Victoria, die junge Königin - Kritik

The Young Victoria

GB/US · 2009 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 0 · Historienfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 3 .5

    Filme wie diesen hier gucken wahrscheinlich nur LEute wie ich die eben durch Zufall in die Sneakpreview gehen in der eben dieser Film läuft ... sonst keiner. Was kein Wunder ist und auch nicht so schlimm. Für Historienschinken muß man der Typ sein, ich bin es an sich nicht und oftmals interessiert mich das menschliche Schicksal hinter den pompösen Kostümen wenig bis garnicht. Diese Variante hier hat aber bei alledem eine sehr interessante Komponente zu bieten; nämlich die Hauptfigur: die von Emily Blunt hinreißend verkörperte Königin ist kein aristokratischer Machtmensch sondern eine sympathsioche, fröhliche, fast "moderne" junge Frau die sich versucht im Herzlosen Politikleben zurecht zu finden und dann eben das Glück hat daß der Mann der ihr als mehr oder weniger Zwangsehemann vorgesetzt wird auch noch zu ihrer wahren Liebe wird. Im Grunde ist hier alles gut, löst sich alles in Wohlgefallen auf ... aber wer will sowas sehen? Der FIlm setzt sich zwischen alle Stühle, versuch tein wenig Lovestory zu sein, beeinhaltet Palastintrigen, ein wenig Psychogramm und für Historiker (zu denen ich mich nicht zählen kann) bestimmt den ein oder anderen exakten oder ungenauen Punkt - aber dieser Misch aus alles ist so dünn daß man sich ratlos fragt warum und wozu das alles sein mußte. Wer auf edle, ruhige FIlme steht kanns mal versuchen, jeder andere sollte (zu Recht) passen.
     
    Fazit: Edel ausgestattet und mit toller Heldin, dafür ohne rechte Handlung oder Ziel auf das es hinauslaufen kann!

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    • 6 .5

      an sich ein schöner historienfilm, leider wird die geschichte sehr sachte erzählt.
      ..

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      • 9

        Ein Kanadier, also auch noch ein Untertan ihrer Majestät im weitesten Sinne, hat ein durch und durch gelungenes Feel-Good-Movie über Königin Victoria (Emily Blunt, die Victoria überhaupt nicht ähnlich sieht) gedreht. Nur Elisabeth II. hat sie was Regierungsdauer angeht übertroffen. Und er hat sich die besten Jahre der jungen Frau rausgesucht. Beginn der Regentschaft, große Liebe und Hochzeit mit Albert bis zum ersten Nachwuchs. Alles Wissenswerte über V&A hat er in den Abspann gepackt.
        Das Drehbuch hat der große Julian Fellowes geschrieben, der uns schon mit Gosford Park, Downton Abbey und Vanity Fair erfreut hat. Fellowes verzaubert uns so geschickt, dass es Monarchisten warm ums Herz wird, die übrige Welt fühlt sich einfach wohl dabei. Es wechseln offizielle Anlässe und ganz private, Intime Ereignisse. V & A kommen sich erst durch Briefe näher. Er kann ihr ja keinen Antrag machen. Sie zeichnet ihn, er zeigt ihr wie man mit Pfeil und Bogen umgeht.
        Eine lange Promiriege hat ihre eindrucksvollen Auftritte vor einem atemberaubenden, stilechten Ambiente. Die kleinen Ungenauigkeiten kann man getrost vernachlässigen. Nur Kniebohrer würden sie ins Feld führen. Die allgemeine Richtung stimmt. Einblicke in historische Zusammenhänge stören keineswegs, sie runden nur das Gesamtbild ab. Für die damalige Zeit war eine Liebesheirat eher die Ausnahme. Das kommt hier ebenso rüber wie Alberts Fortschrittsgläubigkeit. Victoria sehen wir als eine offene, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat. Sie wird sich auch gegenüber ihren Eltern (Miranda Richardson und Mark Strong) behaupten. Eine vorgeschlagene Reise nach Schottland weist in die Zukunft und dokumentiert Alberts Einfluss auf die junge Vicky.
        Dramatisch wird’s in schneller Folge: Streit – Attentat – Versöhnung!
        Einfach schön und gut.

        • 5 .5

          die aufmachung war toll und aucg blunt sah super aus...aber erst als sie verheiratet war wurde der film intressant das waren aber auch nur die letzten 15.min schade

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          • 4
            Witali Lorenz 28.12.2015, 15:07 Geändert 22.09.2016, 13:51

            Eine etwas fade historiche Liebesromanze ohne ein Höhepunkt. Über die Königin Victoria und ihre Errungenschaften erfährt man kaum.

            1
            • 7

              Die letzte viertel Stunde kommt etwas arg zäh daher, ansonsten eine wunderbar gespielte Romanze. Die Chemie der Hauptdarsteller stimmt und selbst die Szenen die leicht in Kitsch verfallen könnten sind doch eher niedlich als schleimig.

              Das Drehbuch macht geschickt einen Bogen um Politik und konzentriert sich auf das Privatleben der jungen Königin ohne deren Bedeutung für Großbritannien aus den Augen zu verlieren. Auch die Inszenierung fand ich sehr schön... etwas verspielt und besonders die Kamera setzt feine optische Akzente.

              Fazit: Schöner Film ;)

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              • 6

                Uuuund ... hoch! Hätte ich ja nicht gedacht, das es in den letzten vorviktorianischen Tagen so einfach war, eine Menge Menschen gleichzeitig zu bewegen. Ich hätte eher vermutet, das der König mit einer dezenten und von fast allen unbemerkten Handbewegung seinem Herold zu verstehen gibt, das dieser die Gäste zum Aufstehen aufzufordern hätte. Aber so ist das bei Königs, wenn man seinen 70. Geburtstag feiert und zu viel Gin Fizz intus hat. Da folgt dann der Aufforderung zum Aufstehen auch schon mal eine Schmähtirade, die jedem einbeinigen Piraten in der schäbigsten Hafenspelunke zur Ehre gereichen würde. Leider hat Jim Broadbent nur wenige Minuten Screentime als King William, dann muss er schon den Platz räumen für YOUNG VICTORIA.

                Wieder einmal bewahrheitet sich die gute alte sachsenkriegerische Weisheit, das es keinen wirklich schlechten Film mit Emily Blunt gibt. Ob das an ihr selbst liegt oder einem anderen Umstand geschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Etliche andere Schauspieler, wie Paul Bettany, Rupert Friend oder Mark Strong machen ihre Sache ebenfalls sehr gut und geben diesem kleinen Ränkespiel am viktorianischen Hof die nötige Würze. YOUNG VICTORIA ist ein gar nicht sehr kitschiger, wohl ziemlich authentischer und unterhaltsamer Film über das Leben und Leiden der jungen Queen Victoria, der bei drei Nominierungen immerhin einen Oscar für die besten Kostüme gewinnen konnte.

                9
                • 6 .5

                  Victoria wird zwar von Emily Blunt sehr gut verkörpert (frisch und frech - eine schöne Mischung!), so dass ich ihr die mächtige Königin, die sie sein wird, auch wirklich abkaufe. Allerdings kreist der Film weniger um ihren doch sehr interessanten und ungewöhnlichen Machtkampf in einer Männerdomäne, sondern eher um die Liebelei zu ihrem zukünftigen Prinzgemahl Prinz Albert (einem ungewöhnlich blassen Rupert Friend).

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                  • 7 .5

                    Young Victoria ist ein recht interessanter Film für Geschichtsliebhaber. Wie der Titel des Films schon verrät, geht es in erster Linie um die Zeit der jungendlichen Victoria. Man erfährt Hintergründe, wie sie zur Königin geworden ist und wie sie mit ihrer starken Persönlichkeit immer wieder gegen ihre Neider anzukämpfen versucht. Wie jeder weiß, gelingt es ihr. Eine ganze Zeitepoche wird später nach ihr benannt – das muss schon was heißen.

                    Tolle Kostüme, die übrigens einen Oscar eingeheimst haben, sowie viele prunkvolle Veranstaltungen mit der High-Society des 19. Jahrhunderts sind zu bewundern.
                    Wenn man also Filme wie schon „Die Schwester der Königin“ oder „Elizabeth“ mag, dann kann man sich diesen netten Film hier auch mal getrost mit anschauen. Ist ganz nett.
                    Und Rupert Friend ist ja auch ganz schnuckelig.

                    1
                    • 7

                      ich hätte gern noch etwas mehr über die Victoria an sich erfahren.... und dafür weniger romantisches. Ich weiß nämlich nicht was an Victoria jetzt so besonderes war, naja bis auf das, dass sie sehr jung wahr (wie der Titel schon verrät). Die Liebesbeziehung zwischen ihr und Albert wär kürzer etwas besser gewesen.

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                      • 6 .5

                        Sieht schick aus, edel aufbereitet, wenn auch etwas viel Lärm um Nichts. "Young Victoria" ist nicht langweilig, nicht öde. Emily Blunt als junge Königin, an der von allen Seiten gezerrt wird, erweist sich als größter Bonus. Auch wenn dies sicherlich kein Überflieger und Everybody's Darling ist, "Young Victoria" erscheint beruhigend altmodisch, nicht veraltet. Schreit in diesen turbulenten Zeiten nicht lautstark nach Anerkennung, sondern zeigt lieber, dass Geschichte(n) mit Menschen zu tun hat.

                        7
                        • 5

                          Der fünfte Punkt ist für die Kostüme. Ansonsten: kopfschüttel.

                          • 6

                            Ganz in Ordnung, leider ist der Spannungsbogen sehr flach. Solide Leistung dennoch.

                            • 7

                              Gab ein paar geile Momente. Und ne coole Performance von Emily Blunt.

                              • 7 .5

                                Dieser Film hätte mir wirklich ausserordentlich gefallen, wäre da nicht dieser unglaublich holprige und pathetische Schluss gewesen. Schade, damit hat man den Streifen für mich demontiert.
                                Aber wie gesagt bis zur letzten Viertelstunde ist es wirklich ein sehr sehenswerter Film. Vor allem Emily Blunt ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Die Kostüme sind eine Wucht und zurecht mit einem Oscar bedacht worden.

                                • 7 .5

                                  Die ewig trauernde Queen Victoria als junges, verliebtes Ding... eine romantische Geschichte aus dem Buckingham Palace nach Erstbezug. Nur die Inszenierung der frühen Jahre der Königin hat es leider zu eilig!
                                  7,5/10

                                  • 7

                                    Ein schön leichtfüßiger Film, der sich durch seine wenig bekannte Thematik hübsch ansehen lässt. An Romantik wird hier nicht geknausert, was den Film aber ausgesprochen positiv zukommt. Die Handlung ist nicht wirklich Komplex, was ich aber diesmal nicht bemängeln werde, da der Film mit Ästhetik und gutem Schauspiel strotzen kann. Die Bildfolge ist mal was Hübsches nebenbei...

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                                    • 5 .5

                                      Der Film will dabei um historische Exaktheit bemühte Geschichtsstunde, Coming-Of-Age-Charakterdrama und Liebesfilm zugleich sein, scheitert aber durch seine zu blutleere Inszenierung und Dialoglastigkeit an diesem Anspruch. Rein dekorativ gibt es jedoch an „Young Victoria“ nichts auszusetzen, wenn die oscarprämierten Kostüme oder oscarnominierte Ausstattung in zahlreichen (Halb-)Totalen in ihrer ganzen farbenfrohen Pracht erstrahlen.

                                      • 8 .5

                                        Ein Film über kauzige Könige und machtgierige Männer, die an Frauen zerren. Aber auch ein Film über eine wahre Königin und über die große Liebe im Schatten der Macht. Romantisch und gleichzeitig von trockenem Humor.

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                                        • 7

                                          Prinz Albert war interessant, schauspielermäßig, der Rest so lala.
                                          Dieses eine Bild vom Palast bei Nacht ist wirklich beeindruckend gewesen.

                                          • 7

                                            Alles in allem, kommt mit “The Young Victoria” ein gut gemachter Historienfilm in die Kinos, der ein noch wenig betrachtetes Kapitel der britischen Monarchie beleuchtet. Mit tollen Bildern gefilmt und mit gut agierenden Schauspielern, ist “The Young Victoria” ein Filmtipp den man nicht verpassen sollte.

                                            • 7

                                              The Young Victoria setzt visuell vor allem auf pompöse Sets, eine aufwendige Ausstattung und üppige Kostüme. Doch der Film schafft es auch durchaus seine Oberfläche zu durchdringen und eine berührende Liebesgeschichte zu erzählen. Eingeräumt werden muss, dass man die politischen Aspekte der Story etwas unter den Tisch gekehrt hat, die Inszenierung teilweise etwas bieder ist und einige Voice-Over Passagen reichlich unnötig sind. Doch trotz diesen Schwächen ist The Young Victoria ein recht unterhaltsamer Film, der positiv überrascht und es tatsächlich schafft seine Geschichte berührend zu inszenieren.

                                              • 7 .5

                                                Eine Biographie als Kostümschinken schön anzusehen aber leider etwas Blutleer. Da ich nichts erwart habe konnte ich auch nicht enttäuscht werden.hfülteihtuterhle.

                                                • 5 .5

                                                  Ich mag keine Historischen Filme, und dafür war dieser Film eigentlich recht gut. Emily Blunt fand ich sehr überzeugend.

                                                  • 6

                                                    ...Die Handlung hält sich ungefähr an den historischen Ablauf, doch verspricht der Film natürlich keine Genauigkeit in Fakten. Auch gibt er anders als thematisch verwandte Filme wie Elizabeth keinen genauen Einblick in die komplizierten Machenschaften innerhalb der Politik und des Hofstaates. Außerdem stellt er nicht den Prunk und die Dekadenz der Herrscher dar, wie dies in Marie Antoinette zum Beispiel geschieht. Für Young Victoria spielt das keine Rolle, denn er wirft weniger einen Außenblick auf die Epoche, daher wäre es unnötig den Lebensstil der Königin genau zu rekonstruieren und kritisch zu betrachten. Hier wird sich auf die Gefühle und die Liebe der Figur konzentriert. Dies macht den Film zu einer kurzweiligen Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund. Es ist vielleicht auch das Interessanteste an Victorias realer Person, daß eben aus einer arrangierten Ehe in Wirklichkeit eine tiefe Liebe und Zweisamkeit entsprang im Gegensatz zu den vielen anderen Beispielen aus den Königshäusern Europas....