Avengers-Macher verraten: Totgeglaubte Endgame-Figur lebt und kehrt zurück

Guardians mit Thor
© Walt Disney
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Redakteur bei Moviepilot. Glaubt, dass Netflix sich irgendwann noch durchsetzen wird und schreibt deshalb hauptsächlich über VOD und Streaming. Schöner als Sport sind nur Filme darüber.

Spoiler zu Infinity War und Endgame: Avengers 4: Endgame hinterließ im MCU ein mächtiges Figurenchaos. Zu verantworten haben das die Avengers um Tony Stark höchstpersönlich. Ihr Plan, mit einer Handvoll Zeitreisen den Massenmord von Thanos am Universum rückgängig zu machen, verursachte zahlreiche Paradoxa. Vor allem Steve Rogers kann ein Lied davon singen.

Die Zeitreisen dienten jedoch lediglich dazu, die von Thanos' Schnippser bewirkten Tode umzukehren, also die Zerstäubungen, die wir am Ende von Infinity War in einem der düstersten MCU-Momente eindrucksvoll erleben. "Natürlich" gestorbene Figuren wie Vision, Gamora und Natasha Romanoff schienen für immer verloren. Zumindest eine der drei Figuren kehrt aber definitiv zurück.

Bei der Comic-Con in San Diego sprachen die Endgame-Autoren über den Verbleib von Gamora, deren Schicksal bislang völlig offen war.

Kurzer Rückblick: Was mit Gamora in der Infinity-Saga passierte

  • (Wenn ihr das alles wisst, überspringt den Abschnitt einfach.)
  • Thanos opferte Zoe Saldanas Kriegerin in Infinity War, um an den Seelenstein zu gelangen. Ihr Tod scheint zu diesem Zeitpunkt endgültig.
  • Thanos bekommt in Endgame jedoch Wind von den Zeitreise-Möglichkeiten. Wir lernen eine frühere Gamora kennen, die ihrem Vater noch treu ergeben ist. Eine Prä-Guardians-Gamora.
  • Diese Gamora reist gemeinsam mit Thanos in die düstere Endgame-Zukunft, in der das halbe Universum ausgelöscht wurde. Das Gute blitzt in ihr bereits auf.
  • Was im Finale von Endgame mit der "bösen" Gamora passierte, war bisher unklar. Sie könnte Tony Stark zusammen mit Thanos zerstäubt worden sein, sie gehörte schließlich zu seiner Gang.
  • Oder aber sie kam irgendwie davon.

Gamora hat definitiv überlebt: Aber warum?

Bei der Comic-Con stellten die Endgame-Autoren Markus und McFeely nun klar, worum sich die Endgame-Regissuere zuvor noch gedrückt hatten. Auf einem Panel, bei dem Comic Book anwesend war, erklärten sie, dass Gamora dem Endgame-Wirrwarr irgendwie entkommen ist.

Und, noch wichtiger, sie glauben, James Gunn wird ihren Erzählstrang in Guardians of the Galaxy 3 wieder aufnehmen. Wann Guardians 3 spielt, wissen wir allerdings noch nicht. Zwischenzeitlich war auch die Rede davon, dass der 3. Teil vor Infinity War und Endgame angesiedelt ist, womit alles nur noch komplizierter (oder einfacher?) würde.

Nun zu der Frage, warum Gamora nicht von Tony Stark Zerstäuber-Attacke erfasst wurde. Dafür müssen wir eine ältere Erklärung von Joe Russo etwas umdeuten. Der sagte einst, dass "Tony alles Böse davongewünscht hat. War sie [Gamora] nun böse oder einfach ein Feind?"

Die Antwort darauf kennen wir jetzt wahrscheinlich. Gamora war nicht mehr Teil des Bösen, das Stark davonwünschte. Sie hatte sich bereits der guten Seite zugekehrt, womöglich verursacht durch das kurze Treffen mit ihrer späteren großen Lieben Star Lord.

Vielleicht schützte sie auch einfach ihr gutes Herz, das natürlich schon immer in ihr wohnte, vor der Todeswelle des Stark-Snap. Gamora wurde als Kind von Thanos aufgenommen, von ihm erzogen und indoktriniert. Sie hatte kaum eine Wahl. Der Handschuh erkennt sowas wahrscheinlich.

So oder so: Die Forschung um den Infinty-Handschuh ist durch den Fall Gamora nun ein Stück weiter.

Freut ihr euch darauf, Gamora wiederzusehen?

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