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The Curtain Finally Rises on the 'Tournament of Power'!!

Dragon Ball Super - Meine Meinung zum Beginn des Turniers der Kraft

Die Kämpfer prallen aufeinander
© Bird Studio / Shueisha, Toei Animation
Die Kämpfer prallen aufeinander

Unser Team 7 ist vollständig und reiste gemeinsam mit Beerus, Whis sowie den beiden Kaioshin in die Welt der Leere, wo der Kampf um das Überleben von insgesamt acht Universen ausgetragen werden wird. In der fremden Dimension angekommen, treffen die Z-Kämpfer nicht nur auf alte Bekannte, sondern ebenfalls neue Kontrahenten, von denen besonders einer das Interesse von Goku und Vegeta auf sich ziehen kann: Jiren.

Wie in meinen bisherigen "Reviews" werde ich auch hier wieder auf den Inhalt der Episode genauer eingehen, weshalb ich eine klare SPOILER-WARNUNG aussprechen möchte.

Worum geht es in Survive! The Curtain Finally Rises on the 'Tournament of Power'!!?

Das Turnier der Turniere beginnt und die Kämpfer aus acht Universen prallen aufeinander. Goku, Vegeta, Freezer sowie die Cyborgs können nicht an sich halten und stürzen sich ebenfalls ins Schlachtgetümmel, während Gohan und der Rest des Teams in ihrer Position bleiben, um auf ihre vorher erdachte Strategie zu setzen. Während der Kampf tobt, steht Jiren nur da und beobachtet das Geschehen.


Das Turnier der Kraft beginnt

Let the Tournament of Power begin!


Bevor das Turnier beginnt, erklärt der Daishinkan allen beteiligten Kämpfern noch einmal die Regeln:

  • Das Zeitlimit beträgt 100 Taks (48 Minuten)
  • Waffen sind, im Gegensatz zu Techniken, verboten
  • Töten ist ebenfalls verboten
  • Man muss den Gegner von der Plattform schmeißen
  • Fähigkeiten, beispielsweise schweben oder fliegen, sind verboten. Ausgenommen von dieser Regel sind Kämpfer, die Flügel besitzen
  • Heilmittel sind verboten


Anschließend stellt er noch einmal klar, dass einem Kämpfer auch dann keine Gefahr droht, wenn er aus der Arena geschmissen wird. Gohan schwört indes seine Freunde noch einmal auf ihre Taktik ein, welche er gemeinsam mit dem Kaioshin ausgearbeitet hatte: Alle bleiben zusammen, Rücken an Rücken, und attackieren einen Gegner nur in der Überzahl. Wie einige bereits erwartet hatten, kommt dieser Plan nicht bei allen Team-Mitgliedern gut an; speziell Vegeta ist alles andere als begeistert. Kale zweifelt derweil an ihren Kräften, denn die übrigen Kämpfer scheinen alle ungeheuer stark zu sein, doch Caulifla baut sie wieder auf. Dann gibt der Daishinkan das Startsignal und das Turnier der Kraft beginnt: Die Arena ist von Explosionen übersät, während (beinahe) sämtliche Krieger aufeinanderprallen. Goku will sich erneut mit Toppo messe, doch andere Krieger kommen ihm immer wieder in die Quere. Indes geht Narirama, eine Kämpfer des 3. Universums, in den "Super Survival Modus" und wirbelt durch die Arena - Basil und Hit können Nariramas Treiben jedoch Einhalt gebieten. Unser Held entdeckt derweil Jiren, welcher sich bisher noch gar nicht bewegt hat, doch Goku wird von hinten überrascht als Nink, ein Krieger aus dem 4. Universum, ihn packt und sich gemeinsam mit ihm von der Plattform stürzen will. In letzter Sekunde kann sich Goku aus dieser Klemme befreien, doch kurz darauf wird er von fünf Kämpfern aus anderen Universen umzingelt. Zwei Kämpfer sind bereits ausgeschieden und 47 Minuten des Turniers der Kraft liegen noch vor uns!

Wow, in dieser Episode passierte wirklich eine ganze Menge; ehrlich gesagt sogar soviel, dass ich hier gar nicht auf alles eingehen kann, denn das würde höchstwahrscheinlich den Rahmen Sprengen :D Darum konzentrieren wir uns hier auf einige Highlights dieser Episode. Der richtige Beginn des Turniers sah wirklich toll aus, obwohl man nur selten das Gefühl bekam, hier würden 80 Kämpfer aufeinander losgehen; sehr oft wurden lediglich Kämpfe zwischen zwei Personen sowie zig Explosionen im Hintergrund gezeigt, welche die eigentlichen Kämpfe verschleierten. Auffällig war ebenfalls, dass sich einige Animationsphasen, beispielsweise Basils Shining Blaster, mehrfach wiederholten und wir außerdem diverse Stills zu sehen bekamen. Natürlich sah all dies nie schlecht aus, doch es war schon irgendwie auffällig, obgleich ebenfalls offensichtlich war, wieso hier etwas Budget eingespart wurde: Das Turnier der Kraft ist der bisher größte wie umfangreichste DBS-Arc und uns erwarten sicherlich noch einige atemberaubende Kämpfe, die eben entsprechend viel Geld kosten dürften, um realisiert werden zu können, weshalb solche Einsparungen, meiner Meinung nach, absolut in Ordnung gehen. In den kommenden Episoden erwarte ich allerdings mehr, besonders hinsichtlich der Inszenierung des Battle Royal. Doch nun zurück zum eigentlichen Geschehen: Es war wirklich toll, sowohl alte Bekannte wie Hit und Basil als auch neue Charaktere wie Lilibeu oder Nink in Aktion zu erleben. Gerade Basil bekam recht viel Zeit im Rampenlicht zugestanden und durfte zeigen, wie viel Kraft in seinen Kicks steckt. Zudem kam ihm die Rolle zu, den ersten Kämpfer - oder genauer, die erste Kämpferin - aus der Arena zu befördern: Lilibeu aus dem 10. Universum, die vor lauter Überraschung ganz vergaß, dass sie ja fliegen kann. Nachdem sie ziemlich perplex plötzlich neben den Göttern ihres Universums auf der Tribüne saß, durfte sie sich von Ramoosh eine ordentliche Standpauke anhören. Für den Toriyama-typischen Humor war also auch in dieser Episode gesorgt und dafür zuständig waren auch Beerus und Quitela, die eine gemeinsame Vergangenheit zu verbinden scheint. Doch auch die Brüder-Rivalität zwischen Beerus und Champa war für den einen oder anderen Lacher gut, denn dass Champa sein Team 6 anwies, zuerst ihr Schwesteruniversum zu vernichten, kam bei Beerus nicht unbedingt gut an :D Witzig war außerdem die Verwendung der sogenannten godPads, wobei wir uns sicherlich einig sind, welchem Zweck diese Teile wirklich dienen, oder? xD


Strategie: Der Schlüssel zum Sieg?

Come, let's go to heaven, to heaven!


Was mir persönlich besonders gut in dieser Episode gefiel, waren die verschiedenen Taktiken, welche von den Kombattanten genutzt wurden. Da hätten wir natürlich einmal unser Team 7, welches eigentlich auf Teamwork setzen will - was leider nicht wirklich funktioniert. Von unseren zehn Z-Kämpfern halten letztendlich nur fünf Mitglieder am ursprünglichen Plan fest, was allerdings noch nicht den gewünschten Erfolg einbringt. Sie werden von mehreren Kämpfern aus anderen Universen umstellt, können sich aus dieser Situation jedoch (noch) nicht befreien, was auch daran liegt, dass ihre Angriffe überraschenderweise nicht 100%ig aufeinander abgestimmt waren. Doch im Kern dürfte diese Taktik durchaus erfolgsversprechend sein, denn der Zusammenhalt in dieser kleinen Gruppe stimmt und sollte einer in Bedrängnis geraten, werden ihm die anderen zu Hilfe eilen. Eine solche Strategie scheinen diverse Kämpfer zu verfolgen und dabei schließen sich sogar Krieger aus unterschiedlichen Universen zusammen, um siegreich hervor zu gehen; dies sehen wir beispielsweise bei der Gruppe, die sich mit unserem Team 7 anlegt als auch am Ende der Episode, wenn Goku von mehreren Kriegern aus dem 9. Universum umstellt wird. Einen anderen Weg gehen die Pride Troopers, die sich aufgeteilt haben und jeder auf eigene Faust den Kampf mit den übrigen Universen suchen. Außer Jiren befinden sich auch alle bereits mitten im Getümmel und sie schlagen sich gar nicht mal schlecht, was so auch zu erwarten war. Diese Taktik, nennen wir sie mal "Jeder für sich", dürfte lediglich dann erfolgsversprechend sein, wenn die einzelnen Kämpfer sowohl über die nötige Kraft als auch die nötige Stärke verfügen, um auch auf sich allein gestellt siegreich aus einem Kampf hervorgehen zu können. Goku, Vegeta und Freezer verlassen sich ebenfalls primär auf ihre Kraft; während es bei Freezer und Vegeta durchaus gut läuft, bekommt Goku zu spüren, dass dieses Verhalten durchaus seine Risiken birgt. Nink erwischt unseren Helden auf dem falschen Fuß und beabsichtigt, sich gemeinsam mit Goku aus dem Ring zu stürzen; sein eigenes Ausscheiden nimmt er dabei billigend in Kauf. Dies ist eine durchaus clevere Strategie, um erheblich stärkere Gegner zu besiegen, allerdings sollte man diesen Plan auch schnell durchziehen, um sich am Ende wie Nink nicht eine Standpauke anhören zu müssen. Bei Goku kommt natürlich noch eine weitere Strategie hinzu: Er teilt sich seine Energie ein, um für die Kämpfe gegen die "starken" Gegner in bester Verfassung zu sein. Dies ist sicherlich nicht unbedingt verkehrt, doch es wäre beinahe ins Auge gegangen. Die Preview für die kommende Episode zeigt uns jedoch, dass Goku und Vegeta den Kampf etwas ernster angehen werden und es dürften sicherlich einige Kämpfer aus der Arena fliegen.

Es dürfte spannend werden, welche Strategien letztendlich zum gewünschten Erfolg führen, doch eigentlich muss natürlich alles auf das große Duell zwischen Goku und Jiren hinauslaufen, denn nicht umsonst werden beide Charaktere dermaßen ins Rampenlicht gezogen. Jiren scheint auch der einzige ernsthafte Gegner für Goku zu sein, denn es deutete sich bereits an, dass er mit Toppo in einem ernsthaften Kampf den Boden aufwischen würde. Etwas schade finde ich es dennoch, dass kaum jemand auf Gohan hört, der immerhin der Anführer unseres Teams ist, doch zumindest auf Piccolo, Kuririn, Tenshinhan und Muten Roshi kann er sich verlassen. Es war auch abzusehen, dass Freezer und die beiden Saiyajin auf eigene Faust losziehen würden, doch von den Cyborgs hätte ich ehrlich gesagt schon erwartet, dass sie in der Formation bleiben und erst einmal abwarten, wie sich das Turnier entwickelt. Der Fokus auf Goku in dieser Episode war übrigens ebenfalls durchaus gut, schließlich war er es, der dieses Turnier überhaupt auf den Weg gebracht hatte; interessant sind zudem die Parallelen zwischen ihm und Gohan sowie die Rückgriffe auf vorangegangene Episoden, denn Goku ist mal wieder überaus leichtsinnig und lässt seine Deckung zu oft fallen, was ihm (mal wieder) beinahe zum Verhängnis geworden wäre.

Dragon Ball Supers 97. Episode machte einen tollen Job, das Turnier zu starten und schaffte es dabei ebenfalls, jeden Kämpfer, der im Rampenlicht stand, auf seine Art einzigartig wirken zu lassen. Einige sich wiederholende Animationen sind zwar auffällig, doch solange dies dafür sorgt, dass wir in Zukunft noch bessere Kämpfe zu sehen bekommen, ist es natürlich absolut in Ordnung. Der Beginn des Turniers macht auf jeden Fall Lust auf mehr :)

Wie fandet ihr diese Episode und was glaubt ihr, welche Strategie am erfolgsversprechendsten sein könnte?

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Jede Kunst und jede Lehre, ebenso wie jede Handlung und jeder Entschluss scheint irgendein Gut zu erstreben. Darum hat man mit Recht das Gute als dasjenige bezeichnet, wonach alles strebt.
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