Avengers 4: Endgame - Neue Erklärung lässt euch Thanos mit anderen Augen sehen

Thanos in Avengers 4: Endgame
© Disney
Thanos in Avengers 4: Endgame

Avengers 4: Endgame wagte einen mutigen Schritt und führte das Zeitreise-Konzept ein. Viele Filme haben uns bereits spüren lassen, wie schnell sich eine Geschichte dabei in paradoxe Handlungsstränge verstrickt.

Marvels Finale der Infinity-Saga setzt jedoch auf eine ungewohnte Form der Zeitreise: Jedes Mal, wenn jemand in der Zeit zurückreist, entsteht ein neues Paralleluniversum. Dieses Konzept hat der reddit-User Abe_Bettik genutzt, um eine neue Avengers-Theorie zu entwerfen, mit der Thanos im Endgame-Vorgänger Avengers 3: Infinity War völlig neu erscheint.

Thanos ist in Endgame komplett anders als in Infinity War

Achtung, Spoiler für Avengers 4: Endgame. In Avengers: Infinity War ist Thanos resigniert und fatalistisch. Er ist berechnend, geduldig und fasst es als seine Bestimmung auf, einen großen Teil des Universums zu vernichten, bevor es dann zum tödlichen Fingerschnipser kommt.

In Endgame hingegen ist Thanos viel agiler und stärker. Dabei vermittelt er einen siegessicheren Eindruck und besitzt auch viel mehr kämpferischen Elan als noch im Vorgänger. Ein Grund dafür ist zweifelsohne, dass es sich im Endgame-Thanos um eine junge Version des lila Bösewichts aus der Vergangenheit handelt.

Beide Thanos-Versionen sind in der Zeit gereist

Laut der Theorie hat der Thanos aus Infinity War jedoch ebenfalls eine Zeitreise unternommen - und zwar in die Zukunft. Dort hat Thanos gewonnen, jedoch hat er auch den bitteren Preis für seinen Sieg erkannt.

Mehr: Avengers 4-Autor räumt verrückteste Endgame-Theorie aus der Welt

Diese Erfahrung hat ihn schockiert. Zusammen ist er mit seiner Gefolgschaft daraufhin in die Zeitlinie von Infinity War zurückgereist. Nach der Theorie weiß Thanos also in Avengers 3, dass er gewinnen wird. Gleichzeitig weiß er auch, dass er selbst sterben wird.

Thanos kennt in Infinity War die Auswirkungen seines Handelns

Für die Theorie sprechen verschiedene Hinweise. Beispielsweise sagt Thanos nach seinem Schnipser auf die Frage, was es gekostet habe "Alles", was zeigen könnte, dass er die Auswirkungen seines Handelns kennt.

Außerdem kennt er Tony Stark bereits, obwohl sich die beiden eigentlich nie begegnet sein dürften. Thanos selbst sagt an Tony gerichtet: "Du bist nicht der einzige, dessen Fluch Wissen ist." Bedenkt man, dass Thanos bereits gegen Iron Man gekämpft hat, ergibt dieses Zitat laut dem reddit-User deutlich mehr Sinn.

Hatten die Avengers-Macher einen anderen Plan für Thanos?

Auf den ersten Blick zumindest wirkt die Theorie durchaus schlüssig. Allerdings bleibt zunächst die Frage, warum Thanos überhaupt in die Zeitlinie von Infinty War zurückgereist ist, wenn er in seiner Version der Zukunft bereits gewonnen hat.

Der User vermutet, dass die Macher des Avengers-Finales ursprünglich einen anderen Plan für Thanos hatten. Demnach könnte dieser, nachdem er in Endgame besiegt wurde, in die Vergangenheit reisen und dort (in Infinity War) erneut gegen die Avengers antreten.

Da Thanos jedoch im endgültigen Film zusammen mit seinen Gefolgsleuten stirbt, ist die Theorie deutlich weniger nachvollziehbar.

Glaubt ihr, die Endgame-Theorie über Thanos hat Bestand?

Moviepilot Team
SeeSonRise Ruben Honermeyer
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