Deadpool 2 - Hat Regisseur Tim Miller das Sequel aus diesem Grund verlassen?

26.10.2016 - 15:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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© 20th Century Fox
Deadpool
Kreative Differenzen beim zweiten Deadpool-Film zwischen Ryan Reynolds und Regisseur Tim Miller hatten zur Folge, dass Miller vor Kurzem das Projekt verließ. Nun sollen Insider verraten haben, wie weit diese Differenzen tatsächlich reichen.

Deadpool 2 ist derzeit ein führerloses Projekt. Am Sonntag mussten wir berichten, dass Regisseur Tim Miller das Deadpool-Team mit Ryan Reynolds, Rhett Reese und Paul Wernick verlassen hat. Als Grund dafür werden in allen Quellen "kreative Differenzen" genannt. Wie einige Quellen von The Wrap  nun aber angeben, könnten diese Differenzen etwas tiefgreifender sein als vermutet: Tim Millers zweiter Teil sollte scheinbar laut den Quellen überhaupt nicht dem ersten entsprechen und mit den großen MCU-Blockbustern mithalten können.

Wie die Insider The Wrap verrieten, widersprach Tim Millers Vision für das Sequel nicht nur Ryan Reynolds' Vorstellungen, sondern auch denen der Drehbuchautoren. Reynolds, Reese und Wernick wollten wohl ganz dem Stil des ersten Teils treu bleiben und einen dreckigen Film mit ordentlich Raufereien drehen. Wie Teil eins mit seinem eher schmalen Budget von 58 Millionen US-Dollar hätte auch das Sequel eher kostengünstig bleiben sollen. Gerade der wenig aufpolierte Charme von Deadpool macht den Film schließlich so beliebt. Miller wollte laut den Quellen dem ganzen mehr visuelles Flair verleihen und den Film konkurrenztauglich machen. Mit einem dreimal so großen Budget wie zuvor wollte er offenbar einen richtigen Superhelden-Blockbuster umsetzen. "Es wurden zwei vollkommen verschiedene Filme vorgeschlagen, und einer davon war einfach nicht Deadpool", meinte ein Insider.

Die Version von Ryan Reynolds, Rhett Reese und Paul Wernick setzte sich dann anscheinend letztendlich durch. All diese Angaben sind vorerst allerdings mit Vorsicht zu genießen: Keiner der Beteiligten hat sich offiziell zu Anfragen von The Wrap geäußert. Vertreter von Ryan Reynolds weigerten sich offenbar, einen Kommentar zur Situation abzugeben. Ganz unwahrscheinlich klingen diese Insider-Aussagen allerdings nicht. Dass Reynolds und sein Autorenteam fest am etablierten Stil des Antihelden festhalten, ist mehr als wahrscheinlich. Schließlich hat Reynolds elf Jahre lang um die Verfilmung gekämpft und wird sich jetzt die Zügel nicht so einfach aus der Hand nehmen lassen. Wie es mit dem Projekt weitergeht, bleibt offen. Das Drehbuch wird sicherlich weitergeschrieben werden, jetzt geht es auf Regisseur-Suche. Einen Starttermin gibt es noch nicht.

Was haltet ihr von dem Streit um das Deadpool-Sequel?

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