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Hier wird nicht gebaut

Das Oben-Haus existiert wirklich und bekommt einen Film

25.08.2015 - 14:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Das Haus in dem Pixar-Film Oben
© Walt Disney
Das Haus in dem Pixar-Film Oben
Vor einigen Jahren hat sich in den USA eine Geschichte zugetragen, die sehr an die Handlung des Pixar-Films Oben erinnert. Kein Wunder, dass diese Geschichte nun ihren Weg auf die große Leinwand finden soll.

Der Pixar-Hit Oben hatte eine derart rührende Prämisse, dass der Film schnell zu einem wahren Publikumsliebling geworden ist: Ein alter Mann hängt so sehr an seinem Zuhause, in dem er einen Großteil seines Lebens verbracht hat, dass er nicht mal daran denken könnte, es an das Bauunternehmen abzutreten, das es abreißen will, um Platz für eigene Projekte zu schaffen. In Seattle in den USA gab es einen ganz ähnlichen Fall, der aufgrund seiner Nähe zu der Oben-Story jede Menge mediale Aufmerksamkeit bekam. Wie der Hollywood Reporter  außerdem berichtet, wird die Geschichte nun verfilmt.

Mehr: Haus aus Pixars Oben wird vielleicht abgerissen 

Es geht um Edith Macefield, eine ältere Dame, die bis 2006 sorgenfrei in ihrem Haus gelebt hat, als ein Bauunternehmen es aufkaufen wollte, um mehrstöckige Gebäude an die Stelle zu setzen. Dem Unternehmen gelang es, sämtliche Häuser in der Nachbarschaft aufzukaufen und abzureißen, doch Edith Macefield blieb stur und lehnte angeblich sogar ein Angebot von einer Million Dollar ab. Ironischerweise freundete sie sich über die Zeit jedoch mit dem Leiter des Bauprojekts, Barry Martin, an, der sie jeden Tag besuchte, während um sie herum die gigantischen Gebäude errichtet wurden. Als Macefield 2008 starb, vermachte sie ihr Haus Martin. Das Haus soll jetzt entfernt werden, allerdings als Ganzes und unbeschädigt auf die nahe liegende Orcas Island gebracht werden. Zur Unterstützung des Projekts wurde auch eine Crowdfunding-Kampagne  gestartet.

Fox Searchlight hat sich die Rechte an der Geschichte gesichert und wird Edith Macefields Kampf gegen die Bauunternehmen auf die Leinwand bringen. Will Gluck (Einfach zu haben) und Jodi Hildebrand werden produzieren, einen Regisseur gibt es noch nicht. Das Drehbuch stammt von John Whittington, der aktuell auch in einer neuen Netflix-Serie namens Green Eggs and Ham eingespannt ist. Der Film soll eine Tragikomödie werden, die die Freundschaft zwischen Edith Macefield und Barry Martin behandelt und wie sie gegenseitig ihr Leben verändert haben. Einen Starttermin gibt es noch nicht.

Was haltet ihr von dem Projekt?

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