Berlinale-Jury 2017: Ólafur Elíasson

© Indigo
Ólafur Elíasson

Olafur Eliassen sticht aus der diesjährigen Berlinale-Jury förmlich heraus, was unter anderem daran liegen mag, dass seine Berührungspunkte mit dem Kino eher überschaubar sind. Den (bewegten) Bildern ist der Sohn isländischer Eltern aus Dänemark allerdings keineswegs abgeneigt. Ganz im Gegenteil: Als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler beschäftigt er sich mit sämtlichen kreativen Formen, wozu neben Skulpturen, Installationen, Gemälden und Fotografien auch kleinere Filmprojekte gehören. Ein besonderes Merkmal seines Schaffens stellt zudem der Fokus auf physikalische Phänomene in der Natur dar. So interessiert sich Ólafur Elíasson bei seinen Kreationen vor allem für Dinge wie Licht, Bewegung und Reflexion - und diese Elemente gehören ebenfalls zu denen, die maßgeblich das Geschehen auf der großen Leinwand bestimmen. Seit 1995 besitzt Ólafur Elíasson in Berlin ein Studio. Zu seinen populärsten Werken gehört The Weather Project, das vor über einer Dekade in der Tate Gallery of Modern Art in London ausgestellt wurde. Zuletzt begeisterte er mit einer Installation im Schloss Versailles.

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moviepilot Team
Beeblebrox Matthias Hopf
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