechter Startschuß..
                                                    Und jaaa ... das schreibe ich als Star Wars Prequels fetischist :D
                                                    Dennoch hat Georg danach wieder zwei Meisterwerke geschaffen die in meinem Herzen sind.

                                                    Was hat man sich nur bei der Figur von Ja Ja Binks gedacht. Jedes mal wenn dieser Vogel über diesen Streifen staunt und das Gesamt Konzept mit seiner anstrengenden Art weitgehend versaut könnte ich fast sterben..
                                                    Jake Lloyd als Anakin Skywalker komplette Fehlbesetzung...
                                                    Nur wenn es ansatzweise emotional wurde oder ein wenig Action dabei war
                                                    konnte mich diese Besetzung überzeugen.
                                                    Die dunkle Bedrohung hätte man früher drehen müssen und Hayden Christensen als Kind darstellen sollen oder einen Darsteller finden der ihm wenigstens ein
                                                    wenig ähnlich sieht! Liam Neeson als verstoßenes Mitglied des Jedi Rates war für mich an diesem Punkt die nächste Fehlbesetzung und wenn man die Geschichte doch eigentlich weiter verfolgt komplett belanglos und nicht der Rede wert. Viel erstrebenswerter wäre es gewesen Obi Wan bereits ein wenig älter darzustellen und Qui-Gon Jinn nur als eine Art gedanklicher Metapher seitens Obi Wan in Erwähnung zu ziehen. Denn durch den Auftritt Liam Neesons war Ewan McGregor
                                                    nicht in der Verfassung seine komplettes Niveau und Charisma was man in Episode I vergeblich bei Obi Wan sucht auszuschöpfen. Nein ganz anders es hat den Obi Wan und das Bild von ihm den wir als sehr reflektierten und schlauen Mann den wir aus einer neuen Hoffnung kennen zunichte gemacht aufgrund eines Meisters der ihn wie ein verstärkt durch seinen nicht vorhandenen Bartes kleines Mädchen antanzen lassen hat. Natürlich könnte man berücksichtig darauf eingehen das auch Obi Wan noch in seiner Entwicklungsphase war, dennoch fand ich das ganze dann doch noch ein wenig zu heavy.. Warum legt man den Fokus komplett auf seinen Meister der sowieso am Ende verrecken wird?!
                                                    Weiterhin war dieser lächerliche Yoda verschnitt wirklich, dass an dem Film was für mich die Atmosphäre einer eigentlichen Neuzeit Verfilmung zerstört hat.. Auch wenn es nachträglich in der Blu-Ray Fassung editiert wurde bleibt die Erinnerung davon in meinen Gedanken.

                                                    Diese Kriterien hätte man berücksichtigen sollen und es wäre ein gleichwertiger Film
                                                    zum Rest der Saga geworden. Letztlich ähnelt der Film eher einer zusammen Mischung aus
                                                    Kinder Vorstellungen und dem versuch an der eigentlichen Geschichte anzuknüpfen. Ansonsten wurde wirklich gute Arbeit vom Regie und Designer Team geleistet und Krieg der Sterne erstmals auf eine neue Stufe der damals neuen Möglichkeiten im Hollywood Business gehoben.